| Medea152 | Gedanken Verloren in Einsamkeit Gefangen in Ewigkeit ohne Vergessen In Trauer ertränkt in Zweifel versenkt ohne Halt In Schweigen gehüllt mit Sehnsucht erfüllt ohne Memoria Der Durst nie gestillt der Hunger nie getilgt ohne Sieg Die Ruhe ist von kurzer Dauer zu groß war die Trauer Ein Leben in Agonie gefüllt mit Lethargie Getragen von Riten lass' ich mir nichts bieten In Einsamkeit In Ewigkeit |
| Medea152 | Ob Kritik oder Interpretationen, bitte hier: [url]http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&threadid=82184[/url] |
| Medea152 | Reflexives Ich Zerstörung von innen durch eine Systematische Demütigung Des eigenen Seins Ich werde in Formen gepresst Die Schmerzen Sichtbar Im Spiegel der Seelen Berge und Flüsse ziehen vorbei An einem durchsichtigen Würfel Ohne Ecken und Kanten Schau genau hin Vor lauter Individualismus tragen sie Uniformen Sie passen mir nicht |
| Medea152 | In Lethargie lässt es sich gut leben. In Hysterie nimmt dich niemand ernst. Sei ruhig still stumm Das hilft. Lass dich lenken von den anderen gehe einen Weg der geebnet ist schaue nicht nach links und rechts nicht in den Nebel Richte dich nach der Vorlage falle nicht auf mach nichts dummes sei lieb zu allen sag nichts falsches Bleibe hier bei mir sei wie ich sofort und immer stutze dir die Flügel selbst Spiele Theater für mich sei lieb zu allen genieße die Lethargie Das ist ein Befehl! |
| Medea152 | Hilft es dir mit geschlossenen Augen mich so zu sehen wie ich nicht bin? Hilft es mir mit geschlossener Seele dich und die deinen so zu sehen wie ihr seit? Hilft es uns gemeinsam zu sein was wir nicht sein können? |
| Medea152 | Atmen In den Augen der Schmerz Das Messer im Herz Um den Hals der Nerz Auf der Wiese grün Galoppiert das Schwein kühn Tut es sich bemühen Es tut den letzten Atemzug Sein Leben war Lug und Trug Doch am Ende war es genug In Liebe lebte es auf der Welt Gestorben ist es für Geld Die Glocke, sie schellt |
| Medea152 | Am Anfang steht im leisen Licht getaucht ein Hauch aus klarer Schicht Gehe nimmer hin der graue Zwirn führt den falschen Weg dich zur ersehnten Erlösung Wenn sie sehen wie du denkst und schreitest versteck' dich nicht hinter schimmernden Schreinen der Vernunft Am Ende steht ein dunkler Schatten verdreht in Gedanken verwiesen bis in die Schranken Verstummt |
| Medea152 | Ich werde sie alle zerstören vereint enthaupten allein durch die Wälder ziehen entzweien die Äste Ich werde verwunden die Hoffnung dass sie auf ewig entfernt sei durch eine rettende, zerstörende Hand Ich werde erleuchten die Gedanken an eine bessere Welt so dass sie bersten und fallen wie Scherben aus Glas Wie soll ich je behalten was mir lieb ist wenn es sich mir entrinnt zwischen meinen Fingern der warme Sand verbrennt mir die Hoffnung auf ein Leben in Kälte und Einsamkeit Ich werde verbieten die Freude auf ein Neues damit sie nie wieder mich erfassen mag und der reinen Trauer die gebrauchte Luft macht Ich werde verbieten die Liebe weil ich keine Sprache habe die ich als Kind hätte lernen können Die Ursprache der Menschen, die liebe Ich werde erlauben die völlige Verbannung auf ein Neues damit sie hält mich in ihren warmen Schwingen |