| Kehlendir | Gedanken eines sterbenden Mannes Ehre und Stolz….eine Einstellung welche einen Mann dazu bewegen kann Berge zu versetzten oder sinnlos in den Tod zu gehen. Er kämpft dafür dieses Prinzip in seinem Leben aufrecht zu erhalten um mit sich selbst im reinen zu sein… was benötigt es um einen Mann dazu zu bewegen diesen Vorsatz zu verraten ... Geld … Macht … eine Hure …wie viele haben sich schon von diesen so menschlichen Gelüsten korrumpieren lassen und wie viele benötigt es noch bis diese Helden endlich an das höhere ziel glauben. Das Ziel welches alles das was nötig war es zu erreichen ohne den Weg zu verlassen wieder gut macht und die Gefallenen rächt, sich rächt an all denen die gewagt haben diese so mutigen Krieger von ihrem Wegen abzubringen, sie dazu angestiftet haben ihrem Ziel entgegen zu wirken. Ja sie ließen sich verleiten doch hatten sie einen Vorsatz der allen zum Vorbild werden sollte… doch selbst diese Männer haben das an erster Stelle stehende Ziel, die völlige Erkenntnis der Dinge, nicht ganz erfassen können, es hätte sie blind gemacht und leichtsinnig, da sie ab dann gewusst hätte warum und wieso das alles …der Weg ist das Ziel, hat einmal ein weiser Mann gesagt, doch was wenn der Weg die Hölle und das Ziel der Himmel ist. Der Himmel, der Inbegriff der Träume die Substanz angenommen haben und darauf warten die Seele bis in die Ewigkeit zu erfreuen, versuchen wieder gutzumachen was Gott oder wer auch immer da oben sitzt uns mit dieser Hölle, dem menschlichen Dasein, angetan hat… wusste er es?... machte er es absichtig?... oder bargen seine Berechnungen einfach nur einen Fehler in sich den er durch den Himmel versuchte auszugleichen, doch was wenn auch ein kranker verstand den Himmel bilden kann, was wenn seine träume Substanz annehmen, was wenn er dadurch die Seelen im Reich der Unendlichkeit für die qualvolle Ewigkeit mit in seine Träume einbezieht und sie aufs grausamste misshandelt…wo bleibt dann der Krieger der sein Leben einem Prinzip gewidmet hat welches auf ein leben nach dem Tot hofft welches dass wieder gut macht was er in Lebzeiten durchlitten hat. Er würde aufgeben, zugrunde gehen, Gott für alles verfluchen … und ist´s ihm zu verdenken?... macht es nicht dann auch schon fast wieder einen Sinn das es eine Hölle gibt in der sich der Krieger einem anderen verletzten Krieger anschließen kann um sich an der Ewigkeit zu rächen und um den Menschen klarzumachen das ein Leben nach Ehre und Stolz ein verlorenes Leben ist und die Qualen die sie durchleiden würden beendet… bitte keine kritik wegen schreibfehlern... wäre schon wenn ihr mir sagen würdet was ihr so darüber denkt... kehlendir |
| Selian | Für die einen ist die Hölle das höhere Ziel, für andere ist es der Himmel...ein höheres Ziel...letztlich bietet sich alles als höheres Ziel, was wir als solches anerkennen. Dabei ist uninteressant wie die Mehrheit dazusteht. Mögliche Gründe für das verlassen seines Weges hast du schon genannt. Offensichtlich unehrenhafte Gründe. Und doch werden sie gewählt, sind oft zu verlockend. Der Weg ist möglicherweise nur deswegen das Ziel, weil niemand mit einem erreichten Ziel zufrieden ist. Jedenfalls nicht auf längere Zeit. Wenn du heute ein gestecktes Ziel erreichst, wie lange kannst du dich darüber erfreuen? Einen Tag, eine Woche? Jedenfalls niemals auf ewig. So sucht man sich ein neues Ziel auf das man wieder auf den einen oder anderen Weg zurück kehrt. Ein Weg kann die Hölle sein, aber kann er auch ein Himmel sein? Ein Paradies, geht das? Auch hier wieder, für einen Tag, für eine Woche, aber auf ewig? Würde nicht jeder irgendwann zum Apfel greifen? Wäre der Himmel an sich nicht die Hölle? Ist es nicht egal ob ein kranker oder ein gesunder Verstand den Himmel bildet, macht es einen Unterschied für den kranken/gesunden oder für den verletzten Krieger der sich betrogen fühlt? Ich glaube nicht das es darauf ankommt an welche Ideale man glaubt. Solange man ihnen treu ist wird man sie lieben, ehren, verteidigen, herbeisehnen. Verrät man sie oder fühlt man sich von ihnen verraten wird man sie verfluchen. Der Unehrenhafte wird die gleichen Qualen erleiden wie der Ehrenhafte wenn seine Welt zusammen bricht, seine Götter sich gegen ihn verschwören. |
| Kehlendir | lohnt es sich dann noch einen weg einzuschlagen.... wenn man doch weis das es nicht von bestand sein wird und qualen und freunde sich so oft im wandel befinden das alles nur noch zu einem verzerrten fetzen der erinnerung wird wenn man es durchlaufen hat? |
| Selian | Ich denke schon, die Alternative wäre ja keinen Weg einzuschlagen. Das man damit Glücklicher wäre glaube ich nicht. Man würde keine Erinnerung aufbauen oder nur eine sehr magere, es wäre Stillstand. Wie ich schon sagte, dann wäre selbst der Himmel die Hölle, nur würde man in ihr stillstehen und müßte ausharren, doch wielange und wozu? |
| Kehlendir | den mut haben einen weg einzuschlagen.. daran hapert es wohl bei den meisten menschen.... die gafahr in kauf zu nehmen, etwas zu ändern, glücklich zu sein.. auch wenn das alles nur von kurzer dauer sein mag... lieber gehen sie in dem trott der monotonie unter, akzeptieren das was sie haben und gehen dem weg nach der ihnen vorgeschrieben wird... |
| Selian | [QUOTE][i]Original geschrieben von Kehlendir [/i] [B]den mut haben einen weg einzuschlagen.. daran hapert es wohl bei den meisten menschen.... die gafahr in kauf zu nehmen, etwas zu ändern, glücklich zu sein.. auch wenn das alles nur von kurzer dauer sein mag... lieber gehen sie in dem trott der monotonie unter, akzeptieren das was sie haben und gehen dem weg nach der ihnen vorgeschrieben wird... [/B][/QUOTE] Naja, das ist leicht gesagt das es den meisten Menschen an Mut mangelt um einen ("besseren"?) Weg einzuschlagen. Dann müßte man ja fragen, welcher Weg wäre denn mutig? Was nicht weit davon entfernt ist zu fragen welcher Weg gut oder schlecht, ehrenhaft oder verachtenswert ist. Das sind aber alles subjektive Eindrücke. Irgendein Weg wird immer der meistbesuchte sein. Wenn jemand deswegen meint der Masse fehlt es an Mut, könnte man ihm entgegnen das die Masse halt den Weg geht, der sich offensichtlich bewährt hat. Leuten die mit diesem Weg nicht klar kommen ist es ja freigestellt einen anderen zu wählen. Abgesehen davon, wo hört der Mut auf und wo fängt die Dummheit an? Möchte ich nur ungern beantworten. Was bringts da den Weg der anderen zu klassifizieren? |
| VampireMiyu | [QUOTE][i]Original geschrieben von Selian [/i] [B]Dann müßte man ja fragen, welcher Weg wäre denn mutig? Abgesehen davon, wo hört der Mut auf und wo fängt die Dummheit an? Möchte ich nur ungern beantworten. Was bringts da den Weg der anderen zu klassifizieren? [/B][/QUOTE] Okay, das ist schwer, da das mal wieder jeder anders sieht, was auch gut ist. Dummheit? Gibt es das eingetlich wirklich? ich meine, jder tut das und geht den Weg, dessen Überzeugung er ist, es wäre der Richtige. Und das klassifizieren liegt glaube ich in unserer Natur. Wrer hat sich denn nicht schon mal über - oder unterlegener gefühlt als ein anderer?! Der Mensch ist nicht perfekt und er lernt nicht immer aus seinen fehlern, aber manchmal tut er doch das Richtige. Aber gefühle wie eben Mut, Stärke, Ehre der unerschütterliche Willen etwas zu schaffen, können jeden blenden. Können etwas die einzige Lösung erscheinen lassen oder es las blödes Geschwätz tarnen, wenn ein anderer die Wahrheit spricht. ist es nicht so? |
| Selian | [QUOTE][i]Original geschrieben von VampireMiyu [/i] [B]Okay, das ist schwer, da das mal wieder jeder anders sieht, was auch gut ist. Dummheit? Gibt es das eingetlich wirklich? ich meine, jder tut das und geht den Weg, dessen Überzeugung er ist, es wäre der Richtige. [/b][/quote] Ich denke schon das es Dummheit gibt, immerhin hab ich schon einige Dummheiten begangen... ;) Wobei die Empfindung was es letztlich ist auch wieder subjektiv ist, das ist klar aber deswegen wollte ich es auch nicht beantworten. Wobei es mir eher darum ging das der Übergang vom Mut zur Dummheit fließend ist, in beide Richtungen. (für mich, klar) [QUOTE][B] Und das klassifizieren liegt glaube ich in unserer Natur. Wrer hat sich denn nicht schon mal über - oder unterlegener gefühlt als ein anderer?![/b][/quote] Da hast du zweifelsohne recht, es liegt in der Natur des Menschen. Trotzdem oder gerade deshalb kann man ja einmal die Frage stellen was es bringt. Ist ja kein Vorwurf. [Quote][b] Der Mensch ist nicht perfekt und er lernt nicht immer aus seinen fehlern, aber manchmal tut er doch das Richtige. Aber gefühle wie eben Mut, Stärke, Ehre der unerschütterliche Willen etwas zu schaffen, können jeden blenden. Können etwas die einzige Lösung erscheinen lassen oder es las blödes Geschwätz tarnen, wenn ein anderer die Wahrheit spricht. ist es nicht so? [/B][/QUOTE] Auch hier stimme ich dir wieder zu und gerade das zeigt doch wie relativ das alles ist. Das ist ja ein Stück weit eine Frage der eigenen Wahrnehmung, auf die sich jeder verläßt. |