| Lady Lafar | Also demnächst hab ich vor hier einige (auch alte) Gedichte reinzustellen und andere Lyrics, die zu meinen Favoriten zählen... also ich hoffe, dass dat hier nicht zu einseitig wird. Kommentare bitte [URL=http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&threadid=54584]hier[/URL] Nun genießt. Hier der erste (und wohl auch älteste) [COLOR=crimson]Aus dem Leben[/COLOR] Definiert man das Leiden Durch Ausmaß des Schmerzes? Definiert man das Leiden Durch Bluten des Herzens? Sind wir alle Ein Opfer unseres Selbst? Sind wir alle Zum Sterben geboren? Ist die Welt Eine Scheibe? Ist das Universum Nicht existent? Oder ist alles Nur die Folge? Oder ist alles Nur Logik? Vom Leiden erschaffen Oder nur gewachsen? Vom Leiden zerstört Oder nur langsam verdörrt? Ist der Sinn unseres Lebens Der erlösende Tod? Ist der Sinn des Überflusses Die unabwendbare Not? Bist du Der Sinn meines Lebens? Bist du Mein erlösender Tod? Bist du Mein Überfluss? Bist du Meine unabwendbare Not? Ist nicht Liebe Die Definition des Leidens? Ist nicht Hass Die Konsequenz der Liebe? |
| Lady Lafar | [COLOR=crimson]Dein Verlangen[/COLOR] Lüge? Verrat? Betrug? Ein Fremdwort... Bis du in meiner Welt auftauchtest... Du stelltest mich bloß Vor meinen Feinden Machtest mich schlecht Bei meinen Freunden Und verlangst nun Dass ich dir wieder Mein Vertrauen schenke? Du verlangst zu viel Du verlangst Dass ich vergesse Was nie vergessen sein wird Du verlangst Dass ich meine Wunden heile Obgleich sie nicht aufhören Zu bluten? Verlangst du nun auch Dass ich Tote erwecke? Du verlangst es Den Wildbach Des Hasses zu zähmen Obwohl du selbst Darin ertrunken bist? Du verlangst von mir Dass das Glas wieder halb voll ist? Einfach so? Das kannst du nicht verlangen… Das wirst du nie bekommen… ICH verlange von dir… Dass du aus meinem Leben Verschwindest… Wie ein Vampir… Der bei Tageslicht sterben wird... |
| Lady Lafar | [COLOR=crimson]Scheinwelt von meiner Freundin Stephi ... Homage à mon amour[/COLOR] Ich schaue mich um... Meine Blicke verzweifeln... Sie suchen... Sie suchen das alt Bekannte... Doch... Wieso erfassen sie nichts? Verzweifelt suchen sie die blühenden Rosen... Die einst in der Sonne standen und mich beglückten... Sie lassen ihre Köpfe hängen... Keine Glückseeligkeit, die sie ausstrahlen... Meine Augen suchen verzweifelt weiter... Wo sind nur die Bäume? Die Bäume...die mich einst in Schutz und Geborgenheit gebettet haben? Die Geborgenheit...Die mit ihnen verschwand... Wo sind all die kleinen Wesen, die mir ein Lächeln auf meine Lippen zauberten? Wieso erblicken sie meine Augen nicht? Kein Lächeln auf meinen Lippen... Wo ist die Sonne? Die Sonne die einst meinen Leib wärmte... Keine Wärme.. Nur Kälte...eisige Kälte... Ich blicke weiter umher... Nur...wo bin ich? Wohin habe ich mich verirrt? Wer bin ich? Wer bin ich, der diese Wende zuließ? Wieso ist alles verschwunden? Mein Glück.. Die Geborgenheit.. Mein Lächeln... Die Wärme? Mein Leben? Wo ist nur mein Leben? |
| Lady Lafar | [COLOR=crimson]Irgendwie[/COLOR] Irgendwie wurde es Tag Wie das kam? Das kann ich dir nicht sagen. Irgendwie wurde es Nacht Was dazwischen passierte? Weißt du das noch? Wir lagen am Flussufer Unter den Bäumen Sahen die Sonne untergehen Sahen die Zeit verrinnen Und irgendwie ging es vorbei Wie das kam? Das kann ich dir nicht sagen. Irgendwie fängt es jeden Tag von vorn an Was dazwischen ist? Kannst du mir das sagen? Ich liebe dich über alles Doch du weißt Dass die Erinnerung schmerzlich ist Dass ich dir nicht weh tun will Irgendwie sitze ich nun hier Wie das kommt? Das weiß ich genau Irgendwie schreibe ich diese Zeilen Warum? Kannst du dir das nicht denken? |
| Lady Lafar | [COLOR=crimson]Verzweiflung[/COLOR] Stille senkt sich auf mich nieder Wollt ich nicht vermeiden dies? Die Gedanken kreisen wieder Um den, der mich träumen ließ. Was mach ich nur? Es scheint so laut Klirrende Tortur Mir ein Haus aus Glas gebaut Es knirscht, es kreischt Ich werd’ verrückt Von dem, der mit Glück verheißt Wundersam entzückt Jetzt sitze ich seit Stunden Wartend in dem großen Raum Beäuge kläglich meine Wunden Aus dem letzten Sommertraum In meinen Träumen ich verharre Die Wirklichkeit mir weit entfernt Kälte gleich der Totenstarre Mitleidslos mich jetzt belehrt Keiner, der mich jemals kannte Mich beruhigte, so wie du Und wenn ich auch vor Liebe brannte Ließ ich nach außen sie nicht zu Der Tag entfleucht, die Nacht beginnt Säuselt schon von Träumen Bevor die Realität hinwegnimmt Den Menschen, der kann nur noch keuchen. Ich leg mich hin, was bringt es schon? Als diesen leisen Liebeston Der mich seit 4 Nächten quält Und mir Schabernack erzählt. Hörst du denn mein Flehen nicht? Kannst du mich nicht verstehen? Sicher jedoch, ich liebe dich Vielleicht wirst du’s ja noch seh’n |
| Lady Lafar | [COLOR=crimson]An einen lieben Menschen, der leider nie erkannt hat, welche Gefühle ich hatte...[/COLOR] Schon seit Stunden Liege ich wach. Seit Stunden nur Tränen In den Augen Seit Stunden Nur Du. Dir einfach gestehen Was los ist? Zu einfach... Dich einfach fragen Wo das Problem liegt? Zu einfach... Einfach „Ich liebe dich“ sagen? Einfach Das Unmögliche wagen? Einfach so? Das ist zu einfach Zu simpel Und doch zu schwer, zu kompliziert. Niemals werde ich Mich in deinen Armen sicher fühlen. Niemals werde ich Mich in dir erneut erkennen. Niemals werde ich Deine Liebe bekommen... |
| Lady Lafar | [COLOR=crimson]Hey du...[/COLOR] Hey du... Was ist los? Was ist nur los mit uns beiden? Oder doch nur mit mir? Was ist passiert? Was soll ich machen? Deine Nähe tut mir gut lässt mich das Leben sehen. Deine Nähe tut mir weh lässt mich all den Schmerz erkennen. Was kann ich denn tun? Wieso ist das alles geschehen? In meiner Welt aus grauem Stein bist du eine schillernde Kreatur mein Anker, mein Halt Auf hoher See Bist du der Sturm Mein Hurrikan, mein Tod. Du faszinierst mich Und bringst mich um den Verstand. Alles was ich bin Bin ich nur noch durch dich... |
| Lady Lafar | Gedanken... Irgendwie sitze ich nun hier und bin verzweifelt. Warum tust du das? Warum kommst du mir so nah, obwohl doch doch nur von "ihr" redest. Obwohl du weißt, wem mein Herz gehört. Wieso tust du das? Du sagst, du suchst meine Nähe. Und doch stößt du mich ständig weg. Du weißt, dass es im Moment nicht so läuft. Warum tust du das dann? Du weißt, im Zweifelsfall bin ich für dich da. Warum tust du mir das an? Innerlich bin ich nun zerrissen, in zwei Hälften. Die eine gehört zweifelsfrei dir. Und das weißt du. Die andere gehört dennoch ihm. Und sie wird im weiterhin gehören. Du warst mir so nah. Auf einmal, ohne Vorwarnung. Diese Berührung, sie brannte auf der Haut wie Feuer. Und doch war sie kalt wie Eis. Wieso verwirrst du mich so? Was lag in der Umarmung? In all den Gesten? Diese vollkommene Übereinstimmung... irgendwas ist doch da. Aber ich liebe dich nicht. Ich liebte dich niemals. Nie. Nie im Leben. Oder doch? "Und nun frag ich dich: Ob das Liebe ist" (Gabriel an Luzifer~Flügel - Das Musical) Ist es nicht so, dass du mich begehrst? Ist es nicht so? Aber anscheinend stehst du nicht dazu, was passiert ist. Das war keine Einbildung. Die Küsse, die Nähe, das Vertrauen... das ist keine Einbildung.... niemals. Du weißt, dass du mein grenzenloses Vertrauen hast. Aber bitte sag mir WARUM... du willst Freudschaft, sagst du. Und das war freundschaftlich, sagst du?Bist du dir da sicher? Bin ich nicht nur der Ersatz für sie? Bin ich nicht einfach nur anstelle ihr für dich da? Was bin ich denn für dich?? Sag mir das EINMAL... aber das wirst du nicht, ich kenne dich... *seufz* |
| Lady Lafar | [COLOR=crimson]Um Himmels Willen, zur Hölle, NEIN[/COLOR] Und jetzt sitze ich wieder hier Und kann die Wahrheit nicht sagen Ich sitze hier... Und kann die Wahrheit nicht ertragen Ich sitze hier, wieder allein Und kann euch die Wahrheit nicht sagen Zerrissen, zwischen euch Zwei’n Ich werd den Schritt doch nie wagen Nicht so, als wär es freiwillig Um Himmels Willen, nein Nicht so, als würd ich nicht kämpfen Zur Hölle, ich kann nicht mehr Auch auf diesem Grab der Liebe Wird das Moos wieder wachsen Auch dieses Mal Kann ich es nicht fassen. Gedanklich bin ich wohl fremdgegangen Doch ist das Fremdgehen? Gedanklich ein viel zu starkes Verlangen Einfach den Weg zu gehen... Ich kann nicht mehr Ich liebe euch beide Doch ist Liebe der Freundschaft Nicht vorzuziehen?? |
| Lady Lafar | [COLOR=crimson]Flügelchen[/COLOR] Von Flügeln getragen 'gen Himmel so weit zwei Flügel, die tragen weg mich, so weit. Weg von euch beiden weg aus der Not weg aus dem Zwiespalt weg aus der Not Wenn ein Flügelchen bricht werde ich nicht mehr fallen Denn mein Wunsch trägt mich weiter ich werde nicht fallen ich werde nie mehr fallen denn ich gehe von euch ich werde niemals mehr fallen ich bleibe von euch... |
| Lady Lafar | [COLOR=crimson]Und auf einmal warst du da[/COLOR] Mal wieder etwas nachdenkliches... Und plötzlich hat es geknallt. Die Worte schlugen mir wie eine Faust ins Gesicht. Du hast heute zum ersten Mal "Wir" gesagt. Nicht wie ein Kind, das sprechen lernt, nein... wie eine Menschenseele, deren Mauer eingerissen wurde. Heute hast du zum ersten Mal das Wort "Freundschaft" erwähnt. Und du redest von "wir". Seit wann redest du so? Seit wann redest DU so? Seit wann gibt es für dich eine Berührung ohne Hintergedanken? Du sagtest Dinge, die mich beeindrucken. Wir seien uns hilflos ausgeliefert Und ausnahmsweise konnte ich dir zustimmen das erste Mal ohne schlechtes Gewissen in deinen Armen liegen und doch deine Nähe genießen, DICH genießen Und plötzlich warst du DA... plötzlich warst du DU selbst... Zwar ein trauriger Anlass, du hast dafür einen Freund verloren Aber es schien mir einer bitteren Erkenntnis gleich... all das was zwischen uns war, war und ist wunderbar... auf eine ganz eigene Art... nur für Verrückte verständlich. Ich werde die Dinge nicht vergessen können... die einfach passiert sind... ohne dass uns jemand gefragt hätte. irgendwie sind wir uns wohl wirklich hilflos ausgeliefert... |
| Lady Lafar | [COLOR=crimson]Confused[/COLOR] Alles riecht nach dir.. Alles schmeckt nach dir... Selbst der Mann auf dem Plakat Sieht aus wie du... Was haben wir nur wieder getan? Wie konnte das wieder passieren? Nur diese leichten Stunden Stunden nur mit dir Nur dieses kleine Abenteuer Ein Abenteuer mit dir? Und ich dachte noch Warum schaut er so? Und ich fragte mich noch Warum ist er so still... Du brauchtest keine Worte Nur einen Blick Du brauchtest keine Melodie Nur eine Geste Hätte ich nicht gehen müssen Wo wären wir jetzt? Hätte ich nicht Angst bekommen Sag mir, WO wären wir jetzt? Ohne Worte...nur DU... Du allein Nur du um mich herum Heiße Luft? Nun liegt hier dieses Stück Stoff Voll von dir Eigentlich nur ein Stück Stoff Aber vielleicht doch ein Teil von dir? Ein Stück Stoff Und voll mit Erinnerungen Ein harmloser Schal Und doch ein Teil von dir. Ein Stück Stoff das so weich ist So weich wie deine Haut So zart wie dein Innerstes Und so zart wie deine Haut Ob ich noch ende mit dir? Hoffe es nicht Doch wer weiß was passiert? ICH... weiß es nicht....... |
| Lady Lafar | [COLOR=crimson]Tiefblau[/COLOR] Tiefblau Augen so blau Ein Ozean voll Tiefblau Tiefblau Augen so tief Eine Schlucht so groß Tiefblau Tiefblau Augen so unergründlich Ein Anfang ohne Ende Tiefblau Tiefblau Deine Augen so klar Traurigkeit ohne Ende Tiefblau Tiefblau Deine Augen so traurig Ocean full of tears Tiefblau für einen guten Freund... |
| Lady Lafar | [COLOR=crimson]Tot.[/COLOR] und als es Zeit war erzählte man dir von mir, dem dummen Wesen, mein Schatz. Ein dummes Wesen, stumm vor Trauer, starr vor Einsamkeit, sei ich gewesen. Jeden Tag ging das dumme Wesen allein zu den Klippen. Ging den langen Weg zum Meer. Sog den Frieden der Wiesen und den stetigen Lauf der Gezeiten auf. Irgendwann stand sie am Abgrund. Die Kiesel... Jeden Kiesel nahm sie in die Hand. Sah ihn sich an, las in ihm. Schilderte ihm ihre Trauer und ihre Freude und warf ihn weit, weit weg. Sie hörte das Geräusch wenn er aufkam, in die Fluten stürzte. Und wenn es erstarb, kam die Einsamkeit zurück, Starb ein Teil von ihr. Nun fragst du dich was ihr zugestoßen sein muss, dass sie so töricht sei und um die Seelen der Kiesel trauerte. Liebe, mein Schatz. Dein Daddy, mein Schatz. Aber lebe du, mein Sonnenschein. Und denke niemals mehr an mich. ~ ................ ~ Das törichte Wesen geht zu den Klippen. Wappnet sicht, nimmt Anlauf und springt. Tot. |
| Lady Lafar | [COLOR=crimson]Kind auf Bestellung[/COLOR] In zwanzig Jahren fragt das Kind, wer denn seine Eltern sind. In zwanzig Jahren sagt der Mann, dass er es ihr nicht sagen kann. „Warum denn das?“, fragt ihn das Kind. - „Weil Kinder lang bestellbar sind, sagt der Mann und lächelt still, weil er’s vor ihr verbergen will. „Man kann ´nen Samenspender suchen und es mit dem Schönsten mal versuchen. Dann kommt immer ein schönes Kind, weil Samenspender Beauties sind.“ „Ich bin entsetzt“, so brüllt das Kind, „dass Kinder keine Wunder sind.“ - „Mein Schatz, ich bin ein guter Christ, doch Molekülketten sagen, was du bist.“ „So war ich also nie dein Werk!“, ruft sie und steigt auf einen Berg. Springt in den Abgrund in tiefster Not, da ist auch das künstlich’ Leben tot. |
| Lady Lafar | [COLOR=crimson]Till death us do apart[/COLOR] Long ago a journey started And I realized what a fool I’ve been Long ago I loved someone But he departed from his words. He said, we’d be together for good But soon I knew, he lied to me. He said, he’d never ever leave me But I decerned the difficulties, it made. He said, I was the only women For him in all this agitated world He sallied forth and away he was He departed from his words. Long ago I walked in darkness No companionship on this cumbersome way. Long ago I learned to love it I not once had gone astray. Betimes someone lend me his shoulder This shoulder, it belonged to you Met you several times as I grew older, I never had really wanted to. Often we lay down on the grass at night We made love, that’s all it was With lonelyness I had my fight You made it easy, thoug it never was. The more we met, the more I got To know that this is something special We talked and kissed and loved a lot This changed away from superficial. You soon understood, I was on a journey You soon realized, It would never stop You decided to become my dearest companion Now as we depart, this journey stops Till death us do part? |
| Lady Lafar | [COLOR=crimson]In Liebe[/COLOR] Wenn ich glücklich bin, bin ich ganz bei dir. Wenn ich glücklich bin, bist du dann ganz bei mir? Wenn wir zusammen sind, ist die Welt ganz klein. Wenn wir zusammen sind, wird Kleines ganz groß. Verlässt ein kleiner Kuss dein Herz, findet er ein neues Zuhause. Verlässt ein kleiner Kuss mein Herz, findet er bei dir Zuflucht. Manchmal denke ich, dass ich deine Gedanken lesen kann. Manchmal bemerke ich, dass du mich trotzdem überraschst. Solang du bei mir bist, bin ich glücklich. Solang ich bei dir bin, bist du ganz bei mir. |
| Lady Lafar | [COLOR=crimson]Für die Liebe[/COLOR] Deine Augen sind so schön auch wenn du das abstreitest. Dein Lächeln ist so gewinnend auch wenn du das nicht so siehst. Für die Liebe bist du der Schönste. Ein luftiges Schloss haben wir gebaut. Ein Heim in den Wolken. In den endlosen Weiten In der Klarheit, der Reinheit. Für die Liebe ist alles ganz klar. So versinke ich nun in dir, in deinen Augen, in deinem Lächeln. Eine Berührung, ein Kuss Leidenschaft im reinsten, schönsten Überfluss. Für die Liebe ist alles Leidenschaft. Deine schwitzige Haut riecht nach diesem vergangenen Sommertag. Das Salz, dem Körper von der Sonne entrissen, zerlässt sich auf der Zunge. Für die Liebe ist alles Genuss. Wir liegen nun da – Stille. Nur Emotion, kein Wort, nur ein Blick Der Blick voll Verlangen, voller Liebe und das Wissen, das Richtige zu tun. Für die Liebe ist alles richtig. Deine Haut auf meine Haut, deine Seele bei meiner Seele locken wir uns gegenseitig, das Ziel noch nicht vor Augen. Für die Liebe ist alles ein Ziel. Ein neckisches Lächeln, ein verlangender Kuss, nichts ahnend von dem was du vorhast, was kommt. Endlich im Verlangen vereinigt. Für die Liebe ist Vertrauen Einigkeit. |
| Lady Lafar | [COLOR=crimson]Wenn es Nacht wird[/COLOR] Wenn es Nacht wird überkommt mich die Angst. Wenn das letzte Licht verstirbt überkommt mich Dunkelheit. Draußen peitscht es den Regen, Blitze durchschlagen die Nacht. Ein lautes Getöse ist das, und entfesselte Gewalten. Doch der Regen will nur waschen, hinweg den Ruß der Welt. Die Blitze sind dein Licht, du suchst nach mir in meiner Dunkelheit. Es überkommt mich die Angst, weil du mich irgendwann finden könntest. Es wird mir bang, weil du irgendwann die Wahrheit erwaschen haben wirst. Wenn der Ruß sich verflüchtigt, wirst du sehen, wer ich bin. Wenn es wieder Tag ist, hat deine Suche ein Ende. Doch wenn es Nacht wird, kannst du mich finden. In der nächtlichen Dunkelheit, kannst du mich erkennen. |
| Lady Lafar | ~gelöscht~ |
| Lady Lafar | ~gelöscht~ |
| Lady Lafar | [COLOR=crimson]Dedicated to...[/COLOR] Oftmals wenn ich liege des Nachts allein in meinem Bett hellwach kommst du in mein Gedankenwelt verscheuchend alles was mich wach hält. Ich bin nicht perfekt und das weißt du auch. Du bist nicht perfekt, das sagt mir mein Bauch. Wir können einander nicht ändern, wir können nur uns selbst verändern. Wenn ich dann so liege des Nachts allein in meinem Bett hellwach Dann bist du alles was ich sehe der, für den ich durchs Feuer gehe hoffend, dass ich dir alles geben kann was du brauchst, um zu lieben. |
| Lady Lafar | This this is not just love it is passion this is not just you and me it is us. He He was not just a friend he is the unbreakable one. he was not just anyone he was just himself. This this was not just a meeting it was pain this was not just a touch it was a kiss. I I didn't just mourn it was crying I didn't just kiss it was posession. Now Now it is not just someone it is you Now I'll tell you the truth it is horror. |
| Lady Lafar | Ehrlichgesagt war ich noch nie sonderlich sensibel, aber ich entschuldige mich mal im Voraus dafür… Ich glaube auch, dass es dich nicht wirklich interessieren wird, wie es mir geht, aber ich finde, dass du das wissen musst. Wahrscheinlich weißt du gar nicht, was du mir wirklich angetan hast, oder eventuell weißt dus und es interessiert dich nicht, keine Ahnung. Ich bin einfach so enttäuscht von dir und deiner ganzen Art, seitdem wir beide an der Uni sind. Ich hatte die ganze Zeit das Gefühl, nicht mehr gut genug für dich zu sein; als ob du mich einfach als zu uncool oder lästig aus deinem Leben gestrichen hast. Ach, es gibt so viele Dinge, die mir unter den Nägeln brennen und ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Ich fühlte mich schon seit einiger Zeit unwohl, weil ich eine Menge Versprechen gebrochen habe, das weiß ich sehr genau. Das war mir auch immer bewusst. Ehrlichgesagt weiß ich nicht, warum ich das gemacht habe, auch jetzt nicht. Aber ich darf mir wohl auch zu Gute halten, dass ich auch eine Menge Unrecht erlebt habe, dass ich ständig verarscht wurde und sowas. Ich weiß, wer hinter meinem Rücken über mich geredet hat und teilweise weiß ich auch, wer einige Gerüchte über mich gestreut hat. Teilweise kann ich das sogar verstehen, irgendwie versucht ja jeder, seine eigene Haut zu retten und selbst gut da zu stehen. War wohl eine Menge Trotz dabei in alledem und in all der Zeit… ich wollte einfach nicht akzeptieren, dass ich wieder mal gescheitert war, weil keiner mich oder das was ich gemacht habe, wirklich verstanden hat oder verstehen wollte. Eventuell ist das mein Charakter, das kann ich wohl schlecht beurteilen. Ich war aber auch nicht vollkommen blind und ich hab mich in der Zeit vor unserem Streit selbst zurückgezogen und wirklich versucht, meinen Mund zu halten; meine ganze Art zu verändern, weil mir auch klar war, dass ich ne Menge Fehler gemacht hab. Natürlich war mir bewusst, dass du dich irgendwie verändert hattest, aber ganz ehrlich: Ich hatte nicht die blasseste Ahnung, warum. Ich frage mich nur die ganze Zeit – und das quält mich wirklich Nacht für Nacht – warum ihr alle nicht auf mich zu gekommen seid. Warum keiner so ehrlich war und mir die Meinung gesagt hat, bevor es zu spät war. Sicher wär ich erstmal ziemlich sauer und echt beleidigt gewesen, aber andererseits hab ich selten was ignoriert, was einer von euch gesagt hat, egal ob du oder jemand anderes… mich hat immer beschäftigt, was du gesagt hast und deine Meinung war mir wichtiger, als alle anderen. Ich mein, von dir kenne ich das ja, dass du nie so direkt was sagst, aber bei allen anderen hätte ich das nicht erwartet… ich hätte die Ehrlichkeit erwartet, die ihr von mir verlangt habt. Ich fühl mich immer noch mit zweierlei Maß bemessen. Ich frage mich auch immer noch, warum du nur weil du meinen Freund nicht magst und nich gutheißt, was er so tut und sagt (was ich auch verstehen kann…), das ganze auf mich überträgst. Warum hast du mir nie gesagt, dass ich langsam genau so werde wie er? Das wär mit Sicherheit haarig geworden, aber glaubst du denn, ich hätte dich ignoriert? Ich hab eben immer versucht, das nicht zu tun. Ich hab bloß einfach nichts mehr verstanden… da hat nichts mehr Sinn ergeben. Du weißt doch ganz genau, dass es mich auch ohne ihn gibt … es hätte bloß ein Hinweis genügt… aber ich hab einfach die Welt nicht mehr verstanden. Wir hätten das alles schaffen können, ich hätte es schaffen können, wenn ich von dir auch nur einen kleinen Tip gekriegt hätte oder wenn du mich gelassen hättest. Du hast mir mein Herz zerrissen, alles was mir wichtig war, war auf einmal weg. Ihr alle wart mir verdammt wichtig, vor allem deswegen hab ich Dinge gemacht, die ich bei Lichte besehen besser gelassen hätte. Ich hab gelogen, um niemanden zu verletzen, hab auch mal was ausgeplaudert, um Konflikte zu lösen, damit darüber gesprochen wird. Aber ich habe niemals versucht, Menschen auseinanderzubringen; ich hab das auch nicht gewollt. Dass es am Ende so gekommen ist lag sicherlich nicht nur an mir. Ich habe seitdem keine einzige Freundin mehr, ich kann zu niemandem mehr gehen. Es interessiert niemanden mehr wirklich, wie es mir geht und es hört auch keiner mehr zu. Aber ihr braucht mich ja scheinbar nicht mehr, so wie ich dich verstanden habe, seid ihr ja bisher ganz gut klar gekommen. Das tut mir am meisten weh. Wenn man keine Spuren hinterlässt, dann ist man nie wirklich da gewesen. Das sagt mir, dass ihr mir wichtiger wart als ich euch… Ob das wirklich so war, weiß ich nicht, aber das ist das, was rüberkommt und was am allerschlimmsten ist. Ich möchte noch einmal etwas zu meinen Eltern sagen: Es war kein Stück davon gelogen, was ich erzählt habe und es war auch nicht übertrieben. Es geht uns allen besser, seitdem ich gegangen bin. Ich habe sehr viele schlimme Dinge dort erlebt und ich bin froh, nie mehr dahin zurück zu müssen. Es hat mir eine Menge zerstört; mir kam es nämlich so vor, als wenn das keiner von euch mehr ernst genommen hat, weil es ja wirklich oft unglaublich war. Meine Mum ist leider genau so ein Dickkopf wie ich und deshalb ist es auch nicht gut gegangen mit uns, aber mittlerweile verstehen wir uns wieder gut und es war für uns beide heilsam. Es nähert sich wieder an… das ist aber auch das Einzige, was besser geworden ist, alles andere wurde nur noch schlimmer. Ich kann bis heute nicht ganz nachvollziehen, was dich und Daniel dazu gebracht hat, meine Eltern teilweise in Schutz zu nehmen, obwohl man das natürlich von außen oft anders sieht. Es ist auf jeden Fall gut, wenn man sich beide Seiten anhört, aber es gibt Dinge, die kann man nicht erfinden… Es geht mir auf jeden Fall besser, was das angeht. Was euch und vor allem dich angeht, tuts das leider nicht. Ich träume fast jede Nacht davon, wieder dazuzugehören, nicht mehr alleine zu sein. Dass wir endlich wieder so miteinander reden können, wie wir es früher gemacht haben und dass du ehrlich zu mir bist. Danach wache ich schweißgebadet auf und schlafe den Rest der Nacht nicht mehr… du siehst, bei mir ist es noch nicht vorbei, ich habe dich das ganze Jahr nicht vergessen. Vor allem bei dir tut es mir weh, ich könnte jedes Mal heulen, wenn ich dich sehe. Ich habe das Gefühl an den ganzen Gedanken zu ersticken, an dem was ich dir sagen möchte. Du warst meine beste Freundin, mein Anker, mein Licht und mit mein größter Schatz... und ihr alle wart die wichtigsten Menschen meines Lebens... das alles habe ich verloren. Ich habe meine Freunde verloren und meine Freude. Ich bin innerlich gestorben, aber ich will das nicht akzeptieren... ich will nicht tot sein... Ich vermisse dich und unsere nächtelangen Gespräche, unsere Feten, das gemeinsame Singen und Musik machen, Theaterspielen... das, was uns mal verbunden hat, ist es noch da? Bitte, lass es noch da sein! Du hast gesagt, ihr seid so zufrieden bisher... ich möchte langsam hineinfinden. Dahin, dass wir alle zufrieden sein können, auch mit mir. Ich bin nicht so kalt und berechnend wie du denkst, glaub mir. Es tut mir alles verdammt Leid und ich leide wirklich darunter. Ich glaube, ich hab das ganze gebüßt und das mehr, als ich je gedacht hätte... Ich möchte nicht, dass du das hier als Abrechnung verstehst, denn das ist es nicht. Es ist einfach nur der Versuch mit allem, was passiert ist zurecht zu kommen... der Versuch, dir zu erklären, warum ich so war, wie ich war, oder so bin wie ich bin... |