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  Forum: Gärten der Poeten
    Thema: IndigoNatura
Teire[U]Geäst im Morast[/U]

[I]Einst ein Teil von Alledem,
Konnte es inmitten steh'n,[/I]

Wilde Früchte verdorren schnell,
Durch Ihren Fall zum Boden,
Vollste Farben werden bleich,
Somit ihrer Anmut enthoben,
Die Zeit vertilgt den Moment,
Der Weg dem Verwesen bestimmt,

Einzig dessen Aussicht nach,
Der Verfall sie nimmer wieder brach,

[I]Als Teil von Vielem war es das,
Er trug das Werk, das in gebahr,[/I]

Grün und frisch erscheinen sie,
Blätterwerk ziert ohne Kür,
Doch ewig existiert es nie,
Es färbt und fällt dem Ende für,
Der Niedergang bleibt ungehemmt,
Die Verwandlung keine Furche kennt,

Im Erdreich wird ein Teil verschwinden,
Man wird sie nicht mehr wiederfinden,

[I]Zum Schein kann es noch weiter gehen,
Doch nicht über sich hinaus mehr sehen,[/I]

Wenn im Sumpf der Morsche liegt,
Oder über Erd' und Stein noch schwebt,
Sich zweifelhaft an Geschwistern schmiegt,
Es nur noch aus sich selbst besteht,
Bis das Holz wird fallengelassen,
Sich die Masse mit ihm kann befassen,

Im Morast wird es länger sein,
Als überall wo Leben und Blattwerk fall'n,

[I]Der Fall bringt es nicht zum Erliegen,
Kann es sich dort nicht bewegen,[/I]
Teire[U]Ein kleiner Weg[/U]

Der Weg im Tal recht unbeschritten,
Liegt frei von Faun und Flora inmitten,
Kein Felsvorsprung und keine Höhen,
Krallen sich an des Pfades Zügen,

Ein Besucher kommt und folgt und geht,
Der einsamen Strecke, den verborgenen Weg,
Es ist ein Mensch an jungen Jahren,
Der will den Fortschritt des Weges erfahren,

Ein leichtes Tier mit Flügeln und Federn,
Will es sich über den Pfad bewegen,
Interessiert es ihn nicht wie er ist,
Sein Flug über ihn hindurch fließt,

Kaum ein Leben gesellt sich her,
So still hinterlassen als ob er nicht wär',
Bleibt er dennoch Strecke und Weg,
Fernab von Faun und Flora er liegt,
Teire[U]Silhouetten[/U]

Dunkel wird es immer wieder,
Fällt der Vorhang stetig über,
Bleibt dem Auge was verborgen,
So ist es wieder Nacht geworden,
Überall wo Häuser stehen,
Wo Leute ihrer Lichter ziehen,
Und sonstwo, wo sich Heimat ziert,
Aus den Fenstern her Licht führt,

Abseits der bewohnten Sachen,
Lässt sich wenig Schein ausmachen,
Dort wo Wild noch lebendig wirkt,
Wo Wildnis noch selbig Leben fügt,
Auch dort liegt Heimat unterweilen,
Unter Ästen, unter Steinen,
Jedoch wird dort wenig Schein,
Vom Mond herab der Sicht so sein,

Vieles ruht und Vieles wacht,
In einer natürlich dunklen Nacht,
Man erkennt die Wesen dort sind,
Im Wesentlichen recht unbestimmt,
Was nachtaktiv noch lebendiger ist,
Als der sich im Schlaf schützende Rest,
Sieht und flüchtigt sich in den Schatten,
Ob der Schlafenden ihr Heim abwartend,

Als Mensch mit ungeschulten Augen,
Kann man Ihrer nicht bezeugen,
Wie Sie von einem Ort zum Ander'n,
Ungesehen ihres Weges wandern,
Vielleicht erkennt man dann und wann,
Den Schatten als dessen Nachtgewand,
Vielleicht erkennt man weniger doch,
Und Vieles wandert immer noch,
Teire[U]Blätter im Wind[/U]

Erst fallengelassen,
So zogen Sie auf und fliegen gelassen,
Nehmen Ihren Lauf,

[I]Mit den ersten Wehen werden sie spüren und sich anhand der Wehen wegführen,[/I]

Mit dem Wind,
So wie er will, so wandern Sie geschwind,
Ganz ohne Ziel,

[I]Ohne Richtung erfrischend tobend, strebsam sind Sie dem Fall enthoben,[/I]

Verweilen Sie an einem Ort,
Wohin Sie gebracht werden gehen Sie fort,
Kein Sturm wird entfacht,

[I]Der Moment der Wanderung ist vorbei, sind Sie jetzt nicht mehr Ihrer frei,[/I]

Bleibt er stehen,
Im Zeitpunkt gefangen dann wird es vergehen,
Weil Sie es nicht selber können,

[I]Die Reise zum Ausgang war willkürlich, der Tanz im Wind stets unabsichtlich,[/I]
Teire[U]Ein Bauwerk[/U]

Die Wand ist dort und seine Brücken,
Aus den bereit gelegten Stücken,
Das Material und was innen verlaufen,
Liegen beieinander zusammen geworfen,
Fest und andauernd sie stehen,
Mit ungeraden Linien versehen,
Man hat es vor einiger Zeit gebaut,
Als festes Werk mit rauer Haut,


In vielen Jahren wo es war,
Stand das Bauwerk immer da,
Und Vieles was dort drinnen geschieht,
Der Zuhörer tausend Geschichten sieht,
Die Gespräche, die nach Außen hin schweben,
Hält die Fassade ein ganzes Leben,
Wärme von innen nach Außen verschlossen,
Bleibt das Werk nach Innen gelassen,


Irgendwann wird das Werk ersetzt,
Der Platz wird mit neuer Sache besetzt,
Stein für Stein wird abgetragen,
Und dort wo vorher Gemäuer noch lagen,
Sieht man nun einen leeren Boden,
Das Fundament wird zur Spitze erhoben,
Der Zweck und der Zustand sind vorbei,
Machen sie den Weg für Neues frei,
Teire[U]Felsen[/U]

Stets bewachend stehen sie,
Sie sind mit einer Philosophie,
Die nicht nur nach Außen herab sieht,
Obwohl ihr Stärkstes außerhalb liegt,
Sie sind bebaut mit vielen Schichten,
Und verfügen über recht dichten,
Stücken, die in Ihnen harren,
Felsenfest ins Innere gefahren,

Ungehemmt der anderen Wege,
Bleiben sie in eigener Liebe,
Zu dem was um und in Ihnen haftet,
Ein Monument der Stärke bekräftigt,
Ein Gewitter oder ein Sturm es bringt,
Der um den Felsenartigen ringt,
Er bleibt stehen und lehnt sich breiter,
Als das ungelenkte Umfeld weiter,
Teire[U]Alte Bücher[/U]

Durch ein weiches Licht gezeichnet,
Liest in einer warmen Raum,
Wer den Weg zu altem neu leuchtet,
Den Klapptext schreibt und berichtet,

Geschichten und Ideen sind vertreten,

Alte Schriften sind wie Felder,
Die in einem tiefen Traum,
Wachsen über sich hinaus weiter,
Und werden mit der Zeit noch reifer,

Die zu den Märchen noch damals führten,

Mit tausend Worten sind beschrieben,
Zwischen den Zeilern entwickeltes Vakuum,
Wo mehr als tausend Gedanken gediehen,
Wo mehr Sinn der Sachlichkeit wird verliehen,

Aus vergangener Zeit im Jetzt verblieben,

Unter Staub und Gebrüdern begraben,
Stört es dem Einzelnen nur kaum,
Dass sie vor sich wittern und älter werden,
Die Worte und Wortspiele nicht verfärben,

Eine Zeitreise als Konstrukt genommen,
Teire[U]Gedanken #1[/U]

Neues und Neues will sich formen,
Von Alten Trümmern neuerkoren,
Möchtest du auch etwas erschaffen,
Will nicht jeder etwas hier lassen,

Ist es wirklich wichtig zu leben,
Dem Leben um sich herum zu geben,
Dem Kern der Wünsche Folge zu leisten,
Den Wert der Dinge um sich zu preisen,

Wünschst du wirklich oder denkst du,
Du denkst es wünscht sich jeder zu,
Was er nicht hat doch haben könnte,
Wenn er doch nur Wer Anders sein würde,

Die Hoffnung stirbt nicht nur zuletzt,
Sie stirbt mit dem Leib, den sie besetzt,
Langsam bis zu jenem Grad,
Wo man sich fragt zu sein vermag,


Ist der Schatten den man wirft,
Im Grunde nur ein Ebenbild,
Ist vielleicht wichtig was passiert,
Wenn man nicht hofft sondern geschieht,
TeireAls Bruchstück des versteckten Turmes,
[I] Mit den Betrachtern des entsetzlich Wurmes,[/I]
Von hoher Ebene hinausgeschaut,
Die Form der Größe nachgebaut,
Das Leben in der Hinterhand,
Sind Turm und Leben dir bekannt,

Der Turm wird dennoch abgetragen,
Wo Zeit und Urzeit sich betagen,
Als Mauerstücke von sich fallen,
Im Niederfall den Abschied hallen,
Am Grund vernommen aufgekommen,
Sind sie nur dem Turm entronnen,

Das Bauwerk einmal niederschlagend,
Oder auch nur den Fall beklagend,
Suchen sich Kundige ein neues Heim,
Es wird wie immer Anders sein,
Im Grunde liegt die selbe Schicht,
Wo man beginnt, ganz oben nicht,

Entropie und Widergang,
Einst vergessen, der Neuanfang,
Teire[B]Alt[/B]e Gesichter, die man kennt
In denen man sich selbst versieht
Menschen oder einfach Freunde
Insgesamt die bekannten Leute

Wenn man mit ihnen lebt, geht man einher
Man nimmt es leicht, man nimmt es schwer
Es kommt oft vor, dass man sie bedenkt
Wenn man zuvor mit Gedanken beschenkt

Manchmal kann es auch passieren
Da will man sich dem ganz verlieren
Und mit den Sorgen anderer Leute
Die Erkenntnis suchen und die Beute

Wenn man sie gefunden hat
Hält man die Hand bereits am Rad
In dem wir alle zu laufen scheinen
Geisterwesen, die großen und kleinen

Wenn man davon nicht viel hatte
Den Weg bis dann alleine machte
Kann es sein dass man nicht weiß
was Bescheidenheit im Detail heißt

Was andere machen, was andere sehen
Man kann es nicht wie andere verstehen
Sie sind lebendig wie der Wind
das Streben im Urkern unbestimmt

Wenn ein Bekannter zu dir geht
Und dich nicht etagiert ansieht
Darf man sich nicht leiten lassen
Man darf nicht denken man wird verpassen

Das Einzige was zugegen ist
Bleibt das Gefäß, welches abmisst,
Nach diesem bleibt nur zu erfassen
Das Lebende leere Felder verlassen


Some figures are becoming one
When most of things already done
The place itself is going through
It eager recieves the state of value
For lauding words it has no reason
Those minds becoming solid sleep
One at all the fine comparison
Was a different colour sheep
Teire[B]Ein[/B]geparkt und eingelagert,
Noch eine Krone, dann eine Trage,
Gestern war wie der Morgen scheint,
Scheinbar die Tage angeleint,
Wie war nochmal die Frage?

Ob du einsiehst oder nicht,
In der du dich befindlichen Sicht,
Wird das Detail oft abgetragen,
Und gibt es noch soviel zu sagen,
Lässt was ruhen was in sich schläft?

Genügen Zahlen immer mehr,
Den Punkt zu regulieren,
Nimmt Walter seine Ferne schwer,
Bekannte dem Docht unterliegen,
Bis es aufgelöst wird wegsiegen.

Ein paar Meter mehr und es findet statt,
Die Sache an sich hat die Auflösung satt,
Die Krone bleibt Krone, auch wenn nicht getragen,
Man kann sie verwahren, wo einst Kronen lagen,
Wieviel diese wiegen, wird zu oft verschwiegen.

Es ist egal, wenn man erlebt,
Wie Hartmetall im Sand vergeht,
Man Selbst ist für die Natur nicht,
Ein wandelbares Abendlicht,

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