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  Forum: Platz der Philosophen
    Thema: Existenz
InsaneFetishwie definiert ihr Existenz?
HooMairExistenz ist für mich...

...die Tatsache, dass etwas "da" ist, also auf irgendeine Art "greifbar" (kann ganz einfach physisch greifbar sein oder auch psychisch, wie z.B. Freude, Angst etc. also alles emotionale).
lizardwas gibt es denn da noch zu definieren? also ich kenne keine grenz- oder problemfälle, also würde ich einfach mal behaupten:

existenz = vorhanden sein


sollte die frage darauf abzelen:
ob nun ein gegenstand existiert hat, bevor ich ihn zum ersten mal wahrgenommen habe oder nicht, ist doch letztendlich nicht wichtig. das ist wie die frage nach der henne und dem ei
SelianDenke auch das der begriff Existenz ziemlich eindeutig ist.

Es ist Existent was in irgendeiner Art und Weise vorhanden ist.
Da stimme ich Lizard zu.

Und das hat für mich auch nichts mit Wahrnehmung zutun. Es existieren auch Sachen ausserhalb meiner Wahrnehmung. Sonst würde nicht sooo sehr viel existieren :D
Lu DiamondAus der Nichtexistenz kann nichts entstehen. Nichts kann nicht existieren, existiert nicht woraus folgt daß das Sein von Existenz nicht aus dem Nichts entstanden ist. Ich unterscheide Nichtexistenz (Nichts) und Existenz (Realität). Existenz erschafft Existenz, weil aus dem Nichts nichts entstanden sein kann. Wenn Existenz Existenz erschafft macht sie diese zu etwas quasi in ihrem Sein unerschaffenem.

Das Sein von Existenz ist zeitlos.Es entsteht etwas was es vorher nicht gab, neues Sein wird Realität weil das neu Existente, Realität, Wahrheit verändert. Auch Hirngespinnste, Träume, Phantasien existieren,sonst würde es sie nicht geben, sie existenieren und sind real. Existenz bezieht sich nicht allein auf objekthafte Realität. Wahrheit ist sehr amorph, veränderlich. Am wirklichsten, echtesten ist zum Zeitpunkt JETZT, denn dann IST sie. Sie ist jetzt existent, verbindet Sein und Realität zu einer Identität.
NordmannBei greifbaren Gegenständen fällt die Definition nicht schwer, denn wenn zwei Menschen einen bestimmten Gegenstand wahrnehmen können, egal auf welche Weise und egal mit welchem Sinn, kann man davon ausgehen, dass dieser Gegenstand auch wahrhaftig vorhanden ist, also existent.
Zweifelhaft wird es erst wieder, wenn jemand kommt, der behauptet, dass dies für ihn gar kein Gegenstand sei, und er davon ausgeht, dass die Wahrnehmung eines Gegenstandes wie diesem, mit seinen spezifischen Charakteristika grundsätzlich ein menschlicher Trugschluß ist.

Da dies jedoch eher ein theoretisches Problem ist, sollte man sich darüber nicht weiter das Hirn zermartern, sondern diese Ausnahmesituationen einfach hinnehmen, zumal sie durch den radikalen Konstruktivismus abgedeckt sind.
Dann darf man zwar von keiner objektiven Wirklichkeit mehr ausgehen, aber das ist im Endeffekt ja auch nicht schlimm.

Komplexer wird die Problematik, wenn man nicht ausschließlich greifbare Dinge betrachtet, sondern anfängt über die Existenz von Sachverhalten und Begebenheiten nachzudenken.

Beispiel: Nehmen wir die Aussage: "Der Mensch ist von Natur aus schlecht und handelt grundsätzlich destruktiv motiviert, wobei er nur zufällig Konstruktives schaffen kann"

Diese Aussage würden nun einige Menschen unterstreichen, und sagen "Ja, diese "Schlechtigkeit" ist dem Menschen eigen - sie existiert", während andere sagen würden, dass dies absoluter Unsinn sei, da dieser destruktiv motivierte Handlungstrieb nicht existent ist.

Dazu könnten nun beide Parteien seitenlange Abhandlungen schreiben, die auch allesamt schön schlüssig und fundiert sein können, jedoch könnte man eine Existenz dieses Sachverhaltes niemals vollends verifizieren, bzw. falsifizieren, da er nicht direkt über die Sinne wahrnehmbar ist, wie bspw. ein "Ding" sondern erst durch aktives Denken greifbar wird, und somit stets durch Subjektivität konstruiert ist. Dabei spielen Wertevorstellungen, Sozialisation mittelbar und unmittelbar, soziale Umfelder, etc. eine Rolle.
Solchen Problemen kann man sich nur annähren, und sie zu erklären versuchen, jedoch sollte man sich dabei bewusst sein, dass die letztendliche Betrachtung immer von spezifischen, subjektiven Faktoren abhängt, was sowohl den Erkenntnisgewinn bezüglich der Beschaffenheit der Sache (Sachverhalt) selbst, aber auch im Endeffekt die Kompetenz, dem Ding eine Exitenz zu bzw. abzusprechen negativ beeinflusst.

Das ist letztendlich aber sehr theoretisch und im Alltag natürlich nicht mehr als Hirnwichserei. Würde man auf diese weise ständig die Existenz von neuen Erkenntnissen anzweifeln, würde man stagnieren, und wahrscheinlich auch verrückt werden.
Aramatheadie existenz is für mich manchmal das leben wobei ich eigentlich gar nicht nur existieren möchte sondern eher mehr leben.. sofern man das sagen kann..
die existenz kann auch die wirklichkeit manchmal sein..
~°*Nosferate*°~DIe Existens eines jeden Individuum besteht darin weiter zu sehen und seiner Suche nach Antworten auf seine Fragen da ihm keine weiteren Umstände entgegen sind,dennoch immer fixiert auf das ganze.Das Lernen und das Wissen ist dies was einem jedem beigefügt wurde um weiteres zu lernen und zu Wissen.Doch das Wissen steigt nach dem Lernen auf was soviel heisst das Fragen vor dem Lernen kommt und nach dem Lernen das Verstehen dem ganzen.Wobei dennoch weitere Fragen offen liegen.Ich nenne mal einige Fragen die ständig weiter existieren werden:Wieso,Warum,Weshalb,Wofür............

Die Existens eines jedem ist dazu da um zu lernen

Wer nicht lernt exestiert nicht!!!!!
Solfarklernen
verstehen
weiterkommen
um
zurück
zu
kommen
~°*Nosferate*°~ja solfark...hast es kurzgefasst....auch gut
Solfarkhätt dir auch einfach zustimmen können ;)
deadsoulhm.. also wollt ihr mir sagen, dass steine nicht existieren? Nur weil etwas sich seiner existenz nicht bewusst ist, heisst es ja noch lange nicht, dass es nicht existiert.

Ich denke alles existiert innerhalb seines eigenen Rahmens. Beweisbar für uns Menschen ist es nur, wenn wir es in irgendeiner Form wahrnehmen können. Und was wir wahrnehmen können hängt davon ab, in was für einen Rahmen wir existieren. Denn ausserhalb unseres Rahmens können wir nichts wahrnehmen.
~°*Nosferate*°~Es ist dem Menschen einfach nicht gewährt alles zu wissen.......besonders nicht das zu wissen was ihm selbst bedrängt!

Ja also ich würde sagen das Steine existieren...aber auf materieller Ebene.....genau wie Wasser oder wie alles andere Objektiv ansehnliche......

aber ohne genauere Sicht!

Aber ich erkläre das heute mal seltener weise mal wissenschaftlich!;)

Also wie gesehen ist alles was man sieht oder erkennt oder spürt aus Leben geschaffen....aogesehen Molekühle die sich zu weiteren Dingen bilden usw.
Aber Lebewesen an sich gesehen bestehen aus mehreren Molekühlen und einer Seele was uns von materiellen Dingen unterscheidet...

Will mir aber auch mal vorstellen wie ein Stein mit Seele aussehen möge:D
NexusWenn wir nach der Existens fragen müssen wir als erstes frage, Gibt es mich, wenn wir nach der Existens unseres selbst fragen müssen wir das Göttliche in frage stellen.
Wer hier zu viell sucht kann entäuscht werden.......................................
"Nicht zu tief--Personen, welche eine Sache in aller Tiefe erfassen, bleiben ihr selten auf immer treu. Sie haben eben die Tiefe ans Licht gebracht: da gibt es immer viel Schlimmes zu sehen"...(nietzsche..menschlich allzumenschlich..)
deadsoulhm.. ich sehe es so...existenz ist nicht wirklich beweisbar. Also nehme ich es zunächst so hin und baue weitere Gedanken darauf auf.

Also nehme ich doch ein "ich denke also bin ich" als Werkzeug, um weitere Gedanken überhaupt möglich zu machen.

Über existenz ansich denke natürlich einzelnd noch weiter nach.

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