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  Forum: Platz der Philosophen
    Thema: Meine Gedankenwelt
WinterWolfIch denke, dass dieses Ding im Gedichteforum nichts zu suchen hat, ich denke, es ist einfach ein großes philosophisches Werk, das beständig erweitert wird.



[u]Meine Gedankenwelt: Persönliche Weisheiten und Stellungnahmen
© 2003 Winter Wolf[/u]

Jeder sei seines Glückes Schmied sagte jemand einst. Doch vergaß jener das Schicksal, dessen Opfer nur zu oft unschuldig sind und nicht einmal frei über deren eigenes Leben verfügen können.

Glücklich sind die geistig Armen, welche nicht über die Welt nachdenken, sondern naiv durch das Leben schreiten. Blind für Leid, doch leben sie glücklich. Demnach gibt es für nachdenkliche Menschen nur zwei Wege: Entweder sie zerbrechen am Leid, oder sie verbannen aus den Gedanken.
Obwohl, es gibt wohl noch einen dritten Weg, der den schwierigsten aller Möglichkeiten darstellt: Es zu akzeptieren. Und das macht wohl auch das „Schwarz-Sein“ aus.

Nicht nur meine Augen weinen - nein, mein gesamter Körper weint rote Tränen. Ausdruck innerer Schmerzen. Selbige dringen an die Oberfläche oder sie werden das Herz und den Geist in die Abgründe des Wahnsinn stürzen.

Ich bin nicht pessimistisch, ich denke nur nach, was die Menschheit bisher in ihrer Geschichte erreicht hat und schließe daraus auf unsere Zukunft, die keine ist. Der Kreislauf des menschlichen Irrsinns wird sich nicht legen, solange wir (in der allgemeinen Definition) „menschlich“ sind.

Solange es Menschen gibt, wird es Kriege geben - ich betrachte das als unumstößliche Tatsache, denn solange der Egoismus herrscht, solange wird es Streit geben. Der einzige Unterschied zu einer „normalen“ Auseinandersetzung ist die Dimension.

Intelligenz ist nicht mit Wissen gleichzusetzen. Jemand mag viel wissen, aber ob er deswegen zu mehr Dingen fähig ist als teils abstrakte Theorien von sich zu geben, ohne darüber richtig nachgedacht zu haben, bleibt in vielen Fällen zweifelhaft oder zumindest offen. Er sieht diese Theorien als richtig an und hört somit schon auf zu denken. Intelligenz hängt natürlich auch mit Wissen zusammen, aber es ist auch die Gabe, sich selber konkrete Gedanken zu einer Thematik zu machen.

In der Einsamkeit frisst sich der Einsame selbst auf, in der Vielsamkeit fressen ihn die vielen - eine Weisheit, die auf Tatsachen beruht. In gewisser Hinsicht bevorzuge ich aber dennoch die Einsamkeit.
Ziel eines Individualisten wie unsereins sollte es sein, der medialen Scheinwelt zu entfliehen und aus dem System heraus entweder eine Untergesellschaft zu schaffen oder sich sogar gänzlich von der Struktur zu trennen und eine eigenständige Existenz aufzubauen, die außerhalb des aktuellen Systems, einem Kreislauf aus Geboren-Werden, Arbeiten und Sterben, funktioniert.
Letzteres dürfte in der heutigen Zeit kaum möglich sein, also muss man sich wohl eine Sub-Kultur erschaffen, die innerhalb der beständigen Struktur existieren kann und doch unabhängig bleibt.

Leid zu ignorieren lässt auf zwei Dinge schließen: Entweder dieser Mensch ist völlig von der Scheinwelt gefangen und ignoriert es demnach unterbewusst, oder er ist skrupellos, ja fast schon pervers, da er sich an dem Leid ergötzt.

Der Fanatismus ist die einzige Willensstärke, zu der auch die Schwachen gebracht werden können - leider nur zu wahr. Doch geschieht dies in erster Linie aufgrund der Bereitschaft der Leute, sich manipulieren zu lassen. Es benötigt nicht mehr viel Talent, die Menschen zu Untaten anzustiften, man muss lediglich über den richtigen, nennen wir es mal „Kanal“, in ihre Gedanken eindringen. Dann hat man freie Hand, was man mit diesen Menschen anstellt.
Dinge, die im Dritten Reich passierten werden vielleicht nicht so einzigartig bleiben, wie es wünschenswert wäre. Gewiss, auf dem selben Wege wird es nicht mehr geschehen, aber über andere Mittel und Wege werden sich wieder viele Menschen manipulieren lassen. Die größte Schwierigkeit hierbei ist lediglich, über welchen „Kanal“ man heutzutage in die Gedankenwelt des modernen Menschen eindringen muss, um ihn zu manipulieren.
Dazu ein konkretes Beispiel: Mag sein, dass politisch links gerichtete Menschen nicht solchen Wegen folgen würden, wie sie zur Zeit Hitlers eingeschlagen wurden, doch lassen sie sich dafür zu anderen Untaten hinreißen, die ebenfalls eskalieren können. Das beständige Bestreben, gegen das aktuelle System mit Gewalt, bewusster Provokation und Widerstand (seien diese Faktoren aktiv oder passiv - das ist irrelevant) zu protestieren, führt nur zu weiterem Streit mit der Staatsobrigkeit. Gewiss werden von letzterer viele unverzeihliche Fehler gemacht, aber dafür ist es nun mal eine rein menschliche Institution und in erster Linie ein Staatssystem, das nun mal am besten von allen bisherigen Entwürfen funktioniert. Idealismus ist zwar lobenswert, aber damit lässt sich nicht viel erreichen, wenn man selbigen mit allen Mitteln umsetzen will. Paradebeispiel ist hierbei der Kommunismus - eine völlig idealistische Idee, die in der Praxis am Menschen selbst zum Scheitern verurteilt ist.
Man kann ein Ideal als Maximalwert nehmen, und versuchen, sich diesem Maximum anzunähern, aber mehr auch nicht. Doch neigt der Mensch von Natur aus dazu, die beste Idee mit seiner Brutalität und seinem Egoismus zunichte zu machen. Daher ist die beste Ideologie zu nichts nutze (so traurig das auch sein mag), wenn der Mensch nicht einen gewissen Level des Reifeprozesses erreicht hat.

Nicht wer zuerst zur Waffe greift ist der Anstifter, sondern wer dazu nötigt - eine empfindliche Phrase, die leicht uminterpretiert werden kann. Es ist die Frage, wann ein Eingreifen nötig ist oder nicht. Dieser Satz schließt keinesfalls moralische Gesetzmäßigkeiten aus, wie es jedoch von vielen neu interpretiert würde.
Das ist die Kunst der Politik: Das Neu-Interpretieren von festen, alten Werten und die Überzeugung des Volkes von dieser Interpretation oder gar Definition.
Ähnliches gilt auch bei Geschäftsleuten: Wenn man einen Vertrag nicht brechen kann, muss man diesen interpretieren.

Die moderne Gesellschaft hat nur in einer Hinsicht so etwas wie Perfektion erreicht: Im Verdrängen von (unangenehmen) Tatsachen. Daher reagieren viele mit Intoleranz und Ignoranz, da dies wohl die zwei einfachsten und zugleich effektivsten Mittel sind, Unannehmlichkeiten aus dem Weg zu gehen.

Echter Individualismus setzt voraus, das man auch schmerzliche Erfahrungen in Kauf nimmt. Wer sich nicht in den Fesseln der Gesellschaft bewegt sondern sich anpasst, der spürt diese Fesseln auch nicht. Der Individualist nach unserer Vorstellung jedoch bewegt sich heftig in seinen Fesseln. Er kann sie sprengen, aber er wird auf jeden Fall Verletzungen davontragen und sich an den Fesseln wund reiben.

Freiheit durch Einschränkungen aufrechtzuerhalten ist nur bedingt paradox. Wenn man Einschränkungen erlässt, um gegen jegliche Gewalt vorzugehen, die noch mehr Verletzungen der Freiheit einzelner Menschen zu verhindern ersuchen, so sind dies sinnvolle Einschränkungen.
Die Frage ist hierbei auch die Definition von „Freiheit“. Im Gegenzug zu ersterer Aussage (als Kritikpunkt: Freiheit durch Einschränkungen aufrechtzuerhalten sei paradox) ist es ein mindestens ebenso paradoxer Gedanke, durch das Akzeptieren von Gewaltdelikten die Freiheit aufrechtzuerhalten. Freiheit für alle wird es nicht geben, da wir uns gegenseitig einschränken, allein durch unsere bloße Existenz.

Freunde sind Menschen, welche die Melodie deines Herzens hören und sie dir vorsingen, wenn du sie vergessen hast. Doch manchmal sind wir taub oder erkennen unsere eigene Melodie einfach nicht mehr, da wir uns von unserer eigenen Person entfremdet haben.
WinterWolfGeistig Schwache flüchten sich nur zu gerne in Ideologien, die ihr mangelndes Selbstbewusstsein aufbauen und sie nicht selten an den Rand zum Größenwahn und zur völligen Selbstüberschätzung bringen beziehungsweise zwingen. Sie verlieren in manchen Punkten den Überblick über die Realität - ihre tatsächlichen Fähigkeiten und Kenntnisse sind weit geringer, als sie glauben; sie dichten sich Wissen an, das entweder keines ist oder absolut keinem Zwecke dient, nicht einmal der eigenen Befriedigung des Wissensdurstes.
Dies in Kombination mit Ignoranz und Intoleranz ist eine Mischung aus dem Gedanken heraus etwas besseres zu sein als andere und einer unterschwelligen Naivität. Solche Leute sind offensichtlich plump, ungehobelt und voreingenommen, das heißt, sie neigen gerne zu ungerechtfertigten Vorurteilen. Ferner vermuten sie hinter ihrer eigenen Fassade mehr Talente als tatsächlich vorhanden sind. Oder sie versuchen auf primitive Weise von ihrer Scheinüberlegenheit zu überzeugen, indem sie beispielsweise ihre körperliche Stärke präsentieren wie ein gewöhnliches Tier. Durch solche oder ähnlich nichtige Werte jemanden von seiner scheinbaren Überlegenheit zu überzeugen zu versuchen deutet darauf hin, dass diese Person ein geringes Selbstbewusstsein und vor allem Selbstkenntnis hat, geschweige denn, das derartiges Volk zu Narreteien unterschiedlichster Art neigt.
Ein gutes Beispiel hierfür liefern uns Neu-Heiden:
Sogenannte „Wicca“, also Anhänger der Hexerei im weitesten Sinne, sind ihrer grundliegenden Ideologie der Ansicht, sie wüssten mehr als andere, da sie sich mit Magie beschäftigen und selbige auch praktizieren. „Wicca“ leitet sich aus dem sächsischen Wort „wicce“ (sprich: „witchy“ nach der englischen Sprechweise) ab, was man als „weise“ übersetzt. Aus diesen Worten leitet sich auch das vor allem im Englischen gebräuchliche Wort „Witchcraft“ ab, was man dann als „wise-craft“ oder einfacher „craft of the wise“ (= „Kraft der Weisen“) übersetzen kann. Diese Selbstbezeichnung deutet auf eine Überheblichkeit und Selbstüberschätzung hin, wie sie dem Menschen eben zueigen ist - ähnlich vermessen ist es ja vom modernen Menschen sich „homo sapiens sapiens“ zu nennen.
Ein anderes Exempel gäben uns die Anhänger der „Asatru“ (= nordischer Glauben). Das Wort ist, wie auch der Begriff „Wicca“, ein moderneres Wort, das sich aus „Asa“, also einer der Götterfamilien, den Asen, und aus dem Wort „tru“, gleichbedeutend mit dem englischen „being true“ oder „truth“, ergibt. Meist ist in die „Asentreue“, so die wörtliche Übersetzung des nordischen Originals (im übrigen auch weiblich, daher die Asatru), auch die Götterfamilie der Vanen mit inbegriffen. Nimmt man die Glaubensform der modernen Heiden, so mag man bei einer oberflächlichen Analyse nichts Anrüchiges feststellen, doch wenn man genau hinsieht, so sollten einem einige Punkte auffallen, die auf ein irrationales Ehrgefühl, Barbarenbrauchtum und Selbsterhebung abzielen. Ferner werden Körperkraft über Geisteskraft gestellt (auch wenn man das theoretisch uminterpretieren kann), Schwache als nicht lebenswert eingestuft (steht nicht wörtlich da, aber man kommt schnell zu dieser Annahme) und allgemein einige Charaktereigenschaften und (meiner Ansicht nach Pseudo-) Tugenden in den Vordergrund gestellt, denen eher zweifelhafte Inhalte zueigen sind. Alles in allem eine Glaubens-Richtung und Lebensweise, die für primitivere Gestalten mit Muskeln und geringen geistigen Stärken wie geschaffen ist - unter dem Mantel eines angeblich ehrenhaften Kriegswesens. Gerade letzterer Punkt ist der Grund, weshalb es mich nicht wirklich wundert, weshalb sich viele National-Sozialisten, ob alt oder jung, zum Heidentum hingezogen fühlen. Traurig, da die germanische Kultur an sich hochinteressant ist und durch derartige Personen einen negativen Beigeschmack erhält.
Ein hervorragendes Beispiel in Bezug auf die Geringschätzung anderer Menschen möchte ich hier noch anführen: Der allseits bekannte Varg Vikernes, der Euronymus mit über 40 Messerstichen tötete, sagte zu seiner Tat lediglich, dass Euronymus ein Stück Dreck gewesen sei, das weder Ehre noch Gnade noch sonst etwas verdient habe. Ein klares Statement - und Paradebeispiel, was der Irrsinns-Cocktail aus Neu-Heidentum, National-Sozialismus und Größenwahn bewirken kann.
Hierzu sind dann auch schon zahlreiche Parallelen zum Satanismus zu erkennen, der sich ebenfalls nur zu oft mit National-Sozialismus vermischt (ein recht aktuelles Beispiel ist das „Satanisten-Paar“, Manuela und Daniel Ruda, das im Juli 2001 einen Bekannten mir 66 Messerstichen und Hammerschlägen ermordete).

Der gewöhnliche Mensch ist recht oberflächlich, sieht selten hinter die Fassade eines Mitmenschen, insofern er keinen engeren Kontakt mit selbigem pflegt. Daher werden die tatsächlich „Schwarzen“ leider nur zu oft in direkte Verbindung mit den weltlichen Szenen (Metal und Gothic) gebracht, in welchen sich derartige Dinge abspielen. Jedoch pauschalisiere ich nicht, sondern möchte eine besondere Szene hervorheben: Die Black-Metal-Szene.
Dort entstand und wird nach wie vor Satanismus, National-Sozialismus und eine anrüchige Form des Heidentums (oben stehende Kritikpunkte sprechen sich nicht allgemein gegen Heidentum aus!) praktiziert. Gewiss betrifft das einen kleineren Kreis von Extremisten, die sich wohl vor allem in Norwegen finden, doch sind gewisse Ströme in der gesamten Szene nicht zu verleugnen, vor allem, da offensichtlich sogar Mitglieder der NS-Skinhead-Szene hier ihr Unwesen treiben.
Ich kritisiere hiermit nicht pauschal alle, die diese Musik hören, sondern stelle Tatsachen fest, für die es handfeste Beweise gibt. Man bedenke Mörder wie Varg Vikernes (Burzum; erstach Euronymus), Hendrik Möbus (Absurd; erdrosselte mit zwei Bandmitgliedern seinen Mitschüler Sandro Beyer) oder Bard „Faust“ Eithun (Emperor; erstach einen Homosexuellen) und allgemeine, etwas harmlosere Gewalttaten von Black-Metal-Fans, zum Beispiel Kirchenbrandstiftungen oder Angriffe auf Tourbusse anderer Bands (Paradise Lost hat etwas derartiges in Norwegen erlebt). Es ist nun mal unwiderlegbar, das dort ein großes Gewalt-Potential herrscht, so aber auch in nahe verwandten Genres dieser Musik. Hiermit war es nicht beabsichtigt, das Klischee vom bösen Satanisten-Metaler zu bekräftigen, aber über derartige Geschehnisse ist es mir nicht möglich, zu schweigen oder meine Meinung zu verbergen. Mag es paradox wirken, aber in seltenen Fällen höre auch ich Black Metal, insofern kann man bei mir nicht von einem Kritiker im herkömmlichen Sinne sprechen.

Der Gerechtigkeit und meinen Prinzipien halber werde ich auch Stellung zur linken Szene nehmen. Hier wimmelt es genauso von Extremisten, die sich zwar nicht unbedingt mit Satanismus oder dergleichen auseinandersetzen, aber in anderer Hinsicht nicht gerade gesellschaftsverträgliche Ansichten vertreten. Wie schon angesprochen sind sie extrem systemfeindlich und bringen entweder keine Vorschläge oder wenn, dann handelt es sich um nicht realisierbare Ideen. Beispiel hierfür ist das parallel zum Kommunismus anzuführende System der Kommunen-Gesellschaft. Jeder habe die gleichen Rechte, aber in diese Idee ist keinesfalls praktikabel, da es eine Gesetzmäßigkeit der Natur ist, dass sich eine Kraft durchsetzt und sich niemals eine so große Anzahl an Menschen einig sei kann, ohne, das dabei Minderheiten unterdrückt werden. Ferner werden sich immer Mitglieder dieser voneinander unabhängigen Kommunen an eine Spitzenposition stellen. Anfangs gelten sie „nur“ als Sprachrohre, aber sobald ein Mensch merkt, das er Macht über Menschen hat, gerät er in Versuchung, diese Leute seinem Willen zu unterwerfen, und macht er das auch lediglich auf geheime Weise. Man sieht an Fällen der Vergangenheit, dass das zwei Seiten haben kann: Ohne Führungskraft herrscht Anarchie und somit Chaos, oder es kann zu einer Unterdrückung durch eine einzelne Person mit ihrem persönlichen Kreis führen. Alles in allem: Die Idee ist zu idealistisch, unwirklich und noch nicht einmal völlig durchdacht. Viele gesellschaftliche Probleme würden sich nicht von alleine aufheben, wie viele Linke zu meinen scheinen.
In der linken Szene gibt es unter den primitiveren Gestalten genauso ein Rudel-Denken wie in der rechten Szene. Es ist ein ähnlicher Vergleich wie Faschismus und Kommunismus: Der Unterschied ist in einigen oberflächlichen Punkten, doch in der Praxis sieht beides gleich aus. Unter Hitler starben knapp 55 Millionen Menschen in einem internationalen Konflikt, Stalin kam immerhin auf 20 Millionen Opfer innerhalb seines Systems.
WinterWolfAllgemein interessant ist es zu beobachten, wie manche Linke in einen regelrechten Wahn verfallen und alles Mögliche mit Faschismus und Kapitalismus assoziieren, nur um an der aktuellen Staatsform Kritik zu üben. Gewiss ist es nicht das perfekte System, aber Demokratie an sich ist nun mal das beste, was wir bisher haben. Das der Kapitalismus einen solchen Einfluss gewonnen hat ist letzten Endes der Menschheit selbst zu verdanken. Sie hat sich, um eine Lebensgrundlage zu haben, vom Geld abhängig gemacht. Und da der Mensch zu Gier neigt, so gibt es immer welche, die sich bereichern wollen und einen weit höheren Lebensstandard pflegen als andere.

Ich bin der Ansicht, dass man einfach einen Weg an den Grenzen aller bisherigen realisierbaren und vernünftigen Ideologien und Ideen finden muss, um eine halbwegs funktionierende Gesellschaftsform zu schaffen. Dazu gehört aber auch der Sinn für Realität und ihre Probleme. Störfaktoren müssen beseitigt werden, aber dies muss in den Händen einer unabhängigen, völlig wertneutralen Institution liegen. Ferner müssen moralische Gesetze über den übrigen Gesetzen stehen - Gesetze des Lebens, nicht die der Menschen. Gesetze, die in einigen Religionen zu finden sind, zum Beispiel im Christentum. Das Problem stellt leider hier aber auch wieder die Machbarkeit mancher Vorschriften dar, aber einige Grundgesetze der Menschlichkeit sind leicht einzuhalten, wenn man negative Einflüsse von Seiten der Medien oder anderen derartigen Machtzentren vermindert oder gar völlig unterbindet.

Gehen wir genauer auf die Gesellschaft des Menschen ein und auf die Scheinwelt, die er sich aufgebaut hat.
Es ist doch irgendwo vermessen, dass das Leben vieler Millionen oder gar Milliarden Menschen von Tauschmitteln aus Papier und Metall abhängt. Niemand will mehr für die Allgemeinheit arbeiten, niemand will mehr nicht-materiellen Lohn, ein „Danke“ reicht in den seltensten Fällen. Gewiss kann man von Worten allein nicht leben, aber das Geld hat den durchschnittlichen Menschen raffgierig gemacht, manchmal mehr, als man selber denkt. Aber es ist schließlich Tatsache, dass jeder „auf sein Geld schauen“ muss. Der Austausch von Dienstleistungen und Waren scheint sich in den Augen der Menschen nicht mehr zu bewähren.
Weshalb?
Weil sich der Mensch selber von weltlichen Gütern im Geiste abhängig gemacht hat! Das Bestreben der Gesellschaft ist der Konkurrenzkampf um den Besitz weltlicher Güter, wie in der Natur auch eben der Konkurrenzkampf um das Überleben tobt.
Aber inwiefern hebt sich dann der Mensch von seiner Umwelt ab?
Eigentlich gar nicht, auch hier gelten letzten Endes die Gesetze der Natur, der Mensch hat es nicht geschafft, das gesamte Leben neu zu regeln, wie er es sich oft einbildet. Staatsformen wie Demokratie sind nur Ideen, die fast nie konsequent durchgeführt werden. Der Mensch hat es nur geschafft, diesen „Kampf“ gezielter durchzuführen, indem er sich selbst den alltäglichen Wahnsinn schafft und regelmäßig Krieg führt.
Wenn der Mensch derart überlegen ist, wie er sich selbst sieht, dann drängen sich einem einige Fragen unwillkürlich auf:
Wie kann es dann zu einer derartigen Verarmung mancher Staaten kommen?
Wie kann man dabei zusehen, wie unzählige Menschen jeden Tag sterben, obwohl es leicht zu verhindern wäre?
Wie lassen sich Verbrechen, seien es Kapitalverbrechen oder andere, erklären?
Weil der Mensch von Natur aus egoistisch ist, aber das nicht immer wahrhaben will. Weil die, die im Reichtum leben, es partout nicht einsehen wollen, dass sie, um den ärmeren Menschen zu helfen, nicht ohnehin fast nur geheucheltes Mitleid zeigen sollen, sondern auch tatkräftig ihren übermäßigen Besitz teilen; es muss natürlich zum eigenen Leben reichen.
Aber das Anhäufen von Reichtümern, inwiefern ist das zu verteidigen? Zur gleichen Zeit, in der jemand seine Geldscheine zählt, sterben ganz nebenbei ein paar Menschen an den lächerlichsten Krankheiten; aber da ihnen einfachste medizinische Hilfe verwehrt wird, ist dies nicht zu verhindern.
Sicher, das ist der Lauf des Lebens. Der Mensch denkt jedoch von sich selber, er hätte alles unter Kontrolle und vertraut blind auf seine Ideen, Entwicklungen und Pläne. Er ist ein Narr. Aber das trifft in erster Linie auf die „fortschrittlichste“ Spezies Mensch zu.
Der „Westen“ verkörpert Zivilisation und Vernunft. Schön muss es sein mit offenen Augen zu träumen.

Je „fortschrittlicher“ und selbstbewusster der Mensch wird, desto mehr scheint er seinen Sinn für die Realität zu verlieren. Gerade der westliche Mensch betreibt Selbstverblendung mit einer erstaunlichen Perfektion, wie es wohl nur eine „höhere“ Spezies vollbringen kann. Er hat es geschafft, sich eine Scheinwelt aufzubauen in Form einer Konsum-Gesellschaft. Medien und andere Dinge berieseln ihn fast sein Leben lang, um diese Scheinwelt aufrechtzuerhalten, ja sogar auszubauen.
Der Mensch ist teilweise zu schwach geworden, auf der normalen Welt zu leben, nein, er muss sich seine Scheinwelt aufrechterhalten, in der Leid nur noch eine Nebenrolle spielt.
Leid existiert nur noch in den Medien, aber das ist ja weit weg von einem. Das erregt vielleicht für kurze Zeit Interesse, ja manchmal Schaulustigkeit, aber mit Tatsachen findet sich der Mensch eben schnell ab. Das Wohl der Gemeinschaft, der ganzen Gemeinschaft, ist nicht ansatzweise so relevant für die Leute, wie immer behauptet wird. Diese Menschen sind in erster Linie auf ihren Vorteil aus, nicht auf das Allgemeinwohl.
Und doch reden sich das immer wieder einige ein und verbreiten das auch unter den anderen.
Der normale Mensch ist nicht normal im Sinne der Natur, er unterdrückt gezielt Minderheiten, lässt ihnen keine Existenzmöglichkeit, stellt selbst geringste Vorteile über das Leben von anderen Menschen und glaubt dennoch, etwas zu sein.
Wenn diese Scheinwelt einmal zusammenbricht, dann werden wohl einige Suizid begehen. Nach offiziellen Ansichten eine psychische Krankheit. Dieser und viele andere derartige „Defekte“ gibt es teilweise nur beim Menschen, nur sehr wenige Fälle wurden dokumentiert, in denen ein Tier so überreagierte. Und diese Tiere wichen ebenfalls von der natürlichen Norm ab, insofern kann man mit gutem Gewissen behaupten, dass zum heutigen Menschen eine gewisse Perversion dazugehört.
Jedoch möchte ich mich hierbei nicht selber ausnehmen von diesen psychischen Defekten, ich kann durchaus den Gedanken des Suizids nachvollziehen. Offiziell mag es als psychischer Defekt angesehen werden, aber Fakt ist auch, dass viele Suizidgefährdete lange über alles nachdenken, was ihnen das Leben in dieser Gesellschaft eigentlich bringt und ähnliches – und zu dem Schluss kommen, das sie keinem nutzen oder fehlen würden. Ein Gedanke, den ich in seinen Grundzügen mehr als nachvollziehen kann, doch ist es in der Regel nicht so, wie man es sich zu diesem Zeitpunkt einredet!
Man verletzt Mitmenschen, indem man sich das Leben nimmt. Dadurch wird vielleicht sogar ein Teufelskreislauf in Gang gesetzt. Eine Person bringt sich um. Daraufhin bringen sich weitere Menschen um. Weitere ertragen den Tod der einen oder anderen Person nicht und sterben aus Gram und Trauer, obwohl sie sich nicht bewusst umbringen. Wollen diejenigen, die Suizid ernsthaft in Betracht ziehen, das wirklich? Die Ursache von möglichen mehreren Todesfällen zu sein, ist das ein guter Gedanke, mit dem man in den Tod flüchten könnte? Ich denke, ich würde mit einem schlechten Gewissen nicht sterben können. In gewisser Hinsicht widerspiegelt sich in Suizid wieder der Egoismus des Menschen. Nur an sein Leid denken, die anderen außer Acht lassen. Mag sein, dass es einem schlecht geht, aber das rechtfertigt nicht, das man anderen auf eine solche Weise Schmerzen zufügt.
Lieber existiere ich im lebenslangen Leid und bestrafe mich auf diese Weise als das ich einfach verschwinde. Manchmal hat das Leben noch etwas schönes mit uns vor, hält für uns noch wunderbare Dinge parat, die wir aus unserer Position nicht sehen, bis sie schließlich da sind. Es ist schwer, daran zu glauben, es zu akzeptieren, ja, ich kann das nachvollziehen. Es wird weitere Schmerzen mit sich bringen, aber es gibt immer ein Licht am Ende des Tunnels, und mag dieser noch so lang sein.
Ich überbrücke diese qualvolle Zeit eben mit Cutten...
WinterWolfVieles hier geschriebene klingt stark nach Weltverbesserer und Wunschdenken, ja, das ist es auch. Aber dennoch: Der Mensch sollte aufhören, sich für ein überlegenes, höheres Wesen zu halten. Zu seinem eigenen Wohl!
Nur weil er ein Vielzeller ist und zu manchen Dingen imstande ist, zu denen andere Tiere nicht imstande sind, ist er deshalb noch nicht „homo sapiens sapiens“, sondern nur eine höher entwickelte, selbstverliebte Spezies, die glaubt etwas zu sein.
Aber wer glaubt etwas zu sein, hat aufgehört etwas zu werden.
Vielleicht ist das eine natürliche Grenze der Natur. Wenn eine Spezies fast zu mächtig wird, wird sie meist größenwahnsinnig und löscht sich früher oder später selbst aus. Oder sie wird anderweitig von der Natur beseitigt.
Und dieser Zeitpunkt rückt mit großen Schritten näher... für die Erde bleibt das zu hoffen.

Was ist der Mensch?
Jedenfalls nicht das, wofür er sich selbst hält.
Der Mensch unterscheidet sich vom Tier lediglich durch eine höhere Intelligenz und den unnatürlichen Drang, die eigene Art massenhaft und mit immer moderneren Mitteln effektiv zu vernichten. Also stellt sich die Frage, ob „homo sapiens sapiens“ wirklich so wissend und weise ist, wie seine Selbstbezeichnung verspricht.
Fakt ist, dass diese Bezeichnung der eigenen Art reine Selbstüberschätzung ist. Wissen allein ist nahezu wertlos, ja, sogar gefährlich ohne die Gabe der Vernunft und eine gewisse Moral.
Und was bedeutet echtes Wissen überhaupt?
Meines Erachtens nach ist es nicht nur das Wissen, wie man etwas tut oder baut, sondern auch, wie man das erworbene Wissen vernünftig einsetzen kann. Also ist nicht nur Wissen an sich erstrebenswert, sondern auch Weisheit!

Erwähnenswert ist noch, dass der Drang der Selbstzerstörung wohl aus der Intelligenz resultiert, wobei man sich dessen nicht so sicher sein kann. Würde jede Spezies ihre eigene Art derart bekämpfen, wenn sie intelligent wäre? Das lässt sich nicht sagen, ich denke jedoch, dass es eigentlich nicht so natürlich ist, wie der Mensch es gerne hätte. Sicher kann er anhand der Wissenschaft behaupten, es wäre normal, aber belegen lässt sich es nicht wirklich, da wir keine andere Spezies kennen, die eine höhere Intelligenz besitzt. Alles andere ist und bleibt nun mal reine Theorie.

Gehen wir nun auf religiöse Aspekte ein.
Ich denke, es gibt weit mehr im Universum, als wir messen, sehen oder anderweitig wahrnehmen können. Somit schließe ich auch die Existenz einer höheren Instanz, die wir meist Gott nennen, keinesfalls aus, meinem Empfinden nach ist es zum Beispiel unlogisch anzunehmen, dass die perfekte Systematik des Universums einfach so aus Zufall entstanden sein soll. Mag ein reiner Wissenschaftler oftmals etwas anderes behaupten, aber hierfür fehlen ihm genauso die Beweise wie für meine Theorie. Gewiss kann er mir von einigen Regelmäßigkeiten der Natur erzählen und schließt daraus auf das ganze System der Natur, aber bewiesen ist damit noch gar nichts.
Letzten Endes ist es vermessen zu behaupten, es gibt Gott oder es gibt ihn nicht, weil es niemand weiß. Es gibt auch keine Hinweise und auch keine Beweise, die gegen seine Existenz sprechen, dafür (umstrittene) Hinweise für seine Existenz, jedoch gehe ich hier nicht näher darauf ein, da es hier verschiedene Meinungen gibt, was als menschliches Werk gezählt werden darf und was nicht.
Gewiss entspricht der reale Gott nicht den menschlichen Vorstellungen, wie sie in Religionen und auch von Wissenschaftlern geprägt werden. Er ist zu vollkommen und einfach als Gedanke zu abstrakt für unsere Logik, als das wir ihn je begreifen würden. Es ist rational gesehen närrisch ihm menschliche Eigenschaften anzudichten. Auf der anderen Seite lässt sich aber auch das nicht ausschließen.
Tatsächlich glaube ich, dass er schon fähig ist, menschlich zu sein oder zumindest zu wirken, aber er ist weit mehr als das. Ihn in seinen Fähigkeiten einzuschränken ist unangemessen. Daher denke ich, ist an einigen Ereignissen der Geschichte „mehr“ dran, Beispiele gibt es genug. Jesus und einige Heilige. Ferner hat die Wissenschaft noch nicht bewiesen, wie es zu den echten Marienwundern kommt. Gewiss gab es einige Fälle, in denen das Material für scheinbar blutige Tränen verantwortlich war oder irgendein Narr sein Blut auf die Statue geträufelt hat. Jedoch gibt es einige Wunder, die vor den Augen tausender geschahen und es keine wissenschaftliche Beweise gibt. Keine Unebenmäßigkeiten im Material der Statue, absolut keine Manipulation. Solche und ähnliche Ereignisse auch in anderen Religionen und Kulturen sind immerhin Hinweise auf die Existenz von mehr, als wir wissen und wahrnehmen.
Närrisch sind die Bilder von kleinen nackten Jungen, die Engel darstellen und auf den Wolken sitzen. Vielleicht gibt es Gott unterstehende Wesen, das weiß man nicht, aber wie sie aussehen ist genauso wie das Aussehen Gottes ungeklärt. Der Fehler der Menschen ist, alles zu negieren, was sie nicht sehen oder beweisen können. Früher sagte man, die Erde sei eine Scheibe, aber niemand wollte damals glauben, dass die Erde rund ist. Weil es keine sicheren Beweise dafür gab. Und nun sitzt die Wissenschaft in religiösen Dingen in der Position derer, die damals meinten, die Erde sei rund. Gewiss wird man nichts beweisen können wie in dem erwähnten Beispiel, aber es ist wohl eine Aufgabe des Menschen, etwas zu glauben, das er nicht beweisen kann. Eine Aufgabe, die Gott an uns gestellt hat. Jedoch ist dieser Aspekt zu biblisch, als dass das von einem Wissenschaftler je akzeptiert würde. Es gibt Punkte, in denen man sich eben nicht einig wird. Die einzigen Ausnahmen mögen hier die sein, die sich der Meta-Physik zuwenden, doch haben diese Leute unter ihren Kollegen teilweise einen zweifelhaften Ruf, der sich manchmal durch tatsächlich völlig abnorme Menschen bestätigt. Auf der anderen Seite weiß man nicht, ob diese „Verrückten“ nicht sogar in manchen Punkten recht behalten? Wer sagt uns, dass Verrückte in manchen Punkten nicht mehr von der Realität sehen, als wir verstehen würden? Vielleicht sehen sie einige wirre Bilder, die tatsächlich keinen Sinn ergeben, aber es kann auch sein, dass sie Teile der Realität sehen, bei deren Anblick man in den Wahnsinn verfällt. Ein anderer Blickwinkel auf die Welt. Jedoch ist dies nur ein abstrakter Gedanke, was man davon halten soll weiß ich selber nicht so genau. Dazu habe ich mir keine echte Meinung gebildet.
Gott handelt immer aus seinem Bewusstsein heraus, ich denke nicht, dass er schwach ist oder nur einen begrenzten Einfluss auf uns hat. Er empfindet einfach anders, wir können seine Gedanken nicht immer nachvollziehen. Somit scheidet schon aus, wie er denn nur bestimmte Dinge zulassen könne. Wir denken eben zu menschlich, als das wir je seinen Handlungsweisen folgen könnten. Alles hat seinen Sinn, nur finden wir selbigen nicht immer heraus.
Schließlich gibt es in der Natur nichts, was keinen Sinn hat. Also hat das Leben ebenfalls seinen Sinn. Welchen ist uns unbekannt, aber es ist doch unlogisch anzunehmen, das Leben habe keinen Sinn, wenn die ganze Natur aus Sinnzusammenhängen besteht.

Ein Punkt, der mich an den Leuten stört ist es zu wagen, Dinge zu beurteilen, von denen sie nichts verstehen oder nur kleine Teile eines größeren Zusammenhanges kennen und vorschnell urteilen. So kommt es zu falschen Vorstellungen von einigen Gesellschaftsgruppen und noch weit mehr. Und es wäre vermessen zu sagen, es gibt jemanden, der nicht schon mal vorschnell geurteilt hat. Die Frage ist, ob er einsieht, dass er einen Fehler gemacht hat oder ob er blind auf seine Meinung beharrt.
Herrendenken zum Beispiel ist in einer offensichtlichen Form verpönt, man verbindet sofort mit National-Sozialismus. Tatsache ist jedoch, dass weit mehr Menschen ein Herrendenken haben, als ihnen selbst bewusst ist. Es gibt viele, die sich beispielsweise einem Afrikaner irgendwie überlegen fühlen, weil sie in der „zivilisierten“ alten Welt leben und einige moderne, technische Errungenschaften besitzen. Fast jeder fühlt sich einem „wilden“ Eingeborenen überlegen, weil dieser auf einer primitiveren Stufe der Technik steht.
Jedoch ist es so, dass diese Menschen in anderer Hinsicht uns weit überlegen sind, was nicht unbedingt die geistigen Fähigkeiten in unserem Sinne betrifft. Sie haben wohl sogar etwas indirekt erkannt, was dem Westmenschen die Gedanken verwirrt. Glücklich zu sein auf einem niedrigen Niveau der Technik und ähnlichen Dingen. Diese Leute sind keine hemmungslosen Idealisten, sie akzeptieren das Leben wie es ist und stellen sich den Gefahren im Leben. Daher ist Selbstmord vielleicht deswegen in solchen Ländern selten, da sie eine andere Einstellung zum Leben haben und den Überblick über die Realität behalten haben, so naiv sie uns in manchen Punkten erscheinen mögen.
WinterWolfViele hier fliehen in die mediale Scheinwelt, in der alles so perfekt erscheint. Daraus resultiert der Realitätsverlust.
Viele versuchen zunehmend den Idealen zu entsprechen, die gerade aktuell sind, egal, ob sie überhaupt realisierbar für jeden sind. Beispiele gibt es genug in der Modelbranche und im Film. Unwirklich „schöne“ Menschen (wobei das wiederum Ansichtssache ist, es wird den Leuten lediglich eingeprägt, ein Mensch habe sich nach speziellen äußerlichen Kriterien zu richten, um als „schön“ zu gelten), zu perfekt, um noch menschlich auszusehen. Man vergisst völlig, das es Menschen sind, die einem etwas vorspielen und anhand einiger Hilfsmittel, angefangen bei perfektionierten Schminktechniken bis hin zu körperlichen Veränderungen durch (Schönheits-?)Operationen, so perfekt gemacht werden. In Wirklichkeit haben auch diese Menschen so einige Schwächen, die nur nicht immer publik werden.
Das Wort „Star“, also Stern, trifft genau darauf zu, was diese Leute verkörpern: Gestalten am Himmel der Naivität und der Träume, weit über der irdischen Realität stehend.
Und hinter all dem steht mal wieder nur ein Gedanke: Geld. Besitz. Reichtum.
Solche Ausgeburten der Perversion entstanden bisher immer aus dem Gedanken an Geld heraus. Also kann sehr wohl behaupten, dass Geld die Menschen wie eine Droge vergiftet, da sie von klein auf davon abhängig gemacht werden.
Da mir der Gebrauch jeglicher Droge weitgehend fremd ist, so auch hier. Gewiss, Geld benötigt man um zu überleben, daher muss ich gezwungenermaßen danach streben, aber deswegen würde ich niemandem schaden oder ungebührliche Dinge für Geld tun, da es mir nichts bedeutet. Die schlimmste Gesellschaftsdroge mit den meisten Opfern sind nicht Alkohol, Tabak oder andere Rauschmittel, nein, es ist das Geld. Es kostet täglich eine unsägliche Zahl von Menschenleben. Denjenigen, die ihren „Stoff“ haben, mag das egal sein, aber in armen Ländern gibt es nicht viel davon beziehungsweise, es gibt Leute, die es bei sich anhäufen, da sie der Droge Geld und somit dem Luxus völlig verfallen sind. Die Droge für das Volk bleibt aus, sie überlebt nur knapp, viele sterben.
Die Droge Geld macht gnadenlos und korrupt. Menschen des Westens ist es oftmals egal, was in armen Ländern passiert. Sicher werden sie von einzelnen Schicksalen bewegt, die in den Medien präsentiert werden (also schlägt man selbst hieraus Kapital – unmoralisch und verwerflich), aber den Leuten ist teilweise nicht das gesamte Ausmaß des Leiden bekannt. Abstrakte Millionen-Zahlen begreifen sie nicht wirklich. Als Ganzes betrachtet werden arme Länder nur als Belastung angesehen, die einfach liegen gelassen wird, bis sie von selbst verschwindet – was sie natürlich niemals tun wird. Es ist jedoch nicht wichtig, ob Menschen sterben oder nicht, sie erfüllen keinen Zweck für die reicheren Länder - für die sogenannte zivilisierte Welt.

Der Mensch neigt gerne zu Untertreibungen, um Probleme totzuschweigen. So auch Leute, die der Ansicht sind, in einem weitgehend perfekten System zu leben, in dem es sehr wohl Probleme gibt. Die Frage ist, welcher Art diese Probleme sind. Mag sein, dass ein Land bestimmte Problem nicht hat, die wiederum der Nachbar hat, aber letzten Endes gibt es kein Land, das nur annähernd gut funktioniert, wenngleich dessen Einwohner grundsätzlich das Gegenteil behaupten werden.
Ist es zum Beispiel gut, Drogen (teilweise) zu legalisieren? Man sieht am Alkohol und am Tabak, wohin das führen kann. Ist es besser, irgendwann einen Massenkonsum von Rauschmitteln zu verursachen oder Probleme mit Rechtsradikalen und Ausländern zu haben? Wünschenswert ist keines von beiden, aber letzteres kann man noch eher in den Griff bekommen als ersteres. Dann kommt es auf viele Gegebenheiten der Entwicklung an, auf die man nicht immer Einfluss hatte und die nicht rechtzeitig in die richtigen Bahnen gebracht wurden. Wenn ein Land sich isoliert oder von Anfang an eine bestimmte Struktur (der Bevölkerung) hatte, ist es auch einfacher das zu kontrollieren. So ist es für ein Land aber möglicherweise schwieriger, das eine große Zahl an Einwanderern hat(te), die nicht immer die Landessprache beherrschen oder nur mangelhaft derer mächtig sind. Dann ist es auch ein Punkt, welche Menschen dort sind – „Ausländer“ ist nicht gleich „Ausländer“.
Bestimmte Leute haben zu manchen Dingen eine extremere Einstellung und verursachen so automatisch Probleme, wenn jemand aber etwas gemäßigter ist, so ist es egal, ob er den Status eines Ausländers bekleidet oder nicht. Direkte Vergleiche zwischen zwei verschiedenen Strukturen zu machen ist also unsinnig, da es immer einige wichtige Unterschiede gibt, die absolut entscheidend sein können.
Selian[QUOTE][i]Original geschrieben von WinterWolf [/i]
[B]Demnach gibt es für nachdenkliche Menschen nur zwei Wege: Entweder sie zerbrechen am Leid, oder sie verbannen aus den Gedanken.
Obwohl, es gibt wohl noch einen dritten Weg, der den schwierigsten aller Möglichkeiten darstellt: Es zu akzeptieren. Und das macht wohl auch das „Schwarz-Sein“ aus.[/b][/QUOTE]
Und für die schwarzen gelten dann nach der Definition nicht die zwei von dir genannten Wege, daran zu zerbrechen oder die Gedanken zu bannen? Warum nicht? Andersrum, wieso ist es denn nicht möglich dieses Problem zu akzeptieren ohne schwarz zu sein? [QUOTE][B]
Leid zu ignorieren lässt auf zwei Dinge schließen: Entweder dieser Mensch ist völlig von der Scheinwelt gefangen und ignoriert es demnach unterbewusst, oder er ist skrupellos, ja fast schon pervers, da er sich an dem Leid ergötzt.[/b][/QUOTE]
Wenn sich jemand am Leid ergötzt, ignoriert er es ja nicht mehr. Das wiederspricht sich. In dem Fall wäre ignorieren noch das kleinere übel.
[QUOTE][B]Die moderne Gesellschaft hat nur in einer Hinsicht so etwas wie Perfektion erreicht: Im Verdrängen von (unangenehmen) Tatsachen. Daher reagieren viele mit Intoleranz und Ignoranz, da dies wohl die zwei einfachsten und zugleich effektivsten Mittel sind, Unannehmlichkeiten aus dem Weg zu gehen.[/B][/QUOTE]Gehst du hier nicht viel zu pauschal mit zwei großen Begriffen um? Kommt es nicht immer auf die Situation an, in der ich etwas ignoriere oder nicht toleriere? Ist jemand intolerant gegenüber einem Nazi oder gegenüber einem Ausländer nur weil er Ausländer ist. Ist schon ein Unterschied, oder? Ignoriere ich das auf der Straße jemand verprügelt wird oder ignoriere ich jemandem der versucht mich anzupöbeln um einer gewalttätigen Auseinandersetzung aus dem Wege zu gehen? Sind wohl verschiedene Punkte, oder?
[QUOTE][B]Freiheit durch Einschränkungen aufrechtzuerhalten ist nur bedingt paradox. Wenn man Einschränkungen erlässt, um gegen jegliche Gewalt vorzugehen, die noch mehr Verletzungen der Freiheit einzelner Menschen zu verhindern ersuchen, so sind dies sinnvolle Einschränkungen.
Die Frage ist hierbei auch die Definition von „Freiheit“. Im Gegenzug zu ersterer Aussage (als Kritikpunkt: Freiheit durch Einschränkungen aufrechtzuerhalten sei paradox) ist es ein mindestens ebenso paradoxer Gedanke, durch das Akzeptieren von Gewaltdelikten die Freiheit aufrechtzuerhalten. [/B][/QUOTE]
Mal absichtlich etwas übertrieben um es zu verdeutlichen:
Würden wir alle Menschen in Einzelhaft einsperren, gäbe es keine Gewaltverbrechen mehr. Natürlich würde die Freiheit extrem darunter leiden. Wann ist es noch eine sinnvolle Einschränkung und wann steht die Einschränkung in keinem Verhältnis zum Nutzen? Freiheit ist das höhere Gut. Wenn wenige für die Freiheit vieler sterben ist das für die vielen in Ordnung, zugegeben für die wenigen ist das nicht so toll. Aber es gibt nicht wenige der wenigen die das freiwillig in Kauf nehmen, gabs auch schon in der Geschichte

[QUOTE][i]Original geschrieben von WinterWolf [/i]
[B]Wicca“ leitet sich aus dem sächsischen Wort „wicce“ (sprich: „witchy“ nach der englischen Sprechweise) ab, was man als „weise“ übersetzt. Aus diesen Worten leitet sich auch das vor allem im Englischen gebräuchliche Wort „Witchcraft“ ab, was man dann als „wise-craft“ oder einfacher „craft of the wise“ (= „Kraft der Weisen“) übersetzen kann. [/B][/QUOTE]
Das englische "craft" geht aber eher in Richtung Handwerk, Kraft wäre ja power...Witchcraft bedeutet genau übersetzt Hexenhandwerk, entsprechend wise-craft= weises Handwerk oder "craft of the wise" Handwerk des Weisen. Wobei ich die Begriffe so im englischen noch nirgendwo gehört habe. Kraft der Weisen wäre dann wohl "power of the wise".
[QUOTE][B]
Nimmt man die Glaubensform der modernen Heiden, so mag man bei einer oberflächlichen Analyse nichts Anrüchiges feststellen, doch wenn man genau hinsieht, so sollten einem einige Punkte auffallen, die auf ein irrationales Ehrgefühl, Barbarenbrauchtum und Selbsterhebung abzielen. Ferner werden Körperkraft über Geisteskraft gestellt (auch wenn man das theoretisch uminterpretieren kann), Schwache als nicht lebenswert eingestuft (steht nicht wörtlich da, aber man kommt schnell zu dieser Annahme) und allgemein einige Charaktereigenschaften und (meiner Ansicht nach Pseudo-) Tugenden in den Vordergrund gestellt, denen eher zweifelhafte Inhalte zueigen sind. Alles in allem eine Glaubens-Richtung und Lebensweise, die für primitivere Gestalten mit Muskeln und geringen geistigen Stärken wie geschaffen ist - unter dem Mantel eines angeblich ehrenhaften Kriegswesens. [/B][/QUOTE]
Ist aber jetzt eine stark vereinfachte Sichtweise solche Glaubensrichtungen als primitives Barbarentum abzustempeln...
[QUOTE][B]
Der gewöhnliche Mensch ist recht oberflächlich, sieht selten hinter die Fassade eines Mitmenschen, insofern er keinen engeren Kontakt mit selbigem pflegt. Daher werden die tatsächlich „Schwarzen“ leider nur zu oft in direkte Verbindung mit den weltlichen Szenen (Metal und Gothic) gebracht, in welchen sich derartige Dinge abspielen.[/B][/QUOTE]
Würde mich ja echt mal interessieren wie du "tatsächlich schwarz" definierst, vielleicht kannste das mal im Gothic Kompendium irgendwo hinterlassen...Ich glaub da haben alle drauf gewartet hier...lol

[QUOTE][i]Original geschrieben von WinterWolf [/i]
[B]
Gehen wir genauer auf die Gesellschaft des Menschen ein und auf die Scheinwelt, die er sich aufgebaut hat.
Es ist doch irgendwo vermessen, dass das Leben vieler Millionen oder gar Milliarden Menschen von Tauschmitteln aus Papier und Metall abhängt. Niemand will mehr für die Allgemeinheit arbeiten, niemand will mehr nicht-materiellen Lohn, ein „Danke“ reicht in den seltensten Fällen. Gewiss kann man von Worten allein nicht leben, aber das Geld hat den durchschnittlichen Menschen raffgierig gemacht, manchmal mehr, als man selber denkt. Aber es ist schließlich Tatsache, dass jeder „auf sein Geld schauen“ muss. Der Austausch von Dienstleistungen und Waren scheint sich in den Augen der Menschen nicht mehr zu bewähren.
Weshalb?[/B][/QUOTE]
Weil es praktischer ist mit ein paar Euro ins Kino zu gehen als mit nem Huhn unter dem Arm, wenn ich dann noch das Pech hab das die 3 Leute vor mir auch schon Huhn gegen Kinokarte getauscht haben, möchte der Kinobesitzer möglicherweise nun 1kg kaffee haben und ich muß wieder nach Hause rennen.
Mal im ernst, glaubst du wirklich das Geld ist das Problem? Nein das ist es nicht. Nur wie die Menschen mit dem Geld umgehen, das ist problematisch und fragwürdig. Würden wir Güter tauschen, gäbe es halt den Pöbel mit einer Kuh oder einem Schaaf und es gäbe auch wieder Reiche, mit tausenden von Kühen, Hühnern , Schaafen uswusw. Würde nicht viel ändern. Abgesehen davon würde ein so komplexes Wirtschaftssystem wie wir es heute haben mit einfachen tauschmitteln nicht mehr funktionieren. man stelle sich nur mal den Aufwand bei der Telekom vor wenn jeden Monat alle Leute ihre Waren anschleppen um die Telefonrechnung zu bezahlen... :rolleyes:
[QUOTE][B]
Wenn der Mensch derart überlegen ist, wie er sich selbst sieht, dann drängen sich einem einige Fragen unwillkürlich auf:
Wie kann es dann zu einer derartigen Verarmung mancher Staaten kommen?[/B][/QUOTE]
Das liegt auch wieder an dem Gesetz das du ja selber schon erkannt hast, es kann nicht nur starke geben, sondern gibt immer schwache und "Verlierer" Bei einer Ansammlung von menschen genauso wie bei ca. 220 Staaten.
[QUOTE][B]

Dieser und viele andere derartige „Defekte“ gibt es teilweise nur beim Menschen, nur sehr wenige Fälle wurden dokumentiert, in denen ein Tier so überreagierte. Und diese Tiere wichen ebenfalls von der natürlichen Norm ab, insofern kann man mit gutem Gewissen behaupten, dass zum heutigen Menschen eine gewisse Perversion dazugehört.[/B][/QUOTE]
Da machst du es dir etwas zu einfach. Der Mensch ist hier von seiner Gedankenstruktur her das komplexere Wesen. Ich will nicht sagen das bessere aber eindeutig das komplexere.
Wenn du damit argumentierst das mehr Menschen als Tiere ausrasten mußt du ja berücksichtigen das Tiere mehr instinktiv leben. ich glaub nicht das meine Katze sich darüber Gedanken macht, weshalb sie existiert. Diese komplexen Gedankengänge zu denen der Mensch fähig ist, stellen ihn aber auch vor ziemlich viele Probleme. Zumindest hat der Mensch es geschafft sich mit seinen Instinkten auseinanderzusetzen, was nicht heißt das er sie besiegt hat. Aber immerhin laufen heute wesentlich weniger Menschen mit Keule rum als vor einer Millionen Jahren. Und man kann wohl doch davon sprechen, das die meisten Menschen zivilisiert sind. Sonst würde jeder über jeden herfallen, was bei Tieren ganz normal ist.
[QUOTE][B]
Mag sein, dass es einem schlecht geht, aber das rechtfertigt nicht, das man anderen auf eine solche Weise Schmerzen zufügt.
[/B][/QUOTE]
Wieso nicht? Wenn man davon ausgeht das jemand der sich mit Suizidgedanken herrumplagt wohl nicht sehr viele Freunde haben dürfte, scheidet dieses Argument eigentlich ohnehin aus. Davon abgesehen kann man das umdrehen und sagen es wäre egoistisch vom "hinterbleibenden", zu verlangen das sich der Lebensmüde weiter durch sein Leben quält.[QUOTE][B]
Lieber existiere ich im lebenslangen Leid und bestrafe mich auf diese Weise als das ich einfach verschwinde. Es wird weitere Schmerzen mit sich bringen, aber es gibt immer ein Licht am Ende des Tunnels, und mag dieser noch so lang sein.
Ich überbrücke diese qualvolle Zeit eben mit Cutten... [/B][/QUOTE] Darauf antworte ich mit einer Zeile einer bekannten Rockgruppe...

"Then it comes to be that the soothing light at the end of your tunnel is just a freight train coming your way..."

muß nun weg, vielleicht geh ich auf die letzten 2 Seiten später auch noch weiter ein...
belly.whiteöhm, ich weiß grad nicht so richtig, was ich hiervon halten soll
du scheinst dir über vieles eine recht festgefahrene meinung gebildet zu haben, die an manchen stellen wohl auf erfahrungen zurückzuführen ist, die ich natürlich so nicht bestreiten kann und will
trotzdem hinkt es an einigen stellen echt an handfestem realitätsbezug, beispielsweise hier:

>Glücklich sind die geistig Armen, welche nicht über die Welt >nachdenken, sondern naiv durch das Leben schreiten. Blind für >Leid, doch leben sie glücklich. Demnach gibt es für >nachdenkliche Menschen nur zwei Wege: Entweder sie >zerbrechen am Leid, oder sie verbannen aus den Gedanken.
>Obwohl, es gibt wohl noch einen dritten Weg, der den >schwierigsten aller Möglichkeiten darstellt: Es zu akzeptieren. >Und das macht wohl auch das „Schwarz-Sein“ aus.

definition des glücks hin oder her
es gibt keinesfalls nur 3 wege, wem willst du das weiß machen...
ist aber nicht der platz für prinzipienreiterei (vlei zweifelste ja auch teils an deinem geschriebenen)

wie dem auch sei, was ich eigentlich sagen will, ähm, oder wie du es schon sagtest :

>Geistig Schwache flüchten sich nur zu gerne in Ideologien, die >ihr mangelndes Selbstbewusstsein aufbauen und sie nicht >selten an den Rand zum Größenwahn und zur völligen >Selbstüberschätzung bringen beziehungsweise zwingen. Sie >verlieren in manchen Punkten den Überblick über die Realität

kein angriff!, neinnein
die realität zu beobachten, zu emfinden, zu bewerten ist zwar schön und gut, will nur ein wenig daran appellieren sie dabei nicht wirklich aus den augen zu verlieren ...
WinterWolfInteressante Reaktionen, endlich Leute, die das Ding mit Hirn durchlesen :)

Finde ich sehr positiv.
Nun, wie ich schon schrieb, der Text aktualisiert sich ständig, hier eine etwas ältere Version, die wohl einigen Nachholbedarf hat.

Ich bin euch zu Dank verpflichtet, einige Gedanken nochmals zu bilden und weniger emotional zu betrachten. Diese (scheinbar) festgefahrene Meinung basiert, wie schon erkannt wurde, auf vielen negativen Erfahrungswerten, insofern fehlt es an der neutralen Betrachtungsweise. Insbesondere das Heidentum hat sich bisher mir nur auf primitivere Weise gezeigt, da ich in erster Linie mit Leuten zu tun hatte, die gewisse Standpunkte vertraten.

In weitgehend allen Punkten (bis auf ganz wenige, in denen es eine Sache der Grundeinstellung sein mag) muss ich recht geben, es wäre sinnlos, mich hier auf einer Position zu verteidigen, die ich selber nicht mehr vertreten kann.

Die Definition "schwarz" gibt es an sich nicht. Ferner überdenkt man so manche Dinge, da wandelt sich oft die Einstellung zu einigen Themen etc.

In wenigen Angaben konnte ich mich nur auf Quellen des Internets verlassen, die bekanntermaßen oftmals ungenau oder gar falsch sind, insofern sei mir verziehen.



Ich werde den Text gründlich überdenken.
belly.whitejepp, es "sei dir verziehen" :cool:
mut zur betrachtung von wahrheiten !
frohes schaffen
WinterWolfIch poste die zweite Version in einen neuen Thread, ok?

@ Admins:
Zwecks der Kritiken übersichtlicher, den Thread hier könnt ihr löschen.

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