| Lohengrin | Kritik, Gedanken, Anregungen, alle Dinge die euch einfallen: Lasst sie hier auf mich einregnen, und der Hain wird grün bleiben. Dank im Voraus! |
| CaligoCavus | Seid gegrüßt! Ihr batet um Kritik, so will ich Eure Bitte sogleich erfüllen. Die ersten beiden Sprösslinge in Eurem Garten gefallen mir ausserordentlich gut, vor allem das erste Werk, wohl eine Art Prolog, eröffnet den "vergessenen Hain" sanft und mit Bedacht. Leichte Mängel lassen sich im Gedicht "Das Erwachen" erkennen, welches, inhaltlich hervorragend (Erst führt Ihr den Leser in die Irre, um schließlich die Lobpreisungen auf den "herrlich-schönen Morgen" mit der tristessen Realität abzuschließen), ein wenig Harmonie vermissen lässt. Der Grund hierfür ist die allzu sehr variierende Silbenzahl in den einzelnen Strophen. Nehmen wir als Beispiel die letzte Strophe: [Center][B]So ein herrlicher Morgen! ~~~> 7 Silben Ein Lächeln geht durch die ganze Stadt. ~~~> 9 Silben Ich steh' in all dem verloren, ~~~> 8 Silben bis die Wirklichkeit mich eingeholt hat...~~~> 10 Silben[/B][/Center] Lest Euch diese Strophe einmal in gleichmäßigem Tempo laut vor, dann werdet Ihr verstehen, was ich meine. Dieser Fehler ist nicht wirklich gravierend, und in einigen Fällen bedarf es auch keiner Änderung. Im "Der Abend" variiert die Silbenzahl ebenfalls stark, da sich dies jedoch kontinuierlich durch das gesamte Gedicht zieht, würde ich hier keine Veränderungen vornehmen. Nun denn, ich hoffe, meine Kritik war nicht zu hart. *lächelt* Ich freue mich auf weitere Werke von Euch! Gehabt Euch wohl! Caligo |
| Lohengrin | Danke vielmals für die Anregung! Ich war mir nicht sicher, ob ich die letzten beiden Texte überhaupt hier eintrage, da es eigentlich Songtexte sind, die auf eine Melodie abgestimmt sind, daher die Unregelmässigkeit im Metrum. Aber ich werde mich bei Gelegenheit nocheinmal damit auseinandersetzen und es möglicherweise in eine einem Gedicht angemessene Form bringen. Herzlichen Dank auch für das Lob, eine gute Nacht wünsche ich! VV |