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  Forum: Gärten der Poeten
    Thema: Celeste's Dichtung
Celeste DeloreHallu, hallu...^^
Ich wollte mal ein paar meiner Gedichte hierher schreiben und mal so wissen, wie ihr sie findet, bzw. - wie man sie findet. Dafür hab ich auch schon ein Theard erstellt:
([url]http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&threadid=83594[/url])
Also, dann fange ich mal an... hier ist mein erstes Gedicht:

[B]Masquerade[/B]

Komm, tanz mit mir mein Leben,
auf diesem Ball der Verdammten.
Tanz mit mir,
bis an den Abgrund der Zeit.

In Trümmern liegt der ganze Saal,
wie die Hoffnung auf das letzte Mal.
Tanz mit mir,
bis mein Herz zu Staub zerfällt.

Die Maske der Träume verbirgt,
was einst in mir sichtbar war, stirbt.
Tanz mit mir,
bis die Welt keine Liebe mehr kennt.
Celeste DeloreIch lad heute mal ein weiteres Gedicht hoch ... ist aber nicht so toll, ich warne euch vor.^^"

[B]Verloren[/B]

Durch den dunklen Wald renne ich,
Einsam und allein, renne ich.
Der Himmel, gezeichnet von Raben,
Kalt und grau, gezeichnet von Raben.

Tausende Scherben, schneiden, verletzen…
Schneiden, verletzen meine Haut…
Meine Haut und mein Herz.

Mein Blut fließt, leise und langsam
Auf die Scherben, leise und langsam.
In mir, so leer und verlassen
Ich falle, schreie, so leer und verlassen.

Rosen des Vergessens, schlingen, fesseln…
Schlingen, fesseln meine zerbrochenen Flügel…
Meine zerbrochenen Flügel und meinen Seele.

Scharlachrote Fäden, so dünn
Zieh’n sich über meine Wangen, so dünn
Dunkle Augen sehen ins Nichts,
Tiefschwarz, sehen ins Nichts.

Ein Groll, das Geräusch der Wälder…
Das Geräusch der Wälder dingt zu mir…
Dringt zu mir, ruft nach mir.

Eisige Augen, sehen mich an
Sie kommen näher, sehen mich an.
Silberfell, so sanft wie die weichste Feder
Schmiegt sich an mich, so sanft wie die weichste Feder.

Unbeweglich, verloren in der Weite…
Verloren in der Weite, fühle ich die Geborgenheit…
Fühle ich die Geborgenheit, deiner Liebe.
Celeste DeloreMal was sehr romantisches, was ich für meinen Freund vor ungefähr einem Jahr geschrieben habe. ^^"

[B]Traumland[/B]

Still und einsam im Bann der Dunkelheit
Entflammt meine Sehnsucht im feurigen Schein
Erinnerungen unser flieh'n in meinen Sinn
Vergangene Zeiten erwachen erneut zur Wirklichkeit

Tanzend, singend, im hellem Glanz der Unsterblichkeit
Erscheinst du mir, wie aus einem längst verlorenem Traum
Deine Hand umschließt die meine und führt mich ins Licht
Brennende Kraft durchflutet meinen Geist immer mehr

Dein Blick, stark und sanft zugleich, stiehlt meinen Verstand
In deinen Armen finde ich mich wieder, frei und geborgen
Mit jedem Lächeln nimmst du meine Sorgen, wirfst sie in den Wind
Sie fliegen, verschwinden, verlieren sich in den Weiten der Vergessenheit

Wie ein Flüstern dringen zarte Worte durch die Luft, kreisend
Verklingend, streichen sie meinen Körper, meinen Sinn
Wie ein Geist gleitest du, deine Silhouette löst sich auf, verlässt mich
Die Nacht geschwächt vom diebischen Licht der Widergeburt nimmt mir...
... meinen Traum.
Celeste Delore[B]Paris[/B]

Oh Paris, nimm mich auf,
in deinen Schoß, in deine Arme.
Lass mich schweben, treiben
Im Flusse Seine

Gehöre mir, oh mein Eiffelturm,
dessen meines Herzen Begierde du bist.
Lass mich in dein Inneres gehen,
hoch, über die Dächer fliegen.

Besiege mich, Triumphbogen - Altar des Vaterlands,
dessen Geister der Gefallenen auf mich herabsehen.
Lasst mich in eurer ewigen Flamme der Erinnerung
Meine Seele versiegeln.

Führe mich, Champs-Elysées,
verlorene Zeit erblühe erneut.
Lass mich deine Wege gehen,
deinen Atem in mich fließen.

Schütze mich, Louvre mein,
dessen Anmut sich in mir entfacht!
Lass mich in dir wandern,
deine Wunder von neuem erleben.

Besinge mich, oh heiliges Notre-Dame,
Dein Herz gehört nur mir allein.
Lass mich ein Engel für dich sein,
bewahre mich, deines Flügels Augen.

Verführe mich, Moulin Rouge!
Deine Tore schließe hinter mir.
Lass mich die eine Tänzerin sein,
dessen Schein jeden blenden wird.

Befreie mich, Musée d’Orsay, Heim unzähliger Künstler,
dessen Geheimnisse entgleisen auf tausenden Zügen.
Lass mich deine Werke in meine Sinne aufnehmen,
berausche sie, lass mich die alte Farbe spüren.

Beherbergt mich, ihr Katakomben der Finsternis
Eure Arme verzerren meinen schwachen Leib.
Lasst mich verloren gehen, in eurem wirren Labyrinth,
die Schädel der Dunkelheit folgen mir ins Totenreich.

Kröne mich, oh Versailles mein
Dessen Feste mich erfüllen.
Lass die Nacht nur mir gehören,
im Raum des Spiegels tanzen.
Celeste Delore[B]Die Schneekönigin[/B]

Ihr Atem lässt alles erfrieren,
ich spüre mein Herz nicht mehr.
Die Krone der Kälte verlieren,
die Nacht ist ihr neues begehr.

Augen wie der wildeste Sturm,
streifen durch die Finsternis.
Ihr Wille fesselt mich zum Turm,
verlässt ihre eisige Düsternis.

Meine Haut gekleidet in Frost,
lässt die Blässe in mir erblühen.
Ihr Hass vergeht auf meine Kost,
nun kann ich sie in mir fühlen.

Ich bin es nun,
die Schneekönigin…
Celeste Delore[B]Die Fahrt in den Untergang[/B]

Wie ein Schiff treibe ich ins Ungenaue,
auf der sicheren Fahrt in meinen Untergang.
Auf hoher See, verlassen und ohne Belang,
den Möwen ich meine Angst anvertraue.

Die Winde ziehen vorbei, wie meine Laune
und die kalte Nacht verliert ihres Liedes Klang.
Der Sirenen Stimme stößt mich zum Abhang,
ich zum lügnerischen Himmel zuletzt aufschaue.

Den Aufprall fühle ich in meinen Gliedern,
hart und zahm, ich sinke in mich hinein.
Die Wellen der Leere verschlingen mich…

Mein Leben flieht zu einem fremden Stern,
ich sehe Nichts, fühle nur noch dich allein.
Mein Herz zu dir in die Dunkelheit entwich…
Celeste Delore[B]Höllenfeuer[/B]

Komme, mein Geliebter, komme nur,
in mein episches Reich und zerstöre es.
Stürz es ins Elend, was mich beglückt,
stiehl mir alles, was mich am Leben hällt.

Keine Rücksicht sollst du auf mich nehmen -
noch auf meine Tränen, meine kahlen Schreie.
Sei erbarmungslos und brich mir meine Flügel,
reiß' sie aus, verbrenne sie vor meinen Augen.

Lache nur los, in deinem hönischen Klang,
zerfetze meine Kleider und mein Herz dabei.
Zersenke deine spitzen Krallen in mein Fleisch,
raube mir das, was du am meisten begehrst.

Stürze mich dann ins qualvolle Höllenfeuer,
seh nicht zurück und gehe von dannen.
Lass mich brennen bis meine Seele stirbt
und mein Körper zu Rauch und Asche wird.

Doch wisse eins, meine Kreatur der Verdammnis -
ich werde für immer dein sein...
Celeste DeloreEiner meiner ersten Haiku Versuche ...^^"""

[B]Schwarze Rose[/B]

Schwarze Rose leb
im verborgenem Herzen
meiner Sehnsuchts Welt
Celeste DeloreDirekt aus meinem Inneren heraus -

[B]Der Todesschrei[/B]

Singend schreie ich mein Klagelied,
in die tiefe Nacht, in die weite Ferne.
Der Schmerz zieht durch jedes Glied,
vor geistigem Auge läuft die Szene.

Der Schnee fällt auf nackte Haut,
im blutrotem Tuch ich kraftlos liege.
Dem Tode versprochen als Braut,
ein eisiger Kuss streift meine Wange.

Mit scharfem Dolch ziehe ich Linien,
ein Lachen über mein Gesicht hascht.
Nun sehe ich den Tod über mir knien,
ein Stich, ein Schrei und alles erlischt …

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