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  Forum: Platz der Philosophen
    Thema: Gedankenwelten
WinterWolfDie überarbeitete Version des alten Philo-Textes :D

[u]Gedankenwelten
© 2003 Winter Wolf[/u]

Einige Leute haben mir wunderbarerweise entscheidende Fehler in meiner Betrachtungsweise aufgezeigt. Es fehlte dem zuvor verfassten Werke in erster Linie an Neutralität, woraus sich einige unlogische Schlussfolgerungen ergaben. Schlechte Erfahrungen mit einigen Dingen sollten möglichst nicht Einfluss auf das eigene Urteilsvermögen nehmen, auch wenn sich das kaum vermeiden lässt. Aus diesem Grund habe ich meine Gedanken neu geordnet und überdacht.



Das man in erster Linie für sein Schicksal verantwortlich ist, dürfte wohl klar sein, aber nicht immer haben wir Einfluss darauf, was mit uns geschieht. Jedoch ist es unreif selbstverschuldetes Schicksal anderen zuzuschreiben und somit die Verantwortung für sich selbst nicht mehr übernehmen zu wollen. Man muss sich Risiken einer jeden Handlung bewusst werden und für sich abwägen, ob man diese eingehen will. Dafür ist es nicht vonnöten die Verantwortung für unvorhersehbare Zwischenfälle zu übernehmen, doch darf man hierbei nicht vergessen, womit man rechnen kann - in den wenigsten Fällen gibt es tatsächlich unvorhersehbare Risiken.

Sehen wir mal von dem persönlichen Empfinden ab, was Glück ist, so habe ich oft die Erfahrung gemacht, dass Leute, die nicht viel über das Leben nachdenken, manchmal glücklicher sind als Menschen, die sich über selbiges versuchen klar zu werden. Mag es auch in gewisser Hinsicht naiv sein, so leben sie doch auf diese Weise recht zufrieden, auch wenn das nicht auf absolut alle zutrifft. Traurig ist nur, das, vielleicht bedingt durch die jetzige recht Entwicklung der Medien-Gesellschaft zur Oberflächlichkeit, vollendete Tatsachen schnell vergessen sind, man erschrickt nur vor Drohungen, aber auch die sind bald abgehandelt. Ich denke, hier besteht ein feiner Unterschied zwischen Selbstschutz und purer Ignoranz. Sicher muss man wegen den allgegenwärtigen Leiden in der Welt nicht in ständigen Depressionen oder in ewiger Schande leben, doch ist meiner Empfindung nach ein Teil der Leute inzwischen verroht und skrupellos. Sie machen sich keinen Begriff mehr, was Schmerzen wirklich bedeuten, nein, im Gegenteil, sie finden das sogar erst recht anziehend. Genug Beispiele gibt es im Alltag bei Straßenunfällen. Unzählige Menschen sind schon gestorben, weil einige Schaulustige lange tatenlos zusahen, aber nichts (rechtzeitig) unternahmen.
Ich selber kann mich mit Naivität, Oberflächlichkeit und dieser Rohheit nicht anfreunden, daher liegt mir die Gesellschaft in vielen Punkten nicht. Gewiss darf man nicht pauschalisieren, aber es trifft auf einen großen Teil der Menschheit zu, die in einer medialen Scheinwelt gefangen ist. An sich völlig irrelevante Ereignisse und hervorgehobene Menschen (Stars) erscheinen den Leuten wichtig. Das Wort „Star“, also Stern, trifft genau darauf zu, was diese Leute verkörpern: Gestalten am Himmel der Träume, weit schwebend über der irdischen Wirklichkeit.
Viele versuchen zunehmend den Idealen zu entsprechen, die gerade aktuell sind, egal, ob sie überhaupt realisierbar für jeden sind oder nicht. Beispiele gibt es genug in der Modelbranche und im Film. Unwirklich „schöne“ Menschen (wobei das wiederum Ansichtssache ist, es wird den Leuten, die den Medien hörig sind, lediglich eingeprägt, ein Mensch habe sich nach speziellen äußerlichen Kriterien zu richten, um als „schön“ zu gelten), zu perfekt, um noch menschlich auszusehen. Es wird völlig vergessen, das es Menschen sind, die einem etwas vorspielen und anhand einiger Hilfsmittel, angefangen bei perfektionierten Schminktechniken bis hin zu körperlichen Veränderungen durch (Schönheits-?)Operationen, so perfekt gemacht werden. In Wirklichkeit haben auch diese Menschen so einige Schwächen, die nur nicht immer publik werden. Gewiss deckt die Boulevard-Presse einige „Skandale“ auf, doch in einer Form, die eher lächerlich aufgebauscht wirkt, mal abgesehen davon, dass sich solche Geschichten oftmals auf nichtige Kleinigkeiten wie ungewöhnlichen Gewohntheiten entsprechender Personen beziehen. Woher das Interesse daran rührt ist meinem eigenen Empfinden gänzlich fremd, mir sind derartige Dinge ohnehin unwichtig.
So soll ein jeder sein Glück finden, ich kann nur von mir aus gehen und sagen, dass ich auf diese Weise nicht glücklich werde. Ich respektiere, akzeptiere oder zumindest toleriere (von Fall zu Fall verschieden) jemandes Moral, doch soll er auch mir die meinige lassen. Es gibt jedoch auch Ausnahmen in den Moralvorstellungen, die ich keinesfalls dulde, dazu zählen närrische Ideologien - oder besser gesagt: Idiotien – wie der National-Sozialismus, wie er in der Geschichte praktiziert wurde. Wobei wir auch beim nächsten Punkt angelangt wären.

Nur zu oft hat es sich bestätigt, dass der Fanatismus die einzige Willensstärke darstellt, zu der auch die Schwachen (nicht rein auf die Intelligenz bezogen, eher auf die Moral) gebracht werden können. Doch geschieht dies in erster Linie aufgrund der Bereitschaft der Leute, sich manipulieren zu lassen. Es benötigt nicht mehr viel Talent, die Menschen zu Untaten anzustiften, man muss lediglich über den richtigen, nennen wir es mal „Kanal“, in ihre Gedanken eindringen. Dann hat man freie Hand, was man mit diesen Menschen anstellt.
Dinge, die im Dritten Reich passierten werden vielleicht nicht so einzigartig bleiben, wie es wünschenswert wäre. Gewiss, auf dem selben Wege wird es in der nächsten Zeit wohl nicht mehr geschehen, aber über andere Mittel und Wege werden sich wieder viele Menschen manipulieren lassen. Hier möchte ich auch kurz erwähnen, dass es völlig ungerechtfertigt ist, jemandem seiner Nationalität wegen bestimmte Eigenschaften zuzuordnen. Hätte es einen Hitler in einem anderen Land gegeben, das in einer ähnlichen Situation wie das damalige Deutschland stand, so wären ebenso viele diesem Hitler gefolgt. Unabhängig von der regionalen Situation gibt es nun mal Menschen, die sich leicht manipulieren lassen.
Ferner ist auch zu erwähnen, dass es die anderen Länder versäumt haben, Hitler rechtzeitig das Handwerk zu legen, was eindeutig möglich war. Zum Beispiel darf man Großbritannien den Vorwurf machen, sie haben Hitler mit ihrer Appeasement-Politik (zu deutsch: Beschwichtigungspolitik) frei gewähren lassen, da sie darauf hofften, dass er irgendwann zufrieden sei und aufhört. Schließlich erlangte Hitler soviel Macht, bis er nur schwerlich zu stoppen war. Andere Länder, die an sich mit dem Ganzen nicht direkt zu tun hatten, haben sich zurückgezogen und das Leid ignoriert oder sich ergeben, wobei beides durchaus dem Schutze des Volkes diente. Da war es jedoch schon zu spät, man hätte vorher eingreifen müssen, und ich denke, an diesem Punkt gibt es nicht viel auszusetzen. Vom drohenden Holocaust ahnte man vielleicht anfangs nichts, aber die Eroberungen von einigen Ländern waren ein deutlicher Hinweis auf die recht aggressive Politik Hitlers und eine Rechtfertigung, jenen abzusetzen. Auf der anderen Seite will ich nicht zuviel wagen, da ich vielleicht nicht sicher nachvollziehen kann, wie man damals über Angriffspolitik dachte.
Im Gegenzug dazu ist nicht immer derjenige, der zuerst zur Waffe greift, der Anstifter, sondern wer dazu nötigt - eine empfindliche Phrase, die leicht uminterpretiert werden kann. Es ist die Frage, wann ein Eingreifen nötig ist oder nicht. Dieser Satz schließt keinesfalls moralische Gesetzmäßigkeiten aus, wie es jedoch von vielen uminterpretiert werden würde, deren Metier die Politik ist. Das ist wohl die Kunst der Politik: Das Neu-Interpretieren von festen, alten Werten und das Überzeugen des Volkes von jener Interpretation oder gar Neu-Definition. Ähnliches gilt auch bei Geschäftsleuten: Wenn man einen Vertrag nicht brechen kann, muss man diesen interpretieren.
Jedenfalls, um den anfänglichen Gedanken zu vollenden, ist die größte Schwierigkeit des Manipulierenden in diesen Tagen lediglich, über welchen „Kanal“ er in die Gedankenwelt des modernen Menschen eindringen muss, um jenen zu manipulieren. Dazu ein konkretes Beispiel: Mag sein, das politisch links gerichtete Menschen nicht solchen Wegen folgen würden, wie sie zur Zeit Hitlers eingeschlagen wurden, doch lassen sie sich dafür zu anderen Untaten hinreißen, die ebenfalls eskalieren können. Das beständige Bestreben, gegen das aktuelle System mit Gewalt, bewusster Provokation und Widerstand (seien diese Faktoren aktiv oder passiv - das ist irrelevant) zu protestieren, führt nur zu weiterem Streit mit der Staatsobrigkeit. Gewiss werden von letzterer viele unverzeihliche Fehler gemacht, aber dafür ist es nun mal eine rein menschliche Institution und in erster Linie ein Staatssystem, das nun mal am besten von allen bisherigen Entwürfen funktioniert. Idealismus ist zwar lobenswert, aber damit lässt sich nicht viel erreichen, wenn man selbigen mit allen Mitteln umsetzen will. Ein Paradebeispiel ist hierbei der Kommunismus, einer völlig idealistischen Idee, die in der Praxis am Menschen selbst zum Scheitern verurteilt ist.
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WinterWolfMan kann ein Ideal als Maximalwert nehmen, und versuchen, sich diesem Maximum anzunähern, aber mehr auch nicht. Doch neigt der Mensch von Natur aus dazu, die beste Idee zumeist mit seinem Egoismus zunichte zu machen. Daher ist die beste Ideologie zu nichts nutze (so traurig das auch sein mag), wenn der Mensch nicht eine gewisse Stufe des Reifeprozesses erreicht hat.
Im übrigen sehe ich das, als sehr liberaler Christ, genauso in Bezug auf die Bibel: Sie erwartet einen hohen Reifegrad der Menschen, den selbige wohl nie erreichen werden. Mag sein, dass sich vieles heutzutage nicht einfach so leben lässt (die Frage ist hier, ob jemand einige Nachteile in Kauf nehmen möchte, die sich daraus möglicherweise ergeben – so konsequent und stark sind wenige Menschen), jedoch kann man sich an einigen Moralvorstellungen orientieren, um vielleicht einem perfekteren System entgegenzustreben, einem System, in dem vielleicht lebensbejahende, moralische Grundsätze über allen übrigen Gesetzen stehen, ohne, dass es zu Struktur-Problemen führt.

Um eine Struktur aufrechtzuerhalten, müssen manchmal Einschränkungen der Freiheit des einzelnen errichtet werden, um das Recht im gesamten System zu bewahren. Mag es einige geben, die der Ansicht sind, Freiheit durch Einschränkungen zu erhalten sei paradox, doch sehen meiner Meinung nach diese Leute nur die kleinere Dimension. Angenommen, es gibt kein öffentlichen Ordnungsmaßnahmen und Einschränkungen mehr, so bildet sich gewiss eine chaotische Struktur mit Rangordnung nach Stärke, in der es zu weit mehr Freiheitseinschränkungen kommen wird, als in einem geordneten System, da es niemanden gibt, der gezielt gegen Gewalt vorgeht (ohne selber machtpolitische Ziele zu verfolgen), auch wenn das auch als ein Akt von Gewalt gesehen werden kann (Staatsgewalt). Hier gibt es jedoch einige Faktoren, in denen man in einer näheren Diskussion an den grundsätzlichen Moralvorstellungen der betreffenden Personen scheitern würde. Für viele ist es auch in Ordnung, dass Gewalt unkontrolliert ausgelebt werden kann, aber ich bin der Ansicht, dass jenes verhindert werden muss. Einschränkungen für die Freiheit einzelner sind sinnvoll, um die Freiheit im Ganzen zu erhalten, also gibt es in meinen Augen kein echtes Paradoxon. Lieber lebe ich relativ frei, als dass ich absolut frei leben kann mit der Gefahr, dass meine Freiheit möglicherweise vehementer eingeschränkt wird als in dem System mit geordneter Hierarchie. Sicher gibt es auch in einem solchen System Fehler und Einschränkungen, die nicht immer dem Rechtssinn entsprechen, doch im Gesamten ist es so besser. Man muss bedenken, dass ich hierbei von einem System ausgehe, das nicht einer Diktatur oder ähnlichen Staatsformen gleicht.

Echter Individualismus setzt voraus, das man auch schmerzliche Erfahrungen und Unrecht in Kauf nimmt. Wer sich nicht in den Fesseln der Gesellschaft bewegt sondern sich anpasst, der spürt diese Fesseln auch nicht. Der Individualist nach unserer Vorstellung jedoch bewegt sich heftig in seinen Fesseln. Er kann sie sprengen, aber er wird auf jeden Fall Verletzungen davontragen und sich an den Fesseln wund reiben. Freunde sind Menschen, welche die Melodie deines Herzens hören und sie dir vorsingen, wenn du sie vergessen hast. Doch manchmal sind wir taub oder erkennen unsere eigene Melodie einfach nicht mehr, da wir uns von unserer eigenen Person entfremdet haben. Wir können nur versuchen, dennoch zuzuhören und vielleicht Teile einer altvertrauten Melodie zu hören und sie wieder ins Herz einzuschließen. Deswegen muss nicht das ganze Lied wie das alte sein.

Meiner Erfahrung nach flüchten sich viele geistig Minderbemittelte nur zu gerne in Ideologien, die ihr mangelndes Selbstbewusstsein aufbauen und sie nicht selten an den Rand zum Größenwahn und zur völligen Selbstüberschätzung bringen beziehungsweise zwingen. Sie verlieren in manchen Punkten den Überblick über die Realität - ihre tatsächlichen Fähigkeiten und Kenntnisse sind weit geringer, als sie glauben. Solche Leute dichten sich Wissen an, das entweder keines ist oder absolut keinem Zwecke dient, nicht einmal der eigenen Befriedigung des Wissensdurstes.
Wahrlich gefährlich ist es von sich selbst zu behaupten, in einem Punkte Recht zu haben, da man sich nicht sicher sein kann, ob man nicht selber verblendet von einer Ideologie oder Denkweise ist, die nicht immer festgeschrieben sein muss, um zu existieren. Dies in Kombination mit Ignoranz und Intoleranz ist eine Mischung aus dem Gedanken heraus etwas besseres zu sein als andere und einer unterschwelligen Naivität. Solche Leute sind offensichtlich plump, ungehobelt und voreingenommen, das heißt, sie neigen gerne zu ungerechtfertigten Vorurteilen. Ferner vermuten sie hinter ihrer eigenen Fassade mehr Talente als tatsächlich vorhanden sind. Oder sie versuchen auf primitive Weise von ihrer Scheinüberlegenheit zu überzeugen, indem sie beispielsweise ihre körperliche Stärke präsentieren wie ein gewöhnliches Tier. Durch solche oder ähnlich nichtige Werte jemanden von seiner scheinbaren Überlegenheit zu überzeugen zu versuchen deutet darauf hin, dass diese Person ein geringes Selbstbewusstsein und vor allem Selbstkenntnis hat, geschweige denn, das derartiges Volk zu Narreteien unterschiedlichster Art neigt.
Manche dieser Gestalten laufen zu Religionen oder vielmehr Lebensweisen wie dem Neu-Heidentum über, ohne überhaupt die Hintergedanken oder tatsächlichen Ansichten solcher Leute erkannt zu haben. Demzufolge gibt es Menschen, die einen teils närrischen, teils gefährlichen Cocktail aus derartigen Lebensweisen und ihrem eigenen Weltbild herausbilden und extremistische Gruppierungen bilden. Hierbei sind Beispiele wie die Norwegische Heidenfront und ihre Ableger zu erwähnen, deren Ideologie eine gefährliche Mischung aus Theorien des nordischen Heidentums und einem fast schon satanisch anmutendem Herrendenken.
Ein harmloseres Beispiel hierfür liefern uns sogenannte „Wicca“, also Anhänger der Hexerei im weitesten Sinne. Meinen Erfahrungen nach sind viele der Ansicht, sie wüssten mehr als andere, da sie sich mit Magie beschäftigen und selbige auch praktizieren. „Wicca“ leitet sich aus dem sächsischen Wort „wicce“ (sprich: „witchy“ nach der englischen Sprechweise) ab, was man als „weise“ übersetzt. Aus diesen Worten leitet sich auch das vor allem im Englischen gebräuchliche Wort „Witchcraft“ ab, was man dann als „wise-craft“ oder einfacher „craft of the wise“ (= „Handwerk der Weisen“) übersetzen kann. Diese Selbstbezeichnung deutet teilweise auf eine Überheblichkeit und Selbstüberschätzung hin, wie sie dem Menschen eben zueigen ist - ähnlich vermessen ist es ja vom modernen Menschen sich „homo sapiens sapiens“ zu nennen. Die Frage ist bei ersterem, ob man einfach nur den Namen aus altem Sprachgut übernommen hat oder tatsächlich der Ansicht ist, sich auf ein Handwerk der Weisen zu verstehen. Gewiss durfte auch ich Leute dieses Glaubens kennen lernen, die nicht so von sich eingenommen sind und sich für überlegen halten, aber es gibt auch welche, die der Ansicht sind, sie könnten mit ihren größtenteils (ich schließe nicht gänzlich aus, dass jemand andere auf eher merkwürdige Wege manipulieren kann, doch liefern uns einige Leute immer wieder Gegen-Beispiele) zweifelhaften Fähigkeiten andere manipulieren. An Lächerlichkeit grenzt es meiner Meinung nach, wenn jemand denkt, er könne einen Parkplatz ergattern, weil er diesen mit einem ominösen Feld umgibt, das die Psyche anderer so manipuliert, dass sich diese von diesem Ort fernhalten. Ich denke, dass viele Bereiche der Magie auf psychologische Tricks zurückgreifen, die manchmal sogar äußerst einfallsreich sind. Aber ich muss als jemand eingestehen, der ebenfalls glaubt, dass mir die endgültigen Beweise fehlen. Sicher weiß ich nur eines: Meine Erfahrungen mit solchen Leuten haben aufgezeigt, dass vieles in der Magie Zufall war oder erklärliche Ursachen hatte, die den gewünschten Effekt hervorriefen.
WinterWolfEin anderes Exempel gäben uns die Anhänger der „Asatru“. Das Wort ist, wie auch der Begriff „Wicca“, ein moderneres Wort, das sich aus „Asa“, also einer der Götterfamilien, den Asen, und aus dem Wort „tru“, gleichbedeutend mit dem englischen „being true“ oder „truth“, ergibt. Meist ist in die „Asentreue“, so die wörtliche Übersetzung des nordischen Originals (im übrigen auch weiblich, daher die Asatru), auch die Götterfamilie der Vanen mit inbegriffen. Nimmt man die Glaubensform mancher (nicht aller) moderner Heiden, so mag man bei einer oberflächlichen Analyse nichts Anrüchiges feststellen, da auch positive Eigenschaften als erstrebenswert dargestellt werden, doch wenn man genau hinsieht, so sollten einem bei extremeren Gruppierungen einige Punkte auffallen, die auf ein irrationales Ehrgefühl, Barbarenbrauchtum und Selbsterhebung abzielen. Ferner werden Körperkraft über Geisteskraft gestellt (auch wenn man das theoretisch uminterpretieren kann), Schwache als nicht lebenswert eingestuft (steht nicht wörtlich da, aber man kommt schnell zu dieser Annahme) und allgemein einige Charaktereigenschaften und (meiner Ansicht nach Pseudo-) Tugenden in den Vordergrund gestellt, denen eher zweifelhafte Inhalte zueigen sind. Alles in allem eine Glaubens-Richtung und Lebensweise, die für primitivere Gestalten mit Muskeln und geringen geistigen Stärken wie geschaffen ist - unter dem Mantel eines angeblich ehrenhaften Kriegswesens. Gerade letzterer Punkt ist der Grund, weshalb es mich nicht wirklich wundert, weshalb sich viele National-Sozialisten, ob alt oder jung, zum Heidentum hingezogen fühlen. Traurig, da die germanische Kultur an sich hochinteressant ist und durch derartige Personen einen negativen Beigeschmack erhält.
Ein hervorragendes Beispiel in Bezug auf die Geringschätzung anderer Menschen möchte ich hier noch anführen: Ein Black-Metaler namens Varg Vikernes (im übrigen dem Oberhaupt und Schöpfer der Norwegischen Heidenfront), der seinen „Konkurrenten“ Euronymus mit über 40 Messerstichen tötete, sagte zu seiner Tat lediglich, dass jener ein Stück Dreck gewesen sei, das weder Ehre noch Gnade noch sonst etwas verdient habe. Ein klares Statement und das Beispiel schlechthin, was der Irrsinns-Cocktail aus Neu-Heidentum, National-Sozialismus und Größenwahn bewirken kann. Varg Vikernes wurde zu Lebenslang (in Norwegen 21 Jahre) verurteilt. Ferner wurde dieser schon noch vor dem Mord an Euronymus zu Norwegens Staatsfeind Nummer Eins erklärt. Hierzu sind dann auch schon zahlreiche Parallelen zum Satanismus zu erkennen, der sich ebenfalls nur zu oft mit National-Sozialismus vermischt (ein recht aktuelles Beispiel ist das „Satanisten-Paar“, Manuela und Daniel Ruda, das im Juli 2001 einen Bekannten mir 66 Messerstichen und Hammerschlägen ermordete), da beiden Richtungen in dieser Form das Herrendenken zugrunde liegt.

Um nochmals konkret Bezug zu Musik-Szenen zu nehmen: In der Black-Metal-Szene entstand und wird nach wie vor Satanismus, National-Sozialismus und eine anrüchige Form des Heidentums (oben stehende Kritikpunkte sprechen sich nicht allgemein gegen Heidentum aus) praktiziert. Gewiss betrifft das einen kleineren Kreis von Extremisten, die sich wohl vor allem in Norwegen finden, doch sind gewisse Ströme in der gesamten Szene nicht zu verleugnen, vor allem, da offensichtlich sogar Mitglieder der NS-Skinhead-Szene hier ihr Unwesen treiben.
Ich kritisiere hiermit nicht pauschal alle, die diese Musik hören, sondern stelle Tatsachen fest, für die es handfeste Beweise gibt. Man bedenke Mörder wie Varg Vikernes (Burzum; erstach Euronymus), Hendrik Möbus (Absurd; erdrosselte mit zwei Bandmitgliedern seinen Mitschüler Sandro Beyer) oder Bard „Faust“ Eithun (Emperor; erstach einen Homosexuellen) und allgemeine, etwas harmlosere Gewalttaten von Black-Metal-Fans, zum Beispiel Kirchenbrandstiftungen oder Angriffe auf Tourbusse anderer Bands (Paradise Lost hat etwas derartiges in Norwegen erlebt). Es ist nun mal unwiderlegbar, das dort ein großes Gewalt-Potential herrscht, so aber auch in nahe verwandten Genres dieser Musik. Hiermit war es nicht beabsichtigt, das Klischee vom bösen Satanisten-Metaler zu bekräftigen, aber über derartige Geschehnisse ist es mir nicht möglich, zu schweigen oder meine Meinung zu verbergen. Mag es paradox wirken, aber in seltenen Fällen höre auch ich Black Metal, insofern kann man bei mir nicht von einem Kritiker im herkömmlichen Sinne sprechen.

Wiederum muss ich auch einen positiven Gegenpart beschreiben, den das Heidentum uns offenbart. Die oberen Beschreibungen erwecken den Eindruck von mir als verblendeten Heidenhasser, der diese Leute nur auf Barbarenbrauchtum beschränkt. Tatsache ist, dass es einige Menschen mit solch primitiven Ansichten gibt, ich selber kenne einige, die diese Ansichten teilweise vertreten, und diese sind nicht immer nur dumm, sondern haben einfach verquere Moralvorstellungen.
Andererseits sind viele Heiden Menschen mit Sinn für die reine Natur und haben oft zu ihrem eigenen Leib sowie zur Sexualität ein angenehm offenes und vor allem normales Verhältnis. Einige dieser Leute haben einen guten Sinn für Realität erhalten, da sie manchmal die Dinge etwas materieller als andere sehen, ohne dabei ungebildeter zu sein. Sie haben lediglich eine bestimmte Denkweise und Lebensart wieder ins Leben gerufen, die teilweise gar nicht so schlecht ist.
Was wiederum manchmal stört ist der Hintergedanke vieler selbsternannter Neu-Heiden, dass sie sich lediglich aus dem Grund dem Heidentum zuwenden, um einem nicht allzu extremen, aber doch einem Gegenpart des Christentums anzugehören. Dieser Trotz dem Christentum gegenüber ist mehr als lächerlich. Gewiss haben die Kirchen in der Vergangenheit viele unverzeihliche Fehler gemacht und Heiden verfolgt, doch wird hierbei die Denkweise und die Situation der Menschen von damals vergessen. Die Kirche, damals eine geistliche Institution, die parallel zu den weltlichen Herrschern existierte, war einfach nur eine instrumentalisierte Einrichtung. Das Beispiel hierfür liefert uns der Reichtum der Kirche von damals. Diese hat die Leute durch Druckmittel kontrolliert, indem sie zum Beispiel denen, die nicht nach einem bestimmten Muster leben, die Hölle androhten. Damals waren die Menschen noch sehr gläubig, ja naiv, und der Kirche hörig.
Viele vermeintliche Hexen und Heiden wurden einfach beseitigt, da sie den Kirchen unangenehm im Wege standen.
Ein andere Aspekt ist wiederum, dass der Glaube an schädliche Magie sich aus dem allgegenwärtigen Heidentum im Altertum über jüdische Lehren in christliche Bücher geschlichen hat. Dass die Angst vor Magie und Hexerei so groß wurde konnte man kaum ahnen, aber doch war sie präsent.
Ich denke, es ist eine Kombination aus Narreteien aus dem Altertum, die sich im Denken der Leute gehalten haben und dem beständigen Machtstreben der damaligen Kirchenfürsten, wobei wohl letztere die größte Schuld tragen, da sie das Volk manipulierten und mit Irrlehren und Drohungen verängstigten. Und in der Angst entsteht nun mal auch Aggression, die sich schließlich in erster Linie auf Außenseiter jeder Art und politische Gegner entlud.
WinterWolfDer Gerechtigkeit und meinen Prinzipien halber werde ich, in Bezug auf die zahlreichen Darstellungen zur rechten Gesinnung, auch Stellung zur linken Szene nehmen. Hier wimmelt es genauso von Extremisten, die sich zwar nicht unbedingt mit Satanismus oder dergleichen auseinandersetzen, aber in anderer Hinsicht nicht gerade gesellschaftsverträgliche Ansichten vertreten. Wie schon angesprochen sind sie extrem systemfeindlich und bringen entweder keine Vorschläge oder wenn, dann handelt es sich um nicht realisierbare Ideen. Beispiel hierfür ist das parallel zum Kommunismus anzuführende System der Kommunen-Gesellschaft. Jeder habe die gleichen Rechte, aber in diese Idee ist keinesfalls praktikabel, da es eine Gesetzmäßigkeit der Natur ist, dass sich eine Kraft durchsetzt und sich niemals eine so große Anzahl an Menschen einig sei kann, ohne, das dabei Minderheiten unterdrückt werden. Ferner werden sich immer Mitglieder dieser voneinander unabhängigen Kommunen an eine Spitzenposition stellen. Anfangs gelten sie „nur“ als Sprachrohre, aber sobald ein Mensch merkt, das er Macht über Menschen hat, gerät er in Versuchung, diese Leute seinem Willen zu unterwerfen, und macht er das auch lediglich auf geheime Weise. Man sieht an Fällen der Vergangenheit, dass das zwei Seiten haben kann: Ohne Führungskraft herrscht Anarchie und somit Chaos, oder es kann zu einer Unterdrückung durch eine einzelne Person mit ihrem persönlichen Kreis führen. Alles in allem: Die Idee ist zu idealistisch, unwirklich und noch nicht einmal völlig durchdacht. Viele gesellschaftliche Probleme würden sich nicht von alleine aufheben, wie viele Linke zu meinen scheinen.
In der linken Szene gibt es unter den primitiveren Gestalten genauso ein Rudel-Denken wie in der rechten Szene. Es ist ein ähnlicher Vergleich wie Faschismus und Kommunismus: Der Unterschied ist in einigen oberflächlichen Punkten, doch in der Praxis sieht beides gleich aus. Unter Hitler starben knapp 55 Millionen Menschen in einem internationalen Konflikt, Stalin kam immerhin auf 20 Millionen Opfer innerhalb seines Systems.
Allgemein interessant ist es zu beobachten, wie manche Linke in einen regelrechten Wahn verfallen und alles Mögliche mit Faschismus und Kapitalismus assoziieren, nur um an der aktuellen Staatsform Kritik zu üben. Gewiss ist es nicht das perfekte System, aber Demokratie an sich ist nun mal das beste, was wir bisher haben. Das der Kapitalismus einen solchen Einfluss gewonnen hat ist letzten Endes der Menschheit selbst zu verdanken. Sie hat sich, um eine Lebensgrundlage zu haben, vom Geld abhängig gemacht. Und da der Mensch zu Gier neigt, so gibt es immer welche, die sich bereichern wollen und einen weit höheren Lebensstandard pflegen als andere.
Deswegen hat Geld wohl dennoch seinen Nutzen, da Tauschhandel Bereicherung nicht ausschließt und es umständlich wäre, Dienstleistungen mit teils sperrigen Waren zu bezahlen. Ein idealer Gedanke wäre, dass man es verhindert, dass jemand, der sich bereichert, mit seinem augenscheinlichen Reichtum etwas erreichen könnte, doch bleibt das eine unrealistische Vorstellung. Aber ein interessanter Gedanke ist es trotzdem.
Andererseits ist es doch irgendwo vermessen, dass das Leben vieler Millionen oder gar Milliarden Menschen von Tauschmitteln aus Papier und Metall abhängt. Niemand will mehr für die Allgemeinheit arbeiten, niemand will mehr nicht-materiellen Lohn, ein „Danke“ reicht in den seltensten Fällen. Sicher wird der Austausch von materiellen Dingen, also Geld, für die wirtschaftliche Struktur benötigt, aber, dem Naturgesetz der Stärke zum Trotz, ist es wirklich nötig, dass deswegen so viele sterben? Ich denke auf der einen Seite nicht, aber das Problem ist wiederum, wie man das Problem in den Griff bekommen soll. Es ist wohl leichter Menschen sterben zu lassen als sie zu versorgen. Ein Problem stellt vielleicht auch dar, dass die Menschen mit den Mitteln, die man ihnen zur Verfügung stellt, Bürgerkriege finanzieren, und Krieg ist in diesem Fall nicht gut für das wirtschaftliche System. Die Menschen dürfen sich außerdem nicht nur beschenken lassen, sondern auch selber für ihren Aufbau sorgen, all dem Leid und der Armut zum Trotz. Aufklärung über Krankheiten sowie kostenfreie Medizinlieferungen dürften nicht mehr die Ausnahme bleiben, sondern wesentlich häufiger erfolgen. Wie es scheint, hilft hier nur eine dauerhafte Investition von Geld und Waren in diese Länder über Jahrzehnte hinweg. Vielleicht müsste man sogar die Menschen teilweise in ihrem Denken etwas umstellen, nicht viel, aber sie sollen erkennen, was ihrem Volk und ihrem Land gut tut. Und Bürgerkriege sind das gewiss nicht.
Das Bestreben der Gesellschaft ist der Konkurrenzkampf um den Besitz weltlicher Güter, wie in der Natur auch eben der Konkurrenzkampf um das Überleben tobt. Aber inwiefern hebt sich dann der Mensch von seiner Umwelt ab? Eigentlich gar nicht, auch hier gelten letzten Endes die Gesetze der Natur, der Mensch hat es nicht geschafft, das gesamte Leben neu zu regeln, wie er es sich oft einbildet. Staatsformen wie Demokratie sind nur Ideen, die fast nie konsequent durchgeführt werden. Der Mensch hat es nur geschafft, diesen „Kampf“ gezielter durchzuführen, indem er sich selbst den alltäglichen Wahnsinn schafft und regelmäßig Krieg führt.
Und das ist die Ursache für jegliche Armut: Der Mensch ist von Natur aus egoistisch, aber er will das nicht immer wahrhaben. Das hat nicht mehr viel mit Selbsterhaltungstrieb zu tun, da wir es vermögen, über unsere Instinkte hinauszudenken. Es ist schlichtweg Egoismus und Gier. Weil die, die im Reichtum leben, es partout nicht einsehen wollen, dass sie, um den ärmeren Menschen zu helfen, nicht ohnehin fast nur geheucheltes Mitleid zeigen sollen, sondern auch tatkräftig ihren übermäßigen Besitz teilen; es muss natürlich zum eigenen Leben reichen. Aber das Anhäufen von Reichtümern, inwiefern ist das zu verteidigen? Zur gleichen Zeit, in der jemand seine Geldscheine zählt, sterben ganz nebenbei ein paar Menschen an den lächerlichsten Krankheiten; aber da ihnen einfachste medizinische Hilfe verwehrt wird, ist dies nicht zu verhindern.
Sicher, das ist der Lauf des Lebens. Der Mensch denkt jedoch von sich selber, er hätte alles unter Kontrolle und vertraut blind auf seine Ideen, Entwicklungen und Pläne. Er ist ein Narr. Aber das trifft in erster Linie auf die „fortschrittlichste“ Spezies Mensch zu. Der „Westen“ verkörpert Zivilisation und Vernunft. Schön muss es sein mit offenen Augen zu träumen.

Je „fortschrittlicher“ und selbstbewusster der Mensch wird, desto mehr scheint er seinen Sinn für die Realität zu verlieren. Gerade der westliche Mensch betreibt Selbstverblendung mit einer erstaunlichen Perfektion, wie es wohl nur eine „höhere“ Spezies vollbringen kann. Er hat es geschafft, sich eine Scheinwelt aufzubauen in Form einer Konsum-Gesellschaft. Medien und andere Dinge berieseln ihn fast sein Leben lang, um diese Scheinwelt aufrechtzuerhalten, ja sogar auszubauen.
Der Mensch ist teilweise zu schwach geworden, auf der normalen Welt zu leben, nein, er muss sich seine Scheinwelt aufrechterhalten, in der Leid nur noch eine Nebenrolle spielt. Leid existiert nur noch in den Medien, aber das ist ja weit weg von einem. Das erregt vielleicht für kurze Zeit Interesse, ja manchmal Schaulustigkeit, aber mit Tatsachen findet sich der Mensch eben schnell ab. Das Wohl der Gemeinschaft, der ganzen Gemeinschaft, ist nicht ansatzweise so relevant für die Leute, wie immer behauptet wird. Diese Menschen sind in erster Linie auf ihren Vorteil aus, nicht auf das Allgemeinwohl. Und doch reden sich das immer wieder einige ein und verbreiten das auch unter den anderen. Der normale Mensch ist nicht normal im Sinne der Natur, er unterdrückt gezielt Minderheiten, lässt ihnen keine Existenzmöglichkeit, stellt selbst geringste Vorteile über das Leben von anderen Menschen und glaubt dennoch, etwas zu sein.
Wenn diese Scheinwelt einmal zusammenbricht, dann werden wohl einige Suizid begehen. Nach offiziellen Ansichten eine psychische Krankheit. Dieser und viele andere derartige „Defekte“ gibt es teilweise fast nur beim Menschen, weil er so komplex sei. Sicher, das mag sein, aber es gibt doch viele, die mit ihrem Leben zurechtkommen, obwohl sie nachdenklich sind und auch viel Leid erfahren haben. Muss man annehmen, dass es von Natur aus schwache und starke Menschen gibt? Eine Frage, die ich nicht zu beantworten wage, da es für diese These Hinweise gibt, aber auch genug, die dagegen sprechen.
Es ist im Prinzip die Diskussion, ob das Leben einen Sinn hat, und wenn, dann welchen? Ich denke schon, dass das Leben einen Sinn haben muss, da, wenn man nach Grundsatz-Logik ausgeht, die ganze Natur, das Universum aus Sinnzusammenhängen besteht. Weshalb also gerade da nicht? So gesehen unlogisch, aber diese Frage kann man aus unserer Sicht nicht beantworten.
Jedoch möchte ich mich hierbei nicht selber ausnehmen von diesen psychischen Defekten, ich kann durchaus den Gedanken des Suizids nachvollziehen. Offiziell mag es als psychischer Defekt angesehen werden, aber Fakt ist auch, dass viele Suizidgefährdete lange über alles nachdenken, was ihnen das Leben in dieser Gesellschaft eigentlich bringt und ähnliches – und zu dem Schluss kommen, das sie keinem nutzen oder fehlen würden. Ein Gedanke, den ich in seinen Grundzügen mehr als nachvollziehen kann, doch ist es in der Regel nicht so, wie man es sich zu diesem Zeitpunkt einredet.
WinterWolfMan verletzt Mitmenschen, indem man sich das Leben nimmt. Dadurch wird vielleicht sogar ein Teufelskreislauf in Gang gesetzt. Eine Person bringt sich um. Daraufhin bringen sich weitere Menschen um. Weitere ertragen den Tod der einen oder anderen Person nicht und sterben aus Gram und Trauer, obwohl sie sich nicht bewusst umbringen. Wollen diejenigen, die Suizid ernsthaft in Betracht ziehen, das wirklich? Die Ursache von möglichen mehreren Todesfällen zu sein, ist das ein guter Gedanke, mit dem man in den Tod flüchten könnte? Ich denke, ich würde mit einem schlechten Gewissen nicht sterben können. In gewisser Hinsicht widerspiegelt sich in Suizid wieder der Egoismus des Menschen. Nur an sein Leid denken, die anderen außer Acht lassen. Mag sein, dass es einem schlecht geht, aber das rechtfertigt nicht, das man anderen auf eine solche Weise Schmerzen zufügt.
Geht man davon aus, dass die betreffende Person kaum oder keine Freunde hat, gestaltet sich das Ganze schon schwieriger. Ich persönlich existiere lieber im lebenslangen Leid und bestrafe mich auf diese Weise als das ich einfach verschwinde. Manchmal hat das Leben noch etwas schönes mit uns vor, hält für uns noch wunderbare Dinge parat, die wir aus unserer Position nicht sehen, bis sie schließlich da sind. Es ist schwer, daran zu glauben, es zu akzeptieren, ja, ich kann das nachvollziehen. Es wird weitere Schmerzen mit sich bringen, aber es gibt immer ein Licht am Ende des Tunnels, und mag dieser noch so lang sein. Ich überbrücke diese qualvolle Zeit eben mit Cutten. Sicher, als depressiver Mensch mag man es so sehen, dass das Licht am Ende des Tunnels ein Zug ist, aber so schwer es auch ist, es ist nicht unbedingt so.
Wiederum drängt sich einem die Frage auf, ob es Menschen gibt, die zu schwach zum Leben sind. Manchmal habe ich von mir selbst diesen Eindruck gewonnen, aber genau das hat mir zumindest bisher den Ehrgeiz gegeben, weiterhin zu existieren. Ich kann wenigstens einen Sinn haben, indem ich für andere existiere und nutze. So sehe ich das zumindest bisher.

Vieles hier geschriebene klingt stark nach Weltverbesserer und Wunschdenken, ja, das ist es auch. Aber dennoch: Der Mensch sollte aufhören, sich für ein überlegenes, höheres Wesen zu halten. Zu seinem eigenen Wohl!
Nur weil er ein Vielzeller ist und zu manchen Dingen imstande ist, zu denen andere Tiere nicht imstande sind, ist er deshalb noch nicht „homo sapiens sapiens“, sondern nur eine höher entwickelte, selbstverliebte Spezies, die glaubt etwas zu sein. Aber wer glaubt etwas zu sein, hat aufgehört etwas zu werden. Vielleicht ist das eine natürliche Grenze der Natur. Wenn eine Spezies fast zu mächtig wird, wird sie meist größenwahnsinnig und löscht sich früher oder später selbst aus. Oder sie wird anderweitig von der Natur beseitigt. Und dieser Zeitpunkt rückt mit großen Schritten näher... für die Erde bleibt das zu hoffen.
Was ist der Mensch eigentlich? Jedenfalls nicht das, wofür er sich selbst hält. Der Mensch unterscheidet sich zwar vom Tier durch eine höhere Intelligenz und der Fähigkeit, seine Instinkte teilweise zu kontrollieren, aber viele Geschehnisse lassen Zweifel offen, wie „intelligent“ der Mensch tatsächlich ist. Also stellt sich die Frage, ob „homo sapiens sapiens“ wirklich so wissend und weise ist, wie seine Selbstbezeichnung verspricht. Fakt ist, dass diese Bezeichnung der eigenen Art reine Selbstüberschätzung ist. Wissen allein ist nahezu wertlos, ja, sogar gefährlich ohne die Gabe der Vernunft und eine gewisse Moral. Und was bedeutet echtes Wissen überhaupt? Meines Erachtens nach ist es nicht nur das Wissen, wie man etwas tut oder baut, sondern auch, wie man das erworbene Wissen vernünftig einsetzen kann. Also ist nicht nur Wissen an sich erstrebenswert, sondern auch Weisheit. Erwähnenswert ist noch, dass der Drang der Selbstzerstörung wohl aus der Intelligenz resultiert, wobei man sich dessen nicht so sicher sein kann. Würde jede Spezies ihre eigene Art derart bekämpfen, wenn sie intelligent wäre? Das lässt sich nicht sagen, ich denke jedoch, dass es eigentlich nicht so natürlich ist, wie der Mensch es gerne hätte. Sicher kann er anhand der Wissenschaft behaupten, es wäre normal, aber belegen lässt sich es nicht wirklich, da wir keine andere Spezies kennen, die eine höhere Intelligenz besitzt. Alles andere ist und bleibt nun mal reine Theorie.

Gehen wir nun auf religiöse Aspekte ein.
Ich denke, es gibt weit mehr im Universum, als wir messen, sehen oder anderweitig wahrnehmen können. Somit schließe ich auch die Existenz einer höheren Instanz, die wir meist Gott nennen, keinesfalls aus, meinem Empfinden nach ist es zum Beispiel unlogisch anzunehmen, dass die perfekte Systematik des Universums einfach so aus Zufall entstanden sein soll. Mag ein Wissenschaftler oftmals etwas anderes behaupten, aber hierfür fehlen ihm genauso die Beweise wie mir für meine Theorie. Gewiss kann er mir von einigen Regelmäßigkeiten der Natur erzählen und schließt daraus auf das ganze System der Natur, aber bewiesen ist damit noch gar nichts. Letzten Endes ist es vermessen zu behaupten, dass es Gott gibt oder nicht, weil es niemand weiß. Es gibt auch keine Hinweise und auch keine Beweise, die gegen seine Existenz sprechen, dafür (umstrittene) Hinweise für seine Existenz, jedoch gehe ich hier nicht näher darauf ein, da es hier verschiedene Meinungen gibt, was als menschliches Werk oder Naturphänomen gezählt werden darf und was nicht.
Gewiss entspricht der reale Gott nicht den menschlichen Vorstellungen, wie sie in Religionen und auch von Wissenschaftlern geprägt werden. Er ist zu vollkommen und einfach als Gedanke zu abstrakt für unsere Logik, als das wir ihn je begreifen würden. Es ist rational gesehen närrisch ihm menschliche Eigenschaften anzudichten. Auf der anderen Seite lässt sich aber auch das nicht ausschließen. Tatsächlich glaube ich, dass er schon fähig ist, menschlich zu sein oder zumindest zu wirken, aber er ist weit mehr als das. Ihn in seinen Fähigkeiten einzuschränken ist, wenn man von einem (nahezu) allmächtigen Gott ausgeht, unangemessen.
Närrisch beziehungsweise „nur“ künstlerische Darstellungen und teilweise alte Vorstellungen von Engeln sind die Bilder von kleinen nackten Jungen, die auf den Wolken sitzen. Vielleicht gibt es Gott untergeordnete Wesen, das weiß man nicht, aber wie sie aussehen ist genauso wie das Aussehen Gottes ungeklärt. Der Fehler der Menschen ist, alles zu negieren, was sie nicht sehen oder beweisen können. Früher sagte man, die Erde sei eine Scheibe, aber niemand wollte damals glauben, dass die Erde rund ist. Weil es keine sicheren Beweise dafür gab. Und nun sitzt die Wissenschaft in religiösen Dingen in der Position derer, die damals meinten, die Erde sei flach. Gewiss wird man nichts beweisen können wie in dem erwähnten Beispiel, aber es ist wohl eine Aufgabe des Menschen, etwas zu glauben, das er nicht beweisen kann. Eine Aufgabe, die Gott an uns gestellt hat. Jedoch ist dieser Aspekt zu biblisch, als dass das von einigen Menschen je akzeptiert würde. Es gibt Punkte, in denen man sich eben nicht einig wird.
Die einzigen Ausnahmen unter den Wissenschaftlern mögen hier die sein, die sich der Meta-Physik zuwenden, doch haben diese Leute unter ihren Kollegen teilweise einen zweifelhaften Ruf, der sich manchmal durch tatsächlich völlig abnorme Menschen bestätigt. Auf der anderen Seite weiß man nicht, ob diese „Verrückten“ nicht sogar in manchen Punkten recht behalten? Wer sagt uns, dass Verrückte in manchen Punkten nicht mehr von der Realität sehen, als wir verstehen würden? Vielleicht sehen sie einige wirre Bilder, die tatsächlich keinen Sinn ergeben, aber es kann auch sein, dass sie Teile der Realität sehen, bei deren Anblick man in den Wahnsinn verfällt. Ein anderer Blickwinkel auf die Welt. Jedoch ist dies nur ein abstrakter Gedanke, was man davon letztlich halten soll weiß ich selber nicht so genau. Dazu habe ich mir keine rechte Meinung gebildet.
Gott handelt immer aus seinem Bewusstsein heraus, ich denke nicht, dass er schwach ist oder nur einen begrenzten Einfluss auf uns hat. Er empfindet einfach anders, wir können seine Gedanken nicht immer nachvollziehen. Somit scheidet schon aus, wie er denn nur bestimmte Dinge zulassen könne. Wir denken eben zu menschlich, als das wir je seinen Handlungsweisen folgen könnten. Alles hat seinen Sinn, nur finden wir selbigen nicht immer heraus. Aber um diesen Themenbereich hinter uns zu lassen: In religiösen Dingen ist und bleibt es nun mal Ansichtssache. Ich denke, dass niemand närrisch ist, der glaubt, ich denke nur, dass es närrisch ist, an übernatürliches zu glauben, bei dem es zweifellos nachgewiesen ist, dass es eine natürliche Ursache hat. Aber auch hier beginnt schon die Frage der Perspektive...

Ein Punkt, der mich an den Leuten stört ist es zu wagen, Dinge zu beurteilen, von denen sie nichts verstehen oder nur kleine Teile eines größeren Zusammenhanges kennen und vorschnell urteilen. So kommt es zu falschen Vorstellungen von einigen Gesellschaftsgruppen und noch weit mehr. Und es wäre vermessen zu sagen, es gibt jemanden, der nicht schon mal vorschnell geurteilt hat. Die Frage ist, ob er einsieht, dass er einen Fehler gemacht hat oder ob er blind auf seine Meinung beharrt. Ich schließe mich hiermit keinesfalls aus.
Herrendenken zum Beispiel ist in einer offensichtlichen Form verpönt, man verbindet sofort mit National-Sozialismus. Tatsache ist jedoch, dass weit mehr Menschen ein Herrendenken haben, als ihnen selbst bewusst ist. Es gibt viele, die sich beispielsweise einem Afrikaner irgendwie überlegen fühlen, weil sie in der „zivilisierten“ alten Welt leben und einige moderne, technische Errungenschaften besitzen. Fast jeder fühlt sich im Unterbewusstsein einem „wilden“ Eingeborenen überlegen, weil dieser auf einer primitiveren Stufe der Technik steht.
WinterWolfJedoch ist es so, dass diese Menschen in anderer Hinsicht uns weit überlegen sind, was nicht unbedingt die geistigen Fähigkeiten in unserem Sinne betrifft. Sie haben vielleicht sogar etwas indirekt erkannt, was dem Westmenschen die Gedanken verwirrt. Glücklich zu sein auf einem niedrigen Niveau der Technik und ähnlichen Dingen. Diese Leute sind keine hemmungslosen Idealisten, sie akzeptieren das Leben wie es ist und stellen sich den Gefahren im Leben. Daher ist Selbstmord vielleicht deswegen in solchen Ländern selten, da sie eine andere Einstellung zum Leben haben und den Überblick über die Realität behalten haben, so naiv sie uns in manchen Punkten erscheinen mögen.
Kann der Mensch seine Instinkte unterdrücken, aber den ihm angeborenen Egoismus nicht? Geld macht süchtig, wie es scheint. Da mir der Gebrauch jeglicher Droge weitgehend fremd ist, so auch hier. Gewiss, Geld benötigt man um zu überleben, daher muss ich gezwungenermaßen danach streben, aber deswegen würde ich niemandem schaden oder ungebührliche Dinge für Geld tun, da es mir nichts bedeutet. Die schlimmste Gesellschaftsdroge mit den meisten Opfern sind nicht Alkohol, Tabak oder andere Rauschmittel, nein, es ist das Geld. Es kostet täglich eine unsägliche Zahl von Menschenleben. Denjenigen, die ihren „Stoff“ haben, mag das egal sein, aber in armen Ländern gibt es nicht viel davon beziehungsweise, es gibt Leute, die es bei sich anhäufen, da sie der Droge Geld und somit dem Luxus völlig verfallen sind. Die Droge für das Volk bleibt aus, sie überlebt nur knapp, viele sterben.
Die Droge Geld macht gnadenlos und korrupt. Menschen des Westens ist es oftmals egal, was in armen Ländern passiert. Sicher werden sie von einzelnen Schicksalen bewegt, die in den Medien präsentiert werden (also schlägt man selbst hieraus Kapital – unmoralisch und verwerflich? Nun gut, sie müssen gezwungenermaßen Geld verdienen, um diese Sendungen zu finanzieren, um das Leid aufzeigen zu können), aber den Leuten ist teilweise nicht das gesamte Ausmaß des Leiden bekannt. Abstrakte Millionen-Zahlen begreifen sie nicht wirklich. Als Ganzes betrachtet werden arme Länder nur als Belastung angesehen, die einfach liegen gelassen wird, bis sie von selbst verschwindet – was sie natürlich niemals tun wird. Es ist jedoch nicht wichtig, ob Menschen sterben oder nicht, sie erfüllen keinen Zweck für die reicheren Länder - für die sogenannte zivilisierte Welt. Wir sind nur eingeschränkt zivilisiert.
Hier kritisiere ich nicht, wie früher, die Existenz von Geld, sehr wohl aber die Schwäche der Menschen, ihren Egoismus nicht unter Kontrolle zu halten, obwohl wir unsere sonstigen Instinkte durchaus unterdrücken können.

Der Mensch neigt gerne zu Untertreibungen, um Probleme totzuschweigen. So auch Leute, die der Ansicht sind, in einem weitgehend perfekten System zu leben, in dem es sehr wohl Probleme gibt. Die Frage ist, welcher Art diese Probleme sind. Mag sein, dass ein Land bestimmte Problem nicht hat, die wiederum der Nachbar hat, aber letzten Endes gibt es kein Land, das nur annähernd gut funktioniert, wenngleich dessen Einwohner grundsätzlich das Gegenteil behaupten werden.
Ist es zum Beispiel gut, Drogen (teilweise) zu legalisieren? Man sieht am Alkohol und am Tabak, wohin das führen kann. Ist es besser, irgendwann einen Massenkonsum von Rauschmitteln zu verursachen oder Probleme mit Rechtsradikalen und Ausländern zu haben? Wünschenswert ist keines von beiden.
Es kommt auf viele Gegebenheiten der Entwicklung an, auf die man nicht immer Einfluss hatte und die nicht rechtzeitig in die richtigen Bahnen gebracht wurden. Wenn ein Land sich isoliert oder von Anfang an eine bestimmte Struktur (der Bevölkerung) hatte, ist es auch einfacher das zu kontrollieren. So ist es für ein Land aber möglicherweise schwieriger, das eine große Zahl an Einwanderern hat(te), die nicht immer die Landessprache beherrschen oder nur mangelhaft derer mächtig sind. Dann ist es auch ein Punkt, welche Menschen dort sind – „Ausländer“ ist nicht gleich „Ausländer“.
Bestimmte Leute haben zu manchen Dingen eine extremere Einstellung und verursachen so automatisch Probleme, wenn jemand aber etwas gemäßigter ist, so ist es egal, ob er den Status eines Ausländers bekleidet oder nicht. Direkte Vergleiche zwischen zwei verschiedenen Strukturen zu machen ist also unsinnig, da es immer einige wichtige Unterschiede gibt, die absolut entscheidend sein können.
An sich bin ich gegen dieses Schubladendenken, auch wenn sich selbiges unterschwellig bei jedem Menschen äußert, aber man kann es eingeschränkt kontrollieren. Vorurteile aufgrund äußerlicher Merkmale sind unsinnig genauso wie das Einteilen der Menschen nach Gebieten, um sie so zu beurteilen. Die Eigenschaften eines Menschen sind unabhängig von der Region, es kommt auf die Prägung an, die möglicherweise in einem Land entstehen kann, aber grundsätzlich ist es falsch, das zu tun. In jedem Land gibt es gute wie schlechte Menschen, es gibt keine besseren Länder, es gibt nur Menschen mit sozialverträglicheren Verhaltensweisen und Moralvorstellungen, und auch das ist wieder Ansichtssache.

(Fortsetzung folgt)



Soweit bin ich bisher, ihr könnt schon mal anfangen, mich nochmal auseinanderzunehmen ;)
WinterWolfKritiken sind immer gerne gesehen, die Fotsetzung wird ihre Zeit brauchen...
WinterWolfSchön ist es ignoriert zu werden *pfeif*
SelianNa was erwartest du?
Ich hab mir schon die Mühe gemacht deinen ersten Thread komplett durchzulesen. Hab dazu auch meinen Senf abgegeben.
Nun hast du ihn wie du sagst überarbeitet und wieder reingestellt. Deswegen les ich's mir nicht alles nochmal durch, sorry...

Vielleicht traut sich auch keiner was zu schreiben, in Befürchtung dessen, das du ihn wieder überarbeitest und wieder nen neuen Thread aufmachst... ;)

Aber mal im Ernst. Es sind einfach zu viele verschiedene Punkte die kaum alle vernünftig in einem Thread diskutiert werden können. Zu den einzelnen Themen gibts ja an verschiedenen Stellen im Board schon Threads in denen z.B. über Menschen, Gesellschaft, Glauben usw diskutiert wurde.
Ich glaub wenn du dich demnächst in einem Thread auf ein bestimmtes Thema beschränkst wird auch die Beteiligung entsprechend sein.
WinterWolfHmmm, wird wohl stimmen. Oder ich lasse nicht von dem Plan ab, irgendwann ein Buch zu verfassen, dann soll das jeder für sich lesen ;)

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