| Stadtphilosoph | Ich warte :) greetz Staphi |
| Tharis | So wage ich denn einen Versuch, lieber Philosoph der großen Ansiedlung von Häusern... Ich beziehe mich hier auf Dein zweites Werk. Die letzten vier Zeilen haben es mir irgendwie angetan: [QUOTE]nun ist sie zu, die letzte Tür schlussendlich frage ich mit Sehnen warum, weshalb, wieso, wofür verschloss ich hinter ihr die Tränen?[/QUOTE] Nur wie ich sie verstehen soll, das bleibt mir immer noch ein Rätsel. Am Anfang dachte ich daran, dass es vielleicht etwas Positives sein könnte, aber irgendwo will mir dies nicht wirklich zusagen. Es ist nun einmal leider nicht positiv (und ich rede da jetzt nur von meinen Ansichten und meiner Sichtweise), wenn man seine Gefühle, Vergangenheit, alles zurücklässt/ zurücklassen muss, um etwas Neues beginnen zu können. Hmm. Irgendwie erscheint es mir, als würde ich dem Ganzen gerade nicht gerecht. Ich versuche also mal, zusammenzufassen: Man schließt die Tür hinter allem, was da war. Und erkennt daraufhin, dass man etwas Wichtiges (?) vergessen hat... Ich würde das Ganze persönlich so sehen, als dass die Tränen (Trauer, Wut, Unbeschreiblichkeit eines Augenblicks, wasauchimmer einen grade so bewegt) etwas sind, dem man nachtrauern muss, wenn man denn könnte. Und Du siehst, ich drehe mich im Kreis. Rein subjektiv würde ich dazu auch noch gerne loswerden: Ich mag [I]besonders[/I] die letzten vier Zeilen. Das Gedicht an sich hat zweifellos eine Aussage, auch wenn ich sie (also meiner für mich ganz persönlich daraus erkennbaren Botschaft, denn anders geht es wohl nicht) noch nicht ganz zu fassen bekomme. Irgendwie musste ich denken: "Recht hast Du." als ich es las, und kann trotzdem nicht sagen, warum. Der Rest des Gedichts gefällt mir unter lyrischen Gesichtspunkten nicht so sehr, wie der eben schon erwähnte Teil, aber das ist wieder mal nur Geschmack und der ist so subjektiv wie jegliche restliche Interpretation. Mich würde interessieren, was Du Dir dabei gedacht hast, falls Du das sagen möchtest und nicht das Gefühl hast, das würde dem Ganzen seinen Reiz nehmen. Ich hoffe, ich habe hier jetzt nicht den Anfang einer vom Autor nicht-beabsichtigten Misinterpretation (Gibt es die überhaupt? Würde ich wirklich gern einmal ausdiskutieren.) geliefert und das arme Werk vollkommen "zerpflückt"... Erst einmal liebe Grüße, ich werde noch eine Nacht darüber schlafen... Tharis PS: Was sagt ihr anderen zu Stadtphilosophs Werk(en)? |
| Stadtphilosoph | hmmmm ich weiß es selber nicht... ich kann dazu nur sagen, dass meine werke meistens einfach so entstehen, meist innerhalb von wenigen minuten, wenn die worte ineinander fließen..... sie ergeben immer einen sinn, aber ich kann nicht sagen, was ich durch sie ausdrücken wollte, oder was ich mit dieser oder jener zeile gemeint habe. ich sage immer: Ich schreibe nur... das Interpretieren bleibt den anderen überlassen :) greetz Stadtphilosoph |