| snapman | wenn gott alles weiss und der erste von allem sein soll, dann muss er auch ALLES SEIN, denn es gab ja nichts ausser ihm, und nichts vor ihm... und wenn er die umfassende geistige macht ist, die ALLES ist, dann existieren wir ja nur in seiner einbildung, daß heist was wir machen käme ja von ihm! was schliessen wir daraus: - wir können nichts, alles was wir machen kommt von gott - gott ist also auch verbrecher, zuhälter, vergewaltiger, da ja jeder mensch gott wäre nunja wir wissen aber das wissen eben nur durch verarbeiten und vergleichen von informationen stattfinden kann, das GESAMTE (universum oder was auch immer) kann nichts wissen! da gott aber immer das gesamte sein muss, kann gott nichts wissen! überhaupt gibt es "geist" auch nur durch verarbeitung von neuronen und sonst nirgends. und da das "gesamte", und so definiere ich mal "gott" eben nichts!!! kann, hat "gott" keine macht, kein wissen und keine persönlichkeit oder was man sonst noch mitt gott verbinden könnte! |
| glanzlos | Ich liebe diese alles/nichts Fragen =) Hm, ich habe vor einiger Zeit im Rahmen des Deutschunterrichts das Buch "Die Mädchen, der Lehrer und der liebe Gott" gelesen, fand es an und für sich recht interessant. Dort wurde behandelt, ob es Gott gibt und wenn ja, was denn Gott eigentlich ist - er IST, ohne Ding in der Welt zu sein. Gott, der "ich bin" - somit das SEIN an sich? Dann könnte man wieder diese Frage stellen... alles ist, nichts ist... =) |
| Curzon | [QUOTE][i]Original geschrieben von snapman [/i] [B] was schliessen wir daraus: - wir können nichts, alles was wir machen kommt von gott - gott ist also auch verbrecher, zuhälter, vergewaltiger, da ja jeder mensch gott wäre [/B][/QUOTE] Kritische Anmerkungen: Erster Punkt: Ich möchte hierzu den Spruch "Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott" anbringen, der gar nicht zynisch gemeint ist, sondern eine wichtige Wahrheit enthält und dem auch wiederspricht, was du sagst. Zweiter Punkt: Du beschränkst dich hier auf die christliche Gottesvorstellung, nach der Gott den Menschen nach seinem Ebenbild geschaffen hat. Nimmt man z.B. im Mahayana-Buddhismus den Buddha-Vairocana als Gott (also als höchstes Wesen), so findet man hier eine Wesenheit, welche reine Liebe und Güte ist ohne zu richten oder irgendeine dieser schlechten Eigenschaften und Leidenschaften. [QUOTE]wenn gott alles weiss und der erste von allem sein soll, dann muss er auch ALLES SEIN, denn es gab ja nichts ausser ihm, und nichts vor ihm... und wenn er die umfassende geistige macht ist, die ALLES ist, dann existieren wir ja nur in seiner einbildung, daß heist was wir machen käme ja von ihm![/QUOTE] Hier wiedersprichst du dir selbst. Einerseits nimmst du eine wesentliche Grundeigenschaft Gottes aus der Bibel (s.o.), andererseits lehnst du hier das christliche Gottesbild wiederrum ab, indem du gehauptest, Gott sei alles, jedoch im Christentum ist Gott nicht alles, er ist lediglich die einzige aus sich selbst heraus seiende Existenz, die keinen Ursache hat, sondern einfach da ist, und die alles andere geschaffen hat, wodurch alles andere durch Gott existiert. Gott steht jedoch im Christentum außerhalb der von ihm geschaffenen Welt, sprich, man findet Gott nicht in "trivialen" Dingen wie in einem Baum, der somit auch nicht anbetungswürdig ist, sondern nur im Geiste und im Gebet. [QUOTE]überhaupt gibt es "geist" auch nur durch verarbeitung von neuronen und sonst nirgends.[/QUOTE] Glaubenssache :) [QUOTE]und da das "gesamte", und so definiere ich mal "gott" eben nichts!!! kann, hat "gott" keine macht, kein wissen und keine persönlichkeit oder was man sonst noch mitt gott verbinden könnte![/QUOTE] Erst nimmst du ein Stück aus dem Christentum, dann ein Stück woandersher, und jetzt definierst du Gott auch noch selber. Warum läßt du nicht einfach den christlichen Part weg, dann bist du schon mal einen Teil des Problems los? :rolleyes: |
| snapman | Falls du es nicht gemerkt hast: Mit dem ersten Part habe ich das christentum lächerlich gemacht, und den inneren wiederspruch auf ironische weise aufgedeckt, wie du es zumindest teilweise gemerkt hast |
| decay73 | Punkt 1: Die Diskussion setzt voraus, daß man an die Existenz Gottes glaubt. Da ich es nicht tue, kann ich mich daran kaum beteiligen. Punkt 2: Das Christentum zu hinterfragen und zu kritisieren (wegen mir auch in ironischer Form) ist in Ordnung. Aber den Glauben anderer ins lächerliche ziehen zu wollen, nicht. ~decay~ |
| AngelusNoctis | Hi auch, über Gott zu reden oder dies Wort in den Mund zu nehmen ist für viele wie ein [COLOR=crimson]Rotes Tuch[/COLOR] - leider. Dabei ist doch erst mal entscheident - wie definiere ich Gott für mich. Erst wenn ich das gemacht habe, bin ich fähig überhaupt über Gott zu reden. [I]Ich bin der Meinung das es eine Wesenheit gab oder noch gibt die all dies schuf. Diese Welt die Menschen, Tiere, Pflanzen... einfach alles. An die Evolutionsgeschichte glaube ich nicht, ebenso wie ich nicht an Wissenschaft glaube.Diese Wesenheit bezeichne ich als Gott. Aber nicht als einen Gott der uns schuf um mit uns zu spielen uns zu knechten, zu bestrafen - NEIN. Er schuf uns um durch uns - sich selbst zu erleben. Und gab dadurch auch uns die Möglichkeit alles zu erfahren was es auf dieser Welt zu erfahren gibt.[/I] An was jeder letztendlich glaubt ist seine Sache, bemerkenswert ist jedoch das so so viele Religionen als auch Menschen an einen Gott glauben.... also sollte doch etwas wahres dran sein oder? [I]zwinkker[/I] Und was mir noch sehr wichtig erscheint, jeder sollte jedem [B]seinen Glauben[/B] zugestehen und auch leben lassen. [I]Liebe Grüße Angelus[/I] |
| snapman | [QUOTE][i]Original geschrieben von AngelusNoctis [/i] [B]Hi auch, über Gott zu reden oder dies Wort in den Mund zu nehmen ist für viele wie ein [COLOR=crimson]Rotes Tuch[/COLOR] - leider. Dabei ist doch erst mal entscheident - wie definiere ich Gott für mich. Erst wenn ich das gemacht habe, bin ich fähig überhaupt über Gott zu reden. [I]Ich bin der Meinung das es eine Wesenheit gab oder noch gibt die all dies schuf. Diese Welt die Menschen, Tiere, Pflanzen... einfach alles. An die Evolutionsgeschichte glaube ich nicht, ebenso wie ich nicht an Wissenschaft glaube.Diese Wesenheit bezeichne ich als Gott. Aber nicht als einen Gott der uns schuf um mit uns zu spielen uns zu knechten, zu bestrafen - NEIN. Er schuf uns um durch uns - sich selbst zu erleben. Und gab dadurch auch uns die Möglichkeit alles zu erfahren was es auf dieser Welt zu erfahren gibt.[/I] An was jeder letztendlich glaubt ist seine Sache, bemerkenswert ist jedoch das so so viele Religionen als auch Menschen an einen Gott glauben.... also sollte doch etwas wahres dran sein oder? [I]zwinkker[/I] Und was mir noch sehr wichtig erscheint, jeder sollte jedem [B]seinen Glauben[/B] zugestehen und auch leben lassen. [I]Liebe Grüße Angelus[/I] [/B][/QUOTE] du projezierst das, was wir als mensch gerne haben, auf einen gott |
| decay73 | Was ist falsch daran? Es mag jemand an einen "Gott" glauben, an irgendein anderes Wesen, oder an die eigenen Idealbilder. Was zählt ist doch, was dabei heraus kommt. ~decay~ |
| LaChatte | An alle, die nicht an eine göttliche Kraft glauben: Was ist für euch der Ursprung von allem, was ist? Der Grund und Anfang allen Seins? Oder warum ist überhaupt etwas, und warum ist nicht nichts? |
| snapman | wenn nichts wäre, würde es ja sein und würde damit ja existieren aber mal zum urknall: aber nichts ist nunmal als "nichts" definiert, und aus dem nichts kommt nichts, weil es sonst eben doch etwas wäre.... somit existiert das sein also aus notwendigkeit, weil sonst hier nichts wäre aber hier zur entstehung des universums: [url]http://helmut-hille.de/urknall.html[/url] |
| decay73 | [QUOTE][i]Original geschrieben von snapman [/i] [B]aber mal zum urknall: aber nichts ist nunmal als "nichts" definiert, und aus dem nichts kommt nichts, weil es sonst eben doch etwas wäre.... somit existiert das sein also aus notwendigkeit, weil sonst hier nichts wäre aber hier zur entstehung des universums: [url]http://helmut-hille.de/urknall.html[/url] [/B][/QUOTE] Woher willst Du wissen, daß aus dem Nichts nichts entstehen kann? Immerhin wurde ein absolutes Nichts noch nicht beobachtet! Ist es mit dem "Wesen des Nichts" nicht ähnlich wie mit dem "Wesen der Unendlichkeit", und es ist mit dem begrenzten menschlichen Verständnis eventuell gar nicht zu verstehen? [I]Im übrigen wäre es nett, wenn Du zur Argumentation nicht immer nur eine link (und dann auch noch immer den gleichen *g*) setzen würdest, es sei denn, Du bist der Pressesprecher des Herrn Hille[/I] ;) ~decay~ |
| snapman | naja er hat halt ähnliche ansichten als ich, deswegen ist es einfacher für mich da zu zitieren als den krempel alle neu zu schreiben wenn etwas NICHTS ist, dann ist da nichts! und wenn da eben nichts möglich ist, dann kann eben nichts kommen! 0*x=0!! stellt euch mal vor, in eurem zimmer würden plötzlich so aus dem "nichts" dinge entstehen! das ist jetzt genauso unmöglich wir vor dem urknall, denn wenn keine kraft an ihnen angreift, dann ändern sie sich auch nicht!! wie gesagt, lest den hille text :D |
| Distroia | Kannst du uns mal den den Texten von diesem Hille verschonen? Der Typ schreibt über Sachen, von denen er keine Ahnung hat. |
| decay73 | [QUOTE]0*x=0!![/QUOTE] Das ist von Menschen geschaffene Mathematik. Null ist eben nicht gleich "absolutes nichts", sondern die [I]Beschreibung[/I] für "etwas", was nicht da ist. Sobald "Nichts" definiert wird, ist es aber schon "etwas". Für das absolute Nichts muß dies also nicht automatisch auch gelten. Und mal ganz abgesehen davon: Was soll den vor der Materie bzw. Energie gewesen sein, wenn nicht nichts? [I]Den Hille werde ich mal lesen (und kritisieren, denn Herr Hille hat sicherlich auch nicht die Weisheit für sich gepachtet) wenn ich Zeit habe. Du hast also jetzt weiterhin einen Vorteil, wenn Du auf seinen link verweist, anstatt Deine eigenen Gedanken in eingene Worten zu fassen... ;) [/I] ~decay~ |
| snapman | [QUOTE][i]Original geschrieben von decay73 [/i] [B] Und mal ganz abgesehen davon: Was soll den vor der Materie bzw. Energie gewesen sein, wenn nicht nichts? ~decay~ [/B][/QUOTE] Es war nichts vor der Energie, weil Energie ewiglich ist! Kein Prozess erschafft oder vernichtet Materie! Zu behaupten das einfach alles aus dem nichts kommt ist das einfache menschliche anfang-ende denken! aber das sein hat nunmal kein ende, wer sollte es auch begrenzen?? |
| decay73 | [QUOTE]aber das sein hat nunmal kein endeQUOTE] Es ist durchaus möglich, daß alles [I]keinen[/I] Anfang und kein Ende hat, aber auch dies ist nur einfaches menschliches "Ohne-Ende- Denken". Von daher gefällt mir das "Nichts-Denken" noch am Besten, auch wenn dies ebenfalls menschliches Denken ist. Übrigens, wer sagt denn, daß Energie ewiglich ist? ~decay~ |
| snapman | na wo willste denn hin mit der energie? willste sie hinterm sein bunkern? :D |
| decay73 | Jaja, lach nur; vielleicht wirds ja vom absoluten Nichts in irgendeiner uns noch unbekannten Weise "neutralisiert". Vielleicht gibt es ja "da draußen" Dinge, die wir noch nicht erkannt, gemessen, beschrieben oder gedacht haben. Letzlich ist doch der Energieerhaltungssatz auch nur ein vom Menschen erdachtes Axiom bzw. ein auf menschliche Beobachtung basierender Erfahrungssatz (der womöglich auch irgendwann umgeschmissen wird, so, wie es ja schon so oft war, wenn jemand dachte, er hätte die endgültige Antwort gefunden). Eigentlich ist alles, was hier gerade diskutiert wird, allein auf menschlichem Mist, menschlicher Beobachtungsgabe und menschlicher Beschänktheit gewachsen, und kann von daher niemals der Weisheit letzter Schluß sein. Also sollte es doch möglich sein, ein paar (vielleicht auch abstruse) Ideen zu diskutieren, ohne gleich ausgelacht zu werden. Vom rein philosophischen Standpunkt aus scheint mir jedenfall das "Nichts" das einzige auf Dauer erträgliche zu sein. Und vom naturwissenschaftlichen Standpunkt aus wissen wir nicht, was passiert, wenn Nichts da ist. Gibt es da nicht zwei Möglichkeiten? Entweder es passiert tatsächlich nichts, oder aber es kann alles passieren? ~decay~ |
| snapman | [QUOTE][i]Original geschrieben von decay73 [/i] [B]Jaja, lach nur; vielleicht wirds ja vom absoluten Nichts in irgendeiner uns noch unbekannten Weise "neutralisiert". Vielleicht gibt es ja "da draußen" Dinge, die wir noch nicht erkannt, gemessen, beschrieben oder gedacht haben. Letzlich ist doch der Energieerhaltungssatz auch nur ein vom Menschen erdachtes Axiom bzw. ein auf menschliche Beobachtung basierender Erfahrungssatz (der womöglich auch irgendwann umgeschmissen wird, so, wie es ja schon so oft war, wenn jemand dachte, er hätte die endgültige Antwort gefunden). Eigentlich ist alles, was hier gerade diskutiert wird, allein auf menschlichem Mist, menschlicher Beobachtungsgabe und menschlicher Beschänktheit gewachsen, und kann von daher niemals der Weisheit letzter Schluß sein. Also sollte es doch möglich sein, ein paar (vielleicht auch abstruse) Ideen zu diskutieren, ohne gleich ausgelacht zu werden. Vom rein philosophischen Standpunkt aus scheint mir jedenfall das "Nichts" das einzige auf Dauer erträgliche zu sein. Und vom naturwissenschaftlichen Standpunkt aus wissen wir nicht, was passiert, wenn Nichts da ist. Gibt es da nicht zwei Möglichkeiten? Entweder es passiert tatsächlich nichts, oder aber es kann alles passieren? ~decay~ [/B][/QUOTE] Kein Philosoph glaubt an das Nichts, weil es einfach blödsinn ist zu behaupten es macht blubb und schon ist nen haufen energie einfach so ausm nichts und ohne tun gekommen! überlegt doch mal! Ob nun alles möglich ist weiss ich nicht, auf jedenfall hat Energie verschiedene eigenschaften die ihr nunmal innewohnen, und aus deren interaktivität sich nunmal dinge ergeben. das ist von mir aus das "göttliche" der energie... aber im schwerelosen sehen wir ja z.b. das dinge schgon ganz anders sein können als auf der erde, und vielleicht sind andere universen ganz anders,...wer und wieso sollte man es ausschliessen? |
| decay73 | [QUOTE] Kein Philosoph glaubt an das Nichts, weil es einfach blödsinn ist zu behaupten es macht blubb und schon ist nen haufen energie einfach so ausm nichts und ohne tun gekommen! überlegt doch mal![/QUOTE] Das mache ich gelegentlich, keine Sorge. Übrigens: kein [I]westlicher[/I] Philosoph glaub an das nichts. In östlichen Kulturkreisen sieht das ja schon ein wenig anders aus, oder warum glauben Buddhisten, daß nach dem Leben im Nirvana landen? [QUOTE]vielleicht sind andere universen ganz anders,...wer und wieso sollte man es ausschliessen?[/QUOTE] Meine Rede, warum irgendetwas ausschließen, wenn man es doch nicht weiß? ~decay~ |
| snapman | [QUOTE][i]Original geschrieben von decay73 [/i] [B]Das mache ich gelegentlich, keine Sorge. Übrigens: kein [I]westlicher[/I] Philosoph glaub an das nichts. In östlichen Kulturkreisen sieht das ja schon ein wenig anders aus, oder warum glauben Buddhisten, daß nach dem Leben im Nirvana landen? Meine Rede, warum irgendetwas ausschließen, wenn man es doch nicht weiß? ~decay~ [/B][/QUOTE] buddhisten haben ja auch noch nie was von wissenschaft gehört die glauben ja "gut" und "böse" wären objektiv, was absolout blödsinnig ist |
| decay73 | Nun, zunächst ist der Buddhismus -genauso wie das Christentum- eine Religion, und es gibt sicherlich ebenso gute buddhistische Wissenschaftler, wie christliche. Also warum schon wieder so polemisch? Religionen versuchen u.a. Antworten auf ungelöste bzw. unlösbare Fragen des Lebens um dem, was danach kommt, zu finden. Hierzu sagt z.B. das Christentum, es sei das Paradies bzw. die Hölle, der Buddhismus es sei das Nirvana (also das Nichts). Beides sind keine beweisbaren Dinge (und nach heutigem wissenschaftlichen Erkenntnisstand auch recht unwahrscheinliche). Die buddhistische Idee der Nichts ist halte ich aber dennoch für eine sehr interessante in Bezug auf die Frage, was am Anfang des Universums war (falls es einen Anfang gab) und was am Ende. Denn diese Frage kann die Wissenschaft zur Zeit auch noch nicht abschließend beantworten. Warum Du sagst, das Gut und Böse im Buddhismus als objektiv angesehen wird, weiß ich nicht, aber vielleicht kann da ja jemand was zu sagen, der sich auskennt... ~decay~ |
| snapman | Gut und böse werden als objektiv angesehen, weil man erst ins nirvana eingehen kann, wenn man ein guter mensch war. allerdings kennt die physik keine bewertung von gut und böse, sondern es müsste eben jemand geben der dies objektiv bewerten könnte. |
| decay73 | Ich habe es eigentlich so verstanden, daß derjenige ins Nivana kommt, der den Pfad der Erleuchtung vollständig durchschritten hat. Und die einzelnen Stufen dieses Pfades sind beschrieben und somit auch beurteilbar. Abgesehen davon ist das Ziel nicht unbedingt, ins Nivana zu gelangen, sondern das Leben möglichst gut zu führen. ~decay~ |
| snapman | Naja beurteilbar aus buddhistischer sicht. ob die physik oder alle anderen diese beurteilung auch einsehen ist was anderes. |
| decay73 | Natürlich beurteilbar aus buddhistischer Sicht! Die Physik (und anderes) hat in einer Religion zunächst einmal [I]gar nichts[/I] zu suchen. Nicht alles, was nicht auf wissenschaftliche Theorien und Denkmodelle beruht ist auch gleich schlecht. Und vielleicht sollte sich die Philosophie auch wieder ein wenig mehr darauf konzentrieren, Modelle für ein besseres (Zusammen)Leben zu entwickeln, anstatt sich mit den Naturwissenschaftlern darüber zu streiten, wer denn nun bei irgendwelchen nicht belegbaren Thesen recht hat. ~decay~ |
| AngelusNoctis | [I]Gut und Böse....[/I] Ich frage mich was Physik mit Gut und Böse zu tun hat? Und was ist Gut und Böse denn? Jede hat davon seine eigene Vorstellung.. denn was für mich gut ist muß längst nicht für jemand anderes gut sein. Die Denkweise Gut und Böse, Hell und Dunkel, Weiß und Schwarz woher kommt das wohl? Es ist jene Duale Denweise die uns die Gesellschaft und Religonen versuchen aufzuprägen... @snapman Glaubst Du eigentlich nur Dinge die andere geschrieben haben oder glaubst Du auch an etwas was aus Dir selber kommt? Denn letzten Endes ist jedes Buch, jedes geschriebene Werk doch nur Wissen aus 2., 3., 4. Hand.... Niemand kann es nachprüfen... aber doch glaubt doch so gut wie jeder einem Buch. Nur auf sich selbst...wer vertraut auf sich selbst, seine Gedanken, seine Intuition, sein Wissen? [i]Wissenschaft...[/i] Die Wissenschaft versucht alles zu bewiesen auf irgend eine Art und Weise und wenns nicht klappt wird einfach eine Eselsbrücke gebaut um etwas beweisen zu können. Weil etwas nicht beweisen zu können... nur daran glauben.... an etwas glauben was aus einem selber kommt... Das geht doch nicht, wo kämen wir da nur hin [i]lächel...[/i] Aber warum nur....?? Weil es die breite Masse interessiert welche Temperaturen auf der Venus herrschen, wie tief ein Wal tauchen kann, wie die Welt enstand? Vielleicht ist ja der Sinn und Zweck unser Denken in eine andere Richtung zu lenken, zu manipulieren, es uns einfach zu machen an etwas zu glauben, es sogar zu beweisen!? Was wäre wenn jeder selber denken würde... und all das plötzlich gar nicht mehr so glaubhaft wäre....?????????? Vor langer Zeit lebten die Menschen im Einklang mit der Natur und deren Gegenheiten (Gesetzen - ich mag das Wort jedoch nicht) ohne Wissenschaft ohne Zahlen... Ich bin überzeugt dies Leben war nicht schlechter eher besser bzw. schöner als jetzt. Nur weil unser Verstand es nicht begreift was Nichts sein kann heißt es nicht das es das nicht gibt. Und das alles aus Energie besteht und daraus geformt wird kann niemand abstreiten, ebenso das Energie sich nie verliert sondern nur ihre Form wandelt. Und all das um uns herum ist reine Energie, Kraft unserer Gedanken in eine Gestalt gebracht.... [I]Alles Liebe Angelus[/I] |
| snapman | [QUOTE][i]Original geschrieben von AngelusNoctis [/i] [B][I] Nur weil unser Verstand es nicht begreift was Nichts sein kann heißt es nicht das es das nicht gibt. Und das alles aus Energie besteht und daraus geformt wird kann niemand abstreiten, ebenso das Energie sich nie verliert sondern nur ihre Form wandelt. Und all das um uns herum ist reine Energie, Kraft unserer Gedanken in eine Gestalt gebracht.... [I]Alles Liebe Angelus[/I] [/B][/QUOTE] Na da haste dich aber gerade selber wiederlegt. Wenn Energie sich nie selbst verlieren kann, dann gibts kein NICHTS. |
| Twosides | Soweit ich weiss geht man bei der Urknalltheorie auch nicht davon aus das da Nichts war, sondern lediglich davan, das die Gesamte Materie des Universums auf einen winzigen Punkt konzentriert war, der sich mit einer gewaltigen Explosion verteilt hat. Ob dies nun die Wahrheit ist oder nicht sei mal dahingestellt. Es gibt Theorien (unter anderem auch wissenschaftliche) die den Urknall wiederlegen und welche die ihn befürworten |
| Distroia | So genau kann noch keiner sagen, was vor dem Urknall war. Dazu gibt es etliche Theorien. Aber man ist sich zumindest ziemlich einig, dass es Zeit in der Form, wie wir sie jetzt kennen nicht gab. |
| snapman | na eben da haben wirs: auch beim urknall war alle energie schon da! energie ist ewiglich...die kann niemand erschaffen!! denn sonst kann man weiter fragen: wer hat gott erschaffen? und das ist lächerlich! |
| Distroia | [QUOTE][i]Original geschrieben von decay73 [/i] [B]Hierzu sagt z.B. das Christentum, es sei das Paradies bzw. die Hölle, der Buddhismus es sei das Nirvana (also das Nichts). [/B][/QUOTE] Wie kommst du denn darauf, dass das Nirvana das nichts sein soll? Ich dachte immer das Nirvana ist ein Zustand absoluter Harmonie. |
| Distroia | Ich denke auch nicht, dass es vor dem Urknall einfach nichts gab. Irgendetwas muss es ja gegeben haben, woraus sich das Universum entwickelt hat. Außer man geht davon aus, dass sich das Universum irgendwie aus der Zukunft entwickelt hat, und dass man die Entstehung des Universums nur aus einer Zeit nach dessen Entstehung ableiten kann. In dem Fall kommt man mit unser Vorstellung von der Zeit, als etwas, was sich nur in eine Richtung bewegen kann nicht aus. *grübel* Wie auch immer, ich glaub einfach nicht, dass es nichts gab. |
| decay73 | [QUOTE]Ich dachte immer das Nirvana ist ein Zustand absoluter Harmonie[/QUOTE] Das mag sein. Meine Kenntnisse des Buddhismus sind tatsächlich recht beschränkt. Ich nenne es trotzdem das Nichts in dem es tatsächlich nichts gibt (vielleicht sollte ich ne Religion begründen... ;) ), weil ich es einfach bruhigend finde, daß nach meinem Tod nichts mehr kommt. Die Frage nach dem Urspung läßt sich wohl eh nicht beantworten, weshalb man in dieser Frage durchaus seine Kreativität freinen Lauf lassen kann. Denn selbst wenn man annimmt, daß die Energie eine konstante Größe ist, stellt sich auch hier irgendwann die Frage, wo denn der Ursprung der Energie liegt (es sei denn, man nimmt die Energie selbst als Ursprung an). ~decay~ |
| snapman | Ich sehe die Energie selbst als den Ursprung an. Es geht auch garnicht anders. Naja aber ich muss dich da beunruhigen. Deine Materie geht nicht verloren und setzt sich irgendwann wieder so zusammen, wie sie genau jetzt ist.... In der Unendlichkeit ist die Wahrscheinlichkeit für alles ja exakt 1,0 und dann lebste schön "weiter" :) |
| decay73 | [QUOTE]In der Unendlichkeit ist die Wahrscheinlichkeit für alles ja exakt 1,0[/QUOTE] Naja, wenigstens hab ich dann bis zur Unendlichkeit noch unendlich viel Zeit, einfach nicht mehr zu sein...das reicht mir fürs erste ;) [QUOTE]Ich sehe die Energie selbst als den Ursprung an. Es geht auch garnicht anders. [/QUOTE] Läßt es sich denn beweisen, daß die Energie den Ursprung darstellt? Ich meine, dann hättest Du doch eigentlich einen Nobelpreis für die Beantwortung der Frage nach dem "Wieso, Weshalb und Warum" verdient, oder? :) ~decay~ |
| snapman | tja vielleicht sollte ich ihn auch bekommen :D aber selbst die Gott-Theorie ist ja eigentlich nur eine verschiebung meiner energie theorie...denn hier war einfach gott die energie...nur halt mit dem fiktionalen wunsch das die energie ein lieber alter mann mit bart ist... und die urknall theorie geht ja auch von einer in einem punkt verdichteten energie aus...und die muss ja dagewesen sein |