| ConnyChi-Wa | Zunächst einmal: Herzlich willkommen in meinem Garten! Es freut mich sehr, dass du ihn genauer betrachtest! Also vielen Dank für dein Interesse und eine kleine Bitte... Bitte, bitte hinterlasse mir [URL=http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&threadid=75918]HIER[/URL] eine kurze Kritik! Danke! -------------------------------------------- Schließe die Fenster Das Glück, es scheint allgegenwärtig, herrscht ganz und gar im Überfluss. So schweige einen Augenblick! Lindere meinen Überdruss. Mich zu schonen bin ich bedacht und ziehe mich zurück; schließe die Fenster, schaffe Nacht, bevor mich die Schönheit der Welt erdrückt. Ein kleiner Stillstand für mich allein. Manchmal heilt das einsam sein. |
| ConnyChi-Wa | Für einen Freund Viele Winter sind gekommen, sind gegangen, Zeit verronnen. Lebenskraft wurde genommen. Auf der Suche nach Licht zwingt er sich weiter, ertrinkt im Nichts, ringt um Atem und - versinkt. So müde, zu müde vom ewigen Kampf, während die Welt ringsherum tanzt, straft ihre Einheit mit blanker Arroganz. Von allen verspottet, von den Lieben verraten, verkümmert und verrottet er in seinem Knochengarten. Umringt von Qualm und Nebelschwaden zeugen Ascheregen und Trümmer wie die Feuer sein Leben stahlen. So verharrt er dort, - weil er allein nichts zu ändern vermag - Und mit einem Wimpernschlag küsst Morgenwind die Nebel fort. Zeigt ihm was mit nur einem Wort beschrieben werden mag: Wahrheit! Eine Welt - so fremd und doch vertraut. Sonne scheint auf seine Haut. Wärme durchdringt ihn ganz und gar. Zum ersten mal, da sieht er klar! Er streckt sich, reckt sich dem Licht entgegen. Zu Tränen gerührt er spürt! Er fühlt den Wind in seinem Haar riecht den süßen Blütenduft. Über ihm eine Vogelschar liebevoll ihn zu sich ruft. Da hebt er ab als einer von ihnen. Findet in der gemeinsamen Freiheit seinen Frieden. |
| ConnyChi-Wa | Süße Sehnsucht Süße Sehnsucht träumt mich fort, führt mich in Ihr Zauberland, an einen längst vergessenen Ort, aus Kindertagen wohl bekannt... So tanze ich mit Rückenwind durch ein Land im Nebelschleier. Neu geboren, wieder Kind, fühle ich mich endlich freier als je zuvor im wahren Leben, welches nahm anstatt zu geben. Und ich dreh mich, und dreh mich, und dreh mich, und springe. Ich tanze, ich schreie, ich lache, ich singe. |
| ConnyChi-Wa | Misanthropie Eine Welt, geschaffen, um auf ihr zu LEBEN, besiedelt von Wesen die jenem widerstreben. Von Hass zerfressen sind ihre Herzen. Ignoranz beginnt das [Mit]Gefühl auszumerzen. Larmoyanz schärft den Blick für ihr unendlich Leid. Trübt ihn zugleich, für des Nächsten Bedürftigkeit. So trotten sie hier und dort vor sich hin, ohne Ziel und ohne Sinn. In Ihrer eigenen Stagnation verloren. Die Lebensflamme wird nicht mehr geschoren. |
| ConnyChi-Wa | Zwischenwelten für meine Seele Wo sich Licht und Schatten treffen, wo sich Tag und Nacht vereint, wo Zeit und Raum schon lang vergessen, dort möchte ich mit dir sein. Wenn jede Bedeutung an Sinn verliert, ist es unsere Einheit, die weiter existiert. |
| ConnyChi-Wa | Triquetta Drei Wesen aus Liebe zu einem verwoben, wandeln durch des Menschen Traum. In der Dreifaltigkeit behütend gewogen kreuz und quer durch Zeit und Raum. Der Schwestern eine, genannt Gerechtigkeit, fegt rastlos durch die Länder. Fahndet unermüdlich nach Boshaftigkeit, zu richten deine Schänder. Die Zweite tanzt zwischen Nachtmahren, besucht die Gebrochenen dieser Welt. Um sich als Hoffnung zu offenbaren, mit liebevoller Wärme ihr Dunkel erhellt. Die letzte Schwester nennt sich Verstand. Verborgen in des Wissens Meeren. Reicht dir lächelnd ihre Hand, gibt weiter ihre Lehren. Doch auch in Traumwelten gibt es Verächter, die jedwede Hilfe verkennen. Glauben sie täten das Rechte, indem sie Gutes Böse nennen! Geliebte Schwestern, so haltet durch! Dieser Kampf ist nicht vergebens. Denn nur wer zu kämpfen weiß, begreift den Sinn des Lebens. |