| the_dark_hope | Was sich einst als ein Schimmer der Hoffnung zeigte, endete in einem Desaster. Damals betrat ich Neuland, glaubte eine schönere Welt mit mehr Verständniss, Liebe und Toleranz zu finden, doch was sich letztendlich vor mir auftat war nichts anderes als ein ungeheuer großes Loch. Denn all die Menschen, die mir so viel Verständniss entgegenbrachten waren zerstörter als ich es war, noch mehr sogar, als ich mir zu diesem Zeitpunkt vorstellen konnte. Und ich war das auch. Ich hatte es nur noch nicht bemerkt. Ich glaubte immer mich aus einem Loch gekämpft zu haben, da bemerkte ich, dass es nur ein kleiner Stein war, der in dem Loch lag und dessen Spitze ich erklommen hatte. Ein winzig kleiner Stein nur, mehr nicht. Schreiben beruhigt mich. Es hatte mich schon immer beruhigt.Das Schreiben ließ mir meine Realität wie ein Märchen erscheinen. Dazu kam, dass ich andere beeinflußen konnte. Sie machten was ich wollte. Außerdem konnte ichmich über physische Gesetze hinwegsetzen. Einfach so ohne Schwierigkeiten. Wenn ich schrieb war ich Gott. Wenn ich schrieb hatte ich also keine Grenzen, wo es doch gerade das war was ich brauchte : Grenzen Ja! Lächerlich, oder? Doch ohne Grenzenkomme ich nicht zurecht. Ohne Grenzen habe ich keinen Halt, keine Schiene auf der ich fahren kann. Sicher klingt das zunächst nicht schlechtkeine Grenzen zu haben, doch wenn man ehrlichist braucht man sie doch. Der eine mehr der Andere weniger. Nähme ich an, ich hätte keine Grenzen und das nicht nur auf Papier, so würde ich nicht wissen, was zu machen ist. Denn dann wäre ich diejenige, dieanderen Grenzen setzt, für andere Weichen stellt. So schreibe ich nun wieder um abzuwägen, zwischen gut und schlecht. Doch ab und an einmal kann man nicht zwischen gut und schlecht entscheiden. Man muss entscheiden zwischen schlecht und weniger schlecht. "Manchmal ändert sich nicht die Scheiße in der man steckt, sondern nur die Tiefe"-Ich weiß nicht, wer das sagte, aber er/sie hatte schon Recht. Doch leider sind Menschen nicht nur Wesen der Vernunft. Oft handeln sie, ohne vorherweiter als bis zum nächsten Tag gedacht zu haben. Sie handeln aus Gier, Neid aus einem Gefühl heraus und aus Liebe. Jedes unbedachte handeln stellt sich als falsch heraus. Sei ei aus Liebe oder Gier. Gefühle sind es, die einen Menschen schach machen und doch sind gerade diese auch für das manschlich sein verantwortlich. Ein Mensch, der leben will hat Gefühle, so ist man verletzlich. Manbietet anderen Angriffsfäche. Abscheulicher Gedanke aber leider (in meinen Augen ) der einzig richtige. Doch andererseits kann sich jemand, der Schmerz empfindet auch sicher sein, dass er Gefühle hat. Jemand ohne Schmerzempfindenist eine Maschine. Er /Sie lebt nicht er/sie existiert nur noch, lebt sein Dasein ab. Sie werden geleitet und haben von anderen Grenzen gesetzt bekommen.Doch auch der "Lebende" kann nichts anderes tun als abwarten. Und hier nun meine Frage nach so viel geschwafel: Ist es denn dann nicht einfacher sich von anderen leiten zu lassen? Denn wenn doch alles beim gleichen endet so ginge der Verstand doch sicher den bequemeren Weg. Oder gibt es ein unterschiedliches Ende???? so und nun seid ihr mal dran das hope bedankt sich schon mal |
| corida | Ist es denn dann nicht einfacher sich von anderen leiten zu lassen? Denn wenn doch alles beim gleichen endet so ginge der Verstand doch sicher den bequemeren Weg. Oder gibt es ein unterschiedliches Ende???? Was ich dir auf die Fragen antworten soll weis ich ehrlich gesagt nicht so wirklich, aber ich denk mir immer das ich nicht irgendwann sterben will (sei es morgen oder in 100 Jahren) und dabei denke "Wow hast ja richtig viel erreicht, hast das gemacht was alle für richtig halten, hast auf deinen Vater (oder wen auch immer) gehört und den Beruf gelernt den er für richtig gehalten hat und bist nie quer gegangen" Natürlich geht man einen einfacheren Weg wenn man von anderen leiten lässt, aber das hier ist mein Leben nicht das von irgendwem sonst und ich fange auch damit an was ich will und nicht jemand anders!! Sorry, wenn ich dir deine Fragen nicht beantworten konnte. |
| xandie | [QUOTE][i]Original geschrieben von the_dark_hope [/i] [B]Ist es denn dann nicht einfacher sich von anderen leiten zu lassen? Denn wenn doch alles beim gleichen endet so ginge der Verstand doch sicher den bequemeren Weg. Oder gibt es ein unterschiedliches Ende????[/B][/QUOTE] Einfacher schon, aber warum einfach wenn's auch kompliziert geht? Über das Ende kann man nur philosophieren .. Ich sehe das Leben eher als Spiel, du kannst gewinnen und verlieren. Du gewinnst, wenn du nach DEINER Meinung ein erfülltes/glückliches/schönes/positives Leben hattest. Verloren hast du, wenn DU der Meinung bist, dass es negativ/schrecklich/eine Qual war. Allerdings hattest du auch genug Zeit, dies zu ändern .. Lässt du dich von anderen leiten, musst du dir immer bewusst sein, dass du abhängig von ihnen bist. Bist du glücklich darüber, kein Problem, aber wenn mal etwas unvorhergesehenes passiert und du diese Stelle verlierst, wirst du es in deinem neuen Leben, welches DU nun leiten musst, wesentlich schwerer haben, als hättest du dich schon vorher um dich selber gekümmert. |
| Der_Philosoph | [quote] 1.Ist es denn dann nicht einfacher sich von anderen leiten zu lassen? 2.Denn wenn doch alles beim gleichen endet so ginge der Verstand doch sicher den bequemeren Weg. 3.Oder gibt es ein unterschiedliches Ende???? [/quote] 1. Natürlich ist es einfacher sich von anderen Menschen leiten zu lassen, aber willst du das wirklich? Was bringt es dir? Nicht du bestimmst über dein Leben, du wirst bestimmt. Nicht du lebst, du wirst gelebt. Dies ist doch schrecklich! Das ist Unterdrückung und Entscheidung für dich, die du fällen könntest. Wieso sollte sich da jemand einmischen, lass es deine Sache sein, wie dein Leben aussieht. Leb Selbst, auch wenn du das Leben noch so verfluchst! Denn es gibt auch die schönen Seiten und die kannst du dir auch selbst erschaffen.:) 2. Der Verstand ist nur mehr oder weniger ein Instrument. Und er hat mehr oder weniger Macht, je nachdem, wie viel man ihm zugesteht. Des Weiteren haben einige mehr, andere weniger „Verstand“. Es kommt auf den gesunden Menschenverstand an, der einen, so hoffe ich doch, vom bequemen Weg fernhalten wird. Denn dieser äußerst bequeme Weg ist in Wirklichkeit ganz unbequem, nur wird das durch Konsum usw. überspielt und die Leere in der Seele wird versucht mit Äußerlichkeiten zu füllen! Der Verstand geht sicher diesen Weg hier und da, aber ausschlaggebend ist das Gemütz, dessen Zustand und die Art des Bewusstseins. Denn wenn man immer nachgibt, um den bequemen Weg zu nehmen, weil man eben bequem (und zu faul [zum denken]) ist, dann ist es sicher so, dass man nicht viel erreicht und oft sein ganzes Leben seinen Traum träumt, aber auch nicht mehr. Und die Bezugsperson bleibt der Fernseher. 3. Das weis ich nicht. Wer weis. Ich glaube an Leben nach dem Tod bzw. Wiedergeburt. Wenn du Fragen hast, frag mich hier oder schick mir eine PN oder Email.:) |
| the_dark_hope | naja zunächst bin ich schon mal dankbar, das dieses thema nicht für komplet lächerlich gehalten wurde und das es sogar leute gibt, die es bis zu ende gelesen haben, ich selbst war nämlich nicht so überzeugt davon. danke dann tu ich das doch mal ich würde gerne wissen, was du denkst, wie es weitergeht, bzw was für eine vorstellung du davon hast. Ich weiß es nicht, habe keine genaue vorstellung kann es mir nicht vorstellen weil es mir einfach viel zu komplex erscheint. Ich weiß eben nicht weiter |
| EdEnS-fAlL | sicher.doch ob man glücklich wird, ist eine andere sache... |
| the_dark_hope | hmm bei mir zeigt sich eher mehr emotionalität zu bestimmten dingen. Kann nicht verstehen, wie man so (entschuldige bitte) kalt sein kann. Klar werfe auch ich unnötigen balast von mir (der von anderen leuten kommt wen sie mir nicht wichtig sind). bei mir hat es begonnen mit zunächst einer trennung in brauchbare und unbracuhbare menschen das war hart, aber so konnte ich es mir leisten, für die brauchbaren dinge empfänglicher zu werden. kann ja sein das dass auch bei jedem anders ist. hmm zu dem ende: sicher meint eich den tod, doch deine religionsaufzählungen hätte ich mir selber zusammenreimen können (verzeih noch mal bitte) wollte aber wissen,was du denkst nciht,was irgendwelche religionen meinen. was cih denke weiß ich nicht. ich will gar keine vorstellung davon haben glaube ich nur finde ich es immer wieder interessant andere meinungen z uhören/lesen. naja wie gesagt: menschen die ichmag liegen mir dann auch am herzen und ich kann mehr gefühl reinstecken (egal ob freundschaft oder beziehung) nur tut es dann wenn es sich als anders herausstellt immer um so mehr weh. Und doch habe ich immer wieder neu hoffnung das es beim nächsten mal besser wird. ich bin ein furchtbarer mensch vor allemmir selbst gegenüber. naja machts gut das hope |
| the_dark_hope | oh weh ja ich hab das da doch glatt übersehen verzeih mir |