| Waterwraith | Wenn man sich mal einen Moment Zeit nimmt, einen schritt zurück macht und sich diese Welt mal versucht etwas entfremdet anzuschauen, dann fällt mir irgendwann auf das wir in einer Welt leben die sich auf einem absoluten egotripp befindet. Nichts ist für den Menschen so wichtig wie der Mensch selbst. Hier gehts es mir nicht darum Zwischenmenschlichen ehoismus anzuprangern sonderen die selbstüberheblichkeit der Spezies Mensch. Besonders unsere ach so geliebten religionen sind da die vorreiter, da sie den Menschen oft als Krone der Göttlichen Kreativität feieren und so die Rolle des Menschen als "Herrscher" über alles stellen. Nicht zuletzt hat die Kirche jahrhunderte lang behauptet die Erde ist das Zentrum des Universums. Natürlich gibt es hier auch ein paar recht angenehme ausnahmen, insbesondere bei den Naturvölkern die sich bemühen in Harmonie mit der natur zu leben und sich nicht ,wie heutzutage weit verbreitet, über die natur stellen. Dabei haben gerade die großen Religionen viel zum egoschub des Menschen beigesteurt.So ist es kaum bestreitbar das eine großzahl der Religiösen schriften sich auf die Beziehung von Mensch zum Göttlichen(egal welcher form) befassen. Selbst diskussionen um Gott werden oft auf die beziehung zum Menschen reduziert. Führt man sich einmal die Dimensonen des Universums vor Augen kann man leicht erahnen wie unwichtig unser ganzes gehabe in wirklichkeit für das universum ansich ist. Wir leben auf einem schon in unserem Sonnensystem recht kleinen Felsbrocken mit einer recht dünnen Gasschicht auf der Oberfläche. Doch selbst unsere Sonne ist ein Stern unter 100 Milliarden in unsrere Galaxy und die ebenfalls nur eine unter 100 milliarden. Was kümmert es also das universum bzw. jegliche göttliche entität. Wenn sich und jetzt mal radikal gesagt die ganze Menschheit mit einem Atomkrieg in die Luft jagd. Nuja ich denke mal undgefähr so viel wie und ein Sandkorn in der sahara interessiert. Ist es nun wirklich falsch die Menschheit wichtig zu nehmen oder unseren Planeten ? Ich denke es hängt davon ab in welcher weise. Ein bewußtsein für unsere verletzlichkeit, ich meine wenn der Planet den Geist aufgibt sind wir alle dran, umziehen geht nicht und ein bewußtsein dafür das eigentlich alles das selbe recht auf leben hat wie wir auch ist sicherlich nicht verkehrt. Doch über einen welt die es in den Nachrichten bringt wenn sich Brad Pitt den knöchel verstaucht oder in derder sinn des Universums ist ein zuhause für die großartige Menscheit zu sein halte ich für eine arrogante verdrehung der Tatsachen. Wie seht ihr das ? |
| Curzon | Die Menschheit sollte sich so wichtig nehmen, daß sie langfristig überleben kann. Übrigens, die Religionen an sich sind nicht daran Schuld, nur die Tatsache, daß sie oft falsch verstanden wurden und die Schriften falsch übersetzt wurden. Das gute alte "Macht euch die Welt untertan" aus der Bibel (AT) ist schlecht übersetzt, da es etwas ausdrückt, das es eigentlich nicht meint. Schließlich ist das Christentum keine Religion der Unterdrückung, es wird dazu nur mißbraucht, was jeder, der mal ein bißchen in den Evangelien liest erkennen wird. Der Sinn dieses Satzes aus dem AT ist nämlich nicht, daß man die ganze Welt unterdrücken und niederwerfen soll (das hat Jesus indirekt selbst verneint), sondern daß die Menschen die Welt verantwortungsvoll behandeln sollen, sprich, sie sollen gute, gerechte und barmherzige Herrscher sein. (was sie nicht sind). Allerdings gebe ich dir bei deiner Kritik soweit recht, daß dieser Ansatz den Menschen als etwas besonderes sieht (eigentlich sind wir das auch...was wir tun, hat bis jetzt noch kein anderes Lebewesen auf diesem Planeten geschafft). Aber sieh es mal so: Der Mensch hat die Möglichkeit über die Erde zu herrschen, und er tut es auch, davon kannst du ihn nicht abbringen. Also kannst du zumindest von ihm verlangen, daß er es verantwortungsvoll tut. Denn Machthaber wird es immer geben, Grenzen und Hierarchien, eine Abschaffung dieser Dinge ist eine weit entfernte Utopie. |
| Waterwraith | Sicherlcih kann man den Menschen nicht davon abbringen sich als Herrscher zu geben, zumindest nicht in einem zeitbereich den wir nich erleben werden. Doch das heißt finde ich nicht, das der Mensch sich hin und wieder vergegenwärtigen sollte das ebene nicht der nabel der Welt ist und sich Vielleicht auch etwas bewußter verhakten sollte insbsonderes wenn du sagst: [QUOTE][i]Original geschrieben von Curzon [/i] [B] ..., daß dieser Ansatz den Menschen als etwas besonderes sieht (eigentlich sind wir das auch...was wir tun, hat bis jetzt noch kein anderes Lebewesen auf diesem Planeten geschafft). [/B][/QUOTE] Auch wenn der Mensch vielleicht auffällt in dem was er bisher getan hat, so ist das nicht unbedingt eine großartige Leistung. welche Spezies hat es do effektiv geschafft sich gegenseitig so zahlreich umzubringen und sich an den rand der selbstzerstörung zu treiben. Welche Spezies sonst ist für das ausstreben so vieler andere Spezies verantwortlich ? wahrlich das hat noch kein Lebewesen auf diesem Planeten geschafft, ... Macht und das jez´tzt aber besser oder schlechter ? |