| End_of_my_World | Gibt es etwas, was höher ist als Liebe, war im Vergleich mehr wert besitzt,für einen, wie für beide?? das ist durchaus eine ernstgemeinte frage! |
| lizard | kommt auf den menschen an. karriere zB. oder auch man selbst. nennt man dann egoismus ;) |
| jade | Gute Frage. Ich würde nur zu gern glauben, dass die Liebe nicht sooo wertvoll ist, nicht sooo wichtig. Dass man ohne sie leben kann, dass es andere, viel wichtigere Sachen gibt. Aber ich glaube langsam, dass man ohne Liebe kaputt geht. Auch wenn man sich wünscht, unabhängig von diesem Gefühl zu sein, sie scheint doch das ganze Leben zu beeinflussen, wahrscheinlich sogar zu bestimmen. Denn auch wenn ich z.B. meinen Job für das wichtigste im Leben halte... warum ist er wichtig? Weil ich ihn [I]liebe[/I]. |
| Twosides | Freundschaft ist für mich wichtiger als die Liebe. Eine wirklich tiefe und innige Freundschaft, würde ich niemals für die Liebe opfern, denn Liebe kommt und geht wieder. Wahre Freundschaft hält ewig. Das soll nicht heissen, das Liebe nicht wichtig ist, denn Freundschaft ist bei näherer betrachtung wohl auch nur eine Form der Liebe. |
| Demon17 | Liebe ist verdammt mächtig und leider häufig sehr ungleich verteilt deswegen glaub ich nicht das du eine freundschaft der liebe vorziehen würdest twosides denn du hätest gar nicht die wahl. nach meinen erfahrungen mit der liebe sowohl als liebender als auch als geliebter ziehe ich freiheit in einsamkeit vor. aber das kommt wahrscheinlich auf die individuellen erfahrungen an. vielleicht sollte man auch erst mal definieren was liebe überhaupt ist? sex? emotionale abhängigkeit? das schönste gefühl der welt? der grund zum leben? oder eher der amerikanische liebesbegriff ooooh i love icecream, really think twice its magic demon17 |
| Twosides | Ich denke Liebe ist ein Gefühl der Seelenverwandtschaft. Wenn du dich so stark zu einem Menschen zugehörig fühlst, das du ohne zu zögern dein Leben für diesen Menschen geben würdest. Das Gefühl der Liebe kann auch eine Freundschaft sein und muss nicht unbedingt dieses verliebt sein bedeuten. Denn dieses Gefühl verschwindet wieder, wo Freundschaft noch besteht. Das jedenfalls meinte ich als ich im vorherigen Thread sagte, dass Freundschaft nur eine Form der Liebe ist |
| Demon17 | @twosides, ich sehe wir teilen denselben romantischen liebesbegriff. ich wünsche dir dich in jemenden zu verlieben der diech auch liebt und der ebenso verantwortungsvoll mit deinen gefühlen umgeht wie du mit den seinen/ihren. ich mach schluss für heute alles liebe:) demon17 |
| atrum | Hi. Ich finde, daß die Liebe die höchste Art der Freundschaft ist, eine wahre Liebe beinhaltet auch eine wahre Freundschaft. Ob Liebe oder Freundschaft, beides kann Bestand haben, es kommt eben auf das "Wahre" an und das von beiden Seiten. Gruß, atrum. :o |
| Evilwarrior | @ atrum Sorry, aber jetzt hau ich mal auf Deine romatische Sicht der Dinge drauf, sogar volle Pulle. Und RUUUUUMMMSSSS. Scheiße, kaputt... Haltet mal lieber Freundschaft und Liebe im herkömmlichen Sinn auseinander.( Jetzt soll mir niemand damit kommen, das ich ma geschrieben hab Freundschaft ist Liebe ohne Sex.) Also, Liebe ist für mich magische Anziehung, berühren und besitzen wollen, was weiß ich, bei meinen Freunden spür ich so was net. Kann man sich nicht auch in Meschen verlieben, die man nie als Freunde haben möchte... |
| Morla | Ave, bei genauer Betrachtung der Gefühle kann Hass stärker als Liebe sein. Der Hass kann dich leiten, dir ein Ziel geben, was die Liebe nicht immer kann, weil sie leider nicht immer eindeutig genug ist. Tatsache ist: Niemand kann ohne Liebe leben. Ein ziemlich eindeutiges Beispiel, wenn ich mich recht erinnere... Da gab es ein mal einen Kaiser, der holte sich ein italienisches, spanisches und französisches Kind, also Neugeborene. Er wollte wissen, ob die drei Babys von selbst irgendwann anfangen würden ihre Muttersprache zu sprechen. Bedingung allerdings war folgende: Die Hebammen durften nicht mit den Kindern sprechen, ihnen keinerlei Liebe oder Aufmerksamkeit schenken. Lediglich wickeln und füttern. Nach kurzer Zeit starben alle drei. Für mich, soweit die Geschichte stimmen sollte, ein Beweis, dass ein Mensch ohne Liebe nicht leben kann, und das sogar wenn man davon ausgehen möchte, dass ein Baby ja eigentlich nichts davon verstehen dürfte... Zurück zur Liebe. Es kann im Leben immer eine bestimmte Sache alles ausmachen, eben wichtiger sein, aber nur zeitweise, die Liebe ist entweder da oder kehrt immer wieder zurück und sei es im Supermarkt, wenn die Kassiererin dich freundlich anblickt. Selbst wenn dir im Moment wichtiger sein sollte in einem Computerspiel das nächste Level zu schaffen, eine gute Note zu bekommen, eine Prüfung zu bestehen oder im Wettbewerb zu gewinnen, wird es trotzdem (ich weiss nicht recht) aber wohl öfter vorkommen, dass man sich um die Freundschaft bemühen muss, seine Liebe versucht zurück zu gewinnen oder gar den Streit zwischen anderen zu schlichten, die man recht gerne hat. In meinen Augen hat all dies etwas mit Liebe zu tun und selbst wenn du einem Penner auf der Strasse zehn Cent gibst, ist das Liebe. Ja, ok Nächstenliebe, aber wir müssen jetzt keine Diskussion über die Bibel anfangen... Kurz gesagt: Liebe ist kaum unumgänglich höchstens durch das genaue Gegenteil, den Hass der dir die Liebe durch ein starkes Machtgefühl ersetzt. |
| Any Body | Vertrauen ist der Sockel auf dem die Liebe aufbauen kann... [i][size=1]nachtrag:[/i] ... und der kampf ums überleben [/size] |
| angel of sorrow | Ich habe auch auf sehr schmerzhafte Weise erfahren müssen, wie nah Liebe und Hass beieinander liegen... Welches Gefühl stärker ist, kann ich nicht wirklich sagen. Ich denke, es ist die Liebe, aber sicher bin ich mir nicht. Es gibt kein Gut ohne Böse, also demnach auch keine Liebe ohne Hass. Ich denke Liebe und Hass sind die zwei großen Hauptgefühle. Danach kommt Eifersucht, Egoismus ect. Schmerz lasse ich hier bewusst weg, da es etwas Körperliches ist (ausg. der Seelenschmerz, der aber eher zwischen Liebe und Hass gehört). Ob Egoismus größer als Liebe ist?? Eine Situation, mit dem Partner den man liebt, wo einer sterben wird. Jemand steht euch mit einer Pistole gegenüber, ziehlt auf den Partner. Stellt man sich der Kugel in den Weg? Oder ist einem das eigene Leben wichtiger. In wahrer Liebe würde man jetzt sagen: Ich stelle mich ihr in den Weg. Doch lass es mal drauf ankommen. Würdest du es wirklich tun? Ist der Egoismus stärker, oder die Liebe? Wie weit würde man gehen für den anderen? Wirklich bis zum Tod? Ich denke, es ist nicht genau definierbar, ob da was Höheres als die Liebe ist. Ich denke nicht, jedoch wage ich es nicht, mich fix festzulegen. Fest steht: Eines Tages werden wir es wissen Angel |
| IceflowerDragon | Eindeutiges Nein, es gibt nichts Größeres, besseres oder Stärkeres als die Liebe. Ob sie sich als Freundschaft,partnerschaft oder liebe zu den Eltern/kindern manifestiert als Liebe zu der Natur, Heimat, Besitz oder dem Leben selbst. Hass ist eben die andere seite das was seien muss, damit Liebe sein kann. Wie Licht und Schatten -es gibt einen gegenpol zu allem.Was ist Stärker? Und ja, ich bin ein hoffnungsloser romantiker, wenn ich mich verliebe würde ich jeder zeit für diese person sterben. Gottseidank kan man gefühle durch verstand beeinflussen- nur grundlegend ändern kann man sie halt nicht deswegen ist auch der Verstand nicht stärker. -Im Tod liegt Warheit- IceflowerDragon |
| Selenia | für ziemlich viele kommt die liebe leider erst an zweiter stelle... wenn überhaupt... |
| IceflowerDragon | Und was, wenn ich untertänigst um Belehrung durch Eure erhabene weisheit bitten dürfte, wäre dann an erster Stelle zu nennen? oder: Spann mich nich auf die folter -raus mit der Sprache |
| angel of sorrow | Ich denke dass Selenia die Liebe zu einem Menschen meint, die an zweiter Stelle kommt. Für viele ist die Liebe zum Job oder Hobby leider größer, als die zum Partner. Viele würden den Partner aufgeben, wenn sie dafür mehr Ansehen bekämen oder den besser bezahlten Job. All diese Menschen lieben nicht mit ganzem Herzen. Angel |
| Tyler Durden | [QUOTE][i]Original geschrieben von End_of_my_World [/i] [B]Gibt es etwas, was höher ist als Liebe, war im Vergleich mehr wert besitzt,für einen, wie für beide?? das ist durchaus eine ernstgemeinte frage! [/B][/QUOTE] es gibt nur eine sache, die mir wichtiger ist: meine Freiheit, keine seelische abhängigkeit... ansonsten ist Liebe das höchste in meinem Leben. |
| angel of sorrow | Und was, wenn man seelisch Abhängig von dem Menschen ist, den man liebt? Würdest du dann aufhören denjenigen zu lieben um deine seelenfreiheit zurückzuerlangen? |
| Tyler Durden | Gegenfrage: Wie hört man auf zu lieben? |
| jade | Ich frag mich, ob es möglich ist, zu lieben, ohne seelisch abhänggig zu werden... ok, man sollte nicht ganz und gar verfallen sein und ohne den anderen nicht mehr leben können. Aber so ein bißchen macht Liebe doch immer abhängig und man ist nicht mehr ganz frei... Aber was heisst frei sein - es ist ja auch keine Gefangenschaft, aber ich glaube, ich würde freiwillig ein Stück meiner Freiheit hergeben. |
| Tyler Durden | wenn wir richtig und intensiv lieben, passiert das von allein. |
| Daydreamer | liebe ist für mich das höchste,gepaart mit freiheit.und deshalb habe ich auch immer wieder das problem,was ich nun tatsächlich höher stelle.aber ich denke,liebe ist mir doch irgendwo ein kleines bisschen wichtiger,denn wie gesagt:wer wirklich liebt,der wird auch ein bisschen abhängig. ansonsten?liebe ist das einzige,was wirklich heilig ist.leibe ist das,woraus unsere seelen bestehen.leibe ist das einzige,wofür ich leben und sterben würde(na ja,neben freiheit wiedermal). liebe kann aus tiefster dunkelheit erretten.sie kann uns den weg zum licht zeigen.zur unendlichkeit.denn der akt der liebe ist der einzige moment perfekten glücks,der einzige moment,in dem wir wirklich mit dem unsiversum verschmelzen,in dem alle sterne verblassen und wir ewig sind. deshalb frage ich mich,kann es etwas höheres geben??? für mich nicht. aber mit 18 hat man natürlich noch nicht so viel erfahrung,also mal sehen,was ich in einigen jahrzehnten darüber denken werde(ich hoffe das gleiche) viele grüße daydreamer |
| weiße Krähe | [QUOTE][i]Original geschrieben von Daydreamer [/i] [B]liebe ist das einzige,was wirklich heilig ist.[/B][/QUOTE] Falsch. Das einzig heilige ist die Einsamkeit, und damit verbunden auch die Freiheit. Wer liebt, ist niemals frei, grenzt sich selbst ein, lässt sich seine Freiheit nehmen und gibt sie - was weitaus schlimmer ist - von sich aus her. Nichts ist höher als die eigene Freiheit, nichts ist wertvoller... |
| lady.ee | liebe... komplexes thema... weil es jeder mensch anders auslegt. jeder hat seine eigene sichtweise und andere vorstellungen. die absolute liebe, vorausgesetzt es gibt sie, bereitet mir ehrlich gesagt angst. denn liebe ist immer auch ein aufeinander zugehen, ein miteinander und zugleich gegeneinander. und das in dieser welt!!!! wo wir doch noch so viel von außen gelenkt werden. frei sein und lieben sind für mich 2 verschiedene paar stiefel. keine ahnung ob das zusammen funktionieren kann... funktioniert ja meistens nicht mal eines davon alleine... wenn es etwas höheres gibt als die liebe, dann besagte liebe mit der eigenen freiheit... ich glaube nicht dass so etwas wirklich geht, aber man sollte die hoffnung niemals aufgeben... |
| Daydreamer | [QUOTE][i]Original geschrieben von weiße Krähe [/i] [B]Falsch. Das einzig heilige ist die Einsamkeit, und damit verbunden auch die Freiheit. Wer liebt, ist niemals frei, grenzt sich selbst ein, lässt sich seine Freiheit nehmen und gibt sie - was weitaus schlimmer ist - von sich aus her. Nichts ist höher als die eigene Freiheit, nichts ist wertvoller... [/B][/QUOTE] hm...schon wahre gedanken... aber: liebe ist in meinen augen heilig.gott liebt jeden heißt es doch,oder?und wenn man ältere werke wie beispielsweise faust liest,so fällt doch auf,dass liebe eine entschuldigung für im namen derselben begangene taten.guit,klingt jetzt auch irgendwie lahm,ich gebe es ja zu.aber um beim heiligkeitsaspekt zu bleiben: liebe ist das,was viele menschen heilig gemacht hat.und da liebe in jedem von uns wohnt(ja,irgendwo schon) ist auch jeder in der lage heilig zu werden,dadurch,dass er liebt... ich hoffe,mir kann hier noch jemand folgen... ich ziehe mich zurück in die benebelten abgründe meines von grippe geplagten hirnes viele grüße daydreamer |
| weiße Krähe | Gott liebt jeden? Nicht, dass ich an Gott glaube, aber das ist ja mal etwas ganz Neues.... und definitiv nicht so, da reicht ein Blick ins Märchenbuch aus, und auch in der heutigen Zeit lassen sich genug "Gegenbeispiele" bringen. Aber das ist hier nicht das Thema, deswegen spare ich mir weitere Ausführungen. Zu Faust: Das Werk ist doch das beste Beispiel dafür, wie ein Mensch durch Liebe einen anderen ins Unglück stürzt bzw. wie sich ein Mensch aus Liebe ins Unglück stürzen lässt. Dem kann ich beim besten Willen nichts Positives abgewinnen. Nicht die Liebe macht den Menschen heilig. Der Mensch hat den Fehler begangen, die Liebe heilig zu machen. Mit den daraus resultierenden Konsequenzen hat er ziemliche Schwierigkeiten - aber er ist selber Schuld, dass er sich mit einem solchen Problem belastet hat. Mein Problem ist es nicht. |
| IceflowerDragon | @ weiße Krähe: Wow, du tuhst mir leid... ich weiß das ist dir egal, oder es stöhrt dich sogar, aber trotsdem tust du mir leid... ...hauptsächlich, glaube ich, weil ich auch manchmal so denke.... |
| weiße Krähe | Und warum tu ich dir leid? |
| SLD | Hmm schreckliche Frage kann man ja nicht logisch beantworten da mcih dann alle ausbuhen würden weil ich sagen müsste das sie vollkommen idiotisch ist naja aber aus mener Betrachtugnsweise ist nunmal das ganze Leben idiotisch da es keien logischen Grund gäbe ohne die Gefühle auch nur die Hand zu heben geschweige den Geld zu verdienen oder am Leben zu bleiben. Zu Gott liebt alle naja gott liebt alle und lässt nebenbei Leute zu salzseulen erstarren und sowas abver er liebt sie nunmal und würde er von seinem Egotrip und dem Verlangen nach selbstbestätigung wegkommen und nicht sagen alle sollen an ihn glauben, würde ich es vieleicht sogar glauben würde man noch das alte Testament etc. vernichten tut mir leid alle erstgeborenen eines Volkes sterben zu lassen klingt für mich nicht sonderlich nach Liebe. Zu der Liebe selbst nun heilig würde ich sie nicht nennen und durch sie wird meienr Meinung nach auch niemand heilig, sie verklärt die Welt nur und schafft verwirrung aber sie ist nunmal eins der schönsten und stärksten Gefühle ich finde zwar sie wir überbewertet(zb. als Sinn des Lebens) aber wenn man wirklich liebt ist die Liebe für ein erstmal das wichtigste Gefühl, Freundschaften halten oftmals länger und die Person die man liebt ist selten die von der man sagt das sie der beste Freund von einem ist aber bis auf den Hass ist sie wohl das Intensivste Gefühl achja bei Beruf oder Besitz würde ich nbicht von Liebe sprechen sondern von gefallen oder mögen den Bergiff Liebe benutz ich eigentlich nur für die Liebe zwischen 2 Personen. Und ich könnte auf die Liebe verzichten das würde vieles vereinfachen der Tod würde auch vieles vereinfachen aber das hat noch Zeit doch der eifnachste Weg ist auch nicht immer der beste und die Liebe kommt eh immer wieder. |
| IceflowerDragon | @Krähe: weil der glaube an die Liebe und der glaube an "Gott" das einzige ist was für mich dem Leben einen Sinn geben kann. Und damit das einzige was mich vom selbstmord abhält -ohne Sinn wäre es schlicht zu qualvoll um es vortzusetzen. Ich habe lange, lange darüber nach gedacht aber von der Position "hoffentlich gibt es bald die atomare Vernichtung" bin ich inzwischen ab. |
| roddy | Die Liebe ist definitiv ein Gefühl. Ich habe irgendwo mal gelesen, dass es wissenschaftlich erwiesen ist, dass uns die Dinge die mit starken Emotionen verbunden sind, am wichtigsten sind (hoffe, dass ich es wenigstens sinngemäß richtig weitergegeben habe). Für mich war Liebe immer die stärkste Emotion, ich konnte noch nie jemanden so hassen, dass ich ihn z.B. bewusst wehtun könnte, auch wenn ich das manchmal gerne würde, weil es mein Leben einfacher gestalten würde. Rationell wäre es schön, wenn ich sagen könnte: Jungs, hört mal her, die Liebe ist mir nicht so wichtig, ich stell erstmal die Dinge, die ich beeinflussen kann über sie und mir gehts gut. Faktisch aber kann ich meine Gefühle nicht unterdrücken, ohne dass es mir dabei tierisch schlecht geht, deshalb war die Liebe - in den Momenten in denen ich sie gefühlt habe - das wichtigste. Ich bin noch jung und ich habe schon von vielen gehört, die schlechte Erfahrungen gemacht haben, die Wunden hinterlassen haben. Ich weiss nicht, ob ich jemals eine solche Erfahrung machen werde und ob sie dazu führen wird, dass ich auch in Momenten, in denen ich liebe, Dinge über die Liebe stellen kann. Mein Herz hat Angst vor so einer Erfahrung, mein Verstand sagt mir, dass es eigentlich gut wäre, eine solche Erfahrung zu machen, damit ich nicht mehr so stark verletzt werden kann... |
| Daydreamer | [QUOTE][i]Original geschrieben von weiße Krähe [/i] [B]Gott liebt jeden? Nicht, dass ich an Gott glaube, aber das ist ja mal etwas ganz Neues.... und definitiv nicht so, da reicht ein Blick ins Märchenbuch aus, und auch in der heutigen Zeit lassen sich genug "Gegenbeispiele" bringen. Aber das ist hier nicht das Thema, deswegen spare ich mir weitere Ausführungen. Zu Faust: Das Werk ist doch das beste Beispiel dafür, wie ein Mensch durch Liebe einen anderen ins Unglück stürzt bzw. wie sich ein Mensch aus Liebe ins Unglück stürzen lässt. Dem kann ich beim besten Willen nichts Positives abgewinnen. Nicht die Liebe macht den Menschen heilig. Der Mensch hat den Fehler begangen, die Liebe heilig zu machen. Mit den daraus resultierenden Konsequenzen hat er ziemliche Schwierigkeiten - aber er ist selber Schuld, dass er sich mit einem solchen Problem belastet hat. Mein Problem ist es nicht. [/B][/QUOTE] hm...gut,ich glaube auch nicht an gott,sonst könnte ich dir bestimmt genaue bibelzitate geben.aber mein pastor predigt das immer und ich meine auch,es steht irgendwogenauso da...aber ok,lassen wir das eben.war ein blödes beispiel. zu faust:gretchen gibt ihrer mutter aus liebe den schlaftrunk-->die mutter stirbt.ihr bruder wird auch getötet.und dann kriegt sie auch noch ein kind und wird in den kerker geworfen.ok,bis dahin nichts positives.aber wenn du dir die letzte szene genauer anschaust,dann wird gretchen durch die stimme von oben(die wir mit dem herrn gleichsetzen)gerettet.und in der garten szene wird deutlich,dass sie alles "nur" aus liebe tut.und das ist es,was sie später entschuldigt.denn taten aus liebe können nicht bestraft werden,jedenfalls nicht vom herrn aus.heute sieht das natürlich ganz anders aus.aber das war ja nicht thema. du sagst selbst,der mensch hat die liebe als heilig erklärt.stimmt manchmal.aber wo siehst du die probleme? viele grüße daydreamer |
| weiße Krähe | IceflowerDragon, ich brauche so einen Sinn nicht - und will ihn auch gar nicht. Damit würde ich mich von etwas abhängig machen, das meine Freiheit in massiver Weise einschränkt. Selbst zu leben, ohne einen Grund dafür vorzuschieben, ist weitaus schwieriger, aber es ist möglich. Und es ist freier. Daydreamer, die spätere "Errettung" hat ihr in ihrem Leben allerdings nichts gebracht. Sie ändert nichts an dem, was sie durchmachen musste. Ja, ich weiß, es heißt, das alles sei nicht selbstverschuldet, da es ja aus Liebe geschah, aber niemand wird zur Liebe gezwungen. Niemand wird dazu gezwungen, die Kontrolle über sich, seine Gefühle und sein Handeln herzugeben, sich fast schon selbst aufzugeben. Auch wenn dies nur eine "fiktive" Geschichte ist, findet man ähnliches doch auch heute zu Genüge. Und seien es nur die "kleinen Dramen", die sich tagtäglich in Beziehungen abspielen. Der Schmerz ist immer größer als die Liebe, selbst wenn eine Beziehung länger dauern sollte. Worin ich das Problem sehe? Liebe ist ja bekanntermaßen wertvoll - wenn nicht sogar das wertvollste - für den Menschen. Er gibt dadurch seine Freiheit auf, lässt sich einengen, vergisst sich selbst und muss dafür leiden. Wenn er das will - soll er doch. Er sieht ja nicht einmal, was er sich selbst dadurch antut. |
| Daydreamer | hm,ich weiß jetzt gar nicht,was ich da noch antworten soll... ich hoffe,du kommst mit dieser einstellung weiter im leben.ich hatte sie einmal so ähnlich.aber irgendwann habe ich leider gemerkt,dass zu viel freiheit nicht glücklicher macht.ich bin dann zwar so frei wie ein stern am himmel,aber auch nur einer unter vielen.und wenn ich falle,wer wird merken,dass ich fehle?da wußte ich,ich kann so nicht weitermachen... aber das ist nur meine persönliche erfahrung.mir steht kein urteil über deine lebensführung zu und ich wünsche dir wirklich nur das beste. viele grüße daydreamer ps: damit möchte ich dir nicht zu nahe treten.es sind wirklich nur gute wünsche... |
| weiße Krähe | Keine Sorge, du bist mir damit nicht zu nahe getreten. Jeder geht seinen Weg - oder versucht es zumindest. Für mich steht meine Freiheit an oberster Stelle, und ich werde sie mir nicht nehmen lassen. Schon gar nicht durch so etwas wie Liebe, auch wenn die meisten ihr erliegen. Eigentlich ist es fast schon verwunderlich, dass sie noch immer ein so hohes Ansehen genießt, da jeder wissen sollte, was sie mit sich bringt. Das Negative überwiegt zweifellos. Das soll erstrebenswert sein? Ich kann es mir beim besten Willen nicht vorstellen. |
| LaChatte | Wenn Liebe nicht aus Freiheit kommt und in Freiheit passiert, ist es meiner Meinung nach keine Liebe. Ich kann sehr wohl jemanden aus meiner Freiheit heraus lieben. Die Probleme entstehen doch meist da, wo jemand vom anderen nicht geliebt wird, wie er das hofft - zum Lieben müssen eben beide frei sein, und auch dem anderen den freien Willen lassen, sonst ist es eher ein Gefängnis. Was könnte denn schöner sein als Lieben? |
| Manley | liebe ist ohne frage das höchste gefühl - vielleicht nicht das stärkste, aber das schönste. und freundschaft... ist für mich auch nur eine andere form der liebe. ich jedenmfalls liebe meinde freunde (nicht so wie meinen partner, aber eben doch). |
| weiße Krähe | LaChatte, dem kann ich nicht zustimmen. Liebe und Freiheit - das mag vielleicht anfangs eine Zeit lang funktionieren, aber das ist eher unwahrscheinlich, und auf Dauer geht es gleich gar nicht. Denn für die Liebe muss man unweigerlich einen Teil seiner Freiheit aufgeben, Kompromisse finden. Früher oder später wird man eingeengt. Zum Lieben müssen beide frei sein? Genau hier liegt ein Problem: Wer ist schon wirklich frei? Für viele ist "Freiheit" nur ein Wort, eine Floskel, die oft verwendet wird, jedoch nur selten mit Inhalt gefüllt ist. Und wenn jemand wirklich frei ist, braucht er dann überhaupt noch so etwas wie Liebe? |
| snapman | also bei 99% der leute schränkt die sogenannte liebe die freiheit ein...denn welche frau erlaubt dem mann z.b. mit ner anderen zu schlafen? natürlich tut sie das aus egoismus nicht, denn wenn sie wirklich das beste für ihn wollte würde sie ihn lassen! |
| weiße Krähe | Freiheit ist nicht gleich [B]Freiheit[/B]. Dieses Beispiel hat meiner Meinung nach wenig mit Freiheitseinschränkung zu tun, klingt vielmehr danach, dass jemand einen Freifahrtsschein dafür sucht, mit möglichst vielen Frauen "Spaß" zu haben und sich gleichzeitig noch ein Frauchen zu halten, das sich um Heim, Herd und Kinder kümmert. Es hat wenig mit Egoismus zu tun, das man so etwas nicht zulässt - es liegt einfach in der Natur der Liebe, im "Besitzanspruch", der daraus resultiert und mit den Gefühlen einhergeht. Davon einmal abgesehen, würde "er", wenn er das beste für "sie" wollte, gar nicht erst solche Pläne umsetzen wollen. Liebe bedeutet für den Menschen, Kompromisse einzugehen. Das wiederum schränkt ein - aber so ist die Liebe nunmal. |
| LaChatte | Absolute Freiheit gibts natürlich nicht, höchstens die Freiheit zu entscheiden, welche Kompromisse man eingehen will. Man kann einfach nicht gleichzeitig zB. Nonne und Tänzerin in einem Nachtclub sein. Andererseits hat Liebe nichts mit Besitzanspruch zu tun, auch wenn die Praxis leider nicht so aussieht bei den meisten. Und ich denke auch, dass sich die Bedürfnisse nach Freiheit und Liebe gegenseitig nicht ausschliessen. Es braucht aber bestimmt in jedem Paar klare Abmachungen, was möglich ist und was nicht. Und wenn ein Mann das Bedürfnis hat, noch zig andere Frauen zu bumsen, soll er das ruhig tun - solangs mit Präservativ ist... |
| snapman | [QUOTE][i]Original geschrieben von weiße Krähe [/i] [B]Freiheit ist nicht gleich [B]Freiheit[/B]. Dieses Beispiel hat meiner Meinung nach wenig mit Freiheitseinschränkung zu tun, klingt vielmehr danach, dass jemand einen Freifahrtsschein dafür sucht, mit möglichst vielen Frauen "Spaß" zu haben und sich gleichzeitig noch ein Frauchen zu halten, das sich um Heim, Herd und Kinder kümmert. Es hat wenig mit Egoismus zu tun, das man so etwas nicht zulässt - es liegt einfach in der Natur der Liebe, im "Besitzanspruch", der daraus resultiert und mit den Gefühlen einhergeht. Davon einmal abgesehen, würde "er", wenn er das beste für "sie" wollte, gar nicht erst solche Pläne umsetzen wollen. Liebe bedeutet für den Menschen, Kompromisse einzugehen. Das wiederum schränkt ein - aber so ist die Liebe nunmal. [/B][/QUOTE] du laberst absolouten blödsinn...das liegt nicht in der natur sondern in der gesellschaft! bei den eskimos wird die eigene frau z.b. besuchern angeboten und die frauen sehen das als ehre an! und trotzdem bleiben die partner zusammen, und beide sind gleichberechtigt! also labert mir hier keinen müll aus eurer fantasie vor!! |
| Manley | snapman, du fängst schon wieder an zu nerven. mußt du bei jedem beitrag, der nicht deiner meinung entspricht, gleich ausfallend werden??? das ist echt nicht nötig. ja, okay, war offtopic, mußte aber mal gesagt werden. sicherlich geht man in einer beziehung immer kompromisse ein, die auch die persönliche freiheit betreffen, aber so lange das beide tun... |
| weiße Krähe | snapman, gute Umgangsformen scheinen dir zweifellos nicht bekannt zu sein - und wenn du dich gleich angegriffen fühlst, sollte dir das eigentlich zu denken geben. Ich könnte jetzt damit gegenargumentieren, dass es nicht in der Gesellschaft, sondern in der Natur der Liebe liegt, der Umgang mit dieser aber an einzelne Kulturkreise angepasst wurde - wobei das letztendlich keine Rolle spielt, da es auf´s Gleiche hinausläuft, und wir sind nunmal nicht bei den "Eskimos" (auch wenn sich das jetzt manch einer wünschen mag). Manley, nun, so wenn beide dies tun, so schränken beide ihre Freiheit ein. Es gibt Menschen, denen ist ihre Freiheit nicht sonderlich wichtig, demzufolge werden sie auch kein Problem damit haben. Das ändert allerdings nichts an der Tatsache, dass die Liebe ihre Freiheit einschränkt... auch wenn sie das nicht stören mag. |
| LaChatte | Werd ich jetzt zu philosophisch, wenn ich sage, dass jemand, der wegen seiner Freiheit bewusst auf Liebe verzichtet, sich nur schon durch diesen Entscheid selber weniger Freiheit gibt? Schliesslich muss man als Mensch Entscheidungen treffen, und wenn du eine Entscheidung triffst, schliesst du mit dem Entscheid automatisch alle Alternativen aus. Und ich halte daran fest, dass Liebe und Freiheit gemeinsam möglich sind, wenns auch schwierig ist, das zu leben. |
| snapman | [QUOTE][i]Original geschrieben von weiße Krähe [/i] [B]wobei das letztendlich keine Rolle spielt, da es auf´s Gleiche hinausläuft, und wir sind nunmal nicht bei den "Eskimos" (auch wenn sich das jetzt manch einer wünschen mag). [/QUOTE] was ist wenn der mann gern ein eskimo sein möchte? muss die frau das nicht akzeptieren wenn sie ihn liebt? er zwingt sie ja nicht dazu!!!! sowas nenne ich kompromissbereitschaftohne freiheitsverlust! |
| weiße Krähe | LaChatte, natürlich "versperrt" man sich durch jede Entscheidung Möglichkeiten - aber gleichzeitig eröffnen sich dadurch auch neue. Das ist immer so, auch in diesem Fall. snapman, meine Güte.... wenn man das liest kann man nur lachen... Ein Mann, der ein Eskimo sein möchte? Warum erinnert mich das daran, dass sich ein kleiner Junge wünscht, Feuerwehrmann zu sein? Mal davon abgesehen, dass das, was du geschrieben hast, keinerlei Sinn macht, ist es doch offensichtlich, dass diese Art von "Kompromissbereitschaft" die Frau einschränkt (Im übrigen ist es kein Kompromiss, wenn der Mann sich etwas wünscht und die Frau diesen Wunsch erfüllt) - aber auch das hat nichts mit "Freiheit" im eigentlichen Sinn zu tun... |
| snapman | @weiße Krähe eskimo sein ist hier nur symbolisch zu verstehen...es geht hier nur um die eskimo-männer-sex tradition... und die schränkt die frau nicht ein |
| LaChatte | Haben sich die Besucherinnen eigentlich auch einen Mann auswählen können? Da würde ich mirs mit dem Eskimo-Sein glatt nochmals überlegen;) |
| IceflowerDragon | freiheit und liebe gemeinsam... ja ich denke das die art freiheit die menschen kennen auch in verbindung mit Liebe möglich ist. Schließlich sind wir NIE frei es sei denn jemand von euch hat es geschaft auf Essen, trinken und athmung zu verzichten -aber ich glaube irgendwelchen zwängen unterliegen wir inner- sonst wären wir unsterblich, göttlich, frei all vor the sake of love Iceflower ps: ich finde rauchen ist schlimmere Freiheitseinschränkung als liebe... aber liebe ist eben doch auch eine sucht. |
| snapman | [QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i] [B]Haben sich die Besucherinnen eigentlich auch einen Mann auswählen können? Da würde ich mirs mit dem Eskimo-Sein glatt nochmals überlegen;) [/B][/QUOTE] och ich dachte du willst nur mich :confused: :D |
| Manley | snapman, dazu fällt mir nur ein - aaaaaahhhhhhhh!!! womit du wieder beim thema "frauen sind unmoralisch" wärst. wenn ich mich recht erinnere, ist dieser thread aufgrund mangelnden inhalts geschlossen worden - das droht diesem hier auch, wenn du so weiterschreibst wie bisher. niemand zwingt dich, an einer diskussion teilzunehmen, die dich nciht wirlich interessiert. wenn du einefrau suchst, dann guck unter bekanntschaften und hör bitte auf, die hier anwesenden, die tatsächlich über ein ernsthaftes thema und nicht über deine bedürfnisse reden wollen, zu provozieren. das ist echt nicht nötig. freiheit und liebe... je nachdem, welche art von beziehung man führt, engt die liebe einen schon recht stark ein, eben aus liebe zum aprtner. ich kann nur aus meiner erafhrung sprechen, aber als mein freund und ich noch eine wochenendbeziehung hatten, war ich sicherlich unabhängiger als ich es jetzt bin. aber diese freiheit / unabhängigkeit habe ich zugunsten einer tieferen und engeren beziehung gern aufgegeben, und ich würde diese entscheidung auch nicht wieder rückgängig machen wollen. |
| weiße Krähe | snapman, lass mich raten, du wärst gern, wenn auch natürlich [I]nur symbolisch[/I], ein Eskimo..... :rolleyes: Und diese "Tradititon" schränkt die Frau nur nicht ein, weil sie es so kennt. Wenn du in diesem Kulturkreis mit diesem Vorschlag ankommst, wird die entsprechende Frau nicht so begeistert sein... Ich kann dem nicht zustimmen, dass man niemals richtig frei sein kann, weil beispielsweise Nahrungsaufnahme oder Atmen zu den Zwängen gehören, die man nicht abstellen kann. Das gehört nun einmal dazu, um leben zu können - und es schränkt die [I]geistige[/I] Freiheit nicht ein, im Gegensatz zur Liebe, die nicht zum Leben dazugehören muss. Man kann durchaus ohne sie auskommen. |
| snapman | deswegen sollten wir den frauen und männern hier in diesem kulturkreis nichsoviel mist einreden, damit sie die unfreiheit garnich kennenlernen |
| weiße Krähe | Und vielleicht sollte manch einer nachdenken, bevor er etwas postet, um möglicherweise vielleicht doch noch ein bisschen Sinn in das Geschriebene hineinpacken zu können... :rolleyes: |
| Any Body | weisse krähe: hast du mal etwas von einem vergleich gehört, in dem zwillinge oder gleichaltrige (so genau weiß ich es nicht mehr), unabhängig voneinander ein leben lang beobachtet wurden, bis das eine kind, welches alles außer liebe bekam verstarb? der abschluß deines letzten postings zu diesem thema weckt diese vage erinnerung. kann daher deiner meinung nicht entsprechen, weil liebe subjektiv beurteilt wird, und selten sich die meinungen zu diesem thema decken .. gruß Any |
| decay73 | [QUOTE]deswegen sollten wir den frauen und männern hier in diesem kulturkreis nichsoviel mist einreden, damit sie die unfreiheit garnich kennenlernen[/QUOTE] Ach snapman, du kannst einem fast schon leid tun, denn wer solche Dinge schreibt hat wohl keine Ahnung, was Liebe bedeuten kann. @Any Du hast recht, wobei da wohl ein kleines Mißverständis vorliegen könnte. Es hängt davon ab, wie weiße Krähe "Liebe" jetzt gemeint hat. Die Beziehung zwischen zwei (erwachsenen) Menschen, oder die Zuneigung z.B. einer Mutter zu ihrem Kind, welche ja ihrer Liebe zu ihm entspringt. Ganz ohne Zuneigung ist das Kind jedenfalls hoffnungslos verloren und geht daran zugrunde. Ohne jemals Liebe empfunden zu haben, ist es wohl auch nachhaltig "gestört". ~decay~ |
| weiße Krähe | decay73 hat Recht, hier könnte eventuell ein Missverständnis vorliegen. Die Eltern-Kind-Beziehungen habe ich außen vor gelassen, da ein Kind zum Heranwachsen Zuneigung braucht - das Beispiel von Any Body ist mir durchaus bekannt. Ich bin in der Tat in meinen Ausführungen grundsätzlich von der Liebe zwischen zwei erwachsenen Menschen ausgegangen, von "Beziehungen" also. Und als Erwachsener ist es sicherlich möglich, die Liebe "abzulehnen" - ohne dass dies nachhaltige Schäden verursacht. |
| Any Body | okay, dann war ich halt auf dem falschen dampfer.. wenn ein erwachsener die liebe eines anderen ablehnt, dann gibt es sicherlich gründe dafür.. 'liebe' wird auch als 'ware' angeboten, doch das ist in den seltensten fällen die 'wahre liebe', wenn auch nicht unmöglich.. nähere ausführungen erspare ich mir, da bereits in anderen threads & postings benannt grüsse Any B. |
| angel of sorrow | Ich weiss nicht warum ihr immer einen Zusammenhang zw Freiheit und Liebe seht. Der einzige der da für mich besteht, ist dass wenn man in einer Beziehung steckt, eben nur mit diesem einen Menschen was haben 'soll' und nicht mit jedem x beliebigen rummachen 'kann'. Wenn man das Leben mit jemandem Würdigen teilt ist es doch viel schöner. Warum soll man da seine Freiheit verlieren? Ich denke, dass man durch Liebe erst sein Stück mehr Freiheit erlangt. Angel |
| Tyler Durden | sehe es genauso wie du Angel. es kommt aber auch stark darauf an, welche Kompromisse man in einer Beziehung eingeht. Wieviel Freiheit man sich selbst und dem Partner lässt.... einige engen sich in beziehungen so schrecklich ein, dass sie ernsthaft glauben, man wäre in einer Beziehung restlos gefangen. Pech, wenn man sowas mit sich machen lässt, fällt mir dazu ein. |
| Daydreamer | hm...also ich ahbe in meinem beitrag mit freiheit nicht gemeint,dass ich mit jedem etwas anfangen möchte,wenn mir danach ist.es geht mir mehr darum,dass ich meine freiräume habe,man nicht ständig im doppelpack unter die menschen geht,dass man seine eigenen interessen vertreten kann,auch wenn sie vielelicht nicht die interessen des partners sind...etc... ich würde in einer beziehung gar nicht auf die idee kommen,mich mit anderen einzulassen.dann bräuchte ich doch keien beziehung führen.meinem partner bin ich treu. viele grüße daydreamer |
| End_of_my_World | also.erstmal sei euch gedankt für eure weitreichenden antworten. Nun,da liebe durchaus vielfältig zu definieren ist, würde ich mal sagen, dass in allem etwas Liebe steckt. Selbst im hass, denn wenn man wirklich hasst, dann ist man fast besessen, befallen, vieleicht unfähig erlösung zu finden und sein denken frei zu lassen. daher denke ich auch, dass es nicht höheres gibt, als die liebe die körperlich sowie geistig im einklang lebt, freiheiten gibt und wünscht, ebenso wie gebundenheit.Liebe macht stark. auch wenn man verletzt worden ist, geht man doch oft aus einer beziehung stärker heraus, schon weil der wert der Erfahrung, ob positiv und/oder negativ einen stärker werden lässt. naja.bin erst 15,kenn mich inner liebe nochnet so aus^^ |