| s1ck | Folgendes kleines Gedankenspiel über Chaos und Ordnung beschäftigt mich seit etwas längere Zeit. Chaos, bedeutet ja nicht wie in der Umgangssprache, Unordnung, sondern beschreibt einen Zustand, den sich selbst überlassende Systeme anstreben. Das größte sich selbst überlassende System das wir kennen, ist das Universum. Wir wissen ja, dass im Universum sich alles nach bestimmten Natur - und Physikgesetzen richtet und nicht einfach wahllos beginnt, oder eben aufhört zu existieren. Somit bedeutet Chaos ja Ordnung. Was ich mich nun frage, wie es denn umgekehrt aussieht. Endet eine "erzwungene" Ordnung unweigerlich im Chaos ? Ich persönlich glaube daran,dass eine erzwungene Ordnung früher oder später im totalen Chaos endet, weil sie nicht wie das Universum bestimmten Gesetzen folgt, sondern ihre eigenen Gesetze macht. Die größte mir bekannte erzwungene Ordnung ist die Demokratie. Das Regierungssysteme zum scheitern verurteilt sind, beweist nicht nur die Geschichte, sondern auch die desulate Lage unseres Landes, bzw. unserer Welt. Alles was ich sagen will, ist, dass wir uns ein Beispiel am Universum nehmen sollten, und mittels des Anarchismus, (in dem wir uns selbst überlassen wären), versuchen sollten einen für uns angenehmen Zustand der Ordnung herbeizuführen. s1ck |