German Gothic Board
 
Boardansicht: Klick HIER und betrachte das Thema mit allen Funktionen direkt im Board.

 
  Forum: Gärten der Poeten
    Thema: dAs KrEuZ gEtrAgEn
Hieronymus"das Kreuz getragen"

in Frieden nicht gebändigt
diese jämmerlich weinende Stille
in winterliche Tracht gehüllt
die Hände zum Gebet gefaltet
antworte ich jedem mit Schweigen,
der fragt, warum ich das Kreuz getragen
ein Stich ins bitterliche Herz
wer hat gesagt, dass Liebe eine Illusion sei?
die lodernde Flamme zum Abschied drängt
ich habe keine Wahl am Boden
die Arme ausgebreitet zum Ende
einberufen in die Verdammnis
- ich kann nicht fliegen...











[url=http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&threadid=15914]Hier[/url] könnt ihr, sofern ihr möchtet, zu allen meinen Gedichten Kritik üben.
Gruß, Hieronymus
Hieronymus"im Meer der verlorenen Seelen"

vom Abendlicht her fällt ein Schatten
und ich wünscht', ich wäre er
zu bedecken all die matten
Gedanken aus dem Seelenmeer
schicksalsnasse Trübsalbläser
Unsinn in das Hirn geschraubt
Scherben durch zersprungene Gläser
zieren samtighart ihr Haupt
durch Spiegel verwirrt laufe ich auf sie zu,
falte meine Hände, doch es lässt mir keine Ruh'
durch's verdorb'ne Wasser muss ich waten
wie bin ich nur hierher geraten?
soll nun all die Seelen retten,
sie auf gold'nen Rosen betten
doch steh' ich selbst im grauen Meer
und der dunkle Schatten rächt sich
trostlos kommt der Schrei daher:
Hilfe, nun, wer rettet mich?!
Hieronymus"dunkel erwacht"

und nachts in meinen Träumen
trägt das Blut die schwarze Feder
immer wieder Richtung Herz
und nur der Schmerz
lässt sich mit Tränen kaum beschreiben
und tausend kleine Fliegerträume
verwirren mir die Sinne
und ich schwebe durch das Dunkel,
was mich in den Wahnsinn treibt
und in mir die Seele schreit
und dann Erwachen
- wo bin ich nur?
das Kissen zerkaut
Schweiß auf der Haut...
Hieronymus"FLUSS"

auf einer Brücke
nachts
in der Dunkelheit
unter mir
ein Fluss
die Beine
über'm Geländer
fest umschlungen
der Blick starr
auf das Wasser gerichtet...

ich will nicht wissen,
wie kalt
oder wie tief es ist
ich will wissen,
wie weit
mich der Strom
tragen würde...
Hieronymus"SCHATTEN"

und wenn die Schatten fallen
tief in Sternennacht
sich an Dornen krallen
das ewig Leidende entfacht
mein Herz erwartet Licht
zu sterben brenne ich
Erlösung nicht in Sicht
doch bitte haltet mich
ihr Schatten samtig lieb
an die ich einst gelehnt
stoppt den Seelendieb
was einstig ich ersehnt
in Trauer ausgesprochen
verlacht von aller Welt
das Gefühl wieder gebrochen
nichts, das mich jetzt hält
die Schatten, die sind fort
ich fühl mich so allein
an diesem dunklen Ort
so trügt mich nur der Schein
ihr wagt es kaum, mich anzusehen
geschweige denn das Mitleid
die Hintergründe zu verstehen
das Schicksal lächelt breit
mein Schreien ist verstummt
ich brenne lichterloh
ein Opfer Lieder summt
der Klang nur stimmt mich froh
die Last, die ich zu tragen hab'
mich nicht mehr weiter bindet
am letzten Feuer ich mich lab'
denn meine Kraft, die schwindet
die Schatten sind gefallen
zu allertiefster Nacht
in der Stille widerhallen
Ratschläge von anderen erdacht:
[I]so you said that I shall try to go on...[/I]
Hieronymus"tribute"

in the arms of an angel
fly away from here
finding some comfort
...in any case...
to flee
from your reign of pain

I never wanted it that way
I never suffered like that
I never asked the apocalyptical

no need to apologize
it's my turn to cry
love is requesting its tribute...
Hieronymus"starry night"

for a while
I could smile
as I see you
last night
in the shadows
you looked daggers at me
and I...
crying, crying
I started wondering
wandering
through the night
without a thought of you
aimless, lonely
starry-eyed
in this starry night...
Hieronymus"TRÄNE"

die Träne damals
war ein Anflug von Glück
ich wollt's nicht begreifen
und du hieltst mich zurück

was heute nunmehr
mir zum Auge raushängt,
ist die Tatsache,
dass du dein Herz schon verschenkt

noch immer will ich es nicht verstehen
und die Tränen von heute
lassen das Glück von damals vergehen
Hieronymus"SCHREI"

Kummer in der Seele
sorgender Trost
Plage im Geist
auf schwarzen Schwingen
kommt das Leben
und mit jedem Flügelschlag
ein Schrei
- der Schrei
nach dem Unabänderlichen...
Hieronymus"Liebesgrab"

So düster war mein Herz bereit
So leidend es vor Schmerzen schreit
Die Stirn vor Dornen wehig leidet
Mich niemand um die Gunst beneidet

Oh Liebste - was ist so geschehen?
Hass und Wolllust sich verdrehen
Gedankengut von Krieg umspült
Und fortan nun im kopfe wühlt

Reue wühlte in den Narben
Doch meine Hoffnungen verstarben
Er grub und schaufelte das Grab
In das ich mich vor Trauer lag

Er wollt' es nicht - es tat ihm leid
Deswegen ich sein Antlitz meid'
Die Wunden, die sind noch zu frisch
Leben weinet kümmerlich

Kannst du mir zeigen, zu lösen dies?
Das Rätsel, das der Wind aufblies
Was immer auch der Umstand vermag
Ich werde warten, Tag für Tag...
Hieronymus"Rosenwinter"

Rosen blühen zur Winterzeit
Ein schwaches Herz nach Liebe schreit
wehig schreiend von Schnee verdeckt
niemand Hoffnung in ihm weckt
doch lieblich frisch betört der Duft
Freundlichkeit liegt in der Luft
Rosenblätter regnen nieder
langsam taut der Schnee nun fort
Freude kehrt zum Herzen wieder
und es verbleibt mit Dankeswort
Hieronymus"holy prison"

silent nights
I start to wonder
silent nights
in my holy prison
last expiriences
are still crumbling
in my head
some sky under
my feet
my toes
without bottom
silent nights
I start to wonder
the prison
doesn't have any iron bars...
Hieronymus"WUNSCH"

B is Montag muss ich warten...
L iebe schwebt durch die Luft...
E ngel flüstern leise Worte...
I hretwegen sind wir eins...
B eruhigende Erfahrung...

B esonnen auf unserer Straße...
E igens gebaut für unsere Fahrt...
I ns Blaue, ins Grüne, ins Heil...

M it den Stunden wachsen wir...
I m Rausch der Gefühle...
R ein ins Morgengrauen...

!
Hieronymus"APOKALYPSE"

Todesstimmung
alles verlassen
Schwefel, Verdammnis
düstere Ruhe
rauchgeschwärzter Himmel
Nebel über jedem
Fleck Asche
die Sonne ausgebombt
Gestank in der Luft
von totem Fleisch
Totenstille
nur Raben krächzen
kreisen durcheinander
hacken den letzten
Gefallenen die
Augäpfel aus
aufgepfählt auf
Speere, niedergestochen
kein Grün dazwischen
Schädel auf dem Boden
Würmer im Gewühl
die schwarzen Reiter
von ferne
verkünden so gerne
das Ende der Welt...
Hieronymus"WANDEL"

Im Wandel der [b]Zeit[/b]
wandelt auch die [b]Liebe[/b],
und deren Empfindung,
die sich einst
zum Stillschweigen
gemeldet hatte,
sich kleinlaut
in das Schicksal ergoss.
Der Wechsel der [b]Liebe[/b]
im Wechsel der [b]Zeit[/b]
macht es mir schwer,
zwischen [b]Gewohnheit[/b] und [b]Trieb[/b]
zu unterscheiden.
Doch weiß ich,
es ist nicht gelogen,
dich zu lieben -
wie sonst auch...
Hieronymus"Die blasseren der grauen Tage"

Manchmal sind's die blasseren der grauen Tage,
wenn du dich nicht, auch wenn ich frage,
sehnsuchtsvoll in meine Arme legst.

Packt mich die Sehnsucht dann,
ich möcht es kaum ersehnen,
fällt dir im Traum nicht ein,
es zu erwähnen,
dass du mich auch so sehr vermisst.

Und wenn wir uns dann wiedertreffen,
blauer Himmel, schöne Tage,
komm' ich mit Müh' darüber weg,
dass ich dir sage,
du hast dich selber nur belogen...
Hieronymus"nachts, das Schlusswort"

es ist kalt
hier draußen
und dunkel
in der Stadt
windbewegte Blätter
fegen den Dreck von den Straßen
doch der Hass
klebt weiter auf dem Asphalt
von irgendwoher ruft jemand
"Fuck you!"
in die Nacht hinein
und ich frage mich,
wie hoch die Mauer wohl sein mag,
vor der steht...

wie könnte man nur glauben,
dass alles geklärt sei
für diesen Tag?
Hieronymus"vor deiner Tür"

Es ist um eins,
tief in der Nacht.
Es regnet laut,
kein Licht erwacht.
Doch Regentropfen
die Nacht erhellen
und langsam hier
auf der Straße zerschellen.
Mein Herz ist leer.
Ich fühl' mich so schwer.
Ich steh' vor deiner Tür
und seh' dein Namensschild.
Doch weiß ich nicht,
was mich hier noch hält.
Nur ein Gefühl
die Nacht erhellt...
Hieronymus"der Liebe wegen"

auf dem Pfad der Zeit
und im Dunkel der Nacht
wird das Leben befreit
und ein Lächeln erwacht

wird ein Stern geboren
so flüstert der Wind
glücklich auserkoren
welche Kinder glücklich sind

der Liebe Kraft
was sie vermag
es ist geschafft
am jüngsten Tag

auf dem Pfad der Zeit
und im Dunkel der Nacht
es ist soweit
ich bin erwacht
Hieronymus"STROM"

der Moment,
in dem man abhebt,
nur noch schwebt
einfach gleich da,
unerreichbar
Fingerspitzen sich berührend
unsere Blicke treffen sich
10.000-Volt-schwer geladen
ein Blitzschlag
unter der Haut
an sich
dein Strom
durch meine Adern
fließt
Hieronymus"trostlos das alles"

du
nur dich
dir
wir?
mir
nur mich
ich
uns?
uns nicht
nicht mehr
trotlos das alles...
Hieronymus"MORGENSTUND"

Tau liegt
raureif
über Wiese und Baum
der rote Ball
man merkt es kaum
am Horizont
die Sonne aufgeht
es wird Tag
noch frisch verweht
und hellerlicht
im Nebel verflogen
Sonnenaufgang
morgendlich
glanzumwoben
Hieronymus"I deserve it"

holding me in your arms
paying attention to me
believing it
feeling the affection in me
doutbless emotions
sleeping with some sweet dreams
missing me
understanding my madness
saying this lovely words
surprising me
giving me caresses
dreaming with me
joining my nearness
so close

accepting, that you aren't like that
I deserve it
Hieronymus"two locked hearts"

I loved
the way you ensnared me
I loved
the way you held me
every night for so long, baby!

you let me have my way
into your soul
although it was locked
you gave me daffodils
although I hate them
you broke my heart slowly
although I went to peaces...
Hieronymus"gegen die Wand"

von Meisterhand ins Feuer geschmissen
sind nun all unsere Träume zerrissen
von Hoffnung genährt
und im Kampf bewährt
war die Taktik die falsche
und hat mich eins gelehrt:
Sinnlos war der Kampf von Anfang an,
weil man Mauern im Herzen
nicht durchbrechen kann
Hieronymus"Mondfieber"

lauer Abend
dunkle Nacht
ich hab seit diesem Tag
nur noch an dich gedacht
was Friede will
und Herzen nährt
ein Blick nach oben
Gedanken verkehrt
Sehnsucht, Distanz
eisiges Licht
ich fühle und
brenne, doch liebe ich nicht
weil ich mich
von diesem Weg ablenke
schau dir den Mond an
dann weißt du, was ich denke...
Hieronymus"When a Man loves a Rabbit / Probezeit"

14 Monate trug
das Warten
die Sehnsucht
auf den Schultern
der Distanz
Hoffnung verzehrt
Blicke verwehrt
viel zu lang
die Zeit
bis zum Beginn
des neuen Glücks
und nun:
Herz vergeben
Liebe leben!
Hieronymus"BRIEFMARATHON"

Stürmeskälte
Außenwelt düster
drinnen auch
Kerzenschein und
Räucherstabrauch
Rotweinschluck und
sentimental
unterm Nachthimmel
somnambul
Briefmarathon
zu Babylon
schwarze Tinte
weißes Papier
vierzehn Seiten
du schmeichelst mir...
Hieronymus"REFLEXION"

Geschmack auf Liebe, letzter Punkt
keine Frage, es hat gefunkt
das zwischen uns beiden
ist vielmehr als das,
was ich bereits kannte
als blanken Hass
zu mir, zu ihnen, zu anderen Zeiten,
die mir noch heute Kopfschmerz bereiten
diese Tage sind nun endlich vorbei
doch im hinblick darauf ist es einerlei,
ob wir uns jetzt so gut arrangieren
perfekt, will ich sagen, nichts zu verlieren
ich schau dir in die Augen,
spiegele mich in deinem Gesicht
ich bin richtig glücklich
und merke es nur nicht...
Hieronymus"the wanderer"

shall I take the ways I trust?
in düsteren Nächten begleiten mich fast
schon Schattenwesen überall hin
sweat of fear flows over my skin
and nasty callings influence me
was ich auch tat, ich hoffte es nie
lonesome and aimless in the night
schwarze Gedanken machen sich breit
now I wander through clouds of fog
mit holzigem Knarren zerbricht der Stock
on which I leaned, when I was weak
lieg' nun am Boden - ich bin zu müd'...
Hieronymus"ERLEDIGT"

zu bitt'rer Stund'
trink ich tränenschwarzen Wein
so fleh' ich und
sage: Lasst mich allein!
für die armen, kranken Seelen,
die der Sehnsucht Diener sind
und sich aus den Herzen stehlen:
Liebe macht süchtig, trunken und blind!
ein Rendéz-vous mit dem Schicksal,
das mein Leben bestimmt
und mit dem Glück, was mir noch bleibt
und wenn es mich zum Fluchen treibt,
steig' ich zutiefst in deine Seele hinein
so lass mich doch dein Schicksal sein!
Hieronymus"VERDRÄNGUNG"

Es gibt Erinnerungen,
die oft mit Schmerzen verbunden sind.
Schmerzen, an die man
um alles in der Welt
nicht erinnert werden möchte.
Aber es gibt viele Erinnerungen,
die niemals vergehen.
Selbst dann nicht,
wenn man an jenes
Erlebte, Gelebte,
vielmehr Geliebte
nicht mehr glauben möchte...
Hieronymus"TRAGIKOMIK"

verbitterte Tränen
obskure Momente
ich wollt's nie erwähnen
das Schlimme daran

die Tragik im Bilde
wollt' ich dich schon fragen
was führst du im Schilde
was geht in uns vor

zu später Augenblick
zersprungen in Scherben
es geht nicht zurück
doch ich werde mich fangen

schwerlos die Komik
auf Wolke sieben
bleibt mir nichts anderes
als dich zu lieben...
Hieronymus"die Ruhe nach dem Sturm"

Dunkelheit
Wolken
Donner
Blitz
Kälte
Regen
Tropfen
Nässe
Wind
Sturm
Angst
Stille
blauer Himmel
- die Ruhe nach dem Sturm
Hieronymus"tempus amore"

die Zigarette danach
und der Sekt davor
mit Korken knallen
ins Abenteuer
und der Rausch
das Bild zerspringt
vorher gemalt
aus Rotweinfleck
und Selbstanalyse
erwacht am Morgen,
der plötzlich blind,
nur weil wir uns ähnlich sind
in Sackgassen zu rennen
und aus Angst
mich im Regen stehen zu lassen

tempus amore
unterm Wolkernschleier
Lieben heißt doch
nie vergessen
und vergessen
nie geliebt...
Hieronymus"A cage made of steel"

I walk in the streets
It' still twelve o'clock
It's that thang that feeds
You walk through the fog

Do you know November
this happening last year?
As that girl surrendered
suffering from that fear

It begins to rain
I take the umbrella
Don't be insane
Now you have to tell her

She remembers it well
Their dangerous bet
That long trip to hell
My clothes are wet

Look in her pretty eyes
The pain you feel
and what she realized
is a cage made of steel
Hieronymus"Glitter, Splitter"

Glitter, Splitter
Amnesie
Fahles Gesicht
Verzage nie,
du armer Ritter
Strahltest mich an
Dein Herz winkte mir
Nahm mich in seinen Bann
Ich bin noch hier
Andere Welt
Ich verdiene es nicht,
Hoffnung zu tragen,
denn ich werde wieder klagen
Knebel, Nebel
Gloria
Schwarze Kluft
Und siehe da
Mein Faible
für's Schicksal
Ertrage mich
ganz ohne Qual
Doch fürcht' ich
Niederschlag, Nässe
nun hoff' ich doch,
dich wieder zu sehen
mit dir durch den Regen zu gehen...
Hieronymus"Pflichtgefühl"

Über die Pflicht, miteinander zu sprechen
Über das, was dir das Herz vertrocknen lässt
Über den Dingen stehend, die du ohnehin an meine Liebe bindest

Bin ich stolz auf dich, dass du so zu mir hältst
Bin nicht mehr zu Hemmungen geneigt
Bin einfach grenzenlos in dich verliebt

Für die Notwendigkeit, aneinander zu glauben
Für die Zukunft, die uns irrelevant erscheinen soll
Für die Liebe ist diese Pflicht nunmehr Gefühl...
Hieronymus"Liebesflucht"

als wir das
was wir lieben
zu vergessen drohen
oder
zur Verdrängung
gezwungen werden
aus Selbstschutz
in andere Süchte
zu fliehen
das Geliebte
im Herzen
zu behalten
doch mit
mechanischen Bewegungen
der Enttäuschung
zu entgehen
Hieronymus"Kontraste des Lebens"

Die Schönheit des Lebens,
Das Antlitz des Todes.
Was ich genieße,
Unter Qualen gelitten.

Beschreibt die Freude,
Und die Lust am Leid.
Vom Glück getrieben,
Ins Dunkle zu gleiten.

Aus den Tiefen zu steigen,
Um in Liebe zu versinken.
Neue Kraft zu finden,
Die im Kampf verbraucht.

Aber doch lohnendst genutzt,
Eine Ende naht immer.
Zu bekämpfen mein Streben,
Jämmerlich erschöpft.

Stärker der Wille,
gebrochen vom Leid.
Ein ewiger Kreis,
Der niemals versiegt.


[SIZE=1]in Zusammenarbeit mit S.K.[/SIZE]
Hieronymus"ab nach hause"

hunde füttern
und ja, und eier
von eigenen hühnern
und papagei
alfred ekel und tv und so
und
rotwein, böser merlot
war nicht meiner
habs nur getrunken
wär fast gestolpert
über handtuch und pissoir
habs aber geschafft
mich wegzustehlen
hab so getan, als wär ich tot
raus aus der
achtundzwanzig grad warmen
wohnung, wenn man das so
nennen kann
man das nicht date
nein
es war nur,
ab nach hause
Hieronymus"Mein Leben : Du"

Es ist das Leben
und wie's zu leben ist
dir das zu geben
was du mir bist

Meine Gedanken, sie fliegen
und kreisen nur um dich
sie nehmen alles, was liegen
geblieben ist, mit sich

Im allerdunkelsten Schatten
bist du mein Licht
und all das, was wir hatten
wird zu uns'rem Gericht

Wenn der Morgen mich blendet
dann bist du mir die Nacht
und nichts scheint verschwendet
da du über mich wachst

Doch bist auch die Schlinge
fest um meinen Hals, weil
meine Worte dir klingen
als bedeuteten sie Unheil

Das über dir schwebt
bei jedem deiner Küsse
und wenn die Liebe in mir bebt
als ob sie das müsse

In allertiefster Stille
da hör ich dich laut
wie mein allerletzter Wille
dir stets vertraut

Wenn alles nach mir schreit
find ich Ruhe in dir
ich glaub mich befreit
das schmeichelt mir

Du bist mein Traum
und hältst mich wach
du gibst mir Raum
und hältst mich in Schach

Ist mir kühl
dann wärmst du mich
in mir liegt ein Gefühl
das erreicht dich nicht

Bin ich aufgeheizt
und kann nicht denken
bist du mir das Eis
und lässt mich wieder lenken

Sitz ich allein mit mir
will die Zeit nicht vergehen
doch lieg ich bei dir
seh ich die Stunden verwehen

Du zauberst aus der Welt
ein kleines Paradies
so dass mich nichts mehr hält
an dem, was ich verließ

Es ist das Leben
und auch ein Fluch darin
mir auch das zu geben
was ich dir bin
Hieronymus"ars mortem"

idee und konzept
das material in der hand
1oooo weiße flocken
wirbeln durch die luft
das messer treibt
sie in die flucht
plötzlich ein tropfen rot
rinnt vom styropor
den rahmen in dunkles nichts gehüllt
tauche finger in schwarz und zinnober
streiche sinnlich über das leinen
blut und farbe
auf der leinwand vermischt
ekstatisch
bessessen nur von einem gedanken
dem wahnsinn naher
schöpferinstinkt
das werk vollendet
der wut die freiheit geschenkt
doch fassungslos
bleibt mein frenetisches selbst

German Gothic Board
 
Boardansicht: Klick HIER und betrachte das Thema mit allen Funktionen direkt im Board.

 

German Gothic Board

Startseite Chat Grüße SchwarzKultur