| GothicDom32 | Konstruktive Kritik an meinem Gedicht(Nähe) und Anregungen jeder Art sind mir hier jederzeit herzlich willkommen. |
| Gr. Gaulichter | eine frage sei mir gestattet: braucht's tatsächlich derart viele bedingungen (dass dein lyrisches ich dem leser nahe ist)? und wie um allles in der welt kann sich angesprochene/r dann sicher sein,... gg.grüße |
| GothicDom32 | ganz einfach: es gibt keine sicherheit und die angesprochenen personen können sich nie ganz sicher sein die bedingungen bedingen sich ja quasi gegenseitig ,bzw. stellen eine abfolge da,so dass es eigentlich eine bedingungskette ist,an der man entlang gehen kann. ausserdem ist es ja nicht verkehrt ,anspruchsvoll zu sein...und falls etwas zu umkompliziert ist,verliert es letztlich seinen reiz und stellt keine herausforderung mehr für die leser dar |
| Gr. Gaulichter | entwertest du mit deiner antwort nicht die gestellten bedingungen und letztendlich den hauptaspekt deines textes? ich kann allerdings nicht herauslesen, dass sich die bedingungen gegenseitg bedingen. eher lese ich heraus, dass die gesamtheit der bedingungen bedingung für das "nahe-sein" sind. und darauf zielte dann auch mein zweiter satz, nämlich da du schriebst "dann bin ICH..." die einzelnen glieder der bedingungskette scheinen eine art willkürlichkeit mit sich zu bringen, da sie ihre plätze tauschen können, ohne die endaussage zu beeinflussen. das platz-tauschen wäre vermutlich dann aufgehoben, wenn du schriebest: wenn ... und wenn dann ..., dann ... :) na ok, spielerei. gg.grüße |
| GothicDom32 | ich möchte es mal so sagen: die qualität eines werkes liegt in der undurchschaubarkeit begründet. ein gedicht,welches facettenreich und kompliziert ist,so dass die intention des dichters nie wirklich zu erkennen ist, nenne ich ein meisterliches werk von hoher qualität |
| Gr. Gaulichter | na hoffentlich entgehen dir dann nicht welche, die zu einfach geschrieben sind. Fried ist da ein gutes beispiel. gg.grüße |