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  Forum: Platz der Philosophen
    Thema: Das Leben-eine Groteske?
NightmareQueenIst das Leben eine Groteske? Wir lachen jeden tag über uns selbst, im Zeitalter der Atombombe? Soviel Komödie in soviel Tragödie vermischt..... Wie seht ihr das?
mesotesmit jedem tag,an dem wir uns selbst vergiften entsteht eine zukunft für das was nach uns kommt... der mensch ist nur ein abszess der natur,den es auszuräuchern gilt-
das problem ist nur,dass wir die erde unserer eigenen herrlichkeit, eigentlich mehr der eigenen verherrlichung (weil wir uns unserer unbedeutsamkeit ja bewusst sind) unterwerfen und uns mit ihr selbst beerdigen...
ZITAT:...'wir kinder dieser erde tragen dich zu grab,im leben,das du uns geschenkt hast,haben wir versagt...'
Aramatheadas ist ein sehr treffendes zitat.. finde ich..

vielleicht hat man einfach den glauben an hoffnung ..oder an frieden verloren..weil nie taten gezeigt werden..
man lacht.. man freut sich.. in jeder sekunde gibt es auf der welt einen menschen der lacht..der glück erfährt..doch genauso viele gibt es auch ..die leid erfahren..
warum können wir überhaupt noch lachen ..über uns selbst..doch genauso wissen wir..dass schon längst die hoffnung auf frieden und gerechtigkeit untergegangen ist..weil man sich machtlos fühlt..
desweiteren..kann ich mesotes nur zu stimmen..
wir begraben uns selbst mit ihr..
Khaoskindhm... hoffnung.... hm... es gibt solange hoffnung wie nur ein mensch an die hoffnung glaubt.... *lächel*
und... naja... hoffnung...
wer kämpft _kann_ verlieren... wer nicht kämpft hat schon verloren...
wer hofft _kann_ entäuscht werden... wer nicht hofft ist schon entäuscht...
hm... is mir grad so dazu eingefallen...
yoffmgrotesk [gr.-lat.-vulgärlat.-it.-fr.]: a) durch eine Übersteigerung od. Verzerrung absonderlich, phantastisch wirkend; b) absurd, lächerlich. (c) Dudenverlag

Das Leben ist grotesk.
Ist nicht alles irgendwie grotesk?
Gedanken
Handlungen
Spiele

Der Tod gehört zum Leben wie die Geburt.
Irgendwie finde ich den Tod auch grotesk.
All die Mühe, die man sich macht, zu lernen, zu arbeiten

am Ende schreiben sie Dir einen Nachruf und du hinterlässt ein paar Spuren, die nach und nach - ganz langsam - verblassen....

Alles ist grotesk - So empfinde ich es
mesotesist nicht alle hoffnung auch mit dem schmerz der erinnerung verbunden?
wägt man nicht ab,inwieweit man noch oder vielleicht was man noch hoffen darf?
hoffen hat auch immer etwas mit vertrauen zu tun...das vertrauen in die gesellschaft,oder in freunde (wobei man das,was einen freund ausmacht doch sehr genau definieren müsste, das ist mir leider an dieser stelle nicht möglich)...ich habe gestern erst wieder ein stück vertrauen und hoffnung in menschen,die mir eigentlich schon ziemlich am herzen liegen,verlieren müssen.
es ist einfach unbeschreiblich,was menschen siche selbst und anderen zuzufügen bereit sind,und eigentlich ist es genau das,was einen menschen verzweifeln lässt,zu realisieren,dass viele wesenheiten in deinem leben nur statisten sind (in diesem fall ist es wieder das tier,welches dich nicht belügen kann,weil du genau weisst,dass es nur ein vorübergehender gast in deinem leben ist,egal wie bedeutsam),die nur ihre rolle spielen,bevor sie wieder verschwinden.
und du kannst nur die wirklich hassen,die du vorher (in welcher form auch immer)geliebt hast.
ich denke das,was einen irklich wichtig (oder sogar "unsterblich") macht,sind die gedanken,die er in der welt hinterlassen hat.
meine hoffnung ist es,dass meine schreibereien irgendjemandem mal meine geschichte erzählen,wenn ich schon lange fort bin....danke,für eure zeit...
decay73der mensch ist wohl das wesen, welches am ehesten über sich selbst, das wirken der menschheit und das leben im allgemeinen reflektieren kann.
und damit er dies einigermassen übersteht hat er die fähigkeit auch in der schlimmsten situation noch über sich selbst zu lachen und trotz allen leides noch ein lächeln aufzusetzen; auch wenn es dann der berühmte galgenhumor ist.
manchmal ertappe ich micht, dass ich nach einer nachrichtensendung mit zu vielen schrecklichen meldungen nur noch in der lage bin, zu lächeln.
es ist sicherlich kein fröhliches lachen. eher die vorstufe zum weinen.

jedenfalls bin ich (für mich) zu dem schluss gekommen, dass das leben ohne dem wohl kaum noch erträglich wäre...

~decay~
mesotesich weiss gar nich....soviel lach ich eigentlich nicht,ich denke eher über die dinge nach,manchmal macht mich des glücklich und meistens eben nicht.
auch wenn etwas komisch ist und ich das wirklich als komisch empfinde reizt es mich nicht zum lachen...was auch sehr gerne missverstanden wird,ist aber gar nicht böse gemeint,naja ich halte das auch eigentlich nicht für soo wichtig.
wirklich wichtig ist doch auch allein für sich glücklich sein zu können,dann ist es doch egal,wie man das zeigt,oder?
liebe grüsse...
MenedemosMein Leben war voller Katastrophen, die nie eingetreten sind.

[i]Montaigne[/i]
mesotesgepriesen sei der zufall.er ist wenigstens nicht ungerecht.

albert camus
jade[QUOTE][i]Original geschrieben von NightmareQueen [/i]
[B]Ist das Leben eine Groteske? Wir lachen jeden tag über uns selbst, im Zeitalter der Atombombe? Soviel Komödie in soviel Tragödie vermischt..... Wie seht ihr das? [/B][/QUOTE]

Das erinnert mich jetzt irgendwie an Dürrenmatt und ‚Die Physiker’... das Leben ist so tragisch, dass es schon wieder lustig ist, denn würde man es ernst nehmen, ginge man daran zu Grunde... oder so ähnlich... Ich liebe Dürrenmatt.
WandererIch glaube, das die meisten Menschen, sich nie darüber Gedanken machen, was nach dem roten Knopf ist, sie leben nur um des lebens willen, und sterben ohne wirklich etwas geleistet zu haben, ohne mit ihrem Leben die Welt etwas besser zu machen!
70% der Menschen sind sowieso zu blöd um zu kapieren, was überhaupt in der Welt so vor sich geht!
Deshalb werden sie sich auch nie Gedanken darüber machen.
Und so sitzen sie weiter vor ihren Glotzen und ziehen sich ihre Komödien rein, um blos nich aufzuwachen aus ihrem stupiden Traum!
mesotesdem kann ich mich fast kommentarlos anschliessen....ich glaube das,was es dem menschen so schwierig macht (oder ihn gerade glücklich macht) ist die dummheit (wir nutzen nicht grad viel von unserem hirn,schätze,das könnten wir auch gar nicht verkraften...) seine scheinbar angeborene unwissenheit um die wunder dieser unserer erde und ihrer wunder und darüberhinaus die masslose unfähigkeit das alles zu erkennen,selbst wenn es ihm zu füssen liegt!!!
da hört man doch glatt sätze,wie :"unwissenheit ist ein segen"-ist zwar ein echt sparsames beispiel,beschreibt aber explizit,wie wenig geist der mensch besitzt und mit wie wenig er sich zufrieden gibt...ja sogar will er doch nur wenig wissen,um sich in unschuld wiegen zu können-nur wenn er es endlich geschafft hat,alles zu zerstören,schützt unwissen auch nicht mehr vor strafe...und ich finde das sogar richtig,sorry
Khaoskind*mal weiter zitatmacht spielt*
auf der suche nach nem zitat für mein letztes posting bin ich grad über den spruch hier gestolpert der meiner meinung nach zum thema "leben-eine groteske" past... ;)

Wenn wir bedenken, dass wir alle verrückt sind, ist das Leben erklärt.
(Mark Twain)

*anmerk* ja ich kenne zuviele sides mit tollen sprüchen un ja mir ist grad langweilig genug die ganzen postings zu schreiben ;)

/me
~Nocturn~Das Leben ist eine Gabe-es zu leben ist eine prüfung-es zu formen ist ein geschenk-zu sterben ist erlösung-die seele zu verbannen ist reines glück

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