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  Forum: Gemeinschafts Gärten
    Thema: Unendliches Gedicht, 2ter versuch*g
hektateEin neuer Tag, ein neues unverbrauchtes Blatt Papier, ein neuer Mut...und ein neues unendliches Gedicht für alle, die am Dichten Freude haben.
Also, eure Beiträge sollten an die des Vorgängers inhaltlich anknüpfen...Reimschema sparen wir uns diesmal*g

Dann hoffe ich mal auf Eure Beiträge

Liebe Grüsse

hekti

Ach ja....der Anfang.......


Im stummen Kreis die Welt sich dreht
VargoIn Hektik jeder Tag vergeht
hektateSubstanz des Seins vergeht im Schatten
chayennaverlust des glücks geht schnell vonstatten
lost_soul_666rastlos ziehn wir durch die welt
hektatedie Warheit zeigt sich uns entstellt
AngelusUmbraedrum wenden wir die Blicke ab
chayennaUnd nehmen die Sehnsucht mit ins Grab
bansheedolldort, in der Stille tröstend` Arm
jasminevoll behagen und ganz warm
hektatenährt letztes nach dem Himmel streben
chayennaein kleines fünkchen mut zu leben
Eisdrachedas finden wir in uns`rer Gruft
jasmineSchwarze Engel fliegen durch die Luft.

(hätte irgendwie auch gepasst [kam mir gleich als erstes in den Sinn]:aus der die kleine Schlampe ruft ^^)
EisdracheSie singen ihre Trauerlieder
jasminedie welt kniet unter ihnen nieder.
Eisdracheund fürchtet sich vor ihren Zorn (jetzt bin ich gespannt ;)
jasminedie Welt aus ihnen neu geborn.
Eisdrachenoch ist die Hoffnung nicht verlorn
chayennadoch am ende steht ein helles licht
Latonanun kommt des teufels pflicht
hektateDer eigne Teufel Tugend und Gewissen
hektateZerreisst das Seelenheil in blutverschmierten Bissen
EisdracheZeigt die tiefe, schwarze Gier
jasminegebärt sich wie ein wilder Stier.

(mir fiel da schon wieder ein ganz dummer Satz für diese Zeile ein:
Herr Ober bitte noch ein Bier.
ich bin einfach doof)
Eisdrachemacht auch den Menschen schnell zum Tier
jasminein seiner Macht sich alles verliert

(@Eisdrache: nicht nur reimen sondern auch ein wenig auf den zusammenhang achten.)
EisdracheVergessen was das Leben ziert

(sorry..meine Gedankengänge........sind heute etwas wirr *entschuldigend schaut*)
lost_soul_666Vergangenheit ist immer nah,
hektatezerschrien was Zukunftstaum einst war
jasmineIn tiefer Dunkelheit versunken,
Eisdracheschon längst von Todessehnsucht betrunken
jasmineEin Schrei in meiner Seele brennt,
hektateEin Schrei der Macht von Ohnmacht trennt
Lavariusdie Ohnmacht wir im Herzen tragen,...
Carcas999bisweilen nach der Liebe fragen
hektateungeboren wurde die Wärme getötet
Carcas999und das Leid in der Seele festgelötet

(ähm..ja ich weiss, das macht keinen sinn :rolleyes: aber irgendwie muss es ja mal weitergehen :p )
pulSardoch nun.. auf leiterbahnen, die ins leben zeigen...

[size=1][color=333333]leid festlöten macht immer sinn! es muß und wird weitergehn..[/color][/size]
LordUngol...geh wieder los, werd's nicht vergeigen!:D
patra...werd mich vor niemandem verneigen...
LordUngol...auch wenn du lachst und glaubst ich täte...
patra...aussehen wie tante käthe...
jasminedann lass mich dir sagen die Zeit ist Nah,
patradir zu scheren dein verdammtes haupthaar
LordUngoljetzt wunders't dich ach, hätt'st doch nicht...
patrazu früh der narretein gefröhnet
hektateDas Feingefühl eines Primaten und der Wille zur Dummheit bestimmen nicht nur euer Leben - sie zeichnen es aus!
patra...sagte sie und hieb sich in den finger...
pulSarund mit blutigen fingern der erkenntnis bleibt einfach abzuwarten was schwarz und was weiss nun wird...
rosenkindim bunten Meer aus grauen Farben, die Wahrheit stummt erfriert
hektategar warm blutet sie aus Wunden die stumpfer Wahnsinn ziert
pulSarund sicher ist sie nicht die einzige, die den wahnsinn zelebriert..
lhunondhowendoch einzig sie kann ich nun sehn
Isobelsie spricht, Ade, ich muss jetzt gehen
Carcas999und einsam steh ich nun da
Sneakywie immer, nicht mal mir bin ich nah
LestherDrum schließe ich nun diesen Tag
SoulOnFireIn dunkler Nacht, wie nur ich sie mag
hektateSie überlässt sich den Gedankenwelten
Carcas999dort wo nur ihre Regeln gelten
jasmine(langsam wird das hier echt tief, mir schon fast zu niveaulos):confused:
WindgestaltKalt erscheinen ihre Glieder
jasminekeine Liebe wärmt sie wieder
LionheartUnd alles was ich einst ersehnte
WindgestaltDie Sehnsucht, die Trauer, die Pein......
Midirdas sein in mondins nacht...
lhunondhowenzwei kleine elfelein
lhunondhowenund rennen hin zum Götterschwein
Katzenschattenwo sie leis' verharren
Katzenschattenin seine Augen starren
nicht wissen wohin
Wo ist der Sinn?

In den Augen, den Ohren,
flying phoenixward ein neuer tag geboren
doch der tag, der kommt und geht
nur die dunkelheit besteht
denn die nacht gehört ins herz
Katzenschattenwo sie findet meinen Schmerz,
der fast ward vergessen
noch immer besessen.

Ich sehe die Elfen staunen
flying phoenixhör des windes raunen
und die elfen voller trauer
Katzenschattentriefend nass im Regenschauer,
in stiller Hoffnung auf das Licht
flying phoenixdass es die dunkelheit durchbricht
denn auch elfen können weinen
Katzenschattensitzend auf den Steinen
weit entfernt vom Waldesgrün
flying phoenixwo die schönsten aller blumen blühn
KatzenschattenElfenstimmen sanft und gut
Unicosyaschüren in kalten Herzen neuen Mut
auf das die Schmerzen vergessen sind
und nich erschlagend blind
KatzenschattenWas bleibt wenn der Schmerz sich entfernt?
Unicosyaes bleibt kein leerer Raum,
sondern Platz für neue Gefühle,
denn unendlich ist das Maß,
mit dem wir unsere Gefühle messen würden,
wenn wir es könnten
SchattendornSorry aber ich muß Unicosya an dieser stelle ignorieren weil mir auf ihre verse einfach kein Reim einfällt.

haben das fühlen längst verlernt

(als antwort auf katzenschatten)

Schattendorn
Katzenschattenhoffen weiter auf das Licht,
doch finden es nicht.

Sie sind auf dem Weg
Katzenschattender für Hoffnung steht

auch in finsterer Nacht
mistress 9um den schlaf gebracht.

und die tränen rinnen
Katzenschattennicht nach aussen, nur nach innen
dort wo Leid am größten ist,
Seenawird Licht am wenigsten vermisst
ingreviadenn nicht gebraucht wird's, niemals mehr
Dann sieht man nicht den Untergang der
ach so üblen, schlechten Welt
Wir wollen diese Zeit nicht sehen
Lieber lange vorher gehen
Zeitpunkt des Tod's sei selbstgewählt
myhnaam besten dann, wenns dich gar nichts quält
was wärs denn sonst für ein todesspiel?
es brächt einem gar nicht viel...
doch den andrem umso mehr -
Katzenschatten...ohne wär' die Seele leer.
Das Spiel des Lebens mit dem Tod
mit Schmerz und Liebe, dunkelrot.
Nicht allein und stärb ich jetzt
glücklich und fast unverletzt,

will ich trinken von Dir mein Leben....
ingreviaAuch wenn du's mir willst niemals geben
Du hälst es fest, als wär's dein Eigen
Ich höre leis die himmlisch Geigen
Doch werde ich diese wohl nicht sehen...
Katzenschattendenn nach unten will ich gehen,
hinab in den Höllenschlund.
Höre jetzt aus meinem Mund:

Wegen Dir bin ich hier....
myhna... werd nicht gehen ...
laß DU mich nicht allein!
ingreviaversuche meine Kraft zu stehlen
Es wird dir sicher nicht gelingen
gebe auf, denn du wirst fehlen
und die Toten für dich singen
KatzenschattenNimm die Kraft, die ich Dir gebe,
sei stark für mich, sodass ich lebe.
WindgestaltNutze sie, verschwend sie nicht...
Katzenschattenkomm mit mir in unser Licht.
DevilsDaughterViel vom Nichts, noch weniger von Allem
Katzenschattendas mich bewahrt vor'm fallen,

in die unendliche Nacht
XBurningTearsXDoch steht das Grauen schon zur Wacht,
lässt mich nicht entfliehn, sodass..
Katzenschattenich vor Dir stehe leichenblass,
kann sagen nicht ein Wort
XBurningTearsXund plötzlich bist du fort!
Ohweh, hätte ich doch gesagt,..
Katzenschattenhätte ich es nur gewagt
mich Dir anzuvertrauen
XBurningTearsXund auf dich zu baun!
Doch alles ist verloren jetzt
Katzenschattendenn ich habe Dich verletzt
in dein Herz ein Loch gebrannt
XBurningTearsXbin vor mir selbst fortgerannt!
Oh wehe mir, oh hätt ich bloß..
Katzenschattenverhindert diesen Todesstoß
der Dich aus meinem Leben trieb
XBurningTearsXhinraffte dich, mit einem Hieb
der großen Sense blutger Kling'
Katzenschattendass diesen Weg ich ging
kann ich nicht mehr verstehen.
Ich wollte Deine Liebe sehen
und nicht Deine Verdammnis
LilEeveenun seh ich nichtmal wo du bist
verloren in den tiefen
ingreviaAllein bin ich
Seit wir
Zuletzt beisammen schliefen
Und träumten böses nicht
Katzenschattentief in Dir
tief in mir im dunklen Licht
im Nebel ich verloren mir schien
mit Dir im Leben mich fand
fühle dort die reichende Hand
die Deine ist es...
LilEeveedie Liebe gibt es..
doch war es nur ein Traum
nicht mehr als Seifenschaum
vergangen als der Tag erwachte
Katzenschattenals das Nein ich erdachte
Aufgeben als einzige Lösung schien
begann ich mich zu entziehen
Flüchten aus Angst zu verlieren
durch mein Selbst, mein Gieren


Egal !!!
Genug der Qual.

Mit Dir oh neues Wesen
ohne Wissen wo Du gewesen
in all den Jahren, in all der Zeit
in der ich war noch nicht bereit

die Gegenwart für Dich und mich
ingreviaWissen wir genau doch nicht
Ist es furchtbar, ist es traurig
Ist es fröhlich oder nicht
Die Gegenwart kann viel bedeuten
Für unser Leben, unseren Tod
LilEeveenimmt doch das leben manchmal licht
auf das wir neues erbeuten
als hoffnung in unserer not
kann denn nichts schlechter sein
und doch so wundervoll
so stimm doch mit mir ein
Katzenschattenaus zwei Seelen nur ein Schrein
das Schlagen zweier Herzen
sich windend noch in Schmerzen
das was war bleibt hinter uns
ingrevianeu angefangen, neu begonnen
Die Seele schreit noch auf einmal
da hat das Schlechte nun gewonnen
Oder ist's gut, will's uns ausmerzen
KatzenschattenNein,
diesmal wird die Angst nicht siegen
ich bin mir bewusst bei dieser Wahl
gehen zu Welten die vor uns liegen
ein Weg im Nebel aus der Qual
ingreviaich werd ihn finden
werde suchen
Müde gehen
Leise fluchen
KatzenschattenIch kann ihn nicht sehen
doch spür ich ihn tief in mir
ich folge dem Wissen
ich gehe mit Dir
LestherKein Wissen ist Macht,
und Macht kein Gewissen,
drum lass ich bei Nacht
von Unwissheit mich küssen.
Katzenschattenvoller Neugier, voller Angst
und der stummen Gewissheit
dass auch du drum bangst
denn in dieser Zweisamkeit
stehen wir für uns selbst
jeder für sich, doch niemals allein
so wie die Sterne von Abel/Kain
wie deren Sonne du mich hältst.
ingreviaIch kann in tiefer Nacht nicht sehen
Traue mich keinen Schritt zu gehen
Will nicht bei dir sein
Doch nicht allein
Katzenschattenich will frei sein
in dir sein
Meinen Weg mit dir gehn
unser Licht gemeinsam sehn

dort im fernen Morgenrot
ingreviaErwartet uns der grausam Tod
Eine Nacht noch
Dann wird mir
Der einzig Wille ganz vergehen...
scarabeusDoch wohin wird er gehen?
In eine bessere Zeit?
eine Zeit ohne der Grausamkeit?
KatzenschattenHinein in das Licht
dem ich traue nicht
doch gehe ich sehend
sei es in Dir vergehend.
mistress 9und ich hoffe noch bang,
auf deinen schönen gesang,
der mich leiten mag auch
wenn ich ihn nicht brauch'.
Katzenschattenund will ich auch stocken
ich höre die Glocken
auf all meinen Wegen
blicke zu den Stegen
seh die anderen dort
und wandle hinfort.

Doch nicht Dich lass
allein schreckensblass
ich in meinem Leben
möge sie mir vergeben
doch ich gehe mit Dir
zusammen ab hier.
ingreviaLass dich nicht mehr los
Geb nicht nicht mehr her
Lass dich nicht ziehen
Niemals mehr
KatzenschattenDies "Niemals", ein böses Wort
leb mich jetzt an diesem Ort
an dem es gibt nur uns zwei
die Gegenwart geht nie vorbei.
mistress 9unendlich dieser ort
nie ist er fort
und meine lieb' mit ihm
so sanft und ungestüm.
Katzenschattendenn wir
stehn hier
bei aller Qual
dies ist real
ingreviaUnd doch nicht wert
gedanken daran zu verschwenden
Katzenschattendann nimm dieses Schwert
und lasse es enden
Black_pentaDes Lebens Schicksal so zu wenden,
Aufdass der Tod dich dann Erlöse
Katzenschattenführt Dein Weg Dich in das Böse
wo Haß die Liebe hat besiegt
mistress 9Und meine Qual geendet -
wir mein Grab geschändet?
Katzenschattenvon dem der nie vergibt,
seinen Schmerz still erträgt
mEinBlUTwird es eines tages kommen
was niemand hat erwartet
Katzenschattenich taumle wie benommen
in Gefühlen so entartet

hinein in die ungewisse Zeit
TeireVerstreu' ich immer mehr den Keimling,
Der durch Leid zum Trauma gedeiht,

Die Saat wird wachsen bis sie meine Sehnsucht erreicht,
LilEeveesie wird wachsen bis du meiner Seele verzeihst
wird erblühen zu neuem Glück
sag, wann holst du mich zu dir zurück
wann wird es endlich gescheh'n
Katzenschattenoder wirst Du von mir geh'n?
Weil Du nicht mehr glauben kannst,
weil zu oft Du Dich verrannst,
auf den Wegen
Deinem Leben?

Brennt in Dir noch mein Licht?
mistress 9Ich schaue dir doch ins Gesicht
und sehe deine Liebe nicht.

Warum musste all dies passieren?
mEinBlUTich taumle weiter,wie benommen
frage mich, wieso?

schritt für schritt taumel ich weiter
immer weiter ins ungewisse
mistress 9hinein ins schwarze loch
fern vom hellen weg
ich atme tief dennoch
und gehe auf dem steg
Katzenschattenweiter, immer weiter
wie ein Pferd ohne Reiter

unter mir das Meer der Tränen
Katzenschattenzu müde selbst zum Gähnen
doch treibt mich etwas unbekannt
weiter in dies ferne Land.

Ich spüre jemand wartet dort
mistress 9und suchet mich an jenem Ort
der niemals zu erreichen war -
Katzenschattener ist jetzt zum greifen nah
ich blicke auf das Leid zurück
Freiyaentfern mich von ihm stück für stück
bin auf dem weg zu neuem leben....
Katzenschattender neuen Wirklichkeit entgegen
in der ich alles schaffen kann
Freiyablick nicht zurück, nur dann und wann,
denk ich an längst vergang`ne Zeiten...
loveund kehren immer nimmer wieder
Katzenschattenso wie längst verklungene Lieder,
die verhallten in den Weiten

und ungehört verstummten
ingreviaverstummten still wie tot
Katzenschattenim Kreise der Vermummten
eine Rose wie Blut so rot

wuchs bei Nacht ganz still
ingreviaund kaum bemerkt
mit Dornen gespickt
aus der Erd'



(Zu STILL fiel mir nicht ein :-( Verzeihung!)
Shaheenaauf dass sie euch die haut zerreisst
und euch in euer fleische beißt,
auf dass ihr blutet
wie verrückt
Shaheena
Katzenschattendieser Welt nun ganz entrückt
rote Tropfen auf dem Gras
ingreviaDas rote Blut
das ihr vergaßt
es nicht bemerktet
Lestherdoch ohne Hast,
und ganz entzückt,
ward sie gepflückt
von weißer Kinderhand
Katzenschattenknüpfte dies unschuld'ge Band
in der Natur kindl'cher Reinheit
ingreviaDie weiße Haut
zerschnitt ein Dorn
Das unschuld'ge Kind
ward halb erfror'n
In Kälte und in Einsamkeit
Katzenschattenwo Träume schon verloren sind
wartet dies Kind hoffnungslos
auf ein gesprochenes Wort
im kalten Wind erbahmungslos
ingreviaDoch niemand spicht
ein Wort zu ihm
Das Schweigen
lässt sich nicht verdrängen
KatzenschattenDie Lippen beben
kein Ton dringt heraus
es bleibt still
für Lebenslängen
ingreviaEin Hauch
Der Wind
erschreckt das Kind
er's eisig, wie der Tod
Katzenschattenes friert
es zittert
lautloser Schrei
in seiner Not
Shaheenanun ist es schon sehr nah dem tod
ingreviadoch kämpft es wie ein Tier
Katzenschattendenkt bei sich: Was bringt es mir?
Auf den Tod zu warten
in diesem eisigen Garten?

Bin ich zum Sterben schon bereit?
Ezekielist es wirklich schon so weit?
oder bleibt mir noch die zeit
zu tun was ich nie getan
zu hören was ich nie vernahm...
KatzenschattenSingt jemand noch
für mich ein Lied?
Gibt es noch einen
der mir vergibt?
ingreviagewiss
muss da noch jemand sein
doch ist er nicht da
ich bin allein
Katzenschattensah Hoffnung für Sekunden
doch sie ist verschwunden
ingrevianun liegt es da
das Kind
in angst
Katzenschattenund weiß,
dass Du Fee,
um es bangst.

So hilf ihm,
dem Kind
Carmen nexda es sich sonst wohl entsinnt
dem Leben Abschied zu sagen,
in diesen düsternen Lebenstagen
KatzenschattenSo halte es,
halte es fest
bevor es die Welt
letztendlich verlässt.
ingreviahalt seine Seele,
halt sie so fest
dass sie dem Leibe nicht entschlüpfen kann
Katzenschattenauf dass es in vielen Jahren dann
in Träumen sich hierher zurück verirrt
ingreviaund sich erinnert
dunkel nur
Erinnerung verwirrt
Katzenschattensich still wünscht
durchgetrennt die Lebensschnur
damals im Tal der Tränen
Apexdoch tickt weiter des Lebens Uhr
und sich nah der Hoffnung wähnen
manchmal hilft dies nur
myhnaund manchmal nicht
der zustand ist verzweiflung pur
ausgekostet
bis zum letzten tropfen
bis ...
Katzenschattenauch dieses Schwert verrostet
mit dem ich beenden wollte
dies unrühmliche Leben
Apexdoch all mein Streben
welches dient dem tieferen zweck
ist verschwunden, ist weg
Katzenschattenverschwunden in dem tiefen Loch
indem ich mich vor Angst verkroch.

Sag mir Gott: Wo ist das Licht?
Luna.tiqDas Licht, du siehst es nicht?
Das die Dunkelheit ausgießt,
Und wie du dich, dich gänzlich nun umschließt,
Hör auf deine Seele und Herz,
Es leitet dich
Begleitet dich
Und führt dich weg von deinem Schmerz.
KatzenschattenAch, was weißt Du von meinem Herz?
Wie es vor Verzweiflung
nicht weiß in welche Richtung.
Sage mir wofür!
ApexWofür?

Für das heute
wie das morgen
lebe frei
vergiss die Sorgen
lassen uns tanzen
nur zum Spaß
und dann fallen wir zusammen
ins tiefe, hohe Gras
und lachen
über Dinge die uns Freude machen
KatzenschattenIch soll tanzen auf Gräbern
umgeben von Leid?
Nein, guter Gott
nicht in dieser Zeit.
Es wäre Spott,
es wäre Hohn...
ApexSteig herab von des Weltschmerz Thron
Lass die Toten ruhe
sie sind vergangenheit
das Leid der anderen es dauert dich und das ist gut
doch nimm dir jetzt den Mut
und leide nicht auch
feire das Leben alter Freund
und genieße die Zeit
die dir und uns auf Erden bleibt
nimm meine Hand
und komm mit mir ins Wunderland
KatzenschattenIns Wundenland meinst Du wohl,
alles Lüge, leer und hohl.
Die Hoffnung, die die Träume nährt
sich ins Gegenteil verkehrt.
Ein Flug, sei er noch so kurz
bringt unweigerlich den Sturz.
ApexDoch jeder Sturz
er wärt nur kurz
lass dich fangen
von meiner Hand
und lass mich dir die Schönheit der Welt zeigen
die mit uns tanzt in wildem Reigen
und die ich selbst nach langer Zeit erst fand
KatzenschattenDann heißt es wieder bangen
dass das Glück nicht gleich verrinnt
und die Schreckenszeit beginnt.
Alleine in der Einsamkeit
dafür bin ich nicht bereit.
Darum endet es, hier und jetzt
dann mich keiner mehr verletzt.
Apexdu armer tor
behalte das Glück
zumindest ein Stück
verschließe es in deinem Herzen
auf das es dich tröste mit deinen Schmerzen
verwahre es gut
es bringt dir Mut
alleine, das bist du nie und nimmer
denn bei dir bin ich immer
nicht nur ich
denn wir sind viele
helfen dir wenn es dir denn so gefiele
KatzenschattenEinsperren soll ich's tief im Herz?
Nein, es wäre voll von Schmerz.
Die Freiheit ist das höchste Gut
verbrennen würd mich seine Glut
wenn ich versuchte sie zu stehlen
und ich würd mein Ziel verfehlen.
ApexBewahre es, beraub es nicht
denn frei zu leben ist unser aller Pflicht
und nun hör auf zu verzagen
den Hinkelstein des Lebens zu tragen
heben ihn zwei, dann wiegt er nix
ich helf dir gern
dein obelix
KatzenschattenEgal welches Gesicht Du wählst
und welche Lügen Du erzählst:
Du kannst meine Angst nicht nehmen
und sollt sie mich zu Tode grämen
kannst Du weinen vor dem Grab
wenn Du schaust zu mir herab
denn dort liege ich selbstgewählt
und keiner da, der mich noch quält.
Apexdann bewahre dir die Angst die dir so wichtig scheint
aber dann gräme dich nicht wenn man um dich weint
du hast es dir selbst gewählt
dich selbst zu Tode hast gequält
bewahre dir auch den Weltschmerz der wohl noch wichtiger ist
und merke vielleicht da unten dann...was du für ein Tor doch bist
KatzenschattenEndlich hast Du's eingesehen:
Diesen Weg muss ich gehen.
So mein Wille geschieht
ohne bitteren Abschied
ein letztes Schluchzen vor dem Tod
Schau, die Erde färbt sich schon rot.
Wie Tränen wird vergossen Blut
am Ende wird doch alles gut.
Apexohne bitteren Abschied willst du dich aus dem Leben stehlen?
oh glaub mir an diesem wird es nicht fehlen
denn so einfach lassen wir dich nicht gehn
wir folgen dir auch über diese Grenze du wirst schon sehn
und dann schließlich wirst auch du einsehen
und uns um Vergebung anflehn
das Leid es folgt dir wohin du gehst
es wird Zeit das du fester in der Brandung stehst
KatzenschattenLasst im Hades mich allein
dort will keiner von Euch sein.
Bleibt zurück und folgt mir nicht
nicht sehen sollt ihr mein Gesicht
tränenschwer und voller Schmerz
nichts als Trauer tief im Herz
lasst mich gehen, ich kann nicht mehr
denn meine Träume sind nun leer.
ApexAufgeben werden wir dich nimmermehr
die Tränen sie schmerzen auch uns zu sehr
wollen sie nicht mehr sehn an dir
nicht im Hades und auch nicht hier
wollen dich wieder lachen hörn
und werden alles tun ich wills dir schwörn
der Schmerz wird immer mit dir ziehn
wenn du nicht die Kraft findest dich ihm zu entziehen
und das du diese Kraft bald findest
sorgen wir dafür das du nicht entschwindest
werden sie dir geben
auf das du bald neu beginnen kannst mit dem Leben
KatzenschattenWenn mir leuchtet ein einzger Stern
ja dann bliebe ich hier gern
aber wenn ich in den Himmel schau
sehe ich nur Wolken grau
es wird dauern etwas Zeit
vielleicht zum Lachen ich bereit
doch das wird die Zukunft zeigen
solange muss ich weiterleiden.
Apexdann nehm ich dich an der Hand
und such mit dir im ganzen Land
den Stern den du so sehr suchst
auf das du das Leben nicht mehr verfluchst
und das Leid weswegen du kannst nicht lachen
ich will es etwas erträglicher dir machen
KatzenschattenIch will diese Hand nicht verneinen
der Stern muss von alleine scheinen
an meinem Himmel strahlendhell
nicht zu langsam, nicht zu schnell.
Es ist mein Stern, musst Du wissen
und diesen will ich niemals missen.
myhnadoch vergiss nicht:
sternenlicht...
wenn du es siehst war seine reise lang
und wo es war ist dunkelheit
und was du siehst
das ist nicht mehr als ein blasser glanz von dem was war
verlockend
sich in seinem schein in der vergangenheit zu verlieren...
KatzenschattenDas heißt: Bei all dem Gieren,
bei der Suche nach meinem Licht
werde ich dort finden nicht
die Geborgenheit die ich kannte
das was ich doch Liebe nannte?

Wohin soll ich mich wenden?
Dark LuziferWo soll ich suchen?
Meine Schwäche verfluchen.
Das Gefühl das ich kannte,
das in mir brannte,
werd' ich es finden?
KatzenschattenDu kannst es beenden
Deine Wunden verbinden.
Wenn Du nur willst
Deinen Durst Du stillst
mit dem Wasser der Wahrheit
eine Antwort bringt Klarheit
oder bleibe ohne Wunden
bis Du bist verschwunden
und nichts, kein Tropfen Blut
erinnert sich je an Deinen Unmut.

Sage mir: Was willst Du noch?
myhnawill keine wahrheit
will meine illusionen halten
will lügend ins grab tanzen
ich kann nicht anders
und ich will nicht anders
ich kann nicht antworten
ich kenne keine fragen
ich kenne keine worte die nicht die falschen wären
in dem moment,
in dem ich sie ausspreche
KatzenschattenWarum sagt der Geist
was anderes als das Herz?
Warum einigen sie sich
nicht in diesem Schmerz?
Was soll das alles noch?
Fliehe ich jetzt oder
verkrieche mich im Loch?
Ich stehe allein
und fühle mich klein.
LilEeveeIst keiner hier
an diesem Ort
so führt mich doch
weit fort, weit fort..
Katzenschattenweg von hier
hin zu Dir
dort wo noch
etwas lebt
aus dem Loch
hinaus bewegt.
Heathcliff-WHund die Nacht den Frieden hegt
denn wenn das Dunkel die Hitze des Tages hebt
wenn der Duft des Verborgenen durch die Lüfte schwebt
erleuchten die Sterne so hell und klar
durchfließt mich die Unendlichkeit so kühl und wahr
Katzenschattenein kurzes Licht durchdringt mich zwar
doch erkaltet es so schnell wie's kam
als es die Hoffnung von mir nahm.
Oh Licht, so sag mir warum Du scheinst...
myhnaweil ich bin.
weil ich ich bin.
ich kann nichts anderes sein als ich,
kann nicht sein was du in mir siehst.
ich nehme nicht, ich gebe nicht.
ich verspreche nicht, ich lüge nicht.
ich bin und ich werde sein.
und du wirst nicht begreifen.
du wirst versprechen und lügen.
wirst leiden, weil du leiden willst.
wirst sehen was du sehen willst.
du kannst nicht anders sein.
weil du du bist.
weil du bist.
rosenkindwarum bin ich gebannt im Sein
trägt Stille nur mein Wort allein
sag mir du schönes helles Licht
warum ein andrer bin ich nicht?
so gern hät ich in dir geschaut
die Wahrheit aus der Welt erbaut
doch scheint mir meine Seele blind...
iks.igrecnichts zu sehen
allein schwarze nacht
nur nacht?
die seele zugemacht

nichts erkennen
allein dumpfes Leben
nur Brei?
die Gedanken zerreden

nichts ist nie
und etwas ist immer
Füge alle diese Trümmer!
Heathcliff-WHFüge die Trümmer zu weißem Stein
prächtig und mächtig die Stadt soll sein
zerredete Gedanken - nur in der Vergangenheit
zugemachte Seele wieder bereit
majestätischen Anmuts die Stadt sich erhebt
aus Trümmern die Seele aufs neue belebt
freie Gedanken, frei will ich sein
in dieser Felsstadt aus weißem Stein.
Morag of NimesDie Felsstadt aus weißem Stein
Voll Freiheit und Leben und mir
Die Mauern sperren nun ein
Mich freies, einsames Tier
Die älteren Trümmer in neuen Mauern
Sie rufen nach mir
iks.igrecEinsame Freiheit und große Enge
Gibt es kein Gemenge?
Alte Trümmern, neue Mauern
es lässt mich schauern
aber weißer Stein und Sonnenschein
läss das Leben schöner sein.
Und keine Mauer so hoch
Weder der Käfig noch
Sperrt die Lebensfreude aus.
Morag of NimesEs ist allein im weißsteinernen Haus
Das Wesen, das den gößten Käfig kennt
Und ihn tatsächlich Freiheit nennt
KatzenschattenFreiheit.
Tun und lassen was ich mag
an diesem
und an jedem anderen Tag.
Zu gehen
den Weg, den ich erwählt
iks.igrecDer Weg der vor Mauern endet
dort wo die Lust lockt.
Wir haben ihm uns verpfändet
wir haben unseren Willen verzockt.
Nur trauern wir um die Freiheit
dabei nimmt es uns die Zeit,
wir haben keinen Willen mehr.
Wir sind alle leer.
KatzenschattenAber wo ist was zählt?
In mir?
In Dir?
Ist es überhaupt
noch hier?
Oder ist es gegangen,
von andrem gefangen?
Morag of NimesWas zählt, ist verschlossen
Zu häufig genossen
Macht süchtig und klein
's ist in mir die Welt
das ist was zählt
ist mephistophelischer Wein
KatzenschattenDer Wein ist getrunken
in Träumen versunken
eins mit der Nacht
war so schön gedacht
iks.igrecGedacht in Gedanken,
die alle versanken,
gefangen eiskaltem Stein,
gescheitert am Sein.
Verendet, verloren, zerflossen,
vergangen, verweht
was geht?
Sollen wir im Selbstmitleid vergehen?
Sollen alle unser Scheitern sehen?
Dann lasst uns reißen ein
diese Mauer aus blankem Stein!
Morag of NimesDie Mauer erbrochen
Wo sie war, ein loch
Hab freiheit gerochen
doch lebt sie noch?

Und hinterm loch die Welt
Der menschen gedachte Gedanken
Ich seh sie in ketten wanken
allein von blitzen erhellt

die menschen, sie träumen
Ich sehe die Freieit
im Grab unter Bäumen
durchschläft sie die Eiszeit
KatzenschattenUnd so stehe ich hier
vor dem gefrorenden Tränenmeer
schaue hinaus
in die Welt hoffnungsleer.

Wann?, sage mir,
wann wirst Du erwachen?
Wann, liebe Freiheit
darf ich wieder lachen?
Lokinie mehr?
nein, das laube ich nicht!
freude woher?
vielleicht aus dem licht?

licht vergeht, wie glut in luft
wie meine liebe in der dunkelsten gruft
vegetiert vor sich hin
und mir kommt ncihts in den sinn
was ich tun könnte,
um das zu bessern
KatzenschattenVielleicht greife ich hin
zu diesen Messern,
schneide ab was mich grämt
und mich so beschämt
beende das was ich bin
Sänger_derNachtDoch, hört es mit dem Ende auf
Die Zeit, nimmt weiter ihren lauf
sollte ich nicht noch ein wenig bleiben
bleiben zu sehen was noch kommen mag
zu verstehen was der Prophet in seiner Schrift besagt
KatzenschattenDoch wozu bleiben?
Nur um weiterzuleiden?
Zu warten, dass es passiert?
Oder der Verstand kapituliert?
Wozu, und sag weshalb,
verharren an dem Ort so kalt?
Sänger_derNachtfliehen vor der kälte an diesem ort
zu finden etwas was nicht hier
vielleicht dort

fliehen zu finden etwas das zu finden sich lohnt
wie die liebe die in jedem wohnt
hast auch du alles davon vergessen
warst auch du schon mal besessen

und nun steh nicht stumm in deiner angst
zieh aus und besiege um was du bangst
KatzenschattenEinfach rennen
um zu brennen
alles nieder
meine Worte
meine Lieder
alles töten
immer wieder
Sänger_derNachtAsche die ich unter meinen füßen seh
Leid auf dem ich steh
Schlachten ich durchwandle
Im egoistischen Sinne ich handle
helfe keiner Seite zu gewinnen
denke nur daran der Schlacht lebent zu entrinnen
Katzenschattensomewhere later...

lebend entkommen,
noch ganz benommen.
Ein Schritt
nun weiter
ein Tritt
die Leiter
weder vorne noch oben
dem Stillstand enthoben.

*streck*
weg....
KatzenschattenWeg zum Ziel
keine Flucht
Lebenswucht
wenig viel
Totgericht
Weg ins Licht
im Inneren
verborgen
Zwischenwelt
geborgen.
KatzenschattenDunkelheit
und doch Licht
neblig
umgibt es mich:
Das Leben
mir gegeben

ohne Grund
...
psychochickenweiß kaum wohin, auch nicht woher,
nebel umhüllt mich immermehr
auf blindenpfaden wandel ich
die vorhänge hinter mir schließen sich
KatzenschattenNebel, Nebel
Schleier der Wahrheit
des eignen
Lebens Blindheit.
KatzenschattenAlleine und einsam
in einem Rahmen
will doch nur wachsen
komm, hab Erbamen.
psychochickenIch kann mich nicht sehen,
zu dunkel die Welt.
Wie soll ich verstehen,
wo ihr Sinn sich erhält.
Katzenschattenwo sich das Wesen versteckt
das mein Spiegelbild erschreckt
Dark Luzifervon dunkler kraft entstellt
wo ist die Kraft die mich erhällt
ich halte diese welt nich nicht aus
möcht' nur, nur noch hier raus
Katzenschattendieser Welt, dieser Zeit entfliehen
sollen Geier ihre Kreise ziehen
über den lebenden Leichen
über dir und deinesgleichen.
Ich gehe nun, halt mich nicht auf!
Leben? Ja, damit ich Gnade erkauf.
Erlösung und Friede durch den Tod.
Färben will ich das Eis nun blutig rot.
Dark LuziferDoch Flucht ist verboten
und die Vorboten
des baldigen Kampfes
erscheinen mir,
jetzt und hier,
möchte ich wissen,
warum wir immer
Kämpfen müssen.
KatzenschattenUm zu bestehen,
um zu verstehen.
Sinn des Lebens
jetzt vergebens
KatzenschattenEin letztes Mal das Schwert erhoben
bevor es zur Erde fällt
mit mir, vielleicht, unwichtig,
weil es nicht mehr zählt
warum und wofür ich gestorben
denn der Tote war einzigartig.

Doch noch stehe ich
Lokidoch wie lange noch?
werde ich aufgeben?
erbeben?
mich erheben?
trauer oder heldentum,
was wird man für mich besingen?
das wird die zukunft bringen.
out of mistswarum aufgeben?
warum ergeben?
zu grausam schön ist doch das Leben...

was wirklich wird kann keiner vorher sehen
und jeder muss es für sich bestehen
und wird dann und wann am Rande stehen
und versuchen das alles zu verstehen

doch jeder der am Boden liegt
hat erlebt wie man gen Himmel fliegt
und wird beim nächsten Kampf nicht zaudern
für sich selbst und für andere zaubern
wird sein Schwert erneut erheben
und eine neue Zeit erleben.
KatzenschattenUnd wieder töten, schlachten
das Leben anderer verachten?
Nein, mein Freund, ich mag nicht mehr
das Kämpfen wird mir doch zu schwer.
Dark LuziferEinen Ausweg
ich ersehne,
einen Ort
dem Kampf zu entfiehen,
doch der Kampf
den ich nicht verstehe,
nahm mich gefangen,
auf immer vergangen,
Tage der Unschuld...
KatzenschattenKomm nun her
des Krieges Hund
sei es noch so schwer
spüre die Klinge
empfange den Hieb
höre mein Lied
das ich dir nun singe
Dark Luziferein Lied das Hoffnung bringt,
dem der um sein Leben ringt,
gibt ihm zurück Stärke und Mut,
unsere Feinde -seid auf der Hut!
KatzenschattenZieht sie enger diese Schlinge
hier um mein Genick
ich erwehre mich nun stetig
dem übelsten Geschick
das vom Leben angewand
Katzenschatten..verrannt
habe ich mich
hier und jetzt
wie kümmerlich.
out of mistssteh auf, bleib nicht liegen
sonst kannst du nicht fliegen
sind denn deine Flügel gebrocen
als du einmal dein eigenes Blut gerochen?

jeder Weg den man gegangen ist
bleibt doch ewig wie er dann ist
doch zu gehen diesen Schritt zurück
brachte auch in so manchem Augenblick
den neuen Anfang in dem Ende
und so verschwinden dann alle Wände

niemanden verachte ich!
wenn doch, dann höchstens allein mich
erhebe an meinen Hals die Klinge
seh in den Spiegel während ich singe
stimme an den klagenden Gesang
höre Bilder dann und wann...

dagegen doch die Gleichgültigkeit
halte ich für so manchen bereit...
Katzenschattenwollen verzweifelt nur etwas gelten,
im Leben, dem einem,
diesem und keinem,
gelebt gestorben
heute wie morgen.
Das Hier seid nur ihr, drum
bring ich mich um
da kein anderer mutig genug
mich endlich erlöst diesem Fluch.
Immer und wieder
geholfen bekommen
hab nur gegeben
zuviel genommen
darum gehe ich nun
stürz mich ins Schwert
den mein ganzes Tun
ist gar nichts wert.
Fort, das Banner
das mir geweht.
Nieder, die Burg
die nicht mehr steht.
Wär dieses Schwert
nur nicht so schwer,
etwas von Wert
brächte es her.
Nur einen Kampf
ein letzter noch
danach wär es Zeit
für das schwarze Loch.
Hadschi MoiZum Fallen bereit
Oneiroider letzte schritt,
das schwarze loch
tief und dunkel
eine neue welt?

Der gedanke zum Springen im Kopf
die welt verlassen,
eine neue betreten
ein Schritt
Hoffnung, zweifel, Träume
alles vereint, meine gedanken sammeln sich
die schwärze des Lochs zieht mich an
der Schritt ist getan
Dirchi... doch dann brach über mich ein Vernichtungsschmerz im linken Schneidezahn,
somit war mein Schritt noch nicht getan.
Ich ringe mit der Abgrundtiefe des schwarzen Loch's und meinem Schmerz,
verdammt ich weiß nicht - ich horche auf mein traurig-nebulöses Herz,...
Katzenschattenein kleiner Spritzer nur ohne was gewesen
nur kleine Zeichen übersehen nichtgelesen
urnatavom Verlust noch ganz geschockt
Dirchi...hab ich mich entwurzelt in die Knie gehockt,
soll ich gehen oder bleiben,
der Weltenschmerz so dolle an meinem Herze reiben,
ich weiß net mehr, wer ich bin - wo, ja wo, soll ich hin?
KatzenschattenNur ein Tritt
kleiner Schritt
vor, zurück.
Gesenkter Blick,
damit ich sehe
wohin ich gehe.
Hadschi MoiDer lange Pfad
voll Tod und Verrat
Katzenschattenhalb versunken im Morast
hält mich dort ein letzter Ast
Hadschi Moiergreife verzweifelt den hölzernen Schaft
an dem ich mich ziehe mit all meiner Kraft

die mir noch von dir geblieben
Dirchi...nun an werde ich meine Seele aussieben,
die Zeit vor'm letzten Schritt habe ich noch,
doch gleich stürze ich mich selbstlos ins schwarze Loch...
Hadschi Moidoch dort finde ich nur
Dinge die wie mit Schnur
mit mir verbunden.
Die mich verwunden...
KatzenschattenWunden reissen
mein Herz zerbeissen
Hadschi Moimich schlachten.
Ich will sie entmachten,
die mir da bösen wollen
Katzenschattendie Sünden mir zollen
xsandriadie mir alles rauben
urnataund meine Worte doch nicht glauben
xsandriaso erhebe ich meine Stimme noch ein letztes mal
Purpeldeathzu beendigen diese unendliche qual
The MoonDoch schaffe ich dies nicht
zu leben das ist meine Pflicht
urnatadie tue ich jeden Tag aufs Neue damit am Ende ich nichts bereue.
Katzenschattendie Schuld nicht meine ist
und nichts mein Gewissen frisst
Fräulein AbendSo kämpfen wir weiter, Tag für Tag,
bis keiner mehr zu kämpfen vermag,
KatzenschattenBis die Sünden sind vergeben
werde ich nun weiter streben
torch777weiter sterben
jeden Augenblick
ein Stück
Katzenschattenohne Erben
bald vergessen
doch vom Leben
ganz besessen
torch777zefressen von den Qualen
zermürbt von allen Fragen
Katzenschattenich werde bezahlen
das kann ich sagen
torch777den Preis
den nennst du mir
doch unterstell mir
keine Gier
KatzenschattenDer Preis ist das Blut
und meine Seele
vielleicht wird`s genug
wenn ich mich quäle
Katzenschattensolange ich weiter wandel
auf der Erden Düsternis
bringt mein Weg mich
hinaus aus der Finsternis.

Doch noch ist es Nacht
psychochickenund der Mann im Mond wacht,

da Vater Zeit das Stundenglas
nicht anders dreht als untertags.
KatzenschattenUnd deshalb wird es wieder Morgen
mit all dem Kummer und den Sorgen
urnataUnd wieder werden wir Narren
ziehen diesen endlosen Karren
Katzenschattendoch nicht für uns tun wir
ertragen wieder dieses hier
Katzenschattendas Leid und sühnen
die Schuld der Hühnen
die ach so stark sich gaben
und dann ihrem Stolz erlagen
Katzenschattensich mit Göttern wollten messen
nun verwest sind und vergessen
Katzenschattennicht hinter Mauern mich verschanzen
auf ihren Knochen will ich tanzen
ave endich ward verflucht
hatte die knochen allzu lang gesucht
als ich sie doch endlich fand
das leben aus meinen gliedern schwand
Katzenschattenso fiel ich hin
um neu zu gedeihen
um mir selbst
alles zu verzeihen
Purpeldeathdoch die sühne die ich tat
war nur eine kleine Saat,
in denn acker aus vergessen
so ward ich aber nicht mehr davon bessen,
Katzenschattenlosgelöst und weggelogen
wieder einmal selbst betrogen
Purpeldeathso geb ich mich hin der endlossen nacht
denn tag habe ich mit selbst hass verbracht,
werde Trauern wünsch mir denn tot
doch allzulang sah ich rot,
Purpeldeathneue taten soll ich tun
soll nicht eher ruhn,
als das die taten sein vollbracht
so zog mich mein hass in das dunkel der nacht,
Katzenschattenwo er erblühte blumengleich
wie schwarze Rosen dornenreich
Katzenschattender Hass tief verborgen
zwischen den Sorgen
CententiaDenn die Sehnsucht schlägt sie nieder.
ave endunbarmherzig,
kalt und grau,
nun alles ist,
wie leicht man nur sich selbst vergisst...
schlafundtoddie turmuhr schlägt- gewesen ist's...
ave endder körper nun am seile baumelnd,
alles leben ist nun fort,
des turmes uhr verstummt nun ist
KatzenschattenStille herrscht an diesem Ort
an dem allein die Toten leben
ave enddoch leben sie?
sind es tote lebende oder lebende tote?
KatzenschattenDoch was ist mit dem Schlagen der Herzen?
Und sage mir, verspüren sie Schmerzen?
myhnaja, denn schmerz ist ihr leben,
ihre nahrung, ihr ziel
liebe nur ein spiel,
auf dem weg dort hin
ave enddoch auch die menschen fühlen schmerzen,
das leben schmerzt, der tod schmerzt
mögen sie die ruhe finden die ihnen gebührt
um zu vergessen
Katzenschattenum ihr Leben zu vergessen
nur noch ein Siechen
ave endum zu verfaulen und zu vergehen
um eins zu werden mit der ewigen mutter natur
Katzenschattenum im Staube zu kriechen
das Elend zu sehen
um zu leiden nur
ave enddenn leid ist leben
Katzenschattenund sich hingeben
ave enddoch wem geben sie sich hin,
sich selbst oder anderen?
KatzenschattenDie Starken sich selbst
die Schwachen werden in
ihnen vergehen
ave endso werden nur die starken bleiben,
bis der/die stärkste bleiben.
KatzenschattenFrei die Erde wird sein
vom Klagen und Weinen
ave endund ewig wird die ruhe sein,
bis sich erhebt ein lebendwesen um sie zu stören.
KatzenschattenGott ist es mit seinen Himmelschören
ave endoder ist es der unheilige selbst der da kommt?
Katzenschattender auch die letzten nicht verschont
ave endder alles brennt
egal ob freund ob feind
Katzenschattender im Sterben
sie alle vereint
ave endzu einer grossen masse,
die hölle genannt
Katzenschattendort werden die Leiber
der Sünder verbrannt
ave endund nur er entscheidet was sünd was gut
Katzenschattenund welche er schickt zur Glut
ave endwo sie's warm und wolig haben
Katzenschattenwenn in Flammen sie begraben
ave endum zu schlafen lange zeit
Katzenschattenbis zur Wiederkehr in Bitterkeit
ave enddie von vielen leben genannt
Katzenschattendoch führt man es galant
ave endgeht es locker von der hand
Lateralusjedoch hat sich mancher schon verbrannt!
Katzenschattenund in der Ewigkeit verrannt.
doGGmagepeitscht,geschunden..gestärkt der Wille
Katzenschattenein lauter Schrei durchbricht die Stille:
KatzenschattenBitte oh Gott: Lass mich nicht alleine hier!
doGGmatausend Flammen um mich herum,doch das Gefühl..ich erfriere!
schlafundtodund im gedärme fleucht getiere
KatzenschattenWie kalt kann Feuer sein?
ave endso kalt, so heiss, egal wie sehr,
im zu entkomemn ist gar schwer,
es brennt und friert gar fürchterlich
Katzenschattendoch mit dem Herzen wag ich mich
durch Eis und durch den Flammenschein
ave endund hast du gar einen gefährten wird es nur zu leicht sein,
doch nimm dich in acht, dass deinherz unversehrt bleibe,
doGGmaich mich vor ihm verneige,
er mich bewahrt,vor dem sich'ren Ende..an meiner Seite bleibt..
Katzenschattenbevor er sich mein Herz gar einverleibt
doGGmazu trauen dem Geiste,dem eigenen..
wenn Himmel und Hölle sich wenden ab..
Katzenschattendoch nicht noch einmal steigen
hinab in mein dunkles und kaltes Grab
schlafundtoddoch flüsternd die schatten
steigen empor
ave endund zurück bleiben die körper und sind ganz ohr,
um ja kein wort der geister zu verlieren
Katzenschattenund auch keines der ihren
gesagt um nicht vergessen zu sein
doGGmakein Wort,kein Gedanke zu spüren..
der verließ den modrigen Grund
Katzenschattenund nichts, kein Laut, kein Schrein
verließ der kalten Toten Mund
doGGmanur ein Nebel entschwand der gequälten Seele,

so kalt,so schwarz..durch dessen Kehle..
Katzenschattennur eine kleine Wolke Bitterkeit
sucht einen Weg durch diese Zeit
doGGmaso bittersüß dem Leib entwichen..
für diesen Weg ist nun bereit
Katzenschattenirgendwie dazwischen
und doch gerade hier
doGGmadie Wolke wuchs,man sprach von ihr..
so viel Leid und Angst zu sehen
Katzenschattendoch bereit den Schritt zu gehen
hinaus in jenes fremde Land
doGGmadiese Bereitschaft ..der Hang zum Menschen
zerrt ihn,wie ein scharfes Band..
Katzenschattenwas bleibt ihm als zu wünschen
zu hoffen, dass es anders wird
doGGmader letzte Funken Hoffnung stirbt,
die Bitterkeit sich im Nichts verliert..
Katzenschattendas letzte bisschen Geist verwirrt
taumelnd im Strudel der Nacht
doGGmader Wahnsinn kommt mit breitem Grinsen..
zu bezwingen der Klarheit Macht
ave endzu bringen ew'gen frieden
inmitten wo das chaos haust
Katzenschattenauch wenn es vor der Ordnung
dem wirren Geist noch graust
ave enddoch auch das chaos hat seine ordnung,
und der wirre geist ordnet das chaos,
doGGmadas Chaos zu durchschreiten
zu besiegeln diese Tat...
Katzenschattennoch einmal kurzes Wandeln
auf diesem schmalen Grat
ave enddoch setze die brille der weisheit auf,
dann sieht der grad gar riesig aus
Katzenschattenwar ich gerade noch ein Löwe
bin ich nur noch eine Maus
ave enddoch kann auch die maus den löwen linken
Vardavermag im Chaos zu versinken
und sich leise aus der Welt zu stehlen
Katzenschattenmuss nur die Höllentür verfehlen
doGGmadie Tür weit hinter sich gelassen,
das Schwert am Schilde zerbrach..
Katzenschattenso liegt nun meine Seele
in diesen Stunden brach
doGGmageschunden,geläutert
liegt sie nun da...
Katzenschattenin all ihrer Sühne
der Jungfrau so nah
doGGmaliegt da,so zerbrechlich..
gleich wie Glas..
Katzenschattenin Erwartung der Geier
welche riechen das Aas
doGGmawill nicht enden,auf diese Weise..
sieht sie ziehen,ihre Kreise
Katzenschattender Geier Augen sie gefunden
erhebt sie sich von ihren Wunden
doGGmabeschwört all ihre Kräfte
zum Siegen verdammt...
Katzenschattenund so ihren Schmerz
in den Abgrund verbannt
doGGmabefreit von ihren Qualen,
den Geiern droht der Tod...
Katzenschattensollten sie sich nähern
dieser Tochter von Loth
doGGmaes wäre das Ende des wilden Kreisens
die Flügel durchbrochen,das Herz durchbort..
Katzenschattenso blieben nur Knochen
und Federn am Ort
doGGmasie düngten die Erde,
rot durch ihr Blut..
Katzenschattendurch ihr Opfer
vergessen die Glut
doGGmadas Seelenheil bewahrt,
gestärkt durch ihr Blut
Katzenschattendas Wahrheit offenbahrt
die zum Weiterleben treibt
doGGmaalle Lügen verbrannt,
keine Täuschungen mehr
Katzenschattennichts Negatives bleibt
alles Böse ist verbannt
Schlechtes existiert nicht mehr
glaubte das kleine Menschenkind
doGGmazu bewahren den Glauben daran,
ein hohes Ziel für kleine Seelen
Katzenschattendas man auch erreichen kann
wenn die Mittel dazu fehlen
doGGmaman muss dem Leben Freiheit geben..
damit man nicht zerbricht daran
Katzenschattendoch was bringt das freie Leben
wenn man es nicht teilen kann?
doGGmaso schwer die Last,allein zu tragen
so viele Steine,so viele Fragen
Katzenschattendie allesamt vergessen sind
wenn nicht einsam man ist
doGGmawenngleich allein hat man die Macht..
zu finden den Schlüssel zur Zweisamkeit
Katzenschattendabei man eines leicht vergisst:
Dem Tage folgt die dunkle Nacht,
der Zweisamkeit die Einsamkeit
doGGmadie Nacht zu nutzen,als Freund verstehen
bleibt auch über Tag bestehen
nicht im Kleid des Zweifelns stecken
Katzenschattenund den Dreck vom Boden lecken
sondern streben nach Hoffnung
doGGmakein Knecht zu sein..
keinem Meister erlegen..
Katzenschattensein eigner Herr
auf eignen Wegen
frei von Erinnerung
sicher und allein
ave enddoch wenn allein du bist,
wundere dich nicht, wen man dich vergisst.
doGGmavergessen sein wird mein Gesicht,
die Taten,welche ich vollbracht..
erzählt, in manchem Gedicht..
Katzenschattengedichtet allein in finsterer Nacht
allein von Engeln vorgetragen
doGGmamit glasklaren Stimmen
in zerbrechlichen Zeilen..
Katzenschattenladen ein zu verweilen
um dann zu wagen
ein kleines Lied zu singen
doGGmadie Stimmen erhoben,
die Münder weit offen..
Katzenschattenden Herrn zu loben
und weiter zu hoffen
doGGmadas ihre Stimmen an jedes Ohr
in jedem Kopf sich setzen...
Katzenschattenden Ziel von jenem Himmelschor
ist die Dämonen fortzuhetzen
doGGmaBrennen soll er,lichterloh
die Kraft der Stimmen zwingt ihn nieder
Katzenschattenbis er zergeht im nirgendwo
und die Hölle hat ihn wieder
doGGmaEisige Stille,nach den Gesängen
kein Laut ertönt im Mondenlicht..
Katzenschattendoch unter der Erde, in einsamen Gängen
endet noch lange das Morden nicht
doGGmadie dunkle Welt birgt finsteres Geheimnis
die Kreaturen,sie halten Wacht..
Katzenschattenund so wird eine Nacht
dem Tor schnell zum Verhängnis
doGGmader Leichtsinn trieb ihn ins Verderben
der nackte Fuß lief über Scherben..
Katzenschattender mit Blut gemachten Spur
braucht man zu folgen nur
doGGmader Geruch,des blutenden Leibes
ist die Schlinge um seinen Hals
KatzenschattenBlut und Sünde, Schweis und Balz
sind Zeichen des Dämonen Phleibes
doGGmawenn Alastor vollstreckt das Urteil
kommt die Zeit,wo es vorbei ist..
Katzenschattenwenn ins Herz trifft Dich der Pfeil
und das Schwert Dich aufschlitzt
doGGmaein kurzes Zwinkern,rasend Puls
die Erde schlägt ihm ins Gesicht
Katzenschattenzum Sterben ist die Zeit jetzt nicht
am Leben sein ist der Impuls
doGGmadem Henker ins Gesicht er spuckt..
bevor er seine Fesseln bricht..
Katzenschattenbevor er ihm ein Aug' aussticht
wenn er noch einmal zuckt
doGGmadem Peiniger die Macht genommen
ging er weiter,ganz benommen..
Katzenschattenvom Galgen weg
durch den Dreck
ave enddoch der pöbel, welcher graus,
sticht ihm das andere auge aus,
und an dem spektakel ergötzet es sich,
ach wie widerlich
Katzenschattenwie der Henker liegt im Dreck
das Opfer ist schon lange weg
doGGmaheilfoh',sich der Last vom Halse befreit..
zum Ausruh'n bleibt jedoch keine Zeit
Katzenschattenweiter fliehen, noch ein Stück
immer weiter, nie zurück
doGGmadurch modrige Gänge,
kein Licht zu sehen
Katzenschattenein tastendes Gehen
durch grausame Fänge
doGGmaspürt,wie es zerrt und reißt an ihm
so langsam wird ihm Angst und Bange
Katzenschattendas Böse nimmt ihn in die Zange
doch er entkommt nach Nephilim
doGGmadort Zuflucht zu finden,der Riesen Zorn
das Böse im Nacken wartet nicht lange
Katzenschattender Böse erkennbar am dritten Horn
so laut wie der Schuß einer Mange
doGGmadie Wächter gieren in ihrem Zorn,
beschwören die schwarze Schlange
Katzenschattendie beglückt ist und am Singen
wenn Priester ihre Opfer bringen
doGGmaerhaben über jedes Leben
geseh'n wie viele Seelen gingen
Katzenschattendie erstarrtem nach letztem Beben
hingemacht voller Extase
doGGmasind nun Sklaven,
erstarrt ihr Wille
Katzenschattengepackt in Waben
umgeben von Stille
doGGmagebrochen der Wille
tief unter der Erde
Katzenschattendas Feuer Schnee nun werde
und das Eis die Glut erstickt
doGGmaFrost schleicht in seinen Körper
die Flamme stirbt kalten Todes..
Katzenschattennun bedarf es keiner Wörter
eine letzte Standuhr tickt
doGGmadie Zeit wirft Pfeile,
verrückt den Moment,
den man erblickt..
Katzenschattenmit Augen voll Zement
verharren eine Weile
doGGmamit steinerndem Blick
nun nicht mehr in Eile..
Katzenschattenentgeht dem Bösen
durch einen Trick
den er gelernt vor langer Zeit
als er zum Sterben noch bereit
doGGmasich zu lösen
mit magischen Sprüchen
hasserfüllt..
mit wilden Flüchen..
Katzenschattenunverhüllt
der Zauberspruch gewinnt Substanz
die Magie selbst zwingt ihn zum Tanz
nackt im hellen Feuerschein
doGGmagleich dem Veitztanz
mal auf einem dann auf anderen,
dem Moloch neckend,
anderen Bein..
Katzenschatten"Mescht mi met manderem"
singt er laut erschreckend
als mit dornigem Ast im Schritt
er vor seinen Schöpfer tritt
doGGmaer schlug ihn nieder
der Ast flog umher
dem anderen kein weit'res
Leben gewähr'
Katzenschattenso muss er sein letztes fristen auf Erden
um nur einmal ein guter Mensch werden
doGGmaals Erdenmensch so weiterleben..
wie kann es etwas finsteres geben..
Katzenschattenzurückgespuckt auf diese Welt
in der nur zählt das liebe Geld
doGGmamacht er sich auf seinen Weg
mit Vorsicht durch die Büsche schlägt
Katzenschattendas neue Ziel er noch erwägt
als betritt den alten Steg
doGGmadas kleine Boot will er betreten,
es schläft,der Nebel deckt es zu
Katzenschattendoch kommt er nicht zur Ruh
er erwacht und beginnt zu beten:
doGGmamein Flehen erhöre,oh mächtiger Nek
bringe mich sicher entlang diesen Weg
führe mich sicher über's Wasser,
führe mich sicher durch den Nebel,
damit ich den nächsten Tag erlebe!
KatzenschattenUnd er schlief ein in Gottes Gnade
auf das er seine Schuld ablade.

Der nächste Tag war etwas blasser
im Mund spürte er einen Knepel
und er wollte dass die Welt erbebe

Deshalb schrie er laut voll Pein:
ave endmöge die welt verdammet sein!
KatzenschattenDoch gar nichts rührte sich
erkannte arm der Wüterich
doGGmascheinbar,doch dann..
ein Hämmern..hart und härter
KatzenschattenSo stand alleine unser Mann
und das Beben wurde stärker
doGGmaSchwefel stieg auf,
die Erde gespalten
Katzenschattensie kamen herauf
die Urgewalten
ave endsie schüttelten und rüttelten,
und hervor kam
Katzenschattendie alte Mutter
ohne Scham
doGGmaauf ihrem Haupt,spuckende Schlangen
die Knochen, in runzliger Haut gefangen
Katzenschattenum Munde war kein einziger Zahn
die Augen zuckten wild im Wahn
doGGmader Geifer lief ihr aus dem Mund
ein gräßlicher Schrei
entwich dem Schlund
Katzenschattengefolgt von grünem Spei
der in hohem Bogen flog
und begann den Dialog:

[COLOR=green]Sag mein Schatz: Was willst Du hier?[/COLOR]
[COLOR=green]Sprich und nenn mir Dein Begier.[/COLOR]
ave end[color=red]mein begier du wissen willst?
ich sage dir du willst es nicht![/color]
Katzenschatten[COLOR=green]Meine Neugier Du nicht stillst[/COLOR]
[COLOR=green]ist sehr gewagt mein kleiner Wicht![/COLOR]
doGGmadie Alte,bös' wie weise
umtanzte ihn im Kreise..
Katzenschatten[COLOR=green]Sag es mir, komm sag es mir[/COLOR]
[COLOR=green]mach schon sonst entlock' ich 's Dir![/COLOR]
doGGmaim Kreise sich nun enger wand
ergriff des Mannes linke Hand..
Katzenschatten[COLOR=green]Komm mein Kleiner, komm zu mir[/COLOR]
[COLOR=green]schaue und ich zeige Dir[/COLOR]
doGGmaseine Hand,einem Spiegel gleich
zeigte sein Schicksal,er war'd bleich
Katzenschatten[COLOR=red]Oh bitte Alte, lass mich gehn[/COLOR]
[COLOR=red]ich kann Dich nicht einmal sehn[/COLOR]
myhnaja,
denn blind bist du...
ave end[color=red] ich sehe nur in die seele hinein,
doch deine scheint mir sehr schwarz zu sein[/color]
Katzenschattendoch die Alte hört nicht zu
sie murmelt leise vor sich hin
und kratzt dabei ihr haarig' Kinn
doGGma[COLOR=crimson]Und scheinst du taub für meine Worte[/COLOR]
[COLOR=crimson]die Zunge spalt ich dir im nu'[/COLOR]
KatzenschattenDie Alte zupft an ihrer Borte
und schaut den Jungen fragend an
mondkindDer Junge gehört zu jener Sorte
die nicht viel zu sagen haben
Katzenschattendoch einen Satz will er noch wagen
drum spricht er hier an diesem Orte:
ave end[color=red] ihr götter, hört mir zu,
diese frau gibt keine ruh,
straft sie für ihre liederlichkeit,
und gebt mir zurück meine freiheit.
[/color]
Katzenschatten[COLOR=green]Kleiner Mann, was willst Du sagen?[/COLOR]
[COLOR=green]Glaubst Du jemand hört Dein Klagen?[/COLOR]
[COLOR=green]Auf dieser Welt ist nun Dein Sein[/COLOR]
[COLOR=green]nur für Dich und ganz allein.[/COLOR]
[COLOR=green]Es sei denn jemand findet Dich[/COLOR]
[COLOR=green]und SIE wird kommen sicherlich.[/COLOR]
ave endder junge denktgenau
und umarmt diese einsame frau.
Katzenschattener ertrug mannhaft den Gestank
und hoffte still auf ihren Dank
ave enddoch wunder sie roch gar fein,
sie liess ihn gehen, er sollte frei sein,
die alte dankte für die liebe,
denn für lieblosen hat sie nur hiebe,
KatzenschattenDer Junge sah sein Werk beendet
und hat sich zugleich abgewendet
zu folgen seinem langen Weg
dessen Ende in den Sternen steht
mondkindDie Alte merkte, dass von ihren Augen
es ist wirklich schwer zu glauben
Tränen auf die Wangen fielen
doGGmadurch ihre bitterlichen Tränen,
man mag es kaum erwähnen,
sie einen See gebar...
Katzenschattenund dieser war
ein weiterer von vielen
so tief und blau
doGGmaein See der Tränen,
durch bloßes Erwähnen,
dieser gesprochenen Worte...
ave ender trügt aus den schmer der alten seele,
das wasser rinnt wie honig durch die kehle,
frisch und frei, wer in im badet,
und sich an dem wasser labet
Katzenschattendann weitergeht zu jenem Orte
den gesagt hat ihm die alte Frau
die er nicht vergessen kann
ave endist es liebe, oder mitleid
nur eine wahre liebe ihn vom fluch befreit
Katzenschattendeshalb geht hier unser Mann
weiter seinen Weg entlang
auf das er findet diesen Segen
ave endum sich dann in ruhe auf das sterbebett zu legen,
und ruhen lange, lange zeit,
allzeit bereit
Katzenschattenbis er endet als Frauenfang
in einem tödlich' Spinnennetz
ave endworaus man sich nie mehr befreit?
ist so das heilige gesetz?
zu leben, bis man stirbt als mahlzeit
doGGmaWenn man bedenkt,lebt man sein Leben,
um es jemand anderen zu geben,
das es sich nährt..von deinem Leib!
KatzenschattenDas ist der Fluch
mit einem Weib
deshalb versuch
solcher zu fliehen
ave enddie alte hats ihm schnell verziehen
und so geht die reise weiter,
er ist guten mutes und recht heiter
Katzenschattenso kommt er denn bald
an einen grünen Wald
mondkindin welchem allerlei Getier
nach Fleisch lechzt mit Gier
Katzenschattener bleibt am Rand erstmal stehen
und beginnt sich umzusehen
mondkinder schaut und schaut, doch sieht er nichts
da fühlt er sich plötzlich wie ein Taugenichts
doGGmaein Wutz schlich sich von hinten an,
und sprach von ihm,als guten Mann..
Katzenschattender Junge hört ihr zu recht lange
doch plötzlich wird's ihm bange
doGGmadenn knirschend bogen sich die Äste
in Richtung seiner alten Weste
Katzenschattender Wald ergreift ihn, er will fliehen
doch stark die Äste sind beim Ziehen
mondkindso wird er in den Wald gezogen
das Blut saust ihm in den Ohren
es schwinden ihm die Sinne
sein Herzschlag hält kurz inne
Katzenschattendes Waldes Grün verschluckt in ganz
zur Flucht bekommt er keine Chance
doGGmader Wutz hat sich davon geschlichen
den Wald erweckt,mit seinen Flüchen
mondkindvon Baum zu Baum eilt in Windeseile ein Geflüster
einen schönen Jungen gefangen hat der Baumminister
Katzenschattenihm hilft kein Fluchen und kein Flehen
was nun passiert wird ihm geschehen
ave endaus rache die bäume ihn fingen,
viele schon vor ihm in den bäumen hingen
mondkindda hängt er nun und weiss nicht weiter
in der Ferne erahnt er einen schwarzen Reiter
ave endder reiter immer näher scheint,
bis er sich mit dem wald vereint
doGGmader Hufschlag peitscht zwischen den Ästen
durch Mark und Bein ergriff es ihn..
mondkindWer ist der Reiter? Bringt er Rettung?
der Jungen hat eine düstre Ahnung
doGGmawenn Hoffnung erscheint als düsterer Reiter,
so muss das Ende gar grausam sein
ave endsollte er gar die rettung sein?
doch der reiter reitet vorbei,
ihm ist der junge einerlei
doGGmastattdessen zeigt ein Irrlicht sich,
der Reiter entfernt sich seiner Sicht.
sein Blick versklavt,geht Schritt um Schritt
KatzenschattenDie Nacht verschluckt den Reiter ganz
es bleibt nur noch der dunkle Glanz
doGGmader Weg geht weiter,auch ohne Reiter
leise Stimmen,die ihn locken..
Katzenschattendoch kann ihn nun nichts mehr schocken
deshalb tritt er nun in die Dunkelheit
Katzenschattenlosgelassen von den Bäumen steht er nun, zu allem bereit
vergessen die Alte, vergessen der Reiter, nur er allein
doGGmadie Leichtigkeit,die ihm so fehlte
nach all der Zeit..
bedeckt nun seine Seele
Katzenschattendenn hier gibt es keine Weisung
oder gar Befehle
ave endfrei von wille frei von zwang
begibt er sich auf einen hang
Katzenschattender sich erhob in des Waldes Mitte
dort schickte er dem Herrn eine Bitte:
doGGmaoh' lass mich auf dem Pfade bleiben
und schütze meinen geschund'nen Leib
will tanzen um das Feuer herum
Hand in Hand mit dem Teufelsweib...!
Katzenschatten[COLOR=skyblue]Das ist was so viele wollen![/COLOR]
spricht der Herr mit Donnergrollen
doGGmadoch sei's mir gewährt
hab bezahlt mit meinem Blut
Katzenschatten[COLOR=skyblue]Nimm erst dieses Schwert[/COLOR]
[COLOR=skyblue]und beweise Deinen Mut![/COLOR]
mondkindder Junge steht auf seiner Lichtung
hält das Schwert fest in der Hand
seinen Mut soll er nun beweisen
dazu muss er in ein fernes Land
ave endin dem land das liegt so fern,
muss er erst eine frau begehrn,
muss dann einen baum zum keimen bringen
und zuletzt einen wack'ren krieger im kampf bezwingen
mondkindder Junge weiss nicht wo dieses Land
er weiss nicht ob Süden, Westen, Osten,
oder gar im Norden, wo ein eisiger Wind
bläst tagein tagaus und alles lässt erfrieren
Katzenschattenund so hat er's in der Hand
zu wählen welchen Weg er geht.
Dorthin wo Eisriesen sind;
so zieht es ihn nach Norden.
mondkindder Junge wandert nun gen Norden
kälter wird's von Tag zu Tag
er sieht nach 20 mühsel'gen Tagen
ein Schloss inmitten Schneegestöber
KatzenschattenVon diesem nähern sich nun Horden
um unsren Jüngling hinzumorden
vielleicht es an dem Mute lag
war er jetzt zum Mann geworden
mondkindder Junge kämpft sich durch die Reihen
durch seine Hand sind viele gefallen
ave enddoch der größte, stärkste steht und steht,
und will nicht fallen,
der jüngling geht,
mit glühend wangen,
diesen einen umzufällen
Katzenschattendiesen letzten Feind zu stellen
hebt sein Schwert ohne Bangen
mondkinddoch oh Schreck, der Feind tut es ihm gleich
und schon ist das Schwert des Jünglings entzweit
Katzenschattenund wieder ruft das Himmelreich
doch zum Sterben ist er nicht bereit
mondkindmit seinem Schwertstumpf schlägt er wie wild um sich
der Feind ist für einen Moment überrascht und wehrt sich nicht
Katzenschattenso trifft die Klinge ihn am Bein
Blut fließt unter lautem Schrein
mondkinddoch nun fasst er sich wieder ganz schnell
mit einer Stimme einem Donnergrollen gleich
schreit er dem Jüngling, welcher kreidebleich,
diese gar schrecklichen Worte zu:
Katzenschatten[COLOR=chocolate]Beim Großen Geist: Kommt zur Ruh![/COLOR]
[COLOR=chocolate]Ich fürchte Euer Kriegsgebell![/COLOR]
Voller Angst, gespürt noch nie
sank der Krieger in die Knie
mondkindder Jüngling erbarmt sich des Kriegers
und wünscht sich ihn zum Gefährten
Katzenschattender erkennt das Recht des Siegers,
sie die Freundschaft sich erklärten
mondkindnun rauchen sie zusammmen Friedenspfeifen
der Ritter will den Jüngling zum Schloss geleiten
Katzenschattendoch der Schnitt am Bein ist voller Eiter
und ohne Pferd gibt's keinen Reiter
mondkindder Jüngling will den Ritter
heben auf seine Schulter
doch ohweh der Ritter
ist zu schwer
ave endalso muss wohl doch ein pferd her,
wie durch wunderhand erscheint,
ein pferd,
das kraft und stärke in sich vereint,
der jüngling setzt den krieger drauf
und so nimmt die sache ihren lauf
mondkindgemeinsam wandern sie zum Schloss
wie durch Zauberhand öffnet
ein Schlosstor ihnen sich
um sich gleich hinter ihnen
zu verschliesen
Katzenschattendort stehen sie mit Ross
es graust sie fürchterlich
doGGmaein kalter Nebel haust im Inner'n,
wird die Lage nur verschlimmern
Katzenschattenblicken verängstigt in die Galerie
denn solche Bilder sah'n sie nie
doGGmaFratzen,die mit triefenden Maul,
schnappten nach jedem Gaul
DyspenthesHexen, die tanzten ums Feuer geschwind,
wo sie brieten ein kleines Kind
doGGmaSpeere,die durch Leiber flogen
an diesem Ort,der Schmerz geboren
DyspenthesDas Grauen fließt aus jedem Bild
da hilft kein Schwert, da hilft kein Schild
Nur Zauber kann helfen den Helden nun
doch wissen sie nicht, wie ihn zu tun
ave enddie magie der bilder ao fürchterlich,
erblickt der jüngling auf einem tisch,
ein spiegel liege,
und denkt, dass werd ich hinne kriegen,
Sepulcrumso fliegt durch die Luft
und glühendheißes Feuerlicht
um zu töten diesen Schuft
doch helfen tut dies nicht
Katzenschattendenn der Blitz ward reflektiert
und hat sich im Saal verirrt
doGGmaziellos schoss er wild umher,
zerbarst mit Wucht den Kronleuchter..
Katzenschattenund es flogen tausend Splitter
in einem Scherbengewitter
mondkinddurch einen dieser Splitter
ward der Jüngling verletzt
an seiner Hand
Katzenschattenstark blutend fiel er an die Wand
zu halten sich und seinen Verstand
doGGmawas vermag den Blitz zu stoppen,ihn zu halten..
entfacht sind nun die Urgewalten...
mondkindder Blitz schiesst durchs Fenster
in die dunkle Nacht hinaus
der Ritter eilt dem Freundn rasch zur Hilfe
mit einem Verband bedeckt er die Wunde
über ihnen ertönt ein lauter Donner
Katzenschattenwie himmlischer Applaus
der großen Freundchaft wegen
doch bringt er zu dieser Stunde
nur eiskalten schwarzen Regen
mondkindso stürzt der Regen auf sie nieder
Dunkelheit umgibt sie nun
für einen Augenblick verlieren sie sich
doch schon finden sie sich wieder
Katzenschattendes einen zarte Hand
fasst des anderen Gewand
mondkindder Regen in lauten Bächen
auf sie hernieder stürzt
doch gemeinsam sie mutig
sich den Gefahren stellen
Katzenschattendenn wie würde es sich rächen
wenn Flucht die Feigheit würzt?
Denn lieber sterben blutig
als genannt feige Gesellen.
mondkinddoch gegen Wasser kämpfen?
beide nicht wissen wie.
KatzenschattenDoch das Feuer kennen sie
formt die Flut zu Dämpfen
mondkinddoch ein Fenster öffnen sie
die Dämpfe können weichen
Dunkelheit umgibt sie
KatzenschattenAuch das Feuer ist verschwunden.
Plötzlich gellt ein lautes Kreischen,
erstarrt die Helden für Sekunden
mondkindauf der Treppe erscheint ein Schatten
sie können ihn nicht erkennen
doch er scheint rasch zu nahen
nun können sie seine Gestalt erahnen
KatzenschattenUm die Form zu benennen:
Sie gleicht der von Ratten
mondkindentsetzt schauen sie auf das Rattenheer
durch dein Eingang kommen immer mehr
Katzenschattenwär das Feuer doch noch hier
verbrennen würd es das Getier
mondkinddoch mutig sie sich stellen
dem blutrünstigen Heer
denn beide bevorzugen einen
ehrenhaften Tod
KatzenschattenSo werden die Ratten zerschellen
an Schwertern schnell gezogen
der Boden voll des Blutes Rot
die Helden haben einmal mehr
das Glück nocheinmal hingebogen
oder will es nur so scheinen?
mondkindgespenstische Stille legt sich über sie
zitternd rücken sie näher
ist es die Stille vor dem Sturm?
KatzenschattenDas ewig Böse zeigt sich nie
die Ratten waren nur Späher
der Unhold bleibt im Turm
mondkinddie beiden schauen sich kurz an
und stürmen die Treppe hoch
Katzenschattendie alten Stufen knarren laut
beim Gewicht der beiden Mann
mondkinddie verstaubten Ahnenbilder an der Wand
folgen ihnen mit gar grausigen Augen
die beiden fassens sich an der Hand
durch die Wände huscht ein Raunen
Katzenschattendoch die beiden hören 's nicht
stürmen dem Feind entgegen
die Decke auf sie niederbricht
sind sie dem Tod erlegen?
mondkinddie Steine prasseln unerbittlich
auf ihre Köpfe nieder
da hilft kein Feuer, hilft kein Schwert
ratlos sind sie wieder
Katzenschattender Jüngling sieht Wandes Nischen
in denen werden sie sich verkriechen
und warten bis dies Tun vorbei
so kauern derer kampflos zwei
mondkinddas Geröll stürzt immer noch
dazu erhebt sich eine Stimme
gar schrecklich anzuhören
Katzenschatten[COLOR=sandybrown]Der Wächter bin ich[/COLOR]
[COLOR=sandybrown]hört mein Schwören:[/COLOR]
[COLOR=sandybrown]Weiter gehen dürft ihr nicht[/COLOR]
[COLOR=sandybrown]Wagt ihr es doch...[/COLOR]
Er lacht. [COLOR=sandybrown]Vergeblich...[/COLOR]
mondkind[COLOR=orangered]vergeblich müht ihr euch[/COLOR]
[COLOR=orangered]ihr seid zu schwach zum siegen[/COLOR]
[COLOR=orangered]lasst euch dies eine Lehre sein[/COLOR]
[COLOR=orangered]und tut jetzt verschwinden[/COLOR]
Katzenschatten[COLOR=sandybrown]Flieht ihr Narren![/COLOR] rief er noch,
die Helden starren in ein Loch
welches sich aufgetan
zum allerletzten Mahn
mondkinddie Helden schaudert, doch sie müssen
dieses Abenteuer lebend überstehen
oder daran elend zugrundegehen
KatzenschattenWird das Schicksal sie nun küssen
oder sie einfach sterben lassen?
Wird Mut ihr beider Herz erfassen?
mondkindentweder werden sie erfolgreich sein
oder der lähmenden Angst erlegen sein?
mutig springen sie über das Loch
welches sich vor ihnen aufgetan
DyspenthesDoch das Loch ward immer größer
Und verschluckte die Helden ganz
In einem wilden Strudel
sie waren gefangen in des Wassers Tanz
mondkindund immer tiefer sie sanken
beide an das Sterben dachten
Dyspenthesbis sie fast ertranken
doch Engel sie bewachten
mondkinddas Wasser war auf einmal weg
nass sassen sie im dunklen Loch
Dyspenthesaber dann, ach du Schreck
dort war kein Ausgang, doch
die Steine hatten seltsame Zeichen
in unbekannter Sprach
dies müsste ihn gereichen
um aufzuheben diesen Fluch
Wenn sie entschlüsselten das Rätsel
bald sie gerettet wären
doch ist dies nicht so einfach
die Sprache tuts erschweren
mondkindratlos schauen sie sich an
Entschlüsselungsarbeit
ist gefragt fortan
DyspenthesBeginnen, die Zeichen zu sortieren
Zusammenhänge zu analysieren
Doch langsam geht es nur voran
Die meiste Müh ist noch nicht getan
mondkindhier haben sie häufiges ein Zeichen
es ähnelt eines Wagenrades Speichen
Dyspenthesund dort ein anderes haben sie erkannt
es ähnelt einer menschlichen Hand
mondkindes scheint eine Schrift zu sein
die aus Bildern besteht allein
DyspenthesDoch welches welche Bedeutung hat
dies die Helden erraten müssen
Doch schreiten sie weiter frisch zur Tat
irgendwann das Rätsel sie werden lösen
mondkindso sitzen sie in unheimlicher
Dunkelheit, völlig durchnässt,
die Augenlider werden schwerer
doch lösen wollen sie das Rätsel
ehe eines der Zeichen erblasst
DyspenthesDa: ein Unterschied in der Räder Speichen
Keins der Zeichen tut sich gleichen
Sortieren tun sie die Zeichen weiter
Und langsam werden sie immer gescheiter

Aus den Zeichen webt sich nun
langsam ein Muster, doch es fehlt
Die Sprache, des Rätsels Lösung zu verstehen
Die sich aus den Symbolen schält
mondkindsind diese Unterschiede Willkür
eine Unregelmässigkeit
in des Schreibers Hand nur
oder ist es Absicht?
sie wissen es nicht
DyspenthesDie Helden sinken schließlich zur Erd
Verzweifelt schauen sie sich an
Irgendwas machen sie verkehrt
Irgendwo haben sie sich vertan
mondkindder Junge streckt die Hände hoch
er hofft auf Hilfe des Herrn noch
er betet laut und voller Zorn:
"Herr, ich flehe dich an: hilf mir doch!
DyspenthesUns schicktest in dies Abenteuer
Nun hilf uns auch, verloren wir sonst sind!
Mir ist das alles nicht geheuer!"
Er fühlt sich, wie ein kleines Kind.
mondkindder Herr erhebet laut seine Stimme
der Junge schärft seines Ohres Sinne
der Herr spricht zu ihm in diesen Worten:
Katzenschatten[COLOR=chocolate]Willst Du bestehen an diesen Orten[/COLOR]
[COLOR=sandybrown]wo der Helden schon in Massen[/COLOR]
[COLOR=sandybrown]flohen allen Mut verlassen[/COLOR]
[COLOR=sandybrown]musst Du besiegen Deine Angst[/COLOR]
[COLOR=sandybrown]vergessen alles was Du bangst[/COLOR]
mondkind[COLOR=burlywood]die Schrift zu lesen ist wirklichnicht schwer[/COLOR]
[COLOR=burlywood]es droht euch an schwerere Gefahren noch mehr[/COLOR]
[COLOR=burlywood]wenn ihr nicht mal diese Aufgabe lösen könnt allein[/COLOR]
[COLOR=burlywood]hättet ihr lieber gleich bleiben sollen ganz daheim[/COLOR]
KatzenschattenDie Stimme verschwand im Mondenschein
zwei Nachdenkliche blieben zurück allein
mondkindsie schauen die Zeichen nochmals an
sie erinnern sich nur noch wage daran
wie dieses grosse Abenteuer begann
Katzenschattenals sie sich noch töten wollten
bevor Freundschaft sie sich zollten
mondkindso viele Gefahr sie bereits gemeinsam erlebten
wegen der Schrift sollen sie schon aufgeben?
sie sagen sich: Niemals!
Dyspenthes"Die Freundschaft soll ein Band uns sein
Nicht mal der Tod soll uns entzwein"
mondkindnun die Zeichen sich entschlüsseln
nun steht wie durch Wunderhand
ein deutscher Text dort an der Wand
DyspenthesDer Junge die Worte las begeistert vor
Auf einmal öffnet sich ein Tor
mondkindein Tor so dunkel wie die schwarze Nacht
es scheint als Vortor zur Hölle gedacht
DyspenthesSchreie erklingen aus dem Loch
Die von gefolterten Seelen zeugen
Die Helden erzittern, aber doch
sie müssen ins Dunkel hinab steigen.
mondkindsie fassen sich fest an der Hand
und überschreiten die Schwelle
zur gar schrecklich graus'gen Hölle
kaum befinden sie sich in der Wand
ist um sie eine drückende Stille
DyspenthesHinter ihnen schließt sich das Tor
sie nun in der Finsternis müssen kämpfen
Schaurige Kämpfe stehn ihnen bevor
inmitten von schwefeligen Dämpfen
mondkindsie haben keine Fackeln mitgenommen
mit leeren Händen sind sie gekommen
Katzenschattenso stehen sie im Dunklen
und trauen sich nur munkeln
mondkindauf den unbekannten Weg sie gehen zögerlich
sie ahnen nur was für Gefahren sind möglich
DyspenthesVorsichtig tasten sie lang an der Wand
Da berührt etwas schleimiges ihre Hand
mondkindsie zucken entsetzt zusammen und fragen sich
"was für ein ekliges Untier berührte mich?"
KatzenschattenWas kann dieses denn nur sein?
Ist es wirklich oder Schein?
DyspenthesPlötzlich Donnergrollen beginnt
Zuckende Blitze, und eisiger Wind
mondkinddie beiden fürchten sich immer mehr
brauchten sie dieses Abenteuer so sehr?
KatzenschattenEs ist zu spät um moch zu fliehen
an einem Strang sie müssen ziehen
mondkindsie tasten sich weiter durch die Dunkelheit
es scheint ihnen als ob irgendwer schreit
Katzenschattenes heult leise durch die Hallen
die Helden ihre Fäuste ballen
mondkinddas Schwert wird ihnen nun nicht mehr helfen
auf ihren eigenen Mut sie müssen vertrauen
Dyspentheshier sind keine Engel und keine Elfen
auf eigene Kraft müssen sie hier bauen
mondkindnicht mal der Herr kann ihnen helfen
langsam vorwärts sie sich tasten
Katzenschattendenn blind vor zu hasten
hieße nur ein schnelles Sterben
mondkindauf einmal wird ihnen beinah' übel
ein Gestank weht zu ihnen rüber
Katzenschattenes riecht nach Tod und nach Verderben
doch ist es nur ein Unratskübel
gemeinsam springen sie darüber
mondkinddoch sie landen nicht auf der anderen Seite
falsch eingeschätzt haben sie des Kübels Breite
Katzenschattendie Füße nass
die Wangen blass
mondkindalles stinkt
sie ratlos sind
Katzenschattenerstmal raus mit einem Platschen
und die Schuhe mal entschlacken
mondkinddann schnell weiter sie sich wagen
denn den Gestank sie nicht ertragen
Katzenschattenso wagen sie sich weiter
gelangen zu einer Leiter
mondkindrasch ist die Leiter erstiegen
sie tun dies einfach so
ohne die Risiken abzuwägen
KatzenschattenDenn im Hier und Nirgendwo
wird der Mut stets siegen
ist das Los welches sie pflegen
mondkindin eine dunkle Halle sie kommen
Glühwürmchen dort leuchten
Katzenschattendoch sind sie sehr schnell ausgeglommen
und es klang als ob sie keuchten
mondkindals ob sie keine Luft mehr bekommen,
können Glühwürmchen denn ersticken
Katzenschattendie Würmer sind es nicht,
auch kein Uhrenticken
es scheint man könne hier
das Böse atmen hören
ave endein leichter hauch,
als wollte jemand die ruhe stören,
schwer wie fels,
drückts aufs gemüt, aufs herz,
und belebt somit alten schmerz
Katzenschattenden Schmerz in sich zu erkennen
sein eignes Leiden zu benennen
schwer, diese Prüfung zu bestehn
denn sehr viel muss so geschehen
ave ender sieht bilder alter tage
erkennt so manch vergangne plage,
sieht bilder die ihn sehr bedrücken
ein schauer läuft ihm überm rücken
Katzenschattener schüttelt sie ab
die Bilder und Schauer
somit sind diese
nicht mehr von Dauer
mondkindihren Mut sie vereinen
fest in des Schwertes Hand
näher zusammen sie rücken
gemeinsam an die Wand
Katzenschattenmit starkem Stahl und schwachem Fleisch
kämpfen sie gegen das dunkle Reich
ave enddoch das reich,
so dunkel es ist,
wird vernichtet, das ist gewiss,
doch wie das dunkel schwindet auch das licht,
hält das gleichgewicht, oder hält es nicht?
KatzenschattenOb es die beiden interessiert
was nach dem Kampf passiert?
ave endder kampf ist nur ein spiegelbild
denn das hier ist nur die oberfläche
der kampf tobt in der welt gar wild
dort gehen sich menschen an die wäsche
Katzenschattenim Kämpfen vereint
der Frieden verneint
ave endder krieg als einzger lebensweg
der tod der bekannte kinderschreck
die menschen sind allesamt arm
Seit das Dunkel übernahm.
und seid man siehtl des winters singer
Herrschen des Frostes kalte Finger.
KatzenschattenVoller Schmerz und Weh
im blutig roten Schnee
mondkindliegen sich windend die Verletzten
werden die beiden sie eretten?
DyspenthesDie Helden sind noch unter der Erd
gemeinsam umfassen sie das Schwert
während oben sich Menschen bekriegen
müssen sie hier die Hölle besiegen
doch zunächst kommen Dämonen, sie zu töten
da sie das Reich Satans haben betreten
KatzenschattenDort können die Entsetzten
sich nur in kaltes Feuer betten
ave endist denn noch irgendwas zu retten?
auf der erde legen die toten leiber,
ob siegt das gute oder das böse entscheiden die schreiber.
Katzenschattendes Schicksals Dichter
der Helden Richter
ave enddie die spinnen mannigfaltig
geschichten manche klein
manche gewaltig
so soll es sein
[color=green]so soll das dunkel siegen über licht,
darüber ist das licht nicht erpicht [/color]
Katzenschattender ewige Kampf
von Böse und Gut
wenn Angst tritt an
gegen Heldenmut
ave enddoch reicht weder angst noch mut
im kampf zwichen böse und gut,
es braucht recken die streiten für die seiten,
und tapfere anführer die die truppen leiten
KatzenschattenBefehlsposten zu besetzen
die andere zu Tode hetzen
nichts für jemanden das ist
der vom Held etwas besitzt
ave enddoch ist ein anführer gewitzt,
er mit dem rest in der ersten reihe schwitzt,
und hieb um hieb sich erringt,
was letztendlich den sieg bringt
IsaakUnd stetig die Welt sich im Stummen dreht
Wer hats gelesen? Wer ueberlebt?
KatzenschattenDie Starken oder gar die Schwachen?
Die schlafen oder jene die wachen?
IsaakUnd wenn es widerspricht der Geschicht
gibt es einen Ort dieser liegt nicht weit fort
An dem der Sohn von Loth sprach mit dem Tod
[COLOR=crimson]"Ich weisst nicht was Unendlichkeit ist."[/COLOR]
Da Sprach Der Tod: [COLOR=darkred]So lies dies Gedicht
lern jede Zeile und weiche nicht
bist du sie ohn' Schande sprichst
Tust du dies wirst nicht vergessen
Das Mäuse die Löwen linken
Ohne ein saftiges Stück Schinken
Mach es und sei wie versessen
Und wenn du nicht weichst
wirst schnell wissen was Unendlichkeit heißt[/COLOR]

So tat er und hat gelesen..
Seine Schwester...
Ja, die von Loth brachte den Geiern
den qualvollen Tod.

Er sammelt alles es fiel ihm nicht schwer
hat schließlich erschlagen sein Vater
mit nem Gewehr.
Nach mehreren Stunden als er sich ersinnt
Fand er auf anhieb nicht mal ein Sinn
Doch er war wie immer gewiss
Denn es stand der Bedeutung
in fast nichts mehr nach
Nur plötzlich reimte es sich nicht mehr;
so wie vorher!
alles verschwand in Chaos.
Da sah er dieses hässliche Gesicht;
Fiel und rief:
[COLOR=indigo]"Ich bin nicht Oz"[/COLOR]
Oh man wie dumm kann ein Mensch doch sein
Er schaute doch gerade in den Spiegel rein.

Der Bruch des Spiegels verwirrte ihn sehr
Er wusste dann von den Anfängen nichts mehr.
Es fiel ihm schnell ein:
Das Gedicht braucht nicht immer ein Reim!
Da ergriff ihn ein frischer Wind
Nun bemerkt er in den Zeilen ein Kind.
Ein Jünglin wars er traff einen Ritter
und nun sind die beiden in den tiefen der Tiefe
Es sprossen Lieder wie Gewitter;
Besangen das Teufelsweib welches miefe.
Und noch immer sind die zwei gefangen;
Werden sie an die Oberfläche gelangen?
Die Heeresscharen feiern bereits den Sieg.
Das alles endete natürlich im Krieg.

Segen dem der sie befreit
Verdammnis dem der Sie entzweit!

Für jene die nichts wissen... ihr dürft dies [U]nicht[/U] missen!

...
wo Schatten ist, ist Licht nicht weit
und brenne es nur in den Herzen
ave endso wird ein schwrazer reiter kommen,
wer ihn sit ist ganz benommen,
er vertreibt das licht aus allen herzen,
und hinterlässt nur schuld und schmerzen,
er kommt und sieht den jüngling stehen,
hinter dem jungen rote banner wehen,
er begrüsst den seinen einen krieger,
den ach so stolzen überflieger,
IsaakSchatten ist wo Licht einst war;
Schmerzen wo man Hoffnung sah,
Kniet der Jüngling endlich nieder,
Grüsst sein' Herrn und steht dann wieder.
Katzenschattenzu begegnen den neuen Gefahren
die dort sind und auch schon waren
ave endum zu werden des finstrer gesell,
um zu kämpfen flink und schnell,
um so gegen das licht zu schreiten
um die welt auf das dunkel vorzubereiten
Katzenschattendie Ritter des Lichts
nun verfallen dunkler Macht
im Dienste des Nichts
Wer hätte dies gedacht?
IsaakSo ziehen sie mit einem Heere fort,
Und der Dunkelheit im Rücken;
um den schönsten und hellsten Ort
Mit dem Bösen zu unterdrücken.
ave enddieser ort auf höchstem plateau
ist nicht zu erklimmen einfach so,
ein ries'ger berg ist zu erklimmen ,
überall sind heil'ge stimmen,
um die finsternis in den wahn zu treiben,
einfach zu schrecklich um sie zu beschreiben
Katzenschattendenn ihr Singsang laut und schrill
wie Donnergrollen, dann ganz still
MoonElfDie Stille sinkt auf ihre Seelen,
sie werden traurig und bedrückt.
Und Geister kommen um zu quälen
aus den Nebeln angerückt.
KatzenschattenErst leises schlurfen von hinten
dann ein Scharren zu ihrer Linken
mondkindsie zucken zu sammen, halten sich still
wissen nicht, wer etwas von ihnen will
ave enddie dunkelheit die seelen frisst,
niemand diese sehr vermisst,
die engelstöne schwinden,
die seelen sollen ruhe finden
mondkindso stehen sie nun ohne Seele da
und wissen nicht ob sie noch leben
Katzenschattendenn von innen ist es kalt
und von aussen sind sie alt
ave endund in ihnen ist nur hass und gewalt,
wenn sie kommen weicht das licht,
denn gut sind sie nicht
sie sind ohne seele lebend,
ihr schritt macht den berg erbebend
bringet furcht und dunkelheit,
von der usn nicht einmal gott befreit
Dyspenthesdenn sie haben sich gegen ihn erhoben
er sie nun nicht erretten mag
in der Finsternis die Kämpfe toben
und Pest, Cholera und andre Plag

Sie können nur hoffen, dass der Herr
nicht weitre Plagen schicken wird
Heuschrecken, blutige Gewässer und Hagel
sind bekannte Strafen, wenn Gott ist entzürnt
Katzenschattenvoller Schmerz erkennen sie
dass das Böse verlieret nie
egal wie wacker sie sich schlagen
und welche Taten sie noch wagen.
IsaakUnd das Böse sprich in ihnen;
Das es gar nicht böse sei,
Wenn sie nicht dem Herrn mehr dienen,
Sind sie endlich richtig frei!

So begannen sie zu wagen,
sich die eine Frag' zu fragen;
Richtig wirklich echt zu sein
Oder nur ein böser Reim?

Da trafen sie ein schönes Mädel
Und zerschlugen ihr den Schädel.
Damit war ihn' völlig klar,
Sie waren etwas sonderbar.

Doch das Mädel lachte nur:
Benötigt ihr ne Hirnrasur?
Ihr seid Opfer, nicht die Täter!
Und die Götter die Verrräter,

Haben euch doch nur geschaffen
Um euch manchmal zu begaffen.
Und wenn es ihnen halt gefällt,
Töten Sie den kleinen Held.

Warum glaubt ihr lebt ich noch,
Erschluget ihr mich eben doch?
Doch der Götter Wille sei,
Ihr seid eben niemals frei!

Ich werd euch eure Seelen geben,
Damit könnt ihr weiter leben.
Ihr zieht weiter durch das Land,
Kommt dann bald an einen Strand.

Dort wird eine Höhle sein,
Natürlich müsst ihr da hinein!
Und das Monster das da liegt,
Achtet drauf, dass es euch nicht kriegt!
ave enddoch die mannen verdorben und bös,
hörn nicht auf der jungfrau gedöns,
ohne auf ihr geschwätz zu achten,
machen sie weiter mit ihrem schlachten,
es fällt der jungfrau arm und bein,
und auch der kopf, das findet diese gar nicht fein,
nun aber gibt sie endlich ruh
und das böse wendet sich wieder gottes berlein zu
mondkindendlich ziehen die finst'ren Gestalten weiter
Tod, Krieg und Elend sind ihre Wegbegleiter
IsaakSo reiten diese recht geschwind
Durch Nebel und durch kalten Wind
Und sehen da am Wegesrand
Ein Jungen wie er frierend stand
Katzenschattennackte Füße blau im Schnee
in den Augen Leid und Weh
sieht er die beiden bittend an
ob man ihn erlösen kann
ave endund geschwind kaum ward der junge gesehn,
lässt ein halunke ihn in flammen aufgehn,
zurück bleiben asche und rauch
tot isgt nun der junge auch,
wie so viele auf dem feld,
stirbt er nicht als held,
sondern als unbekannter tropf,
und bleibt zurück in keines lebenden kopf
mondkindweiter reiten sie geschwind
in ihren Ohren saust der Wind.
Stimmen sie erstaunt venehmen
doch kein Körper ist zugegen
IsaakDer Wahnsinn ists in den Köpfen
aus dem vollen bösen schöpfen:

"Es wird Zeit die Menschheit zu bezwingen
Und Gott die falsche Herrschaft zu entringen!"
mondkindimmer wieder sie es hören
sie wollen die Stimmen
in ihren Köpfen töten
KatzenschattenNur wie bei aller Last und Nöten
sollen sie Gedankenflimmern
tief in ihrem Geist zerstören?
mondkindnur plötzlich sie sich ersinnen
gehört zu haben von Hexen
die oben in den Bergen hausen
und können vertreiben
ihres Kopfes Stimmen
doGGmanur schwer den Ort zu finden,
wenn der Kopf des Bersten nah..
sich einen Weg zu spinnen,
wo die Hexerei geschah...
nullpromilleschließlich finden sie den hexenort.
die klugen weiber sprechen nur ein wort:
"windei" -heija, heihei!
und schluss war`s mit der gedankenspukerei.
KatzenschattenNeue Hoffnung sie nun schöpfen
denn Stille herrscht in ihren Köpfen
mondkinddoch die Hexen sie nicht
gehen lassen wollen
zu gut sehen sie aus
ideal für den Hexenschmaus
Katzenschattenein wahrlich köstliches Gericht
die beiden Helden werden sollen
so wird in dieser dunklen Nacht
ein Feuer unterm Topf entfacht
mondkinddie Hände werden ihnen
fest hinter'm Rücken
zusammengebunden
gefesselt an einen Pfahl
erwarten sie ihr Ende
doGGmadas lodernde Feuer
war ihnen nicht geheuer..
für den Kopf frei von Qualen,
ein hoher Preis zu zahlen...
Katzenschattenso sie nun als Speise dienen
von Hexen sie geschunden
welche sich an ihrer Qual
lebhaft sich entzücken
nullpromilleüber die hexen kommt ein seltsamer geist,
der ihnen die fesseln zu lösen heißt.
die beiden werden in freiheit gesetzt,
und hexen nicht länger als böse verhetzt.
KatzenschattenEin fürstlich Mahl für Sekunden
sind die Helden nun verschwunden
doGGmaden Geist als Retter zu verehren
wär' ein viel zu frühes Begehren,
[COLOR=crimson]
"nicht Edelmut,gar Rettung..nein..
ich will euer Richter sein..! "[/COLOR]
Katzenschattenein schwarzes Wabern riesengroß
geht auf unsre Helden los
ave endes verschluckt sie mit haut und jaar,
die wolke wird die hexen nun gewahr,
als nachspeise müssen diese dienen,
wo sie doch so nett und freundlich schienen.
Katzenschattensie sitzen zu viert im schwarzen Loch
die Helden zuerst, die Hexen noch
doGGmawie ein Knäuel, geschundener Seelen gleich
erwartet sie das Ungewisse,totenbleich...
Katzenschattenihnen bleibt in diesem Leben
nur noch dem Feinde zu vergeben
doGGma..doch die Gabe des Vergebens,ein seltener Stein..
kann nicht bei jedem vorhanden sein.

denn tiefe Wurzeln,haben Rache und Hass..
und fordern nach wie vor ihren Platz..!
Dyspenthesdoch lernen müssen sie, Rache und Hass zu überwinden
den Weg zur Feindesliebe finden
denn Rache und Hass wird sie verzehren
wenn nicht zur Liebe sie sich bekehren
über den Tod hat nur sie Macht allein
so war es immer, so wird es immer sein.
Katzenschattenund so winden sie sich voller Schmerzen
zu lösen den Haß aus ihren Herzen
Demon17Doch festgewachsen sind die Wurzeln,
so muß das Herz mit Hasse purzeln.
So tief es fällt im Grubengrund,
nun liegt es nah beim Höllenschlund.
KatzenschattenUnd sie schreien nach Vergebung
doch sind sie nicht bereit
dem andern zu vergeben
und beenden diesen Streit.
Demon17Die Herzen liegen nun im Matsch.
Der Teufel fast sich an den Kopf:
"Was soll ich nun mit diesem Quatsch?"
Bin doch nur ein armer Tropf.
KatzenschattenEin Held schon ins Fäustchen lacht
einen Fluchtweg er hat ausgemacht
Demon17Der Teufel scheißt nun vor die Tür.
Die Fliegen summen voller Gier.
KatzenschattenEr hat dabei nicht aufgepasst
und bevor er sich erhoben
die Viere flohen voller Hasst
einen Weg nach oben
Demon17Nur die Herzen blieben dort,
an diesem duftig finstren Ort.
Gut gedüngt sie Wurzeln schlugen.
Hasses Saaten Früchte trugen.
Mateuszfrüchte die keiner versteht
den jeder aus dem wege geht
Katzenschattendoch brennen sie tief im Herz
voller Leid und voller Schmerz
Demon17So schöne Jungfern reich an Zahl
nun wachsen auf dem Herzenbaum.
Dem liebend Jüngling wohl zur Qual .
Sie zicken wie - in einem bösen Traum.

Und kommt ein Tor und pflücket sie,
den Frieden find er niemals nie.
KatzenschattenDoch die Helden kümmert dieses nicht:
mit den Hexen fliehen sie ans Licht.
Demon17In finstren Nächten hört man sie
das Lied der Hölle singen wie,
der brünstig, geile Bocksgesang.
der einst zu Beltane nachts erklang.
KatzenschattenSie singen von Liebe
ein Singsang voll Lust
so laut und innig
dass lauschen Du musst
Demon17Wer hört bei Nacht das geile Lied,
das weit die Winde tragen,
der glaubt, die Liebe hat gesiegt
und träumt vom alten Sagen.
KatzenschattenIn der Liebe noch glücklich gemacht
und nicht nur tiefes Leid gebracht
ave enderzeugt es lust in jedem wesen,
zu fliegen wie die hexen auf den besen
um sich zu vereinen mit anderm geschlecht,
es zu tun waag und auch senkrecht
sich zu lieben so lange das liedlein dauert
und wer nicht liebt wird nicht bedauert
Demon17Doch wehe, wehe,
wenn ich auf das Ende sehe
Vater werden ist nicht schwer
Vater sein dagegen sehr

[SIZE=1]frei nach Wilhelm Busch und Volksmund[/SIZE]
Katzenschattendenn das Übel lauert
in Ecken und in Ritzen
kann der Teufel sitzen
Demon17Doch kann das Leben allgemein
nicht das Kind des Teufels sein
(also Katzenschatten...)
ave endund doch wie teuflisch kann es sein
ist man verlassen, alt oder allein
Katzenschattenist es Teufels oder Gottes Werk?
die Wahrheit ist ein Augenmerk
ave endob nun gottes oder teufels tun
es sind doch beide ein und die selbe person
sind nur seiten einer medallie
gleich und doch verschieden
so ist auch das leben eine medallie
aber ob du nun in licht oder schatten wandelst,
kommt darauf an wie du deine umwelt behandelst
KatzenschattenSchaurig leis klingt dieses Lied
wenn die Dunkelheit obsiegt
mondkinddie Dunkelheit mit ihren Höllenqualen,
kann sie die Liebe wirklich verjagen?
KatzenschattenBleibt ein Flämmchen ungesehn
tief im innersten bestehn?
ave endunter des harten herzens schutz
rein und edel ohne schmutz
wartet darauf den panzer zu durchbrechen
und mit liebe sich zu rächen
Katzenschattendenn mit der Liebe Feuerschein
wird der größte Schatten klein
Katzenschattendoch ist man allein
hilft nicht mal schrein
Dyspenthesder Schrei verhallt ungehört
die Liebe bleibt schwach, das Böse ungestört
doGGmaes verliert sich und verdirbt sich,
an der Frucht der bösen Saat..
den Ursprung dieser dunklen Seite,
jeder Mensch,in sich hat...
Katzenschattendenn der Mensch selbst hat die Wahl
zwischen guter Liebe und böser Qual
So bekommt er was er gibt
und behält das was er liebt.
doGGmaob zu verbrennen,jede Schuld
die Asche über Häupter streu'n..
oder sich ans Kreuz zu nageln,
tief im innersten bereu'n...
Katzenschattenes wogt sie nun hin und her
denn zu leben das ist schwer
ave endobwohl auch sterben nicht so einfach ist
wird man meist doch von irgendwem vermisst
so ist das leben eine prüfung
und nur wer durchhält bekommt genugtuung
DyspenthesEine Prüfung, ob man lernt, zu verstehen
Den Pfad zwischen Gut und Böse zu sehen
Zu lernen, dass nicht nur Hass und nicht nur Liebe
Nicht nur Intellekt und nicht nur Triebe
Sondern der Mittelweg entscheidend ist
Und dass man das im Leben nicht vergisst.
Katzenschattenund dass man mit Würde
besser trägt die Lebensbürde
doGGmamit sich im Reinen zu verweilen..
ein kleines Feuer brennen läßt
sich mit dem Sterben nicht zu beeilen,
die schönen Dinge nicht vergißt..
Katzenschattendenn es nähert sich behände
mit schnellem Schritt das Ende
mondkinddie Helden die Augen davor verschliessen können
doch von der Zeit keinen Aufschub sie bekommen
Katzenschattendenn so war es immerdar:
Menschen leben linear.
Gedankenflugund leben sie in hass und gier,
sie sind das schlimmste nämlich,von allem getier
Katzenschattendoch gehört ihnen Mutter Erde
auf dass sie bald vernichtet werde
Gedankenflugum zu zerfallen in asche und staub
doch Menschen bleiben immer taub...
Katzenschattenhören nicht den alten Stein
lauthals hier um Hilfe schrein
sie sehen nicht der Erde Sterben
sondern nur die eignen Scherben
Gedankenflugdie Scherben der Seele zerfallen im nichts der wahrheit
für immer blind und ohne Klarheit
Rennen die Menschen dem ende zu
Stumme schreie ohne Ruh....
Katzenschattenden Tode sie können kaum erwarten
deshalb den Himmel sie verraten
die Hexen mit den beiden Helden
wieder zu Worte sie sich melden
Gedankenflug''Oh ihr Menschen gefüllt vom Hass,
Getrieben von der gier nach fleisch und ruhm
tötet die Erde ohne erlass
doch bald schon werden eure Knochen in ihr ruh'n...''
theonaSie haben mit dem Beile dich zerschnitten,
Die Frevler - hast du viel dabei gelitten?
Ich selber habe sorglich dich verbunden
Und traue: Junger Baum, du wirst gesunden!
Auch ich erlitt zu schier derselben Stunde
Von schärferm Messer eine tiefre Wunde.
Zu untersuchen komm ich deine täglich,
Und meine fühl ich brennen unerträglich.
Du saugest gierig ein die Kraft der Erde,
Mir ist, als ob auch ich durchrieselt werde!
Der frische Saft quillt aus zerschnittner Rinde
Heilsam. Mir ist, als ob auch ichs empfinde!
Indem ich deine sich erfrischen fühle,
Ist mir, als ob sich meine Wunde kühle!
Natur beginnt zu wirken und zu weben,
Ich traue: Beiden geht es nicht ans Leben!
Wie viele, so verwundet, welkten, starben!
Wir beide prahlen noch mit unsern Narben
Gedankenflugwas übrig blieb sind nur die Scherben
Narben die nie verheilen werden
ave endnarben welche tief im fleische
schneiden und auch in bereische
welche viel tiefer liegen
und somit die seele direkt bekriegen.
Gedankenflugund die Seele zerfällt in winzige splitter
So laut und so schnell wie ein sommergewitter
ave endverteilt sich auf dem boden wie meeressand
kann nicht mehr geflickt werden von menschenhand
Katzenschattenzerstört und verloren für alle Zeit
doch wem ist dies Werk geweiht?
Demon17Wenn die Zeit zu Staub zerfällt
Modernd stirbt die alte Welt
Werden neue Krieger schaffen
blutig Reich mit alten Waffen

werden kämpfend untergeh´n
sterbend um das Leben fleh´n
Ihre morschen alten Knochen
werden wieder ganz zerbrochen

Wenn der Staub der Ewigkeit
weht hinfort das alte Leid
nur um neues zu gebähren
Leid von dem die Götter zehren.
KatzenschattenGottes Kinder werden leben für alle Zeit
damit geerntet wird ihr ewiges Leid
doGGmagedroschen wie Korn..gemahlen..
erleiden sie unendlich Qualen..
doch zeigt sich nicht immer die offene Wunde,
und auch dem Tauben schlägt die letzte Stunde.
Demon17Werden die Menschen jemals klüger sein?
Wann erkennen sie den falschen Schein?
Wann beenden Sie den Tanz ums goldenen Kalb?
Wann verachten Sie endlich Gier und Gewalt?

Werden wir jemals Götter sein?
Wesen der Nacht, so unendlich rein?
Oder werden wir ewig Leiden,
werden wir schwache Menschen bleiben?
KatzenschattenDer Mensch wird Mensch bleiben
mit seinem Hoffen, seinem Leiden
rosa|creutzder mensch lebt nicht vom brot allein,
denn brot mit butter - das schmeckt fein.
und wenn die butter nicht zur hand:
auch margarine ist galant. :D
KatzenschattenSolcherlei und anderes mehr
wurde der Gedanken Heer
als sich unsere Heldenbanden
wieder auf der Erde fanden
ave enddoch so völlig unverzagt
als hätte irgendwer sie gefragt
kamen hinterhergeflogen
und das in wahrheit, ungelogen
brote ganz unhemelig
weder bestrichen mit butter
oder margerine von der mutter
sondern honig
Katzenschattenaus dem Lande
wo er stetig fließt
wo kein dunkler Traum
die Helden verdriest.
IsaakTod den Helden, die Magarine aßen.
Sahen nicht die hatte grün-graue Blasen.
Ein Jammer ist's da kein Gott vermochte sie zu töten.
Nur der Schimmel schaffte es ihren Kot zu röten.
KatzenschattenMunter lief es aus ihnen,
unter summenden Bienen
ave endund es lief wie ein bach,
es floss mehr nicht mehr gemach
sondern wie des wassers fälle
sondern eher wie eine welle
die zerreisst und zerfrisst
und sich danach sehr schnell verpisst.
KatzenschattenLeer des Blutes
und kreidebleich
erwachten sie
im Traume federleicht.
rosa|creutzso stiegen sie dann unverrichtet
zur zimmerdecke gar empor.
denn ohne blut nun leichtgewichtet,
hielt die schwerkraft nicht mehr vor.
Katzenschattendarum schwebten sie mit dem Wind
bis sie im Weltenalle sind
Demon17Bei den Göttern ganz in der Nähe
stank es furchtbar, weh oh wehe.
Nasen heil´ger Wesen rochen,
was aus Heldenhintern kam gekrochen.
KatzenschattenDie Götter sprachen still und leise:
"Zurück zur Erde Eure Reise."
denn ihnen schien es weise.
Demon17Von der Allmacht Kraft geblasen
saßen bald die Helden auf dem Rasen,
vor dem Weißen Haus gelandet;
in der Gegenwart gestrandet.
KatzenschattenAlsbald umringt und angeschriehen
von Menschen dunkler Haut,
mit schwarzen Gläsern vor den Augen;
sowas sie noch nie geschaut.
Demon17Bald sie wurden festgenommen
und vom CIA vernommen.
als die Wachen schließlich dösten
sie die letzten Fürze lösten.
Katzenschattendoch bald in ihrem dunklen Verlies
ein frischer Wind von Osten blies
Demon17Die Wächter lagen nun im Schlaf
Die Helden konnten fliehen brav
KatzenschattenSie stehen staunend in der Welt
die beherrscht allein vom Geld
rosenkindund Trauer weinte Tränen rot
vergorn der Sinn, die Liebe tot
Demon17Kutschen ohne Pferde
auf langen Wegen,
eine Höllen-Herde
ohne Segen.
Katzenschattendie Natur nahezu eingesperrt
die Tierwelt fast ganz versehrt
Demon17Mutig nehmen sie reisaus
bis sie sehen weder Mensch noch Haus.
KatzenschattenVerborgen in einem dunklen Wald
vernahmen sie laut' Schreien bald
Demon17Es klingt so laut es klingt so schrill,
ein Seargent mit dem Trupp beim Drill.
KatzenschattenEine Horde seltsamer Leute,
im Gleichschritt jene Meute,
zog an den Helden schnell vorbei
und wieder hallte lauter Schrei.
Demon17Der Helden Hände griffen zum Schwerte,
als der eine, der als einzig Unversehrte
es merkte, das die Gruppe aller Waffen Macht entbehrte
Katzenschattendarum blieben sie, Ängste schwitzen,
in ihrem laubigen Verstecke sitzen.
Demon17Als der Trupp dann abgebogen
heldenhaft sie sich verzogen.
KatzenschattenZu erkunden dieses Land
in dem Seltsames sich befand
Ars MoriendiDas zwar langsam aber stet
am hellen Licht zugrunde geht
Demon17So schliefen denn am Tage sie
und stahlen Nachts das Herdenvieh.
Katzenschattendamit sie hatten gute Speise
auf ihrer wundersamen Reise
Demon17Doch die Farmer jagten sie
und sie stahlen Federvieh
Apexdoch Federvieh allein schmeckt fad,
drum gabs noch guten, leckren Krautsalat
Demon17Doch als die Felder leer gefressen
da hatten Sie ihr Ziel vergessen
Katzenschattenso standen sie auf kahlem Feld
und sahen vor sich dunkle Welt
Demon17Als ein wütend Farmer kam
war´n die Helden bald ganz zahm.
KatzenschattenHasengleich waren ihre Füße
flohen sie doch in die Wüste
ApexIn der Wüste gabs aber weder Federvieh noch Kraut
drum haben sie dort einen Saloon gebaut
Katzenschattendoch stachlig war er, weil aus Kakten gebaut
wenngleich er doch sehr schön ausschaut
Demon17Tequila trinkend tanzten sie,
das Leben war so schön wie nie.
KatzenschattenLachend im Kreis; Arm in Arm,
tanzend verloren alle Scham
Katzenschattenwarfen von sich weit Tuch und Gewand
tanzend und singend zu sich gewandt
Demon17Als sie fielen in die Kakteen
soviel Blut ward nie gesehen
Katzenschattenals sie merkten voll Entsetzen:
Häute kann man schnell zerfetzen.
Demon17Nackt wie Gott sie schuf
wechselten sie den Beruf
Katzenschattenwollten nicht mehr Helden sein
wollten hauen Fels zu Stein
Demon17In die Rocky Mountains zogen sie
mit Meißel, Bohrer just for free
Sprengstoff, Hammer war'n geliehen
frohgemut nach Nord sie ziehen.
Katzenschattenund sahen sie einen großen Stein
schlugen sie munter auf ihn ein
SON...doch glotzend schweigend jener entsetzt
das man trotz seiner Friedlichkeit
billiges Metal an seiner Zeitlosigkeit wetzt...
Demon17Auf grünen Scheinen fanden sie
die Gesichter schön wie nie
mit diesen Zetteln zahlte man
wenn man denn bezahlen kann
KatzenschattenPapier war ihnen gar nichts wert
wünschten sie doch nur ein Pferd
Demon17Als sie in den Rockies angekommen
sie den höchsten Berg erklommen
bald schlugen sie Gesichter fein
in den Fels vom grünen Schein
Katzenschattengrausig waren die Fratzen sehr
ab der Vier wollten sie nicht mehr
Demon17Monument Valley ward das Tal genannt
wo die Bilder wurden in den Fels gebannt
Katzenschattenscheußlich ist es anzusehen
von Kunst die Helden nichts verstehen
SONdenn wenn Sie reiten wie im Sturm
erfüllt unverstandene Kunst Sie wie im Zorn
KatzenschattenGenug vom Zorn und süchtig nach Frieden
verzogen sie sich dann nach Süden
Demon17Bis sie nach Ägypten kamen
wo sie kannten kein Erbarmen.
laut unbestätigten Berichten
sie der Sphinx die Nase richten.
KatzenschattenIhr Werk war wirklich wunderschön
doch sie mussten weitergehen
Demon17bald schwammen alle durch den Nil
kaum schneller als ein Krokodil
Katzenschattenvon Mücken sehr zerstochen
kamen sie aufs Land gekrochen
Demon17unter meterhohen Palmen
fingen alle an zu qualmen
Katzenschattenda sie selbst beim sitzen
neigten zum Erhitzen
Demon17Als die Sonne unterging
einer sich im Gebüsch verfing.
KatzenschattenZerkratzt von Dornen und Gezweig
wurd' er schließlich doch befreit
doGGmadoch sehr zu seinem Übel
stand über'm Feuer ein großer Kübel..
Katzenschattendort kochte ein Süppchen würzig und fein,
der Held fiel beim Gucken zur Gänze hinein
moredort endete er als Fleischeinlage,
was allen schmeckte, keine Frage!
Demon17gut gesättigt schliefen sie
tief und lange wie noch nie
KatzenschattenDoch mit vollem Bauch schläft es sich schlecht,
was sich in Alpträumen rächt.
doGGmadie einem schwer zu schaffen machen,
wenn man träumt solch wirre Sachen..
Demon17Denn der arme Kamerad
allen schwer im Magen lag
KatzenschattenDie Hexen begannen das Feuer zu schüren
zu schaffen ein Mittel um abzuführen
I_am_Black_ShipDies' Gedicht ist doch nur Stuss,
der keinen Sinn macht, und nun Schluss
mit euren 1-2-Kinderreimen
die man getrost auch könnt' versäumen.
Katzenschattenentkroch es aus der Helden Steis
manches Püpslein still und leis
Demon17Es lachen laut die weisen Frauen
als sie des Helden Grabstatt bauen.
KatzenschattenSie legten ihn in feuchte Erde
dass er Teil der Selben werde.
Demon17Als sie sich derart erleichtert
war'n die Hex'n ganz entgeistert
Katzenschattenso tanzten sie ums Grab herum
denn der Tote war nun stumm
Agarwaen Crándoch Wiederkehr gab es immer
Und dies macht alles noch schlimmer
Katzenschattendabei war er dem Nirwana
wie nie zuvor so nah
moredort tanzt er um den Apfelbaum,
die Hexen sahn´s und glaubtens kaum
Katzenschattendenn tot war er und doch am Leben
und keiner wusst worin sein Streben
ApexZum Apfel hin!
Denn guter Wein, der muss ja stets aus Äpfeln sein.
Demon17Der Apfel ist der Sündenfall
Das führt dann oft zum Ultraschall
Als seine Liebste niederkam
er sie in die Arme nahm.
KatzenschattenAch wenn es nur die Äpfel wären!
Was ist mit all den andren Beeren?
Dunkelschön mit Him- und Erd-
fürchterlich wie schärfstes Schwert.
All die Birnen, Kirschen, Pflaumen
hör ich nur von Sünde raunen!
Demon17Des Leibes Frucht ein Kindlein war
mit braunen Augen, schwarzem Haar.
Das lacht und jubelt frohgemut,
wenn Mutti ist zu ihm so gut.
Sie säugt ihr Kind mit voller Brust,
das zu seh´n ist eine Lust.
KatzenschattenOh ja sicher: Augenschmaus!
Fast fielen ihnen die Selben raus.
Demon17Das Kind wuchs schnell
und wurd zum Mann
Der Mond schien hell
als sein Leben dann begann
Katzenschattenin die Welt geworfenes,
unschuldiges Leben.
Des Schicksals Spinnen
ihr Netz schon weben
Demon17Der Vater gab dem jungen Mann sein Schwert.
Die Mutter gab ihm ihren Segen,
und einen feinen, spitzen Degen,
so war der Sohn nun heldenhaft bewehrt.
dEspairsrageSo ritt er fort mit seinem Pferd,
auf der Suche nach einem Ziel,
ohne bedacht es sei ein Spiel,
das ihm wurde schon lang verwehrt.
Demon17Das Schicksal sandte einen Boten,
ein alter Krieger von den Goten.
Die Nachricht hieß, "Dir ist verboten
im Krieg zu kämpfen, von den Toten."
KatzenschattenDenn von denen gab es schon genug;
alleine gestorben für einen Betrug,
im Glaube an das Gute der Sache,
vergessen verottet in blutroter Lache.
Demon17Nun reitet unser Wandersmann
davon, zu einem andern Stamm.
Dieser hat grad einen Streit,
unser Held hält sich bereit.
KatzenschattenMit Herz, Verstand
und kampfbereiter Hand...

[SIZE=1]OT: @demon: *freu*[/SIZE]
doGGmadie Sehnen spannen seine Haut..
geballte Kraft kurz vor'm Zerbersten

Nicht sein Krieg sollte es sein..heute
[COLOR=crimson]doch schon kam auf ihn zu... die Meute..[/COLOR]
Katzenschattensäbelschwingend, Seit' an Seit'
zum Feindeschlachten stets bereit
doGGmaDenn Worte sind hier fehl am Platz
sind nur im Weg..behindern bloß..
den Weg zum Ziel,zum Siegesschrei

das Blut der Schwachen,in seinem Schoß..
Katzenschattenund auch das Blut der Stärke findet sich
dort, in dem Geruch nach Fisch
Katzenschatten[SIZE=1]Hoppe, Hoppe Reiter[/SIZE]
[SIZE=1]geht es hier nicht weiter?[/SIZE]
Dyspenthes[size=1]wie du willst[/size]

Helden wollten sie sein und kämpfen für das Recht
Sie kämpften hart und nicht mal schlecht
Die Recken kannten kein Erbarmen
Die Gegner starben in ihrer Weiber Armen
MontroseIm Traum starben die Kämpfer in ihrer Weiber Armen,
tatsächlich waren die Weiber zum Feind übergelaufen,
und zwar in Scharen.
Andernfalls hätte man sie geschändet
oder an fahrende Händler verpfändet.
Dyspenthesdoch dann stellten sie fest:
Es war gar kein Traum
Die Weiber hatten Gift gegeben,
aus ihren Mündern quoll Schaum.
MontroseHätten sie das Gift statt
in den Mund in den Hintern gestopft
gäbe es jetzt eine Schlittenfahrt
und das ohne Kufen
da doch unten die Seife tropft.
Cagliostro(Anmerkung der Red.:Ein echter Monty halt.
Man sollte ihn einrahmen und in den grossen
Ausstellungen der Welt zeigen.
Er begründet damit die Richtung der
Desinterpretatonisten.)

So klang des Häftlings Überschwang
und Mäuseöhrchens Hüttenklang.
Mausibärli kam hinzu
und das Entenstopfen ging voran.
S'hat gut getan.
Demon17... und wenn sie nicht gestorben sind
so lebten sie doch sehr geschwind
die Zeit sie eilt als Sausewind
alsbald ein Greis des Helden Kind.
KatzenschattenDoch wenn sie wieder auferstehen
wird die Gechichte weitergehen
Demon17Wer weiß denn noch was einst geschah
als Katzenschatten war nicht da?
KatzenschattenDies weiß er nicht,
er kann nichts sagen,
oder soll ich von
Verfehlung Dir klagen?
EvillightAls Katzen noch ein Schatten hatten,
fingen sie nur wenig Ratten.
So geht es aber nicht vonstatten,
so dass sie dürr wie Sperrholzlatten
bei jeder Jagd sehr bald ermatten.

Ohne Schatten aus dem Licht
sieht man aber Katzen nicht.
So kommt die Katz schnell zu Gewicht,
denn was nun für die Katze spricht
ist Rattenfleisch als Leibgericht.
KatzenschattenDoch Fleischgenuss ist Sünde pur,
sag mir schnell: Was mach ich nur?
Demon17Dann lass als Katz das mausen
und lass sie einfach sausen
Mit etwas Glück und viel Geschick
kauft dir Frauchen das Futter mit dem Kick.

Da liegst Du dann ganz unbeschwert
am wohlig warmen Küchenherd
und hast den ganze Tag die Wahl
ob Müsli, Truthahn, Thun - es ist die reine Qual.
FurvusAm Ende quälen Entscheidungen,
kannst nicht mehr erinnern
was du hast errungen.
Als Tier liegst du im Erdenreich
deine Haut wird Winterbleich.

Die letzte Wahl
nahm dir die Natur,
doch selbst nun bleibt die Qual,
wohin gehst du nur?

Ein andrer kommt dich zu ersetzen,
warst du ein Hecht oder der größte Loser?
Von nun an wird SEINE Geschichte erzählt
vom nach mir folgenden User : )
LierreEine Geschichte soll ich also erzählen
Von Jubel, Trubel, Heiterkeit
Von Wahnwitz, richt´gen und falschen Propheten
von Qual an Hass und Kummer gleich

So hört: es war weder Mensch noch Tier
Noch Dämon noch Gespenst
es war ganz klein ein Lichtelein- an Wirkung unbegrenzt

Es ward geborn und auserkorn und stimmlich manövriert
man hat es ersetzt, Gefühle verätzt und Gedanken okkupiert

Doch welche Motivation führte zu solcher Bewegung
das im kleinen Lichtlein mehr war fast keine Regung?

Eine böse- das sag ich euch- gar eine hundsgemeine
doch weitre Schildrung obliegt nun dem Nächsten, wie ich meine

:)
KatzenschattenBewegungslos, weil bitterkalt,
doch zum Sterben, viel zu alt.
ThuridDas Leben langsam zuendegeht
KatzenschattenDer letzte Wind hat ausgeweht.
Demon17und doch die alte Eiche steht
zerzaust in kalter Winternacht
Ein Schatten nur der alten Pracht
die lange schon verloren geht.
KatzenschattenKann das Ende endlos sein?
Demon17Nun, sterben braucht Zeit
und bist Du bereit
dann komt von irgendwo
ein Mädchen oder so
und schon geht es wieder nicht
weil daran ein Herz zerbricht

Muss denn alles mal ein Ende haben?
man weiß doch nie was die Nacht noch bringt
auch wenn des Lebens Sonne langsam sinkt
so gäbe es noch viel zu sagen ...

:)
Katzenschattenallein gegen den Sonnenschein,
will die Nacht behalten
Demon17... all die Schwarzgestalten
die lichtscheu sich im Schatten halten
Katzenschattendamit das Dunkel nicht verliert
wenn unsre Welt nun langsam stirbt
Demon17Ach, sterben tun wir alleweil
denn stirbt der Tag, die Nacht bricht an
und ohne Tod geht nichts voran
so ist halt alles nur ein kleiner Teil
vom großen, ganzen schwarzen Heil.
Denn eines wissen wir genau
am Ende steht das Schwarz nicht blau,
nicht rot, noch gelb, noch grau.
Und dieses Ende wird ein Anfang sein
die dunkle Mutter lässt uns nicht allein.
KatzenschattenDrum stürzen wir in ihren Schoß,
denn das Verlangen ist noch groß.
Demon17Das klingt jetzt aber gar nicht rein
das Schöße Stürzen lass ich sein
Ich bin da lieber ganz sublim
und tanze träumend vor mich hin.

(Oh man diese Knittelverse) :D
KatzenschattenIm Schoße bleib ich ganz allein
doch merke bald, das kanns nicht sein
darum will ich von dort entfliehn
und möchte mit den Winden ziehn.
Demon17Wie einst ein Engel wunderbar
vor langer Zeit gefallen war.
KatzenschattenDer zerschmettert sich am Boden fand
voller Schmerz als Seelenpfand
Demon17und als er wieder auferstand
sein Blut war schwarz wie Lavasand,
der funkelnd liegt am Todestrand
an dem die tote Göttin stand,
als irgendwer das Kreuz erfand.
KatzenschattenSymbol der Lüge und des Leids
für das so viele starben
zu Massenmördern wurden.
Ein Zeichen voller Narben
Demon17Das Kreuz war ja im alten Rom
Schafott und Folter gleichermaßen;
ein Fakt, den Manche schon vergaßen!
So ändert sich Konnotation.
Sie standen mal an vielen Straßen,
und sprachen aller Liebe Hohn.
KatzenschattenSo betet man zum Opferblut,
die Erben Roms verdienen gut
mit der Angst vor Höllenqual.
Manchmal rufen sie zum Stahl
zu befreien heiliges Land
und bebluten Wüstensand.

Ach würden diese Körper
die Wüste doch begrünen
dass sie wieder fruchtbar werden
all die trockenen Dühnen.
Drum lasst die Leichen einfach liegen
statt sie wieder heim zu fliegen.
Demon17Ja was sollen wir auch in Wüsten?
Da hat man Durst den ganzen Tag!
Da schon manche schwer für büßten
Es traf sie dort der Hitzeschlag.
KatzenschattenGekämpft wird doch für Öl und Freiheit
und für die Geschlechtergleichheit!
Denn lieber von der Hitz geschlagen
als dass die Frauen Burkas tragen.
Transvestiten aber würd dies freuen
es gäb vom Stile einen neuen:
Die Burka drüber, was ne Schau,
so einfach wird der Mann zur Frau!
Demon17Das ist im Grunde völlig wurscht
was Frauen in der Wüste tragen
Ich hab mei Ruh und keinen Durscht
mehr hab ich dazu nicht zu sagen
KatzenschattenIst der Durst erstmal gestillt
ist das Leben halb so wild.
Wenn auch der Hunger nicht mehr wär',
das Leben wäre schön so sehr.
Demon17Doch der Mensch lebt nicht vom Brot allein
Nein auch glücklich will der Adam sein
Die Eva sieht das gar nicht ein
So tanzen beide Ringelreih'n
KatzenschattenTanzen, tanzen, bis zum Ende
selbst wenn ich hier Zeit verschwende!!!
Demon17So lass die Puppen tanzen Katze!
Das geht heut auch mit voller Glatze
und lass uns richtig' Männer sein,
im Minirock mit Haar am Bein.
KatzenschattenHeißes Wachs im Bereich des atomaren Versuch-Atolls
angewendet ergibt haarlosen Tanz auf Bühnenbodenholz.
Demon17Für die Friseure von heute
ist man doch nur fette Beute.
KatzenschattenSelbst die Glatze wird frisiert
vom Kapitalismus ungeniert.
Demon17Ja die Frieseure sind steinreich
und striegeln Dir dir Glatze weich
KatzenschattenDie Alchemisten wären froh
könnten sie's genau so:
Aus dem Nichts wird Gold gemacht,
doch was hat dies uns gebracht?
Demon17Ja Ja, die Glatzen haben Konjunktur
und unsereins trägt lang die Haare nur
Frisöre nun von gold'nen Tellern speisen
und oft im Jahr nach Honululu reisen.
KatzenschattenDort wird geschnitten und gekämmt
bis die letzte Schere klemmt.
Demon17... und wenn die Pracht am Boden liegt,
der Meister reibt die Händ vergnügt. :rolleyes:
KatzenschattenUnd schickt nach jemand voller Hohn
der's fegen muss zum Hungerlohn
Demon17Das schlägt dem Fass den Boden aus!
Der Meister lebt in Saus und Braus
und scheffelt noch das Extrageld
der Firma, die das Haar bestellt.
KatzenschattenUngefärbt ist's wunderbar
da biologisch abbaubar.
Demon17Ja, da gibt es alle Farben
und die Haarefeger darben.
KatzenschattenDarum werden sie auch fortgeweht
bis keiner mehr von ihnen steht.
Und keine Träne wird für sie geweint
weil bald die Sonne wieder scheint.
So heiß und voll Zerstörungswut.
Alles brennt in Feuersglut.
Demon17Ja Undank ist der Welten Lohn,
zum Spott kommt oft auch noch der Hohn.
KatzenschattenWas will man da machen
ausser zu lachen?
Demon17Des Menschen Gier, Sie ist ein Fluch.
Der Mensch bekommt halt nie genug.
KatzenschattenZieht wieder aus sich keine Lehren
kann sich nur noch selbst verzehren.
Demon17Ja, wir könnten Engel sein,
Abends tanzen Ringelrein,
liebevolle Freunde sein,
lachen wie der Sonnenschein.
Die Seele frei die Herzen rein.
KatzenschattenHüpfen und springen
dabei lauthals singen
Demon17und uns lachend in den Armen liegen
ohne Falsch und ohne Lügen ... :D
Katzenschattendenn nur wenn Träume wirklich fliegen
wird die Wahrheit sich schon fügen!
Demon17Die Utopie würd dann obsiegen
und ewig währte dieser Frieden
eine AndereAngeregt von den Titel dieses Stranges
Komme ich daher, bin weder Feind noch Held
Man beachte die Folgen des Gedankenganges
Dann ist Zeit Leben und nicht Geld.
Demon17Sei willkommen holde Maid
Du hast ja wirklich Schneid
sophierst hier einfach rein,
man möchte glatt ein Philo sein.
KatzenschattenDer Worte Sinn zugleich erkennen
ohne sie beim Namen zu nennen
Demon17Da hilft kein Klagen und kein Flennen
Der Wahrheit Licht wird ewig brennen
und tobt der Sturm in kalter Nacht
dann wird es düster noch vor acht
KatzenschattenDann geht die Sonne wieder auf
und von vorne geht der Lauf.
Demon17Die Wahrheit ist wie Spiegelscherben
Es gibt so viele, sie wird niemals sterben.
KatzenschattenTrotzdem wird die Welt verderben:
Die Lüge hat zuviele Erben.
Demon17Ach Wahrheit, Lüge einerlei!
Man vermengt es eh zum Brei.
KatzenschattenDen nutzt man dann, wie man es will,
die Andren nehmens hin ganz still.
Demon17Es glaubt der Tor und weiß der Narr
am End' ist alles wunderbar
KatzenschattenDenn ist der letzte Reim gemacht
herrscht nur noch die finstre Nacht.
Demon17Nun denn, so soll die Nacht anbrechen
es gab ja niemals das Versprechen.
"Für ewig soll die Nachtwelt sein!"
Es täuschte oft der schwarze Schein.
Wahre Lügen gibt es hier zu Hauf
So nimmt das Schicksal seinen Lauf.

Fürwar mein lieber Katzenschatten
sollten wir doch nicht ermatten
Verse schmieden wollten wir
Tausend Stück es sind allhier. :D
KatzenschattenFür wahr, mein Demon, es ist vollbracht:
Tausend Reime, wer hätt's gedacht?
So viele Jahre, es hat gedauert.
Wo ist der, der dies bedauert?
Demon17Ja, wo ist bloß die Zeit geblieben
als schwarze Herzen Verse schrieben
voll Inbrunst und von Leidenschaft
Der Tod hat sie dahingerafft
Jetzt sind nur noch wir beide hier
und langsam stirbt das schwarze Tier
Das einst so mächtig war bei Nacht
Mein Gott, wer hat es umgebracht?
KatzenschattenTja, übrig sind nur noch wir zwei,
der Andren "Phasen" sind vorbei.
Demon17So ist das mit der Jugend heut',
kaum sind sie 30 wird's bereut.
KatzenschattenNiemals war man schwarz gewesen,
niemals hat man hier gelesen.
Demon17Ja man ist längst sehr viel weiser
und die alten Lieder werden leiser.
Nun singen sie im Mainstreamchor,
den Leuten das Erfolgslied vor.

Die Vernunft hat doch gesiegt
und ein schwarzer Traum verfliegt.
Sie sind nun alle groß geworden
und sorgen sich um übermorgen.
KatzenschattenWenn man schon am Abgrund steht
einen Schritt man weiter geht.
Demon17und fällt man dann hinein
will keiner schuld gewesen sein.
KatzenschattenSchließlich war's man selbst, der sprang
in der Hoffnung, der Sturz wird lang
Demon17Nun ist ja wieder alles gut
und sie schöpfen frischen Mut
Schwarz war die Vergangenheit,
grau wird alles mit der Zeit.
Und man spürt nicht was da fehlt,
wenn man seine Kohle zählt.
Der Konsum ist nun ihr Opium
und die Träume bleiben stumm.
KatzenschattenIst es denn das Glücklich sein
das Ende allem Gruftischein'?
Demon17Es ist ja eben nicht das Glück,
doch können sie nicht mehr zurück.
Es ist der schwarzen Seelen Tod,
wenn alle folgen dem Gebot,
nach positivem Einerlei,
dem allgemeinen Einheitsbrei.
KatzenschattenUnheilig scheint mir das!
Überlaufen wird das Fass!
Demon17Ja, das dicke Ende kommt bestimmt!
Gut, wenn dann noch Glut in Asche glimmt.
KatzenschattenAuf das das Feuer neu entfacht
im tiefen dunklen Höllenschacht
die Brut ganz neu geboren wird
und der Glaube niemals stirbt.
Demon17Einst werden sie uns exhumieren
und vor den Ahnen salutieren.
KatzenschattenIm Tempel werden sie uns verehren
und sich selbst sehr stark vermehren
zu einem neuen Gruftgeschlecht,
ohne Phase, sondern echt.
Demon17Wir sollten auf den schwarzen Linnen
mit der Vermehrung gleich beginnen.
KatzenschattenDie Jungfrauen her, die Jungfrauen her!
Bringt mir mehr, ich bitte sehr!
Demon17Nun, dass mit dem Hymen, das wird schwer,
es herrscht bei uns doch viel Verkehr.
Doch sollten wir da nicht verzagen
und mal nach Beischlaflüsten fragen.
KatzenschattenDas Hymen ist mir einerlei.
Jungfrau heißt: Die wär' noch frei.
Demon17Na dann viel Glück beim schwarzen Balzen!
Die Damen werden mit der Zunge schnalzen.
KatzenschattenDas wird schon gehen,
Du wirst sehen...
Demon17Schick mir ein Bild mit der Schönen
Ich wer mich schon daran gewöhnen
(das Reimpaar höhnen uns stöhnen lasse ich jetzt mal weg.)
KatzenschattenIch kann ihr nicht die Seele rauben,
dass sie schön ist, musst schon glauben!
Demon17Ach, das ist doch alter Aberglauben
Sie wird das Foto schon erlauben.
KatzenschattenIch werde mal fragen,
doch hör' ich's schon klagen:
Oh nein, oh nein!
Das darf nicht sein!
Und ich kann nur glauben,
sie sei schön.
Hab' sie noch nie
bei Licht geseh'n.
Demon17Auf den Fotos schwarzer Damen
ist oft doch oft nur Lack zu sehen
Die Illusion erspart uns Dramen
und sie zu lieben heißt verstehen.
KatzenschattenDas Drama um die Wahrheit.
Die subjektive Eigenheit.

Manchmal sieht man Burschen zieh'n
über's Feld zur Dramaqueen
Demon17Wann wird man je die Illusion verstehen
und lernen mit ihr zärtlich umzugehen
Als ob der Schein nur Täuschung sei.
Es ist der Liebe einerlei.
Sie macht die Menschen extra blind,
naiv und dumm so wie ein Kind.
KatzenschattenDeshalb ist sie wohl so schön,
man möchte gar in ihr zergeh'n.
Demon17So ein Wunsch ist wunderschön
und nicht im mindesten obszön.
Ich wünsche Dir, das es gelingt
und Dein Herz bald Lieder singt.
KatzenschattenMit zarter Stimme elfengleich,
wie eine Wiese blumenreich,
wie eine Prise Feenstaub:
Die Liebe ist mein Geistesraub.
Demon17und wenn der Bock die Geiß bespringt
die Sonne hinterm Mond versinkt
KatzenschattenEin hübscher Plan, gut ausgegohren,
ein neues Sternlein wird gebohren.
Demon17Au fein, da kann ich ein Gedicht recyceln. Es ist übrigens ein sehr effektives Gedicht, es hat kein Ende und geht immer wieder von vorne los.



Schwarze Sterne

Schwarze Sterne stürzen angstbefreit
nachts vom Himmel der Unendlichkeit.
Tote Hoffnung lässt sie fallen,
berstend sie auf´s Pflaster knallen.

Schwarze Sterne werden nie gesehen
unerkannt sie untergehen.
Einsam ziehen sie die Bahnen
sehnend nach den toten Ahnen.

Wissend um der Torheit Glanz
wiegend sich im Trauertanz.
Nächtelang hab ich geschaut
nach der finst'ren Sternenbraut.

Doch...

Schwarze Sterne werden nie gesehen
unerkannt sie untergehen.
Einsam ziehen sie die Bahnen
sehnend nach den toten Ahnen.

Übrigens Glückwunsch zum 300.
KatzenschattenOh danke!

Wie leuchtend dagegen doch der Mond
der kalt in jedem Herzen wohnt.
Demon17Nanu, Du hast den Mond im Herzen?
Verursacht das nicht starke Schmerzen?
Leuchtest Du denn dann beim Sprechen?
Schenkst Du mir ein Mondscheinlächeln?
KatzenschattenDer Mond ist nur ein großer Stein
wenn dieser mal vom Herz mir fällt
wird es glaub ich nichts mehr geben
an dessen Körper er zerschellt.
Demon17Das klingt aber gar nicht gut,
irgendwie als fehlt der Mut
und die Lust am Untergang.
Vorbei ist's mit dem Überschwang
der kürzlich deine Feder führte
und mein Herz zutiefst berührte.
KatzenschattenFür diese Worte dank ich Dir!
Tja, ich bringe zu Papier
was die Seele mir diktiert
und sich so als Vers verliert.

Doch kann ich mich so begreifen
an mir selbst so weiterreifen
um zu bestehen jeden Tag
bis ich liege dann im Sarg.
Demon17Ja Särge finde ich genial
man stirbt so vor sich hin,
ich sterbe jetzt das vierte Mal,
und fragt nicht nach dem Sinn.
Das Feeling ist echt einzigartig,
man wird halt langsam eigenartig
Wer viermal verspottet den Tod
der lacht wenn der Teufel ihn holt.
Ich wünsche Dir neun Tode Katzenschatten,
erst dann möge dein Fluch ermatten.
Ich tue dies, weil ich Dich mag
und trank grad eine Maß vom Faxe Fad
(Extra Strong Beer, 10%)
KatzenschattenDann bleiben mir noch Tode sechs,
denn dreimal war es fast soweit.
Nicht dass ich nach dem Sterben lechz',
für den Gevatter bin bereit.
Soll er seine Sense schwingen
das Ende mir ganz nahe bringen,
ich habe keine Furcht davor
weil ich Treue ihm einst schwor.
KatzenschattenNicht einzubinden:
Sag mir, guter Dämon, habe ich Dein Herz berührt?
Bevor es mir gelang, dies junge Herz zu verführ'n...
Bis sie sich hingab, nackt und bar,
so neugierig, wunderbar!
Demon17Herz? Du meinst den Stein in meiner Brust?
Das Eis, es schmilzt wohl nimmermehr
Die schwarze Seele kühlt es doch zu sehr.
Die Trauer, Sie beherrscht bei mir die Lust.

[QUOTE]Dann bleiben mir noch Tode sechs,
denn dreimal war es fast soweit.
Nicht dass ich nach dem Sterben lechz',
für den Gevatter bin bereit.
Soll er seine Sense schwingen
das Ende mir ganz nahe bringen,
ich habe keine Furcht davor
weil ich Treue ihm einst schwor.[/QUOTE]


Ach Schatten das hast du jetzt schön gesagt
Dein Vers ist wie der Wind, der Wolken jagt.
Wenn diese nachts am Mond vorüber zieh'n,
wie Schafe die vor unsichtbaren Wölfen flieh'n.
Der Weg ist hart und sanft zugleich.
Das Herz ist arm, die Seele reich.
Was schert sie ihre Unerbittlichkeit?
Und doch mir kommen Zweifel mit der Zeit.
KatzenschattenWird diese Leere je vergehen?
Gibt es denn kein Licht zu sehen?
Gibt es wieder kein Verstehen?
Muss ich denn alleine gehen?
Keine Antwort, nur noch Fragen,
doch viel zu müde um zu klagen.
Wie kann das kalte Herz noch schlagen
mit all der Schwermut tief im Magen?
Demon17Das muss nun jeder selber wissen.
Wenn erst mal alle Bande rissen,
lebt es sich ja auch nicht schlecht.
Manchen ist das gar nicht recht.
KatzenschattenDenn hat man nichts zu klagen
bleibt gar nicht viel zu sagen.
Demon17Das Thema ist für mich gegessen,
dann schon lieber schwarze Messen.
KatzenschattenDenn Sex gibt es auch ohne Liebe
ohne Lügen, voller Triebe.
Demon17Ja Schatten du bist rattenscharf
an so was hab ich kein Bedarf.
Ich brauch ein psychologisches Moment
und hab die Eine halt verpennt.
KatzenschattenDu sprichst vom Blitz, der Energie,
die einen verzaubert wie noch nie?
Demon17Es lässt sich schwer in Worte fassen
und darum werd' ich's lieber lassen.
KatzenschattenFür manches gibt es keine Zeilen,
drum lass uns hier ganz still verweilen.
Demon17Meinst Du wir sollten weiter schweigen
und vor der Stille uns verneigen?
KatzenschattenBis der Boden vor uns genug geschaut,
dann werden neue Reime aufgebaut.
alienfaithNeue Worte drängen hinaus mit aller Macht
Der lichte Tag verdrängt die dunkle Nacht.
Kalt schien die Sonne ohne dich,
doch ich weiss, allein sie wärmet mich.
Demon17Na dann hol dir doch nen Sonnenbrand.
Das Licht scheint fahl im Schattenland
denn Schatten brauchen nicht so viel,
im Licht verblasst das schwarze Spiel.
KatzenschattenVerbrennen wird die fahle Haut
wenn der frühe Morgen graut.
Demon17Nur noch Asche, nur noch Staub
der Mensch vergeht wie welkes Laub.
Die Sonne brennt nur Melanome,
die fast so schlimm wie Karzinome.
KatzenschattenDas Glück,
es wuchert alles zu
und übrig
bleibst allein nur Du.
Demon17Bei mir hat das Glück gar keine Chance,
es bringt mich doch nur aus der Balance.
KatzenschattenAlso bleibt nur unbewusstes Warten
bis von alleine blüht der Garten.
Demon17Du suchst Erlösung in der Liebe,
ich such dasselbe tief in mir
Wenn nichts mehr weh tut, dann ist Friede,
kein Lachen dringt mehr durch zu Dir.
KatzenschattenDoch ohne Schmerz, was bleibt da noch?
Liebe und Frieden, welch garst'ger Moloch.
bloodberryso erhebe ich mich wieder
Katzenschattenund singe neue Lieder
Demon17und wenn der Tag zu ende geht
er ihr seine Lust gesteht
Katzenschattendie ihr das Rot ins Antlitz treibt
und ihr nichts mehr als Schämen bleibt
Demon17Die Scham, sie ist schon lange fort,
sie starb an einem dunklen Ort
Katzenschattendort liegt sie noch, ganz starr und bleich
bis da kommt ein nekrophiler Scheich
Demon17Der hat die Ehre noch im Leib
und nimmt sie sich sofort zum Weib.
KatzenschattenDie Ehe wird zugleich vollzogen
bis alle Balken sind verbogen,
denn Venus ist ihm sehr gewogen.
Dies ist wahr und nicht gelogen:
Bis zum Himmel stieg der Bogen
der da kam aus Scheiches Rogen.
KatzenschattenEin Spritzer flog bis in die Logen
und traf dort den Mund des Dogen.
Dieser glaubte, es sein Drogen,
sah sich selbst schon als Hulk Hogan.
Demon17Der halluzinogene Samen
war beliebt bei allen Damen.
KatzenschattenSie singen und sie tanzen
während Männer sich verschanzen.
Demon17Vor der Weiber Fleischeslust,
die innewohnt in jeder Brust.
KatzenschattenAuch ein Stücklein weiter unten
sind entfacht schon alle Lunten
Demon17Na das kann ja heiter werden,
bald wälzt sich alles auf der Erden.
KatzenschattenOh das wird ein arg Geschrei
wenn die Orgie ist vorbei
Demon17Ist dann wider alles still
weil die Stille es so will.
KatzenschattenDie Ruhe wärt nur kurze Zeit
bis der Tag vom Licht befreit
Demon17und die Nacht wirft ihre Schatten
auf der Böcke dunkle Latten.
KatzenschattenNiemand will still weiter hocken,
ein Jeder macht sich auf die Socken.
Demon17zu der nächsten Rammelei
bis zum ersten Hahnenschrei
Katzenschattendoch der Morgen ist noch fern
wie es die Hühner haben gern
Demon17und so frönt das Pack der Lust
zu des müden Dichters Frust
KatzenschattenSo kauert er in düstrer Ecke,
flüstert flehend in die Nacht:
"Liebste, Liebste: Mich erwecke!
Jetzt beginnt die Seelenschlacht.
Bleibe ich in Dunkelheit,
bin zum Sterben schon bereit?
Erheb' ich mich noch einmal,
um zu spüren diese Qual,
wie so oft schon, immer wieder?
Bleiben doch nur Kummerlieder,
voll toter Hoffnung, Leidenstränen.
Nein! Mag mich nicht mehr weitersehnen,
nach Dir, nach uns und einem Leben,
in dem, vielleicht, ein Glück kann's geben.
Zeig Dich, Liebste, zeig Dich mir!
Nur für Dich, da wart' ich hier!"
Demon17Das muss der andre Dichter sein.
Ich binde mir das nicht an's Bein.
Die Liebe ist ein Irrenhaus
Der Weisheit ist sie nur ein Graus.
KatzenschattenIst es weise nicht zu lieben,
dieses Leid auf and're schieben?
Demon17Das was du die Liebe nennst,
wenn Du mit irgendjemand pennst
das ist für mich nur Rammelei.
Ich hoffe die ist hier bald vorbei.
KatzenschattenVom Vögeln habe ich auch genug,
abgefahren ist mir dieser Zug,
will in neue Tiefen gehen
übern Tellerrande sehen.
Demon17So fällt der Mensch und schlägt hart auf
Wenn er macht dauernd einen drauf
KatzenschattenSchicksal nennt man dieses Leiden,
doch soll man stets alleine bleiben?
Katzenschatten(Nachtrag, weil es vor 3 Beiträgen gepasst hätte:

Genau wie ich, so weißt auch Du:
Sex und Liebe sind zwei Schuh',
doch sollen mir die Füß' nicht frieren
muss ich mich mit beidem zieren. )
Demon17Er kann's nicht lassen und weiß genau
mit solchen Versen gibt es nie ne Frau :p
KatzenschattenSei Dir dessen nicht so sicher:
Schließlich hab' ich eine! *kicher*
Demon17Na, dann kannst Du sie bestimmt betören
und lyrisch ihre Leidenschaft beschwören. :)
KatzenschattenEs berauscht der Frau die Sinne
wenn der Mann beherrscht die Minne.
Demon17Ja da tanzen die Hormone
wenn er küsst ihr die Limone ...
KatzenschattenMeine Frau, die heißt Simone!
Dies ist kein Witz, oh guter Mann;
wer mag da noch sagen
dass Zufall nicht reimen kann?
Demon17Ja das Leben spielt so manchen Streich.
Manchmal wird mir schon die Birne weich,
wenn die Silben nur so flippen
und die Finger sinnfrei tippen.
KatzenschattenSo lass die Finger machen
entwickeln manche Sachen
Demon17Doch sind die Finger noch so flink
bedarf es doch des Geistes Wink
damit sie aus dem Takt geraten
So, mich ruft der Sonntagsbraten!
KatzenschattenDas größte Chaos tief in mir
wohl geordnet auf Papier
Demon17Doch wenn Reim und Versmaß stimmen
muss man oft den Inhalt trimmen.
Besser ist es umgekehrt,
wenn es nicht die Musen stört.
KatzenschattenDie alten Musen waren noch wirklich frei
doch dank der Regelpoetik war dies vorbei.
Alle Kunst in Form gezwungen
Lieder strikt nach Norm gesungen.
Demon17Nö, das ist nun auch nicht wahr.
Die Göttin, die sie einst gebar,
war eine strenge Mutter gar.
Das währt nun schon 2000 Jahr'.
KatzenschattenSo war es freier Geist der Pupertät
der Muttern nun von dannen schwebt?
Demon17Es ist die Kunst mit Form und Sinn
zu teilen, dass was in Dir drin.
KatzenschattenSo wird Gefühl im Wort geboren
und somit wird es nicht verloren.
Demon17Ja manche Worte leben doch sehr lange
noch nach dem Tod, da wird mir bange.
KatzenschattenSie sind Gefühl, sind Energie!
Sterben werden sie so nie!
Demon17Schade nur, dass wie nie erfahren
ob Kommende das Wort bewahren.
Das ist des Künstlers Ironie,
die Bitterkeit der Poesie.
KatzenschattenSo wird es sterben
ohne jegliche Erben...
Demon17Ja falls die Deutsche Nationalbibliothek es nicht bewahrt,
dann wird es nicht mal aufgebahrt.
KatzenschattenVielleicht wird nur ein Grabstein bleiben
auf dem die Nächsten weiterschreiben.
Demon17Auf diesem Grabstein schreiben wir,
noch steht er, wie seit viele Jahren hier.
KatzenschattenVers um Vers, und immer weiter
bis uns holt der vierte Reiter.
Demon17Danke für das Stichwort:
------------------------------

Der vierte hat ein fahles Pferd
für Krankheit, Furcht und Niedergang.
Da ist dann nichts mehr unversehrt
Ein Klagelied als Abgesang,
ist alles was der Letzte hört.

Danach ist alles einerlei,
die Menschen sind der Sorgen frei.
Nun rate wer die Reiter sind,
mein leichenblasses Schattenkind?

(Aus: Vier Reiter by demon17)
KatzenschattenJa, wer sind die vier denn nur?
Untergang der Streitkultur,
die Losigkeit des Niveaus,
oder Tod der Technik bloß?
Schizophrenes Fußgewand?
Spammen, Trollen, Unverstand?
Demon17Er nannte es den Aderlass
Der Geist ist fort das ist ein Spass.
Ein Forum wäre kein Problem,
die Frage ist doch nur für wen?
KatzenschattenFür Dich.
Und mich.
Demon17Für uns reicht dieses Restchen hier
Die Stille herrscht nach all der Gier
KatzenschattenMit edelster Grabesruhe
ist nun gefüllt auch diese Truhe.
Demon17Drum werfe nicht den Schlüssel weg,
so viele Perlen liegen hier im Dreck.
KatzenschattenDergleichen würd' ich niemals tun!
Lass' diese Kunst mitnichten ruh'n.
Demon17Ich habe mein System gepflegt
mal richtig gründlich ausgefegt.
Es saust das Teil durchs Internet,
Ein Wimpernschlag für dieses Brett.

Zwölf Jahre alt der Celeron
doch läuft gar so schnell davon
ganz ohne active X und add-on
ein Viertel GB Ram das reicht schonn.
KatzenschattenMeinen zerschoss ich all zu oft,
nie lief er länger als gehofft.
Ständig fing ich mir was ein
auf bösen Seiten, das wird's sein.
Demon17Ja so geht es mit dem Neuen
man weiß nicht, soll man es bereuen?
Ein Virus oder Hardware wars
Bei Linux bleibt der Bildschirm schwarz
Ich bastle noch Weilchen wenns mich packt
Sonst wird bald ein refurbished eingesackt.
Für hundert Moppen ganz salopp
Es macht nix wenn die Kiste floppt
Im Grunde hab ich ein Museum,
wenn einer stirbt spiel ich's Te Deum.
KatzenschattenDeshalb heißt es seit ehedem:
Tausch niemals rennendes System.
Demon17Ach es ist mir einerlei.
nun hab ich zwei
bald sind es drei.
da kann man schon mal was riskieren
und mit Teilen gar jonglieren.
Computing ist ein Lernprozess
Es hat ja Zeit, was soll der Stress?
KatzenschattenVielleicht stabilisiert sich diese Schose
durch Anschluss einer Mac-Keksdose.
Demon17Ich schalte auf die Frühzeit um
dafür bleibt der Rechner stumm.
Bald ist Urlaub, dann ist Zeit
da mach ich alles starbereit.
KatzenschattenWenn es laufen soll gescheit
braucht es manchmal etwas Zeit.
Demon17Ja, da lasse ich mir Zeit
es war ja schon zum Schluß soweit
dass alle Stunden eines Tages
vor dem PC gesessen ward
Die Leidenschaft, Passion sie war es
doch es wurd' mir viel zu hart.
KatzenschattenWenn man nur den Bildschirm starrt
man sich schwer nach draussen wagt.
Demon17Ja die Sehne spannte schon
und die Nerven flohn davon
Es war wirklich nicht mehr schön
Ich kann es selbst nicht mehr verstehn.
KatzenschattenSelbst die Augen tun schon weh
allein ich aus dem Fenster seh'.
Demon17Ach da lacht die Sonne rein
und das Fahrrad glänzt so fein.
Da kann ich mich doch drüber freu'n
und tret in die Pedale rein.
KatzenschattenWären die Mücken nur virtuell
verging der Spaß nicht ganz so schnell.
Demon17Mich hat bisher noch nichts gestochen
Doch das Schaltwerk ist mir letztes Jahr zerbrochen
Nun fahr ich nicht mehr gar so steil bergan
und schau den Osning mir von unten an.
KatzenschattenIch meinte nicht die stechende Brut
deren Bestimmung unser Blut,
meinte die, die klatschen ins Gesicht
wenn man durch die Welten zischt.
Demon17Ach, ich fahr da ganz gemächlich
im Sommer öfter schon mal täglich
ein Stündchen durch den Sonnenschein
und halte mir den Bauch so klein.
KatzenschattenSolange die Tour
führt durch Natur,
und nicht allein nur
durch zu enge Straßen
wo Rennradfahrer rasen
und Autos uns're Luft vergasen.
Demon17Ach es gibt hier nette Wege für das Rad
Da kann man strampeln Nacht und Tag
Nur geht es leider ständig auf und ab
Ein Sechsgang der muss schon sein
drum nahm ich Urlaub ach wie fein
und bring den Hirsch gar bald zum laufen
auch muss ich noch ne Kiste kaufen
und das Auto reparieren
sonst muss ich noch zu Fuß flanieren. ;)
KatzenschattenOb Spazier oder Stuhl:
ein Gang ist noch kein Ghoul.
Demon17Nun hab ich einen der was ;
am Fahrrad ist noch manches dran.
Ich hoffe s'wird bald repariert,
damit mein Leib Gesundheit spürt.
KatzenschattenIch müsst' nur die Pump' bemühen
damit mein Rad kann Funken sprühen.
Press' gar brutal die Luft in den Schlauch,
danach werden die Pedale getreten auch.
Dies alles lässt's brav über sich ergehen
ohne lautes Klagen und um Gnade zu fleh'n.
Mein Rad ist so was von devot
und es ist schwarz so wie der Tod.
WüstiOh ich liebe es auch Rad zu fahren,
für fünzig Taler mir ein neues letzte Woche
gegönnt hab`. Ein rotes ,
ganz altes Modell.
Damit bin ich wieder schnell.
Der wollt`erst siebzig haben,
vielleicht war ich ein
Geizkragen ? Es sieht aber
nicht so besonders aus ,
allerdings hat es eine Dreigangschaltung,
also Luxus , war wohl doch zu geizig,
und Katz`nschatten eine Frage hab ich
gehst Du oder fährst du mit Radel
immer zu Arbeit?
KatzenschattenS-Bahn
fahr'n,
tu ich
täglich.
Wüstidas klingt nicht langweilig,
kann man doch immer viele Leute sehen.
Bus und Bahn fahren liebe ich
übrigens dazu.
Nur bei mir hier ist um acht
Ruh (Schei.. ich weiß nicht wie man diesen Strich macht)
Dann kannst lange warten auf einen Bus....
KatzenschattenAuf manche Leute und deren Geschichten
könnte ich sehr leicht verzichten,
von den Gerüchen ganz zu schweigen
wenn sie zu sehr zur Nähe neigen.
Da wird gedrängelt und geschuppst
manchmal wahrnehmbar gepubst
und der Trunkenbolde hat es viel
hat Lautern wieder Fußballspiel.
WüstiJa ok du hast schon Recht,
auf solche zu stoßen ist eher
Pech.
Das muß ich auch nicht haben,
früher habe ich immer nur geflucht
wenn so Tussis mit Bruno Banani
kamen in den Bus, oder standen
vor oder hinter mir.
Das riecht echt widerlich ,
sag ich Dir.
Zum Glück ist dieser Duft
nicht mehr im Trend......
KatzenschattenManchmal muss man dankbar sein
riecht ein Mensch nicht wie ein Schwein.
Demon17Ja das Busfahr'n ist ne echte Plage!
Wer dann noch auf die Bahn umsteigt,
hat den Termin schon halb vergeigt
Allerorten hört man diese Klage.
KatzenschattenIch will es gar nicht wissen
wieviel Stunden meines Lebens
ich am Bahnhof stand und
auf einen Zug wartete vergebens.
Da wird gebaut und oft gestreikt
auf Kosten meiner Lebenszeit.
Demon17Nun das Thema bin ich leid
verplant wird so die ganze Zeit
spontan geht einfach gar nix mehr
im öffentlichen Nahverkehr

Dann lieber einen kleinen Wagen
da kann keiner teuer sagen.
Da komm ich mit von a nach b
und das Geld tut auch nicht weh.
KatzenschattenIch versuche noch so lange es geht
zu verzichten auf ein solches Gerät.
Demon17Vielleicht nicht von der Hand zu weisen.
Der neue Wagen wird so schnell ein altes Eisen.
Man kann auch anders schön verreisen.
KatzenschattenBeim Autofahren wird man vielleicht nicht nass
doch entpuppt es sich als bodenloses Fass:
Ständig frisst es Geld, durch Sprit und Steuer;
mir ist so was viel zu teuer.
Demon17Ach es geht so momentan,
vielleicht fang ich von vorne an
und fahr wieder schwere Laster.
Dann hab ich wieder reichlich Zaster.
KatzenschattenNeugestartet wird hier auch
mit flauem Gefühl tief im Bauch:
Kündigung heute abgegeben
ab Juni dann ein neues Leben.
Demon17Oh da wünsche ich viel Glück!
Schau nach vorne nicht zurück!
Manchmal tut Veränd'rung gut.
Mein Respekt für Deinen Mut.
KatzenschattenIch verneige mich voll Dankbarkeit,
dieser Schritt war an der Zeit.
Der alte Job, der war's nicht mehr
drum fiel der Abschied nicht so schwer.
Demon17Blick nach vorn
und nicht zurück.
Geh nicht mit Zorn
und such Dein Glück!
KatzenschattenFrohen Mutes in das Neue
glaube nicht dass ich bereue
diesen Schritt getan zu haben
werde mich an Freude laben.
KatzenschattenDämon, Dämon:
ich beschwöre Dich!
Diese Reime
ohne Dich endlich...

Zum Tode verurteilt
sinnlos die Zeit
in der ich Reime erkohrte
damit hier nichts verdorrte!
Demon17Ja nun ist es wirklich aus
Dieses Elend, welch ein Graus
Das Ganze hat sich tot gelaufen
Demon muss nun Wasser saufen.
Der Spirit ist hier längst entfleucht
Die Schatten hat der Neid verscheucht.
alienfaithSo dachte er, der Kopf schien leer,
doch siehe da, in manch tiefer Nacht,
ward durch des Mondes Kraft
der Geist gelegentlich erneut entfacht.
Demon17Na in meinem Alter lässt es nach
Man lässt es abgehen mit gemach
Die ganzen Kompromisse sind gemacht
und haben's leider nicht gebracht.
KatzenschattenWort für Wort dem Tod entgegen;
sei es nur der Hoffnung wegen.
Demon17Der Tod der Schattenwelt er naht,
bald sind die Schwarzen aufgebahrt.
Süß der Geruch des Todes weht.
Es ist doch alles viel zu spät.
Mein lieber Katzenschatten lebe wohl
Mein schwarzer Traum ist leer und hohl.
KatzenschattenIst dies nicht das Grufti-Sein?
Zurückzubleiben ganz allein?
Demon17Die Leute wollen Party feiern
und dieselben Lieder leiern
Das ist OK nur ist es schlicht,
sublim ist es beileibe nicht.
Ich tanz da ab und damit gut
vergossen ist das schwarze Blut.
KatzenschattenIn einem Club war ich lang nicht mehr
und kann es beurteilen nicht daher.
Demon17Ach was solls das macht ja nichts;
das Schwarz es liebt den Tod des Lichts.
KatzenschattenSolang noch dunkle Klänge schallen
in so manchen myst'chen Hallen
wird es düster in uns sein,
wird schmecken edler Wein,
daheim, im Mondenschein.
Demon17... und wenn der letzte Ton verklingt
Neonlicht Das schwarz verschlingt
KatzenschattenKnicklicht statt Grabstein...
das darf nicht sein.
Demon17Auch das ist nur noch Schnee von gestern,
gegangen sind die scharfen Schwestern,
oft geschieht nichts wochenlang
das Sterben nimmt so seinen Gang.
KatzenschattenDie große Party ist vorbei
doch dies ist mir einerlei.
Demon17Ja es schrumpft so vor sich hin
und ich weiß leider nicht wohin.
Selbst meine Reime werden schlechter,
Wenn's keiner liest gibt's keine Wächter.
KatzenschattenUnd während wir so hinsinieren
über Szenentod und Sensenvater
spüre ich doch ganz genau
das schwarze Blut in meiner Ader.
Demon17Ja der Spießer Heuchelei
macht mir auch den Sinn nicht frei
Vielleicht muss das Schwarze schrumpfen
um nicht weiter abzustumpfen.
KatzenschattenSo dreht uns das Rad der Zeit
zurück zur Einzigartigkeit.
WüstiAus Spaß sich verkleiden,
in alten Zeiten schwelgen
find`ich nicht schlimm.
Ich glaub' aber das dunkel sein
alleine gibt nicht genug
Lebenssinn.
Erst Recht nicht,
wenn du bist alleine
damit weit und breit.



*Das war vorher zu lang*:o
*Man war das vorher grottenschlecht gereimt *lach*
*Weniger ist of mehr*
Demon17Nur wer am Tag das Licht verliert,
die Nacht in seinen Adern spürt.
Wenn der Geist bei seinen Schatten weilt,
das Schwarz die Wunden sanft verheilt.
KatzenschattenFeinster Balsam für die Seele
wenn ich mich dem Tage stehle.
Demon17Doch graut der Morgen allemahl
von Bergeshöh' bis in das Tal.
Wenn Nächte keine Macht besitzen
des Lichtes Klingen munter schlitzen.
poisonDoch treff ich auf die Nacht erneut
alt vertraut, ein ew`ger Freund
Spüre dort, was längst verloren
lebt noch immer - tief verborgen
Ein Keim der Hoffnung -
fortbestehen
in all uns`rer samtigen Pracht
geführt der Kampf,
der die Nacht zum Tage macht

(verzeiht das off-topic, aber ... meinen Dank für die Inspiration die dieses Board, die ihr mir noch immer bietet, muss ich nun doch noch anhängen ... )
Demon17Kein Kampf entführt den Geist auf schwarzen Schwingen.
Für so was kreuzt man nicht der Schwerter Klingen
In milder Trauer sanft der Welt enthoben
ist manche Seele viel zu hoch geflogen
dem Streit der Welt so weit entronnen
so hat der schwarze Traum begonnen ...
KatzenschattenDoch dann das grausige Erwachen
voller Schmerz und solchen Sachen.
Wenn Augen durch das Licht selbst leiden
möcht' ich lieber nächtens bleiben.
poisonSo gebt mir sanftes Kerzenlicht,
denn dieses schmerzt die Augen nicht
wenn aus der Ferne die alte Musik erklingt
und tief in meine Seele dringt
dazu ein Glas mit funkelnd rotem Wein -
gelindert kurz die täglich`Pein
Demon17Doch die Seele klingt nicht mehr,
längst zerissen ihre Saiten
und das Herz ist ach so schwer,
vor Sehnen nach den dunklen Weiten.
poisonSo zieh ich rastlos durch die Welt
zu finden etwas, das mich hält
geniess die bittersüsse Schwere,
denn auch diese bezeugt -
ich lebe
Demon17Das Leben wird meist überschätzt.
Da sind die Leute ganz entsetzt,
wenn es dann ans Sterben geht,
weil man das Ganze nicht versteht.
poisonDu meinst, der im Himmel macht Dich froh ?
Ich weiss nicht recht, denn ich seh`s so :
Statt Sisters, Nephilim und Cure
erklingen Harfensaiten nur ...
Man gibt Dir bald ein weisses Hemd,
die Farbe scheint dir völlig fremd ...
Statt Met trinkst Du Ambrosia
und denkst - "das ist doch jetzt nicht wahr !!"
Von der Natur bleibt Dir nichts mehr,
nur Wolken ziehen - hin und her ...
und so weiter und so fort -
nein, dieses wär für mich kein Ort ...

ich halt es mit unsterblichkeit ...
denn somit hab ich ewig zeit
Demon17Auch wenn der Mensch zu Staub zerfällt,
es gibt nur die eine Welt.
Das Sterben ist ein Übergang
doch niemand je die Antwort fand,
wohin?
KatzenschattenIm Moment in dem wir gehen
werden wir dies wohl sehen.
Doch wird man den Tod wirklich "erleben"?
Noch kann ich da nicht Antwort geben.
poisonVergangen wie des Herbstes Blumen
das letzte Blatt vom kahlen Stiele fällt
verweht in unbekannte Weiten
und schnell vergessen von der Welt ...
Wüsti[COLOR=seagreen]Manche Seele war schon lange tot,
als der Sensemann sie geholt.
Manche waren nicht sehr nett
so das zum Ende fast kein
Hahn mehr hat, nach ihnen
gekräht, denn
man erntet was man säht. [/COLOR]
KatzenschattenDie wie im Unkraut schönste Blüten
damals in der Asche glüten
wurden vernichtet und entfernt
und nichts hat man daraus gelernt.
poisonWie soll der Mensch dennn etwas lernen,
wenn ewig Arroganz ihn treibt?
Nur "ich, ich, ich" sein ganzes Streben -
damit verändert er nie die Welt ...
KatzenschattenNein, er häuft nur an sein eigen Geld,
glaubt, dass nur dieses zählt
damit ihn nicht die Armut quält,
verliert sich ganz in diesem Wahn,
ausgerichtet ganzes Sein,
vergessen wie leicht Träume war'n
und am Ende ganz allein.
Wüsti[COLOR=seagreen]Was soll man machen wenn Menschen die einen nicht kennen verlachen, sich über sie lustig machen. Wenn man doch nichts böses hat getan wie soll man nett bleiben, wenn einem niemand nett begegnen kann. Es sind diese Menschen mit wenig Verstand, sie machen diese Welt krank.[/COLOR]

[SIZE=1]Entschuldige Katzenschatten, hatte es erst nicht richtig gelesen, Du zählst sicher nicht zu denen für die nur das Geld zählt................[/SIZE]
KatzenschattenDie Dummheit ist der Untergang.
Niveaulos wird der Abgesang.

[SIZE=1]alles gut, Wüsti :)[/SIZE]
KatzenschattenUnd mancher schreit nach Gottes Staat
damit er was zum Glauben hat.
poison"Gottes Staat" war gar nicht schlecht,
wenn ihr denn von Liebe sprecht -
bis dann das Wort der Kirche kam
und alles auseinandernahm ...
Katzenschattenund weise Menschen verbrannte
und damit altes Wissen verbannte...
Demon17...und wenn die Toten auferstehen,
die Dummheit wird nicht untergehen!
KatzenschattenSchwer sich ihnen zu erwehren
da sie sich wie blöd vermehren.

[SIZE=1]welcome back Demon! *freu*[/SIZE]
Wüsti[COLOR=darkblue]
Ja,von Dummen gab es schon immer mehr
ich dachte erst du meintest solche wie mich,
doch das glaube ich nicht.

[/COLOR]
Demon17Es ist die Hybris wie mir scheint
die all die Deppen sehr vereint.
Nun ja man sieht sich selber nicht.
Dies Lamento ist ja auch nur schlicht.
KatzenschattenWenn ein Verhalten nicht gefällt
ein Urteil meist sehr schnell gefällt.
Demon17Wenn Vorurteile kleine Münzen wären,
würden wir vor lauter Millionären,
die Arbeit ganz und gar einstellen,
und ein Urteil nach dem ander'n fällen.
KatzenschattenNiemand würde mehr entarten
wenn alle still auf's Ende warten.
poisonJedoch ist Stille alles was Dir bleibt,
wenn Du verbrannt zu kaltem Eis
Jede Illusion wurd Dir zerstört und jedes Wort blieb ungehört ...
Du keine Seele fandest, die zu Dir gehört ...
Warum noch flüstern, sprechen, schrein - wenn aufgehört hat alles sein ...
die Inspiration keine Nahrung mehr fand,
so stehst du einsam nun am dunklen rand ...
verloren, vergessen, allein ...
KatzenschattenOhne jeden Reim
kann kein Dichter sein
Demon17So stritt schon Goethe mit dem Vater.
Nein was war das ein Theater!
Wenn wir aber knitteln fein,
muss der Reim schon sauber sein.
KatzenschattenAlso sprach höchstest Gericht:
"Nur gereimt ist's ein Gedicht!"
Demon17Der Endreim ist's, genau gesagt
der jeden wahren Dichter plagt.
Der Stabreim ist nicht mehr gefragt,
ist er doch heute arg betagt.
Ach, denke ich an Hölderlin,
was wäre Dichtung ohne ihn,
kommt mir das Versmaß in den Sinn.
Der Rhythmus ist seit Anbeginn
Euterpes liebstes Musenkind,
ein wunderbarer Götterwind.
Doch als die Dichter dies vergaßen,
starb ihre Kunst gewissermaßen.
KatzenschattenIn meinem Herzen lebt sie fort
in diesem kleinen Schattenort.
Demon17Ach war das damals eine Pracht,
als jedes Board der Lyrik Macht,
gebührend zollte den Tribut
und Seelenfeuer brannten voller Glut.
KatzenschattenDennoch mag ich nicht verzagen
und weiter meine Verse wagen.
Demon17Vielleicht kehrt einst die Zeit zurück,
ein leises Lächeln voller Glück.
KatzenschattenAuch wenn ich es nicht glaube jetzt
stirbt die Hoffnung doch zuletzt.
Demon17Die Zeit verging, das Leben brannte
weil der Tod den Tran verbannte;
doch schlich sich dieser wieder ein
und Essig wurd' der dunkle Wein.
KatzenschattenDieser schmeckte nicht so sehr
doch wollten alle davon mehr.
Demon17Wo sind sie nun die Schattenkinder?
Da war ein Hype und dann gelinder
gesagt kamen die Akustik-Schinder
nun ist die Szene ausgelaugt,
zuviel Kommerz hat dran gesaugt.
KatzenschattenSelbst für die Werbung ausgeschlachtet,
trotzdem süß, wenn man d'rauf achtet.
Demon17Nun ja das ist der schale Rest
vom rabenschwarzen Seelenfest.
poisonSchon immer war es : kommen - geh`n
so vieles ward nicht mehr gesehn
doch nichts löscht die flamme, die in uns brennt,
wird uns auch so manches fremd
zu sehr verbunden mit der Welt,
die Ursprünge zusammenhält ...
Wie könnte man je seine Seele verleugnen,
selbst, wenn ich`s wüsst ...
ich würd nicht folgen ...
KatzenschattenFolgte ich stets allem Neuen
würd' ich es schon bald bereuen.
Demon17Das Neue ist so neu nicht mehr
schon lange sampeln allzu sehr
die Musiker den alten Sound
was meine Ohren sehr erstaunt.

Auch Mittelalter ist nicht neu,
das sage ich her ohne Scheu,
die Folkies waren immer schon
mir eigentlich zu monoton.
KatzenschattenBesser als der Pohle-Bengel
mit seinem seichten Blutgeengel.
poisonheisse Damen, Lack und Leder,
ersetzen nicht die Kraft der Feder ...
dennoch ist pohl mir lieber,
als Techno und der Rapper "Lieder" ...
Demon17Einst sangen die Goten
die Lieder der Toten.
Nun ist der Tod verbannt
aus seinem Schattenland.
WüstiWenn du lebende Tote willst sehen, mußt
du nur mal in die Einkaufsgassen geh'n....
Demon17Die Kunst den Tod zu inszenieren
wirst Du dort nicht finden, höchstens frieren.
Katzenschatten... in der Kälte, gemacht von jenen
die sich nach der Sonne sehnen,
die uns wollen nicht verstehen
und auf uns hinuntersehen,
auf uns Gruftis, lieb und zart.
DOCH denen sei jetzt offenbart,
dass wir im Tode mehr erleben
als sie in ihrem ganzen Streben.
Demon17Erst in der tiefen dunklen Nacht
Romantik sanft erwacht.
Doch in dem Tiefgang der Gefühle,
erfriert das schwarze Herz vor Kühle
der Welt, die doch zur Sonne starrt
und auf der Freude stur beharrt.
WüstiAuf die schnellebige Freude verharren
wir nicht, dennoch sehnt sich auch das
schwarze Herz nach dem Sonnenlicht
Will lieben, lachen, weinen,
will tanzen in den Tod hinein.
Katzenschatten[SIZE=1]Fremdlyrik:[/SIZE]
Alles dreht sich um mich her;
die Welt versinkt im Farbenmeer;
wenn ich tanze...
mit Dir tanze...

Engumschlungen,
Du und ich,
im Abgesang,
verliere mich.
Es kann kein Leben
ohne Dich geben!
Demon17Ja die Liebe ist ein Mythos der Romantik
Viele Sänger lieben Herzeleid-Semantik
Doch gibt es viele kalte Herzen
die sich fürchten vor den Schmerzen.
Vergessen ist der alte Traum
von Ewigkeit in Zeit und Raum.
Ein Wahn den damals viele teilten
mit Wunden die noch nie verheilten.
Nun sucht schön brav das kleine Glück
Dämonen können nicht zurück
Wer in den schwarzen Abgrund sah
wird niemals mehr, dass was er war.
poisonEin kleines Glück kann es nicht geben,
für alle, die nach höh`rem streben ...
Ein bisschen Freud´, ein bisschen Leid
hat mir genügt zu keiner Zeit
Von allem will ich stets noch mehr,
auch, wenn es macht das Leben schwer ...

schweig - Verstand - schweig einfach still ...
das Herz will nun mal, was es will
Demon17Ja, die Romantik kennt nur Dramen,
niemals doch zeigt sie Erbarmen.
Denn sie lebt nur in den Herzen.
wenn diese brennen voller Schmerzen.
Sie ist die Liebe und der Tod,
der Feuerschein in jeder Not.
Wüsti[SIZE=1]Sorry, für das verwenden eines alten Reimes, doch ich mußte da heute dran denken, wie Katzenschatten das hier mal meinte und so lachen. [/SIZE]

[QUOTE]Manchmal muss man dankbar sein riecht ein Mensch nicht wie ein Schwein.[/QUOTE]


Da stimme ich mit Dir ein.
WüstiAber das muß beides nicht sein weder Schweinegeruch noch Banani oder
anderes übertriebene Parfüm, finde ich beides gleich schlimm.
poisonRomantik heut ? in dieser Zeit ?
Neandertal ist nicht mehr weit ...
Vorbei die Zeit der grossen Worte ?
Der Freund nennt Freundin nun schlicht "Torte" ...
Der Mann kaum wagt, Gefühl zu zeigen,
passt nicht ins Weltbild,
welch ein Leiden ...
Er möchte gern sie glücklich sehn,
doch hat die Kraft nicht, sie zu verstehn...
Demon17Ach ja das Weib bleibt unverstanden
Auch Barden nie den Schlüssel fanden
zur zarten Seele in der höchsten Minne
Vor Herzensleid brach oft die Stimme
Die Liebe blieb stets unerfüllt.
Der Hunger wurde nie gestillt.
So wurd das Sehnen nie banal.
Die Holde war niemals trivial.
Für die gemeine Fleischeslust,
nahm man Mägde sich zur Brust.
KatzenschattenRasch gebraucht der Sehnsucht wegen
wurd' zerstört so manches Leben.
Demon17... und wenn sie nicht gestorben sind
dann kommt bestimmt das nächste Kind.
KatzenschattenIn eine Welt hineingeboren
die sich selbst schon lang verloren.
So schrei, mein Kind, schrei vor Schmerz!
Vielleicht erreichst Du so ein Herz;
eins, das nicht gemacht aus kaltem Stein,
eins, das bleiben will nicht mehr allein.
Demon17Ja die schwarzen Herzen sind oft kalt,
ausgebrannt und viel zu alt.
In den tiefen Winternächten
spielen wir mit dunklen Mächten
und die Liebe friert im Eis,
kaltes Feuer brennt nicht heiß.
poisondoch selbst kaltes feuer birgt die kraft,
die ungeahntes neu erschafft ...
KatzenschattenKonserviert und tiefgefroren
wartend auf das Neugeboren.
Demon17Dann sieht man auf dem WGT,
kaum das geschmolzen ist der letzte Schnee,
das Kind im Gothic Outfit mit der Mutter
und beide stehen gut im Futter.
KatzenschattenDoch meist sind süß die schwarzen Strampler
bevor sie wiegen wie ein Dampfer.
poisonwas spricht gegen ein gut gefüllt` korsett ?
der anblick ist doch oft sehr nett !
einst war es diese art der weiblichkeit,
die männerherzen hat erfreut ...
KatzenschattenDieses war vor langer Zeit:
das Becken hübsch und eher breit,
mager sein als unschön galt,
man solches Weib als Armes schalt.
Demon17Es quillt der Speck es bebt der Busen,
in viel zu engen schwarzen Blusen.
Da hilft nicht Mider noch Korsette,
es leppern sich die Körperfette
und weil der Frust ist schon so groß,
da geht das Fressen wieder los.
Mein Auge sucht noch voll Verlangen
Romantik, Trauer, doch mit Bangen,
erkennt es, dass es sinnlos ist.
Der Tag ist schal, die Nacht wird trist.
KatzenschattenWo sind sie hin die armen Seelen,
die voll Verzweiflung sich noch quälen?
KatzenschattenHat die Zeit sie schlicht verdorben,
oder sind sie still verstorben?
Demon17Es brennt die Jugend 5-6 Jahre
dann wird sie alt, vergisst die Lieder
die Seele liegt bald auf der Bahre
das schwarze Feuer brennt nie wieder.

Nur wer die Sehnsucht niemals stillt,
den Alltagstrott durch Wechsel killt,
wird auch in hohen Jahren
noch Glut in Asche aufbewahren.

Der Mensch wird faul durch Sicherheit
es lebt nur wer den Tod gefreit.
WüstiWer will schon immer ein Jungspund sein?
Erfahrungen kann ich nennen mein
ließen mich stärker werden
Manche machen wohl wenig und sind
dumm wenn sie sterben

Manche werden durch Zwang sich der
Gesellschaft zu unterwerfen stumpf,
sie kommen aus dem Sumpf wie Zombies und
pöbeln gerne rum oder stechen anderen in den Rumpf.


:q


du willst sein jung,
ich weiß nicht ob das stimmt
bin enttäuscht dass du mich
hier hast hängen lassen
als einige begannen
mit Dreck auf mich zu werfen
mich zu beschatten
darum musste ich erst mal gehen,
eigentlich wollte ich es sowieso nur nicht für
immer, aber ist es nicht irgendwo egal sage ich mir
was sie sagten diese Spinner
Ein gebrochenes Wort oder Grabesruhe was ist schlimmer?
KatzenschattenSchlimm empfinden ist subjektiv,
allein die Wahrheit wirkt so tief.
Schatten Bestandteil eines Lebens,
Vergebung suchen stets vergebens.
Einsame Schreie in der Nacht,
von allen And'ren ausgelacht,
findest allein Du Deinen Weg
bevor ich mich zu Dir leg'
zusammen, für immer, ins kalte Grab,
Erde, Blumen und ein Sarg.
Regen fällt vom Himmel nieder,
dunkle Engel singen Lieder,
von einst, damals, von alter Zeit,
von Tränen, Kummer, voller Leid,
von Liebe, viel zu früh gestorben,
junge Früchte, zu schnell verdorben.
Alte Lieder, verweht vom Wind
und wir bleiben, was wir sind.
Demon17Noch brennt ein Feuer tief im Herzen
noch spüre ich die Seelenschmerzen
noch ist der Tod mein treuer Freund
noch nervt es wenn die Sonne scheint.

Ich werde nie "erwachsen" sein
eh'r hack ich mir 'ne Axt ins Bein
denn stirbt mein Traum vom Untergang
ist es nicht mehr von Belang
ob der Körper noch intakt
wenn der Geist zusammen sackt.

Nur wenn ich lebe aus dem Vollen,
kann ich meiner Göttin Ehrfurcht zollen,
ganz ohne Kompromiss-Vernunft.
Totalitär verbrenne ich den Sumpf
aus Trübsinn, Frust und Mittelmaß,
in dem ich meinen Traum vergaß.
KatzenschattenMöchte nicht verkümmern
alleine unter Trümmern,
mag tanzen, weinen weiter,
voller Trauer und doch heiter.
Zu früh ist's für den Abgesang!
Noch schwingt in mir der schwarze Klang.
Alter Dämon, Dichterfreund:
mich hat es sehr gefreut
mit Dir zu reimen durch die Nacht,
geweint hab' ich und auch gelacht.
Zusammen mit Dir Verse flechten
war mir wert in all den Nächten.
Danke, Dämon, will ich sagen,
möchte gar nicht weiter klagen.
Die Zeit zum Abschied ist gekommen...

[I]schreib was Dämon, bitte...[/I]
Demon17Ach Katzenschatten Verseschmied
schon wieder dieses Abschiedslied
Der Schmerz währt nun schon viele Jahre
Seitdem der Tag die Nachtwelt tötet
und dreist dabei nicht mal errötet
Nun liegt sie auf der Totenbahre
und Du sprichst von Abschied mir
das tut weh drum dank ich Dir
Nicht weil ich diese Sehnsucht mag
sondern weil die vielen Verse (Es gibt keinen Reim auf Verse) :(
die wir teilten Nacht und Tag
die letzte schwarzen Lyrik sind,
bevor auch diese Lied verklingt.

Hab Dank und genieße diese Nacht
Das Ende ist nun bald vollbracht.
Ich werde immer wieder nachsehen
auch wenn die Worte uns nun ausgehen.
Das was mal schwarz war ist vorbei,
denn aus dem Traum wurd' Narretei.
Katzenschatten[SIZE=1](oT: doch gibt es: Ferse *g*)[/SIZE]

Vielleicht wird doch ein Wunder geschehen
und wir werden uns hier wiedersehen.
Vielleicht auch an einem and'ren Ort
und werden weiter dichten dort.
Demon17Ach weißt Du noch die Anfangszeit mit vielen stillen Orten
Ein E-Mail dann und wann mit vielen lieben Worten
Da gab es kein Palaver und kein Streit
Gedichte wurden eingesandt von Zeit zu Zeit
das war der schönste Zeitvertreib.
Vielleicht kommt es wieder so
irgendwann und irgendwo
gibt es eine Website dann,
auf der man Lyrik posten kann.

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