| pulSar | [center] [color=#ffffff] [size=4]Symposium d'arte[/size] Dieser Garten ist aus einer Idee in einem FK entstanden, in dem sich einige an einem Kettengedicht versuchten, dazu entstand dann auch ein gemaltes Bild. [b]Dieser Garten soll eine Plattform sein, für alle, die Kreatives beisteuern können.[/b] Er hat keine Zäune... hier ist Platz für Gedichte, Geschichten, Bilder, Gedanken. Er hat kein bestimmtes Thema, auch Raum für weitere Kettengedichte ist hier. Nur ein gewisses Niveau sollte gehalten werden. Also lasst eurer Kreativität freien Lauf!! [/color] [color=888888] Anmerkung vom Mod: wie immer bitte nur EIGENES Material posten. Viel Spaß! [/center] |
| Black Moni | Um die ersten Pflanzen zu setzen,stelle ich hier die im Fk bereits entstandenen Gedichte und die dazugehörenden Bilder ein. "Am samtschwarzen Himmel die Mondsichel steht die dramatisch beleuchtet zum Träumen einlädt. Lau ist die Nacht und frei ist der Geist. Die Freiheit des Traumes, die der Mond verheißt. Man will sie dir nehmen, sieh dich nur um... Es sind die kleinen Sterne um uns herum, die zum Schein die Lüge für Freiheit verkaufen. Die die Lüge der Freiheit in Wahrheit umtaufen. Sie glauben sicherlich selbst was sie sagen. Aber was ist Freiheit, Lüge, Wahrheit, hör ich uns fragen. Ich sehe den Menschen um mich herum ins Gesicht, keine Antwort.. Blick zum Himmel... auch der Mond weiß es nicht. Guck nur nicht zu lange, er saugt dich sonst ein, er hat diese Kraft, diesen anziehenden Schein! Da kommt eine Wolke, sie umhüllt ihn ganz sacht, du kannst wieder gehen, er verliert kurz an Macht. Nutze die Pause und flieh schnell von hier, sonst packt dich womöglich auch diese Gier. die Gier nach mehr Träumen, die Gier nach mehr Glück, und andere bleiben für dich zurück... Du lebst für sie mit, auch wenn du das nicht willst. Es ist das System, dessen Hunger du stillst. "Habt ihr euren Spaß, gebt mir nur die Macht." Nie wieder haben die Ausgebeuteten gelacht... Die Ausgebeuteten, die alles gaben, um ein freies Leben zu haben. Die Freiheit, nur eine Illusion, der ein oder andere merkte es schon. Geknechtet, sie alle, gebunden durch Ketten, die viele gesprengt gern hätten. Ketten verschiedener Natur, manche scheinbar Fäden nur. Die Kette der Jagd nach Karriere und Geld, ist was viele am Leben erhält. Sie sehen nicht das Leid, den Kummer und Schmerz. Materialismus erfüllt ihr Herz. Die Kette der Verlogenheit, gepaart mit Scheinheiligkeit. Sie heucheln und spenden, sind ach so sozial. Das Leid des Nächsten entgeht ihnen total. Die Kette der Gesellschaft , an der man hängt, wenn man überlegt, was der Nachbar wohl denkt. Es gibt der selbst angelegten Ketten noch so viele, hilft uns der Mond, der da geht, so stille... Am samtschwarzen Himmel geht er wie im Traum, so unwirklich schön, man fasst es kaum... " © Black Moni und co [IMG]http://photobucket.com/albums/b72/Leuchtfeuer/th_NebusBildzumGedicht.jpg[/IMG] "Lichtfunken, gleich Glühwürmchen, verzaubern das Dunkel, die Nacht wird erhellt von glitzerndem Gefunkel. Ein Mensch liegt träumend im weichen Moos, er denkt schlaftrunken: Was ist das bloß? Sieht das wunderschöne Glühen, fühlt in sich Gefühle erblühen. Ein Gefühl der Wärme, Geborgenheit, des Lichts. Das Gefühl, er sei doch mehr als ein Nichts. Die glühenden Funken, einem Feuer gleich, erwecken den Menschen, er fühlt sich so reich." © Black Moni und Co Elfentanz "Lautlos, in gleißendem Licht schwebend, treffen sich Elfen im Wald. Sie reichen den Kobolden und Gnomen die Hand zum Tanz schon bald. Sie feiern ein buntes Fest der Verständigung unter Blumen und Bäumen. Warum sind die Menschen so stur, dass sie das meistens versäumen? Sollten die Menschen nicht lernen von den kleinen Wesen die im Walde leben? Auch wenn die meisten meinen, es würde diese Wesen gar nicht geben. Es gibt sie, doch nur wenige können sie sehen und erleben; Aber sie können der Menschheit so viel an Erfahrung geben. Würden mehr Menschen zu ihren übersinnlichen Fähigkeiten stehen, dann würde es der Menschheit schon in kurzer Zeit besser gehen. Doch die Mehrheit ignoriert solche Gefühle, es kann doch nicht wahr sein. Die Mehrheit ignoriert uralte Instinkte und lässt sich darauf nicht ein. Es ist doch auch viel einfacher in der Spaßgesellschaft zu leben, als sich den Urinstinkten und dem Nachdenken hinzugeben. Nachdenken könnte ja ein Hinwenden zum Nächsten bedeuten, da würde ja fast ein neues Zeitalter einläuten. Ein Zeitalter des Verständnisses und der Menschlichkeit, doch wo stehen wir heut? Die Ellenbogengesellschaft regiert; Nächstenliebe wird geflissentlich ignoriert. Lasst uns lernen von den kleinen, fast unsichtbaren Wesen im Wald. Sie reichen einander die Hand, schließen Freundschaften alsbald. Lasst es uns genauso tun. Und alle Vorurteile ruhn. © Black Moni und Co [IMG]http://photobucket.com/albums/b72/Leuchtfeuer/th_elfentanz2.jpg[/IMG] Beide Bilder sind von nebulosa Noch ein Gedicht: "Eine meiner Fragen Sind wir alle nur Protagonisten in einem perfiden Spiel, Marionetten an Fäden, obschon keiner das will? Spielen wir nach Regeln, uns unbekannt. Die Fäden hält jemand anderes in der Hand? Wir glauben frei zu sein, an den freien Willen, ist da jemand, der darüber lacht im Stillen? Gibt es jemand, der den Masterplan erdacht und sich über die Menschheit lustig macht? Ist irgendwo ein Wesen, eine Macht, die sich den Menschen hat ausgedacht? Wenn es die gibt, warum nur hat sie das getan? Der Mensch wäre ohne die Fäden besser dran." (27.09.05) © Black Moni [B]Meinungen, Kommentare und Kritik nicht hier, sondern [/B] [URL=http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&threadid=53979]dort[/URL] |
| Strix-aluco | [SIZE=1]wenn ich das richtig verstanden habe, darf hier munter gedichtet werden. auch in Fortsetzung. da mach ich doch gleich mal einen Anfang:[/SIZE] Des wahren MENSCHEN ehrlichstes Gut ist, zu tun, was hilft in der Not, um etwas zu tun, da braucht es Mut, denn Die, die nichts tun, sind schon tod. Lebende Tote gibt es zu Hauf, den noch LEBENDEN gilt der Ruf: erhebet euch endlich und steht auf! unsere Erde wehrt sich, bald der vesuv? gewaltige Umwälzungen bringt diese Zeit: Naturkatastrophen, Kriege, unendliches Leid... wer nicht umdenkt ist des TODES geweiht! frage dich selbst: bist DU bereit? um uns MENSCHEN noch zu retten, dürft IHR nicht harren in eueren KETTEN! es ist nicht so einfach wie ein Tanz vertut sie nicht, euere letzte CHANCE! copyrights@strix-aluco |
| Black Moni | Eine Wegbeschreibung, die ich mit zinis Genehmigung hierher kopiere: "gestern auf dem weg zum dienst schien der mond nicht mehr so blass wie sonst. er hatte farbe angenommen *argh*... ein eher dunkleres gelb-orange... oder lag der dreck der woche mal wieder über allem? kurz nach dem dritten autobahnkreuz, welches ich zu überwinden habe auf eben diesem weg, stand ein polizeiwagen am rand mit einem blinkenden kreuz... was bedeutet das? wieso steht der da mitten mang? alle drosseln etwas ihr tempo, bis ersichtlich wird, weshalb der da stand... autobahn dicht... unfall, beide seiten zu... motor aus, warten. zunächst tat sich ja auch noch was. eine menge spezialfahrzeuge, polizei und feuerwehr fuhren mal in die eine, mal in die andere richtung. die rettungsgasse war so perfekt... dann kehrte ruhe ein. die ersten verließen ihre fahrzeuge, ein pärchen marschierte richtung unfallstelle. es wurde immer kälter, dunkel war es ja sowieso schon... die feuchtigkeit in der luft hing bald zwischen den autos wie ein schleier. schemenhaft konnte man die gestalten der menschen vor den verbliebenen lichtern erkennen. alles war still. ich hörte musik, jemand anderes deutlich auch. mein handy fast leer, die nummer meiner arbeitsstelle nicht eingespeichert... alles super, alles nicts außergewöhnliches... der tank war auch nur noch für den rückweg gefüllt, also nix mit motor an und warm... auch das wird mich nicht umbringen... evtl mein arbeitgeber... naja, irgendwann ist es einfach soweit. ab und an war das blaulicht zu erahnen, das hinter einer langgezogenen biegung die nacht beinahe rhythmisch erhellte. eine sonderbare stimmung... warten und musik hören... nach etwa einer stunde drehte ein fahrzeug und fuhr in entgegengesetzter richtung davon. jemand in meiner nähe meinte, das wäre sicher nicht erlaubt und wie man denn so wieder in die richtige richtung kommen würde... kurz danach machten ihm zwei weitere fahrzeuge nach. dann kam von hinten polizei. mit megaphon machte er alle darauf aufmerksam, daß man wohl noch die ganze nacht hier stehen könnte, oder aber ihm folgen... alle wollten ihm lieber folgen... bis auf die lkw fahrer, die konnten nämlich nicht wenden... wann wäre die polizei wohl auf diese gute idee gekommen, wenn nicht diese drei mutigen (na gut, ungeduldigen) vorreiter gewesen wären? brav schlängelten sich alle auf der linken, jetzt zur rechten gewordenen spur wieder dem kreuz entgegen, welches gerade baustelle ist. ein weiterer polizeiwagen sperrte die fahrt weiter geradeaus ab, so daß man dann auf die abfahrt fahren konnte, die in die richtige richtung führte... richtige richtung? ich befand mich nun quasi wieder auf dem nachhauseweg... und keine ahnung, wie man von da aus denn nun noch in den ort gelangt, zu dem ich musste. kurz vor 11. um 10 hätte ich anfangen müssen... ich folgte zunächst einem, dessen kennzeichen verriet, daß er dieselbe richtung einschlagen müsste, wenn er denn nach hause wollte... bis zur nächsten ampel, vor der ich dann stehenbleiben musste. also: grobe richtung und drauf los. schilderwald deutschland, ja, aber keine schilder, die angaben, in welche richtung der ort liegt, den ich als nächstes zu erreichen hoffte. irgendwann überquerte ich aber tatsächlich wieder diese autobahn und auch ein hinweisschild tauchte auf, welches wohl zur nächsten auffahrt führte. was mir sorgen machte: ich war irgendwie völlig allein auf der strecke... war das noch die richtige autobahn? die richtige richtung? hier sind autobahnen wie bundestraßen gesät... die nächste auffahrt: einsam und verlassen, bis auf diejenigen, die wohl das problem in die andere richtung hatten und nicht auf die autobahn gelassen wurden. ich aber durfte ja. ganz allein. ob das so richtig war? als ich dann aber die nächste ausfahrt erreichte, kamen doch noch zwei weitere fahrzeuge dazu. ein gefühl von entspannung stellte sich ein. noch eine weiter, beinah verkehr wie sonst auch. puh. naja, ich wurde natürlich schon sehnsüchtig erwartet... 23.16 uhr... bin dann doch noch relativ schnell vorangekommen... die stunden werde ich nachholen müssen... das bin ich allein meinem gewissen gegenüber schon schuldig! heute morgen dann, dienstende. motor starten... gleich wieder aus. oje... das hatten wir doch schonmal? meldung vom auto: motorstörung, werkstatt. abgas, werkstatt... ah ja, genau... aber nicht jetzt, bitte... nochmal versucht: ein ungesund klingendes keuchen des motors und wieder aus... das war allerdings beim letzten mal noch nicht da! *örks* noch ein versuch! bitte, bitte liebes autochen, mach, daß ich nach hause komme! es hört auf mich... alles blinkt und warnt, aber es bleibt an. schnell nach hause! aber nicht zu schnell, sonst krieg ich auch noch spritprobleme. ist sowieso alles voll. vom unfall nix zu sehen. die 52 wieder im kriechtempo, aber dann bin ich doch noch angekommen. wie ihr seht... nachher muß ich nochmal los... ich glaub, ich fahr erstmal tanken... und mein handy, das hab ich gleich heute morgen noch an die ladestation gehängt!!!" |
| Strix-aluco | kam mir gerade so in den Sinn. ob es hierher gehört, oder nicht: [I]versuche zu spüren, den Herzschlag,[/I] [I]der Menschen, die dir etwas bedeuten sollten.[/I] [I]Hast Du ihn wirklich wahrgenommen?[/I] [I]war das TV mal wieder wichtiger?[/I] [I]Die Herzen schlagen nicht EWIG![/I] [I]Das TV wird weitersenden, egal...[/I] [I]ignorant, der toten Herzen, die nicht mehr schlagen.[/I] [I]Quoten zählen, wie geier auf die toten warten...[/I] [I]Die Gesellschaft der Aufpasser und derjenigen,[/I] [I]auf Die aufgepasst werden muß.[/I] [I]Das HERZ auf Chirurgie und Austausch beschränkt?[/I] [I]beliebiges Ersatzteil der Maschine MENSCH?[/I] [I]Dein/mein HERZ, eine WARE mit Preis?[/I] [I]Welchen Preis sind wir bereit zu bezahlen?[/I] [I]...für all diese HERZLOSIGKEIT unter uns?[/I] |
| Black Moni | Menschlichkeit? Ihr Schwert am Granit der Menschheit zerschellt, zweifelt sie erneut an dieser Welt. Das Schwert, ihre Waffe, Stütze und Halt, sie wird es ersetzen alsbald. Der Granit der Kaltherzigkeit so eisig ist. Wärme und Menschlichkeit wird schmerzlich vermisst. Überall nur Ungerechtigkeit und Hohn. Undank ist wohl doch der Welten Lohn. Es regiert nur Lüge, Trug und Unmenschlichkeit, wo ist die Liebe, wo Vertrauen und Ehrlichkeit? Die Ellenbogengesellschaft gewinnt Zug um Zug, wann sagt endlich einer, es ist genug? Genug des Terrors, des Hasses, der Gewalt, vernichtet sich die Menschheit gar bald? © Black Moni 11/05 |
| Strix-aluco | Wer zum Teufel sind die Geister, die meine Gedanken beschlichen? Wer zum Teufel sind die Henker, die meine Seele strangulierten? Wer zum Teufel sind die Folterknechte, die mein Herz quälten? Wer zum Teufel sind die Mörder, die mich töten wollten? Wer zum Teufel sind die Dämonen, die meinen Schlaf raubten? Wer zum Teufel sind die Untoten, die mir jeden Tag begegneten? Wer zum Teufel sind die Leichen, die ich nicht zählen konnte? Wer zum Teufel sind die Menschen, die mir kein Leben gönnten? Wer zum Henker sind die Teufel, die Gott zum Leben verhalfen? Und was zum Teufel, will dieser Gott von mir? © Strix-aluco |
| Black Moni | Fragezeichen Wo sind die guten Gedanken hin, wo sind die Ideale geblieben? Eingesperrt in gesellschaftliche Schranken, den Sachzwängen folgend vertrieben? Wann sind die hehren Ziele abhanden gekommen, wann ist die Menschlichkeit, die Wärme entflohen? Hat die Realität sie mit sich genommen, sitzt der Egoismus wieder auf dem Thron? Wieso kann das unsägliche Ignorieren geschehen, wieso machen wir unsere Augen oftmals zu? Wollen wir unser eigen Leid nur sehen, oder einfach nur unsere Ruh? Warum werden wir so bequem, warum wehren wir uns nicht, oder kaum? Ist gedanken – und zielloses Leben doch angenehm, oder verfolgen wir weiter unseren Traum? © Black Moni 25.01.06 |
| poxy | Tele-Realität Die Wirklichkeit, Verändert, In abertausend Pixel zersplitter, Auf Reisen geschickt, In die Welt geschleudert. Aufgesaugt, Nicht realisiert, Nur am Rande wahrgenommen, Und als Worte wieder ausgespien. Nur die Sensation überlebt, Die Wirklichkeit, Bleibt im Halse stecken Und stirbt. |
| Black Moni | Alle Jahre wieder Weihnachten steht vor der Tür, was will das bloß von mir? Ich lass das einfach nicht herein, will nicht wahren den falschen Schein. Mensch beruhigt mit Spenden sein Gewissen, um in Ruhe die fette Gans zu genießen. Geschenkestress und Kaufrausch überall, fröhliche Weihnacht, lieblicher Schall. Das Materielle immer wichtiger wird, jeder nach dem größten Geschenk nur giert. Das Fest der Liebe, des Friedens, der Herzen, ja, und erglühen die Kerzen. Die Kerzen erglühen, die Herzen erkalten, nur Egoismus und Profitgier noch walten. Die Kassen klingeln, der Aufschwung ist da, die Politiker jubeln: Halleluja. Mitgefühl, Solidarität und Menschlichkeit, Fehlanzeige, Fremdworte in dieser Zeit. Soziale Gerechtigkeit, ein schöner Traum, Man singt lieber: Oh Tannenbaum. Schöne heile Welt in diesen Tagen, wer wird denn da nach Kriegen fragen. Die Augen verschlossen vor allem Leid. Oh du fröhliche, oh du selige Weihnachtszeit. Ich bin die Verlogenheit so leid, die Heuchelei grad in der Weihnachtszeit. Man singt die frommen Lieder, alle Jahre wieder. ©Black Moni (17.12.06) |
| Loki Crimson | Wintermorgen Einsamkeit - ein stilles Wort, tut es doch Leid, ein trostlos' Ort; zu nichts bereit, die Seel' verbohrt als wenn es schneit, im kalten Nord', im weißen Schein, von Wärme fort, bin ich allein. [URL=http://www.pic-upload.de/view-4878091/The-Gathering-Nighttime-Birds-408678-1-.jpg.html][IMG]http://www3.pic-upload.de/09.03.10/dr7azie2zpma.jpg[/IMG][/URL] |
| Black Moni | Stumme Gedanken Betroffenheit macht mich stumm, Worte schwirren in meinem Kopf herum. Worte, die trösten, Worte, die helfen, Worte, die Kraft schenken sollen. Worte, die tragen, Worte, die aufbauen, Worte, die Verständnis ausdrücken sollen. Doch die Worte ergeben keinen Sinn, Fliegen nur als Satzfetzen dahin. Gedanken lassen sich nicht in Sätze fassen, Gedankenchaos will sich nicht ordnen lassen. Betroffenheit macht mich oft sprachlos, so kann ich die Worte nur denken bloß. Die Worte, die ich dem andern so gern sagen will, kann ich nur als Gedanken schicken … ganz still. Mich verbinden mit deiner Seele, deinem Geist, deinem Herz, um zu sagen: Ich weiß um deine Angst, das Leid und den Schmerz. © Black Moni 28.03.10 |
| Katzenschatten | Aus dem Hintergrund, meinem Sein hör' ich die Ver- gangenheit schrei'n. Sie ruft und betet verzweifelt nach Dir und wünscht sich ein Ende mit mir. Mit mir, dem Schatten, der Katze. in Dir, mit Ratten, der Tatze, mit Krallen, gefordertes Blut; ein Schnitt und alles ist gut. Leben und Tod, mein Blut, venös und arteriell. Meine Liebe für Dich; Seelenschmerz essentiell. |