| Andras | Hier möchte ich euch die Möglichkeit bieten, in meinen Kopf zu schauen. Aufgespalten habe ich ihn bereits für euch. Nun liegt es an euch, ob ihr euch traut über den Schädelrand zu blicken hinein in das Chaos meiner Gedanken ... Ich würde mich sehr über (konstruktive) Kritik freuen =) [IMG]http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&postid=1626933#post1626933[/IMG] Du bist mehr als nur ein kleiner Vogel, der seine Flügel abstreift und sich neu einkleidet. Du bist mein Freund. Und Freunde verändern sich. Ich liebe Veränderung. Ich liebe meine Freunde. Ich liebe dich |
| Andras | [B]Nicht weit von hier[/B] Wir lernten uns kennen Und wollten uns sehen. Wir wollten miteinander Die Welt verstehen. Nicht weit von hier... Die Leute verstanden nichts Sie konnten's nicht sehen Wie wir uns liebten - so sehr Niemand wollt alleine gehen. Nicht weit von hier... So vergingen die Zeiten Wir sollten die Zukunft sehen. Doch sie hörten nicht auf, Uns immer miss zu verstehen. Nicht weit von hier... Missverstand'n, von Freunden gemied'n Musste ich das Schicksal sehen. Es umschloss mit klammerndem Griff Nun sollte es mir schlecht ergehen. Nicht weit von hier... Böses ging auf leisen Sohlen, Um mein Inneres zu sehen So kam das Kranke über mich. Würd ich die Prob' bestehen? Nicht weit von hier... Die Lieb' bestand aus nehmen, geben, Das durfte ich nun einsehen Unfähig dir zu geben, Mochte ich nun gehen. Nicht von hier... Mein Leib zerstört, Mein Leben auch So schlummert doch in mir In meinem Leib In meinem Herz Neues, was ich geben will dir. So geb ich dir Neues Und nehme dir Altes Sodass du friedlich lebest. Ich hoffe ich hab es gut gemacht. Denn woran ich denke fest, Ist wie wir zusammen immer gelacht Geliebt, bestaunt und verstanden Die Welt mit unseren Augen bedacht Uns stets im Einklang befanden. So glaube mir, Mein Wenn ich doch sag Du wirst mir fehlen sehr. Und wenn du dann sagst Ich liebe dich mehr Dann wird es eben so sein. |
| Andras | [B]Im Mondlicht[/B] Sie ging stumm im Mondenschein Dachte nur und schritt nach vorn Wollte nicht mehr traurig sein Neues Leben , neu geborn Sie ging weiter in den Wald In die Dunkelheit hinein Und sie spürte dann alsbald Wie die Angst sich leis schlich ein Sie ging voller Hoffnung noch Wenn auch schon die Freud verlor’n Sah sie auf ner Lichtung doch Gleißend helles Licht beschwor’n Und da stand es, weiß und rein Das Einhorn mit dem ein‘ Horn Gab sich mit Zufrieden drein Als sei es eb‘n neu geborn Und da stand sie, ganz verwundert Das Mädchen in‘m Mondenschein Hatt das Einhorn nun verehrt Gab sich auch Zufrieden drein In Erinnerung dies Tier In Gedanken nur bei eb‘n In Versuchung neu zu leb’n In Zukunft voll Wissbegier |
| Andras | [B]Freund ...[/B] Die meisten Leute meiden dich. Wie du dich abwechselst ... ... in deinem ganz eigenem Rhythmus, das mögen sie nicht gern – wollen sie nicht sehen – ist anders. Sagt man nicht Gegensätze ziehen sich an? - mag sein ... aber ein Dritter nähert sich dir nicht – oder dir. An einem Tag bist du fröhlich, lächelst mir zu. Schnell geht es vorüber und du ... Du veränderst dich – Veränderst den Tag – Veränderst die Welt – mein Leben. Dann bist du jemand anderes, der genaue Gegensatz. Doch egal was du tust ... die Leute meiden dich. Ich näherte mich dir und du ließest mich auch durch. Durfte beide Seiten sehen, stand stets hinter dir. Ich wollte dir helfen, versuchte es. Ich schaffte es nicht allein, doch ich hielt es geheim... ... traute mich nicht, was zu sagen. Traute mich nicht, was falsches zu sagen. Ich versuchte es weiterhin und versagte wieder. Es tat mir in der Seele weh, bis ich es merkte ... Den Schmerz spürte ich längst nicht mehr – Nur noch die Leere und mein Versagen. Ich ging daran kaputt – nicht nur meine Seele. Sah dich mit anderen Augen – Den Tag – Die Welt – mein Leben. Die meisten Leute meiden mich. Nur mit einem Unterschied zu dir vergehe ich hier ... Ich hatte eine Chance und hab sie vertan – Hab sie vertan um dir zu helfen. Nun benötige ich selbst Hilfe ... und wer gibt mir die? Du? – Nein du ganz sicher nicht ... Kümmer dich lieber um dich. |
| Andras | [B][COLOR=limegreen]Heute frage ich mich ... war das richtig? Oder war es falsch?[/COLOR] [/B] Ich traf dich in der Masse und lernte dich kennen in der Masse, Doch was mir auffiel an dir war, dass du nicht mit der Masse gingst. Ich bewunderte deinen Schein, und deine Kraft den Schein zu wahren. Aber manchmal, nicht oft, zeigtest du mir dein wahres Gesicht. Ich hatte Mitleid, wollte dich trösten – dachte mir nichts dabei. So tröstete ich dich und es war genug, vielleicht sogar zuviel ... Du kamst zu mir und erzähltest mir alles. Und du vordertest mich auf, es dir gleich zu tun. Belogen hab ich dich nie – nur nie die ganze Wahrheit erzählt. [B][COLOR=limegreen]Heute frage ich mich ... war das richtig? Oder war es falsch?[/COLOR] [/B] Du warst für mich da und ich wollte’s auch für dich sein. Ich konnte den Schein erwecken ... du glaubtest es. Dann kam der Tag, wir lagen beieinander. Du schautest mich an und sagtest die Wahrheit: Ich liebe dich Doch es war nicht gut – nicht in meinen Ohren. Ich wollte dies nicht hören, hörte weg und schaute weg. Aber du ließt mir keine Ruh ... wolltest Antwort, die ich nicht geben wollt. Hatte nicht so weit gedacht. Dass sowas geschehen könnte. Hätte ich es sehen müssen? Auf mich zukommen sehen müssen? [B][COLOR=limegreen]Heute frage ich mich ... war das richtig? Oder war es falsch?[/COLOR] [/B] Nun ist es zu spät. Ich ließ dich fallen. Hörte den Aufprall deines Ichs aus weiter Ferne. Es tat mir leid – das tut es heute noch – doch wusste ich nicht, was ich tun sollt. Ich machte so weiter wie vorher ... wollte dich noch immer trösten. Der Grund war egal. Ob du nun Trost meinetwegen brauchtest oder nicht ... Ich wollte mich anbieten. Wollte nicht noch mehr kaputt machen. Wollte dich nicht verlieren, auch wenn es so aussah. Doch ich verlor dich, mehr und mehr. Bis ich einen anderen Weg ging. Ich ging den Weg mit der Masse. Du warst weit weg und ich unter meinesgleichen. Ich verlor mich ... und ich verlor dich ... und ich lebte weiter in der Masse. [B][COLOR=limegreen]Heute frage ich mich ... war das richtig? Oder war es falsch?[/COLOR] [/B] Wir sahen uns kaum noch und sprachen uns kaum noch. Ich hatte einen Albtraum zur Realität gemacht – zu meinem Leben. Dann kam die Ruhe zu mir und ich begrüßte sie herzlich. Doch eben jene verschleierte auch die Erinnerungen an dich ... Ich wusste nicht mehr weiter – ließ mich treiben von der Ruhe. So gingst du fort und ich sah neue Menschen, neue Freunde. Zwar hörten wir noch stets einander, doch war es Alles was ich von dir hörte? Du hörtest sicher nicht Alles von mir. Denn mehr Schein als Sein. Es war wichtigeres da in meinem Leben, als du. Und ich bereute nicht. [B][COLOR=limegreen]Heute frage ich mich ... war das richtig? Oder war es falsch?[/COLOR] [/B] Ich war glücklich, unbeschwert. Und stets wenn du mich riefst, hatte ich keine Zeit. Oder wollte ich nur keine Zeit haben? Sollte ich noch bereuen? Wollte die Zeit, die ich hatte, jemand anderem opfern. Und zwar einem neuen Freund. Meinem neuen Freund. Doch du wusstest von nichts und so sollte es bleiben. So verging die Zeit und uns’re Freundschaft auch. Und es war mir recht. Doch du bemühtest dich ewig, sie zu erhalten. So schien es. Aber selbst die Ewigkeit hatte ein Ende und du ließest auch von mir. Alles lief schief in meiner Welt. In einer Welt ohne dich. [B][COLOR=limegreen]Heute frage ich mich ... war das richtig? Oder war es falsch?[/COLOR] [/B] Dann kamen die Erinnerungen ... und meine Sehnsucht zurück. Und auch die Ruhe wich meinen Ängsten und Wünschen. So wurde ich reizbar und unerträglich; du meldetest dich nicht mehr. Hatte ich dich nun endlich vergrault? Es kam eine kalte Zeit. Sie war düster und unangenehm und hatte mich sicher im Visier. Malte lange Schatten auf den Boden und den Teufel an die Wand. So gingen nicht nur Zeit und Raum und du ... auch meine Freunde - Mein Freund. Alle verließen sie mich und ließen nur noch den Traum. Ich wollte dich hören – du wolltest nicht. Ich wollte dich sehen – du wolltest nicht. [B][COLOR=limegreen]Heute frage ich mich ... war das richtig? Oder war es falsch?[/COLOR] [/B] Nun stehe ich hier an diesem Ort, wo ich dich einst traf. Wo ich dich kennen lernen, und wo ich dich bewundern durfte. Hatte ich Glück gehabt dich getroffen zu haben ... Oder hatte ich Pech gehabt dich zu erkennen und danach meinen Fehler? Ich glaube, es war letzteres – niemals hatte ich Glück, oder habe ich es. Dafür hatte ich ja immer dich gehabt – du Glücklicher. Und ich verzweifle an meiner Dummheit, an Menschens Dummheit. Und in einsamer Stille weine ich die Tränen, die früher ... ... früher in deiner Nähe niemals im Schatten lagen, sondern im Lächeln deines Gesichts. [B][COLOR=limegreen]Heute frage ich mich ... war das richtig? Oder war es falsch?[/COLOR] [/B] Ja, ich frage mich ... frage und plage mich mit unschönen Gedanken. Gedanken von denen du hättest gewusst sie zu vertreiben. Ich glaube, jetzt ist es an der Zeit zu bereuen. Und ich bereue ... Ich bereue meine Unehrlichkeit. Meine sinnlosen Versuche den Schein zu wahren. Du konntest es immer schon besser. Denn um den Schein zu wahren – Muss man sich anderen anvertrauen. Da tat ich nie... Das bereue ich. Hinter einem Schleier aus Lügen, verwebt mit ein wenig Schein, viel mehr als Sein. Hinter diesem Schleier sehe ich die Einsamkeit. Und sie wartet. Sie wartet auf mich. Der ... oder das einzige was sich nach mir noch sehnt. [B][COLOR=limegreen]Heute frage ich mich ... war das richtig? Oder war es falsch?[/COLOR] [/B] Und hinter diesem Schleier trete ich hervor. Höre auf mit dem Spiel. Mit dem ewiglichem Versteckspiel, von mir heimlich getrieben. Nun trete ich dir entgegen und schaue in dein Gesicht. Doch du wendest dich ab. Willst mich nicht sehen – und ich frage mich: Was ist mit der Wahrheit? Wo ist deine Wahrheit von früher? Du gibst keine Antwort ... blickst nicht zurück, nur stets nach vorne. In eine Zukunft ohne mich. Und ich sehe sie. Sie, die deine Zukunft ist. Ich will nicht und akzeptiere dennoch – so etwa wie du einst. Doch lass mich nur einmal die Wahrheit sagen: Ich liebe dich |