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  Forum: Platz der Philosophen
    Thema: Wessen Spielball sind wir Menschenkinder?
verlangenVielleicht kennt ihr die Situation...

Die Sonne ist gerade untergegangen, vom Schicksal gepeinigt steht man da und stellt sich die urphilosophische Frage, wer oder was uns lenkt.

Eine Gottheit? Wir selbst? unsere Triebe und Ängste? Die Gesellschaft/Erziehung/staatliche Repression?

Oder kann man letztendlich gar von Däniken mit seinen phantastischen Theorien Glauben schenken?

Würde mich interessieren, was ihr dazu meint und ob jemand von euch sein eigener Herr ist.
CaduceusJeder Mensch, das heisst, jede Seele dieser Erde ist ein vollkommenes Individuum, ausgestattet mit der Gabe, alles zu erschaffen.

Ich denke, dass wir unser eigener Herr sind. Keine Seele ist dabei höherwertiger, wir sind alle gleichwertige Seelen.
Das Leben ist nur ein Augenblick in der Unendlichkeit, in dem wir uns als Mensch materialisiert haben. Was sollen wir also in diesem Leben tun, was ist unser aller Aufgabe?

Ich denke, das Ziel aller Menschen sollte sein, in Einklang und Frieden miteinander zu leben. Wir sind hier, um zu lernen, dass die Liebe und die Freiheit, die jeder Mensch bedarf, auch in einer grossen Gruppe möglich sein muss, ohne Neid, Hass und Zorn.

Wir erfahren so lange Leid und Schmerz, bis wir begreifen, dass wir uns nicht immer die Köppe einschlagen sollen, das beinhaltet auch eine Wiedergeburt als Mensch, wir werden so lange als Mensch geboren, bis wir es begriffen haben.

Götter sind für mich die Elemente, die aber nicht über mir stehen, da ich sie verwenden und teilweise beherrschen kann.
snapman[QUOTE][i]Original geschrieben von Caduceus [/i]
[B]Jeder Mensch, das heisst, jede Seele dieser Erde ist ein vollkommenes Individuum, ausgestattet mit der Gabe, alles zu erschaffen.

Ich denke, dass wir unser eigener Herr sind. Keine Seele ist dabei höherwertiger, wir sind alle gleichwertige Seelen.
Das Leben ist nur ein Augenblick in der Unendlichkeit, in dem wir uns als Mensch materialisiert haben. Was sollen wir also in diesem Leben tun, was ist unser aller Aufgabe?

Ich denke, das Ziel aller Menschen sollte sein, in Einklang und Frieden miteinander zu leben. Wir sind hier, um zu lernen, dass die Liebe und die Freiheit, die jeder Mensch bedarf, auch in einer grossen Gruppe möglich sein muss, ohne Neid, Hass und Zorn.

Wir erfahren so lange Leid und Schmerz, bis wir begreifen, dass wir uns nicht immer die Köppe einschlagen sollen, das beinhaltet auch eine Wiedergeburt als Mensch, wir werden so lange als Mensch geboren, bis wir es begriffen haben.

Götter sind für mich die Elemente, die aber nicht über mir stehen, da ich sie verwenden und teilweise beherrschen kann. [/B][/QUOTE]

sagma in welcher traumwelt lebst du? bist du 5 und träumst von rosa binchen die über lila wieschen fliegen??
Caduceus@snapman
Bevor Du ein Urteil fällst, erzähl doch mal bitte, wie Du die Sache siehst?

--

Glaub mir, ich habe mittlerweile gelernt, wie schrecklich diese Welt sein kann, nicht zuletzt als Pfleger einer kalten Intensivstation. Da ist jeder Funken Hoffnung und Liebe angebrachter, als bloßes trauern und jammern.

Ich hab nicht behauptet, dass es so ist, sondern nur, dass es so sein sollte. Da es aber nicht so ist, müssen wir alle lernen, damit umzugehen, ob wir nun wollen oder nicht, Selbstmitleid hilft da bestimmt nicht weiter ;)
snapmannaja du solltest dich mal mit physik, chemie, biologie und neurologie auseinandersetzen

dann wüsstest du warum die welt so ist wie sie ist..und zwar nicht weil die leute sich das aussuchen, sondern aus NOTWENDIGKEIT...

jeder folgende zustand in der natur geht aus dem vorangegangenen hervor....!!
CaduceusRichtig, aus Notwendigkeit geschieht das, was im Moment geschieht. Das resultiert aus dem gesamten Verhalten aller Individuen und sollte wohl nicht so sein, wie es im Moment ist.

Das mit den Zuständen sehe ich auch so! Alles resultiert aus dem Vorhergegangenen. Demnach steht uns mit der Klimakatastrophe sowieso noch einiges ins Haus.....
Anastasia"Götter sind für mich die Elemente, die aber nicht über mir stehen, da ich sie verwenden und teilweise beherrschen kann." ähm würdest du dir was von einer Fliege sagen lassen oder dich beherrschen lassen? nein? dann denk mal bitte über deinen geschrieben Satz noch mal nach.............

ob wir wirklich selbständig sind..hm..darüber kann man jetzt keine wirkliche Antwort geben...da zum ersten es kein Beweiß für viele gibt das eine höhere Macht/Mächte existieren...

aber ich bin dennoch der Meinung das wir Menschen ab und an mal gelenkt und geschoben werden......

das ist ein sehr schwieriges Thema...leider kann man hier nicht wirklich eine gute Antwort geben da unser Wissen in diesem Gebiet zu bruchstückhaft ist....
snapman[QUOTE][i]Original geschrieben von Caduceus [/i]
[B]Richtig, aus Notwendigkeit geschieht das, was im Moment geschieht. Das resultiert aus dem gesamten Verhalten aller Individuen und sollte wohl nicht so sein, wie es im Moment ist.

Das mit den Zuständen sehe ich auch so! Alles resultiert aus dem Vorhergegangenen. Demnach steht uns mit der Klimakatastrophe sowieso noch einiges ins Haus..... [/B][/QUOTE]

tja sicher wäre es schöner wenns anders wär...aber da der naturgrundsatz nunmal lautet(e) "sei egoistisch, oder stirb", gabs wohl keine andere möglichkeit
Caduceus@ Snapman Ist das nicht eine von der Gesellschaft fixierte
Aussage, friss oder stirb, sei egoistisch oder stirb?

Vielleicht ist grade das die Aufgabe eines jeden Menschen, gerade über diesen Naturgesetzen zu stehen und nicht egoistisch und selbstsüchtig zu leben. Eine Aufgabe, die nur auf spiritueller Weise gelöst werden kann, ohne die materiellen Dinge.

Neid und Zorn, Habsucht und Hass bringen niemanden wirklich weiter, oder?


@ Anastasia: Warum sollte ich mich von einer Fliege beherrschen lassen? Die Fliege beherrscht zu einem gewissen Grad das Element Luft, in der sie fliegt, wir nutzen das Element Erde für Nahrung, das Element Luft um zu Atmen. Sicher sind wir abhängig vom Element, es ist wohl eine Art Gleichgewicht.
Doch wir sind in der Lage, wie auch das Tier übrigens, die Elemente für uns zu nutzen, wärend das Element auch ohne uns existieren wird, sich aber nur zufällig verändert.

Obwohl, was sind schon Zufälle...

Wenn ich mit einer Fliege kommunizieren könnte, würde ich ihr auch zuhören, ich respektiere jedes Leben auf der Erde, lasse mich aber nicht von ihm beherrschen. Einer Fliege tue ich kein Leid an, warum auch?

Ein Gott, der mich kontrolliert und beherrscht kann es für mich einfach nicht geben, da ich der Meinung bin, dass das lebende Individuum (auch ein Tier oder Pflanze) die höchste Stufe ist und es etwas wie Beherrschung eigentlich nicht geben dürfte, da die eine Seite nie ohne die Andere kann...
snapman[QUOTE][i]Original geschrieben von Caduceus [/i]
[B]@ Snapman Ist das nicht eine von der Gesellschaft fixierte
Aussage, friss oder stirb, sei egoistisch oder stirb?
[/B][/QUOTE]

nein ich denke mal nicht.,.....wenn du dich mal mit der stammgeschichte der menschenaffen befasst, dann wirst du sehen das das natürliche ursachen hat...

ohne neid, zorn und hass lässt es sich nur in einer überflussgesellschaft leben...und selbst da geht es meist nicht, da diese dinge tief in unserem limbischen zentrum was uns beherrscht verwurzelt sind...

und apropo spiritualität: aufgrund unser bereits erwähnten ausrichtung auf bilogoisches überleben, ists damit eher mager
CaduceusGenau, auf Mutter Erde war es leider nie anders, darum sehe ich das ganze ja auch als Aufgabe. Wenn sich ein Individuum auf spiritueller Weise von den Naturgesetzen trennt, ist seine Aufgabe auf dieser Welt erfüllt und er geht nach seinem Tode einer neuen Aufgabe in einer neuen Welt nach. Wer diese Aufgaben stellt ist ungewiss, ich denke aber, dass wir sie uns selbst stellen.

Du musst wissen, ich gehe von einem Leben vor und nach dem Tode aus, beziehe mich also nur zu einem Drittel auf das hier und jetzt.

Und ja, mit der Spiritualität ist es sehr mager im Moment, das zeigt, dass wir unsere Aufgabe nicht erkennen oder erkannt haben...
decay73Hey Snappi,

es mag ja richtig sein, was uns die Physik, Biologie, Chemie und Neurologie an objektiven Wahrheiten präsentiert.
Aber es hilft nicht immer und in jeder Situation.

Ich versuche es mal deutlich zu machen:
Es mag ja interessant sein, [I]warum[/I] ich an manchen Tagen meinen Arm kaum noch spüre. Auch mag es interessant sein, [I]warum[/I] ich an manchen Tagen nicht in der Lage bin, meine Extremitäten vernünftig zu koordinieren. Es mag auch interessant sein, [I]warum[/I] ich an manchen Tagen meine Umgebung nicht so wahrnehmen kann, wie meine Augen es eigentlich können müßten.
Und noch viel interessanter ist es zu wissen, was ich dagegen tun kann, und was ich nicht dagegen tun kann.

Aber helfen tut es mir in der konkreten Situation [I]überhaupt nicht[/I] daß ich weiß, das alles aufgrund naturwissenschaftlicher Notwendigkeiten passiert.

Der Mensch hat die Möglichkeit entwickelt, die Welt aus zwei Richtungen zu sehen: Das eine ist die rationale, objektive Sichtweise, die uns zu immer mehr Erkenntnissen führt; die zweite ist die subjektive (und machmal "phantastische") Sichtweise die uns dann hilft, wenn wir objektiv nicht weiterkommen, oder wenn uns die objektive Welt erdrückt.
Sich nur auf eine der beiden Sichtweisen zu beschränken, führt zu nichts.

Manchmal ist es einfach interessant und erbauend, seinen Gedanken und Phantasien nachzuhängen und vielleicht mit anderen Menschen seine Phantasiesen und Gedanken durchzuspielen auch wenn man weiß, daß es so nicht wirklich ist.

Es hilft auch Caduceus kein Stück weiter, wenn er die Situationen, die er als Pfleger erlebt, nur rein objektiv betrachtet, jedenfalls solange er trotz allem noch als Mensch dastehen will.

Es ist nicht angebracht, wenn Du jeden, der sich an solchen Gedankenspielchen beteiligt, mit platten Sprüchen und Beleidigungen herabwürdigst.
Zitat Caduceus:
[QUOTE] Ich denke, das Ziel aller Menschen sollte sein, in Einklang und Frieden miteinander zu leben. Wir sind hier, um zu lernen, dass die Liebe und die Freiheit, die jeder Mensch bedarf, auch in einer grossen Gruppe möglich sein muss, ohne Neid, Hass und Zorn.[/QUOTE]

Zum Thema:
Ja, ich denke, ich bin mein eigener Herr im vollen Bewußtsein, daß nicht alles, was ich denke und mache auf meinem eigenen Mist gewachsten ist und daß ich von vielen äußeren Faktoren (Triebe, Gesellschaft, Erziehung, etc.) beeinflußt worden bin.
Aber bei einigen anderen Dingen (die Art wie ich mich gebe, wie ich mein Leben und meine Umgebung gestalte und wie ich mit anderen umgehe) habe ich zumindest die [I]Möglichkeit[/I] sie nach meinen Vortellungen zu beeinflussen.
Das macht das aus, was ich unter Freiheit verstehe, und je mehr ich weiß, daß ich von äußeren Faktoren beeinfluß bin und beeinflußt werde, desto eher habe ich die Möglichkeit, den Beeinflussungen auszuweichen.

~decay~
snapmannaja ob du DENKST du bist der herr spielt keine rolle :)

klar wär es schön wenn sich die menschen ändern würden...aber ich sag euch was:
ES SIEHT MEHR ALS DÜSTER AUS!!!!


Hier, ich hab einen Vortrag vom Hirnforscher G. Roth, der sich mal damit auseinandergesetzt hat, wieso selbst gute und vernünftige einsichten bei den Menschen so wenig fruchten:

[url]http://pweb.de.uu.net/pr-marzluf.hb/rothvor.html[/url]
decay73Jau, und genau deshalb halte ich Dir ja gewisse, unangenehme Verhaltensweise immer wieder vor: Damit es Dein limbisches System in seinen Lebenserfahrungsschatz aufnimmt, daß Du mit manchen Verhaltensweisen gar nichts erreichst und es aussichtsreicher ist, andere Töne anzuschlagen.
Und da Du dazu eh schon in der Lage bist -wie andere Beiträge von Dir durchaus zeigen- und Du sicherlich noch nicht allzu alt bist (jedenfalls nich zu alt, um noch zu lernen), besteht hier eine berechtigte Hoffnung.
Die Hirnforschung ist für vieles Gut, aber nicht für jede Ausrede :D

---

Warum spielt das keine Rolle, ob ich "denke" daß ich mein eigener Herr bin oder nicht? So völlig sinnlos kann das denken ja auch nicht sein. ;)
Abgesehen davon habe ich den Begriff ja ähnlich eingeschränkt, wie den des freien Willens.

~decay~
snapmanich bin halt nur sauer, weil diese verdammten seelenchristen (siehste da werd ich schon wieder aggresiv) uns so ein dummes weltbild mit falscher moral, schuld etc aufgedrückt haben, das sich sogar immernoch durchs justizsystem zieht und sie nicht bereit sind auch nur ein klein bischen davon abzweichen!
Nyshaich glaube, dass wir von Gott geschaffen wurden. Jedoch zerstören wir die Welt, da wir uns für zu mächtig halten und sie nicht schätzen.
Außerdem bin ich der Meinung, dass Gott uns mehrere Wege freistellt mit Abzweigungen und Umwegen und dass wir dann selber entscheiden wie wir am besten handeln sollten. Denn wenn unser Leben kontrolliert wird (höchstwahrscheinlich dann von Gott) wär das schicksal und ich glaube nicht an schicksal. aus zwei gründen nämlich. Erstens missfällt mir der gedanke mein Leben nicht unter Kontrolle zu haben und zweitens glaube ich, dass Gott wenig spaß dran hätte, wenn er schon weiß wie wir handeln. Ich bin der Meinung er interessiert sich mehr dafür, wenn er sieht wie wir Menschen in verschiedenen Situationen handeln. Das ist wie beim Film, wenn man ihn schon kennt, ist es langweilig ihn zu gucken.
Tränenkindalso hier mal die ansicht einer sagen wir mal... einer spirituell lebenden person:

es gibt eine göttliche macht die uns lenkt, was aber nicht bedeutet dass sie alles lenkt. das eigentliche ziel ist die entwicklung jeder seele, über mehrere leben, bis hin zur vollkommenheit.
in einem leben muss man immer was bestimmtes lernen. und um das zu lernen kann man verschiedene wege einschlagen.
was also nicht bedeutet, dass schon von vorne herein das schicksal eines menschen besiegelt ist... man kann schon selbst bestimmen wie man die gestelletn aufgaben am besten löst.

das ist jedenfalls mal meine meinung... empfehle hier das buch von Claire Avalon "Die Gründung der weißen Bruderschaft"
für die leute die sich mal ein anderes bild von der entstehung der welt und dem sinn des seins machen will

@->->-----
snapman*würg* *kotz*

erkennt die welt und ihr erkennt "gott"
decay73[QUOTE][i]Original geschrieben von snapman [/i]
[B]Hier, ich hab einen Vortrag vom Hirnforscher G. Roth, der sich mal damit auseinandergesetzt hat, wieso selbst gute und vernünftige einsichten bei den Menschen so wenig fruchten:

[url]http://pweb.de.uu.net/pr-marzluf.hb/rothvor.html[/url] [/B][/QUOTE]

Hi Snapman,

hier eine neue Untersuchung, daß man selbst jenseites der 30er durchaus noch in grundlegenden Dingen ändern kann. Also nur nicht die Hoffnung aufgeben :)

[URL=http://www.wissenschaft.de/wissen/news/212477]>link<[/URL]

~decay~
snapmanja, aber die ändert sich nicht einfach so, und auch mit vermitteln von einsicht ist es schwer...
ich habs oft genug versucht glaub mir!
SorrowOfDarkness@snapman
wieso hast du so einen hass auf gläubige menschen? Ich meine nicht nur christen damit, sondern auch Moslems, Juden, etc. Einfach Menschen, die für sich einen Glauben gefunden haben, der nicht "logisch" erklärbar ist....?
snapmanich habn hass auf diese leute weil sie es nich bei sich belassen, missionoeren, und vor allem ihre gesetze als objektiv betrachten und auf den staat übertragen wollen/haben

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