| Ars Moriendi | [B]Die Ankündigung[/B] Vor mir nur blaugraue Leere Stete Gefahr, die bedrückt Allein auf der großen Galeere Vor Einsamkeit werd ich verrückt Hunger, Pest und Fäule Opfer des Hungers nicht Auf meinem Arm, die erste Beule Das raue Meer, es wirkt so schlicht Das Deck ist gesäumt von Leichen Zum Wegräumen bin ich zu schwach Bald bin ich einer der Bleichen Vor Sehnsucht ich leise lach Pfützen aus Eiter und Blut Gestank liegt in der Luft Dies ist der Höllen Glut Der Tod mich zu sich ruft Dankend nehm ich die Knochenhand Und lass mich von ihr leiten Vermisse nicht das trockene Land Denn auch dort wird sie sich ausbreiten |
| Ars Moriendi | [B]Opfer für dich[/B] Rotes Licht erfüllt den Raum Die Kerzen flackern leise Verführung, süßer als ein Traum Ich ehre dich auf meine Weise Leid bin ich der Illusion Von der schönen, heilen Welt Folge nur meiner eignen Vision Die Uhr vom Turm hoch schellt Das Kreuz hab ich vom Altar geklaut Die Kerzen aus der Kammer Wie hübsch alles verkehrt ´rum ausschaut Neben mir liegt die halbtote Ammer Ich nehm den Vogel in meine Hände Muss nur kurz drücken, Blut tropft herab Rot harmoniert mit dem Schwarz meiner Wände Von hier an geht es bergab Du hast mein Vorzeichen wahrgenommen Eine Hand wandert langsam zum Messer Im Geiste bin ich schon zu dir gekommen Ich hab es gewusst; so ist es besser Die Welt gerät ins Schleudern Das Messer ritzt sich Bahnen Die Wunden würden eitern Der Schmerz lässt mich nicht erlahmen Immer tiefer werden die Wunden Ich seh dich gespiegelt im eigenen Blut Mein Körper sinkt zu Boden, geschunden Ich steige zu dir in die Höllenglut |
| Ars Moriendi | [B]Turm der Träume[/B] In eisigen Nächten Und tobendem Sturm Steh´ ich regungslos da - Als lebendiger Turm Komm nur herein, In mir lässt sich´s leben Frieren wirst du nicht, Doch du musst mir was geben Für reiches Essen Und warme Räume Musst du mir opfern Nachts deine Träume Tritt ein, keine Furcht, Die Tür wird sich schließen Doch reize mich nicht, Sonst wird Blute fließen Schwarz ist die Hülle, Sie dient nur zum Schutz Rot meine Zimmer, Und frei von Schmutz Durch hauchdünne Häute Fällt mattes Licht - Zum Fliehen zu hoch, Zum Zerschlagen zu dicht Doch ich gebe zu, Ich weiß, was ich bin Vielleicht tödlich für euch, Aber das ist nicht schlimm Dem, dem im Schlaf Schöne Träume fehlen, Der lässt sich auch bald Seine Seele stehlen Entscheide dich für das, Was dir lieber ist Die Antwort ist klar Denn das Gebirge trist Sag was du willst Ob nach draußen streben Körperlich sterben Und mit der Seele leben Oder willst du zu mir kommen Mir deine Träume reichen Und seelenlos hinausgehen Als ewig anhaltendes Zeichen [SIZE=1](Gehört eigentlich zu einer Geschichte von mir, die ich mittlerweile abgebrochen habe... *sniff*)[/SIZE] |
| Ars Moriendi | [B]Endzeit[/B] Der grüne Planet, die Erde steht still Verdorrt und leblos von Wüsten gesäumt Das Leben verliert, weil es keiner mehr will All die schönen Dinge waren geträumt Aus dem Blau der Meere Die einst voller Leben Wird tiefschwarze Leere Keiner kann widerstreben Die dunkle Zeit ist bereits da Alle Welt wird sich fern Nur du bist noch nah Jetzt sehen wir zu, wie alles stirbt Sehen, wie alles resigniert Wie alles um uns herum verdirbt Wie es immer mehr an Sinn verliert Hand in Hand Wir halten uns fest Doch steh´n schon am Rand Nicht viel fehlt bis zum Rest Unsre Liebe ist da, unsre Liebe wird sein Wir bleiben hier stehen Wird Platz noch so klein Die Uhren rühren sich nicht mehr Die Zeit ist angehalten Mein Inneres, ich spür´s, wird leer Kann sich nicht mehr entfalten Ein SOS doch Antwort kommt nicht Die Welt liegt in Trümmern, die Welt liegt in Scherben Es gibt keine Hoffnung mehr auf Licht So lass mich in deinen Armen sterben |
| Ars Moriendi | [B]Abwärts[/B] Unaufhaltsam rollt die Masse Wie der Fluss im engen Bett Abwärts, weiter Dort hin, wo alle anderen sind Immer schneller, immer mehr Abwärts Am Ufer klammern sie sich fest Wollen sich nicht mitreißen lassen Abwärts, nicht abwärts Der erste ist schon angekommen Oben auf den trocknen Land Zieht den nächsten aus der Masse, denn sie strömt stetig schnell brutal Abwärts, immer abwärts Bis sie im Meer versinken Abwärts, weiter abwärts Bis auf den Meeresgrund |
| Ars Moriendi | [B]Leid in Stein gemeißelt[/B] Lautes Rasseln auf den Straßen - auf den Wegen und den Gassen marschieren voller Zornesglut, Jagdfieber und hohem Mut schwer bewaffnete Legionen. Dort, wo wir jetzt noch wohnen, wird bald nur Schutt und Asche sein, denn unser Held ließ uns allein Du sitzt vorm steinernen Fenster, siehst raus, siehst wie Gespenster mit entstellten Fratzen gierig an Türen kratzen, wie die Türen aufgehen, spürst dein Herz im Kreis drehen, wenn das Blut herumspritzt, du immerwährend dasitzt Kalt und aus Stein, ohne Fleisch ohne Gebein sitzt du auf der Schanze, in der Hand die Lanze, mit der du ihn getötet, den Boden blutgerötet. Die Spitze steckt im Drachenkopf, erhoben ist dein goldner Schopf Doch was willst du tun? Du kannst nicht jetzt ruh’n, wenn deine Stadt in Flammen steht, in Haut und Haaren untergeht. Alles, was du gerettet hast, wozu du dir ein Herz gefasst, stirbt vor deinen Augen - was soll dein Denkmal taugen? Durch die Straßen gellt Geschrei, das Herz, es wird dir schwer wie Blei. Die Zeit nimmt weiter ihren Lauf, um dich herum steigt Nebel auf. Voll Schwermut weinst du stille Tränen, es spritzen hoch die Blutfontänen. Drachen töten fiel dir leicht, Heimat retten unerreicht... |
| Ars Moriendi | [B]Der Traum lebt...[/B] Wenn silbrig nachts die Sterne scheinen, wenn Engel warme Tränen weinen, wenn Geister flüstern leis' den Fluch, der Mond bedeckt vom Leichentuch, wenn seichter Abendwind weht lau, wenn alles glatt wird, was sonst rau, tanzen auf Wiesen und in Feldern, zwischen Felsen und in Wäldern Traumwesen, selbst so winzigklein mit schmalen Schwingen zart und fein, die tastend langsam lieben lernen und Wünsche tragen zu den Sternen. |
| Ars Moriendi | [B]Stürme hinter Käfiggittern[/B] Die Seele durch dunkle Gänge kraucht – Stets auf der Flucht vor der ganzen Wahrheit. Ausblendend, was zählt, ausfilternd, was stört, verdrängend, was nicht ins Weltbild passt. Schutzsuchend auf Ebene der Rationalitäten, der Logik, der Oberflächlichkeiten. Festhaltend den Traumwind, ihn nicht weit fliegen lassend, nur im Kreis, wie den Vogel im Käfig. Immerfort um sich selbst. Bis im Auge des Sturmes missachtete Tränen fließen... |
| Ars Moriendi | [B]Verlachter Weltschmerz[/B] Zu dunkel ist die Welt – zu hell, zu laut die Töne und zu grell Leere, überfüllte Räume Kein Platz für Fantasie und Träume Alles viel zu groß und kalt - Ein jeder Schrei im Nichts verhallt Durch nahe Wände eingeengt Utopia ist längst verdrängt Den Durst soll man mit Salz sich stillen, Stets hörig sein und ohne Willen, möglichst gar nichts hinterfragen und keinen Schritt nach vorne wagen Seht ihr die Menschen im Wüstenland? Sie stehen an des Lebens Rand Lass keine Wolke für sie weinen – Es soll die Sonne für sie scheinen Die Gnade ist nicht angesehen, sie lässt sich nicht von selbst verstehen Der Ehrgeiz nennt sich heute Gier, verworfen ist die alte Zier So lasst im Wohlstand suhlen uns Und denken nie in andrer Gunst, bis abgelaufen unsre Frist – Wie herrlich dieses Leben ist! |
| Ars Moriendi | [B]Mord im Mutterleib[/B] Ihr Blut, ihr warmes Blut ist mein Ihr Blut durchströmt mich Tag für Tag Es wird nie jemand anders sein, den sie genauso wie mich mag Doch dicht, ganz dichte neben mir, Da schlummert, ja, ein wahres Biest Es schlummert dort ein Höllentier, durch das dasselbe Blute fließt Wir müssen kämpfen, irgendwann - Es kann nur einen von uns geben Ich krauche leis an es heran Nur ich allein darf überleben Kleiner als ich kann’s sich nicht wehren Ich sauge alles in mich auf Ich werd von seinen Zellen zehren Beendet ist sein Lebenslauf Ganz friedlich ist es nun und still So jung war’s, dass nur ich es kannte Kann endlich lassen, was ich will So jung, dass man’s nicht Leben nannte Ich schlafe ein, ich habe Träume Träum von der Frage nach dem Gewinn, Träum von der Frage, die ich versäumte – Wo geht nun seine Seele hin? Die Zeit, sie geht weiter Und ich geh mit der Zeit Ich vergesse, werd heiter, denn bald ist es so weit Das kalte Neonröhrenlicht Begrüßt mich in die weite Welt Es verblendet mir die Sicht, doch jeder Schrei von mir vergellt Und wieder vergeht Jahr um Jahr Ich lerne jeden Tag mehr Leben, Vergaß das Tierchen ganz und gar, doch will es sich schon bald erheben Elende Schmerzen in der Brust Es bläht sich auf der kleine Bauch Sie nehmen mir die Lebenslust Und laut dröhnt mir der Schädel auch Bilder zeigt der Mann in Weiß Sie sieht ihn voll Entsetzen an Auf ihrer Stirn steht kalter Schweiß Und dann fängt sie zu weinen an Seltsam – ich weiß, was es ist Sieben Jahr ließ es sich Zeit Sein Leib sich nun durch meinen frisst Ja, jetzt ist es wohl so weit In meinem Bauch wachsen jetzt Haare Und Nägel unter meiner Zunge Doch brächte es mich nicht zur Bahre, Wär nicht sein Kiefer neben der Lunge An Schläuche bin ich angeschlossen Und auch Beatmung muss jetzt sein Die letzte Tür bleibt nicht länger verschlossen Ach, liebes, liebes Geschwisterlein... Vor ihr zwing ich mich noch, zu lächeln Sein Knochen mir ins Herze sticht Mir noch entgeht ein letztes Röcheln Doch dann verlischt mein Lebenslicht |
| Ars Moriendi | [B]Der Triumph des schwarzen Goldes[/B] Der Winter war lang, so schwer und so kalt, doch das Warten auf Wärme ist hoffnungslos. Der Sommer bleibt kühl, harter Regen spült Erde fort. Die letzte Ernte fault in der Nässe und schon überfällt neue Kälte das Land. Die Hungernden leiden, die Verhungerten starren in den trüben, eisigen Herbst. Ein Rabe gen Süden übers Meer dahinfliegt. Die stolze Flotte, so kampfstark und treu, wird das Reich erneut zu verteidigen wissen. Alles Vieh ward geschlachtet, jedes Waldtier geschossen, die Wasserarmee zu versorgen. Doch dem Sturm konnte keines der Schiffe trotzen, alles mit ihnen versank. Der Feind ohne Halten rückt an und ein Rabe gen Süden übers Meer dahinfliegt. Selbst am Hofe des Königs wird Hunger gelitten und im nasskalten Land eine Krankheit wird reif. Die Krankheit heißt Neid, und sie heißt Mord für ein kleines Stück Brot. Hinrichtungen um des Lebens Willen, ein erbärmliches Schauspiel, auf das er zurückschaut ihm aber entkommt – der Rabe, der gen Süden übers Meer dahinfliegt. Neben geistiger Krankheit Eine Seuche bricht aus, lässt Kranke schreien vor unheilbarem Schmerz. Die Kinder des Königs selbst siechen dahin, so schnell war das ganze Land infiziert und kein Arzt wusste Rat, bis er selbst hinweggerafft von den Leiden. Nun eilig flüchtend Ein Rabe gen Süden übers Meer dahinfliegt. Der Feind erreicht die Küste, des verdorbenen Landes. Will stürmen die Städte Doch überall Sind die Straßen und Wege gesäumt von so entstellten Leichen, die voller Beulen, voller Blut. Im Schlosse des Königs der Herrscher tot am Boden liegt. Auf seinem Kopf ein Rabe sitzt, der sich krächzend erhebt und nun gen Süden übers Meer dahinfliegt. Ein Reich ging verloren, versank ohne Hoffnung. Verseucht und verhungert seine Landsleute sind. Seid nicht töricht ihr Fremden - flieht, denn dieses Land ist nicht für Menschen bestimmt. Es wird euch vertreiben, wird euch quälen und töten, bis auf den letzen eurer erbärmlichen Männer, wenn der letzte Rabe das Land hat verlassen. Ein Reich ging verloren, versank ohne Hoffnung. Verseucht und verhungert seine Landsleute sind. Im Süden nun sitzen die Raben und lachen die warme Sonne an. Der Macht und der Habgier sind sie entkommen, voll Freude die Flügel in klarer Luft schlagend, als der letzte Rabe das Festland erreicht. |
| Ars Moriendi | [B]Kalte Liebe[/B] der Geist wird zermürbt das Fleisch erzittert Verzweiflung kreischt Blut an den Händen Schweiß im Nacken Grauen vor Augen heiß und kalt nass und trocken gelähmt zum Schlag bereit Hab keine Angst, ein Liebling... |
| Ars Moriendi | [B]Wo sich Tod und Morgen küssen[/B] Wo sich Tod und Morgen küssen, bei taunassen Wiesen und zerbrechlichen Knospen, ergießt unersättlich der Farbenfluss seiner tausenden Arme kühle Substanz über Länder und Leben und blauroter Nebel steigt auf. Wo sich Tod und Abend küssen, im sanften Dunkel wiegender Bäume, gleitet ein graublaues Tuch übers Land mit der Kraft erlöschender Atemzüge und verdeckt zerbrochener Spiegel Scherben, bürgt der Welt bis zum Morgen den Frieden. Doch wen der Tod am Tage küsst, in grellen Lichtern verspieltem Schein, im Sturme rasender Lebenskämpfe, dem bleibt der Wunsch nach klarer Nacht und zarten Küssen unerfüllt. |
| Ars Moriendi | [B]Rosenkleider[/B] Setz dich her zu mir - Wir warten auf die Nacht. Und sage mir: Was hat Dein Rosenkleid so schwer gemacht? Deine Augen himmelblau, ungetrübt und leer, wissen sehr genau: Rosenkleider sind nicht mehr Haben sich verbrannt, sich tief im See ertränkt, sind in Flammen aufgegangen, haben sich vor der Tür erhängt Ich frage, wo sie sind, weiß, sie sind tot und kalt. Deine Augen schreien Qual, doch deine Lippen sprechen bald. Du sprichst die warmen Worte, denn schweigen willst du nicht. Du hoffst auf einen Ausweg, willst nicht, dass noch mehr zerbricht Ich merk es doch, mein Kind... redest dich um Kopf und Kragen, kommst vom Regen in die Traufe, will dich nicht unterbrechen wagen und doch sag ich: „Ich kann es nicht! Wollt dich für immer vor bewahren, doch Tunnels Ende bringt kein Licht und nichts mehr kann ich dir ersparen...“ |
| Ars Moriendi | [B]Zeiteis[/B] Erbärmlich friert das Seelenkind Eiskristalle weh’n im Wind Raureif blüht auf allen Wiesen Starrer Fluss kann nicht mehr fließen Des Kindes Spiegel liegt in Scherben Möchte ganz und gar verderben Vergangenheit will’s ungeschehen Und ihn dann doch noch einmal sehen Das Kind nimmt seine Taschenuhr Und dreht an ihr, ganz langsam nur Die Zeit, Sekunde um Sekunde Zurück. Das Wort vergeht im Munde. Als es denn wieder sprechen kann Steht es vor ihm und sieht ihn an Es lacht und fällt ihm in den Arm – Ach, wie weit es niemals kam! In stummer Eintracht sie nun gehen Sie ohne Worte sich verstehen Sie springen, tanzen, schlendern, stolpern Und hören schon die Kutsche holpern Doch vor der Sonne schwebt der Mond Und fragt das Kind, ob es sich lohnt In dieser Zeit nun zu verweilen, in der sich Land und Meere teilen. Der Himmel dunkelt, es wird kalt, sein Jammerschrei im Eis verhallt, es reißt sich los, rennt von ihm fort, verlässt die Zeit und diesen Ort. Das Kind kehrt heim zur Kirschbaumblüte, blickt in die Zeit zurück mit Güte. Zurück es voller Wärme winkt - In seinen Augen Rache blinkt Und der Mond von oben grollt: „So hab ich es doch nie gewollt...“ |
| Ars Moriendi | [B]Nordlicht[/B] Nordlichter flammen am Himmel Starren ins Menschengewimmel Jagen Trübsal übers Land Vergessen gute Tage Beim Anblick der fauchenden Schlote Der sterbenden Liebe Wider den Nächsten Der Gewalt Kälte Schmerz Tod Ein gnädiger Gott vergibt nicht. |
| Ars Moriendi | [B]Grubengold[/B] Ich bin kein leuchtend Stern bei Nacht, Bin keine Blume auf dem Feld. Ich bin kein Morgensonnenstrahl, Kein Paradiesvogel im Sturm. Ich bin nicht oben, nicht unten, Nimm meine Hand, du spürst sie nicht. Nicht den Blick meiner Augen, Die Sehnsucht der Träume, Hörst mich nicht singen, Siehst mich nicht tanzen, Nicht weinen, Flehen... Und doch: Ganz sacht Nimmst du mich wahr. Hast du Angst? Leg dich nieder, Schlaf ein! Dann sind wir zusammen Stark wie ein Fels, Fest wie ein Baum, Verwachsen wie es Seelen nur sein können. Lass mich dich leiten durchs Traumtal, Wie du mich leitest durchs grelle Licht, Ohne um mich zu wissen Und wenn du des Morgens erwachst - Wer weiß? - In stiller Tiefe, Tief in dir, Werde ich wieder dein Grubengold sein. |