German Gothic Board
 
Boardansicht: Klick HIER und betrachte das Thema mit allen Funktionen direkt im Board.

 
  Forum: Platz der Philosophen
    Thema: Weg von der Menschlichkeit
SeelenpunktDie meisten in diesem speziellen Forum sind wohl wie ich auf der Suche nach Erkenntnis.
Was ich jedoch dauernd sehe sind Begriffe wie richtig/falsch, gut/böse, Sinn, Grund...
Um sich im Alltag zurechtzufinden mögen diese Begriffe ja ganz nützlich sein, aber wie soll man damit bitte Zusammenhänge erkennen die kaum was mit Menschen zu tun haben?

Da wäre zum Beispiel die alte Frage der Religion. Woher kommen wir, warum sind wir hier, wer steht über uns... Diese Fragen werden in unserem Verstand von den gleichen Werkzeugen erzeugt wie Andere, zB "wo finde ich was zu essen", "da ist ja was zu essen, warum ist es da, vielleicht finde ich dadurch heraus wo es mehr gibt..."
Nur an Fragen denen menschliche Maßstäbe nicht standhalten scheitert dieser Mechanismus. Da der Verstand mit offenen Fragen nicht umgehen kann, muss eben ein Ersatz her. Zum Beispiel ein Gott, eine höhere Existenz, eine höhere Ordnung... aber natürlich ist keiner so klug dies als [I]provisorisch[/I] beantwortete Frage zu sehen, er geht jetzt davon aus dass diese menschliche Erfindung der Wahrheit entspricht. Dann ist es plötzlich unrecht das zu tun und jenes zu denken, einfach weil es dieser höheren Ordnung, die niemand so genau kennt, widerspricht.

Könnte ein Tier irgendwas "falsch" machen? Es kann nur eine Entscheidung treffen, die ihm zum Verhängnis wird, aber aus Gründen die sogar ein Mensch verstehen kann. Zum Beispiel von einer Klippe zu springen.
Kann der Mensch demnach etwas falsch machen? Da glauben doch tatsächlich welche, sobald man sich klonen lässt fällt das Universum (im übertragenden Sinne) in sich zusammen.
Die Natur lebt von Fehlentscheidungen. Weil nach einer solchen die Ursache oft entweder tot ist oder Andere daraus gelernt haben.

Aber dieses ganze irrationale Denken macht nicht einmal vor der Wissenschaft halt. Neue Modelle werden abgelehnt, wenn sie das Weltbild zu sehr verändern.

[I]So, um jetzt nicht inkonsequent zu werden: Ich hab diesen Beitrag auch nur aus einem Trieb heraus geschrieben. Dieser zwingt mich dazu etwas zu verbreiten dass ich als weise empfinde.[/I]
White_FangEs stimmt: Moral ist ein Wahn. Es gibt kein "Richtig" oder "Falsch", zumindest nicht Universell. Es ist ,prinzipielle gesehen, nichts an Mord, Kindesmissbrauch, Folter et cetera auzuseten. Dummerweise, ist der Mensch eine soziales Wesen. Wenn du wissen willst warum, kannst du ja mal was von Charles Darwin lesen. Der Mensch organisiert sich, genetisch dazu prädestiniert, in eine Gesellschaft. Damit eine Gesellschaft, bestehen kann ist ein Moralischer Grundkonsenz präsupponiert. Wir haben also ein gegentischen und kulturrelles Programm, das uns vorschreibt, was "Richtig" und was "Falsch" ist.

Übrigens habe ich auch schon August Comte gelesen. Und dein (oder sein) Gedanke zu Gott ist sehr monokausal.

Was aber stimmt ist, das Moral die Wissenschaft behindert. Zumindest die theoretische Wissenschaft.
Seelenpunkttja, ist aber nicht so dass ich keine moral hätte (und um moral ging es mir auch nicht in erster linie)
ich hab ein ziemlich starkes gewissen das mich davon abhält irgendwas böses zu tun (bloss definier ich "böse" natürlich selbst)

Darwin lag übrigens nicht ganz richtig, Kooperation (sehr wichtig in der Natur) hat er vernachlässigt...

Wie meintest du das mit dem Gedanken zu Gott? Ich hab kaum etwas darüber geschrieben
White_FangWenn nicht um Moral um was geht es dann bitte schön? "Richtig" oder "Falsch" das hab ich mehrmal in deinem Beitrag rausgelesen, und ich umschreibe es eben mit Moral. Zu Recht. Aber wenn es dir um was anderes geht...... Vielleicht werde ich irgendwann mal schlau.

Du hast gesagt, das Gott (und co.) nur dazu dient gewisse Phänomäne zu erklären. Genau das hat auch Augut Comte im 18 Jahrundert schon gesagt. Eine Aussage der ich nicht ganz zustimmen werde.

Charles Darwin hat auch die Sexualselektion nicht erwähnt. Das ändert aber Nichts.
SolanumSacrificWas "richtig" oder "falsch" ist, kann niemand beantworten. Tatsächlich ist der Mensch von Normen, Maßstäben, Vergleichen und ähnlichem abhängig und trifft ständig Entscheidungen und muss bewerten.
Ursache dafür sehe ich in der Polarität, auf die bereits [url="http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&threadid=9017"]hier[/url] eingengangen wird.
Die Entscheidung, etwas als "richtig" oder als "falsch" zu bezeichnen unterliegt ja immer der Subjektivität. Hierzu kommt mir [url="http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&threadid=9616"]dieses Thema[/url] in den Sinn, in dem auch dieser Aspekt behandelt wird, und zwar im Bezug zur Differenzierung zwischen subjektiv und objektiv.

[quote]Um sich im Alltag zurechtzufinden mögen diese Begriffe ja ganz nützlich sein, aber wie soll man damit bitte Zusammenhänge erkennen die kaum was mit Menschen zu tun haben?[/quote]
Der Mensch muss zwangsweise diese Begriffe verwenden, um sich Zusammenhänge bewusst zu machen. Auch jene Zusammenhänge, die mit dem Menschen an sich nur wenig oder nichts zu tun haben. Zwar könnte man nun auch esoterische Wege der Selbstfindung erläutern, die ja teils "wortlos" geschehen, aber diese sind ja auch ein vom Menschen geschaffenes (und keineswegs bewiesenes) Mittel.

[quote] Da der Verstand mit offenen Fragen nicht umgehen kann, muss eben ein Ersatz her.[/quote]
Ich gehe davon aus, du meinst mit "offenen Fragen" hier jene Fragen, die keine absolute Antwort zulassen, wobei eine absolute Antwort auch dann als absolut gilt, wenn sie einem objektiven Konsens entspricht. Als "offene Fragen" bezeichnet man aber eigentlich bereits all jene Fragen, die nicht einfach mit "Ja" oder "Nein" beantwortbar sind (z.B. "Was hast du heute gemacht?"). Wollte darauf hinweisen, um Missverständnisse zu vermeiden.

[quote]aber natürlich ist keiner so klug dies als provisorisch beantwortete Frage zu sehen, er geht jetzt davon aus dass diese menschliche Erfindung der Wahrheit entspricht.[/quote]
Ich denke es gibt sehr viele, die so "klug" sind, und dies als provisorisch beantwortete Frage zu sehen. Schließlich herrscht viel Kritik in dieser Welt, auch was "Gott" und die Entstehung des Menschen betrifft.
Der Mensch glaubt meistens an das, was er sieht und begreifen kann. Dabei unterliegt er stets der Kausalität, die sich ja auch in fast allen wissenschaftlichen Bereichen durchgesetzt hat. Ein recht einseitiges Denken, aber es hat sich in unserer Denkweise mittlerweile übermäßig stark manifestiert.

[quote]Dann ist es plötzlich unrecht das zu tun und jenes zu denken, einfach weil es dieser höheren Ordnung, die niemand so genau kennt, widerspricht.[/quote]
Da bin ich anderer Meinung. Ich denke nicht, dass es erst dann (also wenn man für das Nicht-Begreifbare nicht-bewiesene aber von den meisten akzeptierte Gedankenkonstrukte verwendet) zur Moral kommt. Dass du dieser Ansicht bist, entnehme ich zumindest deinem Satz. Wenn ich es missinterpretiert habe korrigiere mich bitte.

[quote]Könnte ein Tier irgendwas "falsch" machen?[/quote]
Es muss Entscheidungen treffen. Damit muss es bewerten (sei es bewusst oder instinktiv) und hat für sich somit auch "gute" und "schlechte" Reaktionen und Handlungen. Es wird sich sicherlich nicht so intensiv bewusst machen, dass es etwas "richtig" oder "falsch" gemacht hat. So bewusst macht es sich wohl nur der Mensch, deshalb bewerten wir weitaus kritischer und genauer jegliche Handlungen (auch die eines Tieres).

[quote]Was aber stimmt ist, das Moral die Wissenschaft behindert. Zumindest die theoretische Wissenschaft.[/quote]
Genau deshalb fehlt in der Wissenschaft sehr oft die Moral. Man denke nur an die ganzen Tierversuche bis hin zum Gedanken des Klonens durch Eingriffe in embryonale Stammzellen. Sowohl in Theorie als auch in Praxis (ja, sogar häufiger in der Praxis) herrscht ein Defizit an moralisch-geprägtem, ethischen Denken.
Sonst wäre Fortschritt in dem Sinne und in dem Maße, wie wir ihn in unserer Welt vorfinden, auch gar nicht möglich.
belly.whiteder verstand kann mit unbeantworteten fragen nicht umgehen ?
falsche frage gestellt ? - mal ehrlich, kannst du aus deiner logik raus ? manche dinge lassen sich erklären -einleuchtende erläuterungen hier - schlussfolgerung da - logik hin, logik her = alles passt : wirklich?

(gott ist übrigens keine so blöde "schnelle antwort", um sich an etwas halten zu können, gott ist in meinen augen vielmehr ein versuch der menschen sich alles zu erklären - sobald du aber etwas als feststehend betrachtest, kommen idaele, muster, verhaltensregeln etc ...auf - nix hinnehmen? )

was wollte ich eigentlich sagen ....
Lucifer_SamGut/böse, schön/häßlich usw. sind alles menschliche Erfindungen. Werte, mit denen er Dinge einordnet. Das ist nicht die natürliche Ordnung. Das Universum kennt solche Begriffe nicht.
Einfaches Beispiel: Der Meteorit, der vor 65 Mio Jahren die Dinosaurier vernichtet hat, war für die Dinos bestimmt ein 'böses' Ding - oder :D .
Für uns jedoch, die dadurch erst eine Nische im Ökosystem fanden, war es doch der Riesenjackpot schlechthin.
Frage: war das Ding also gut oder böse? Hängt vom Auge des Betrachters ab.
Der Mensch braucht solche Werte, um sich auf der Welt zurechtzufinden. Liegt wohl an seinen an seinen Wurzeln; an seinen Ursprüngen: Schließlich war die andere Affengruppe schon immer die Anderen; die bösen, wärend man selbst zu den Eigenen; den guten gehörte.
Das hat sich im großen und ganzen bis heute nicht geändert. Schließlich ist der Mensch ein großer - wenn auch haarloser - Affe.
WaTcHmEnatürlich gibt es falsche und richtige Entscheidungen!
es ist nur immer die Frage an welchem Masstab man eine entscheidung misst!

zum Thema klonen:
nein, es meinen wenige das das Universum zusammenbricht.
Ich bin zu 100% gegen das heutige klonen, und zwar aus folgenden Gründen:
Das Schaaf "Dolly" war zufall! genauso wie die 2-3 anderen Tiere die dieses Experiment WIRKLICH überlebt haben, und "normal" leben können.
Das Problem beim Klonen ist folgendes: die geklonten tiere starben zu ca. 70 % innerhalb eines Jahres. Warum kann bis heute niemand sagen! desweiteren sind die restlichen ca. 30% mit irren Perversionen geboren worden ( und das mit dem Fuß-am-Kopf ist noch eine der ganz harmlosen Stories).

Es ist ganz einfach so, dass wir heute VIEL vorsichtiger sind als damals! und genau das ist richtig, weil wir es lassen sollten uns in bestimmte Gebiete jetzt schon vorzuwagen. Dazu haben wir viel zu wenig wissen, was dann rauskommt......

Bsp: damals hat ein Herr namens Galvani ( einige kennen ihn vielleicht aus Chemie oder Physik unterricht) eine aparatur gebaut mit über 100 "galvanischen" Zellen. Um dieses Ding würde heute jeder der ein bischen von der Materie versteht einen RIESEN Bogen machen. Ganz einfach weil dieses Ding brandgefährlich ist. Das Galvani damals nicht einfach dran gestorben ist war zufall.

Wir könnten zuviel für unser Wissen!
Leider gehen viele davon aus, dass bald ( innerhalb der nächsten 100 - 200 Jahre) mehr oder weniger alle Rätsel geknackt sind, die unsere Erde betreffen....
mal sehen ob sie recht behalten.... ich setze 5 Euro auf NEIN!
CurzonIch denke, der Mensch hat NICHT das recht, alles zu tun, was er tun kann.
Die Begriffe "gut" und "böse" mag ich vom Wortlaut auch nicht besonders, aber es gibt/es MUSS Regeln geben, nach denen das Verhalten von Menschen in richtig und falsch eingeordnet werden kann. Sicher, Grenzfälle wird es immer geben, aber die meisten Fälle sind eindeutig.

Beipiele:
Jemanden zu töten ist falsch.
Aber jemanden am Leben zu erhalten, obwohl er keine Aussicht mehr hat auf ein menschenwürdiges Leben hat ist genauso falsch.
Vergewaltigung ist natürlich ein Verbrechen.
Aber den Täter hinzurichten ist genauso ein Verbrechen.
Kriege sind immer ein Verbrechen, egal wer sie führt und warum. Terror ist ebenfalls immer ein Verbrechen. Beide führen dazu, daß Menschen leiden, die nichts damit zu tun haben.
Es ist falsch, andere leiden zu sehen, ohne etwas dagegen zu unternehmen, wenn man die Möglichkeit hat.
Thema "Kein Sex vor der Ehe": Die Regel ist gut gemeint, aber hat nicht zum gewollten Ergebnis geführt. Denn sie würde nur dann richtig funktionieren, würde nur aus Liebe geheiratet.
Deshalb formuliere ich sie einfach um: Keinen Sex ohne Liebe!

Auf was ich letztendlich heraus will ist eine neue Moral, eine Moral, die ihre Regeln nicht aus der Bibel, aus der Kirche oder aus irgendeiner Ideologie ableitet, sondern eine Moral, die sich allein durch den Menschen definiert, aus dem worunter er leidet und womit er wirklich glücklich wird (wahres Glück, nicht das falsche vorgegaukelte).
Daher:
-Keinen Sex ohne Liebe. (Sex ohne Liebe tötet innerlich auf Dauer)
-Menschenwürdiges Leben und Sterben in größtmöglicher Eigenverantwortung. (eigentlich sollte das ein Menschenrecht sein)
-Ehrlich sein zu anderen Menschen. (Niemand mag Lügen)
-Helfen, wo es nötig und möglich ist. (Man tut anderen etwa gutes und fühlt sich dabei selber gut)
-Eingriffe in das Erbgut, Klonen, etc sind absolut abzulehnen! (Der Natur vertrauen!)
-Akzeptieren was passiert, wenn man es nicht ändern kann!
-Lernen, daß man nicht alles haben kann, daß Besitz und Geld im Endeffekt wertlos und leer sind.
-...(weiteres ist zu überlegen) :)
White_Fang"Sex ohne Liebe tötet innerlich auf Dauer" - Putzig.
SeelenpunktIch hätte mir denken können dass das jetzt eine Riesendiskussion gibt (dummerweise schreib ich nächste Woche einige Klausuren, muss ein Referat vorbereiten...) und hab jetzt leider nicht mehr die Zeit vernünftig zu antworten.

Interessante Beiträge dabei (soweit ich es bisher lesen konnte, tut mir leid...), bloss vermisse ich etwas die Argumente in all dem.
Blosse Meinungen und Verweise auf tote Prominente hatte ich eigentlich nicht erwartet...

Mein Gewissen stimmt in einigen Fällen Curzon zu, aber Argumente wären irgendwie überzeugender gewesen (als grossgeschriebene Wörter)...

Und sonst: sobald ich wieder Zeit habe :(
SLD[QUOTE][i]Original geschrieben von Curzon [/i]
[B]

Daher:
-Keinen Sex ohne Liebe. (Sex ohne Liebe tötet innerlich auf Dauer)
-Menschenwürdiges Leben und Sterben in größtmöglicher Eigenverantwortung. (eigentlich sollte das ein Menschenrecht sein)
-Ehrlich sein zu anderen Menschen. (Niemand mag Lügen)
-Helfen, wo es nötig und möglich ist. (Man tut anderen etwa gutes und fühlt sich dabei selber gut)
-Eingriffe in das Erbgut, Klonen, etc sind absolut abzulehnen! (Der Natur vertrauen!)
-Akzeptieren was passiert, wenn man es nicht ändern kann!
-Lernen, daß man nicht alles haben kann, daß Besitz und Geld im Endeffekt wertlos und leer sind.
-...(weiteres ist zu überlegen) :) [/B][/QUOTE]

Zu der Liste hab ich nur ein paar Einwürfe:
Sex ohne Liebe tötet innerlich? Warum sollte es? Und warum kein Sex ohne Liebe? Nun sicher ist es schön wenn die Personen sich auch noch lieben aber wenn nicht. Warum nicht? Es macht Spass ist ganz natürlich und dient eigentlich nicht dafür eine Beschäftigng nur für Liebende zu schaffen sondern zur Vermehrung.
Das 2 gut. Das dritte naja gegen Höfflichkeitslügen und in ein paar Situationen hab ich nicht aber man soltle nicht unnötig schamlos rumlügen.
4. Helfen ja wäre gut. 5. Das hab ich noch nie verstanden und werde ich wohl auch nicht.n Was ist gegen klonen einzuwenden würde es glatt gehen(ich sag nicht das es es tut) dann erschafft man halt küntzlich praktisch Zwillnge seh ich nichts schlimmes dran auch wenn ich auch kein Grund sehe es zu tun und dadran rumzufuschen. Also buht mich ruhig aus aber sagt mir ein paar Argumente.
Akzeptieren sicher sinnvoll aber ich werde etwas was ich für falsch halte sichr nicht einfach akzeptieren wiel ich da möglicherweise nichts gegen tun kann. Zumal man sich bei den meisten Sachen eh nicht sicher sein kann das amn nichts tun kann. Die Regel mit einer pessimistischen Weltsicht verbunden wäre so wie zu sagen:"Bringt sie ruhig um ich werde mir derweilen ein Tee holen da ich eh nichts dagegen tun kann."
Jup man kann nicht alles haben und Besitz und Geld sind im Endeffekt sinnlos aber eigentlich kommt es nur darauf an ein schönes Leben zu haben und wenn Besitz ein dabei hilft dann soll man ruhig danach streben solange man niemanden schadet. Auch wenn ich denke das Geld zwar eine nette Beigabe ist aber Freunde etc. wichtiger. Aber wenn ein Geld mehr Freude als Freunde(komisch ähnliche Wörter) bringt dann ist dadran nichts auszusetzen auch wenn ich es nciht wirklich glaube. Am Ende ist hat man von beiden nichts mehr naja wenn man weiterexistiert noch Erinnerungen. Kommt drauf an was man denkt was nach dem tot ist. Man kann auchb denken das die Grabbeilagen mit ins jenseits kommen *schulternzuckt*
Hmm hatte ich am Anfang nicht gesgat nur ein paar Einwürfe? Naja egal.

Gut und böse hmm sind nicht gleichbedeutend mit richtig und falsch. Wenn jemand was mit guten Absichten tut kann es falsch sein aber es ist nicht böse. Ich denke böse kann nur etwas sein wo man schon vorher wusste das was schlechtes dabei rauskommt und es trotzdem oder gerade deswegen getan hat. Gute gemeine Taten können aber schlechte auswirkungen haben.
Meinche Sachen helfen den einem, Schaden aber den anderen. Also sind sie für die eine Seite vieleicht gut fürn die andere böse. Ich denke bei böse und gut kommt es mehr auf das warum man es getan hat und wieviel man von den Auswirkungen schcon ahnte und nicht ob es gute oder schlechte Auswirkungen hat(davon betroffene sehen es aber vieleicht etwas anders).
Curzon[QUOTE][i]Original geschrieben von SLD [/i]
Zu der Liste hab ich nur ein paar Einwürfe:
Sex ohne Liebe tötet innerlich? Warum sollte es? Und warum kein Sex ohne Liebe? Nun sicher ist es schön wenn die Personen sich auch noch lieben aber wenn nicht. Warum nicht? Es macht Spass ist ganz natürlich und dient eigentlich nicht dafür eine Beschäftigng nur für Liebende zu schaffen sondern zur Vermehrung.[/QUOTE]

Ich kann mir einfach nicht vorstellen, daß Sex Spaß macht, wenn man sich dem anderen nicht in Vertrauen öffnen kann. Daß ist doch sonst nur pure Triebbefriedigung, und die kann man mal auch eben schnell per Hand erledigen, wenn der Trieb zu sehr verlangt.
Und was für einen Sinn hat es, Kinder zu zeugen, wenn man ihnen kein intaktes Elternhaus bieten kann? Ich denke mir, Menschen sollten keine Kinder bekommen, wenn sie sich nicht wirklich lieben. Das ist doch kein Umfeld, in dem Kinder gut aufwachsen können.

[QUOTE]
Das 2 gut. Das dritte naja gegen Höfflichkeitslügen und in ein paar Situationen hab ich nicht aber man soltle nicht unnötig schamlos rumlügen.
[/QUOTE]

naja, klar, Höflichkeit ist schon eine Sache, aber in den meisten Situationen ist Ehrlichkeit das beste, auch wenn sie nicht immer der bequemste Weg ist.

[QUOTE]
4. Helfen ja wäre gut. 5. Das hab ich noch nie verstanden und werde ich wohl auch nicht.n Was ist gegen klonen einzuwenden würde es glatt gehen(ich sag nicht das es es tut) dann erschafft man halt küntzlich praktisch Zwillnge seh ich nichts schlimmes dran auch wenn ich auch kein Grund sehe es zu tun und dadran rumzufuschen. Also buht mich ruhig aus aber sagt mir ein paar Argumente.
[/QUOTE]

Der Mensch hat nicht das Recht, Gott zu spielen. Was wäre das für eine Welt, in der perfekte Menschen in Klonfabriken hergestellt würden? Allein schon die Möglichkeit des Klonens eröffnet die Möglichkeit, Menschen nach Maß herzustellen, und das wird mißbraucht werden. Es gibt genug skrupellose Regierungen (allen voran die USA), die sowas sofort machen würden.
Und das ist pervers! Vielleicht reicht dir dieses Argument nicht, aber ich bin einfach dagegen, aus meinen Moralvorstellungen heraus.

[QUOTE]
Jup man kann nicht alles haben und Besitz und Geld sind im Endeffekt sinnlos aber eigentlich kommt es nur darauf an ein schönes Leben zu haben und wenn Besitz ein dabei hilft dann soll man ruhig danach streben solange man niemanden schadet. Auch wenn ich denke das Geld zwar eine nette Beigabe ist aber Freunde etc. wichtiger. Aber wenn ein Geld mehr Freude als Freunde(komisch ähnliche Wörter) bringt dann ist dadran nichts auszusetzen auch wenn ich es nciht wirklich glaube. Am Ende ist hat man von beiden nichts mehr naja wenn man weiterexistiert noch Erinnerungen. Kommt drauf an was man denkt was nach dem tot ist. Man kann auchb denken das die Grabbeilagen mit ins jenseits kommen *schulternzuckt*
Hmm hatte ich am Anfang nicht gesgat nur ein paar Einwürfe? Naja egal.
[/QUOTE]

*lol* Ich habe nix dagegen, daß sich jemand Besitztümer schafft, mit denen er glücklich ist, aber er muß maßhalten können und jederzeit loslassen können von den Dingen, ohne daß seine Welt zusammenbricht. Man sollte sich sein Leben einfach nicht nur auf weltlichen Gütern aufbauen, denn das machen leider viele Menschen, und am Ende merken sie, daß sie nichts haben, weil das alles vergänglich ist.

[QUOTE]
Gut und böse hmm sind nicht gleichbedeutend mit richtig und falsch. Wenn jemand was mit guten Absichten tut kann es falsch sein aber es ist nicht böse. Ich denke böse kann nur etwas sein wo man schon vorher wusste das was schlechtes dabei rauskommt und es trotzdem oder gerade deswegen getan hat. Gute gemeine Taten können aber schlechte auswirkungen haben.
Meinche Sachen helfen den einem, Schaden aber den anderen. Also sind sie für die eine Seite vieleicht gut fürn die andere böse. Ich denke bei böse und gut kommt es mehr auf das warum man es getan hat und wieviel man von den Auswirkungen schcon ahnte und nicht ob es gute oder schlechte Auswirkungen hat(davon betroffene sehen es aber vieleicht etwas anders).[/QUOTE]

Ok, guter Punkt...letzteendlich zählt mehr der Gedanke, der dahinter steht. Einem Menschen, der aus Versehen etwas schlechtes tut kann man verzeihen, da er seinen Fehler ja einsieht, aber einem Menschen, der schlechtes im Sinn hat, und zufällig was gutes tut kann man deswegen trotzdem nicht vertrauen.
TheDarkHui !!
Hi Erstmal,
Moral ist doch ganz einfach auf einer regel Reduzierbar:

Behandle jeden, wie auch du behandelt werden willst.

wiso so viel fitzel kram ???

Gruß TheDark
-----------------
Curzon[QUOTE][i]Original geschrieben von TheDark [/i]
[B]
Moral ist doch ganz einfach auf einer regel Reduzierbar:

Behandle jeden, wie auch du behandelt werden willst.

wiso so viel fitzel kram ???
[/B][/QUOTE]

Was das Zwischenmenschliche angeht vielleicht...nur, was sagt dazu ein Masochist? :D
Im Ernst: Wie willst du mit diesem Grundsatz z.B. festlegen, ab wann es gut ist, mit einem anderen Menschen intim zu werden?
Und diese Regel deckt z.B. die Beziehung des Menschen zur nicht-menschlichen Umwelt nicht so gut ab.
TheDarkHi Curzon,
Moral ist etwas zwischen menschliches.
die moral basiert nicht auch den einzelenen sonder auf der
gesammtheit der menschen. Beim schaffen eine neuen moral
kannst du nur von durchschnitt der menschlichkei angehen.
Sonderfälle wie mörder sadisten mus erstmal ausen vor bleiben.
die bisher aufgestellten regel greifen in sonder fällen auch nicht.

Theoretisch musst du deine auflistung etwas abspecken:
Nicht lügen: ist in der bibel fest gehalten
Helfen: Helfe deinen nächste: ist auch in der bibel
und diese wolltest du ja nicht verwenden.
aber sind doch grundlegend wichtig.

wie wäre es dem mit:
du sollst dich nicht berauschen.
fuge nimanden ein leid zu.
Achte deinen nächsten ( statt Liebe deinen nächsten )

Gruß TheDark
-----------------
Auch wenn man nicht an götter glaubt
Stehen in deren schriften elementare
regel für gemainsames leben.

German Gothic Board
 
Boardansicht: Klick HIER und betrachte das Thema mit allen Funktionen direkt im Board.

 

German Gothic Board

Startseite Chat Grüße SchwarzKultur