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  Forum: Platz der Philosophen
    Thema: Ist die Menschheit wirklich so naiv wie vor 2000 Jahren?
AlukaIch befürchte schon. Vor gut 2000 Jahren glaubten die Menschen, die Erde sei eine Scheibe, die Naturkatastrophen seien eine Strafe Gottes und wenn man über einen Stein stolpert bekommt man Babys. Nun haben wir also das Jahr 2002. Das Zeitalter des Computers, des Handys, der einigermaßen sicheren Empfängnisverhütung und der evtl. bald sprechenden und fliegenden Autos. Wir haben unheilbare Krankheiten wie Aids und fliegen auf fremde Planeten. Jeder weiß, dass man um die Erde fliegen, fahren oder schwimmen kann. Das man nicht am Rand einfach so runterfällt. Jeder weiß, dass wir eigentlich selber schuld sind an den Naturkatastrophen. Und es gibt dann doch tatsächlich noch Menschen, die jeden Sonntag in die Kirche laufen, die Gott anhimmeln und fest daran Glauben, dass Satan das personifizierte Böse ist.

Wie ich gerade jetzt darauf komme? Ziemlich einfach. Ich hab mir gestern Nachmittag noch ein paar Berichte über die Römisch Katholische Kirche angeschaut. Und ich glaube es nicht was ich da stellenweise gesehen habe. Meiner Meinung nach ist die Katholische Kirche eine der größten Sekten. Ich bin ja auch Katholisch getauft. Aber ich bin froh, dass meine Eltern nicht so super streng waren. Meine Mutter versteht außerdem diese fanatische Liebe zu Gott auch nicht. Wenn ich mir nun mal den Papst ansehe: Dieser Mann ist alles andere als gesund. Er lappert rum, kann sich kaum noch halten, weiß nicht mehr was er macht und sagt... Und so einer ist der Big Boss von der ganzen Katholischen Sippschaft? Und wie die Menschen diesen Mann vergöttern. Als sei er der Allmächtige Persönlich. Die Rehinkanation Jesu Christ, Gott Vater, Heiliger Geist, Maria, Josef,
die Hirten, die Schafe, der Ochs und der Esel. Alles in einer Person zusammengeschmolzen. Diese Fanatischen Gläubigen kommen Kilometerweit angereist, nur um diesen alten Dattergreis zu sehen. Er kriecht mit seinem Aquariumauto durch die Gegend und versucht gesund auszusehen. Die Menschen kommen nur um seine tollen Worte zu hören. Und wenn wir mal ganz ehrlich sind... Dieser Mann, dieser Papst Johannes Paul II weiß doch in
Wirklichkeit gar nicht was er da sagt. Das hat er vielleicht vor etlichen Jahren noch gewusst. Wie er noch klar bei Verstand war. Aber jetzt. Jetzt ist er einfach nur ein alter seniler Mann, ihm werden die Worte in den Mund gelegt und ich will gar nicht wissen wo man ihm noch helfen muss. Er sagt das Verhütung schlecht ist, das Kondome abgeschafft werden sollten, das die Pille eine Erfindung von Satan ist. Gut, soll jedes junge Mädchen
mit 16 17 ungewollt schwanger werden? Nur weil sie das erste Mal richtig verliebt sind? Soll jeder Mensch an Aids verrecken? Soll jeder Mensch mit Geschlechtskrankheiten übersäht sein? Will das Gott? Will Gott, dass es uns Menschen noch schlechter geht? Ich bezweifle das ernsthaft. Aber wahrscheinlich hat die Katholische Kirche da auch gleich wieder eine Entschuldigung parat. Man soll keinen Sex vor der Ehe haben. Klar. Wer heiratet denn heute noch? Sehr wenige Menschen heiraten nur das sie auch verheiratet sind. Warum sollte man das auch noch machen. Das ist nur ein Zettel. Und der einzige Vorteil ist die Steuer. Aber das war es dann auch schon. Und Aids kommt ja eh von Satan. Denn Satan ist das Böse. Satan lügt. Ist es nicht kindisch so zu denken? Nein, nicht kindisch. Einfach nur naiv. Gott ist das Gute. Satan ist das Böse. Gott hat den Himmel. Satan die Hölle. Gott hat alles schöne und gute gemacht. Satan hat alles schlechte und kranke gemacht. Das ist doch eine naive Einstellung. Wenn wir aber ein hohes Tier der katholischen Kirche mal fragen, warum im Mittelalter unschuldige Menschen sterben mussten, da diese ja angeblich Hexen und Magier waren, dann wissen sie keine Antwort. Alles passierte im Namen Gottes. Ich bezweifle es ernsthaft, dass Gott wollte, das unschuldige junge Frauen, Mütter und Männer auf dem Scheiterhaufen verendeten. Das kann doch nicht der Will Gottes sein. Nein. Ich glaub das absolut nicht. Vor allem hatten diese Menschen absolut keine Chance, sich zu rechtfertigen. Ich hab viel über die Hexenverfolgung in Mittelalter gelesen. Ich glaube schon das ich mich einigermaßen auskenne. Die letzte angebliche Hexe ist ca. 50km östlich von meinem Wohnort verbrannt worden. In Weiden in der Oberpfalz. Ist das nicht erschreckend? Keiner hatte einen Chance gegen diese Prozesse. Es gab total idiotische Tests. Wie zum Beispiel: Wir schmeißen die Frau einfach ins Wasser. Wenn sie schwimmt, ist sie eine Hexe. Denn dann hat Satan ihr die Kraft gegeben zu schwimmen. Dann kommt sie auf den Scheiterhaufen. Denn eine Hexe soll brennen. Und wenn sie nicht schwimmt, sondern untergeht wie ein Stein, war sie keine Hexe und es tut uns ja soooo leid, dass sie unschuldig sterben musste. Toll. Super. Einfach spitze. Und das passierte alles im Namen Gottes. Bescheuert. Echt wahr. Ich kann da nur auf das Buch „Die Hexe von Zeil“ verweisen. In diesem Buch geht es um eine angebliche Hexe. Der ganze Prozeß ist festgehalten worden. Echt interessant. Und natürlich alles im Namen Gottes. Ganz klar...

Ich hoffe die Menschheit erkennt bald, dass die Erde keine Scheibe ist, das wir nicht einfach am Rand runterfallen. Ich hoffe auch, dass sie endlich einsehen, dass wir selber an den Naturkatastrophen schuld sind. Und sie werden sicher auch irgendwann erkennen, dass Aids nur durch geschützten Sex in die Knie gezwungen wird. Und irgendwann wird diese Erkenntnis auch in der Römisch Katholischen Kirche Einzug halten. Die
Hoffnung sollte man niemals aufgeben...

ALUKA
Aramatheaist das nicht alles ansichtssache?
menschen die an gott glauben.. glauben..eben..wie es der name schon sagt.. sie wollen keine beweise.. denn glauben hat meiner meinung nach nichts mit wissen zu tun..ist keine wissenschaft für mich..
der papst.. mir ist der mann persönlich jetzt auch nicht so wichtig.. doch ich will nicht jedes wort aus seinem mund auf die goldwaage legen.. manche menschen vergöttern ihn..manche eben nicht.. ein problem sehe ich darin allerdings nicht..
klar ist es berechtigt am glauben zu zweifeln..und sich auch abzuwenden..aber halt eben jedem seins..
gott sagte doch dass die menschen sich die erde untertan machen sollen.. ich bezweifle daher auch dass er an krieg und weiterem leid schuld ist.. man kann nicht einfach nur dem hohen wesen oder wie man es nennen mag die schuld geben..oder sich zu überlegen ob man nicht auch selbst schuld trägt..an dem naivsein ..und allem ..
man muss das für sich selbst entscheiden...das ist nur meine kleine meinung..:)
Morrisonok um mal ein paar sachen klarzustellen die wenigsten (auch keine "guten" katholiken) glauben heute wirklich noch daran, das alles böse vom satan ausgeht o.ä. der christliche glaube wurde ihnen von geburt an anerzogen und wollen sich aus vielerlei gründen nicht davon trennen. ausserdem finde ich es nicht richtig zu sagen das das was die kirche sagt ist falsch, das was einem der verstand sagt muss richtig sein. so etwas kann man behaupten wenn man ALLE fakten kennt (tust du das? ganz sicher nicht.) um eine signatur hier aus dem board zu zitieren:
"wer behauptet, gott sei tot, muss beweisen, daß er überhaupt existiert hat"...
es ist meiner meinung vermessen zu sagen, das das was man selber glaubt richtig ist. ich muss dazu sagen, das ich eine ähnliche hohe meinung wie du von der katholischen kirche habe (und ich bin ebenso getauft...) und ich glaube garantiert nicht an einen gott wie ihn juden, moslems und christen erschaffen (!) haben (dazu mal gesagt das die bibel gott als ziemlich menschlich beschreibt, kleinlich, rachsüchtig, aber auch mitleidig). allerdings schließe ich nicht aus das etwas wie eine höhere enität gibt!
soviel dazu (ich hoffe du verstehst annähernd was ich meine, ich zwinge niemanden meinen glauben auf, ebenso wenig wie ich will das man mir das antut, glaube ist eine sehr persönliche sache, über die man öfter mal nachdenken sollte...), was den papst betrifft, nun ja seine theorie ist ganz und gar nicht paradox, die kirche sagt, das nur jene sex haben sollen die verheiratet sind (und nur die mit ihren partnern, versteht sich). hätte sich die menschheit daran gehalten, wäre aids heutzutage kein thema. das diese theorie ziemlich veraltet bzw. naiv ist, ist klar, aber mach das mal denen klar...
deadsoulUnd?!..

Sorry, aber was will man noch gross dazu sagen. Es sind immer wieder die selben Diskussionen nach dem selben Schema.

Wer nicht seit der pers. Erkenntniss, dass es den Weihnachtsmann, den Osterhasen usw. nicht gibt.. begriffen hat, dass die Menschenheit (ganz fies verallgemeinert) Naiv ist, der wirds nie begreifen.
Das einzige was einem übrig bleibt ist zu versuchen selber Dinge zu hinterfragen, sich eine eigene Meinung auf echten Fakten zu bilden und sich mit seinen Mitmenschen (auch diejenigen in der unmittlbaren Umgebung!) auszutauschen.

Grössere Veränderungen brauchen bei den Menschen immer recht lange Zeit (gemessen am Kosmos sind wir dennoch recht fix..ansichtssache).

...die Technik im sinne von Kommunikation verringert diese derzeit Zeitspannen.. (kann sie allg aber auch verlängern!)..aber dennoch wird es noch lange Zeit dauern, bis die Menschheit (als Überwesen gesehn) selbstbewusst genug ist, um Glauben allg. abzulegen...

Wer weiss vielleicht kommen, wenn wir nicht mehr an den Weihnachtsmann glauben, auch die grünen Männchen, um uns aus dem Kindergarten abzuhohlen.

....übrigens es steht für mich fest, dass der derzeitige homo sapiens(eins reicht ja wohl *g*) ...eindeutig geistig abhängig vom Glauben ist. Jeder Mensch glaubt an irgendwas (bewusst und/oder unbewusst) und wenns die 7 heiligen Gummibärchen sind. *mampf*

@Morrison
Der Gut / Böse Glaube wurde aber nicht nur vom Christentum geprägt. Es liegt in der Natur des Menschen Dinge schnell einzuordnen...schwarz-weiss denken ist Teil unseres Wesens.(Selbst unseren jüngsten Kinder, der Chipgeneration bringen wir das bei. An/Aus..01..01..)...sogar unsere Nervenzellen funktionieren so...

Im übrigen wird das Glaube/Massenglaube -Phänomen auch durch die Art unserer Denkweise (denk ich) ausgelöst...
Menschen denken nicht präzise, sondern unscharf.
(was uns viele vorteile beschehrt).


...so jez hab ich schon wieder anderen mein scheinbares wissen (andere würdens glauben nennen) aufgezwängt...
lizardzu dem thema fällt mir spontan [url]www.pbc.de[/url] ein. ich habe es schon längst aufgegeben, andere menschen davon überzeugen zu wollen, sie sollen nur an logische dinge glauben. inzwischen geht mir das weit am heck vorbei, an welchen schwachsinn ein mensch glaubt, solange er mich damit in ruhe lässt...
Curzon[QUOTE][i]Original geschrieben von lizard [/i]
[B]ich habe es schon längst aufgegeben, andere menschen davon überzeugen zu wollen, sie sollen nur an logische dinge glauben.[/B][/QUOTE]

Logik impliziert, daß etwas beweisbar ist.
Logische Dinge sind also immer beweisbar.
An etwas zu glauben bedeutet, daß es nicht beweisbar ist, sonst müßte man nicht daran glauben, dann würde man es wissen.
Also kann man an logische Dinge nicht glauben.
Ergo sind die Dinge an die man glaubt immer unlogisch.
lizardman kann nichts wissen, man kann es nur aufgrund seiner beobachtungen vermuten=glauben. matrix lässt grüßen ;)

aber an etwas glauben, was man nicht beweisen kann ist in meinen augen großer schwachsinn...
AlukaDanke, danke... Ich hätte nicht gedacht, dass ich solche Resonanz bekomme. Alle Achtung. Ich will niemanden mit meinem Eintrag weh tun. Oder kränken. Oder irgendwie zu nahe treten. Es ist meine Meinung und sonst nichts. Ich zwinge es niemanden auf. Aber es freut mich, wenn ich andere Ansichten erfahren darf.

Ich finde, die Menschen heutzutage denken zu wenig über den Glauben nach. Jeder sollte sich hin und wieder mit der Kirche auseinandersetzen. Ich habe nicht behauptet, dass ich nicht glaube. Jeder Mensch glaubt. An irgendwas. Was auch immer das ist. Ich bin zum Beispiel der Meinung, dass es nach dem Tod etwas anderes gibt. Was genau das ist weiß ich logischerweise nicht, da ich ja noch auf der Erde rumlauf. Ich finde nur, dass die Kirche, im speziellen die römisch katholische Kirche, veraltet ist. Ich selbst ging auf ein strenges katholisches Mädcheninternat. Und ich muss sagen, diese geistlichen Lehrer, sind meiner Meinung nach doch sehr weltfremd. Nicht alle. Man sollte nicht alle in eine Schublade stecken. Auf keinen Fall. Aber es gibt eben immer noch welche, die nur die Bibel predigen. (Mal ganz nebenbei: dieses Buch ist eigentlich ein Kriminalbericht. In keiner Lektüre, die ich bis jetzt gelesen habe, geht es um so viel Intrigen, Morde und Skrupellosigkeit) Ganz selbstverständlich hat man den Menschen damals nichts von Dinos und Steinzeitmenschen erzählen können. Und auch nicht von Naturgesetzen. Sie hätten es einfach nicht verstanden. Ich stell mir diese Menschen einfach wie kleine Kinder vor. Ohne das ich das böse mein. Wenn ein Kind etwas wissen will, erklärt man es ihm so anschaulich wie möglich. Und pflooppp! Schon haben wir einen alten weisen Mann mit einem mega langen Rauschebart. Gott! (ich glaub ja eher Gott ist weiblich...) Damals musste einfach alles bildlich dargestellt werden.

Die Menschen denken wirklich nur schwarz und weiß. Aber vielleicht stellen sie irgendwann mal fest, das es auch Grautöne gibt...

ALUKA
[LDW]AzraelVielleicht existieren Götter, vielleicht auch nicht.Warum nicht in jedem Fall an sie Glauben?Wenn alles stimmt, erreicht man nach dem Tod einen herrlichen Ort.Und wenn nicht...nun, dann hat man nichts verloren




Grüße von T.P.
Apocalypse@[LDW]Azreal: Tolle Lebenseinstellung, aber wie soll man bei den ganzen religionen und sekten unterscheiden was wirklich glaubenswert ist?
Soll man an einen oder mehrere glauben?
CurzonZu entscheiden, was glaubenswert ist, kann man nicht logisch, da muß man auf sein Gefühl vertrauen.
[LDW]Azraelintereassante Frage-an wen sollen wir galuben-Ich habs am Anfang mit allem probiert was sich finden ließ, doch dieses stellte sich nach einiger Zeit als schwierig heraus weil ich um 17 Uhr ins Bett gehen musste, damit ich noch an dem Tag meine nachtgebete fretigbekam. Desweitern dürften die Götter, die sich für den EINZIGEN GOTT halten doch recht erbost werden wenn neben ihnen noch weitere in den Gebeten auftreten.
am besten man sucht sich die Religion aus die einem am meisten bittet oder gründet schnell selber eine-haben alle anderen ja schließlich auchgemacht
TheDarkHi zusammen,
glaube hin oder her,
Wenn ich mich nicht irre, Sagte ein Papst: " der beste glaube, ist der Dümmste glaube"
und bezieht sich damit auf die gläubigen.
somit ist doch auch schon klar wieso es zu hexen verbernnungen Etc. kam. Die meisten, waren inteligente menschen die "tatsachen" hinterfragten bzw wissen hatten, die der kirche
vorbehalten waren.
Des weiteren wiedersprich sich die Katholiche kirche sich selbs in vielen dingen, indem sie sich Heilige schaffen (z.B. jungfra. Maria)
und anbeten. Obwohl ein der biebe stehet "Du sollst keine Götter neben mir haben"
Päste duch die jahrhunderte Massen sich an von gott eingesetzt zu sein. abe wieso ist dieses erst der fall seit ungefähr 1002 Jahren? davor wurde ein papst von den Kaiser ernannt.
Wiso wurd mit ablässen gearbeiten und auch geld dafür genommen.
Wiso eine Mündlich beichte bei einem 3.
Ich kann meine "sünden" ja auch bei gott direkt los werden, durch ein gebet. dabei muss es sich nicht um das Vater unser
handel.
arathronAlae

Ich bin dafon überzeugt das die Menschheit sich zwar Technisch weiterentwickelt aber Geistig immer weiter zurück.
Wir bauen Atombomben (na toll)
und wozu?
Für den Frieden ! (alles klarro?!)
Die gesellschaft ist genauso.
Wertvorstellungen hat heute auch keiner mehr
Begrüssungsküsschen,Fremdgehen,Leute verarschen oder belügen.
All das ist heute standard bei der Menschheit
Keine Ehre mehr zb.Liegt dein genger am boden hast du gewonnen man muss ihn nicht tottreten.
Wenn man jemanden eine frage stellt dann sollte die antwort darauf auch wahrheitsgemäß sein aber nö jeder sagt was im am wenigsten scheiße einbrockt.
Die Politiker versauen das Land

in diesem sinne
CYA
[LDW]AzraelIch finde du verallgemeinerst die Situation etwas zu sehr. Nur weil manchmal die DInge passieren, von denen du gerade sprachest musst du das doch nicht gleich auf alle Personen beziehen. Die Medien zeigen meist nur grausame DInge selten aber das wunderbare so dass der EIndruck entstehen kann die menschen würden schlecht werden.Ich denke eher das Gegenteil ist der FAll:Nicht umsonst gibt es Arbeitslosengeld, Sozialversicherungen usw. Das mit dem besiegten Gegner tottreten stimmt auch nicht so ganz-dafür gibt es in den Kriegen zu viel kriegsgefangene.Das geschieht auch wenn sich das im Kreig makaber anhören mag aus Respekt vor dem Leben-Für die versch. Parteien wäre es erheblich einfacher alle Feinde umzubringen anstat sie "umständlich" am Leben zu erhalten.
Big Azrael@arathron
Eine fette Couchkartoffel brüllt auf den Bidschirm" lauf endlich du fauler Sack".

Damit meine ich, daß es unwahrscheinlich einfach ist über Zustände herzuziehen, so wie du gerade.
Aber kennst du folgende Sprüche:

Wer ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein.
Du bemerkst den Splitter im Auge deines Bruders, aber nicht den eigenen Balken.
---erst einmal vor der eigenen Tür kehren

Einige davon entstammen der Bibel - womit wir wieder beim eigentlichen Thema wären.

Bitte nicht böse sein;)

Der Glaube an sich hat ja durchaus eine Menge positiver Aspekte, wie Hoffnung machen, Lebenstips, und regeln für den sozialen Umgang. Nur hat man oft den freien Glauben der netten Leute angekettet, um ihn vor den Pflug der Kirche zu spannen. Auf dem Kutschbock steht der peitschenschwingende Klerusoberhaupt, macht den Leuten Angst mit Hölle und Satan und lenkt ihn so über den eigenen Obulusacker mit frisch gepflanzten Tatiemensamen.

....hmm... könnte man fast ein Bild zu malen.... :D
arathronSo mal wieder ich

Ihr habt natürlich recht.
Es gibt natürlich auch eine Kehrseite der Medallie!

Ich bin der Meinung das wir die schlechten Dinge nicht ignorieren können aber sie sollten vom Gewicht nicht so schwehr wiegen wie die positiven Seiten des Lebens.

Da gibt es zum Beispiel die Freundschaft zu anderen Menschen, mit denen kann man einen Teil ausleben.

Mit einer Freundin geht man sogar sehr weit an die Totale ran was die Grenze angeht.(Um mich mal distanziert zu äussern aber ich glaub ihr wisst was ich meine)
"Ein Mann ist in keiner anderen Situation so leicht zu zerstöhren"
Das ist meine Meinung!
Oder nicht? *lol*
(Sag nochmal einer Männer sind schwanzgesteuert)
Aber dieses Risiko lohnt sich eingegangen zu werden. Oder kennt ihr was besseres


Ab und zu sehe ich halt nur sehr gerne schwarz dann kann mich nichts schocken oder überaschen.

Natürlich bringen die Nachrichten nur die Katastrophen aber das liegt an der Gesellschaft (es ist halt gefragt wer mal wieder stirbt oder welche Firma grade Pleite ist).
Auch Dinge mit den Promis werden immer nur in die höhe gepuscht "oh mein Go** der hat die Putzfrau gef****". Das hängt warscheinlich mit dem Spruch "Schadenfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude"

Find ich übrigens klasse das man mal so anständig über dieses Thema reden kann.


In ewiger Dunkelheit

Arathron
NordmannZunächst sollte man einmal eine grundsätzliche Unterteilung vornehmen, wenn man das zeitgenössische Ausleben des Christentums betrachten möchte.

1. kirchlich orientiertes Selbstverständnis

2. Eigene Auslegung des Christentums, das zwar auf der Bibel fußen kann, aber nicht zwingend muss. Es ist auch möglich, lediglich christliche Werte, die wir mehr oder minder alle verinnerlicht haben, so zu definieren, dass sie "praktikabel" sind, und man sein Leben danach ausrichten kann.

Christen, die sich über die Kirche organisieren, gehen mir sehr gegen den Strich, da mich die Glorifizierung des "Gutmenschentums" ankotzt. Außerdem spielt mir auch die zeitgenössische katholische Kirche noch zu sehr mit Schuld und Sühne, was den Menschen auf enorme Weise einschränkt.

In Zeiten des Feudalismus mag dies zwar ganz geeignet gewesen zu sein, um das soziale Miteinander zu organisieren, da es keine gesicherte staatliche Gewalt, geschweige denn eine Gewaltentrennung, gab, sondern das Wohl des Feudalherren Gesetz war.
Hauen sich zwei Bauern dann gegenseitig die Schädel ein, werden sie dafür nicht vor ein weltliches Gericht gestellt, da es den Feudalherren nicht weiter interessiert. Von daher ist es günstig, wenn der gemeine Bauer davon ausgeht, dass er nach seinem Ableben vor ein metaphysisches Gericht gestellt wird, das ihn für diesen Mord strafen wird.

Heutzutage ist eine solche Unterdrückung des menschlichen Entfaltungsdranges aber überhaupt nicht mehr nötig, da das Zusammenleben durch staatliche Instanzen gesichert ist, die dem Menschen die jeweilige Bestrafung zukommen lassen, wenn er dem Gemeinwohl schadet.

Ich muss zugeben, dass Leute, die sich selbst als Christ bezeichnen, mir nicht sonderlich sympathisch sind. Ich bin zwar auf dem Papier auch Christ (katholisch), habe aber kein Selbstverständnis als solcher entwickelt, so dass ich von mir selbst nicht behaupten würde, ich sei Christ.
Das Christentum ist mir in seinen Auslegungsmöglichkeiten einfach zu beschränkt, da es vom "guten Menschen" ausgeht, der danach streben sollte, sich möglichst anderen helfend und wohlgesonnen in die Gesellschaft einzufügen, und seine eigenen Interessen im Sinne der guten Tat zurückzustellen.

Da heute kaum noch jemand, der sich selbst als Christ bezeichnet, nach diesen Werten lebt, ist das Christentum wie jede andere Religion auch, verlogen.
Am Sonntag in der Kirche lässt man sich einen vom Gutmenschentum erzählen, und am Montag im Betrieb, tritt man wieder in Kokurrenzkampf mit seinen Mitmenschen, und wetteifert um die Beförderung.

Ich verstehe sowieso nicht, warum Menschen sich immer unbedingt in Gruppen zusammenfinden müssen um zu glauben, und dann auch noch alle das Gleiche...
Jeder soll sein metaphysisches Bild so auslegen, wie es ihm gefällt, und vor allen Dingen so, wie es ihm Nutzen bringt. Sich einer großen Herde anzuschließen, und das Gleiche zu glauben wie millionen von anderen Menschen auch, bringt rein gar nichts, wenn die Religion einen nicht aufbaut, sondern herunterzieht.

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