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  Forum: Gärten der Poeten
    Thema: ...
SONIch habe meine drei Punkte verloren,
zu lange nachgedacht,
zu wenig dahin geredet?
zu still geglaubt??
SON[SIZE=3]die zugeschüttete Welt[/SIZE]


Mein Name ist S.... und ist nicht so wichtig.
Ich bekenne mich.
Ich lebe schon seit einer Weile in meiner zugeschütteten Welt.
Zugegeben, das Geständnis kommt plötzlich
und ja ich habe das Privileg mir jeden Tag den Stoff, der mich umgibt, auszusuchen.
Aber glauben Sie mir, das ist ein sehr teuflisches Privileg
Eines brauche ich wie Sie alle in meiner Welt - Luft!!
Luft zum atmen. Haben Sie schon mal den Wunsch verspürt in einer Welt von gutem Weine zu leben. Nun sie können nicht atmen!!
Es bleibt ebbend doch ein Stück Unerreichbarkeit selbst mit meinen Möglichkeiten. Und bedenken Sie eins, meine Wahl ist stets für einen ganzen Tag.
Es war nicht meine Absicht Ihnen mit meinen Leben die Zeit zu stehlen. Aber wenn Sie irgendwo einen großen Haufen nur einer Sache sehen, denken Sie daran, ich könnte in Ihr stecken.

S.O.N.
SONWundersam!! Das Gefühl wieder zu SEIN-
wo man so eilligst geflüchtet.
an alle Herausforderungen:
Ich stecke wieder in meinen 16 Wänden!!

S.O.N.
SONDas Ende meiner Tage

wenn ich an das Ende sehe bin ich traurig
denn es kommt nicht plötzlich
es kommt täglich immer nur ein Punkt
und ich habe nicht die Kraft
all die Punkte zu erkämpfen und zu setzen
wo ich sie so gerne hätte
am Ende meines Seins bin ich aufgeschreckt
der Gedanke täglich und offt gedacht
doch zum Schluß ist alles stets nur
angedacht
angefangen
an...
nichts ist vollkommen und
alles ist im Aufbruch
Am Ende ist nur Traurigkeit
denn wenn alles so ungewiß wie das Morgen ist
und jeder Punkt so unscheinbar und schwer ist
wo bleibt die Kraft??
wenn ich an das Ende sehe bin ich traurig
es könnte morgen heute gestern sein
und doch ist es kein Unterschied
Umsonst gelebt und doch punkt genau glücklich
nur nicht die Summe und nun:
nun kommt Ihr
wenn Ihr an das Ende seht bin ich...
SON[SIZE=4]Oh Gott!![/SIZE]
Hinter Ihren Gesichtern steckt Sehnsucht!
Genau wie hinter meinem Verlangen.
[I]Ich traue mich nicht,mit meinen Augen in Ihre Gesichter zu brennen!!![/I]
SONIch habe von einem Bus geträumt!
Ja es ist lächerlich , kein Auto ein Bus!
Ich weiß nicht was es bedeutet, sagen Sie es mir doch!
Nun ich saß vorne. Ich habe nicht gelenkt nein. Ich saß da nur..
Nein, Verflucht noch mal! Ich weiß nicht wer hinter mir saß.
Da waren ebend irgendwelche.
Woher ich das weiß, wenn ich sie nicht gesehen habe? Nun sie spielten diese beschissene Musik auf Ihrer Gitarre da, bis ich sie zum schweigen brachte..

Ist das wichtig? Ich sagte doch ich hatte Schmerzen als ich aufwachte und es machte viel Mühe diese Klinge aus seinem Körper wieder heraus zu ziehen . Wissen sie eigentlich wie sehr sich das zerschnittene Fleisch dagegen wehrt?



S.O.N.
SONSchau mich nicht so traurig an.
Ich bin nun mal nur Gast in dieser Zeit.
Ich habe schon alles erzählt.
Warum er mich töten wollte weiß ich nicht.
Warum Gott wollte das es Ihm gelingt kann ich dir nicht sagen.
Warum in alles in dieser Welt gerade in diesem Bus in dieser grauen Stadt mit dem breitem Namen Leipzig...ich weiß es nicht.
Als er meine Gitarre zerschlug und mir so furchtbar weh tat,
da war es einen Moment so als ob wir verwand waren, mehr noch eins... Aber er geht noch unter dieser Sonne und ich verschwinde nun im Schatten.
Schmerz! Mehr kann ich Dir nicht hinterlassen...

S.O.N.
SONIch habe gestohlen!
Es ist furchtbar…
...furchtbar gut!
Nein wirklich Pech. Ich habe keine [I]Moral[/I]
Was erwaret Ihr von mir?
Ich bin doch fast wie Ihr…
..ich gebe mir Mühe
Nur ebend diese [I]Moral[/I] …
…Ich bemühe mich sie zu leben
Also so weit möglich…
Ich kleide mich sogar schon…
… wie ich es bei Euch bewundere
Ich versuche neben Euch zu stehen, mit Euch
Ihr duldet mich ignorierend
Wie gut…
[SIZE=3]...Ich habe gestohlen!![/SIZE]Schon so oft…
…Ich stehle Euere Leben,
Ich sauge Sie aus!
Ich lebe in Ihnen
Wer denkt denn immer noch das wir [COLOR=crimson]Blut[/COLOR] trinken…
Davon habt Ihr mehr als das was wir wirklich wollen
SONSiehst Du das??



[COLOR=black]Wenn wir bereit sind im Dunkeln zu sehen haben wir die Angst überwunden und sind bereit für diesen ÜBERRausch an Emotionen. Das zweite Leben, das Wahre kann beginnen...[/COLOR]




oder bist Du noch blind??
SONFür einen Freund an diesen Tag denken

IV ( t 93’ )

Auszüge aus „ Samstagnacht“

…Er entflog seinem Schatten. Weit, ja weit fort. Er war so glücklich. Der Himmel war Rosa, er flog in die Nacht. Die Sorgen, all die Sorgen waren gefangen im Schatten. Er war so frei, weit, ja so weit weg. Fallen ins Rosa. Wer war sein Freund? Wer schnitt ihn los? Wer stieß ihm das flüssige Messer in den Leib? Er war so froh. Das rosa fraß den Schatten…

…Ein Sturm kommt auf weit, weit weg... Angst ihm zu nahe zu kommen. Er verging scheinbar. Die Angst, sie blieb, sie frisst. Heiße Wellen durchströmen ihn, schütteln ihn, machen ihn ohnmächtig. Er fliegt schon lang nicht mehr durchs Rosa. In seiner Hand ein Vogel. Er schloss die Hand, fest immer fester. Blut tropfte zwischen seinen Fingern. Tropfen um tropfen fällt zu Boden. Laut sehr laut. Tag um Tag, Meter um Meter. Der Vogel starb in seiner Hand, jedoch beanspruchte der Kadaver weiter das Leben. Er war noch warm. Der Sturm so weit noch weg, doch er so furchtbare Angst…

…Der Gang ist dunkel, schleimig und verwinkelt, hinter einer Biegung ein flüchtiger Schatten. Lauernd. Es springt, es greift an, verschwindet. Das „Kind“ wendet den Blick ab, zu grausig. Es kam zu spät. Eine Träne fällt zu Boden, kommt jedoch nie an. Sie bleibt einfach in der Luft stehen. Das Kind kann nicht weinen, das Tier stahl ihm, der am Boden lag, die Zeit. Der niedergeschlagene erstarrt. Das [SIZE=3][I]Tier[/I][/SIZE] bricht aus. ES LEBT. Ich bin das [SIZE=3][I]Tier[/I][/SIZE]…

…Ganz plötzlich war es wieder da. Niemand hatte das „Kind“ die letzten Jahre gesehen. Das „Kind der Vergangenheit“, es wahr älter geworden. Stumm befreite es ihn aus seiner starre. Er kannte es nur vom Sagen, dennoch wusste er, wer das „Kind“ wahr. Er lebte jetzt in der Zeit dieses. Seine Zeit hatte ja das [SIZE=3][I]Tier[/I][/SIZE] gestohlen. Er fing an zu weinen, zu schwer war die Last des „Kindes“. Endlich war er wieder zu Hause, wahr wieder am Anfang, wieder in der Vergangenheit. Nur war er jetzt alt, müde und resigniert. Das [SIZE=3][I]Tier[/I][/SIZE] hatte mehr gestohlen, als ihm anfänglich bewusst war. Das „Kind“ wollte davon nichts verstehen, es war nicht seine Aufgabe. Seine Aufgabe wahr, alles zu verklären mit dem Bild des schon erlebten, um so eine andere Sicht zu bekommen, um neu zu ordnen. Unschuldig, dennoch so bitter, selbst nichts ahnend von der Tragik seiner Existenz. Aufbau durch Zerstörung, Freude durch Leid, nur ein Kind konnte so unschuldig leben. Eng umschlungen lagen sie da, spendeten sich Trost. Berauschten sich mit alten Bildern und Emotionen. Sie wussten beide, dass sie nicht bleiben konnten. Das [SIZE=3][I]Tier[/I][/SIZE] würde zurückkommen mit einer großen Flut, sie beide wegspülen. Sie mussten zum großen ALLES gelangen, wenn überhaupt noch etwas zu retten sein sollte…

…Sie flohen, flogen fast. Die Flut kam Urplötzlich, hatte sie überrascht, noch gerade rechtzeitig konnten sie fliehen. Die zähe klebrige Flut hätte sie erbarmungslos überrollt. Für ewige Zeiten getötet. Für das „ Kind“ wäre es nicht schlimm gewesen, aber Er, er wollte auf jeden fall überleben. Alles hing davon ab. Was ist schon Zeit, sagte das „Kind“ der Vergangenheit. Zeit ist nur der Übergang von einem Ding zum anderen. Die Hast ist die Angst vor der Zeit. Und Raum, Raum wird so unwichtig, wenn die Zeit steht. Auf ihrer Flucht zum großen ALLES sahen sie die Spur des [SIZE=3][I]Tieres[/I][/SIZE]. Das „ Kind“ brauchte nicht flüchten vor der Flut. Auf irgendeine Weise gehörten diese beiden zusammen. Aber Er, er schon. Das Labyrinth, durch das sie rannten, war vergiftet vom wilden Wesen des [SIZE=3][I]Tiers[/I][/SIZE]. Das System bäumte sich auf, versuchte die Form seiner Existenz zu sprengen, gewaltig zu zerfallen um in der eigenen Zerstörung, selbst noch zu zerstören. Nur das große Alles hinderte es noch daran. Würden sie es rechtzeitig erreichen. Die Flut würde, wenn sie erst einmal wieder zurück ging diesen Teil des Labyrinths selbst reinigen. Das Gift mit sich nehmen…

…Sie betraten einen hohen Raum. Man konnte die Feierlichkeit des Raumes spüren. Es knisterte nicht nur von den tausend Kerzen, die den Raum erleuchteten. Die Wände schienen sich fast endlos zur Decke zu strecken, verziert mit großen Tafeln. Sie schienen einst Gold gewesen zu sein, jedoch nur die vierte, welche sich rechts der Tür befand, strahlte noch im Glanz der Kerzen Gold. Alle anderen waren verblasst... Langsam liefen sie in die Mitte des Raumes, um den Anblick besser in sich aufnehmen zu können... Doch wie ein Blitz dehnte sich der Raum, strebte auseinander, wurde zu einem Saal dimenser Ausmaße. Das Licht waberte fast körperlich um sie herum. Wo sind wir, fragte er? Das „Kind“ erinnerte sich, immerhin kannte es alle Räume dieses Labyrinthes, schließlich war es seit seiner Erbauung dabei. Es würde immer hier sein, bis alles irgendwann zusammen fallen würde. Es wahr nur eine Frage der Zeit, nichts wahr Materiell an dieser Welt. Vielleicht schon heute, wenn sie sich nicht beeilten. „Das ist der Raum des Seins, oder sagen wir der Raum Zeit des großen ALLES“, antwortete es. Er schritt auf eine der Tafeln zu, berührte sie mit seiner kindlichen Hand. Bilder und Zeichen formten sich für einen kurzen Moment. Es las, “...Es wahr einmal die Vergangenheit. Die war so schön. Die Menschen waren so rein und es herrschten die guten Gefühle, die Bösen Taten waren verbannt und wurden sofort getilgt. Die Häuser, das Meer, die Blumen, ja alles war Rosa, wahr rein...“ Er war in der Zwischenzeit an eine andere Tafel gegangen, jene welche sich genau gegenüber befand und noch golden strahlte. Auch er berührte die Tafel. Feuerzungen bildeten klare Bilder aus Rauch. Auch er las, „... es wird einmal, es wird einmal das jetzt die Vergangenheit sein...“. „Lass das!“ Das „Kind“ war herüber gestürzt und zog ihn weg. „Noch nicht, es darf noch nicht beschrieben werden.“ „Beschrieben“, fragte er? „Diese Tafeln kann man nicht lesen, nur beschreiben, jeder sieht seinen eigenen Sinn. Ist er jedoch einmal gefunden, ist er Gesetz in dieser Welt. Es wird noch sehr viel Rosa gebraucht, bevor das Jetzt die Vergangenheit wird. Diese Tafeln sind nicht für dich. Lass uns gehen, es ist nicht mehr weit. Du wirst bald schwächer.“…

…Sie kauerten zusammen in einer Ecke. Das „Kind“ und in seinen Armen weinte Er. Zu plötzlich kam der Angriff. Es ist zu spät. Resigniert lässt sich das „ Kind“ zu Boden fallen. Das [SIZE=3][I]Tier[/I][/SIZE] war schneller. Weinend fragt Er, „Was wird jetzt aus uns?“. „ Ich weiß es nicht!“ antwortet das „Kind“. „ Werden wir sterben?“. „ Du schon…, ich nicht. Ich lebe solange, wie das alles hier existiert. ICH BIN das Kind der Vergangenheit. Weißt Du noch?“ „ Aber wer nimmt meinen Platz ein?“ Traurig blickt das Kind zu Boden. Nein Er wusste Sein Tod war nun nicht mehr aufzuhalten. Gäbe es eine Möglichkeit, das „ Kind“ hätte Sie Ihm längst gezeigt. Zerrissen vom [SIZE=3][I]Tier[/I][/SIZE] würde Er nun sterben, ertränkt und vortgespühlt von der Flut. „ Ich werde einen Neuen Erschaffen!“ Die Worte des „Kindes“ begleitet von zwei klaren nassen Kristallen die auf seinen warmen, blassen Wangen nach unten liefen, gaben Ihn Kraft, Kraft für die Resignation und der Hingabe in Seinen Tod, hier in diesen schwarzen Labyrinth, das noch immer unaufhaltsam zerfiel. Nein er musste sterben. Vielleicht war dann noch das ganze zu retten. „ Wird Er wie ICH?“ Oh ja! Er wird wie Du und all die anderen vor Dir!“ „ Wird Er stärker als ICH?“ Vielleicht. Komm leg Dich zu mir und schlaf!“ „ Aber was, wenn alles hier einmal für immer zerfällt?“ „ Wenn alles hier zerfällt, dann sterben sogar „Kinder“. Wenn ICH aber sterbe, dann kommt nichts mehr, wird nichts mehr entstehen, weil nichts mehr gewesen. Selbst das [SIZE=3][I]Tier[/I][/SIZE] verstummt dann.“ „ Selbst das [SIZE=3][I]Tier[/I][/SIZE]?“. „ Ja auch das.“ „ Wäre es das nicht Wert?“ „ Ich kann diese Frage nicht beantworten!“
„…Mir ist so kalt.“ „ Ich weiß! Alles wird jetzt kalt, bis die Flut geht. “ . „ „Kind“! Ich habe doch Angst!“. „ Nein hab keine Angst. Lass Dich los.“ In den Armen des „Kindes“ verstummte Er. Dicke Tränen rollen über die zarten Wangen des „ Kindes“. „Ich werde Dich neu erschaffen! Ich verspreche es Dir! Dieses Labyrinth darf nicht zerstört werden!“ Auch das [SIZE=3][I]Tier[/I][/SIZE] weiß, das es zum Leben einen Körper braucht. Auch es kann den Tod nur zelebrieren, wenn es lebt. Ist es Tod kann es gar nichts mehr…
SONInspiriert von JeWagner (Todesart)

Vereint waren einst die Zeit und das Glück,
sich eng umliebend fest gedrückt.
Doch als das eine noch mehr wollt das andere umhüllen,
zeriß das Schwestern Paar um anderes auszufüllen.
So streben auseinander sie, die eng verbunden,
das Glück treibt so die tiefsten Wunden
SONgeträum[COLOR=crimson]T[/COLOR] habe ich schon oft das ich denke
geb[COLOR=crimson]r[/COLOR]aucht von anderen ist oft schon das Wort Leben
vermutlich stimmt d[COLOR=crimson]a[/COLOR]s ich im Stau mein Auto lenke
die Wahrheit schlägt verschlagen Hiebe
In den Sinn
das Tier
ta[COLOR=crimson]um[/COLOR]elt lebend
lang genug
glaubend tötend....

was nutzt es zu fühlen, wenn Taubheit fühlend den Laib bedeckt
SONUnd was mir bleibt bin ICH

Wenn ich alles suchend [I][COLOR=green][SIZE=3]P[/SIZE] [/COLOR][/I]lötzlich verirrend zurück ICH
Wenn ich alles Aufgebe für Ande[I][COLOR=green][SIZE=3]r[/SIZE][/COLOR][/I]e ICH
Wenn ich aufwache tr[I][COLOR=green][SIZE=3]ä[/SIZE][/COLOR][/I]umend danach ICH
Wenn überflutet mit Alkohol [I] [COLOR=green][SIZE=3]m[/SIZE][/COLOR][/I]it Leben mit fühlen mit Sein ICH
D[I][COLOR=green][SIZE=3]i[/SIZE][/COLOR][/I]e Summe nach all dem Abzug Leben ICH
Die Hoffnung danach ICH
Gefühl [I][COLOR=green][SIZE=3]s[/SIZE][/COLOR][/I]ex ICH
ICH da[I][COLOR=green][SIZE=3]s[/SIZE][/COLOR][/I] leb[I][COLOR=green][SIZE=3]e[/SIZE][/COLOR][/I]n in MIR
SON[COLOR=purple][B]
Die Sucht

Sie Beurteilen mich! Ich sehe es an Ihrem gespielten Desinteresse! Das dürfen Sie nicht! Sie sagen, das Sie das ständig hören? Es gibt doch wohl kein Vergleichbares mit meiner Sucht. Oder können Sie mir auch nur einen Menschen nennen mit meinem Problem? Ja sehen Sie, ich erkenne, das es ein Problem ist. Wie könnte ich es auch runterspielen, gar ignorieren. Meine Sucht ist nicht einfach so gewachsen. Sehen Sie, das macht es ja so schlimm. Wäre es ganz langsam, wie vielleicht mit der ersten Zigarette, gewachsen. Da könnte man sagen: ach der Arme, hat’ sich einfach so an Ihn rangeschlichen. Nicht meine Sucht. Nein! Sofort und gewaltig hat Sie mich ergriffen. Warum ich mich nicht gewährt habe? Sie haben gut reden. Glauben Sie nicht, ich hätte es nicht versucht, nach dem ich die ersten Momente ausgekostet habe… Wir sollten uns Duzen wann kommt man sich im Leben schon mal so nahe, all das innere miteinander zu teilen. Ich will ja gar nicht, das Du mich verstehst. Wie könnte ich so was Unmögliches verlangen. Nur bitte schaue mich nicht so verurteilend an. Je mehr ich mich meiner Sucht versuchte zu entziehen, um so mehr stürzte ich doch nur haltlos in Sie. Du schweigst unerbittlich. Ich merke Dich kann ich nicht so schnell von meiner Unschuld in meiner Sucht überzeugen. Nun vielleicht sollte ich aus Dir gehen du bist glaube ich schon tot…
[/COLOR] [/B]
SONIch betrete mich, schaue nicht nur in mich
Versuche zu fühlen, es ist anders
Ich könnte mich hier verlaufen
Nicht's führt hier zu Ende
Hier fängt noch alles an
[COLOR=black]Das Seil, was mich hält, spannt sich
Ich kann noch nicht weiter gehen[/COLOR]
Also wieder einmal aus mir heraus
wieder einmal geflüchtet
SONAllee der Seelen

Zu viele Bäume sind schon krank,
Sie vertragen nicht all die Umarmungen der Menschen.
Ihren blechernen Pferde die Berührung auch nicht.
Wissen die Menschen nicht’s von der schädlichen Verbindung ??
Mein Baum liebt mich! Er stirbt nicht.
Liebevoll wirft er seine Blätter auf mich
Liebend heiß verschlungen windet sich mein Innerstes um seinen zerkratzten Stamm
SON...gelöscht....
SONAusschnitt aus "Stadt der alten Teile "

....Ich gehe nicht gern durch die Strassen.
All die weg geworfenen Körperteile stoßen mich ab.
Ich mag Sie nicht, die befleckten Arme, faltigen Beine, zerschnittnen Finger
Niemand will Sie mehr. Wenn Sie Makel haben, werden Sie einfach abgetrennt.
Ihr sagt, es wären saubere Schnitte…Ich sehe es anders, Geschichten voll zerrissener Klumpen an Ihren Enden.
Wäre es so Schlimm den Makel am Körper zu tragen? Lieblos zusammen gefügte Perfektion. Exakte Nasen über ebenmäßige volle Lippen. Ich hasse die feinen Nähte in Deinem Gesicht und auf Deinen Körper. Ich mag nicht Deinen neuen rechten muskulösen Arm. Dein straffes linkes Bein finde ich zu braun für den Rest. Ich will nicht in Deinen kühlen Schoß, meiner früheren Traumfrau, stoßen. Lieber bin ich hier zwischen all den alten Teilen. Laufe über Gesichtsteile. Ihr sagt, ich wäre ein Makel. Nun ich weigere mich reduziert auf einzelne Fehler am Boden zu verrotten. Ich lebe weiter, eins….
SONDen [SIZE=5][COLOR=coral]S.[/COLOR][/SIZE]inn des Lebens [SIZE=5][COLOR=coral]O.[/COLOR][/SIZE]ft hi[SIZE=5][COLOR=coral]N.[/COLOR][/SIZE]terfragt,
hab ich mir Ihn doch oft versagt
fand es besser wenn das selbige sich selbst beende
der Suche Sucht , all das Verzweifeln mit Wolllust Schände!
Ich bin der Rest und somit mehr
Ich bin der Sklave
Und auch mein eigner Herr
SONverteilte Sünden
Nun! Es ist also böse zu töten. Es widerspricht der gemeinsamen, allgemeinen Moralen Vorstellung. Schattenleben heißt das Verborgene! Gemeinhin müsste man annehmen, dass die Masse sich nicht irrt. Nur ich, ICH tue es. Ich mache andere Dinge, heimlich, versteht sich. Ist das Leben? Nun Schattenleben. Aber bin das Ich, wenn ich all das vor mir und meinem eigenem Resümee verstecke? Ist es Scham oder Flucht vor dem eigenem fatalem vernichtendem Urteil. Nein Pinocchio, Du bist kein Junge. Nein Frankenstein, es sind keine Gefühle. Oh wie schön, ich kann mich mit großem vergleichen, also scheint mindestens die Hälfte von mir, hinter mir zu stehen. Nicht einfach! Schließlich habe ich getötet. Verbrechen am eigenem Fleisch, Verzeihlich! Es bleibt in der Familie… Manche Dinge schweigen erst, wenn Sie auseinander genommen sind…
Erwarten Sie keine Erklärungen! Ich erwarte nicht einmal, dass diese Wörter wieder zu Gedanken werden. Abgeschossene Vögel fliegen nicht mehr. Wenn ich doch nur Teile von mir opfern könnte, um das zu wecken, in Deinem Kopf, was aus meinem so gefühlvoll herausschreit. Ein Finger, ein Stück Wange gefressen und sofort verstanden im Mund eines begierigen, mich verschlingenden Menschen. Menschen… So viel Summe an Gegenständen und deren Wirkungen…
Nun diese Gedanken haben mich aufgefressen, so lange schon. Sind so einzigartig aufgeblüht in meinem Kopf. Es war einfach nur noch ein Schritt. Ach was, es war notwendig! Ich habe Sie alle eingeladen, alle meine acht Freunde. Ja ich bin wählerisch. Und ehrlich gesagt, eigentlich war die acht von mir sehr hochgegriffen. Aber es schmeichelte mir mehr. Also alle acht Leute, einzeln, das war mir wichtig. Ich habe die schönsten7 Abende erlebt. Ja einer war die Hölle. Aber die anderen 7 ….
Jeder ein Abend voll Erinnerung, jeder ein Leben! Ein Abend mit einem Mal, mit einem Glas. Jeder ein Abend mit einem Stück über und von mir. Ich wurde immer aufgelöster, welch Wortspiel, dabei schmerzte jeder Schnitt, jeder Verlust. Sie haben mich aufgesogen, selbst wenn Sie nur so taten. Selbst wenn manche Nacht nur Hure der Langeweile war. Sie haben mich mitgenommen. So oft roh! Und merkten es nicht. Da soll noch jemand sagen Schmerz hätte nichts mit Freude und Lust zu tun. Ich gab mich Ihnen gern. Eine Nacht war schmerzlich. Sie verdient es nicht, das andere zu zerstören. Liebe! Phua ! Was hat mehr wehgetan: die australischen ledernen Fleischstückchen aus „exotischem Fleisch“, oder die Wahrheiten diese Abends? Nun 7 Abende sind genug. Acht war eine eh viel zu große Zahl. Hätte ich betonen müssen, dass ich eine „Krankheit“ habe? Ich glaube nicht. Ich hatte eh schon genug Mitleid. Und außerdem: weich gekocht wird selbst der Tod genießbar!
Ich, ich bin unschuldig. Ich bewege mich fast in Euren Moralvorstellungen. Ja ich billige Sie sogar. Ich werde mich sicherheitshalber noch einmal bestrafen. Heute Nacht Meine Fleischschuld für Dich! Ein neuntes Mal!
SON(un)'trieb

gelöscht.........
SONnachtfras

-gelöscht--
SONAn einem Kreis die Finger alle 4 Ecken tasten
Weltumstülpt ganz dunkel die Augen rasten
Ein Bild
ein Weg
sinnliches dahintropfen
nur das Licht ein anderes geht
als schmachtend der Körper strebt
SONam schönsten zerstören
lassen sich die Eigenen...
die Ewig betören
selbst gezeugte,gebauten [SIZE=1]Lebenskonstrukte....[/SIZE]
alles Sinn gebende Produkte!

Zerstören!

Neu erschaffen!

[COLOR=orange]welch süßer Wahn...[/COLOR]
den Erzeuger zu töten :-)
wollten wir bis zu letzt' aufspar'n
SONIch wäre so vieles nur nicht ich, sagte ein guter Freund zu mir.
Ich kannte Ihn schon lange, 7 min.
In jedem Augenblick liegt eine ganze Ewigkeit.
Ich ertrinke täglich in Ihr und das in Wolllust…
SON[COLOR=darkslategray] Ich habe mich verschenkt
Stück um Stück!
Umsonst!
-Fast kostenlos!
Mit vielen Nebenwirkungen!

Kann man sich selbst verpflanzen?
Ein jedes kleines, neues ICH in SICH?
In Besseren das Alte verschanzen?
Um sich saugend wie ein LICH…

…Leben ziehn von anderen
Damit bereichern …

Verstecken die goldenen grellen
ach so schwarzen Strahlen…
Die Weisheit wollt mich nie erhellen!
Meine Tage verblasen zu Zahlen…

Tag, tag, tack
tick
nie zurück

und gut so

Verbleibend ist das Vergangene,
Zukunft oft an den Knospen des Heute erstickt
Aber Sauerstoff ist die Summe
Die mein vergangenes Glück [/COLOR]
SONEin Halb hab ich gegeben
Du wolltest es gern ganz
Ganz und glanzvoll
Ein Stück nur (wer weiß ob es schon die hälfte)
Ausraubend, fragend, nehmend
So unbehellt ins Leben geschlichen
In mein Leben!
Wenn alles was ich suche nur noch in Teilen
Stücken die ich verschenkt
Zerlebt, breit gestrebt, Sinn-gebend miterlebend
Ein Teil von Dir und Dir
Ein Stück von mir
Ich reisse meine Lunge auf
Saugen EINatmen
In die Masse drängen
Und mit Begreifen
Ergreifen
Vernichtend reifen
Um alles doch nur streifen
Das Leben bin nicht Ich!
Und doch bin ich nicht mehr
Als das Leben
SONERWACHT

Ich schmiss mich in Federn
Und auf jeder stand Zeit
Ein Wort hat mich gekitzelt
Sanft und schneidend
Bin ich noch füllend
genug der Hülle in Deinen Aug

was kümmerst die Welt
und den Schritt unter mir
ICH BIN
und lachen kann selbst die Träne
die die das leben presst täglich aus mir
Erwacht!
SONKopflos
Ich folgte meinen Füßen schwer
Schritt um Schritt um Schritt
Mein Kopf rann vor mir her
An irren Gedanken er litt

Ich hab mich nicht absichtlich falsch bewegt
Das Leben hat mich nur erwischt und umgelegt
Nun bin ich Frei
Frei wie die Gedanken
Gedanken die leider ein anderer für mich denkt

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