| daughterdeep | Dawn Mit der tonlosen Stimme einer schlaflosen Nacht rufe ich verzweifelt nach der Dämmerung. Vielleicht vertreibt das Licht die Geister die Angst beginnt das Leben... Doch die Grelle des Tages bringt mich um. |
| daughterdeep | Spiegel Möchte schreien zornig sein über alle Maßen Feigheit bäumt sich hämisch grinsend über mich. Will raus hier raus aus mir gefangen hinter Fassaden täusche vor eine Leinwand zeige was Euch gefällt spiegle mich in Euch. Kann doch nicht eins werden mit mir. Nicht nur überleben dahinleben schweben um zu fallen tief starre in gebannte Tiefe bleibe hängen schreiende Augen zeigen Bestürztheit. Was ist was zerstöre ich ein Überbleibsel Mord. Silvesterkracher nicht laut genug leise leise Es gibt nichts zu feiern. |
| daughterdeep | Niemandsland Ich bin niemandes Tochter Niemandes Kind. Meine Mutter Verschollen im Abgrund des Todes Im Bann des Vergessens Unerreichbar Auf ewig. Mein Vater Verschwunden im Nebel des Schmerzes In den Fängen der Traurigkeit Unauffindbar Für immer. Ich Niemandes Tochter Niemandes Kind. |
| daughterdeep | Poeme Du bist die Wurzeln meines Baumes Du bist das Blatt, das mit mir im sanften Winde tanzt Wie könnt ich Dich verleugnen - warst und bist Du doch immer bei mir in mir Ich teile meinen Atem mit Dir Du bist der Zauber meines Sehnens Sei es Magie Du bist weiß - vereinst alle Farben Ein Kaleidoskop. |
| daughterdeep | Bezaubernd Es fällt nicht schwer, Dich bezaubernd zu finden. Du siehst beneidenswert aus, hast bewundernswerte Kinder und bewahrst perfekt Deine Fassade. Aber es fällt schwer, Dich ernst zu nehmen. Du bist erschreckend unzuverlässig, hast eine verletzend zynische Art und bewahrst perfekt die Distanz. Aus der Zauber. |
| daughterdeep | Ich liebe Dich - so zärtlich wie der Mond, der sich des Nachts schwebend in die dunklen Wolken schmeichelt. Ich liebe Dich - so leidenschaftlich wie das Meer, dessen Wellen sich frei und ungestüm vom Wind treiben lassen. Und ich liebe Dich - so voller Hingabe wie des Mondes sanftes Licht, das sich vertrauensvoll und ohne Zögern sanft auf die Oberfläche der stürmischen See legt, wissend: Hier kann ich nicht verlieren! |
| daughterdeep | Einsamkeit Wieder zurück in meine Welt in die zweifelhaften Farben der düsteren Glückseligkeit. Wohin auch sollte mein irdischer Weg führen? Ich halte den Kopf hin um ihn zu verlieren. Dann lieber wieder zurück in meine Welt. Lasst mich allein. |
| daughterdeep | Purpur an den Fingern Versuch einer Revolte gegen die Verbundenheit mit einer Illusion. Was war real wie war es vorgesehen bin ich nur ein Teil davon oder kein Teil von irgendetwas? Purpur an den Fingern Versuch einer Tiefe gegen die Koalition mit der Oberflächlichkeit. Die Fragen bleiben. |
| daughterdeep | Manchmal wenn der Wind stark genug weht wenn die Nacht berauschend klar und der Tag voller Vogelgezwitscher ist, wenn mein Kopf zu sehr dröhnt und mein Magen zu sehr schmerzt, dann manchmal spüre ich die Leere nicht. Aber meistens ist sie da, überall, in meinem Kopf, in meinem Bauch, kriecht in meine Hände, in meine Beine, in mein Herz und in die Welt um mich herum. Nur manchmal nimmt der Wind sie mit und lässt mich leben. |