| Bartimäus | Also erstmal kurz zur vorgeschichte dieser gedichte... ich bin seit 8 1/2 wochen in einer psychatrie und vor etwa 3 oder 4 wochen war ich für 2 wochen aus diversen gründen in der geschlossenen dort konnte ich mich kaum bewegen und hab oft mit angstanfällen zu tun gehabt und um damit fertig zu werden habe ich angefangen gedicht zu schreiben zu denen ich bis jetzt guten feedback bekommen habe.... P.S. wenn ich von käfig rede meine ich die geschlossene P.S.2. wenn die numerierung nicht passt ist es weil die zu persöhnlich sind zum posten bzw nicht so gut 1. Angst Ist Angst nicht was Besonderes? Als Urinstinkt uns gegeben, um uns vor Gefahr, zu schützen Doch kann sie auch anders wirken Sie kann einem die Energie rauben, zum kämpfen und zum weiterleben, wie kann man die angst den nur besiegen wenn sie kommt kommt sie stark den Überdruss bringt sie mit, es droht der kontrollverlust was dazu führt das ich Angst hab vor der Angst was soll ich bloß tun? 2. Meine Hoffnung Versagt Noch länger Im Käfig bleiben Soll Was mach ich nun? Ich weißt Mal wieder Wo nur Kann ich Energie finden In diesem Käfig 3. Der Wald Heim für viele Ob Vögel, Tiere oder Insekten Man beachtet ihn kaum Doch hat ein Wald die Einwohnerzahl Solcher Städte wie Berlin und Köln Allein die armeisen Millionen an der zahl Kann man im Wald finden Voller Leben ist der Wald Doch auch der Tod Wohnt im Wald Die Blätter die im Herbst absterben Die Käfer und Würmer Die den Vögeln als Nahrung dienen Es ist alles ein Kreislauf Zwischen leben und Tod Doch kein Tier, Vogel, Insekt, sonst nochwas, begeht im Wald Selbstmord denn es ist kein Teil des ewigen Kreislaufs 4. Die Hoffnung In tausende Splitter Zerbrochen Der Gedanke Noch länger im Käfig Raubt mir den vertstand Angst steigt empor Werde ich aushalten? Ich muss Der Zukunft wegen Doch wie ohne Energie? Ich weiß es nicht Ich brauche hilfe! Sonst bestehe ich die prüfung nicht 5. Der Lebensüberdruss Von außen fällt es nicht auf Ergeht weniger mit freunden aus Er achtet vielleicht weniger auf sein aussehen Doch sonst gibt es keine anzeichen Doch haben viele sie, diese krankheit, der ein oder andere Schüler der maurer auf dem Bau oder der Lehrer in der Klasse und es ist nichts zum lachen im gegenteil Inherzensnähe spürst du sie, die leere die dich und dein Leben auffrisst keine lust hast du dann auf nichts Nicht mal auf das Leben selbst Und dann beginnt deine Suche Nach neuer Energie Um dieses Loch Zu stopfen Doch was ist wenn Man keine neue Energie findet Hör auf mich Der ich grade bei Verstand bin Such weiter und gib nicht auf 6. Die Niederlage ist nah, der Überdruss, der Feind, wird siegen, und ich verlieren Ich habe keine Energie mehr, der Käfig um mich herum, raubt mir die letzte Energie nur noch schlafen kann ich das verlangen nach dem ewigen schlaf steigt immer mehr Ich verliere 7. Der Käfig Um mich herum Mein schlimmster Alptraum In dem ich eingesperrt bin Er raubt mir die letzte Energie Die Wärter tragen weiß Sie geben mir pillen Zum beruhigen Doch bin ich ruhig Ich kann nichts machen als schlafen Doch bringt der Schlaf keine Energie Und somit verliere ich Den Kampf Gegen den Überdruss 8. Die Nacht So wunderschön Wie sie nur sein kann, auf dem gras liegt der Tau welches das licht vom Mond, in tausende kleine Diamanten spiegelt die Stille, nur selten von einem Auto gebrochen, liegt über der ganzen stadt und wald Der Mond scheint hell Dunkle schatten liegen auf schatten Die Dunkelheit Gibt Schutz Den man kann gehen Ohne gesehen zu werden Denken ohne bedacht zu werden In der einsamkeit der nacht 9. Der Meer zu dem ich fliege in meinen Träumen mit schwarzem klarem Wasser in dem sich der Mond spiegelt und schwarze Fische schwimmen an einer küste mit schwarzem sand und einem Hügel mit dunkelgrünem Sand auf dem sich tau spiegelt und ein wunderschönen Wald aus Laubbäumen die küste umrandet Ich setzt mich in den Sand Und lausche Den schönen Klang der Wellen Sie rufen mich In die ferne Zu fremden orten Zu großen Heldentaten Doch ich wache auf Und weiß nicht Was ich tun soll 10. Die Freiheit, so schön, bleibt, unabhänig von Sonne und Mond doch nicht jeder hat ihr vergnügen, und fast niemand, weiß sie zu schätzen Denn sie ist unsichtbar Für die, die sie haben und nur ein unerreichbares Bild für die anderen. Sie muss erkämpft werden, für alle, und viele zahlen, für den Kampf den höchsten Preis, und noch immer, sind nicht alle Frei Sie in Ländern wie Iran, Irak, Tibet, Afghanistan Und hoffen darauf das genug mutige Für sie in den Kampf für das wertvollste die Freiheit 11. Der Überdruss, ein Feind ein Dämon ergreift von dir Kontrolle, er will nur eins das einzige Wertvolle das du besitzt das Leben du siehst in nicht kommen du spürst ihn zuerst nicht du hast keine lust mehr, auf dinge die einst spaß machte, du fühlst dich nicht gut, wenn Freunde mit dir etwas unternehmen wollen du grenzt dich aus in der Schule oder Arbeit und dadurch hast du weniger Freude, am Lebe, und der Kreislauf fängt erneut an nur stärker und bald darauf ist es da Der Wunsch einfach zu entschlafen 12. Tausende Jahre als Der Krieg Zwischen den Göttern Auf der einen Seite Odin und seine Söhne Auf der anderen Seite der Gott der Christen Auch Jehova genannt In einer anderen Ecke Alah Sie alle kämpfen Seit tausenen Jahren Die Alleinherrschaft Über die Menschen ihr Ziel Sie predigen Und wo sie predigen nichts hilft Ziehen sie das schwert Und ziehen in den Krieg Vielleicht gibt es demnächst Einen weiteren Kreuzzug Wer weiß das schon Außer die Götter Und welchen müsst man fragen? 13 Der Käfig Er raubt mir meine Energie Ich kann nicht mehr lange Kämpfen Gegen den Überdruss Den mehr und mehr Steigt das verlangen Nach dem ewigen schlaf Doch will ich Leben Doch der Käfig Entzieh mir die Energie Und die angst Zu bleiben Steigt ebenfalls Bald habe ich keine Energie mehr Zum Leben 15 Die Angst Ist wieder da Mein atem schwer Und schnell Mein Herz rast Der Käfig schrumpft Ich weiß nicht weiter Vielleicht hilft das schreiben Die Medikamente haben nur geringen Erfolg Ich zittere am ganzen Leib Der Gedanke Im Käfig zu bleiben Raubt mir den verstand Ich brauche Hilfe Ich muss reden Doch sind die Pfleger hier Nur selten zum reden bereit Was soll ich tun? 19 Als kleiner Junge Erst zehn Jahre Als die Flugzeuge Die Türme trafen Den ganzen tag Am fernsehn Um zu erfahren Was passiert ist Da sprach Ein Journalist Den Satz Der alles veränderte „Dies isst kein angriff auf die USA Sondern gegen alle Amerikaner“ Ein Samen gesetzt Der von nun an Wuchs und wuchs Der Wille nach Wahrer Freiheit Für alle Und die bereitschaft Dafür zu kämpfen Für Freiheit 20 Nur kaum Kann ich erklären Wie sehr Es mich sieht Nach Hause Zur familie Und freunden Wäre ich bloß Schon daheim Doch bin ich weit weg Und kämpfe Tag für tag Den stärksten Feind Mich selber |