| WoLLe | Willkommen in meinem Garten. Hier findet ihr einige Werke, die meiner Feder entsprungen sind und nur darauf warten begutachtet zu werden. Da ich in ständiger Bewegung lebe, versuche ich auch über so viel zu schreiben wie es nur geht. Deshalb werdet ihr in diesen Garten eine Vielfalt an Themen auffinden, die ein Teil der Einblicke, die ich im Leben hatte, widerspiegeln und aufzeigen. Wenn euch ein Gedicht besonders zusagt, schreibt es in den Thread [URL=http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&threadid=30117]verdammt-verhasst-vergöttert[/URL]. Gefällt euch ein Gedicht nicht so gut, weil einige Wörter unpassend aufgereiht sind oder gar ein Haken die Stimmung zerstört? Dann schreibt es mir genauso, denn es hilft mir vielleicht meine Form zu finden. |
| WoLLe | [B]Das Ende[/B] Oh Leben du bist eine Qual, und lässt mir keine andre Wahl. Nun wie es auch so kommen mag, Nacht um Nacht, Tag für Tag. Es kommt – und wenn es da ist nicht mehr geht. Die Türe knarrt, der Luftzug mich erschaudert, kalt die Haut entlang. Der Regen draußen prasselt leise nieder. Es kommt – über mich Schon wieder. Die Treppe schlendre ich herab, und eile in mein Zimmer. Der Sessel schon bereit, und warte nur darauf. Es kommt – die Zeit nimmt seinen Lauf Der Wahn mich treibt bei Kerzenlicht, schon lange, doch ich will es nicht ! Im Mondschein gar, die Uhr schlägt 12 das kalte Blut wie Zeit verrinnt. Und doch – nun ist es da, der Atem stockt – Das Ende naht. [© WBR 2000] |
| WoLLe | [B]Der Kreis des Lebens[/B] Vergangen in der Gegenwart, gegenwärtig in der Zukunft und zukünftig in der Vergangenheit. [© WBR 2000] |
| WoLLe | [B]Äussere Betrachtung - Das Gesicht[/B] Unregelmäßig, zerknittert – Falten, schmal und langgezogen. Licht Charakter setzt von allen Seiten. Wer bin Ich? – Nenn mich alt. Braune Augen – ein düsterer Blick, Die Haare wild und ungepflegt. Rasiert hab ich mich lange nicht, verrät mir dieses Spiegelbild. Nachdenklich, grimmig und verwundert zugleich Fraglich erfahren noch obendrein. Und das bin also Ich? [© WBR 2001] |
| WoLLe | [B]Der Grashalm[/B] Schwankend hin und her sich gar rankend der Grashalm auf der Stelle sich bewegt und gen Helle aufwärts strebt. Hoch hinaus möcht’ er empor und das ganz geschickt bis zum Falle – bis er knickt und ein neuer sprießt hervor. [© WBR 2001] |
| WoLLe | [B]Blind[/B] Verlassen Reglos Leer Niemand da ist Keiner hört Ich aufschaue Aber nichts erblicke Blind Im Dunkeln Dein Atem spüre Doch er ist kalt ... Warum nur Ich so empfinde Meine Schreie Lautlos hallend Untergehen Einsam Wieder Getrieben Von Gedanken Zerbohrt An meiner Seele Zehrend Die Verzweiflung Nagt Sehnend Nach Dir Ich mich erinner’ Gar Nicht lange her Strebend Ein Verlangen Ich verspür ... Das helle Dunkel Mich durchleuchtet Nächtlich umwoben Verschleiert gar Nichts erkennend weiter gehe Bis ich wieder vor dir stehe ... [© WBR 2003] |
| WoLLe | [B]Schatten[/B] Endlos haftend Wie das schlechte Gewissen folgend Dunkel und undurchdringbar bist. Im Wechsel versteckend Dauernd bewegend Du dich um mich windest. Kein Spiegelbild Nur ein Umriss - verzerrend Du mich wiedergibst. In die Nacht eintauchend Und aus dem Licht entspringend Unsere Ängste du trägst. Doch nur mit Dir Sind [I]Wir[/I] [© WBR 2003] |
| WoLLe | [B]Jungbrunnen[/B] Ich spiel im Geiste auf der Wiese, bewahr das Kind auf diese Weise. Der Geist fürwahr ein Riese, klar mit Kinderaugen auf der Reise. [© WBR 2003] |
| WoLLe | [B]Geflüster[/B] Engel flüstern uns mitunter auch die Wahrheit ist darunter. Was man selbst nur schwer erblickt, weshalb der Herr nun diesen Engel schickt. Um zu verstehen man nur hören muss. Und unbeschwert ohne Verdruss sich dieser Stimmen anzunehmen, und sie nicht gleich abzulehnen. Doch gib Acht du Sterblicher, das die Macht nicht herrlicher als das Begehren, dass du hegst und des Teufels Advokaten pflegst. Das Geflüster was man hört durchaus auch betört. Doch lass dich niemals blenden und hass’ dich vielmehr nach beenden einer Tat die du bereust, und such’ Erlösung für die Pein. Auf das du die Gedanken streust im Nachhinein. [© WBR 2004] |
| WoLLe | [B]Über-Macht ... lässt sich streiten[/B] Macht macht mehr Macht, Noch mehr, noch mehr. Menschen machtlos gegen Macht. Wie sehr? Wie sehr... ...unter- ver- und suchen Macht zu haben, zu dirigiern’ durch Geld, durch Wissen. Doch macht nur begrenzt Macht machbar. Da der Mensch mit Wissen schafft, gründete er die Wissenschaft. Um noch mehr Macht zu schaffen für die Kontrolle! Über uns: Die Affen! Angestrebt das Grenzenlose namentlich: die Übermacht. Projiziert auf wirklich alles, jeden Tag und jede Nacht. Übermacht und Machenschaften machen Macht zum Instrument. Machbar wär’s nicht mal mehr ohne Macht zu leben, Macht anzustreben. Wo es endet ist doch klar: Macht ist [I]absolut[/I] machbar. [© WBR 2004] |
| WoLLe | [B]Regenbogen[/B] Leuchtend klar am Himmelszelt, scheint die Sonne voller Wonne. Doch welch Dunkel kommt entgegen? Ist mir total ungelegen! Brausend gar in aller Welt, weint die Wolke dem Gefolge hinterher hier und da, Tränen tropfen tiefer dar. Sonne sticht, Wolken weichen, Licht sich bricht, farbenreich ein Regenbogen mir erscheint, und die Wolke weiter weint... [© WBR 2004] |
| WoLLe | [B]Du[/B] Ich, seh' dich zum ersten mal. Von Kopf bis Fuß wahrlich perfekt! Schreitest voran im Takt bewegend, im Mittelpunkt der ganzen Gegend. Scheinst zu schweben, Scheinst engelsgleich, weinst meine Tränen, weisst, bin dir ergeben... Holde Venus, will dich berührn', welch Genuss, will dich verführn'. Möcht dich kosten, dann verschlingen. Doch nur Trost Gedanken bringen. Augenblicke zeitlos scheinen. Alle Engel Tränen weinen. Ich, seh' dich zum letzen mal. Blick nur zurück paralysiert. Von Kopf bis Fuß wahrlich perfekt! Solch' Göttin ich noch nie entdeckt... [© WBR 2004] |
| WoLLe | [B]Gewohnheit[/B] zu oft siehst Du zu oft fühlst Du oft zu oft viel zu viel zu oft riechst Du zu oft schmeckst Du oft zu oft viel zu viel zu oft hörst Du zu oft sprichst Du oft zu oft viel zu viel zu oft gibst Du zu oft nimmst Du oft zu oft viel zu viel zu oft bist Du zu oft warst Du oft zu oft einfach Du zu oft wirst wohl immer mehr zu viel zu viel Du zu [I]Du[/I] [© WBR 2004] |
| WoLLe | [B]Begierde[/B] Ich bin allein und tauche ein, in eine Welt die mir gefällt. Wie ich sie will! Wie ich sie mag! Gedanken strömen über Hauf, runter, tief, quer ein, hoch, rauf. Wie ich sie will! Wie ich sie mag! Kontrolle mir zu Händen liegt, sie formen kann, werf und sie fliegt. Wie ich sie will! Wie ich sie mag! Schäume nicht nur meine Träume, schaffe gern im Kern 'ne Waffe. Wie ich sie will! Wie ich sie mag! Geb' dir von mir. Leb' mit von dir. Nacht, um Nacht weil ich es will! Die Gier nach dir begehr ich sehr, Tag, für Tag weil ich es mag! [© WBR 2004] |
| WoLLe | [SIZE=3][FONT=courir][CODE] [B]Mein Name[/B] [I]War’s-Weis-Wein Oh-Ob-Oh Lau-Leb-Los Frei-Frisch-Fein Ruf-Rau-Rein Auf-Acht-A Mich-Mir-Mein Name gar! [/I][/CODE][/FONT][/SIZE] [© WBR 2004] Anm.: versteckte Botschaften lassen Grüssen >_< |
| WoLLe | [B]Die Liebe[/B] Die Liebe ist ein seltsam Ding mit der ich zuviel Zeit verbring'. Auf das es doch nicht glücken tut, fass' Tag auf Tag neu ich den Mut... [© WBR 2004] *soeben spontan gereimt beim E-Mail beantworten auf die Frage: " Und was macht die Liebe so bei dir?" :wall:* |
| WoLLe | [B]Lykantrophie[/B] [COLOR=red]W[/COLOR]ie [COLOR=red]e[/COLOR]in [COLOR=red]r[/COLOR]äudiger [COLOR=red]W[/COLOR]oLf [COLOR=red]o[/COLOR]ft [COLOR=red]l[/COLOR]äuft [COLOR=red]f[/COLOR]ort, [COLOR=red]E[/COLOR]lendiger Hund streunt durch die Nacht. [COLOR=red]R[/COLOR]enn' um dein Leben vollster Kraft. [COLOR=red]W[/COLOR]ie [COLOR=red]e[/COLOR]in [COLOR=red]r[/COLOR]äudiger [COLOR=red]W[/COLOR]oLf [COLOR=red]o[/COLOR]h [COLOR=red]l[/COLOR]iebt [COLOR=red]F[/COLOR]leisch, [COLOR=red]O[/COLOR]h Trieb, ein Schrei verblieb, schwarz das Blut. [COLOR=red]L[/COLOR]autlos jagt es gieriges Getier, [COLOR=red]F[/COLOR]ür die Lust, Speichel rinnt voller Frust. [COLOR=red]W[/COLOR]ie [COLOR=red]e[/COLOR]in [COLOR=red]r[/COLOR]äudiger [COLOR=red]W[/COLOR]oLf [COLOR=red]o[/COLOR]ft [COLOR=red]l[/COLOR]abt [COLOR=red]f[/COLOR]aul, [COLOR=red]E[/COLOR]iskalt es dich beisst, reisst, stückelt klein. [COLOR=red]R[/COLOR]ücksichtslos' Gewalt ein Hinterhalt. [COLOR=red]W[/COLOR]ie [COLOR=red]e[/COLOR]in [COLOR=red]r[/COLOR]äudiger [COLOR=red]W[/COLOR]oLf [COLOR=red]o[/COLOR]h [COLOR=red]l[/COLOR]ass [COLOR=red]F[/COLOR]urcht, [COLOR=red]O[/COLOR]h lass Schweiss, riechst so gut, riechst so fein. [COLOR=red]L[/COLOR]ecker kleckert voll der Mond rund rot. [COLOR=red]F[/COLOR]ies grinsend seine Not führt zum Tod! [© WBR 2004] Anm.: Unterschwellig es verkündet, Sich [I]DeR [COLOR=red]WeRWoLf[/COLOR][/I] wiederfindet. So hoch wie tief und hin wie her! Was will man mehr? Was will man mehr! |
| WoLLe | [B]Selbstmord[/B] Sitze da, ritze, ratze wetze eine Klinge gern. Scharf sie ist, ritze, ratze, schnitze meine Pulsadern... Eine Trän' kullert munter entlang die Arm' herunter unbeschwert, denn sie ist rot sich vermehrt, der schnelle Tod... Liege da, schwitze, schwatze letzte Worte vor mich her. Bin so schwach, schwitze, schwatze, schwarz vor Augen, immer mehr! Eine Trän' kullert munter entlang die Wang' herunter zügellos, sie salzig schmeckt flügellos, mich niemand weckt... Laufe leer innerlich mehr und mehr vergeblich ich empor entschwebe sterb' damit ich lebe... [© WBR 2004] |
| WoLLe | [B]Verloren[/B] Gedränge, in der Menge gefangen und gesichtslos untergegangen, ich mich wiederfinde, stehe da, so still, so stumm, so starr wie Stein. Euch verwehre, meine Blicke ich verschicke nur ins Leere. Fiese Fratzen feiern freudig, an mir vorbei, an mir vorbei. Taumeln, tanzen, toben tierisch, an mir vorbei, an mir vorbei. Jeder nur für selbst und eigen, will sich zeigen nicht, vor mir. So steh' ich stramm, stark unter Strom. Welch Wesen will mich lesen? Geboren und verloren auf Erden, hier gar wandelnd auf ewig, hier für nimmer. [© WBR 2004] Edit: Vielleicht dient zum besseren Verständnis meine Post in dem [I]Hospital der Traurigkeit[/I] - Thread:[URL=http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&threadid=31555]Kennt ihr das auch?[/URL] |
| WoLLe | [SIZE=4][B]Der Messias[/B][/SIZE] [B][I]Prolog[/I][/B] Bewölkt, fast tief schwarz der Himmel. Die Wolken sich zusammenziehn, sich raufen, vor einander fliehn, sich haufen, zu viel Gewimmel. Oben hell und unten dunkel, ist dicht die Sicht am Horizont, undurchlässig runter funkelt, die Wolkendecke warm besonnt. Vögel allesamt verstummen, schweigend der Wind Miene verzieht. Regen leicht sich einstimmt - fliegt, prasselnd leis, klopft an ein Summen. Da - ein Blitz kam geschossen. Ruhe knistert, kam gekrochen da, ein Donner voll entschlossen, knallt und hallt so voller Pochen. [B][I]Der Abstieg[/I][/B] So bebt auf Erden Gottes Zorn. Gott sprach tief und lies sie spüren: "Menschen wollt ihr mich nicht hören?" So seine Schöpfung war verloren. Von Gott entsandt ein heller Strahl, gar aus weissem Licht, durchdrang die Wolkenschicht, beglitt schwarzer Stahl, so trug ein dunkler Engel sie. Sein Herz ist schwarz, ganz hassbelebt, Flügel aus menschlichem Gebein. Sein Schwert ein Schatten nur, sein Blick verwest - gen Erde strebt. Von Gott sein Auftrag bekommen, Er die Wolken beiseite schiebt. Er nur in sich total verliebt, seiner Mission kann nicht entkommen. [B][I]Die Ankunft[/I][/B] Richtung Erde sich der Herde Menschen nähert und in dem Schein von Gottes Licht sich setzt so fein, er nieder seine Glieder er. Erhob sich aus dem feuchten Gras, Licht im Rücken voll Entzücken. Sein Anblick grausam, voller Hass, Dunkelheit erblickt er und da nickt er. Fühlt sich wie ein Kind im Paradies. Verwundert Menschen zu ihm blicken, Gesichtsausdrücke Fragen schicken. Doch er grinsend freudig es geniesst. Schwarze Seele, rote Augen, hungrig geifernd um sich schaut. Zum Verzehr nix Tote taugen, ein Seelenfresser Leben braucht. [I][B]Die Botschaft[/I][/B] Räuspert krächzend über seine Lippen schwer morscher Gebeine Worte zu den Menschenscharen, was nun wird ihn' wiederfahren: "Bin auferstanden aus all der Asche, verbrannter Erde, Blut. Bin hassdurchtränkt mit eurer Glut feurig lodernd sehnt es mich sehr! Mein Verlangen endlos nach mehr und mehr - so sehr - viel mehr!" Des Engels Stimme, Wort für Wort hallt lauter weit ins Land stark fort: "Bin das höchste Wesen, welches hier auf Erden je gewesen! Verkünde euch nun behende mit vollem Stolz - DAS ENDE!" Ein Mensch, ganz überheblich sprach: "Das überleb ich! Bin niemals bös' gewesen, ein ganz friedsames Wesen. Und der Herr mein Schützer war." Sprach der Engel: "Alter Narr! Hörst ihn nicht, doch glaubst an Gott. Wende von mir deinen Spott! Sieht ein Blinder so, wie Du kannst hören. Sollst nun augenblicklich sterben, seht ich bringe euch Verderben, auch hilft kein ewiges Betören!" Sprach der Mensch: "Oh Herr, steh mir bei!" Der Engel: "Ungläubiger schweig! Der Untergang schon besiegelt ist. Ja - abgelaufen ist die Frist." Der Bote Gottes schwingt sein Schwert, tödlicher Klang klingt unbeschwert. Der Mensch zuckend zu Boden geht, sein Leben langsam nun verweht. "Sieh da, sieh da" , der Engel sprach. "Nein, bitte nicht", das Menschlein spricht. "Ha! - Haha, elender Wicht." Die Antwort Gottes ihm entbrach. Beugt sich über des Menschen Schoß, nachzusetzen ein Todesstoß. "Ja - Ja, wie gut das tut, fließen wird menschliches Blut. Überströmen Flüsse Leichen, gewaltig die Massen weichen. Mir hier und da ein Menschlein fang, gefärbt im Sonnenuntergang! Euch nur noch dieser Tag gewährt, um zu sterben - wohlgemerkt. Meine Freud' in meinem Herzen, bringt euch Leid, bringt euch Schmerzen. Kein Jammern kann mich hindern. Kein Kind die Wut wird lindern. Kein Glück darf mehr verweilen. Kein Mann kann mich aufhalten. Beginnend ab dem Abendrot, richte ich euch und mach die Rund'. Vollend mein Werk zur Morgenstund', als Racheengel bring ich Tod. Seid nur Abschaum der Natur. Euer Trieb erhalten blieb, zu töten und zu morden. Sag' euch, es gibt kein Morgen!" [I][B]Die Apokalypse[/I][/B] "Hört mich an, Sterbliche: Die Zeit gereift ist und gekommen, habt soviel ihr doch nur genommen. Nun nimmt der Herr und ihr könnt geben", sprach er soeben: "EUER LEBEN!" "Werde keine Gnade kennen, eure Seelen müssen brennen. Gottes Segen", der Engel schrie: ihr habt nimmer mehr! Nie, NIE! Alles Unwahrheiten an die ihr nur noch glaubt. Euer Ziel verlebt, habt nicht in Gottes Sinn gelebt. Alles grün, was ihr hier seht, augenblicklich nun vergeht. Tiere, Pflanzen, alles Leben, saug ich auf in mich mit Freude. Habt ihr nicht gelernt zu geben, anbeginn der Zeit bis heute." Der Engel erhob sein Schwert auf's Neue, auf das seine Fehler man bereue. Die Klinge das Lied des Todes summt, schickt schwarzes Licht aus, alles verstummt. Eine Welle der Vernichtung brach ein in jedes Land. Dürre überzog aus jeder Richtung, so in Sekunden allesamt. Aus gutem Willen geboren, zuviel schlechte Saat gedeiht. Hat die Menschen nur verdorben, fehlt ihnen einfach Menschlichkeit... ... [I][B]Der Neubeginn[/I][/B] ... [© WBR 2004] Anmerkung: Bisher meine umfangreichste Arbeit, und immer noch nicht vollendet. Aber es dauert nicht mehr lange, denn [I]das Ende naht[/I] |
| WoLLe | [B]Wieso?[/B] Wieso nicht? Nicht wie so oft... Wieso nur? Nur wie so viel... Wieso auch? Auch wie so ein... Wieso denn? Denn wie so wie... Wieso einfach wieso? ----------------------------------------------------------------------------------- [B]von hinten wie von vorne![/B] -----------> - <---------- !Die Reue - eueR eiD! Die Liebe nur Rune bei Leid. Eis regnet sie ist enger sie trug nie ein Gurt ein Gurt trug nie. [© WBR 2004] |
| WoLLe | [B]Ein wenig Schmerz[/B] Spät - nein früh - egal 'st Nacht, ganz dunkel und doch bin ich wach. Warum nur? Ahh dieses Klopfen, ganz eindringlich und so markant... Vielleicht im Bad ein Tropfen Wasser, der das Feuchte macht noch nasser?... Nein! - Nein,nein. Oder?: Es ist die Tür! Ja doch, bestimmt die Tür! - Nein: schwarze Leere, aufgestanden und wofür? Und immer noch, lauter jedoch hallen Echos schräge Schläge. Endlos schleppend dieser Takt, gleich und gleicher rhythmisch knackt. Dieses Pochen, dieses Klopfen hämmert unerträglich weiter. Bitte leise, sei doch still! Werd' verrückt auf diese Weise. Doch es nicht verstummen will, langsam, schnell ganz aufgeregt, frag ich es, was es bewegt Schlag auf Schlag mein Schlaf zu stör'n. Rede lauter - frag erneut warte kurz - Nein: [I]Unerhört[/I]!! Zornig wütend schlag ich um mich, rot die Augen, zerzaust das Haar. Schon seit Wochen dieses Pochen raubst Nacht für Nacht mir meinen Schlaf! Ein leichter Schmerz ganz kurz erscheint (in meiner Brust?) 'st mein Herz, dass weint und so laut pocht ... [© WBR 2004] |
| WoLLe | [B]Gefühlskoma[/B] Eine Ohnmacht der Gefühle, die nur noch ich verspüre. Leere, hohle Emotionen, die in mir inne wohnen. Alles rast, vor allem Zeit. Fühle nichts doch nehme wahr. Bin bereit und doch nicht da. Die Gedanken sich nur ranken, doch geraten dann ins wanken. Alles rast, wie mein Puls. Bin bereit und doch nicht da. Fühle nichts doch nehme wahr. Alles taub – alles stumm. Alles blind um mich herum. [© WBR 2005] |
| WoLLe | [B]Schizophren[/B] Ich mit mir und mir mit mein, hab ich doch mich BIN NICHT ALLEIN ... !!!! [© WBR 2005] |
| WoLLe | [B]Was für eine Welt ...[/B] Was für eine Welt ist das nur, die mir gefällt, die verspricht nur, was sie hält? Was für ein Traum ist das nur, der mir geraum erschien nur vor kürze kaum? Was für Phantasien so Dinge zu sehn' sind mir verliehn? Doch nicht zu verstehn' und verloren gehn'! Was für eine Welt ... was für eine Welt ... ... ist das nur, die uns gefangen hält? [© WBR 2005] |
| WoLLe | [B]Lernen[/B] Ach wie gerne möchte ich ... doch viel lerne richtig nicht! Immer wieder neu von vorn, die Satzglieder nehm auf's Korn. Doch richtig wichtig ist es nichtig und auch falsch doch richtig, ist es doch anders herum ... [© WBR 2005] |
| WoLLe | [B]Das Wort[/B] Dieses kleine Wörtchen "Wort" entsprang einem geheimen Ort. Syntaktisch gleichermaßen hektisch im sinnigen Kontext der Semantik, mit kontroversen Assoziationen in exzessiven Konversationen blüht die Sprache der Evolution. Doch Bedeutung und Verständnis, andere Worte für Erkenntnis die Logik noch bedarf, kommunikativer Eingriffe verhalf. Wortoperationen im Geflügel man zerschneidet und zusammenfügt, neu ordnet, indiziert, maniert, zensiert, von Sinn verziert. [© WBR 2005] |
| WoLLe | [B]Matrix[/B] 0100 1000 1101 00BP 1100 00BE 00BC 00BD 0100 00BB 00BB 0000 00BC 00BD 0100 00BB 0001 1000 00BD 00BI 0000 0111 1011 0100 1101 0010 1011 00BE 00BC 00BD 0100 00BB 1100 0100 00BD 00BB 1000 00BC 0010 0111 0100 00BB 00BP 1101 0000 00BD 00BE 00BB 0011 1000 0110 1000 00BD 0000 1011 0100 00BB 00BP 00BC 00BD 0000 00BD 00BE 00BB --- --- --- --- --- --- --- --- --- --- --- --- --- --- --- --- --- --- --- --- --- --- --- --- --- --- --- --- --- --- --- 0000 A 0001 B 0010 C 0011 D 0100 E 0101 F 0110 G 0111 H 1000 I 1001 J 1010 K 1011 L 1100 M 1101 N 1110 O 1111 P 00BA Q 00BB R 00BC S 00BD T 00BE U 00BF V 00BG W 00BH X 00BI Z 00BJ ß 00BK Ä 00BL Ö 00BM Ü 00BN & 00BO = 00BP 00CA 0 00CB 1 00CC 2 00CD 3 00CE 4 00CF 5 00CG 6 00CH 7 00CI 8 00CJ 9 00CK . 00CL ! 00CM ? 00CN , 00CO ; 00CP : 00DA - 00DB + 00DC " 00DD * 00DE ( 00DF ) 00DG [ 00DH ] --- --- --- --- --- --- --- --- --- --- --- --- --- --- --- --- --- --- --- --- --- --- --- --- --- --- --- --- --- --- --- *Übersetzung* [B]Matrix[/B] Ein MusterRaster BitZahlencluster metrischer Natur digitaler Statur [© WBR 2005] |
| WoLLe | [B]Weihnachten[/B] Dunkel ist's draußen und bitterkalt. Doch tief aus dem Dickicht im tiefsten Wald, da hört man ein Stapfen, ein Knacken im Schnee, das Unterholz knirscht, es frieren die Zeh'. Ein Hecheln und Stöhnen tönt laut bis hier her, Knecht Ruprecht ist's und buckelt sehr schwer! All die Geschenke für Klein und Groß muss er verteilen, welch hartes Los! Furchtlos der alte Mann es auf sich nimmt und wohlgesonnen uns christlich stimmt. Doch nur wer brav und artig war bekommt Geschenke dieses Jahr. Und war man's nicht, dann wehe dem die Rute straft alle Vergehen. [© WBR 2005] |
| WoLLe | [B]Seelenkrank[/B] Es tut so weh, die Seele weint Es tut mehr weh als es scheint Tränen singen meinen Schmerz Nervenenden vom kleinen Herz Zucken, sich zusammen ziehen Qualvoll nur dem Leide dienen Brauche Farbe möchte malen Der Erlöser sie mir bringt Bekämpfe meine Emotionen Der Erlöser in mich dringt Mein Geist verschafft sich Luft Rieche Blut, welch süßer Duft Kreidebleich wird mein Gesicht Die Gedanken leeren sich Schwarz fliegt fort Grau mischt weiß Rot malt dort Ich bin: f-r-e-i... [© WBR 2005] |
| WoLLe | [B]Leiden schafft Lust[/B] Schmerz sich in mir weitet Und die Lust verbreitet Hemmungslos mich zu ergeben Flammen groß sich vor mir heben Brennen meiner Leidenschaft Kenne keine Einzelhaft Schaue meine Hände an Krank, aber dankbar dann Zwischen meine Beine gehe: Ein Aufschrei meiner Seele! Bilder der Gedanken sich im Kopfe ranken Sehe dies, fühle das Habe einen Heidenspaß Nach dem Akt der Schänderei Folgt dem Sinn die Plackerei Beständig Lust behende Leide ständig ohne Ende... [© WBR 2005] |
| WoLLe | [B]Erotica Feminus[/B] Wilde Gelüste Zarte Brüste Sanfte Küsse Feuchte Flüsse Lecke Deine Lange Beine Koste Deine Koste Meine Warme Säfte Streiche über Deine Hüfte Süße Düfte Deine Haare Meine Lende Meine Hände Alle weise Leise kreise Gebe keine Liebe Diebe Nehme meine Finger gerne Taste deine In der Ferne Dringe ein Komme allein Gehe mit dir Komm wieder zu mir... [© WBR 2006] |
| WoLLe | [B]Necrophil[/B] Abends wenn es dunkel wird Lauf ich alleine ganz verstört Auf den Fiedhof meiner Liebe Um zu dürsten meine Triebe Der Mond scheint voll Ja es ist hell Die Turmuhr schlägt Ja es ist zwölf Die Zeit bleibt stehn Stunden vergehn Das Grab jetzt leer Fall über sie her Noch frisch sie ist Das macht mich geil! Wie schön sie ist Und auch so kalt! Erst seit gestern beigesetzt Wird ihr Kleid schon heut zerfetzt 17 Jahre lang gereift Ihre Glieder ganz versteift Ich sie mir zurechte biege Und an ihrem Schoße liege unerbittlich mich nicht tue schände ihre Totenruhe Doch von ihr nicht lassen kann Und sie noch verschleppe dann Tief im Wald am Wurzelgrund Grab ich ihr ein neues Haus Markier mein Revier wie ein Hund Silber glänzt und strahlt die Haut Verscharre sie mit bloßer Hand Wart auf morgen Abend ganz gebannt... [© WBR 2006] |
| WoLLe | [B]Der Vampir[/B] Nach Blut sich sehnend weiblicher Wesen Möchte beißen, saugen, lässt verwesen Die leeren Hüllen ganz und gar Schon mehr als tausend Jahr Rote Soße seine Muse Doch der Virus es erschwert Reine Ware unversehrt Zu bekommen und zu trinken Muss im Moloch nun versinken Durch die Nacht im Dunkel versteckt Hat der Graf verbracht und ist verreckt... [© WBR 2006] |
| WoLLe | [B]HoMo Erotica[/B] Gleich und gleich gesellt sich gern Jedoch liegt das vielen fern Er und er und sie und sie Wollen nicht wie er und sie Denn ihr und ihm ist es abstrus Zu lieben wie's die Masse tut Wollen lieber sich vereinen Mit der ihren und der seinen! Gleich und gleich verbringen Sie Tag auf Tag ihr Liebesspiel Liebkosend und zärtlich Nie endend und herzlich [© WBR 2006] |
| WoLLe | [B]SuchT[/B] Gib mir denn ich brauche doch Gib mir nur doch einmal noch BiTTe gib ich brauch es jetzt Fühl mich leer und so verletzt Gib mir denn ich brauche doch Gib mir nur doch einmal noch BiTTe gib, BiTTe gib BiTTe gib mir mehr davon BiTTe gib, BiTTe gib BiTTe gib ich sterbe sonst Gib mir denn ich brauche doch Gib mir nur doch einmal noch BiTTe gib ein letztes mal Will dann nie mehr leide Qual Diesmal wirklich denn ich will Gib mir und ich bin dann still [© WBR 2006] |
| WoLLe | [Center][B]Melodie[/B] Es folgt ein Ton Der am Klavier Gespielt von dir Liebevoll schon Ganz zart und sanft Und einfühlsam Gewidmet mir Nur ganz allein Gefolgt von mehr Zusammenfügt So wunderschön Zu Melodie Betäube mich Ton für Ton mit Komposition Sirenenhaft Verzauberst mich Dein Bann mich hält Ein Gefühl von Welt Ich liebe dich [© WBR 2006][/Center] |
| WoLLe | [Center][B]Synesis[/B] Ohne dein kann ich nicht bin Und ohne dir mich auch nicht war Nicht bin gekonnt und je geworden Wie ich und dich einst geschah Nur unser war bestimmt das bin Und wenn dein wirklich liebt Oder uns zusammen sind Dir mich all Fehler vergieb [© WBR 2006][/Center] |
| WoLLe | [Center][B]Filmriss[/B] Nahaufnahme Augen offen Groß verflucht weit aufgerissen Hektisch hin und her betroffen Blicken wirr ganz aufgeregt Schnitt zur Nase Großaufnahme Nasenflügel klappen ständig Kontrolliert unregelmäßig Schwerer Atem durch sie dringt Schwenk zum Mund geschlossen dann Lippen beben Zähne zittern Einsatz Herzschlag rhytmisch schnell Mund erschrocken voll verkrampft Schnitt Totale ganz verschlungen Dschungel um die Kreatur Wie versteinert nichts bewegend Stille nur und Herzschlag pur Langsam auf ihn zu bewegend Bei inversem gleichen Zoom Schnitt Halbtotale auf die Beine Zack, er wendet und rennt los Nun Finale: eine Jagd eines Menschen Untertan Ohne Schnitt quer durch den Wald Auf den Fersen dicht am Nacken Ihn dann doch die Pranken kalt Finster nahe sind und packen [© WBR 2006][/Center] |
| WoLLe | [Center][B]R.I.P.[/B] MeMentuM AnA Xenophil anneX Casus noC A ScenarioS Tempus TakT LuzidaL EffEctE [© WBR 2006][/Center] |
| WoLLe | [Center][B]Dein Gesicht[/B] Samtweich schimmert deine Haut Poetisch sinnlich herrlich duftet Tief und tiefer mich verliere Jeder Atemzug ist schon genug Strähnenhaft luftige Haare Wie im Winde sanft bewegt Tief und tiefer mich verliere Jeder Weg durch sie erregt Kometenstaub gefüllte Augen Glitzern, glänzen, funkeln schön Tief und tiefer mich verliere Jeder Blick verführt geschickt Rosenrot gefärbte Lippen Sinnlich voll und voll Genuss Tief und tiefer mich verliere Jedes Wort berührt vor Ort Wie ein Kunstwerk dein Gesicht Harmonie und Perfektion Tief und tiefer mich verliere Vermute eine Illusion... Oh du Schönheit ganz und gar Zeig dich mir in vollem Glanz Oh du Schönheit wunderbar Zeig dich mir doch ganz Auge an Auge Mund auf Mund Im Angesicht Mit Haut und Haaren Ich verliere mich... [© WBR 2006][/Center] |
| WoLLe | [Center][B]HekTiK[/B] TiCk TiCk TiCk TaCk HekTiK im TakT TaG TaCk TiCk NaChT TaCk TiCk TiCk TaCk TaG TaCk TiCk NaChT TiCk TaCk TakTik Diktiert laut! Diktiert laut! TiCk TaCk TiCk TaCk Laut - Laut Diktiert stark! Diktiert stark! ZiCk auf ZaCk ZiCk auf ZaCk kLiCk kLaCk kLiCk kLaCk kLiCk kLiCk kLiCk kLaCk Im TakT Im TakT TiCk Im TakT HekTiK Im TakT TakTiK Im TakT TaCk Im TakT TiCk TaCk HekTiK [© WBR 2006][/Center] |
| WoLLe | [Center][B]Männer[/B] Ein Mann ist wahrlich dann ein Mann, wenn er zwar will aber nicht kann! Wenn er dann kann aber nicht will, dann macht die Frau und er ist still. Ein Mann nur dann ein solcher ist, wenn er fürwahr ein Bolchewist! Wenn er weiterkämpft einen Krieg eines Mannes verlor'nen Sieg. Ein Mann der tut mehr als er sagt, der handelt wenn der Rest verzagt! Ein Mann ein Wort, steht wie ein Baum. Steht zu seinem Wort wie keiner kaum. Doch auch der Mann zerbrechlich ist und rackert bis zur Galgenfrist und stirbt vergeblich ohne Ruhm. Was der Welt bleibt ist Genugtuung. [© WBR 2006][/Center] |
| WoLLe | [Center][B]Semiotik Auditiva[/B] bin gegen Gewalt und Gegengewalt bin gut zu hören also gut zuhören bin wieder wider wie der... bin gerecht gerächt bin Oh Kult Okkult bin ein Druckeindruck bin groß statt Großstadt und klein statt Kleinstadt bin hell erschien und heller schien ich wie noch nie! bin die Aufgabe der Aufgabe die erhellt erhält er hält und gehe tiefgründig zu Grunde... [© WBR 2006][/Center] |
| WoLLe | [Center][B]Ilie und Peter[/B] Die Ilie ist ein liebes Kind, die nur selten wenig spinnt. Auch der Peter ist ein lieber, hütet Ziegen, der Ziegenpeter. Doch zusammen sind die beiden kaum noch zu unterscheiden. Denn die Ilie ist dem Peter seine Also Peter s Ilie Und isst dem Ziegenpeter seine Petersilie [©WBR 2006][/Center] |
| WoLLe | [Center][B]Küchen Intermezzo[/B] Nehm das Messer zicke zacke Und Tomaten nun zerhacke Mal gewürfelt mal in Scheiben Keine darf normal mehr bleiben Nun die Zwiebel sie ist scharf Muss geschnitten werden bei Bedarf Doch in Stömen fließen dann Tränen auch bei einem Mann Ab damit dann in die Pfanne Und ein Ölschluck aus der Kanne Nun der Fisch ja es ist Lachs Auf den Tisch damit und knacks Schneid ihn auf der länge nach Filettiere dann welch Schmach Die Pfanne nun schon gut erhitzt Wo der Fisch nun weiterschwitzt Ja der Wein der darf nicht fehlen Übergieße weiß an allen Stellen Und natürlich auch zu Ehren Darf der Koch Wein nicht verwehren Schmecke ab und nippe kurz Trocken ist er wie ein Furz Fröhlich und ganz heiter Geht das Handwerk schließlich weiter Wieder mit dem Messer Mach ich alles gleich viel besser Häuten muss ich nun die Knollen Und dann kochen die Kartoffeln Was fehlt noch? Kurz überlegen Ein Schluck Wein nehm ganz verlegen Ach jetzt fällts mir wieder ein Denn Gewürze müssen sein Lorbeerblätter und Piment Sind des Koches Element Auch der Pfeffer und das Salz Sind wie Hopfen und das Malz Darauf kipp ich mir noch einen Das wird schmecken will ich meinen ~ Ach du Schreck jauchze ich auf Und eile dann im schnellen Lauf Zu der Pfanne mit dem Herd Wie es spritzt der Fisch sich wehrt Qualm verziert durch Küchendüfte Fliegt durch Teufelsküche Lüfte Ach du lieber GoTT Herrjemine Angebrannt ist's und passé Darauf noch nen Schluck ich brauche Ohne es sonst knurrt im Bauche Alles nun entsorgen muss Und ganz mürrisch voll Verdruss Bleib im Überfluss dann lieber hier Bei meiner kleinen Flasche Bier ~ [© WBR 2006][/Center] |
| WoLLe | [Center][B]Intima[/B] Feucht benetzte heiße Haut Kraftvoll schreist du mit mir laut Jeder Stoß in deinen Schoß Mich wild unerbittlich stillt In Ekstase sind wir beide Zitterst voll am ganzen Leibe Lüstern vorgebeugt und Flüstern Wir Allerlei an Sauerei Willst noch mehr von dem Genuss Bittest um ein Cunnilingus Nun von Hinten einfach so gibt's nen Coitus a Tergo Und als letztes ganz zum Schluss Kommt der Coitus per Anus Innig liebend wild und viel So ist unser Liebesspiel [© WBR 2006][/Center] |
| WoLLe | [Center][B]Egoman[/B] Ich bitte nicht ich nehme dir Ich danke nicht ich gebe mir Ich will nur mich denn ich bin ich Ich mag nur mich Sonst niemand nicht Wer mich ignoriert Ob falsch ob richtig Wird Terrorisiert Denn ich bin wichtig [© WBR 2006][/Center] |
| WoLLe | Tief liegen die Fliegen, die tief fliegen... [©WBR 2006] |
| WoLLe | [Center][B]Stechen ohne Stachel[/B] Igelmann sieht Igelfrau verliebt sich schnell und spricht sie an Igelfrau hört Igelmann mustert ihn, denn sie ist schlau Igelmann hofft und bangt wird vor warten richtig kank Igelfrau denkt und träumt: "los erober mich mein Prinz!" Doch Igelmann weiß nicht mehr recht ob sie ihn mag oder findet schlecht Igelfrau wartet auf Igelmann und Igelmann spricht irgendwann: "Warum bist du so gemein solltest meine Liebe sein stattdessen bist du ganz kalt dann werde halt alleine alt" Igelfrau fällt aus allen Wolken Ihre Liebe hätte ihm gegolten Doch er verschmäht sie einfach so drum geht sie langsam traurig los Tränen füllen ihre Wangen Igelmann sieht ihr Gesicht Die Liebe unbefangen öfter als ein Igel sticht. Igelmann rennt ihr nach: "Entschuldige das wollt ich nicht! Bitte hör auf und liebe mich." Igelfrau sieht ihn an: "Du liebst mich doch, mein Igelmann!" [© WBR 2006][/Center] |
| WoLLe | [Center][B]>eNoLa<[/B] Ich verschwende einsam mich Ich verende nur für dich Weiß nicht wer du bist Doch in meinen Träumen Hoffnung du mir gibst Meine Flamme brennt ein Licht Suche, doch ich sehe nicht Möcht dich finden noch bevor es dunkel wird um mich herum Doch die Zeit spielt gegen uns Es wird finster ich hab Angst blind zu werden Doch mein Herz das spricht zu mir ich such weiter nur nach dir! Du wirst immer sein und auf ewig bin ich dein! [© WBR 2006][/Center] |
| WoLLe | [Center][B]Sehnsucht[/B] Ein Leben lang suche Ich Bis Ich finde endlich Dich. Möchte teilen, möchte geben Will Dich in die Arme nehmen Und mit Küssen überhäufen Für den Rest meines Lebens. Ein Leben lang trau Ich mich nicht. Doch dann warst Du und Ich war Ich Mit Liebe erfüllt, mit Liebe bedrängt Haben mit Schweigen uns Blicke geschenkt Und für nur einen kurzen Moment Ganz nackt gefühlt, ganz unverschämt. Ein Leben lang suchte Ich Bis Ich fand endlich Dich. Wollte teilen, wollte geben Wollt Dich in die Arme nehmen Doch Du gingst bevor Du kamst Und Ich such weiter: Mein Leben lang! [© WBR 2007][/Center] |
| WoLLe | [Center][B]SABIN[/B] Du siehst mich an Und siehst mein Schmerz Erkennst dich selbst Nimmst dir ein Herz Du sprichst mich an Und sprichst so lieb Mein Blick noch starr auf Dir verblieb Kurzes Schweigen Folgte dann Das Eis gebrochen Du nicht mehr kannst Nur wirres Zeug Mein Mund verlässt Und Du mich nur Missverstehst Ganz tief in mir Schon lange her Brodelt Verlangen Und Begehr Denk viel zu oft An Dich allein möcht allzugern Doch bei Dir sein Zwischen uns das Wünsch ich mir Ein Wiedersehn Allein mit Dir [© WBR 2007][/Center] |
| WoLLe | [Center] [B]SaBiN[/B] [B]S[/B]inn verloren [B]A[/B]n Dich [B]B[/B]in Ich [B]I[/B]mmer [B]N[/B]och [© WBR 2007][/Center] |
| WoLLe | [Center][B]LIEBE[/B] Dort wo tausend Rosen stehn Sollst Du mein Schatz gebettet sein. Im Dornenkäfig wunderschön Zum Schutz für mich nur ganz allein. Wie ein Spiegel jede Blüte ist Und meine Wunden reflektiert. Du langsam meine Seele frisst und schürst nur meine Gier. Wenn ich Dich sehe, sehn ich mich... So zierlich und zerbrechlich bist... Erneut Verlangen stärker ist Vor Herzeleid, dann weine ich. Millionen Dornen stecken tief Und meine Narben ewig bluten. Träumte süß bis ich einschlief... Doch Du bliebst mir verborgen! [© WBR 2007][/Center] |
| WoLLe | [Center][B]Der Kuss[/B] Deine rosaroten vollen Lippen schauen mich sehnsüchtig an. Samtweiche sanfte Lippen und nur die Sonne kitzelt sie dann und wann. Jedes Wort was du gesagt zu mir wahrhaftig ist. Und jeder Ton und Klang sehr herrlich ehrlich ist. Beneide Winde die deine Lippen streifen, Brot und Wasser, wovon du zehrst. Möchte deine Lippen streichen wie Violinensaiten sehr. In meine Arme herzlich dich an mich drücke. Halte dich so gerne und vor Freude gar entzücke. Endlich dann ergeb ich mich und bringe dich zum schweigen. Führe meinen Mund ganz vorsichtig auf deinen. Zärtlich dich Berühre: sanfte Küsse schenkst du mir intensiv dich spüre neue Welten öffnen sich Mein Herz rast im Takt einer Symphonie Kein Tag vergeht kein Wind mehr weht! Immer wieder neu auf neu dich küsse zuckersüßer Sternenstaub und ohne, dich vermisse! [© WBR 2009][/Center] |