| hektate | Ein neuer Tag, ein neues unverbrauchtes Blatt Papier, ein neuer Mut...und ein neues unendliches Gedicht für alle, die am Dichten Freude haben. Also, eure Beiträge sollten an die des Vorgängers inhaltlich anknüpfen...Reimschema sparen wir uns diesmal*g Dann hoffe ich mal auf Eure Beiträge Liebe Grüsse hekti Ach ja....der Anfang....... Im stummen Kreis die Welt sich dreht |
| Vargo | In Hektik jeder Tag vergeht |
| hektate | Substanz des Seins vergeht im Schatten |
| chayenna | verlust des glücks geht schnell vonstatten |
| lost_soul_666 | rastlos ziehn wir durch die welt |
| hektate | die Warheit zeigt sich uns entstellt |
| AngelusUmbrae | drum wenden wir die Blicke ab |
| chayenna | Und nehmen die Sehnsucht mit ins Grab |
| bansheedoll | dort, in der Stille tröstend` Arm |
| jasmine | voll behagen und ganz warm |
| hektate | nährt letztes nach dem Himmel streben |
| chayenna | ein kleines fünkchen mut zu leben |
| Eisdrache | das finden wir in uns`rer Gruft |
| jasmine | Schwarze Engel fliegen durch die Luft. (hätte irgendwie auch gepasst [kam mir gleich als erstes in den Sinn]:aus der die kleine Schlampe ruft ^^) |
| Eisdrache | Sie singen ihre Trauerlieder |
| jasmine | die welt kniet unter ihnen nieder. |
| Eisdrache | und fürchtet sich vor ihren Zorn (jetzt bin ich gespannt ;) |
| jasmine | die Welt aus ihnen neu geborn. |
| Eisdrache | noch ist die Hoffnung nicht verlorn |
| chayenna | doch am ende steht ein helles licht |
| Latona | nun kommt des teufels pflicht |
| hektate | Der eigne Teufel Tugend und Gewissen |
| hektate | Zerreisst das Seelenheil in blutverschmierten Bissen |
| Eisdrache | Zeigt die tiefe, schwarze Gier |
| jasmine | gebärt sich wie ein wilder Stier. (mir fiel da schon wieder ein ganz dummer Satz für diese Zeile ein: Herr Ober bitte noch ein Bier. ich bin einfach doof) |
| Eisdrache | macht auch den Menschen schnell zum Tier |
| jasmine | in seiner Macht sich alles verliert (@Eisdrache: nicht nur reimen sondern auch ein wenig auf den zusammenhang achten.) |
| Eisdrache | Vergessen was das Leben ziert (sorry..meine Gedankengänge........sind heute etwas wirr *entschuldigend schaut*) |
| lost_soul_666 | Vergangenheit ist immer nah, |
| hektate | zerschrien was Zukunftstaum einst war |
| jasmine | In tiefer Dunkelheit versunken, |
| Eisdrache | schon längst von Todessehnsucht betrunken |
| jasmine | Ein Schrei in meiner Seele brennt, |
| hektate | Ein Schrei der Macht von Ohnmacht trennt |
| Lavarius | die Ohnmacht wir im Herzen tragen,... |
| Carcas999 | bisweilen nach der Liebe fragen |
| hektate | ungeboren wurde die Wärme getötet |
| Carcas999 | und das Leid in der Seele festgelötet (ähm..ja ich weiss, das macht keinen sinn :rolleyes: aber irgendwie muss es ja mal weitergehen :p ) |
| pulSar | doch nun.. auf leiterbahnen, die ins leben zeigen... [size=1][color=333333]leid festlöten macht immer sinn! es muß und wird weitergehn..[/color][/size] |
| LordUngol | ...geh wieder los, werd's nicht vergeigen!:D |
| patra | ...werd mich vor niemandem verneigen... |
| LordUngol | ...auch wenn du lachst und glaubst ich täte... |
| patra | ...aussehen wie tante käthe... |
| jasmine | dann lass mich dir sagen die Zeit ist Nah, |
| patra | dir zu scheren dein verdammtes haupthaar |
| LordUngol | jetzt wunders't dich ach, hätt'st doch nicht... |
| patra | zu früh der narretein gefröhnet |
| hektate | Das Feingefühl eines Primaten und der Wille zur Dummheit bestimmen nicht nur euer Leben - sie zeichnen es aus! |
| patra | ...sagte sie und hieb sich in den finger... |
| pulSar | und mit blutigen fingern der erkenntnis bleibt einfach abzuwarten was schwarz und was weiss nun wird... |
| rosenkind | im bunten Meer aus grauen Farben, die Wahrheit stummt erfriert |
| hektate | gar warm blutet sie aus Wunden die stumpfer Wahnsinn ziert |
| pulSar | und sicher ist sie nicht die einzige, die den wahnsinn zelebriert.. |
| lhunondhowen | doch einzig sie kann ich nun sehn |
| Isobel | sie spricht, Ade, ich muss jetzt gehen |
| Carcas999 | und einsam steh ich nun da |
| Sneaky | wie immer, nicht mal mir bin ich nah |
| Lesther | Drum schließe ich nun diesen Tag |
| SoulOnFire | In dunkler Nacht, wie nur ich sie mag |
| hektate | Sie überlässt sich den Gedankenwelten |
| Carcas999 | dort wo nur ihre Regeln gelten |
| jasmine | (langsam wird das hier echt tief, mir schon fast zu niveaulos):confused: |
| Windgestalt | Kalt erscheinen ihre Glieder |
| jasmine | keine Liebe wärmt sie wieder |
| Lionheart | Und alles was ich einst ersehnte |
| Windgestalt | Die Sehnsucht, die Trauer, die Pein...... |
| Midir | das sein in mondins nacht... |
| lhunondhowen | zwei kleine elfelein |
| lhunondhowen | und rennen hin zum Götterschwein |
| Katzenschatten | wo sie leis' verharren |
| Katzenschatten | in seine Augen starren nicht wissen wohin Wo ist der Sinn? In den Augen, den Ohren, |
| flying phoenix | ward ein neuer tag geboren doch der tag, der kommt und geht nur die dunkelheit besteht denn die nacht gehört ins herz |
| Katzenschatten | wo sie findet meinen Schmerz, der fast ward vergessen noch immer besessen. Ich sehe die Elfen staunen |
| flying phoenix | hör des windes raunen und die elfen voller trauer |
| Katzenschatten | triefend nass im Regenschauer, in stiller Hoffnung auf das Licht |
| flying phoenix | dass es die dunkelheit durchbricht denn auch elfen können weinen |
| Katzenschatten | sitzend auf den Steinen weit entfernt vom Waldesgrün |
| flying phoenix | wo die schönsten aller blumen blühn |
| Katzenschatten | Elfenstimmen sanft und gut |
| Unicosya | schüren in kalten Herzen neuen Mut auf das die Schmerzen vergessen sind und nich erschlagend blind |
| Katzenschatten | Was bleibt wenn der Schmerz sich entfernt? |
| Unicosya | es bleibt kein leerer Raum, sondern Platz für neue Gefühle, denn unendlich ist das Maß, mit dem wir unsere Gefühle messen würden, wenn wir es könnten |
| Schattendorn | Sorry aber ich muß Unicosya an dieser stelle ignorieren weil mir auf ihre verse einfach kein Reim einfällt. haben das fühlen längst verlernt (als antwort auf katzenschatten) Schattendorn |
| Katzenschatten | hoffen weiter auf das Licht, doch finden es nicht. Sie sind auf dem Weg |
| Katzenschatten | der für Hoffnung steht auch in finsterer Nacht |
| mistress 9 | um den schlaf gebracht. und die tränen rinnen |
| Katzenschatten | nicht nach aussen, nur nach innen dort wo Leid am größten ist, |
| Seena | wird Licht am wenigsten vermisst |
| ingrevia | denn nicht gebraucht wird's, niemals mehr Dann sieht man nicht den Untergang der ach so üblen, schlechten Welt Wir wollen diese Zeit nicht sehen Lieber lange vorher gehen Zeitpunkt des Tod's sei selbstgewählt |
| myhna | am besten dann, wenns dich gar nichts quält was wärs denn sonst für ein todesspiel? es brächt einem gar nicht viel... doch den andrem umso mehr - |
| Katzenschatten | ...ohne wär' die Seele leer. Das Spiel des Lebens mit dem Tod mit Schmerz und Liebe, dunkelrot. Nicht allein und stärb ich jetzt glücklich und fast unverletzt, will ich trinken von Dir mein Leben.... |
| ingrevia | Auch wenn du's mir willst niemals geben Du hälst es fest, als wär's dein Eigen Ich höre leis die himmlisch Geigen Doch werde ich diese wohl nicht sehen... |
| Katzenschatten | denn nach unten will ich gehen, hinab in den Höllenschlund. Höre jetzt aus meinem Mund: Wegen Dir bin ich hier.... |
| myhna | ... werd nicht gehen ... laß DU mich nicht allein! |
| ingrevia | versuche meine Kraft zu stehlen Es wird dir sicher nicht gelingen gebe auf, denn du wirst fehlen und die Toten für dich singen |
| Katzenschatten | Nimm die Kraft, die ich Dir gebe, sei stark für mich, sodass ich lebe. |
| Windgestalt | Nutze sie, verschwend sie nicht... |
| Katzenschatten | komm mit mir in unser Licht. |
| DevilsDaughter | Viel vom Nichts, noch weniger von Allem |
| Katzenschatten | das mich bewahrt vor'm fallen, in die unendliche Nacht |
| XBurningTearsX | Doch steht das Grauen schon zur Wacht, lässt mich nicht entfliehn, sodass.. |
| Katzenschatten | ich vor Dir stehe leichenblass, kann sagen nicht ein Wort |
| XBurningTearsX | und plötzlich bist du fort! Ohweh, hätte ich doch gesagt,.. |
| Katzenschatten | hätte ich es nur gewagt mich Dir anzuvertrauen |
| XBurningTearsX | und auf dich zu baun! Doch alles ist verloren jetzt |
| Katzenschatten | denn ich habe Dich verletzt in dein Herz ein Loch gebrannt |
| XBurningTearsX | bin vor mir selbst fortgerannt! Oh wehe mir, oh hätt ich bloß.. |
| Katzenschatten | verhindert diesen Todesstoß der Dich aus meinem Leben trieb |
| XBurningTearsX | hinraffte dich, mit einem Hieb der großen Sense blutger Kling' |
| Katzenschatten | dass diesen Weg ich ging kann ich nicht mehr verstehen. Ich wollte Deine Liebe sehen und nicht Deine Verdammnis |
| LilEevee | nun seh ich nichtmal wo du bist verloren in den tiefen |
| ingrevia | Allein bin ich Seit wir Zuletzt beisammen schliefen Und träumten böses nicht |
| Katzenschatten | tief in Dir tief in mir im dunklen Licht im Nebel ich verloren mir schien mit Dir im Leben mich fand fühle dort die reichende Hand die Deine ist es... |
| LilEevee | die Liebe gibt es.. doch war es nur ein Traum nicht mehr als Seifenschaum vergangen als der Tag erwachte |
| Katzenschatten | als das Nein ich erdachte Aufgeben als einzige Lösung schien begann ich mich zu entziehen Flüchten aus Angst zu verlieren durch mein Selbst, mein Gieren Egal !!! Genug der Qual. Mit Dir oh neues Wesen ohne Wissen wo Du gewesen in all den Jahren, in all der Zeit in der ich war noch nicht bereit die Gegenwart für Dich und mich |
| ingrevia | Wissen wir genau doch nicht Ist es furchtbar, ist es traurig Ist es fröhlich oder nicht Die Gegenwart kann viel bedeuten Für unser Leben, unseren Tod |
| LilEevee | nimmt doch das leben manchmal licht auf das wir neues erbeuten als hoffnung in unserer not kann denn nichts schlechter sein und doch so wundervoll so stimm doch mit mir ein |
| Katzenschatten | aus zwei Seelen nur ein Schrein das Schlagen zweier Herzen sich windend noch in Schmerzen das was war bleibt hinter uns |
| ingrevia | neu angefangen, neu begonnen Die Seele schreit noch auf einmal da hat das Schlechte nun gewonnen Oder ist's gut, will's uns ausmerzen |
| Katzenschatten | Nein, diesmal wird die Angst nicht siegen ich bin mir bewusst bei dieser Wahl gehen zu Welten die vor uns liegen ein Weg im Nebel aus der Qual |
| ingrevia | ich werd ihn finden werde suchen Müde gehen Leise fluchen |
| Katzenschatten | Ich kann ihn nicht sehen doch spür ich ihn tief in mir ich folge dem Wissen ich gehe mit Dir |
| Lesther | Kein Wissen ist Macht, und Macht kein Gewissen, drum lass ich bei Nacht von Unwissheit mich küssen. |
| Katzenschatten | voller Neugier, voller Angst und der stummen Gewissheit dass auch du drum bangst denn in dieser Zweisamkeit stehen wir für uns selbst jeder für sich, doch niemals allein so wie die Sterne von Abel/Kain wie deren Sonne du mich hältst. |
| ingrevia | Ich kann in tiefer Nacht nicht sehen Traue mich keinen Schritt zu gehen Will nicht bei dir sein Doch nicht allein |
| Katzenschatten | ich will frei sein in dir sein Meinen Weg mit dir gehn unser Licht gemeinsam sehn dort im fernen Morgenrot |
| ingrevia | Erwartet uns der grausam Tod Eine Nacht noch Dann wird mir Der einzig Wille ganz vergehen... |
| scarabeus | Doch wohin wird er gehen? In eine bessere Zeit? eine Zeit ohne der Grausamkeit? |
| Katzenschatten | Hinein in das Licht dem ich traue nicht doch gehe ich sehend sei es in Dir vergehend. |
| mistress 9 | und ich hoffe noch bang, auf deinen schönen gesang, der mich leiten mag auch wenn ich ihn nicht brauch'. |
| Katzenschatten | und will ich auch stocken ich höre die Glocken auf all meinen Wegen blicke zu den Stegen seh die anderen dort und wandle hinfort. Doch nicht Dich lass allein schreckensblass ich in meinem Leben möge sie mir vergeben doch ich gehe mit Dir zusammen ab hier. |
| ingrevia | Lass dich nicht mehr los Geb nicht nicht mehr her Lass dich nicht ziehen Niemals mehr |
| Katzenschatten | Dies "Niemals", ein böses Wort leb mich jetzt an diesem Ort an dem es gibt nur uns zwei die Gegenwart geht nie vorbei. |
| mistress 9 | unendlich dieser ort nie ist er fort und meine lieb' mit ihm so sanft und ungestüm. |
| Katzenschatten | denn wir stehn hier bei aller Qual dies ist real |
| ingrevia | Und doch nicht wert gedanken daran zu verschwenden |
| Katzenschatten | dann nimm dieses Schwert und lasse es enden |
| Black_penta | Des Lebens Schicksal so zu wenden, Aufdass der Tod dich dann Erlöse |
| Katzenschatten | führt Dein Weg Dich in das Böse wo Haß die Liebe hat besiegt |
| mistress 9 | Und meine Qual geendet - wir mein Grab geschändet? |
| Katzenschatten | von dem der nie vergibt, seinen Schmerz still erträgt |
| mEinBlUT | wird es eines tages kommen was niemand hat erwartet |
| Katzenschatten | ich taumle wie benommen in Gefühlen so entartet hinein in die ungewisse Zeit |
| Teire | Verstreu' ich immer mehr den Keimling, Der durch Leid zum Trauma gedeiht, Die Saat wird wachsen bis sie meine Sehnsucht erreicht, |
| LilEevee | sie wird wachsen bis du meiner Seele verzeihst wird erblühen zu neuem Glück sag, wann holst du mich zu dir zurück wann wird es endlich gescheh'n |
| Katzenschatten | oder wirst Du von mir geh'n? Weil Du nicht mehr glauben kannst, weil zu oft Du Dich verrannst, auf den Wegen Deinem Leben? Brennt in Dir noch mein Licht? |
| mistress 9 | Ich schaue dir doch ins Gesicht und sehe deine Liebe nicht. Warum musste all dies passieren? |
| mEinBlUT | ich taumle weiter,wie benommen frage mich, wieso? schritt für schritt taumel ich weiter immer weiter ins ungewisse |
| mistress 9 | hinein ins schwarze loch fern vom hellen weg ich atme tief dennoch und gehe auf dem steg |
| Katzenschatten | weiter, immer weiter wie ein Pferd ohne Reiter unter mir das Meer der Tränen |
| Katzenschatten | zu müde selbst zum Gähnen doch treibt mich etwas unbekannt weiter in dies ferne Land. Ich spüre jemand wartet dort |
| mistress 9 | und suchet mich an jenem Ort der niemals zu erreichen war - |
| Katzenschatten | er ist jetzt zum greifen nah ich blicke auf das Leid zurück |
| Freiya | entfern mich von ihm stück für stück bin auf dem weg zu neuem leben.... |
| Katzenschatten | der neuen Wirklichkeit entgegen in der ich alles schaffen kann |
| Freiya | blick nicht zurück, nur dann und wann, denk ich an längst vergang`ne Zeiten... |
| love | und kehren immer nimmer wieder |
| Katzenschatten | so wie längst verklungene Lieder, die verhallten in den Weiten und ungehört verstummten |
| ingrevia | verstummten still wie tot |
| Katzenschatten | im Kreise der Vermummten eine Rose wie Blut so rot wuchs bei Nacht ganz still |
| ingrevia | und kaum bemerkt mit Dornen gespickt aus der Erd' (Zu STILL fiel mir nicht ein :-( Verzeihung!) |
| Shaheena | auf dass sie euch die haut zerreisst und euch in euer fleische beißt, auf dass ihr blutet wie verrückt |
| Shaheena | |
| Katzenschatten | dieser Welt nun ganz entrückt rote Tropfen auf dem Gras |
| ingrevia | Das rote Blut das ihr vergaßt es nicht bemerktet |
| Lesther | doch ohne Hast, und ganz entzückt, ward sie gepflückt von weißer Kinderhand |
| Katzenschatten | knüpfte dies unschuld'ge Band in der Natur kindl'cher Reinheit |
| ingrevia | Die weiße Haut zerschnitt ein Dorn Das unschuld'ge Kind ward halb erfror'n In Kälte und in Einsamkeit |
| Katzenschatten | wo Träume schon verloren sind wartet dies Kind hoffnungslos auf ein gesprochenes Wort im kalten Wind erbahmungslos |
| ingrevia | Doch niemand spicht ein Wort zu ihm Das Schweigen lässt sich nicht verdrängen |
| Katzenschatten | Die Lippen beben kein Ton dringt heraus es bleibt still für Lebenslängen |
| ingrevia | Ein Hauch Der Wind erschreckt das Kind er's eisig, wie der Tod |
| Katzenschatten | es friert es zittert lautloser Schrei in seiner Not |
| Shaheena | nun ist es schon sehr nah dem tod |
| ingrevia | doch kämpft es wie ein Tier |
| Katzenschatten | denkt bei sich: Was bringt es mir? Auf den Tod zu warten in diesem eisigen Garten? Bin ich zum Sterben schon bereit? |
| Ezekiel | ist es wirklich schon so weit? oder bleibt mir noch die zeit zu tun was ich nie getan zu hören was ich nie vernahm... |
| Katzenschatten | Singt jemand noch für mich ein Lied? Gibt es noch einen der mir vergibt? |
| ingrevia | gewiss muss da noch jemand sein doch ist er nicht da ich bin allein |
| Katzenschatten | sah Hoffnung für Sekunden doch sie ist verschwunden |
| ingrevia | nun liegt es da das Kind in angst |
| Katzenschatten | und weiß, dass Du Fee, um es bangst. So hilf ihm, dem Kind |
| Carmen nex | da es sich sonst wohl entsinnt dem Leben Abschied zu sagen, in diesen düsternen Lebenstagen |
| Katzenschatten | So halte es, halte es fest bevor es die Welt letztendlich verlässt. |
| ingrevia | halt seine Seele, halt sie so fest dass sie dem Leibe nicht entschlüpfen kann |
| Katzenschatten | auf dass es in vielen Jahren dann in Träumen sich hierher zurück verirrt |
| ingrevia | und sich erinnert dunkel nur Erinnerung verwirrt |
| Katzenschatten | sich still wünscht durchgetrennt die Lebensschnur damals im Tal der Tränen |
| Apex | doch tickt weiter des Lebens Uhr und sich nah der Hoffnung wähnen manchmal hilft dies nur |
| myhna | und manchmal nicht der zustand ist verzweiflung pur ausgekostet bis zum letzten tropfen bis ... |
| Katzenschatten | auch dieses Schwert verrostet mit dem ich beenden wollte dies unrühmliche Leben |
| Apex | doch all mein Streben welches dient dem tieferen zweck ist verschwunden, ist weg |
| Katzenschatten | verschwunden in dem tiefen Loch indem ich mich vor Angst verkroch. Sag mir Gott: Wo ist das Licht? |
| Luna.tiq | Das Licht, du siehst es nicht? Das die Dunkelheit ausgießt, Und wie du dich, dich gänzlich nun umschließt, Hör auf deine Seele und Herz, Es leitet dich Begleitet dich Und führt dich weg von deinem Schmerz. |
| Katzenschatten | Ach, was weißt Du von meinem Herz? Wie es vor Verzweiflung nicht weiß in welche Richtung. Sage mir wofür! |
| Apex | Wofür? Für das heute wie das morgen lebe frei vergiss die Sorgen lassen uns tanzen nur zum Spaß und dann fallen wir zusammen ins tiefe, hohe Gras und lachen über Dinge die uns Freude machen |
| Katzenschatten | Ich soll tanzen auf Gräbern umgeben von Leid? Nein, guter Gott nicht in dieser Zeit. Es wäre Spott, es wäre Hohn... |
| Apex | Steig herab von des Weltschmerz Thron Lass die Toten ruhe sie sind vergangenheit das Leid der anderen es dauert dich und das ist gut doch nimm dir jetzt den Mut und leide nicht auch feire das Leben alter Freund und genieße die Zeit die dir und uns auf Erden bleibt nimm meine Hand und komm mit mir ins Wunderland |
| Katzenschatten | Ins Wundenland meinst Du wohl, alles Lüge, leer und hohl. Die Hoffnung, die die Träume nährt sich ins Gegenteil verkehrt. Ein Flug, sei er noch so kurz bringt unweigerlich den Sturz. |
| Apex | Doch jeder Sturz er wärt nur kurz lass dich fangen von meiner Hand und lass mich dir die Schönheit der Welt zeigen die mit uns tanzt in wildem Reigen und die ich selbst nach langer Zeit erst fand |
| Katzenschatten | Dann heißt es wieder bangen dass das Glück nicht gleich verrinnt und die Schreckenszeit beginnt. Alleine in der Einsamkeit dafür bin ich nicht bereit. Darum endet es, hier und jetzt dann mich keiner mehr verletzt. |
| Apex | du armer tor behalte das Glück zumindest ein Stück verschließe es in deinem Herzen auf das es dich tröste mit deinen Schmerzen verwahre es gut es bringt dir Mut alleine, das bist du nie und nimmer denn bei dir bin ich immer nicht nur ich denn wir sind viele helfen dir wenn es dir denn so gefiele |
| Katzenschatten | Einsperren soll ich's tief im Herz? Nein, es wäre voll von Schmerz. Die Freiheit ist das höchste Gut verbrennen würd mich seine Glut wenn ich versuchte sie zu stehlen und ich würd mein Ziel verfehlen. |
| Apex | Bewahre es, beraub es nicht denn frei zu leben ist unser aller Pflicht und nun hör auf zu verzagen den Hinkelstein des Lebens zu tragen heben ihn zwei, dann wiegt er nix ich helf dir gern dein obelix |
| Katzenschatten | Egal welches Gesicht Du wählst und welche Lügen Du erzählst: Du kannst meine Angst nicht nehmen und sollt sie mich zu Tode grämen kannst Du weinen vor dem Grab wenn Du schaust zu mir herab denn dort liege ich selbstgewählt und keiner da, der mich noch quält. |
| Apex | dann bewahre dir die Angst die dir so wichtig scheint aber dann gräme dich nicht wenn man um dich weint du hast es dir selbst gewählt dich selbst zu Tode hast gequält bewahre dir auch den Weltschmerz der wohl noch wichtiger ist und merke vielleicht da unten dann...was du für ein Tor doch bist |
| Katzenschatten | Endlich hast Du's eingesehen: Diesen Weg muss ich gehen. So mein Wille geschieht ohne bitteren Abschied ein letztes Schluchzen vor dem Tod Schau, die Erde färbt sich schon rot. Wie Tränen wird vergossen Blut am Ende wird doch alles gut. |
| Apex | ohne bitteren Abschied willst du dich aus dem Leben stehlen? oh glaub mir an diesem wird es nicht fehlen denn so einfach lassen wir dich nicht gehn wir folgen dir auch über diese Grenze du wirst schon sehn und dann schließlich wirst auch du einsehen und uns um Vergebung anflehn das Leid es folgt dir wohin du gehst es wird Zeit das du fester in der Brandung stehst |
| Katzenschatten | Lasst im Hades mich allein dort will keiner von Euch sein. Bleibt zurück und folgt mir nicht nicht sehen sollt ihr mein Gesicht tränenschwer und voller Schmerz nichts als Trauer tief im Herz lasst mich gehen, ich kann nicht mehr denn meine Träume sind nun leer. |
| Apex | Aufgeben werden wir dich nimmermehr die Tränen sie schmerzen auch uns zu sehr wollen sie nicht mehr sehn an dir nicht im Hades und auch nicht hier wollen dich wieder lachen hörn und werden alles tun ich wills dir schwörn der Schmerz wird immer mit dir ziehn wenn du nicht die Kraft findest dich ihm zu entziehen und das du diese Kraft bald findest sorgen wir dafür das du nicht entschwindest werden sie dir geben auf das du bald neu beginnen kannst mit dem Leben |
| Katzenschatten | Wenn mir leuchtet ein einzger Stern ja dann bliebe ich hier gern aber wenn ich in den Himmel schau sehe ich nur Wolken grau es wird dauern etwas Zeit vielleicht zum Lachen ich bereit doch das wird die Zukunft zeigen solange muss ich weiterleiden. |
| Apex | dann nehm ich dich an der Hand und such mit dir im ganzen Land den Stern den du so sehr suchst auf das du das Leben nicht mehr verfluchst und das Leid weswegen du kannst nicht lachen ich will es etwas erträglicher dir machen |
| Katzenschatten | Ich will diese Hand nicht verneinen der Stern muss von alleine scheinen an meinem Himmel strahlendhell nicht zu langsam, nicht zu schnell. Es ist mein Stern, musst Du wissen und diesen will ich niemals missen. |
| myhna | doch vergiss nicht: sternenlicht... wenn du es siehst war seine reise lang und wo es war ist dunkelheit und was du siehst das ist nicht mehr als ein blasser glanz von dem was war verlockend sich in seinem schein in der vergangenheit zu verlieren... |
| Katzenschatten | Das heißt: Bei all dem Gieren, bei der Suche nach meinem Licht werde ich dort finden nicht die Geborgenheit die ich kannte das was ich doch Liebe nannte? Wohin soll ich mich wenden? |
| Dark Luzifer | Wo soll ich suchen? Meine Schwäche verfluchen. Das Gefühl das ich kannte, das in mir brannte, werd' ich es finden? |
| Katzenschatten | Du kannst es beenden Deine Wunden verbinden. Wenn Du nur willst Deinen Durst Du stillst mit dem Wasser der Wahrheit eine Antwort bringt Klarheit oder bleibe ohne Wunden bis Du bist verschwunden und nichts, kein Tropfen Blut erinnert sich je an Deinen Unmut. Sage mir: Was willst Du noch? |
| myhna | will keine wahrheit will meine illusionen halten will lügend ins grab tanzen ich kann nicht anders und ich will nicht anders ich kann nicht antworten ich kenne keine fragen ich kenne keine worte die nicht die falschen wären in dem moment, in dem ich sie ausspreche |
| Katzenschatten | Warum sagt der Geist was anderes als das Herz? Warum einigen sie sich nicht in diesem Schmerz? Was soll das alles noch? Fliehe ich jetzt oder verkrieche mich im Loch? Ich stehe allein und fühle mich klein. |
| LilEevee | Ist keiner hier an diesem Ort so führt mich doch weit fort, weit fort.. |
| Katzenschatten | weg von hier hin zu Dir dort wo noch etwas lebt aus dem Loch hinaus bewegt. |
| Heathcliff-WH | und die Nacht den Frieden hegt denn wenn das Dunkel die Hitze des Tages hebt wenn der Duft des Verborgenen durch die Lüfte schwebt erleuchten die Sterne so hell und klar durchfließt mich die Unendlichkeit so kühl und wahr |
| Katzenschatten | ein kurzes Licht durchdringt mich zwar doch erkaltet es so schnell wie's kam als es die Hoffnung von mir nahm. Oh Licht, so sag mir warum Du scheinst... |
| myhna | weil ich bin. weil ich ich bin. ich kann nichts anderes sein als ich, kann nicht sein was du in mir siehst. ich nehme nicht, ich gebe nicht. ich verspreche nicht, ich lüge nicht. ich bin und ich werde sein. und du wirst nicht begreifen. du wirst versprechen und lügen. wirst leiden, weil du leiden willst. wirst sehen was du sehen willst. du kannst nicht anders sein. weil du du bist. weil du bist. |
| rosenkind | warum bin ich gebannt im Sein trägt Stille nur mein Wort allein sag mir du schönes helles Licht warum ein andrer bin ich nicht? so gern hät ich in dir geschaut die Wahrheit aus der Welt erbaut doch scheint mir meine Seele blind... |
| iks.igrec | nichts zu sehen allein schwarze nacht nur nacht? die seele zugemacht nichts erkennen allein dumpfes Leben nur Brei? die Gedanken zerreden nichts ist nie und etwas ist immer Füge alle diese Trümmer! |
| Heathcliff-WH | Füge die Trümmer zu weißem Stein prächtig und mächtig die Stadt soll sein zerredete Gedanken - nur in der Vergangenheit zugemachte Seele wieder bereit majestätischen Anmuts die Stadt sich erhebt aus Trümmern die Seele aufs neue belebt freie Gedanken, frei will ich sein in dieser Felsstadt aus weißem Stein. |
| Morag of Nimes | Die Felsstadt aus weißem Stein Voll Freiheit und Leben und mir Die Mauern sperren nun ein Mich freies, einsames Tier Die älteren Trümmer in neuen Mauern Sie rufen nach mir |
| iks.igrec | Einsame Freiheit und große Enge Gibt es kein Gemenge? Alte Trümmern, neue Mauern es lässt mich schauern aber weißer Stein und Sonnenschein läss das Leben schöner sein. Und keine Mauer so hoch Weder der Käfig noch Sperrt die Lebensfreude aus. |
| Morag of Nimes | Es ist allein im weißsteinernen Haus Das Wesen, das den gößten Käfig kennt Und ihn tatsächlich Freiheit nennt |
| Katzenschatten | Freiheit. Tun und lassen was ich mag an diesem und an jedem anderen Tag. Zu gehen den Weg, den ich erwählt |
| iks.igrec | Der Weg der vor Mauern endet dort wo die Lust lockt. Wir haben ihm uns verpfändet wir haben unseren Willen verzockt. Nur trauern wir um die Freiheit dabei nimmt es uns die Zeit, wir haben keinen Willen mehr. Wir sind alle leer. |
| Katzenschatten | Aber wo ist was zählt? In mir? In Dir? Ist es überhaupt noch hier? Oder ist es gegangen, von andrem gefangen? |
| Morag of Nimes | Was zählt, ist verschlossen Zu häufig genossen Macht süchtig und klein 's ist in mir die Welt das ist was zählt ist mephistophelischer Wein |
| Katzenschatten | Der Wein ist getrunken in Träumen versunken eins mit der Nacht war so schön gedacht |
| iks.igrec | Gedacht in Gedanken, die alle versanken, gefangen eiskaltem Stein, gescheitert am Sein. Verendet, verloren, zerflossen, vergangen, verweht was geht? Sollen wir im Selbstmitleid vergehen? Sollen alle unser Scheitern sehen? Dann lasst uns reißen ein diese Mauer aus blankem Stein! |
| Morag of Nimes | Die Mauer erbrochen Wo sie war, ein loch Hab freiheit gerochen doch lebt sie noch? Und hinterm loch die Welt Der menschen gedachte Gedanken Ich seh sie in ketten wanken allein von blitzen erhellt die menschen, sie träumen Ich sehe die Freieit im Grab unter Bäumen durchschläft sie die Eiszeit |
| Katzenschatten | Und so stehe ich hier vor dem gefrorenden Tränenmeer schaue hinaus in die Welt hoffnungsleer. Wann?, sage mir, wann wirst Du erwachen? Wann, liebe Freiheit darf ich wieder lachen? |
| Loki | nie mehr? nein, das laube ich nicht! freude woher? vielleicht aus dem licht? licht vergeht, wie glut in luft wie meine liebe in der dunkelsten gruft vegetiert vor sich hin und mir kommt ncihts in den sinn was ich tun könnte, um das zu bessern |
| Katzenschatten | Vielleicht greife ich hin zu diesen Messern, schneide ab was mich grämt und mich so beschämt beende das was ich bin |
| Sänger_derNacht | Doch, hört es mit dem Ende auf Die Zeit, nimmt weiter ihren lauf sollte ich nicht noch ein wenig bleiben bleiben zu sehen was noch kommen mag zu verstehen was der Prophet in seiner Schrift besagt |
| Katzenschatten | Doch wozu bleiben? Nur um weiterzuleiden? Zu warten, dass es passiert? Oder der Verstand kapituliert? Wozu, und sag weshalb, verharren an dem Ort so kalt? |
| Sänger_derNacht | fliehen vor der kälte an diesem ort zu finden etwas was nicht hier vielleicht dort fliehen zu finden etwas das zu finden sich lohnt wie die liebe die in jedem wohnt hast auch du alles davon vergessen warst auch du schon mal besessen und nun steh nicht stumm in deiner angst zieh aus und besiege um was du bangst |
| Katzenschatten | Einfach rennen um zu brennen alles nieder meine Worte meine Lieder alles töten immer wieder |
| Sänger_derNacht | Asche die ich unter meinen füßen seh Leid auf dem ich steh Schlachten ich durchwandle Im egoistischen Sinne ich handle helfe keiner Seite zu gewinnen denke nur daran der Schlacht lebent zu entrinnen |
| Katzenschatten | somewhere later... lebend entkommen, noch ganz benommen. Ein Schritt nun weiter ein Tritt die Leiter weder vorne noch oben dem Stillstand enthoben. *streck* weg.... |
| Katzenschatten | Weg zum Ziel keine Flucht Lebenswucht wenig viel Totgericht Weg ins Licht im Inneren verborgen Zwischenwelt geborgen. |
| Katzenschatten | Dunkelheit und doch Licht neblig umgibt es mich: Das Leben mir gegeben ohne Grund ... |
| psychochicken | weiß kaum wohin, auch nicht woher, nebel umhüllt mich immermehr auf blindenpfaden wandel ich die vorhänge hinter mir schließen sich |
| Katzenschatten | Nebel, Nebel Schleier der Wahrheit des eignen Lebens Blindheit. |
| Katzenschatten | Alleine und einsam in einem Rahmen will doch nur wachsen komm, hab Erbamen. |
| psychochicken | Ich kann mich nicht sehen, zu dunkel die Welt. Wie soll ich verstehen, wo ihr Sinn sich erhält. |
| Katzenschatten | wo sich das Wesen versteckt das mein Spiegelbild erschreckt |
| Dark Luzifer | von dunkler kraft entstellt wo ist die Kraft die mich erhällt ich halte diese welt nich nicht aus möcht' nur, nur noch hier raus |
| Katzenschatten | dieser Welt, dieser Zeit entfliehen sollen Geier ihre Kreise ziehen über den lebenden Leichen über dir und deinesgleichen. Ich gehe nun, halt mich nicht auf! Leben? Ja, damit ich Gnade erkauf. Erlösung und Friede durch den Tod. Färben will ich das Eis nun blutig rot. |
| Dark Luzifer | Doch Flucht ist verboten und die Vorboten des baldigen Kampfes erscheinen mir, jetzt und hier, möchte ich wissen, warum wir immer Kämpfen müssen. |
| Katzenschatten | Um zu bestehen, um zu verstehen. Sinn des Lebens jetzt vergebens |
| Katzenschatten | Ein letztes Mal das Schwert erhoben bevor es zur Erde fällt mit mir, vielleicht, unwichtig, weil es nicht mehr zählt warum und wofür ich gestorben denn der Tote war einzigartig. Doch noch stehe ich |
| Loki | doch wie lange noch? werde ich aufgeben? erbeben? mich erheben? trauer oder heldentum, was wird man für mich besingen? das wird die zukunft bringen. |
| out of mists | warum aufgeben? warum ergeben? zu grausam schön ist doch das Leben... was wirklich wird kann keiner vorher sehen und jeder muss es für sich bestehen und wird dann und wann am Rande stehen und versuchen das alles zu verstehen doch jeder der am Boden liegt hat erlebt wie man gen Himmel fliegt und wird beim nächsten Kampf nicht zaudern für sich selbst und für andere zaubern wird sein Schwert erneut erheben und eine neue Zeit erleben. |
| Katzenschatten | Und wieder töten, schlachten das Leben anderer verachten? Nein, mein Freund, ich mag nicht mehr das Kämpfen wird mir doch zu schwer. |
| Dark Luzifer | Einen Ausweg ich ersehne, einen Ort dem Kampf zu entfiehen, doch der Kampf den ich nicht verstehe, nahm mich gefangen, auf immer vergangen, Tage der Unschuld... |
| Katzenschatten | Komm nun her des Krieges Hund sei es noch so schwer spüre die Klinge empfange den Hieb höre mein Lied das ich dir nun singe |
| Dark Luzifer | ein Lied das Hoffnung bringt, dem der um sein Leben ringt, gibt ihm zurück Stärke und Mut, unsere Feinde -seid auf der Hut! |
| Katzenschatten | Zieht sie enger diese Schlinge hier um mein Genick ich erwehre mich nun stetig dem übelsten Geschick das vom Leben angewand |
| Katzenschatten | ..verrannt habe ich mich hier und jetzt wie kümmerlich. |
| out of mists | steh auf, bleib nicht liegen sonst kannst du nicht fliegen sind denn deine Flügel gebrocen als du einmal dein eigenes Blut gerochen? jeder Weg den man gegangen ist bleibt doch ewig wie er dann ist doch zu gehen diesen Schritt zurück brachte auch in so manchem Augenblick den neuen Anfang in dem Ende und so verschwinden dann alle Wände niemanden verachte ich! wenn doch, dann höchstens allein mich erhebe an meinen Hals die Klinge seh in den Spiegel während ich singe stimme an den klagenden Gesang höre Bilder dann und wann... dagegen doch die Gleichgültigkeit halte ich für so manchen bereit... |
| Katzenschatten | wollen verzweifelt nur etwas gelten, im Leben, dem einem, diesem und keinem, gelebt gestorben heute wie morgen. Das Hier seid nur ihr, drum bring ich mich um da kein anderer mutig genug mich endlich erlöst diesem Fluch. Immer und wieder geholfen bekommen hab nur gegeben zuviel genommen darum gehe ich nun stürz mich ins Schwert den mein ganzes Tun ist gar nichts wert. Fort, das Banner das mir geweht. Nieder, die Burg die nicht mehr steht. Wär dieses Schwert nur nicht so schwer, etwas von Wert brächte es her. Nur einen Kampf ein letzter noch danach wär es Zeit für das schwarze Loch. |
| Hadschi Moi | Zum Fallen bereit |
| Oneiroi | der letzte schritt, das schwarze loch tief und dunkel eine neue welt? Der gedanke zum Springen im Kopf die welt verlassen, eine neue betreten ein Schritt Hoffnung, zweifel, Träume alles vereint, meine gedanken sammeln sich die schwärze des Lochs zieht mich an der Schritt ist getan |
| Dirchi | ... doch dann brach über mich ein Vernichtungsschmerz im linken Schneidezahn, somit war mein Schritt noch nicht getan. Ich ringe mit der Abgrundtiefe des schwarzen Loch's und meinem Schmerz, verdammt ich weiß nicht - ich horche auf mein traurig-nebulöses Herz,... |
| Katzenschatten | ein kleiner Spritzer nur ohne was gewesen nur kleine Zeichen übersehen nichtgelesen |
| urnata | vom Verlust noch ganz geschockt |
| Dirchi | ...hab ich mich entwurzelt in die Knie gehockt, soll ich gehen oder bleiben, der Weltenschmerz so dolle an meinem Herze reiben, ich weiß net mehr, wer ich bin - wo, ja wo, soll ich hin? |
| Katzenschatten | Nur ein Tritt kleiner Schritt vor, zurück. Gesenkter Blick, damit ich sehe wohin ich gehe. |
| Hadschi Moi | Der lange Pfad voll Tod und Verrat |
| Katzenschatten | halb versunken im Morast hält mich dort ein letzter Ast |
| Hadschi Moi | ergreife verzweifelt den hölzernen Schaft an dem ich mich ziehe mit all meiner Kraft die mir noch von dir geblieben |
| Dirchi | ...nun an werde ich meine Seele aussieben, die Zeit vor'm letzten Schritt habe ich noch, doch gleich stürze ich mich selbstlos ins schwarze Loch... |
| Hadschi Moi | doch dort finde ich nur Dinge die wie mit Schnur mit mir verbunden. Die mich verwunden... |
| Katzenschatten | Wunden reissen mein Herz zerbeissen |
| Hadschi Moi | mich schlachten. Ich will sie entmachten, die mir da bösen wollen |
| Katzenschatten | die Sünden mir zollen |
| xsandria | die mir alles rauben |
| urnata | und meine Worte doch nicht glauben |
| xsandria | so erhebe ich meine Stimme noch ein letztes mal |
| Purpeldeath | zu beendigen diese unendliche qual |
| The Moon | Doch schaffe ich dies nicht zu leben das ist meine Pflicht |
| urnata | die tue ich jeden Tag aufs Neue damit am Ende ich nichts bereue. |
| Katzenschatten | die Schuld nicht meine ist und nichts mein Gewissen frisst |
| Fräulein Abend | So kämpfen wir weiter, Tag für Tag, bis keiner mehr zu kämpfen vermag, |
| Katzenschatten | Bis die Sünden sind vergeben werde ich nun weiter streben |
| torch777 | weiter sterben jeden Augenblick ein Stück |
| Katzenschatten | ohne Erben bald vergessen doch vom Leben ganz besessen |
| torch777 | zefressen von den Qualen zermürbt von allen Fragen |
| Katzenschatten | ich werde bezahlen das kann ich sagen |
| torch777 | den Preis den nennst du mir doch unterstell mir keine Gier |
| Katzenschatten | Der Preis ist das Blut und meine Seele vielleicht wird`s genug wenn ich mich quäle |
| Katzenschatten | solange ich weiter wandel auf der Erden Düsternis bringt mein Weg mich hinaus aus der Finsternis. Doch noch ist es Nacht |
| psychochicken | und der Mann im Mond wacht, da Vater Zeit das Stundenglas nicht anders dreht als untertags. |
| Katzenschatten | Und deshalb wird es wieder Morgen mit all dem Kummer und den Sorgen |
| urnata | Und wieder werden wir Narren ziehen diesen endlosen Karren |
| Katzenschatten | doch nicht für uns tun wir ertragen wieder dieses hier |
| Katzenschatten | das Leid und sühnen die Schuld der Hühnen die ach so stark sich gaben und dann ihrem Stolz erlagen |
| Katzenschatten | sich mit Göttern wollten messen nun verwest sind und vergessen |
| Katzenschatten | nicht hinter Mauern mich verschanzen auf ihren Knochen will ich tanzen |
| ave end | ich ward verflucht hatte die knochen allzu lang gesucht als ich sie doch endlich fand das leben aus meinen gliedern schwand |
| Katzenschatten | so fiel ich hin um neu zu gedeihen um mir selbst alles zu verzeihen |
| Purpeldeath | doch die sühne die ich tat war nur eine kleine Saat, in denn acker aus vergessen so ward ich aber nicht mehr davon bessen, |
| Katzenschatten | losgelöst und weggelogen wieder einmal selbst betrogen |
| Purpeldeath | so geb ich mich hin der endlossen nacht denn tag habe ich mit selbst hass verbracht, werde Trauern wünsch mir denn tot doch allzulang sah ich rot, |
| Purpeldeath | neue taten soll ich tun soll nicht eher ruhn, als das die taten sein vollbracht so zog mich mein hass in das dunkel der nacht, |
| Katzenschatten | wo er erblühte blumengleich wie schwarze Rosen dornenreich |
| Katzenschatten | der Hass tief verborgen zwischen den Sorgen |
| Cententia | Denn die Sehnsucht schlägt sie nieder. |
| ave end | unbarmherzig, kalt und grau, nun alles ist, wie leicht man nur sich selbst vergisst... |
| schlafundtod | die turmuhr schlägt- gewesen ist's... |
| ave end | der körper nun am seile baumelnd, alles leben ist nun fort, des turmes uhr verstummt nun ist |
| Katzenschatten | Stille herrscht an diesem Ort an dem allein die Toten leben |
| ave end | doch leben sie? sind es tote lebende oder lebende tote? |
| Katzenschatten | Doch was ist mit dem Schlagen der Herzen? Und sage mir, verspüren sie Schmerzen? |
| myhna | ja, denn schmerz ist ihr leben, ihre nahrung, ihr ziel liebe nur ein spiel, auf dem weg dort hin |
| ave end | doch auch die menschen fühlen schmerzen, das leben schmerzt, der tod schmerzt mögen sie die ruhe finden die ihnen gebührt um zu vergessen |
| Katzenschatten | um ihr Leben zu vergessen nur noch ein Siechen |
| ave end | um zu verfaulen und zu vergehen um eins zu werden mit der ewigen mutter natur |
| Katzenschatten | um im Staube zu kriechen das Elend zu sehen um zu leiden nur |
| ave end | denn leid ist leben |
| Katzenschatten | und sich hingeben |
| ave end | doch wem geben sie sich hin, sich selbst oder anderen? |
| Katzenschatten | Die Starken sich selbst die Schwachen werden in ihnen vergehen |
| ave end | so werden nur die starken bleiben, bis der/die stärkste bleiben. |
| Katzenschatten | Frei die Erde wird sein vom Klagen und Weinen |
| ave end | und ewig wird die ruhe sein, bis sich erhebt ein lebendwesen um sie zu stören. |
| Katzenschatten | Gott ist es mit seinen Himmelschören |
| ave end | oder ist es der unheilige selbst der da kommt? |
| Katzenschatten | der auch die letzten nicht verschont |
| ave end | der alles brennt egal ob freund ob feind |
| Katzenschatten | der im Sterben sie alle vereint |
| ave end | zu einer grossen masse, die hölle genannt |
| Katzenschatten | dort werden die Leiber der Sünder verbrannt |
| ave end | und nur er entscheidet was sünd was gut |
| Katzenschatten | und welche er schickt zur Glut |
| ave end | wo sie's warm und wolig haben |
| Katzenschatten | wenn in Flammen sie begraben |
| ave end | um zu schlafen lange zeit |
| Katzenschatten | bis zur Wiederkehr in Bitterkeit |
| ave end | die von vielen leben genannt |
| Katzenschatten | doch führt man es galant |
| ave end | geht es locker von der hand |
| Lateralus | jedoch hat sich mancher schon verbrannt! |
| Katzenschatten | und in der Ewigkeit verrannt. |
| doGGma | gepeitscht,geschunden..gestärkt der Wille |
| Katzenschatten | ein lauter Schrei durchbricht die Stille: |
| Katzenschatten | Bitte oh Gott: Lass mich nicht alleine hier! |
| doGGma | tausend Flammen um mich herum,doch das Gefühl..ich erfriere! |
| schlafundtod | und im gedärme fleucht getiere |
| Katzenschatten | Wie kalt kann Feuer sein? |
| ave end | so kalt, so heiss, egal wie sehr, im zu entkomemn ist gar schwer, es brennt und friert gar fürchterlich |
| Katzenschatten | doch mit dem Herzen wag ich mich durch Eis und durch den Flammenschein |
| ave end | und hast du gar einen gefährten wird es nur zu leicht sein, doch nimm dich in acht, dass deinherz unversehrt bleibe, |
| doGGma | ich mich vor ihm verneige, er mich bewahrt,vor dem sich'ren Ende..an meiner Seite bleibt.. |
| Katzenschatten | bevor er sich mein Herz gar einverleibt |
| doGGma | zu trauen dem Geiste,dem eigenen.. wenn Himmel und Hölle sich wenden ab.. |
| Katzenschatten | doch nicht noch einmal steigen hinab in mein dunkles und kaltes Grab |
| schlafundtod | doch flüsternd die schatten steigen empor |
| ave end | und zurück bleiben die körper und sind ganz ohr, um ja kein wort der geister zu verlieren |
| Katzenschatten | und auch keines der ihren gesagt um nicht vergessen zu sein |
| doGGma | kein Wort,kein Gedanke zu spüren.. der verließ den modrigen Grund |
| Katzenschatten | und nichts, kein Laut, kein Schrein verließ der kalten Toten Mund |
| doGGma | nur ein Nebel entschwand der gequälten Seele, so kalt,so schwarz..durch dessen Kehle.. |
| Katzenschatten | nur eine kleine Wolke Bitterkeit sucht einen Weg durch diese Zeit |
| doGGma | so bittersüß dem Leib entwichen.. für diesen Weg ist nun bereit |
| Katzenschatten | irgendwie dazwischen und doch gerade hier |
| doGGma | die Wolke wuchs,man sprach von ihr.. so viel Leid und Angst zu sehen |
| Katzenschatten | doch bereit den Schritt zu gehen hinaus in jenes fremde Land |
| doGGma | diese Bereitschaft ..der Hang zum Menschen zerrt ihn,wie ein scharfes Band.. |
| Katzenschatten | was bleibt ihm als zu wünschen zu hoffen, dass es anders wird |
| doGGma | der letzte Funken Hoffnung stirbt, die Bitterkeit sich im Nichts verliert.. |
| Katzenschatten | das letzte bisschen Geist verwirrt taumelnd im Strudel der Nacht |
| doGGma | der Wahnsinn kommt mit breitem Grinsen.. zu bezwingen der Klarheit Macht |
| ave end | zu bringen ew'gen frieden inmitten wo das chaos haust |
| Katzenschatten | auch wenn es vor der Ordnung dem wirren Geist noch graust |
| ave end | doch auch das chaos hat seine ordnung, und der wirre geist ordnet das chaos, |
| doGGma | das Chaos zu durchschreiten zu besiegeln diese Tat... |
| Katzenschatten | noch einmal kurzes Wandeln auf diesem schmalen Grat |
| ave end | doch setze die brille der weisheit auf, dann sieht der grad gar riesig aus |
| Katzenschatten | war ich gerade noch ein Löwe bin ich nur noch eine Maus |
| ave end | doch kann auch die maus den löwen linken |
| Varda | vermag im Chaos zu versinken und sich leise aus der Welt zu stehlen |
| Katzenschatten | muss nur die Höllentür verfehlen |
| doGGma | die Tür weit hinter sich gelassen, das Schwert am Schilde zerbrach.. |
| Katzenschatten | so liegt nun meine Seele in diesen Stunden brach |
| doGGma | geschunden,geläutert liegt sie nun da... |
| Katzenschatten | in all ihrer Sühne der Jungfrau so nah |
| doGGma | liegt da,so zerbrechlich.. gleich wie Glas.. |
| Katzenschatten | in Erwartung der Geier welche riechen das Aas |
| doGGma | will nicht enden,auf diese Weise.. sieht sie ziehen,ihre Kreise |
| Katzenschatten | der Geier Augen sie gefunden erhebt sie sich von ihren Wunden |
| doGGma | beschwört all ihre Kräfte zum Siegen verdammt... |
| Katzenschatten | und so ihren Schmerz in den Abgrund verbannt |
| doGGma | befreit von ihren Qualen, den Geiern droht der Tod... |
| Katzenschatten | sollten sie sich nähern dieser Tochter von Loth |
| doGGma | es wäre das Ende des wilden Kreisens die Flügel durchbrochen,das Herz durchbort.. |
| Katzenschatten | so blieben nur Knochen und Federn am Ort |
| doGGma | sie düngten die Erde, rot durch ihr Blut.. |
| Katzenschatten | durch ihr Opfer vergessen die Glut |
| doGGma | das Seelenheil bewahrt, gestärkt durch ihr Blut |
| Katzenschatten | das Wahrheit offenbahrt die zum Weiterleben treibt |
| doGGma | alle Lügen verbrannt, keine Täuschungen mehr |
| Katzenschatten | nichts Negatives bleibt alles Böse ist verbannt Schlechtes existiert nicht mehr glaubte das kleine Menschenkind |
| doGGma | zu bewahren den Glauben daran, ein hohes Ziel für kleine Seelen |
| Katzenschatten | das man auch erreichen kann wenn die Mittel dazu fehlen |
| doGGma | man muss dem Leben Freiheit geben.. damit man nicht zerbricht daran |
| Katzenschatten | doch was bringt das freie Leben wenn man es nicht teilen kann? |
| doGGma | so schwer die Last,allein zu tragen so viele Steine,so viele Fragen |
| Katzenschatten | die allesamt vergessen sind wenn nicht einsam man ist |
| doGGma | wenngleich allein hat man die Macht.. zu finden den Schlüssel zur Zweisamkeit |
| Katzenschatten | dabei man eines leicht vergisst: Dem Tage folgt die dunkle Nacht, der Zweisamkeit die Einsamkeit |
| doGGma | die Nacht zu nutzen,als Freund verstehen bleibt auch über Tag bestehen nicht im Kleid des Zweifelns stecken |
| Katzenschatten | und den Dreck vom Boden lecken sondern streben nach Hoffnung |
| doGGma | kein Knecht zu sein.. keinem Meister erlegen.. |
| Katzenschatten | sein eigner Herr auf eignen Wegen frei von Erinnerung sicher und allein |
| ave end | doch wenn allein du bist, wundere dich nicht, wen man dich vergisst. |
| doGGma | vergessen sein wird mein Gesicht, die Taten,welche ich vollbracht.. erzählt, in manchem Gedicht.. |
| Katzenschatten | gedichtet allein in finsterer Nacht allein von Engeln vorgetragen |
| doGGma | mit glasklaren Stimmen in zerbrechlichen Zeilen.. |
| Katzenschatten | laden ein zu verweilen um dann zu wagen ein kleines Lied zu singen |
| doGGma | die Stimmen erhoben, die Münder weit offen.. |
| Katzenschatten | den Herrn zu loben und weiter zu hoffen |
| doGGma | das ihre Stimmen an jedes Ohr in jedem Kopf sich setzen... |
| Katzenschatten | den Ziel von jenem Himmelschor ist die Dämonen fortzuhetzen |
| doGGma | Brennen soll er,lichterloh die Kraft der Stimmen zwingt ihn nieder |
| Katzenschatten | bis er zergeht im nirgendwo und die Hölle hat ihn wieder |
| doGGma | Eisige Stille,nach den Gesängen kein Laut ertönt im Mondenlicht.. |
| Katzenschatten | doch unter der Erde, in einsamen Gängen endet noch lange das Morden nicht |
| doGGma | die dunkle Welt birgt finsteres Geheimnis die Kreaturen,sie halten Wacht.. |
| Katzenschatten | und so wird eine Nacht dem Tor schnell zum Verhängnis |
| doGGma | der Leichtsinn trieb ihn ins Verderben der nackte Fuß lief über Scherben.. |
| Katzenschatten | der mit Blut gemachten Spur braucht man zu folgen nur |
| doGGma | der Geruch,des blutenden Leibes ist die Schlinge um seinen Hals |
| Katzenschatten | Blut und Sünde, Schweis und Balz sind Zeichen des Dämonen Phleibes |
| doGGma | wenn Alastor vollstreckt das Urteil kommt die Zeit,wo es vorbei ist.. |
| Katzenschatten | wenn ins Herz trifft Dich der Pfeil und das Schwert Dich aufschlitzt |
| doGGma | ein kurzes Zwinkern,rasend Puls die Erde schlägt ihm ins Gesicht |
| Katzenschatten | zum Sterben ist die Zeit jetzt nicht am Leben sein ist der Impuls |
| doGGma | dem Henker ins Gesicht er spuckt.. bevor er seine Fesseln bricht.. |
| Katzenschatten | bevor er ihm ein Aug' aussticht wenn er noch einmal zuckt |
| doGGma | dem Peiniger die Macht genommen ging er weiter,ganz benommen.. |
| Katzenschatten | vom Galgen weg durch den Dreck |
| ave end | doch der pöbel, welcher graus, sticht ihm das andere auge aus, und an dem spektakel ergötzet es sich, ach wie widerlich |
| Katzenschatten | wie der Henker liegt im Dreck das Opfer ist schon lange weg |
| doGGma | heilfoh',sich der Last vom Halse befreit.. zum Ausruh'n bleibt jedoch keine Zeit |
| Katzenschatten | weiter fliehen, noch ein Stück immer weiter, nie zurück |
| doGGma | durch modrige Gänge, kein Licht zu sehen |
| Katzenschatten | ein tastendes Gehen durch grausame Fänge |
| doGGma | spürt,wie es zerrt und reißt an ihm so langsam wird ihm Angst und Bange |
| Katzenschatten | das Böse nimmt ihn in die Zange doch er entkommt nach Nephilim |
| doGGma | dort Zuflucht zu finden,der Riesen Zorn das Böse im Nacken wartet nicht lange |
| Katzenschatten | der Böse erkennbar am dritten Horn so laut wie der Schuß einer Mange |
| doGGma | die Wächter gieren in ihrem Zorn, beschwören die schwarze Schlange |
| Katzenschatten | die beglückt ist und am Singen wenn Priester ihre Opfer bringen |
| doGGma | erhaben über jedes Leben geseh'n wie viele Seelen gingen |
| Katzenschatten | die erstarrtem nach letztem Beben hingemacht voller Extase |
| doGGma | sind nun Sklaven, erstarrt ihr Wille |
| Katzenschatten | gepackt in Waben umgeben von Stille |
| doGGma | gebrochen der Wille tief unter der Erde |
| Katzenschatten | das Feuer Schnee nun werde und das Eis die Glut erstickt |
| doGGma | Frost schleicht in seinen Körper die Flamme stirbt kalten Todes.. |
| Katzenschatten | nun bedarf es keiner Wörter eine letzte Standuhr tickt |
| doGGma | die Zeit wirft Pfeile, verrückt den Moment, den man erblickt.. |
| Katzenschatten | mit Augen voll Zement verharren eine Weile |
| doGGma | mit steinerndem Blick nun nicht mehr in Eile.. |
| Katzenschatten | entgeht dem Bösen durch einen Trick den er gelernt vor langer Zeit als er zum Sterben noch bereit |
| doGGma | sich zu lösen mit magischen Sprüchen hasserfüllt.. mit wilden Flüchen.. |
| Katzenschatten | unverhüllt der Zauberspruch gewinnt Substanz die Magie selbst zwingt ihn zum Tanz nackt im hellen Feuerschein |
| doGGma | gleich dem Veitztanz mal auf einem dann auf anderen, dem Moloch neckend, anderen Bein.. |
| Katzenschatten | "Mescht mi met manderem" singt er laut erschreckend als mit dornigem Ast im Schritt er vor seinen Schöpfer tritt |
| doGGma | er schlug ihn nieder der Ast flog umher dem anderen kein weit'res Leben gewähr' |
| Katzenschatten | so muss er sein letztes fristen auf Erden um nur einmal ein guter Mensch werden |
| doGGma | als Erdenmensch so weiterleben.. wie kann es etwas finsteres geben.. |
| Katzenschatten | zurückgespuckt auf diese Welt in der nur zählt das liebe Geld |
| doGGma | macht er sich auf seinen Weg mit Vorsicht durch die Büsche schlägt |
| Katzenschatten | das neue Ziel er noch erwägt als betritt den alten Steg |
| doGGma | das kleine Boot will er betreten, es schläft,der Nebel deckt es zu |
| Katzenschatten | doch kommt er nicht zur Ruh er erwacht und beginnt zu beten: |
| doGGma | mein Flehen erhöre,oh mächtiger Nek bringe mich sicher entlang diesen Weg führe mich sicher über's Wasser, führe mich sicher durch den Nebel, damit ich den nächsten Tag erlebe! |
| Katzenschatten | Und er schlief ein in Gottes Gnade auf das er seine Schuld ablade. Der nächste Tag war etwas blasser im Mund spürte er einen Knepel und er wollte dass die Welt erbebe Deshalb schrie er laut voll Pein: |
| ave end | möge die welt verdammet sein! |
| Katzenschatten | Doch gar nichts rührte sich erkannte arm der Wüterich |
| doGGma | scheinbar,doch dann.. ein Hämmern..hart und härter |
| Katzenschatten | So stand alleine unser Mann und das Beben wurde stärker |
| doGGma | Schwefel stieg auf, die Erde gespalten |
| Katzenschatten | sie kamen herauf die Urgewalten |
| ave end | sie schüttelten und rüttelten, und hervor kam |
| Katzenschatten | die alte Mutter ohne Scham |
| doGGma | auf ihrem Haupt,spuckende Schlangen die Knochen, in runzliger Haut gefangen |
| Katzenschatten | um Munde war kein einziger Zahn die Augen zuckten wild im Wahn |
| doGGma | der Geifer lief ihr aus dem Mund ein gräßlicher Schrei entwich dem Schlund |
| Katzenschatten | gefolgt von grünem Spei der in hohem Bogen flog und begann den Dialog: [COLOR=green]Sag mein Schatz: Was willst Du hier?[/COLOR] [COLOR=green]Sprich und nenn mir Dein Begier.[/COLOR] |
| ave end | [color=red]mein begier du wissen willst? ich sage dir du willst es nicht![/color] |
| Katzenschatten | [COLOR=green]Meine Neugier Du nicht stillst[/COLOR] [COLOR=green]ist sehr gewagt mein kleiner Wicht![/COLOR] |
| doGGma | die Alte,bös' wie weise umtanzte ihn im Kreise.. |
| Katzenschatten | [COLOR=green]Sag es mir, komm sag es mir[/COLOR] [COLOR=green]mach schon sonst entlock' ich 's Dir![/COLOR] |
| doGGma | im Kreise sich nun enger wand ergriff des Mannes linke Hand.. |
| Katzenschatten | [COLOR=green]Komm mein Kleiner, komm zu mir[/COLOR] [COLOR=green]schaue und ich zeige Dir[/COLOR] |
| doGGma | seine Hand,einem Spiegel gleich zeigte sein Schicksal,er war'd bleich |
| Katzenschatten | [COLOR=red]Oh bitte Alte, lass mich gehn[/COLOR] [COLOR=red]ich kann Dich nicht einmal sehn[/COLOR] |
| myhna | ja, denn blind bist du... |
| ave end | [color=red] ich sehe nur in die seele hinein, doch deine scheint mir sehr schwarz zu sein[/color] |
| Katzenschatten | doch die Alte hört nicht zu sie murmelt leise vor sich hin und kratzt dabei ihr haarig' Kinn |
| doGGma | [COLOR=crimson]Und scheinst du taub für meine Worte[/COLOR] [COLOR=crimson]die Zunge spalt ich dir im nu'[/COLOR] |
| Katzenschatten | Die Alte zupft an ihrer Borte und schaut den Jungen fragend an |
| mondkind | Der Junge gehört zu jener Sorte die nicht viel zu sagen haben |
| Katzenschatten | doch einen Satz will er noch wagen drum spricht er hier an diesem Orte: |
| ave end | [color=red] ihr götter, hört mir zu, diese frau gibt keine ruh, straft sie für ihre liederlichkeit, und gebt mir zurück meine freiheit. [/color] |
| Katzenschatten | [COLOR=green]Kleiner Mann, was willst Du sagen?[/COLOR] [COLOR=green]Glaubst Du jemand hört Dein Klagen?[/COLOR] [COLOR=green]Auf dieser Welt ist nun Dein Sein[/COLOR] [COLOR=green]nur für Dich und ganz allein.[/COLOR] [COLOR=green]Es sei denn jemand findet Dich[/COLOR] [COLOR=green]und SIE wird kommen sicherlich.[/COLOR] |
| ave end | der junge denktgenau und umarmt diese einsame frau. |
| Katzenschatten | er ertrug mannhaft den Gestank und hoffte still auf ihren Dank |
| ave end | doch wunder sie roch gar fein, sie liess ihn gehen, er sollte frei sein, die alte dankte für die liebe, denn für lieblosen hat sie nur hiebe, |
| Katzenschatten | Der Junge sah sein Werk beendet und hat sich zugleich abgewendet zu folgen seinem langen Weg dessen Ende in den Sternen steht |
| mondkind | Die Alte merkte, dass von ihren Augen es ist wirklich schwer zu glauben Tränen auf die Wangen fielen |
| doGGma | durch ihre bitterlichen Tränen, man mag es kaum erwähnen, sie einen See gebar... |
| Katzenschatten | und dieser war ein weiterer von vielen so tief und blau |
| doGGma | ein See der Tränen, durch bloßes Erwähnen, dieser gesprochenen Worte... |
| ave end | er trügt aus den schmer der alten seele, das wasser rinnt wie honig durch die kehle, frisch und frei, wer in im badet, und sich an dem wasser labet |
| Katzenschatten | dann weitergeht zu jenem Orte den gesagt hat ihm die alte Frau die er nicht vergessen kann |
| ave end | ist es liebe, oder mitleid nur eine wahre liebe ihn vom fluch befreit |
| Katzenschatten | deshalb geht hier unser Mann weiter seinen Weg entlang auf das er findet diesen Segen |
| ave end | um sich dann in ruhe auf das sterbebett zu legen, und ruhen lange, lange zeit, allzeit bereit |
| Katzenschatten | bis er endet als Frauenfang in einem tödlich' Spinnennetz |
| ave end | woraus man sich nie mehr befreit? ist so das heilige gesetz? zu leben, bis man stirbt als mahlzeit |
| doGGma | Wenn man bedenkt,lebt man sein Leben, um es jemand anderen zu geben, das es sich nährt..von deinem Leib! |
| Katzenschatten | Das ist der Fluch mit einem Weib deshalb versuch solcher zu fliehen |
| ave end | die alte hats ihm schnell verziehen und so geht die reise weiter, er ist guten mutes und recht heiter |
| Katzenschatten | so kommt er denn bald an einen grünen Wald |
| mondkind | in welchem allerlei Getier nach Fleisch lechzt mit Gier |
| Katzenschatten | er bleibt am Rand erstmal stehen und beginnt sich umzusehen |
| mondkind | er schaut und schaut, doch sieht er nichts da fühlt er sich plötzlich wie ein Taugenichts |
| doGGma | ein Wutz schlich sich von hinten an, und sprach von ihm,als guten Mann.. |
| Katzenschatten | der Junge hört ihr zu recht lange doch plötzlich wird's ihm bange |
| doGGma | denn knirschend bogen sich die Äste in Richtung seiner alten Weste |
| Katzenschatten | der Wald ergreift ihn, er will fliehen doch stark die Äste sind beim Ziehen |
| mondkind | so wird er in den Wald gezogen das Blut saust ihm in den Ohren es schwinden ihm die Sinne sein Herzschlag hält kurz inne |
| Katzenschatten | des Waldes Grün verschluckt in ganz zur Flucht bekommt er keine Chance |
| doGGma | der Wutz hat sich davon geschlichen den Wald erweckt,mit seinen Flüchen |
| mondkind | von Baum zu Baum eilt in Windeseile ein Geflüster einen schönen Jungen gefangen hat der Baumminister |
| Katzenschatten | ihm hilft kein Fluchen und kein Flehen was nun passiert wird ihm geschehen |
| ave end | aus rache die bäume ihn fingen, viele schon vor ihm in den bäumen hingen |
| mondkind | da hängt er nun und weiss nicht weiter in der Ferne erahnt er einen schwarzen Reiter |
| ave end | der reiter immer näher scheint, bis er sich mit dem wald vereint |
| doGGma | der Hufschlag peitscht zwischen den Ästen durch Mark und Bein ergriff es ihn.. |
| mondkind | Wer ist der Reiter? Bringt er Rettung? der Jungen hat eine düstre Ahnung |
| doGGma | wenn Hoffnung erscheint als düsterer Reiter, so muss das Ende gar grausam sein |
| ave end | sollte er gar die rettung sein? doch der reiter reitet vorbei, ihm ist der junge einerlei |
| doGGma | stattdessen zeigt ein Irrlicht sich, der Reiter entfernt sich seiner Sicht. sein Blick versklavt,geht Schritt um Schritt |
| Katzenschatten | Die Nacht verschluckt den Reiter ganz es bleibt nur noch der dunkle Glanz |
| doGGma | der Weg geht weiter,auch ohne Reiter leise Stimmen,die ihn locken.. |
| Katzenschatten | doch kann ihn nun nichts mehr schocken deshalb tritt er nun in die Dunkelheit |
| Katzenschatten | losgelassen von den Bäumen steht er nun, zu allem bereit vergessen die Alte, vergessen der Reiter, nur er allein |
| doGGma | die Leichtigkeit,die ihm so fehlte nach all der Zeit.. bedeckt nun seine Seele |
| Katzenschatten | denn hier gibt es keine Weisung oder gar Befehle |
| ave end | frei von wille frei von zwang begibt er sich auf einen hang |
| Katzenschatten | der sich erhob in des Waldes Mitte dort schickte er dem Herrn eine Bitte: |
| doGGma | oh' lass mich auf dem Pfade bleiben und schütze meinen geschund'nen Leib will tanzen um das Feuer herum Hand in Hand mit dem Teufelsweib...! |
| Katzenschatten | [COLOR=skyblue]Das ist was so viele wollen![/COLOR] spricht der Herr mit Donnergrollen |
| doGGma | doch sei's mir gewährt hab bezahlt mit meinem Blut |
| Katzenschatten | [COLOR=skyblue]Nimm erst dieses Schwert[/COLOR] [COLOR=skyblue]und beweise Deinen Mut![/COLOR] |
| mondkind | der Junge steht auf seiner Lichtung hält das Schwert fest in der Hand seinen Mut soll er nun beweisen dazu muss er in ein fernes Land |
| ave end | in dem land das liegt so fern, muss er erst eine frau begehrn, muss dann einen baum zum keimen bringen und zuletzt einen wack'ren krieger im kampf bezwingen |
| mondkind | der Junge weiss nicht wo dieses Land er weiss nicht ob Süden, Westen, Osten, oder gar im Norden, wo ein eisiger Wind bläst tagein tagaus und alles lässt erfrieren |
| Katzenschatten | und so hat er's in der Hand zu wählen welchen Weg er geht. Dorthin wo Eisriesen sind; so zieht es ihn nach Norden. |
| mondkind | der Junge wandert nun gen Norden kälter wird's von Tag zu Tag er sieht nach 20 mühsel'gen Tagen ein Schloss inmitten Schneegestöber |
| Katzenschatten | Von diesem nähern sich nun Horden um unsren Jüngling hinzumorden vielleicht es an dem Mute lag war er jetzt zum Mann geworden |
| mondkind | der Junge kämpft sich durch die Reihen durch seine Hand sind viele gefallen |
| ave end | doch der größte, stärkste steht und steht, und will nicht fallen, der jüngling geht, mit glühend wangen, diesen einen umzufällen |
| Katzenschatten | diesen letzten Feind zu stellen hebt sein Schwert ohne Bangen |
| mondkind | doch oh Schreck, der Feind tut es ihm gleich und schon ist das Schwert des Jünglings entzweit |
| Katzenschatten | und wieder ruft das Himmelreich doch zum Sterben ist er nicht bereit |
| mondkind | mit seinem Schwertstumpf schlägt er wie wild um sich der Feind ist für einen Moment überrascht und wehrt sich nicht |
| Katzenschatten | so trifft die Klinge ihn am Bein Blut fließt unter lautem Schrein |
| mondkind | doch nun fasst er sich wieder ganz schnell mit einer Stimme einem Donnergrollen gleich schreit er dem Jüngling, welcher kreidebleich, diese gar schrecklichen Worte zu: |
| Katzenschatten | [COLOR=chocolate]Beim Großen Geist: Kommt zur Ruh![/COLOR] [COLOR=chocolate]Ich fürchte Euer Kriegsgebell![/COLOR] Voller Angst, gespürt noch nie sank der Krieger in die Knie |
| mondkind | der Jüngling erbarmt sich des Kriegers und wünscht sich ihn zum Gefährten |
| Katzenschatten | der erkennt das Recht des Siegers, sie die Freundschaft sich erklärten |
| mondkind | nun rauchen sie zusammmen Friedenspfeifen der Ritter will den Jüngling zum Schloss geleiten |
| Katzenschatten | doch der Schnitt am Bein ist voller Eiter und ohne Pferd gibt's keinen Reiter |
| mondkind | der Jüngling will den Ritter heben auf seine Schulter doch ohweh der Ritter ist zu schwer |
| ave end | also muss wohl doch ein pferd her, wie durch wunderhand erscheint, ein pferd, das kraft und stärke in sich vereint, der jüngling setzt den krieger drauf und so nimmt die sache ihren lauf |
| mondkind | gemeinsam wandern sie zum Schloss wie durch Zauberhand öffnet ein Schlosstor ihnen sich um sich gleich hinter ihnen zu verschliesen |
| Katzenschatten | dort stehen sie mit Ross es graust sie fürchterlich |
| doGGma | ein kalter Nebel haust im Inner'n, wird die Lage nur verschlimmern |
| Katzenschatten | blicken verängstigt in die Galerie denn solche Bilder sah'n sie nie |
| doGGma | Fratzen,die mit triefenden Maul, schnappten nach jedem Gaul |
| Dyspenthes | Hexen, die tanzten ums Feuer geschwind, wo sie brieten ein kleines Kind |
| doGGma | Speere,die durch Leiber flogen an diesem Ort,der Schmerz geboren |
| Dyspenthes | Das Grauen fließt aus jedem Bild da hilft kein Schwert, da hilft kein Schild Nur Zauber kann helfen den Helden nun doch wissen sie nicht, wie ihn zu tun |
| ave end | die magie der bilder ao fürchterlich, erblickt der jüngling auf einem tisch, ein spiegel liege, und denkt, dass werd ich hinne kriegen, |
| Sepulcrum | so fliegt durch die Luft und glühendheißes Feuerlicht um zu töten diesen Schuft doch helfen tut dies nicht |
| Katzenschatten | denn der Blitz ward reflektiert und hat sich im Saal verirrt |
| doGGma | ziellos schoss er wild umher, zerbarst mit Wucht den Kronleuchter.. |
| Katzenschatten | und es flogen tausend Splitter in einem Scherbengewitter |
| mondkind | durch einen dieser Splitter ward der Jüngling verletzt an seiner Hand |
| Katzenschatten | stark blutend fiel er an die Wand zu halten sich und seinen Verstand |
| doGGma | was vermag den Blitz zu stoppen,ihn zu halten.. entfacht sind nun die Urgewalten... |
| mondkind | der Blitz schiesst durchs Fenster in die dunkle Nacht hinaus der Ritter eilt dem Freundn rasch zur Hilfe mit einem Verband bedeckt er die Wunde über ihnen ertönt ein lauter Donner |
| Katzenschatten | wie himmlischer Applaus der großen Freundchaft wegen doch bringt er zu dieser Stunde nur eiskalten schwarzen Regen |
| mondkind | so stürzt der Regen auf sie nieder Dunkelheit umgibt sie nun für einen Augenblick verlieren sie sich doch schon finden sie sich wieder |
| Katzenschatten | des einen zarte Hand fasst des anderen Gewand |
| mondkind | der Regen in lauten Bächen auf sie hernieder stürzt doch gemeinsam sie mutig sich den Gefahren stellen |
| Katzenschatten | denn wie würde es sich rächen wenn Flucht die Feigheit würzt? Denn lieber sterben blutig als genannt feige Gesellen. |
| mondkind | doch gegen Wasser kämpfen? beide nicht wissen wie. |
| Katzenschatten | Doch das Feuer kennen sie formt die Flut zu Dämpfen |
| mondkind | doch ein Fenster öffnen sie die Dämpfe können weichen Dunkelheit umgibt sie |
| Katzenschatten | Auch das Feuer ist verschwunden. Plötzlich gellt ein lautes Kreischen, erstarrt die Helden für Sekunden |
| mondkind | auf der Treppe erscheint ein Schatten sie können ihn nicht erkennen doch er scheint rasch zu nahen nun können sie seine Gestalt erahnen |
| Katzenschatten | Um die Form zu benennen: Sie gleicht der von Ratten |
| mondkind | entsetzt schauen sie auf das Rattenheer durch dein Eingang kommen immer mehr |
| Katzenschatten | wär das Feuer doch noch hier verbrennen würd es das Getier |
| mondkind | doch mutig sie sich stellen dem blutrünstigen Heer denn beide bevorzugen einen ehrenhaften Tod |
| Katzenschatten | So werden die Ratten zerschellen an Schwertern schnell gezogen der Boden voll des Blutes Rot die Helden haben einmal mehr das Glück nocheinmal hingebogen oder will es nur so scheinen? |
| mondkind | gespenstische Stille legt sich über sie zitternd rücken sie näher ist es die Stille vor dem Sturm? |
| Katzenschatten | Das ewig Böse zeigt sich nie die Ratten waren nur Späher der Unhold bleibt im Turm |
| mondkind | die beiden schauen sich kurz an und stürmen die Treppe hoch |
| Katzenschatten | die alten Stufen knarren laut beim Gewicht der beiden Mann |
| mondkind | die verstaubten Ahnenbilder an der Wand folgen ihnen mit gar grausigen Augen die beiden fassens sich an der Hand durch die Wände huscht ein Raunen |
| Katzenschatten | doch die beiden hören 's nicht stürmen dem Feind entgegen die Decke auf sie niederbricht sind sie dem Tod erlegen? |
| mondkind | die Steine prasseln unerbittlich auf ihre Köpfe nieder da hilft kein Feuer, hilft kein Schwert ratlos sind sie wieder |
| Katzenschatten | der Jüngling sieht Wandes Nischen in denen werden sie sich verkriechen und warten bis dies Tun vorbei so kauern derer kampflos zwei |
| mondkind | das Geröll stürzt immer noch dazu erhebt sich eine Stimme gar schrecklich anzuhören |
| Katzenschatten | [COLOR=sandybrown]Der Wächter bin ich[/COLOR] [COLOR=sandybrown]hört mein Schwören:[/COLOR] [COLOR=sandybrown]Weiter gehen dürft ihr nicht[/COLOR] [COLOR=sandybrown]Wagt ihr es doch...[/COLOR] Er lacht. [COLOR=sandybrown]Vergeblich...[/COLOR] |
| mondkind | [COLOR=orangered]vergeblich müht ihr euch[/COLOR] [COLOR=orangered]ihr seid zu schwach zum siegen[/COLOR] [COLOR=orangered]lasst euch dies eine Lehre sein[/COLOR] [COLOR=orangered]und tut jetzt verschwinden[/COLOR] |
| Katzenschatten | [COLOR=sandybrown]Flieht ihr Narren![/COLOR] rief er noch, die Helden starren in ein Loch welches sich aufgetan zum allerletzten Mahn |
| mondkind | die Helden schaudert, doch sie müssen dieses Abenteuer lebend überstehen oder daran elend zugrundegehen |
| Katzenschatten | Wird das Schicksal sie nun küssen oder sie einfach sterben lassen? Wird Mut ihr beider Herz erfassen? |
| mondkind | entweder werden sie erfolgreich sein oder der lähmenden Angst erlegen sein? mutig springen sie über das Loch welches sich vor ihnen aufgetan |
| Dyspenthes | Doch das Loch ward immer größer Und verschluckte die Helden ganz In einem wilden Strudel sie waren gefangen in des Wassers Tanz |
| mondkind | und immer tiefer sie sanken beide an das Sterben dachten |
| Dyspenthes | bis sie fast ertranken doch Engel sie bewachten |
| mondkind | das Wasser war auf einmal weg nass sassen sie im dunklen Loch |
| Dyspenthes | aber dann, ach du Schreck dort war kein Ausgang, doch die Steine hatten seltsame Zeichen in unbekannter Sprach dies müsste ihn gereichen um aufzuheben diesen Fluch Wenn sie entschlüsselten das Rätsel bald sie gerettet wären doch ist dies nicht so einfach die Sprache tuts erschweren |
| mondkind | ratlos schauen sie sich an Entschlüsselungsarbeit ist gefragt fortan |
| Dyspenthes | Beginnen, die Zeichen zu sortieren Zusammenhänge zu analysieren Doch langsam geht es nur voran Die meiste Müh ist noch nicht getan |
| mondkind | hier haben sie häufiges ein Zeichen es ähnelt eines Wagenrades Speichen |
| Dyspenthes | und dort ein anderes haben sie erkannt es ähnelt einer menschlichen Hand |
| mondkind | es scheint eine Schrift zu sein die aus Bildern besteht allein |
| Dyspenthes | Doch welches welche Bedeutung hat dies die Helden erraten müssen Doch schreiten sie weiter frisch zur Tat irgendwann das Rätsel sie werden lösen |
| mondkind | so sitzen sie in unheimlicher Dunkelheit, völlig durchnässt, die Augenlider werden schwerer doch lösen wollen sie das Rätsel ehe eines der Zeichen erblasst |
| Dyspenthes | Da: ein Unterschied in der Räder Speichen Keins der Zeichen tut sich gleichen Sortieren tun sie die Zeichen weiter Und langsam werden sie immer gescheiter Aus den Zeichen webt sich nun langsam ein Muster, doch es fehlt Die Sprache, des Rätsels Lösung zu verstehen Die sich aus den Symbolen schält |
| mondkind | sind diese Unterschiede Willkür eine Unregelmässigkeit in des Schreibers Hand nur oder ist es Absicht? sie wissen es nicht |
| Dyspenthes | Die Helden sinken schließlich zur Erd Verzweifelt schauen sie sich an Irgendwas machen sie verkehrt Irgendwo haben sie sich vertan |
| mondkind | der Junge streckt die Hände hoch er hofft auf Hilfe des Herrn noch er betet laut und voller Zorn: "Herr, ich flehe dich an: hilf mir doch! |
| Dyspenthes | Uns schicktest in dies Abenteuer Nun hilf uns auch, verloren wir sonst sind! Mir ist das alles nicht geheuer!" Er fühlt sich, wie ein kleines Kind. |
| mondkind | der Herr erhebet laut seine Stimme der Junge schärft seines Ohres Sinne der Herr spricht zu ihm in diesen Worten: |
| Katzenschatten | [COLOR=chocolate]Willst Du bestehen an diesen Orten[/COLOR] [COLOR=sandybrown]wo der Helden schon in Massen[/COLOR] [COLOR=sandybrown]flohen allen Mut verlassen[/COLOR] [COLOR=sandybrown]musst Du besiegen Deine Angst[/COLOR] [COLOR=sandybrown]vergessen alles was Du bangst[/COLOR] |
| mondkind | [COLOR=burlywood]die Schrift zu lesen ist wirklichnicht schwer[/COLOR] [COLOR=burlywood]es droht euch an schwerere Gefahren noch mehr[/COLOR] [COLOR=burlywood]wenn ihr nicht mal diese Aufgabe lösen könnt allein[/COLOR] [COLOR=burlywood]hättet ihr lieber gleich bleiben sollen ganz daheim[/COLOR] |
| Katzenschatten | Die Stimme verschwand im Mondenschein zwei Nachdenkliche blieben zurück allein |
| mondkind | sie schauen die Zeichen nochmals an sie erinnern sich nur noch wage daran wie dieses grosse Abenteuer begann |
| Katzenschatten | als sie sich noch töten wollten bevor Freundschaft sie sich zollten |
| mondkind | so viele Gefahr sie bereits gemeinsam erlebten wegen der Schrift sollen sie schon aufgeben? sie sagen sich: Niemals! |
| Dyspenthes | "Die Freundschaft soll ein Band uns sein Nicht mal der Tod soll uns entzwein" |
| mondkind | nun die Zeichen sich entschlüsseln nun steht wie durch Wunderhand ein deutscher Text dort an der Wand |
| Dyspenthes | Der Junge die Worte las begeistert vor Auf einmal öffnet sich ein Tor |
| mondkind | ein Tor so dunkel wie die schwarze Nacht es scheint als Vortor zur Hölle gedacht |
| Dyspenthes | Schreie erklingen aus dem Loch Die von gefolterten Seelen zeugen Die Helden erzittern, aber doch sie müssen ins Dunkel hinab steigen. |
| mondkind | sie fassen sich fest an der Hand und überschreiten die Schwelle zur gar schrecklich graus'gen Hölle kaum befinden sie sich in der Wand ist um sie eine drückende Stille |
| Dyspenthes | Hinter ihnen schließt sich das Tor sie nun in der Finsternis müssen kämpfen Schaurige Kämpfe stehn ihnen bevor inmitten von schwefeligen Dämpfen |
| mondkind | sie haben keine Fackeln mitgenommen mit leeren Händen sind sie gekommen |
| Katzenschatten | so stehen sie im Dunklen und trauen sich nur munkeln |
| mondkind | auf den unbekannten Weg sie gehen zögerlich sie ahnen nur was für Gefahren sind möglich |
| Dyspenthes | Vorsichtig tasten sie lang an der Wand Da berührt etwas schleimiges ihre Hand |
| mondkind | sie zucken entsetzt zusammen und fragen sich "was für ein ekliges Untier berührte mich?" |
| Katzenschatten | Was kann dieses denn nur sein? Ist es wirklich oder Schein? |
| Dyspenthes | Plötzlich Donnergrollen beginnt Zuckende Blitze, und eisiger Wind |
| mondkind | die beiden fürchten sich immer mehr brauchten sie dieses Abenteuer so sehr? |
| Katzenschatten | Es ist zu spät um moch zu fliehen an einem Strang sie müssen ziehen |
| mondkind | sie tasten sich weiter durch die Dunkelheit es scheint ihnen als ob irgendwer schreit |
| Katzenschatten | es heult leise durch die Hallen die Helden ihre Fäuste ballen |
| mondkind | das Schwert wird ihnen nun nicht mehr helfen auf ihren eigenen Mut sie müssen vertrauen |
| Dyspenthes | hier sind keine Engel und keine Elfen auf eigene Kraft müssen sie hier bauen |
| mondkind | nicht mal der Herr kann ihnen helfen langsam vorwärts sie sich tasten |
| Katzenschatten | denn blind vor zu hasten hieße nur ein schnelles Sterben |
| mondkind | auf einmal wird ihnen beinah' übel ein Gestank weht zu ihnen rüber |
| Katzenschatten | es riecht nach Tod und nach Verderben doch ist es nur ein Unratskübel gemeinsam springen sie darüber |
| mondkind | doch sie landen nicht auf der anderen Seite falsch eingeschätzt haben sie des Kübels Breite |
| Katzenschatten | die Füße nass die Wangen blass |
| mondkind | alles stinkt sie ratlos sind |
| Katzenschatten | erstmal raus mit einem Platschen und die Schuhe mal entschlacken |
| mondkind | dann schnell weiter sie sich wagen denn den Gestank sie nicht ertragen |
| Katzenschatten | so wagen sie sich weiter gelangen zu einer Leiter |
| mondkind | rasch ist die Leiter erstiegen sie tun dies einfach so ohne die Risiken abzuwägen |
| Katzenschatten | Denn im Hier und Nirgendwo wird der Mut stets siegen ist das Los welches sie pflegen |
| mondkind | in eine dunkle Halle sie kommen Glühwürmchen dort leuchten |
| Katzenschatten | doch sind sie sehr schnell ausgeglommen und es klang als ob sie keuchten |
| mondkind | als ob sie keine Luft mehr bekommen, können Glühwürmchen denn ersticken |
| Katzenschatten | die Würmer sind es nicht, auch kein Uhrenticken es scheint man könne hier das Böse atmen hören |
| ave end | ein leichter hauch, als wollte jemand die ruhe stören, schwer wie fels, drückts aufs gemüt, aufs herz, und belebt somit alten schmerz |
| Katzenschatten | den Schmerz in sich zu erkennen sein eignes Leiden zu benennen schwer, diese Prüfung zu bestehn denn sehr viel muss so geschehen |
| ave end | er sieht bilder alter tage erkennt so manch vergangne plage, sieht bilder die ihn sehr bedrücken ein schauer läuft ihm überm rücken |
| Katzenschatten | er schüttelt sie ab die Bilder und Schauer somit sind diese nicht mehr von Dauer |
| mondkind | ihren Mut sie vereinen fest in des Schwertes Hand näher zusammen sie rücken gemeinsam an die Wand |
| Katzenschatten | mit starkem Stahl und schwachem Fleisch kämpfen sie gegen das dunkle Reich |
| ave end | doch das reich, so dunkel es ist, wird vernichtet, das ist gewiss, doch wie das dunkel schwindet auch das licht, hält das gleichgewicht, oder hält es nicht? |
| Katzenschatten | Ob es die beiden interessiert was nach dem Kampf passiert? |
| ave end | der kampf ist nur ein spiegelbild denn das hier ist nur die oberfläche der kampf tobt in der welt gar wild dort gehen sich menschen an die wäsche |
| Katzenschatten | im Kämpfen vereint der Frieden verneint |
| ave end | der krieg als einzger lebensweg der tod der bekannte kinderschreck die menschen sind allesamt arm Seit das Dunkel übernahm. und seid man siehtl des winters singer Herrschen des Frostes kalte Finger. |
| Katzenschatten | Voller Schmerz und Weh im blutig roten Schnee |
| mondkind | liegen sich windend die Verletzten werden die beiden sie eretten? |
| Dyspenthes | Die Helden sind noch unter der Erd gemeinsam umfassen sie das Schwert während oben sich Menschen bekriegen müssen sie hier die Hölle besiegen doch zunächst kommen Dämonen, sie zu töten da sie das Reich Satans haben betreten |
| Katzenschatten | Dort können die Entsetzten sich nur in kaltes Feuer betten |
| ave end | ist denn noch irgendwas zu retten? auf der erde legen die toten leiber, ob siegt das gute oder das böse entscheiden die schreiber. |
| Katzenschatten | des Schicksals Dichter der Helden Richter |
| ave end | die die spinnen mannigfaltig geschichten manche klein manche gewaltig so soll es sein [color=green]so soll das dunkel siegen über licht, darüber ist das licht nicht erpicht [/color] |
| Katzenschatten | der ewige Kampf von Böse und Gut wenn Angst tritt an gegen Heldenmut |
| ave end | doch reicht weder angst noch mut im kampf zwichen böse und gut, es braucht recken die streiten für die seiten, und tapfere anführer die die truppen leiten |
| Katzenschatten | Befehlsposten zu besetzen die andere zu Tode hetzen nichts für jemanden das ist der vom Held etwas besitzt |
| ave end | doch ist ein anführer gewitzt, er mit dem rest in der ersten reihe schwitzt, und hieb um hieb sich erringt, was letztendlich den sieg bringt |
| Isaak | Und stetig die Welt sich im Stummen dreht Wer hats gelesen? Wer ueberlebt? |
| Katzenschatten | Die Starken oder gar die Schwachen? Die schlafen oder jene die wachen? |
| Isaak | Und wenn es widerspricht der Geschicht gibt es einen Ort dieser liegt nicht weit fort An dem der Sohn von Loth sprach mit dem Tod [COLOR=crimson]"Ich weisst nicht was Unendlichkeit ist."[/COLOR] Da Sprach Der Tod: [COLOR=darkred]So lies dies Gedicht lern jede Zeile und weiche nicht bist du sie ohn' Schande sprichst Tust du dies wirst nicht vergessen Das Mäuse die Löwen linken Ohne ein saftiges Stück Schinken Mach es und sei wie versessen Und wenn du nicht weichst wirst schnell wissen was Unendlichkeit heißt[/COLOR] So tat er und hat gelesen.. Seine Schwester... Ja, die von Loth brachte den Geiern den qualvollen Tod. Er sammelt alles es fiel ihm nicht schwer hat schließlich erschlagen sein Vater mit nem Gewehr. Nach mehreren Stunden als er sich ersinnt Fand er auf anhieb nicht mal ein Sinn Doch er war wie immer gewiss Denn es stand der Bedeutung in fast nichts mehr nach Nur plötzlich reimte es sich nicht mehr; so wie vorher! alles verschwand in Chaos. Da sah er dieses hässliche Gesicht; Fiel und rief: [COLOR=indigo]"Ich bin nicht Oz"[/COLOR] Oh man wie dumm kann ein Mensch doch sein Er schaute doch gerade in den Spiegel rein. Der Bruch des Spiegels verwirrte ihn sehr Er wusste dann von den Anfängen nichts mehr. Es fiel ihm schnell ein: Das Gedicht braucht nicht immer ein Reim! Da ergriff ihn ein frischer Wind Nun bemerkt er in den Zeilen ein Kind. Ein Jünglin wars er traff einen Ritter und nun sind die beiden in den tiefen der Tiefe Es sprossen Lieder wie Gewitter; Besangen das Teufelsweib welches miefe. Und noch immer sind die zwei gefangen; Werden sie an die Oberfläche gelangen? Die Heeresscharen feiern bereits den Sieg. Das alles endete natürlich im Krieg. Segen dem der sie befreit Verdammnis dem der Sie entzweit! Für jene die nichts wissen... ihr dürft dies [U]nicht[/U] missen! ... wo Schatten ist, ist Licht nicht weit und brenne es nur in den Herzen |
| ave end | so wird ein schwrazer reiter kommen, wer ihn sit ist ganz benommen, er vertreibt das licht aus allen herzen, und hinterlässt nur schuld und schmerzen, er kommt und sieht den jüngling stehen, hinter dem jungen rote banner wehen, er begrüsst den seinen einen krieger, den ach so stolzen überflieger, |
| Isaak | Schatten ist wo Licht einst war; Schmerzen wo man Hoffnung sah, Kniet der Jüngling endlich nieder, Grüsst sein' Herrn und steht dann wieder. |
| Katzenschatten | zu begegnen den neuen Gefahren die dort sind und auch schon waren |
| ave end | um zu werden des finstrer gesell, um zu kämpfen flink und schnell, um so gegen das licht zu schreiten um die welt auf das dunkel vorzubereiten |
| Katzenschatten | die Ritter des Lichts nun verfallen dunkler Macht im Dienste des Nichts Wer hätte dies gedacht? |
| Isaak | So ziehen sie mit einem Heere fort, Und der Dunkelheit im Rücken; um den schönsten und hellsten Ort Mit dem Bösen zu unterdrücken. |
| ave end | dieser ort auf höchstem plateau ist nicht zu erklimmen einfach so, ein ries'ger berg ist zu erklimmen , überall sind heil'ge stimmen, um die finsternis in den wahn zu treiben, einfach zu schrecklich um sie zu beschreiben |
| Katzenschatten | denn ihr Singsang laut und schrill wie Donnergrollen, dann ganz still |
| MoonElf | Die Stille sinkt auf ihre Seelen, sie werden traurig und bedrückt. Und Geister kommen um zu quälen aus den Nebeln angerückt. |
| Katzenschatten | Erst leises schlurfen von hinten dann ein Scharren zu ihrer Linken |
| mondkind | sie zucken zu sammen, halten sich still wissen nicht, wer etwas von ihnen will |
| ave end | die dunkelheit die seelen frisst, niemand diese sehr vermisst, die engelstöne schwinden, die seelen sollen ruhe finden |
| mondkind | so stehen sie nun ohne Seele da und wissen nicht ob sie noch leben |
| Katzenschatten | denn von innen ist es kalt und von aussen sind sie alt |
| ave end | und in ihnen ist nur hass und gewalt, wenn sie kommen weicht das licht, denn gut sind sie nicht sie sind ohne seele lebend, ihr schritt macht den berg erbebend bringet furcht und dunkelheit, von der usn nicht einmal gott befreit |
| Dyspenthes | denn sie haben sich gegen ihn erhoben er sie nun nicht erretten mag in der Finsternis die Kämpfe toben und Pest, Cholera und andre Plag Sie können nur hoffen, dass der Herr nicht weitre Plagen schicken wird Heuschrecken, blutige Gewässer und Hagel sind bekannte Strafen, wenn Gott ist entzürnt |
| Katzenschatten | voller Schmerz erkennen sie dass das Böse verlieret nie egal wie wacker sie sich schlagen und welche Taten sie noch wagen. |
| Isaak | Und das Böse sprich in ihnen; Das es gar nicht böse sei, Wenn sie nicht dem Herrn mehr dienen, Sind sie endlich richtig frei! So begannen sie zu wagen, sich die eine Frag' zu fragen; Richtig wirklich echt zu sein Oder nur ein böser Reim? Da trafen sie ein schönes Mädel Und zerschlugen ihr den Schädel. Damit war ihn' völlig klar, Sie waren etwas sonderbar. Doch das Mädel lachte nur: Benötigt ihr ne Hirnrasur? Ihr seid Opfer, nicht die Täter! Und die Götter die Verrräter, Haben euch doch nur geschaffen Um euch manchmal zu begaffen. Und wenn es ihnen halt gefällt, Töten Sie den kleinen Held. Warum glaubt ihr lebt ich noch, Erschluget ihr mich eben doch? Doch der Götter Wille sei, Ihr seid eben niemals frei! Ich werd euch eure Seelen geben, Damit könnt ihr weiter leben. Ihr zieht weiter durch das Land, Kommt dann bald an einen Strand. Dort wird eine Höhle sein, Natürlich müsst ihr da hinein! Und das Monster das da liegt, Achtet drauf, dass es euch nicht kriegt! |
| ave end | doch die mannen verdorben und bös, hörn nicht auf der jungfrau gedöns, ohne auf ihr geschwätz zu achten, machen sie weiter mit ihrem schlachten, es fällt der jungfrau arm und bein, und auch der kopf, das findet diese gar nicht fein, nun aber gibt sie endlich ruh und das böse wendet sich wieder gottes berlein zu |
| mondkind | endlich ziehen die finst'ren Gestalten weiter Tod, Krieg und Elend sind ihre Wegbegleiter |
| Isaak | So reiten diese recht geschwind Durch Nebel und durch kalten Wind Und sehen da am Wegesrand Ein Jungen wie er frierend stand |
| Katzenschatten | nackte Füße blau im Schnee in den Augen Leid und Weh sieht er die beiden bittend an ob man ihn erlösen kann |
| ave end | und geschwind kaum ward der junge gesehn, lässt ein halunke ihn in flammen aufgehn, zurück bleiben asche und rauch tot isgt nun der junge auch, wie so viele auf dem feld, stirbt er nicht als held, sondern als unbekannter tropf, und bleibt zurück in keines lebenden kopf |
| mondkind | weiter reiten sie geschwind in ihren Ohren saust der Wind. Stimmen sie erstaunt venehmen doch kein Körper ist zugegen |
| Isaak | Der Wahnsinn ists in den Köpfen aus dem vollen bösen schöpfen: "Es wird Zeit die Menschheit zu bezwingen Und Gott die falsche Herrschaft zu entringen!" |
| mondkind | immer wieder sie es hören sie wollen die Stimmen in ihren Köpfen töten |
| Katzenschatten | Nur wie bei aller Last und Nöten sollen sie Gedankenflimmern tief in ihrem Geist zerstören? |
| mondkind | nur plötzlich sie sich ersinnen gehört zu haben von Hexen die oben in den Bergen hausen und können vertreiben ihres Kopfes Stimmen |
| doGGma | nur schwer den Ort zu finden, wenn der Kopf des Bersten nah.. sich einen Weg zu spinnen, wo die Hexerei geschah... |
| nullpromille | schließlich finden sie den hexenort. die klugen weiber sprechen nur ein wort: "windei" -heija, heihei! und schluss war`s mit der gedankenspukerei. |
| Katzenschatten | Neue Hoffnung sie nun schöpfen denn Stille herrscht in ihren Köpfen |
| mondkind | doch die Hexen sie nicht gehen lassen wollen zu gut sehen sie aus ideal für den Hexenschmaus |
| Katzenschatten | ein wahrlich köstliches Gericht die beiden Helden werden sollen so wird in dieser dunklen Nacht ein Feuer unterm Topf entfacht |
| mondkind | die Hände werden ihnen fest hinter'm Rücken zusammengebunden gefesselt an einen Pfahl erwarten sie ihr Ende |
| doGGma | das lodernde Feuer war ihnen nicht geheuer.. für den Kopf frei von Qualen, ein hoher Preis zu zahlen... |
| Katzenschatten | so sie nun als Speise dienen von Hexen sie geschunden welche sich an ihrer Qual lebhaft sich entzücken |
| nullpromille | über die hexen kommt ein seltsamer geist, der ihnen die fesseln zu lösen heißt. die beiden werden in freiheit gesetzt, und hexen nicht länger als böse verhetzt. |
| Katzenschatten | Ein fürstlich Mahl für Sekunden sind die Helden nun verschwunden |
| doGGma | den Geist als Retter zu verehren wär' ein viel zu frühes Begehren, [COLOR=crimson] "nicht Edelmut,gar Rettung..nein.. ich will euer Richter sein..! "[/COLOR] |
| Katzenschatten | ein schwarzes Wabern riesengroß geht auf unsre Helden los |
| ave end | es verschluckt sie mit haut und jaar, die wolke wird die hexen nun gewahr, als nachspeise müssen diese dienen, wo sie doch so nett und freundlich schienen. |
| Katzenschatten | sie sitzen zu viert im schwarzen Loch die Helden zuerst, die Hexen noch |
| doGGma | wie ein Knäuel, geschundener Seelen gleich erwartet sie das Ungewisse,totenbleich... |
| Katzenschatten | ihnen bleibt in diesem Leben nur noch dem Feinde zu vergeben |
| doGGma | ..doch die Gabe des Vergebens,ein seltener Stein.. kann nicht bei jedem vorhanden sein. denn tiefe Wurzeln,haben Rache und Hass.. und fordern nach wie vor ihren Platz..! |
| Dyspenthes | doch lernen müssen sie, Rache und Hass zu überwinden den Weg zur Feindesliebe finden denn Rache und Hass wird sie verzehren wenn nicht zur Liebe sie sich bekehren über den Tod hat nur sie Macht allein so war es immer, so wird es immer sein. |
| Katzenschatten | und so winden sie sich voller Schmerzen zu lösen den Haß aus ihren Herzen |
| Demon17 | Doch festgewachsen sind die Wurzeln, so muß das Herz mit Hasse purzeln. So tief es fällt im Grubengrund, nun liegt es nah beim Höllenschlund. |
| Katzenschatten | Und sie schreien nach Vergebung doch sind sie nicht bereit dem andern zu vergeben und beenden diesen Streit. |
| Demon17 | Die Herzen liegen nun im Matsch. Der Teufel fast sich an den Kopf: "Was soll ich nun mit diesem Quatsch?" Bin doch nur ein armer Tropf. |
| Katzenschatten | Ein Held schon ins Fäustchen lacht einen Fluchtweg er hat ausgemacht |
| Demon17 | Der Teufel scheißt nun vor die Tür. Die Fliegen summen voller Gier. |
| Katzenschatten | Er hat dabei nicht aufgepasst und bevor er sich erhoben die Viere flohen voller Hasst einen Weg nach oben |
| Demon17 | Nur die Herzen blieben dort, an diesem duftig finstren Ort. Gut gedüngt sie Wurzeln schlugen. Hasses Saaten Früchte trugen. |
| Mateusz | früchte die keiner versteht den jeder aus dem wege geht |
| Katzenschatten | doch brennen sie tief im Herz voller Leid und voller Schmerz |
| Demon17 | So schöne Jungfern reich an Zahl nun wachsen auf dem Herzenbaum. Dem liebend Jüngling wohl zur Qual . Sie zicken wie - in einem bösen Traum. Und kommt ein Tor und pflücket sie, den Frieden find er niemals nie. |
| Katzenschatten | Doch die Helden kümmert dieses nicht: mit den Hexen fliehen sie ans Licht. |
| Demon17 | In finstren Nächten hört man sie das Lied der Hölle singen wie, der brünstig, geile Bocksgesang. der einst zu Beltane nachts erklang. |
| Katzenschatten | Sie singen von Liebe ein Singsang voll Lust so laut und innig dass lauschen Du musst |
| Demon17 | Wer hört bei Nacht das geile Lied, das weit die Winde tragen, der glaubt, die Liebe hat gesiegt und träumt vom alten Sagen. |
| Katzenschatten | In der Liebe noch glücklich gemacht und nicht nur tiefes Leid gebracht |
| ave end | erzeugt es lust in jedem wesen, zu fliegen wie die hexen auf den besen um sich zu vereinen mit anderm geschlecht, es zu tun waag und auch senkrecht sich zu lieben so lange das liedlein dauert und wer nicht liebt wird nicht bedauert |
| Demon17 | Doch wehe, wehe, wenn ich auf das Ende sehe Vater werden ist nicht schwer Vater sein dagegen sehr [SIZE=1]frei nach Wilhelm Busch und Volksmund[/SIZE] |
| Katzenschatten | denn das Übel lauert in Ecken und in Ritzen kann der Teufel sitzen |
| Demon17 | Doch kann das Leben allgemein nicht das Kind des Teufels sein (also Katzenschatten...) |
| ave end | und doch wie teuflisch kann es sein ist man verlassen, alt oder allein |
| Katzenschatten | ist es Teufels oder Gottes Werk? die Wahrheit ist ein Augenmerk |
| ave end | ob nun gottes oder teufels tun es sind doch beide ein und die selbe person sind nur seiten einer medallie gleich und doch verschieden so ist auch das leben eine medallie aber ob du nun in licht oder schatten wandelst, kommt darauf an wie du deine umwelt behandelst |
| Katzenschatten | Schaurig leis klingt dieses Lied wenn die Dunkelheit obsiegt |
| mondkind | die Dunkelheit mit ihren Höllenqualen, kann sie die Liebe wirklich verjagen? |
| Katzenschatten | Bleibt ein Flämmchen ungesehn tief im innersten bestehn? |
| ave end | unter des harten herzens schutz rein und edel ohne schmutz wartet darauf den panzer zu durchbrechen und mit liebe sich zu rächen |
| Katzenschatten | denn mit der Liebe Feuerschein wird der größte Schatten klein |
| Katzenschatten | doch ist man allein hilft nicht mal schrein |
| Dyspenthes | der Schrei verhallt ungehört die Liebe bleibt schwach, das Böse ungestört |
| doGGma | es verliert sich und verdirbt sich, an der Frucht der bösen Saat.. den Ursprung dieser dunklen Seite, jeder Mensch,in sich hat... |
| Katzenschatten | denn der Mensch selbst hat die Wahl zwischen guter Liebe und böser Qual So bekommt er was er gibt und behält das was er liebt. |
| doGGma | ob zu verbrennen,jede Schuld die Asche über Häupter streu'n.. oder sich ans Kreuz zu nageln, tief im innersten bereu'n... |
| Katzenschatten | es wogt sie nun hin und her denn zu leben das ist schwer |
| ave end | obwohl auch sterben nicht so einfach ist wird man meist doch von irgendwem vermisst so ist das leben eine prüfung und nur wer durchhält bekommt genugtuung |
| Dyspenthes | Eine Prüfung, ob man lernt, zu verstehen Den Pfad zwischen Gut und Böse zu sehen Zu lernen, dass nicht nur Hass und nicht nur Liebe Nicht nur Intellekt und nicht nur Triebe Sondern der Mittelweg entscheidend ist Und dass man das im Leben nicht vergisst. |
| Katzenschatten | und dass man mit Würde besser trägt die Lebensbürde |
| doGGma | mit sich im Reinen zu verweilen.. ein kleines Feuer brennen läßt sich mit dem Sterben nicht zu beeilen, die schönen Dinge nicht vergißt.. |
| Katzenschatten | denn es nähert sich behände mit schnellem Schritt das Ende |
| mondkind | die Helden die Augen davor verschliessen können doch von der Zeit keinen Aufschub sie bekommen |
| Katzenschatten | denn so war es immerdar: Menschen leben linear. |
| Gedankenflug | und leben sie in hass und gier, sie sind das schlimmste nämlich,von allem getier |
| Katzenschatten | doch gehört ihnen Mutter Erde auf dass sie bald vernichtet werde |
| Gedankenflug | um zu zerfallen in asche und staub doch Menschen bleiben immer taub... |
| Katzenschatten | hören nicht den alten Stein lauthals hier um Hilfe schrein sie sehen nicht der Erde Sterben sondern nur die eignen Scherben |
| Gedankenflug | die Scherben der Seele zerfallen im nichts der wahrheit für immer blind und ohne Klarheit Rennen die Menschen dem ende zu Stumme schreie ohne Ruh.... |
| Katzenschatten | den Tode sie können kaum erwarten deshalb den Himmel sie verraten die Hexen mit den beiden Helden wieder zu Worte sie sich melden |
| Gedankenflug | ''Oh ihr Menschen gefüllt vom Hass, Getrieben von der gier nach fleisch und ruhm tötet die Erde ohne erlass doch bald schon werden eure Knochen in ihr ruh'n...'' |
| theona | Sie haben mit dem Beile dich zerschnitten, Die Frevler - hast du viel dabei gelitten? Ich selber habe sorglich dich verbunden Und traue: Junger Baum, du wirst gesunden! Auch ich erlitt zu schier derselben Stunde Von schärferm Messer eine tiefre Wunde. Zu untersuchen komm ich deine täglich, Und meine fühl ich brennen unerträglich. Du saugest gierig ein die Kraft der Erde, Mir ist, als ob auch ich durchrieselt werde! Der frische Saft quillt aus zerschnittner Rinde Heilsam. Mir ist, als ob auch ichs empfinde! Indem ich deine sich erfrischen fühle, Ist mir, als ob sich meine Wunde kühle! Natur beginnt zu wirken und zu weben, Ich traue: Beiden geht es nicht ans Leben! Wie viele, so verwundet, welkten, starben! Wir beide prahlen noch mit unsern Narben |
| Gedankenflug | was übrig blieb sind nur die Scherben Narben die nie verheilen werden |
| ave end | narben welche tief im fleische schneiden und auch in bereische welche viel tiefer liegen und somit die seele direkt bekriegen. |
| Gedankenflug | und die Seele zerfällt in winzige splitter So laut und so schnell wie ein sommergewitter |
| ave end | verteilt sich auf dem boden wie meeressand kann nicht mehr geflickt werden von menschenhand |
| Katzenschatten | zerstört und verloren für alle Zeit doch wem ist dies Werk geweiht? |
| Demon17 | Wenn die Zeit zu Staub zerfällt Modernd stirbt die alte Welt Werden neue Krieger schaffen blutig Reich mit alten Waffen werden kämpfend untergeh´n sterbend um das Leben fleh´n Ihre morschen alten Knochen werden wieder ganz zerbrochen Wenn der Staub der Ewigkeit weht hinfort das alte Leid nur um neues zu gebähren Leid von dem die Götter zehren. |
| Katzenschatten | Gottes Kinder werden leben für alle Zeit damit geerntet wird ihr ewiges Leid |
| doGGma | gedroschen wie Korn..gemahlen.. erleiden sie unendlich Qualen.. doch zeigt sich nicht immer die offene Wunde, und auch dem Tauben schlägt die letzte Stunde. |
| Demon17 | Werden die Menschen jemals klüger sein? Wann erkennen sie den falschen Schein? Wann beenden Sie den Tanz ums goldenen Kalb? Wann verachten Sie endlich Gier und Gewalt? Werden wir jemals Götter sein? Wesen der Nacht, so unendlich rein? Oder werden wir ewig Leiden, werden wir schwache Menschen bleiben? |
| Katzenschatten | Der Mensch wird Mensch bleiben mit seinem Hoffen, seinem Leiden |
| rosa|creutz | der mensch lebt nicht vom brot allein, denn brot mit butter - das schmeckt fein. und wenn die butter nicht zur hand: auch margarine ist galant. :D |
| Katzenschatten | Solcherlei und anderes mehr wurde der Gedanken Heer als sich unsere Heldenbanden wieder auf der Erde fanden |
| ave end | doch so völlig unverzagt als hätte irgendwer sie gefragt kamen hinterhergeflogen und das in wahrheit, ungelogen brote ganz unhemelig weder bestrichen mit butter oder margerine von der mutter sondern honig |
| Katzenschatten | aus dem Lande wo er stetig fließt wo kein dunkler Traum die Helden verdriest. |
| Isaak | Tod den Helden, die Magarine aßen. Sahen nicht die hatte grün-graue Blasen. Ein Jammer ist's da kein Gott vermochte sie zu töten. Nur der Schimmel schaffte es ihren Kot zu röten. |
| Katzenschatten | Munter lief es aus ihnen, unter summenden Bienen |
| ave end | und es lief wie ein bach, es floss mehr nicht mehr gemach sondern wie des wassers fälle sondern eher wie eine welle die zerreisst und zerfrisst und sich danach sehr schnell verpisst. |
| Katzenschatten | Leer des Blutes und kreidebleich erwachten sie im Traume federleicht. |
| rosa|creutz | so stiegen sie dann unverrichtet zur zimmerdecke gar empor. denn ohne blut nun leichtgewichtet, hielt die schwerkraft nicht mehr vor. |
| Katzenschatten | darum schwebten sie mit dem Wind bis sie im Weltenalle sind |
| Demon17 | Bei den Göttern ganz in der Nähe stank es furchtbar, weh oh wehe. Nasen heil´ger Wesen rochen, was aus Heldenhintern kam gekrochen. |
| Katzenschatten | Die Götter sprachen still und leise: "Zurück zur Erde Eure Reise." denn ihnen schien es weise. |
| Demon17 | Von der Allmacht Kraft geblasen saßen bald die Helden auf dem Rasen, vor dem Weißen Haus gelandet; in der Gegenwart gestrandet. |
| Katzenschatten | Alsbald umringt und angeschriehen von Menschen dunkler Haut, mit schwarzen Gläsern vor den Augen; sowas sie noch nie geschaut. |
| Demon17 | Bald sie wurden festgenommen und vom CIA vernommen. als die Wachen schließlich dösten sie die letzten Fürze lösten. |
| Katzenschatten | doch bald in ihrem dunklen Verlies ein frischer Wind von Osten blies |
| Demon17 | Die Wächter lagen nun im Schlaf Die Helden konnten fliehen brav |
| Katzenschatten | Sie stehen staunend in der Welt die beherrscht allein vom Geld |
| rosenkind | und Trauer weinte Tränen rot vergorn der Sinn, die Liebe tot |
| Demon17 | Kutschen ohne Pferde auf langen Wegen, eine Höllen-Herde ohne Segen. |
| Katzenschatten | die Natur nahezu eingesperrt die Tierwelt fast ganz versehrt |
| Demon17 | Mutig nehmen sie reisaus bis sie sehen weder Mensch noch Haus. |
| Katzenschatten | Verborgen in einem dunklen Wald vernahmen sie laut' Schreien bald |
| Demon17 | Es klingt so laut es klingt so schrill, ein Seargent mit dem Trupp beim Drill. |
| Katzenschatten | Eine Horde seltsamer Leute, im Gleichschritt jene Meute, zog an den Helden schnell vorbei und wieder hallte lauter Schrei. |
| Demon17 | Der Helden Hände griffen zum Schwerte, als der eine, der als einzig Unversehrte es merkte, das die Gruppe aller Waffen Macht entbehrte |
| Katzenschatten | darum blieben sie, Ängste schwitzen, in ihrem laubigen Verstecke sitzen. |
| Demon17 | Als der Trupp dann abgebogen heldenhaft sie sich verzogen. |
| Katzenschatten | Zu erkunden dieses Land in dem Seltsames sich befand |
| Ars Moriendi | Das zwar langsam aber stet am hellen Licht zugrunde geht |
| Demon17 | So schliefen denn am Tage sie und stahlen Nachts das Herdenvieh. |
| Katzenschatten | damit sie hatten gute Speise auf ihrer wundersamen Reise |
| Demon17 | Doch die Farmer jagten sie und sie stahlen Federvieh |
| Apex | doch Federvieh allein schmeckt fad, drum gabs noch guten, leckren Krautsalat |
| Demon17 | Doch als die Felder leer gefressen da hatten Sie ihr Ziel vergessen |
| Katzenschatten | so standen sie auf kahlem Feld und sahen vor sich dunkle Welt |
| Demon17 | Als ein wütend Farmer kam war´n die Helden bald ganz zahm. |
| Katzenschatten | Hasengleich waren ihre Füße flohen sie doch in die Wüste |
| Apex | In der Wüste gabs aber weder Federvieh noch Kraut drum haben sie dort einen Saloon gebaut |
| Katzenschatten | doch stachlig war er, weil aus Kakten gebaut wenngleich er doch sehr schön ausschaut |
| Demon17 | Tequila trinkend tanzten sie, das Leben war so schön wie nie. |
| Katzenschatten | Lachend im Kreis; Arm in Arm, tanzend verloren alle Scham |
| Katzenschatten | warfen von sich weit Tuch und Gewand tanzend und singend zu sich gewandt |
| Demon17 | Als sie fielen in die Kakteen soviel Blut ward nie gesehen |
| Katzenschatten | als sie merkten voll Entsetzen: Häute kann man schnell zerfetzen. |
| Demon17 | Nackt wie Gott sie schuf wechselten sie den Beruf |
| Katzenschatten | wollten nicht mehr Helden sein wollten hauen Fels zu Stein |
| Demon17 | In die Rocky Mountains zogen sie mit Meißel, Bohrer just for free Sprengstoff, Hammer war'n geliehen frohgemut nach Nord sie ziehen. |
| Katzenschatten | und sahen sie einen großen Stein schlugen sie munter auf ihn ein |
| SON | ...doch glotzend schweigend jener entsetzt das man trotz seiner Friedlichkeit billiges Metal an seiner Zeitlosigkeit wetzt... |
| Demon17 | Auf grünen Scheinen fanden sie die Gesichter schön wie nie mit diesen Zetteln zahlte man wenn man denn bezahlen kann |
| Katzenschatten | Papier war ihnen gar nichts wert wünschten sie doch nur ein Pferd |
| Demon17 | Als sie in den Rockies angekommen sie den höchsten Berg erklommen bald schlugen sie Gesichter fein in den Fels vom grünen Schein |
| Katzenschatten | grausig waren die Fratzen sehr ab der Vier wollten sie nicht mehr |
| Demon17 | Monument Valley ward das Tal genannt wo die Bilder wurden in den Fels gebannt |
| Katzenschatten | scheußlich ist es anzusehen von Kunst die Helden nichts verstehen |
| SON | denn wenn Sie reiten wie im Sturm erfüllt unverstandene Kunst Sie wie im Zorn |
| Katzenschatten | Genug vom Zorn und süchtig nach Frieden verzogen sie sich dann nach Süden |
| Demon17 | Bis sie nach Ägypten kamen wo sie kannten kein Erbarmen. laut unbestätigten Berichten sie der Sphinx die Nase richten. |
| Katzenschatten | Ihr Werk war wirklich wunderschön doch sie mussten weitergehen |
| Demon17 | bald schwammen alle durch den Nil kaum schneller als ein Krokodil |
| Katzenschatten | von Mücken sehr zerstochen kamen sie aufs Land gekrochen |
| Demon17 | unter meterhohen Palmen fingen alle an zu qualmen |
| Katzenschatten | da sie selbst beim sitzen neigten zum Erhitzen |
| Demon17 | Als die Sonne unterging einer sich im Gebüsch verfing. |
| Katzenschatten | Zerkratzt von Dornen und Gezweig wurd' er schließlich doch befreit |
| doGGma | doch sehr zu seinem Übel stand über'm Feuer ein großer Kübel.. |
| Katzenschatten | dort kochte ein Süppchen würzig und fein, der Held fiel beim Gucken zur Gänze hinein |
| more | dort endete er als Fleischeinlage, was allen schmeckte, keine Frage! |
| Demon17 | gut gesättigt schliefen sie tief und lange wie noch nie |
| Katzenschatten | Doch mit vollem Bauch schläft es sich schlecht, was sich in Alpträumen rächt. |
| doGGma | die einem schwer zu schaffen machen, wenn man träumt solch wirre Sachen.. |
| Demon17 | Denn der arme Kamerad allen schwer im Magen lag |
| Katzenschatten | Die Hexen begannen das Feuer zu schüren zu schaffen ein Mittel um abzuführen |
| I_am_Black_Ship | Dies' Gedicht ist doch nur Stuss, der keinen Sinn macht, und nun Schluss mit euren 1-2-Kinderreimen die man getrost auch könnt' versäumen. |
| Katzenschatten | entkroch es aus der Helden Steis manches Püpslein still und leis |
| Demon17 | Es lachen laut die weisen Frauen als sie des Helden Grabstatt bauen. |
| Katzenschatten | Sie legten ihn in feuchte Erde dass er Teil der Selben werde. |
| Demon17 | Als sie sich derart erleichtert war'n die Hex'n ganz entgeistert |
| Katzenschatten | so tanzten sie ums Grab herum denn der Tote war nun stumm |
| Agarwaen Crán | doch Wiederkehr gab es immer Und dies macht alles noch schlimmer |
| Katzenschatten | dabei war er dem Nirwana wie nie zuvor so nah |
| more | dort tanzt er um den Apfelbaum, die Hexen sahn´s und glaubtens kaum |
| Katzenschatten | denn tot war er und doch am Leben und keiner wusst worin sein Streben |
| Apex | Zum Apfel hin! Denn guter Wein, der muss ja stets aus Äpfeln sein. |
| Demon17 | Der Apfel ist der Sündenfall Das führt dann oft zum Ultraschall Als seine Liebste niederkam er sie in die Arme nahm. |
| Katzenschatten | Ach wenn es nur die Äpfel wären! Was ist mit all den andren Beeren? Dunkelschön mit Him- und Erd- fürchterlich wie schärfstes Schwert. All die Birnen, Kirschen, Pflaumen hör ich nur von Sünde raunen! |
| Demon17 | Des Leibes Frucht ein Kindlein war mit braunen Augen, schwarzem Haar. Das lacht und jubelt frohgemut, wenn Mutti ist zu ihm so gut. Sie säugt ihr Kind mit voller Brust, das zu seh´n ist eine Lust. |
| Katzenschatten | Oh ja sicher: Augenschmaus! Fast fielen ihnen die Selben raus. |
| Demon17 | Das Kind wuchs schnell und wurd zum Mann Der Mond schien hell als sein Leben dann begann |
| Katzenschatten | in die Welt geworfenes, unschuldiges Leben. Des Schicksals Spinnen ihr Netz schon weben |
| Demon17 | Der Vater gab dem jungen Mann sein Schwert. Die Mutter gab ihm ihren Segen, und einen feinen, spitzen Degen, so war der Sohn nun heldenhaft bewehrt. |
| dEspairsrage | So ritt er fort mit seinem Pferd, auf der Suche nach einem Ziel, ohne bedacht es sei ein Spiel, das ihm wurde schon lang verwehrt. |
| Demon17 | Das Schicksal sandte einen Boten, ein alter Krieger von den Goten. Die Nachricht hieß, "Dir ist verboten im Krieg zu kämpfen, von den Toten." |
| Katzenschatten | Denn von denen gab es schon genug; alleine gestorben für einen Betrug, im Glaube an das Gute der Sache, vergessen verottet in blutroter Lache. |
| Demon17 | Nun reitet unser Wandersmann davon, zu einem andern Stamm. Dieser hat grad einen Streit, unser Held hält sich bereit. |
| Katzenschatten | Mit Herz, Verstand und kampfbereiter Hand... [SIZE=1]OT: @demon: *freu*[/SIZE] |
| doGGma | die Sehnen spannen seine Haut.. geballte Kraft kurz vor'm Zerbersten Nicht sein Krieg sollte es sein..heute [COLOR=crimson]doch schon kam auf ihn zu... die Meute..[/COLOR] |
| Katzenschatten | säbelschwingend, Seit' an Seit' zum Feindeschlachten stets bereit |
| doGGma | Denn Worte sind hier fehl am Platz sind nur im Weg..behindern bloß.. den Weg zum Ziel,zum Siegesschrei das Blut der Schwachen,in seinem Schoß.. |
| Katzenschatten | und auch das Blut der Stärke findet sich dort, in dem Geruch nach Fisch |
| Katzenschatten | [SIZE=1]Hoppe, Hoppe Reiter[/SIZE] [SIZE=1]geht es hier nicht weiter?[/SIZE] |
| Dyspenthes | [size=1]wie du willst[/size] Helden wollten sie sein und kämpfen für das Recht Sie kämpften hart und nicht mal schlecht Die Recken kannten kein Erbarmen Die Gegner starben in ihrer Weiber Armen |
| Montrose | Im Traum starben die Kämpfer in ihrer Weiber Armen, tatsächlich waren die Weiber zum Feind übergelaufen, und zwar in Scharen. Andernfalls hätte man sie geschändet oder an fahrende Händler verpfändet. |
| Dyspenthes | doch dann stellten sie fest: Es war gar kein Traum Die Weiber hatten Gift gegeben, aus ihren Mündern quoll Schaum. |
| Montrose | Hätten sie das Gift statt in den Mund in den Hintern gestopft gäbe es jetzt eine Schlittenfahrt und das ohne Kufen da doch unten die Seife tropft. |
| Cagliostro | (Anmerkung der Red.:Ein echter Monty halt. Man sollte ihn einrahmen und in den grossen Ausstellungen der Welt zeigen. Er begründet damit die Richtung der Desinterpretatonisten.) So klang des Häftlings Überschwang und Mäuseöhrchens Hüttenklang. Mausibärli kam hinzu und das Entenstopfen ging voran. S'hat gut getan. |
| Demon17 | ... und wenn sie nicht gestorben sind so lebten sie doch sehr geschwind die Zeit sie eilt als Sausewind alsbald ein Greis des Helden Kind. |
| Katzenschatten | Doch wenn sie wieder auferstehen wird die Gechichte weitergehen |
| Demon17 | Wer weiß denn noch was einst geschah als Katzenschatten war nicht da? |
| Katzenschatten | Dies weiß er nicht, er kann nichts sagen, oder soll ich von Verfehlung Dir klagen? |
| Evillight | Als Katzen noch ein Schatten hatten, fingen sie nur wenig Ratten. So geht es aber nicht vonstatten, so dass sie dürr wie Sperrholzlatten bei jeder Jagd sehr bald ermatten. Ohne Schatten aus dem Licht sieht man aber Katzen nicht. So kommt die Katz schnell zu Gewicht, denn was nun für die Katze spricht ist Rattenfleisch als Leibgericht. |
| Katzenschatten | Doch Fleischgenuss ist Sünde pur, sag mir schnell: Was mach ich nur? |
| Demon17 | Dann lass als Katz das mausen und lass sie einfach sausen Mit etwas Glück und viel Geschick kauft dir Frauchen das Futter mit dem Kick. Da liegst Du dann ganz unbeschwert am wohlig warmen Küchenherd und hast den ganze Tag die Wahl ob Müsli, Truthahn, Thun - es ist die reine Qual. |
| Furvus | Am Ende quälen Entscheidungen, kannst nicht mehr erinnern was du hast errungen. Als Tier liegst du im Erdenreich deine Haut wird Winterbleich. Die letzte Wahl nahm dir die Natur, doch selbst nun bleibt die Qual, wohin gehst du nur? Ein andrer kommt dich zu ersetzen, warst du ein Hecht oder der größte Loser? Von nun an wird SEINE Geschichte erzählt vom nach mir folgenden User : ) |
| Lierre | Eine Geschichte soll ich also erzählen Von Jubel, Trubel, Heiterkeit Von Wahnwitz, richt´gen und falschen Propheten von Qual an Hass und Kummer gleich So hört: es war weder Mensch noch Tier Noch Dämon noch Gespenst es war ganz klein ein Lichtelein- an Wirkung unbegrenzt Es ward geborn und auserkorn und stimmlich manövriert man hat es ersetzt, Gefühle verätzt und Gedanken okkupiert Doch welche Motivation führte zu solcher Bewegung das im kleinen Lichtlein mehr war fast keine Regung? Eine böse- das sag ich euch- gar eine hundsgemeine doch weitre Schildrung obliegt nun dem Nächsten, wie ich meine :) |
| Katzenschatten | Bewegungslos, weil bitterkalt, doch zum Sterben, viel zu alt. |
| Thurid | Das Leben langsam zuendegeht |
| Katzenschatten | Der letzte Wind hat ausgeweht. |
| Demon17 | und doch die alte Eiche steht zerzaust in kalter Winternacht Ein Schatten nur der alten Pracht die lange schon verloren geht. |
| Katzenschatten | Kann das Ende endlos sein? |
| Demon17 | Nun, sterben braucht Zeit und bist Du bereit dann komt von irgendwo ein Mädchen oder so und schon geht es wieder nicht weil daran ein Herz zerbricht Muss denn alles mal ein Ende haben? man weiß doch nie was die Nacht noch bringt auch wenn des Lebens Sonne langsam sinkt so gäbe es noch viel zu sagen ... :) |
| Katzenschatten | allein gegen den Sonnenschein, will die Nacht behalten |
| Demon17 | ... all die Schwarzgestalten die lichtscheu sich im Schatten halten |
| Katzenschatten | damit das Dunkel nicht verliert wenn unsre Welt nun langsam stirbt |
| Demon17 | Ach, sterben tun wir alleweil denn stirbt der Tag, die Nacht bricht an und ohne Tod geht nichts voran so ist halt alles nur ein kleiner Teil vom großen, ganzen schwarzen Heil. Denn eines wissen wir genau am Ende steht das Schwarz nicht blau, nicht rot, noch gelb, noch grau. Und dieses Ende wird ein Anfang sein die dunkle Mutter lässt uns nicht allein. |
| Katzenschatten | Drum stürzen wir in ihren Schoß, denn das Verlangen ist noch groß. |
| Demon17 | Das klingt jetzt aber gar nicht rein das Schöße Stürzen lass ich sein Ich bin da lieber ganz sublim und tanze träumend vor mich hin. (Oh man diese Knittelverse) :D |
| Katzenschatten | Im Schoße bleib ich ganz allein doch merke bald, das kanns nicht sein darum will ich von dort entfliehn und möchte mit den Winden ziehn. |
| Demon17 | Wie einst ein Engel wunderbar vor langer Zeit gefallen war. |
| Katzenschatten | Der zerschmettert sich am Boden fand voller Schmerz als Seelenpfand |
| Demon17 | und als er wieder auferstand sein Blut war schwarz wie Lavasand, der funkelnd liegt am Todestrand an dem die tote Göttin stand, als irgendwer das Kreuz erfand. |
| Katzenschatten | Symbol der Lüge und des Leids für das so viele starben zu Massenmördern wurden. Ein Zeichen voller Narben |
| Demon17 | Das Kreuz war ja im alten Rom Schafott und Folter gleichermaßen; ein Fakt, den Manche schon vergaßen! So ändert sich Konnotation. Sie standen mal an vielen Straßen, und sprachen aller Liebe Hohn. |
| Katzenschatten | So betet man zum Opferblut, die Erben Roms verdienen gut mit der Angst vor Höllenqual. Manchmal rufen sie zum Stahl zu befreien heiliges Land und bebluten Wüstensand. Ach würden diese Körper die Wüste doch begrünen dass sie wieder fruchtbar werden all die trockenen Dühnen. Drum lasst die Leichen einfach liegen statt sie wieder heim zu fliegen. |
| Demon17 | Ja was sollen wir auch in Wüsten? Da hat man Durst den ganzen Tag! Da schon manche schwer für büßten Es traf sie dort der Hitzeschlag. |
| Katzenschatten | Gekämpft wird doch für Öl und Freiheit und für die Geschlechtergleichheit! Denn lieber von der Hitz geschlagen als dass die Frauen Burkas tragen. Transvestiten aber würd dies freuen es gäb vom Stile einen neuen: Die Burka drüber, was ne Schau, so einfach wird der Mann zur Frau! |
| Demon17 | Das ist im Grunde völlig wurscht was Frauen in der Wüste tragen Ich hab mei Ruh und keinen Durscht mehr hab ich dazu nicht zu sagen |
| Katzenschatten | Ist der Durst erstmal gestillt ist das Leben halb so wild. Wenn auch der Hunger nicht mehr wär', das Leben wäre schön so sehr. |
| Demon17 | Doch der Mensch lebt nicht vom Brot allein Nein auch glücklich will der Adam sein Die Eva sieht das gar nicht ein So tanzen beide Ringelreih'n |
| Katzenschatten | Tanzen, tanzen, bis zum Ende selbst wenn ich hier Zeit verschwende!!! |
| Demon17 | So lass die Puppen tanzen Katze! Das geht heut auch mit voller Glatze und lass uns richtig' Männer sein, im Minirock mit Haar am Bein. |
| Katzenschatten | Heißes Wachs im Bereich des atomaren Versuch-Atolls angewendet ergibt haarlosen Tanz auf Bühnenbodenholz. |
| Demon17 | Für die Friseure von heute ist man doch nur fette Beute. |
| Katzenschatten | Selbst die Glatze wird frisiert vom Kapitalismus ungeniert. |
| Demon17 | Ja die Frieseure sind steinreich und striegeln Dir dir Glatze weich |
| Katzenschatten | Die Alchemisten wären froh könnten sie's genau so: Aus dem Nichts wird Gold gemacht, doch was hat dies uns gebracht? |
| Demon17 | Ja Ja, die Glatzen haben Konjunktur und unsereins trägt lang die Haare nur Frisöre nun von gold'nen Tellern speisen und oft im Jahr nach Honululu reisen. |
| Katzenschatten | Dort wird geschnitten und gekämmt bis die letzte Schere klemmt. |
| Demon17 | ... und wenn die Pracht am Boden liegt, der Meister reibt die Händ vergnügt. :rolleyes: |
| Katzenschatten | Und schickt nach jemand voller Hohn der's fegen muss zum Hungerlohn |
| Demon17 | Das schlägt dem Fass den Boden aus! Der Meister lebt in Saus und Braus und scheffelt noch das Extrageld der Firma, die das Haar bestellt. |
| Katzenschatten | Ungefärbt ist's wunderbar da biologisch abbaubar. |
| Demon17 | Ja, da gibt es alle Farben und die Haarefeger darben. |
| Katzenschatten | Darum werden sie auch fortgeweht bis keiner mehr von ihnen steht. Und keine Träne wird für sie geweint weil bald die Sonne wieder scheint. So heiß und voll Zerstörungswut. Alles brennt in Feuersglut. |
| Demon17 | Ja Undank ist der Welten Lohn, zum Spott kommt oft auch noch der Hohn. |
| Katzenschatten | Was will man da machen ausser zu lachen? |
| Demon17 | Des Menschen Gier, Sie ist ein Fluch. Der Mensch bekommt halt nie genug. |
| Katzenschatten | Zieht wieder aus sich keine Lehren kann sich nur noch selbst verzehren. |
| Demon17 | Ja, wir könnten Engel sein, Abends tanzen Ringelrein, liebevolle Freunde sein, lachen wie der Sonnenschein. Die Seele frei die Herzen rein. |
| Katzenschatten | Hüpfen und springen dabei lauthals singen |
| Demon17 | und uns lachend in den Armen liegen ohne Falsch und ohne Lügen ... :D |
| Katzenschatten | denn nur wenn Träume wirklich fliegen wird die Wahrheit sich schon fügen! |
| Demon17 | Die Utopie würd dann obsiegen und ewig währte dieser Frieden |
| eine Andere | Angeregt von den Titel dieses Stranges Komme ich daher, bin weder Feind noch Held Man beachte die Folgen des Gedankenganges Dann ist Zeit Leben und nicht Geld. |
| Demon17 | Sei willkommen holde Maid Du hast ja wirklich Schneid sophierst hier einfach rein, man möchte glatt ein Philo sein. |
| Katzenschatten | Der Worte Sinn zugleich erkennen ohne sie beim Namen zu nennen |
| Demon17 | Da hilft kein Klagen und kein Flennen Der Wahrheit Licht wird ewig brennen und tobt der Sturm in kalter Nacht dann wird es düster noch vor acht |
| Katzenschatten | Dann geht die Sonne wieder auf und von vorne geht der Lauf. |
| Demon17 | Die Wahrheit ist wie Spiegelscherben Es gibt so viele, sie wird niemals sterben. |
| Katzenschatten | Trotzdem wird die Welt verderben: Die Lüge hat zuviele Erben. |
| Demon17 | Ach Wahrheit, Lüge einerlei! Man vermengt es eh zum Brei. |
| Katzenschatten | Den nutzt man dann, wie man es will, die Andren nehmens hin ganz still. |
| Demon17 | Es glaubt der Tor und weiß der Narr am End' ist alles wunderbar |
| Katzenschatten | Denn ist der letzte Reim gemacht herrscht nur noch die finstre Nacht. |
| Demon17 | Nun denn, so soll die Nacht anbrechen es gab ja niemals das Versprechen. "Für ewig soll die Nachtwelt sein!" Es täuschte oft der schwarze Schein. Wahre Lügen gibt es hier zu Hauf So nimmt das Schicksal seinen Lauf. Fürwar mein lieber Katzenschatten sollten wir doch nicht ermatten Verse schmieden wollten wir Tausend Stück es sind allhier. :D |
| Katzenschatten | Für wahr, mein Demon, es ist vollbracht: Tausend Reime, wer hätt's gedacht? So viele Jahre, es hat gedauert. Wo ist der, der dies bedauert? |
| Demon17 | Ja, wo ist bloß die Zeit geblieben als schwarze Herzen Verse schrieben voll Inbrunst und von Leidenschaft Der Tod hat sie dahingerafft Jetzt sind nur noch wir beide hier und langsam stirbt das schwarze Tier Das einst so mächtig war bei Nacht Mein Gott, wer hat es umgebracht? |
| Katzenschatten | Tja, übrig sind nur noch wir zwei, der Andren "Phasen" sind vorbei. |
| Demon17 | So ist das mit der Jugend heut', kaum sind sie 30 wird's bereut. |
| Katzenschatten | Niemals war man schwarz gewesen, niemals hat man hier gelesen. |
| Demon17 | Ja man ist längst sehr viel weiser und die alten Lieder werden leiser. Nun singen sie im Mainstreamchor, den Leuten das Erfolgslied vor. Die Vernunft hat doch gesiegt und ein schwarzer Traum verfliegt. Sie sind nun alle groß geworden und sorgen sich um übermorgen. |
| Katzenschatten | Wenn man schon am Abgrund steht einen Schritt man weiter geht. |
| Demon17 | und fällt man dann hinein will keiner schuld gewesen sein. |
| Katzenschatten | Schließlich war's man selbst, der sprang in der Hoffnung, der Sturz wird lang |
| Demon17 | Nun ist ja wieder alles gut und sie schöpfen frischen Mut Schwarz war die Vergangenheit, grau wird alles mit der Zeit. Und man spürt nicht was da fehlt, wenn man seine Kohle zählt. Der Konsum ist nun ihr Opium und die Träume bleiben stumm. |
| Katzenschatten | Ist es denn das Glücklich sein das Ende allem Gruftischein'? |
| Demon17 | Es ist ja eben nicht das Glück, doch können sie nicht mehr zurück. Es ist der schwarzen Seelen Tod, wenn alle folgen dem Gebot, nach positivem Einerlei, dem allgemeinen Einheitsbrei. |
| Katzenschatten | Unheilig scheint mir das! Überlaufen wird das Fass! |
| Demon17 | Ja, das dicke Ende kommt bestimmt! Gut, wenn dann noch Glut in Asche glimmt. |
| Katzenschatten | Auf das das Feuer neu entfacht im tiefen dunklen Höllenschacht die Brut ganz neu geboren wird und der Glaube niemals stirbt. |
| Demon17 | Einst werden sie uns exhumieren und vor den Ahnen salutieren. |
| Katzenschatten | Im Tempel werden sie uns verehren und sich selbst sehr stark vermehren zu einem neuen Gruftgeschlecht, ohne Phase, sondern echt. |
| Demon17 | Wir sollten auf den schwarzen Linnen mit der Vermehrung gleich beginnen. |
| Katzenschatten | Die Jungfrauen her, die Jungfrauen her! Bringt mir mehr, ich bitte sehr! |
| Demon17 | Nun, dass mit dem Hymen, das wird schwer, es herrscht bei uns doch viel Verkehr. Doch sollten wir da nicht verzagen und mal nach Beischlaflüsten fragen. |
| Katzenschatten | Das Hymen ist mir einerlei. Jungfrau heißt: Die wär' noch frei. |
| Demon17 | Na dann viel Glück beim schwarzen Balzen! Die Damen werden mit der Zunge schnalzen. |
| Katzenschatten | Das wird schon gehen, Du wirst sehen... |
| Demon17 | Schick mir ein Bild mit der Schönen Ich wer mich schon daran gewöhnen (das Reimpaar höhnen uns stöhnen lasse ich jetzt mal weg.) |
| Katzenschatten | Ich kann ihr nicht die Seele rauben, dass sie schön ist, musst schon glauben! |
| Demon17 | Ach, das ist doch alter Aberglauben Sie wird das Foto schon erlauben. |
| Katzenschatten | Ich werde mal fragen, doch hör' ich's schon klagen: Oh nein, oh nein! Das darf nicht sein! Und ich kann nur glauben, sie sei schön. Hab' sie noch nie bei Licht geseh'n. |
| Demon17 | Auf den Fotos schwarzer Damen ist oft doch oft nur Lack zu sehen Die Illusion erspart uns Dramen und sie zu lieben heißt verstehen. |
| Katzenschatten | Das Drama um die Wahrheit. Die subjektive Eigenheit. Manchmal sieht man Burschen zieh'n über's Feld zur Dramaqueen |
| Demon17 | Wann wird man je die Illusion verstehen und lernen mit ihr zärtlich umzugehen Als ob der Schein nur Täuschung sei. Es ist der Liebe einerlei. Sie macht die Menschen extra blind, naiv und dumm so wie ein Kind. |
| Katzenschatten | Deshalb ist sie wohl so schön, man möchte gar in ihr zergeh'n. |
| Demon17 | So ein Wunsch ist wunderschön und nicht im mindesten obszön. Ich wünsche Dir, das es gelingt und Dein Herz bald Lieder singt. |
| Katzenschatten | Mit zarter Stimme elfengleich, wie eine Wiese blumenreich, wie eine Prise Feenstaub: Die Liebe ist mein Geistesraub. |
| Demon17 | und wenn der Bock die Geiß bespringt die Sonne hinterm Mond versinkt |
| Katzenschatten | Ein hübscher Plan, gut ausgegohren, ein neues Sternlein wird gebohren. |
| Demon17 | Au fein, da kann ich ein Gedicht recyceln. Es ist übrigens ein sehr effektives Gedicht, es hat kein Ende und geht immer wieder von vorne los. Schwarze Sterne Schwarze Sterne stürzen angstbefreit nachts vom Himmel der Unendlichkeit. Tote Hoffnung lässt sie fallen, berstend sie auf´s Pflaster knallen. Schwarze Sterne werden nie gesehen unerkannt sie untergehen. Einsam ziehen sie die Bahnen sehnend nach den toten Ahnen. Wissend um der Torheit Glanz wiegend sich im Trauertanz. Nächtelang hab ich geschaut nach der finst'ren Sternenbraut. Doch... Schwarze Sterne werden nie gesehen unerkannt sie untergehen. Einsam ziehen sie die Bahnen sehnend nach den toten Ahnen. Übrigens Glückwunsch zum 300. |
| Katzenschatten | Oh danke! Wie leuchtend dagegen doch der Mond der kalt in jedem Herzen wohnt. |
| Demon17 | Nanu, Du hast den Mond im Herzen? Verursacht das nicht starke Schmerzen? Leuchtest Du denn dann beim Sprechen? Schenkst Du mir ein Mondscheinlächeln? |
| Katzenschatten | Der Mond ist nur ein großer Stein wenn dieser mal vom Herz mir fällt wird es glaub ich nichts mehr geben an dessen Körper er zerschellt. |
| Demon17 | Das klingt aber gar nicht gut, irgendwie als fehlt der Mut und die Lust am Untergang. Vorbei ist's mit dem Überschwang der kürzlich deine Feder führte und mein Herz zutiefst berührte. |
| Katzenschatten | Für diese Worte dank ich Dir! Tja, ich bringe zu Papier was die Seele mir diktiert und sich so als Vers verliert. Doch kann ich mich so begreifen an mir selbst so weiterreifen um zu bestehen jeden Tag bis ich liege dann im Sarg. |
| Demon17 | Ja Särge finde ich genial man stirbt so vor sich hin, ich sterbe jetzt das vierte Mal, und fragt nicht nach dem Sinn. Das Feeling ist echt einzigartig, man wird halt langsam eigenartig Wer viermal verspottet den Tod der lacht wenn der Teufel ihn holt. Ich wünsche Dir neun Tode Katzenschatten, erst dann möge dein Fluch ermatten. Ich tue dies, weil ich Dich mag und trank grad eine Maß vom Faxe Fad (Extra Strong Beer, 10%) |
| Katzenschatten | Dann bleiben mir noch Tode sechs, denn dreimal war es fast soweit. Nicht dass ich nach dem Sterben lechz', für den Gevatter bin bereit. Soll er seine Sense schwingen das Ende mir ganz nahe bringen, ich habe keine Furcht davor weil ich Treue ihm einst schwor. |
| Katzenschatten | Nicht einzubinden: Sag mir, guter Dämon, habe ich Dein Herz berührt? Bevor es mir gelang, dies junge Herz zu verführ'n... Bis sie sich hingab, nackt und bar, so neugierig, wunderbar! |
| Demon17 | Herz? Du meinst den Stein in meiner Brust? Das Eis, es schmilzt wohl nimmermehr Die schwarze Seele kühlt es doch zu sehr. Die Trauer, Sie beherrscht bei mir die Lust. [QUOTE]Dann bleiben mir noch Tode sechs, denn dreimal war es fast soweit. Nicht dass ich nach dem Sterben lechz', für den Gevatter bin bereit. Soll er seine Sense schwingen das Ende mir ganz nahe bringen, ich habe keine Furcht davor weil ich Treue ihm einst schwor.[/QUOTE] Ach Schatten das hast du jetzt schön gesagt Dein Vers ist wie der Wind, der Wolken jagt. Wenn diese nachts am Mond vorüber zieh'n, wie Schafe die vor unsichtbaren Wölfen flieh'n. Der Weg ist hart und sanft zugleich. Das Herz ist arm, die Seele reich. Was schert sie ihre Unerbittlichkeit? Und doch mir kommen Zweifel mit der Zeit. |
| Katzenschatten | Wird diese Leere je vergehen? Gibt es denn kein Licht zu sehen? Gibt es wieder kein Verstehen? Muss ich denn alleine gehen? Keine Antwort, nur noch Fragen, doch viel zu müde um zu klagen. Wie kann das kalte Herz noch schlagen mit all der Schwermut tief im Magen? |
| Demon17 | Das muss nun jeder selber wissen. Wenn erst mal alle Bande rissen, lebt es sich ja auch nicht schlecht. Manchen ist das gar nicht recht. |
| Katzenschatten | Denn hat man nichts zu klagen bleibt gar nicht viel zu sagen. |
| Demon17 | Das Thema ist für mich gegessen, dann schon lieber schwarze Messen. |
| Katzenschatten | Denn Sex gibt es auch ohne Liebe ohne Lügen, voller Triebe. |
| Demon17 | Ja Schatten du bist rattenscharf an so was hab ich kein Bedarf. Ich brauch ein psychologisches Moment und hab die Eine halt verpennt. |
| Katzenschatten | Du sprichst vom Blitz, der Energie, die einen verzaubert wie noch nie? |
| Demon17 | Es lässt sich schwer in Worte fassen und darum werd' ich's lieber lassen. |
| Katzenschatten | Für manches gibt es keine Zeilen, drum lass uns hier ganz still verweilen. |
| Demon17 | Meinst Du wir sollten weiter schweigen und vor der Stille uns verneigen? |
| Katzenschatten | Bis der Boden vor uns genug geschaut, dann werden neue Reime aufgebaut. |
| alienfaith | Neue Worte drängen hinaus mit aller Macht Der lichte Tag verdrängt die dunkle Nacht. Kalt schien die Sonne ohne dich, doch ich weiss, allein sie wärmet mich. |
| Demon17 | Na dann hol dir doch nen Sonnenbrand. Das Licht scheint fahl im Schattenland denn Schatten brauchen nicht so viel, im Licht verblasst das schwarze Spiel. |
| Katzenschatten | Verbrennen wird die fahle Haut wenn der frühe Morgen graut. |
| Demon17 | Nur noch Asche, nur noch Staub der Mensch vergeht wie welkes Laub. Die Sonne brennt nur Melanome, die fast so schlimm wie Karzinome. |
| Katzenschatten | Das Glück, es wuchert alles zu und übrig bleibst allein nur Du. |
| Demon17 | Bei mir hat das Glück gar keine Chance, es bringt mich doch nur aus der Balance. |
| Katzenschatten | Also bleibt nur unbewusstes Warten bis von alleine blüht der Garten. |
| Demon17 | Du suchst Erlösung in der Liebe, ich such dasselbe tief in mir Wenn nichts mehr weh tut, dann ist Friede, kein Lachen dringt mehr durch zu Dir. |
| Katzenschatten | Doch ohne Schmerz, was bleibt da noch? Liebe und Frieden, welch garst'ger Moloch. |
| bloodberry | so erhebe ich mich wieder |
| Katzenschatten | und singe neue Lieder |
| Demon17 | und wenn der Tag zu ende geht er ihr seine Lust gesteht |
| Katzenschatten | die ihr das Rot ins Antlitz treibt und ihr nichts mehr als Schämen bleibt |
| Demon17 | Die Scham, sie ist schon lange fort, sie starb an einem dunklen Ort |
| Katzenschatten | dort liegt sie noch, ganz starr und bleich bis da kommt ein nekrophiler Scheich |
| Demon17 | Der hat die Ehre noch im Leib und nimmt sie sich sofort zum Weib. |
| Katzenschatten | Die Ehe wird zugleich vollzogen bis alle Balken sind verbogen, denn Venus ist ihm sehr gewogen. Dies ist wahr und nicht gelogen: Bis zum Himmel stieg der Bogen der da kam aus Scheiches Rogen. |
| Katzenschatten | Ein Spritzer flog bis in die Logen und traf dort den Mund des Dogen. Dieser glaubte, es sein Drogen, sah sich selbst schon als Hulk Hogan. |
| Demon17 | Der halluzinogene Samen war beliebt bei allen Damen. |
| Katzenschatten | Sie singen und sie tanzen während Männer sich verschanzen. |
| Demon17 | Vor der Weiber Fleischeslust, die innewohnt in jeder Brust. |
| Katzenschatten | Auch ein Stücklein weiter unten sind entfacht schon alle Lunten |
| Demon17 | Na das kann ja heiter werden, bald wälzt sich alles auf der Erden. |
| Katzenschatten | Oh das wird ein arg Geschrei wenn die Orgie ist vorbei |
| Demon17 | Ist dann wider alles still weil die Stille es so will. |
| Katzenschatten | Die Ruhe wärt nur kurze Zeit bis der Tag vom Licht befreit |
| Demon17 | und die Nacht wirft ihre Schatten auf der Böcke dunkle Latten. |
| Katzenschatten | Niemand will still weiter hocken, ein Jeder macht sich auf die Socken. |
| Demon17 | zu der nächsten Rammelei bis zum ersten Hahnenschrei |
| Katzenschatten | doch der Morgen ist noch fern wie es die Hühner haben gern |
| Demon17 | und so frönt das Pack der Lust zu des müden Dichters Frust |
| Katzenschatten | So kauert er in düstrer Ecke, flüstert flehend in die Nacht: "Liebste, Liebste: Mich erwecke! Jetzt beginnt die Seelenschlacht. Bleibe ich in Dunkelheit, bin zum Sterben schon bereit? Erheb' ich mich noch einmal, um zu spüren diese Qual, wie so oft schon, immer wieder? Bleiben doch nur Kummerlieder, voll toter Hoffnung, Leidenstränen. Nein! Mag mich nicht mehr weitersehnen, nach Dir, nach uns und einem Leben, in dem, vielleicht, ein Glück kann's geben. Zeig Dich, Liebste, zeig Dich mir! Nur für Dich, da wart' ich hier!" |
| Demon17 | Das muss der andre Dichter sein. Ich binde mir das nicht an's Bein. Die Liebe ist ein Irrenhaus Der Weisheit ist sie nur ein Graus. |
| Katzenschatten | Ist es weise nicht zu lieben, dieses Leid auf and're schieben? |
| Demon17 | Das was du die Liebe nennst, wenn Du mit irgendjemand pennst das ist für mich nur Rammelei. Ich hoffe die ist hier bald vorbei. |
| Katzenschatten | Vom Vögeln habe ich auch genug, abgefahren ist mir dieser Zug, will in neue Tiefen gehen übern Tellerrande sehen. |
| Demon17 | So fällt der Mensch und schlägt hart auf Wenn er macht dauernd einen drauf |
| Katzenschatten | Schicksal nennt man dieses Leiden, doch soll man stets alleine bleiben? |
| Katzenschatten | (Nachtrag, weil es vor 3 Beiträgen gepasst hätte: Genau wie ich, so weißt auch Du: Sex und Liebe sind zwei Schuh', doch sollen mir die Füß' nicht frieren muss ich mich mit beidem zieren. ) |
| Demon17 | Er kann's nicht lassen und weiß genau mit solchen Versen gibt es nie ne Frau :p |
| Katzenschatten | Sei Dir dessen nicht so sicher: Schließlich hab' ich eine! *kicher* |
| Demon17 | Na, dann kannst Du sie bestimmt betören und lyrisch ihre Leidenschaft beschwören. :) |
| Katzenschatten | Es berauscht der Frau die Sinne wenn der Mann beherrscht die Minne. |
| Demon17 | Ja da tanzen die Hormone wenn er küsst ihr die Limone ... |
| Katzenschatten | Meine Frau, die heißt Simone! Dies ist kein Witz, oh guter Mann; wer mag da noch sagen dass Zufall nicht reimen kann? |
| Demon17 | Ja das Leben spielt so manchen Streich. Manchmal wird mir schon die Birne weich, wenn die Silben nur so flippen und die Finger sinnfrei tippen. |
| Katzenschatten | So lass die Finger machen entwickeln manche Sachen |
| Demon17 | Doch sind die Finger noch so flink bedarf es doch des Geistes Wink damit sie aus dem Takt geraten So, mich ruft der Sonntagsbraten! |
| Katzenschatten | Das größte Chaos tief in mir wohl geordnet auf Papier |
| Demon17 | Doch wenn Reim und Versmaß stimmen muss man oft den Inhalt trimmen. Besser ist es umgekehrt, wenn es nicht die Musen stört. |
| Katzenschatten | Die alten Musen waren noch wirklich frei doch dank der Regelpoetik war dies vorbei. Alle Kunst in Form gezwungen Lieder strikt nach Norm gesungen. |
| Demon17 | Nö, das ist nun auch nicht wahr. Die Göttin, die sie einst gebar, war eine strenge Mutter gar. Das währt nun schon 2000 Jahr'. |
| Katzenschatten | So war es freier Geist der Pupertät der Muttern nun von dannen schwebt? |
| Demon17 | Es ist die Kunst mit Form und Sinn zu teilen, dass was in Dir drin. |
| Katzenschatten | So wird Gefühl im Wort geboren und somit wird es nicht verloren. |
| Demon17 | Ja manche Worte leben doch sehr lange noch nach dem Tod, da wird mir bange. |
| Katzenschatten | Sie sind Gefühl, sind Energie! Sterben werden sie so nie! |
| Demon17 | Schade nur, dass wie nie erfahren ob Kommende das Wort bewahren. Das ist des Künstlers Ironie, die Bitterkeit der Poesie. |
| Katzenschatten | So wird es sterben ohne jegliche Erben... |
| Demon17 | Ja falls die Deutsche Nationalbibliothek es nicht bewahrt, dann wird es nicht mal aufgebahrt. |
| Katzenschatten | Vielleicht wird nur ein Grabstein bleiben auf dem die Nächsten weiterschreiben. |
| Demon17 | Auf diesem Grabstein schreiben wir, noch steht er, wie seit viele Jahren hier. |
| Katzenschatten | Vers um Vers, und immer weiter bis uns holt der vierte Reiter. |
| Demon17 | Danke für das Stichwort: ------------------------------ Der vierte hat ein fahles Pferd für Krankheit, Furcht und Niedergang. Da ist dann nichts mehr unversehrt Ein Klagelied als Abgesang, ist alles was der Letzte hört. Danach ist alles einerlei, die Menschen sind der Sorgen frei. Nun rate wer die Reiter sind, mein leichenblasses Schattenkind? (Aus: Vier Reiter by demon17) |
| Katzenschatten | Ja, wer sind die vier denn nur? Untergang der Streitkultur, die Losigkeit des Niveaus, oder Tod der Technik bloß? Schizophrenes Fußgewand? Spammen, Trollen, Unverstand? |
| Demon17 | Er nannte es den Aderlass Der Geist ist fort das ist ein Spass. Ein Forum wäre kein Problem, die Frage ist doch nur für wen? |
| Katzenschatten | Für Dich. Und mich. |
| Demon17 | Für uns reicht dieses Restchen hier Die Stille herrscht nach all der Gier |
| Katzenschatten | Mit edelster Grabesruhe ist nun gefüllt auch diese Truhe. |
| Demon17 | Drum werfe nicht den Schlüssel weg, so viele Perlen liegen hier im Dreck. |
| Katzenschatten | Dergleichen würd' ich niemals tun! Lass' diese Kunst mitnichten ruh'n. |
| Demon17 | Ich habe mein System gepflegt mal richtig gründlich ausgefegt. Es saust das Teil durchs Internet, Ein Wimpernschlag für dieses Brett. Zwölf Jahre alt der Celeron doch läuft gar so schnell davon ganz ohne active X und add-on ein Viertel GB Ram das reicht schonn. |
| Katzenschatten | Meinen zerschoss ich all zu oft, nie lief er länger als gehofft. Ständig fing ich mir was ein auf bösen Seiten, das wird's sein. |
| Demon17 | Ja so geht es mit dem Neuen man weiß nicht, soll man es bereuen? Ein Virus oder Hardware wars Bei Linux bleibt der Bildschirm schwarz Ich bastle noch Weilchen wenns mich packt Sonst wird bald ein refurbished eingesackt. Für hundert Moppen ganz salopp Es macht nix wenn die Kiste floppt Im Grunde hab ich ein Museum, wenn einer stirbt spiel ich's Te Deum. |
| Katzenschatten | Deshalb heißt es seit ehedem: Tausch niemals rennendes System. |
| Demon17 | Ach es ist mir einerlei. nun hab ich zwei bald sind es drei. da kann man schon mal was riskieren und mit Teilen gar jonglieren. Computing ist ein Lernprozess Es hat ja Zeit, was soll der Stress? |
| Katzenschatten | Vielleicht stabilisiert sich diese Schose durch Anschluss einer Mac-Keksdose. |
| Demon17 | Ich schalte auf die Frühzeit um dafür bleibt der Rechner stumm. Bald ist Urlaub, dann ist Zeit da mach ich alles starbereit. |
| Katzenschatten | Wenn es laufen soll gescheit braucht es manchmal etwas Zeit. |
| Demon17 | Ja, da lasse ich mir Zeit es war ja schon zum Schluß soweit dass alle Stunden eines Tages vor dem PC gesessen ward Die Leidenschaft, Passion sie war es doch es wurd' mir viel zu hart. |
| Katzenschatten | Wenn man nur den Bildschirm starrt man sich schwer nach draussen wagt. |
| Demon17 | Ja die Sehne spannte schon und die Nerven flohn davon Es war wirklich nicht mehr schön Ich kann es selbst nicht mehr verstehn. |
| Katzenschatten | Selbst die Augen tun schon weh allein ich aus dem Fenster seh'. |
| Demon17 | Ach da lacht die Sonne rein und das Fahrrad glänzt so fein. Da kann ich mich doch drüber freu'n und tret in die Pedale rein. |
| Katzenschatten | Wären die Mücken nur virtuell verging der Spaß nicht ganz so schnell. |
| Demon17 | Mich hat bisher noch nichts gestochen Doch das Schaltwerk ist mir letztes Jahr zerbrochen Nun fahr ich nicht mehr gar so steil bergan und schau den Osning mir von unten an. |
| Katzenschatten | Ich meinte nicht die stechende Brut deren Bestimmung unser Blut, meinte die, die klatschen ins Gesicht wenn man durch die Welten zischt. |
| Demon17 | Ach, ich fahr da ganz gemächlich im Sommer öfter schon mal täglich ein Stündchen durch den Sonnenschein und halte mir den Bauch so klein. |
| Katzenschatten | Solange die Tour führt durch Natur, und nicht allein nur durch zu enge Straßen wo Rennradfahrer rasen und Autos uns're Luft vergasen. |
| Demon17 | Ach es gibt hier nette Wege für das Rad Da kann man strampeln Nacht und Tag Nur geht es leider ständig auf und ab Ein Sechsgang der muss schon sein drum nahm ich Urlaub ach wie fein und bring den Hirsch gar bald zum laufen auch muss ich noch ne Kiste kaufen und das Auto reparieren sonst muss ich noch zu Fuß flanieren. ;) |
| Katzenschatten | Ob Spazier oder Stuhl: ein Gang ist noch kein Ghoul. |
| Demon17 | Nun hab ich einen der was ; am Fahrrad ist noch manches dran. Ich hoffe s'wird bald repariert, damit mein Leib Gesundheit spürt. |
| Katzenschatten | Ich müsst' nur die Pump' bemühen damit mein Rad kann Funken sprühen. Press' gar brutal die Luft in den Schlauch, danach werden die Pedale getreten auch. Dies alles lässt's brav über sich ergehen ohne lautes Klagen und um Gnade zu fleh'n. Mein Rad ist so was von devot und es ist schwarz so wie der Tod. |
| Wüsti | Oh ich liebe es auch Rad zu fahren, für fünzig Taler mir ein neues letzte Woche gegönnt hab`. Ein rotes , ganz altes Modell. Damit bin ich wieder schnell. Der wollt`erst siebzig haben, vielleicht war ich ein Geizkragen ? Es sieht aber nicht so besonders aus , allerdings hat es eine Dreigangschaltung, also Luxus , war wohl doch zu geizig, und Katz`nschatten eine Frage hab ich gehst Du oder fährst du mit Radel immer zu Arbeit? |
| Katzenschatten | S-Bahn fahr'n, tu ich täglich. |
| Wüsti | das klingt nicht langweilig, kann man doch immer viele Leute sehen. Bus und Bahn fahren liebe ich übrigens dazu. Nur bei mir hier ist um acht Ruh (Schei.. ich weiß nicht wie man diesen Strich macht) Dann kannst lange warten auf einen Bus.... |
| Katzenschatten | Auf manche Leute und deren Geschichten könnte ich sehr leicht verzichten, von den Gerüchen ganz zu schweigen wenn sie zu sehr zur Nähe neigen. Da wird gedrängelt und geschuppst manchmal wahrnehmbar gepubst und der Trunkenbolde hat es viel hat Lautern wieder Fußballspiel. |
| Wüsti | Ja ok du hast schon Recht, auf solche zu stoßen ist eher Pech. Das muß ich auch nicht haben, früher habe ich immer nur geflucht wenn so Tussis mit Bruno Banani kamen in den Bus, oder standen vor oder hinter mir. Das riecht echt widerlich , sag ich Dir. Zum Glück ist dieser Duft nicht mehr im Trend...... |
| Katzenschatten | Manchmal muss man dankbar sein riecht ein Mensch nicht wie ein Schwein. |
| Demon17 | Ja das Busfahr'n ist ne echte Plage! Wer dann noch auf die Bahn umsteigt, hat den Termin schon halb vergeigt Allerorten hört man diese Klage. |
| Katzenschatten | Ich will es gar nicht wissen wieviel Stunden meines Lebens ich am Bahnhof stand und auf einen Zug wartete vergebens. Da wird gebaut und oft gestreikt auf Kosten meiner Lebenszeit. |
| Demon17 | Nun das Thema bin ich leid verplant wird so die ganze Zeit spontan geht einfach gar nix mehr im öffentlichen Nahverkehr Dann lieber einen kleinen Wagen da kann keiner teuer sagen. Da komm ich mit von a nach b und das Geld tut auch nicht weh. |
| Katzenschatten | Ich versuche noch so lange es geht zu verzichten auf ein solches Gerät. |
| Demon17 | Vielleicht nicht von der Hand zu weisen. Der neue Wagen wird so schnell ein altes Eisen. Man kann auch anders schön verreisen. |
| Katzenschatten | Beim Autofahren wird man vielleicht nicht nass doch entpuppt es sich als bodenloses Fass: Ständig frisst es Geld, durch Sprit und Steuer; mir ist so was viel zu teuer. |
| Demon17 | Ach es geht so momentan, vielleicht fang ich von vorne an und fahr wieder schwere Laster. Dann hab ich wieder reichlich Zaster. |
| Katzenschatten | Neugestartet wird hier auch mit flauem Gefühl tief im Bauch: Kündigung heute abgegeben ab Juni dann ein neues Leben. |
| Demon17 | Oh da wünsche ich viel Glück! Schau nach vorne nicht zurück! Manchmal tut Veränd'rung gut. Mein Respekt für Deinen Mut. |
| Katzenschatten | Ich verneige mich voll Dankbarkeit, dieser Schritt war an der Zeit. Der alte Job, der war's nicht mehr drum fiel der Abschied nicht so schwer. |
| Demon17 | Blick nach vorn und nicht zurück. Geh nicht mit Zorn und such Dein Glück! |
| Katzenschatten | Frohen Mutes in das Neue glaube nicht dass ich bereue diesen Schritt getan zu haben werde mich an Freude laben. |
| Katzenschatten | Dämon, Dämon: ich beschwöre Dich! Diese Reime ohne Dich endlich... Zum Tode verurteilt sinnlos die Zeit in der ich Reime erkohrte damit hier nichts verdorrte! |
| Demon17 | Ja nun ist es wirklich aus Dieses Elend, welch ein Graus Das Ganze hat sich tot gelaufen Demon muss nun Wasser saufen. Der Spirit ist hier längst entfleucht Die Schatten hat der Neid verscheucht. |
| alienfaith | So dachte er, der Kopf schien leer, doch siehe da, in manch tiefer Nacht, ward durch des Mondes Kraft der Geist gelegentlich erneut entfacht. |
| Demon17 | Na in meinem Alter lässt es nach Man lässt es abgehen mit gemach Die ganzen Kompromisse sind gemacht und haben's leider nicht gebracht. |
| Katzenschatten | Wort für Wort dem Tod entgegen; sei es nur der Hoffnung wegen. |
| Demon17 | Der Tod der Schattenwelt er naht, bald sind die Schwarzen aufgebahrt. Süß der Geruch des Todes weht. Es ist doch alles viel zu spät. Mein lieber Katzenschatten lebe wohl Mein schwarzer Traum ist leer und hohl. |
| Katzenschatten | Ist dies nicht das Grufti-Sein? Zurückzubleiben ganz allein? |
| Demon17 | Die Leute wollen Party feiern und dieselben Lieder leiern Das ist OK nur ist es schlicht, sublim ist es beileibe nicht. Ich tanz da ab und damit gut vergossen ist das schwarze Blut. |
| Katzenschatten | In einem Club war ich lang nicht mehr und kann es beurteilen nicht daher. |
| Demon17 | Ach was solls das macht ja nichts; das Schwarz es liebt den Tod des Lichts. |
| Katzenschatten | Solang noch dunkle Klänge schallen in so manchen myst'chen Hallen wird es düster in uns sein, wird schmecken edler Wein, daheim, im Mondenschein. |
| Demon17 | ... und wenn der letzte Ton verklingt Neonlicht Das schwarz verschlingt |
| Katzenschatten | Knicklicht statt Grabstein... das darf nicht sein. |
| Demon17 | Auch das ist nur noch Schnee von gestern, gegangen sind die scharfen Schwestern, oft geschieht nichts wochenlang das Sterben nimmt so seinen Gang. |
| Katzenschatten | Die große Party ist vorbei doch dies ist mir einerlei. |
| Demon17 | Ja es schrumpft so vor sich hin und ich weiß leider nicht wohin. Selbst meine Reime werden schlechter, Wenn's keiner liest gibt's keine Wächter. |
| Katzenschatten | Und während wir so hinsinieren über Szenentod und Sensenvater spüre ich doch ganz genau das schwarze Blut in meiner Ader. |
| Demon17 | Ja der Spießer Heuchelei macht mir auch den Sinn nicht frei Vielleicht muss das Schwarze schrumpfen um nicht weiter abzustumpfen. |
| Katzenschatten | So dreht uns das Rad der Zeit zurück zur Einzigartigkeit. |
| Wüsti | Aus Spaß sich verkleiden, in alten Zeiten schwelgen find`ich nicht schlimm. Ich glaub' aber das dunkel sein alleine gibt nicht genug Lebenssinn. Erst Recht nicht, wenn du bist alleine damit weit und breit. *Das war vorher zu lang*:o *Man war das vorher grottenschlecht gereimt *lach* *Weniger ist of mehr* |
| Demon17 | Nur wer am Tag das Licht verliert, die Nacht in seinen Adern spürt. Wenn der Geist bei seinen Schatten weilt, das Schwarz die Wunden sanft verheilt. |
| Katzenschatten | Feinster Balsam für die Seele wenn ich mich dem Tage stehle. |
| Demon17 | Doch graut der Morgen allemahl von Bergeshöh' bis in das Tal. Wenn Nächte keine Macht besitzen des Lichtes Klingen munter schlitzen. |
| poison | Doch treff ich auf die Nacht erneut alt vertraut, ein ew`ger Freund Spüre dort, was längst verloren lebt noch immer - tief verborgen Ein Keim der Hoffnung - fortbestehen in all uns`rer samtigen Pracht geführt der Kampf, der die Nacht zum Tage macht (verzeiht das off-topic, aber ... meinen Dank für die Inspiration die dieses Board, die ihr mir noch immer bietet, muss ich nun doch noch anhängen ... ) |
| Demon17 | Kein Kampf entführt den Geist auf schwarzen Schwingen. Für so was kreuzt man nicht der Schwerter Klingen In milder Trauer sanft der Welt enthoben ist manche Seele viel zu hoch geflogen dem Streit der Welt so weit entronnen so hat der schwarze Traum begonnen ... |
| Katzenschatten | Doch dann das grausige Erwachen voller Schmerz und solchen Sachen. Wenn Augen durch das Licht selbst leiden möcht' ich lieber nächtens bleiben. |
| poison | So gebt mir sanftes Kerzenlicht, denn dieses schmerzt die Augen nicht wenn aus der Ferne die alte Musik erklingt und tief in meine Seele dringt dazu ein Glas mit funkelnd rotem Wein - gelindert kurz die täglich`Pein |
| Demon17 | Doch die Seele klingt nicht mehr, längst zerissen ihre Saiten und das Herz ist ach so schwer, vor Sehnen nach den dunklen Weiten. |
| poison | So zieh ich rastlos durch die Welt zu finden etwas, das mich hält geniess die bittersüsse Schwere, denn auch diese bezeugt - ich lebe |
| Demon17 | Das Leben wird meist überschätzt. Da sind die Leute ganz entsetzt, wenn es dann ans Sterben geht, weil man das Ganze nicht versteht. |
| poison | Du meinst, der im Himmel macht Dich froh ? Ich weiss nicht recht, denn ich seh`s so : Statt Sisters, Nephilim und Cure erklingen Harfensaiten nur ... Man gibt Dir bald ein weisses Hemd, die Farbe scheint dir völlig fremd ... Statt Met trinkst Du Ambrosia und denkst - "das ist doch jetzt nicht wahr !!" Von der Natur bleibt Dir nichts mehr, nur Wolken ziehen - hin und her ... und so weiter und so fort - nein, dieses wär für mich kein Ort ... ich halt es mit unsterblichkeit ... denn somit hab ich ewig zeit |
| Demon17 | Auch wenn der Mensch zu Staub zerfällt, es gibt nur die eine Welt. Das Sterben ist ein Übergang doch niemand je die Antwort fand, wohin? |
| Katzenschatten | Im Moment in dem wir gehen werden wir dies wohl sehen. Doch wird man den Tod wirklich "erleben"? Noch kann ich da nicht Antwort geben. |
| poison | Vergangen wie des Herbstes Blumen das letzte Blatt vom kahlen Stiele fällt verweht in unbekannte Weiten und schnell vergessen von der Welt ... |
| Wüsti | [COLOR=seagreen]Manche Seele war schon lange tot, als der Sensemann sie geholt. Manche waren nicht sehr nett so das zum Ende fast kein Hahn mehr hat, nach ihnen gekräht, denn man erntet was man säht. [/COLOR] |
| Katzenschatten | Die wie im Unkraut schönste Blüten damals in der Asche glüten wurden vernichtet und entfernt und nichts hat man daraus gelernt. |
| poison | Wie soll der Mensch dennn etwas lernen, wenn ewig Arroganz ihn treibt? Nur "ich, ich, ich" sein ganzes Streben - damit verändert er nie die Welt ... |
| Katzenschatten | Nein, er häuft nur an sein eigen Geld, glaubt, dass nur dieses zählt damit ihn nicht die Armut quält, verliert sich ganz in diesem Wahn, ausgerichtet ganzes Sein, vergessen wie leicht Träume war'n und am Ende ganz allein. |
| Wüsti | [COLOR=seagreen]Was soll man machen wenn Menschen die einen nicht kennen verlachen, sich über sie lustig machen. Wenn man doch nichts böses hat getan wie soll man nett bleiben, wenn einem niemand nett begegnen kann. Es sind diese Menschen mit wenig Verstand, sie machen diese Welt krank.[/COLOR] [SIZE=1]Entschuldige Katzenschatten, hatte es erst nicht richtig gelesen, Du zählst sicher nicht zu denen für die nur das Geld zählt................[/SIZE] |
| Katzenschatten | Die Dummheit ist der Untergang. Niveaulos wird der Abgesang. [SIZE=1]alles gut, Wüsti :)[/SIZE] |
| Katzenschatten | Und mancher schreit nach Gottes Staat damit er was zum Glauben hat. |
| poison | "Gottes Staat" war gar nicht schlecht, wenn ihr denn von Liebe sprecht - bis dann das Wort der Kirche kam und alles auseinandernahm ... |
| Katzenschatten | und weise Menschen verbrannte und damit altes Wissen verbannte... |
| Demon17 | ...und wenn die Toten auferstehen, die Dummheit wird nicht untergehen! |
| Katzenschatten | Schwer sich ihnen zu erwehren da sie sich wie blöd vermehren. [SIZE=1]welcome back Demon! *freu*[/SIZE] |
| Wüsti | [COLOR=darkblue] Ja,von Dummen gab es schon immer mehr ich dachte erst du meintest solche wie mich, doch das glaube ich nicht. [/COLOR] |
| Demon17 | Es ist die Hybris wie mir scheint die all die Deppen sehr vereint. Nun ja man sieht sich selber nicht. Dies Lamento ist ja auch nur schlicht. |
| Katzenschatten | Wenn ein Verhalten nicht gefällt ein Urteil meist sehr schnell gefällt. |
| Demon17 | Wenn Vorurteile kleine Münzen wären, würden wir vor lauter Millionären, die Arbeit ganz und gar einstellen, und ein Urteil nach dem ander'n fällen. |
| Katzenschatten | Niemand würde mehr entarten wenn alle still auf's Ende warten. |
| poison | Jedoch ist Stille alles was Dir bleibt, wenn Du verbrannt zu kaltem Eis Jede Illusion wurd Dir zerstört und jedes Wort blieb ungehört ... Du keine Seele fandest, die zu Dir gehört ... Warum noch flüstern, sprechen, schrein - wenn aufgehört hat alles sein ... die Inspiration keine Nahrung mehr fand, so stehst du einsam nun am dunklen rand ... verloren, vergessen, allein ... |
| Katzenschatten | Ohne jeden Reim kann kein Dichter sein |
| Demon17 | So stritt schon Goethe mit dem Vater. Nein was war das ein Theater! Wenn wir aber knitteln fein, muss der Reim schon sauber sein. |
| Katzenschatten | Also sprach höchstest Gericht: "Nur gereimt ist's ein Gedicht!" |
| Demon17 | Der Endreim ist's, genau gesagt der jeden wahren Dichter plagt. Der Stabreim ist nicht mehr gefragt, ist er doch heute arg betagt. Ach, denke ich an Hölderlin, was wäre Dichtung ohne ihn, kommt mir das Versmaß in den Sinn. Der Rhythmus ist seit Anbeginn Euterpes liebstes Musenkind, ein wunderbarer Götterwind. Doch als die Dichter dies vergaßen, starb ihre Kunst gewissermaßen. |
| Katzenschatten | In meinem Herzen lebt sie fort in diesem kleinen Schattenort. |
| Demon17 | Ach war das damals eine Pracht, als jedes Board der Lyrik Macht, gebührend zollte den Tribut und Seelenfeuer brannten voller Glut. |
| Katzenschatten | Dennoch mag ich nicht verzagen und weiter meine Verse wagen. |
| Demon17 | Vielleicht kehrt einst die Zeit zurück, ein leises Lächeln voller Glück. |
| Katzenschatten | Auch wenn ich es nicht glaube jetzt stirbt die Hoffnung doch zuletzt. |
| Demon17 | Die Zeit verging, das Leben brannte weil der Tod den Tran verbannte; doch schlich sich dieser wieder ein und Essig wurd' der dunkle Wein. |
| Katzenschatten | Dieser schmeckte nicht so sehr doch wollten alle davon mehr. |
| Demon17 | Wo sind sie nun die Schattenkinder? Da war ein Hype und dann gelinder gesagt kamen die Akustik-Schinder nun ist die Szene ausgelaugt, zuviel Kommerz hat dran gesaugt. |
| Katzenschatten | Selbst für die Werbung ausgeschlachtet, trotzdem süß, wenn man d'rauf achtet. |
| Demon17 | Nun ja das ist der schale Rest vom rabenschwarzen Seelenfest. |
| poison | Schon immer war es : kommen - geh`n so vieles ward nicht mehr gesehn doch nichts löscht die flamme, die in uns brennt, wird uns auch so manches fremd zu sehr verbunden mit der Welt, die Ursprünge zusammenhält ... Wie könnte man je seine Seele verleugnen, selbst, wenn ich`s wüsst ... ich würd nicht folgen ... |
| Katzenschatten | Folgte ich stets allem Neuen würd' ich es schon bald bereuen. |
| Demon17 | Das Neue ist so neu nicht mehr schon lange sampeln allzu sehr die Musiker den alten Sound was meine Ohren sehr erstaunt. Auch Mittelalter ist nicht neu, das sage ich her ohne Scheu, die Folkies waren immer schon mir eigentlich zu monoton. |
| Katzenschatten | Besser als der Pohle-Bengel mit seinem seichten Blutgeengel. |
| poison | heisse Damen, Lack und Leder, ersetzen nicht die Kraft der Feder ... dennoch ist pohl mir lieber, als Techno und der Rapper "Lieder" ... |
| Demon17 | Einst sangen die Goten die Lieder der Toten. Nun ist der Tod verbannt aus seinem Schattenland. |
| Wüsti | Wenn du lebende Tote willst sehen, mußt du nur mal in die Einkaufsgassen geh'n.... |
| Demon17 | Die Kunst den Tod zu inszenieren wirst Du dort nicht finden, höchstens frieren. |
| Katzenschatten | ... in der Kälte, gemacht von jenen die sich nach der Sonne sehnen, die uns wollen nicht verstehen und auf uns hinuntersehen, auf uns Gruftis, lieb und zart. DOCH denen sei jetzt offenbart, dass wir im Tode mehr erleben als sie in ihrem ganzen Streben. |
| Demon17 | Erst in der tiefen dunklen Nacht Romantik sanft erwacht. Doch in dem Tiefgang der Gefühle, erfriert das schwarze Herz vor Kühle der Welt, die doch zur Sonne starrt und auf der Freude stur beharrt. |
| Wüsti | Auf die schnellebige Freude verharren wir nicht, dennoch sehnt sich auch das schwarze Herz nach dem Sonnenlicht Will lieben, lachen, weinen, will tanzen in den Tod hinein. |
| Katzenschatten | [SIZE=1]Fremdlyrik:[/SIZE] Alles dreht sich um mich her; die Welt versinkt im Farbenmeer; wenn ich tanze... mit Dir tanze... Engumschlungen, Du und ich, im Abgesang, verliere mich. Es kann kein Leben ohne Dich geben! |
| Demon17 | Ja die Liebe ist ein Mythos der Romantik Viele Sänger lieben Herzeleid-Semantik Doch gibt es viele kalte Herzen die sich fürchten vor den Schmerzen. Vergessen ist der alte Traum von Ewigkeit in Zeit und Raum. Ein Wahn den damals viele teilten mit Wunden die noch nie verheilten. Nun sucht schön brav das kleine Glück Dämonen können nicht zurück Wer in den schwarzen Abgrund sah wird niemals mehr, dass was er war. |
| poison | Ein kleines Glück kann es nicht geben, für alle, die nach höh`rem streben ... Ein bisschen Freud´, ein bisschen Leid hat mir genügt zu keiner Zeit Von allem will ich stets noch mehr, auch, wenn es macht das Leben schwer ... schweig - Verstand - schweig einfach still ... das Herz will nun mal, was es will |
| Demon17 | Ja, die Romantik kennt nur Dramen, niemals doch zeigt sie Erbarmen. Denn sie lebt nur in den Herzen. wenn diese brennen voller Schmerzen. Sie ist die Liebe und der Tod, der Feuerschein in jeder Not. |
| Wüsti | [SIZE=1]Sorry, für das verwenden eines alten Reimes, doch ich mußte da heute dran denken, wie Katzenschatten das hier mal meinte und so lachen. [/SIZE] [QUOTE]Manchmal muss man dankbar sein riecht ein Mensch nicht wie ein Schwein.[/QUOTE] Da stimme ich mit Dir ein. |
| Wüsti | Aber das muß beides nicht sein weder Schweinegeruch noch Banani oder anderes übertriebene Parfüm, finde ich beides gleich schlimm. |
| poison | Romantik heut ? in dieser Zeit ? Neandertal ist nicht mehr weit ... Vorbei die Zeit der grossen Worte ? Der Freund nennt Freundin nun schlicht "Torte" ... Der Mann kaum wagt, Gefühl zu zeigen, passt nicht ins Weltbild, welch ein Leiden ... Er möchte gern sie glücklich sehn, doch hat die Kraft nicht, sie zu verstehn... |
| Demon17 | Ach ja das Weib bleibt unverstanden Auch Barden nie den Schlüssel fanden zur zarten Seele in der höchsten Minne Vor Herzensleid brach oft die Stimme Die Liebe blieb stets unerfüllt. Der Hunger wurde nie gestillt. So wurd das Sehnen nie banal. Die Holde war niemals trivial. Für die gemeine Fleischeslust, nahm man Mägde sich zur Brust. |
| Katzenschatten | Rasch gebraucht der Sehnsucht wegen wurd' zerstört so manches Leben. |
| Demon17 | ... und wenn sie nicht gestorben sind dann kommt bestimmt das nächste Kind. |
| Katzenschatten | In eine Welt hineingeboren die sich selbst schon lang verloren. So schrei, mein Kind, schrei vor Schmerz! Vielleicht erreichst Du so ein Herz; eins, das nicht gemacht aus kaltem Stein, eins, das bleiben will nicht mehr allein. |
| Demon17 | Ja die schwarzen Herzen sind oft kalt, ausgebrannt und viel zu alt. In den tiefen Winternächten spielen wir mit dunklen Mächten und die Liebe friert im Eis, kaltes Feuer brennt nicht heiß. |
| poison | doch selbst kaltes feuer birgt die kraft, die ungeahntes neu erschafft ... |
| Katzenschatten | Konserviert und tiefgefroren wartend auf das Neugeboren. |
| Demon17 | Dann sieht man auf dem WGT, kaum das geschmolzen ist der letzte Schnee, das Kind im Gothic Outfit mit der Mutter und beide stehen gut im Futter. |
| Katzenschatten | Doch meist sind süß die schwarzen Strampler bevor sie wiegen wie ein Dampfer. |
| poison | was spricht gegen ein gut gefüllt` korsett ? der anblick ist doch oft sehr nett ! einst war es diese art der weiblichkeit, die männerherzen hat erfreut ... |
| Katzenschatten | Dieses war vor langer Zeit: das Becken hübsch und eher breit, mager sein als unschön galt, man solches Weib als Armes schalt. |
| Demon17 | Es quillt der Speck es bebt der Busen, in viel zu engen schwarzen Blusen. Da hilft nicht Mider noch Korsette, es leppern sich die Körperfette und weil der Frust ist schon so groß, da geht das Fressen wieder los. Mein Auge sucht noch voll Verlangen Romantik, Trauer, doch mit Bangen, erkennt es, dass es sinnlos ist. Der Tag ist schal, die Nacht wird trist. |
| Katzenschatten | Wo sind sie hin die armen Seelen, die voll Verzweiflung sich noch quälen? |
| Katzenschatten | Hat die Zeit sie schlicht verdorben, oder sind sie still verstorben? |
| Demon17 | Es brennt die Jugend 5-6 Jahre dann wird sie alt, vergisst die Lieder die Seele liegt bald auf der Bahre das schwarze Feuer brennt nie wieder. Nur wer die Sehnsucht niemals stillt, den Alltagstrott durch Wechsel killt, wird auch in hohen Jahren noch Glut in Asche aufbewahren. Der Mensch wird faul durch Sicherheit es lebt nur wer den Tod gefreit. |
| Wüsti | Wer will schon immer ein Jungspund sein? Erfahrungen kann ich nennen mein ließen mich stärker werden Manche machen wohl wenig und sind dumm wenn sie sterben Manche werden durch Zwang sich der Gesellschaft zu unterwerfen stumpf, sie kommen aus dem Sumpf wie Zombies und pöbeln gerne rum oder stechen anderen in den Rumpf. :q du willst sein jung, ich weiß nicht ob das stimmt bin enttäuscht dass du mich hier hast hängen lassen als einige begannen mit Dreck auf mich zu werfen mich zu beschatten darum musste ich erst mal gehen, eigentlich wollte ich es sowieso nur nicht für immer, aber ist es nicht irgendwo egal sage ich mir was sie sagten diese Spinner Ein gebrochenes Wort oder Grabesruhe was ist schlimmer? |
| Katzenschatten | Schlimm empfinden ist subjektiv, allein die Wahrheit wirkt so tief. Schatten Bestandteil eines Lebens, Vergebung suchen stets vergebens. Einsame Schreie in der Nacht, von allen And'ren ausgelacht, findest allein Du Deinen Weg bevor ich mich zu Dir leg' zusammen, für immer, ins kalte Grab, Erde, Blumen und ein Sarg. Regen fällt vom Himmel nieder, dunkle Engel singen Lieder, von einst, damals, von alter Zeit, von Tränen, Kummer, voller Leid, von Liebe, viel zu früh gestorben, junge Früchte, zu schnell verdorben. Alte Lieder, verweht vom Wind und wir bleiben, was wir sind. |
| Demon17 | Noch brennt ein Feuer tief im Herzen noch spüre ich die Seelenschmerzen noch ist der Tod mein treuer Freund noch nervt es wenn die Sonne scheint. Ich werde nie "erwachsen" sein eh'r hack ich mir 'ne Axt ins Bein denn stirbt mein Traum vom Untergang ist es nicht mehr von Belang ob der Körper noch intakt wenn der Geist zusammen sackt. Nur wenn ich lebe aus dem Vollen, kann ich meiner Göttin Ehrfurcht zollen, ganz ohne Kompromiss-Vernunft. Totalitär verbrenne ich den Sumpf aus Trübsinn, Frust und Mittelmaß, in dem ich meinen Traum vergaß. |
| Katzenschatten | Möchte nicht verkümmern alleine unter Trümmern, mag tanzen, weinen weiter, voller Trauer und doch heiter. Zu früh ist's für den Abgesang! Noch schwingt in mir der schwarze Klang. Alter Dämon, Dichterfreund: mich hat es sehr gefreut mit Dir zu reimen durch die Nacht, geweint hab' ich und auch gelacht. Zusammen mit Dir Verse flechten war mir wert in all den Nächten. Danke, Dämon, will ich sagen, möchte gar nicht weiter klagen. Die Zeit zum Abschied ist gekommen... [I]schreib was Dämon, bitte...[/I] |
| Demon17 | Ach Katzenschatten Verseschmied schon wieder dieses Abschiedslied Der Schmerz währt nun schon viele Jahre Seitdem der Tag die Nachtwelt tötet und dreist dabei nicht mal errötet Nun liegt sie auf der Totenbahre und Du sprichst von Abschied mir das tut weh drum dank ich Dir Nicht weil ich diese Sehnsucht mag sondern weil die vielen Verse (Es gibt keinen Reim auf Verse) :( die wir teilten Nacht und Tag die letzte schwarzen Lyrik sind, bevor auch diese Lied verklingt. Hab Dank und genieße diese Nacht Das Ende ist nun bald vollbracht. Ich werde immer wieder nachsehen auch wenn die Worte uns nun ausgehen. Das was mal schwarz war ist vorbei, denn aus dem Traum wurd' Narretei. |
| Katzenschatten | [SIZE=1](oT: doch gibt es: Ferse *g*)[/SIZE] Vielleicht wird doch ein Wunder geschehen und wir werden uns hier wiedersehen. Vielleicht auch an einem and'ren Ort und werden weiter dichten dort. |
| Demon17 | Ach weißt Du noch die Anfangszeit mit vielen stillen Orten Ein E-Mail dann und wann mit vielen lieben Worten Da gab es kein Palaver und kein Streit Gedichte wurden eingesandt von Zeit zu Zeit das war der schönste Zeitvertreib. Vielleicht kommt es wieder so irgendwann und irgendwo gibt es eine Website dann, auf der man Lyrik posten kann. |