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  Forum: Gärten der Poeten
    Thema: Gedanken in die Nacht geweint
KatzenschattenEngel

In mir allein
im Herzen krank
wollt nicht mehr sein
mein Gedank

Ein Licht
ein Lächeln
Dein Gesicht
Augen
trafen mich

Ich war verloren
errettet zugleich
neu geboren
unendlich reich

Wir blieben zusammen
für so kurze Zeit
Möcht mich verbannen
war nicht bereit
KatzenschattenRequiem

Ich kann sie hören
ich kann sie sehen
Im Dezember
Zeit zu gehen

Der vierte Freitag
war der ihre
in jedem Monat
an unserer Türe

10 mal Nacht
20 für Tag
wurde gemacht
an wem's wohl lag

Die Stimme so piepsig
die Brille so stark
Ein Hut so goldig
sie nannte mich Marc

Sie war alt
zeitlos schön
Himmelsgewalt:
Warum musst' sie gehn?

Ein Abschied
für Sie
Ein kleines Lied
Ich vergesse Sie nie!!!!!
KatzenschattenIch stehe hier
vor mir das Ungewisse
dunkel, verborgen
kenne die andere Seite nicht
ich habe Angst und doch...

springe ich.
KatzenschattenSchatten

Das Licht, wo ist das Licht?
Erleuchte meine Seele, zeig mir mein Gesicht.
Sag mir jetzt wer ich bin
Zeige mir meinen Sinn!

Licht - Oh helf mir
Licht - Bleib bei mir
Licht - Geh nicht
Licht - Rette mich

Alleine, verzweifelt
Mich selbst verteufelt
Fliehe vor mir
Weg von Dir

Licht - Was will ich
Licht - Erhör' mich
Licht - Ich kann nicht
Licht - Ich bitt' Dich

Weg von allem
Allein, gefallen
Tränen, so rot
Erflehe den Tod

Licht - Wo bist Du?
Licht - Hör mir zu!
Licht - Ich flehe
Licht - Vergehe
KatzenschattenTränen

Tief in meinem Herz
wohnt ein großer Schmerz
Schatten verdichtend
Hoffnung vernichtend
Nimmt mir den Atem
Ende erwartend

Doch es ist Angst
Eiskalte Angst


...und es fliessen Tränen
in mein eignes Grab
es fliessen Tränen
füllen meinen Sarg


Einsam in der Nacht
Mich selbst so gemacht
Alleine, verlassen
durch die kalten Gassen
folgend dem Weg
den man alleine geht

Nur mit dem Herz
Voll mit Schmerz

...und es rinnen Tränen
an mir herab
es rinnen Tränen
die ich erbat
KatzenschattenSpiegel

Ich sehe mich,mein Spiegelbild
Erkenne mich, seufze mild

Ein Mensch bin ich, ziemlich klein
bisschen lächerlich, manchmal gemein

Augen blau, trauriger Blick
schaue nach vorn, und auch zurück

Liebe ich mich? Frag ich mich dann
Ich weiss es nicht, ob ich das kann

Ich hasse mich nicht, lebe im Schatten
Trete ans Tageslicht, bis zum ermatten

Ich sehe mich an, und frage mich
bin ich ein Mann, oder kindlich

Eine Seelenreise, durch meinen Schmerz
nicht sehr weise, aber rein im Herz

Ich seh hinein, ins Spiegelbild
kein Heiligenschein, weiss was ich will

Ich weiss
wer ich bin
und kenne
meinen Sinn
KatzenschattenWeiter

Auf dem Weg zu mir
gehe ich weiter, weiter,
oftmals traurig
ersteige ich die Leiter
zu mir selbst;
meinem Leben.
was kommt noch?
was kann es mir geben?

Mein seltsames Leben,
ich lebe es weiter.
manchmal ein Lächeln,
sogar selten heiter.
Schattenspringer
das bin ich
und ich gehe,
gehe für mich.

Meinen Weg
ich geh ihn weiter,
bin ein Pferd
und der Reiter.
Glückes Schmied
mein eigener
und ich bleibe
mein eigner Herr.

Meine Liebe
sie lebt weiter,
bleibt unerfüllt;
warte weiter;
Hoffnung auf
eine Wendung,
erkennen meiner
letzten Wandlung.

Ich bin ich
und bleib es weiter,
hab mich gefunden,
aber leider
ist es vielleicht
schon zu spät
und dieser Weg
zu Ende geht...

Meine Hoffnung
habe ich weiter,
nichts wird's ändern,
das kann keiner.
meinem Weg
bleib ich treu,
ohne Gnade
und ohne Scheu.
KatzenschattenMein Herz

Mein Herz schlägt für Dich
aber Du willst es nicht...
KatzenschattenBlind?

Wo bist Du?
ich kann Dich nicht sehen!
Keine Ruh.
Kanns nicht verstehen.

Liebst Du mich?
möcht ich Dich fragen.
Nicht mehr
wirst Du dann sagen.

Doch dies
will ich nicht hören
dieses wird
die Hoffnung zerstören.

Hoffnung auf
ein neues Glück
ich bin noch
nach Dir verrückt.

Mein Leben
schreit nach Veränderung
Viel Schmerz
Pein und Erinnerung

Verdammt noch
mal ich liebe Dich
doch Du mich
nicht glaube ich
KatzenschattenEin Traum...

Ich kann Dich spüren,
beinahe sehen,
wie Du neben mir liegst,
atmest,
im Schlafe lächelst,
Deine Wärme,
Deine Nähe,
Deine Haare,
zarte Haut,
Dein süßer Duft,
das Geräuch deines Atems,
das Gefühl,
mit Dir Dir zusammenzusein,
wunderbar,
glücklich, einfach einzigartig,
ich möchte Dich umarmen,
aber...
es ist nur ein Traum.
KatzenschattenAlleine?

Ich bin zurück
in der Kälte
im Schatten meiner selbst
umgeben von Wänden
kahl und leer
trostlos
zurückgestossen
vom grausamen Leben
weg von allem
was ich liebe
verbannt
gepeinigt und
verletzt
aber allein?

Nein!
KatzenschattenTod.

Der,
der die Erlösung bringt.
Der,
der die Qualen nimmt.
Der,
der mich befreit.
Der,
der uns vereint.

Der,
der es beendet.
Der,
der nie verschwendet.
Der,
der kommen wird.
Der,
der Seelen Hirt'.

Der,
der vergessen lässt.
Der,
auch den letzten Rest.
Der,
der nicht warten kann.
Er,
der Knochenmann.

Tod, Tod, wer bist DU?
Ich dreh' Dir den Rücken zu!
KatzenschattenVorbei...

Zu spät, beendet,
getötet, verendet,
vernichtet, gestorben,
gelöscht, verdorben.

Vorbei...
Geschrei...
Vorbei...

Besiegt, geschlagen,
gefällt, zerschlagen,
gekentert, zerstört,
vergessen, aufgehört.

Es ist vorbei...
KatzenschattenEr spielt

Ich spüre,
wie er auf mir sitzt,
seine Kralle,
meine Brust durchschlitzt,
er spreitzt,
die Rippen,
und muss,
sich bücken,
und er,
nimmt mein Herz heraus,
und macht,
sich einen Spaß daraus.

Und er spielt...und er spielt...und er spielt

Er hält es,
in seiner Hand,
und drückt es,
mal an die Wand,
er dreht,
und wendet es,
bevor er,
es mal fallen lässt,
er holt es,
aus dem Dreck,
und wischt,
den Schmutz hinweg.

Und er spielt...und er spielt...und er spielt

Nun schaut,
er mal hinein,
stört sich nicht,
an meinem Schrein,
schüttelt es,
hin und her,
es interessiert ihn,
immer mehr,
er presst es mal,
und zieht es auch,
sitzt dabei,
auf meinem Bauch.

Und er spielt...und er spielt...und er spielt

Er streckt,
die Zunge aus,
Herzensblut,
welch ein Schmaus,
er kostet,
er leckt,
probiert,
es schmeckt,
lässt es los,
und fängt es auf,
wirft es weg,
und tritt darauf.

Er hat gespielt...
KatzenschattenWo ist...?

Wo ist das Wesen,
dass mein Blut trinken wird?
Die Seele,
die mit meiner stirbt?
Der Freund,
der mein Leid teilt?
Die Frau,
die an meiner Seite weilt?
Der Schatten,
vom Licht entstanden?
Das Leben,
das ich nie verstanden?
Die Sonne,
die meinen Leib wärmt?
Das Mädchen,
das für mich schwärmt?

Die Antwort, leicht gemacht?
Hier, in den Welten der Nacht!
KatzenschattenIch sterbe allein...

Du siehst mich bluten,
ich verliere die Kontrolle,
ich verlasse diese Welt,
voller Gefühle,
ohne Angst,
denn ich sterbe allein
und weiss doch,
dass Du bei mir bist...
KatzenschattenNacht

Nacht, gute Nacht,
hülle mich ein
in Deine Decke
aus Dunkelheit.

Nacht, gute Nacht,
bitte schenk mir
neue Kraft um
wieder aufzustehen.

Nacht, gute Nacht,
in dir will
ich schlafen
lange und gut.

Nacht, gute Nacht.
KatzenschattenSchlaf

Schlaf, Zeit des Vergessens
Schlaf, Zeit meines Traumes
Schlaf, Zeit der Verdammnis
Schlaf, Zeit meines Grauens
Schlaf, Zeit meines Schmerzes
Schlaf, Zeit der Hoffnung
Schlaf, Zeit der Stärke
Schlaf, Zeit meines Lebens

Schlaf, viel zu kurz
KatzenschattenMein Blut

Trink es, saug es,
nimm es, brauch es,
nimm mir meine Kraft,
trinke meinen Lebenssaft,

tu es, mach es,
sollst es, willst es,
stör Dich nicht an meinem Schrein,
nimm es, brauch es, es ist Dein.

Lebe, herrsche über mich,
bitte denke nur an Dich,
Du allein lebst tief in mir,
für die Schmerzen dank ich Dir.
KatzenschattenIch suche die Erlösung und finde den Schmerz in Deinen Augen,
Welten zerbrechen, Träume werden getötet, Hoffnung entschwindet, aus Wärme wird die Kälte des eigenen Versagens,
wer rettet mich? Ich selbst? Kann ich das? Wohin geht mein Weg? Zurück? Nach vorne? Was soll das ganze was mit meiner Geburt begann? Eine Zeit voll der Entäuschung und des Schmerzes? Ich weiss wer ich bin, ich weiss was ich tuhe. Ich bringe den Schmerz, ein Fluch meines eigenes Selbst, der Zerstörer meiner Hoffnung. Soll ich es beenden, mich in die ewige Nacht begeben? Im Schatten wandeln? Fern jedlicher Dinge die Glück bedeuten? Fragen über Fragen die mein Herz nicht zu beantworten vermag...
Ausser einer Sache. Eine Sicherheit, ein Fixpunkt im Chaos meiner Seele... aber hast Du die Kraft mich zu erwählen? Den Mut diesen Schritt zu gehen? Gehst Du dann zurück? Oder doch nach vorne? Willst Du es?
Willst Du mich?
Liebst Du mich?

Beantworte Dir diese Frage und alles wird hell...

Ein neuer Morgen nach einer Nacht voller Leid und Angst.
KatzenschattenDie Flucht Teil 1

Umgeben von warmen Wasser,
entspannend schön,
zwei Aspirin, vor Minuten genommen,
die Schmerzen gehn,
und doch, einer schwelt immer noch,
ich will nicht mehr,
nur raus, nur weg von diesem Joch,
alles sinnlos und leer.

Verliebt betrachte ich die Klinge,
so kalt, ohne Herz,
und doch bringt sie Erlösung,
befreit mich vom Schmerz,
ein Schnitt ohne Denken,
ohne Gefühl und Gewissen,
ich weiss, es ist richtig,
ich habe es tun müssen.

Das Wasser, eben noch blau,
durchzogen von einer Wolke,
blutigrot, wunderschön,
nur weil ich es so wollte,
ich plansche wie ein Kind,
im roten Schaum,
spüre die Wärme,
beendeter Traum.

Die Welt wird kalt,
die Gedanken schwer,
atmen wird sinnlos,
Herz schlägt nicht mehr,
ein letzter Blick,
an die weisse Decke,
diese wird schwarz,
und ich verrecke.

Körper, der Du immer
meine Seele beschützte,
nun bist Du einsam,
zu nichts mehr nütze,
ich gehe ins Licht,
um den Schatten zu fliehn,
meine Erlösung,
doch dann dieses Ziehn...
KatzenschattenDie Flucht Teil 2

"Dr. Kettenburg, bitte in die Notaufnahme"

Blitze, Schmerzen, durchzucken mich.
Körperliche Schmerzen. Hier?
Ich war frei, allein in der Ewigkeit,
aber nun? Was passiert mit mir?

Ich sehe etwas, unscharf vor mir,
wo eben noch die Schwärze war,
ein weißes Licht, ist es das Tor?
Nein! Die Schmerzen sind wieder da!

"Wir haben ihn wieder" hör ich entfernt,
empfinde Hass so tief in mir,
ich war schon befreit,
und jetzt wieder hier.

In dieser Welt,
der ich den Rücken zugewendet,
voll diesem Schmerz,
den ich sah schon beendet.

Wer nahm sich das Recht,
mir die Entscheidung zu nehmen,
mich zurückzureissen,
in dieses, wie heisst es?, Leben?

Wer nahm mein Recht,
an meinem Tod,
wo ist die Wanne,
vom Blut so rot?

WARUM? will ich wissen,
WARUM WIEDER HIER?
Ich schreie die Frage,
niemand antwortet mir.
KatzenschattenDie Flucht Teil 3

"Zeit für Deine Medikamente"

Einsam,verlassen.
Festgeschnallt.
Ein Raum in Weiss,
ein hartes Bett,
Fesseln aus Leder,
Ärzte und Pfleger,
Nadeln und Schläuche,
Medikamente...

Das Leben ist schön.

Sie sprechen,
und reden,
verstehen,
bedauern,
beurteilen,
behandeln.
Sie quälen,
stellen mich ruhig.

Das Leben ist schön.

Ich soll leben,
mich lieben,
vergeben,
erkennen,
lachen,
und singen,
vor Glück
herum springen.

Das Leben ist schön.

Pharmazie,
heilige Medizin,
Studierte,
Gelehrte,
Götter in Weiss,
mit Büchern,
Instrumenten,
und fixen Ideen.

Das Leben ist schön.

Mein Hirn,
ein einziger Nebel.
Meine Seele,
ein einziges Chaos.
Mein Blut,
voller Medikamente.
Mein Körper,
auf dem Bett fixiert.

Das Leben ist schön.

Mein Essen,
in die Vene.
Mein Schlaf,
durch Medikamente.
Mein Urin,
durch den Katheter.
Meine Hoffnung,
durchs Gitterfenster.

Das Leben ist schön.
KatzenschattenVergiss mich

Vergiss mich, beende den Schmerz,
schicke mich fort, aus Deinem Herz,
lasse mich liegen, denk nicht daran,
Lebe für Dich, darauf kommt's an.

Lebe in Freiheit, nicht für mich,
Lass mich fallen, besser für Dich,
ein Schatten, einst mein Gesicht,
sei für Dich, erinner Dich nicht.

Gehe fort, lass mir meinen Traum,
ich hoffe, doch glaube es kaum,
dass es für uns nochmals Glück gibt,
es ist grausam, wenn man sich doch liebt...
Katzenschatten"Spieglein Spieglein an der Wand,
wer ist der Elendste in diesem Land?"

"Du bist es, Du ganz allein,
und Du wirst ohne mich nun sein."

...und der letzte Spiegel zerbrach.
KatzenschattenLiebe, schwarze Nacht,
habe nicht gedacht,
nicht mal gelacht,
auch nichts gemacht,
und bin leider aufgewacht.
KatzenschattenTöte meinen Traum

Ich erbitte Deine Gnade,
töte sie,
alles auf mich lade,
töte sie.

Meine Liebe,
töte sie,
meine Triebe,
töte sie.

Nimm sie weg, ich kann nicht mehr,
ohne Dich, ist mein Leben leer.

...

Doch dort ist noch ein letzter Traum,
er lässt mich schweben durch Zeit und Raum,
doch ich weiß, es ist falsche Hoffnung,
töte den Traum, lass mir die Erinnerung...

an Dich, an uns, diese schöne Zeit,
weiterzuleben ich bin bereit,
der Schmerz auch vergehen,
und dann werden wir weitersehen.

Du bedeutest mir soviel,
mehr als ich sagen kann,
auch wenn ich tief fiel,
aufrecht stehe ich als Mann.

Dem Schicksal entgegen,
ja ich will leben,
nicht für Dich!
Nur noch für mich!

Nennt mich egoistisch,
es ist mir egal,
denn was wisst ihr schon,
von meiner Qual?

Egal, es bedeutet nichts...
Und doch so viel...
KatzenschattenMutter

Du hast mich geboren,
zum Leiden auserkoren,
Dein Erbgut weiterzutragen,
und dazu nichts zu sagen.

Immer warst Du für mich da,
alleine ich niemals war,
nur einsam in meiner Welt,
die für Dich gar nicht zählt.

Egal was war, ich war ich,
doch mich sahst Du nicht,
wie ein blinder Dirigent,
der sein Orchester nicht kennt.

Alles musstest Du bestimmen,
keinen Berg musst’ ich erklimmen,
jede Hürde wurde mir genommen,
schönes Leben habe ich bekommen.

Nie konnte ich stolz auf mich sein,
niemals hörtest Du mein Schrei’n,
meine Gedanken zählten nicht,
sag: Was willst Du eigentlich?

Wer ich bin ist Dir egal,
ebenso wie meine Qual,
lebst in Deiner eignen Welt,
Familie, Frieden, Schein und Geld.

Mich nimmst Du niemals ernst,
dies Du auch niemals lernst,
hauptsache ich sehe gut aus,
und komme nie aus mir raus.

Für Dich zählt nur der Schein,
so kann ich nur niemals sein,
so wie Du mich haben musst,
als hättest Du es nicht gewusst.

Du hast mich niemals verstanden,
suchtest Schuld bei Bekannten,
meine Kleidung sahst Du schon,
aber dieses ist nicht Dein Sohn!
KatzenschattenWenn Katzen streunen...

Wenn Katzen streunen,
auf Dächern sitzen,
von Liebe träumen,
um Ecken flitzen,
der Mond leuchtet,
die Schatten schützen,
auf leisen Pfoten,
spiegelnde Pfützen;
Nachtgesang...

Wenn Katzen streunen,
und sich erinnern,
von damals träumen,
tief im innern,
von alten Zeiten,
vergangenem Leben,
erlebtem Leiden,
seelisches Beben;
Nachtgesang...

Wenn Katzen streunen,
mit Schatten spielen,
von Freiheit träumen,
und neuen Zielen,
von einer Zukunft,
voll mit Glück,
bisschen Vernunft,
kein Zurück;
Nachtgedank...

Wenn Katzen streunen,
ohne zu sterben,
vom Tode träumen,
sie verderben,
ewige Hoffnung,
auf ein Ende,
ihre Erlösung,
eine Wende;
Morgengraun...

Wenn Katzen streunen,
mit den andern,
mit Hoffnung träumen,
weiter wandern,
in engen Gassen,
durch die Nächte,
kein Ablassen,
voller Mächte;
Nachtgesang...
KatzenschattenBild an der Wand

Ich schritt des nachts durch die Galerie,
bis zu diesem Bild, darauf gemalt war sie,
ihre Augen rührten zugleich mein Herz,
voll von Sehnsucht und ewigem Schmerz.

Ich sehe Dein Bild an dieser Wand,
und fühle dabei, ich hab’ Dich gekannt,
früher einmal, vor langer Zeit,
teilten wir zwei die Vergangenheit.

Ich blieb davor stehen, vom Blick gefangen,
und wusste, ich würde nie zu Dir gelangen,
Du warst zu weit weg, an einem fernem Ort,
und ich wusste Du hörtest, kein einziges Wort;

dass ich sprach in meinem stillen Flehen,
denn ich wollte Dich noch einmal sehn,
ich wünschte zu halten Deine Hand,
von neu beginnen, dies ewige Band.

Ich sehe Dein Bild an dieser Wand,
und fühle dabei, ich hab’ Dich gekannt,
früher einmal, vor langer Zeit,
teilten wir zwei, die Vergangenheit.

Ich schaue Dich an, Du bist wunderschön,
und frage mich nun, warum musstest Du gehen?
Von dieser Welt, zu dem fremden Ort,
an dem Dich nie erreicht, ein einziges Wort,

doch bleibt die Hoffnung, Du könntest hören,
wenn ich hier stehe, unsere Liebe beschwöre,
ich singe, bete und lebe ewig für Dich,
vielleicht vergisst Du mich ja nicht.

Ich sehe Dein Bild an dieser Wand,
und fühle dabei, ich hab’ Dich gekannt,
früher einmal, vor langer Zeit,
teilten wir zwei die Vergangenheit.

So steh ich vor Dir, wie ein kleines Kind,
merke eine Träne, aus dem Auge rinnt,
und auch Dein Bild ist tränenfeucht,
hat meine Liebe Dich doch erreicht?

Es ist als berührtest Du meine Hand,
ich spüre von neuem das alte Band,
ich fühle die Wärme an meiner Haut,
und das Bild hat mich angeschaut.

Ich sehe Dein Bild an dieser Wand,
und fühle dabei, ich hab’ Dich gekannt,
früher einmal, vor langer Zeit,
teilten wir zwei die Vergangenheit.
KatzenschattenDarkest dream

You've found me in my hopeless life,
in my darkness, never ending pain,
my heart was broken,
my mind was doomed,
my soul was sold,
and you awake me,
know, here,
bring back my lust,
suck my blood,
give me everything I need,
you, my darkest dream,
my queen of the night.
KatzenschattenOhne Dich...

Ohne Dich, hätte ich nie gewusst was Schmerzen sind
Ohne Dich, hätte ich nicht lachen können wie ein Kind
Ohne Dich, war mein mein Leben nur noch kalt
Ohne Dich, fühlte ich mich todeswünschend alt

Ohne Dich, hätte ich Liebe nicht gespürt
Ohne Dich, hätte ich nie auf mich gehört
Ohne Dich, hätte ich Vertrauen nie gekannt
Ohne Dich, hätte ich mich selbst verbannt

Ohne Dich, wäre mein Leben einsam vergangen
Ohne Dich, kannte ich keine Angst und Bangen
Ohne Dich, hätte ich nie ein Weinen vernommen
Ohne Dich, wäre ich in Einsamkeit verkommen

Ohne Dich, hätte ich nichts gelernt
Ohne Dich, wäre ich weit entfernt
Ohne Dich, wäre die Nacht einsam
Ohne Dich, gäbe es kein Gemeinsam

Ohne Dich, ich hätte nicht mit mir leben können
Ohne Dich, würde ich Freundschaft nicht kennen
Ohne Dich, mein Leben wäre freier Fall
Ohne Dich, heller Stern im dunklen All



...für die, die nicht ahnen will, dass es für sie ist...
KatzenschattenSonnenaufgang

An einem kühlen Morgen,
lag ich mit meinen Sorgen,
sah am Himmel den ersten Sonnenstrahl,
noch verdunkelt von den Schatten der Nacht,
Sonne im Zwielicht, wie hell wirst Du scheinen,
willst Deine Leuchtkraft wieder verneinen?
Wie wird der Tag nach dieser Nacht?
In der Du noch weintest und hast gedacht:

Wird dieses Dunkel niemals vergehen,
wann wird der Wind die Schatten verwehen,
lass ich diesmal den Morgen erblühn,
hab ich die Kraft wirklich aufzustehn,
lass ich den neuen Tag heute leben,
was wird all die Mühe mir geben,
was denken die, die am Himmel mich sehen,
oder soll diese Nacht niemals vergehen?

Sonne im Zwielicht, ich seh Deinen Schein,
erwecke den Tag, ich lade Dich gern ein.
Bring die Zweifel alle zu mir,
und die Nacht nimmt sie Dir.
Strahle am Himmel, es ist jetzt Zeit,
sei nach dem Tag für die Nacht auch bereit!
Zerfetze die Leiden aus Kummer und Schmerz,
geh durch die Hölle den Weg in Dein Herz.
KatzenschattenJetzt

Ich spüre die Liebe,
ganz tief in mir,
ich denke an Dich,
wünsche Dich hier,
doch Du bist weit weg,
bist zuhause bei Dir,
ich spürs ganz genau,
mich packt eine Gier.

Jetzt, ich will Dich, jetzt,
Durch die Nacht Du mich hetzt,
Jetzt, mein Liebling, komm jetzt zu mir,
Erscheine jetzt und beende die Gier!

Am kühlen Abend,
spür ich dies Verlangen,
jetzt, wenn Du bist,
vor Stunden gegangen,
es war zu warm,
zu warm für Sex,
nun ist es anders,
ich will Dich jetzt!

Jetzt, es hat mich, jetzt
Ich bin der, der nach Dir lechzt,
Jetzt, ich flehe, komm schnell zu mir,
Ich verzehre mich jetzt nach Dir...
KatzenschattenDonnerstag

Meine Mama hat getrunken
mal wieder
wie immer
ich kenn sie fast nicht anders
immer das selbe
der Zustand
leere Versprechen
dass es aufhört
ich glaube nicht mehr
ich hasse sie
es tut weh
will nicht mehr
kann nicht mehr
Warum?
Ich weiß es nicht
Wird es aufhören?
Irgendwann?
Niemals?
...
Geh
geh weg von mir
du tust mir weh
jedesmal
dir tut es ach so leid
Ich scheiß darauf!
Mach was Du willst!
Es ist egal...

Und doch will ich weinen
Schlampe
Warum tust du mir das an?
Ich will dich töten
dich sterben lassen
vergessen
dass der Schmerz weggeht
Hau ab
weg
Lass mich
verzweiflung
und immer die Frage:

WARUM?
KatzenschattenSchluck zum Tod

Wenn Du zur nächsten Flasche greifst,
so wünsche ich Dir,
dass sie mit Gift gefüllt ist.
Ein Gift, wie Säure,
die Dein Herz zerreisst,
Deinen Magen verätzt,
Deine Nieren sprengt,
Deinen Darm verbrennt,
Deine Lunge zersetzt,
Deine Adern platzen
und Dein Blut kochen lässt.
Eine Geburt unerträglicher Schmerzen,
ein sterbender Körper,
bei vollem Bewusstsein,
klare Qual,
endloses Leid.

Dazu Unsterblichkeit,
in diesem Zustand,
keine Gnade,
keine Hoffnung,
Verzweiflung;
vielleicht verstehst Du dann...

Dann sollst Du heilen,
aufstehen,
Dein Leben leben,
so wie Du es willst,
glücklich.
vielleicht kann ich Dir dann verzeihen...
ich wünsch es mir so...

Mama...
KatzenschattenWenn die Leere mich erfüllt,
nichts mehr meine Sehnsucht stillt,
wünsche ich Du wärst bei mir,
und bliebest dann für immer hier.
KatzenschattenDie Nacht ist gekommen, es ist wieder Zeit,
um an Dich zu denken, voll Traurigkeit,
ich weiss nur Du fehlst mir, frag nicht warum,
wie geht es weiter, bringt es mich um?
Du meine Sehnsucht, bist in meinen Träumen,
soll ich nun lachen, oder einfach nur weinen?
Wer kennt die Antwort auf meine Fragen?
Lebe ich so weiter oder soll ich es wagen?
Den Schritt zu gehen, hinaus in die Nacht?
Hab ich denn genug darüber nachgedacht?
In meinem Kopf herrscht nur noch Chaos,
es regiert die Frage: Was ist in mir los?
Bin ich der Herrscher über mein Fühlen,
oder muss ich mich dem Schicksal fügen?
Wovor die Angst, was soll schon geschehen?
Welchen von diesen Wegen werd' ich gehen?
Kommt nach dem Sommer wieder ein Winter?
Wird es sich ändern, oder bleibt es wie immer?
Ist dies mein Blut an diesem Messer?
Wird dadurch irgendwas besser?
Was soll er bringen, dieser mein Schmerz?
Sag mir doch endlich: Was willst Du Herz?
KatzenschattenZieh die Katze an dem Schwanz,
und tanz mit mir den Schattentanz...

In der Nacht, im dunklen Wald,
sieht man eine einsame Gestalt,
sie dreht sich wild im Kreis herum,
kreischt und tanzt im Delierium.

Ein Feuer lodert voller Kraft,
in dieser einer hellen Nacht,
eine Maske existiert nicht mehr,
sie ist nun ihr eigner Herr.

Zieh die Katze an dem Schwanz
und tanz mit mir den Schattentanz.

Die Kleidung lange abgelegt,
ihr Leib vor Erregung bebt,
es kitzelt so in ihrer Nase
und sie tanzt sich in Extase.

Brenne Feuer, brenne heller,
alles dreht sich immer schneller,
irre Schatten im Feuerschein,
manche groß und manche klein.

Zieh die Katze an dem Schwanz
und tanz mit mir den Schattentanz.
KatzenschattenLeere

Wenn ich mich im Spiegel seh,
in meine Seele blicke,
ist dort nichts.

Nur Stille,
wo einst ein Rufen schallte,
verstummter Schrei,
nach mir,
nach meinen Träumen.

Wo ist die Hoffnung,
mit der ich lebte?

Unter mir ein Meer aus Tränen
vor langer Zeit geweint,
Seen aus Blut,
gelitten als noch etwas übrig war.

Ich sehe in den Spiegel,
nur noch Fassade,
ein Schauspiel für die anderen,
damit sie nicht fragen.

Ich will nicht mehr
und werde doch
weiterleben,
Tag für Tag,
Nacht für Nacht;
Jahr um Jahr,
sowie es immer schon war.

Doch fülle ich die Leere
mit meiner Selbst
was wird dann sein?
KatzenschattenBlick zurück

Komm mit mir, begleite mich ein Stück,
in den Wald, wirf keinen Blick zurück.
Lauf einfach los, lass alles hinter dir,
denk nicht nach, was siehst Du hier?

Einen Baum, wo kommt der her?
Wo lebt noch ein Pandabär?
Gibt es neues von den Walen?
Kannst Du noch Bilder malen?

Liebst Du noch die Farbe rot?
Ist das Kind schon lange tot?
Läuft es nunmehr vor Dir fort?
Bist Du hier an diesem Ort?

Komm mit mir, auf diesen schönen Platz,
schau dort, der Vogel dort heisst Spatz.
Die Katze streift, sucht sich eine Maus,
bleib nicht drin, geh mal wieder raus.

Über eine Wiese, will ich rennen,
jede bunte Blume, will ich kennen,
ich will sehen, wie Gras wächst,
wie ein Gepart Antilopen hetzt.

Dicke Igel im feuchten Moos,
wo sind die Ameisen bloß?
Nur eine Spinne an der Decke
und zuviel Staub in der Ecke.
Katzenschattenkleiner Tropfen Blut


Kleiner Tropfen Blut
lauf an meinem Arm herab
geh wie der Mut
folge nicht ins Grab.

Kleiner Tropfen Blut
aus mir entstanden
heiß wie Liebesglut
die Feuer verschwanden.

Kleiner Tropfen Blut
ich will jetzt gehen
alles wird gut
nichts mehr sehen.

Kleiner Tropfen Blut
lass mich allein
zwischen dieser Brut
kann ich nicht sein.

Kleiner Tropfen Blut
mein Körper stirbt
ich fühle mich gut
alles leichter wird.
KatzenschattenMy Soul/Devils daughter

*maunz*
You are not here
I can't aware
a false word
moves my heart.

My voice is only in my head
and I wish I will be dead
bleeding for the pain I love
for everthing you ever brought

If I was looking things behind
I beleave I wouldn't be so blind
that I've changed so much of me
you will expect my personality.

I hear your voice
I got no choice
an accomanist for you
where ever we go.
Katzenschattenstill

Es ist still geworden
ein Rauschen noch in weiter Ferne
eine Erinnerung
in der ich Träume sehr gerne.

Wie war es noch, einst dort,
in diesem Leben an diesem Ort?
Weiß nur er kommt nie mehr zurück
liegt in Ferne doch mein Glück?

Die Beine so müde,
der Kopf alt und schwer,
ich warte auf's Ende
will so nicht mehr.

Könnt es ein Anfang sein?
hör ich die Stimmen
die leise und arglos
Lieder mir singen,
wer will mich wecken
Gemeinsames Sterben
ich hab' keinen Bock
ALLEIN ZU VERRECKEN.

Aber Bewegung
fällt mir so schwer
dekadent progressiv
lebe nicht mehr.

Bin ich schon tot
in diesen Jahren
die doch einst
mein Leben waren.

Rauch und Schatten
in einer Welt
die neben mir
auseinanderfällt.

Es könnt ein Anfang sein
wieder die Stimmen
mir fällt nur ein
ich kann gar nicht singen.
Das Leben ist hart
und schrecklich gemein,
eine Blume so zart
FAUL NICHT SEHR FEIN.
Katzenschattenstill

Fallin down still waiting for you
I will follow you through the darkest night
in the light of the moon
spread yor wings my bloodiest pride.

Take my blood i'll be your slave
be my guide to the underworld
through the shadows of my life
let my dream be your word.

Take me
watch me
fuck me
Baby
love me
hit me
and never let me out

[I]ausser habs net anners verdient[/I] [I]My life selbst vermient.[/I]
Katzenschatten[I]Es könnt ein Anfang sein[/I]
in meinen Träumen
in meinen Nächten
bin ich allein.

So sitze und schreibe
warte auf Dich
träume und leide
analysier mich
versuche zu dichten
bin hundemüd
mich selbst zu vernichten
tu es weiß ich bin blöd....

..... das bringt uns auch nicht weiter
immer lustig immer heiter
Es könnt ein Anfang sein jo,
für was frag ich im Nirgendwo....

Es ist kalt und schwarz
das Blut, zäh wie Harz
die Lider so schwer
die Lieder noch mehr.

Wieder sprachlos
steht das Männlein herum,
Irgendwo zwischen
Einsamer Tod, Delirium.

Wilde Fantasien
perverses ist dabei
einmal kräftig rühren
fertig ist der Brei.... der in meinem Herzen ist
sich durch die Adern zwängt
der in meine Seele schlitzt
in meinem Geiste denkt.

Brei-Leben, frei Leben,
schönes Leben zu vergeben
nimm es kauf es
hab es bezahl es.... mit Deinem Blut
schmeckt so gut
so wie mir
Teil von Dir....
Katzenschatten[COLOR=red]Der Schmerz deine Brust zerreist[/COLOR]
[COLOR=crimson]etwas im Halse reizt[/COLOR]
[COLOR=orangered]der Krebs die Lungen beist[/COLOR]
[COLOR=darkred]bedaure das Rauchen meist.[/COLOR]
KatzenschattenEin Tränenfetzen Hoffnung
der in meinem Nebel lebt
der mich aus der Verzweiflung
wieder in das Leben hebt.

Eine zarte Pflanze
die in einem Garten wächst
wieder eine Chance
dass der Nebel mich verläßt.

Eine helfende Hand
sich mir entgegenstreckt
irgendwo am Rand
hat sie sich versteckt.

Alleine im Schatten
ihrer Ängste und Gedanken
fast am ermatten
böse Träume sich ranken.

Nicht mehr allein
einzigartig unteilbar
will ich jetzt sein
Schmerzen sind heilbar.
KatzenschattenWorte...

Es sind nur Worte
aber ich spüre Wärme,
wie viele Orte
an denen ich mich wähnte.

Es sind Worte
Gedanken von Dir
ich spüre Glück
tief drin in mir.

Diese Worte
ich lese sie gern
könnt ich doch nur
Deine Stimme hör'n.

Ich sehne mich
nach Deinen Worten
ich höre Dich
tief in mir.
KatzenschattenWenn die Welt ein Buch ist,
mit schwarzen Seiten,
so bin ich die Schrift,
die sich weiss ihr entgegenstellt.

Niemals wird sie mich besiegen,
nur ich allein kann mich bezwingen
jeden Tag ein neuer Kampf
mit mir selbst als schwersten Gegner.

So denn, oh Leben
du bist meins,
also ich will leben
so wie es mir am besten scheint,

wider all dem was da kommt,
was mich zerstören will.
Kommt nur, kommt!
Ihr Dämonen aus Menschheit.

Ich bin hier!
KatzenschattenIm Schein der Kerze
träume ich mich zu Dir
möchte Deine Hand halten
dieses wünsch ich mir.

Mit Dir durch die Nacht
zu reisen, einfach leben
gemeinsam zu träumen
kann es das geben?
Katzenschattender Trieb, der Allmächtige, der Blut in Körper treibt,
der uns gehen lässt, an Orte unbekannt,
uns Worte sagen lässt die unsere Gedanken nicht kannten,
bis sie ausgesprochen unser Ohr erreichen,
Sinn über Sinne,
es macht Sinn, alles,
Sinnlichkeit,
Sin,Sünde
ach....
den Tod brächst Du ohne Gummiüberzug,
mit diesem Glück zum Glück,
meinem Glück, meinem Leben.

@Api
Und auch Du mein Freund wirst erfahren
dass die Fassaden die Dich umgaben
eben nur Fassaden sind.
Ja, Anarchist, sprüh Dein Zeichen auf die Wand,
benenne das Namenlose,
aus kaltem Beton erschaffe Leben.
Katzenschatten20.07.04

Und ich gleite durch die Nacht
habe nur an Dich gedacht,
doch mein Traum erreicht Dich nicht.
Was will ich denn noch im Licht?

Ich bleibe in meiner Einsamkeit
versteckt in dieser Dunkelheit,
alleine mit mir zusammen
mich aus meinem Leben bannen.

Ich sehne mich nach Dir,
doch bleibe ich hier,
Angst vor diesem Schritt
vielleicht komme ich mit

in das Leben das diesem folgt
ins Sternenreich voller Gold.
So wie das Paradies
das ich einst verließ.

Wo die Schatten sind
bin ich einsames Kind
das zum Weinen zu schwach
nicht spielt und nicht lacht.
KatzenschattenWie soll ich beschreiben
was ich so tief in mir spüre?
Diesen Schauer warmen Regens
der meinen Körper liebkost
den um nichts in dieser Welt
ich missen will
der in jedem Gedanken
in jedem Augenblick
Deiner Berührung
mich zittern lässt,
der in meinen Wünschen
immer wieder aufs Neue lebt
wenn er vom Himmel her
auf diese kalte Erde trifft.
KatzenschattenIch stecke nun diese Kerze Dir an
dass sie Dich behütet in dieser Nacht
Engel, der die Einsamkeit von mir nahm
als die Hoffnung ich verloren gedacht
der mir erschien wir ein lieber Traum
in einer so traurig-nebelhaften Zeit
an den ich mir zu hoffen wagte kaum
in diesem Sumpf aus Schmerz und Leid.

Träume Dich an das Feuer zurück
als sich begegnete unser Blick
spür den Zauber in Deinen Augen
und lass uns einfach daran glauben.
Schlafe nun, mein Stern, schlaf ein
keinen üblen Traum lass ich herein
in Dein Bett, die Burg, voll Sicherheit
der Tag ist alt, nun ist's Schlafenszeit.
KatzenschattenOhne Dich sind die Nächte kalt und leer
nichts, gar nichts begeistert mich mehr
alles, alles so ohne Sinn mir scheint
aber in sechs Tagen wir wieder vereint.

Kleiner Stern, der so weit entfernt mir strahlst
es war so kuschelig-schön als Du bei mir warst
in Deinen Armen zu liegen, ein tolles Geschenk
und mir wird so warm wenn ich nur daran denk.

Alleine, verlassen, in diesem Nebel verloren
bis dann plötzlich dies Glück war geworen
als Du diesen einen Schritt mir näherkamst
und einfachden Schmerz von mir nahmst.

Deine Augen sind Sonnen am Himmelszelt
bei Dir und in Dir finde ich alles was mir gefällt
darum hüte ich Dich, mein größter Schatz
Dir allein gehört in meinem Herzen ein Platz.
KatzenschattenKann das denn alles sein?
Worte fallen mir nicht mehr ein.
Meine Gedanken stumm und leer,
nur mein Gefühl wächst mehr und mehr...

Ich spüre etwas tief in mir
das fern ist und nicht hier
das mich weiter treibt
bis in eine bessere Zeit...

in der das Leben lebt
mein Glücksstern schwebt
in der jemand im Nebel tanzt
ob auch Du dies sehen kannst?

Gemeinsam handhaltend
durch das Leben wandelnd.
Zwei Seelen in einem Herz
teilen Glück wie auch den Schmerz.

Allein in einer Welt
in der nur das WIR zählt
die kein anderer versteht
auf der nur unser Name steht.

In der wir werden ausgelacht
doch kein anderer besitzt die Macht
zu zerstören was geboren ist
seitdem mein heller Stern Du bist.

So gehen wir weiter Stück für Stück
die Vergangenheit bleibt hinter uns zurück
Schritt für Schritt weiter Richtung Leben.
Welche Worte kann es dafür geben?
KatzenschattenAls du in mein Leben tratst
einmal in meine Augen sahst
erschrakst mich mit deinem Blick
ich wich einen Schritt zurück.
Dein Blick ist so stumpf
deine Worte hallen dumpf
kein leben, kein denken
nur Ängste dich lenken.

Doch sie hat dich gewählt
was soll ich da noch tun?
Ich lehne mich zurück
und schau dem einfach zu.

Du machst nur noch Dreck
den nachher nicht mal weg
deine Spuren sehe ich überall
du bist wie ein Banküberfall.
Und dabei findest du dich gut
wärst du nicht du fühlte ich Wut
aber so ist es mir egal
mir bereitest du keine Qual.

Doch sie hat dich gewählt....

Irgendwann, schneller als Du denkst
wirst du nicht merken wie du dich verennst
und dann bist du nicht mehr hier
wie so viele schon von dir.
Ich kenne das, sooft schon gesehen,
erst sind sie da, dann werden sie gehen
dorthin wo sie einst herkamen
vergessen werden ihre Namen.

Doch noch bist du da
geniesse diese Zeit
vielleicht hast du ja Glück
entgehst du diesem Leid.

Denn sie hat dich erwählt
ich weiß nur nicht warum
tut mir leid, aber in
meinen Augen bist du dumm.
KatzenschattenIch hasse diese üblen Gedanken
die durch meinen Geist sich ranken
Gedanken voll strotzender Arroganz
die mein Hirn durchfluten ganz.
Ich will sie nicht, aber sie sind da,
dann ist es so wie es früher war
wenn zum Arschloch ich mutiere
nach bösen Dingen ich nun giere
in ihren Augen das Entsetzen
und ich will das Pack verletzen.
Dafür hasse ich mich so sehr
denn dieses will ich nicht mehr,
doch manchmal passiert das ganz allein
muss ich denn ein Arschloch sein?
KatzenschattenDes Opfers Unbesiegbarkeit.

Meine kalte Hand umschließt dein Herz
schau mich ruhig an, ich will deinen Schmerz
deine Tränen, deine Verzweiflung
es ist dein Leid, mein Delirium.
Eingesperrt bist du in einem Käfig
sterben willst du, doch du lebst ewig.
Du kannst mir nicht entfliehen
dich dem Schmerz nicht entziehen.
Tausend Qualen füge ich dir zu
lache dabei, denn leiden wirst du.
Deine Pein, ich will sie sehen.
Nein, du wirst mir nicht entgehen.
Dein Blut wird langsam fliessen,
jeden Tropfen werde ich geniessen.
Dein Schreien verhallt ungehört
denn hier sind wir ungestört,
du bist hier mit mir allein,
ich werde immer bei dir sein,
an jedem Tag, in jeder Nacht
bin ich es der hier lacht....

[I]Dein Lachen, es wird vergehen[/I]
[I]und du wirst es nicht verstehen[/I]
[I]dass du niemals siegen kannst[/I]
[I]auch wenn du meinen Körper bannst[/I]
[I]mein Geist gehört nur mir allein[/I]
[I]in ihm wirst du niemals sein[/I]
[I]quäle nur weiter meinen Leib[/I]
[I]meine Seele unberührbar bleibt[/I]
[I]sieh es ein, du hast verloren[/I]
[I]bist zum Leiden auserkohren.[/I]
KatzenschattenTäterleiden

Nein, tu mir das nicht an
[I]Na, bist du doch kein Mann?[/I]
ich muss dich doch leiden sehen
[I]denn Liebe kannst du nicht verstehen[/I]
Sei jetzt still sonst schlag ich zu
[I]eine leere Drohung, das bist du[/I]
Glaube mir ich bin krank
[I]eher ein türloser Schrank[/I]
Was willst Du dagegen tun?
[I]Erstmal etwas ausruhen[/I]
Ich will dass du mich ernstnimmst
[I]So wie du dich hier benimmst?[/I]
Ich bin dein Schmerz, bin dein Leid
[I]ein kleiner Drache, der nicht steigt[/I]
der, der dir die Leiden bringt
[I]und mit seiner Fassung ringt[/I]
der dir deine Hoffnung stiehlt
[I]und mit seinen Autos spielt[/I]
Sei für deinen Tod bereit
[I]Armer Mensch, du tust mir leid.[/I]
KatzenschattenUnter dem Eis

Unter dem Eis aus eurem Mitleid
bin ich gefangen und schaue auf zu euch
kaum Luft und koste eure Zeit
ihr hört auf zu lachen
wenn ich euch begegne
Was soll ich denn machen
damit es euch besser geht?

Soll ich verschwinden,
was war verhindern?
Soll ich laut auf Hilfe schrein
oder einfach nicht mehr sein?

Unter dem Eis beginnt ein Ersticken
das Verständnis fängt an mich zu erdrücken.
Ich weiss es ja ihr wollt mich stützen
für mich da sein und so weiter,
es würde mir nur viel mehr nützen
wenn ihr endlich aufhört

mich
nur
als
das
gefickte
Kind
zu sehn.
KatzenschattenEin Blatt am Boden liegt
in Träumen es fliegt
vom Winde getragen
will es nur sagen
es möchte zu Dir
doch bleibt es hier.

Wann kommt der Wind
der mich zu Dir bringt?
KatzenschattenEs rinnt aus meinen Händen
verliert sich in weißen Wänden
auf dem Boden, auf der Erde
alles legt sich und ich sterbe.

Wo ist Kraft, die ich einst spürte,
wo ist der Glaube, der mich führte?
Wo ist der Mensch, der ich bin?
Warum macht das alles keinen Sinn?

Es vergeht langsam ohne Ton
alles in mir gleitet davon
ich kann keine Wärme mehr spüren
alles was war, beginn' ich zu verlieren.

Wo ist die Hoffnung, die ich fand?
Wo ist das Wasser in all diesem Sand?
Wo ist das Licht in dieser finsteren Nacht?
Oder habe ich mir, dies nur ausgedacht?

Es verschwindet ohne ein Wort
es ist nicht mehr hier an diesem Ort.
Es war und es wird niemehr sein
und ich bleibe zurück, verzweifelt allein.

Wo ist die Sonne, die mir strahlt?
Wo ist das Bild, das mein Leben malt?
Wo ist mein Ziel auf diesem steilen Weg?
Wer will dass ich mich zum Sterben hinleg?

Es zerfiel wie ein vergessener Traum.
Gefällt, am Boden, wie ein alter Baum,
morsch die Knochen, zum Ende bereit,
es wird vergehen wie die Lebenszeit.

Wo ist die Freude, zu der ich lachte?
Wo ist die Wahrheit, die ich einst dachte?
Wo ist sind die Freunde, wie ich sie nannte?
Wo ist der Weg, den ich damals rannte?
KatzenschattenRegen

Der Regen fällt,
jeder Tropfen ein verlorener Traum.
Das Wasser verliert sich,
schafft neuen Wünschen Raum.
Der feuchte Stoff
erreicht die Samen
es ist egal
woher sie kamen.
Sie wachsen
zu Blumen und Bäumen
sie leben
solange sie träumen.
KatzenschattenWenn meine Seele eine Flasche Wein ist,
der Korken mein Herz,
der Korkenzieher die Sehnsucht ,
der Wein meine Tränen,
dann ist das Glas
gefüllt mit dem Gedanken an Dich.
KatzenschattenZwischen den Dingen

Ein leeres Zimmer,
ein leeres Bett,
ein leerer Platz,
dort wo die Tasche stand,
eine leere Ecke
in der heute Morgen noch der Geigenkasten lag,
ein leerer Stuhl
ohne den Umhang,
ein leeres Glas
aus dem Du getrunken,
keine Notenblätter mehr
auf dem Monitor,
der Schrank unter dem Waschbecken
nichts liegt mehr dort,
selbst die Luft enleert
ohne Deinen Duft
und ich...
voller Gedanken und Gefühlen.
Katzenschatten[I]Ein erster Schnitt[/I]
ein kurzer Blick.
Viel ist es ja nicht
was da kommt ans Licht:
Ein kläglich Rinnsal
nicht genug Qual
da geht noch mehr
was ich begehr'.

Der nächste Schritt
der zweite Schnitt
da kommt endlich Blut
wie gut das tut.
Es kann keiner verstehen
ich will den Schmerz sehn,
der mich verletzt
und nun den Körper verlässt.

Durch Haut, durch Fleisch
mir ist das gleich,
ich lebe für's Leiden
bin nicht zu beneiden.
Keine Zeit zu verschwenden
ich will's nun beenden
dieses sinnlose Leben
der Tod wird mir geben.

Die Tropfen fallen wie Laub auf die Erde
ich merke nun deutlich wie schwächer ich werde,
bald es Nacht, dann hab' ich's geschafft
ein tiefes Loch in mir dann klafft.
Ich spüre den Rausch, den blutroten Sog
und spüre nicht mehr was gerade noch zog
nichts ist mehr da, ich bin nun allein,
mir geht es gut, das muss der Tod sein.


Nach dem Erwachen
was sind das für Sachen?
Was sollen die Klingen?
Wolltest Du Dich umbringen?
Sag mir, was ist mit Dir los?
Ist Dein Schmerz wirklich so groß?
An sowas habe ich nie gedacht!
Was hab' ich als Mutter nur falsch gemacht?
KatzenschattenFlucht

Tauchen in die Einsamkeit
allein mit meiner Traurigkeit
wohin mir niemand folgen kann
allein mit mir in meinem Bann.
Dort kann ich weinen
dort kann ich leiden
dort kann ich schrein
dort kann ich sein.
Mit niemanden sprechen
keine Hoffnung brechen
nichts hören, nichts sehen
in meinem Leid mich drehen.
Dort kann ich leben
dort kann ich reden
dort kann ich trauern
die Zeiten überdauern.
Niemals will ich von dort fort
von diesem schönen Ort
ich gehe diesen Weg allein
nur so kann ich ich sein.
Dort will ich bleiben
dort will ich schreiben
dort ist mein Verderben
dort will ich sterben.
Ich kann es nicht vertreiben
deshalb muss ich dort bleiben
alleine und nur für mich
fernab vom Sonnenlicht.
Worauf soll ich noch bauen
wem soll ich noch vertrauen?
Ich lebe, meine Zeit verschwende
bleibe hier und warte auf das Ende...
KatzenschattenA question of time

Bis Du mich verlässt,
meine Seele zerfetzt,
dieses Leben beendest,
ein besseres findest,
mich verbannst,
vergessen kannst,
mich fallen lässt,
aus Deinem Herzen hetzt,
mich nicht mehr siehst,
mir nichts mehr gibst,
nicht mehr zu mir gehörst,
meine Stimme nicht mehr hörst,
mich nicht mehr haben willst,
von mir angewiedert bist,
mich alleine lässt,
it is just

....a question of time
und ich werde alleine sein.
KatzenschattenVerdammtes Leben
ich kann Dir nicht vergeben
Zukunft und Vergangenheit
gelogenes Glück, ewiges Leid,
zum kämpfen zu alt
der Tod kommt bald
ich kann sein Nähern spüren
seine leisen Schritte hören.

Komme zu mir
ich bin bereit
nimm mich zu dir
ich bin bereit.

Hier kann ich nichts mehr tun
ich will nur in Frieden ruh'n
für jetzt und alle Zeit
verschwinden in der Ewigkeit.
Schlafen will ich, ewig schlafen
ich will nicht noch länger warten.
Warum leben vor dem Schmerz?
Hör auf zu schlagen, Du mein Herz.
KatzenschattenEines Nachts am Nebelberg
traf die Elbe einen Zwerg
rotglühend spitze Ohren
neues Glück war geboren.

Zwergens rauer Rauschebart
Elbenwangen lieblichzart
berührend sich liebkosen
in dieser Nacht aus Rosen.

Die Elbin zum Zwerg hinab:
Sag, hast Du die Zwergin satt?
Daraufhin der Zwerg verwegen:
Hah! Die hat es nie gegeben.

Sie tanzten nackt im Sonnenlicht,
hätt sie nicht ein Ork erwischt:
Auf dass ich den Verstand verlier,
was macht ihr beiden denn nun hier?

Wir tanzen wild im Frühlingsduft,
und sei es wider der Vernunft,
dieser Tanz ist uns allein,
er wird unser Leben sein.

Verwirrt ließ der Ork nun ab
stieg von seinem Baum herab
sich zum Abschied noch verneigte
voller Ärger dass er sich zeigte.

Endlich wieder ganz allein
Elbin sprach zum Zwergelein:
Wird unser Glück ewig währen,
oder die Liebe uns verzehren?

Die Elbin weinte, wusste sie
Zwerge sterben, Elben nie
ihr Glück schien schon verloren
neue Hoffnung wurd geboren:

Denn der Zwerg, gut und weise:
Wenn ich am Ende meiner Reise,
mein Körper wird alleine sterben
doch meine Liebe nie verderben.

Die Elbin gab ihm zu verstehen:
Nein, ich werde mit Dir gehen,
bleib ich hier, bin ganz allein
im Tode werd ich bei Dir sein.

Doch nun genug dem Tod-Gerede
vor uns liegen unsere Wege
gemeinsam gehen wir diese jetzt
egal was wird zu guter letzt.

Die Elbin nahm des Zwergen Hand
verliessen zusammen dieses Land
gingen hinaus ihren eigenen Weg
so wie es hier geschrieben steht.

[I]für Kathi[/I]
KatzenschattenHinter der Wand
ein anderes Land
Ich kann es sehen
manches verstehen
vieles auch nicht
Lebe im Licht
geboren weit fort
an anderem Ort
Oft kann ich hören
will dich nicht stören
bei dem was Du tust
wenn Teufel Du rufst
Dämonen erscheinen
höre Dein Weinen
wenn sie wieder gehen
kann ich sie sehen
vergess' ihre Namen
woher sie auch kamen
zuviele sind es mir
überlasse es Dir
frei zu wählen
Dich zu quälen
Fliessen die Tränen
soll ich erwähnen
ich vorher gewusst?
Bringt doch nur Frust
alleine liegst Du
nun zur Nachtruh
nimm was Du kannst
nicht viel Du verlangst
Warum tausend Rosen
vergessene Hosen
gebliebene Socken
alleine bleibst hocken
in den Ruinen
mit zwei Apfelsienen
an jeder Backe eine
weißt was ich meine
K..K...K...*stotter*
Nicht Harry Potter
ganz ohne Magie:
eine kleine Poesie.
KatzenschattenIn meinen Träumen seh ich oft
dem entflohen ich mich gehofft
doch holt es mich stets ein
es wird immer in mir sein.

Jede Nacht, zu jeder Stunde
dreht es in mir seine Runde
bestimmt Denken und mein Tun
nein, es lässt mich niemals ruhn.

Verfolgt mich durch die Lebenszeit
von der Geburt in die Ewigkeit
wenn ich nur wüsste was ist ist
das was mir den Geist zerfrisst.
KatzenschattenKomm schon,
ich spür was Du willst,
mach schon,
dass deine Lust stillst.
Du kommst zu mir
in jeder Nacht
so normal
habe ich gedacht
ich konnte es
nicht verstehen
konnte deiner Liebe
nicht widerstehen.
Ich tat es für dich
für dich allein
für immer wollte ich
deine Tochter sein.
KatzenschattenDie Wand 2

Diese Wand, sie ist ein Tor
Geräusche dringen an mein Ohr
lautes Quietschen, leises Stöhnen
doch ich will nicht darüber höhnen
drum freu ich mich an dem Leben
frage nicht: Was wird das geben?
Ein neues Kapitel, neues Spiel,
oder wird es wieder zu viel?
Ich hoffe sehr, es wird Glück
und bleibe in der Nacht zurück.
Wild treiben es die Bunten
manchmal gar für viele Stunden,
am Schlafen hindert es mich nicht
was passiert bei Kerzenlicht...
Katzenschatten...nur einer hört es wieder mal,
für sich alleine voller Qual
und weiß es bleibt ihm verwehrt
was er doch so sehr begehrt.

Alter Freund in Deinem Kummer
er ist nah, der nächste Sommer
soviel kann dann noch geschehen
ja mein Freund das wirst Du sehen.

Höre er, und gräme Dich nicht
wisch die Träne aus Deinem Gesicht
neues Glück, bald wird es geboren
zum Alleinsein bist Du nicht erkohren.

Alter Freund in Deinem Schmerz
bald verheilt der Riss im Herz
all Dein Leiden wird vergehen
Du wirst dieses durchstehen.

Alleine, das bist Du nicht
auf die Schatten folgt das Licht
Dir geht die Sonne auf
lass den Dingen ihren Lauf.

Das was war ist gewesen
wisch es weg mit einem Besen
denke nach und spür den Wind
der Dir von Hoffnung singt.
KatzenschattenEin Lied drang an mein Ohr
ich hatte soviel Angst davor
ein Stimme lieblich zart
flüsterte die Worte hart:

Du. Du bist dein Leben.
Ich kann es nicht für dich leben
Führen musst du dich selbst
bevor du zu Staub zerfällst.

Taub war ich das erste Mal
der Preis war meine Seelenqual
diese Schuld war mir allein
es half kein Bitten oder Schrein.

Doch heute weiß ich ganz genau
es hilft weder Mann noch Frau
wenn ich es nicht für mich weiß
darum flüster ich ganz leis:

Ich. Ich bin mein Leben.
Dieses kann ich keinem geben,
leben muss ich es für mich
aber trotzdem brauch ich Dich.
KatzenschattenDu...

Weil ich keine Worte finde
um zu beschreiben was ich empfinde
bei dem Gedanken an Dich
daran verzweifel ich.
Ich kann es nicht wagen
Dir einfach zu sagen
was ich für Dich fühle
dabei gebe ich mir Mühe
doch in keinem Buch
finde ich was ich such
keine Worte zum Schreiben
die mein Gefühl aufzeigen
darum bleibe ich stumm
fühle mich so schrecklich dumm
und das werd ich immer bleiben
denn wie soll ich beschreiben
welches Glück Du für mich bist
und wenn Du diese Zeilen liest
lache nicht, das würde mich töten
sag auch nichts, will nicht erröten
nimm es einfach wortlos hin
dass ich Dir verfallen bin.
KatzenschattenIch bin Dir verfallen
und finde Gefallen
an dem Leben mit Dir
es erweckt eine Gier
nach neuen Ideen
neue Wege zu gehn
in ein fernes Land
Zukunft genannt.
KatzenschattenWas einmal sein wird
ich kann es nicht sagen
ich weiß nur genau
ich will es wagen
ein Leben mit Dir
für alle Zeit
Dir mein Vertrauen
zu allem bereit.
Wenn ich einmal falle
ich weiß Du bist da
dieser Gedanke allein
schon wunderbar
doch da ist noch mehr
unendlich viel
Dein Glück
mein oberstes Ziel
doch bei all dieser Gier
bei meinem Begehren
eins will ich nicht
Dich zu verzehren.
KatzenschattenVerzehre das Fleisch
spucke es weg
nun liegt es da
gebraucht im Dreck.
Erst gegessen
schon vergessen
das Opfer gegeben
für anderes Leben...

Wie süß sie sind
die kleinen Kälber,
die kleinen Küken,
die kleinen Lämmer,
bis sie verladen
in einen Wagen
zur Schlachtbank getrieben
als Essen vertrieben.
Zerhackt,
verpackt,
mit einem Preis ausgezeichnet,
von einem Wesen verbraucht
das als Mensch sich bezeichnet.
KatzenschattenEs ist spät,
ich muss schlafen gehen
denn morgen
muss ich früh aufstehen
wie jeden Tag
in Funktion ergeben
als wäre dies
mein einziges Streben
dabei würde
ich so gern im Bett liegen
und mit meiner
kleinen Katze spielen
aber noch lieber
bei meinem Schatz erwachen
und mit ihr
mal die Sonne anlachen...
KatzenschattenDer weise Alte sprach:
"Welch ein schöner Tag,
voller Sonne und Glück.
Fürwahr, ich bin entzückt.
Welche liebe Menschen
sich hier tummeln
wenn sie voller Leben
ihre Zeit verbummeln.
So viel Licht
es strahlt so schön
auf allen Wegen
die wir gehn.
Schön ist es
auf der Welt zu sein.
In dieser Zeit
keiner ist allein.
Es gibt weder Hunger
noch eine Not
keinen Krieg
und keinen Tod.
Diese Welt
ist das Paradies",
bis diese Welt
ihn fallen ließ.
Katzenschatten[I]Geheul[/I]

Meine Augen brennen
das ist kein Weinen
das ist schon flennen.

Wenn ich nur wüsste warum
ständ ich wohl hier nicht dumm
Verdammt,
was nagt in mir so sehr
dass ich die Sterne
seh nicht mehr.

Was?
Was ist nur los da tief in mir
oder ist es
dass ich mich verlier?

Verloren im Strudel des Lebens
alle Hoffnung, jeder Traum
von Anfang her vergebens...

Wo ist mein Glaube
an das Glück?
Gib mir ihn wieder
wieder zurück.
KatzenschattenHitze
Flamme
Feuer
Glut
Wärme
Licht
ich brenne
ein Verlangen
allzu groß

doch dann haben die Tränen das Feuer gelöscht.

Nichts...


Asche
Kälte

Schweigen

....vergessen.
KatzenschattenHallo Einsamkeit.
Ich habe Dich vermisst.
Es war eine schöne Zeit ohne Dich,
aber jetzt bist Du ja wieder da.
KatzenschattenDie Wand 3

Es ist leer
dort hinter der Wand
das Alleinsein
Mutter Nachts Gewand
kein Stöhnen
kein Drunter und Drüber
kein Geräusch
dringt zu mir herüber.
Irgendwie
vermiss ich Dich
Du kommst wieder
hoffentlich
gut gelaunt
und motiviert
auf dass das Leben
nie verliert.

[I]Kerstin, komm bald wieder[/I]
[I]bald wieder nach Haus[/I]
KatzenschattenEs ist dunkel hier trotz Mondenschein
bei Kerzenlicht sitze ich allein
in der Nacht, so vieles überdacht
etwas verfolgend halte ich Wacht
auf der Suche nach einer Antwort
ein glühend Funken; wieder fort
der Gedanke, das Ziel, das Wort
vom Schmerz erstickt,
von der Angst gejagt
der Verstand versagt
die alte Uhr tickt
zählt die Stunden in Sekunden
lässt ab um zu verstehen
einen Stern vor sich sehen
geht mit offenen Augen
mit festem Glauben
den nichts und niemand
kann es mir rauben
Schritt über den Rand
des Abgrunds schwarz Gesicht
stürze und fürchte mich nicht
im Tod ist die Ewigkeit
lebensbegrenzte Zeit
mit dem Schatz verbunden
die Sümpfe umrunden
der mein einziger ist
ich weiß wer Du bist
DU DORT im Spiegel
wenn ich in meine Augen seh.


C'est moi, je suis.
KatzenschattenDer Berg

Ich sehe dich
du bist über mir
steigst stetig hinauf
sei der Berg noch so steil
ich hole auf
bin hinter dir
und halte dich
ziehe dich
wenn es sein muss
weiter
auf dem Weg
den Du wählst.
KatzenschattenMeine Füße stinken.
Zäh wie Teer
klebt das Leben an meinen Schuhen,
zerrt an meinen Beinen,
erlahmt mich, will nicht
dass ich weitergehe,
vorwärts komme.
Ein Sumpf,
einst solider Boden,
aufgeweicht durch Tränen eigenen Versagens.
Ein Leidensweg selbst gewählt
aber durch den Schmerz, durch all das Entsagen
ist es ein steter Weg dem das Ziel gewiss.
Morast!
Das Geräusch von verdrängter Erde
einem Herzschlag gleich
der wie das Ticken einer Uhr
beständig treu
jeden Schritt ein Erlebnis sein lässt.
KatzenschattenDie Hand

Ich verharrte
nur einen Moment
den Standpunkt erdenkend.
Ich sank
merkte es nicht
knietief
im Sumpf
jene braungrüne Masse
beendeten Lebens
der mit blosser Existens
an mir zog
mich zurückhielt.
Ich wehrte mich
aber der Griff nach Freiheit
bestärkte das Sinken
den Sog
der mich in unglaubliche Tiefen
in die Dunkelheit selbst
hinab zwang.
Ich wurde Müde
die Kraft
die Hoffnung dahin
ließ es geschehen
mit geschlossenen Augen
dem Schicksal ergeben
dem Sumpf hingegeben.
Über mir
schloss sich die Decke
aus dunklem Morast
und es war vorbei.
Mein Herz schlug
um ein letztes Mal meinen bald überflüssigen Körper
mit all dem zu versorgen was das Überleben möglich macht,
ein letzter Streit über den letzten Atemzug mit dem Wissen
dass nur eine Masse unbrauchbaren Schlamm seinen Weg
in meine Lungen finden würde.
Alles umgab eine friedliche Stille.
Ich öffnete die Augen und sah
nichts.
Ich versuchte zu riechen, aber der Duft war so stark
dass nur noch unbewusst wahrnehmbar war.
Etwas bahnte sich seinen Weg von meinem Magen nach oben,
ein letzter Widerstand gegen die Gesetze der Natur,
so blieb das Erbrochene in meinem Mund zurück,
der Sumpf war stärker.

Sumpf des Lebens
tödlich
gelassen.

Dunkelheit umgab mich
schlafen
mehr wollte ich nicht.
Ich versank
vergessen
alleine
weiter
im weiter
nach unten.
Ich verschwand.

Eine Hand
ganz selbstverständlich
zog mich
überraschend entgegen meines Weges
plötzlich
nach oben,
dem Licht entgegen.
Ich war frei.
Stand auf festen Boden
spürte den Wind
das Leben
roch es
hörte es
aber...

ich sah es nicht.

Dazu muss ich meine Augen öffnen....
KatzenschattenMit geschlossenen Augen sehe ich
die Dunkelheit.
Sie hat mich beschützt
schon immer
zusammen mit der Einsamkeit
und dem Schmerz
war sie
muttergleich
immer an meiner Seite.
Doch jetzt
spüre ich die Wärme des Lichts.

Öffne ich die Augen
wird all das
was ich gekannt
das mich beschützt
vergehen
mit einem Blick nur.

Ich habe Angst.
KatzenschattenAngst...

doch wovor?
Dass nichts so ist wie es sein soll?
Dass Du nicht die bist die ich glaube?
Aber wie...
wie soll ich das wissen, wenn..
ich Dich nicht sehe?
Wie kann ich mir sicher sein,
dass es...
so ist wie es scheint, so
wie ich es will
mir wünsche
Ich glaube.
Aber
ich sehe auch.
Ich weiß.

Angst.
Du Mauer
die undurchsichtig mir verschliesst
was ich brauche:
Das Wissen dass es ist wie es ist.
Die Wahrheit.
Unsere Wahrheit.
Das Leben.
Unser Leben.
Die Angst.
Unsere Angst.

Wir.
Das ist unsere Sache.
KatzenschattenNimm mich,
bring mich weg von hier
lass uns fliegen
irgendwohin
wo wir sein können
wie wir es wollen.
Ohne Regeln
ohne Meinungen
ohne Erwartungen
einfach frei leben.
KatzenschattenIch will meine Augen öffnen
um in die Deinen zu sehen
will vor Dir stehen
und in Dir zergehen,
zerschmelzen mit Dir
im Jetzt und hier
diesen Weg gehen
dies wünsch ich mir.
KatzenschattenTears for a friend

By this phone-call
you told me
they left you all
I was running
thru the streets
away from pain
came by sheaps.

I was running,
I was running
and I cried
tears for a friend.

Who felt so alone
so cold
in his bones
lost
in a dameged live
with no one
at his side.

And I cry
and a cry
*whisper* unseen
my tears for a friend.

I know
this feeling
I know this pain
coming around
sometimes again
but someone
little bit older
stand
sided your shoulder.


And I shout, shout
cry so load
tears for a friend
are moving around
they fall
down to the street
they fall
for a better sleep
to makes live
feels a little bit better.
And if you see
then my friend: Get'er.






[I]Happy Birthday [/I]
KatzenschattenWand?

Du hast gesucht
ich habe das gesehen
mal so heimlich
im Garten verstehen.
Glaubst Du
mal ernsthaft
dass Du verstehst
um was es
der Mannschaft
in meinem Hirn geht?
Dass diese Worte
so schnell geschrieben
wirklich nah
an der Wahrheit liegen?
Vielleicht vieles näher
liegt als Du glaubst
mit zuviel Denken
den Schlaf Dir raubst.
Zerbrech nicht den meinen
nimm dafür mal Deinen
in Dir liegt die Antwort
Du musst dich nur fragen
und Dir selbst nur
die Wahrheit sagen.
KatzenschattenMuttertag

Nun werde ich feiern
diesen Tag beehren
Dir gegenübertreten
einen Blick gewähren
auf den Menschen
in Dein eigen Kind
in dem die Schmerzen
Deiner Liebe sind.

Mama,
ich weiß Du machst das nicht gern
aber ich bitte Dich
mir nur dieses Mal zuzuhören:

Das was war
sei nun beendet
wäre so schön
wenn das Kind
seine Mutter findet
voller Hoffnung
voller Angst
dass Du selbst
es nicht mehr kannst
doch bitte
nimm meine Hand
und lass knüpfen
ein neues Band.

Wenn nicht mit Liebe
dann durch Verständnis
nimm sie an
diese meine Wahrheit
Du bist meine Mutter
jetzt und ich Ewigkeit
Nimm mich
und werf mich nicht weg
sonst bleib ich hier
in meinem Versteck
komm nicht mehr raus
niemals wieder
wende mich ab
siehst mich nie mehr.

Vielleicht vor Deinem Grab
in meinen Gedanken
werde ich still und leis
Dir einmal danken
für das Du getan
was Du gemacht
einmal geweint
einmal gelacht
dreh mich dann um
bin befreit
und gehe davon.
KatzenschattenMy Lacrimosa

Wie ein lachender Prophet
mit stolzem Herz
ohne Fassade
mit der Angst
vor der Einsamkeit
den Echos der Vergangenheit
in der Stille
dem Inferno der Gefühle
einer Schlangenhaut gleich
mich fragend
"Warum so tief"
trete ich heute vor SIE
nach der ich fragte
um die ich bat
in so mancher Stunde
Etwas verloren
was andere nicht hatten
trete ich der ins
Gegenteil verkehrten Liebe
mit einem Lächeln
auf den Lippen entgegen.
KatzenschattenHundert

100 Küsse Dir mein Schatz
100 Fehler in einem Satz
100 Gedanken gleichzeitig
100 Feinde beseitigt
100 Schmerzen ertragen
100 Kisten getragen
100 Liter getrunken
100 Kinder verschwunden
100 Morde diese Nacht
100 mal mich ausgelacht
100 Gedichte geschrieben
100 Berge bestiegen
100 Lieder gehört
100 Engel beschwört
100 Joints geraucht
100 Frauen gebraucht
100 CDs gekauft
100 Schokaladen gekaut
100 Worte gesagt
100 Leiden geklagt
100 Träume gelebt
100 Leben gelebt
100 Zeichen getragen
100 Kräfte geladen
100 mal gefallen
100 glitzernde Quallen
100 mal gereimt
100 mal geweint.
KatzenschattenzB.Auschwitz

In einem Sturm
sagte der Wurm:
Der Wind weht,
da seht!
Allen die hinsahen
wurde garstig angetan
Staub, so fein
wie Splitter aus Glas
blendeten Augen
und das war's.
Keiner hat es mehr gesehen.
Nichts weiter ist geschehen.

Nur, dass alle weggeschaut
vor dem was die Seele graut
niemand wollte glauben was dort
hinter den Mauern, an diesem Ort
geschah mit Menschen wie sie
gehalten wie rechtloses Vieh
gemordet, verbrannt
aus den Köpfen verbannt.
Nein, man wollte nicht wissen
nicht gut für's Gewissen.


Danke, Nazizeit.
KatzenschattenNachtkuss

Schlaf mein Liebes
in dieser Nacht
sei gewahr
Dir wird gedacht.
Ein Lächeln für Dich
mein liebster Schatz
in meinem Herz
für Dich ein Platz.

Ich würde so gern
neben Dir liegen
Dich sanft und leise
im Schlafe wiegen
mit Deinen Haaren
will ich spielen
und Dir die kalten
Füßchen wärmen.

Eine gute Nacht
wünsche ich Dir
ach wärst Du
hier bei mir
ich möchte Deine
Stirn küssen
es ist grausam noch
warten zu müssen.
KatzenschattenMorgendliche Zweifel

Wenn der Wind durch die Blätter weht
die Einsamkeit sich um mich legt
wie eine warme Decke
in der ich mich verstecke.
Gefühle halte ich zurück
sonst werde ich noch verrückt
dabei will ich soviel sagen
aber es wäre nur ein Klagen
Leid, weil Du nicht bei mir bist
Angst, dass Du mich nicht liebst.

Das Vertrauen verloren
die Hoffnung gestorben
falte ich die Hände
wartend auf das Ende
Hoffe auf ein einziges Wort
welches wischt die Zweifel fort
das mich wieder spüren lässt
dass Du immer bei mir bist.
Ein Wörtchen nur, klein und leis'
damit ich um Deine Liebe weiß.
KatzenschattenGood Bye

Ich gehe
lasse euch zurück
irgendwo dort draussen
wartet mein Glück.
Ihr
ihr wollt mich hindern
aber
ihr könnt es nicht verhindern
wenn ich gehe
dann bestimmt.
Das ist etwas
was mir keiner nimmt.
Good bye.
Schaut das war's!
Und von mir aus:
Beißt ins Gras.
KatzenschattenMeer der Dummheit

Hier bin ich nun
umgeben von Mengen geistiger Armut
in einem Meer
aus planloser Sintflut.
Ein Moloch
voll überflüssigem Sein
Eine Mauer
aus dunkelstem Stein.

Licht fällt
nur sehr selten
auf diesen Ort
gefüllt mit Fremdem.
Kleingeistigkeit
voller Sinnlosigkeit
ohne Verlegenheit
gesammelte Dummheit.

Ich schwimme
in diesem Meer
vor dem Ertrinken
kann nicht mehr.
Kein Niveau
nur Primaten
will nur weg
kann nicht warten.

Raus, nur raus
aus diesem Dreck.
Bei erster Möglichkeit
bin ich weg
geflohen von
der Fäulnis aus Fleisch.
Was dort bleibt
ist mir gleich.
KatzenschattenLicht

Was man mir angetan
ist eins,
was ich zugelassen
ist meins.
Ich hasse mich,
will mich zerstören,
niemals wieder
einem anderem gehören.

Ich schneide tief,
lass Narben entstehen,
will fallen und
nie mehr auferstehen.
Bleibe hier
für mich allein.
Das ist mein Leben.
So soll es sein.

Ich hasse
euer Mitleid,
noch mehr
wenn ihr schweigt.
Es ist passiert,
kann es nicht ändern,
aber Du kannst
mein Leben verändern.


[I]für jede ein Licht[/I]
KatzenschattenDein Weg

Jetzt, am Scheidepunkt
nicht wissen wohin
in welche Richtung
Du gehen sollst.

Gehe ihn
Deinen Weg
mit dem Respekt
den Du selbst Dir zollst.

Es ist Dein Weg.
Es ist Dein Leben.
Du musst glücklich sein
auf dem Weg den Du wählst.

Verzweifle nicht
denn Du bist stark
und wichtig ist
was Du Dir zählst.

Und wenn Du fragst:
Wofür?
Dann ist die Antwort:
Für Dich.

Und nur für Dich
gehst Du den Weg
er ist weise
sicherlich.
KatzenschattenEinmal noch

Einmal noch
so wie früher
in einer Zeit
nicht mehr greifbar
nur noch Erinnerung
im blitzenden Licht
bei langsamer Musik
Dich einfach halten
sich drehen
Dich spüren
Dich riechen
Dich halten
und einfach
mit Dir zusammensein
den Moment genießen
ohne an morgen zu denken.
KatzenschattenMüde

Ich bin so müde
ich sollte schlafen
doch ich kann nicht
etwas fehlt.
Deine Stimme
die Wärme die
mit ihr kommt
alles was zählt.
Sie ist wie
die Sonne
die meine
Nacht erhellt.
Die mir die
Kraft gibt
an der das
Leid zerschellt.
Das Fundament
der Burg
in der ich beschützt
ruhen kann.
Deine Stimme
dieses Gefühl
macht mich
einfach an,
läßt mich träumen
von einer
wunderschönen
guten Welt
in der das
tägliche Grauen
einfach zu
Staub zerfällt.
KatzenschattenUnd während wir hier stehen
und versuchen zu verstehen
werden wir vergehen
und in dunklen Räumen
verloren in Träumen
das Leben versäumen.

[I]Manchmal ist denken Zeitverschwendung.[/I]
KatzenschattenVor langer Zeit und das jetzt.

Herz,
Dir habe ich zugehört,
Angst,
Du hast es zerstört.
Liebe,
welch ein schöner Flug
Lüge,
von Dir habe ich genug.
Wahrheit,
wo bist Du?
Offenheit,
gilt nur dem Schuh?
Leben,
so bist Du eben.
Gewissen,
kannst Du mir vergeben?

Musik,
schön und immerdar,
Schatz,
Du bist wunderbar.
Luft,
ich atme Dich.
Blut,
durchströme mich.
Tod,
warte noch.
Grab,
leeres Loch.
Vergangenheit,
ich lass Dich zurück
Zukunft,
Stück für Stück.
Katzenschatten...noch ein kurzes für einen Freund:

Wenn Du Obelix bist,
versuche nicht Asterix zu sein.
Wenn Du Chewbacca bist
versuche nicht Han Solo zu sein.
Sei Du selbst,
das ist wichtig
und nur dies
ist wirklich richtig.
Dich wird finden
was Du suchst
denn Du bist
was Du tust.
Was oder wer
bestimmst nur Du,
fang an zu träumen
mach die Augen zu.
Gehe Deinen Weg
Du bist nicht allein
denn ich werde
immer bei Dir sein.
KatzenschattenMelancholie

Ich liebe meine Melancholie
doch wirklich geholfen
hat sie nie.
Sie ist wie ein Stein
an meinen Füßen
hindert mich
das Leben zu begrüßen.
Still sitzend
auf das Ende warten
verwelkt sind
die Blumen in meinem Garten
aber ich spüre
es kommt Regen
der mich
bringt zum bewegen.
RAUS.
Ich will hier raus
aus dem Sumpf
aus dem Nebel
ein ein Haus
das mein Leben ist
an dem Du
an meiner Seite bist.
KatzenschattenEure Welt

Ich scheiß auf eure Welt
weil es mir so gefällt
ihr habt nichts
und fühlt euch so reich
alles was ihr seid
ist mir gleich.
Ich brauche keine Titel
um zu sein wie ich bin
wenn euch das nicht reicht
dann kommt mir in den Sinn:
Ich brauche euch nicht
um mein Leben zu leben
ich brauche euch nicht
um mir zu vergeben
denn ihr seid Staub
den der Wind verweht.
Ihr seid taub
zu dem der Liebe fleht.
Verurteilt mich
es ist mir gleich
ich scheiß auf
euer Lügenreich
in dem die Funktion
das Leben erdrückt
alles bloßer Schein
der euch schmückt
mein Ziel war und ist
niemals zu sein wie ihr
was ich von euch halte
steht geschrieben hier.
KatzenschattenIhr

Ihr wolltet mich knechten
ihr habt euch geirrt
selbst verschuldet
dass ihr mich verliert.
Ihr habt mich vertrieben
mit eurem Gerede
ihr könnt nicht verhindern
dass ich lebe
so wie es mir passt
und wenn ihr mich hasst
dann tut ihr mir leid
denn eure Zeit
in meinem Leben
ist nun vergeben.

Ihr wolltet mich erdrücken
erwartet kein kriechen
die Lasten auf dem Rücken
erschweren mir
aber nehmen mir
nicht mein Leben,
auch dieses
kann es geben.
Ich hab genug
von euren Versuchen
mich zu sperren
darum werde ich suchen
meinen Weg
den ich alleine geh.

...und tschüss.
KatzenschattenNiemals

Niemals war ich einem Menschen so nah
alles in allem: Es ist wunderbar,
schön dass es Dich gibt
ich weiß warum man Dich liebt.

Deine Worte hallen nach in einem Hirn
sorgen für Stürme hinter meiner Stirn
Worte, so ehrlich und voller Vertrauen
auf dieses Fundament will ich Burgen bauen.

Eine Festung aus Stein für uns alleine
egal ob eine große oder kleine
sie wird die unsere werden
dort auf den hohen Bergen.

Über den Dingen, dort werden wir steh'n
wenn wir gemeinsam unser Licht seh'n
ein heller Stern dort am Horizont
dort wo dieser Traum nun wohnt.

Ein Traum von Glück und Ewigkeit
den wir leben können zu zweit
wenn wir noch das gleiche fühlen
und nicht stehen zwischen Stühlen.
KatzenschattenGewagt gesagt

Ich habe es gewagt
es gab keinen anderen Weg
und habe gesagt
Dir mein Herz offengelegt.
Diese drei Worte
ehrlich gemeint
an diesem Orte
nun wieder vereint.
Zusammen zu gehen
eine lange Zeit
das Licht zu sehen
für alles bereit.
Nimm meine Hand
und nimm mein Herz
verlasse dies Land
und Deinen Schmerz.
Komme mit mir
schau nicht zurück
ich bin bei Dir
auf dem Weg ins Glück.
Ich kann Dich tragen
wenn Du es willst
ich will es wagen
meine Sehnsucht stillst.

Eins noch will ich wagen
ich höre Dir zu
ich will Dich fragen:
Was möchtest Du?
KatzenschattenIm Schein der Kerze

Ich sitze hier allein
in der Nacht
bei Kerzenschein.
Träume mich
zu der Seele
die im Licht
meiner Gedanken steht.
Katzenschattenheute nacht
l
Die Müdigkeit dringt in meine Knochen
zugerne wäre ich in Deine Arme gekrochen
dorthin wo die Wärme wohnt
dort wo es sich zu leben lohnt.
Ich will nicht ins Bett, denn dort
bin ich allein, weil Du bist fort.
Ich will nicht schlafen, nicht allein aufwachen
es ist so still hier ohne Dein Lachen,
Dein Duft, er hängt noch in der Luft,
Dein Atem, ich kann es kaum erwarten
ihn wieder zu hören, Dich wieder zu spüren,
Dich zu halten, dich küssen und Dich leben.
Ohne Dich ist es grausam sich ins Bett zu legen.
KatzenschattenUnd wieder

Und wieder bricht die Nacht hinein
in mein Sein bei Kerzenschein
kann und will nicht schlafen gehen
soviel ist mit mir geschehen.
Mein Leben neu sortiert
doch was jetzt passiert
entzieht sich meiner Macht
unruhig bin ich diese Nacht.
Ich will an mich glauben
doch weiß ich nicht wie
meinen Schlaf rauben
Gedanken sonst nie.
Welch eine Lüge
mit der ich mich betrüge
diese Gedanken
tief in mir ranken
lasst mich in Ruh
ich hör euch nicht zu.
Ich will doch nur schlafen
hört auf mich zu strafen
Schatten der Vergangenheit
geschehen vor so langer Zeit.
Eingeholt haben sie mich
es war etwas schmerzlich
doch zeigen sie mir
dass ich stehe hier.
Und jetzt: Husch, geht weg!
Ich will jetzt ins Bett!
KatzenschattenLied meiner Nacht

In jeder Nacht
halte ich ein Herz
Streichle es
erlebe meinen Schmerz
in der Einsamkeit
meiner Nächte
dabei gibt es nur eins
was ich möchte...

Es ist ein Sehnen voller Tränen
und ich kann es nicht verstehen
dass Du nicht willst
es Dir selbst einzugestehen.
Ignorierst Du so mein Flehen
oder willst Du es nicht sehen?
Kannst Du mich nicht hören
oder fang ich an zu stören

Deinen Traum vom Fliegen
lässt Du mich hier liegen
alleine auf dem Kissen
ohne jedes Wissen
was ich Dir bedeute
in dieser kalten Nacht
bin ich leichte Beute
die den Sieg Dir leicht gemacht?

Und so sitze ich allein
in dieser meiner Nacht
weine leise Tränen
um die verlorene Schlacht.
Wo ist die Hoffnung?
Wo ist die Liebe?
Für die ich Nacht für Nacht
wach im Bette liege?

Kannst Du mich nicht hören?
Willst Du es nicht mal?
Lässt Du mich hier leiden
meine Seelenqual?
Was habe ich Dir getan?
Bitte sprich zu mir,
mich töten meine Zweifel
ich brauche ein Wort von Dir....
KatzenschattenAlter Mann

Alter Mann,
Du hast Dein Leben gelebt.
Welk sind
die Blumen auf Deinem Beet.
Was hast
Du noch zu erwarten
Neue Blumen
stehen im Garten
so jung
so frisch
dafür
vergess ich Dich.
Was hast Du erwartet
armer alter Narr
egal was war
es ist nun nicht mehr da.
KatzenschattenDie Wand 4

Na wie nett
was geschieht
im Nachbarbett.
Stöhnen und schrein
Muss das jetzt sein?
Ich weiß
dass ihr das braucht
egal
wie das raucht.
Reibung
erzeugt Wärme
normal
auch ich schwärme
für das
was ihr da macht
aber nicht
in dieser Nacht.
KatzenschattenSchönes Leben

Oh wie schön vor der Mauer zu stehen
oh wie schön, sich im Kreis zu drehen.
Es gibt keine Antwort auf meine Fragen
warum sollte ich noch mehr sagen?
KatzenschattenWarum warte ich
Stunde um Stunde
warum bohre
ich in dieser Wunde?

Mein Herz
voller Blut
meine Seele
voller Wut.

und alles was bleibt
sind Tränen
alleine geweint...
KatzenschattenUnd eine Stimme erhob sich und fragte:
"Was willst Du?"
Ich sah ihn an und wusste keine Antwort.
KatzenschattenUnd stünde die Hoffnung
in Fleisch und Blut
vor meinen Augen
an der Seite der Wut
ich würde sie töten
ich ließe sie leiden
denn mein Schmerz
war zu vermeiden
wenn es diese Lüge
nicht gegeben.
Hure Hoffnung
nichts sei vergeben.
KatzenschattenIch spüre das Feuer
die Glut der Rache
in mir wütet
der Höllendrache.
Er will töten
dich verschlingen
und er wird
nach aussen dringen
wenn die Maske
lächelnd fällt
wenn die Flamme
zu Dir schnellt
vielleicht wirst du
dann verstehen
und meinen Schmerz
einmal sehen.

Brenne, Liebe, brenne
so wie du mich verbranntest
Leid wirst Du erfahren
wie du es niemals kanntest.
Mein Lachen wird
dein Sterben sein
denn am Ende
bist du allein.
Alleine, verloren
unnütz geboren.
Hast es verdorben
drum bist du gestorben.
KatzenschattenGuck nicht so entsetzt:
Du wußtest dass er wächst.
KatzenschattenMorgen werde ich wagen
und es ihm zeigen
ich werde es sagen
mit einem Verneigen:
Siehe hier,
dies ist mein Blut
dies mein Samen
und dies ist
mein Zeichen.
So mache nun Du
dein Zeichen hier
auf dieses Formular
um zu begleichen.
Und,
wenn Gott es will:
HIER IST MEIN ARSCH.
Darin des Übels
Wurzel wohnt
ein Tasten wird
mit Schrei belohnt.
Und er soll führen
mit seinen Fingern
die Untersuchung.
Soll es spüren
in den Dingern
meine Vergeltung.
Oh Chef
Oh Arzt der Urolgie
sag es
bevor ich zieh
weil es
die Wahrheit ist
ungewollt
PROSTATITIS.
Lass mich frei
lass mich gehen
dieses musst
selbst Du einsehen:
Oh Meister Facharzt
in der Wüste geboren
ohne mich
wärst Du verloren
Aber bitte signieren
Sie dieses jetzt
bevor sich jemand
selbst verletzt.
Und wenn es nur
der Ablenkung wegen
ein neuer Ort
im roten Regen
Sieh in meine Augen
Familenvater Ehemann
was wir nun brauchen
ist Zeit für jetzt
bis der Schatten
uns verlässt.
KatzenschattenWer sich öffnet sollte für Füllungen bereit sein.
KatzenschattenDem schlafe schmacht
wünsche gute nacht
euch, die ihr da
seid seit jahr
Drum schlafet gut
geträumte glut
bis erwachet frei
doch nicht allein.
KatzenschattenFickt euch
fickt euch alle
bevor ich
auf euch falle
und ich
Scheiße lalle.

Geht weg
denn ich bin Alkoholiker.
KatzenschattenDer letzte Platz
war einst mir.
Heute Nacht
bin ich hier,
allein, wieder
nur für mich
und denke
über Dich
nach, will
verstehen
diesen Traum.
Schlafen gehen
des Lebens
Zwielicht sehen,
sei's vergebens.
Nein,
lass es
nicht sein
hör nicht auf
mit dem was
Du tust
so zart. Lauf!
mit mir
in Dir
allein
durch Dich
deinem Licht
versuchst
du zu sagen
was sein kann
wenn wagen
wieder Leben heißt
und es dann
das Herz zerreist.
Es wird sein
weil es ist
und Du ein
Leben bist.
KatzenschattenEltern haben die Macht
zu sagen wann Mitternacht
-stunde schlägt
und sich im Schatten
ein wenig Leben regt.
Wenn Horden Ratten
ihrem Ziel entgegen
sich raufen und zanken
dem Schicksal erlegen
und doch weiterstreben
damit sie erreichen
den einen Ort im Leben
ohne ein Weichen
ein Platz zum Zuhausesein
der wunden Seele Eigenheim;
So sind meine Gedanken.
KatzenschattenFnO1

Bitte nutze eine Gabel
dieses eine Mal nur
sonst werde ich Dich töten.
Höre diesen meinen Schwur!

FnO2

Erstens fährt es anders
und zweitens als man lenkt
letztes Jahr zu Ostern
bekam ich es geschenkt.
Ich wollte zwar e'n Mofa
doch bekam ich dieses Teil
es hatte keinen Motor
trotzdem fand ich's geil.

Meine Eltern war'n nicht immer
nicht immer gut zu mir
bis dann stand dieses
Fahrrad vor der Tür.

Das ist mein Fahrrad
vielleicht soll es so sein
ein Rahmen und zwei Räder
ein Licht für Dunkelheit.
Man muss wohl erst gefallen sein
damit es richtig geht
und man in den Straßen
seine Runden dreht.


FnO3
Hast Du wirklich d'ran geglaubt
dass das Schiff nicht untergeht?
Hast Du wirklich d'ran geglaubt
dass da gar kein Eisberg steht?
Man gab halt kräftig Stoff
und fuhr darauf los.
Am Ende fand man sich
wieder auf 'nem Floß...

Ich erinner mich gern an dieses Schiff.
Ein Schiff, dass man nie vergisst.
Doch ich kann nicht weiter singen
denn ich muss nach Hause schwimmen.
Mach's gut Du schönes Schiff;
Auf Wiedersehen!
KatzenschattenWäre die Welt eine Scheibe
wäre sie die schönste Bleibe
doch auf dieser Kugel rund
wird mir alles viel zu bunt.
KatzenschattenMorgen abend

Komm mein Kleiner, tanz mit mir
diese neue Welt schenke ich dir
dreh dich und flieg mit mir in den Morgen
vergessen und Staub sind all deine Sorgen.

Vergiss deine Schmerzen in dieser Nacht
schon solange hast du nicht mehr gelacht
fliehe und fliege dem Leiden davon
und du wirst sehen es bessert sich schon.

Verlasse die Höhle aus deinen Prinzipien
schwebe im Dunstkreis duftender Lilien
komm und lasse dich fallen in meinen Armen
du weißt doch die Liebe kennt kein Erbamen.

So dreh Dich und lebe für ein Stunden
bis dich die Wahrheit wieder gefunden
und deine Tränen anfang'n zu fließen
bis dahin will ich dir die Nacht versüßen.
KatzenschattenIch träume mich weg
aus meinem Leben
denn nur in meiner Welt
kann ich mir vergeben.
Ich verlasse das jetzt
bin nicht mehr da
in meiner Welt
unschuldig wunderbar.
Ein Traum, ein Tanz
soll es sein
bin nicht mehr hier
einfach allein
dass mich keiner
erreichen kann
Kein Freund, kein Tier
und kein Mann.
KatzenschattenVerdammter Fragennebel
der du meine Gedanken bestimmst
würdest du nur vergehen
und die Tränen mit dir nimmst.
Jeden Morgen, erster Gedanke
wie es dir geht, wo du bist
ob du mich noch hasst
oder du mir vergibst.
Fragen, tausend Fragen
unbeantwortet im Treibsand
in den Tiefen meiner Selbst
meiner Seele und Verstand.
Ich bin nicht allein
ich bin auch nicht leer
aber trotz allem
fehlst Du mir sehr.
Ich will nicht verzweifeln
will auch nicht klagen
aber ich habe
Dir soviel zu sagen.
KatzenschattenFick Dich,
der Du da vor mir stehst
egal was ich tu
Du niemals vergehst.
Ich wollt' Dich vergessen
ertränken im Nebel.
Doch bin ich besessen
von Dir ganz allein.
Ich kann nicht entfliehen
nicht von Dir gehen
immer wieder
muss ich Dich ansehen.
Voller Sünden
und Peinlichkeiten
so muss ich mit Dir
mein Leben bestreiten.
Manchmal möchte
ich es einfach beenden
doch kann ich die Buße
nicht einfach verschwenden.
Auf diesem Kreuzzug
gegen Dein Gesicht
fällt das Vergangene
zu groß ins Gewicht.
Ich hasse Dich
ich werde wild.
FICK DICH!
Verhasstes Spiegelbild.
KatzenschattenGeh weg
lass mich allein
was war
nicht mehr sein
wie es war
wunderbar.
Weg
Erinnerung
vorbei
Verzweiflung.
Wunde geheilt
nichts verzeit
die Nacht
Licht
Stern gemacht.
Schmerz
gegangen
es bleibt
Verlangen
nach Worten
nach Orten
nach Wärme
und Licht
doch
will nicht.
KatzenschattenAllein zu stehen
gegen die Worte der Anderen
die alle sagen
Lass sie doch wandern.
Dränge sie
aus deinem Geist
was doch
Vergessen heißt
ich will nicht
vergessen
bin ich
besessen?
Nein
nur weil ich glaube
mir
meinen Schlaf raube
weil ich oft
denke an sie
denn ich
vergesse nie
das was war
in einer Zeit
als sie mich
vom Nebel befreit.
KatzenschattenEs ist ein Minenfeld
auf dem ich hier gehe
jeder Schritt
kann das Ende bedeuten
aber jeder Meter
geschafft auf meinem Weg
bringt mich einen Schritt näher
dorthin wo ich will.

Und wenn die Wahrheit noch so sehr schmerzt:
Ich bin glücklich die Realität zu leben.
Katzenschattensittig here
do it
to myself
behind an
open window.
some nights
cold and freezed
like my back,
my soul,
my mind,
skrewed down
by reality
everywhere
it is:
Hear the
whisper
calling you
from behind
the wall
where the fallen is
the buried
the little child which
cries to the flowers,
to life,
to the bloody rose,
masked in:
MY EYES
scared by
mirrored self
bright about
the future.
The morning.
The sun.
rise and
fall down
each thought
in my mind
in my memory.
Inane.
Stinginess.
Wailing.
Stoned
by dust
by mist
cleared from past,
truth
forgiven
left behind
leaved.
Goodbye
past
goodbye
and stay
where you are:
LEFT.
*kiss*
KatzenschattenDie Welt ist bunt
ich bin gesund
welch' Ironie
so ist es nie.
KatzenschattenFrauenopfer

Hurra! Hurra!
Ich bin ja
immernoch da!
Erwacht am Morgen,
fort die Sorgen,
aus dem Bett
gut versteckt.
Jetzt weiß ich Rat
gehe ins Bad
schreite zur Tat
nehme den Besen
Dreck sei gewesen!
Greife den Schwamm
Haushaltslamm.

Es ist Samstag, Wochenende
niemals eine Zeit verschwende
reibe mir schon die Hände
heute Mittag gibt es Lende.
Ein Stück Fleisch kommt auf den Tisch.
Ja, mein Schatz, ich koch für Dich.
Ich danke Dir für diese Rose
hier ist die genähte Hose
die Strümpfe liegen schon im Schrank
setz Dich und nehme vielen Dank
das ich für Dich lieben kann
oh Du heißgeliebter Mann.

Deine Schuhe sind schmutzig,
das sieht man sofort
auf dem Boden dort
deine Spuren sind lustig
ich putz gleich nochmal
und morgen am Sonntag
servier ich dir Aal.
Aber noch ist es Samstag
die Zeitung ist hier
ich gebe sie dir
dann hole ich Bier.
Fussball kommt auch gleich
das willst du doch sehn
ich will nun zum Fleisch
in meine Küche gehn.
KatzenschattenSeltsam, dass die Lüge so geliebt
und die Wahrheit so gehasst wird.
KatzenschattenStraßenfleisch Asien

Oh, wie toll müsst ihr sein:
Du und Dein Freund.
Wie ihr sie kauft,
die Frauen, die Mädchen,
Geschmäcker sind verschieden,
die Jungs, die schon früh
die Pille nahmen
damit sie Brüste haben
dass sie euch gefallen
etwas besonderes zu sein
um besser zu verdienen.
Die sich vom Nichts
in den Abgrund stürzen.
Seht ihr sie nicht?
Die Tattoos,
zuhälterrepresantiv.
Schön,
wie ihr Bilder macht
Geld verdient
damit ihr euch
auf Asiens Straßen
neues Fleisch kaufen könnt.
Du bleicher Mann
ist dein Photograph
nicht der Behaarte
der auf der anderen Seite
arme Jungen kauft?
Fleisch - Ausverkauf in Asien
*kotz*
Katzenschatten6Stars

Sag mir,
warum tust Du das?
Ich meine,
*rotwerd*
Du siehst gut aus...
Warum gibst Du
Dich
für sowas her?
Und warum mit ihnen?
Oder macht es Dir
ganz einfach Spaß?
Wenn dann
*g*
Weiter so!
KatzenschattenWarum
steh ich nicht einfach auf
und gehe hinüber
dort,
so warm
behütet mich
lässt mich schlafen, leben, glücklichsein.
Warum?
sitze ich hier
und stehe nicht auf?
KatzenschattenHaben im Soll

Endloses Fallen in tiefer Demut
voller Verzweiflung gestorbene Wut
tiefer ins Nichts, in meine Seele
auf dass ich kein Ziel niemals verfehle
nicht fähig zu leben noch zu sterben
umsonst das Ringen, das viele Werben
Verlassen Schmerzen linder
verblasster Traum dieser Kinder
die nicht geboren
die nicht verschworen
die es nicht gibt
weil keiner mich liebt.
KatzenschattenDiese Zeit

What time is it
when snow is grey
air is seen
in lungs will stay
as blacked poison
acid blood
spilled by alived
dead god
smiles about pain
of his children
it's Apocalypse
humans gain
finished then
the game of life
mystery idea
the mankind.
It is the time
of humans end
deadly virus
god has send.
Iced fire
destroys and kills
when the people
loose their skills.
Katzenschattendeep
sleep.
Katzenschattenjetzt es wagen werd ich sagen
wenn die Zeit und ich bereit
die Ewigkeit in Zweisamkeit.
Bis der Tod uns scheiden mag
liebe ich dich an jedem Tag
in allen Stunden und Sekunden
wischt das Wort die Ängste fort
doch sagen und wagen
kann ich es diesmal nicht allein:
Entweder Ja oder kein Verzeihen
das du mir schenkst voller Gunst
Nimm dir die Zeit und sei bereit
Liebe bleibt des Lebens Kunst.
KatzenschattenWillkommen

Willkommen in meiner Welt
frei zu tun was immer Dir gefällt.
Lebe, gebe,
nimm was Du willst
All Deine Sehnsucht stillst.
Hier, in meinen Träumen
meinen Gedanken
die wie die Sünde selbst
an Deinem Körper ranken.

Sehe Dich so klar
so schön, wunderbar
will Dich behalten
die Neue und die Alten.
Dich, mich,
uns verzerrt die Nacht
egal was wird
es liegt in Deiner Macht.
Nimm mich oder
lass mich gehen
was ich will
werden wir sehen.
KatzenschattenSoviele Tränen
Blut an meinen Händen
Zerstört; die Träume
vergessene Legenden.
Kräfte der Vergangenheit
verschollen in der Nacht
verschwunden in der Zeit
aufgegangen im Kosmos
der unwahren Unendlichkeit.
Metawesen, stark und schön
unfähig es aufzuhalten
bewegungsloses Zusehen
gegen die Naturgewalten.
Sie sind gegangen
all diese Gedanken.
Erinnerung allein geblieben.
Die wird mich nicht besiegen.
KatzenschattenHörst du das Schreien, das Wehen, das Klagen?
Der Name des Krieges, der Tod, keine Fragen
auf der ganzen Welt verteilt
keine Zeit dies Leiden heilt,
doch Heil dir, Heil dem Führer
Heil dem himmlichen Verführer
der von meiner Stärke spricht
der mir all mein Glück verspricht.
Ja diese dort, die sind Schuld!
Auf zum Mord, voll Ungeduld.
Ihre Zeichen brennen schon,
nieder mit des Vaters Sohn
sterben soll er, hier und jetzt
auf dass man ihn zu Tode hetzt.
An die Waffen Freund und Feind
dies blut'ge Spiel uns all' vereint
Einmal Menschen steht zusammen
um euch von der Welt zu bannen.
Weg mit euch, sterbt alle aus
Welt säh' dann viel besser aus.
Tod und Verderben
die Menschen sterben
für einen Sieg
im ewigen Krieg.
KatzenschattenDer Strudel der Nacht
er zwingt mich hinab
in mein dunkles Grab
mit all seiner Macht.
Ich wollte nur leben
nehmen und geben
nun ist es zu spät
mich alles verschmäht.
Doch noch ist es Tag
wie schön ist das Licht
ich seh schon den Sarg
entfliehen kann ich nicht.
Jeder einzelne Augenblick
kaum gewesen schon vorbei
kommt niemals zurück
ich sterbe bald, bitte verzeih'
Mit jedem Schritt
näher ich mich
nur noch ein Schritt
das Leben endlich
vorbei ist es, ausgelebt
verschwunden alles
wonach es strebt.
Was wird bleiben
von all dem Leiden?
Vielleicht ein Stein
mit Blumenschmuck
reich mir den Wein
noch einen Schluck
ich will nicht gehen
will's noch nicht sehen
das Ende von mir.
Bleiben bei Dir
nur dies will ich wirklich
und Liebe unendlich.
Lieber Tod, bitte lass mich
noch ein kleines bißchen hier
dann empfange ich dich
lass es geschehen mit mir.
KatzenschattenIch geh mal raus zum Spielen
sprach das Kind zur Mutter
wie eines von so vielen
und ging auf eine Wiese.
Plötzlich peitscht ein lauter Knall
die Mutter sah des Kindes Fall
nun liegt zerfetzt es einfach da
wo vorher eine Miene war.
KatzenschattenKönnt ich mich nur zur Ruhe begeben
was wäre dies für ein leichtes Leben
KatzenschattenNicht aufsagen:
Wär ich Gott nur einen Tag
höret was dann ich sag:
Ein einfach leises kleines Husch
und vom Berge fällt ein Busch.
KatzenschattenBomb's better than gun.

...or do you want hear

the son cries for his mother

the brother for his sister

the sister for her brother

children for their father

for grandpa and grandmom

for daughter and son

for friends and neighbours

for uncles and aunts

for classmates and collegs

for faces you met in the streets.

Why want you to shout one person
if you can kill more than biggest gun
just using a bomb for murder million
and you have to know it`s the cheapest opinion

Just one target, forget the lifes
them lost, also..
forget. It's okay..
you do it for your land.
Because...
this are our enemies.
They are dangerous for our freedom.
They are:

No men.

No wifes.

No childreen.

No people.

No faces.

No lifes.

Just targets.... targets..... targets.


I am the generator of war,
who tells you
who free your brain from all these feelings.
You need no feelings. You are soldier.


You fight for your contry.

You fight for your land.

You fight for your flag.

You fight for your leader.

You fight your right.

Your right?

[SIZE=3]
Your right ist to kill?


Your right ist to kill?

[/SIZE]

Take your bible, your Coran, your book of justice,
and show me were you have find this, please.
KatzenschattenFPH (Freie Pogo Hymne)

Fuck your military rules.
KatzenschattenVoll der Worte schreite
ich zur nächsten Seite.
Denn diese hier
die mag ich nicht
Hände nähern
sich dem Gesicht
greifen zu
und lassen los.
Sag mal was
soll das bloß?
Nur eine Blöße
bißchen böse
nur ein Reim
gemacht allein.
KatzenschattenEs hat geklappt, wie ist das toll
die letzte Seite wurde voll
gediegen geschrieben
Buch bleibt noch liegen
Verfasste Sprüche voller Worte
von Gedanken seltsamster Orte
meine Seele liegt brach
komm her les es nach
dies ist der Aufbau meinens Lebens
ist es für dich oder einfach vergebens?
Nur für mich ganz allein
wird es mindestens sein.
Katzenschattentreiben oder Gedanken des freiwilligen Helfers.

Ich weiß nicht wozu, ich weiß nicht wohin,
doch hinein in den Zug, er bringt dich dorthin.
Nimm deinen Koffer, die Kinder, die Kleider.
Wohin es jetzt geht, das weiß leider keiner.

Her mit der Brille, den Haaren, dem Zahngold,
ihr seid nunmal anders, ihr zahlt jetzt den Sold.
Hinein ins Abteil, hier ist doch noch Platz
zum Abschied hörtet nun diesen Satz:

Ich bin hier, ich muss euch treiben
beeilt euch und niemand muss leiden
hört auf zu weinen, zu schreien, zu klagen.
Weg bringt euch nun der Eisenbahnwagen.

Wohin es geht, das weiß ich nicht
ich stehe hier nicht vor Gericht
ich bin Soldat, gehorche Befehlen.
Geht doch bitte, ich will keinen quälen.

So treibe ich noch eine kleine Familie
auseinder, Vater liegt tot in der Diele.
Ich will das Geschrei der Mutter nicht hören.
Bald sind sie weg und keinen wird es stören.

Ich bin hier, lasst euch treiben
das Masaker will ich vermeiden
nun kommen dazu die Frauen mit Kind.
Ich kann nichts dafür dass sie anders sind.

Auf! Hinein in den Zug, ein paar gehen noch,
der Rest wird dann auch noch dazugestopft.
Nun fahren sie ab und es wird Nacht,
morgen das Gleiche und ich halte Wacht.

Das ist die Geschichte vom einfachen Mann
der gegen sowas gar nichts machen kann.
Er lässt sich nur treiben von rechten Ideen.
Wohin sowas führt konnten wir damals sehen.
Katzenschatten[U]Die Wahrheit einer Nacht[/U]


Verschwunden in Sekunden
die ein Leben sind.
Bin ich erwachsen
oder doch nur ein Kind?
Bin ich ich selbst
oder was du erzählst?
Bin ich mein Glaube,
bin ich mein Weg?
Bin ich der, der
vor dem Spiegel steht?
Bin ich das, was ich sehe und denke?
Ist es wahr, dass ich mein Leben lenke?
Lebe ich selbst eines anderen Traum?
Ist es die Wahrheit oder nebliger Schaum?
Bist Du was zu sehen ich glaube?
Bist Du selbst da oder weil ich Dich raube?
Wann ist's vorbei; es ist doch so schön,
oder werde ich mit Dir mein Leben geh'n?


Fragen und Fragen an so vielen Tagen...


die Antwort scheint einfach, so offensichtlich,
ich bete und hoffe: Ich mache es richtig.
Der Preis, so heiß und was ich nicht weiß
werde ich lernen.
Es steht in den Sternen, doch können wir lesen;
hinter uns lassen, was einst war gewesen.
Weiter noch vorne übersprungen den Abgrund;
der Kreis schließt sich ewig und ist dabei rund
so wie es geht in unserm Leben,
wenn wir uns uns're Schuld vergeben.
Leid und Kummer werden wir tragen
es ist ein schönes gefahrvolles Wagen:
Ein Leben zu zweit, zu allem bereit
ab jetzt für immer in Ewigkeit.
Ein Schritt zuviel, endlich weg
abgefallen ist der Winterspeck
der Faulheit entflohen, geborenes Fohlen
Spring Kleiner spring! Und dir ein Lied sing,
damit du nicht hilflos, nackt und bloß
bist... und dich wieder verpisst
hinab in Loch trübsinniger Traurigkeit
in der du bewegungslos verbleibst
weil du dein Leben verneinst.
Hinein mit dir, hinein in die Nebel
vor deiner Stimme schützt dich der Knebel
der Ohren verschlossen, die Augen fest zu
zu verschwinden und sterben das willst Du
Einfach und sicher alleine mit sich.
Nichts und niemand beträfe mich.
Einsam verlassen zurückgeblieben
manchmal ein Preis für das Verlieben.
Doch möglich ist alles, zusammen vereint
egal wer nun unsere Regeln verneint,
nicht versteht und Däumchen dreht
was uns betrifft das sind nur noch wir,
egal wer "wir" mal war, es wäre wirr
Beendetes nachzuleben alleine für sich
und der andere kennt dich nicht.
Erzähle, erzähle, so vieles von Dir,
ich weiß nicht wo doch stehe ich hier:
Für Dich, für mich,
für uns ganz allein
Erfüllt wird
mein Leben nun sein.
Was nicht heißt dass
es mir nimmt den Spaß
am Leben dort draussen
da drinnen und außen
den Trubel der Welt, die Schwärze der Nacht
verlasse, verprasse, denn
Du bist mein Balsam, Du gibst mir die Macht,
zu handeln, zu leben, mir selbst zu vergeben.
Und ich will Dich, für mich ganz allein
mit Dir bin ich groß und furchtbar klein.
ICH LIEBE DICH !!!!!!!!!!!! aus ganzem Herzen
selbst mit den daraus resultierenden Schmerzen.
Wenn Glück und Pech gemeinsam erwachen
liegt es an uns was wir daraus machen,
einen Käfig für uns oder ein Märchenschloss,
ein alter Klepper oder ein tüchtiges Ross,
eine Festung für uns wird es jedenfalls sein
in dem wir gemeinsam und manchmal allein,
leben und kleben wie feuchte Nelken
frei gefällig nach unserem Denken.
Du bist bereit, dies kann ich sehen.
Ich will mit Dir diesen Weg gehen.

[I]für Tine[/I]
KatzenschattenIch liebe dich,
versunken in der tiefen Schönheit des Seins,
schwerelos schwebend in einer Wolke aus Wohligkeit,
die Sanft meine Existens umschließt und mich treiben lässt
im Meer des Himmels das warm den Raum erfüllt.
Du hällst mich sicher in meinem Innern, in dem noch das heiße Feuer der Hölle brennt, das mich nährt und doch gefangen hält.
Es zieht mich nach unten
in das fahle Grau des Leids
fern der Sonne, den Sternen
die mir dereinst leuchteten,
eben noch, bevor ich fiel
weiß selbst nicht wie,
vielleicht zuviel schwarz im grellen Blau
geblendet vom Glück in das sich
heimlich das Schlechte schlich,
in dem Moment als ich dicht mehr sah,
in dem ich mich in uns vergaß
dieses verdammte Eigenleben der Beziehung,
als die Liebe sich verselbsständigte,
der Trieb sich abwand,
der Samen verbraucht,
hingeworfen und vergessen
gestorben....
Oh Sünde, ich verdamme dich!
Aber bei nicht begehen belastet sie nicht.
Einfach ist es, die Antwort bist du.
Nehme ich deine Hand
weiß ich was ich hab.
KatzenschattenDiese Kerze

Diese Kerze brennt für Dich
nur für Dich sei dieses Licht
jeden Tag und jede Nacht
habe ich an Dich gedacht.
Wir waren verbunden in jener Zeit
doch für Freundschaft bin ich bereit
kleiner Stern im Nebel verborgen
teile mit mir all deine Sorgen
ich bin hier und werde es bleiben
ich will teilen mit Dir Deine Leiden.

für Kathi
Katzenschattenzugesehen

Seines Standes gemäß
unternahm der Schmied nichts
als die Edelleute, Ritter wohlgemerkt
die Hände an das Fleisch gelegt
die Scham entlöst und dargeboten
die Magt, doch seine Frau,
benutzten für sich standesgmäß.


zugeschlagen

Ach nein, Du wirkste noch,
oh Schmied der Du dort standst
schweigend still verharrend
doch dann als sie Dir zugewandt
Hilfe erbat in ihrem Leid
hast Du nur weggesehen
sie gestraft mit Leid und Schuld.


fallengelassen

Der Schmied verließ die junge Maid
sie war allein mit Kind und Pflicht.


aufgestanden

Hinein hinein,
dies ist das Leben
ein Rausch, ein Kuß
ein kleiner Schmerz
geben was gegeben
an dich mein Kind.


Der Aufbruch

Die Mutter ist tot
das Kind war allein
eigenes Leben
bleiben, gehen?
Kopf und Körper
nicht ganz Seele
auf der Welt
lebend...
KatzenschattenSchwarzgedanken...

ich höre euer lachen
liebe solche sachen
aus meiner dunklen niesche
deshalb ich nicht krieche
hinaus in das licht?
nein, das will ich nicht
verhüllt beschützt von schatten
ein kleines huschen der ratten
vergessene gräber der toten
depesche der lautlosen boten
des feuers letzte glut
letzter tropfen blut
mit brennendem herz
voll seligem schmerz
doch mit tiefer mystik
und schwarzem geschick
der fledermaus schwingen
wird es mir gelingen
mich selbst zu leben
und euch zu vergeben.


buntes, weltzerstörerisches PACK!
KatzenschattenAch verdammt
nun sitze ich hier
alleine
in der Nacht.
Was?
frage ich mich
habe ich mir nur
dabei gedacht...
Aber vielleicht
muss es sein
dieses Mal
diese Nacht
KatzenschattenGedankenberge lasten auf
meiner Seele, meinem Geist.
Nur eine kleines Stück
bevor es mich zerreisst.
Was tust Du?
Was Machst Du?
Sag mir:
Wie geht es Dir?
Du bist gegangen
so wie ich
mir bleibt nur bangen
vielleicht
höre ich von Dir.
KatzenschattenGeld, Geld immer nur Geld
Ist das alles was für Dich zählt?
Willst Du mich jetzt kaufen
bevor wir Dir entlaufen?
Kannst Du nicht sehen
dass wir Dir entgehen?
Dass wir durch Dein Geld
hörig bleiben Deiner Welt
wird es in diesem Leben
für Dich nicht mehr geben.
Bitte Mutter, gib es auf
lass den Dingen ihren Lauf.
KatzenschattenGedanken wogen hin und her
federleicht und doch so schwer
werden wieder gar nichts bringen
ziehen nur enger meine Schlingen.
Am Ende bleibt nur noch der Tod
doch ist er das Ende meiner Not?
Nein, in der Hölle wird sie ewig währen
Warum über das Leben sich beschweren?
KatzenschattenRTL2

Blut, Blut und noch mehr Blut
Oh was sind die Quoten gut
Sex, Gewalt und Ängste schüren
bald wird kein Mensch mehr spüren
was Mitgefühl einem noch bedeutet
wenn die Menschlichkeit ausgebeutet.
Zeigt das Verderben jeden Tag
dem der dieses sehen mag
Eines möchte ich nicht missen:
Den Blick hinter die Kulissen
Sitzen die Haare noch richtig?
Dieses Blutbad ist gar prächtig
Anderer Leid wird die Fessel
Zuhause auf dem Fernsehsessel.
KatzenschattenImmer weine ich heimlich
damit du es nicht siehst
Ich habe nur Angst
dass Du mir vergibst.
KatzenschattenPunk...

Ich bin dein Gott
deine tiefe Religion
dein Führer im Leben
dein Vater und dein Sohn.
Ich gebe dir die Freiheit
zu sagen was ich denke.
Gehe deine Wege
die allein ich für dich lenke.
Ich bin der Moderator
auf diesem deinem Forum
denn ich bin ein ganz schlauer
und du bleibst ewig dumm.
Wenn ich will dann strafe
ich dich für deine Worte
denn ich habe genug
von dir und deiner Sorte.
Du bist anders als ich
wirst deshalb nicht geliebt
jetzt wirst du verbannt
weil es mir so beliebt.
Ich bin der Führer
einfach unangreifbar
mit mir ist die Elite
die find ich wunderbar.
Ich war ein Verlierer
das ist schon lange her
vergeben und vergessen
denn hier bin ich Führer.
KatzenschattenEingesperrt in kalten Wänden
nur ein Fenster ist geblieben
Ein kleiner Blick in andre Welten
ich bin hinab gestiegen
in eine Welt nur für mich
in der ich alleine bleibe
ohne einen Platz für dich.
Allein, allein
das will ich sein
nur für mich
und meine Gedanken
meine Träume
einsames Wanken
durch die Schwärze meiner Seele
die Spuren meines Lebens
meiner Sünden. Deine Befehle
kümmern mich nicht mehr.
KatzenschattenKeinen Schritt kann ich gehen
ohne dich dabei zu sehen
jeden Tag das gleiche Spiel
langsam wird es mir zuviel.
Verschwunden ist die Freiheit
am Ende meiner Weisheit.
Bleibt nur noch eine Flucht
doch was ist mit dieser Sucht
nach dir und deiner Wirkung
oder ist es nur Erinnerung?
KatzenschattenWahnsinn

Gib mir meinen Schmerz
ich habe ihn verdient
Zerstöre mein Herz
wie es dir beliebt.
Mach es mit mir
wie es immer war
ich vertraue dir
du bist wunderbar.
Du benutzt mich
so wie einst früher
als ich war für dich
die kleine Schwester.
Nimm mich jetzt
bitte greif zu
ich bin verletzt
schuld bist du.
Das wirst du sein
bis zu deinem Tod
nur du ganz allein
bist mein täglich Brot.
KatzenschattenKreuzigung

Sie führen mich heran
die Balken sind schon dort
zusammen gezimmert
dies wird mein Sterbensort.
Sie legen mich auf
das Zeichen des Herrn
das Klirren der Nägel
erreicht mich als Lärm.
Sie halten mich fest
ich kann nicht entgehen
in der grellen Sonne
kann ich nichts mehr sehen
aber fühlen kann ich
die Nägel in den Armen
die sie mir einschlagen
ohne Herz und Erbarmen.
Mein Schreien verhallt
ich verstumme nun ganz
mein Blut fließt zu Boden
mit seltsamen Glanz.
Meine Schmerzen
sie spüren sie nicht
kein Blick erreicht
mein fahles Gesicht.
Jemand schlägt einen
Nagel in meine Beine
man richtet mich auf
und lässt mich alleine
sterbend zurück
allein zwischen diesen
Kreuzen und Menschen
die hier zusammen
einsam verwesen.
KatzenschattenIch stell dir eine Falle
oder geb dir eine Chance
mal sehen was du tust
dann werde ich sehen
ob du bleibst oder gehst
oder ob ich dich
jemals wieder treffen will.
Du hast die Wahl
einmal noch
obwohl ich eigentlich
keine Lust habe
mich weiter mit dir
abzugeben.
Du hast den Tropfen
fallen lassen
dein ist das Fass
das nun übergelaufen
ist.
Arschloch.
KatzenschattenNun denn,
die Chance genutzt
alles ist vergeben
hast du gutgemacht
und weiter
gehts im Leben.
*freu*
KatzenschattenEndlich etwas Wärme
allein durch die Nähe
die ich spürte in deinen Worten.
Ich habe dich vermisst
aber jetzt
bist du wieder da.
Danke.
KatzenschattenSonne

Verschwinde mit deinem Licht
denn ich vertrag das nicht.
In deinen schädlichen UV-Strahlen
will ich mich gar nicht aalen.
Blöder Stern, du blendest mich
und bringst Farbe ins Gesicht.
Wegen dir muss ich schwitzen
will doch nur im Schatten sitzen
darum warte ich auf die Nacht
damit mein Leben mir erwacht.
KatzenschattenSchweigt
ihr Dämonen
in meinem Geist
ich habe
vergessen
was Frieden heißt.
Friede
in mir
in meinem Herz
zu tief
sitzt er
mein kleiner Schmerz.
Heraus
mit ihm
wo ist das Messer?
Zerschneide
mein Fleisch
so ist es besser.
Das Blut
es fließt
aus meinen Wunden.
Kummer
verläßt mich
für ein paar Stunden.
KatzenschattenLiebe Eltern

Liebe Eltern,
lassen wir die Fehler mal bei Seite
die Euren wie die meinen
wisst Ihr, warum ich aufhörte
Euch zu lieben?

Doch nur,
weil es den Gedanken gab
Euch zu verlieren wenn Ihr sterbt.
Das habe ich Euch all die Jahre
verschwiegen.

Und jetzt
will ich Euch nur
einmal in die Arme nehmen
um noch einmal
ein Kind zu sein.

Zu spüren
wie es damals war
als ich noch glaubte
IHR lasst mich
niemals allein.
KatzenschattenWar es das?

Nachdem was war,
war es das ?
Kommt da nichts mehr,
war es das?
Kein weiteres Wort,
war es das?
Warte ich umsonst,
war es das?
Kein Anruf, nichts,
war es das?
Einfach verschwunden,
war es das?
Du bist gegangen,
war es das?
Bleibe ich noch oder
war es das?
KatzenschattenBaumweh

Auch wenn ich weiß
dass er als Essigbaum
weder hierhergepasst
noch irgendeinem Tier
Nahrung gab
folgt mir ein Traum
nocheinmal in den Ästen
zu sitzen und auf
die Erde zu blicken
so wie damals
bevor er gefällt
und die Garage
gerettet wurde
die mein Baum
mit seinen Wurzeln
gefährdete.
KatzenschattenR.

Ich würde Dich gern fragen
wie es Dir geht
und wie es mit Deinem
Leben steht.
KatzenschattenTage wie dieser
sinnlos und trüb
an denen ich mich
fühl' wie ein Dieb
der die Nacht gestohlen
und den Morgen vergaß
während er armseelig
im Morgentau saß.
KatzenschattenFolgst Du mir
oder ist es mein Schatten?
Bin ich dein Fressen
oder das Deiner Ratten?
Liebst Du mich
oder willst Du mein Leben?
Hasst Du mich
oder kannst mir vergeben?
KatzenschattenIn der Einsamkeit des Seins
geboren und immer noch am Leben
doch irgendwie ist es keins
dort ist kein Laut und kein Beben
Nichts ist hier und doch so viel
doch greifen kann ich nichts davon
das Ende ist mein letztes Ziel
würde ich es nur erreichen schon
damit mein Tod nun abzusehen
ich nicht in Angst warten muss
ich wüsste wann die Zeit zu gehen
wann endet dieser Lebensfluss.
KatzenschattenWo bist Du?
Ich kann Dich nicht sehen,
nicht mal hören,
bleibst verschwunden.
Du weißt schon
durch Dein Benehmen
Dein Verschwinden
reisst Du mir Wunden
die nicht heilen
bis ich nur ein Wort
von Dir direkt gehört.



[I]für die eine...[/I]
KatzenschattenImmer dann
wenn man glaubt
man wird verstanden
aufgenommen
ist es so
dass die Leute
denen man
Vertrauen schenkt
diejenigen sind
die einem
das Messer in
den Rücken jagen
weil diese Menschen
nicht anders können
weil sie es nie gelernt
und vielleicht
nicht besser wissen
kleine Mädchen
die sich
etablieren wollen
sich anbiedern
Mitleid erheischen
denunzieren
oder einfach lügen
und so dumm sind
dass sie glauben
ihr Treiben
bleibt unbemerkt.
Ich bin also
größter Lügner
ach weißt Du Kleine:
fick Dich selbst.

[I]für eine andere...[/I]
KatzenschattenRegenmantel

Armer kleiner Regenmantel
bist Du plötzlich naß geworden
aber durch Dein Weinen
wirst Du nur noch nasser.

Armer kleiner Regenmantel
Du wirst wieder trocknen
aber beim nächsten Regen
wirst Du wieder naß.

Armer kleiner Regenmantel
wenn Wasser fürchtest
wärst Du lieber ein gelbes
Sommerkleid geworden.
KatzenschattenScheiße....
irgendwie habe ich Lust
bei all meinem Frust
Dir mein Sperma
ins Gesicht zu spritzen
und dabei
all deine Träume zu besitzen.
Du bist nur ein
Stück Fleisch
welches
mir ist gleich
ich geborgen habe
als Strandgut des Abends.
Komm her
blas mich
reib mich
ich will Dich besitzen
und in Deine Votze spritzen.
Mehr bist Du
nicht wert
ich schwöre es
bei meinem Schwert.
KatzenschattenStill, einsam und allein
vielleicht muss so sein.
Ich kann nur so leben
nur so mir vergeben
einen Schritt gegangen
in Träumen gehangen
in einer anderen Zeit
noch zu allem bereit.
Jugend wo bist du
ist diese Tür zu?
Ist sie geschlossen
ist es beschlossen
dass ich hier allein
muss ewig schrein?
Wie es sich gehört:
Alleine und ungestört.
KatzenschattenFrohe Weihnacht

Die Kinder sterben
ich kauf Geschenke
die Läden werben
zu bunt ich denke
Eile und Geld
vieles kaufen
schöne Welt
weiter laufen
Hunger und Krieg
kurz vergessen
des Konsums Sieg
Sex und Fressen
Fest der Liebe
eintagsgläubig
Herr der Diebe
Gottes reudig
frohe Weihnacht
all den Leuten
noch mal gelacht
für die Meuten
die nichts wissen
von diesem Fest
das das Gewissen
schweigen lässt.
Katzenschattennoch eines Mutter

Mutter
Du willst mich nicht verstehen
Du willst meinen Weg nicht sehen
doch ich weiß ich muss ihn gehen
denn dies ist mein Leben
das muss ich mir geben
meinen Wünschen, meinen Träumen
will ich folgen, nichts versäumen
denn wenn ich alt bin so wie Du
will ich mir sagen immerzu
ich habe gelebt, bin meinen Weg gegangen
mit meiner Hoffnung und meinem Bangen
denn es war ich der geatmet hat
und ich bin noch lange nicht satt.
KatzenschattenMir ist so kalt
ich fühl' mich alt
und hoffe stark
ich sterbe bald.
KatzenschattenSchreiend erwacht
in tiefster Nacht
ich habe dich gesucht
und zugleich verflucht
dass in dieser Kälte allein
ich muss ohne Dich sein.

Sage mir: Wo bist Du hin?
Sage mir: Wo bin ich drin?
Ist dies ein Alptraum ohne Ende?
Sag warum zittern die Hände?

Ich bin hier
doch Du bist nicht
dort wo ich Dich erhofft
es ist mir
dieses fahle Licht
welches an mein Fenster klopft.

Sage mir: Wo bist Du hin?
Sage mir: Wo bin ich drin?
In diesem Alptraum ohne Hoffnung
Teufelskreis der Erinnerung.
KatzenschattenRohes Fest '06

Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum
Sekt und Wein ham mich umgehauen.
Ich war voll und dabei froh
wünschte Muttern ging 's mal so
Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum
doppelt konnt ich Dich anschau'n.
KatzenschattenSylvester

Morgen Kinder gibt es den Soundtrack zum Krieg
nur ohne Todesschreie und dem Jubel zum Sieg
aber es wird krachen in allen Ecken und Straßen
Raketen, Donnerschläge, ein rauchiges Spaßen.
Wie gut dass die Raketen keine Kinder töten
nur mal kurz den Himmel blitzartig erröten
dass keine Leichen dann liegen auf der Erde
auf das zweitausendsieben besser werde.
KatzenschattenOh gebt mir Alkohol
ich will nichts mehr sehen
will meiner selbst
meinem Leben wohl entgehen
will entliehen
will fallen in den Rausch
will vergessen
einen Seelentausch.
KatzenschattenSag mir Seele:
warum spürt man Dich
nur wenn Du schmerzt
dort irgendwo
wo sonst nichts ist
zwischen Bauch und Herz?
KatzenschattenSelbstmord?

Leben will ich
hier und jetzt
damit man mich
weiter verletzt.
KatzenschattenWarum soll ich mich verletzen immerzu?
Ich kann es doch nicht so gut wie Du.
KatzenschattenWieviele Tränen muss ich weinen
damit ich in ihnen ertrinken kann?
KatzenschattenSelbsterkenntnis

Ich springe hoch
will meinen Stern erreichen
doch der Traum
muss der Wahrheit weichen.
KatzenschattenNarzissgeschenk

Beim Spazieren am Ostseestrand
einen alten Spiegel ich dort fand
ich sah hinein und dachte mir
dies schöne Bildnis schenk ich Dir.
KatzenschattenIns Licht

Ich renne ins Licht
damit es mich richt
denn ich will vor allem
zu Staub nun zerfallen.
KatzenschattenKriegsumstand

Es ist Krieg
die Erde brennt
es ist egal
wohin ihr rennt
der Tod ist
schon vor Euch dort
es gibt kein
Glück an diesem Ort.
KatzenschattenFür die kurze Betroffenheit zum Abendessen

"Komm mein Kleines
komm schnell her!
Siehst Du diesen alten Herrn?
Ich sag Dir: Der hat Kinder gern.
Darum geh zu ihm,
mach was er sagt!"
Das Kind nicht zu
widersprechen mag
denn es hat nach all der Zeit
keine kleinen Träume mehr.
KatzenschattenSamstag Abend in der Rheinstraße 47

Dein altes Fleisch
ist mir gleich.
Kannst Du aus dem Wege gehn?
Ich würd gern die Sportschau sehn.
Jetzt fang hier nicht zu weinen an
zu klagen über Deinen Mann
Du Ärmste unter allen Frauen
sei ruhig, ich will die Sportschau schauen.

Dann bleibe hier
schau Deinen Sport
ich verlasse
nun diesen Ort
der mir einst Zuhause war.
Jetzt geh ich und bleib da
in meinem Zimmer will ich trinken
und an bessere Zeiten denken.
KatzenschattenRecycling

An dem Tag an dem ich sterbe
werde ich ein Teil dieser Erde
obwohl ich es heute auch bin
denn es hat nun wieder Sinn.
KatzenschattenDie Frage nach der Trueness

Ein Loch voll Schmerz
ich spring hinein
denn nur so
kann ich gothic sein.
Jetzt bin ich hier
der Schmerz ist mir.
Lege schwarze Stoffe an
weil man das so anzieht
damit mir jeder ansieht
wie sehr ich leiden kann.
Ich bin traurig jeden Tag
will sehr bald in meinen Sarg
ich bin blaß und kreidebleich
Glück und Freude sind mir gleich.
Ich bin schwarz und ultratrue
gepeinigt bin ich immerzu
ich klage laut und bin am Zetern
das bunte Pack wird zu Verrätern
denn sie lächeln, oh wie schlimm
wie gut dass ich ein Gothic bin!
KatzenschattenAllein im Leben: Allein im Tod?
Teilt denn niemand hier
mit mir sein Brot?
Sind im Hunger die Menschen allein?
Wenn es so ist will kein Mensch ich sein.
KatzenschattenWestlich

So ihr Lieben
jetzt seit ihr ausgebombt
und wisst ihr auch
was jetzt noch kommt?
Eine Karawane Coca-Cola-LKWs
und McDonalds-Filialen
damit ihr seht
für was Eure Helden starben.
Für den Konsum
die Demokratie
für Diabethes
und Fressen wie nie.
Konsum, Konsum
ihr braucht nur Geld
denn neben den USA
regiert es die Welt.
Was zählt da schon der Kinder Tod?
Wer braucht denn da noch frisches Brot?
Esset Fast-Food liebe Kinder
erst die Väter dann die Rinder
werden getötet für den großen Staat
von Kriegstreibern und Teufelssaat.
KatzenschattenMit-LEID?

Ein Kind es brennt
während es durch eine Straße rennt
irgendwo ganz weit weg
liegt es da und stirbt im Dreck.
Ein kleines Kind und nur ein Bild
welches kurz die Schaulust stillt.
Die Erinnerung daran ist bald verloren
vergessen schnell es gibt Millionen
solcher Fälle in kürzester Zeit
dafür ist kein Geist bereit
mitzuleiden geht mal kurz
alles weitere ist eh schnurz.
Denn was soll man da schon machen
wenn irgendwo die Bomben krachen
Mienen zerfetzen Kinderleib
ausser ein: Es tut mir Leid?
KatzenschattenDie Waise und das Kaugummi

Meine Heimat ist jetzt Feindesland
denn sie ist in Feindeshand
ich kann nicht mehr spielen
weil Gewehre auf mich zielen
Auf dem Felde liegen Mienen
ich muss den Besatzern dienen
ich bekomme gut zu Essen
und kann dabei vergessen
dass sie noch vor kurzer Zeit
über mich brachten Chaos und Leid.
Meine Eltern haben sie mir geraubt
mit Kaugummi meine Treue erkauft.
KatzenschattenJasminblick

Sie traut niemals meinen Worten
sie glaubt nur was ich tu
und falle ich zu Boden
schaut sie dabei zu.
KatzenschattenHandreiche

Sie liegt schwer auf ihrem Rücken
ich muss mich zu ihr runterbücken
um sie wieder aufzuheben
damit sie kann weiterleben.
KatzenschattenMöchtegernblind

Schlafen, oh schlafen will ich jetzt gehen
weil ich kann die Welt,
diese Welt nun nicht mehr sehen.
Sie wird schwarz und es wird Nacht
dieser Tag ist nun vollbracht.
Er war wirklich tatenreich
dafür bin ich leichengleich.
Nun denn, Welt, ich geh zur Ruh
schließe noch die Augen zu
als letzte Tat an diesem Tage
morgen ich mich weiter wage
auf dem Weg ins nirgendwo
auf das ich lande irgendwo
weiter laufe ich, immer weiter
auf der verdammten Lebensleiter.
KatzenschattenRudelbumms

Die Wölfe aus fernen Ländern
wollten sich einst treffen
die Mütter mit den Nichten
die Väter mit den Neffen
so rannten sie schnell los
zu einem einzigen Ort
und als sie sich trafen
bummste es laut dort.
KatzenschattenSchwer ist die Last des Lebens
so liegt sie auf meinen Schultern.
Will mich fallenlassen
und sie gleich mit...

Doch sie sitzt auf mir,
lässt mich nicht wanken,
sie treibt mich weiter
durch dunkle Gedanken.

Ich kann
und will auch
irgendwie
nicht mehr.
Wär' ich
doch nur noch
mein eigener
Herr.
Ich würde fallen
für mich ganz allein
und könnte mir dieses
sogar verzeihen.
Katzenschatten[SIZE=4]Verzeihen und Gnade:
Für mich viel zu schade.
[/SIZE]
KatzenschattenAbendgedanken

Man nennt es weise Utopie
und denkt dabei:
Dies geschieht wohl nie.
Doch all zu oft,
ganz unverhofft,
wird aus dem bösen Traum
ganz plötzlich Wahrheit.
Dann sieht man sich umgeben
von seinem eignen Leben
in völliger... Klarheit.
KatzenschattenStay

Zum Sterben zu schön,
zum Leben zu schwach.
Die Tränen verschwinden
im Maskengelach.
An der Wand sind
nur Schatten zu sehen.
Soll ich ich bleiben
oder doch einfach gehen?
In ein neues Land
in dem mich keiner kennt,
wo mich niemand
bei meinem Namen nennt.
Weggehen hieße fliehen
doch will ich dies nicht
vom Mut der Verzweiflung
erzählt jenes Gedicht.
KatzenschattenRede

Hör auf zu schweigen
und rede mit mir,
denn noch hör' ich zu,
denn noch bin ich hier.
Wenn du aber nicht bald zu mir sprichst
die Mauer des Schweigens nicht zerbrichst,
dann werde ich gehen
und bleibe ganz fort.
Also sprich nun mit mir;
komm, sag mir ein Wort.
KatzenschattenFreiheit und Beziehung

Halte mich
mein kleines Licht,
doch bitte ich:
Erdrück mich nicht.
KatzenschattenAlleine unter Freunden

Die Tränen blieben ungehört;
nicht dass dies mich wirklich stört.
Ich würde es nicht wagen
Euch mein Leid zu klagen,
weil ich Eurem Freundschaftssinn
nun nicht mehr ganz so sicher bin.
KatzenschattenEinsam ist der Weg des Helden
wenn er hat nichts zu melden.
Alleine sitzt er auf dem Wagen
und hat gar nichts mehr zu sagen.
KatzenschattenOh Leben mein.

Niemand hört mein Schrein
denn ich bin allein
und so soll es sein.
Verblasster Schein.
Sinnloses Sein.
Oh Leben mein,
du sagst nein,
kannst nicht verzeihn,
ich bleib' allein.
Einsamer Stein.
KatzenschattenZu Staub zerfallen ist seine Welt
die er nun in Händen hält.
Stetig rinnt sie durch die Finger
zu verschwinden jetzt für immer.
KatzenschattenIns Nichtmehrsein

Mein Weg führt mich nach unten,
doch falle ich nicht,
denn da ich gesprungen bin,
fliege ich im Licht;
hinein in das Dunkel
des Nichtmehrseins.
Dies Leben ist beendet;
es war ja nur meins.
KatzenschattenOstererbsen

Mein Geist ist völlig leer
in der Brust wiegt es mir schwer.
Ausgefüllt mit dunklen Gefühlen
die erschienen irgendwoher,
wohl aus dem Schwarzen tief in mir,
kann es nicht erfassen
doch will ich es schenken Dir.
Wenn Du möchtest nimm es an:
Ich bin Dein kleines Osterlamm.
KatzenschattenWenn

Wenn der Tag vergangen
und die Nacht gekommen,
mir die Dunkelheit
alles Licht genommen,
dann werde ich vom Schmerz befreit
und endlich frei sein
für jetzt bis zum Ende der Zeit
und - endlich allein.
Katzenschattennoch...

Noch letzte Nacht
hab' ich gedacht
es könnte werden
wie damals zuvor,
ich konnte Dich hören
mit offenem Ohr,
doch zum sehen
war ich zu blind
wie konnt's geschehen?
Ich albernes Kind!
Alles vorbei!
Kaum gelebt schon gestorben;
gefallenes Ei:
geboren, verdorben.
KatzenschattenKleine Fliege flieg davon
stirb allein und kehr nicht um.
Mach Dein Leben nicht zu meinem
denn dies zu teilen wünsch ich keinem.
KatzenschattenAuf dieser einen Erde
läuft sie rum die Menschenherde
sehnt sich nach Gott und ewigen Leben
nach Erlösung und Vergeben,
doch versteht nicht ein einziges Menschlein:
Im Universum ist der Mensch allein
verantwortlich für seine Taten;
sind sie gut oder missraten.
KatzenschattenWäre ich eine Kerze
wärst Du der Lufthauch
der die Flamme erlischen lässt.
KatzenschattenEndsprung

Ein weiterer Sprung
zum letzten Mal,
das Ende naht
von aller Qual.
KatzenschattenVom Weiterwagen

In dieser Welt,
in diesem Verderben
lag ich da
um endlich zu sterben.
Doch etwas,
ganz tief in mir,
ließ es nicht zu
und so blieb ich hier.
Doch was es war
kann ich nicht sagen,
so bleibt mir nur
das Weiterwagen;
das Weiterleben
im Hier und im Jetzt
und das Streben
das mich weiter hetzt.
KatzenschattenMutter, Mutter

Mutter, Mutter,
Du bist schon über sechzig
und benimmst Dich als
wärest Du ein Kind.
Mutter, Mutter,
ich weiß, es geht Dir dreckig.
Du kommst mit meinem Vater nicht zu Recht
und auch sonst geht es Dir ziemlich schlecht.

Deshalb musst Du trinken,
in Deinem Rausch versinken.
Deshalb musst Du trinken,
in Deinem Rausch ertrinken.

Mutter, Mutter,
gibt es für Dich denn nur
diesen einen Weg der
Dich von Dir befreit?
Mutter, Mutter,
Du bist so eisern stur
wenn Du leugnest betrunken zu sein
bald kann ich es Dir nicht mehr verzeihn.

Weiter wirst Du trinken
in Deinem Rausch versinken.
Weiter wirst Du trinken
und schließlich auch verschwinden.

Mutter, Mutter...
KatzenschattenNur in der Dunkelheit bin ich Mensch

Unsichtbar und unkontolliert
Nacht für Nacht ganz ungeniert
lebe ich mein Leben abseits
tief verborgen in selbsterdachter Welt
in Leidenschaft tanzend mit meiner Selbst.

Tanze...
ja, ich tanze
dort wo man mich nicht sieht
wo niemand meine Schlüsse zieht.
Im Licht der Dunkelheit erstrahle ich
um zu leben, frei zu sein.
Dort bin ich,
schwarz und allein.

Durch das helle Tageslicht
jagte ich mich vor mir selbst davon
damit ich meinen Berg alleine beklomm
mit mir einem Engel zur Begleitung
hinauf hinauf hinab in meine Hölle
in der ich ruhend brennen kann
um für mich verborgen
in Einsamkeit ein Sterben lang.

Sterbe...
ich sterbe
verlassen und allein.
So kann ich nicht sein:
begraben in Ruinen von Narben meines Herzen
voller Demut vor den in die Welt gebrachten Schmerzen.

Tanze.
Ja ich tanze
auf den Gräbern meiner Leben
meiner Dogmen, Idealen,
die doch nur auf dem Weg
verdammte Fehler waren
und ich lebe:
Nachts,
sicher,
geborgen und allein.
KatzenschattenMutter sag: Was denkst Du Dir?
Was möchtest Du denn von mir?
Sag doch einfach was Du fühlst,
oder was Du wirklich willst.
KatzenschattenIn der Nacht will ich verschwinden
in der Einsamkeit versinken
voller trauernder Erkenntnis
dass es doch nicht anders geht.
In der Nacht will ich versinken
in der Einsamkeit verschwinden
bis ich einfach nicht mehr bin
und vom Wind davon geweht.
KatzenschattenWas fürne Pex?

I steh do auf sellem Stuhl und sage laut: A pex is schwul.


[I][SIZE=1]Dialektspiele[/SIZE] [/I]
ApexJaja, hättste gern. :p
KatzenschattenSeit wann darf man in andere Leute Garten schreiben?
Hier ist doch der Platz für das persönliche Leiden!
Ein Regelverstoß oder einfach aus Lust,
die Macht des Moderators ausgenutzt?
Sag mir:
Warum schreibst Du hier?
Hinaus aus meinem Garten
sonst werf ich mit Tomaten!
KatzenschattenDear Sinner,

Dein Leben ist Qual
und auch noch egal.
Wozu noch weltwandeln,
dazu grausam handeln?
KatzenschattenDear mighty

Ein lauter Schrei, ein fliegendes Ei.
Es hat dich getroffen, nun schaust du betroffen.
Willst weg, willst fliehen und keinen Schluss ziehen
dass dieses Ei nur Reaktion war, auf deine Rede und Lügengebar.
Jetzt rufst du "Terror", der Staatsschutz greift ein
und du bleibst im Wahnsinn verloren allein.
KatzenschattenVon der Auslöschung

Der Herrscher rief:
"Schlachtet sie!
Niemand darf entkommen!
Vernichtet alles!
Ihre Dörfer, Menschen
Die Gedanken, Erinnerung.
Löscht ihr Erbe aus!"
Verschwunden im Staub
vergessene Geschichte.
Kleine Leben
entschwunden ins Nichts.
KatzenschattenGefühle sind vergänglich,
ich selbst dabei entbehrlich
der andere bleibt doch nur Statist;
ob das die wahre Liebe ist?
KatzenschattenHöllenfall

Ich falle in Nichts,
durch endlose Stille.
Verloren im Jenseits,
dunkle Quadrille.
Ich kann nicht mehr schrein
und doch muss ich sein
hier in der Hölle
für immer allein.
KatzenschattenNazinasen

Guten Tag, ich bin der Hein.
Ich bin altes Nazischwein.

Den Führer habe ich damals gesehen,
war noch jung, wollte mit ihm gehen.
Wohin war mir gleich, es gab keine Fragen:
Preussich waren wir und gute Soldaten.
So marschierten wir tagein, tagaus
und nicht als Schande kam heraus.
Für Führer, Volk und Vaterland
stürmten wir das Feindesland.
Für Blut und Ehre, Treu und Eid
erstickten die Welt in kaltem Leid.
Doch Kriege sind so, hör mein Kind:
Das ist was wir Nazis sind!
Seit 60 Jahren wartet das Volk
auf den arischen Erfolg,
der Sieg ist nah, es ist soweit
das Land wird endlich doch befreit,
von all dem unwerten Leben
dafür Brüder lasst uns streben!

So steh ich hier,
allein und dumm
und bohre in der Nase rum.

[I]So hat der Alte hingesabert,
während er von Deutschland labert.
Ein Verweigerer des Tötungswerkes Bundeswehr,
wischt ihn sauber, den alten Herr.
Macht die Krümel weg vom Mund,
denn die Welt, sie ist nicht braun,
sondern unsortiert und kunterbunt!
Mit offenen Augen kannst Du schaun.
Noch mal niesen, Herr Sturmbandführer,
einmal schneuzen für den Führer![/I]
Katzenschattenzwischen zwei Stühlen
eigentlich nur wie einer der im Sumpf versinkt
wie ein Turm
der sandburgengleich in der Scheiße versinkt
und der Held
arschlochgleich noch seine Lügen singt
und dabei
verzweifelt nach der Wahrheit ringt.


[I]für Shai zu ihrem Geburtstag[/I]
KatzenschattenHätte er
doch nur nicht hingehört!
Dann wär'
das Bild noch unzerstört.
Das Epos
hätte weiter eigen gelebt
und Eros
nicht zum Lichte gestrebt.
Nun ist
er wieder allein
und kann
endlich sein -
Leben führen,
sich berühren,
selbst sein,
laut schrein.
Leben-
Geben.
Verderben.
Sterben-

Tot sein.
KatzenschattenMetamorphose des Seins.

Es begann als Sprung,
wurde zum Fall
und endete als Aufschlag.
KatzenschattenAlltag

Wieso tu ich mir das nur Tag für Tag an?
An einen Ort zu gehen, der mir nicht gefällt,
an dem ich nicht sein kann.
Ist Hoffnung nicht die größte Selbstlüge überhaupt?
Oder spricht aus mir die realitätsbewusste Resignation?

Warum schaue ich noch hin,
wenn ich doch weiß,
dass ich das Bild nicht sehen will?
KatzenschattenMein Leben ist kalt,
einsam und leer.
Wie's war zuvor?
Das weiß ich nicht mehr.
KatzenschattenMein Weg
ist nicht der deine.
So bitt' ich:
Lass mich alleine.
KatzenschattenSie ist nun gegangen und ich bin allein.
Zu sehr verzweifelt zum toben und schrein.
Doch atme ich weiter, doch wofür weiß ich nicht.
Von Leere und Kummer handelt dieses Gedicht.
KatzenschattenGeben und nehmen:
So ist das im Leben.
Man gab mir das Leben.
Ich nahm mir den Tod.
KatzenschattenDer Fluch des Adlers

Ein lebender Toter,
vor Jahren gestorben,
wandelt nun wieder
an neuen Orten.
Niemand vermisst ihn.
Niemand kennt ihn.
Die Person in ihren alten Erinnerungen
war er damals nicht gewesen
und wird es so
auch niemals sein.
Verblasste Gedanken,
gelogene Ranken,
alles nicht wahr
und doch immerdar.
KatzenschattenMeine Welt ist zerbrochen,
ich hab mich verkrochen
um neu zu entstehen.
Kannst Du das verstehen?

Meine Welt liegt in Trümmern
ich muss mich drum kümmern
ein Paradies will ich baun
aber nicht nur aus Schaum.

Ich muss hier verweilen
für Ordnung mich eilen
mein Zeug muss ich packen
um nicht zu versacken.

Ein Heim will ich haben
am Glücke mich laben
in Liebe vergehen.
Kannst Du das verstehen?
KatzenschattenReite mit mir
auf der Schlange!
Sie bringt uns fort.
An einen anderem Ort.
Wo das sein wird
Ich weiß es nicht.
Es ist auch nicht wichtig.
Es wird...
anders sein.
Ich
werde ein anderer sein
obwohl...
etwas wird sich niemals ändern.
Es ist wie es ist.
KatzenschattenDu hast mein Herz zerissen, meine Seele geraubt
diesen Text zu klauen, hab ich mir erlaubt
ohne Liebe hab ich das, allein durchzustehen
und ich werde nicht allein, zu L'ame immortelle gehen.

Du hast Dich selbst beschissen, liesst mich zurück
und ich sage Dir nun, ich bin verrückt.
Was ich mache, das weiß, ich jetzt noch nicht
doch es wird gleich, einem Gottes Gericht.
KatzenschattenIch will nichts hören, nichts sehen,
in meinem Kummer, untergehen.
Mich verlieren, in mir
und zerbrechen, an Dir!
KatzenschattenHast Du es gehört?
Hat man Dir es erzählt?
Sag welche Seite hast Du
Dir nun ausgewählt?
Weißt Du schon das...
Man hat's mir gesagt...
Irgend jemand hat es gewagt
und sich darüber auch noch beklagt.
Es ist furchtbar wichtig,
ich muss mit Dir reden!
Ich weiß von neuen,
geistigen Schäden!
Das große Geheimnis
eines dritten,
vom schlimmen Zerfall
guter Sitten...

Denn der hat gesagt.
Und die hat gefragt.
Der hat's gemacht
und sie nur gelacht.
Drum höret nun alle
meine Worte!
Ich back' Euch dazu
sogar eine Torte!
Kommt zu mir
hinunter ins Tal!
Folgt ihr mir nicht
wird es fatal.

Und...
Ach ja!!!
Bla,
bla,
blah.
KatzenschattenWenn einem der Ort nichts mehr gibt,
dann muss man ihn verlassen.
KatzenschattenDu gehst mir auf die Nerven
sieh es doch endlich ein,
gehe Deine Wege und lass mich
endlich allein.

Ich hab' gegeben was ich konnte,
mehr ist nicht mehr drin,
gib jetzt endlich Ruhe,
alles and're hat kein' Sinn.

Soll ich in der Zukunft
ständig vor Dir fliehen?
Kannst Du denn gar nicht
einfach von dannen ziehen?

Muss ich Dich erst töten,
im Walde Dich begraben?
Verstehst Du nicht was
diese Worte sagen?

Was war das ist gewesen
und jetzt ist es vorbei!
Deine Wut und Deine Tränen
sind ab nun mir einerlei.
KatzenschattenDu hast analysiert
und nichts kapiert.
Weißt nicht warum,
bist Du so dumm?

Wie schön wär' das Leben
so ganz ohne Dich.
Dann hab' ich Zeit
endlich für mich.

Ich wählte die Worte
extra subtil.
Jedes weit're
wäre zuviel.

Ob Du's verstehst
oder auch nicht
fällt für mich nicht
mehr ins Gewicht.

Noch einmal sag ich's
hier im Klaren:
VERPISS DICH nun endlich
und hör auf zu klagen!

Mein Maß ist voll,
es ist nun aus!
Halt Dich endlich
aus meinem Tun raus!
KatzenschattenSo grabe ich ein Loch
und werfe Dich hinein.
Ich denke dabei:
Das kann doch nicht sein.
Ich schüttel den Kopf
kann es nicht verstehen,
aber wenn schon nicht anders
dann wird es so gehen.
KatzenschattenWie kann man nur so dumm sein?
Wie kann man's nicht verstehen?
Dass manchmal ungewollte,
seltsame Dinge geschehen.

Darum sag ich's noch einmal
hier, deutlich und ganz klar:
Ich will von Dir nichts wissen,
ganz egal was einmal war.

Du bist ein Teil von mir
den ich abgrundtief hasse,
deshalb freut es mich
dass ich dich nun fallen lasse.

Ich befreie mich von dir
denn nur so kann es sein
und weil es nicht zu ändern ist:
Sieh es doch endlich ein.

Ich habe mich entschieden
weil es anders nicht mehr geht
und für deine ganze Hoffnung
ist und bleibt es nun zu spät.

Du warst ein dummer Fehler
doch ich hab ihn korrigiert.
Die Lehre die ich aus dir zog:
Dass man dich besser ignoriert.
KatzenschattenDie Nächte sind kalt,
einsam und leer.
Manchmal da fühl ich,
ich möchte nicht mehr.
KatzenschattenEin Schemen von Dir
der hauchgleich vorbeizieht.
Ich fasse danach
doch ich kann ihn nicht halten.
Die Bilder verblassen.
Dein Gesicht,
nur noch ein Schatten.
Und Tränen,
nein,
die habe ich nicht...
KatzenschattenMuss ich erst sterben um das Licht zu sehen?
Muss ich erst fallen um weiter zu gehen?
Muss ich erst hassen um wieder zu lieben?
Baue ich Mauern um sie dann zu verschieben?
KatzenschattenZu spät mit meinen Worten,
zu spät mit meinen Taten.
Wieder mal das selbe Lied,
ich hab mich selbst verraten.
Warum konnte ich nicht reden
als die Zeit dafür noch da war?
Warum konnte ich nichts tun,
warum war es mir nicht klar?

Ich hasse mich selbst
für mein elendes Nichtstun.
Ich hasse mich selbst
und das lässt mich nicht mehr ruh'n.

Viel zu spät war das Gespräch,
warum musst ich mich betrinken?
Ich rollte Dir den Teppich aus,
wie tief kann ich noch sinken?
Hab Dich nicht gehen lassen,
nein, hab Dich noch weggeschickt.
Ich kann es nicht verstehen,
ich werde noch verrückt!

Ich hasse mich selbst
für mein elendes Nichtstun.
Ich hasse mich selbst
und das lässt mich nicht mehr ruh'n.
KatzenschattenDie Tage vergehen, Gedanken verwehen.
KatzenschattenAch scheiße...

Ich weiß,
und weiß es doch nicht.
Fühle es
und es schmerzt.
Es sticht in meinem Herz
dabei ist es ungewiss
und wissen tu ich nichts.
Nur ahnen und zweifeln
und traue mich nicht
zu fragen
weil ich die Antwort wohl
gar nicht hören will.
Aber diese Zweifel,
obwohl ich Dir
von ganzem Herzen alles
Gute wünsche,
trotzdem und vielleicht
genau deshalb
tut es doch
einfach nur weh.
Ich will nicht heulen,
will nicht klagen,
dabei habe ich dazu
eh nix zu sagen,
aber scheiße:
Mir geht es scheiße
auch wenn der Grund hier
einfach nur eine
Vermutung ist.
KatzenschattenParanoid

Ich höre seinen Atem,
kann spüren
wie er Dich berührt.
Ich verliere mich im Wahn
habe Angst
wohin das noch führt.

Bin ich - paranoid?
Bin ich - paranoid?
Bin ich - paranoid?
Denn ich denke und ich glaube
und ich fühle und erschaudre
und weiß noch nicht mal
ob es wirklich ist.

Ich kann in beinah riechen
er riecht gut
schmecke sein Salz
auf deiner heißen Haut
verliere mich
im Gedanken deiner Balz.

Bin ich - paranoid?
Bin ich - paranoid?
Bin ich - paranoid?
Denn ich denke und ich glaube
und ich fühle und erschaudre
und weiß noch nicht mal
ob es wirklich ist.

Es lebt in meinem Kopf
in meinem Herz
in den Tiefen meiner Seele
es erfüllt mich ganz und gar
es ist der Grund
warum ich mich so quäle.

Denn -

ich bin - paranoid
ich bin - paranoid
ich bin - paranoid
Der Gedanke macht mich fertig
und ich spüre, er zerreist mich
und ich kann nicht
und ich kann einfach nicht mehr...
KatzenschattenDie Antwort ist in mir
doch warum kann ich sie nicht finden?
Der Grund ist klar
für alle meine Sünden.
Warum ich mich berausche,
mich belüge und betrüge,
für all meine Fehler
und für mein ganzes Sein.
KatzenschattenEndlich wieder in den Schatten
alleine unter Ratten
zum Sterben zu jung
zum Leben zu alt
doch es gibt keine Grenze
vor nichts mache ich halt.

Ich lebe
egal wenn es auch stört
ich lebe
egal wer meinen Schrei noch hört.

Es ist mir egal
wer mich liebt und wer mich hasst
ich lebe
und das ist alles was noch zählt
ich gehe
meinen Weg für mich ganz, ganz allein
und das ist
das Schicksal welches ich selbst erwählt.


Ich lebe
egal wenn es auch stört
ich lebe
egal wer meinen Schrei noch hört.
KatzenschattenDas Blut tropft von meinen Händen,
ich gehe durch den Leichenberg.
Hinter mir bricht eine Welt zusammen
vor mir liegt mein neues Land.

Füße gehn durch Höllenfeuer,
wenn jeder Schritt das Herz verbrennt.
Wenn der Weg mich zu töten sucht
dann schützt mich Deine Hand.

Hinter mir ist nur noch Asche,
vor mir geht die Sonne auf.
Mein Ziel erscheint am Horizont
bis ich's erreich' ist schon Nacht.

Die Kälte hat mich wieder,
die Nacht hat mich sanft umarmt.
Schreie bleiben heute ungehört,
weil noch lauter der Teufel lacht.
KatzenschattenGefühl ist Energie

Wir
waren eine Kerze.
Du hast
die Tür zugeschlagen.
Die Flamme
ist damit ausgegangen.
Jetzt
ist die Kerze aus.
Nichts
wird das ändern.
Kommst
Du mit Feuer
wird es
nur Dich selbst verbrennen.

Mein Leben
ist eine Burg.
Vor der Mauer
stehst Du.
Schrei! Schlag!
Alles vergegens.
Du bist raus.
Von mir verbannt.
Im eigenen Feuer
restlos verbrannt.
Das Tor
ist nun zu.
Schuld daran?
Alleine Du.

Von mir aus
weine,
übe Dich im Klagen.
Ich werde
nichts mehr sagen.
Denn wann
haben Worte, Taten
etwas gebracht?
Hast Du
jemals nachgedacht,
dass es Leben, Gefühl
neben Dir gibt?
Kannst Du das Sein
anderer
akzeptieren?

Frage Dich
das selbst
und fang an
mit den Antworten zu leben.
Nur für Dich
ganz allein,
denn erst dann
kannst Du
Mensch sein.
Vielleicht bleibst Du
dann nicht mehr
allein.
KatzenschattenStimme aus dem Loch

Eingeschlossen in den Trümmern meines Lebens
sitze ich und warte auf Dich vergebens.
Ich bin geflohen und habe mich anderen hingegeben.
Verstehst Du nicht? Ich wollte doch nur leben.
Ich bin doch nur den Normen ausgebrochen.
Warum kommst Du nicht angekrochen?
Ich bin doch hier, mit Tränen und Wein.
Habe Mann und Liebhaber, bin trotzdem allein.
Ich mach doch alles für Euch, bitte lobt mich!
Spielt mein Spiel, sonst lebe ich nicht.
Wir sind alle glücklich, eine Puppenfamilie.
Seid sofort so, wie ich Euch liebe.
KatzenschattenBefreit!
Von all dem Leid.
Endlich,
endlich nach all der Zeit
bin ich
ich!
Kann sein
wie ich bin;
erwachsen
und doch Kind.
KatzenschattenMeine Liebe zum Frieden
kann mir keiner verbieten.
KatzenschattenFrei

Ich hatte geträumt,
von einer neuen Zeit
oh Gott ja,
ich war bereit
doch jetzt
ist alles vorbei
und ich
bin wieder frei.

Frei
weiter zu huren
Frei
höret die Suren
Frei
bereit für Sünden
Frei
lasst mich verkünden:

Ich war bereit
alles zu ändern
bereit
mich zu verändern
du hast mich gearscht
das hab ich verdient
und jetzt hast du dich
ganz neu verliebt.

Frei
lebe Dein leben
Frei
nichts zu vergeben
Frei
nimm was Du kannst
Frei
was Du verlangst.

Meine Tränen
sind ein Lachen.
Ich scheiße auf Dich
und Deine Sachen.
Dein Körper
einem anderen Diener.
Fick wen Du willst,
doch mich niemals wieder.

Frei,
von mir, meinen Trieben
frei
Dich neu zu verlieben
Frei
Dich neu zu erfahren
Frei
egal was wir waren.
KatzenschattenOh dieses Leben:
Sumpf und Nebel
mich umgeben,
Sehe nichts.
Höre nichts.
Da ist nichts,
gar nichts.
Nur ein Weg;
doch wohin,
weiß ich nicht...
KatzenschattenProjekt: Schrei an die Menschheit. Status: in Arbeit.



Hilfe!
Bin ich allein?
Die Welt verdirbt,
seht Ihr das nicht?
KatzenschattenGeld, Geld, Geld.
Nichts zählt mehr
auf dieser Welt.
Ersticken sollt Ihr dran
Ihr Währungsbruchpiloten.

(Fluchpoesie)
KatzenschattenMein Blut ist rot
was mir bleibt ist tot
alles gestorben
Welt verdorben.
Wer?
Sag mir wann!
Wann wird es enden?
Oder soll ich
letzte Kraft in
Hoffnung verschwenden?
Mensch.
Gott.
Welt.
Wer?
Wer steht noch ein?
Was mir...
Mir noch bleibt
ist lautes schrei'n
nach Euch
nach Gott
nach meinem Sein.
KatzenschattenNun?

Nun?
Ich sehe Dich.
Weiß,
Du liest mir hinterher.
Glaubst Du
Kontakt ist so schwer?
Frag!
Was Du fragen willst!
Sag!
Was Du sagen willst!
Doch tritt heraus
komm ins Licht.
Oder traust
Du Dich nicht?
KatzenschattenVielleicht sollte ich gehen
alles hinter mir lassen
will nichts mehr sehen,
gar nichts mehr fassen.
Will nur noch sein,
für mich ganz allein.
Will leben und atmen
frei aller Lasten
die immer noch
schwer auf mir lasten.
Die mich noch hindern
mein Leben zu leben
die stechen und fordern
mir doch zu vergeben.
Doch ohne Schuld,
kann ich nicht sein,
denn dieses Leben ist
nicht mehr mein.
Du hast es mir geraubt
als ich noch ans
Glück geglaubt.
Die Wahrheit
hat es mir gezeigt:
Für sowas bin
ich nicht bereit.
Deshalb: Brennt
ihr Brücken
hinter mir.
Brücken verbrennt
niemals will ich
Euch
wieder begehen.
Muss Euch...
Widerstehen!
KatzenschattenOma

Du bist schon so lange nicht mehr hier,
im Himmel, so hoffe ich.
Doch noch immer spüre ich, Du fehlst mir.
Oma, ich vermisse Dich.
Stets warst Du ein Fixpunkt meines Lebens,
der Weg zu Dir war niemals vergebens.
Deine Worte gaben mir Kraft und Mut.
Du gabst mir Trost und alles war gut.
Manchmal kann ich Deine Stimme hören
wie sie leise zu mir spricht.
Noch immer scheinst Du da zu sein,
Oma, dies ist Dein Gedicht.
KatzenschattenJahreszeiten

Kälte in den Knochen,
spüre ich das Ende?
Sag, wann kommt der Frühling?
Bringt er eine Wende?
Oder wird es heiß,
zu trocken um zu leben?
Was wir der Sommer
dieses Jahr mir geben?
Muss ich mich verstecken
vor der Hitze und dem Licht?
Soll ich wieder fürchten
der Sommer endet nicht?
Ich hasse Hitze
weil sie mich schmerzt.
Und doch bleibt mir
die Hoffnung auf den Herbst.
Wenn graue Wolken endlich
verdecken die Sonne,
wenn die Stürme wiederkommen
und Regen, welche Wonne.
Grau werden die Tage
und schwarz wird die Nacht,
dann kommt der Winter
mit all seiner Macht,
mit Schnee und Kälte
mein Gott wird das schön!
Doch nun heißt es erstmal
den Frühling ansehen.
Mit all seinen Farben,
oh Schreck ist das bunt!
Voll Gezwitscher und Liebe
jetzt geht es rund
und hinaus in die Ferne
um das Grüne zu sehen,
mit etwas Schwermut,
bald wird es vergehen.
KatzenschattenPohls poem

Die Nacht bricht an.
oh, ich armer Mann
alleine und verlassen,
ohne Schuh in dunklen Gassen.
Barfuss durch viele Pfützen
muss mich an Laternen stützen,
wird alles mir zur Qual,
will sterben im großen Saal
wenn Jungfraun applaudiern
alte Männer onanieren
werden spritzen ach so viel,
der Orgasmus ist das Ziel!
KatzenschattenKleingedicht vom Tod

Ich glaubte es fast selber nicht:
im dunklen Tunnel war ein Licht!
Doch aus dem Licht, da wurden drei
und mein Leben war vorbei.
KatzenschattenTeenGothicLiebe

Auf Stegen und Wegen
bei Sonne und Regen
im eisigsten Winter
und in größter Hitze
habe ich Dich geliebt
voll zuckender Blitze.

Doch Du bist gegangen
hast mich nicht verstanden,
warst wohl zu jung
und ich nicht gestanden.

Du hast mich verletzt
so unsagbar tief
meine Seele zerfetzt
als mein Geist noch schlief.
Habe nicht verstanden
was es für Dich für war:
für Dich eine Phase;
für mich immer dar.

Jetzt bist Du raus
aus meinem Herz,
es blieben nur Narben
und vergangener Schmerz.
KatzenschattenTitanic

Habt ihr wirklich dran geglaubt
dass das Schiff nicht untergeht?
Habt ihr wirklich dran geglaubt,
dass da gar kein Eisberg steht.

Sie fuhren fleißig drauf los
was dachten sie sich bloß?
Am Ende fanden sie sich
wieder auf 'nem Floß.

Erinnert Ihr Euch noch an dieses Schiff?
Ein Schiff, das man nie vergisst?
Es liegt jetzt in der Tiefe, allein, Millionengrab,
bis es dereinst verschwindet, stählender Sarg.
KatzenschattenDer Winter ist gekommen,
Kälte und Eis sind wieder da,
doch sind es nicht die Temperaturen
die mich frieren lassen; nein:
Es sind die Menschen
die kalt ihr Werk verrichten
ohne anderes zu sehen.
KatzenschattenWas bleibt dem Gewinner?

Stehend im Blut
der Sieger zugegen.
Verraucht alle Wut,
dem Tode entgegen,
einsam als letzter
übrig geblieben.
Sag: welchen Sinn
hat nun das Siegen?
Welchen Gewinn
nach all diesen Kämpfen
dem Schlachten und Töten
mit all Deinen Kräften
hast DU
DIR ersehnt?
Hast Du Dich als
GOTT
schon gewehnt?
Ja, Du kannst herrschen
über dies' Deine Welt,
allein und verlassen
wo nichts/niemand zählt.
Hier ist sie!
Nun nimm sie!
Oder willst Du sie nicht?
Jetzt ist's egal:
Bist Du dunkel, ein Licht.

[SIZE=1]thanks demon for inspiration ;)[/SIZE]
KatzenschattenNachtwelten, das Ende

Es wird dunkel in der Welt,
der letzte Hund hat ausgebellt.
Die Gespräche sind verstummt,
die Gesichter nun vermummt.
So warten wir auf unsren Tod
der uns von der Technik droht.
Denken still an alte Zeiten
müssen nun von dannen schreiten.
KatzenschattenVom kleinen Regentropfen

Aus der Wolke still geboren
beginnst Du Deinen freien Fall
stürzt in die Tiefe ganz verloren
und schlägst auf im Donnerhall.

Vielleicht hat Dich gar wer gesehen
im Augenwinkel nur ganz kurz?
Man weiß natürlich was geschehen
mit Dir auf Deinem Schicksalssturz.

Doch bist nur einer von so vielen
die jeden Tag hinab gezogen.
Von denen die da niederfielen
von schwerer Kraft angesogen.

Du bist den andern völlig gleich.
Wer soll da unterscheiden?
Der Regen ist zu tropfenreich
um Verwechslung zu vermeiden.

So fällst Du still für Dich allein.
KatzenschattenDie Flucht (Teil 4)

Ich renne gegen die Mauer
die Stirn blutet schon,
bin voller Wut und Trauer
weiß nicht wovon.

Ich will hier raus!
Ich will hier weg!
Alles ist aus!
Alles ist Dreck!

Ich fühle mich eingesperrt,
gefangen in mir.
Irgendetwas läuft verkehrt
im jetzt und hier.

Ich muss hier raus!
Ich muss hier weg!
Aus diesem Haus,
in ein Versteck!

Möchte ganz alleine sein
nur für mich.
Möchte singen und schrei'n
gar fürchterlich.

Keiner soll's hör'n!
Keiner soll's sehn!
Niemanden stör'n!
Endlich versteh'n.

Und dann,
wenn es endlich still ist möchte ich
meinen Herzschlag spüren
meinen Atem hören
und wissen:
Ich bin noch da.
KatzenschattenEben war er noch da,
nun ist er verschwunden.
Das Ende war nah
ihm blieben Sekunden.
Noch einmal gedacht,
verzweifelt gelacht
und dann die Augen
zugemacht.
KatzenschattenWas soll ich nur schreiben?
Mir fällt gar nichts ein
nur ein paar kleine Zeilen
sollen es sein...
Alles ist fort,
vom Winde verweht.
Was wiegt ein Blatt,
wenn nichts darauf steht?
Keine Worte, kein Sinn,
kein Leben, kein Ziel,
zu großes Erwarten;
verlang ich zu viel?
Die Seite bleibt leer.
Kein Reim stellt sich ein.
Kann ich's nicht mehr?
Ein Gedicht soll es sein.
KatzenschattenNimm mich mit
auf Deine letzte Reise!
Ich bin bei Dir
auf unsere Weise.
Die kein
anderer versteht
Nicht allein
der von hier geht.
Ich bin bei Dir
für alle Zeit
Ich stehe zu Dir,
zu allem bereit.
Im Jetzt und Hier
und für alle Zeit.
KatzenschattenHallo Angststörung mein Freund,
früher half mir gut ein Joint.
Später tat es dann der Alkohol
doch der machte mich auch nur hohl.
Jetzt kämpfe ich gegen dich hier ganz allein
und werde bald schlicht frei sein.
KatzenschattenOswald

Von Goethe beerbt
hast Du mich gelehrt,
mir manches erklärt.
Die Welt ist verkehrt;
ich habe Dich verehrt,
meinen Wortschatz vermehrt.
Auch wenn der Hass in mir gährt,
den Teufel damit ich genährt,
so manches Böse beschert,
über das sich niemand beschwert,
führe ich jenes Schwert
das zu töten begehrt
jeden sinnlosen Wert
der das Schicksal erschwert.
KatzenschattenDie Gedanken wirr,
so verharren wir.
Gedanken irr
schenk' ich Dir.
Bin bei mir;
jetzt und hier.
Keine Gier;
schlichtes Tier.
Enthörnter Stier.
KatzenschattenIch weine für mich ganz allein
warum sollt' das anders sein?
Wer hat Zeit hier zu verweilen,
meine Schmerzen mit mir teilen?
Wer nimmt mir die Einsamkeit?
Wer zum Sprung mit mir bereit?
Ich bleib allein in dieser Nacht,
werde vom Leben ausgelacht.
KatzenschattenDen Tod erleben.
Des Lebens Streben.
Das Sterben begreifen.
Im Leben reifen.
KatzenschattenDie Ode von der Stichel-Erna


Erna stichelt.
Erna stichelt wieder.
Erna stichelt.
Und wen sie sticht
der bekommt die Gicht.
Harnsäure.
Zu viel Harnsäure
im Blut.
Harnsäure.
Zuviel davon ist auch
nicht gut.
Hyper-,
Hyperuricämie nennt man das auch.
Oh, mein Bauch!
Erna stichelt.
Erna stichelt wieder.
Die alte Frau.
Erna stichelt.
Erna stichelt wieder.
Die blöde Sau.
Und nun ist's genug,
gleich hält der Zug.
Erna.
Erna steigt ein.
Es interessiert kein Schwein.
Ernalein.
Erna fährt fort.
Hoffentlich bleibt sie dort.
Ausgedorrt.
Ernaweib.
Hebe Dich fort
im ganzen Leib.
Ernaschatz.
Hinweg mit Dir
in einem Satz.
Ernaschlumpf.
Versinke allein in einem
dunklem Sumpf.
....

Danke an Wüsti.
KatzenschattenWieder einmal geweint.
Sinnlos,
wie es scheint.
KatzenschattenDer Mann

Ich blicke in mein Glas
und sage nichts.
Zuviele Gedanken;
nutzlos jetzt.
Ich höre Deine Worte,
verstehe sie auch,
aber:

[SIZE=1]Refr.:[/SIZE] Ich sitze nur hier
und schau in mein Bier.
Bin ganz weit fort,
mal hier und mal dort.

Du redest weiter;
versuchst zu erklären.
Gibst Dir Mühe;
scheint Dir wichtig zu sein.
Oder was anderes?
Vielleicht wir?
Ach ja: wir...

[SIZE=1]Refr.:[/SIZE] Ich sitze nur hier
und schau in mein Bier.
Bin ganz weit fort,
mal hier und mal dort.

Ich gebe Dir Recht,
unausgesprochen.
Den Gedanken gedacht,
richtig gemacht,
mein Gewissen beruhigt:
alles ist gut.
Deshalb

[SIZE=1]Refr.:[/SIZE] Sitze ich hier
und schau in mein Bier.
Bin ganz weit fort,
mal hier und mal dort.

Aber Du
gibst keine Ruhe,
bist nicht zufrieden.
Dabei habe ich doch
alles verstanden,
festgelegt.
Darum

[SIZE=1]Refr.:[/SIZE] Sitze ich hier
und schau in mein Bier.
Bin ganz weit fort,
mal hier und mal dort.

Und jetzt
verdrehst Du die Augen,
schüttelst den Kopf.
Ich nehme es wahr
ohne Dich anzusehen
und doch bleibe ich stumm.
Dumm.

[SIZE=1]Refr.:[/SIZE] Ich sitze nur hier
und schau in mein Bier.
Bin ganz weit fort,
mal hier und mal dort.

Du gehst.
Lässt mich hier allein.
Auf der Schwelle zur Tür
blickst Du zu mir.
Ich merke das,
still für mich
und ich

[SIZE=1]Refr.:[/SIZE] Ich sitze nur hier
und schau in mein Bier.
Bin ganz weit fort,
mal hier und mal dort.

Die Tür knallt.
Du fluchst.
Zu laut jetzt.
Die Nachbarn.
Meine Gedanken rasen
durch Unwichtigkeiten.
Verdammt:

[SIZE=1]Refr.:[/SIZE] Ich sitze nur hier
und schau in mein Bier.
Bin ganz weit fort,
mal hier und mal dort.

Du weinst.
Ich höre das.
Es schmerzt.
Es ist meine Schuld.
Ich bestrafe mich selbst
und bleibe zurück.
Verrückt.

[SIZE=1]Refr.:[/SIZE] So sitze ich hier
und wein' in mein Bier.
Bin ganz nah bei Dir;
im Jetzt und Hier.
Möchte sagen so viel
denn Du bist mein Ziel.
Hab' die Chance vertan,
mich ereilt nun der Gram:
ich fühle mich schlecht
und dies ist gerecht.
Hab' Dir Leid angetan,
oh ich Arschlochmann,
hätte doch soviel gesagt,
hätte ich mich gewagt,
doch ich konnte dies nicht
sieh mein Tränengesicht:
denn ich bin ein Mann
der nur reden kann
wenn ihm keiner zuhört
und niemand ihn stört...

in seinen Gedanken,
welche sich
um Dinge ranken
die nicht dienlich
der Konversation
mit Dir
und mir

[SIZE=1]Refr.:[/SIZE] Nun sitze ich hier
und schau in mein Bier.
Bin ganz weit fort,
mal hier und mal dort.

Schlafenszeit.
Das Bett?
Nein!
Zu gut für mich.
Auf der Couch?
Ja! Allein.
Strafe.

[SIZE=1]Refr.:[/SIZE] Allein bin ich hier
wäre gerne bei Dir.
Ich friere für Dich;
allein und für mich.

... Männer sind doof.
KatzenschattenDie Nacht wurde mein Hochzeitskleid
wie ich es ihr einst versprach;
sie begleitet mich durch jeden Tag
seitdem mein Herz zerbrach.
KatzenschattenVerblasste Farben
verheilte Narben.
Gehauchte Erinnerung.
Bleibt die Verzweiflung.
Gekreuzte Wege...
mich schlafen lege...

Traum, führ
mich noch einmal
an den Ort
lustvoller Qual.
Traum, führ
ein letztes Mal
zu diesem Ort,
bring mich hinfort.
KatzenschattenEs geht hier nicht um Schuld,
nur um das Ende der Geduld.

Ich habe gehört, gesehen,
Schlechtes. Und ließ es geschehen.

Weitergemacht, geschluckt,
wieder und wieder einfach geduckt.

Doch nun:
ist der Punkt erreicht
an dem
man Geben und Nehmen vergleicht.

Leider
bin ich zu der Erkenntnis gekommen:
Du, mein Lieber,
hast zu viel bekommen, genommen.

Es ist aus, vorbei,
ich kann nicht mehr.
Trotzdem fällt
mir dieses sehr schwer.

Doch es ist
wie es ist.
Akzeptier das, mich.
Mach Dich einmal
nicht lächerlich.
KatzenschattenEinfache Worte für einen Mann, damit er mich verstehen kann [SIZE=1](das ist der Titel!)[/SIZE]

Akzeptierst Du mich?
Dann verpiss Dich!

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