| SickSadWorld | Glaubt ihr, dass der Mensch von Natur aus schlecht und egoistisch ist? Oder mehr wie Rousseau glabut, dass er es durch die Gesellschaft wird? |
| Namayah | Beides. Der Mensch wird zu einem sehr großen Teil durch seine Umgebung geprägt und geformt. Und durch diese Einflüsse entwickelt er dann irgendwann seine eigenen Wertvorstellungen und sein Bild von dem, was richtig ist und was nicht. Und das halte ich auch für den besten Weg, obwohl wir deswegen auch nicht mit jedem klarkommen und auf Leute treffen, die bestimmte Dinge einfach völlig anders sehen als wir. Aber damit leben wir. Das formt uns. |
| mjb | der mensch ist immer das, was andere menschen aus ihn machen. was ihm von anderen zugefügt wurde, versucht er reflektionsartig wiederzugeben. [I]nicht der mörder ist schuld, sondern die, die einen mörder aus ihn gemacht haben!!!![/I] |
| salzperle | mit dem folgenden text wollte ich eigentlich selbst ein thema erstellen, aber er passt ziemlich genau als bespiel für dieses thema. guten abend, denkt ihr, es gibt menschen, die von grund auf schlecht sind, oder denen das "schlecht-sein" anerzogen wurde? diese frage beschäftigt mich schon seit längerem, aber sie war nie so direkt. meine mutterhat heut den gedanken in mir erweckt, indem sie mir eröffnet hat, dass sie in der erziehung versagt hätte, d.h. ich sei unhöflich, hätte keinerlei klasse, wäre verlogen und intrigant, undankbar, eines wahren gefühls der zuneigung nicht fähig; es wäre besser gewesen, wenn sie sich damals nicht für ein kind entschlossen hätte; und sie will, dass ich ausziehe, entweder zu meinem vater oder auf meine eigenen kosten irgendwo lebe, nur sie nicht mehr weiter quäle. die quale sieht sie in den sorgen, die sie sich um mich macht und darin, dass sie zuschauen muss, wie ich jede verantwortung ablehne. alle diese vorwürfe sind schon schlimm genug. was mich an den rand der verzweiflung bringt: die meisten von ihnen sind berechtigt. ich ertappe mich selbst dabei, wie ich bekannte nicht grüße, nur weil ich mit ihnen selten spreche. ich belüge tatsächlich sehr viele leute, meine freundinnen zwar nicht, aber meine eltern und meinen freund. intrigant... ich weiß nicht, wahrscheinlich schon. über undankbarkeit habe ich mich neulich mit einer freundin unterhalten, wir sind beide zu dem schluss gekommen, dass man uns mit nichts mehr begeistern kann, und dankbar sind wir eben auch nicht. das einzige, das ich wirklich verneinen kann (ohne zu lügen), ist, dass ich zu keiner zuneigung fähig bin. es gibt menschen, die ich von ganzem herzen liebe, das sind eben meine eltern, mein freund und meine besten freundinnen. ich würde auf der stelle ins feuer springen, wenn sie es verlangten. das paradoxe: ich sehe meine fehler und bereue sie und fühle mich schlecht, wenn ich einen von ihnen begehe. und dennoch kann ich nicht damit aufhören. ich versteh mich selbst nicht. bitte denkt jetzt nicht, dass ich eine entschuldigung für mein verhalten suche (nach dem motto:"tut mir leid, ich muss so sein, ich bin von natur aus schlecht"). mich interessiert, ob ihr vielleicht eine idee habt, wie ich mich bessern kann, ohne dabei jemanden zu verletzen. . salzperle |
| Selian | Also ich denke nicht, das in der Natur etwas aus sich herraus schlecht oder böse ist. Diese Einteilung ob jemand gut oder schlecht ist, wird erst durch Mitmenschen und auch durch uns selber bestimmt. Es gibt halt bestehende Normen, nach denen im allgemeinen beurteilt wird ob jemand gut oder schlecht ist. So gilt lügen oder jemanden verprügeln erstmal als schlecht oder böse. Aber da kann es schon vorkommen das diese Normen aufgrund von vorhandenen Umständen ausser Kraft gesetzt werden. So zum Beispiel wenn man lügt um jemanden zu schützen, oder angegriffen wird und sich wehrt. In der Natur nutzt für gewöhnlich jedes Lebewesen seine Eigenschaften und Fähigkeiten soweit es geht zu seinem Vorteil, ohne das man einem Tier Egoismus oder Böshaftigkeit unterstellen würde. Auf dieser Basis würde ich begriffe wie Egoistisch oder Schlecht ohnehin als wenig Aussagekräftig bezeichnen. Da ich Rousseau nicht gelesen habe, weiß ich nicht wie er das meint, wenn er sagt, der Mensch würde durch die Gesellschaft schlecht. Ich sehe da 2 mögliche Interpretationsmöglichkeiten... Wenn er damit meint, der Mensch würde tatsächlich schlecht werden durch die Gesellschaft, also so wie der Satz ja im ersten Moment wirkt würde ich dem wiedersprechen. Wenn er aber meint das die eigentlich neutrale Handlungsweise des Menschen durch die Gesellschaft als schlecht bezeichnet wird, so würde sich das mit meiner Vorstellung decken. |
| Kambika | [B]der mensch ist immer das, was andere menschen aus ihn machen. was ihm von anderen zugefügt wurde, versucht er reflektionsartig wiederzugeben. [/B] [B]nicht der mörder ist schuld, sondern die, die einen mörder aus ihn gemacht haben!!!![/B] Also ich denke das ganze hat schon auch was mit Verantwortungsbewusstsein zu tun. Man kann doch andere Menschen nicht dafuer verantwortlich machen, wenn man selber Mist baut. Natuerlich wird jeder Mensch von seinem Umfeld gepraegt, aber sobald man Charakter annimmt muss man doch fuer sich selbst entscheiden, was richtig und was schlecht ist. Ist das selbe bei Eltern. Ich bin der Ueberzeugung jedes Kind ist das Produkt seiner Eltern. Aber trotzdem kommt irgendwann der Zeitpunkt an dem man Charakter annimmt (oder jedenfalls sollte) und von dem Moment an bist Du fuer Dein Tun und Lassen selbst verantwortlich und kannst in dem Beispiel Deine Eltern nicht dafuer schuldig machen, dass es Dir schlecht geht oder Dein Leben nicht auf die Reihe kriegst. Das selbe mit Moerder. Wenn Du jemanden toetest ist es Deine eigene Schuld, Du toetest, Dich trifft die Schuld und nur Du alleine wirst bestraft. Und was ausserhalb passiert ist, ob Dich jemand angestiftet, provoziert oder schlecht behandelt hat, war Dein eigenes Versagen, dass Du die Situation nicht verkraftet hast. |
| Mahsheed | [QUOTE][i]Original geschrieben von mjb [/i] [B]der mensch ist immer das, was andere menschen aus ihm machen. was ihm von anderen zugefügt wurde, versucht er reflektionsartig wiederzugeben. [/B][/QUOTE] Oh, zum Teil bestimmt ... Aber noch gehe ich davon aus, dass es so etwas wie den eigenen [U]Willen[/U] gibt. Sonst wären wir nichts andreres als von unserem Umwelt geformte und verformt werdende Substanz. Menschen lernen nicht nur dadurch, dass sie nachahmen, was ihnen vorgemacht wurde ... Auch, ganz bestimmt auch! Nur, gibt es genug Menschen, die die [U]Einsicht[/U] besitzen, dass das, was ihnen zugefügt wurde, schlechtes war ... Und dass sie anders, besser und gerechter sein wollen. Dass sie den Willen besitzen, nicht an anderen Unschuldigen die Verbrechen zu begehen, die sie zuvor an sich oder anderen betrachtet haben. Fazit: Ich denke, dass Mensch schlecht ist und bleibt, wenn er sich nicht bemüht, Herr seiner selbst zu werden. Wenn er nicht gewillt ist, besser zu werden als er ist. Und ja, ich glaube, dass Menschen auf der ganzen Welt bezüglich elementarer Verhaltensweisen gleiche Vorstellungen von gut und böse haben. Gut und Böse sind Konstrukte. Aber nur, weil es Konstrukte sind, heißt das nicht, dass sie keine Bedeutung hätten. Der Mensch lebt in einer Welt voller Konstrukte. |
| Memnoch | Grüsse ... Das Wort "schlecht" wird in den meisten Fällen viel zu leichtfertig gebraucht ohne sich darüber Gedanken zu machen was eigentlich "gut" und "schlecht" ist. Hier verstrickt sich der Mensch in Begriffen, die er und die Gesellschaft geschaffen haben. Aber wenn man den Mensch als Wesen beschreiben will dann kann man das nicht mit Umschreibungen tun, die er erfunden hat. Ist ein Mord schlecht? Für das Opfer sicherlich und auch für all die Menschen, die dadurch den Glauben an ihre Sicherheit verlieren, aber ist es für den Mörder schlecht? Wohl kaum. Er zieht einen Nutzer, welcher Art auch immer, aus seiner Tat und wird den Mord deshalb nicht als schlecht definieren. Und jeder Mensch hat die Anlagen dazu einen Mord zu begehen, wie mit diesen Anlangen umgegangen wird ist die Sache der Gesellschaft. Wenn man also einen Mord als schlecht definiert dann hat jeder Mensch die Anlage dazu schlecht zu sein ... ich glaube nicht daß man mit dieser "Gut-Böse" Theorie weiterkommt, denn das ist nur eine Beschreibung von "Gut für die Gesellschaft" und "Schlecht für die Gesellschaft" und Gesellschaft bedeutet in diesem Fall den Grossteil der Menschen, die in einem organisierten System zusammenleben. Ich denke von Natur aus ist der Mensch werder gut noch schlecht weil es diese Begriffe in der Urform des Seins nicht gibt ... so weiss auch ein Säugling nicht automatisch was "gut" und "schlecht" ist sondern wird danach handeln was zweckmässig für ihn ist bie die Prägung einsetzt und er von der Gesellschaft lernt "was gut für ihn ist" ... |
| Lord-Paradoxx | Der Mensch = schlecht ?? Warum ? Weil man versucht seine Vorteile aus allen Angelegenheiten zu ziehen ? Ich glaube jeder ist sich der nächste. Ich glaube der Mensch ist noch zu sehr Tier. L.P. |
| Spiegelmaske | Alle Wesen sind von Natur aus egoistisch. Die Natur brütet sie so aus. Was sich selbst erhält, besteht. Doch ein Wesen muss nicht nur ein Gehirn besitzen. Was in egoistisch "ego" ist, kann sehr weit reichen. Wenn es will. Wenn [i]wir[/i] ein Teil von [i]mir[/i] sind, will das ich für uns das Beste. Schlecht scheinen uns oft die zu sein, denen wir nicht Teil sind. |
| Wanderer | Alle und keiner ist schlecht! Für den außenstehenden ist grundsätzlich der schlecht, der in seinem Territorium versucht zu jagen. Allerdings findet man sich selbst nie schlecht! Es ist der Neid, der uns vorrantreibt, ohnen Neid, Egoismus und Raffgier säße der Mensch noch heute in seiner Höhle und würde sich Freuen, das er was zu essen hat! |
| Memnoch | [QUOTE][i]Original geschrieben von Wanderer [/i] [B]Es ist der Neid, der uns vorrantreibt, ohnen Neid, Egoismus und Raffgier säße der Mensch noch heute in seiner Höhle und würde sich Freuen, das er was zu essen hat! [/B][/QUOTE] Wäre vielleicht auch besser so ... |
| decay73 | Ob der Mensch von Natur aus schlecht oder egoistisch ist, lässt sich wohl nur sehr schwer beantworten. Grundsätzlich hat der Mensch aufgrund seiner Intelligenz die Fähigkeit, über sich selbst zu reflektieren und sein Handeln selbst zu beurteilen. Dies ist es, was ihn von den (meisten?) Tieren unterscheidet. Aber diese Fähigkeit muss natürlich gelernt werden. Von daher ist ein gesellschaftlicher Einfluss nicht von der Hand zu weisen. Aber wenn er dies gelernt hat, ist er in der Lage gesellschaftliche Normen zu hinterfragen. Von daher ist eine ausschliessliche Beeinflussung seines Handelns durch die Gesellschaft auch zu kurz gegriffen. Ich denke, dass man für unsere heutige Gesellschaft sagen kann, dass JEDER (ausgenommen vielleicht psychisch kranke Menschen) in der Lage ist, über sich selbst zu reflektieren und sein Handeln zu beurteilen. Jeder ist in der Lage so zu handeln, dass nicht nur er selbst, sondern die Gesamtheit, und somit auf längere Sicht auch wieder er selbst, davon profitiert. Dass dies viele trotzdem nicht machen liegt weder an der Gesellschaft, noch an mangelnder Intelligenz, sondern, wie ich denke, an mangelndem Interesse bzw. an "Denkfaulheit". Zu sagen, der Mensch sei nichts anderes als ein Tier, und somit schlicht "triebgesteuert", ist in meinen Augen ein Ergebnis dieser "Faulheit". Es bedarf natürlich einiger Anstrengung und es ist ein ständiger Lernprozess, über sich selbst nachzudenken, seine Triebhaftigkeit zu erkennen und zu lernen, sie sinnvoll einzsetzen und sich nicht nur "gehen zu lassen". Also: der Mensch hat es in der Hand. Er könnte, wenn er nur will... ~decay~ |
| MyDyingDream | Meiner Meinung nach ist die Menschliche Rasse schlecht, soweit man "Gut" und "Schlecht" überhaupt ohne Wertmassstäbe bewerten kann. Der Organismus der uns am Ähnlichsten ist, dass ist der Virus: Umwelt Ausbeuten und weiterziehen! Und so mag das "einzelne Böse" durchaus anerzogen sein, allgemein zieht sich ein gewissen Verhalten aber durch Gesellschaftsschichten und Zeitepochen, so dass man diese Gemeinsamkeit nicht mehr finden kann. Völlig verschiedene Erziehung, gleiches Verhalten. Das Verhalten ist angeboren, nur das Muster desselbigen ist anerzogen, das ist meine Meinung. |
| Paradoxon | Zunächst einmal existieren "Gut" und "Böse" nur durch und mit dem Menschen. Gäbe es dieses Wesen Mensch nicht, oder zumindest das was wir darunter verstehen, so gäbe es auch "Gut" und "Böse" nicht. Doch woher kommt diese Wertung? Kommt sie aus der Gesellschaft die uns diktiert was gut und was schlecht ist oder kommt sie aus uns selber? Das Problem liegt oft darin, daß sich die MEnschen nuneinmal oft nicht einig sind ob dieses oder jenes gut oder böse ist. Wenn sie sich immer einig wären, wäre es wohl kein Problem. Sicherlich hat die sogenannte GEsellschaft einen Einfluß auf unser Denken. Doch Denken tun wir immernoch selber. Auch wenn das manchen recht schwer zu fallen scheint.... Dennoch. Wir als Individuen müssen uns für ein für oder wider entscheiden. In den meisten Fällen wählt der Mensch wohl den Weg des geringsten Widerstandes und folgt der GEsellschaft. Doch hier und da gibt auch noch Rebellen die ihre eigenen Vorstellungen haben und leben wollen. Hier wird es eigentlich erst wirklich interessant. Diese offenbaren einen tieferen Blick in die Materie, nicht Einheitsbrei den man schon kennt. Ist Gut und Böse nun eine reine Betrachtungsweise? Kann ein und dieselbe Sache gut und böse sein? Wie am Anfang gesagt ist eine Sache weder gut noch böse. Durch den Menschen werden die Sachen gut oder böse. Doch durch den Menschen werden sie auch wiederum gut und böse. Sie heben sich gegenseitig auf indem sie sich vereinen. Hilft uns das nun weiter? Solange wir Menschen sind nicht. Solange wir MEnschen sind handeln und denken wir als solche und folglich denken und handeln wir damit auch in den Kategorien von gut und böse. Ob eine Einsicht in die wahre Seinsweise der Dinge unser handeln und denken verändert? Belassen wir es erstmal dabei. |
| decay73 | [QUOTE]Meiner Meinung nach ist die Menschliche Rasse schlecht[/QUOTE] Dass die menschliche Rasse an sich schlecht ist, scheint mir dann doch etwas zu kurz gegriffen und zu allgemein. Zustimmen würde ich der Aussage, dass es Menschen gibt, die "schlecht" sind, und dass es Lebensweisen gibt, die nicht gut für die Umwelt und die Mitmenschen sind. Aber es gibt halt auch genügend Mesnchen die zeigen, dass es eben nicht so sein muss, die in friedlicher Koexistenz mir ihrer Umgebung leben, und die mir der Natur nicht zerstörerisch umgehen. Es ist also eine Frage der jeweiligen gesellschaftlichen Realität, wie das (Zusammen-)Leben gestaltet wird. Ich kann mich da nur wiederholen: Jeder einzelne hat die [I]Fähigkeit[/I] und auch die [I]Verantwortung[/I] dafür, was der Mensch aus diesem Planeten macht... ~decay~ |
| Aske | der mensch ist ein tier , und das einzige das ihn "unterscheidet" ist seine fähigkeit zu denken (die die meisten menschen nicht einsetzten) was dazu führt, das der mensch schlimmer als dei meisten tiere sich verhält ob der mensch von natur aus böse ist , das würde ich nicht scgan aber der mensch ist ein egoist alles was er tut alles was er denkt ist mehr oder weniger auf sich bezogen natürlich kann der mensch auch für andere was empfinden aber nicht in dem maße indem er für sich selbst empfindet außerdem ist der mensch durch seine umwelt sehr beinflussbar ....................................... Grüsse |
| snapman | [QUOTE][i]Original geschrieben von Mahsheed [/i] [B] Aber noch gehe ich davon aus, dass es so etwas wie den eigenen [U]Willen[/U] gibt. [/B][/QUOTE] glaubst aber auch nur du.,.. |
| Asmodyrian | Hmm, der Titel erinnert mich ganz spontan an "Peolple=Shit" von Slipknot... Ich denke das was aus einem Menschen wird hängt 1. von den Genen (denn deren Einfluss ist nach wie vor nicht ausreichend bekannt, so das man hier nicht sicher gehen kann) 2. von der Erziehung und 3. vom weiteren sozialen Umfeld ab. Die Gene legen die Basis fest, die Erziehnung richtet und formt, das weitere Umfeld prüft und beeinflusst das vorhergehende.... , leider weiß ich nicht wie ich mit dem Fakt des des menschlichen Gesamtverhaltens (denn das ist DEFINITIV schlecht) umgehen soll.. |
| Fehler | Holza, ich wurede sagen, der mensch ist nicht böse von geburt an. es gehört einfach zu jedem leben, das jede rasse versucht sich zu vermehren auch wenn es auf kosten anderer geht. es liegt halt in der natur der sache zu expandieren. wenn man jetzt z.B die abholzung der edelhölzer in den regenwäldern anschaut. ich kann es den armen arbeitern nicht verübeln das sie den job anehmen und abholzen was das zeug hält. ich meine diese leute wollen ja schlieslich überleben. dann gibt es aber noch die leute die sich dann produkte aus diesem illegalen kahlschlag ins wohnzimmer stellen & denen es piep ist ob dafür ein stück wald draufging. diese leute würde ich dann als böse bezeichnen. ich denke mal das problem mit uns menschen ist das wir einfach zu "gut" designt sind. wir haben immerwieder unsere fähigkeiten gesteiger, diese welt zu überleben ohne das unser verantwortungsbewustsein gegenüber dem rest der welt (in gleichem maße) mitgewachsen wäre. aber wenn der mensch von anfang an mitfühlend & sensibel gewesen wäre, würden warscheinlich andere rassen urmensch gebeine ausbudeln & rätseln warum der mensch schon so früh wieder ausgestorben ist :D also ich wurede mal sagen egoistisch ja, böse nein. für böse halte ich jemanden, der nicht aus der not herraus anderen leid (in welcher form auch immer) zufügt, um davon zu profitieren, oder sich daran zu erfreuen. (bdsm mal ausgenommen jetzt *hüstl*) ich glaube aber auch das viele böse menschen, von ihrer umwelt zu dem geformt wurden was sie jetzt sind. wobei es mir schwer fällt den eigenen willen zu übersehen. es gibt schlieslich sehr viele menschen die immer nur den dreck bekommen haben und troztdem voller liebe und ohne arg sind... Lang lebe der himmlische Tron Fehler |
| DyingAngel84 | lassen wir das schlecht erstmal weg und sagen wir etwas zu egoistisch. das ist der mensch, denke ich, auf jeden fall... das war er schon früher, zu den urzeiten.. ohne egoismus, also das alleinige ichdenken, wäre man damals nicht weit gekommen um zu überleben. und so ist es heute doch auch. wenn ich nie an mich denken würde, sondern immer nur anderen einen gefallen tun würde.. auf andere hören würde.. dann wäre ich nichts wert. ich baue mir meine welt selbst auf und zwar nur deshalb, weil ich auch egoistisch bin. natürlich nicht im übertriebenem sinne aber doch schon ein wenig. und schlecht? sehen wir uns doch mal um... ist das etwa eine schöne welt in der wir leben? wo sich ein jeder liebt, niemand was verwerfliches tut und keiner schlecht ist? niemals... die menschen sind so schlecht, dass sie ihre eigene welt zerstören, sich selber umbringen und es einfach nicht schaffen, in frieden zu leben! nun ja, oder kann man das doch eher statt schlecht als einfach dumm bezeichnen??? innigst Dy |
| EdEnS-fAlL | Meiner Meinung nach wird alles animalische(sei es mensch, afffe, löwe) von seiner Umgebung geprägt. Das geht selbstverständlich nur bis zu den grundinstinkten. wenn ein mensch ohne irgendwelche "gesellschaft" aufwächst, kennt er kein gut oder böse. Er handelt dann nach seinen instinkten. bestes beispiel: kaspar hauser. [url]http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&threadid=12850&highlight=kaspar[/url] die seele des menschen wird durch seine umwelt geprägt, denn sie ist das, was ihn ausmacht. Ohne irgendeine art von rückmeldung (sei es von einem menschen oder von dem balken der sich unter einem biegt und damit klarmacht, dass man nicht schwerelos ist)kann einmem nicht klar sein, was man ist. außerdem definiert man sich ja auch durch andere. wenn einem menschen nun leid angetan wird, prägt es sein verhalten für immer. (sei das leid nun gerechtfertigt oder nicht, lassen wir mal aussen vor) Er handelt nun anders, da ihm klargemacht wurde, dass seine vorherige art "falsch war". selbstverständlich gilt dies nur für die zeit in der man noch am ehesten angreifbar und vielén prägenden einflüssen ausgesetzt ist. (kindheit) aber auch, wenn versucht wird, den willen eines menschen zu brechen, provoziert (und prägt) dies eine bestimmte handlung, nähmlich, dass irgendwann einmal gewalt( egal in welcher form) als ausweg gesehen wird, das einem ja schoneinmal klargemacht wurde, was sich damit alles bewerkstelligen lässt. durch diese gewalt findet quasi eine werteverfälschung statt. ich hoffe, dass war zu verstehen... |
| LaChatte | Ich glaube nicht, dass ein Mensch nur schlecht oder nur gut ist, sondern dass wir uns in diesem Spannungsfeld zwischen gut und schlecht bewegen, der eine mehr auf der einen Seite, der andere auf der anderen Seite... Und sogar Hitler hat seinen Hund geliebt, und wenn man den Hund gefragt hätte, wäre Hitler sicher "gut" gewesen. Auch wenn die Juden natürlich, verständlicherweise anderer Meinung waren und sind. Ich denke, dass diese Spannung einfach zur Bedingung des Menschseins gehört, und dass jeder die Verantwortung hat, sich in der entsprechenden Ecke selbst zu platzieren. Und dass das ganze Thema auf einer höheren Ebene überwunden wird, und es dann gar kein "Gut" und "schlecht" mehr gibt, sondern nur noch Einheit. |
| Psycho | Ich bin auch der Meinung das der Mensch weder "gut" noch "schlecht" ist. Wir sind einfach nur ein Lebewesen wie alle anderen auch. Sprich: Durch sein Verhalten versucht jeder (grob gesagt) sein eigenes Überleben zu sichern und sich in der Rangordnung so gut wie möglichst zu behaupten. Dieses wurde uns nunmal von der Evolution gegeben und wir werden es wohl nie ablegen können (warum auch?). Kurz gesagt wir verhalten uns wie alle anderen Lebewesen (welche wir als Tiere bezeichnen). |
| Menedemos | Wie immer in solchen Fällen muß ich hier eine meines Erachtens zu kollektivistische Weltsicht kritisieren. Menschen sind unterschiedlich. Sehr unterschiedlich. (Ich weiß, in der lutherisch-protestantischen Ideologie, die sich mittlerweile zur deutschen Mentalität säkularisiert hat, sind alle Menschen gleichermaßen Sünder - aber dafür lehne ich sie auch ab). Ich meine, jeder Mensch, hat die Möglichkeit, sich so oder so zu verhalten. Der einzelne muß z.B. nicht die Umwelt schädigen. Sondern er hat die Freiheit, sich für dieses oder für jenes zu entscheiden. Deshalb entlasse ich auch niemandem aus der Verantwortung. Jeder ist Herr seines eigenen Tuns, und keiner soll seine Verfehlungen damit entschuldigen, daß er ja "nur" ein "Mensch" sei... |
| Jaddy | [QUOTE]Glaubt ihr, dass der Mensch von Natur aus schlecht und egoistisch ist? Oder mehr wie Rousseau glaubt, dass er es durch die Gesellschaft wird?[/QUOTE] die gesellschaft formt 90% der menschen zum "Normtier" die gesellschaft ist und bleibt der größte gott für diese 90% Diesen Gott kann man nicht töten, leider... zum schlecht: jeder mensch hat gute + schlecht eigenschaften, es kommt nur darauf an wie er sie auslebt! |
| White_Fang | Der Mensch ist von Natur aus Mensch. |
| Seelenschatten | Der mensch ist ein gesteuertes Wesen, das nicht schlecht ist, sich dessen aber nicht bewusst ist. Menschen sind Wesen die ihre Fehler nicht einsehen, und niemand, absolut niemand, kann behaupten das ein Mensch nur durch dir Gesellschaft schlecht wird. Die Nacht legt die Schleier über das Licht... |