| boppy | [b]Location[/b]: [url=http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&threadid=7432][u]Thread 7432[/u][/url] [b]Writer:[/b] [url=http://www.nachtwelten.de/vB/member.php?s=&action=getinfo&userid=4299][u]WatchMe[/u][/url] [b]concerned poem(s):[/b] Die Perle der Liebe, Auf einmal: FREIHEIT, Freunde, Stille, Die Welt, Die letzten Sekunden (30 vielleicht) 1. Der Autor der Kritik 2. Der Autor der Gedichte 3. Die Gedichte 4. Nachwort [b]1. Der Autor der Kritik[/b] Der Autor der Kritik!? Hmm, das scheine ja ich zu sein. Also will ich mich kurz vorstellen: Durch Watchme habe ich dieses Board kennen gelernt und will mich anstregen dem Board beizuwohnen und einen Teil der wirklich interessanten Beiträge zu lesen. Ich bin 18 Jahre alt, komme aus einer kleinen Stadt bei Bochum/Dortmund/Gelsenkirchen - also mitten aus dem grauen Ruhrpott. Ich selbst liebe die Textform "Gedicht" sehr, da mit ihr der Ausdruck von ungeahnten Gefühlen möglich ist. Leider kann ich nur erfolgreich dichten, wenn ich am Boden bin oder mir grade etwas außergewöhnliches passiert ist. Aber mit sicherheit werdet ihr auch bald Gedichte von mir zu gesicht bekommen. Also: Stay tuned. [b]2. Der Autor der Gedichte[/b] Watchme... Ein alter Kompane vom [url=http://www.hackerboard.de][u]Hackerboard[/u][/url] (Schleichwerbung *g*). Mit Anfang 20 gehört er zur alterlichen Mittelklasse des Boards und tut sein bestes die Pole-Position der Posts einzunehmen. - aber dafür muss er an mir vorbei *g* So, was ist großartig zu ihm zu sagen? Er ist ein gesitter Mensch (habt ihr sicherlich schon bemerkt), mit dem man(n) reden kann (nicht jede Frau ist in der lage dazu *insider*). Er verhilft immer wieder zu guten Ideen und hat in seinen Bereichen auch genug Ahnung um sich 1337 nennen zu dürfen :) - Mehr kann und will ich über ihn auch nicht verraten. Vielleicht kommt ihr an nähere Infos, warum seine Gedichte so sind, wie sie sind. Aber das ist und bleibt persönlich, also habe ich es auch nicht zu schreiben. :) [b]3. Die Gedichte[/b] Alle o.g. Gedichte haben eine Sache gemein: Sie sind [i]sad, but true[/i]. Sie berichten über die traurige Wirklichkeit von Watchme's Leben als Sanitäter und dem, was er täglich sieht und fühlt. Auf unkompliziert-komplizierte art vermittelt er das was er fühlt. Für manche mag es die Bewältigung von Gefühlen sein und für andere ein SCHREI (der immer wieder in den Gedichten zum Ausdruck kommt) - Sicher ist nur, dass Watchme in seinen Gedichten etwas ausdrückt, dass in seinem täglichen Leben nicht genug Beachtung findet: DER MENSCH an sich. - Der Mensch, der stirbt, der blutet oder bereits Tot ist. Außer "Die Welt" zeigen alle Gedichte den untergang einer menschlichen Seele. Eine Wiederspiegelung des Seins und die letzten Momente eines irdischen lebens. Was genau er Auszudrücken versucht bleibt im dunklen, dennoch berühren die Gedichte mich auf eine unbekannte Art. Um es mit den Worten meiner Lieblinsband zu sagen: "Your secret silence, loosing all violence" - Die Ruhe verdrängt die Gewalt. Der tot das Leben. - Wo die Gerechtigkeit in selbigem geblieben ist, fragt sich sicherlich nicht nur Watchme. Dennoch tut er es auf eine besonders eindrucksvolle Art. Er fasst es in Worte, die es zu verstehen gilt. In den Gedichten trifft sich Dunkelheit und Freiheit, das tosende Meer und der Platz der Ruhe, die Wahrheit und der Sinn des Lebens. Alles auf seine eigene Art. Alles auf die Art der Kunst des Schreibens zwischen den Zeilen. Den tieferen Sinn in Watchme's Worten zu suchen ist eine Reise ins innerliche von uns selbst, finde ich. Wir müssen uns erst mit uns selbst einig sein um zu begreifen, was Watchme anspricht. Immer wieder sind es Metaphern, die das lesen des Gedichts interessant machen und immer wieder Formulierungen, die das Gedicht erst beim 20 mal lesbar machen, auch wenn es NOCH SO LEICHT erscheint. Hinter der Fassade des dunklen Alltags steckt, denke ich, vielmehr ein Ruf nach Freiheit. Ein Schrei, der sagt: "leute, was ist los hier" oder, um es wieder auf "System of a down"isch zu sagen: "I have a problem that I cannot explain, - I have no reason why it should have been so plain," - Es bleibt uns also nur unsere Phantasie und die geschickt gewählten Worte von Watchme. - Ja, das ist das, was bleibt. Aber wofür? es bleibt... [b]4. Nachwort[/b] Nun beende ich mein erstes "Review". Wie genau ich das anstellen soll, weiß ich noch nicht, aber alles hat eben ein Ende. Vielleicht fangen wir mit den unwichtigsten sachen an: Während ich das Review geschrieben habe, hab ich ein bisschen "[url=http://www.systemofadown.com]System Of A Down[/url]" gehört und zwischendurch ab und an mit Watchme gesprochen. Sonst blieb mein Interesse nur auf diesem Text. Ich sitze hier in meinem schön gewohnt-kalten Zimmer mit offenem Fenster und nem T-Shirt an. Heizungen finde ich doof und das kalte Halogenlicht von der Decke vermittelt den Eindruck einer Leichenhallen-Atmosphere... Nicht ganz so schlimm, aber kalt sieht's schon aus *g*. Ich denke, dass mir nurnoch zu sagen bleibt, dass der ALDI-Instant-Zitronentee der Beste ist und dass WatchMe ruhig weiter schreiben soll, damit ICH was zum schreiben habe *g* Für Kritik bezüglich meiner Rezession bin ich gerne offen. Per AIM/ICQ/MSN/IRC oder Mail. Alles wird beantwortet - garantiert! [b][i]Wer allerdings einen Rechtschreibfehler findet, der darf ihn behalten![/i][/b] Mit den allerbesten Grüßen in die weite Welt des WWW verbleibe ich... |
| Rosenfeuer | so der kopf sitzt wieder auf den schultern und das gehirn kann wirklich wieder denken. er versucht es immerhin, aber versprochen ist versprochen und irgendwas schreit in mir, etwas zu deinen gedichten zu sagen, Watchme. doch erst mal danke an den boppy, freu mich so viel über eine dies unbekannte seele zu lesen und all dies lässt mich die gedichte besser verstehen. da gedichte eigentlich mein leben sind ist dies natürlich meine luft zum atmen... wo fange ich denn an?... im grunde finde ich all deine gedichte wundervoll. deine gefühle packst du in kurze, aber genau treffende sätze und das reißt einen mit. man kann eigentlich nicht aufhören sie zu lesen und wenn man erst den anfang gelesen hat, wird man vor dem schluss nicht aufhören. ich verschlinge sie.... zumal ich auch diese leicht nihilistische, traurige und doch bodenständige sprache mag, die du benutzt. ich schreibe selbst wohl nicht anders, wobei ich bei dir immer noch die hoffnung oder zu mindest etwas posetives spüren kann. dies denke ich habe ich in meinen texten verloren (übrigens auch in meinem garten zu lesen :) ). ein fan bin ich von deinen anaphern (heißen die so?). durch wiederholungen am anfang der zeile bringt man einen text in die richtige richtung und stimmung und ich benutze sie zu gerne um meine müden gedanken aufzuwecken. über dein erstes werk "die perle der liebe" hast du zweifelnde worte geschrieben und da muss ich dir erst mal den kopf waschen. deine texte sind kein unkraut. sie sind atemberaubend, mitreißend und wunderbar. und wenn du jemals ganz aufhören willst zu schreiben, bekommst du es mit mir zu tun.... und lass dir gesagt sein, dass alles geschriebene seine berechtigung hat. zumal alles, das beruhigt mehr als sinnvoll ist. sag geht es eigentlich allen sanitätern so wie dir? müssen sie alle mit dem tod kämpfen? ich habe da früher wirklich nie drüber nachgedacht, wie es denen auf der anderen seite des todes gehen mag. doch man muss nur deine gedichte lesen um irgendwie mit dir mitzufühlen. ich glaub was mich damals besonders aufmerksam gemacht hatte, war "stille". gesellschaftskritik hättest du nicht besser verpacken können. hier sprichst du auch genau an was mich stört. wieso machem wir die augen hinter unserem alltag zu und sehen nur noch durch scheuklappen? wenn dann doch plötzlich das dunkle wort tod aufkommt werden sie plötzlich ganz klein, bekommen angst und sehen wieder weg. ist der tod nicht mehr menschlich? wir machen ihn steriel. entfernen ihn aus unseren gedanken und aus unserem umfeld. alt? ab ins altersheim, ich hab keine zeit, ich will dich nicht leiden sehen. doch war das nicht mal normal? hat dies nicht sogar angst vor dem ungetüm tod genommen? man hat einfach gesehen, dass alles endlich ist, wie alles auf der welt, werden wir aus den elementen geformt und zerstereuen uns in ihnen. alles kommt und geht. diese einsicht wird weggestrichen und das ist einer der größten fehler unserer zeit. die ganze schöpfung ist ein dunkles wort und die welt ist ihr spiegel. wir sehen alles in diesem spiegel, und sehen nicht die rückseite. alles was wir sehen, denken und sagen ist das dunkle wort, eigentlich doch nur der übergang..... so ich denke nun habe ich meine ersten gedanken zu papiere, naja ins forum getragen und ich wünsche dir nur das beste. habe die ehre |
| CaligoCavus | Seid gegrüßt! Zuerst einmal ein großes Lob an [B]boppy[/B] für seine wahrlich gelungene Einführung. Die Informationen, welche Ihr uns gabt, sind in der Tat recht hilfreich, um die Gedichte zu verstehen. Was den Autor, [B]WaTcHmE[/B] anbelangt, so kann auch ich ihm nur größtes Lob aussprechen. Euer Garten beherbergt nicht nur ein gutes Gedicht, nein, der [B]ganze[/B] Garten stellt ein vollkommenes, harmonisches Ganzes dar. Ich bin wahrlich beeindruckt. Gehabt Euch denn wohl! |
| WaTcHmE | vielen vielen Dank für die lieben Worte euch dreien! ich freue mich sehr darüber das meine Gedichte euch gefallen :) daher werde ich ab und an neue veröffentlichen CU WaTcHmE |