| Santanico | Hey ! Die Frage nach dem "danach" taucht immer wieder auf; und die Meinungen darüber gehen weit auseinander. Es beginnt bei der Trennung von Himmel und Hölle, über "nichts", bis hin zur Reinkarnation! Mich interressiert sehr, was ihr da so drüber denkt und was für eine Vorstellung ihr habt, was mit euch passieren könnte?! Danke für die Antworten Euer ~Santanico~ |
| hitokori | passiren könnte mit uns alles, aber ich persönlich denken, dieses leben was wir haben ist unser einziges! also sollte man es (evtl. sinn- *grins*)voll ausnutzen! und wenn ich mich irre - umso besser! |
| WinterWolf | Theoretische Frage, auf die man in der Regel eine ganze Masse Skepsis und/oder eine ganze Ladung Phantasie entgegengeschleudert bekommt. Ich selber weiß es nicht, halte es aber weder für unwahrscheinlich noch für wahrscheinlich in dem Sinne, dass wir wissen, was "danach" wartet. Ich versuche das Leben, das ich nun lebe zu gestalten und hoffe nicht auf ein (besseres) Leben nach dem Tode, auch wenn ich es nicht ausschließe... |
| Sethur | Es würde mich freuen, wenn dem so wäre, leben macht einfach Spass! Ob das so ist oder nicht, weiß ich nicht. |
| Demon17 | sorry santanico, aber ich glaub das ist jetzt der 23.te Thread zu diesem thema |
| hitokori | egal immerhin der 23 dann is es ein wichtiger ;-) |
| Yami no Matsuei | vielleicht passiert nach dem tod genau das, was wir uns vorstellen oder im tiefsten inneren wünschen, was nach dem tod pasiert :rolleyes: |
| Keks | um ehrlich zu sein, ich weiß nicht ob ich mir wirkich intensiv gedanken darüber machen will, auch wenn die frage immer wieder auftaucht. ich liebe es zu leben, auch wenn es mal berg auf und berg ab geht und man sich ab und zu fragt, wieso eigentlich. generell denke ich aber, dass es schon ein leben nach dem tod gibt, allerdings nur für die seele und nicht den körper/geist. auch wenn es sich verrückt anhört, aber mittlerweile hab ich enige dinge erlebt, die dieses bestätigen... |
| Heimdall | Das weiss keiner und nur Ignoranten legen sich jetzt schon darauf fest (Christentum). Ich warte ab bis der Moment gekommen ist. Und er WIRD kommen. Und der Begriff "Leben nach dem Tod" ist auch sehr facettenreich. Man sollte ihn schon genauer definieren. |
| Yukikaze | Der Tod gehoert zum Leben und was danach kommt, muessen wir wohl oder uebel ertragen...ob es nun die Hoelle oder der Himmel ist...ich glaube ja an Reinkarnation...aber ist halt nur ein Glaube und sicher kann man sich da nicht sein...vielleicht lande ich auch einfach auf nem Apfelbaum und haenge dann fuer immer da fest...aber eins weiss ich ganz sicher...der Tod ist nicht das Ende ...es ist ein neuer Anfang...doch wo der ist...das wissen nur die, die schon tot sind ^^ ...tja, ich lass den Moment auch einfach auf mich zukommen, denn der Tod ist mal was vor dem ich keine Angst hab...weil man kann ihn nicht verhindern (frueher oder spaeter triffts jeden)...und was danach kommt auch nicht ^^ |
| Talorion | Mhh Leben nach dem Tob? Eine gute Frage ob es das gibt oder nicht.... aber ich denke nicht das es ein weiteres Leben gibt, wir haben nur dieses eine zurverfügung und sollten es nutzen. Ich denke, das nach dem Tod die Enrgie aus der wir vorher bestanden wieder in die natur übergeht und in dem Sinne sind wir nicht weg aus dieser Wlet..... aber ein leben würde ich es nicht nennen... Es ist eine andere Existenz. Zuerst werden wir verscharrt und werden dann wieder eins mit der Natur aus der wir entstanden sind. Eigentlich ist diues auch ein schöner Gedanken.... |
| maharet2 | ich denke, jeder hat eine gewisse vorstellung von dem leben nach dem Tod, um eine menschliche urangst in sich zu lindern. Denn der gedanke daran,daß nach dem Tod nichtsmehr kommt.ist für viele unerträglich. ich habe mir früher viele Gedanken darüber gemacht.und glaube,daß sich im moment des Todes die Seele vom Körper löst, und das diese noch weiter existieren wird.Wo das sein wird weiß ich nicht. Aber ich denke das ein mensch, der unerwartet stirbt und in seinem Leben noch nicht alles geklärt hat,dessen Seele noch solange auf der Erde Verweilen wird. |
| Angela Schuster | Ich würde Talorion gerne fragen, warum er meint, aus welchem Grund wir erst Mensch geworden sind, wenn wir nach dem physischen Tod wieder ein Teil der Natur werden. Welchen Sinn ergibt das. Warum habe ich die Fähigkeit, mir die höhere Rechenart beizubringen, wenn ich nach dem sogenannten Tod z. B. Teil eines Baumes werde, oder so. Ich glaube, das trifft nur für den Körper zu. Der ist eine kunstvolle Maschine, die sich aber erst durch den Willen meiner Seele in Bewegung setzt. Meine Hand greift zur Tasse Tee, weil ich es so will. Nicht durch Zufall oder so. |
| decay73 | Nein, ich glaube nicht, daß es ein Leben nach dem Tod gibt, denn warum soll den Menschen eine Sonderrolle zukommen. Alles Leben auf der Erde lebt einen bestimmten, begrenzten Zeiraum. Am Ende stirbt alles Leben und alles, was das Leben ausgemacht haben mag. Es bleibt nichts, außer die Erinnerung in den Gedanken von Freunden und Familie und vielleicht, wenn man ein ‚großes Werk‘ vollbracht hat, auch das noch, solange, bis auch das vergessen ist. Und eben dieser Umstand bringt mich dazu, entsprechend meiner Möglichkeiten [I]jetzt[/I] etwas aus meinem Leben zu machen. Nur [I]jetzt[/I] ist Gelegenheit dazu, und nicht zu einem späteren Zeitpunkt oder einen folgenden Leben. Selbst der Begriff ‚Seele‘ ist in meinen Augen nichts anderes als eine Metapher. Sie hat ihren Ursprung in unserem Gehirn, welches am Ende des Lebens ebenfalls zwangsläufig stirbt. Das einzige was bleibt, sind die vielen Billionen Atome des Körpers, die wieder der Ursprung für Neues sind. Vielleicht für einen Baum, der anderen Schutz bietet. Vielleicht für eine Rose, die anderen als Zeichen der Liebe dient, oder sonst was. Das ist zwar ein schöner Gedanke, aber eigentlich auch nicht wirklich relevant, denn ich habe ja nichts davon (bzw. erlebe es ja nicht mehr). Was also bleibt ist, sein [I]jetziges[/I] Leben sinnvoll zu gestalten, ihm einen Sinn zu geben, und vielleicht das in seinem Leben angeeignete Wissen und die angesammelte Erfahrung den nachfolgenden Menschen weiter zu geben. ~decay~ [SIZE=1](wobei angemerkt sei, daß WinterWolf natürlich recht hat. Auch ich weiß nicht wirklich, was kommt. Absolut ausschließen kann man wohl nichts...es ist nur meine persönliche Sicht der Dinge *g*)[/SIZE] |
| Talorion | @ Angela Also das wäre wieder die Sinnfrage was es für einen Sinn hat kann ich dir leider auch nicht beatworten, aber wer kann schon sagen was der Sinn unserer Welt ist. Du trennst zwischen Körperlicher und Seelischerenergie wenn ich dich richtig versteh, also ich trenne da nicht so extrem. Ich denke unsere körperliche Energie bildet eine Einheit im Gesamten die ich als Seele bezeichne und somit lebt die Seele nach dem Tode weiter doch der Körper ist weg und somit haben wir eine Existenz und wie diese aussieht weiß ich leider nicht, aber iregend wann werde ich es herausfinden wie wir alle.... MfG Daniel |
| Angela Schuster | Wen das Thema ernsthaft und tiefer interressiert, dem empfehle ich das Buch von Raymond A. Moody "Leben nach dem Tod", Rowohlt TB Verlag. Moody hatte 150 Fälle ausfindig gemacht, Menschen aus unterschiedlichen gesellschaftl. Schichten, die für klinisch Tod erklärt wurden, dann aber doch überlebt hatten. Sie haben von ihrer Erfahrung jenseits der Grenze berichtet. Moody stieß dabei auf Ähnlichkeiten. |
| decay73 | Ja, Angela, solche Berichte sind schon sehr interessant. Den Grund für solche 'Erlebnisse' zu finden, ist aber natürlich nicht so einfach. Eine andere Erklärung wäre, daß solche Erlebnisse während einer sehr kurzen Zeit auftreten (also in der Zeit, in der die Personen wieder erwachen, nachdem sie eigentlich schon klinisch tot waren) und die Nervenzellen in dieser Zeit dann etwas 'unkoordiniert' aktiv sind... ...es bleibt wohl vorerst spannend :) ~decay~ |
| Angela Schuster | Hallo decay73, ich würde dir ja zustimmen, wenn da nicht auffallende Ähnlichkeiten bei den Erzählungen wären. Z.B. sahen alle ein helles Licht, von dem so viel Wärme und Liebe ausging. Oder z.B. erzählten alle, daß das ganze Leben wie ein Film an ihnen vorbeizog, vor ihrem geistigen Auge. Dinge, wo sie sich gut, aber auch Dinge, wo sie sich schlecht verhalten hatten, zu eigenen Beurteilung und Erkennen. Gäbe es nur Zuckungen der Hirnzellen, woher dann diese gleichen Aspekte in ihren Erzählungen ? |
| Angela Schuster | @ Talorion, vermutlich hast du recht und ich trenne da zu extrem. Nach der HUNA-Lehre (Kahunas sind eingeborene Priester Haweiis) gibt es Drei Teile unseres "Ich's". Das untere Selbst, auch Unterbewußtsein,das alle Prozesse des physischen Körpes steuert, außer die willkürlichen Muskelbewegungen. Ist außerdem Sitz der Emotionen. Dann das mittlere Selbst, das die Aufgabe hat, das untere Selbst zu belehren und zu führen, es so schnell wie möglich auf seinem evolutiven Entwicklungsweg voranzubringen und ihm zu helfen, seine tierische Natur mehr und mehr abzulegen und immer menschlicher zu werden. Dann gibt es noch das hohe Selbst, das in gleicher Weise dem mittlerem Selbst seine Führung und Unterweisung anbietet, damit wir der nächsthöheren Bewußtseinsebene mit höherer Geistigkeit entgegenwachsen. Diese Lehre deckt sich mit unserer Korper- Seele und Geist - Lehre. Überhaupt wirkt es auf mich faszinierend, diese Dreieinheit: beim Baum: Wurzel, Stamm, Blattwerk oder beim Apfel: Schale, Fruchtfleisch, Kerne. Also würde doch die Schale eines Apfels unserem Körper entsprechen, das Fruchtfleisch unserer Seele und der Kern dem Geist; aus dem einem Kern geht ein Apfel letztendlich hervor, sowie wir vielleicht aus Gott hervorgegangen sind, als unserem Kern sozusagen. Will jetzt nicht mehr so stark trennen. Glaube, alles gehört irgendwie zusammen, hat nur verschiedene Aufgaben. |
| decay73 | @Angela Natürlich ist es letztlich auch eine Frage, was man galuben möchte. Eine vollständig schlüssige Erklärung aller Phänomene ist sicher momentan noch nicht möglich. Dieses weiße Licht, was die meisten (oder zumindest viele) sehen, ist -so weit ich das mitbekommen habe- z.B. erklärbar im Zusammenhang mit der Funktionsweise des Auges, die ja bei jedem ähnlich ist. Klar ist nur, daß es sich um eine 'Extremsituation' handelt. Daß der Körper in einer Situation, in der er eigentlich tot war, sich aber wiederum daran 'erinnern' soll, wie es war, 'extrem' oder zumindest ungewöhnlich reagiert, kann ich mir dabei gut vorstellen. Jedenfalls scheint mir dies plausibler als auf ein Leben nach dem Tod zu hoffen. Wobei mir klar ist, daß es auch hier noch keine endgültigen Antworten gibt. Nur kann ich daraus auch nicht die Schlußfolgerung ziehen, daß es ein Leben nach dem Tod geben muß. Ich halte das für zumindest wesentlich weiter hergeholt, wie andere (ja nur schwer überprüfbare Theorien) auch. ~decay~ |
| Combusted_Angel | Hab das Buch auch mal gelesen. Es ist ja nicht nur das Licht, diese Personen haben auch das Gefühl, außerhalb ihres Körpers zu sein, sie hören die Ärzte und sehen sich selbst. Sonderbarerweise wußten sie ziemlich gut, was mit ihnen geschehen ist, obwohl ihre Sinnesorgane nicht funktionierten, da sie eben schon klinisch tot waren. Aber wie dem auch sei, man weiß es nicht. Trotz aller Versuche der Forschung, dieses Phänomen zu entmystifizieren, zu katalogisieren und wie so üblich in ein kaltes Gerüst aus Formeln und Zahlen zu pressen, hat bisher niemand genau herausgefunden, was dort geschieht. Die Theorien reichen von Extremsituation bishin zur Ausschüttung bestimmter Chemikalien und entsprechenden Halluzinationen im Augenblick des Todes...aber jede dieser Theorien hat scheunentorgroße Lücken. Deshalb halte ich persönlich die Erklärung im Buch nicht für weit hergeholt. Sie ist genauso stichhaltig wie die Erklärungsversuche der Wissenschaftler nur eben auf anderer Ebene. Daß manche Leute lieber jede noch so abstruse wissenschaftliche Theorie akzeptieren als eine eher metaphysische zeigt doch nur zu gut, wie gut es der Wissenschaft gelungen ist, dieser Welt den Zauber auszutreiben. Schade eigentlich. Blessed Be |
| decay73 | Nun ja, Combusted_Angel, vielleicht habe ich etwas übertrieben. Beide Ansätze mögen gleich gut oder schlecht sein. Eine definitive Antwort bieten beide Richtungen nicht - und das müssen sie ja auch nicht sofort. Ich für meinen Teil kann aber nur sagen, daß die beste wissenschaftliche Theorie das 'Wunder', was dahinter steckt, nicht verdecken kann. Wenn ich mir einen Sonnenuntergang anschaue kann ich vielleicht erklären, warum es ihn gibt, und wie es funktioniert aber gleichzeitig seine Schönheit be[I]wundern[/I]. Trotzdem -oder eben drum- sind mir plausible (und vor allem seriöse) wissenschaftliche Therorieansätze, die um ihre Unzulänglichkeit wissen, lieber, als Überlegungen die entweder auf irgendeinen 'Glauben' basieren oder ihre Argumentation aus den Unzulänglichkeiten einer anderen Theorie ziehen. Sie können dann aber mindestens ebenso richtig oder falsch sein. Was ich schade finde ist, wenn von der Wissenschaft definitive Antworten gefodert werden, und wenn sie es nicht schafft (was selten genug der Fall ist), ihr komplettes Versagen unterstellt wird (natürlich tut mittlerweile ein Teil der Wissenschaft auch einiges dazu, leider). Jedenfalls, wenn ich eine genauere Kenntnis von etwas besitze, muß es dadurch nicht weniger schön, oder 'wundervoll' werden. ~decay~ |
| Angela Schuster | Also wenn ich genau wüßte, das die Liebe nur ein chemischer Prozess ist, verliehrt sie für mich schon an Zauber. |
| decay73 | Nun, und für mich eben nicht. Es gibt doch einen Unterschied zwischen einer nüchternen Erklärung eines Sachverhalts und dem [I]Gefühl[/I], welches man mit Liebe verbindet und dadurch empfindet. Wenn man z.B. einen Schmerz spürt, spürt man eben einen Schmerz und verschwendet in dem Moment nicht den geringsten Gedanken daran, wie ein Schmerz zustande kommt - es schmerzt... Und diesen Unterschied kann man durchaus machen, ohne daß einem etwas verloren gehen muß...ich bin sogar der Meinung, daß man etwas dadurch gewinnen kann... ~decay~ |
| Angela Schuster | Und wenn ich genau wissen würde, daß nach dem physischen Tod nichts mehr kommt (Gott sei dank glaube ich das nicht), würde ich mich fragen, wozu bin ich dann hier. Alle Wünsche, Erkenntnisse, Liebe wäre irgendwann weg. Das kann`s doch nicht sein. Ich bin eine Seele mit Gefühlen und so, keine stoffwechselnde Maschine. |
| Combusted_Angel | @Decay: du scheinst zu implizieren, daß religiöse bzw. esoterische/metaphysische Theorien von Grund auf unseriös sind. Dem muß doch nicht so sein. Niemand zwingt dich, an etwas zu glauben, aber nur, weil es dich nicht anspricht, muß es doch nicht gleich völliger Mumpitz sein. Das ist es, was ich der Wissenschaft hauptsächlich vorhalte: Die Behauptung, allein die absolute Wahrheit zu kennen und allen anderen praktisch zu sagen: " Ach ihr armen kleinen Dummköpfe...tut uns leid, aber alles, was ihr glaubt, ist Schwachsinn." Dabei arbeitet die Wissenschaft mit Theorien. Tatsachen können wir über unsere Welt kaum feststellen. Und manche Theorien ( z.B. Quantenrealitäten oder Unschärferelation) hören sich für den Durchschnittsmenschen auch wie absoluter Blödsinn an. Und ich persönlich finde schon, daß es stört, wenn alles in ein ausformuliertes Konstrukt gesteckt wird, in das es eigentlich nicht paßt. Die Ehrfurcht vor dem Unbekannten verschwindet. Einstein selbst hat sich mal über die Erhabenheit des Mystischen die Religion betreffend geäußert. "The most beautiful and profound emotion we can experience is the sensation of the mystical. He to whom this emotion is a stranger, who can no longer wonder and stand rapt in awe, is as good as dead. To know that what is impenetrable to us really exists, manifesting itself as the highest wisdom and the most radiant beauty, which our dull faculties can comprehend only in their primitive forms-this knowledge, this feeling, is at the center of true religion." Wenn man die Götter berechnen kann, sind sie todgeweiht. Blessed Be |
| Angela Schuster | Jetzt habeich das schon wieder getrennt. Ich bin beides, denke ich. |
| decay73 | @Angela Nun ja, den Sinn meines Lebens sehe ich nunmal schlicht in der Tatsache, daß ich existiere. Und da ich ein Mensch bin, bin ich in der Lage, mir selbst mein Leben sinnvoll zu gestalten und somit einen Sinn zu geben. Daß ich nur eine begrenzte Zeit lebe hat für mich nichts schreckliches oder nichts, weshalb ich mich aufgeben und warum mir Dinge wie Liebe fehlen sollten. Es ist für mich eher der Antrieb, diese relativ kurze Zeit sinnvoll zu nutzen, um am Ende zufrieden auf mein Leben zurückblicken zu können. Ich bin damit aber doch keine Maschine und habe keine Gefühle...! @Combusted_Angel Nein, genau das impliziere ich nicht. Vielleicht habe ich mich nicht treffend genug ausgedrückt. Ich habe nirgendwo behauptet, daß die Wissenschaft immer und absolut recht hat. Ich gebe zu, ich bin kein großer Freund esoterischer oder metaphysischer Ideen, aber wenn sie sich als treffend herausstellen würden, würden sie auch von einer seriösen Wissenschaft anerkannt werden und es würde versucht werden, die Phänomene zu erklären (womit sie dann aber per Definition nicht mehr als esoterisch bezeichnet werden würden - welhalb ich ein absolutes schwarz-weiß-denken in diesem Falle für fehl am Platze halte). In meinen Augen muß eine seriöse Wissenschaft immer darauf hinweisen, daß eine Theorie eben eine Theorie (und somit kein absolut gültiges Konstrukt) ist, und nur versuchen kann, der 'Wahrheit' immer ein kleines Stück näher zu kommen. Mir ist aber auch klar, daß diese Einstellung in der Wissenschaft immer weniger zu finden ist (z.B. auch aus Gründen, um die eingene Theorie besser 'verkaufen' zu können. Die Menschen scheinen ja auf absolute Aussagen besser anzusprechen...). ~decay~ |
| Angela Schuster | Was meint ihr, wo Gefühle wohl herkommen. 1. Von einer Seele (dann muß sie zwangsläufig unsterblich sein, weil sie nicht stofflich ist; also vergleichbar mit Radiowellen) oder 2. von Synapsenverbindungen, wenn so, wer oder was löst so was aus ? (Kenne mich damit nicht so aus) |
| decay73 | Weder noch. Punkt 1 kann ich nicht zustimmen, weil ich nicht an eine unsterbliche Seele glaube. Zu Punkt 2: Synapsen dienen lediglich der Reizweiterleitung, sind also nicht die Ursache. Die Grund für Gefühle liegt im Gehirn bzw. zentralen Nervensystem. Die Ursache kann z.B. von außen her kommen. Wenn ich mir aus reiner Ungeschicklichkeit den Kopf anschlage, bin ich sauer auf mich, weil ich zu blöd war. Daß Gehirn (oder/und das ZNS) verarbeitet den Impuls (des Kopfaufschlagens) und schüttet die entsprechenden Botenstoffe aus, damit ich Schmerz verspüre. Daß ich den Schmerz verspüre hat dann wohl den Grund, daß ich mich um die Stelle kümmere und nachschaue, ob da weiteres 'passiert' ist. Das 'sauer-sein' führt wohl auch dazu, daß ich zukünftig etwas besser aufpasse. Bei anderen Gefühlen wie Liebe oder Depressionen, funktioniert es genauso. Wenn ich einen Menschen mehr als sympatisch finde, und sie vielleicht mehr als nur oberflächliche Kennenlernen möchte, werden ebenfalls entsprechende Botenstoffe ausgeschüttet, damit ich mich verliebe und somit einen Antrieb erhalte, mich verstärkt 'um sie zu kümmern'. Der ursächliche Impuls kommt von außen, wird verarbeitet, und alles weitere (Ausschüttung der entsprechenden Botenstoffe, damit ich mich dann tatsächlich auch verliebe - oder eben nicht-, etc.) 'regelt' das Gehirn... :) (Frag jetzt aber bitte nicht nach dem genauen Mechanismus, denn auch ich bin da kein Experte ;)) ~decay~ |
| BlackPoint | irgendwie glaube ich nicht an ein leben nach dem tod, denn sonst müsste man doch nicht sterben wenn man danach trozdem weiterlebt.... aber auf der anderen seite kann ich es mir absolut nicht vorstellen irgendwann mal nicht mehr zu leben, nicht mehr zu atmen oder nichts mehr zu fühlen... diese gedanken können einem irgendwie angst machen aber manchmal wünsche ich mir sogar zu sterben um dieser kalten, grausamen welt zu entkommen |
| Angela Schuster | @decay Jemanden mehr als nur symphatisch zu finden und ihn näher kennenlernen zu wollen ist doch auch schon ein Gefühl, daß von irgendwoher kommen muß. Glaube an seelenverwandschaft, welche Symphatie bewirkt, und wo dann als Folge, oder auch zeitgleich im Gehirn was passiert. Aber als Folge, nicht als Ursache. Schei... ich frage mich dann aber, wozu wir überhaupt ein Gehirn haben. Ich glaube, ich gehe mal in mich und grübele ein bischen darüber nach. |
| Angela Schuster | @Black Point du bist hier um zu lernen. Lernen zu lieben. Je mehr du lieben kannst, desto näher kommst du Gott und damit der Lebensvollendung. Das kannst du hier in diesem Dreckloch am besten lernen. Denn wo alles eiteitei ist, wäre es ja zu leicht. Also auf der Erde. Im Jenseits kommst du in die geistigen Ebenen, die deiner Gesinnung entsprechen. Natürlich erst, wenn du dich dann noch weigerst, den licht- und liebevollen Weg zu gehen. Die Erde ist wie ein Schulhaus, eben eigentlich nicht für höhere Rechenarten, sondern die Schule für`s Leben. Glaub`s oder glaub`s nich. Bleibt dir überlassen. |
| Angela Schuster | @Black Point Will dir noch erklären, warum du im Jenseits in die Ebenen kommst, die deiner Gesinnung entsprechen. Nimm mal an du hast es dir zum Volkssport gemacht, andere zu beklauen. Willst diese Einstellung aber patu nicht aufgeben. Macht ja so viel Spaß. Nun, du stirbst. Im Jenseits kommst du dann in die Ebene, in der lauter Leute sind, die auch klauen. Du beklaust sie, sie beklauen dich. Du bekommst ein hysterischen Anfall nach dem anderen, wie die Leute so gemein sein können Dich zu beklauen. Irgendwann merkst du vielleicht, das hier das Gesetz von Saat und Ernte herrscht und besinnst dich eines Besseren. Wau, du kommst eine Ebene höher. Weniger Leid. Gesetz von Saat und Ernte ist das Karma-Gesetz. So z.B. könnte es laufen. Wie gesagt, nur ein Beispiel. Wollte nur das Prinzip aufzeigen. Wenn nicht lernen durch gutes Zureden, dann eben Lernen durch Schmerzen. Wenn aber Lernen, dann alle glücklich. O.K.? |
| Angela Schuster | Bilder aus dem Gemüte steigen ins Gehirn zur Veranlassung von entsprechenden Handlungen (Impulsweiterleitung) Außerdem ist das Gehirn nötig um Reize von außen (Töne/Bilder) zu verarbeiten. (wahrscheinlich denkt ihr, ich bin durchgeknallt) Hab`aber nichts geraucht ! |
| decay73 | Was ist denn ein 'Gemüt', aus dem Bilder emporsteigen? Ich verstehe gerade nicht, was du damit meinst... [QUOTE]Jemanden mehr als nur symphatisch zu finden und ihn näher kennenlernen zu wollen ist doch auch schon ein Gefühl, daß von irgendwoher kommen muß[/QUOTE] Klar. Das steckt auch ein Gefühl dahinter, wie bei allen Dingen, die wir machen. Ohne die Gefühle wären wir wohl tatsächlich Maschinen... ~decay~ |
| Scanium | Ich hoffe doch stark, dass es nur ein Leben gibt.... Das ganze womöglich nochmal durchstehen zu müssen *sich fröstelnd schüttelt* lieber nicht.... |
| Sethur | Ich hoffe es geht immer weiter, [COLOR=seagreen][SIZE=4]LEBEN IST SO SCHÖN![/SIZE] [/COLOR] Sethur |
| Dunkler Paladin | Erstmal hallo zusammen, bin neu, das hier ist mein erster Beitrag. Ich persönlich glaube höchstens an das Leben vor dem Tod. Das Universum entwickelt sich stetig. Die Veränderung ist das einzig Beständige. Warum sollte es soetwas wie ein "Jenseits" geben, wo ausgediente Seelen bis zum Ende der Ewigkeit endgelagert werden? Das entspräche nicht dem kosmischen Konzept der Evolution, dem Streben allen Seins nach Höherem, nach Vervollkommnung. Abgesehen davon, dass ich den Glauben an eine unsterbliche Seele nicht teile. Der Körper ist die Hülle, die unsere Lebensenergie, wenn man sie so nennen will, in kontrollierte Bahnen lenkt, so wie die Schaltkreise eines Computers die elektrischen Impulse in kontrollierte Bahnen lenken und sie so zu Programmen "gestalten". Zerstört man nun den Computer, zerstört man auch die Software, denn nun fehlen die "lenkenden Strukturen" für die Energie. Die Energie selbst verströmt unkontrolliert in die Umgebung, und alle Informationen, die sie einst transportiert oder beinhaltet hat, sind verschwunden. Von daher ist auch die Reinkarnation eine höchst zweifelhafte Angelegenheit (mal abgesehen davon, dass es keinen Sinn machen würde, auf einen nagelneuen Rechner veraltete Software aufzuspielen ;) ). Ich selbst sehe mich sozusagen als Kerze. Ich trage für eine begrenzte Zeit das Feuer des Lebens, bin damit ein Teil in der Geschichte des großen Ganzen. Irgendwann bin ich ausgebrannt. Vielleicht habe ich die Flamme bis dahin an eine neue Kerze weitergegeben. Dann hätte ich meine "kosmische Aufgabe" erfüllt. Alles Andere spielt keine Rolle. Ich möchte hier aber niemandem seinen Glauben verleiden. Zu glauben kann sehr tröstlich sein. Ich wünschte, ich könnte es. ~Dunkler Paladin~ |
| Bloodrayne | Ja ich glaube an ein Leben nach dem Tod.Die Seele kann nicht sterben,nur der Körper stirbt.Man wird wiedergeboren,ob als mensch ist ungewiss,das zu entscheiden liegt nicht unserer Hand.Meisttens sind es dann aber irgendwelche Tiere.So sehe ich das Zumindest. |
| Scanium | @Dunkler Paladin [HRHRHR - wieso kommt mir dieses Bild nur so bekannt vor?] Aber bist du sicher, dass "unser" Universum rein logisch funktioniert? und wenn, woher nimmst du dieses Wissen? Und könnte diese vordergründige, sogenannte Logik nicht auch eine Art Maske sein? *smile* Ich für meinen Teil kann nicht mehr glauben, dass alles rein logisch ist, dazu sind zu viele Dinge es nicht... Achte mal auf die vielzahl von sonst kaum beachteten Dingen im Alltag. Oft kanst du dir eine Lösung zusammenreimen (mit vielen unbekannten), aber gelegentlich scheint ein Fehler im System vorzuliegen.... Ciel! |
| Dunkler Paladin | @Scanium: "Sicher" bin ich nicht, und das wird auch wohl nie irgendjemand letztgültig sein können, das ist das fatale an dieser Thematik :confused:... Im Moment fühlt sich meine Vorstellung, die ich oben beschrieben habe, für mich am einleuchtendsten an. Mein derzeitiges "Lebensbild" entspricht den Erfahrungen/Beobachtungen, die ich bisher selbst habe machen können. Jemand kann gern an Nahtoderfahrungen, das Jenseits oder Reinkarnation glauben, wenn er/sie möchte, ich sage ja nicht, dass dies alles nachweislich unmöglich ist. Bloß weil alle Raben, die ich bislang gesehen habe, schwarz waren, heißt das nicht, dass es keine weißen Raben gibt ;)... ~Dunkler Paladin~ |
| Scanium | [QUOTE][i]Original geschrieben von Dunkler Paladin [/i] [B]Bloß weil alle Raben, die ich bislang gesehen habe, schwarz waren, heißt das nicht, dass es keine weißen Raben gibt ;)... [/B][/QUOTE] Das Problem dabei ist, dass, wenn du erstmal angefangen hast, die weissen Raben zu sehen, du éine Vielzahl dieser netten Tierchen siehst. Und sie werden, Phantomen gleich, durch alle Grundfesten deines Verstandes und deines Weltbildes fliegen, und es umbauen oder, wenn du dies nicht aushalten solltest, womöglich einstürzen lassen... Jenseits und Reinkarnation lassen sich natürlcih nicht beweisen, solange die Membran dazwischen, solte es ise geben, noch keinen zurückgelassen hat - oder diejenigen, welche Nachrichten an die Lebenden sandten nicht gehört werden... Ich hoffe, ich bin nicht alleine damit, wenn es mir manchmal so vorkommt, als würde irgend jemand leise zu mir flüstern, den Ohren unhörlich, so ne Art thelepathische Botschaft. Man denkt selbst nicht, und plötzlich ertappt man sich bei einem komplexen Gedanken... Ob der vorher schon da war? wer weiss.... |
| decay73 | Hier vielleicht noch etwas zu den sog. Nahtoderfahrungen. Hab es gerade zu fällig gefunden: [QUOTE][I]Schweizer Neurologen um Olaf Blanke vom Universitätskrankenhaus Genf konnten bei einer Patientin bewusst so genannte Out-of-Body-Erfahrungen provozieren. Im Magazin "Nature" (Bd. 419,S. 269) stellen die Forscher ihr Projekt der Entmystifizierung der Übersinnlichkeit vor. [/I] Existiert die Seele neben dem Körper oder ist sie „nur“ ein Teil davon? Viele Menschen haben eine so genannte dualistische Auffassung von der Seele. Nahtoderfahrungen schienen bislang tatsächlich für die Existenz einer unabhängigen Psychis zu sprechen. Nahtod-Erfahrungen sind den Out-of-Body-Erlebnissen scheinbar artverwandt, jedenfalls berichten viele Menschen, die dem Tod sehr nahe waren, von solchen Erfahrungen. Die Neurologen jedoch interpretieren diese Erlebnisse als eine Art Rechenfehler des Gehirns. Blanke untersuchte eine Epileptikerin hinsichtlich des zerebralen Epilepsie-Herds. Hierzu wurden Elektroden auf der Hirnoberfläche der Patientin angebracht. Sobald der Gyrus angularis, eine Windung am Ende der oberen Furche des hinteren Schläfenlappens, durch die Elektroden stimuliert wurde, erlebte sich die Patienten von außen: Sie betrachtete sich von oben auf dem Krankenhausbett liegend. Als die Ärzte die Patientin aufforderten, ihren Arm zu heben, hatte sie das Gefühl, ihr eigener Körper würde nach ihr schlagen. Eine mögliche Erklärung ist, dass im Gyrus angularis die Eindrücke des Auges mit der Vorstellung des umgebenden Raumes verknüpft werden. Durch die elektrische Reizung wurde dieses Zusammenspiel gestört, weshalb sich die Wahrnehmung scheinbar vom Körper löste: Die Patientin wusste durchaus, wo sie sich befand, nahm die Situation jedoch aus einer Perspektive wahr, die der Gyrus angularis normalerweise nicht zulässt. [/QUOTE] ~decay~ |
| LaChatte | Ist ja ein spannendes Experiment - nur dass Esoteriker (mal um einen ganz allgemeinen Begriff) das ganz anders interpretieren würden: Durch die Stimulation des Gyrus angularis wird das Bewusstsein vom Körper losgelöst, und darum sieht sich diese Frau von oben - unten bleibt nur der physische Körper und der Ätherkörper, der Rest hat sich (ähnlich wie im Schlaf, wo der Körper auch kein Bewusstsein mehr hat) entfernt... Intuitiv neige ich dieser Erklärung viel mehr zu, als einer rein materialistischen, wie diese Neurologen. Wenns keine unsterbliche Seele gäbe, wo bliebe dann die Poesie, die Romantik, die Kunst? Alle diese Begriffe haben in einem rein materialistischen Weltbild keinen Platz... |
| decay73 | Wozu braucht man denn eine [I]unsterbliche[/I] Seele für Romantik, Poesie und Kust? Das verstehe ich jetzt nicht so ganz... Anonsten: Daß es sich Esoteriker anders erklären, wundert mich nicht. Ebenso könnte man es sicher durch eínen 'göttlichen Eingriff' irgendwie erklären. Das mag jeder sehen, wie er es gerne hat. Aber die Wissenschaft scheint hier jedenfalls bezüglich der Erklärung des Phänomens einen Schritt weiter gekommen zu sein. Generell schein der Gyrus A. ja bei Orienteierungsstörungen (nicht nur bezügliche des eigenen Körpers), und anderen Wahrnehmungsstörungen (z.B. akustische Agnosie) verantwortlich zu sein. ~decay~ |
| LaChatte | Wenn jemand ein so besonderes Erlebnis, wie seinen eigenen Körper von aussen betrachten zu können, als Rechenfehler des Gehirns interpretiert, ist das für mich nicht wirklich romantisch. Ausserdem wird es auch der Qualität des Erlebnisses meiner Meinung nach nicht gerecht. Denn die betreffende Patientin wird sich wahrscheinlich nicht sagen "aha, es war eben ein Absturz, mein PC macht das auch ab und zu", sondern vermutlich noch lange und oft darüber nachdenken, dem Gefühl nachspüren, wie es war, etc. Und all diese qualitativen Sachen werden bei der Sicht dieser Neurologen ausgeschlossen. Wenn die Neurologen sagen, dass der Gyrus dings mit Orientierung und Wahrnehmung zu tun hat, ist das bestimmt nicht falsch. Ich betrachte das Gehirn aber als eine Art Schnittstelle oder Antenne zwischen der unsichtbaren, geistigen Welt der Seele und der materiellen Welt der Körpers. Die strukturierenden Informationen kommen dabei "von oben", also aus der geistigen Welt. Und wenn die "Antenne" zerstört oder beeinflusst wird, kann sie diese Informationen von oben natürlich nicht mehr korrekt aufnehmen und verarbeiten... Romantik, Kunst und Poesie sind ja keine "nützlichen" Dinge. Es sind aber Dinge, die Seelennahrung sind, die unser geistiges Sein und Bewusstsein ansprechen. Und die Geschichte von Jahrtausenden zeigt, dass sie offenbar doch einem tiefen menschlichen Bedürfnis entsprechen. Das zeigt soweit noch nicht, dass die Seele unsterblich sei, aber es deutet doch darauf hin, dass es neben dem rein materiellen Sein eben auch noch ein geistiges Sein gibt... Der Mensch lebt eben nicht nur vom Brot allein. |
| decay73 | Warum das ein Indiz für die [I]Unsterblichkeit[/I] des Seele sein soll, verstehe ich immer noch nicht, unbeschadet dessen, daß es vielleicht sowas wie eine Seele gibt (wie auch immer man sie nun definieren und erklären mag). Mag sein, daß Romantik, Kunst und Poesie tatsächlich keine 'nützlichen Dinge' sind, aber ihre Ursprünge vielleicht. Man könnte ja auch argumentieren, daß Kunst und Poesie aus den ersten Versuchen, sich untereinander mitzuteilien entstanden sind, und duch die menschliche Kreativität und dem Bedürfnis nach Ausdrucksformen z.B. für Gefühle zu dem geworden sind, was sie heute sind. Der Vergleich mir einer so simplen und unorganischen System wie einem PC hinkt jedenfalls viel zu stark und wird dessen Komplexität sicher nicht gerecht. Der beschriebene Versuch war ja alles andere als ein "zum Absturz bringen" des Gehirns. Aber ich will hier eigentlich gar nicht weiter darüber diskutieren, da wir irgendwann unweigerlich wir bei der 'Glaubensfrage' landen. ~decay~ |
| Dunkler Paladin | Bleibt nur die Frage, inwieweit dieses Experiment die tatsächlichen physischen und psychischen Reaktionen eines Menschen im Moment seines Todes simulieren kann. Einfach eine Elektrode an den Schädel zu kleben und eine Hirnwindung zu reizen... Ich weiß nicht, ob es damit getan ist. Ich glaube, was im Sterben mit Körper und Bewußtsein passiert, ist wesentlich komplexer. Und so wie sich das liest, handelt es sich momentan ohnehin noch um eine unbewiesene Theorie. Die Neurologen interpretieren noch und suchen mögliche (naturwissenschaftliche) Erklärungen. Die Existenz des weißen Raben ist noch längst nicht hieb- und stichfest widerlegt. Der Glaube an eine unsterbliche Seele ist i.m.h.o. im Grundbedürfnis des Menschen nach Dauer, Ewigkeit verwurzelt. Es tröstet, zu glauben, dass man nicht einfach mit dem Ableben verschwunden ist, und dass man nahestehende Verstorbene irgendwann wiedersieht. Unzählige sehr ergreifende Geschichten, Gedichte, Lieder... sind aufgrund dieses Glaubens entstanden. Ich denke, dass LaChatte dies (auch) gemeint hat. ~Dunkler Paladin~ |
| decay73 | [QUOTE][i]Original geschrieben von Dunkler Paladin [/i] [B]Bleibt nur die Frage, inwieweit dieses Experiment die tatsächlichen physischen und psychischen Reaktionen eines Menschen im Moment seines Todes simulieren kann. Einfach eine Elektrode an den Schädel zu kleben und eine Hirnwindung zu reizen... Ich weiß nicht, ob es damit getan ist. Ich glaube, was im Sterben mit Körper und Bewußtsein passiert, ist wesentlich komplexer.[/QUOTE] Richtig. Aber es ist ein plausibler Ansatz für eine Erklärung. Man weiß jetzt, daß das Gehirn zu soetwas fähig ist. Alles andere bleibt eine Frage des Glaubens, also die ob man weiterhin an etwas übersinnliches oder 'göttliches' glaubt, oder daran, daß die Wissenschaft weitere Fortschritte machen und immer bessere Antworten finden wird. Und genau darüber will ich mich jetzt gar nicht streiten. [QUOTE]Und so wie sich das liest, handelt es sich momentan ohnehin noch um eine unbewiesene Theorie. Die Neurologen interpretieren noch und suchen mögliche (naturwissenschaftliche) Erklärungen. Die Existenz des weißen Raben ist noch längst nicht hieb- und stichfest widerlegt.[/QUOTE] ...und die unsterbliche Seele nicht bewiesen... [QUOTE]Der Glaube an eine unsterbliche Seele ist i.m.h.o. im Grundbedürfnis des Menschen nach Dauer, Ewigkeit verwurzelt. Es tröstet, zu glauben, dass man nicht einfach mit dem Ableben verschwunden ist, und dass man nahestehende Verstorbene irgendwann wiedersieht.[/QUOTE] Genau. [QUOTE]Unzählige sehr ergreifende Geschichten, Gedichte, Lieder... sind aufgrund dieses Glaubens entstanden. Ich denke, dass LaChatte dies (auch) gemeint hat.[/QUOTE] Möglich, daß sie auch das auch gemeint hat. Aber meiner Meinung nach geht das auch ohne diesen Glauben - nur halt mit einem etwas anderem Inhalt. ~decay~ |
| LaChatte | [QUOTE]Der Vergleich mir einer so simplen und unorganischen System wie einem PC hinkt jedenfalls viel zu stark und wird dessen Komplexität sicher nicht gerecht. [/QUOTE] Das war ja eben genau das Bild, das die Neurologen gewählt haben... Ich denke ebenfalls, dass es unangemessen, weil viel zu simpel ist. [QUOTE]Warum das ein Indiz für die Unsterblichkeit des Seele sein soll, verstehe ich immer noch nicht, [/QUOTE] Das ist es NICHT. Es ist nur ein Hinweis auf eine geistige, nichtmaterielle Realität... |
| LaChatte | [QUOTE]Alles andere bleibt eine Frage des Glaubens, also die ob man weiterhin an etwas übersinnliches oder 'göttliches' glaubt, oder daran, daß die Wissenschaft weitere Fortschritte machen und immer bessere Antworten finden wird.[/QUOTE] Übersinnlich, geistige Welt, Seele etc muss der Wissenschaft nicht widersprechen, und muss auch nicht Glaubenssache bleiben (wird es auch nicht, meiner Meinung nach). Das ganze unsichtbare Lichtspektrum ist in gewissem Sinne ja auch "übersinnlich" und existiert aber trotzdem... Und für das oben genannte Experiment muss man zugeben, dass beide Erklärungen gleich plausibel sind, bis man nicht weitere Informationen hat. |
| decay73 | [QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i] Das war ja eben genau das Bild, das die Neurologen gewählt haben... Ich denke ebenfalls, dass es unangemessen, weil viel zu simpel ist.[/QUOTE] Mir scheint, daß der Begriff 'Rechenfehler' entweder tatsächlich unangemessen ist, oder aber gar nicht von ihnen, sondern von dem Jounalisten stammt. Wie auch immer, daß Gehirn arbeitet tatsächlich etwas komplizierter. [QUOTE]Das ist es NICHT. Es ist nur ein Hinweis auf eine geistige, nichtmaterielle Realität... [/B][/QUOTE] Sag ich ja...Indiz und Hinweis ist doch so unterschiedlich nicht in ihrer Bedeutung :). ~decay~ |
| LaChatte | Hm, was ist da jetzt los? Ich setze "geistige, nichtmaterielle Realität" nicht mit "Unsterblichkeit" gleich - das wollte ich sagen. Äh ja, Hinweis und Indiz sind so ziemlich das Gleiche, ausser das Indiz viel gelehrter tönt...;) |
| decay73 | [QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i] [B]Ich setze "geistige, nichtmaterielle Realität" nicht mit "Unsterblichkeit" gleich - das wollte ich sagen. [/B][/QUOTE] Na dann scheinen wir uns da ja sogar einig zu sein ;) Vielleicht habe ich ja auch den Zusammenhang zwischen den Begriffen der Unsterblichkeit der Seele und dem 'geistigen Sein' falsch hergestellt...vielen sie doch in ein und demselben Satz :) ~decay~ |
| LaChatte | Wo ich vor allem Probleme habe, ist die Tatsache, dass gerade viele Mediziner eben keine solche geistige Realität anerkennen, sondern Dinge wie Gefühl, Gedanke, Sinn, Schmerz irgendwie als Produkt des Hirns betrachten, in einem ähnlichen Sinn, wie eine Drüse ein Hormon produziert.... Andererseits kann ich auch nicht ganz begreifen, wie das Hirn simulieren könnte, dass der Mensch ausserhalb des Körpers ist - denn ein liegender Mensch kann sich selbst ja rein optisch nicht so wahrnehmen, wie er sich selbst von oben wahrnehmen kann - sein eigenes Gesicht kann zB niemand sehen. Und offenbar wird nicht bestritten, dass diese Wahrnehmung von oben korrekt war... Mir erscheint daher die Erklärung, dass es einen geistigen, mit herkömmlichen wissenschaftlichen Methoden nicht erfassbaren Körper tatsächlich gibt, bedeutend einleuchtender, als dass das Hirn aus sich heraus, aus der Materie heraus eine so ausgeklügelte Simulation produzieren könnte. Ein ähnliches, noch frappanteres Beispiel ist das eines Blindgeborenen, der während seines Nahtoderlebnisses zum ersten Mal in seinem Leben sah - und so konkrete Details wie zB, dass der Arzt zwei verschiedenfarbige Socken trug. Was übrigens, wie der Rest seiner Schilderung, absolut korrekt war. Das deutet doch stark darauf hin, dass es ein vom Körper losgelöstes Bewusstseinzentrum gibt, das nach dem Tod nicht notwendigerweise verschwindet. Und im übrigen finde ich das sehr tröstlich und sinngebend... Und wenns nach dem Tod tatsächlich fertig wäre (was ich nicht glaube) verliere ich durch diese Sicht der Dinge auch gar nichts. Während die, die an ein sofortiges Ende nach dem Tod glauben, vielleicht zuerst einmal heftig erschrecken, wenn sie denn wirklich tot und doch lebend sind;) |
| decay73 | [QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i] Wo ich vor allem Probleme habe, ist die Tatsache, dass gerade viele Mediziner eben keine solche geistige Realität anerkennen, sondern Dinge wie Gefühl, Gedanke, Sinn, Schmerz irgendwie als Produkt des Hirns betrachten, in einem ähnlichen Sinn, wie eine Drüse ein Hormon produziert....[/QUOTE] Woher sollen die denn dann kommen. Und warum kann man z.B. Gefühle mir der Gabe von genau solchen Substanzen (wie z.B. Dopamin) simulieren? [QUOTE]Andererseits kann ich auch nicht ganz begreifen, wie das Hirn simulieren könnte, dass der Mensch ausserhalb des Körpers ist - denn ein liegender Mensch kann sich selbst ja rein optisch nicht so wahrnehmen, wie er sich selbst von oben wahrnehmen kann - sein eigenes Gesicht kann zB niemand sehen. Und offenbar wird nicht bestritten, dass diese Wahrnehmung von oben korrekt war...[/QUOTE] Er hat es ja nach deren Theorie im eigentlichen Sinne nicht simuliert, sondern es stimmte das Zusammenspiel zwischen den optischen Reizen mit der Vorstellung des Raumes nicht mehr zusammenpaßten. Hast du schon mal eine Sehnerventzündung gehab ( ich hoffe nicht...*g*)? Da kann es vorkommen, daß man etwas doppelt sieht und nicht mehr weiß, wohin man geifen soll. So ähnlich (wenn auch natürlich nicht gleich, weil es bei der Sehnerventzündung 'nur' eine Funktionsstörung der Augen bzw. Sehnerven ist) stelle ich es mir vor, wenn optischer Reiz und Signalverarbeitung nicht mehr zusammen passen bzw. nicht mehr richtig 'verknüpft' werden. Und wenn etwas nicht wirklich zusammen paßt, macht es sich das Gehirn nunmal passend. Wenn man sich etwas vorstellt, oder wenn man etwas träumt, simuliert das Gehirn ja auch etwas, was man eigentlich gerade gar nicht sieht. Ich halte deren Argumentation zumindest für durchaus denkbar. [QUOTE]Ein ähnliches, noch frappanteres Beispiel ist das eines Blindgeborenen, der während seines Nahtoderlebnisses zum ersten Mal in seinem Leben sah - und so konkrete Details wie zB, dass der Arzt zwei verschiedenfarbige Socken trug. Was übrigens, wie der Rest seiner Schilderung, absolut korrekt war.[/QUOTE] Ähnliches habe ich auch mal gehört, aber ich glaube nicht in einem Zusammenhang mit einem Nahtoderlebnis - ich weiß es aber auch nicht mehr so genau... Aber vielleicht hat hier ja (in der extremen Situation) zum ersten mal die Verbindung zwischen Auge und Gehirn funktioniert und die Signale aus seiner Erinnerung sind da angekommen, wo sie ankommen sollten? [QUOTE]Und wenns nach dem Tod tatsächlich fertig wäre (was ich nicht glaube) verliere ich durch diese Sicht der Dinge auch gar nichts.[/QUOTE] Und für mich beinhaltet meine Sicht der Dinge, daß ich mich gar nicht erst mit dem 'danach' beschäftigen brauche, sonder auf das 'jetzt' konzentriere. Wenns dann irgendwann ne Überrschung gibt, ist auch gut...:) ~decay~ |
| LaChatte | [QUOTE]Woher sollen die denn dann kommen. Und warum kann man z.B. Gefühle mir der Gabe von genau solchen Substanzen (wie z.B. Dopamin) simulieren?[/QUOTE] Nun, man kann ja Dopamin nicht gleich Gefühl setzen... Das Dopamin wird gegeben, worauf es im Körper gewisse Rezeptoren stimuliert, und diese Stimulation erst erzeugt das subjektive Gefühl. Aber weiss man, wie denn genau der Mensch diese Übersetzung von "spezifische Stimulation mit Hilfe von Chemikalien" in "ein ganz bestimmtes Gefühl" macht? Man kann ja auch von Musik, einem Gedicht, oder einem Bild sagen, dass sie ganz bestimmte Gefühle erzeugen. Und das ist ja garantiert keine chemische Wirkung - hier sind alle einverstanden, dass im Text des Buches nicht irgendwelche Chemikalien verborgen sind, die das Gefühl erzeugen, sondern es ist der Sinn des Textes, der durch Bewusstseinsarbeit erschlossen wird, der es macht. Du kannst mir die rührendste Geschichte auf Arabisch vorlegen, es wird mit mir gar nichts tun - einfach, weil ichs nicht verstehe. Gefühle werden ja nicht ausschliesslich durch chemische Substanzen erzeugt, sondern in der Regel wird eine chemische Substanz im Zusammenhang mit einem Gefühl erst produziert - so können Worte wie "ich liebe dich", oder "wir kündigen Ihnen" in Sekundenschnelle einen Sturm solcher Substanzen erzeugen - der Grund aber ist der Sinn des Gesagten, etwas, das zuerst ins Bewusstsein trat, bevor es sich körperlich manifestierte. [QUOTE]Hast du schon mal eine Sehnerventzündung gehab ( ich hoffe nicht...*g*)? [/QUOTE] Zum Glück nicht - mir reicht vorläufig eine Brille mit je -12 Dioptrien:cool: [QUOTE]Ähnliches habe ich auch mal gehört, aber ich glaube nicht in einem Zusammenhang mit einem Nahtoderlebnis - ich weiß es aber auch nicht mehr so genau... Aber vielleicht hat hier ja (in der extremen Situation) zum ersten mal die Verbindung zwischen Auge und Gehirn funktioniert und die Signale aus seiner Erinnerung sind da angekommen, wo sie ankommen sollten? [/QUOTE] Ich hab gerade ein interessantes Buch gelesen, "die gemeinsame Geschichte von Licht und Bewusstsein". Der Autor ist Quantenphysiker, ein Herr Zajonc. Er hat Beispiele gebracht von Blindgeborenen, die nach einer Operation ihre Sehkraft wieder erlangten, das heisst, die organische Verbindung funktionierte wieder... Nun konnten diese Leute aber nicht sofort sehen wie wir, sondern mussten das mühsam lernen. Einer, der Schuhmacher gelernt hat, wurde in eine Werkstatt geführt, und er sollte sagen, welche Maschinen dort standen. Er war erst in der Lage zu "sehen", nachdem er die Maschinen mit den Händen abgetastet hatte, nicht vorher - obwohl seine Augen organisch nun tadellos funktionierten. Sehen zu lernen, war bei all diesen Menschen ein enorm langer, schwieriger Prozess - die Signale kamen wohl an, aber sie richtig zu interpretieren lernen, war eine Arbeit von Jahren. Daher denke ich, dass der Blinde mit dem Nahtoderlebnis doch eine andere Qualität von "Sehen" erlebte - denn wenn auch die Augen vielleicht in diesem Moment tatsächlich gesehen hätten, wäre es gegen alle medizinische Erfahrung, dass er die Signale auch richtig hätte interpretieren können. [QUOTE]Wenns dann irgendwann ne Überrschung gibt, ist auch gut...[/QUOTE] Einfach mit allem rechnen, es wird schon anders kommen;) |
| decay73 | [QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i] Nun, man kann ja Dopamin nicht gleich Gefühl setzen...[/QUOTE] Nein, natürlich nicht direkt. Ich denke, es wird ausgeschüttet, um ein Gefühl zu erzeugen, aber der Impuls dafür, daß es ausgeschüttet wird, kommt natürlich woanders her. Ich gehe davon aus, daß es ein komplizierter Mechanismus innerhalb des Gehirns (inkl. 'Bewußtsein') ist. Es scheint ein wirklich komplizierter Mechanismus zu sein. Immerhin erzeugt ja das gleiche Bild oder die gleiche Musik nicht automatisch das gleiche Gefühl. Es kommt auf die Gesamtsituation an, in der man sich befindet. Die Erinnerung scheint aber auch eine große Rolle zu spielen, weshalb ich z.B. bei manchen Musikstücken die gleichen Emotionen erlebe, weil ich mit ihnen etwas konkretes [I]verbinde[/I], was sehr stark ist. Naja, in manchen Dingen scheinen wir jedenfalls einer ähnlichen Meinung zu sein, in manchen halt nicht - und das ist ja auch gut so. Zudem schließe ich ja auch nicht aus, daß viele Fragen heute noch ungelöst sind...aber ich denke, viele Antworten kommen noch :) ~decay~ |
| Dunkler Paladin | Das mit dem Blindgeborenen finde ich bemerkenswert... Hat dieses Ereignis denn nachweislich so stattgefunden? Oder stammt die Beschreibung aus einer Quelle mit zweifelhafter Glaubwürdigkeit? ~Dunkler Paladin~ |
| LaChatte | War einer der Interviewpartner von E. Kübler Ross - und sie geniesst, soviel ich weiss, eine hohe Glaubwürdigkeit in dem Gebiet... |
| Wardog20k | Gab es Erlebnisse in denen sich der "Geist" vom Körper gelöst hatte und in einen abgetrennten Nachbarraum "geflogen" ist, und die Person anschließend beschreiben konnte was in diesem Raum geschah? Konnte der Blinde nur während des Nahtoderlebnisses sehen oder auch danach? Und wenn ja wie viel Zeit lag zwischen Interview und sehen (lernen zu sehen) ? |
| LaChatte | Er sah nur während des Nahtoderlebnisses, nachher nicht mehr. Und er war, soviel ich weiss, immer in der Nähe seines Körpers. |
| Wardog20k | Hey fixe Antwort! die erste Frage war mehr allgemein gedacht? ob es solche Fälle gibt. tja warum er dieses Erlebniss hatte kann ich mir nicht erklären. (also doch eine Seele?) Wenn es allerdings [U]überhaupt keine[/U] Fälle eines völligen ablösens vom Körper gibt würde es eher für den wissenschaftlichen Aspekt sprechen. Also ein umwandeln der Wahrnehmung durch das Gehirn in eine passende fassbare Form. |