| Miez | Kalt ist mein Herz, Dunkel meine Seele. In meinen Adern fließt der Schmerz, Schwarzer Atem durch meine Kehle. Mein dickes Blut ein roter Fluss, Bedeckt er meine Augen. Ich sehe was ich sehen muss, Wenn Sinne nichts mehr taugen. Ich will ein paar meiner Gedichte vorstellen. Ich freue mich auch über Meinungen. Es sind Gefühle, die aus dem Herzen kamen. Manche vor langer Zeit. Manche sind noch immer präsent, obwohl doch schon längst vergangen. Es sind Erinnerungen für mich, keine schönen, aber sie machen mich stark. Edit: Die Meinungen und Gedanken könnt ihr [URL=http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&threadid=80436]HIER[/URL] loswerden. *winkt* |
| Miez | So wie kalt der Regen fällt So ist mir im Herzen kälter Nun, da du im Schatten stehst Deine dunklen Wege gehst So wie einst der Brunnen stand Tief wie Meereswasser spiegelnd So liegt meine Seele da Nichts ist wo vorher so viel war Gehe tief und halte fest An allen anderen Dingen Doch dort wo keine Laute hallen Dort lässt du mich einfach fallen Hattest keine Lust zu sein Keine Zeit und keinen Willen Doch was ist dies für eine Seele Der Lust und Liebe beides fehle Vergisst die Angst, vergisst den Mut Alles fällt in die eisige Glut Denn dein Leben erbreche sich Sei das dein Wille, zerbreche mich |
| Miez | Verlassen und fast ausgebrannt Schmerzt alles dass sie bricht In ihrer Trauer unerkannt Sitzt sie im kalten blauen Licht Des Mondes den sie liebt Weiß dass es das was ihr bekannt Schon lange nicht mehr gibt Für sie ist keine Liebe hier Auf dieser kalten Welt erlaubt Starrt auf das weiße Schreibpapier Und ward ihrer Worte ganz beraubt Durch seinen blassen Sonnenschein Und hatte sie doch fast geglaubt Sie könnte mit ihm glücklich sein |
| Miez | Das Leben nimmt neue Formen an Und schweigend bekommt es ein neues Gesicht So neu und mir doch so bekannt Dass aller Zweifel mir verschwand Dass meine heile Welt zerbricht Aus dunklen Schatten dringt das Licht Sodass ich wieder sehen kann Doch sehe ich nicht allein dies Licht Die Angst vor dir bricht mir die Knochen Zu schnell hör’ ich nun In all meinem Tun Den Rhythmus meines Herzens pochen Aus Abgründen kommen die Zweifel gekrochen Ich traue meinen Gefühlen nicht |