| Schattenwesen1 | Ich würde mich auf eure Gedanken zu meinen Werken freuen. [URL=http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&threadid=32910]hier sind sie[/URL] |
| dornroserich | Hallo Schattenwesen, alles konnte ich nicht lesen, nur zwei, drei kleine Stichproben... Was Du schreibst, kann ich sehr gut nachvollziehen, erinnert es mich doch an meine eigenen Texte aus ferner Vergangenheit. So fällt es schwer, zu kritisieren, aber dennoch: Der zweite Text ("Einsamkeit") gefällt mir gut, der letzte Text ("Schwarze Rose") weniger. "Herz" und "Schmerz" sollten nicht als lyrisches Pärchen auftreten, und überhaupt: die freien Verse, nicht gebunden an irgendeine formale Idee, scheinen mir die stärkeren zu sein. Du mußt nicht alles erklären wollen, laß Deinem Leser doch mehr Freiheit! Und: Lies Deine Texte mal laut... |
| Schattenwesen1 | Ich danke dir für deine Kritik, muss aber zu meiner Verteidigung, zu Punkt 2, sagen dass es gestern schon gegen 2 Uhr Nachts war als ich die Idee dazu bekam und nicht mehr bei vollster Geistesgegenwärtigkeit gewesen bin (um nicht zu sagen ich war Schweinemüde). Sollte dann woll nicht mehr allzu großartige Dichterische Leistung vollbringen:D . Aber du hast Recht ich werde mal gucken was ich an den Versen ändern kann. |
| Schattenwesen1 | So ich habe ein wenig geändert und bin zufrieden. |
| dornroserich | Ich mache nun etwas, was Dir vielleicht gar nicht gefallen wird, vielleicht schmerzt es dich. Dein Text regt mich an, ihn weiter zu bearbeiten (nicht: ihn zu verbessern!) und ich nehme mir diese Unverschämtheit einfach heraus. Vielleicht wird ja etwas daraus... Fühlt ihr auch den Schmerz einen Riß durch das Hirn durch die Nerven die es bedienen durch die Augen die durch die Welt sehen bis zum letzten fernsten Punkt Verraten und verkauft hallt es nachgerufen enttäuscht und gehasst verfolgen die Fremden gequält und allein die Schritte durch die Pfützen Eine letzte Hoffnung grinst mich an grinst wie jede falsche Erinnerung darauf das Licht zu erreichen das gassenhoch ein Laternenschimmer schwebt um in ihrer Wärme zu baden wie die Motten im Licht blauer Engel der Schleier des Wunderbaren Maja ach Schleier der Blindheit Wieder zurück in der Kälte in der Ehrlichkeit der Kälte Zappeln die Beinchen Gregor! Und wieder der Riß Doch hier in der Kälte erzittert nur vor der Wahrheit daß sie die Maske tragen muss! damit man nicht dem Wahnsinn erliegt? alle Hoffnug auf Licht ewig gefangen die Kälte gekostet Und ich will nimmer etwas anderes kosten! Fühlt ihr ihn auch - den Riß tief - so wie ich? |
| Schattenwesen1 | Ich finde es wirklich gut und besser als vorher. Wenn du erlaubst würde ich gerne deine Version noch mit hinzufügen, selbstredlich mit den Verweis auf deine Person. |
| dornroserich | Na, besser halte ich für übertrieben - aber es würde mich freuen, wenn Du den neuen Text zu Deinen anderen hinzufügen würdest! Ich hab' ihn noch ein bißchen überarbeitet. Ich finde es sehr reizvoll, sich von anderen Texten anregen zu lassen, sie zu "plündern" und zu neuem zu verarbeiten, eine Form der Texterfindung, die über's Internet natürlich wunderbar funktioniert. Überhaupt fände ich es schön, wenn man hier im Board häufiger miteinander an den Texten arbeiten könnte - wo hat man schon die Gelegenheit dazu? ...meine Texte (mementote II) stehen natürlich auch zur Bearbeitung offen! Bin gespannt... |
| Schattenwesen1 | Da stimme ich dir zu. Es ist doch viel schöner einen Text zuhaben in dem die Ideen oder Erfahrungen von anderen mit enthalten sind. |
| shana's ghost | Hallo Schattenwesen, deine Gedichte sprechen aus meinem Herzen und ich kann nachvollziehen was du damit ausdrücken willst... Wie sind deine Gedichte entstanden? Ach ja, noch ein kleiner Tipp, achte darauf, dass du nicht all zu viele Gegensätze in ein einziges Gedicht aufnimmst wie in den ersten paar... Das sorgt für verwirrung (weiss nicht ob es nur mir so geht) Seid gegrüsst shana |
| Schattenwesen1 | Danke für das Lob Die Ideen für die Gedichte fallen mir meist spontan ein, ich behalte denn Gedanken dann meist einige Zeit im Kopf bis ich aus einer Laune heraus sie aufschreibe. |