| LesJoursTristes | "Wo liegt morgen?" |
| LaChatte | Im Nirgendwo. |
| UnCnFallenTree | An einem unerreichbaren Ort, welchen wir am nächsten Tag ereichen, obwohl er es schon nicht mehr ist. Denn wir wandern wie auch unser aller morgen wandert... er ist uns nur einen Schritt voraus. Wie das Licht die Dunkelheit, so vertreibt auch das heute das morgen. Morgen ist also wie wir ein Reisender und kein fester Ort... So wie das Ende aller Regenbögen, voll mit Reichtümern und Sorglosigkeit, doch sind wir an jehner Stelle angelangt. So ist alles wieder fortgeschafft und wir finden nur einen Heller. |
| Montrose | In Bayern. |
| EdEnS-fAlL | im jetzt |
| LesJoursTristes | wie kann morgen im jetzt liegen? |
| Der_Philosoph | Sorge dich nicht um morgen! Das morgen liegt im Ungewissen, nicht im Jetzt! Wenn, dann kann es nur im absoluten Jetzt liegen. Morgen ist heute gestern.^_^ Die Zukunft ist morgen, eine weitere Chance, ein weiterer Tag. Doch bedenke, wer weis schon, was morgen ist?! Lebe HEUTE.:) |
| Messiah | morgen war gestern, morgen ist heute, morgen wird morgen sein...morgen ist die ewigkeit |
| afterlife | Zweiter Stern von rechts und dann geradeaus bis zum Morgen. Is doch ganz einfach eigentlich, Morgen liegt immer vor, niemals hinter dir. Egal was du tust, es ist immer da. Unerreichbar und doch ständig erreicht. |
| jade | in den Träumen |
| LaChatte | Morgen gibt es nicht Gestern gibt es nicht jetzt gibt es Was auch immer du tust, du tust es jetzt... |
| phaenomena | das gestern ist schon vorbei und unveränderbar. das morgen ist nur ein gedanke und nur bedingt veränderbar. was zählt ist das jetzt. und außerdem: morgen ist heute schon gestern. |
| abyss | wo wohl?!? im morgenland natürlich! mfg abyss |
| UnCnFallenTree | Gehen wir die Sache eimal wissenschaftlich an.... Wir sind uns sicherlich einig, daß es sich bei den Begriff "Morgen" und eine Stelle oder Intervall in der Zukuft, also der auf "Jetzt" folgende Zeit beschreibt. Wenn wir annehmen, daß die Zeit unser bekanntes Universum nur um eine Achse erweitert, so können wir vereinfacht und ohne einflüsse anderer Achsen zu betrachten, unser Leben als 4 Dimensionales Koordinatensystem darstellen und bewegungen und veränderungen als Formeln mit mindestens 4 Parametern beschreiben. Wir können nun obdA eine Abildung unter vernachlässigung einer Raumachse (zB der Tiefe) betrachten. Alles Leben erscheint nun als Vektoren in einem 3Dim Raum... Es ist so als ob man alle Bilder eines Films mit fester Kameraeinstellung auf Folien kopieren und übereianderkleben würde. Das Morgen erscheint jetzt einfach als das Bild oder eine handvoll Bilder sonundsoviel Bilder von dem entfernt, welches ich gerade betrachte. Es ist wie ein Zeiger mit festen Abstand... welcher unserer Hand vorauseilt. Wie ein Vorwärtsblätternknopf... ist man auf der neuen Seite, gibt es schon einen neuen Vorwärtsknopf. Was uns dieser Vorwärtsknopf bringt, sehen wir erst, wenn es zuspät ist und es schon einen neune Knopf gibt... manchmal... wirklich nur manchmal würde ich mir auch gerne einen Zurückknopf wünschen. |
| smerles | Morgen liegt einen Schritt vor dir... Und immer ist er in Nebel getaucht... |
| v.L | Morgen liegt bei Rettenberg |
| Hieronymus | morgen ist heute schon gestern. aber eigentlich, wer will das wissen? sorge dich nicht ums morgen. lebe heute, im jetzt! das ist nämlich die fähigkeit, die uns allen mehr oder weniger fehlt. nicht darüber nachzudenken, was morgen passiert oder eben nicht. einfach jetzt leben, jetzt sein, jetzt handeln. und nicht erst morgen... |
| UnCnFallenTree | [QUOTE][i]Original geschrieben von Hieronymus [/i] nicht darüber nachzudenken, was morgen passiert oder eben nicht. einfach jetzt leben, jetzt sein, jetzt handeln. und nicht erst morgen... [/B][/QUOTE] Aber ohne diese Fähigkeit sind wir nicht in der Lage die Konsequenzen unseres Handelns zu verstehen.... Wenn ich jetzt eine Bombe zünden würde, ohne darüber nachzudenken, welche Konsequenzen diese hätte... währen wir dann nicht schon alle tot, würde die Welt dann nicht in Schutt und Asche liegen? |
| Namayah | Gestern ist das, was du nicht mehr ändern kannst. Heute ist jetzt. Und morgen wirst du erst erschaffen müssen. |
| Hieronymus | nana, wer will denn da gleich ne bombe zünden? ich meinte eigentlich, man sollte vielmehr in den tag hineinleben, ohne alles so pingelich vorzuplanen, das ist doch albern! spontanität heißt meine devise... |
| Heimdall | Morgen liegt im Hier und Jetzt, da Zeit relativ ist ! |
| Carcas999 | Wenn morgen immer vor uns liegt und nie hinter uns,jagen wir etwas nach was unerreichbar ist Aber da heute gestern auch morgen war und morgen übermorgen morgen ist,ist morgen überall und nirgendwo und wir leben im morgen,genau wie wir im heute und im gestern leben (wenn man Rückwärts lebt *g*) Morgen ist nur eine Bezeichnung für den Tag der noch vor uns liegt...ein Name der unbestimmt festgelegt und veränderlich ist und in dem gleichzeitig unser aller Zukunft liegt... Niemand kann leben ohne auch nur einen Augenblick an morgen zu denken..das fängt doch schon damit an,was man morgen essen will,wohin man gehen will,wo man den Urlaub verbringt,welche Termine man einhalten muss...nenne mir bitte einen Menschen der in unserer Gesellschaft ausschließlich nur vom heute lebt!! |
| Little Dreamer | Morgen ist überall, Morgen ist das, was übermorgen Gestern ist. Morgen ist immer Es ist einfach der Tag, der vor dir liegt, morgen muss existieren, sonst gibt es keine Zukunft mehr. Lebe einfach für dich: für gestern, heute und morgen. |
| Hieronymus | da hat little dreamer gar nicht unrecht... morgen ist eigentlich immer, egal ob heute oder gestern. es kommt nur darauf an, was man jeweils daraus macht... das ist das entscheidende... |
| Darathriel | Wo das Morgen liegt, hängt vom gegenwärtigen Standpunkt ab. Letzen Endes ist es aber, glaube ich ohne Bedeutung, wo es ist, da es zum Gestern werden wird, wie jede andere Zukunft auch, was den Schluss zulassen könnte, dass es auch sinnlos ist, die Zeit zu registrieren, da auch zukünftige Momente enden werden, auf die ein oder andere Art. Welche ist dabei wohl auch nicht wichtig, da jeder Moment eine neue Situation bringt die als gut oder schlecht empfunden werden könnte, aber eben wiederum endet. Also ist alles was die Zukunft wichtig macht das, was wir persönlich aus der Vergangenheit mitnehmen, seien es nun Erinerungen, Lehren oder etwas anderes, was die Erfahrungen für die Zukunft wiederum wertlos macht, es sei denn es wird nie enden eine Zukunft zu geben. Es dreht sich im Kreise. |
| Heimdall | Wie Leibnitz glaube ich sagte: "In der Gegenwart zeugt die Vergangenheit die Zukunft" |
| Lakrimar | Es gibt kein (festes) morgen. Das Morgen wird durch unsere Taten bestimmt (Ich werde morgen wieder arbeiten gehen...). Erst durch unsere Taten wird das Morgen zum Jetzt. Die Zukunft ist wie ein nie endendes Buch, es muss erst geschrieben werden. Das Schreiben übernimmt die Natur, die Menschheit und alles andere in unserem Universum. |
| Darathriel | Aber handeln wir denn nicht erst, weil es ein Morgen geben wird? Es gibt kein bestimmtes, festgelegtes morgen und es wird durch unsere und viele andere Taten erst definiert, aber sind diese Taten denn erst der Ursprung für die Zukunft an sich? |
| Lakrimar | Die Taten oder die Handlungen sind nicht der Ursprung, sonder die Zukunft selber. Wenn ich eine Reaktion auslöse, wird dadurch eine Wirkung erzielt, die die Zukunft darstellt. Wir können die Zukunft nicht im einzelnen Planen, aber wir können grobe Umrisse "zeichnen". Das liegt daran, dass wir nicht alleine an dem Buch Zukunft schreiben, sondern unendlich viele Autoren an dem Werk beteiligt sind. Ein (drastisches) Beispiel: Wenn ich mich heute erschiesse, wird in dem Augenblick, wo das Projektil meinen Körper irreparabel beschädigt und zerstört (nett :p ), die Zukunft, oder zumindest ein roter Leitfaden, geschrieben. Um diesen Leitfaden baut nun meine trauernde Familie die Geschichte (nicht die Vergangenheit!!) auf, indem sie ein Grab kauft oder mich einäschert. Die ganze Trauer und die damit verbundenden Unanehmlichkeiten sind die Zukunft. Wie das aussieht, keine Ahnung, aber der Leitfaden wäre da. |
| Darathriel | Natürlich auf jede Aktion folget eine Reaktion. Aber ist die Zukunft nicht viel mehr ein Resultat der Vergangenheit, des Jetzt und der Zukunft selbst. Aber so wären wir selbst Reaktionen der Zukunft auf die Vergangeinheit. So würde also, um mal auf die Anfangsfrage zurück zu kommen, das Morgen in uns selbst liegen, wenn auch zu einem verschwinden geringen Teil. |
| DragonAscendant | Wo liegt morgen..... Weiss ich nicht, aber frag mich nochmal... Am Tag nach heute... |
| Hieronymus | wenn ich manchmal ein bisschen was über den durst getrunken habe, frag ich mich wirklich, wo das morgen liegt, oder ob das gestern nicht schon längst vorüber gegangen ist. jedenfalls wünschte ich jedesmal, es wäre so. für mich lohnt es sich jedesmal immer wieder, zu schaffen, den letzten tag zu vergessen... |
| Lakrimar | [QUOTE][i]Original geschrieben von Darathriel [/i] [B]Natürlich auf jede Aktion folget eine Reaktion. Aber ist die Zukunft nicht viel mehr ein Resultat der Vergangenheit, des Jetzt und der Zukunft selbst. Aber so wären wir selbst Reaktionen der Zukunft auf die Vergangeinheit. So würde also, um mal auf die Anfangsfrage zurück zu kommen, das Morgen in uns selbst liegen, wenn auch zu einem verschwinden geringen Teil. [/B][/QUOTE] ich bin voll Deiner Meinung. Das sagt ja auch meine These aus. Sicher, wir selber sind auch nur ein Resultat der Vergangenheit (der Zukunft für die Menschen zur damaligen Zeit). |
| UnCnFallenTree | Wir leben alle in der Vergangenheit, denn daß, was [b]jetzt[/b] passiert, ist schon vorbei bevor wir es wahrnehmen. Deshalb verstehen wir [i]jetzt[/i] als einen Zeitraum zwischen dem Vergangenen und dem Zukünfitigen. ... was ich sagen will... Das Morgen liegt unerreichbar in der Zukunft. ...ungesehen, ungekannt in weiter Ferne... und zugleich aus der vergangenen Sicht heraus jetzt. Die Frage sollt vieleicht eher lauten: [b]Wo liegt das jetzt?[/b] ... den, nur wenn wir die Gegenwart und ihre Vergangenheit erkennen, wissen wir, wo ein Morgen liegen könnte. Wo die Vergangenheit liegt ist erkenntlich... sie liegt hinter uns, mal in weiter Ferne, mal bedrückend klar und nah. |
| Darathriel | Nun das Jetzt ist ein dehnbarer Begriff, aber beschränkt man sich ausschlieslsich auf den gerade erlebten und vergehenden Moiment, so glaube ich, dass unsere Wahrnehmumg sich durchaus in der Gegenwart Befindet, es allerdings wieder einige Momente dauert, bis wir auf die Wahrnehmungen der Vergangenheit reagieren. |
| shadow of death | Eigentlich gibt es gar kein morgen. Genauso wie es kein gestern gibt. Du selbst erschaffst es. Nur wenn du daran denkst, wird es zu etwas materiellem. Du wirst morgen nie erreichen können, und mich würde das traurig machen... Ich habe gelernt im hier und jetzt zu leben und zu denken. und ich habe gemerkt, dass vieles leicter geht, und ich mehr zeit habe. vrsucht es doch einfach auch mal...wenn ihr etwas zu erledigen habt, schiebt es nicht vor euch her, tut es jetzt gruß shadow of death |
| Darathriel | Wenn man dies so behandel, ist es wie schon gesagt, sowieso egal wo man sich befindet, das Gegenwart ubd Zukunft zur Vergangenheit werdne und somit enden werden. Warum soltle man also überhaupt in irgenteinem leben? Ausserdme ist es die Frage, natürlich, wenn ich es nciht wahr haben will, dann gibt es das Morgen nicht, aber wie ist es denn mit der objektiven antwort auf diese Frage? |
| Raknaroek | dein morgen liegt in deinem inneren willen von heute. und es ist eins mit dem gestern, dem heute und dem übermorgen, auch wenn die zeit selbst irreversibel ist. |
| Hieronymus | [QUOTE][i]Original geschrieben von shadow of death [/i] [B]Eigentlich gibt es gar kein morgen. Genauso wie es kein gestern gibt. Du selbst erschaffst es. Nur wenn du daran denkst, wird es zu etwas materiellem. [/B][/QUOTE] ich glaube, dass es auch immer ein morgen und ein gestern geben wird, egal ob wir diesbezüglich eingreifen oder nicht. die zeit schreitet voran, unaufhaltbar, immer weiter... |
| hitokori | morgen liegt unereichbar in der zukunft fuer uns - gleich genauso ausdruecke für die zukunft! genau wie 0, period 9 niemals 1 erreicht erreichen wir nie gleich sonder immer nur jetzt ^^ |
| Yukikaze | morgen ist ein Begriff, den der Mensch geschaffen hat...durch sein Zeitgefuehl...und das morgen wie wir es verstehen, liegt zwangslaeufig immer in der Zukunft...denn wenn morgen da ist, ist es schon wieder heute...also ist das morgen unerreichbar fuer uns...also liegt morgen im Unendlichen ^^ |
| Darathriel | Nun wenn du sagst, dass das Morgen etwas von Menschen geschaffenes ist, liegt es dort, wo immer ich es haben möchte. Die Zeit würde wahrscheinlich auch ohne uns Menschen vergehen, vielleicht nicht in Stunden, Minuten und Sekunden eingeteilt, aber sie würde vergehen. Ob es auch so ohne das Leben wäre, darüber wage ich allerdings keine Vermutungen anzustellen |
| Yukikaze | ich habe nicht gesagt, dass das Morgen von Menschen geschaffen wurde...nur der Begriff...wenn morgen die Bedeutung von gestern haette, wuerde es in der Vergangenheit liegen...also koennte man schon sagen, dass die Menschen es in der Hand haben was morgen ist... |
| Darathriel | Da stimme ich dir zu, aber wenn dem wirklich so sein sollte, dass man das Morgen nie erreichen soltle und es sich als Ewigkeit herrausstellen sollte, ist das Morgen denn dann unser Ziel? Persönlich glaube ich nchct, dass das vorrangige Ziel ist, denn wir werden, ob wir nun wollen oder nicht, immer weiter hinter dem Morgen hergetragen. Zumindest solange man lebt, was danach kommt kann ich nicht sagen. |
| Yukikaze | Nein, das Morgen sollte nicht unser Ziel sein...vielmehr sollte unser Ziel sein diejenigen Ziele zu erreichen, die man sich gesteckt hat...weil das Morgen ist unerreichbar...es waere genauso als wuerdest du immer im Gestern verweilen wollen... du musst im Heute leben und das Beste daraus machen... also einfach leben so wie du es fuer richtig haelst ^^ |
| Darathriel | Warum sollte ein Ziel, nur weil es unerreichbar ist, kein Ziel darstellen. Unerreichbarkeit bedeutet nur, dass man noch keinen Weg kennt es zu erreichen. Ob dem so bleiben muss ist etwas anderes. Ausserdem ist es vielleicht garnicht so abwegig, da viele einfach um ihr übereben kämpfen ohne eine wirkliche Erklärung dafür zu finden und somit nur das Morgen ihr Ziel wäre, wnen auch ein vorgeschobenes. |
| Yukikaze | Aber dann ist ihr vorrangiges Ziel nicht das Morgen sonder einfach ein neuer Tag an dem sie leben...einfach das Ueberleben...und du kannst das Morgen so wie es heute ist nicht erreichen weil das Morgen von gestern ist heute...aber Morgen an sich ist schon zu erreichen...nur hat es dann auch einen anderen Namen ^^ |
| Peacefulltomy | ich weis nur, wo es nicht liegt: in unserer hand. sie kann morgen nur erträglicher oder unerträglicher mitgestalten, sofern es ein morgen überhaupt gibt. der normale, erdachte lauf der dinge ist virituell und noch nicht existent. jede sekunde wird eine sekunde geboren, jede stunde eine stunde. wie vergangenes von der zeit verlassen wurde, ist zukünftiges noch nicht von ihr besucht. die zeit ist jetzt, berührt jetzt. ein teil des fundamentes für morgen, gebäude, das auf gestern steht... |
| Hieronymus | [QUOTE][i]Original geschrieben von Darathriel [/i] [B]aber wenn dem wirklich so sein sollte, dass man das Morgen nie erreichen soltle und es sich als Ewigkeit herrausstellen sollte, ist das Morgen denn dann unser Ziel? Persönlich glaube ich nchct, dass das vorrangige Ziel ist, denn wir werden, ob wir nun wollen oder nicht, immer weiter hinter dem Morgen hergetragen. Zumindest solange man lebt, was danach kommt kann ich nicht sagen. [/B][/QUOTE] eigentlich liegt das alles, was wir planen in unserer zukunft, unsere persönlichen ziele, die dinge, von denen wir träumen usw im morgen begründet... dann wäre es wirklich schade, das alles nie im leben erreichen zu können und wir würden ewig brauchen, um das zu realisieren. |
| hitokori | mmh aber auch interessant ist , was mir grade mal so auffällt wo wir von zukunft etc. reden ist, das wir immer nur die vergangenheit sehen - das licht braucht ja auch zeit bis zum auge und die nerven impulse zeit bis sie vom gehirn verarbeitet werden.... wenn wir nichtmal das jetzt sehen wie sollen wir dann denn überhaupt das morgen kennen? ;-) |
| the bestian | es gibt keine vergangenheit - kein gestern es gibt keine zukunft - kein morgen es gibt nur das jetzt - und das ist unendlich vergangenheit und zukunft sind nur abstrakte begriffe, die sich der mensch geschaffen hat, um mit dem auch abstrakten begriff "zeit" fertig zu werden.. denn seht es doch mal so... man lebt JETZT... alles andere sind nur gedankenfragmente.. stützen, um nicht dem wahnsinn der unendlichkeit anheimzufallen... was man wirklich fassen kann, ist das, was gerade JETZT passiert.. in diesem moment, der, sobald erschienen, auch schon wieder verschwunden ist.. das leben ist also ein immerwährendes HEUTE, HIER und JETZT mit diesem gedanken läßt sich doch das leben viel besser ertragen, oder? meine meinung zum thema... --eine von vielen eine ziemlich angefressene [COLOR=crimson]bestie[/COLOR] |
| hitokori | und was sagst du zu dem was ich da oben geschrieben habe das der mensch ein paar millisekunden hinter den ereignisse herhinkt? is das jetzt das subjektive jetzt? klar der mensch lebt immer nur in dem moment in dem er gerade denkt, für ihn das jetzt! aber ohne zukunft und vergangenheit kann ein mensch nicht existieren... weil der mensch aus der vergangenheit ist das was er JETZT ist. und in der zukunft setzen wir unsere ziele. und ohne persönlich ziele ist ein leben nicht soooo einfach ^^ |
| the bestian | das ist das problem mit der zeit an sich.. sie ist einfach subjektiv und abstrakt.... in dem sinne macht es wenig sinn, sich über begriffe gedanken zu machen, die deiner aussage eh irrelevant sind, da sie in dem moment, in dem man sie wahrnimmt, eh schon wieder verschwunden sind und ersetzt wurden durch neue eindrücke.. vielleicht habe ich deswegen diese ansicht, weil ich ohne ziele bin, jedenfalls habe ich den eindruck, dass es keinen sinn macht, sich über die zukunft gedanken zu machen, da sie eh ganz anders wird als man sie sich vorstellt.. es ist nicht nur von einem selbst abhängig, was wird.... da spielen zu viele andere fakten mit hinein... man kann sich meilensteine setzen.. aber den weg dahin kann man nicht kontrollieren... stell es dir einfach so vor.. dein leben ist ein gummiband, gespannt zwischen geburt und tod... der weg ist vorbestimmt... abr das band kann in jede erdenkliche richtung gedehnt werden, ohne vom eigentlichen *weg* abzuweichen... deswegen macht es wenig sinn, zu *planen*.. ich sage nicht, dass man seiner zukunft ziellos entgegen gehen soll... ich lege mich nur nicht fest.. ich entschuldige mich schon im vorraus für eventuelle verwirrungen.. aber meine gedanken folgen ihren eigenen regeln... die [COLOR=crimson]bestie[/COLOR] |
| hitokori | natürlich kann man die zukunft nicht "kontrollieren" dann wär das leben ja viel zu einfach - aber du wirst ja wohl planen, zb was mach ich nächstes wochenende. konzert oder freunde innna stadt treffen... als ziel meine ich nicht ein großartiges ziel sondern viel kleien an denen man isch quasi durhc sien leben "hangelt" |
| Hieronymus | morgen, gestern, heute... das sind doch nur begriffe, die der mensch sich geschaffen hat, um dem zeitdruck zu entkommen, so nach dem motto: 'nun zerleg ich alles in verdaubare und überschaubare abschitte, damit ich weiß, wann ich was zu tun und zu lassen habe... (um andere hier zu wiederholen) penibel gesagt gibt es kein morgen, auch kein gestern... das leben ist einfach nur eine simple aneinanderreihung von JETZTs ... und das bis ins unendliche... bis zum tod, weil das ja bekanntlich unser aller gemeinsames ziel ist. jedenfalls können wir daran nichts ändern leider. |
| hitokori | klar aber der mensch besteht aus seiner vergangen heit und aus seinen plänen für die zukunft und natürlich aus seinen handlungen im jetzt natürlich sind es nur begriffe aber wir sind menschen und wir orientieren uns an der zeit und das leben besteht nicht nur aus dem aktuellen jetzt also zumindest auch aus seiner vergangenheit |
| ades | Hinter dem Horizont... |
| Hieronymus | ZEIT ist relativ ... und pläne sowieso... sie zu schmieden und gleichzeitig zu hoffen, dass ich ziele für die zukunft erfüllen, ist irrellevant. wenn wir das morgen eh nie erreichen würden. daher stimme ich the bestian zu - ich lebe im JETZT und im HIER basta! |
| Peacefulltomy | ein großer kreis, den man mit erhalt versucht zu erweitern. diagonale linien im innern des kreises als zeit, den umfang des kreises als existenz, die fläche des kreises als lebensinhalt. diese plastik besteht auch dreidimensional: eine kugel, deren hülle existenz ist, diagonal gespannte fäden in der kugel als zeit, der raum der kugel gefüllt mit lebensinhalt. wenn man darüber nachdenkt, erklärt einem diese plastik sehr viele andere dinge, die scheinbar überhaupt nicht damit zusammenhängen. ich werde diese plastik noch diese woche fertigen, und sie mir ansehen. vielleicht ist relativ ein zu relatives wort in diesem zusammenhang... relativ ist das jetzt, denn deine position in dieser kugel kennst du nicht. |
| Hieronymus | wie auch? wenn ich mir dein objekt so vorstelle, sehe ich mich nur da drin herumschweben, stoße ab und zu an der hülle an und fliege weiter, doch die diagonalgespannten fäden sind mir im weg... |
| Peacefulltomy | eine sehr interessante betrachtungsweise, sie bringt etwas sanft chaotisches ein. doch schwebst du von der hülle existenz enlang des faden zeit, endest du an der hülle existez wieder. das ende deiner zeit. was du wärend deines schwebens bewegst ist dein lebensinhalt. der inhalt im raum der kugel ausser dir und dem zeitfaden. da keiner weiß, wie groß die hülle seiner "kugel existenz" und wie lange der daraus resultierende faden "lebenszeit" ist, weiß niemand die position: ist morgen alles vorbei? oder nacher? oder in 90jahren? doch vielleicht kann das wirken durch einen entsprechenden lebensinhalt die kugel füllen, sie eventuell vieleicht damit sogar aufzublähen, ähnlich wie einen ball mit luft, was wiederum die existenz vergrößern würde- und den zeitfaden verlängern... |
| Hieronymus | nunja. ich bewege mich aber gerne mal entgegen aller zeitnormen. ich könnte ja auch urpötzlich in eine andere richtung fliegen oder den fäden geschickt ausweichen... dann weiß niemand, wie lange ich leben werde. woher sollte man das auch vorher wissen? |
| Peacefulltomy | nun, rebell gegen die zeit- auch das gefühl kenne ich so gut, das es mich mein lebenlang aus träumen erwecken wird. nur, ob es den wahren lauf der dinge wirklich beeinflusst oder nur eine innere unruhe darstellt? wissen weden wir nur eins: was am ende unserer zeit mit unserem leben passiert. den tod kennen wir ja nicht. doch was bleibt übrig an wirkung, von unserem leben? |
| Hieronymus | das resultiert meistens aus den umständen, die wir vorher, gewollt oder nicht, verursacht haben. innere unruhe, mag sein. nur bin ich zu hippelig, um selbst darüber nachzudenken; um mir über den lauf der dinge gedanken zu machen, weil eh alles schief läuft... und auch dagegen kann und werde ich nichts tun. |
| Peacefulltomy | was genau du mit schieflaufen meinst, weis ich natürlich nicht. doch nur weil etwas nicht so läuft, wie man es sich vorgestellt hat, heißt dies nicht, das es am endeffekt negativ ausläuft. nur der endeffekt entscheidet. da kann etwas anscheinlich sehr schlecht gelaufen sein- nach jahren kristallisiert es sich jedoch als "damalige wende in die richtige richtung" heraus. |
| Hieronymus | wenn's nur immer so wäre. aber egal wie ich's wende, es bleibt dasselbe... vielleicht hätte ich damals doch nicht diese entscheidung treffen sollen, dann wäre vielleicht vieles anders gelaufen. aber wenn ich mir vorstelle, ich hätte damals alles so gelassen, wie es ist, wäre ich damit heute auch nicht zufrieden... |
| Peacefulltomy | was im jetzt sich befindet, ist hier durch das, was vorher geschah- der natürliche lauf der dinge. das zeit gebäude: palast des lebens von gestern= verschüttetes fundament auf dem das heute steht, das gerade verschüttet wird, um dem gebäude von morgen halt zu bieten. ob dieser halt stark oder schwach ist, entscheidet sich im jetzt. eine kette von entscheidungen und ereignissen, an deren ende in dieser form nur der tod steht. ein stillstand macht die kette schwach- wie ein zu langes glied. entscheidungen fallen durch von gestern gelernte übervorsicht schwerer, dinge ändern sich zäher. aus fehlern lernen ist der beste grundsatz. sie zu zelebrieren jedoch- ein negativer stillstand. dann wird "nur" an ein jetzt denken zur eventuell falschen zuflucht. doch solltest du dir nicht eine last aufbürden, die vielleicht schon lange vergangenheit ist. sie könnte das geschehen blockieren, das deinen standpunkt morgen entscheidet. |
| Hieronymus | aber kann man die umstände, die das leben immer wieder beeinflussen, nicht selbst auch manipulieren? wenn ich genau vorher weiß, was ich morgen tun werde, wär das leben doch ziemlich langweilig... genauso wiederum, wie ich mich an gestern nicht erinnern möchte, obwohl es, so geschehen, vielleicht auch anders hätte passieren können, aber vergangenheit ist eh unabänderbar. deswegen lohnt es sich für mich immer wieder, im JETZT zu leben... |
| Peacefulltomy | __________________________________________________ zitat: wenn ich genau vorher weiß, was ich morgen tun werde, wär das leben doch ziemlich langweilig... __________________________________________________ ... das weis man ja zum glück niemals. man kannes höchstens ahnen und die handlung durch ein daraus erarbeitetes ergebnis auf morgen anwenden. in bester hoffnung. aber kann man die umstände, die das leben immer wieder beeinflussen, nicht selbst auch manipulieren? ... bedingt. vergangenheit ist eh unabänderbar. ...stimme ich zu. doch ist heute änderbar- die vergangenheit von morgen. |
| Hieronymus | [QUOTE][i]Original geschrieben von Peacefulltomy [/i] [B]wenn ich genau vorher weiß, was ich morgen tun werde, wär das leben doch ziemlich langweilig... ... das weis man ja zum glück niemals.[/B][/QUOTE] na gott sei dank! wenigstens etwas! |
| Peacefulltomy | @Hieronymus ein mißverständnis. das war ein zitat, welches ich vergessen habe zu formatieren. |
| Scanium | [QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i] [B]Morgen gibt es nicht Gestern gibt es nicht jetzt gibt es Was auch immer du tust, du tust es jetzt... [/B][/QUOTE] sicher? woher nimmst du das wissen, dass das jetzt existiert? Könnte es nicht vielmehr auch nur eine Illusion sein? |
| LaChatte | Wenn ich mir JETZT den Kopf gegen die Wand schlage, tut es mir JETZT weh - auch wenns eine Illusion wäre (könnte ja sein), so kenne ich keine realere Illusion als das Jetzt. Und gemäss Urknalltheorie gabs ja damals, ganz am "Anfang", nicht mal Zeit, und das liegt sowieso absolut ausserhalb unserer Vorstellungskraft, da kriegt man nur Hirnsalat davon:eek: |
| Alien 05+659+7 | 1. Es gibt kein jetzt 2. Es gibt kein morgen 3. Es gibt kein gestern Logische Erklärung: Alles ist sinnlos, beweist mir, das ihr oder ich existiere, oder dass die Zeit existiert. |
| LaChatte | [QUOTE][i]Original geschrieben von Alien 05+659+7 [/i] [B]1. Es gibt kein jetzt 2. Es gibt kein morgen 3. Es gibt kein gestern Logische Erklärung: Alles ist sinnlos, beweist mir, das ihr oder ich existiere, oder dass die Zeit existiert. [/B][/QUOTE] Da zitieren doch wieder mal einen grossen Mann: cogito, ergo sum. Und zu schliessen, dass alles sinnlos sei, ist doch etwas gewagt - das könnte man nur so mal als These in den Raum stellen, die aber noch diskutiert werden mus.. |
| Scanium | [QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i] [B]Wenn ich mir JETZT den Kopf gegen die Wand schlage, tut es mir JETZT weh - auch wenns eine Illusion wäre (könnte ja sein), so kenne ich keine realere Illusion als das Jetzt. Und gemäss Urknalltheorie gabs ja damals, ganz am "Anfang", nicht mal Zeit, und das liegt sowieso absolut ausserhalb unserer Vorstellungskraft, da kriegt man nur Hirnsalat davon:eek: [/B][/QUOTE] Und du bist sicher, dass dieser Schmerz nicht auch nur eine weitere illusion ist, ebenso wie die Wand, gegen die du deinen Kopf schlägst, der auch eine Illusion sein könnte? Vielleicht ist die Zeit nur ein kleines Kontinuum.... eine kleine Endlosschleife, denn alles was war wiederholt sich ewiglich..... |
| LaChatte | Sicher, das wär möglich - nur widersprichts eben der Alltagserfahrung... und die zählt doch auch noch ein bisschen, oder? |
| Peacefulltomy | Zitat: Vielleicht ist die Zeit nur ein kleines Kontinuum.... eine kleine Endlosschleife, denn alles was war wiederholt sich ewiglich..... ...es kommt darauf an, ob man die zeit am ereignis misst oder am verfall- sofern man diesen allen anderen ereignissen ausschließen kann. |
| Hieronymus | zeit kann so relativ sein! in schönen momenten zum beispiel, wünschte man sich doch, dass die zeit nie vergeht. und dann kann einem die zeit nicht schnell genug vorbei gehen. sekunden werden zu minuten, minuten zu stunden. und alles hat kein ende... |
| Alien 05+659+7 | Da widerlege ich den großen Mann, woher weißt du denn, dass du das bist, der denkt? |
| LaChatte | Mir kommen einfach keine Alternativen in den Sinn - hat da jemand welche? |
| Dark Inquisitor | Morgen liegt für mich da, wo ein (wichtiger/verändernder) Gedanke endet oder erneuert/erweitert wird. |
| Hieronymus | [QUOTE][i]Original geschrieben von Dark Inquisitor [/i] [B]Morgen liegt für mich da, wo ein (wichtiger/verändernder) Gedanke endet oder erneuert/erweitert wird. [/B][/QUOTE] egal, ob das "gestern", "heute" oder "morgen" geschieht? |
| Scanium | [QUOTE][i]Original geschrieben von Peacefulltomy [/i] [B]...es kommt darauf an, ob man die zeit am ereignis misst oder am verfall- sofern man diesen allen anderen ereignissen ausschließen kann. [/B][/QUOTE] Gemessen am Ereignis: Alles kommt immer wieder Gemessen am Verfall: Alles geht immer wieder gehört das nicht beides Zusammen? [QUOTE][i]Original geschrieben von Hieronymus [/i] [B]zeit kann so relativ sein! in schönen momenten zum beispiel, wünschte man sich doch, dass die zeit nie vergeht. und dann kann einem die zeit nicht schnell genug vorbei gehen. sekunden werden zu minuten, minuten zu stunden. und alles hat kein ende... [/B][/QUOTE] Aber bist du sicher, dass es die Zeit ist, die langsamer wird oder nur dein Empfinden? Da sind wir wieder bei dem Problem, ob sich die Erde um die Sonne dreht, oder umgekehrt. Und diesmal haben wir noch keine Antwort, die als halbwegs sicher gelten kann... @Dark Inquisitor Aber wäre es nicht auch ein Morgen, wenn dieser wichtige, verändernde Gedanke vernichtet würde? Das Morgen lediglich als ein Status der Veränderung? |
| Peacefulltomy | @Scanium deshalb ja meine anmerkung: sofern man diesen allen anderen ereignissen ausschließen kann. denn verfall ist im prinzip einen zustand zwangsläufig für immer zu wechseln. endgültig aus der jetzigen bestimmung zutreten- was schließlich ein gegensatz zur wiederkehr wäre (wiederkehr in gleicher form und bestimmung). eine solche wiederkehr gibt es natürlicherweise nicht. was du in diesem augenblick siehst, siehst du nie wieder wie in diesem augenblick. es ändert sich alles stehtig, bis in den mikrokosmos. |
| lizard | [QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i] [B]Mir kommen einfach keine Alternativen in den Sinn - hat da jemand welche? [/B][/QUOTE] :rolleyes: :rolleyes: :rolleyes: Matrix :rolleyes: :rolleyes: :rolleyes: P.S.: wie bescheuert ist es eigentlich, sich über die konstante ortsbestimmung einer variablen zeitdefinition zu unterhalten? wieso unterhalten wir uns nicht darüber, was die invertierte quadratwurzel aus der summe einer toten feldmaus, dem weltfrieden und drei paar frische socken ist? :D |
| Peacefulltomy | ich bin wohl der einzige auf diesem board, der matrix nicht kennt. entschuldigt diese bildungslücke. matrix??? |
| lizard | [QUOTE][i]Original geschrieben von Peacefulltomy [/i] [B]ich bin wohl der einzige auf diesem board, der matrix nicht kennt. entschuldigt diese bildungslücke. matrix??? [/B][/QUOTE] kurz: stell dir vor, dein leben wie du es kennst ist in wirklichkeit eine raffinierte computersimulation, die dir von einem supercomputer direkt ins gehirn eingespeist wird, während die "echte" welt schon längst vor die hunde gegangen ist ;) |
| Peacefulltomy | @lizard ...und wir sind alle als spiel geladen und sobald die festplatte crasht oder der strom weg ist fallen wir in eine defekte welt? dann hätten götter einen sinn. die, die es scheinbar "wirklich" gibt- in der kaputten welt- und die neuen- die programmierer....:D der gedanke ist schon älter. ich glaube, manche wünschten so eine entwicklung als flucht vor dem hier. (ähnlich der weltraumreisen)... wie dem auch sei, die realität ist kalt, scharfkantig und oberflächlich. hier kann eventuell nur noch das rollenspiel wirklich helfen. ansonsten... |
| lizard | [QUOTE][i]Original geschrieben von Peacefulltomy [/i] [B]@lizard ...und wir sind alle als spiel geladen und sobald die festplatte crasht oder der strom weg ist fallen wir in eine defekte welt? [/b] [/quote] beweis mir das gegenteil ;) [quote] [b] dann hätten götter einen sinn. die, die es scheinbar "wirklich" gibt- in der kaputten welt- und die neuen- die programmierer....:D [/b] [/quote] ich hasse das wort gott, vor allem wenn man es so verdreht wird, nur so mal angemerkt [quote] [b] der gedanke ist schon älter. ich glaube, manche wünschten so eine entwicklung als flucht vor dem hier. (ähnlich der weltraumreisen)... wie dem auch sei, die realität ist kalt, scharfkantig und oberflächlich. [/b] [/quote] "grausam", "erbarmungslos" und "sterbenslangweilig" hast du noch vergessen [quote] [b] hier kann eventuell nur noch das rollenspiel wirklich helfen. ansonsten... [/B][/QUOTE] rollenspiele, trivialliteratur, alkohol, drogen, fernsehen, computerspiele, hobbys... |
| Hieronymus | die realität ist nicht sterbenslangweilig! egal, was auf uns zukommt, es reißt uns immer wieder mit. träume können schöner sein als die realität, klar, aber sie spiegeln halt nicht den wahren, unseren lebensinhalt wider... die wirklichkeit ist irgendwo da draußen... :rolleyes: nein, sie ist nicht sterbenslangweilig, es ist nur eine wertung, die man ihr gibt. es liegt nur an einem selbst, was man aus ihr macht. und wenn du sie sterbenslangweilig findest, dann ist sie es für dich auch - [B][I]self-fullfilling prophecy eben... was man sich einbildet, wird wahr...[/B][/I] [SIZE=1]quote by the bestian[/SIZE] |
| Peacefulltomy | @lizard zitat: alkohol, drogen, fernsehen, computerspiele, --------------------------------------------------------------------------- ..vernebeln gefährlich den geist. lenken in falsche richtungen. erzeugen lebensverachtende ideale.sind leider der spiegel der heutigen gesellschaft. und somit der heutigen realität. gut. ich gebe zu: alkohol, angebracht in maßen könnte... aber nur ab und zu! |
| Peacefulltomy | kurz wars. und bündig auch. und aus der sicht der ich perspektive unumstößlich. ja. |
| Hieronymus | aber wenn ich es so betrachte: HEUTE mittag bin ich aufgestanden, dann bin ich einkaufen gegangen, hab mir nachmittags was zu essen gemacht, abends hab ich mir dann nen spielfilm reingezogen und mich danach in die stadt begeben... aber wenn ich jetzt auf die uhr gucke... ist HEUTE eigentlich schon wieder vorbei... wiedermal ein beweis dafür, dass sich die menschheit die begriffe HEUTE, MORGEN und GESTERN nur geschaffen haben, um sich das leben und die zeitwahrnehmung zu erleichtern. nichts besonderes also. oder etwas, vorüber man unbedingt ganz scharf nachsinnen sollte... oder vielleicht doch? (...) |
| ZoRiK | ich war morgen... |
| Hieronymus | entschuldigung... was warst du morgen? |
| ZoRiK | ich war dort... |
| Hieronymus | du verwirrst mich... wo warst du? im jenseits? im nirgendwo? im überall? im himmel? im gestern? im heute? oder gar im morgen? stellt sich dann noch die frage, wann du dort warst... |
| ZoRiK | ich war heute im morgen... also ich war Samstag am Sonntag... per astralverbinung. |
| Hieronymus | aha! und? wie war das für dich? was hast du dabei empfunden? wollt schon immer mal wissen, wie das so ist... |
| ZoRiK | am anfang war es komisch da man sich mit einer unbeschreiblichen geschwindigkeit fort bewegt.Man geht nicht an den gewünschten Ort man denkt sich an den Ort.Wenn man z.b.in seinem Haus steht und nach Australien will... dann ist man da bevor man es will.Mann muss nur daran denken und man ist da.Ausserdem spührt man kein Gewicht (es ist ein Gefühl wie nach dem aufstehen und der Kreislauf durchdreht) das macht die ersten Reisen auch unmöglich da man durch dieses ungewohnte gefühl aus der Bahn geschmissen wird und aufwacht.Aber ich praktiziere dies nun schon 5 Jahre un mit der Zeit habe ich mich teilweise an diese situationen gewöhnt.Ich will nicht sagen das ich ein Meister im Astral Reisen bin... jedoch auch kein anfänger mehr. |
| Hieronymus | ein sehr interessanter bezugspunkt, find ich... man stellt sich das einfach vor und dann ist man da? fuktioniert das nur per intensiver vorstellungskraft? darf man astralreisende dabei ansprechen? und so kann man auch in die vergangenheit und zukunft reisen? |
| ZoRiK | Ja kann man -vergangenheit-gegenwart-zukunft- und -vergangenheit-gegenwart-zukunft- in andern dimensionen. Nur mit dem ansprechen dürfte schwer sein... Man sagt es gibt die Möglichkeit sich zu Manifestieren aber ich kenne bisher keinen der dies zu stande gebracht hat.Astral reisende können meines wissens auch nicht unter einander handel bzw. ins geschehen einwirken. ich bin jetzt aber richtig müde und verabschiede mich für heute abend. gn8 |
| Hieronymus | geistige zeitreisen, sozusagen. cool... okay, dann bis bald. werd auch ne nacht drüber schlafen. ich find das thema interessant. träumen kann man ja auch, was man will. wo, wann man will... |
| ZoRiK | und wenn man schon träumen kann wo und was man will dann ist es nur noch eine frage der technik astral zu reisen. |
| Hastur | hm, stelle ich mir langweilig vor zu wissen was morgen sein wird .. wo bleibt da der spass? |
| ZoRiK | ..hmm... 1.Macht es spass zu zusehen wie sachen passieren von denen du schon weisst das sie passieren. 2...macht kann man so sehen das man die zukunft nicht "ändern" kann.. denn wenn du weisst das du morgen vom auto angefahren wirst.. dann blebst du zu hause... aber da du nicht im weg stehst... fährt das auto weiter und überfährt später vielleicht eine ganze familie.. wohin du nur angefahren worden wärest. so ist es schon richtig das alles so passiert wie es passiert. auch wenn es weh tut. |
| Hastur | oha, mit 2. tangierst du aber ein paradoxon ... |
| ZoRiK | ja wegen dem paradoxen ich erstell mal ein thema mit einer frage. zum paradoxen. |
| Hieronymus | @ ZoRiK: du hast mir noch nicht beantwortet, wie das funktioniert. reicht da intensive vorstellungskraft aus? könnte ich das auch? oder muss man das lernen? |
| ZoRiK | ein meditativer zustand und die vorstellungskraft sind das einzigste... und der gedanke leichter zu werden und sich bildlich vor zu stellen wie die seele den körper verlässt. |
| Hieronymus | muss man das lernen? oder könnte das jeder normale mensch auch? (soll jetzt nicht heißen, dass du nicht normal bist) |
| DarkTrust | dort, wo wir es nicht erwarten, bzw: irgendwo im nirgendwo.... |
| Hieronymus | bzw. dort, [B]wann[/B] wir es nicht erwarten... das morgen, was immer das auch ist, existiert nie dann, wann wir es erwarten. [I]...ich wünschte, die woche wäre schon vorbei...[/I] |