| Evillight | Meine bisheriges Forum wurde leider umgestaltet (wieder mal). Da meine Werke dabei mit in den virtuellen Orcus gegangen sind, starte ich hier mal einen neuen und hoffentlich beständigen Thread. Vielleicht schaffe ich auch hier die über 35.000 Aufrufe !? :D Über Kritik würde ich mich sehr freuen. [url]http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&threadid=77302[/url] ____________________________________________ Schwarze Messe 30.11.03 Nachts bei einem Glase Wein, als wieder mal die Kerzen brannten, lud ich IHN wie üblich ein, den schwarzen großen Unbekannten. Ohne jeden Freundschaftsgruß, nachdem ein trübes Licht erstrahlt´, entstieg er meinem Drudenfuß, den ich zuvor hab´ aufgemalt. E.: "Ich rief Dich oft, Du kommst erst heute ?" fragt´ ich Ihn dann doch gefasst. S.: "Rufen tun ´ne Menge Leute, und ich komm´ nur, wenn´s mir auch passt." E.: "So nimm dann Platz, ich hab´ Geschenke, sieh doch all´ die Opfergaben, die Seele bleibt mein, nur das bedenke, all´ den Rest, den kannst Du haben." S.: "Wieder nur Blut, Haar und Getier, ihr seid wohl von dem Zeug besessen, all den Müll, den lass ich Dir, magst totes Fleisch alleine fressen." E.: "Das sind die Regeln, DICH zu zwingen, Dich binden, auf der Erden zu erscheinen und es wird Dir nicht gelingen, Dich ungewollt mit mir zu ´einen" S.: "Du Narr, ich will Dir das eine sagen, all die im Zorn der Menschheit denken, mich schon tief im Herzen tragen. Ihr seid so einfach dann zu lenken... Ihr ruft, wenn Euch ein Wunsch erdrückt, brecht Gebote Eurer Glaubenswelten, schafft neue Riten wie verrückt und glaubt, die müssen für MICH gelten. Euch Kreaturen lasse ich walten, führe Euch, wie mir gefällt, um mich daran zu unterhalten, das Erdenreich ist meine Welt ! Ich kam zu Dir, sah Potential, der Keim ist vollends aufgegangen, hattest Du bislang noch die Wahl, folgst Du mir nun auf mein Verlangen !!!" Er ging dann so, wie er gekommen, fragte nicht, warum ich rief, ich war frustriert und sehr benommen, irgendwie ging das wohl schief. Ich hab IHN seither nicht gesehn´, doch bei allem was ich fortan tu, hab ich so seltsame Ideen. Es ist, als sehe jemand zu... . Pandorra´s Büchse ist nun offen, das TIER hat mich in seinem Bann und mir bleibt weiter nur zu hoffen, ich hab´ auch weiter Spaß daran... . |
| Evillight | Schwarze Messe II 03.05.2004 Gefall´ne Engel sterben nicht, tragen sie doch Ihre Schwingen immer wieder gegen´s Licht, das sie nach und nach durchdringen. Den Weg zurück, ein Schritt nach vorn, dachte ich sei nun geraten. Wurde doch schließlich rein gebor´n und will nicht in der Hölle braten. Bin ich auch ein sturer Heide im Bunde mit dem Antichrist, ein schwarzes Schaf auf ´gottes Weide´, hat ER mich vielleicht doch vermisst. Ich rief "Oh Vater schau auf mich hernieder, bin ich immer noch ´Dein Kind´ ? Kannst Du mich seh´n auch wenn die Glieder nicht an ein Kreuz genagelt sind ?" Es folgte das bekannte Schweigen, dies hat ich schon zu oft gehört und all das Desint´resse zeigen hat all mein Glauben je zerstört. E.: "Mein lieber Freund, ich will Dich warnen, willst Du Dich mir nicht bald bekennen, werde ich zum Pyromanen, glaubst Du, dass Altare brennen ??" Ein grelles Licht um mich erstrahlt ein leises Säuseln klingt im Wind: G.: "Der Sünder mit der Seele zahlt und seelig die, die friedvoll sind..." G.: "Du hast Dich von mir abgewandt hast über mich nie gut gesprochen, hast dies als Fehler nun erkannt und kommst auf Knien angekrochen ?" G.: "Ich hörte niemals ein Gebet, jegliches Gebot hast Du verlacht, welches in der Bibel steht und oft das Gegenteil gemacht." G.: "Preise mich nun, ich bin das Leben, ich bin die Wahrheit und das Licht, nach meinem Willen sollst Du nun streben, stehst mir doch letztlich zu Gericht" E.: "Einen Meister hab´ ich schon, der mir nach der Seele trachtet, doch was ist aller Wohltat Lohn, wenn niemand mir die Freiheit achtet ?" E.: "Auf Deinen Rat kann ich verzichten, liebst Du mich nicht, wie ich bin. Magst mich einst dann auch vernichten, ein Sklavenleben macht nicht Sinn !" G.: "Deine Tage sind gezählt, ich muss nicht alle Kinder lieben und der Weg, den Du gewählt, ist nicht der, den ich beschrieben..." Das Licht verblasst, ich bin allein, Stille dröhnt mir in den Ohren. Das soll seine ´Weisheit´ sein ? Was ich auch tu´, ich hab´ verloren... Ich nehme halt, was mir verbleibt, brauch´ nicht Teufel oder Gott, doch was mir echt die Zeit vertreibt, ist über sie der Hohn und Spott. |
| Evillight | Schwarze Messe III 28.02.2005 Wie immer siegt zum Schluss die Zeit. Ich wandelte genug auf Erden, konnte nie recht glücklich werden und bin zum Gehen längst bereit. Mein Herz verstummt, ich treib dahin es zieht mich hoch zum Himmelstor, steh´ doch einsam nur davor und bleibe draussen, wo ich bin. Ich rufe laut: "Lasst mich herein ! Ich hab´ mir das nicht ausgedacht, wurd´ dennoch gleich hierher gebracht. Soll dies nun mein Zuhause sein ?" Ein Licht erstrahlt und Gott erscheint. Es ist die alte Zaubershow. Das macht man hier wohl immer so, ein erster Gruß für Freund und Feind. E: "Hallo Pap´s, bin wieder da ! Lädst Du mich grad´ zu Dir ein, ließest mich doch sonst allein, wo mir ein Beistand wichtig war ?" G: "Jedes Leben endet hier, steht mir im Wesen zu Gericht, doch zu bereuen scheinst Du nicht und was nun folgt, verdankst Du Dir !" G: "Ich hatte es Dir angedroht. Niemals hast Du mich verehrt und jeden kleinsten Dienst verwehrt... Hier bleibst Du nicht nach Deinem Tod G: "Statt dessen finde Deinen Lohn. Ich sende Dich jetzt auf der Stelle zu Deinesgleichen in die Hölle, so geh´ dahin verlor´ner Sohn" Es geht hinab in Richtung Grund, doch ist mir dies recht einerlei. Hab´s fast erwartet, sei´s wie´s sei. Ich fahre in den Höllenschlund. Feuer, Stimmen und Getöse, um mich herum kreisen Dämonen, die doch keines Blickes lohnen, wie lächerlich ist doch ´das Böse´... E: "Gott zum Gruß, ein Weitgereister ist letzten Endes hier gelandet, nach Lebens Schiffbruch hier gestrandet und sucht ein Obdach bei Euch Geister. Dornen dringen in mein Fleisch ?! Ein Tritt sagt mehr als tausend Worte und ich kenn´ Tritte jeder Sorte, doch wo man ist, merkt man hier gleich. S: " Ich gab Dir Seele und Verstand. Viel zu oft hast Du vergessen, von wem Du wars´t und bist besessen und wer Dich in die Welt gesandt. S: "Dennoch glaubst Du nicht an mich ?! Hab´ Dir so oft die Macht gezeigt, wo sich der Tag zu Ende neigt, Jetzt sei der Hades gegen Dich ! E: "Was soll ich Dich auch akzeptieren ? Jedes Wort, dass Du gesprochen, hast Du ja letztlich auch gebrochen. Bei Deinem ´Feuer´ mag ich frieren ! E: " Wo ist denn all´ die Teufelsmacht ? Kannst mich nicht weisen oder lenken kannst mir nichts nehmen oder schenken, bist für mich weder Tag noch Nacht..." S: " Was bist Du doch ein dreister Tor ! Dass sich die kleinen Menschenaffen stets ihre eig´ne Hölle schaffen, übersiehst Du weiter nach wie vor..." S: "Der Weg hierher sei Dir verstellt. Auch ich bin jeder Macht beraubt, wenn eine Seele schlicht nicht glaubt, drum kehr´ zurück in Deine Welt. So wurde ich zurückgesandt. Dein letztes Selbstbewusstsein geht, wenn selbst der Teufel Dich verschmäht. Nun hab´ich es in meiner Hand. Ich zieh dahin, wie´s mir gefällt, durch Sphären jenseits Raum und Zeit und schaff mir meine Ewigkeit, denn mir gehört die ganze Welt. |
| Evillight | Eins meiner Lieblingsgedichte, auch wenn kein 'Messe'-Werk Abschied 02.06.2004 Ich schließ die Augen, kann Dich seh´n hör´ Dich leis´ "ich lieb´ Dich" sagen. Doch welchen Weg musstest Du geh´n wollt´ noch so viel mit Dir wagen... Es muss ein stummer Abschied sein, Du hast Dich selbst von mir gerissen. Warst Du denn wirklich so allein, tatest Du so viel vermissen ? Konnt´ ich Dir die Kraft nicht geben und die Liebe, die Dir fehlte, den festen Halt in Deinem Leben, um zu lindern, was Dich quälte ? Ich hasse Dich, Du ließest los. Hast Du nicht an mich gedacht ? Der Schmerz ist gleich der Liebe groß, wie nur Du sie hast entfacht. Du bist nicht tot, ich spüre Dich, doch niemals kann ich Dir vergeben, in meinen Träumen hältst Du mich wirst ewig in mir weiterleben... |
| Evillight | Vampir 11.06.2004 Zu einem guten Glase Wein, ludest Du mich heute ein. Du sah´st mich schon so mache Nacht, so wär´ es Zeit hast Du gedacht. Ich hatte Dich sehr fasziniert, was Dir doch selten nur passiert, das dort dann plötzlich jemand ist und Du die Welt um Dich vergisst. Der Tag verging, Du bliebst allein, enttäuscht und traurig schliefst Du ein. Doch irgendwann nach Mitternacht, bist Du dann plötzlich aufgewacht. Du sah´st mich aus dem Dunklen schweben, wild und hungrig, ohne Leben und wie ein Sturm, den niemand hält, brach ich ein in Deine Welt. Du fragst Dich, was hier nun passiert, bist ohne Kraft, hypnotisiert, spürst, was heiss da in Dich dringt und Dir den Schmerz und Freude bringt. Jetzt siehst Du meine Zähne blitzen, die Dir fest am Nacken sitzen. "Fühl mich drängen, fühl mich saugen, sieh die Glut in meinen Augen... ! ... und im Rausch der Totennacht bist Du zum Leben neu erwacht. Nunmehr sind wir dort vereint, wo die Sonne niemals scheint... |
| Evillight | Wahnsinn... 3 'meiner Leute' verfielen diesem bislang. Die Schuld 28.06.2004 Eine Stimme aus der Nacht hat mich um den Schlaf gebracht. Wütend hörte ich sie schrei´n, sie klang obzön und sehr gemein. Hysterisch hörte ich sie lachen. Es schien ihr wirklich Spaß zu machen, mein Ego in den Dreck zu treten und mir die Fehler vorzubeten. Ich hörte, wie sie leise singt, das was ich tu´ nur Unglück bringt. Sie lästerte und stellte Fragen und war auch sonst kaum zu ertragen. Ich hielt mir fest die Ohren zu und schrie sie an "Lass mich in Ruh"!!! Jedoch die Stimme wurde lauter, fordernder und auch vertrauter. S: "Du hast mich in den Tod getrieben, zu schmerzhaft war es, Dich zu lieben. Zu oft hast Du mich angelogen, ausgenutzt und auch betrogen..." S: "Doch eines hast Du bald erkannt, die Schuld zermürbt Dir den Verstand und so wie in vergang´nen Zeiten, werde ich nun Dein Weg begleiten..." Kurz darauf war sie verschwunden. Schlaflos lag ich noch viele Stunden, machte mir dann endlich klar, das dies wohl nie geschehen war. Doch bin ich seither nicht allein, denn jede Nacht hör´ ich sie schrein´ und eines kann man klar verstehn´, sie will mich tot, nicht schizophren !!! |
| Evillight | Wer kennt diese dunklen Stunden nicht. Hab's aus Frauensicht geschrieben (für jemanden) Verflucht 30.07.2004 Ich will mit Ihm mein Leben teilen, doch will er sich nun von mir trennen, möchte nicht mehr bei mir verweilen will mich nicht einmal mehr kennen. Ich kann Dein Lachen nicht ertragen und nimmst Du ihn dann in den Arm, will ich Dich einfach nur erschlagen, Dich mit Deinem Hurencharme. "Ihr versteht Euch ja so gut ? Es sei einfach so passiert ? Du verstündest meine Wut, dies sei normal, wenn man verliert ?" Fahr´ zur Hölle und schweig´ still, wie kommt es, dass Du auch nur denkst, dass ich Dir bald vergeben will, wenn Du mir noch Dein Mitleid schenkst. Wenn ich all die Stunden zähle, die er nicht mehr bei mir ist, mal ich mir aus, wie ich Dich quäle, weil er mich nicht einmal vermisst. Was hast Du, was ich nicht hab´, Du bist so hässlich glaube mir. Sink´ doch einfach in Dein Grab; die letzte Ölung geb´ ich Dir. Ich hasse Dich bis in den Tod ich möchte, dass Du nie vergisst, das alles was Dir von mir droht gleich meiner eig´nen Hölle ist. |
| Evillight | Melissa 08.09.2004 Seele aus dem Totenreich, die in Ewigkeit verflucht, ziellos einem Schatten gleich, nachts nach ihrem Kinde sucht. In Schmerzen hat sie es geboren, fühlte seine Nähe kaum, ein Herzschlag nur, dann war´s verloren, es lebte nur für einen Traum. Melissa hielt es eng umschlungen, nun war es da, ihr erstes Kind, hat ihm die Lieder vorgesungen, welche ihr die liebsten sind. Gewaltsam hat man´s ihr entrissen, sie hat geschrien, geweint, gedroht, wollte doch ihr Kind nicht missen, "es schläft doch nur und ist nicht tot" Im Bunde mit der Einsamkeit harrte sie an Kindes Grab klagte ihm ihr Seelenleid, bis die Hoffnung in Ihr starb. Fort war nun die Lebenslust, auf dieser Welt war sie allein, stieß sich die Klinge in die Brust, um bald bei Ihrem Kind zu sein. Als sie dann im Sterben lag, sah sie noch einmal sein Gesicht. Dies war nun ihr jüngster Tag. Weit entfernt erstrahlt´ ein Licht. Doch das Licht zog sie nicht an, niemand reichte ihr die Hand und durch der dunklen Mächte Bann wurde sie zurückgesandt. Das Leben hat sie sich genommen in der größten, bitt´ren Not, doch ihre Zeit war nicht gekommen, drum verschmäht sie nun der Tod. Am Grabe hört man nachts sie singen ein stummer Schrei im Sternenschein, doch wie die Jahre auch vergingen, sie war, sie blieb und ist allein. Niemand hat ihr beigestanden, als das Leid am größten war, niemand hat den Schmerz verstanden, als sie ihr totes Kind gebahr. Das Recht zu leben und zu sterben hat man Melissa je verwehrt, stürzt sie lieber in´s Verderben, wo Eitelkeit sich selbst beehrt. Ihr seid es nicht, sie nun zu richten, was wisst Ihr schon von ihrem Leben. Die Maske aller Anstandspflichten konnte ihr den Halt nicht geben. Melissa, finde mich im Licht, auf das wir bald beisammen sind und das der Teufelsbann zerbricht. ich brauche Dich, Dein liebend Kind. |
| Evillight | Evillight 15.08.2004 Wenn nur Kälte Dich umgibt, bin ich die Wärme, die Dich liebt, fühlst Du Dich leer und ausgebrannt, dann bin ich da, halt Deine Hand. In guten, wie in schlechten Zeiten werd' ich immer Dich begleiten, ein "böses Licht" kann Dich verstehn', hast Du mich auch nie gesehn'... Glaub' mir, Du bist nicht allein, ich drang in Deine Seele ein, bin dort für Dich ein Schwert und Schild, die kleine Welt, die Dir nur gilt. Alle Sorgen sind verbannt, hat sie mein Feuer weggebrannt. Tanz mit mir den Seelenzorn, vergeh' in mir, werd' neu geborn' ! Erstehe neu und fühl Dich gut, ich gebe Dir den frischen Mut, wo alles doch so sinnlos scheint, denn ich bin der, der für Dich weint. Ich merke, wenn Du an mich denkst und mir Deine Sehnsucht schenkst. Dann bin ich der, der mit Dir lacht, ein böser Schalk und Sturm der Nacht. Ich will Dir noch so Vieles geben, habe Teil an Deinem Leben, der Schmerz sitzt tief von Zeit zu Zeit, doch ich bin da, Dein Evillight... |
| Evillight | ... wenn Du morgens erwachst und nur schreien kannst, ... wenn Du den Tag über nur das Brennen spürst ... wenn Du nachts nicht schlafen kannst und vergehst, dann hast Du nichts mehr zu verlieren oder zu hoffen Leere, Einsamkeit und grenzenloser HAAASSSSSSSS auf das Leben ... Tod ... 17.08.2004 Ich hab´ heut Nacht den Tod gesehn´ er war so nah und wunderschön da was ich lieb, das Eisen trägt hat ER sich sanft zu mir gelegt... ...ich ertrage auf die Dauer nicht den Schmerz oder die Trauer... ich hasse einfach dieses Leben, da muss es doch was and´res geben... ... nichts will sich zum Guten wenden, warum kann es dann nicht enden... ...ich kann dass alles nicht ertragen nichts mehr gibt es hier zu sagen... ich hab´ heut Nacht den Tod gesehn ich konnte ihn so gut verstehn dies nun sei dann meine Zeit er ruft nach mir, ich bin bereit... non ridere, non lugere neque detestari, sed intelligere < nicht belachen, nicht beweinen noch verabscheuen, sondern begreifen> |
| Evillight | Willkommen 24.08.2004 Sieh doch nur die Zeit vergeht, doch Deine eigne Uhr sie steht. Die Spuren der Vergänglichkeit durchziehen Deine Eitelkeit. Es scheint, als hättest Du versagt, und nie das Leben hinterfragt. Niemals stand´s in Deiner Macht, was Du gewollt oder erdacht. Hast Du in die Nacht gesehn ? Glaubst Du, Du wirst auferstehn, wo alles was Dir lieb und teuer ein Frass sei für das Fegefeuer ? Du brennst doch schon so lang auf Erden, mein Hades kann kaum arger werden. Vielleicht ist das, was Dir gefällt, die dunkle Macht der Unterwelt ? Dein Gott hat Dir nicht viel gegeben, ging es Dir schlecht in Deinem Leben. Was sollst Du Dich dann an ihn binden, wirst so doch nie Erlösung finden ? Dein Geist gehört nur Dir allein, wer kann der Herr darüber sein ? Als Hort des Rückzugs aus der Zeit, sei mein Reich Dir nun geweiht. Wo Feuer ist, da ist auch Licht, so dunkel ist die Hölle nicht und wer am warmen Ofen sitzt verbrennt sich nicht, auch wenn er schwitzt. Ich war noch nie so ein Sadist, wie der, der etwas höher ist, drum sende Deinen letzten Gruß dem Ritter mit dem Pferdefuß. |
| Evillight | Ich sollte mal was nettes für das Kantinenpersonal schreiben >:-)) Die Küche 02.09.2004 Habt Ihr Hunger wird es Zeit, für ein gutes Mittagsmahl. Dieses steht für Euch bereit, bei uns´rem Küchenpersonal. Woher die ganze Sippe stammt ? Niemand hat hier eine Ahnung. Nur eins ist klar, dass allesamt rezeptfrei kochen ohne Planung. Der Kammerjäger ist beliebt. Leider kommt er nur vorbei, wenn es bei uns Probleme gibt, drum´ lassen wir oft Ratten frei. Den Freunden vom Gesundheitsamt haben wir schon viel gestiftet, uns´re Speisen insgesamt gelten kaum noch als ´vergiftet´. Wir sind so herrlich kreativ ! Nennt uns doch nicht Psychopathen, nur weil so mancher uns entschlief, probierte er vom Rinderbraten. Nachts hört man oft aus uns´rer Küche Lieder, um die Macht zu preisen, Beschwörungen und dunkle Flüche, um den rechten Weg zu weisen. Fliegenpilz und Brennessel und manch besond´re Zauberei findet sich in jedem Kessel, wer bei uns isst, ist sorgenfrei ! Uns´re Spezialdelikatessen konnten manchen schon ernähren. Wer einmal aß wird´s nie vergessen, und soll es künftig nicht entbehren. Wir können jeden Hunger stillen, kommt doch einfach nur hier her, und lebt Ihr auch nach uns´rem Willen, gibt´s doch jederzeit Dessert !! |
| Evillight | Das erste Werk wurde abgelehnt, die Frauen seien doch alle so nett... Das Essen - Die Küche II 13.02.2005 Wieder ist es Heldenzeit ! Zum Mittagsmahl bin ich bereit, bekämpft doch uns´re Küchenstiftung jede Folge von Vergiftung. Täglich ist man überrascht, wenn man vom Schweinebraten nascht und hat dann oftmals echt kein Glück, den das Biest beisst noch zurück. Weiterhin ist unentdeckt, womit man all die Suppe streckt und auch bei dem Getränk der Wahl ist dieses Brodeln nicht normal. Zum Grünzeug der Salatbeilage steht die Herkunft noch in Frage. Es schmeckt nach Nuss und ja ich glaub, die Zunge wird mir langsam taub. Ich brauch jetzt erst mal eine Cola, fühle mich auch gleich was wohler. Wie früher wurde sie gebraut, mit frischem saft´gen Coca-Kraut. Zum Abschluss nun ein Streuselkuchen. Wollte diesen mal versuchen und hab´ ja schon sehr wohl bedacht, die Dosis ist´s, die giftig macht. Ich verzieh´ niemals die Miene und esse gern in der Kantine, denn so traurig, wie´s auch ist, ich bin Nahrungsmasochist. |
| Evillight | Das 2. Werk kam auch nicht an. Eine Chance gab man mir noch, aber ich glaube auch mein 3.Werk wurde nicht vorgetragen. :( Walburgis - Die Küche III 17.02.2005 Wer hat sich das nur ausgedacht, ein Essen zur Walburgisnacht und was hat uns dann noch geritten, den Küchenclan darum zu bitten. Sie waren hierzu gleich bereit: „Walburgis ? Das ist uns´re Zeit !“ So sind sie nun seit ein paar Wochen am Backen, Brutzeln und am Kochen. Verständlich ist der Speiseplan, wenn man druidisch lesen kann. Wer will sich hier denn auch beklagen, denn wer SIE kennt, stellt keine Fragen. Der Speisesaal ward´ neu geschmückt, umgebaut und wild bestückt. All die neuen ´Schutzsymbole´, dienen nur dem Gästewohle. Doch diese werden wunderlich, so mancher stöhnt, bekreuzigt sich, denn alles ist schon vorbereitet. So wird man an den Tisch geleitet. Ein kleines schwarzes Namenschild, weist die Ordnung, die hier gilt: „Dieser Platz sei Dir beschieden, drum bleibe hier und ruh in Frieden.“ Im Hintergrund die Melodie... sowas Schönes hört´ ich nie und der Kamin wärmt wunderbar, obwohl ein solcher hier nie war ?! Die erste Speise wird gebracht. Draußen wird es langsam Nacht. Eines sage ich Euch gleich, mich dürstet sehr und ich mag Fleisch. Ich hab´so manchen Kelch geleert und fühle mich so unbeschwert. Mir ist´s, als würd´ ich mit Euch fliegen und in Euren Armen liegen. Die dunkle Macht, die uns bestimmt, sich nicht zuletzt die Seele nimmt. Darum öffnet das Portal, was kommen wird, ist doch egal. ... Ich wache auf in meinem Bett, die Party gestern war echt nett. Was hab´ ich dort denn nur gemacht und wer hat mich nach haus´ gebracht. Der Arbeitstag ist richtig schön, bald können wir zum Essen gehn´ und eines sage ich Euch gleich, Ich habe Durst und ICH WILL FLEISCH. |
| Evillight | Ein Azubi kam aber noch... Der Lehrling – Küche 4 11.05.2005 Komm zu uns mit frischem Mut, bei uns lernt man sein Handwerk gut so ist bereits nach wen´gen Wochen, unser Lehrling jetzt am kochen. Mit ihm gab´s leider ständig Streit, er war sehr faul und nicht gescheit und wer sich hier so sehr blamiert, wird zwar nicht ab- doch frisch serviert. Der Knabe ist noch nicht ganz gar, er macht sich jedoch wunderbar mit Tymian und Basilikum und einem Becherchen voll Rum. Als leckere Delikatesse findet er schnell unser Int´resse so dass auch letztlich alle fanden, die Prüfung hat er glatt bestanden !! Der allerletzten Wahrheit Schluss, ist hier, dass man viel lernen muss. Die Arbeit hat er nie gemocht, doch weiss auch er jetzt, wie man kocht. |
| Evillight | Dein Herz 29.12.2004 Ich spüre Dich mit allen Sinnen und bis die Nacht zu Ende geht hab´ ich Dir den Kopf verdreht. Ja, ich werd´ Dein Herz gewinnen. Ich warte hier vor Deinem Haus. Ich hoff´, dass Du mich nicht versetzt. Dies hat mich schon so oft verletzt, doch nun macht es mir nichts mehr aus. Endlich kommst Du auch herbei. Ein kurzer Hieb bringt Dich zur Ruh, die Plane deckt den Körper zu. Dir blieb nicht mal ein Hilfeschrei. Nach Stunden bist Du aufgewacht, fixiert in einem dunklen Raum. Hören wird man Dich hier kaum, den Ort hab´ ich mir gut durchdacht. Deine Augen zeigen Angst ? Chemie beruhigt und heuchelt Glück, wenn ich Dir´s in die Venen drück´. Ich will, dass Du nach mir verlangst ! Wir werden hier nun Zeit verbringen, haben doch so viel zu klären. Ewig kannst Du Dich nicht wehren. Lasse mich nur in Dich dringen. Was heisst denn “Bitte, lass´ mich frei... !“ ? Du hast noch immer nicht erkannt, dass uns´re Seelen sind verwandt ! Was soll hier noch die „Polizei“ ? Du bist so schwach und doch so stur. Willst Du es denn nicht begreifen, kann die Wahrheit denn nicht reifen, sag, was mach ich mit Dir nur ? Trotz Liebesmüh in leerer Zeit dreht Litanei sich nur im Kreis und offen bleibt doch der Beweis der innigen Verbundenheit. Lasse mich Dein Heiland sein. Ich sei Dein Geist wie auch Dein Fleisch. So werden wir einander gleich. vom Leibe werd´ ich Dich befrein´. Ein Freudenfest wilder Gefühle, und alles ist so wunderbar, denn Du bist mir ja so nah, wenn ich mich in Dein Körper wühle. Die Menschen woll´n es nicht versteh´n. Niemand kann uns jetzt noch trennen. So kann ich jede Schuld bekennen und jede Notzucht wird vergeh´n. Ich hatte Dich so sehr begehrt und letztlich auch Dein Herz gewonnen, aus dem nur schwarzes Blut geronnen. Zu guter Letzt hab´ ich´s verzehrt. |
| Evillight | Der Lügner 02.02.2005 Entschuldige, dass ich´s Dir sage. Sie war so einfach diese Frage ! Wie kann man doch Dein kleines Hirn mit ein paar Worten so verwirr´n ... ?! Was Du sagst, das ist nicht klar und was verständlich, ist kaum wahr. Es widerspricht sich permanent, wo man die Hintergründe kennt. Ich seh es gern, wie Du Dich quälst und all´ diesen Mist erzählst. Was auch wirklich zu Dir passt, weil Du ja keine Ehre hast ! Das Bild Deiner Erbärmlichkeit aus sich heraus nach Mitleid schreit, weil es doch an Gehalt verliert. So ist´s egal, was existiert. Ich will, dass Du mich recht verstehst und mir aus dem Wege gehst. Jeder der bei Sinnen ist, weiss, das Du ein Lügner bist. |
| Evillight | Schwarze Magie 07.02.2004 Wer okkulten Dingen fröhnt und sich bösen Mächten stellt, hat sich der Vernunft entwöhnt und lebt in seiner eig´nen Welt. Zauberei soll Dich begleiten, willst die Liebe an Dich binden, die Macht zu lenken und zu leiten, doch wirst nur Deine Hölle finden ! Glaubst Du, Geister woll´n Dir helfen ? Sie leben IHRE Ewigkeit ! Dämonen, Trolle oder Elfen, verschwenden für Dich keine Zeit... Wo geruf´ne Geisterscharen aus Ihren Dimensionen schießen, gilt es, die Seelen zu bewahren und die Tore zu verschließen. Als Tor dient stets ein Opferlamm, es störte ja der Wesen Ruh. Am Hals trägt es ein Pentagramm, es sieht genauso aus wie Du. |
| Evillight | Liebe ist nur eine schlafende Hölle in Dir ... Kalt 11.02.2005 Deine Hoffnung ist verloren, wünschst, Du wärest nie geboren und zu Deinem Hass gesellt sich die Verachtung dieser Welt. Weil Du innerlich verbrennst, und jeden Tag auf´s neu erkennst, dass die Sonne nicht mehr lacht, versinkst Du in der Seelennacht. Im Dunkeln findest Du kein Halt. Das Herz erfriert und Dir wird kalt während sich die Augen schließen aus denen nie mehr Tränen fließen. Schlafe wohl oh armes Wesen, konntest einfach nicht genesen, nicht sehen, was das Leben bot so finde Frieden nun im Tod. |
| Evillight | Ein kleines Gedankenspiel. Calla gab mir 15 Schlagworte für ein neues Werk: „Zerfall, Verfall, blaue Lagune, Rosengarten, Blutschuld, Blutdurst, Angst, Einsamkeit, Finsternis, Gefühle der Vergessenheit der Unschuld, Fledermäuse, Schwarze Sonne, Unterwelten, Engel, Dämonen, ... „ Ich habe alle im Wortspiel in einem Gedicht untergebracht. Fledermaus 30.04.2005 Im Blutdurst jagt die Fledermaus wo die Lagune schimmert blau, drang aus der Unterwelt heraus, die zerfallen, leblos grau. Wenn Sie der Blutschuld auch verfällt, berührt die Todesangst sie nicht. In finsterer Dämonenwelt, wärmt der schwarzen Sonne Licht. Wo Unschuld so vergessen ist, blüht meiner Seele Rosengarten. In Einsamkeit und Finsternis, werd ich auf MEINEN Engel warten. |
| Evillight | Der Exorzist 16.03.2005 Was mag gut, was böse sein ? Nur das Denken teilt es ein und was Du dann zum Guten zählst, ist das, was Du als Maßstab wählst. Früh hast Du Deine Glaubenswelt auf diese Regeln umgestellt. Die Schrift besagt, was richtig ist und mit welchem Maß man misst. Doch siehst Du Ungerechtigkeit... Wer ist wohl schuld an Not und Leid ? Nur eine Macht, die niemals liebt ! Du spürst, das es ´das Böse´ gibt. So hast Du im Gebet verweilt, damit man Dir ein Rat erteilt. Die Botschaft fuhr in Dich hinein: ´Du sollst der Auserwählte sein !!` Mit der gerechten Religion verbindet Dich auch die Mission, mit satans Mächten Dich zu messen. So viele Seelen sind besessen... Doch wer den Heiland in sich trägt und SEINE Hand dann auferlegt, hat alles bald so hergestellt, wie es dem Schöpfer wohlgefällt. Ja, Du gibst mit vollen Händen und Du sammelst fleißig Spenden. Dein Name ist bald weit bekannt, so kommen alle angerannt. Wo die Medizin versagt, wird hoffend Dir das Leid geklagt und wer den Glauben nicht verliert, wird auch erfolgreich exorziert. Ich sitz in den Besuchermassen, kann kaum von Deinen Lippen lassen. So hast Du Dich mir zugewandt und reichst mir freundlich Deine Hand. Du kannst die Zwietracht in mir seh´n, sie will einfach nicht vergeh´n. Es macht mich fertig mit der Zeit, mein Ich nun nach Erlösung schreit. Du rufst "Gesegnet sei nun diese Seele, das sie sich fortan nicht mehr quäle. Ich gebe Ihr all meine Kraft, die ihr die alte Reinheit schafft !" Ich bin erstaunt, was nun passiert, und welche Macht auf mich fixiert. Ein heißes Feuer brennt in mir, während ich etwas mutier. Die Pupillen werden schmal, die Iris gleicht nun frischem Stahl, ein offner Bruch aus spitzen Knochen, kommt aus dem Haaransatz gekrochen. Mir wachsen Flügel, scharfe Krallen, die Haare sind mir ausgefallen und ein langer schöner Schwanz, bringt mich zurück in altem Glanz. Eines hab´ ich wohl vergessen, war als Dämon vom Mensch besessen. Doch bin ich nun den Makel los und mein Rachedurst ist groß. Kann wieder ganz ich selber sein und so dring ich in Dich ein. Magst Du Dich auch noch so wehren, ab jetzt werd´ ICH die Welt ´bekehren´. |
| Evillight | Der Soldat 18.05.2005 Die junge Braut beklagt Ihr Leid. Sie trug doch kaum das Hochzeitskleid, als sich der Mann dem Feinde stellt, von dannen zog und fiel im Feld. Des Kaisers Lohn auf ´Ruhm und Ehre´ füllt wohl kaum der Herzen Leere, so dass die Zeit im Schmerz vergeht, sowie in innigem Gebet. In der Kapelle am Altar, bot Sie so manches Opfer dar, verdammt das Leben ohne Glück: F: "Oh Tod, gib mir den Mann zurück...!" Sie sprach es kaum, da klopft ein Gast, ein alter Mönch, er suchte Rast. Gerne bot Sie Ihm Quartier, so zog er ein und dankte ihr. Als sie die schwarzen Augen sah, erkannte sie auch, wer es war und bot ihm dann die Hand zum Gruß, dem Ritter mit dem Pferdefuß. T: "Ich folge Dir auf Dein Geheiss, letztlich kennst Du ja den Preis...?" F: "Meine Seele mit Dir ist, holst Du zurück, den ich vermisst !" T: "Mit Blut geschrieben der Kontrakt, so schließen wir dann diesen Pakt. Verbrannt sei er an Eides statt, wenngleich er auch ein MAKEL hat..." Nach dem Buch der sieben Siegel, schuf er aus Eis den blinden Spiegel, ein Portal ins Reich aus Licht man kann es spür´n nur sieht man´s nicht. T: "Begehrtes Wesen hör´ mein Wort, tritt heraus aus diesem Ort und bevor der Morgen graut, kehr´ zurück zu Deiner Braut." Ein Raunen tönt: "...So sei´s geboten, Ich verlasse bald das Reich der Toten..." Der Spiegel bricht, es ist vollbracht, das Tier flieht lachend in die Nacht. Aus blutig rotem Morgenhimmel klingt ein fernes Kampfgetümmel. Der Gottesacker in sich bebt, da Todgeweihtes wieder lebt. Es erhebt sich aus dem Feld ein kalter Körper in die Welt. Aus neuem Atem tönt ein Schrei, der Mann ruft er seine Frau herbei. S: "Was Lüge ist, ist nunmehr wahr, was längst vergangen, wieder da ! Wider allem bessren Wissen, hast Du mich aus dem Schlaf gerissen !" Sie schloss ihn fest in ihren Arm. F: "Oh, mir wird´s ums Herz so warm. Bist Du doch alles, was ich hab´, drum holte ich Dich aus dem Grab..." F: "Ich will mit Dir mein Leben teilen und stets an Deiner Seite ´weilen. Wir sind im Leben nun zusammen, mag man uns auch im Tod verdammen !!" Er stieß sie wieder von sich fort. S: Der Herr der Nacht nahm Dich beim Wort, doch sind die Dinge nicht im Lot, kein Sterblicher bezwingt den Tod." S: "Ein leblos Körper ist geschuldet, ich bin auf Erden nur geduldet solange ich der Unterwelt Ersatz für mich als Pfand gestellt." Er packt das Weib fest an der Kehle... S: "Die Hölle fordert Deine Seele. So geht dahin und stirb für mich, ich leb´ Dein Leben nun für Dich !!" Er verscharrte sie in tiefer Erde, auf dass sie unauffindbar werde. Dann zog er in das Gasthaus ein und blieb hier auch nicht lang´ allein. Die Freunde riefen: "Was für´n Glück ! Hans ist aus dem Krieg zurück und der Ärmste mag´s kaum fassen, seine Frau hat ihn verlassen... |
| Evillight | Nach(t)spiel 18.07.2005 Die Dunkelheit senkt sich hernieder, hab keine Angst, ich halt´ Dich warm, verlass Dich auch so schnell nicht wieder und halt Dich fest in meinem Arm. Wir haben heut´ was ausgemacht, wir fahren wieder in die Stadt und feiern dort die ganze Nacht, wo alles einst begonnen hat. Ich habe Dich so sehr vermisst, denn uns´re Liebe ist so rein und was so einzigartig ist, kann nur gerecht und endlos sein. Niemand soll uns dabei stören, keiner kann uns dabei seh´n, wenn wir uns ew´ge Treue schwören und in Zweisamkeit vergeh´n. Die frühen Sonnenstrahlen dringen zum Morgen in das Liebesglück. Ich sollte Dich nach hause bringen, also fahren wir zurück. Siehst mich aus leeren Augen an, ich such Dein Mund zum letzten Kuss, weil ich nicht länger bleiben kann und nunmehr von Dir gehen muss. Ich mag nur ungern von Dir weichen, brauch´ Dich zum Leben wie die Luft, und werd´ auch morgen zu Dir schleichen. drum wart´ auf mich in Deiner Gruft. |
| Evillight | Voodoo 15.07.2005 Mein mieser Job ist doch sehr hart, an Hilfe ist kaum noch zu denken, weil man an allen Enden spart, kann man sich jedes Wort hier schenken. Auf meinen Chef hab ich vertraut, er gibt sich gerne hilfsbereit... Hab doch nur auf Sand gebaut, verschwendet seh ich meine Zeit. Wie ist es doch mir so verleidet, den Mistkerl im Büro zu sehn. Hab allen Ärger stets gemeidet, konnt´ ihm nicht aus dem Wege gehn´. Bin lang schon müde, kann nicht ruhn´. seh mich getrieben und gehetzt. Wieder muss ich etwas tun, nicht irgendwann, nein, hier und jetzt !! Ich brauch nun, was sein eigen ist, der Kamm ist voll von seinen Haaren, und Kerzen werden kaum vermisst, wo wir sie bei uns aufbewahren. So plane ich das Feuerfest, und ich feier es allein. Weil er mich wieder leiden lässt, lass ich mich auf mein Voodoo ein. Das Wachs ist weich und wird Objekt: "Ich geb´ der Puppe Dein Gesicht, so das Dein Wesen in Ihr steckt, und sie nun Deinem ´ICH´ entspricht." Wer fordern will, der muss auch geben, bezahlt wird stets mit Schmerz und Blut. Wenn dann die Mächte sich erheben, wird der Mensch bald Hab und Gut. Die Nadeln dringen ´in Ihn´ ein Befehl folgt stätig dem Befehl, hör´ ihn in Gedanken schrein´, und freu mich dran, wie ich ihn quäl. Die Orgie geht die ganze Nacht, in der ich führe und bestrafe, bis dann das ganze Werk vollbracht und ich zum Morgen friedlich schlafe. Erfrischt fahr ich dann in´s Büro, er ist nicht da, ich suche ihn. Keiner weiss was, bin so froh, Er hat wohl ´nur ein Arzttermin ...´ Doch plötzlich steht er in der Tür begrüsst mich frisch, wie eh´und je "Bin etwas spät, kann nichts dafür, doch hier läufts prima wie ich seh" !? Ich kann seinen Anblick kaum ertragen: "Hallo Chef, das ist doch klar, was soll man den auch an´dres sagen ? Mit Ihnen läuft´s halt wunderbar !!" Man kann ihn wahrlich schwer verfluchen, versagt doch hier das Ritual... Auch heute Nacht werd´ ich´s versuchen, es gibt so viele an der Zahl... !!! |
| Evillight | Vorbei 25.07.2005 Zur falschen Zeit am falschen Ort, die falsche Tat, ein falsches Wort... Die Summe, wo Du je´ geirrt, bestimmt nun, wie Dein Leben wird. Egal was redlich und was wahr, das Leben ist recht sonderbar. Einen Anlauf hast Du nur, ohne die Chance zur Korrektur... Ist Dein Wollen nun verfehlt, bleibt nur Erinnerung die quält, umgibt Dich, wie ein Hauch im Wind, wo Würfel längst gefallen sind. Gedanken bilden stummes Klagen, Du geißelst Dich im Selbstversagen. Dämonen die Dein Herz verbrennen, kannst Du als Wut und Neid erkennen.. Die Nacht jedoch bleibt tränenreich, sie ist so vielen schon so gleich und von der Sehnsucht überwacht, wo sich die Herzensglut entfacht. Ein letzter Traum sei Dir vertraut: "Du stirbst, bevor der Morgen graut, Dein altes Selbst ist je verloren und wirst zum Tag doch neu geboren !" |
| Evillight | Calla: Tag der Schöpfung Ich stehe hier und blicke auf die Welt hinauf, stehe am Rand eines Abgrunds inmitten von überresten einer Strasse aus Blut... Blut gefallener...Blut ermodeter... Blut unschuldiger... In meinen Händen hatte ich die Waffe... eine Waffe aus unermässlicher böser Energie, das Leid verursachte. Kalt und leer wirken meine Augen, die wie Eiskristalle in den Hölen meines Schädels nisten. Längst besitze ich keine Tränen mehr, längst kein Gewissen, nur Hass und Verderben und die Sucht nach Tod. Was einst gewesen war habe ich vergessen, was jetz ist, sehe ich nicht und was sein wird, will ich nicht wissen. Mein geschändeter Körper prickelt vor Mordlust und sehnt sich nach faulendem Fleisch erschlagener Widersacher. Mein Herz schreit vor Qual und versucht den Verstand zu betören, der lügt und gewinnt. Einst war ich es der ihn kontrollierte, doch war es mir zu lässtig. Lästig in dem Sinne von Taten die niemandem recht waren und doch rechtfertigten. Eine stumpfsinnige Existenz, die ich mit Ekel verabscheute. Wie erbärmlich die Menschen doch sind, banal und schwach. Sie hassten mich, verbannten mich aus ihren Welten, schoben mich ab in die Unwirklichkeit. So stieg ich hinab im geschwächten Dasein, in meine Heimat die mir nei bekannt gewesen war. Nichts war ich wert in den Augen der Sterblichen. Gestärkt und schöner, aus meiner Heimat rufend nach Rache, trat ich erneut in ihre Welten voller Zorn und Hass. Seht mich an ihr niederes Volk, seht eine Tochter der alten Welt, die einst wie eine Tochter eures gleichen lebte. Ein Geschöpf die verstoßen habt, verbannt aus eurem Bewusstsein. Seht mich an ihr erbärmlichen Tiere. Das habt ihr aus mir gemacht, ein Geschöpf der Dunkelheit, ein Wesen aus Hass und verdorbenen Blutes... Viele Namen habt ihr mir gegeben, aus Furht. Viele Zauber sprechen lassen um mich zu vernichten... doch bin ich allgegenwärtig, denn ich bin die Herrlichkeit in Ewigkeit... ich bin der Tod der euch alle zu sich holt. für Calla: Antischöpfer 05.08.2005 Seht Euch an, was seid Ihr schon ? Ein Spielball meiner Agression, die sich in Hass und Wut bemisst, weil dies nun mal mein Wesen ist. Meine Macht weist mir der Test, in dem man an´dre leiden lässt, Gehorsamkeit folgt allem Leid und volle Unterwürfigkeit. Ich bring die Qual für Euch von Herzen, zeige Euch den See der Schmerzen, in dessen Flut kein Lichtstrahl dringt, und Hoffnung in sich selbst versinkt. Ich bin das reine Anti - Leben kann und werd Euch nicht vergeben. Kein Flehen lindert Eure Not, ich hör´nicht zu, ich bin der TOD. |
| Evillight | Koma 02.09.2005 Eine rabenschwarze Macht mag nicht von meiner Seele weichen. Ein Schlaf aus dem man nicht erwacht lässt mich in´s Tal der Grabnacht schleichen. Die Zukunft wird mir Illusion, Vergangenheit bestimmt das Sein, die Gegenwart ist sanft entfloh´n, lässt mich in Dunkelheit allein. Nach Jahren wieder existent ist mir der alte Tag nur nah und doch ist er so abgetrennt, von allem, was nun ist und war. Meine Welt hat mich vergessen und bin doch wieder neu geboren... Alles, was ich einst besessen hab ich im Schlafe längst verloren. Warum bin ich nur aufgewacht, für ein Leben ohne Sinn ? Wer hat mich zu dem gemacht, zu diesem Nichts, das ich nun bin ? Wo alles, an dem ich gehangen entschwunden ist in Ewigkeit, bin ich im hier und jetzt gefangen denn dies ist nicht mehr meine Zeit. So will ich mir die Droge geben die Dosis macht, was giftig sei... Wir sehen uns im nächsten Leben ! Ich schlafe ein, bald bin ich frei... |
| Evillight | Der Fluch 07.11.2005 Dein Glaube in der Diskussion brachte nicht der Einheit Lohn. Hast im Zorn Dich nun verschworen und mich als ´Opfer´ auserkoren Weiche von mir schwacher Geist, weil Dein Wirken nichts beweist. Mit Deiner leeren Zauberkraft hast Du´s im Leben nicht geschafft. Tanz´ im Heidenritual mit den Mächten Deiner Wahl. Trotz Feuerskraft im Spiegelbild bleiben Wünsche unerfüllt. Schliess´ Dich ein in Deine Kammer! Verschone uns mit dem Gejammer, das jeder der Dich nicht versteht, Dir besser aus dem Wege geht. Du kannst Dir gern Dein Süppchen brauen und es schließlich selbst verdauen. Im letzten trüben Kerzenschein stehst Du mit Deinem Kult allein. |
| Evillight | Der Leuchtturm 07.12.2005 Aus dem tiefsten schwarzen Moor, ragt ein kleiner Turm hervor. In ruhevoller Würdigkeit, ist er ein Kind der alten Zeit. Zu Neumond gegen Mitternacht, wenn er zum Leben neu erwacht, strahlt er hell wie Mond und Sterne, sein kaltes Irrlicht in die Ferne. Er scheint für die verlor'nen Seelen, dass sie den Weg zu ihm erwählen und wer einmal das Licht geseh'n, kann dem Ruf nicht widersteh'n. Die Macht des ew'gen Fluches Bann, zieht so manche Seele an. Des Turmes Hunger wird gestillt, so wie er sich mit Leben füllt. Zum Morgenrot ein Hahnenschrei, beendet dann die Zauberei. Die Nacht der Schatten ist nicht mehr. Der alte Turm ruht still und leer... |
| Evillight | Der schwarze Poet 11.04.2006 Ich liebe meine Poesie, mit der ich einer Welt entflieh, aus eiseskalter Einsamkeit zu meiner schwarzen Seele Leid... Wenn ich in meinem Inn'ren wühle, sind tief verborgen dort Gefühle, denen ich Beschreibung gebe, ein Bild von dem, was ich erlebe... Schlägt mir das Schicksal ins Gesicht folgt gleich darüber ein Gedicht, weil ich so wenigstens vermeide, dass niemand weiß, wie sehr ich leide... Mein ganzes Leben liegt in Scherben, so schreibe ich ein Lied zum Sterben und lobe mir 'die kalte Klinge', mit der ich ES zu Ende bringe... Der Tod wird heilig zelebriert, weil er mein ganzes Dasein ziert, so find ich meiner Werke Sinn, weil ich ein Kind des Gothic bin !!! |
| Evillight | Das Erbe 08.05.2006 Zu Vollmond aus dem Schlaf gerissen, liege ich wach mit dumpfen Wissen von der Macht die wieder wahr, im Wesen, dass die Nacht gebar. Verborgen klingt aus meinem Zimmer unscheinbar nur ein leis Gewimmer, gleich einem Lied aus ferner Zeit von Sehnsucht und Verlorenheit. Ich fürchte es zu Angesicht und höre, dass es zu mir spricht. Doch zum Schutze das Gebet hilft nicht, dass der Spuk vergeht. Oh Alptraum lasse mich allein und Dich nur Sinnestäuschung sein! Vergrab mich tief in meinem Bett, wie wenn's mich nie gegeben hätt'... Doch der Trug bleibt unbewehrt, weil etwas an der Decke zerrt! Voll Schauder hab ich dann gespürt, was mich da sanft am Fuß berührt... Ich flieh dem Bett mehr aus Instinkt, zu sehen, was dies Grauen bringt und bin kaum meiner Sinne Herr, doch der Raum ruht still und leer !? Vor Müdigkeit fast übermannt, hab' ich mich langsam dann entspannt, und seh mein Bett als noch belegt, weil etwas sich darin bewegt. Eine menschlich' Silhouette, wälzt sich in der Ruhestätte um hier in wonnevollem Stöhnen der eig'nen Last mit Ruh' zu frönen. Zu Stein erstarrt steh ich dabei, die Furcht entlädt sich mir im Schrei... Da weist ein Grollen mir Benehmen, ich solle mich hinausbequemen !? Das Haus, das ich als Erbe hab', ist nun des bösen Ahnen Grab. Ich streite nicht mit solchem Geist und bin nur schleunigst abgereist! |
| Evillight | Erstwerk Abendrot 08.02.1998 Einst leuchtend Augen bleiben leer, brannte uns auch ein warmes Licht, erloschen ist's, entflammt nie mehr. Dein Weg war der meine nicht. Feiern bis zum Morgengrauen, wir konnten uns so gut versteh'n. In allem konn't ich Dir vertrauen, warum nur ist all dies gescheh' n ? Zogst mich aus meinen festen Bahnen, neue Pfade, neues Glück, liessest uns die Zukunft planen, nichts bringt diese Zeit zurück... In einer Zeit der bitt'ren Not, brauch't ich Deine Nähe sehr, der Treueschwur bis in den Tod, bedeutete Dir jedoch nichts mehr... Gab'st Dich bald den an'dren hin, früh erkannte ich die Zeichen, nach bill'ger Lust stand Dir der Sinn, doch kampflos wollte ich nicht weichen. Immer öfter gingst Du fort, ein spöttisch Laecheln im Gesicht. Für mich kaum mehr ein nettes Wort. Ertragen ? Nein, das konn't ich nicht... Streit und Schweigen, heisse Wut, statt lieben konn't ich nur noch hassen, durch meine Finger rann Dein Blut, nimmer wirst Du mich verlassen. Viele Worte taten weh, Sehnsucht brannte teif in mir, doch wie ich Dich nun vor mir seh' verzeihe ich von Herzen Dir !! Ich liebe Dich, mein süßes Kind, der Tod allein kann uns nicht trennen, des Lebens Saft warm aus mir rinnt, wir werden in der Hölle brennen. |
| Evillight | Abendrot II 12.05.2004 'Weil Du mich liebst' lügst Du mich an, da was ich höre oder sehe ich doch nicht begreifen kann und 'wie so oft' nur falsch verstehe. Auf meine Fragen folgt nur Schweigen wenn Dein Lügenwerk zerbricht. Dies machst Du Dir dann zu eigen, kommt die Wahrheit mal ans Licht. So leb' ich Licht und Dunkelheit, nachts plagen mich dann die Visionen der Gewalt und Einsamkeit, die in meinem Herzen wohnen. E.: " Oh Herr, ich leihe Dir mein Ohr, drum lies mir aus der Bibel vor ! Du sollst nicht töten steht geschrieben, und auch 'der Nächste ist zu lieben' doch nach dem Alten Testament, welches keine Gnade kennt, kann man auch jeden massakrieren, darfst nur den Glauben nicht verlieren " Die Helligkeit verdrängt die Nacht, nur kann das Licht nicht ewig brennen und so tobt in mir die Schlacht, kann kaum noch Gut von Böse trennen. Wer weiterlebt hat immer Recht und wird stets was war begründen, der da gestorben war halt schlecht, vergeben seien alle Sünden. Heut' werd' ich Dich wiedersehn' und auch diesmal wirst Du schweigen, vielleicht kannst Du es nicht verstehn' ich bin nun mal ein wenig eigen... |
| Evillight | Quo Vadis - Abendrot III 14.05.2006 Wir waren uns einst innig nah und immer für einander da. Von Trennung war niemals das Wort, doch eines Tages warst Du fort. Endlos qualvoll all die Wochen seit der Kontakt ward abgebrochen, weiß ich nicht, was war passiert, dass man das Liebste so verliert !? Zu jedem Ort der mir bekannt bin ich Dir lange nachgerannt. Den Schmerz in mir niemals verwunden, hab ich per Zufall Dich gefunden. Ich wünsche mir die letzte Klarheit, so rein, wie meine eig'ne Wahrheit, dass sich die Menschlichkeit verlor, als nach und nach mein Herz erfror. E: "Hallo mein Schatz, es ist soweit erklär es mir und nimm Dir Zeit! Weich nur nicht aus, denn eins bedenke, dass ich Dich sonst in Blut ertränke." Ich seh die Angst in Deinen Augen, die so nicht mehr zum Lügen taugen, doch zur Flucht ist's längst zu spät, weil dicht vor Dir Dein Alptraum steht. Du schreist mich an: "ES IST VORBEI Warum ? Weshalb ? sei einerlei !" und ich müsse es versteh'n, dass wir getrennte Wege geh'n. Wer weiss, wohin die Liebe fällt ? Wo ist Dein Platz in dieser Welt, wenn sie ein Ort nur, wo man leidet, verbunden, bis der Tod es scheidet... Weil Du mein ein und alles bist, dass ich im Leben lang vermisst, zeig ich Dir das Abendrot, geschieden eint uns bald der Tod. |
| Evillight | Das Mädchen 20.05.2006 Ein Mädchen steht am Waldesrand und es ist mir wohlbekannt. Ich hab es immer mitgenommen, bin ich hier vorbeigekommen. Ohne nur ein Wort zu sagen, steigt sie zu mir in den Wagen, streicht sich vornehm übers Kleid und macht zur Abfahrt sich bereit. Die Fahrt geht los, doch sie bleibt still, ich weiß, dass sie nach Hause will. Doch in all den vielen Jahren, hab ich sie niemals heimgefahren. Die Reise endet an dem Grab, wo ich sie einst verlassen hab, damit ich sie zur Ruhe bette, weil ich ja sonst nicht meine hätte! Dies ist schon viele Jahre her und das Kind sucht keiner mehr, doch der Fluch mag nicht vergeh'n, denn jede Nacht muss ich sie seh'n... |
| Evillight | Spiel der Macht 13.06.2006 Du kommst zu spät !? Ich hab's nicht gern und wieder muss ich Dich belehr'n, dass dies so ganz und gar nicht geht. Tritt herein und schließ die Tür. Der Gründe Rede ist so ärmlich, Du bist im Wesen so erbärmlich und kannst natürlich nichts dafür'. Knie nur reuig vor mir nieder, hinab mit Dir in Dreck und Staub. Ich bin für Dein Gejammer taub, denn dieses ist mir nur zuwider! Ich fahr Dich an "Sei einfach still, denn wenn ich rede, magst Du schweigen! Ich muss Dir wohl schon wieder zeigen, wo Dein Platz und was ich will ?" "Du gehorchst, ich bin der Mann! Folge dem, was ich befahl, denn sonst trifft Dich der Strafe Qual. So lege nun Dein Halsband an." Du atmest schwer: "Bist Du erregt?" Du zitterst wie ein wundes Tier und liegst zu Füßen unter mir, mit dem Geschirr fest angelegt. Oh wie wird Dir nur zumute, devot, gedrängt, auf allen vieren führ ich Dich zum Bett spatzieren, nur sanft getrieben mit der Knute. Während ich Dich dann entkleide, nimmt eine Maske Dir die Sicht, denn zu seh'n erlaub ich nicht, wie ich mich an dem Anblick weide. Mit Seilen hilflos festgestrafft, wirst Du auch diese Nacht genommen. Ich spür das Drängen, spür Dich Kommen, bis sich der Körper dann erschlafft. Ich löse mich, es ist vollbracht, so ist es Zeit für Dich zu gehn. Wir werden uns bald wiedersehn, zu einem neuen Spiel der Macht. |
| Evillight | Die Spieluhr 10.07.2006 Alt, verrostet und verstaubt, in Speichers trister Dunkelheit, zeugt noch aus allsoferner Zeit, ein Spielzeug, dass mir einst geraubt. Als erste Gabe für die Wiege, spielte sie mit viel Magie des sanften Schlafes Melodie, auf das ich wohl behütet liege. Täglich hörte ich ihr Spiel und aller Ärger ward verflogen, sobald die Spieluhr aufgezogen. Zum Kinderglück gehört nicht viel. Drohte mir auch mal Gefahr, so spürte ich in mir ihr Klingen, die Dinge schnell ins Lot zu bringen, dass niemals mir ein Leid geschah. Geschützt, wie viele bald vermuten, dass etwas hier im Bunde steht, dem gern man aus dem Wege geht, wies sich mein Leben stets zum Guten. Heimlich hat man sie entzogen. Aus meinem Dasein weggeräumt, weil nicht erwachsen, wer nur träumt, wurd ich um einen Freund betrogen! Auf das ich diesen nie verlier. So hör ich nachts noch dieses Lied, wenn’s Leben keinen Ausweg sieht... Auf ewig bleibt die Uhr in mir ! |
| Evillight | Gift 03.08.2006 Wo sind nur all die Schmerztabletten ? Der ganze Körper glänzt vor Schweiß, so bin ich kaum wohl noch zu retten, spür viel zu vieles zum Beweis. Auf nichts kann ich mich konzentrieren, Nahrung bringt mir Übelkeit, ein falsches Bild lässt mich erfrieren schlaf ich mal nicht die ganze Zeit. In mir brodelt noch das Gift, was einst nur war wie Medizin. Doch wenn es nicht ins Herze trifft, kann es dem Körper nicht entfliehn... Diagnosen sind verfehlt, nicht einen Weg hab ich gescheut. Was mich aber stetig quält, heilt leider auch kein Therapeut. So hänge ich am Lebenstropf und drück' Placebos mir ins Blut. Hab ich Dich einst aus meinem Kopf, geht es mir bald auch wieder gut. |
| Evillight | Si vis pacem - Wenn Du Frieden willst! 25.09.2006 An der Schwelle eines Todes, lade ich zum Tanz Dich ein. Im Wege meines letzten Ganges, lasse ich Dich nicht allein. Vielleicht bringt alles Ende nah, was das Leben niemals bot ? Ich will mit Dir zusammen sein, doch Du bist schon lange tot... Wo das Dasein eine Leere, nur aus Bildern von der Welt, traumgetragen, ohne Nähe für den Lebensweg bestellt, tanzen wir uns engumschlungen eine heile Melodie, Vage nur ist das Versprechen, dem ich mit Dir entgegenflieh. Es ist kaum Zeit mehr abzuwarten, auf die letzte Sonnenwende, nur ein Zeichen ohne Wahrheit für ein Anfang oder Ende... Komm zu mir auf Deine Art, zum Tanz den nur wir beide kennen, folge mir, ich nehm Dich auf, denn nichts kann uns auf ewig trennen. |
| Evillight | Unvergänglich 09.10.2006 Die schönste Rose bald verblüht, wie einst auch jeder Stern verglüht. Doch dafür macht die Liebe blind bis sie verweht wie Staub im Wind. Als ob sie noch zu halten wäre greif ich nach ihr und finde Leere. Es bleibt die Sehnsucht die vermisst, die einzig unvergänglich ist. |
| Evillight | Ich schreib auch Weihnachtsgedichte !! :D Vom Walde draußen… 02.01.2007 Durch den Wald, durch Schnee und Wind stampft dahin das Weihnachtskind. Mit Gaben voll und froher Kunde, zieht es nun wieder seine Runde. "Stille Nacht, heilige Nacht, Tür und Hof jetzt aufgemacht !" Da steht es umleuchtet mit goldenem Haar und strahlt uns an: "ICH BIN WIEDER DA !!!" Obwohl wir schon fröhlich beisammen sind, erwartet hier keiner das Christenkind und dennoch haben wir dies Glück, es kommt tatsächlich noch zurück ?! Wir dankten ihm für all die Gaben, die wir ja sooo gerne haben, bevor wir es ganz ungehindert wie jedes Jahr dann ausgeplündert. Mit seinem hellen Heil'genschein und seiner Botschaft ganz allein, zieht es fort mit letzter Kraft, dahin zu uns'rer Nachbarschaft. "Draußen vom Walde komme ich her ich bringe Euch Freunde und hab' sonst nichts mehr!" Ein Jubel erklingt und die Menschen sind froh, sie kennen das Christkind ja immer nur so! So feiern wir glücklich das Weihnachtsfest, im Walde, wo man uns hausen lässt und wo man sich schöne Geschenke erbeutet, sobald 'unser Gast' an der Türe läutet. Oh Tannenbaum 29.12.2006 Oh Tannenbaum, Oh Tannenbaum! Da stehst Du nun als Lichtertraum, wo alles leuchtet, Funken sprüh’n und Kugeln sanft in sich verglüh’n. Wir schmückten Dich so sehr von Herzen, mit all den schönen Weihnachtskerzen und als das Christkind ward verkündet, wurden alle dann entzündet. Doch was geschaffen voller Stolz, besteht nun mal aus trocknem Holz. So sahen wir bald wie gebannt, was letztlich alles abgebrannt. Verkohlt steht da in seinem Rauch, der "immergrüne" Weihnachtsbrauch. Er wurd' gelöscht in aller Eile und tröpfelt daher noch 'ne Weile. Im Aschenrest vom Tannenbaum ist für Geschenke nun viel Raum. So sorgt Euch nicht, es ist Advent, wo immer auch ein 'Lichtlein brennt' !!! |
| Evillight | Anteros 25.06.2007 Es bleibt in mir der kalte Zorn, der mich doch nach und nach zerfrist, wird immer wieder neu gebor'n, weil noch Dein Schatten in mir ist. Ich konnte niemals bei Dir sein, ein Teil des Lebens, um zu leben. In tiefer Nacht blieb ich allein und kann mir selber nicht vergeben. Ich reiss das Herz mir aus der Brust, vernichte dass, was einst gewesen, da Du im Geiste sterben musst, soll ich nur irgendwann genesen. Oh ja, ich wünsche Dir den Tod und auch das Unglück aller Leiden, welches mir das Schicksal bot, ohne je von mir zu scheiden. Du hast den Hass in mir geweckt, die Grausamkeit, die nie vergibt, den Hass der in der Seele steckt, weil sie doch niemals ward geliebt. |
| Evillight | Manchmal 08.01.2008 Manchmal ist die Sonne kalt, manchmal jede Stimme leer... Manchmal ist das Leben alt, beschwerlich, trist, unendlich schwer. Manchmal scheinen Augen blind, die äußerlich so fest verschlossen, für alle die Dir Freunde sind und die Du in Dein Herz geschlossen. Wenn manchmal einfach nichts mehr zählt, was sonst des Lebens Wärme ist, merkt nur noch jener, dass was fehlt, der Dein Leuchten noch vermisst. Oh kann doch manchmal niemals sein, ein selten oder nur vielleicht. Ich ließe keinen mehr allein, der nicht von meiner Seite weicht. Es ist dies Manchmal, das ich bin, das existiert und mal entschwindet in aller Leere ohne jeden Sinn bis man es schließlich wiederfindet. |
| Evillight | Apokalypse 03.03.2008 Auf vieles mussten wir verzichten doch das Warten soll sich lohnen, bis alle endlich sind zu richten, die auf unsrer Erde wohnen. Man hat es lange schon geschrieben, dass wer böse und nicht gut sich immer nur herumgetrieben, ersäuft in seinem eignen Blut. Ja, ER ist ein Rachegott, der die Sünden nie vergisst, nie den Hader oder Spott mit dem ein Sünder ihn bemisst. Wenn Trompeten nun erklingen mit der Engel heil’gen Macht wird ER nun zu Ende bringen, was für die Menschheit er gedacht. Nur ein paar tausend wird er wählen für sein neues Himmelreich, all die anderen mag er quälen, sie sind im Tode allzu gleich. Zerstört wird Tier und Pflanzenwelt ein Untergang in vollem Leid, denn alles muss ja neu erstellt, doch nunmehr für die Ewigkeit. Darauf läuft stets alles hin und ich bin so richtig froh... Wer lebte stets nach seinem Sinn, der mag auch SEINE letzte Show!! |
| Evillight | Karfreitag der 13. 18.03.2008 Freitags und sehr früh am Morgen, fuhr ich dahin, noch frei von Sorgen, bis etwas laut noch "AUA" rief, nachdem es mir vor's Auto lief ! Ich habe kurz nicht aufgepasst und ein Häschen dann erfasst... Zur Flucht war es nicht schnell genug, weil es ja einen Korb noch trug !? So sah ich traurig und gebannt, WEN ich nun unter'm Kühler fand ! Der Star der holden Frühlingszeit, lag da jetzt rum, nur ziemlich breit. Verstreut lag all die Schokolade. Um diese wär es wirklich schade. So hab ich alles aufgesammelt, damit hier schließlich nichts vergammelt. Zur Freude später bei der Feier, gab es nun reichlich Ostereier. Das ganze Fest war sehr geraten, zu Ostern gab es Hasenbraten !!! |
| Evillight | Schweigen 15.05.2008 Wenn Du glaubst, es geht nicht mehr kommt irgendwo ein Lichtlein her. Es sei Dir fortan lieb und teuer und hoffentlich kein Mündungsfeuer. Ein neuer Tag bringt schließlich Glück sieh nur nach vorn und nie zurück. Doch bleibt das Ende knüppeldick so nimmst Du Dir gleich noch 'nen Strick. Selbst wenn die Stricke alle reißen, mag dies im Grunde auch nichts heißen, denn ist der Aufprall noch so hart kommt mit der Zeit oft guter Rat ! So sitzt man sinnlos rum für Stunden, Zeit heilt ja auch bekanntlich Wunden, nur hat man Warten recht bald satt! Wer sagt, dass gut Ding Weile hat ? Du merkst allein, dass all die Phrasen, welche Dir durchs Gehirn geblasen haben Dir nur eins gezeigt, wie "golden" jener ist der schweigt ! |
| Evillight | Der arme Goth 08.04.2009 Im Gothic ist man stets betroffen von der Schlechtigkeit der Welt. Da ist kein Wollen mehr und Hoffen, das einem noch den Tag erhellt. Verflucht in all den vielen Wegen sind wir ständig deprimiert, fahren fort, uns aufzuregen, was schließlich unser Leben ziert. Keine Gnade sei beschieden in der Einsamkeit und Nacht Niemals wird ein Streit vermieden, wo Hader uns auch Freude macht. Weil uns niemand je versteht, sehen wir uns voll im Recht. Auch wenn die Welt sich weiter dreht so bleibt sie doch banal und schlecht. Die Grausamkeit ist evident, schlägt Dir das Schicksal ins Gesicht und jedem, der dies alles kennt, dem widme ich gern dies Gedicht. |
| Evillight | Der Wehrhund 10.12.2008 Es war schon reichlich sonderbar, denn beim Wandern durch den Wald, war ein Hund ganz plötzlich da und wurde zum Gefährten bald. Das er auch mein zuhause mag, hab ich im Bette erst entdeckt, als Hundilein dort friedlich lag, zu meinen Füßen ausgestreckt! Doch in der nächsten Vollmondnacht, ist es dann irgendwie passiert, dass ich ganz plötzlich aufgewacht und seh, dass dieses Biest mutiert. Es wächst so manch enthaartes Glied, die Brust wölbt aus, wie auch das Becken, bis über mir ein Wesen kniet um sanft mir das Gesicht zu lecken. Eines merk ich ganz genau, dass hier nicht grad ein Wehrwolf lacht. Mein Hund wird nachts zu einer Frau, die wüste Dinge mit mir macht! Unersättlich scheint die Gier, und fordernd werde ich bedrängt. Sie ist hier klar das Alphatier, dem brav man sein Vergnügen schenkt. Was wir seither bei Vollmond treiben ist eigen und wohl kaum gesund. Es soll unser Geheimnis bleiben, denn ich liebe meinen Hund ! |
| Evillight | Ave Satanas !! 18.02.2009 Verwoben im Dämonenbund erhebt sich aus dem Höllenschlund ein Wesen mit perfidem Schein und der ist, einfach nett zu sein. Kein Makel, dass das Antlitz stört und ein Charisma, dass betört, so wartet er schon kampfbereit auf Anbruch seiner großen Zeit. Denn so ward es einst geschrieben Kaum ein Zögern sei verblieben, dann käme schon die große Schlacht, die allem wohl ein Ende macht. Offenbart in den Berichten sucht ein Gott bald zu vernichten was einst erschaffen und gedeiht mit einer Wut, die nie verzeiht. Es wäre daher ziemlich dumm legt man nicht jeden Engel um, der im Verheiss ins Horne blies zum Massenmord fürs Paradies! Lässt sich das Tier nicht unterkriegen, können all die Menschen siegen, die nicht vom Lamm gezeichnet sind und nur der eignen Freiheit Kind. Mit der letzten Teufelei geht all die Gottesfurcht vorbei. Das Leben macht auch wieder Spaß, drum Hail und Ave Satanas !! |
| Evillight | Walpurgisnacht 08.04.2009 Ich ließ mich gern zur Reise locken. Ein Gasthaus lud zum Fest am Brocken und da bin ich gern dabei. Drum ging’s auf zum "Tanz im Mai !". Das Fest war insgesamt auch fein, so schlief ich abends friedlich ein. Doch mitten in der finstren Nacht bin ich dann plötzlich aufgewacht. Was hat die Störung nur vermocht ? Da etwas laut ans Fenster pocht, schleich ich hin mit leichtem Groll, zu sehen, was das Ganze soll ! Ich glaub es kaum, da draußen schwebt was eher tot, als dass es lebt. Eine Frau im Geisterfluch kommt mir hier grade zu Besuch. Sie starrt mich durch das Fenster an dass ich den Blick nicht wenden kann. Ein Blick voll Gier kaum zu erfassen, drängt mich, sie hereinzulassen. Meine Arme wie die Beine gehören mir nicht mehr alleine. Getragen fort vom dunklen Bann zieht es mich zu ihr heran. Ein breites Lächeln sich entblößt, als meine Hand den Riegel löst und sich der Fenster Flügel weiten, um ihr den Weg nun zu bereiten. Ach könnte doch nur ein Erwachen, dem ganzen Spuk ein Ende machen. Doch scheint es weder Traum noch Trug womit mich hier das Schicksal schlug. Angstvoll wende ich mich ab und spür den Atem aus dem Grab, als dann das Wesen um mich greift und sanft mir übern Körper streift. Innerlich ganz aufgeregt hab ich mein Charme nun aufgelegt. Das Ganze scheint ein Date zu sein, mit einer Frau und ganz allein !!! :) ... So sag ich ihr im Übermut: "Entschuldige, Du riechst nicht gut! Und auch Dein Kleid passt nicht vollkommen, hast Du vielleicht was zugenommen ?" Der Geist erstarrt, nach kurzer Dauer ist sie scheinbar richtig sauer. Ja, Sie rastet völlig aus und jagt dann tobend aus dem Haus. ... Auch wenn es niemals Absicht war, ist meine Macht doch sonderbar. Schaff jede Frau bald fortzutreiben… Ich werd wohl ewig Single bleiben! :( |
| Evillight | Suizid 05.03.1998 Der grauen Hölle meiner selbst, kann ich selten nur entflieh'n Fehler, die doch jeder macht, habe ich mir nie verziehn' Wunden der Vergangenheit füllen sich mit frischem Blut, habe sie mir selbst geschlagen in der steten kalten Wut. Was ich auch schuf zerfiel zu Staub, es gibt nichts mehr, woran ich glaub' Vor mir selbst nur auf der Flucht, bewege ich mich stets im Kreise. Doch was mir fehlt zieht mich zurück, immer auf die gleiche Weise. All die Träume die mich binden, werden wohl nie Erfüllung finden. Sehnsucht mir die Brust zerreist, mit Illusionen ist erfüllt mein Geist. Da nichts ist in dieser Welt, was mich irgendwie noch hält und ich auch keine Zukunft seh, ist's wohl besser, wenn ich geh'. Enden wird die ew'ge Qual, lebt wohl, verzeiht mir bitte meine Wahl, denn eines ist nur noch zu sagen, ich konnt' all dies nicht mehr ertragen... |
| Evillight | Der Blutstroll 01.05.2006 Zum Seelenwohl die Wandertour sei der Gesundheit reinste Kur. Wo Bächlein sanft vom Gletscher fließen, mag ich die Natur genießen. Wandern auf verschlungnen Pfaden, in tiefen kalten Seen baden, hör' ich dem Ruf der Wildnis zu und find in Wald und Wiesen Ruh. Die Götter sind nicht wohlgesonnen, ein Sturm zieht auf, hat schon begonnen, doch leider trotzt mein kleines Zelt nicht allem Hader dieser Welt. Nur kurz die Wolkendecke bricht, für einen letzten Strahl aus Licht. Er weist ein Blick auf jenen Ort des allernächsten Schutzes Hort. Ein Glücksfall scheint es mir zu sein. Es war am Berge im Gestein ein Spalt zur Höhle aufgebrochen! So bin ich schnell hineingekrochen. Tief in der Grotte brannte Feuer, erwärmte steiniges Gemäuer. Beim Suppenkessel saß ein Mann und lächelte mich freundlich an. Der Alp war sehr seltsam anzuseh'n, er war sehr klein, kaum zu verstehen. Ein Troll wohl tausend Jahre alt hatte mich in der Gewalt! T: "Wie schön, er hat den Ruf erhört, den Weg gewählt, den ich beschwört, wie jeder fremde Wandersmann, schlug ich ihn in meinen Bann..." T: "Was Dich rastlos lässt zumeist, erspüre ich aus Deinem Geist. Willst wissen, wie es weitergeht und wie's ums ew'ge Leben steht!" T: "Nur einen Kelch aus Blut vom Leben, aus freien Stücken mir gegeben, so führe ich Dich in die Zeit, zu der Du noch nicht bist bereit!" Das Ganze war etwas bizarr... Was ist hier Schein und was ist wahr? Die Chance gibt es nicht alle Tage, zur Klärung einer Lebensfrage! Aus alter Welt herausgerissen, schwieg dann bald auch das Gewissen. E: "Dein Dolch nur in mein Fleische dringt, zeigst DU mir, was die Zukunft bringt!" T: "So lege Dich auf den Altar und biet' mir Deinen Körper dar. Sobald die Klinge Dich berührt, bist Du aus dieser Zeit entführt!" Niemand, der noch bei Verstand, gibt sich so in fremde Hand, doch wenn erst mal das Ziel gesteckt, wird nicht noch mal zurückgeschreckt. Im Drudenfuß zum Ritual heulen Stimmen im Choral. Das Blut ist kaum dem Schnitt entronnen und die Reise hat begonnen... Ich bin am Ziel und doch betrogen. Der Troll sprach wahr und hat gelogen! Ein graues Bild und emsig Rauschen, man kann nichts seh'n und nichts erlauschen. So Vieles ist hier einfach wahr, doch nichts davon ist einzig klar. Unendlich Wege sind gereift, die ein Geist niemals begreift. In dieses NICHTS gellte mein Schrei: E: "Oh böser Geist, so lass mich frei! Wenn die Orakel endlos blind, sind wir nur die, die wir grad sind..." E: "Die Menschen schaffen Religionen, in denen sie auf ewig wohnen. Doch wer auf EINE Wahrheit traut, hat doch nur auf Sand gebaut...!" Kaum war mein Klagen jäh verhallt, da ward ich wieder in dem Wald, wo ich die Höhle hab' gefunden, nur war diese nun verschwunden...!? Der Schmerz so tief in meiner Brust, zeugte mir vom Blutverlust. Auch wenn die Antwort nicht gefällt, war nicht die Frage falsch gestellt! Was soll man Zukunft auch befragen, statt selber sich das Leben wagen? Ich trau nie wieder einem Troll und nehm’ all das, was kommen soll! |
| Evillight | Hmmm, bislang keine Text-Kritik (Link siehe S.1.). Für ein paar Einschätzungen, Anregungen bin ich eigentlich immer zu haben. Wer sagte noch: "Liebt, oder hasst mich, nur verschont mich mit Eurer Gleichgültigkeit ? ;) Malleus Maleficarum 02.08.2006 Es war recht kühl an jenem Morgen, an dem um Wasser zu besorgen, ein Mädchen flink zum Brunnen lief, als etwas es beim Namen rief. Getragen von der Stimme Bann, zog sie die Quelle magisch an und im tiefen Brunnenschacht, sah sie, was für sie gedacht. Die Heimstadt steht im Flammenmeer, die Menschen fliehen wild umher, doch schafft es niemand wohl heraus, wird nicht der hellen Flammen Schmaus... Sie ahnte, was sie grad sah, werde schon in Kürze wahr. Die Botschaft sei für jedermann, 'Es gehe fort, wer es nur kann' !!! Zerzaust, voll Angst und tief verwirrt, ist sie durch die Stadt geirrt, um wie erfahren zu belehren, sowie zur Abkehr zu bekehren. M: "Oh hört Ihr Leut, es droht Gefahr, so wie ich es im Brunnen sah und bei des Schöpfers hoher Gunst, bewahrt Euch vor des Feuers Brunst!" Das Mädchen mit dem roten Haar, fand man schon lange sonderbar. und wer im Geiste so verdreht, mit Bösem wohl im Bunde steht. Im Turme wurd’ sie angekettet und auf ein Nagelbrett gebettet, peinlichst und genau verhört, auf dass dem Teufel abgeschwört. Sie sollte nur den Pakt bekennen und dafür in der Hölle brennen. Wo Schmerzen nie ein Ende fanden, hat sie dann schließlich auch gestanden... So sprach man in der Folterkammer das Urteil nach dem Hexenhammer, der Gnade durch den Tod ersann zur Rettung vor dem Seelenbann. Sie wurde ins Verlies gebracht, zur Ruhe einer letzten Nacht, wo lindernd für des Hungers Qual, zur Speise stand das Henkersmahl. Ein Krug voll Wasser und ein Brot, war die Gabe für den Tod, doch sei gesegnet, was man hat. So aß und trank sie sich dran satt. S: "Hare aus, halt Dich bereit, denn bald schon kommt auch Deine Zeit!" hallte es aus leerem Krug, bevor sie ihn vor Angst zerschlug... Zum Trost im innigen Gebet, auf das der Kelch vorübergeht, wurd’ sie vom Schlaf dann übermannt, bis das die Nacht ihr Ende fand. Hoch gestapelt, Scheit für Scheit, stand schon das Todeswerk bereit, auf dass in ihm der Delinquent, zur Seelenreinheit bald verbrennt. Niemand lässt sich dies entgeh'n und jeder will die Hexe seh'n, begleitet sie mit Hohn und Spott, bis hin zu des Gerichts Schafott. Dem Mädchen blieb es nicht erspart, dass man sie so zum Marktplatz karrt. Mit allem Schicksal abgefunden, wurde sie sorgsam festgebunden. Der Himmel finster grau in grau, stellt sich zur Panorama Schau, denn fern von gottes Angesicht, steht hier der Teufel zu Gericht. V: "Auf das der Satan wieder scheidet und fortan die Gemeinde meidet, mögen nun die heißen Flammen, ihn aus dieser Stadt verdammen !!!" Die Scheite brennen hell wie Zunder und alle starren auf das Wunder... Das Mädchen steht im Feuerherd und bleibt doch völlig unversehrt !? Mit Blick gen Himmel ruft das Kind zu sich herab der Götter Wind in heiliger Zerstörungswut für Fegefeuers heiße Glut. Wo Todgeweihtes weiterlebt, aus aller Höllenhitze schwebt mit glühend Augen im Gesicht, hörte man noch, wie sie spricht: M: "Aller Hader bleibt nur wahr, so wie ich es im Brunnen sah, denn ohne EINER Gnade Kraft, habt Ihr die Umkehr nicht geschafft!" Die Häuser nah und fern gelegen, bedeckte sturmes Feuerregen. Das Urteil gleich dem eignen Fluch, birgt vieler Seelen Leichentuch... Nur Wenige sind dem entronnen, als endlich endet, was begonnen! Sie zogen in die Ferne fort, nur weg von dem verfluchten Ort. Der Brunnen ist niemals versiegt, da noch in ihm die Wahrheit liegt. Man sieht oft nachts im Geistertrug, ein Mädchen dort, mit ihrem Krug... |
| Evillight | Der Spiegel 08.11.2006 Ich bin wach, war es ein Traum, was mich auch diese Nacht geweckt ? Doch was es war beweist sich kaum, was immer auch dahinter steckt. Der Schlaf drückt mir die Augen zu. Ich hab wohl dennoch aufzustehn, denn ich finde keine Ruh ohne auch nur nachzusehn. So schleiche ich aus meinem Zimmer und hör die Dielen lastvoll knarren aus jenem Speicher, wo doch immer Sinn und Weg verschlossen waren. Die Kammer zieht mich magisch an, ein Blick zu sehn, was unsichtbar. Die Tür weicht mir im alten Bann, befreit, was stets verborgen war. Das Kerzenlicht ist wie verschlungen, nur eines stellt sich mir zur Schau. Aus Dunkelheit hervorgedrungen seh ich im Spiegel mich genau. Verzerrt erscheint mir das Gesicht, die Lippen formen Wort für Wort, ich weiß nur eins, ich bin es nicht und seh mich reden immer fort. Gekleidet in ein Grabestuch beschmutzt mit Blut und feuchter Erde, kommt da nun etwas zu Besuch, auf das ihm auch geöffnet werde. Ich kann das Bild jedoch nur sehen... Es folgt ein Kind, ein alter Mann, reden, bis sie wieder gehen, was ich nur nicht verstehen kann. Das letzte Antlitz hat geweint, bevor der ganze Spuk verfliegt. Im Spiegel noch mein Bett erscheint auf dem ein kalter Körper liegt. Mir naht nun die Erinnerung, denn dies ward meine letzte Nacht. Ich bin all dies in alt und jung nur habe ich mich umgebracht. Ist dies mein Ausweg nun allein, ein Leben, dass zu früh versiegelt ? Ein Fluch bannt mich zu diesem Sein, zu leben, was sich nie mehr spiegelt. |
| Evillight | Mal den Thread mit zwei neuen Hochzeitsgedichten wieder nach oben schubsen. Alles Gute M&V! :D Eine Entenhochzeit Zwei Entlein auf dem Teiche meinen, es sei Zeit, sich zu vereinen und das Menschenritual, sei dafür die beste Wahl. Sie liefen in die nächste Stadt, die eine kleine Kirche hat. Dort gab man sie zu guten Händen an einen Ort mit Kachelwänden. Da stand in seinem Amtsgewand und einer Kelle in der Hand ein großer, dicker, weißer Mann und schaute feierlich sie an. „Wie unfein!?!“ rief das Paar verschnupft, denn sie wurden hier gerumpft! Sie wollten doch den Hochzeitssegen und sich nicht hin zum Spargel legen!? Vereint war bald als Frau mit Manne das Entenpaar in einer Pfanne. Drum prüfe, wer sich einmal traut, wer wen dann in die Pfanne haut. Die Ehe Der Mann sagt zu der Ehefrau: "Ich nehm es halt nicht so genau. Für Freundlichkeit und Körperpflege, bin ich nach Tageslast zu träge! Die Ehe bleibt auch so der Hafen, bei dem die Pflicht ist beizuschlafen." Die Frau sagt zu dem Ehemann: "Soweit kommt’s noch irgendwann! Dein Glück verlebt bei mir auf Erden könnte auch zur Hölle werden. Es sei, ich würde es verstehen, mit kaum Befremden fremdzugehen." Nach vielen vielen Diskussionen lernt man baldigst beizuwohnen und unter mancher Konzession wird es mit den Jahren schon. Sie schaffen sich ein nettes Nest, indem man sich in Ruhe lässt. |
| Evillight | [B]Die Lachmöwe[/B] Ich laufe durch den dunklen Park, was ich des abends garnicht mag. Die Dunkelheit ist nicht geheuer, so neigt man schnell zur Paranoia. Grade hat man sich versichert, dass dort im Walde niemand kichert, da ist man wiederum am Staunen, was Stimmen leis' im Dickicht raunen. Im Nacken spüre ich ein Wesen, dass zuvor nicht da gewesen und sehe in der Kronen Zier, ein ganz gemeines Federtier. Gegacker schallt auf mich herab, mit Hohn und Zeter nicht zu knapp. So ungehobelt ist nicht jeder, man zeigt mir auch die Mittelfeder!? Es hat mich dreckig ausgelacht, wie es nur eine Möwe macht. Das Tier mag künftig sich bequemen, und Namen nicht mehr wörtlich nehmen! :( |
| Evillight | Kleine Rede eines vielleicht betüdelten Geburtstagsgastes. :) .......................................................................... Liebes Geburtstagskind, wir fanden uns bei Korn und Wein zu einer kleinen Feier ein. So hebe ich nunmehr das Glas und rufe laut: "Ich wünsch Dir was!" Ein Tost nach all den vielen Jahren, die mal mies, mal besser waren... Trinken wir drum bis zur Neige, dass sich die Zukunft besser zeige... Ein Schnapss wohlauf zu Deinen Ehren, weil wir wohl schlechte Freunde währen, wenn keiner nach Gesundheit strebt und darauf nicht sein Glas erhebt. Schnell ein Sektlein noch entkorggt und auch für Edles ist gessorgt. Ein Cheeers nochmals dem Jubilllar, der wirklich ssschon mal jünnger war. Früher, ja wie war das nur? Nach sso manscher Kneipentour ist die Erinnerung nuur wage an die langen Trinkgelage. Das Lleben ist wie Flasche leeeer, doch die Llöösung scheinnt nich schaär. Anner Theke gott sei dang, krisst mehr Prozzzente als von Bank. Da isch durch meine leere Flasche so manchem bösen Bligg erhasche, endhuuuuldigt bidde die Versprecher und füllt ihn nach, den llleeren Bescher... Wo hier ssschon alle Wände schwanken bleibst mir zum Abschlusss abzudankennn Isch meine DANKE, Prosit und ein Skål für Dich und Deinnem Allohol. Cheers |
| Evillight | Wieder nix Okkultes, sondern nur frei aus dem Leben. ................................................................. Das Ei Das Management war ganz versessen auf ein großes Arbeitsessen. So lud das höchste Führungsboard die halbe Firma auf ein Wort. Was lange währt, sind gute Sitten, so reicht man bald belegte Schnitten, Ich nahm, was oben lag dabei, ein Schinkenbrot mit etwas Ei. Den Reden folgend wie gebannt, fiel es mir leider aus der Hand! Und wo mich grad das Pech ereilt, wird mir auch noch das Wort erteilt. Ich sage schnell was zum Projekt, was von mir darinnen steckt, stimm all den Führungskräften zu und denk doch nur ans Ei beim Schuh. Es liegt dort frech auf schwarzem Samt und lacht mich an: 'Du bist verdammt', denn niemand folgt, worum es geht, wenn man in seinem Nachtisch steht. Ich weise schnell nochmal zur Seite, dass man dort Folien aufbereite, während ich die Chance nutze und emsig auf dem Teppich putze. Ich hoffe dass im Gläschen Sekt etwas Lösungsmittel steckt. Was den Boden dennoch ziert ist leicht gesalzen und garniert. Zum Glück hat keiner was gemerkt, wie ich im Dunklen rumgewerkt Der Vortrag endet mittelbar und alles bleibt doch, wie es war. Eines ist schon sehr erschwert, das man was unter'n Teppich kehrt, was oben auf und eingetreten. Da hilft nur, um ein Wunder beten! Das Geschirr wird langsam abgedeckt. Da weicht die Masse ganz verschreckt, denn eine alte Kellnerin schlägt der Länge nach grad hin. Zu Boden stürzt auch das Tablett grad dorthin wo ich's gerne hätt. Vermengt in Kaffeesatz und Kuchen kann man das Ei nun gerne suchen. Ein Vorwurf war schnell aus der Welt, dass jemand hier ein Bein gestellt. Mag die Alte jetzt auch toben, kam das Gute doch von oben. Als Manager bekommst Du mit, wie man dem Glück zur Seite tritt. Was folgte war nur opportun bedingt durch ein Produkt vom Huhn! |
| Evillight | Weingenuss 11.07.2011 Fernab in einem Weingebiet, welches man ja sonst nie sieht, fand ich bei einer Kelterei den Wein, der "was Besond'res" sei. Vor Freude mehr als aufgeregt hab ich ihn in den Korb gelegt und dies entkorkt und oben an, damit er schon mal atmen kann. Zuhause endlich angekommen hab ich ihn wieder rausgenommen. Nur ist es ab und zu im Leben, man greift zwar zu, doch knapp daneben. Kein Kellerlager mag was nützen, lagert dort der Wein in Pfützen. Der Kenner weiß, nach diesem Sturz war der Abgang wirklich kurz. Das Bougett scheint blumig zart, so riecht es jetzt nach Kneipenart und wär' der Wein tatsächlich 'trocken', würd' ich nicht in der Neige hocken. In feiner Süße temperiert stinkt nur der Wischmob ungeniert Wenn’s tropft und klebt macht’s keinen Spaß sagt mir die 'vino veritas'. So war es einfach zu entdecken, Bier macht keine Rotweinflecken. Eines kannst Du mir ruhig glauben, Wein gibt’s nur noch frisch als Trauben. |
| Evillight | Der Geburtstagskuchen 09.09.2010 Da stand ne Schokoladentorte mitten auf dem Küchentisch. Es war auch meine Lieblingssorte und sie war noch ofenfrisch. Wenn ich auch nur ein Stückchen äße, wär der Vorsatz bald dahin, so dass ich sie in Gänze fräße, weil ich halt schokosüchtig bin. Ich würde mich danach nur hassen, müsste wandern, oder joggen, bis das die Hosen wieder passen, statt friedlich nur daheim zu hocken. Im Inneren das Schweinetier gewann beinah die Oberhand. Doch bevor zu stark die Gier, warf ich die Torte an die Wand! Leider traf ich nur die Tür, als jemand grad darin erschien. Doch ich kann ja nichts dafür und musste dennoch schleunigst fliehn. Eines ahnte ich doch nicht, dass heute Dein Geburtstag war. Die Torte klebt Dir im Gesicht, sowie im frisch gestyltem Haar. Drum sing ich Dir ein schönes Lied zu Deinem holden Wiegenfeste. Und wenn man auch kein Lächeln sieht, dann wenigstens noch Kuchenreste. |
| Evillight | Nachdem die erste Torte dem Geburtstagskind versehentlich ins Gesicht geklatscht ist, gab es ja Einiges gutzumachen. :-I Die Geburtstagstorte II 01.11.11 Zu Deinem Fest die größte Torte, darauf in Sahne ein paar Worte. stand mitten auf dem Gabentisch, als Zuckerwerk noch ofenfrisch. Ich hatte eine Menge Kerzen. Die steckte ich von tiefsten Herzen einmal hier und einmal da, ein Lichtlein rein für jedes Jahr. Und als Dein Kommen angekündet, hab ich das Prachtwerk angezündet und merkte bald, was kaum subtil, das Lichtermeer war doch zuviel. Der Schlüssel klappert in der Tür, die Bude brennt, kann nichts dafür. Schon starrst Du irgendwie gebannt auf die noch kleine Feuerwand. Beständig steigt des Feuers Hitze von unten hin zur Tortenspitze. So stoben durch den Teig die Funken, sobald die Kerzen eingesunken. Die heißen Flammen machen schnell aus Zuckerguss nun Karamell. Doch der schöne Schokoduft scheint im Nebelschwall verpufft. Das Wasser für den Blumenstrauß löschte fast das Feuer aus. Der Rest war ohne zu verzagen, mit Deinen Rosen auszuschlagen. Nur was die Freunde Dir geschenkt, ist leider etwas angesenkt. Bis auf das, was ich geholt, denn dieses ist total verkohlt. :-( Auf dem Rest der Glückwunschkarte steht, was ich auch Dir hier rate: "Hader hilft Dir nicht im Leben, selig ist es, zu vergeben!" |