| Swordsman | Hi... Ich habe gerade mit dem gleichnamigen Gedicht, das ich neulich abends geschrieben habe meinen Thread 'Noch einmal' eröffnet. Wenn ihr Kommentare zu meinen Zeilen schreiben wollt könnt ihr das hier... Gruß, Swordsman |
| GrauerWolf | @Swordsman Ich würde es überarbeiten, denn die Metrik humpelt (klatsch mal beim Sprechen mit), die Reime könnten verbessert werden (die erste Zeile reimt sich nicht auf die dritte, "dann" reimt sich nicht auf "dann". Auch die "Bilder" sind verbesserungsfähig, so die Seele, die "Brennend schreit". Ehrlich gesagt, es wirkt komisch. Gruß ZoGo |
| Montrose | Schlecht ist das Gedicht prinzipiell nicht. Aber, wie Zorn Gottes meint, da muß noch ein wenig gefeilt werden. Zum Beispiel: Auf dünnem Eise wandle ich um mich weht der Frost bald kommt der Tag, an dem es bricht nirgends für mich Trost. |
| Swordsman | Es ging mir bei dem Gedicht, das sollte ich vielleicht mal dazusagen, darum, eine bestimmte Aussage zu machen. Und das habe ich geschafft. Obwohl ich den Schluss mit der brennenden Seele selbst etwas übertrieben finde... Metrik und Reimschemata stufe ich beim Schreiben allerdings öfters als nebensächlich ein. |
| Montrose | Nur um eine "bestimmte Aussage zu machen" bedarf es keiner Dichtung. Dafür gibt es die Umgangssprache: Du, ich fühle mich heute einsam etc. Der Sinn von Dichtung besteht darin, aus dem Gewöhnlichen etwas Besonderes zu machen. Und um etwas Besonderes zu erreichen, bedarf es größerer Anstrengungen. Das ist wie mit dem Malen: ein Strichmännchen hinpinseln kann jeder - ein sonnendurchflutetes, vom Blütenstaub rauchendes Blumenfeld ist eine ganz andere Kategorie ... |