| pulSar | .. dieser garten hazt sich wohl ganz von selbst entwickelt.. verfaulendes, gährendes und zersetzendes... scheint ja nährboden genug zu sein... |
| Scheol | Phantasie wenn alles so wär wie es sein sollte würde alles was einmal wäre endlich Ruhe finden wenn alle das fühlen könnten was ein andere fühlt würden die Seelen endlich Frieden finden wenn alle Lieben könnten würden die Herzen endlich wieder schlagen wenn Menschen endlich Menschen wären würden wir wieder leben können wenn die Natur wieder Mutter sein könnte würden Flüsse wieder fließen und Vögel wieder fliegen wenn doch alles wie unsere Phantasie sein könnte |
| Suzyla | Der Ozean In deinen Wogen möcht ich untergehen, An den Klippen, die du schufst, mich gerne schneiden. Um deinetwillen würd ich einen reißend Fluß erflehen, Unter deiner Brandung hingabevoll leiden. In Deinem Element find ich mich wieder, Todesmutig du mir entgegenrauschst. In deinem Dasein senk ich die Lider, Aufmerksam du meinen Träumen lauschst. |
| NightmareQueen | Träume in der Hölle Ich träumte meine Seele wäre frei, schwebte ewig und schwerelos, versank in die schöne Träumerei, so war Leid und Entäuschung groß, Als ich aufwachte in meinen Ketten, Fesseln, so fest um meine Gelenke Als ich sah schwarze Silhouetten Die mir verbieten, dass ich denke Die mich auspeitschen und mir schmerzen Mich bluten lassen in aller Völle In tiefen Schnitten in meinem Herzen Befand ich mich in der Sklaverei der Hölle Der einzige Weg dem zu entrinnen War der, meine Augen zu schließen Mich an nichts mehr zu entsinnen Und ewig die Träume lassen sprießen... |
| Scheol | Des Wunsches Traum Wenn ein Traum wie Seide weich in einem sanften Licht gebleicht und der Weg das einzige Ziel und das Herz der Phantasie verfiel und die Realität dem Wunsche gleich fern von Hass...Furcht und Einsamkeit so möchte ich doch dieses Streben nur ein einziges Mal in meinem Herzen leben |
| Suzyla | Gedanken um einen uneigennützigen Engel In später Stunde, im Dunkel der Nacht, in geleerter Runde, Hat sich einen Tränenflut entfacht. Aber die, die mit Tränen säen, Werden mit Freuden ernten. Und die, dessen Sünden blutrot sind, denen werde verziehen. Licht wird auf allen Wegen scheinen, Dunkelheit Euch in ihren Schatten nehmen. Doch vertraut niemandem, keinem, sonst wird euch die geschlossene Offenheit lähmen. In früher Stunde, und alle zu spät, machte man einen bestürzenden Funde: Da lag er nun, anmutig gebettet, von seinen Geliebten ungerettet, der edelmütige Freitodsseraph. Er säte mit Tränen ... und erntete Schlaf. |
| Scheol | Der Liebe Tod Einen Wunsch hät' ich noch ich sah ihr Leid wie es im Herzen kocht Ich wünsche mir des Todes Kuß Ich weiß das ich ihn ihr erfüllen muß Sie war so schön und doch so klein sie war zerstört doch ihr Herz war rein Doch hatte ich keine andere Wahl und erlöste sie von ihrer Qual soll ich lachen oder weinen ich stehe auf ihren Gebeinen es war ihr Wunsch ganz ohne Zweifel und doch sprach durch sie der Teufel Sie nannte sich Liebe, soviel war klar und ich glaube, jeder weiß, wer sie war Nun ist sie Tod und Tränen laufen über mein Kinn nun weiß ich, das ich entgültig alleine bin Doch es war ihr Wunsch der von mir gesprochen und allmählisch verschwand ihr pochen das letzte was ich hörte als sie ging "Ich leide mit dir, auch wenn ich gestorben bin." |
| Suzyla | Alles verloren Der Tag ist grau, die Welt steht still, Ich hab nun nichts mehr, was wirklich mir gehören will. Fern lodern mir deine Augensterne, viel zu weit weg, und ich seh sie jetzt noch gerne. So wie in vergangener Zeit, die bereits abgestumpft ist von all der Traurigkeit, die mir ständig innewohnt und mein Gemüt kein einziges mal verschont. Dich lieb ich doch. Dich! Und ich hab alles verloren, was ich je besaß. Das Schicksal hat uns auserkoren, damit wir versagen. Liebe ist dazu da, dass sie vergeht Und anscheinend nicht dafür, lange ein Gefühl zu tragen. Verloren hab ich Dich! Der Schmerz, er packt mich, wir mir zum ständigen Begleiter, doch meine Unmut treibt mich immer weiter. Immer weiter Richtung Sterben; Es will nicht mehr und soll nicht mehr, ich geh nur noch auf Scherben, die meine Sohlen bluten lassen, ich kann nicht aufhören mich selbst zu hassen. |
| Suzyla | Außenwelt Mir brennt die Seele, Mein innerer Feuersturm macht keinen Halt; Staubtrocken wird mir meine Kehle, Die Welt ist öd und trist und kalt. Es dürstet mich nach wahrer Menschenliebe, Nicht nach zügelloser Fleischeslust Und kurzweiligem, stumpfsinnigem Triebe. Und wär es nur ein liebes Wort, Was irgendjemand mit mir teilte; Und wär es nur ein zaghaft, zögerlicher Blick, Der von der andren Straßenseite zu mir eilte. Doch Mensch für Mensch wandelt hoch zugeknöpft an mir vorbei, kennen nicht den Sanftmut als Arznei. Es ist, als lege sich ein Strick um meinen Hals. Niemand erkennt mich und bestenfalls erkennt mich nicht an. Die Grabesstille, die Ohnmacht wird immer lauter, Zieht mich in ihren Bann. Die Tatenlosigkeit hab ich gefunden, Aber darum geschunden hab ich mich bestimmt nicht! Zurückgezogen in meiner Einsamkeit, Staut sich der Verdruss. Ich fühl´s, er ist schon so bereit, Dass er bis aufs Knochenmark mir rückt, mein ganzes Herz in tausend Splitter zertrümmert und zerstückt Und mein Gesicht in Scherben. Ich will nicht mehr Und kann nicht mehr. Ich will jetzt nur noch sterben. |
| Suzyla | Gleich Ich zähle die Stunden, sie rücken heran; Ich zähl meine Wunden, sie widern mich an, Acht, Sieben, Vier ... gleich ist es so weit, Nur noch drei Augenblicke bis zur Unendlichkeit. Erneut ein Pfahl im Fleisch, ein Schlag, ein Tritt, ein leiser Bruch, Acht, Sieben, Vier ... gleich ist es soweit, Doch lieber wart ich auf die Jahre bis zur Menschlichkeit. |
| Scheol | Feuer Hast du das Feuer gesehen? Wie ich es berührte? Hast du gesehen wie ich entflammte? Die Wärme gespührt die ich empfand? Das funkeln der Augen empfangen das ich dir sandte? Den wilden Herzschlag der mich verzweifeln ließ? Hast du gefühlt wie ich es liebte mit all meinem Herzen? Hast du das Feuer gesehen? Oder ist der Spiegel immernoch zerbrochen wie einst mein Herz? Sag mir, hast du dich gesehen? |
| Scheol | Das Ende und die Tränen fließen und die Türen schließen und das Leben stinkt wenn der Traum im Schmerz ertrinkt so wie Gefühle sterbend liegen in mir das Leid von tausend Kriegen kein Lich in meinem Schacht so nähert sich die letzte Nacht |
| Crysania | [COLOR=limegreen]Hier landet vorrübergehend immer alles bei dem wir uns nicht sicher sind ob es wirklcih dazu passt bzw. fertige Texte die nicht einfach gelöscht werden sollen. Cry [/COLOR] |
| gil wanderloh | es ist weg alles verschwunden und das nur weil ich dir nicht sagte wer ich bin du bist cowboy und ich bin drohne ich habs verloren einfach es ist weg und ich habs jetzt schon wieder vergessen ich fürchte mich immer noch selbst hier in einem irrwald voller schnupfenkranker morgen ist ein tag zum denken und wenn ich klug bin hör ich jetzt auf mich zuerkälten Bis einer weint |
| hektate | Gedanken für zwei große Backen ein schlüpfrig schwarzer Schnallenmutant schnalzt schnöde satanische Schnulzen Soeben das weisschlaffe Fleisch aus graunetziggruseliger gruftgrabschlafstätte erhebend mit niederträchtig prächtigen flederflatterviehchern die mondlos bodenlose vielzuweite schwarze hose in die verächtlichverpestete tristesse einer lunaunpässlichen schweinerei tragend triefend miefernd ist sein todtrauriges nicht vorhandenes schwarzes Scherzherzchen und so jault er mit wölfen die eigentlich jucken sollten einer besseren welt die nie kommen kann entgegen und wenn fortunaluna es gut meint dann schmeisst das christkind mit grossen brocken die nicht gebacken sind auf dass die welt darin ersticke *** |
| Katzenschatten | Und der Mond ging auf, das Blut floss in Strömen, schlachtige Nacht, Adam mit seinen Söhnen. Menschen, zerfetzte Leiber, Greise, Tiere, Kinder, Kreischende Frauen ohne Kleider, wahnsinninge Rinder. Raketen zu Planeten, auf ganze Städte, jagt auf die Moneten, die jeder gerne hätte. Die Wüste lebt, Börse, Arbeitslosigkeit, die Erde bebt, Welt, Hoffnungslosigkeit. Fußballweltmeister, Abtreibung, Klosterschule, Maltas bester Kleister, Bundesrat, Lesben/Schwule. George Bush, Adolf Hitler, Steffi Graf, Helmut Kohl, Putin, Erasmus Kittler, Sissi, Linda de Mol. EN Vierundzwanzig part eins |
| yawon | [Komposthaufen] Milde duftet Humos weise, Wärme steigt hinan so leise, Nur durchbrochen von manch Insekt; Welches im faulem Moder steckt. Hier ist gleich was sonst verschieden; Die Blumen die wir so lieben, Das Unkraut was uns so verhasst, Im Kompost doch zusammenpasst. An diesem Ort der Toleranz, Darf doch liegen jede Pflanz’, Soviel hier auch sterben soll, Der Haufen wird niemals voll. Gibt deinem Garten, der Natur, Nur deine effektiv Struktur, Die du so klug hast bemessen, Und wohl denkst, nichts ist vergessen. So werfe drauf nur immer weiter; Erst aus dem Stand, dann von der Leiter. Säubre schön deinen Vorzeiggarten, Was schlecht ist, ist ja auszuharken. Und nach langer Plackerei, Steht ein jede Pflanz’ in Reih’. Doch das Schöne, ist nicht zu seh'n; Denn lässt du’s im Kompost vergeh'n. |
| Gedankenflug | [SIZE=3]Verfall[/SIZE] Verfaultes Fleisch deinen Körper schmückt Zerborstene Knochen spröde und zerfallen Dein Antlitz von Maden ist bestückt, sie sich schmatzend an deine Beine Krallen Gebettet in Erde den Tieren zum Fras Verschimmelte Haut schon voller Verderben Die Krähe ihren Schnabel in dein Herzlein stach und die würmer werden deinen körper entleeren |
| Katzenschatten | Kleingehackt und feingemahlen, gestorben bist Du voller Qualen, die Brocken in den eigenen Darm gestopft damit im Süppchen Würstchen kocht. |
| Demon17 | Es sind immer die Anderen, welche die Nachtwelt zerstören und doch gibt es keine wie diese. Nirgendwo ist die Freiheit so selbstverständlich wie hier; in all ihrem Elend und manchmal im Glanz. |
| Katzenschatten | Manchmal tut die Wahrheit weh als wüchse ein Nagel in den Zeh doch wenn ich Ehrlichkeiten seh' ist das der Pfad auf dem ich geh'. Die wattegleiche Lüge kenn ich zur genüge. Denn lieber eine wahre Rüge bevor ich sinnlos Felder pflüge. Manchmal reicht ein ehrlich Wort um mich zu erkennen dort wo ich steh an jenem Ort dann kann ich mich bewegen fort. Ja, ich spreche gern von mir doch will ich erfahren auch von Dir denn mancher Ort der ist auch hier ob rechts, ob links, ob Kuh, ob Stier. |
| Katzenschatten | Interdisziplinär "Ist doch alles Marmelade", sprach der Holzwurm zu der Made als er einen Tunnel bohrte damit im Sarg auch nichts verdorrte. |
| Katzenschatten | Der bitterböse Brotaufstrich-Zyklus Ist doch alles Konfitüre wenn ich dies zu Ende führe spring ich nun von diesem Dach bleibt die Erde für mich flach. Ist doch alles Schweinschmalz tiefe Löcher in meinem Hals verbluten muss ich nun allein ein Vampir wollt ich doch sein. Ist doch alles Margarine meld ich mich zu der Marine seh sehr viel von dieser Welt bekomm fürs töten sogar Geld. "Alles ist in Butter", sprach zur Tochter eine Mutter, "Vater schläft jetzt friedlich ein, um zu verstehen bist Du zu klein". |