| Eloandra | Gut, Ich wollte zum erstem Mal ein paar Gedankennetze von mir frei geben zum Lesen. Habe ich noch nie gebracht. Kritik gerne hier: [url]http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&threadid=82485[/url] Die Nacht Die Nacht ist grausam, ist grausam, mordet das Licht, das Licht und den Tag. Dunkel und Schwarz Die kohle-farbene Seele Flügel Flügel aus Feuer und ein Herz aus Stein Jagt den Frieden Mein Herz pulsiert schmerzt denn die Nacht Die Nacht Hat mich gefangen. Geschrieben an einem Todestag 2011 |
| Eloandra | Das Buch, der Wind, die Farben Bunte Farben, bringen das Leuchten, verdecken die Narben. Wirbeln umher, ziehen mich mit, aus dem finsteren Raum, einst farblos und leer. Erinnerungen fliegen, werde ich sie kriegen? Fange sie ein, trage sie heim', das Leuchten, das Glänzen. Die Zeit vergeht, der Wind, er weht. Öffne das Buch, lichte das staubige Tuch, sehe das Lachen. Es steckt mich an, zieht mich in seinen Bann. Die Bilder, die Dinge, die Sachen, sie fliegen so hoch, wie im Wind ein Drachen. Öffne das Buch, sehe vertraute Gesichter, die dunklen Wolken werden lichter. Ein lautes Lachen, klingt durch die Nacht, Der Moment, die Farben, sind längst erwacht. Wer ist der Wind, wer ist der Drachen, wer ist das Kind, wer lacht das Lachen? Das seid ihr. Dort und hier. Geschrieben am 12.12.2011 |
| Eloandra | Der Vogel Ich segle hinfort, weit weg, an einen fremden Ort. Breite die Flügel aus, fliege hoch hinaus, lache, über das, was ich mache. Sonne, Sterne, Mond, begleiten mich, mich, die nun hoch am Himmel wohnt. Das Rote weckt, das Schwarze deckt, deckt zu, für die tiefe, nächtliche Ruh'. Ich segle hinfort, an einen weiten, fremden Ort? Wohin gehöre ich, ich, der Vogel, der mir bis auf die Federn glich? Breite die Flügel aus, fliege hinaus, lache und erwache. Es war doch nur ein kleiner Vogel, den ich sah. Falsch oder Wahr? Geschrieben am 12.12.2011 |
| Eloandra | Erwachen Lege mich ins Laub, schließe die Augen, werde bedeckt von Staub. Sehe Blätter langsam fallen, die Wolken zu riesigen Heeren ballen. Beobachte den Wind beim Tanz, fange ein den Sternenglanz. Lausche dem Gesang, dem zarten Regentropfenklang. Strecke die Hand zum silbernen Mond, bin den hellen Schein schon lange nicht mehr gewohnt. Verstecke mich im dichten Moos, gleite weich in einen Traum. Sitze zwischen hohen Bäumen, verstecke mich, wie ein Kind in alten Räumen. Segle durch die warme Luft, atme tief, rieche den vertrauten Duft. Lege mich ins Laub, schließe die Augen, werde zugedeckt von Staub. Am Ende der Nacht werde ich schlafen, dann, wenn die Sonne erwacht |
| Eloandra | Labyrinth Laufe, den Wind im Gesicht, den Mond als helles Licht. Tiefer in den großen Wald, das Labyrinth, es endet sicher bald. Taste mich entlang, enge Wände, kalte Luft, atme ein den alten Duft, meiner Seele wird so bang, immer schmaler wird der Gang. Einsamkeit mein einz'ger Gefährte, silberne Schwärze stützt, das Alles mich die Sonne lehrte, welche mich niemals hat geschützt. Laufe schneller, stolpere schon fast voran, wie ein einem finst'ren Keller, ohne Treppe, nur mir Gang. Tiefer in den großen Wald, das Labyrinth, es endet bald. Falle! Es gibt kein Zurück, das Rätsel, in der schwarzen Kralle. Höre zarte, lockende Musik, renne, fliege, bis ich erneut am Boden liege. Weinend auf den Knien, kann von hier nicht mehr fliehen. Denn das Labyrinth, immer gegen mich gewinnt. Das Labyrinth, welches mich für immer gefangen nimmt. |
| Eloandra | Brennendes Band Eine Hand, Dein Blick, die Musik, ein Schritt, ein durchsichtiges Band? Weg, so weit weg. sehe ich mich selbst, nach den Minuten, in welchen Du, Alles verbranntest. Dein Lächeln, flackernd, lichterloh. Eine Hand, ein Blick, die Musik, ein Schritt, Kein Band. Weit weg, trägt mich, jemand, den du nicht besitzen kannst. Dein Lächeln, flackernd lichterloh. Eine Hand, ein Blick, die Musik, ein Schritt, Du bist es nicht. Dein Lächeln wütend verglüht, mit dem Du mich einst, blendend heiß verbrühst. |
| Eloandra | Gedankennetz Es ist ein Gedanke, und ein Moment. Ein altes Bild, verborgen in einer staubigen Schicht. Wann sehe ich Dein Gesicht? Es ist ein Gefühl, und ein Gedanke. Die gelesenen Zeilen schwirrend in meinem Kopf verweilen Fragen und Antworten lassen wir fliegen Der eine verweilt hier, der andere dort Jeder an seinem eigenen Ort Kenne ich Dich? Vielleicht nicht. Doch weiß ich Das etwas lebt und in meine Gedanken webt: Ich kenne Dich. Geschrieben am 23.04.2012 |
| Eloandra | Kuss der Nacht Dunkle Schatten tanzen sanft über hügeliges Grau Singende Winde fliegen weit über den Morgentau Eine schweigende Leere füllt den Ort nun ganz gegangen ist der der Lichtertanz Langsam kam sie näher ein Mädchen in schwarz So dunkel wie die Farbe so war die Seele ganz von all den alten Zeiten Geschichten und Märchen sie immer begleiten Flatternd flog ihr düstres' Kleid Die Haare das Segel für den Wind tanzend bauscht es knisternd weit Fröhlich wie bei einem Kind Vorsichtig kniet' sie sich nieder auf dem Grabe blüht schwarzer Flieder Ein grauer Stein verfallen alt Sie spach: „Folgen werde ich Dir bald.“ Zarte Tropfen perlten hinab landeten traurig auf einem Blütenblatt Schwerer Duft von verfallen' Blumen einst erfüllt flüsternd die Luft Und wie die glitzernden Eiskristalle Fing das Grab die Perlen auf Hielt sie sicher dort verborgen Gefangen in des Todes' Kralle Alleine ist das Mädchen dort an dem düstren' und gestorb'nen Ort Geschmeidig bewegt sie sich über das wogende Tal graue Zähne verschlingen sie ganz Bald wird sie lernen den Todes' wirbelnden Tanz Lächelnd begrüßt sie die bleiche Hand es ist als spürte sie ein altes, warmes Band Drehend über den Friedhof schwebte sie nun Wispernde Stimmen sangen die Melodien noch lange klangen Ein Hauch auf ihren Lippen nur sanft und leicht Ihr Leben sich dem Ende neigt Doch als er sie alleine ließ wie eine zarte Blume düster fein keimte in ihr der Wunsch wie er zu sein Mit seiner kalten Hand wob er ihr in das Herz sein Band Schreiend bat sie um die Erlösung jetzt doch der Tod lachend sie mit Blut benetzt Das warme Schwarz umfing das Mädchen sacht sobald das verletzte Herz erwacht Wie ein Sturm zog sie nun übers Land flog durch die Nacht den Kuss des Todes eingebrannt |
| Eloandra | Du Blaues Wasser Dunkler Wald Der helle Mond Das alles in Deinem Auge wohnt Deine Stimme streicht über meine Haut Mein Blick sofort dem Deinen traut Ein Lächeln auf deinem Mund ein Hauch ist es nur und dennoch reibt es mir die Seele wund Du bist bei mir und doch so fern als sähe ich weinend am Himmel einen Stern Sag siehst Du mich? Ich jage den Mond und lächle wenn ich ihn fange denn es ist mir unmöglich weil er in Deinem Auge wohnt Wenn Dein Blick in meinen taucht, Deine Augen Wogen bauscht Reißt Du mich mit doch wissen tust Du es nicht |
| Eloandra | Vielleicht ein Ende, vielleicht auch nicht Mit einem letzten Lachen sehe ich die Sonne sich zur Erde neigen Mit einem letzten Winken verabschiede ich den Mond Er wird im schwarzen Meer versinken Mit einem letzten Rufen sage ich Freunden Lebewohl schwinge mich auf mein Pferd reite hinfort mit lautlosen Hufen Mit einem letzten Gruß lass ich es zum Himmel steigen das freie Tier Die weiße Taube schwebt sorglos über den Horizont und das obwohl sie nur von Papier und Tinte lebt Geflügelter Gefährte begleitet mich bis an das Ende |
| Eloandra | Der Suche' Ende Menschen ringsum mich ich bin auf der Suche nach dem Gesicht Niemand weiß die Antwort auf meine Fragen sie alle nur das gleiche sagen Wut greift lodernd nach meinem Verstand wo war der Sinn in diesem wirbelnden Menschenband Ein warmer Griff hält die lodernde Glut fest mein Bangen von mir fällt Wärme strich flüsternd über die Wunden Kühlendes Meer heilt das Brennen Ich würde den Tod begrüßen für mehr Zeit, mehr Stunden Auge in Auge standen wir dort an diesem lebendigen bebenden brennenden Ort Floh ich manchmal vor diesem klaren Blick zu viel konnte er sehen womöglich den stürmischen Wind in meinem Geiste wehen Doch von des anderen' Seite wollte mein Wille nicht mehr weichen Du könntest verschwinden ich Dich nicht wiederfinden Tiefe Nacht der Sichelmond war erwacht umgeben von des Irrlichtern' Schein die Vollkommenheit würde nun lange Zeit nicht mehr sein Ein weißer schwarzer Vogel ist nun frei und fliegt davon der andere träumt So wartet er ein Stück fehlt auf eine noch ferne Wiederkehr Die Momente stillen die Leere und nehmen der Angst die Schwere So will ich Dir danken edler Gefährte. |
| Eloandra | Mea Maxima Culpa Ich sehe weinend lachend die Vergangenheit an sie ist wie ein Fluch ein trauriger Bann Zerbrochene Splitter liegen vor mir Ich knie mich nieder und sehe die Freundschaft die Liebe Ich erschrecke als ich sehe was es wirklich ist Mein Gesicht mit dem einzigen Satz dass die Schuld meine ist ich allein es war |
| Eloandra | Fieber Illusion Ich laufe schlafe der Wind streicht meine Haut flüstert erzählt dass die Sonne taut So wandle ich geschüttelt von Eis durch meinen Sommernachtstraum und bemerke die Kälte kaum Ich folge einem Teil des Sonnenlichts warm zart irrend durch die Nacht Ein tanzendes Irrlicht wohin es mich bringt weiß ich nicht Ich erwache aus meinem Fiebertraum und hauche nur die eine Bitte in den dunklen Raum Flatternd schwebt es vor meinem Gesicht fand den Weg zu mir zurück Nun verschwindet es in eiligem Flug nimmt seinen Lauf Ich weine lächele schlafe ein warte auf des Irrlichts' Wiederkehr |
| Eloandra | Traumlos Taub und schlafend liege ich in meinem Sarg versuche zu träumen von meinem Todes Tanz versuche zu sterben schaffe es nie bin nie ganz aus dieser Welt verschwunden Singe ein einziges Liede nur höre nicht damit auf ihr nennt es stur Es sind keine Klänge keine Tanzschritte Nein Es ist meine Bitte nicht wie andere zu sein |
| Eloandra | Sandiger Weg Stolpernd blind und einsam streiche ich die sandigen Hügel entlang es ist kalt der warme Sommer verging Höre den Wind singen suche nach der einen Stimme weine wie ein kleines Kind denn hier ist sie nicht. Gischt weht mir ins Gesicht ich kannte Schmerz- diesen nicht. Erinnerungen Momente hauchen mir ihr Leben lachend ins Gesicht Wie soll ich sie beschreiben? Ich kann es nicht. Schmecke Salz auf meinen Lippen Schließe die Augen Atme? Vielleicht. Meilen entfernt sitzt mein Herz sicher gefangen pulsierend lebend Hier trage ich Dich überall mit hin Du bist bei mir ich vergesse Dich nicht Wütend streiche ich die salzigen Tropfen davon ich erhebe mich traurig stolz Laufe schleichend weiter Die Angst erreicht mich vielleicht nicht. |
| Eloandra | Himmelsflug Lachend sehen wir uns an Du nimmst meine Hand wir rennen wir rennen wir fliegen Ich atme den Duft der Freiheit ein Sie ist vielleicht für immer dein' Wissen wir stets dass es nichts zu verlieren gibt? Der Himmel ist nah und der Wind weint Wir fangen die Tränen tanzen dabei Der Mond lachte wenn er uns sah' Die Zeit ist kurz Doch die Wärme ist hier bewahrt uns Vor dem Sturz? Wir landen fliegen nicht mehr die Federn verbrannt doch die Erinnerung bleibt Eine Wiederkehr Strauchelnd lande ich in meiner Welt Du in Deiner So trafen sich Sonne und Mond Der nun für mich fern am Himmel wohnt |
| Eloandra | Spazierfahrt Fahre langsam die Straße entlang Bäume fliegen Gräser tanzen Mein Kopf ist schwer Gedanken schwirren ich blicke in die Landschaft Fahre schnell die Straße entlang Bäume stehen Gräser wehen Mein Hand krallt sich an das Gas ich werde schneller komme näher an den schwarzen Rand Die Landschaft verschwimmt ich fliege habe keine Kraft Die nächste Kurve sie kommt näher Hand vom Gas! Nein ich halte mich fest und schließe die Augen. Es ist nur mein Motorrad. Und ich. |
| Eloandra | Nachtflüstern Lausche der Nacht und höre ein Klagen ein Märchen ein Sturm eine Geschichte welche erwacht. Es ist die Dunkelheit umfängt sacht das flackernde weinende Licht Es jammert es weint Lauf!Lauf! Lauf! Wehren? Kann es sich nicht. Lausche der Nacht und höre das Schlagen das Klopfen das Streben das Pulsieren das Flattern das Beben vom Leben Es ist das Herz Klopf! Klopf! Klopf! Singt für den Moment Kennt keinen Schmerz Lausche der Nacht und höre das Flüstern das Wispern das Lesen das Summen das Seufzen von einem Seelenwesen Es ist der Klange einer Stimme sie erzählt sie zischt sie grollt sie bebt ich folge ihr bis ich bin ihr Fang Lausche der Nacht Will mein Seelenwesen sehen Es ist da draußen habe es gehen gesehen Es sind Tränen Tropf! Tropf! Tropf! Beuge mein Haupt und hauche einen Kuss in die Nacht der Schmerz hat noch keine Macht! Lausche der Nacht und höre nichts ich sehe nur den Mond. Er lacht. |
| Eloandra | Fort Schmerz quält meinen Geist meinen Kopf Das Gift ist zurück All meine Erinnerungen verschwinden im Nebel nur das brennende Gefühl bleibt Ich verschwinde Gleite davon Es wird nie dasselbe sein nie dasselbe Bitte Rufe nicht meinen Namen Die Blätter fallen sacht Die goldene Sonne scheint weit davon Ein versteckter Platz |
| Eloandra | Bitte Gib mir mein Gefühl Es kümmert mich nicht Wenn ich falle Lass mich einfach fallen Es kümmert mich nicht Wenn ich aufschlage Gib mir meine Sonne Es kümmert mich nicht Wenn ich verbrenne Lass mich verbrennen Es kümmert mich nicht in Flammen zu tanzen Gib mir meinen Tanz Es kümmert mich nicht Ob ich stürze Lass mich stürzen Es kümmert mich nicht Wenn ich liegen bleibe |
| Eloandra | Eiszeit Und wieder einmal sitzt sie unter Himmel Sterne Mond Kälte Wind und Einsamkeit machen sich im Herzen breit Schleier sieht man in ihren Augen treiben Sie lebt nicht hier ist weit weit fort Ihre Hände dies von selber schreiben Alleine sitzt sie unter Himmel Sterne Mond Wartet friert und zittert Eine Schneeflocke am Straßenrand Langsam streift der Frost die Glieder schließt ihr die nassen Augenlider Erfroren sitzt sie unter Himmel Sterne Mond Träumt von ihrer Sonne Starr sind ihre Augenlichter Stumpf verblasst Der Mond lachend nach ihren Händen fasst Gestorben liegt sie unter Himmel Sterne Mond Wer ist der Mensch von Eis bedeckt? Ich bin es. Ein weißer, frostiger Fleck. |
| Eloandra | Ein Gemälde Langsam sickert blutrot tropft vom Tisch herab Glänzend lebend dunkel Tanzt über das Holz Das Auge der Nacht den Weg bewacht Rote Heere ziehen über den toten Himmel davon Glänzend ihre Schwerter gefärbt sind vielleicht von einem unschuldigen Kind Die Wolkenvölker fliehen Es Regnet Tropf tropf tropf blutige Perlen auf ein fremdes Gesicht Ungeschickt wischt man sie weg sehen tut man sie nicht Wellen weben Rot schäumend dunkelrote Hände ziehen flackernd wild Träume hinab ins funkelnde Grab Mit Blut gemalt mein Bild. |
| Eloandra | Kinderzeit Zeile für Zeile entsteht die Geschichte Moment für Moment Wort für Wort Mein Kind Ruhe eine Weile! Jahr um Jahr schreibt weint lebt es in der Märchenwelt Kann nicht mehr unterscheiden was falsch was wa(h)r Figuren tanzten lebten fielen Das Kind allein bestimmt wer vermag zu bleiben wer vermag zu scheiden Ein Netz aus Momenten hielt es fest Konnte nicht mehr fliehen fiel als Küken aus seinem Nest Eines Tages war das Ende nah Es legte die Feder nieder man das Kind nie mehr glücklich sah Es war zurück in der wahren Welt Zurückgekehrt aus Papier und Zeit |
| Eloandra | Himmels-Träne Ein kleines Kind steht im Regen Der Tag endet, die Nacht beginnt Das Weinen Erfüllt die Tropfen. |
| Eloandra | Gehen lassen Der Mond spendet mir sein Licht doch ich nehme es nicht wahr blicke weit fort verdiene seine Aufmerksamkeit nicht Keine Wärme streift mich ich bin allein zweifle weine sehe Dich nicht Du bist nicht bei mir tanzt übers Himmelszelt Gegangen verschwunden in eine andere Welt Warum nahmst Du mich nicht mit ? Die Erinnerung ist quälend ich sehe deinen Blick deinen Schmerz und deine Angst Glaube mir, ich nie von Deiner Seite wich Blieb bei dir bis dein Licht erlosch Lauschte deinem letzten Atemzug Wiegte Dich in einen tiefen Schlaf Gab dir ein Stück Seele mit auf Deinen Weg Verlor in dem Schmerz selbst mich Wenn Du das liest, Mein Freund, ich vermisse Dich. Wenn Du singst, so lausche ich Wenn Du weinst, so fange ich Deine Tränen, Wenn Du tanzt, so tanze ich mit Heute sitze ich unter deiner Welt und blicke in den Himmel Wenn Du mich siehst so bitte ich Dich Steige die dunkle Treppe hinab und hole mich. |
| Eloandra | La Tignola Flatternd fliegt sie auf und nieder Ihre Flügel zart und blass Sie ist der Nacht eine liebe Gesellin, ermuntert sie mit ihrem Reigen, bis die Sonne kommt, der Mond muss sich zur Erde neigen Flatternd fliegt Sie auf und nieder die Nachtigall stimmt dazu Lieder Sie kennt nur Dunkelheit hat nie was anderes auch nur gesehen eines Nachts, fliegt sie hoch, fliegt sie zu weit Sie sieht das helle Licht von drüben will zu ihm, will tanzen um den hellen Schein Immer schneller wird ihr Flug flatternd auf und nieder Bis sie gegen das Glase schlug Vergessen ist der helle Schein, Gebrochen sind die zarten Flügel, gefärbt das Fenster wie roter Wein, Und wispernd ihre Seele spricht: „Leb wohl, mein liebes Licht.“ als ihr kleiner Körper bricht. |
| Eloandra | Windmärchen Leise säuselnd weht der Wind Mond, Himmel, Sterne fort Schwalben ziehen sanft vorbei Fliegen davon entgegen der Richtung Nord Leise säuselnd weht der Wind Kälte, Frost und Winter nun her Die kalten Hände greifen taub an das Fensterglas, das kalte malt mit Fingern Muster zart und wünscht' das es der Sommer wär' Leise flüsternd erzählt der Wind weinend vor der weißen Tür Töchter Sterne benetzen das Holz weben ihre Bilder fein erfüllen das Väterchen mit Stolz vergehen doch traurig im Feuerschein Leise flüsternd erzählt der Wind Die Zeit sie ruht, steht gänzlich still eine Feder im Gefieder leis' verblasst Die grünen Blätter ein ferner Gast Ein Jahr ist gegangen wenn man so will Leise öffne ich die Tür und lausche den Geschichten kalt schweig' in Ruhe Tröste mit Wärme den alten Wind wie ein kleines, weinendes Kind |
| Eloandra | Straßengraben Erde steigt in Wolken auf Wind verführt und die Zeit geneigt Haare fliegen ein Lachen leicht die Freiheit grüßt sie erscheint nicht bitter nur viel zu süß Wir segeln durch das helle Dunkel Ich lasse los Nichts hält mich mehr Meine Augen werden schwer Zerbrochen Liegt alles am Straßenrand Sanfter Regen Der mein Gesicht nicht fand Kühlt die Wunde Den lodernden Brand Purpurner Glanz Tropfen sickern still ins Gras Ein endloser Tanz Blau der Himmel meine Seele fraß Ich lachte leise und starb dort unten auf meine Weise. |
| Eloandra | Ein unwichtiger Scherbenberg Lächelnd strahlt sie im Sonnenlicht Sonne bricht sich in gläserner Haut Das Mädchen trägt die Klarheit in ihrem Gesicht Sie leuchtet in der Dunkelheit ihre Augen Gold und Silber sind des Reichtums Ebenbild Bedenkt sie Dich mit ihrem Blick Willst Du sie berühren ihre leichte durchsichtige Haut unter deinen Fingern spüren Ihr Stimme singen hören Verfallen in einem Moment Bist du diesem gläsernen Kind Jedes Glas kann brechen so stark es zu scheinen mag splitternd fällt es leis' zu Boden bricht sich in tausend einzl'ne Stücke Der Laut lässt uns erschaudern erschrecken vor dieser Kräfte-Lücke So stürzte einst unser feines Geschöpf stolperte über ihre Füße klein und würde nie mehr wie früher sein Risse zierten ihre Körper Sprünge verzerrten ihr Gesicht Die Augen starr gegangen ihr Seelenlicht Die Beine gebrochen ihre Finger bewegten sich nicht So liegt das gläserne Mädchen dort draußen kalt Ihr Lächeln fort Tränen aus Perlen zart rinnen schwarz die Wangen hinab Sie versteht das Gescheh'ne nicht nicht gekommen ihre Zeit Das Kind liegt stumm kein Herzlein schlägt hohl senkt sich ihre Brust herab Rasselnd atmet sie nie mehr ein Scherben klirren in ihrem Kopf Das gläserne Kind wundert sich noch immer versteht sie nicht das längst ihre kleine Seele aus dem Geiste wich So brach ihr Torso krachend entzwei ihr gläsernes, durchsichtiges Leben vorbei Der Tod kam schnell man verstand es kaum Glänzende Bruchstücke leuchten am Boden hell. |
| Eloandra | Endlos Eine kleine Rabenfeder segelt langsam seidig auf und ab Überquert so leicht das schwarze Meer tanzt kreisend Sterne lachend ein Den Mond begrüßt sie mit einem Flattern milchig Licht verhüllt die Feder seicht Übermütig fliegt sie weiter segelt glücklich hier und da Wellen dunkel, Winde hell Goldene Strahlen zum Greifen nah Sehnsuchts Hauch trägt sie zu weit über düstr'e Himmelskuppeln Glühend Funken nach ihr fassen versengen zischend ihr schwarzes Kleid Verschlingen eilig den leuchtend Glanz Eine kleine Rabenfeder vergeht glücklich lächelnd im Sonnenschein Ihr Traum erfüllt Im Himmel würde sie für immer sein. |
| Eloandra | Verstecktes Kind Schwarze Wolken andere Welten leicht zieht das Leben stumm vorüber Gewitter Grollen vor dem Fenster müde schweift der Blick überall umher Bleiche Hände in dem Traum eisern fest der Griff angsterfüllte Augen |
| Eloandra | Schwarzer Abgrund Säuselnd Stimmen rufen mich flüstern mir Geschichten ein ziehen mich mit dunklen Händen näher zu dem Schlund heran eisig Todesatem meinem glich Halt verzweifelt mich an Erde fest Lachend gibt sie einfach nach Fingernägel brechen morsch Onyx Augen blinzeln sacht Ewiger Schlaf zum Greifen nah Schwarzer Rachen öffnet sich Verschlingt die Schatten seltsam still Pulsierende Herzen nähern sich eines meinem blutrot glich Warum flieh ich vor dem Ende? Angst vergeht in dem Moment neige mich dem Dunklen zu tauche in die schwarze Nacht Schwarzer Abgrund mich verschlingt Mein lebend Herz es bebt und stirbt, es brennt. |
| Eloandra | Glühfliegenherzlinie Springen Tanzen auf und ab Funken sprühen Flammen sacht Einmal hin und einmal her verrückt zu sein ist niemals schwer Töne klingen durchs ganze Schloss Feuerfliegen drehen ohne Anstoß, Macht und Sinn Leben strömt die Nebelschwaden Grau wird Rot, Orange und Blau Grün trägt nur der Morgentau Farbensturm weckt sanft das Herz Einmal hin und einmal her Glühwürmchen's lachende Wiederkehr. |
| Eloandra | Verstoßen aus der Welt Aufrecht steht sie gestreckt das Haupt der Kampf ist nah Hände zittern nie Frei flattert das Haar geballt die blassen Fäuste keine Furcht im Geist die Gefühle kühl und starr Silbern und Grün strahlen Augenlichter grell langsam zieht die Nacht heran Der Klingenglanz ist kühn Silbern faucht das Schwert Rubine regnen schwer herab sie lacht, sie fliegt vor niemanden macht sie kehrt Messertänzerin blüht auf im Licht flüssig rot benetzt ihr Herz Schmuck, den sie mit Ehre trägt rotes Meer, roter Wind, so rot die Pflicht. |
| Eloandra | Gestohlener Traum ~Müde schließt das Auge sich~ ~~Der Kopf gebettet weich und ruhig~ ~~~die Lippen schweigen genügsam rot~ ~~~~Der Wunsch, der sich aus Gedanken schlich~ ~~~~~segelt hoch, segelt weit davon~ ~~~~~~hinüber am goldenen Traumfängernetz~ ~~~~~~~bis er ganz aus dem Zimmer wich.~ |
| Eloandra | Sternenzählen Heute verliert der Himmel seine Sterne, ich stehe unter ihm, die Zeit küsst mein Gesicht, so viel Wärme, so viel Kälte Ich lächle Dich an, wenn auch aus weiter Ferne. Heute verliert der Himmel seine Sterne, ich tanze unter ihm, die Vergangenheit streicht mich sanft so viel Glück, so viel Schmerz Ich sehe Dich an, ich lebe mit, ich lerne ? Heute verliert der Himmel seine Sterne, ich ruhe unter ihm, fange jedes Licht für Dich, meine Hände leuchten hell verbrennen in dem dunklen Glanz ich lache, drehe, wirble wild Für Dich ertrage ich das Feuer gerne Heute verliert der Himmel alle Sterne, ich vergehe unter ihm, jeder Stern für Dich gefangen, verbrannt die Haut und das Gesicht Ich lächle zufrieden, Schicke Dir einen letzten Kuss in die Ferne. Heute verliert der Himmel alle seine Sterne. |
| Eloandra | Deuxieme Etage So wagst Du einen Schritt voran hinein ins Dunkel hinein ins Schwarz Rote Lichter lächeln sacht blecken flackernd ihre Zähne Bässe brüllen, Melodien klingen Du lässt Dich nieder So edel singt dabei dein Kleid deine Augen schwarz, die Lippen rot Nebel umfließt schleichend das Parkett die Menschen tanzen träumen in ihrer Welt Dunkelheit zieht dich heran du schreitest durch den Nebel stolz dein totes Herz, es lacht Weiße Geister blicken sanft Dich an nehmen Dich in ihre Mitte Nur ihr tanzt in der Weltennacht Kleider fliegen schwarz im Kreis Hände greifen nach dem Mond Tränenperlen sind Dein Schmuck Wo ist Dein Halt Wo träumt Dein Herz Wann verlierst Du Dich Ich tanze mit den weißen Geistern greife weinend nach dem Mond schwarze Narben verlaufen sacht Nebel umfängt mich in der Nacht Meine Augen schwarz, die Lippen rot mein Herz es lacht, doch ist es tot ich wage einen Schritt voran bin eine Verlorene, die nicht leben kann Tränen sind mein Schmuck allein In den Träumen ist das Leben mein'. Mein Kleid es singt und dreht wirbelnd sich Ich tanz' und tanze nur für mich Mein Kleid es singt und dreht wirbelnd sich Ich tanz' und tanze nur für Dich. |
| Eloandra | Freundschaft Langsam krallt das Monster sich blutig in das rohe Fleisch ich schreie tobe schlage um mich es reißt an mir, verschlingt mich Stück für Stück Seine gelben Zähne reißen ziehen zerren grob an mir Tränen fließen ohne Halt rotes Wasser rinnt herab Rote Blumen, rote Seen Klauen wiegen tonnenschwer mein Rücken bricht, ich kann nicht mehr Gebrochen lieg ich zitternd in der zähen Pfütze Stimmen klingen durch den Schmerz ich sehe euch, ihr schreit, ihr tobt zerrt das Monster langsam herab Dann kniet ihr euch zu mir hernieder die Quellen der Wunden blubbern schwarzrot weiter Ich sehe die vertrauten Gesichter Ihr seid hier, ihr seid bei mir Stimmen klingen durch den Schmerz In den Händen haltet ihr mein Herz |
| Eloandra | Live on earth Wir sitzen dort Goldene Strahlen ruhen neben uns wir sind zuhaus an diesem Ort Ich bin angekommen mein Herz, es schläft Funken steigen schillernd auf unsere Hände strecken sich nach ihnen aus bis sie in den Bäumen verglommen Euer Lachen streicht mich sacht wir tanzen springen schwimmen rennen durch die Nacht Nicht die Not wir kennen keine Gefahr keine Grenzen keine Regeln Gemeinsam wecken wir den Tod. |
| Eloandra | Streichholzglimmen Ich breite meine Flügel aus der Wind streichelt meine Haut Die Welt ist klein der Himmel so weit Federn sind aus Papier gemacht so leicht und dünn sie knistern leise in der Luft Tragen mich Auf der Suche bin ich endlos lang wonach? Ich weiß es nicht Papierfedern fangen so leicht Feuer Flammen brennen sie glühend nieder ich falle herab verliere meine Flügel Ist das das Ende? Asche rieselt sanft Wo ist der Sinn? Wo schlägt mein Herz? Ich stürze durch die kalte Finsternis hinab zu Dir Warme Hände fangen mich schützen mich vor dem harten Grund Blauer Sturm tobt funkelnd wild deine Augen wundern sich Deine Arme sind mein Schild Fürchte mich nicht! Ich bin nur ein Vogel aus Papier. [I]Danke. Ich trage Dich in meinem Herzen.[/I] |
| Eloandra | Eine Bank unter der Fichte Ich trete ein, einen Schritt voran bis ich nur noch stolpern kann Herbes Gras, der Sand, der Mond ich rieche deinen Duft neben dir fühl' ich mich klein Du flüsterst leise mit Bedacht tröstest meinen Kinderkopf behütest jeden bösen Traum in finstrer Nacht Und bahnen leise Tropfen sich hinunter auf der weißen Haut küsst du sie davon bis der Schmerz lautlos leicht davon schlich Nun stehst Du dort ich sehe dich an Deine Augen glänzen friedlich ruhig Ich bin zuhaus, laufe voran bis ich wie immer nur stolpern kann Doch Du bist da, und fängst mich lachend auf gemeinsam lassen wir den Drachen steigen Wir lachen, leben Dies ist unser Ort. |
| Eloandra | Ein Stern im Eismeer erlischt Leise bahnt die Träne sich ihren Weg so leicht herab ich bin angekommen doch fühle ich es nicht Sonne stieg so hoch für mich Sterne sangen mir ihr Lied Ein andrer Mensch Ein anderes Gesicht Ein Versprechen gab ich dir gehalten hab ich deine Hand gestreichelt deine weiße Haut so sicher erschien es mir So lang verbrachte ich die Zeit das Versprechen weit entfernt habe getanzt mit dem Meereswind Arme gestreckt, gebauscht das Kleid Du öffnest deine Augen sacht bleiche Hände heben sich streichelst meine Wange es senkt sich sanft herab die Nacht Nun sitz' ich hier und leise bahnt die Träne sich mein Versprechen ist gebrochen die Schuld schwebt über mir Du lagst dort in der Nacht nahmst Abschied von der grauen Welt träumtest von dem warmen Licht und bist für mich nicht mehr erwacht Ich wünscht' ich hätte dich begleitet hätte deine Hand gehalten dir den Schutz und Mut geboten dich gestützt, gehalten und gefangen Eine Gestalt, die mit dir schreitet Und leise rinnen Tränen ihren Weg zu dir herab Deine Seele ging so leis' ließ die Schwere und den Schmerz Du steigst nun auf die weißen Rücken Lässt dich tragen von den Geistern Nüstern schnauben dich warm an Du wirst nicht fallen Halt dich fest an ihren Mähnen Und wenn wir uns einst wiedersehen sitzend auf der Sternenkuppel dann löse ich meinVersprechen ein dann sind es unsere Stimmen die lachend mit dem Sturmwind wehen Leise rinnen Tränen Tag und Nacht. |
| Eloandra | Herbsttränen Leise singen Wasserperlen ihre Lieder vor dem Fenster Ich sitze still und lausche ihre Lieder trösten mich beschützen mich vor meiner Angst Sachte streifen ihre Finger über meine Wange nass nähren sich von salzig Grund kühlen die gebrannte Narbe und sehen sanft gebrochne Träume Doch vergehen die Gefährten in der Nacht so furchtbar schnell singen traurig ihre Zeilen vergehen in der Morgensonne Ich sitze einsam still. |
| Eloandra | Herbstkind Graue Wege teilen sich Wolken bauschen wehen tanzen Blätter fallen segeln sacht Eines landet in meiner Hand Ich streiche vorsichtig über braune Haut rote Adern schillern sanft Da hört man nun die leise Stimme die erzählt von einem ganzen Jahr Ich lausche weine lache erinnere mich Graue Wege enden dann und wann ich strecke die Arme in die Luft lasse ein goldenes Geschöpf nun frei. |
| Eloandra | Ein Glas Erinnerungen Schwarzer Wald ein Mensch allein hinkt durch die Stille Hinter ihm ein Weg aus Glas zerbrochne Splitter liegen auf totem Boden Blätter senken sich sacht Den Kopf gesenkt, die Haare nass ein Teppich aus ewiger Nacht. |
| Eloandra | III. Akt: Augenglimmen Knisternd flüstert es so leise Rote Flammen steigen auf Ich sehe euch! Will euch doch greifen Mit euch tanzen In der dunklen Nacht Mit der Welt den Pakt beenden Auf so helle lodernde Weise Da stehe ich Rubinrot schließen sich die Kreise Die Tränne rinnt Fällt zischend in die Tanzgefährten Die Zeit ist nah, gekommen nun Den süßen Lohn, so schwer wie Blei Zahle ich und breche still die weinende Seele entzwei. |
| Eloandra | Traumstunde Langsam schließt das Auge sich vergisst die Kraft und auch die Welt und aus dem zarten Licht nun wich der Geist der alles zusammen hält. Langsam schließt das Auge sich vergisst die Nacht und nun die Zeit die so quälend dem Ende glich gefrornes Herz ist nicht mehr weit. Langsam schließt die Seele sanft ihre Flügel frierend ein Winter singt vom verloren' Kampf Weiche Federn sind nun ewiglich -sein- |
| Eloandra | Gedankentanz Herzschlag unter meinen Fingern, Dein Atmen sanft, so warm und leicht Wirres Denken endet närrisch seicht Werde ich mich stets erinnern? Wärme taut das kalte Herz, Du bist hier und doch so fern Über uns fällt der eine Stern Nahende Furcht vor dem Schmerz. Träumers Schlaf hüllt mich nun ein, Ich lasse los und geb mich hin wo ich sonst so rastlos bin Dieser Moment soll ewig sein. |
| Eloandra | Jeden Dienstag Da stehen wir, lachend sehen wir uns an ich kenn' euch Jahre, Gezeiten lang weiß nicht, wie ich euch vergessen kann Ihr seid mein Ende, mein ewiger Anfang. |
| Eloandra | Spätsommer/Herbstanfang 2010 Vergangene Zeiten kann man nicht vergessen niemals vergehen diese Tage, dieses Lachen Jahre nun schon kennst Du mich und auf eine Art auch nicht wir sind wie Kinder, was wir auch machen Geschwister, die wild ihre Kräfte messen Vergessene Lieder singen wir nun wieder da sitzen wir und wiegen mit dem Takt die Musik verbindet was sie einst verband uns fehlt in diesem Moment jeder Verstand diese alte Tollheit, wie sie uns manchmal packt meine Last sie senkt sich, lässt sich langsam nieder Als wir zu acht am Anfang standen begann die Freunschaft, du nahmst uns an wir wurden eins, der Kreis war geschlossen wir alle haben diese lange Zeit genossen Ich wusste nicht, wie viel man lachen kann Ja, wir waren es, die Dich fanden Heute bin ich dankbar Der Kreis fast gänzlich nun gebrochen Vieles ist anders, verändert sich doch unsere Freundschaft tut es nicht wir haben uns nichts versprochen Aber all' unsre' Erinnerungen sind wahr. |
| Eloandra | Wenn ich mich nicht melde Gestern war es alles anders, heute ist die Welt mir fremd sie ziehen, sie zerren verstehen mich nicht Ich bin doch hier bin teil eures Seins! Und sitze doch im dunkeln allein Dann kreist ihr mich ein ich bin die schuldige, ich soll es sein? Licht und Strahlen verweigern sich mir Eure Hände lösen sich, lassen einfach los Ich verstehe es nicht, die Welt ist so schwarz und fremd Eure Puppe bin ich verdrehen und tanzen ich kann es nicht! Und doch zieht ihr die Fäden und zerrt daran In jede Richtung ein Band Tränen fallen, seht ihr es nicht? Ich bin müde, meine Zeit verinnt Und immer soll ich weitertanzen Ich zücke die Schere, trenne zerstückel die Fäden bestimmt Ihr sehr nur zu, ihr seid die Diebe Ich hacke und schneide die Bänder fallen, tanzen im Wind Und da sitze ich nun, die Zeit vergangen und meine Augen vor Tränen blind. |
| Eloandra | Wir feiern den Märtyrertod Heute ist der eine Tag und wir tanzen, trinken bewegen uns Betäubte Augen strahlen stumpf wir alle verdrängen es, versinken in dem roten Sumpf Herzen schlagen simultan Wir stoßen an, wir wirbeln in dem einen Wahn vergessen und ertränken uns heute werden Köpfe rollen wie so einst vor langer Zeit ein Hoch auf ihn, den Retter wie er in den Herzen weilt da stehen wir und starren uns in die blinden Augen sehen den Schmerz in jedem einzelnen verharren. |
| Eloandra | Rosenengel Sonne küsst den grauen Stein Holz so schwarz und alt Eisentor singt düster kalt Ort und Zeit sind mein' Inmitten dieser ew'gen Schönheit Steht er einsam still und stumm Rosen blühen wild herum Seine Trauer scheint so weit Marmorflügel spannen sich So ebenmäßig glatte Haut Augen sind meinigen vertraut Und mein Schmerz dem seinen glich In der Hand gestorb'ne Rosen scheint er einfach nachzudenken als wollte er mir Ruhe schenken meinen schmerzenden Kopf liebkosen Alte Freunde schweigen lange Der steinerne Engel, die junge Frau Während ich weinend zum Himmel schau' Berühren kalte Lippen meine Wange Frierend blick' ich ihn nun an Ew'ges Gesicht so glücklich grau das Lächeln sanft und steinig rau Zieht mich liebevoll in seinen Bann Schlafendes scheint nun zu leben Rosen blühen in der Mamor- Hand Nie begreift es der Verstand Im Tod kann es noch Träume geben. |
| Eloandra | Schwestern? Worte können kaum beschreiben was ich fühle und nun denke Endlos regenreiche Zeiten Gedanken die ich nun verschenke Auch Worte können Dornen sein versinken tief in meinem Lachen Du bist mir ein fremder Schein Was kann ich tun, soll ich noch machen? |
| Eloandra | Ultimatum Die Geschichte ist zu Ende floss ungestüm so rot dahin ich erkenne nichts mehr wieder Worte überschlagen sich Vergangenheit, die Zukunft neblig und die Augen milchig blind Ewiglich verdammter Kreis Aus Zerbrechen und Verlieren Da steh' ich nun, bin einfach müde Warum soll ich immer knien und um die Vergebung betteln Mich steinigen und selbst verdammen Reichen nicht die nassen Perlen wie sie fallen und sich drehen Für Dinge, die ich nicht bereue die ich einfach Leben nenn'? Warum mach nur immer ich die Fehler soll die ewig Böse sein Jetzt wiederholen sich Geschichten Gutes zeigt die dunkle Seite und ich sinke einfach nieder bette mein Gesicht in Frühlingsfrost warte auf den Regenschnee, die Nadeln auf die Tritte und die Steine war geliebt, jetzt angespien Ich frage nicht mehr, such keinen Sinn und keine Antwort Freunde bleiben wohl immer fremd Tretet zu und hebt die Hände lasst nun die Dämonen walten die mir meinen Abgang schenken. Nur eine Bitte hab'ich noch Gebt euch Mühe, ohne Gnade Geschichten müssen (f)rostig enden. |
| Eloandra | Seit Jahren nun schon frag ich mich Gibt es nun den einen Menschen, lebendig warm und nah der Entfernungen versteht durch die Flocken tanzt und singt vergibt, versteht und Träume webt Worte schenkt, bis es gelingt die Zeit und ihre Schwärze zu vergessen Möwen, Drachen fliegen lässt Wasserperlen zum versiegen bringt Und ich darf ruhen, ewig schlafen Bis der Albtraum gurgelnd sinkt. |
| Eloandra | Weinende Glasaugen Erinnert ihr euch an Gefährten Teddys, Löwen, Raben gar wie sie trösten und euch wärmen Euren Kopf mit Liebe streichen Dunkelheit verjagen und euch betten bis ihr ewig sanft nun schlaft? Erinnert ihr euch an diese Gefährten wie sie euch so wohl gedient, beschützt und auch geborgen haben? Da sitzen sie nun immer noch mit ihren ewig treuen Augen Sind sie doch die einzigen, die für die Ewigkeit verbleiben. |
| Eloandra | S, K, L, M, S; 17.06.2011 Wie sehn' ich mich nach alten Zeiten Nach den Freunden, dem ganzen Kreis wie wir Jahre zusammen weilten, Ärger und die Liebe teilten, Geschichten unter die Erde brachten und so manchen Unsinn machten Tanzten, lachten, sangen, weinten Buchstaben in Bäume kratzten Was ist nicht alles an unserem Fluss geschehen selbst als wir gespalten waren ich fühle noch die Sommer Winde wehen welch' alte Schönheit wir dort sahen Hör noch unser Kinderlachen Die alte Mühle wird es stets bewachen Doch Gemäuer können sterben Erinnerungen, werden sie verblassen? Buchstaben sind nur noch braune Kerben Holznarben, die keine Namen mehr fassen Und unser Zauberort verliert nun seine Seele ganz das alte Schloss ist fort und mit ihm unser alter Glanz. |
| Eloandra | Hana, Dul, Set Nun verlassen mich die Worte ich bin erschöpft und ewig müde Wünsche mich an fremde Orte suche eine Trösterhand die mich wärmt und einfach hält Doch wer nimmt mich noch in seine Welt Versinke doch allein im schwarzen Sand. |
| Eloandra | Aurvandill, Auseklis, Earendil So schwarz der Himmel und ich suche Dich Du, dort oben, ein heller Stern dort strahlt Castor, Pollux fern Denkst Du vielleicht an mich? Jeden Abend halt' ich Ausschau' und entfache ein tanzendes Licht nun zeigt der Himmel endlich dein Gesicht ich träume davon, und sehe genau Ein Lächeln, so warm vertraut Oh, würden meine Flügel fliegen würde Traum Vernunft besiegen tanzten wir bis der Morgen graut. So schwarz der Himmel und ich suche Dich, Du, dort oben, ein heller Stern Ich halte Ausschau, blind und ewiglich. |
| Eloandra | Ungeschliffene Gläser Wie kann man sehen funkelnde Augen, Pupillen gar und schaut man in die Ferne so verschwimmt die Welt nimmt helle Farben wirbelnd und vewirrend ein Immer schlechter wird die Sicht und helfen kann nun niemand mehr Werd' ich blind? Wer weiß das schon. Tränen rinnen nun nicht mehr immer weiter geht es, weiter weiter Augen glänzen viel zu nass zu rot sind sie, zu schlecht, zu blind Was ist die Sicht für ein Geschenk. |
| Eloandra | La tristezza del cuore Das Zimmer leer, das Haus, es schläft hier sitze ich und wart' auf Dich und doch bleib ich allein wird es denn je anders sein? Bilder ziehen durch den Geist was waren das für helle Zeiten wenn man durch die Welten reist was sie für eine Freude bereiten Hinterlasse ich denn irgendetwas? Dort in euren lebend roten Herzen wie sie elendig so schmerzen schüre ich den schwarzen Hass? Wo seid ihr nur, ihr warmen Wesen warum lasst ihr mich nur hier zurück? Ich bringe einfach niemals Glück. |
| Eloandra | Triskelia Wenn Blütenregen hernieder wehen und Blätter fliegen lernen Werden wir uns wiedersehen in der einen Nacht, der fernen Grüne Knospen zeigen sich ich tanze um den einen Baum wieder quält die Frage mich Wo bist Du, Du schwarzer Traum? Mein Gewand, es schwingt, es dreht Lieder, wie wunderbar sie klingen Oh, wenn nur endlich Westwind weht wir wieder gemeinsam singen Jeden Tag geh' ich Dich suchen Blütenregen weht schwebend hernieder kann dies' Leben nur verfluchen riech' weinend nur den Duft von Flieder Und nun flieh' ich mit dem Wind Jahre sind so quälend gar vergangen ich flieg mit Blüten, flieg geschwind Vergiss mein nicht und wie wir sangen Blätter können niemals fliegen Leben niemals Tod besiegen endlich komm ich Dir entgegen Werden ins ew'ge Bett uns legen Ruhen, Liebster, alle Zeit Mein Weg zu Dir war lang ...war weit. |
| Eloandra | Das Haus am Abgrund Verschwommen grau, so wesend alt Wo sind die Farben, wo ist mein Halt So ewig müde und närrisch labil Ofelià, die Pan zum Opfer fiel Tanzend durch die verlassene Stadt Abgefüllt, vom Alltag unerträglich satt Was ist das noch für ein Leben Für das wir alles von uns geben unsere verwesenden Wunden lecken und doch nur graue Asche schmecken Da sitz' ich im glänzenden hellen Gefängnis Hässlich goldener Käfig, mein Verhängnis Bin wieder Kind, das am Fenster lehnt und sich nach einem Gefährten sehnt Der Mond scheint hell, will nach ihm greifen kann doch nur kaltes Glase streifen Ich weiß, Du bist dort draußen in der Ferne Ein tanzend Licht, fangen würd' ich es gerne Doch bin ich hier, in meiner seltsamen Welt Die mich quält,ewiglich gefangen hält Ein Labyrinth gesäumt mit verfallender Mauer Ich laufe und laufe und werde niemals schlauer Verschwommen grau, so wesend alt Wo sind die Farben, wo ist mein Halt So ewig erschöpft und närrisch labil Ich bin Ofelià, die Pan zum Opfer fiel. |
| Eloandra | Ein Stück geborgte Ewigkeit Wie soll ich alles je beschreiben wie glücklich und wie hell es war wird immer in meinem Herzen bleiben Meine Seele ganz, mein Sinn so klar Habe alles in mir aufgesogen jeden einzelnen Moment Sterne die zum Mond hin zogen niemand der uns jetzt trennt Mein Liebster wie soll ich dir jemals sagen wie meine Seele tanzen kann wie die Dunkelheit in mir zerann Lippen nun ein Lächeln wagen Dreimal tanzen wir nun schon auf dem lodernd Feuertanz um der Flammen hellen Glanz Hoher Preis, so glühend der Lohn Nun rieche ich den liebsten Duft wie er nur bei Dir so weilt wirbelt um mich in der Luft schon tanzt er weiter, eilt. Ein Stück geborgte Ewigkeit sie scheint so fern, so ewig weit. |
| Eloandra | Wenn Du vor mir gehst Wenn ich jetzt mein Antlitz hebe und hinauf zum Monde seh' dann seh ich Dich dort stehen so weit zum fassen zum umarmen gar Wie soll ich jemals zu Dir finden durch die tanzend' Sternenschar? Sitzt dort fern und lachst herab Auge in Auge stehen wir dort in der lauen Sommernacht Tränen fallen so sanft und sacht Unsere Leben so verwoben Unsere Unendlichkeit verwirbelt, ewig weit Sind wir verloren in der Nacht wenn unser Universum erwacht. |
| Eloandra | The Devil Within Wenn man über Fragen stolpert und der Netze silbrig Schein Manchmal ist es nur der Hass Der Versuch so stark zu sein Gezeichnet, dünner, blass Folgen kann ich euch nicht mehr Da steht ihr nun und schaut zu mir Die Blicke schmerzen, schmerzen sehr Kann man sie berühren, das fragt ihr Der Teufel sitzt in mir, die Wut Warum stürzt es alles ein? Was mache ich denn immer falsch? Verdiene ich mir diese rote Glut die stetig in mir lodernd brennt Gemeinsam eine letzte Reise Ihr werdet lachend gehen Ich weile hier still, so leise bleibe hier alleine stehen. |
| Eloandra | Glücklichsein Und ich tanze durch die Zimmer wirble drehe wehe springe Röcke flattern und ich lache normal sein? nie und nimmer! Musik perlt in der Abendluft heute sind es meine Reigen wirble drehe wehe springe mit der Rosenblätter' Duft Als könnt' ich heute fliegen die Arme immer ausgebreitet vielleicht zieh' ich nun davon und werd' dem Tanz erliegen. |
| Eloandra | Tell-Tale Heart Meine Worte können niemals beschreiben Was Du mir für lodernd Licht entzündet was mein Herz und Seele nun ergründet Gehauchte Worte, wie sie bei mir bleiben Was wünscht' ich mir die Ewigkeit Möcht' ich Deinen Armen ruhen, ewig schlafen Doch unser Weg, er ist unendlich weit Manchmal fass' ichs nicht, dass wir uns trafen Du, mein geliebter Freund und ew'ger Lebenssinn liegst so nah bei mir, an meiner Haut Schmiege meine Wange an Dein warmes Kinn Dein Herz, es schlägt, es tanzt so laut Und ich lausche, will versinken Die Zeit verdrängen und vertreiben nur von Deiner Wärme trinken Nicht getrennt, Momente bleiben Mein Liebster, Du bist bei mir in meinem löchrig roten Herzen Für immer in dem Jetzt und Hier Ich entzünde einsam Kerzen Tanz durch Nächte um den Mond Der für uns dort oben wohnt Mir Dein Lachen schickt in seinem Schein In mir erblüht ein einzig' Wunsch Ich möcht' liebend nur eines sein Einzig und allein Für immer Dein. |
| Eloandra | Endless Way Und wir werden heute tanzen durch die lange schwarze Nacht feiern wie wir einst getan drehen wirbeln wehen schweben Durch die Nebelwände brechen Schuld und Sünde bald vergessen werden in den Klängen leben Hände sich zum Mond bewegen Blutrot teilen sich die Lippen weiße Zähne scheinen hell biegend tanzend zeigen Rippen wie traurig glücklich grell Tänzer in die Welten reisen Gläser werden heut' erhoben werden nicht die Wege weisen Gedanken in den Köpfen toben Verlieren wir uns dieses Mal? Und wir werden heute tanzen durch die lange schwarze Nacht unter einer andren Macht Unsre tristen Welten lassen bleiche weiche Netze fassen Reigen fahler Nebelwände Finden sich nun unsre Hände Kleider, schwarze schöne Geister unser letztes edles Gewand Nichts zerstört der Tänzer' Band Dunkelrot pulsieren schwarze Herzen Doch was sollen diese Schmerzen Betäubt erheben milchig Augen zur Himmelskuppel strahlend weit erinnert sich an die rasende Zeit wieder werden glitzernd Tränen rauben was man sich heut' nacht erkämpft Nicht jetzt! Will noch nicht fallen! Und mit aller Kraft sie stemmt Erinnerungen von sich fort Lieder werden nie verhallen In den einen, meinen, Träumen ~Ich greife nach den fremden Händen ~~Vergesse wer ich war und bin ~~~Tänzer lächeln mild, so tot Und vereint in dem einen Weltentanz verlassen wir das Licht nun ganz. |
| Eloandra | Für Herrn Meier. Das dunkle Tal Über unsren' Menschenleben schwebt so endlos das Himmelszelt Was hält uns nur in dieser Welt Wann würden wir sie aufgeben Sterne erhellen die Dunkelheit Scheinen endlos dort zu scheinen Als würd' der Himmel Tränen weinen Der Mond glüht hell, so endlos weit Was hält uns nur in dieser Welt wenn unser Leben verloren schreit Fragen die eine rastlose Seele stellt Warum kann ich dort nicht weilen wo alles hell und voller Schönheit Meine Welten endlich teilen Der Weg ist schwer, unendlich weit Menschenkörper ist vergänglich die Seele bleibt, wie sie zu euch kam Als das Ende um mich schlich mich lockte, bat, und mit sich nahm Ich konnte ihm nicht mehr widerstehen lass euch nun hier und breche auf Muss nicht mehr um dieses Leben flehen Nehm' den schweren Weg in Kauf Nun bin ich hier, bin weit fort Erlöst an einem anderen Ort Ich gebe jetzt auf eure Seelen Acht bin der helle Schein, der euch bewacht Den Weg, den ich mir für mich auserkoren Hat mich als Stern am Himmel wiedergeboren |
| Eloandra | Schwarze Nüstern Deine großen sanften Augen blicken liebevoll mich hellbraun an Als würden sie Gedanken schicken die nur ich, als Freundin lesen kann Meine Hände graben sich unendlich leicht in Dein weiches schwarzes Fell Dein warmer Atem streift mich seicht Bei dir wird mein tristes Leben hell Eine halbe Ewigkeit sahen wir uns nicht warme Tränen fallen auf den staubig Grund Dachtest Du ich ließe Dich im Stich? Ich vermisste Dich, lag mir die Seele wund Jetzt stehen wir hier, mein treuer Freund und erkennen unsre Herzen wieder was so lange war getrennt, versäumt teilen wir, nichts tät ich lieber Als an Deiner Seite hier zu stehen Atemzug, so viele Herzschläge lang Und doch muss ich Dich lassen, gehen Du willst mit, entgegen jedem Zwang Willst mir folgen, doch die hölzerne Wand hält Dich großes Tier zurück im Stall Ich drehe, laufe und breche erneut das Band höre traurig Deiner Stimme Widerhall Kann nicht anders als umzukehren Zurück zu Dir und Deiner Wärme Eine Umarmung von der wir zehren Du stupst mich an, ich lache gerne Niemals lass ich Dich allein, Du schwarze Seele mein Mein Tröster, bester Freund. |
| Eloandra | The Loving Maiden Briefe,Tauben geflügelt weiß ruhen zärtlich in meiner Hand niemand kennt es, ahnt nur vielleicht Gefühl, das nie mehr von mir weicht Des Nächtens schenkst du mir die Ruhe gibst mir Wärme und diese Geborgenheit Sterne strahlen über unsren Häuptern weit Ich zähl sie leis', will Dich nicht wecken nicht mit weißen Tränen erschrecken Sie fallen, netzen sacht den grauen Grund Nun bin ich zurück, lieg mir die Seele wund Vermisse Dich und lass die Zeit verstreichen Sitz dort und werd' vom Stein nicht weichen Was Du mir gegeben hast ist mehr als es in meine Worte passt Wie könnte ich es je beschreiben was für Zeiten unsere waren Deine Augen, dieses Blau Deine Hand, die meine fasst Dein Blick, der so müde früh erwacht Der süße, dunkle Geschmack der Nacht Dein Herzschlag unter meinen Händen Wenn Flügel nur die Wege fänden Sich zu erheben und zu fliegen Dann würde ich in Deinen Armen liegen Deine Wärme um mich herum Keine Worte, der Mund bleibt stumm Dein zartes Lächeln auf roten Lippen das sachte Pochen unter deinen Rippen Mein Herz, es könnte schier zerspringen wenn sich deine Arme um mich schlingen Dein warmer Atem meine Seiten streift und meine Hand nach Deiner greift Ich küsse leicht dein Lippenherz Januar, Februar, dann März Stetig tickt es in meinen Ohren Zeiger, die sich in die Seele bohren „Vergiss mich nicht!“ zischt sie mich an Die Zeit, die niemals stillstehen kann Auch nicht für uns, Du Engel mein Für uns kann sie nicht anders sein Ich schlag nach ihr, zerbrech' ihr Werk Das Glas bricht, ohne dass ichs merk Mein Geist tanzt durch den dunklen Raum Trifft den deinen am Meeresschaum Orte, an denen wir gemeinsam waren Möwen segeln zerzaust in Scharen Und wir folgen ihnen, steigen auf Folgen der Sterne stetigen Lauf Du und ich, Geliebter mein ~Dieser Moment wird ewig~ ~~~~~unser sein~~~~~ |
| Eloandra | Dalloway Auf ewig die Jahre zwischen uns auf ewig die Liebe zwischen uns auf ewig die Stunden zwischen uns Der Tod als etwas endliches, etwas, das uns an das Leben erinnert Und Freundschaften vielleicht als das Tor zur ewigen Freiheit nicht zur Geburt des Glücks aber zum endlichen Gefühl davon es besitzen und wahren zu können solange wir leben Auf ewig die Stunden zwischen uns auf ewig die Liebe zwischen uns auf ewig die Jahre zwischen uns |
| Eloandra | Hörst Du die Trommeln Ach, was könnt mein Herz erzählen wie es klopfte und es klang wie es raste und lauter sang der Dieb, der kam um es zu stehlen Der Dieb, mein Prinz aus Gold er strahlt, die Augen ach so blau wenn ich ihn seh, es wird mir flau Er ist so schön, so hell und hold Als er mich dort einfach aufgehalten unter dem einen steinernen Gang da wurde mir so angst und bang sein Lächeln lässt den Zorn erkalten Schon dort hab' ich es Dir geschenkt mein kaputtes Herz, so löchrig rot Du warst da, brachtest alles ins Lot bist es, der heute meine Schritte lenkt Mein lieber Dieb, es gehört nur Dir! will keinem andren es auch nur zeigen bis sich meine Geister dem Ende neigen Liegt es hier und ruht,schläft tief in mir Wär' ich ein gefallener Stern wie aus der einen gestrigen Geschichte Du wärst der, dem ich die Strahlen richte Noch nicht nah, noch so fern Niemals würde ich noch gehen und wenn nur hin zu Dir nur fort aus dem alten Hier Könnten wir den Morgen sehen? Zauberhafte Klänge, eine andre Welt all so viel durft' ich mir mit dir teilen und es wird immer in mir weilen Mein Mond, der mich am Leuchten hält Ach, was könnt mein Herz erzählen wie es klopfte und es klang wie es raste und lauter sang der Dieb, der kam um es zu stehlen. ~Wer einmal im Mondlicht tanzte, folgt den Trommeln, wenn die Nacht anbricht~ |
| Eloandra | Toxic Skies Weißes Papier, blaue Schrift ich lese, schreibe, lerne es schlucke es wie grünes Gift ängstlich, dass ich es vergess Gedanken schweifen zäh zum Tanzen, Wirbeln, Drehen Erinnerungen, oh weh, weh wie sie einfach so da stehen Warum verliere ich mich jedes einzeln verlassne Mal tanzend weiß und seltsam fahl Fühle einen kurzen Stich lasse mich nun vollends fallen wirble schwarz im Kreis herum halte mich mit scharfen Krallen lache lauthals krächzend stumm Wie sehr ich doch mein Leben liebe in diesem einen schwarzen Moment der flackernd rot in der Seele brennt Federn knistern leise und ich fliege Nebel, Nebel verhülle mich ganz! Vor den gierig kalten Blicken! Ohne einen liebevollen Glanz wie sie nur Vampire schicken Lass mich alleine, geh hinfort dies ist mein geliebter Ort! Dein widerliches Lachen dein glühend roter Rachen Nimmst mir meine einzge Nacht Weckst Instinkte auf in mir Hass und Wachsamkeit sind hier und Wut die langsam kalt erwacht Mein Rabenherz wird viel zu laut geh' fort und lass uns endlich allein es ist die Angst, die kalt sich staut Ist dein widerliches Herz aus Stein? Alles was ich empfinde liegt in meinem einen Blick den ich Dir hässlich schick „Verschwinde.“ Ein Zauberwort zum Spielen scheinst zu verstehen und drehst um Doch Dein letzter Blick sagt stumm „Bleibst mein Opfer unter vielen.“ |
| Eloandra | Mein nie vegessener Freund Ach wie lange ist es her dass wir zusammen geflogen sind mein Haar, deine Mähne im Wind ich liebte unsere Zeit so sehr Unsere Freundschaft, blind und tief Deine Augen und Dein Herz Wie tief saß dort der Schmerz als ich nicht mehr nach Dir rief Habe Dich im Stich gelassen Mein stummer Freund, so schwarz deine Augen glänzender Quarz manchmal kann ich es kaum fassen Wie wir wild und tobend fliegen unsere Gedanken sind vereint während Neid im Nacken scheint und wir immer höher stiegen Niemals lass ich dich mehr allein habe ich mir stets geschworen war zum Fallen doch geboren du warst einfach nicht mehr mein Genommen hat dich ein Tyrann unsere Verbindung einfach durchtrennt es gibt niemanden, der dich so kennt und niemand der es jemals kann Deine Seele, meine Seele ich hab dich niemals je vergessen mich mit dem anderen gemessen Merkst Du, dass ich fehle? So lange ist es nun vergangen unsre wunderbare, wilde Zeit die Erinnerungen scheinen weit muss um Deine aber bangen Hast Du mich vergessen? Vielleicht einfach so verdrängt wie die Zeit die Schritte lenkt einfach so, währenddessen. Doch ich kehr zurück zu Dir mit Angst und Freude gleichermaßen ich hab Dich im Herzen, hier und lass alles nicht nochmal geschehen werde dich jetzt wiedersehen Und mit Dir, den Winden wehen nah an Deiner Seite stehen. |
| Eloandra | A Shot In The Dark Schneller,schneller und schneller drehen Röcke und Füße sich Ich lache, weine, hasse mich So jung die Nacht, so endlos Halbmond hell, riesig groß Unter Dir wird alles silbrig heller Näher an dem andren Ich niemals würde ich es zeigen nur im Tanze mich verneigen Atem, Herzschlag und verborgen fürchte ich mich vor dem Morgen Dem einen Moment, ewiglich Schwärze erfüllt mich, Flügel schlagen die weißen Arme wehen wild während Wut die Tränen stillt Die Hitze erfasst mich endlich ganz der eine, im Dunkel gefangene Tanz Schwarze Schwingen die mich tragen Nein, ich kann es nie in Worte fassen wenn die Nacht mich an sich reißt mich einverleibt, lachend verspeist und vollkommen von mir Besitz ergreift Wenn der Atem meinen Nacken streift Dumpfe Klänge meine Füße tanzen lassen Bist Du am Leben, oder gar der eine Sandmann ? eine Henkersbraut, ein Wechselbalg, ein Lamm ? unverdorben, so süß und ewiglich weiß, Verbrennst Du im Feuer, glühend heiß ? Verrückt am Wirbeln, lachend im Tanz Doch Du bist niemals vollkommen ganz ! Drehst in Stücken, Fragmenten dahin Die Sucht, der Rausch betäubt den Schmerz in Deinem kleinen, roten, brennenden Herz. |
| Eloandra | Sirenenruf Wenn ich in die Zukunft sehe in den Himmel und die Weite in Geschichten, die erste Seite Bist Du es, vor dem ich stehe Tosende Gewitterwolken Blaue Wasser, weiße Gischt Ein Ozean, ein dunkles Meer Stürme und Erinnerungen All die Bilder, endlos lange Zeit die unter meinem Herzen schlagen Vertrauen, Hoffnung, Liebe wagen Neue Wege sind nicht mehr weit Deine Lippen, dein Gesicht deine Augen, warmen Hände Unter hellem Sonnenlicht Wenn ich meine Flügel fände Würd' lachend in den Himmel steigen Dir die silbern tanzenden Sterne zeigen Unsichtbarer Schatten Deinen Schlaf und Gang bewachen Lodernd Flammen in Dir entfachen Und doch sitz ich auf meinem Stein unter dem Himmel ewiglich klein streiche sacht über tiefschwarzen Flaum unnütze Flügel, sie tragen mich kaum Rufend streifen meine Augen wild umher träume von Deiner baldigen Wiederkehr Mein Gefährte, ich liebe Dich so sehr. |
| Eloandra | Kein Weg zu weit Wege, Straßen, weite Strecken Augen, die das Land erblicken wenn neue Bilder Sinne wecken Ohne ruheloses Uhrenticken Lichter, tausende von kleinen Brücken Erinnerungen die wir gesammelt haben füllen in den Fotoalben triste Lücken Bilder voller Lachen, lebendige Farben Unsere Zeiten, Momente, Leben teilen wir schon Monate, Jahre lang Alles würde ich für Euch geben alles, alles was ich geben kann Wir rennen durch den Tag, die Nacht Es sind unsere Reisen, unsere Bilder allein Es ist wie Fliegen wenn man mit euch lacht ~Freundschaft~,ich hoffe sie kann ewig sein Egal, wohin die Winde euch auch wehen ich trag' Euch hier, ganz nah bei mir wohin ihr fliegt, eure neuen Wege gehen Ihr seid nie fort- in meinem Herzen hier Unsere Abenteuer, sie sind festgehalten niemals vergessen und immer verrückt Wir alle sind schon seltsame Gestalten Ich bin so stolz auf Euch und unsere Zeit, die Wege mit euch... waren niemals zu weit. |