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  Forum: Platz der Philosophen
    Thema: Sinn-los
Akasha24Sinnlosigkeit - Phasen der Leere, Dunkelheit, Verzweiflung, Trauer, Einsamkeit hat sicherlich jeder schon mitgemacht und könnte mir viel dazu antworten, wie er Sinnlosigkeit empfindet.

Was mich jedoch wirklich reizen würde, wäre, einmal herauszufinden, was dieses Gefühl verursacht - nicht der individuelle, persönliche Grund, sondern das übergeordnete Was -woraus sich gleichzeitig vielleicht auch die Möglichkeit ergeben würde, aktiv dagegen zu arbeiten...

Also, Sinn-losigkeit:

im Grunde doch, den Bezug zu den eigenen Sinnen, dem eigenen Sinnen verlieren, will heißen zu riechen, sehen, schmecken, hören, fühlen und der Fähigkeit, die Gedanken in weite Fernen fließen zu lassen, ohne sich um ein einziges schmerzhaftes oder im Moment aktuelles Thema im Kreis zu drehen.
Praktisch die Unfähigkeit, aktiv und voller Gefühl am jetzigen Moment teilzunehmen, gefangen von der Trauer über eine tote Vergangenheit oder oder der Angst/Unsicherheit bezüglich einer noch nicht lebendigen Zukunft...
Ergo: der Sinn besteht darin, jeden Moment der Gegenwart ohne Bezug zum Vergangenen oder noch Kommenden möglichst intensiv zu leben, mit allen Sinnen, mit Offenheit, Freiheit und Begeisterung!

Oder?
Scaniumnaja, vielleicht spielt da auch ein wenig die Verarbeitung von Schmerz mit ein, Stichwort Selbstmitleid

@Akasha
Deine Auflösung von Sinnlosigkeit in Sinn-losigkeit gefällt mir
(dazu nur noch mal betonen will, dass fühlen sowohl über den Körper als auch über den Geist betroffen ist)
ReflectionSinnlosigkeit/Sinn des Lebens

„im Grunde doch, den Bezug zu den eigenen Sinnen, dem eigenen Sinnen verlieren, will heißen zu riechen, sehen, schmecken, hören, fühlen und der Fähigkeit, die Gedanken in weite Fernen fließen zu lassen, ohne sich um ein einziges schmerzhaftes oder im Moment aktuelles Thema im Kreis zu drehen.“

Ehrlich gesagt wird aus diesem Satz nicht das klar was Du wohl zu äußern gedenkst? Abgesehen von der Wiederholung „im Grunde doch, den Bezug zu den eigenen Sinnen, dem eigenen Sinnen verlieren,...“ * reihst Du danach einige Eigenschaften – die Sinne – auf, welche Du wohl als (in dem Moment) bezugslos deklarieren würdest. Dann ist direkt (Komma) anschließend die Fähigkeit, die Gedanken schweifen zu lassen, ohne sich um ein einziges Thema im Kreise zu drehen, angeführt. Würde man es im Kontext lesen negierst Du den Bezug zu den Sinnen und (!) die Fähigkeit, ohne um einen konkreten Gedanken kreisen zu können, in die Ferne abzuschweifen.
Ich denke aber Du wolltest den Bezug zu den Sinnen negieren; Sehr wohl aber die Fähigkeit ohne konkreten Bezug abzuschweifen dem Protagonisten anrechnen?

* oder wolltest Du sagen: „Den Bezug zu den eigenen Sinnen, DIE eigenen Sinne verlieren,...“?

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1.0]
Zu sagen, dass man den „Bezug zu den Sinnen“ verliert finde ich recht passend. Schmerz o.ä. wird wohl noch immer wahrgenommen, jedoch ist er egal. Er wird nicht mehr als Warnung vor einer Gefahr o.ä. verstanden, da es für einen „Sinnlosen“ keine Gefahr gibt. Er hat nichts zu riskieren, nichts zu verlieren und nichts zu erwarten, was ihm mehr als einen reaktionären Gedankengang wert wäre. Oftmals wird sogar derart stark vereinfacht, dass der Sinn nicht nur für die eigene Person in Frage gestellt (wenn überhaupt noch die Frage gestellt wird) wird, sondern der Sinn auch außerhalb des Individuum gesucht wird.

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„Praktisch die Unfähigkeit, aktiv und voller Gefühl am jetzigen Moment teilzunehmen, gefangen von der Trauer über eine tote Vergangenheit oder oder der Angst/Unsicherheit bezüglich einer noch nicht lebendigen Zukunft...“

Ich denke es kommen oftmals zwei Typen der Sinnlosigkeit vor:

2.0] Die Größe Mensch
Der Sinnlose kommt oft über persönliche Problemstellungen zur Frustration und findet, gegebenen Falls, für seine Person keine Lösung. Demnach stellt er die Frage nicht mehr an sich und seine Stärken/Schwächen, sondern an die Stärken/Schwächen eines Menschen als solches. Er sucht eine Möglichkeit des Menschen mit seiner Situation derart fertig zu werden, dass er dem Leben noch Sinn abverlangen kann. Meist ist es so, dass dadurch die Frustration noch steigt, da man entweder keine Lösung durch den Menschen findet, oder aber feststellt, dass man selber nicht die Eigenschaften aufweist, die notwendig wären um die eigene Lage zu ändern. An diesem Punkt hat man aber nicht mehr die Kraft noch an sich arbeiten zu wollen, sondern überlässt sich der Trägheit und dem Bild, dass man halt nur Mensch und damit nicht perfekt ist. Man gibt sich als Individuum mit seinen Stärken auf und sieht sich nicht mal mehr als Individuum mit seinen Schwächen, sondern als Mensch mit seinen Schwächen. Man reduziert die eigene Person auf ein Minimum und glaubt an die Unfähigkeit des Menschen das Leben als Wert zu erleben, da man im Alltag z.B. den Blick für die „wahren Werte“ verliert, sich unweigerlich in Oberflächlichkeiten verstrickt, Zeit nur noch als Fragment einer Maschinerie ablebt... etc. Die Sinnlosigkeit wird demnach am Menschen fest gemacht, der unweigerlich an sich selber scheitern muss, da er naturgemäß nicht immer weiß und noch seltener danach handelt, was für ihn gut wäre. Er geht entweder als Teil einer Maschinerie (Alltag, Floskeln, Familienzwang, ...), der man sich nicht entziehen kann, im Werteverfall unter oder er scheitert an der eigenen Schwäche eines jeden Menschen: der Trägheit.

2.1] Die Größe Leben
Anders als in 1] sieht der „Sinnlose“ nicht den Menschen als Ursache des Problem Sinnlosigkeit, sondern das Leben selbst. Hierbei ist es egal ob der Mensch stark oder schwach, oberflächlich oder meditativ,.. ist. Es ist nicht die Frage nach der Rolle des Menschen im Leben, sondern die Frage nach der Rolle des und dem Leben an sich.

Welchen Sinn hat dieser Zustand, was bringt mir ein Glücksgefühl, wozu Leiden spüren? Das Leben zu akzeptieren nur weil man hinein geboren wird klingt nicht gerade „sinnvoll“.

Ein Mensch, der durch seinen Glauben (Paradebeispiel: Hinduismus >Kasten > Wiedergeburt) erfüllt ist, wird sich dieser Frage weniger gegenübergestellt sehen als z.B. ein Atheist. Der Christ z.B. arbeitet auf ein Ziel – den „Himmel“ – zu, der Hindu lebt in Kasten und sieht den Sinn seines Lebens darin in den Kasten zu steigen bis er schließlich auf das „Boot“ (/in den Himmel) gelangt. Das Leben hat den Sinn sich vor der eigenen Person als auch vor Gott zu beweisen und am Ende einen Lohn einzustreichen (in der Religion natürlich weniger banal zu definieren! Hier soll nur die Kausalität in einem Satz vereinfacht dargestellt sein).

A] Zweifel:
Die Frage nach dem Wesen des Lebens ist fast (! > schließlich muss es ja nicht zwingend eine Kausalität zwischen Lebensweise und Zustand im Tode geben) immer auch die Frage nach dem Wesen des Todes und umgekehrt. Ist der Mensch vom Glauben erfüllt, so hat er ein Ziel/einen Sinn auf den er zuarbeiten kann. Ist er jedoch von keiner konkreten Überzeugung erfüllt, so ist der Zeitabschnitt, der für andere eine Art Bewehrung darstellt, nur eine Spanne aus Emotionen, Automatismen, Thesen und Modellen. So lange der Mensch nicht weiß, wofür gelebtes eine Relevanz in der Zukunft hat, so lange bleibt die Frage nach dessen Sinn offen. In der Unsicherheit über die Zukunft liegt der Ursprung für die Unsicherheit der Gegenwart. Aufgrund der Tatsache, dass der Mensch nicht in die Zukunft blicken kann und alle Spekulationen (z.B. auch Religion) wiederum selber nur Thesen und Modelle darstellen verzweifelt man unweigerlich (wenn man sich mit der Frage tatsächlich konfrontiert sieht – nicht in Fällen, da man nur 5 Min. Langeweile mit philosophischen Geplänkel verbringt) an der Frage nach dem Sinn.

Die einzigen „Auswege“ aus diesem Konflikt stellen:

- Verdrängung: z.B. durch Freuden, Stress + Arbeit, Familie
- Glauben : in der Ausweglosigkeit sieht der Mensch die Notwendigkeit des Glaubens und darin
dann auch seine Erfüllung (zumindest subjektiv.. wie dann kommt... wer weiß)

Kann der Mensch keinem der beiden Wege folgen, so wird sich ihm die Frage nach dem Sinn (mind.) bis ans Ende seines Lebens stellen. Außerhalb der Quote, welche durch Eigeninitiative den Tod herbei führen, wird es jedoch immer zur Verdrängung oder einem Glauben kommen. Schließlich ist der Mensch nicht „stark“ genug (permanent) ein Leben lang diesen Konflikt zu streiten ohne daran zu Grunde zu gehen.

[Einzige Ausnahmen stellen dabei „psychisch Kranke“, deren Wesen ich jetzt aber nicht (innerhalb eines Postings) abtun könnte/wollte.]

B] Unentschlossenheit:
Ein anderes Modell wäre ein Mensch, der ebenso wie in A], an die Frage der Kausalität Leben - Tod gebunden ist, aber diese für sich darin erfüllt sieht, dass nach dem Leben schlicht weg nichts mehr ist. Kein Leben nach dem Tode, kein Geist der den Menschen überlebt,... null.
Für ihn beschränkt sich die Frage nach dem Sinn des Lebens oftmals auf den Genuss der Freuden und Experimenten mit den Wahrnehmungen des Menschen. Demnach ist der Sinn seines Lebens nur dann erfüllt, wenn er glücklich ist. Kommt es (nicht unverständlicher Weise aus seinem Modell des Leben resultierend) nun zu Komplikationen im Alltag (Geld, Disziplin, Öffentlichkeit, usw.), so ist der Sinn für diesen Zeitabschnitt nicht mehr gegeben. Gefährlich wird dies erst, wenn ein Ende einer solchen „unglücklichen Phase“ nicht mehr absehbar wird (z.B. Kündigung der Arbeit > kein Geld > weniger finanzielle Gestaltungsmöglichkeiten um den Genuss aufrecht zu erhalten) und somit der Sinn immer weniger greifbar wird. Der Mensch wird unentschlossen ob er eine mögliche Zeitspanne in „Unglück“ „verleben“ soll um dann später wieder „sinnvoll“ in Genüssen leben zu können, oder ob das Unglück zu lange wirkt um eine Chance auf Freuden zu rechtfertigen.

Wieder stellen sich verschiedene Möglichkeiten als Konsequenz:

- Verdrängung: z.B. durch Stress + Arbeit, Familie
- „Einsicht“ : der Mensch verwirft sein Modell des Todes und findet sich als Mensch aus A] wieder.
Hierbei wäre auch denkbar, dass er recht schnell zu einem Glauben findet und der
>>Zweifel<< nur eine Art Übergangsphase darstellt.

Wie bei A]: Kann der Mensch keinem der beiden Wege folgen, so wird sich ihm die Frage nach dem Sinn (mind.) bis ans Ende seines Lebens stellen. Außerhalb der Quote, welche durch Eigeninitiative den Tod herbei führen, wird es jedoch immer zur Verdrängung oder einem Glauben kommen. Schließlich ist der Mensch nicht „stark“ genug (permanent) ein Leben lang diesen Konflikt zu streiten ohne daran zu Grunde zu gehen.

[Einzige Ausnahmen stellen dabei „psychisch Kranke“, deren Wesen ich jetzt aber nicht (innerhalb eines Postings) abtun könnte/wollte.]

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>>>
Reflection<<<

“Ergo: der Sinn besteht darin, jeden Moment der Gegenwart ohne Bezug zum Vergangenen oder noch Kommenden möglichst intensiv zu leben, mit allen Sinnen, mit Offenheit, Freiheit und Begeisterung!“

3.0]
Schade, dass Deine Beschreibung zur Sinnlosigkeit recht haltbar klingt - Deine Schlussfolgerung sich aber in keiner Weise mit meinem Standpunkt vereinbaren lässt (denkbar: Du stellst die These als Provokation in den Raum).

„Der Sinn“ kann niemals allgem. als von der Vergangenheit/Zukunft separiert definiert werden. Sicherlich ist es auch im Einzelfall meines Modells 2]B] gegeben, doch liegt dieses als Möglichkeit unter mehreren zu Tage – als möglicher Sinn unter vielen denkbaren Definitionen.

A] Glauben:
Der Kontext aus Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft ergreift alle großen Glaubensrichtungen deren Werte auch den Sinn des Lebens für den Menschen implizieren. Eine Negation dieser möglichen Verbindung wäre ein Versuch (wenn auch nicht gewollt) diese Weltanschauungen ad absurdum zu führen.

B] Forschritt:
Nur durch die Auseinandersetzung zwischen dem Handeln voriger und dem Schaffen momentaner Generationen ist es möglich sowohl gesellschaftlich als auch wissenschaftlich zu wachsen und somit den Lebensstandart der Allgemeinheit zu sichern/verbessern. Dabei spielt sowohl die Historie der Menschheit als auch die Geschichte des einzelnen Menschen – des Protagonisten selbst – eine entscheidende Rolle.

C] Genuss/Freude:
Oftmals kann der Moment nur durch die Erfahrungen früherer Jahre gewertet und genossen werden. Die Vergangenheit erklärt was ich bin und ist Teil dessen was ich darstelle wenn ich im Moment der Gegenwart „werde“.
Eine Vorstellung dessen was einen in der Zukunft erwartet macht den Menschen sicherer in dem was er tut und freier im Genuss dessen was er erlebt, da er sich vor Augen führen kann, ob sein Handeln negative Konsequenzen für seine Pläne noch kommender Tage haben könnte. Unbefangenheit setzt große Stücke auf einer Vorstellung dessen was da kommen mag (siehe auch 2.0] und 2.1] ).

D], E], ... usw

Was man allerdings sicherlich stehen lassen kann sind die Begriffe „Offenheit“, „Intensivität“, „Freiheit“. Ich kann mir zumindest momentan keine Modellvorstellung des Lebens vor Augen führen, innerhalb derer man diese Werte nicht als gesetzt und fundamentales Grundgut eines (wie auch immer) sinnvollen und glücklichen Lebens ansieht. (es sei gesagt: Ich gehe hierbei nicht auf Vorstellungen ein wie z.B. einem Modell in dem ein Mensch sein Glück in Qualen findet und in Gefangenschaft diesem treu ist.)

*kopfsenk*
Ghostly reflection
Akasha24Also, mein Lieber/meine Liebe,

erstens: im Grunde wollte ich darauf hinaus, daß DENKEN dem Menschen mehr schadet, als es nützt, weil wir durch das Benennen der Dinge mit Namen, das Auseinadernehmen der Welt durch Begriffe die Schönheit töten - Bsp.: ein Kind ist fasziniert von dem Geruch/den Farben einer Blume; muß es da wissen, ob die Rose, Tulpe oder Nelke heißt? Es ging mir einfach darum, aufzuzeigen, daß Denken und Fühlen zwei ganz verschiedene Dinge sind und einander stören/beinflussen... Und wie wichtig es wäre, daß wir wieder einfach einmal mehr fühlen würden...

zweitens: diese einfach Essenz scheint bei Dir nicht ganz angekommen zu sein, denn Du hast genau das getan, was ich vermeiden wollte: Du hast NACHGEDACHT über mein Geschriebenes, anstatt es einfach mal wirken zu lassen und aus dem Gefühl heraus eine Empfindung niederzuschreiben...

dritten: Du solltest keine Diplomarbeit aus ein paar Gedanken machen :) ! Wenn Du allerdings möchtest, daß ich Dein Geschriebenes, Deine GEDANKEN jetzt Wort für Wort auseinandernehme und meine Gedanken hinzufüge, können wir hier eine zwar hochinteressante Diskussion starten (mir fehlt jetzt gerade einfach die Zeit, genauer und differenzierter auf Deine Worte einzugehen), die aber völlig am Thema vorbeigeht...

Aber wenn Du möchtest...

Außerdem möchte ich Dir noch sagen, daß vieles in Deinem Beitrag wirklich sehr arrogant und überheblich rüberkam - sollte das nicht Dein Wille gewesen sein, würde ich mich für eine andere Wortwahl entscheiden; der Sprache bist Du ja mächtig :p
Reflection1]
Bin ich in einem Forum des Denkens und Nachdenkens wegen.

Abgesehen davon klingt folgendes Zitat schon nach einem Begehren etwas gedanklich zu erarbeiten:

"Was mich jedoch wirklich reizen würde, wäre, einmal HERAUSZUFINDEN, was dieses Gefühl VERURSACHT..."

2]
Mag sein, dass viele die Absicht hinter Deinen Worten filtern konnten. Ich persönlich habe dem anderen Inhalt abgewonnen.

3] Wieviel ich zu etwas schreibe (>Diplomarbeit) ist doch meine Sache. Selbst in einem 15.000 Zeichenbeitrag kann ich nie das wiedergeben (nein das liegt an mir) was ich zu einem Thema zu äußern hätte (soll wiederum nciht heißen dass ich alles weiß - hier muss man alles was man sagt relativieren.. anscheinend). Ich hasse es aber immer nur Teilpunkte anzugeben.. unausdifferenzierte Beiträge in den Raum zu stellen. In einem Forum werden nunmal komplexere Gedanken ausgetauscht... dann ist es halbherzig nur 5 Zeilen zu schreiben. Jetzt brauchten nicht wieder 5 Nicks zu erwiedern "in der Kürze liegt die Würze", "wenn man die Essenz nicht filtern kann soll man nicht labern" usw usw. Das sind Schlagparolen, die man sehr gerne anderen an Kopf wirft, nur weil sie sich mit einer thematik näher und im Detail auseinander setzen.

4]
"Sinnlosigkeit - Phasen der Leere, Dunkelheit, Verzweiflung, Trauer, Einsamkeit hat sicherlich jeder schon mitgemacht und könnte mir viel dazu antworten, wie er Sinnlosigkeit empfindet. "

Das soll Teil einer Argumentation (Stellungnahme, Standpunkt, Nicht-nachdenken-Äußerung o.ä.) sein, innerhalb der Du anstoß dazu geben willst, dass man nicht mehr alles definieren und benennen sollte bzw: "weil wir durch das Benennen der Dinge mit Namen, das Auseinadernehmen der Welt durch Begriffe die Schönheit töten ".

Tut mir leid... das ich bei solchen Worten auf falsche Absichten kam.

-----------------

Ich kann nicht nachvollziehen inwieweit mein Beitrag arrogant sein bzw. so wirken soll! Vielleicht war es unpraktisch, dass er gleich mit einem Anstoß bezüglich Deiner Grammatik beginnt. Aber selbst dieser war sehr vorsichtig und als Frage gekennzeichnet. Ich habe leider keine Wattebausch-Smileys zur Vefügung (und wenn würde ich sie wie alle anderen ebenfalls nicht nutzen).

Es sei gesagt: Arroganz ist keiner x tausen Zeichen verpflichtet und profilieren (wurde auch schon angemerkt) muss ich mich nicht im Internet. Ich bin gutes Stück Egoist und will aus den Beiträgen anderer Nicks Essenz für meine Person filtern.
kis_punci[QUOTE]Ergo: der Sinn besteht darin, jeden Moment der Gegenwart ohne Bezug zum Vergangenen oder noch Kommenden möglichst intensiv zu leben, mit allen Sinnen, mit Offenheit, Freiheit und Begeisterung[/QUOTE]

wenn du aber sinn-losigkeit auch dadurch definierst, dass man vom "fühlen" losgesagt ist, ist doch die eigentliche folgerung, dass man eben NICHTS fühlt, also auch keine offenheit, freiheit, begeisterung. das sind doch im prinzip auch gefühle ...

imo dient diese sinnlosigkeit [leere, etc.] auch teilweise dem "abschalten". man ist leer. denkt an nichts, weder positives noch negatives und hat somit vielleicht sogar ,hm, ein bisschen objektivität erlangt (wenn auch nur für kurze zeit)...

dass menschen für alles eine einschränkung, einen sinn, einen namen, etc etc etc brauchen, liegt doch nur an ihrer unsicherheit in den "großen weiten" verloren zu gehen und ihrer angst vor "unbekanntem".
sicher wäre es [I]vorteilhaft[/I], wenn die menschen anfangen würden "mehr zu fühlen" und nicht alles einschränken zu wollen. allerdings frage ich mich dann, ob man gefahr läuft zu verdummen wenn man nichts mehr anzweifelt usw... (gabs so eine diskussion nicht schonmal irgendwo ?)
Kehlendirsinnlosigkeit....

ein interessantes thema...

ich für meinen teil liebe die sinnlosigkeit... wie du schon sagtest, die gegenwart mit allen sinnen genießen.. sachen zu machen die kein ziel in aussicht haben, aber spass machen...

für die allgemeinheit ist die sinnlosigkeit eindeutig nichts neues mehr.... sie vegetiert in ihr dahin. man siehe sich die masse an, das fernsehen, alle medien und das denken der menschen.
hat es denn einen sinn sein leben lang zu schuften? hat es einen sinn mit zu verfolgen ob irgendein, durch die sinnlosigkeit berühmt gewordenes, wesen seinen reichtum weiter ausbaut, etwas besonderes macht... ich sage nur mach es selber und sieh nicht zu wie es andere stattdessen machen....

sinnlosigkeit, der trott des lebens... dagegen machen kann man nichts, denn die welt braucht einfach arbeiter sonst würde alles zusammenbrechen.. eben nur wegen diesen menschen gibt es meiner meinung nach das fernsehen um ihnen überhaupt noch was interessantes zu bieten damit sie weiter machen.

sinnlosigkeit... über so ein thema könnte man stunden reden... ich habe einen sinn in meinem leben... doch verschönern die sinnlosen phasen zwischendurch es einfach und lassen einen erfahrungen sammeln...

in diesem sinne
auf bald

kehlendir
LaChatteFindet ihr, "die Gegenwart mit allen Sinnen zu geniessen" etwa sinnlos? Ich halte das für das Sinnvollste überhaupt, was man tun kann.

Und zum Denken: Denken ist doch etwas wunderschönes, und die Dinge verlieren nicht an Zauber, wenn man sie kennt und benennen kann, im Gegenteil. Habt ihr schon einmal das Wachstum eines Embryos studiert? Das ist eine sehr naturwissenschaftliche Angelegenheit, doch das Wunder, wie so etwas möglich ist, dass aus zwei Zellen ein ganzer Mensch entsteht, das lässt mich immer mehr staunen.

Verstand und Gefühl dürfen und sollen ruhig zusammen arbeiten, nicht gegeneinander.

Und der Sinn des Lebens ist es, zu spielen, zu entdecken, zu staunen... eben all diese "sinnlosen" Sachen.

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