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  Forum: Platz der Philosophen
    Thema: liebe?
black-eyedwas ist liebe?
CurzonDer Sinn des Lebens
Das, was uns zu Menschen macht
Das, was unseren Fortbestand sichert
Das, was niemals sterben wird
Das höchste Glück im Leben eines Menschen
bloodyminaliebe ist ein zu weitläufiges thema um es in einem satz beschreiben zu können, es gibt viele verschiedene formen der liebe, ich denke, dass sie etwas schönes wie sehr schmerzhaftes ist, ein gefühl, dass menschen oft verändert, ein gefühl, dass nicht zu beschreiben ist und wohl das schönste und schmerzhafteste gefühl ist, dass ich kenne.......menschliche zuneigung, die suche nach schutz, nach geborgenheit, die suche nach einem menschen, der einem das gefühl gibt nicht alleine zu sein, die suche nach einem menschen, den man liebt alleine schon weil er existiert, einem menschen den man mit all seinen schlechten und guten seiten lieben muss und nicht anders kann, die suche nach einem menschen, der einen erfüllt, die suche nach einem menschen, mit dem man schweigen und geniessen kann,einem menschen bei dem man sich fallen lassen kann, liebe ist vielleicht auch nur eine unerfüllbare sehnsucht, eine suche, die nie zu enden scheint, die suche nach deiner verlorenen hälfte............
dazu fällt mir platons "gastmahl zu der liebe" oder "symposion" ein...kennt das jemand?
mina
AlienSexFiend[QUOTE][i]Original geschrieben von black-eyed [/i]
[B]was ist liebe? [/B][/QUOTE]...die zuckersüßeste Lüge die ich mir vorstellen kann...
Edmund[QUOTE][i]Original geschrieben von Curzon [/i]
[B]
Das, was uns zu Menschen macht
[/B][/QUOTE]
Es gibt übrigens auch manche Tierarten, die sich verlieben können. Gänse, Gorillas und Agaporniden zum Beispiel.
SchattenherrWas bitte sind Agaporniden ??? Egal...

Liebe ist das was man am wenigsten braucht und sich am meisten wünscht.
CurzonNatürlich können sich auch Tiere verlieben, Tiere spüren liebe genauso wie auch Angst.
Aber ein Tier das keine Liebe verspührt wäre kein Tier mehr, und so wäre auch ein Mensch, der keine Liebe verspührt kein Mensch mehr, nur noch eine Hülle, ein Roboter.
Edmund[QUOTE][i]Original geschrieben von Schattenherr [/i]
[B]Was bitte sind Agaporniden ??? [/B][/QUOTE]


Eine Art Zwergpapageien. :cool:
dark sleeperLiebe ist eine Dummheit, welche von zwei Menschen begangen wird. Doch ist sie immer eine Dummheit.
Schattenherr@Edmund
danke das Du mich nicht doof sterben läßt ;)
E|odiaLiebe ist das, was am meisten schmerzt.
Niamh†Liebe ist wichtig...
Sie gibt den Menschen Sinn im Leben...Vielleicht ist es ja sogar der Sinn im Leben...Wer weiß..?
GreyWulfdas bitterschönste Schmerz den ich kenne
Riguliebe ist das was uns menschen veranlasst weiterzuleben wenn man sie im nötigen maße bekommt und geben kann und liebe ist das was uns menschen verkümmern läßt wenn der bedarf liebe zu geben und/oder zu bekommen nicht gedeckt werden kann
Craz¥ Vampyrelove is the sweetest pain
love is a battlefield of woundet hearts
[Color="#E50000"]L[/Color]eider [Color="#E50000"]I[/Color]mmer [Color="#E50000"]E[/Color]ine [Color="#E50000"]B[/Color]ittere [Color="#E50000"]E[/Color]nttäuschung
...
solche sprüche kann man in hunderterpacks verkaufen...

______________________________________________________________________

ich kann dir auch meine alte einstellung geben:
liebe ist...
-sinnlos
-verletzend
-brutal
-gnadenlos
-manipulierend
-störend
-pervertierend
-unfair
-unlogisch
-unproduktiv
-belastend
-kommerz
-nervig
-schwachsinn
-grund der meisten tödlichen depris
-grösste sucht der gesellschaft
-etc.
alles in allem: nicht erstrebenswert

______________________________________________________________________

aba inzwischen seh ichs anders...liebe ist die zeit die man vor seinem tod in vollen zügen geniessen sollte ^^

wir die biologisch/psychischen/wissenschaftlichen fakten bin ich nichtmehr wach genug, die trag ich nach wenn ich mal gepennt hab :D:D:D
Morganaaliebe ist der größte scheiss

:mad: :mad: :mad: :mad: :mad: :mad: :mad: :mad: :mad:
JesterFreiwillige Abhängigkeit ist der schönste Zustand, und wie wäre der möglich ohne Liebe.
-=Johann Wolfgang von Goethe=-


Oder wie ich es sagen würde:

Die Liebe ist wie eine Rose
Von seiner Art das schönste dieser Welt
Doch wie es bei der Rose ist so ist es auch bei der Liebe
Wenn man sich erst einmal an den Stacheln verletzt hat
So hat man es schwer wieder an ihre Schönheit zu glauben!


Jester
PydacorDark Greetings,

[QUOTE]
AlienSexFiend

...die zuckersüßeste Lüge die ich mir vorstellen kann...
[/QUOTE]

Das war einer der besten Kommentare, die ich mir hätte vorstellen können!!!

Liebe ist rein plastisch gesehen, nur eine Ansammlung von hormonen im menschlichen Körper die einen dazu veranlassen, wie glaube ich schon erwähnt den Fortbestand zu sichern, aber emotional gesehen,
würde ich sagen ist Liebe nur ein anderer Begriff für furchtbaren Schmerz!!! Wie schön ist doch die Liebe, wenn sie erwiedert wird, jedoch welche verheerenden Folgen kann sie haben, wenn sie nicht erwieder wird, sogar verspottet oder zerschlagen.

Ist euch eigentlich bewusst, wie schnell Liebe zu Hass werden kann??? Oder wieviele Untaten schon geschehen sind ...

wegen verschmähter Liebe?!?!?!?
Denkt mal drüber nach!!!

Pydacor
The last Dragonlord
NiemandLiebe ist eines Menschen größte Schwäche, die ihm gleichzeitig unglaubliche Stärke verleiht
Niemand...und die krasseste Droge wo gibt :D
TraurigerEngelLiebe ist das lecken an Honig und Dornen....
PydacorDark Greetings,

Liebe ist die Illusion eines Wegs in den Himmel vor einem bodenlosen Abgrund!

Pydacor
The last Dragonlord
scorpio666Viele verwechseln Liebe mit Verknalltsein.
Liebe ist die verschmelzung zweier Seelenverwandte zu Eins.
Das einzigste was Liebe töten kann ist Hass.
Viele Beziehungen kommen erst gar net bis zu Liebe,die rosa Wölkchen des Verknalltsein verziehen sich und das wars dann meist.
Leute die wirklich lieben würden auch nie fremdgehen,denn wenn man liebt gibt es niemand anders der einen interessiert.
Gerade in dieser oberflächligen Gesellschaft,wird Liebe zu Rarität.
HoffnungLiebe = Verstehen
scorpio666[QUOTE][i]Original geschrieben von Hoffnung [/i]
[B]Liebe = Verstehen [/B][/QUOTE]

Sich gut verstehen kann man sich auch mit Freunden.;)
Da fehlt dann noch Vertrauen,sich geborgen fühlen, und ein weinig Magie
Hoffnungok
Liebe = verstehen = Vertrauen= Benutzung eines Zauberstabes*eg*

Zufrieden???
scorpio666[IMG]http://www.plaudersmilies.de/sad/nixweiss.gif[/IMG]Das die Leute auch immer nur eins im Kopf haben
lizardliebe ist ein kompliziertes zusammenspiel aus trieben und bedürfnissen. Zu den trieben zählen sicherlich der sexualtrieb, das kindchenschema und andere. Hinzu kommen diverse Bedürfnisse, wie Freundshaft, Konversation, Vertrauen etc. weil alle diese dinge miteinander verwoben sind und teilweise ineinander übergehen, ist liebe so ein kompliziertes thema und schafft so viel verwirrung in der gesellschaft.

der größte feind der liebe ist der egoismus, welcher in unserer gesellschaft stark auf dem vormarsch ist. dies erkennt man zum beispiel an dem begriff "Zweckehe", der vor einigen jahrzehnten noch gar nicht existiert hat.
HoffnungDer Begriff Zweckehe existierte vieleicht nicht, aber diese Art von Ehe existierte sehr wohl.
Oder denkst du wirklich das die Königshäuser untereinander aus Liebe verheiratet wurden?
Die Ehe war nunmal früher eher Zweckgemeinschaft als sonstwas, die Frau war Ware nicht mehr.

Zu der Liebe zwischen Mann und Frau gehört bei mir nuneinmal auch Sex dazu, platonische Liebe könnte ich nicht führen.
Es wäre als wenn ich mich nicht ganz gegeben hätte.

Allerdings gibt es auch die Liebe zu einem Kind, oder zu einem Freund, ich nenne es auch Liebe, allerdings ist das wieder ein ganz anderer Socke...

Das Wort Liebe wird so oft in sovielen Sachen verwendet das es seinen eigentlichen Begriff schon wieder verloren hat.
Ich liebe Schokoladeneis.zB, oder ich liebe meine Stiefel...
Das Wort ich mag es gern, wird schon fast nicht mehr verwendet, immer mehr immer besser...Mensch....

Es ist doch schon soweit das man mehr einem Mann glaubt der sagt, ich hab dich total lieb, als einem der sagt ich liebe dich.
Am besten noch mit einem Strauß Rosen unterstrichen, dann wirkt es meist wie aus einem schlechten Kitschroman...

Tja hier geht mir irgendwie meine kleine Rosentod ab, sie könnte richtig deffinieren was ich meine...
MorganaaWas es ist

Es ist Unsinn
sagt die Vernunft
Es ist was es ist
sagt die Liebe

Es ist Unglück
sagt die Berechnung
Es ist nichts als Schmerz
sagt die Angst
Es ist aussichtslos
sagt die Einsicht
Es ist was es ist
sagt die Liebe

Es ist lächerlich
sagt der Stolz
Es ist leichtsinnig
sagt die Vorsicht
Es ist unmöglich
sagt die Erfahrung
Es ist was es ist
sagt die Liebe
scorpio666[QUOTE][i]Original geschrieben von lizard [/i]
[B]

der größte feind der liebe ist der egoismus, welcher in unserer gesellschaft stark auf dem vormarsch ist. dies erkennt man zum beispiel an dem begriff "Zweckehe", der vor einigen jahrzehnten noch gar nicht existiert hat. [/B][/QUOTE]

Das hat für mich ehr was mit Prostituion zu tun ,als mit Egoismus.
Genau wie Frauen die sich reiche Kerle angeln ,nur wegen des Geldes,oder dessen Status.
Ohne ein wenig Egoismus könnte man nämlich gar net lieben,bzw.würde net geliebt,da ein(e) Jasager(rin) schnell langweilig würde.
Aramatheadie liebe ist eine wilde rose in uns.. dem verstand nicht untertan ..
das fällt mir grade ein..
liebe ist das was den menschen bestärkt ihn aber auch zerstören kann.. in meiner sicht
Any Body"zweckehe" - hmm... ja, ich mag diesen begriff nicht - doch irgendwie begleitet mich dieser begriff schon solange ich lebe. meine großeltern haben damals geheiratet, weil es sich so schickte und man in einem gewissen alter heiraten sollte um kinder groß zu ziehen... es kam der krieg.. und wannimmer mein opa aus diesem zurückkehrte, schwängerte er meine oma. zweckehe.. zumindest in meinen augen...

aus welchem grund meine mutter meinen vater heiratete, weiss ich nicht, doch anscheinend mochte daraus wohl nicht so recht eine zweckehe werden. die scheidung kam bereits nach 10 jahren, .. mein vater heiratete ein weiteres mal.. vermutlich aus liebe, weil sie es ist, die davon wohl sehr viel abzugeben hat. mittlerweile scheint es aber die gewohnheit zu sein als auch der zweck, denn es ist ja alles eingespielt, klassische rollenverteilung

****

liebe - es gibt so viele definitionen hierfür.. worauf bezieht man sich? auf personen, dinge bzw. begebenheiten? situationen? momente des glücks?

***

gruß in die nacht
Any
drfaustist unberechenbar... :(
deadsoulmanchmal...würde ich sieh wieder gerne schmecken.
...und zwar, wenn die Luft selbst zu leben beginnt und fast schon knistert.. wenn der satz "es liegt liebe in der luft" tatsächlich eine Bedeutung hat... und wenn all die schmachtenden Liebeslieder tatsächlich einen Sinn zu machen scheinen.

und manchmal...würde ich gerne wieder mit vollem Herzen an sie glauben...manchmal.

bis dahin, wer weiss..vielleicht...irgendwann..irgendwo...

Liebe ist jeden moment zu sterben und neugeboren zu werden...

"And the greatest thing you'll ever learn is
just to love and be loved in return"...

Und was die alte, feste, liebe zu Menschen in meinem Leben angeht, angeht...sie hält mich oben, sieht trägt mich auf ihren Schultern, aber lässt mich niemals fliegen...

in diesem sinne..

dead

*immernochsing*
Lonely-Star[QUOTE]Das, was uns zu Menschen macht[/QUOTE]

Aber bedeutet der Liebe folgen, seinen Trieben folgen? Is das das was uns zu Menschen macht?
Madame Shivaliebe brennt. sie wächst über jahre tief im inneren, genährt durch gegenseitiges verständnis, durch toleranz und vertrauen...
sie raubt einem den atem, sie läßt uns lächeln beim gedanken an den geliebten, sie läßt uns weinen beim gedanken an ein ende, sie läßt uns verzweifeln beim gedanken, daß sie einfach verschwinden könnte.
liebe ist ein geschenk, daß man nicht leichtfertig vergeben darf und liebe ist eine sucht, die man nicht unter kontrolle hat - mit jedem tag wächst sie, festigt sich immer weiter, paart sich - und kämpft gleichzeitig mit der gewohnheit.
wenn man glück hat, bleibt sie bestehen, wie ein pfeiler an den man sich stützen kann. wenn man kein glück hat, geht sie vorrüber und hinterläßt eine ausgebrannte seele, ein tränenmeer und ein kaltes herz - bis sie erneut einkehrt.

[i]"love is a strange thing - just when you know how to use, it is gone"[/i]
NARRatormeiner erfahrung nach gibt es so etwas wie die ewige liebe nicht was nicht heißen soll das ich nicht versuche weiterhin daran zu glauben bzw. darauf zu hoffen jedoch lehrte mich das leben stets das hoffnung etwas lächerliches ist und das man oft für einen NARRen gehalten wir wenn man sie lebt...
LIEBE ist eine LÜGE mit der wir uns selbst verraten!!!
Solfarkverwechseln manche vielleicht den schmerz den die liebe mit sich bringen kann mit der liebe selbst?

liebe ist ein sehr großes wort dass ich in bezug auf menschen nicht leichtfertig benutze.
es gibt genau genommen nur 2 derer ich mir wirklich sicher bin, dass ich sie liebe.
und ein paar bei denen ich dazu geneigt bin, es zu sagen.

liebe wächst.
liebe ist das gefühl von erkennen, von tiefstem vertrauen und verstehen und verstanden werden.
liebe durchfährt einen, kann nicht gesteuert werden.
bei einer person ist meine liebe die erkenntnis. (falls jemand abenteuer in der elfenwelt kennt...)
liebe beschränkt sich nicht auf den menschen, dabei wird die seele berührt. die seelen kommen sich nah. oder sind es schon längst (die erkenntnis)

in der liebe gibt man sich völlig hin, offenbart sich, läßt sich reinfallen.
liebe ist vollster genuß
TarykLiebe ist der Versuch, ein wunderbares Gefühl zu beschreiben, welches allumfassend ist und keine Grenzen kennt!
TheTurningPoint[QUOTE][i]Original geschrieben von scorpio666 [/i]
[B]Viele verwechseln Liebe mit Verknalltsein. [/B][/QUOTE]Ja, leider, dabei spielt die Eitelkeit eine große Rolle. In dem Moment, wo die Eitelkeit verletzt wird, ist das Verknalltsein zu Ende. [QUOTE][B]Liebe ist die verschmelzung zweier Seelenverwandte zu Eins. [/B][/QUOTE]Liebe ist, wenn zwei Seelen eine gemeinsame Sprache finden. Sie werden nicht Eins, aber sie können voneinander lernen. [QUOTE][B]Das einzigste was Liebe töten kann ist Hass. [/B][/QUOTE]Das Einzige, was Liebe töten kann, ist die Gewohnheit, die dazu führt, daß die Seelen nicht mehr miteinander sprechen. [QUOTE][B]Leute die wirklich lieben würden auch nie fremdgehen, denn wenn man liebt gibt es niemand anders der einen interessiert. [/B][/QUOTE]Liebe schließt nicht aus, sondern schließt ein. Die Ausschließlichkeit wurde ihr von verschiedenen Religionen angedichtet. Die Ausschließlichkeit führt oft zu übermäßiger Eifersucht (z.B. auch gegenüber einem hinzukommenden Neugeborenen), die dann zum Scheitern der Beziehung führt. [QUOTE][B]Gerade in dieser oberflächligen Gesellschaft,wird Liebe zu Rarität. [/B][/QUOTE]Die Religion des Geldes, die selbst Ausschließlichkeit fordert, dichtet wie andere Religionen der Liebe die Ausschließlichkeit an.
TheTurningPoint[QUOTE][i]Original geschrieben von Morganaa [/i]
[B]liebe ist der größte scheiss
:mad: :mad: :mad: :mad: :mad: :mad: :mad: :mad: :mad: [/B][/QUOTE]Morganaa, du widersprichst dir.
Dein zweiter Beitrag gefällt mir besser:
[b]Es ist was es ist
sagt die Liebe [/b]
Solfark[QUOTE]Leute die wirklich lieben würden auch nie fremdgehen, denn wenn man liebt gibt es niemand anders der einen interessiert. [/QUOTE]

liebe heißt sich auf etwas einlassen. nicht sich auf etwas beschränken.
fremdgehen heißt sich auf jemanden einzulassen aber gleichzeitig mit dem gedanken bei wem anders zu sein.
Cagliostro@black-eyed

Wenn sie da ist, weisst du es.


Wir mit unseren komischen Buchreligionen haben
uns angewohnt, dass alles niedergeschrieben sei,
dabei ist die Empfindung das Wichtigste was wir
haben, nicht die Fähigkeit Koran oder Bibel zu lesen, denn da ist auch nicht alles Gold, was
glänzt.
Jedenfalls kann ich sagen, was Liebe nicht ist:
Sie fängt NIEMALS mit du sollst, du musst, du darfst nicht an.......
black-eyedhabe das gefühl, liebe ist oft nur ein zufluchtsort, ein weglaufen vor sich selbst. zumindest bei mir. es schränkt ein, ist immer mit abhängigkeit verbunden. und diese macht einen krank.
doch trotzdem braucht man sie wie die luft zum atmen..wird sie immer brauchen...
oft wird sie aber, glaube ich, verwechselt mit befriedigung, selbstbestätigung und das gefühl etwas besitzen zu wollen. liebe lässt sich aber nie einfangen, sie ist lebendig, man kann sie nicht besitzen.... sie kann auch nicht zur selbsterkenntnis führen, sondern einen nur dabei unterstützen, durch nähe.
das geben sollte bei der liebe im vordergrund stehen, nicht das bekommen. ich glaube schon alleine deshalb sind viele menschen nicht dazu fähig.
wahrscheinlich ist es wirklich nur ein endloser traum, eine suche die nie endet... doch meist sind diese dinge ja auch viel schönes als die realität...
Big AzraelWenn du jemandem absolutes Vertrauen entgegenbringst, obwohl du ihn genau kennst - das nenne ich Liebe.
HeadfireLiebe
Starke Zuneigung, starkes Gefühl des Hingezogenseins, opferbereite Gefühlsbindung

So stehts im Lexikon
Custos Noctis[QUOTE][i]Original geschrieben von ArchAngelAzrael [/i]
[B][color="#800000"]Was ist Liebe ...[/color]

Liebe ... nur Illusion.
Liebe ... mein Untergang.
Liebe ... ein unerfüllter Traum.
Liebe ... mein größter Schmerz.
Liebe ... vergebliche Suche.
Liebe ... mir unbekannt.

[color="#800000"]ArchAngelAzrael ... banned from heaven.[/color] [/B][/QUOTE]

Das hat mich stark an jemanden erinnert...
... leider an mich =((
Die letzte Liebe hat mich irgendwie geistig kastriert.
Seit dem hab ich wirklich garkeine Lust mehr auf sowas (wenn man Monate lang täglich verletzt wird...).
Vielleicht gibt sich das ja in paar Jahren wieder. Keine Ahnung. Hoffentlich nicht.
melpomeneliebe stellt keine bedingungen...
Any Body[quote]
liebe hat bislang jeden tresor und sei er noch aus so dickem stahl öffnen können
[/quote]

.. ähnlich dem gelesenem in der ausstellung 'duell im dunkeln'...
IdrisGanz einfach,

Liebe = Hormonstörungen
FallenBeautyLiebe...

wir können nicht mir ihr, wir können nicht ohne sie leben.
Sie ist grausam und zerstörerisch.
Sie lässt uns leiden, sehnen und fast vergehen.
Doch sie gibt uns auch Momente des unendlichen Glücks.
Und genau danach sind wir süchtig und darum suchen wir sie immer wieder und ertragen alles...
Any Bodywirklich alles? .. als nachsatz zu dem vorhin geschriebenen sei noch erwähnt, dass diese ausstellung sich mit der zeitgeschichte befasst hat und dass die liebe, die ja eigentlich etwas gutes haben soll bzw. positive einflüsse haben sollte, eher verräterisch und vorsätzlich missbraucht wurde - ein schauer lief mir den rücken herunter, als ich diesen satz las..

.. pardon für diesen offtopic beitrag - es hat wenig philosophisches, ist eher ein erlebnis, was offensichtlich in eine andere rubrik gehört.. ..
jade[QUOTE][i]Original geschrieben von Any Body [/i]
[B]...dass die liebe, die ja eigentlich etwas gutes haben soll bzw. positive einflüsse haben sollte, eher verräterisch und vorsätzlich missbraucht wurde...[/B][/QUOTE]

@Any Body - Ich hatte dein Zitat jetzt sehr positiv aufgefasst, so nach dem Motto: Liebe kennt keine Grenzen und durchbricht alles (selbst Tresore... *g) So metaphorisch halt.
Wie genau war der Satz denn gemeint? Das man durch die Liebe Geld erschleichen kann?
Ich hab das nicht ganz verstanden (war noch nie gut im Interpretieren...), und ist ja auch nicht wirklich offtopic :-)
Any Bodyjade,

der satz ansich ist beim ersten hingucken durchaus positiv aufgefallen.. doch wie gesagt, er stand/ steht im zusammenhang mit weiteren erläuterungen über die art und weise, wie derartig positive empfindungen missbraucht wurden - sozusagen, liebe für vertrauliche informationen.. - ist aber vielleicht etwas zu allgemein gesagt..

"Duell im Dunkeln" ist eine zeitgenössische Ausstellung, in der es um die Deutsche Geschichte geht....

Diese Ausstellung hat mich sehr berührt oder tut es noch.. positiv wie auch negativ - naja.. gehört jetzt nicht hier hinein..

gruß
Any Body
RubyFayLiebe...
die Person, die ich liebe, hat mich verzaubert,
anschliessend hat mich die Liebe gezerrt bis zum Geht-nicht-mehr,
letztlich hat sie meine Seele in Stücke gerissen...

Sie scheint wohl das zu sein, in das jeder wohl immer wieder seine größten Hoffnungen setzt,
und das, was einem dann so weh tut, dass man glaubt, zu vergehn...

Liebe dunkle Grüße,
tränenverzierte RubyFay
jade@ Any Body
Ah, so ist das gemeint. Das ist heute durchaus auch so, nicht? :-( Nur jemanden zu lieben ist also nicht alles, man muss auch noch aufpassen, ob dieser jemand es überhaupt wert ist... Wenn man liebt, ist man ja sowie viel zu vertrauensselig und tappt unglaublich leicht in solche „Fallen“. Das ist ja ein schrecklicher Gedanke, dass jemand, für den ich alles tun würde, meine Liebe nur ausnutzt...

Danke für den Gedankenanstoß, jade
KatzenschattenLiebe...

es gibt keinen größeren Schmerz...

und keine größere Kraft...
DoppelBock[QUOTE]was ist liebe?[/QUOTE]

Etwas Schönes? Nein.
Dazu liegt es zu nahe bei Schmerz.
Any Bodywerte RubyFay,

und das was bleibt und ewig währt ist die tiefe freundschaft, denn das band was verbindet ist so schnell nicht zerstörbar.. einmal ein platz in einem großen herzen gefunden, so wird es vielleicht doch einiges an anstrengung kosten, hieraus wieder entfernt zu werden...

manchmal ist es nur die zeit, die dazwischen steht.. und das was bleibt ist vielleicht ewig die erinnerung und die wärme, die sich damit verbindet..

alles gute
Any
Solfark@ DoppelBock
oh doch, da muss ich dir widersprechen.
liebe ist was schönes
ich liebe zum beispiel

meine katze
den wald
den klettergarten
meine freunde
den geruch wenn es regnet
freitagabend
das silberloch
ein kühles bier
...

alles sehr sehr schöne sachen
Demeter@Solfark: KATZE!!!!!! Ja ich auch, ein absoluter Katzenfan!
Aber:
Ich denke Liebe fangt da an, wo man nicht mehr an sich selbst denkt und nur mehr über das wohlergehen des anderen....
Und natürlich gehört da auch viel Schmerz dazu und Leid und Nichtwollen und..... aber auch unenedlich viel schöne Sachen... klingt alles sehr pathetisch, mein ich aber so ;)
RubyFayLiebe Any,

danke für Deine Zeilen!

[QUOTE][i]Original geschrieben von Any Body [/i]
[B]werte RubyFay,

und das was bleibt und ewig währt ist die tiefe freundschaft, denn das band was verbindet ist so schnell nicht zerstörbar.. einmal ein platz in einem großen herzen gefunden, so wird es vielleicht doch einiges an anstrengung kosten, hieraus wieder entfernt zu werden...

manchmal ist es nur die zeit, die dazwischen steht.. und das was bleibt ist vielleicht ewig die erinnerung und die wärme, die sich damit verbindet..

alles gute
Any [/B][/QUOTE]

Ich weiss und hoffe, dass die Freundschaft bleiben wird, ich versuche mich damit zu trösten. Doch das Herz mit seiner Sehnsucht und dem Schmerz lässt sich nicht "wegschalten"... Die Erinnerung an die Wärme ist ganz kurz angenehm, doch zurück in der Realität tut diese Erinnerung so verdammt weh...
Mein Herz muss sich wohl irgendwie an diese "freundschaftliche" Wärme (und somit auch eine Form von Liebe) zurück-gewoehnen.

Liebe dunkle Gruesse, und Dir auch alles Gute!
RubyFay
NARRatorliebe ist etwas, das einen immer wieder erschlägt, wenn man nicht damit rechnet...
und liebe ist eine unerfüllbare sehnsucht, da wir im gegenüber stehts nach uns selbst suchen uns aber niemals finden...

ich HASSE die liebe, weil es nichts in der welt gibt, was mir jemals solche schmerzen bereitet hat...
RubyFayHallo NARRator

[QUOTE][i]Original geschrieben von NARRator [/i]
[B]liebe ist etwas, das einen immer wieder erschlägt, wenn man nicht damit rechnet...
und liebe ist eine unerfüllbare sehnsucht, da wir im gegenüber stehts nach uns selbst suchen uns aber niemals finden...

ich HASSE die liebe, weil es nichts in der welt gibt, was mir jemals solche schmerzen bereitet hat... [/B][/QUOTE]

Ja, sie hat schon ganz enorme, und leider auch zerstörerische, Kräfte, die Liebe.
Oft unerfüllt, unerreicht, oder wieder unerfüllt...
Schmerzen kann sie bereiten, wohl wahr, Schmerzen die schier unerträglich erscheinen...

Und doch solltest Du die Liebe nicht hassen!

Ich jedenfalls schaffe es nicht, sie zu hassen. Auch wenn sie mir im Moment heftig die Kehle zuschnürt.
Doch hast du noch nie ein Hochfgefühl erlebt, das Liebe ja auch erzeugen kann (leider viel zu selten, doch es soll vorkommen, zumindest immer mal für eine bestimmte Zeit...)?

Dunkelgruesse,
RubyFay
ErlikLiebe ist die bedingungslose Aufgabe des ichs für den Partner.

[B]Alles[/B]

[I]teilen[/I]

[I]ertragen[/I]

[I]tun[/I]

................................................................................


:o ich weiß das dies für Aufregung sorgen wird und ich hab lange überlegt ob ich es poste soll - aber bevor ich nicht bereit bin diese Punkte zu bejahen spreche ich nicht von Liebe.................
Twosides[QUOTE]Liebe ist die bedingungslose Aufgabe des ichs für den Partner. [/QUOTE]

Da bin ich komplett anderer Meinung, denn durch die Aufgabe des ichs wird die Liebe zerstört. Liebe kann nur in coexistenz beider Partner und durch die Tollerierung des anderen überleben.

[QUOTE]Alles

teilen

[/QUOTE]

da geb ich dir recht.
was die anderen beiden Punkte anbelangt muss ich dir wiederum wiedersprechen. Man sollte weder alles ertragen was einem der Partner antut, noch sollte man alles machen was dieser von einem verlangt, da dies die Aufgabe der eigenen Person bedeuten würde.
Any Body[i]wenn liebe in hass umschlägt dann denke ich, hat sie einem sehr weh getan.. [/i]

Nichts ist wertvoller als das Vertrauen
ErlikDas war ja mein reden - bedingungslose Aufgabe des ichs -

Nur wenn ich meinem Partner alles verzeihen kann, mit ihm alles teilen kann kann ich sagen das ich ihn liebe-

Zur definitionserklärung :
Ja in diesem Fall müssten beide sich geggenüber dem Partner bedingungslos aufgeben. Diese Aufgabe würde aber nach Außen in eine unerschütterbare Solidarität und Kraft umschlagen.................
TheTurningPoint@Erlik:
[b]"Liebe ist die bedingungslose Aufgabe des ichs für den Partner."[/b]

Alles geben? Ja.
Alles aufgeben? Nein!

Wenn du dein Ich bedingungslos aufgibst,
dann hast du nichts Eigenes mehr, was du beitragen kannst,
um die Liebe zu nähren,
und dann wird nach einer Trennung
(beim Tod des Partners oder aus welchen Gründen auch immer)
nichts mehr von dir übrigbleiben, außer einer leeren Hülle.
-nox-atra-Hallo,

ich finde Erliks Worte schön.

Wenn ich jemanden liebe, würde ich alles bedingungslos hingeben, was ich besitze und vor allem, was ich bin, nur um ihm nahe zu sein, mein Leben mit ihm teilen zu können.
Und wenn dieser jemand mich auch liebt , verlangt er es nicht.

Alles teilen Gefühle, Erfahrungen, Leben... ich finde die Vorstellung wundervoll, einen Partner zu haben, der dazu bereit ist.

Alles ertragen, gestärkt durch das Wissen um starke Arme, die mich halten, dem anderen Stärke geben, wenn es vonnöten ist.

Alles tun, denn in der (gegenseitigen) Liebe gibt es keine Grenzen.

einmal hab ich so geliebt...

--------------------------------------------------

Auf dem Schlachtfeld der Gefühle
kniet sie nieder, die Liebe,
beweint und beklagt all jene,
die fielen durch ihre Klinge.
Kaltes Stahl in Herzen gestoßen...

(Qantaqas Rudel)
NARRatorbei der wahren liebe ist es wohl so, das man das ich aufgibt, aber dadurch das beide es tun, erwächst daraus etwas neues unglaublich größeres, das alle schwierigkeiten des lebens meistert und durch die ewigkeit strahlt...

wenn man dies einmal erlebt und wieder verloren hat, merkt man irgendwann das man längst gestorben ist...
AgliaHallo!

Hab dazu 2 Zitate gefunden

1. Liebe ist wie ein Pilzgericht: erst hinterher kann man mit Bestimmtheit sagen, ob es unschädlich war.
von Alma Cogan

2. Verliebt sein ist nur ein außerordentlicher von freiwilliger Blindheit.

von Honore` de Balzac
Erlik*klatscht mit Bewunderung in die Hände*

[QUOTE]bei der wahren liebe ist es wohl so, das man das ich aufgibt, aber dadurch das beide es tun, erwächst daraus etwas neues unglaublich größeres, das alle schwierigkeiten des lebens meistert und durch die ewigkeit strahlt... [/QUOTE]

Das ist das was ich meine - sehr schön formuliert -
Solfarkbei der wahren liebe ist es so dass das ich erkannt wird, das tiefste in einem drin und man darin berührt wird, wirklich berührt, dass einen der andere vollkommen offen sieht, das wesen wird erkannt, gesehen, gespürt, berührt. man gibt sich mit allem voll rein.
das ich wird dabei in keinster weise aufgegeben. das ich wird erkannt.
RubyFayHey, Solfark!


Du hast es mal wirklich schön ausgedrückt!!
Zumindest kommt Deine Sichtweise der meinen ziemlich nahe!

Den anderen erkennen in seinem Inneren,
und sich zu öffnen und erkannt zu werden, und dass das, was sich nach der Öffnung dem Betrachter bietet, geachtet und gar geliebt wird (auf der Basis von Gegenseitigkeit), das macht wohl Liebe (u.a.) aus!

Ich glaubte bis vor kurzem, bei mir waere es auch so gewesen! War es wohl auch... Doch "sich öffnen" bedeutet gleichzeitig immer, sich (noch mehr) verletzbar zu machen...
So stehst Du dann da vor diesem "Jemand", mit Deiner geöffneten, entkleideten Seele ...und am Ende sieht alles nur wund aus.
(Zumindest wurde mir von meiner Liebe nicht mit der ABSICHT des Wehtuns wehgetan! ...)

Dunkelwarme Grüsse,
RubyFay
Solfarkja klar, man macht sich total verletzbar und angreifbar, aber das gehört wohl dazu. da muss man halt vertrauen.
manche sachen treffen einen halt dann auch tiefer, selbst wenn sie nicht so beabsichtigt waren.
kenn ich, is manchmal net so einfach
;)
mesotesich empfinde folgende frage als besonders grausam:
'liebst du einen menschen oder nur das gefühl,ihn zu lieben?'
mit anderen worten liebst du jemanden um seiner selbst willen (wenn du sein selbst überhaupt je erkennen oder begreifen kannst) oder nur um deinetwillen,also aus purem egoismus heraus?
denn selbst wenn du etwas für jemanden tust,ohne dabei an dich selbst zu denken...so steht doch das motiv dahinter,sich diese person als freund (jetz oder später) zu halten,oder aber zumindest ihm als freun(lich) in erinnerung zu bleiben...
Tagonmesotes,

die absicht? also etwas vorsätzliches? von dem thema liebe abdriftend, was ist denn die absicht, welche definition gibt es hierfür? und wenn diese definition feststeht, was ist dann die konsequenz? das subjektive empfinden oder die subjektive einschätzung des individuums,welches sich darüber weitergehende gedanken macht, oder?

doch damit ist man dem emotionalem sinn immer noch nicht näher auf die spur gekommen um die es hier innerhalb des themas liebe zu gehen scheint, oder?

je nach grundeinstellung ist die liebe schmerzhaft oder heilsam, ein dazwischen, gibt es das? ist es die hoffnung, das aus der einen form der liebe eine andere wird?

fragen, fragen.. unendlich scheinend
RubyFay[QUOTE][i]Original geschrieben von mesotes [/i]
[B]ich empfinde folgende frage als besonders grausam:
'liebst du einen menschen oder nur das gefühl,ihn zu lieben?'
mit anderen worten liebst du jemanden um seiner selbst willen (wenn du sein selbst überhaupt je erkennen oder begreifen kannst) oder nur um deinetwillen,also aus purem egoismus heraus?
denn selbst wenn du etwas für jemanden tust,ohne dabei an dich selbst zu denken...so steht doch das motiv dahinter,sich diese person als freund (jetz oder später) zu halten,oder aber zumindest ihm als freun(lich) in erinnerung zu bleiben... [/B][/QUOTE]

Ja, das ist schon eine schwergewichtige Frage, aber irgendwie muss man sich da wohl an die eigene Nase greifen und mal in sich horchen, wie man dazu steht. Dadurch, dass man ja doch irgendwie Vorstellungen vom wünschenswerten Gegenüber hat, koennte es schon zutreffen, dass man vielleicht doch nur sich selber darin sucht.
...mich hat mal jemand mit einem Zitat von Nietzsche gefragt:
(ich kann's jetzt nur sinngemaess wiedergeben, Verzeihung)
"Wenn Du liebst, willst Du dann Dich geschenkt bekommen, oder den anderen?"

Liebe sollte eigentlich selbstlos sein, sprich den anderen lieben um seines Wesens willen.

Aber mal ehrlich, Sehnsucht danach, selbst geliebt zu werden, hat man doch deshalb trotzdem, oder?

Auf jeden Fall sollte man wohl nicht so denken wie "Was bekomme ich dafür, wenn ich den anderen liebe?". Es geht ja hier nicht um Tauschhandel...

Dunkelgruesse,
RubyFay
mesoteshi tagon,
die liebe und der wunsch selbst geliebt zu werden,das hab ich schon mal versucht mit dem pavlov'schen hundeversuch zu erklären,nur kommst du an dem punkt weiter,an welchem es darum geht,den kreislauf zu erklären.
denn wir suchen ja eigentlich nach dem gefühl,deshalb suchen wir das "medium" zur übermittlung.ausserdem sprechen wir jemanden aus dem gefühl heraus an,mit gerade dieser person reden zu müssen (müssen als art innerer zwang).
ein das könnte man als unkonditionierten reiz bezeichnen, dann folgt das konditionieren mit der klaren vorstellung (von) der person, also wird, bei wiederholter erscheinung der selbigen assoziert (gefühle,geruch,visuelle wahrnehmung...) und gefestigt.
und das problem ist jetzt der moment, indem wir absichtlich,also mit vorsatz den ort aufsuchen,an dem wir die geliebte oder uns liebende person sich zu befinden glauben,ist die liebe demnach nun der konditionierte reiz?

dazu vielleicht...-: fühlen wir die gleiche art reiz auch zu späterer zeit,wenn wir den partner bereits gut kennen,oder ist das die sicherheit der gewohnheit?
Tagonmesotes,

gehe mal davon aus, daß du die signalreize meinst , die dann irgendwann als gewohnheit bezeichnet werden können und dennoch auch mit liebe gleichgesetzt werden können?

möglich, es kann - muß aber nicht, auch wenn pawlow dieses als eine art grundgesetz definiert hat.

signalreiz: du fährst irgendwo erstmalig hin und stellst fest, wie schön es ist.. es kommt die erinnerung hoch, daß du einen ähnlichen ort schon einmal besucht zu haben scheinst, assoziierst dieses mit einem bestimmten schlüsselerlebnis und kommst zu dem schluss ein dejá vu zu erleben?

zeitlich liegen diese erlebnisse jedoch weit auseinander und haben eigentlich keine direkte beziehung zueinander?

möglich, daß die liebe hier als gewohnheit bezeichnet werden kann, weil es dich insgeheim immer wieder aufgrund des positiven ersten reizes an diesen oder einen vergleichbaren ort zurückzieht

liebe = konditionierte reaktion/reiz dahingehend, daß sie länger erhalten bleibt oder man sich ihrer bewußt wird. bei einer überflutung der reize, ich nenn es einfach mal verliebtheit oder auch begehren wird zu viel auf einmal von ihr verlangt und die schlüsselreize, diese übermacht der reize befriedigen zu wollen, zerstört alles andere. wir differenzieren zwischen verliebtheit, begehren und liebe... schnellebigkeit und gewalt oder auch ruhe, genuß und ausgeglichenheit.. liebe ist aber nie in der form gewohnheit, sofern man diese mit "eingeschlafenen füssen" vergleicht..

was ist gewohnheit?

bedingungen meiner meinung nach für die liebe:

wenn nicht zu viel davon auf einmal einem zu teil wird, denn jedes erlebnis braucht seine zeit um es in vollen zügen auch geniessen zu können

fazit bzw. mögliche antwort auf deine frage:[quote][i]Original erstellt von mesotes[/i]
fühlen wir die gleiche art reiz auch zu späterer zeit,wenn wir den partner bereits gut kennen,oder ist das die sicherheit der gewohnheit?[/quote]

möglicherweise ist gerade das kennen des partners die voraussetzung für das fühlen des reizes, und gewohnheit ist meines erachtens nicht mit sicherheit zu definieren, was ist schon sicher? es gibt einem mehr sicherheit, einen anderen zu kennen, doch wann kennen wir einen anderen wirklich, was zu sehen ist sind facetten, gesichter, verhaltensweisen, meinungen, manchmal gedanken - doch jeder mensch ist ein individuum und die gedankenkonstrukte, die in einem kopf vorgehen können, sind für andere nicht einsehbar, werden erforscht - es gibt immer parallelen, doch das heißt nicht, daß dem was man meint zu sehen, auch tatsächlich das ist, was ein anderer sieht..

unendliche gedankenkreise, die ich nicht vermag aufzuschreiben, weil es momentan schier unmöglich zu sein scheint

T.
RubyFayOh Mann...

Ich will Euch ja nicht zu nahe treten,
doch wenn ich die Argumente von Tagon und Mesotes so lese, dann kommt es mir so vor, als ob Ihr "auf Teufel komm raus!" eine strikte, rationale, nach Mustern funktionierende Erklärung für Liebe und alles, was dazu gehört, zu finden versucht.

Der faszinierende Zauber, den man von einen anderen Person wahrnimmt, und der die Liebe umschwirrt, bleibt dabei irgendwie völlig auf der Strecke... Schade eigentlich.
Natürlich kommt es auch einfach auf eigene Erfahrungen und Sichtweisen an, was man unter Liebe versteht.

Wenn ich jemanden liebe bzw. mich in ihn verliebe, dann möchte ich diesen Zauber nicht missen. Sonst fehlt doch irgendwie das wichtigste. Ich würde dabei nicht die ganze Zeit denken wollen: "Ach ja, jetzt geht ja in meinem Kopf dieser und jener psychologisch/biologisch erklärbare Vorgang ab." Wie schade waere das...


DWGrüsse,
RubyFay
RubyFayVielleicht ist Liebe auch...

in Geborgenheit einschlafen,
morgens neben dem Liebsten aufwachen und einfach glücklich sein darüber, dass man neben dieser wunderbaren Person aufwachen darf, und nicht nur dieses eine Mal...

(Wie schön und schmerzend die Erinnerung daran... :( )

RubyFay
ElrondLiebe ist das Gegenteil von einem Geschäft.

Bei einem Geschäft gebe ich etwas und will dafür etwas haben.

Liebe ist das Gegenteil von Haben wollen.

Bei der Liebe gebe ich einfach, ohne etwas dafür zu erwarten, ohne ständig Bilanz zu ziehen, wieviel habe ich jetzt schon gegeben und wieviel habe ich zurück bekommen.

Oder: Jetzt habe ich so viel investiert, jetzt will ich Zinsen und Rückzahlungen sehen.

So funktioniert Liebe sicher nicht.

Das Schöne an der Liebe aber ist, dass ich wenn ich Liebe gebe, nie ärmer werde, sondern immer nur reicher, je mehr ich gebe, weil ich ja immer liebevoller werde.

Probiert das mal aus!!!

"Du kennst alles und verstehst die Sterne, die Hügel und die alten Gesänge.
Sie sind alle in Dir und Du bist ganz Licht.
Aber das Licht ist Musik und die Musik ist ein dunkler Wein in einem grossen goldenen Kelch.
Der Wein im Kelch aber ist der Duft einer Sommernacht."

Elrond
Solfarkyep :)

[QUOTE]""Du kennst alles und verstehst die Sterne, die Hügel und die alten Gesänge.
Sie sind alle in Dir und Du bist ganz Licht.
Aber das Licht ist Musik und die Musik ist ein dunkler Wein in einem grossen goldenen Kelch.
Der Wein im Kelch aber ist der Duft einer Sommernacht." [/QUOTE]

"ergriffen und absolut berührt sei"
jade@tagon und mesotes - Das mit den Pawlow’schen Hunden versteh ich jetzt nicht... wie soll das denn mit Liebe zusammen hängen?? Liebe ist schließlich immer noch ein Gefühl und keine körperliche Reaktion. Fangen wir etwa immer an zu sabbern, wenn wir unseren Traumpartner sehen? Okay, manche Leute vielleicht... *lol* Nein, Liebe kann man nicht so einfach antrainieren... dann müsste man ja theoretisch in jeden x-beliebigen Menschen „verliebt“ werden können, wenn man Liebe konditionieren kann... Und ebenso leicht müsste man sich dann ja auch wieder entlieben können. Geht aber leider... oder zu Glück... nicht.
Lord-ParadoxxIch denke viele Menschen verwechseln Liebe mit der Gewohnheit.

Ich finde man kann nur Menschen lieben.
Keine Tiere oder Gegenstände.

Mit den Menschen hat man eine enge intime Beziehung.
Mit dem Tier oder Gegenstand ist es anders.
Ich denke das dies nur Gewohnheit ist.
Klar ist der Verlust seines Hundes oder sonstigen Haustieres schwer. Weil man es einen gewissen Zeitraum um sich hatte und es schwer ist sich ab jetzt ohne dieses Tier oder dem Gegenstand abzufinden.
Ich denke Liebe ist wenn zwei Menschen sich nichts sehnlicher Wünschen als sich mit dem anderen Partner zu verschmelzen. Eine Person zu sein. Sich nach der Nähe des anderen zu sehnen.
Bis dann
L.P.
Erlikmeine Meinung habe ich schon weiter Vorne gepostet ! ich lese hier andauernd den hochtagenden Begriff die wahre Liebe ! Was ist denn die wahre Liebe [ und ich willjetzt nix von wegen TV Sendung auf Vox hören!!]

Erst wenn man etwas vermißt weiß man das man es verloren hat.
Dies Zitat stammt net von mir zeigt aber das man die Liebe erst spürt wenn sie vorbei ist. Meiner Meinung nach ist alles andere vorher meist son irre starkes Zusammengehörigkeitsgefühl ....

ich weiß um den Streitwert meiner Aussage......... :D
decay73[B]"Die Liebe ist der Endzweck der Weltgeschichte, das Amen des Universums." [/B]
[I]Novalis[/I]



...habs gerade gefunden und fands passend...
~decay~
ElrondWas wahre Liebe ist?

Aufhebung der Illusion des Getrenntseins vom und von anderen. Das Gefühl, nein das Erleben der Einheit.

"Ut omnes unum sint" Auf dass Alle Eins seien. So betete schon vor 2000 Jahren einer, der es selbst erlebt hatte.
TheTurningPoint[QUOTE][i]Original geschrieben von Elrond [/i]
[B]Das Schöne an der Liebe aber ist, dass ich wenn ich Liebe gebe, nie ärmer werde, sondern immer nur reicher, je mehr ich gebe, weil ich ja immer liebevoller werde. [/B][/QUOTE]"Wenn ich weiß daß man mich braucht und kann meine Kraft erschöpfen
und verschenken alle meine Blumen augenblicklich,
wenn ich, was mein Lied gesät, aufgehn seh in fremden Köpfen
und find Lachen und find Weinen, nämlich bin ich glücklich."
(Karussell)
WandererLiebe:

Liebe ist das Gefühl um das sich die ganze Welt dreht!

Riesige Weltreiche wurden auf ihr erbaut und sind durch sie wieder zerfallen!

Sie lenkt unser aller Handeln!

Jeder will es haben, dieses wundervolle Gefühl erleben!

Und trotzdem.....

.....keiner weiss was die Liebe in wirklichkeit ist!
mesotesaaaalso....
zuerst mal: ich wollte hier niemandem auf den schlips treten....
zweitens habe ich mal VERSUCHT;), mir das so zu erklären (ja ich ich war auch mal in so einer phase), habe allerdings auch festgestellt,dass man liebe so einfach nicht erklären kann... es war ja auch nur so'n versuch...sonst wär ich heute schliesslich nich wieder glücklich verliebt.
ich hab da mal was zu gefunden,was ich recht passend finde: "mit dem gewähren der liebesgunst steht es,wie ich gleich zu anfang sagte:es ist an und für sich weder schön noch hässlich...,sondern in schöner weise vollzogen ist es schön,in hässlicher dagegen hässlich. -platon- oder nach schleiermacher: lieben-das heisst seele werden wollen in einem anderen.
das ist glaub ich das,was "es" meiner meinung nach am besten trifft. mit meinem freund verhält es sich so,als seien wir ein leben lang voreinander weggelaufen,bis wir reif genug waren einander schätzen zu können,denn seit der kindergartenzeit hat er dieselben institutionen besucht,wie ich und auch die gleichen menschen gekannt und gleich geschätzt,wie ich und trotz aller gleichheiten,aller gleichen meinungen sich wir doch grundverschieden,was uns gegenseitig ergänzt-ohne ihn wäre ich nur ein halber mensch,weil meine gedanken durch ihn erst konkrete gesichter bekommen. das ist die art liebe, die ein jeder mal erlebt haben sollte,denn wir SIND jeweils die hälfte des anderen...
RubyFay[QUOTE][i]Original geschrieben von mesotes [/i]
lieben-das heisst seele werden wollen in einem anderen.
das ist glaub ich das,was "es" meiner meinung nach am besten trifft. mit meinem freund verhält es sich so,als seien wir ein leben lang voreinander weggelaufen,bis wir reif genug waren einander schätzen zu können,denn seit der kindergartenzeit hat er dieselben institutionen besucht,wie ich und auch die gleichen menschen gekannt und gleich geschätzt,wie ich und trotz aller gleichheiten,aller gleichen meinungen sich wir doch grundverschieden,was uns gegenseitig ergänzt-ohne ihn wäre ich nur ein halber mensch,weil meine gedanken durch ihn erst konkrete gesichter bekommen. das ist die art liebe, die ein jeder mal erlebt haben sollte,denn wir SIND jeweils die hälfte des anderen... [/B][/QUOTE]

...zum Heulen schön! Zu schön, um wahr zu sein...
Und doch ist es für Dich wahr(geworden). Schätze Dich dieser Sache glücklich!

Ausserdem nochmal sehr ergreifend ausgedrückt, was Liebe sein könnte ... dieses Sich-gegenseitig-Ergänzen, Ineinandergreifen von Wesenszügen und somit Eins formen.

Neidisch bin ich nicht (nur traurig in Erinnerung an vergangene Tage und Träume), beneidenswert ist es trotzdem...


RubyFay
jadeVielleicht ist Liebe nur ne Illusion... man projiziert seine eigenen rosaroten Vorstellungen und Wünsche in den Partner... stellt nach und nach fest, dass es gar nicht stimmt, was man so von ihm gedacht hat, und ist bitter enttäuscht... Aber mit der Zeit geht man Kompromisse ein.
Am Anfang glaubt man an die große, vollkommene Liebe... Aber dann, nach und nach, werden die Ansprüche geringer... Man stellt fest, dass es die große, wahre Liebe gar nicht gibt. Oder nur für wenige, glückliche Auserwählte...
MemnochLiebe ist der Versuch in dem Bewusstsein der Unmöglichkeit eine Ebene der Verständigung zwischen zwei Menschen zu erreichen, die nie zu erreichen ist ... und Liebe ist der Grund an dieser Erkenntnis nicht zu verzweifeln ...
WandererIch glaube an die große Liebe!

Denn es wäre viel zu zerstörend, wenn man sich gewiss wäre, dass alles im Leben Sinnlos ist!
Und ich denke, das die Liebe, also das Zusammensein, die Geborgenheit, das gegenseitige Ergänzen, lachen und weinen, dass ist, warum wir Menschen leben!
Es gibt nichts sinnvolleres im Leben als zu lieben!
Lieber hunderte von Entäuschungen und dann hats doch einmal geklappt, als es nie versucht zu haben!
RubyFay@Wanderer

Schön gesagt!

Woran soll man auch sonst noch auf der Welt glauben, ausser an sich selbst vielleicht noch...
Ohne Liebe ist alles sinnlos.

Hm, an die "grosse Liebe" ... Schön, wer daran glaubt!
Weiss nicht, ob ich daran noch glaube. Ich habe eine Vorstellung davon im Kopf, doch die scheint mir eher unrealistisch...

RubyFay
seelenmord[quote]Weiss nicht, ob ich daran noch glaube. Ich habe eine Vorstellung davon im Kopf, doch die scheint mir eher unrealistisch...[/quote]

Trenne dich nie von deinen Illusionen und Träumen. Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren, aber aufgehört haben zu leben ...

sm
darkkurtliebe ist für mich schmerz, obwohl man ohne diesen Schmerz nicht
leben kann. Liebe tut weh, manchmal unerträglich...
Wanderer[QUOTE]Hm, an die "grosse Liebe" ... Schön, wer daran glaubt! [/QUOTE]
Geht es überhaupt nicht daran zu glauben?
Man kann doch nicht nur leben, und nichts dabei tuen!
Ohne die große Liebe war doch alles umsonst!
Persönlicher Reichtum, Gesundheit, was nützt dir all das ohne das Gefühl der Geborgenheit, ohne auch nur einmal das Empfinden gehabt zu haben, dass ist es, hier gehör ich hin!

Ich kann mir nicht vorstellen, dass so etwas geht!
NARRator@wanderer

wenn du dir nicht vorstellen kannst, wie man den glauben an die wahre liebe verlieren kann, so hast du noch nie erlebt, wie es ist wenn man glaubt den EINEN menschen gefunden zu haben und ihn dann wieder zu verlieren...
wenn danach das ganze leben farblos ist und man nicht mehr die fähigkeit hat wahrhaftig zu lieben, weil das herz längst aufgehört hat zu schlagen...

und doch... die hoffnung bleibt...
ZaknaffeinWas ist das Leben außer Hoffen...
Ich glaube, Liebe ist bereit zu sein sich einem Menschen gegenüber so zu verhalten wie man wirklich ist, denn das "normale" Zusammenleben mit Anderen führt immer Regeln mit sich. Vielleicht ist Liebe ohne diese Regeln leben zu können/dürfen.
Gruss Zak
morphodas was mich 44 tage warten lassen wird ...
der wahnsinnigste rausch überhaupt :rolleyes:
RubyFayGuten Abend, Ihr "Liebe"n Seelen...

[QUOTE][i]Original geschrieben von seelenmord [/i]
[B]

Trenne dich nie von deinen Illusionen und Träumen. Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren, aber aufgehört haben zu leben ...

sm [/B][/QUOTE]
...ich weiss.
Doch meine Illusionen werden z.Zt. vom meinem Hirn gezwungen, im Hintergrund zu bleiben...

[QUOTE][i]Original geschrieben von Wanderer [/i]
[B]
Geht es überhaupt nicht daran zu glauben?
Man kann doch nicht nur leben, und nichts dabei tuen!
Ohne die große Liebe war doch alles umsonst!
Persönlicher Reichtum, Gesundheit, was nützt dir all das ohne das Gefühl der Geborgenheit, ohne auch nur einmal das Empfinden gehabt zu haben, dass ist es, hier gehör ich hin!

Ich kann mir nicht vorstellen, dass so etwas geht! [/B][/QUOTE]

Nein, es geht nicht, nicht daran zu glauben, da hast Du schon recht.
Und wenn man die "grosse Liebe" mit überirdischen, glücklichen, alles erfüllenden Gefühlen gleichsetzt, die man eben nur durch Liebe empfinden kann, dann glaube ich schon daran.
Und dieses Gefühl und die Geborgenheit wenigstens mal gespürt zu haben (auch wenn man es wieder verloren hat), ist wohl mehr wert als alles anderes.
Wenn man die "grosse Liebe" als ewigdauernde, ewighaltende Liebe betrachtet, dann kommt mein Glaube daran eben eher ins Schwanken... Obwohl diese Vorstellung wohl doch jedes Mal wieder im Hinterkopf vorhanden ist (nur leider gibt es in dieser Welt soviele "Gegenbeweise"...)

@NARRator
ich kann's nachfühlen...
(diese Deine Worte tun weh beim Lesen... Leider kann ich Dir auch nicht richtig helfen.)

Trotzdem, sei froh, dass Du immer noch Hoffnungsfunken in Dir hast und bewahr' sie Dir!!

Dunkelwarme Gruesse,
RubyFay
Tagon[i]nachtrag: wenn vielleicht auch schon vergessen oder vergangen[/i]

rationale gedanken verfolgen einen, wenn es keine andere erklärung für die innere leere mehr möglich ist. schließe mich mesotes an und wollte ebenfalls niemanden auf den sogenannten schlips treten.

alle anderen momentan mir im geiste herumschwirrenden gedankengänge um die liebe sind sehr trefflich vom NARRator oder auch seelenmord gesagt.

erscheinen mir vollständig, insofern ein beitrag den man durchaus als überflüssig oder vor sich hin philosophierend bezeichnen kann.

Tach auch!
T.
Shaitanahigh!
liebe is das bekloppteste schmerzhafteste schlimmste grausamste auf dieser scheiß welt und kann und will niemand ohne sie leben
Lilith.j[I]"Was ist schon Liebe?

Es gibt viele verschiedene Arten von Liebe.
Man kann platonisch lieben.
Man kann aus Verzweiflung lieben.
Man kann ein Land lieben.
Eltern lieben ihre Kinder.
Freunde, die einem beistehen liebt man.
Augenblicke sind es wert, geliebt zu werden.
Es gibt Arten zu lieben, die Außenstehende nicht verstehen.
Sektenanhänger lieben ihren Führer.
Auch das ist Liebe.
Gegenstände, die einem viel bedeuten liebt man.
Männer lieben Frauen.
Frauen lieben Männer.
Homosexuelle lieben sich.
Manchmal liebt man einen Menschen, den man überhaupt nicht
kennt.
Liebe ist überall.
Und jeder liebt irgendetwas oder irgendwen, ob er es weiß
oder nicht.
[...]"[/I]

Wunderschöne Träume ;)
Lili
RubyFay[QUOTE][i]Original geschrieben von Morganaa [/i]
[B]Was es ist

Es ist Unsinn
sagt die Vernunft
Es ist was es ist
sagt die Liebe

Es ist Unglück
sagt die Berechnung
Es ist nichts als Schmerz
sagt die Angst
Es ist aussichtslos
sagt die Einsicht
Es ist was es ist
sagt die Liebe

Es ist lächerlich
sagt der Stolz
Es ist leichtsinnig
sagt die Vorsicht
Es ist unmöglich
sagt die Erfahrung
Es ist was es ist
sagt die Liebe [/B][/QUOTE]

...zustimmend! (Von wem ist dieses Gedicht gleich?)
Wohl das, wogegen jede Vernunft machtlos ist (ich merk' es ja selber...).

RubyFay
black-eyed@RubyFay: es ist von erich fried...
RubyFay@black-eyed:
Danke!

RubyFay
ElrondDie schönste Liebe ist die bedingungslose Liebe ohne Gegenstand. Kein haben wollen, kein Anhängen an etwas. Sie erhofft nichts, sie erwartet nichts, weil sie nichts braucht, weil sie stark ist, weil sie sich selbst genügt.

Ich nenne das, die erlöste Liebe.

Es ist die Liebe, von der gesagt wird, sie sei stärker als der Tod.

Aber es ist offenbar leichter Computer zu bauen Es ist leichter Raketen und Flugzeuge zu bauen. Es ist leichter Atombomben zu bauen und Kriege zu führen. Alles das ist anscheinend leichter als lieben.

Die Liebe also ein unerfüllbares Ideal? Nein sie ist Erinnerung! Erinnerung an etwas, das einmal war, lange bevor wir auf der Erde geboren wurden. Auch ahnendes Vertrauen auf etwas, das wir dereinst wieder erreichen werden, vielleicht schon morgen, vielleicht aber auch erst nachdem wir die Erde wieder verlassen haben.

Wir haben keine andere Wahl als entweder in dieser Liebe zu entbrennen oder zu zuletzt zu erfrieren.

[QUOTE]"Wer Hass noch hassen kann, dere hat die Liebe noch nicht erkannt, Wer aber niemals hassen konnte, der wird auch niemals lieben lernen." (Bô Yin Râ)[/QUOTE]
RubyFayLiebe...? Ich denke, im Moment ist sie das, was mich noch am [Seelen-]Leben hält und doch ständig zerreißt...

Eigentlich stelle ich mir unter Liebe immer Zuneigung, Wärme, Geborgenheit, Vertrauen, Verständnis, ... vor.

(Doch warum läßt sie mich dann jetzt nur frieren, zittern vor Kälte?)


Dunkeltraurige Grüsse,
RubyFay
Any Bodyvermutlich weil dir das echo fehltm liebe Ruby-Fay

Dennoch kann sie das schönste gefühl in einem sein, voller wärme und geborgenheit und sie wird auf dich zukommen, ohne das du nach ihr suchst.. sie findet dich sicher von selbst.. / zumindest ist das meine erfahrung.. die erinnerung daran gibt mir ein wohlig, wärmendes gefühl innerlich und unbewußt..

du trägst ebenfalls sehr viel wärme in dir und insofern glaube einfach daran, dass sie ein echo findet, wenn sie denn nicht in einer freundschaft steckt

liebe grüße
Any
RubyFayja, das Echo fehlt, so könnte man es sagen, liebe AnyBody.

Und das, wo sich alles schon so warm anfühlte, wie man es eben fühlt, wenn man merkt, daß es Liebe werden könnte (hatte einen neuen kleinen Halt gefunden), ja es fühlte sich gar schon wie Geborgenheit an (so, wie Du es eben beschrieben hast).

Naja, will jetzt hier nicht zuweit offtopic gehen...

Im Moment ist Liebe jedenfalls nur etwas, das mich frierend in Ungewißheit taumeln läßt...


An Dich auch liebe Grüße,
RubyFay
justme23Hm...ok hier ist mal meine Definition von Liebe:
Liebe ist das was uns am unwichtigsten erscheint wenn wir sie haben,
aber wenn wir sie verloren haben merken wir dass sie das wichtigste war was wir hatten.

Naja, nun gut das ist halt ne sehr persönlich Einstellung, aber ich glaub ich bin nicht der Einzige der so denkt, falls ihr mich vom Gegenteil überzeugen könnt, war ich euch übrigens echt dankbar.
ontriplexHmmm, sieht so aus als glauben hier alle an "die Große Liebe des Lebens".
Da hab ich sie wohl noch nicht gefunden oder sie schon wieder fallen gelassen. :rolleyes:
justme23[QUOTE][i]Original geschrieben von Elrond [/i]
[B]Die schönste Liebe ist die bedingungslose Liebe ohne Gegenstand. Kein haben wollen, kein Anhängen an etwas. Sie erhofft nichts, sie erwartet nichts, weil sie nichts braucht, weil sie stark ist, weil sie sich selbst genügt. [/B][/QUOTE]

Hm, wenn das die höchste form der Liebe ist, dann ist sie also unerreichbar, willst du damit sagen, dass die wirkliche Liebe unerreichbar ist?
Any Bodysie scheint unerreichbar zu sein, denke ich - es gibt liebe in unterschiedlichsten formen, welche wurde bereits genannt. geht es hier hauptsächlich um die zwischenmenschliche, so ist sie m.E. etwas sehr kostbares und dem satz, daß man ihr meist dann erst aufmerksamkeit widmet, wenn man sie verloren hat, stimme ich zu, doch spielt dann die sehnsucht in dieser situation auch eine zunehmende rolle.
....
Solfark... nicht nur die sehnsucht sondern vor allem die abhängigkeit in die sich die meisten begeben.
"wirkliche" liebe ist gar nicht so unerreichbar, man muss sich nur von den dingen lösen, die aus ihr die abhängige liebe machen, man muss bei sich selber anfangen
ganz einfach ;)
Daevian.
IdrisDie Abwesenheit des Ich.
Wo Eifersucht, Geborgenheit, Sicherheit, Zärtlichkeit, Besitzergreifung ist, ist keine Liebe.
Liebe ist die Verneinung allen dessens.
Sie genügt sich ihrer selbst und bedarf keiner Erwiderung.
Besitzergreifung- die Angst vor der Leere, der Einsamkeit.
Alles andere sind unsere Sehnsüchte die nach einer Erwiderung verlangen. Oder Nichtakzeptanz.
Liebe bedarf außerdem keiner Bindung, keiner Abhängigkeit, in die wir uns aufgrund der Einsamkeit stürzen.

Fuck the world,
I'm thw world,
Fuck me, two-times, three-times and GO On
IdrisAußerdem gibt es keine "wirkliche Liebe".
Es gibt Liebe oder keine.
Alles andere was man unter liebe versteht ist z.b. Zuneigung
NARRatorLiebe ist wundervoll, kraftspendend, erfüllend, alles...

...manchmal jedenfalls...

doch würden wir das risiko der schmerzen nicht auf uns nehmen, hätten wir wohl niemals die chance wirklich zu leben... bzw. zu erleben, was es heißt einfach nur zu SEIN...

"Das höchste Glück des Lebens,
besteht in der Überzeugung,
geliebt zu werden." (Victor Hugo)
LeylaJeder wird allein geboren, lebt allein, und ist allein wenn er diese welt verläßt....wir brauchen keine liebe...es gibt sie nicht........
decay73[QUOTE][i]Original geschrieben von Leyla [/i]
[B]....wir brauchen keine liebe...es gibt sie nicht........ [/B][/QUOTE]
Also ich brauche sie schon. Also trifft Deine Aussage wohl nicht auf alle zu.
Und dass es keine Liebe gibt, kann ich aus meiner (zugegebenermaßen kurzen) Erfahrung ebenfalls nicht bestätigen.

Im übrigen ist das einzige, was man alleine machen [I]muß[/I] das sterben.
Geboren wird man nicht völlig alleine (da gehören mindestens zwei dazu) und leben muß man ebenfalls nicht alleine (es sei denn, man will es nicht anders).

Also, was soll Deine Aussage?

~decay~
RubyFayJa, ich brauche auch Liebe. (Und leider hab ich diese stechende, schmerzende Sehnsucht danach in mir.)
Und ich hatte zumindest schon einige Male das Gefühle, es gibt sie ... manches war wohl nur das, was sich später als Illusion herausstellt.
Doch immerhin... mal das Gefühl gespürt, geliebt zu werden. Besser, als diese Erfahrung nie zu machen.

@narrator: Ja, der Schmerz... man fragt sich immer wieder, warum, das eine nicht ohne das andre einhergeht...
Gestern habe ich irgendwo den Spruch gehört: "Nur wer sich dem Schmerz öffnet, läßt auch die Liebe mit hinein."
Leider (oder zu, Glück?) ist das so...


Dunkeltraurige Grüße,
RubyFay
Solfarkliebe erfüllt den,
der selber liebt

einsam sind die
die nur dadurch,
dass sie von anderen geliebt werden
von liebe erfüllt sind

die liebe ist sich selbst genug
sie muss nicht suchen denn
sie findet sich in anderen

und tut sie das nicht
hat sie sich immer noch selber
RubyFayZum Beitrag von Solfark...

Das Gedicht beschreibt die Liebe in einem sehr idealistischen Sinne, und sicher ist daran auch nichts falsch...

Doch wenn man ganz ehrlich ist, genügt es einem eben nicht, daß die Liebe nur sich selbst und kein Echo braucht (bzw. brauchen soll).
Ich behaupte auch, Liebe in mir zu haben, aber glücklich werde ich nicht dadurch, daß diese Liebe vielleicht sich selbst liebt.
Liebe als Geben und Nehmen kommt da eher meiner Vorstellung nahe... (konkret umreißen kann man diese Vorstellung von dem großen Faszinosum "Liebe" ja sowieso nicht, ich zumindest kann es nicht).

Dunkelgrüße,
RubyFay
Leylazitat:
Original geschrieben von decay73:
Also ich brauche sie schon. Also trifft Deine Aussage wohl nicht auf alle zu............ff



wollte mit meiner aussage keinesfalls irgendjemandem zu nahe treten, oder irgendwessen einstellung in frage stellen, nur gibt es meiner meinung nach keine liebe, und bevor man ewig auf etwas wartet, was nicht existiert, sollte man sich die frage stellen ob man wirklich darauf angewiesen ist.


im weiteren wollte ich ausdrücken dass der mensch im grunde immer allein ist, egal wieviele freunde etc. er auch hat, in den tiefen seiner seele bleibt er doch allein.
Any Body[QUOTE][i]Original geschrieben von NARRator [/i]
[B]Liebe ist wundervoll, kraftspendend, erfüllend, alles...

...manchmal jedenfalls...

doch würden wir das risiko der schmerzen nicht auf uns nehmen, hätten wir wohl niemals die chance wirklich zu leben... bzw. zu erleben, was es heißt einfach nur zu SEIN...

"Das höchste Glück des Lebens,
besteht in der Überzeugung,
geliebt zu werden." (Victor Hugo) [/B][/QUOTE]

es klingt zu schön um wahr zu sein..der erste gedanke, in der 2.sekunde wurde dieser wieder revidiert.. es war einmal und ist nicht mehr, wird der liebe eine neue chance geboten werden (können)?

kraftspendend.. für einen augenblick?.. einen tag?.. einen monat.. oder länger?.. wer bestimmt den zeitraum?

wodurch wird der eindruck gestärkt, der zu der überzeugung führt, daß die liebe ein echo findet oder gefunden hat? ein schönes zitat von herrn hugo.. muß ein glücksmoment gewesen sein, der ihn zu der erkenntnis kommen ließ.

alles glück den liebenden...

nächtliche grüße
Any B.
BasiliusWie lange dauert Liebe,
dauert Liebe üerhaupt,
ist es nur das Gefühl,
in einem Moment einen Weg gehen zu wollen, angetrieben durch

Verlangen

und

Wissen ?

Nein !

Liebe scheint sich verstellen zu können,
sie wandelt mit uns durch die Zeit,
wird
vom Begehren zum Wissen und zum Leben
und vom Wissen zum Leben und zum begehren

- vom Leben zum Träumen, vom Träumen zum Suchen und vom Suchen zum Leben.

Und das oft innerhalb eines parallelen Augenblickes.

Denn wie wir lieben bestimmen nur wir selbst,
aber nicht durch die Kontrolle eines geistigen Tastendruckes,
sondern durch die Anwesenheit von allem was war, und was kommen mag in unserer Seele,
die uns schon befiehlt zu tun,
bevor wir meinen abwägen zu können.

- immer in der Hoffnung, dass sich der Kreis unserer Gedanken einst schließen möge,
dass wir unser eigenes Spiegelbild finden, dass die Schwingung zwischen zwei Menschen zu einem Ton wir, einer Melodie

- so tief, dass wir für einen Moment glauben, dass alles, was vorher kam und was kommen wird, genau

dorthin

führt.

Aber:
Dies ist ein idealer Zustand,
wir werden immer nur Bruchstücke finden,
und somit

immer wieder

auf der Suche sein

- und somit immer
LEBEN,
und
HOFFEN ,
und
LIEBEN,
und
LEIDEN.
NARRator@Any

den zeitraum bestimmen stehts die liebenden selbst... und alles was über die schwelle der wahrhaftigkeit hinaus geht ist gar keine liebe und sollte auch nicht gelebt werden, da man sich dann nur selbst belügt...

nutzt jede gelegenenheit wärme und liebe zu empfangen bzw. zu geben und sei es auch nur für einen moment oder für eine nacht, solange die erinnerung daran ewig währt...

liebe grüße an alle...
NARRator
VampireMiyujeder der glaubt geliebt zu werden, wird irgenwann in ferner zukunft verletzt. denn lasst euch eines gesagt sein: Jeder Mann haut irgendwann ab!
und dann hat er nicht mal soviel anstand zu sagen wieso. plötzlich ist er weg und ihr seid wieder allein.
Männer sind schweine und die liebe ist ein weiteres Geschenk Gottes was im letzten Ende doch nur schmerzen bereitet.:mad:
decay73@Miyu

Vielen Dank für die Pauschalisierung, aber ich werde das Gefühl nicht los, daß in diesem Fall die Frauen den Männern in nichts nachstehen...

~decay~
Black_SadnessSalve,

Liebe ist ganz klar ein anderes Wort für Schmerz und Enttäuschung. Gleichzeitig eine Illusion. Sie endet immer schmerzhaft..so oder so.

Wer liebt ist glücklich, vielleicht ein Leben lang, vielleicht ein paar Tage vielleicht aber auch nur ein paar Augenblicke.

In unserem Leben lieben wir vielleicht mehr mals oder vielleicht auch nur einmal.

Es ist ein Gefühl der Zusammengehörigkeit,ein Band -
aber nicht real.

Alles endet irgendwann und irgendwann stirbt auch die Liebe zweier Menschen . . .spätestens wenn wir sterben...

So nun begebe ich mich zurück in die Schönheit der Nacht.
decay73[QUOTE][i]Original geschrieben von Black_Sadness [/i]
[B]So nun begebe ich mich zurück in die Schönheit der Nacht. [/B][/QUOTE]
Ist es in Thürigen um 15 Uhr schon so dunkel?!? :D

Tja, im Prinzip hast Du tatsächlich recht. Spätestens wenn das Leben endet, endet auch die Liebe.

Allerdings würde ich lieber mein Leben in der Gewissheit beenden müssen, geliebt zu haben und geliebt worden zu sein. Liebe ist eben nicht nur ein anderes Wort für Schmerz und Enttäuschung.

~decay~
Chiroptera...

Liebe macht mich so furchtbar schwach und gibt mir Stärke.
Liebe macht blind und öffnet mir die Augen für so viele Sachen.
Liebe lässt mein tierisches Ich, was ich stets zu verbergen suchte, zu,
Liebe lehrt mich Menschlichkeit.
Liebe bringt mich dazu mein Leben in dieser mir verhassten Wirklichkeit zu organisieren und zu planen,
Liebe lässt mich in der nicht greifbaren, zauberhaften Phantasiewelt leben, die ich mir stets so sehnsuchtsvoll erträumte.
Liebe gibt mir nichts und alles,
Ich strecke ihm meine Arme entgegen und erwarte nichts.
Liebe macht mir Angst,
und gibt mir so unendlich viel Sicherheit.
Ich hasse mich selbst für meine Schwäche,
Liebe lehrt mich, mich selbst zu lieben.
Er macht mich glücklich, wie ich es nie zuvor war und nie danach sein werde.
Er ist der erste Mensch, in dessen Gegenwart ich weinen konnte, ohne die Fassung zu verlieren,
weil ich vor Glück weinte.
Liebe war etwas, was ich nicht wollte.
Liebe ist zu meinem Leben geworden.
Liebe ist ein Gefängnis, dachte ich.
Ich hatte zwar den Schlüssel, um mich zu befreien,
aber durch das vergitterte Fenster warf ich diesen weg.
Und eingesperrt in der Gefängniszelle entdeckte ich den Geheimgang in ein unberührtes Paradies.
Und ich nahm seine Hand.

...


[Hm, sind jetzt schon ein Paar Jahre her, seit ich das hier geschrieben hatte... Heute denke ich ganz anders über die Liebe. Liebe bedeutet nichts, sie ist eine Illusion der Jungen, Naiven. Es ist schön, IHN immer noch neben mir zu haben, es ist schön, dass es durch gute und schlechte Zeiten hindurch immer noch hält. Aber Einfluss auf mein Leben hat die Liebe keinen mehr, und so manche Entscheidung von damals würde ich heute anders fällen.

Liebe, wie sie hier beschrieben steht, kennen nur die ganz jungen Menschen, die sie vorher noch nie erfahren haben. ]
RubyFay@Chiroptera

Auch wenn ich selbst im Moment todtraurig bin, erfüllt es mich irgendwo in einer Ecke meines Ich mit Glück, wenn ich lese, wie schön die Liebe für Dich grad ist, und ich wünsche Dir, daß sie bleibt und Dir Wärme und Geborgenheit schenkt!!!
...denn ich erinner mich an diese Wärme.


Liebe? Für mich nur noch das, was einen hochzieht, um einen schließlich in ein kaltes Loch abstürzen zu lassen... Und dort friere ich jetzt


Dunkeltraurige Grüße,
RubyFay
spiegelkindlove is like kissing a razor blade.
Daevian.
snapmanLiebe ist ein biologisches Mittel um zwei Menschen zwecks Paarung zusammenzubekommen :)
ZeroyLiebe

EIN PROZESS DER BEFREIUNG
für deine Seele
sie wartet schon ungeduldig
hörst du denn nicht ihre Schreie?

Wer hätte schon gesungen
gefangen hintern Gittern
wenig Sonne, zu viel Regen
UND KEIN LEBEN
lass dich zur Energie verwandeln
du bist schon längst ihr Träger
erinnerst du dich daran nicht?

Macht nichts.

Wieso tust so es so als wäre sie peinlich
oder ist sie etwa lächerlich die Liebe?
Lehnst du ab deine beste Droge?
Solche Utopie ist auch nur deine.

Niemand kann lange leben ohne das Licht
seelisch zu sterben ist nicht schwierig
lass dich lieber umwandeln
DAS LICHT IST SCHON SEIT EWIGKEITEN IN DIR
nur versteckt
das Licht bist Du selbst
das Wahre, das du vielleicht noch nicht kennst

SEELEN AUFERSTEHUNG
möglich
ein Tip
von mir für dich
keine Phantasie
werde du die Liebe
Energie und Licht
kitschig
nur verstandsmässig
eh
ER IST JA AUCH DIE GRENZE

Sage ihr JA
und sie nimmt dich auf die Reise
durch die Türe
die geschlossen waren

Die Liebe ist Erkenntnis
SIE FÜHRT DICH ZU DIR
sie will dir zeigen
welche Grenzen es noch für dich gibt
um ursprünglich zu werden
du hast doch den Traum
vollkommen authentisch zu sein
also nehme sie auf
dehne dich aus
so wirst du sie selbst
DIE LIEBE
DAS GÖTTLICHE
DU
DIE SEELE
Die in Allen steckt
ENERGIE LICHT LIEBE
sunbrookEines der unentschlüsselten Geheimnisse des Lebens ist die Liebe, denn darin drückt sich die Anziehung der Gegensätze aus, die Sehnsucht zwischen Mann und Frau, um die verlorene Einheit wiederherzustellen, oder - allegorisch ausgedrückt - den Zustand vor der Vertreibung aus dem Paradies. Mit dem Sündenfall zerbrach die Einheit zwischen Gott und Schöpfung, zwischen Mensch und Natur, und seither stehen sich diese als Polaritäten unversöhnlich gegenüber. Aufgrund ihrer inneren, wesenhaften Zusammengehörigkeit ziehen sich alle Gegensätze unwiderstehlich an. Jedes Wesen ist ein Teil des Ganzen und versucht deshalb immer wieder, mit dem Ganzen zu verschmelzen. Im ewigen Schöpfungsplan, der die Vorgänge in der Natur steuert und für die Erhaltung der Arten und die Weitergabe der Fackel des Geistes sorgt, liegt der Drang nach Einswerdung der Geschöpfe in der Liebe. Auch die Vergeistigung seelischer Lebensformen, die an eine materielle Form gebunden sind, ist in diesem Plan als eine natürliche, gleichsam evolutionäre Notwendigkeit enthalten. Die Liebe steht also für das universale Streben der Vielheit nach der Einheit auf der Ebene der Seele, des Leibes und des Geistes.
Aber das ist nur die eine, von unserem Ego verklärte Seite. Mephisto würde auf die Frage, was Liebe ist, antworten: "Liebe ist nicht die Befriedigung eines Bedürfnisses, sondern die Voraussetzung für alle anderen". Was mag das bedeuten? Zuerst einmal, dass wir von der Liebe ergriffen werden wollen. Dann wäre die nächste Frage: Was ist die Voraussetzung eines solchen Wunsches? Die Antwort ist klar: Die eigene Unvollständigkeit und das daraus abgeleitete Streben nach Vollständigkeit. Was aber ist Vollständigkeit? Hier wird die Antwort schon schwerer, denn wir können nicht annehmen, dass das Streben nach Vollständigkeit und das Verschmelzen mit dem anderen uns wirklich Vollständigkeit schenken kann. Aber vielleicht geht es gar nicht um Vollständigkeit; vielleicht geht es nur um das Bild von Vollständigkeit. Dann fiele die Antwort schon leichter: Das angesteuerte Ziel von Vollständigkeit wäre das aus sich ausgelagerte, niemals zu erreichende Ziel, das trotzdem ständig angepeilt werden will. Nicht um es zu erreichen, sondern um von der Illusion abzulenken, dass es gar nicht erreicht werden kann. Denn ließe es sich erreichen, dann brächte sich der Mensch um sein Ziel. Damit drückte sich in der Liebe die illusionäre Sehnsucht des Unvollkommenen aus, in den Schoß des Vollkommenen wieder aufgenommen zu werden, dem es (durch die Paradiesvertreibung) eben entkommen war. Deshalb müssen wir uns an dieser Stelle mit der Frage auseinandersetzen, was ist Vollkommenheit? Vollkommenheit wäre nach unseren psychologischen Erkenntnissen der Naturzustand und der Zustand vor dem Fall aus dem Zustand der Unschuld. Was aber ist der Zustand vor dem Fall aus dem Zustand der Unschuld? Es ist das Verharren im Unbewussten. Im Prinzip entspricht die Liebe dem Zustand, bevor wir uns von unserer Umwelt als verschieden bewusst wurden, und das wiederum entspricht dem Rückfall in die numinose Phase vor der Bewusstwerdung durch den menschlichen Verstand: also gewissermaßen bevor wir mit dem zweischneidigen Denken, das uns unsere Erkenntnisbilder polarisieren lässt, ausgestattet wurden. Das individuelle Bewusstsein, das feststellt "ich bin", stellt im gleichen Gedankengang auch fest, dass das "Nicht-Ich" etwas Fremdes ist, vor dem es sich in acht nehmen muss. Gleichzeitig ist das der Preis, der uns aus der Paradieseinheit katapultiert, die wir unbewusst wieder erreichen wollen, obwohl wir ihr auf der bewussten Ebene alles entgegenstellen. Und hier offenbart sich der schizoide Mechanismus unseres instinktiven Verhaltens. Im Bauch wollen wir miteinander verschmelzen, im Kopf wollen wir jedoch voneinander getrennt bleiben, und das ist es, was auch den Unterscheidungsmechanismus in unserem Wahrnehmungsverhalten beeinflusst. Denn der Kopf, der sich mit dem anderen nicht verschmelzen, sondern ihn sich nach seinen eigenen Gesichtspunkten einverleiben möchte, wird in der Partnerschaftsanalyse nicht den anderen, sondern nur die "Beschreibung des anderen" anstreben, und zwar nach seinem eigenen Bild. Deshalb ist das Problem, das wir haben, dass wir niemals den anderen anstreben, sondern nur das eigene Spiegelbild, von dem wir uns anziehen lassen, und zwar nach den Kriterien der Werte, die wir dem Partner oder der Partnerin vorher aufoktroyiert haben. Es sind deshalb immer unsere eigenen Bilder, mit denen wir kommunizieren, weil wir den anderen gar nicht so, wie er ist, wahrnehmen, sondern nur so, wie wir ihn sehen. Wir sehen ihn durch die Verschmelzungssehnsucht der in uns selbst unerfüllten Bilder, von denen wir uns durch einen geeigneten Träger, auf den wir zuvor unsere eigenen Wünsche übertragen haben, anziehen lassen. Wir lassen also unsere Übertragungen in der Partnerschaft "sich durch sich selbst lieben", indem wir ihnen unsere eigene Identität "hinterherspiegeln", damit wir nicht das Gefühl bekommen, dass was "nicht uns entspricht", etwas mit unseren inneren Sehnsüchten zu tun haben sollte. Somit sind wir für einen kurzen Augenblick wieder innerhalb des Paradieses, obwohl wir uns in Wirklichkeit natürlich außerhalb befinden.
Normalerweise hat also das, was wir in einer Beziehung sehen, mit dem anderen wenig zu tun. Denn wir sehen den
anderen ja nicht so, wie er ist, sondern nur so, wie wir ihn sehen wollen. Wenn wir voraussetzen, dass wir die Welt so
sehen, wie wir gelernt haben, sie wahrzunehmen, und wir aus dem Angebot, wie wir wahrnehmen können, nur aus den
Möglichkeiten unserer ererbten Anlagen wählen können, wird uns klar, dass das, was wir im anderen erkennen, immer auch etwas mit uns selbst zu tun hat. Im Prinzip begegnen wir im anderen immer auch den eigenen Möglichkeiten, die wir durch den anderen reflektiert bekommen. Weil wir alle dazu neigen, immer sehr subjektiv etwas für richtig und falsch zu halten, bedingt jede Auseinandersetzung mit dem anderen zuerst einmal die Auseinandersetzung mit unserem eigenen Selbst.
Dieses Selbst ist die Gesamtheit. Deshalb schließt es notwendigerweise auch alles, was wir beim anderen betrachten, mit ein. Darum ist auch die Frage müßig, ist es der andere, der auf mich einwirkt, oder bin ich es selbst, der seine
ausgelagerten Teile durch den anderen zurückreflektiert bekommt. Es ist immer sowohl das eine als auch das andere.
Damit ich das, was ich bei mir selbst nicht sehe, zurückreflektiert bekomme, brauche ich eine geeignete Projektionsfläche.
Und deshalb suche ich mir unbewusst den Partner aus, der geeignet ist, das bei mir Ungesehene zu reflektieren, so dass ich meinen unbewussten Teilen im anderen begegnen kann. Deswegen ist der andere immer auch das, was er für mich reflektiert. Wenigstens für mich. Was er außerhalb von mir für sich selbst und andere noch sein könnte, braucht mich nicht zu interessieren. Weil ich ihn aus dieser Perspektive, also außerhalb der Ausrichtung, wie ich ihn sehe, sowieso nicht wahrnehme. Weil alles, was wir im anderen sehen, immer nur mit uns selbst zu tun hat, müssten wir folgerichtig feststellen, dass es gar keine Partnerschaftsastrologie geben kann, sondern nur eine psychologische Selbstanschauung der Teile, die ich in mir abgespalten und ausgelagert habe und die ich nun über den anderen wieder zurückzubekommen hoffe.
(weiter next)
sunbrookDie Aspekte
Die Beziehungsaspekte zeigen an, wie sich die Teile, die wir bei uns ausgelagert haben, mit den Teilen, die andere bei sich ausgelagert haben, zu Reaktionsmustern und Verhaltensabläufen verbinden, die an unsere Bewusstseinstüre pochen und um Wiederaufnahme in unsere überpersonale Seelenstruktur bitten. Die wechselseitigen Verbindungen verraten, wie sich Menschen in Gruppen energetisch aufeinander abstimmen, denn "das, was wir zu sein glauben", ist die eine Seite unserer Persönlichkeit, und "das, was durch die anderen auf uns zukommt", entspricht dem unbekannteren Teil unseres Wesens, das uns mit den abgespaltenen Teilen unserer Persönlichkeit über die anderen berührt. Deshalb sind Beziehungen nicht nur ein Ergebnis der Art und Weise, wie Menschen untereinander kommunizieren, sondern auch das Ergebnis der Suche nach der eigenen Vollständigkeit. Das, was der andere uns spiegelt, ist der uns selbst unbekannte Teil unseres Wesens, der erkannt und wieder zurückgenommen werden möchte, und wir, die wir so tun, als seien wir das, was der Verstand glaubt, das wir sind, müssen uns damit abfinden, dass es uns nicht gelingen wird, uns zu erkennen, solange wir den Schatten im anderen nicht zulassen können. Da jene unbequemen Kräfte im Außen unsere eigene Schöpferkraft und unseren schöpferischen Willen mit darstellen, müssen wir wissen, dass es in dieser Hinsicht keine Entwicklung geben kann, solange wir den Partner und alles, was uns aus der Außenwelt berührt, nicht auch in unsere Entwicklung miteinbeziehen können.
Im Grunde genügt es nicht, nur einfach die Beziehung zu betrachten; es wäre wichtig, auch die Voraussetzungen zu sehen, warum mich der eine oder andere Partner in einer Lebensphase anzieht. Das Festhalten am Ich entspricht der Angst vor dem Verlust des Egos. Man hält an Bildern fest, auf die man das Bild seiner Identität übertragen hat, und verteidigt nun mit den Waffen der Ausgrenzung die eigene Vorstellung des anderen! Damit ist der Schatten, den wir vor uns selbst verstecken und auf die anderen projizieren, zu einem Teil des eigenen Verhaltens geworden, indem wir stellvertretend für das bei uns selbst Unerkannte das Unbequeme in der Umwelt angreifen und zerstören. Damit werden wir wieder mit der Frage konfrontiert: Nehmen wir die objektive Außenwelt wahr oder nur unsere subjektiven Vorstellungen, die wir der Außenwelt nachgebildet haben? Ist es der Partner oder die Partnerin, die wir sehen, oder sind es unsere eigenen Übertragungen, die wir im anderen zurückbetrachtet erhalten? Nehmen wir ihn überhaupt objektiv wahr oder nur unsere subjektiven Vorstellungsmuster, wie wir ihn sehen? Gibt es ein Ziel, auf das wir uns ausrichten, oder gibt es nie ein Ende für das, was innerhalb der "Innenwelt unser Außenwelt unserer Innenwelt" nicht weiterführt?
Auf unserer Reise durchlaufen wir endlose Lernschlaufen, also Erfahrungen, die unseren Persönlichkeitskern mit anderen Energiemustern zu endlosen Kombinationen an Lern- und damit an Bewusstseinserfahrung verschmelzen. Jedes Mal, wenn uns das Unbewusste mit neuen Perspektiven (und damit neuen Seelenanteilen) konfrontieren möchte, dann ruft es gewissermaßen als Schicksalsauslösung solche Begegnungen in unser Leben, die uns Teile der Antworten reflektieren, nach denen wir suchen. Denn schließlich ist es kein Zufall, wer in unser Leben tritt, weil wir im Unbewussten wie ein riesiges Energiegebilde miteinander vernetzt sind und dann die passenden Partner in unser Leben ziehen, wenn es gilt, unsere Bewusstseinserfahrungen auszudehnen und über den anderen unerkannt neue Perspektiven auf unseren Weg zu ziehen, die darauf warten, in uns entdeckt und in unsere Entwicklung integriert zu werden. Im Grunde können wir den anderen als eine mögliche Ergänzung des bei uns selbst Unerkannten betrachten, der uns in der Konfrontation mit den unangenehmen Teilen seiner Persönlichkeit an die bei uns selbst ungelebten Inhalte erinnert. Umgekehrt kann mir auch eine vertiefte Betrachtung der Probleme, die mir durch den anderen bewusst werden, etwas von dem zeigen, was an mir selbst unerlöst ist und in die Beziehung eingebracht werden kann.
Mit anderen Worten, die Partner, so wie sie sich uns darstellen, entsprechen der Summe unserer Erfahrungen, die wir mit den Widersprüchen in uns selbst gemacht haben. Das entspricht gleichzeitig auch unserem Bewusstsein, in das ständig neue Erfahrungen einfließen, was sich in einem immer wieder leicht modifizierten Partnerbild niederschlägt. Wir müssen wissen, dass wir nicht generell Erfahrungen anziehen, sondern uns von Erfahrungsmustern anziehen lassen,die zu unserer inneren Persönlichkeitsstruktur irgendwie in Verbindung stehen. Da diese persönliche Innenschau sich wechselwirkend mit den gemachten Erfahrungen verbindet und gleichzeitig auf sich selbst zurückreflektiert, d. h. auf den eigenen Standpunkt einwirkt, ist es leicht nachvollziehbar, dass das persönliche Streben nicht primär darauf zielt, den anderen kennenzulernen, sondern sich mehr darauf beschränkt, sich in seinen eigenen Erfahrungen zu bestätigen: den Erfahrungen, den anderen aufgrund der eigenen Ausrichtung kennenzulernen.
Setzen wir weiter voraus, dass unsere persönlichen Erfahrungen unserem persönlichen Wirken in der Welt entsprechen und dieses Wirken unseren ererbten Anlagen, so können wir vermuten, dass wir uns nicht nur gegenseitig ergänzen, sondern vor allem voneinander lernen, uns selbst im anderen zu verstehen. Dies wiederum bedeutet, unsere karmischen Lektionen zu begreifen, auch wenn die meisten von uns diese falsch als äußeres, unbeeinflussbares Schicksal interpretieren. Wir können also schlussfolgern, dass die Schaltzentrale für unsere Taten nicht in unserem Bewusstsein sitzt, sondern in jenem übergeordneten Menschengeist, der die Welt in allen Seelen zusammen wahrnimmt, was sich unserem Ego dann als kollektiver Zeitgeist auswirft. Unser Ego wäre dann also nur ein Ausschnitt des kollektiven Geistes; unsere individuellen Anlagen zögen dabei die noch fehlenden Erlebnismuster an, um sie über den Filter des bewussten Erlebens in die Gesamtpersönlichkeit zu integrieren. Das würde dann bedeuten, dass es gar kein individuelles Ego mehr gibt, sondern nur noch die Illusion des Egos, das sich als "Ich" wahrnimmt, während sich in Wirklichkeit das Ganze durch seine eigenen Teile in den verschiedenen Beziehungskonflikten selbst erfährt. Die Dualitäten wären dann nichts anderes als die Projektionen unseres Ich, um sich die Außenwelt zu entschlüsseln. Wir schaffen unsere Realitätsebenen durch die Wirkungen unserer Handlungsbilder und gleichzeitig erschaffen die Wirkungen dieser Bilder erst die Identität unseres Ich.
Zusammenfassung
Wenn wir akzeptieren können, dass der erste Schritt zum Sehen ist, uns mit dem Widerspruch zu versöhnen, dass der
andere gleichzeitig der ist, der er ist und es andererseits doch nicht ist, sind wir der Wahrheit näher. Er ist einerseits nicht so, wie uns unsere bewusste Wahrnehmung dies glauben machen will, denn der Gesehene entspricht nur dem, was wir von ihm wahrnehmen und was wir wechselwirkend aus unserer Psyche in ihn hineinspiegeln können. Andererseits ist das, was wir an ihm sehen, genau das, was er für uns ist. Er entspricht demzufolge genau unserem Vorstellungserleben, das wir auf ihn übertragen. Da sich das Bewusstsein des Menschen immer über die Erlebnisse in der Welt selbst erfahren will, legt es in die Betrachtungen des anderen seine persönlichen Vorstellungen hinein, um aus den Reflexionen des Partners etwas über seine individuellen Vorstellungsmuster zu erfahren. Der Mensch versucht also stets, die Welt in sich hineinzuspiegeln, um darauf reagieren zu können. Dem spirituell Interessierten, der sich selbst betrachtet, eröffnet sich dabei eine Vielzahl verschiedener Einsichten, und diese relativieren seine Zweifel über sich selbst, die er im anderen reflektiert, und daraus schöpfen sich Wissen und Erkenntnis. Dem Uninteressierten schlägt die Sache um. Denn hat er erst einmal angefangen, den anderen in seinen eigenen Fehlern zu erkennen, ist bald kein Halten mehr. Seiner selbst völlig ungewiss, weiß er sich sicher: Er versucht wenigstens dem Partner klarzumachen, dass er an den Konflikten unschuldig ist.
CypherICh hab mich schon seit Jahren nicht mehr verliebt, oder ich habe es nicht mitgekriegt. Die erfahrungen die ich damit gemacht habe waren nicht sonderlich gut, und ich bin der Meinung dass sie von wichtigeren Zielen ablenkt. Man sollte sich glaube ich nicht zusehr darauf konzentrieren jemanden zu lieben, weil sonst nur die Enträuschung grösser wird wenn die Liebe beendet wird - und das wird sie, ob durch Tod, scheidung oder sonst was. Man sollte warten bis einem die richtige über den Weg läuft.
snapmanliebe= octicyn oder wie es auch nochmal genau heisst

--> botenstoff im hirn
decay73[QUOTE][i]Original geschrieben von snapman [/i]
[B]liebe= octicyn oder wie es auch nochmal genau heisst

--> botenstoff im hirn [/B][/QUOTE]
Naja, wer Liebe lediglich auf neurochemische Botenstoffe im Gehirn reduziert, hat sie noch nicht begriffen und wird sie wohl auch nie begreifen (geschweige denn erleben können).

~decay~
LaChatteLove is all you need
Casio...oft nur eine einbildung. der versuch mehr zu sehen als nur sexuelle anziehung.
lizard[QUOTE][i]Original geschrieben von decay73 [/i]
[B]Naja, wer Liebe lediglich auf neurochemische Botenstoffe im Gehirn reduziert, hat sie noch nicht begriffen und wird sie wohl auch nie begreifen (geschweige denn erleben können).

~decay~ [/B][/QUOTE]

wer das NICHT tut, wird sie auch nie vollständig begreifen.


edit:

[QUOTE][i]Original geschrieben von Casio [/i]
[B]...oft nur eine einbildung. der versuch mehr zu sehen als nur sexuelle anziehung. [/B][/QUOTE]


VIEL mehr, aber auch weniger...
Any Body[size=1][color=darkred][QUOTE][i]Original geschrieben von NARRator [/i]
@Any

den zeitraum bestimmen stehts die liebenden selbst... und alles was über die schwelle der wahrhaftigkeit hinaus geht ist gar keine liebe und sollte auch nicht gelebt werden, da man sich dann nur selbst belügt...

nutzt jede gelegenenheit wärme und liebe zu empfangen bzw. zu geben und sei es auch nur für einen moment oder für eine nacht, solange die erinnerung daran ewig währt...

liebe grüße an alle...
NARRator [/QUOTE] [/size] [/color]

NARRator,

gut gewählte worte, [quote] [i]alles was über die schwelle der wahrhaftigkeit hinaus geht.[/quote] [/i].. woher weiß man, daß eine schwelle in der liebe überschritten ist? kann ein einziges erlebnis bereits dazu führen, daß der schritt nie wieder gewagt wird? wie viele erfahrungen hat jede/r enttäuschte damit bereits gemacht bis dann ein nächstes mal nicht mehr gewagt wird, der schwelle überhaupt zu nahe zu kommen?

es klingt gut, [quote] [i] wünsche oder sehnsüchte werden geweckt hinsichtlich der gelegenheiten wärme & liebe zu empfangen bzw. zu geben.[/quote][/i] ein guter wunsch kann m.E auch genau das gegenteil bewirken und es ins bewußtsein rücken, daß derartige signale der wärme nicht mehr entsandt oder empfangen werden, denn ich denke, es macht diejenigen, die in der lage sind, so viel zu geben noch vorsichtiger im handeln oder denken ....

grüsse
Any Body
nixblickalso liebe ist meiner 21jährigen erfahrung nach nur:

leid, trauer, depression, stress, kummer und viel viel leid.

für die wenigen glücklichen momente für die ich bisher alles getan habe, lohnt es sich einfach nicht. das ist zwar jetzt nicht sehr philosophisch, aber wahr.

Liebe = Leider Immer Enttäuschende Bittere Erfahrung
snapman[QUOTE][i]Original geschrieben von decay73 [/i]
[B]Naja, wer Liebe lediglich auf neurochemische Botenstoffe im Gehirn reduziert, hat sie noch nicht begriffen und wird sie wohl auch nie begreifen (geschweige denn erleben können).

~decay~ [/B][/QUOTE]

du irrst :D
ich kann genauso lieben und geliebt werden...nur ich weiss halt wo die schmetterlinge im bauch herkommen :)

nur weil du weisst wie alkohol im hirn wirkt heisst das ja auch nich das du ihn nicht "geniessen" kannst (in massen) oder ihn nicht begreifen kannst,,,doofes beispiel ich weiss aber ihr wisst was ich meine
Caranaldionist etwas, von dem die Meisten viel zu viel erwarten angesichts der Tatsache, dass sie in meinen Augen nur eine sehr wackelige Illusion ist.
decay73@snapman und lizard:
Hab ich was anders behauptet?
Ich schrieb, daß wer Liebe [I]lediglich[/I] auf Botenstoffe reduziert, die Liebe nicht begriffen hat, und es bezog sich auf die [I]Gleichsetzung[/I] "liebe=octicyn".

~decay~
snapman@decay
eine noch so genaue beschreibung kann die erfahrung nicht ersetzen!
das ist mir klar :)
axatoll, ihr habt hier unheimlich viel geschrieben. versucht es auf verschiedene arten zu erklären, aber was liebe nun ist weiß ich immernoch net. wann weiß man wann man verliebt ist? und wann redet man es sich nur ein? hm....
hitokoriich versuch einfach mal was dazu zu schreiben:
liebe macht blind - naja denn satz kann man so nciht unterstreichen, aber liebe verändert definitiv die sichtweise auf die geliebte! man hält sie für wunderbar etc. freut sicha uf sie mit ihr zu reden, sie in seiner nähe zu haben! man ist einfahc nur absolut glücklich wenn man mit ihr zusammen ist, und nicht grade stress hat!


mmh wann man sich liebe nur einredet? das kannst nur du selbst wissen. und man merkt doch wohl wenn man sich einredet jemanden zu lieben!und wenn du es dir "unterbewusst" einredest so wirst du diesen menschen lieben! den das unterbewusstsein steuert eine menge von funktionen die wir nicht mit dem wachen geist beeinflussen können - wie ZB die liebe.
du kannst zwar aufhören jemanden zu lieben, aber das kostet zeit! und hinterlässt meist eine große narbe in deiner gefühlswelt.....

aber braucht man die liebe, jetzt nicht im sinne von zuneigung oder so. nein die liebe zwischen mann und frau - reicht es nicht in einer beziehung wenn man mit der gesamtsituation zufrieden ist?
Dark_GiantWas ich immer noch nicht mit voller Gewissheit sagen kann: Wo ist die Grenze zwischen grosser Sympathie und der Liebe?
hitokorian exakt welcher stelle wird rot, orange? (auf asonem farbstreifen)
ich denke das die gefühle nicht klar abgetrennt werden können!
klar liegt zwischen lieben und sympathie ein unterschied.
sympathie entsteht aus interessengemeinschaften, neten charackterzügen, interesssanten meinungen etc.
aber liebe, da weiss man meistens nicht was der ursprung istund wieos man diesen menschen liebt, man hat halt eine große sympathie für en menschen, naja bis auf seine macken ;-)
jedoch ist die grenzen wahrscheinlich fließend, von guter freudnschaft in liebe...
Dark_Giant[QUOTE][i]Original geschrieben von hitokori [/i]
[B]
ich denke das die gefühle nicht klar abgetrennt werden können!
[/B][/QUOTE]
Sicher sind die Grenzen fliessend, aber wann ist zum Beispiel für Dich der Punkt erreicht, an dem Du sagen kannst: ja, ich liebe sie?

[QUOTE][i]Original geschrieben von hitokori [/i]
[B
...aber liebe, da weiss man meistens nicht was der ursprung istund wieos man diesen menschen liebt, man hat halt eine große sympathie für en menschen, naja bis auf seine macken ;-)
[/B][/QUOTE]
Hmm, vielleicht kann man wirklich dann von der Liebe sprechen, wenn man AUCH die Macken dieses Menschen liebt?
DemonOfLovehatte jetzt leider nicht den nerv mir alles durchzulesen, aber ich habe etwas dazuzusagen

liebe ist grausaum und schön zugleich
sie kann einen zerstören oder aufbauen
sie kann das beste aus einem holen oder einen zum tier werden lassen...


mein freund und ich haben vor kurzem darüber geredet und er meinte es gibt einen unterschied zwischen VERLIEBT SEIN und LIEBEN ... ich kann diesem gedanken eigentlich zustimmen, nur weiß ich nicht wie sich diese unterschiede äußern... jemand eine idee dazu?
axawenn du verliebt bist, dann bist du verliebt, daraus kann dann liebe werden, wenn du merkst, das ihr euch gut versteht und länger zusammen bleiben wollt. aber es kann auch sein, das du verliebt bist und das keine liebe wird, weil du vielleicht merkst das dein partner doch ganz anders denkt als du. du sagst ja auch net zu jemanden, mit dem du grad erst zusammen gekommen bist das du ihn liebst, oder? da hast du ihn lieb oder sagst ich bin verliebt..... verstehst du so ungefähr was ich meine? liebe grüße axa
TalorionLiebe ist das schönste und schmerzhafteste was es in unserer Wlt gibt, dennoch leben wir um zu lieben, denn die liebe ist der größte erkenntliche Sinn in unserem Dasein...
Man kann die richtige Liebe nur finden wenn du schon beide Seiten gefühlt hast, sowohl das Glück und den Schmerz.
Liebe ist das was uns am Leben hält ohne Liebe wären wir nichts.
Man könnte sagen Liebe ist unsere Lebenselexier auch wenn es häufig in einer sehr schmerzhaften Erfahrung endet *seufz* leider....


MfG Daniel
GarletLiebe

Was ist das?
Ich habe bis heute
Noch keine genaue Antwort bekommen
Ich denke,
ich liebe dich.
Doch ich weiß
Dass du es nie wissen wirst
Hoffnungslos
Ohne Zukunft
Ohne eine geringste Chance
Wenn das Liebe ist
Dann hasse ich sie.
Warum ist Liebe
So heimtückisch, so gemein?
Der Hass zerstört
Die Zerstörung liebt
Die Liebe hasst
Ja, ich glaube die Liebe hasst jeden Menschen
Dem sie einen Teil von sich schenkt
So macht sie dich aber nicht glücklich
Sie macht dir das Leben
Zur Hölle
Sie kommt und lässt dich leiden
Und zerstört damit
Einen Teil von sich selbst.
Es muss einfach so sein, denn
Wäre Liebe das Schönste auf der Welt
Warum leiden Millionen Menschen dann unter ihr?

Soviel zum Thema Liebe meinerseits !!!!!
Tauglanz[QUOTE][i]Original geschrieben von dark sleeper [/i]
[B]Liebe ist eine Dummheit, welche von zwei Menschen begangen wird. Doch ist sie immer eine Dummheit. [/B][/QUOTE]

Ist dann Mutterliebe eine Dummheit?
Liebe ist bestimmt keine Dummheit, es ist eine gesunde und normale hormonbedingte Reaktion des Menschen (und nicht nur...). Sie ist notwendig um zu leben, kein Mensch kann alleine leben, daher muss man zu anderen Zuneigung empfinden, sich binden.
Alles nur Hormone. Alles nur Instinkte.
CarolIch dnek einerseits ist leibe sehr shcön sie kann aber auch sehr grausam sein.zb wen sie unerwidert bleibt.Es gibt auf jedenfall unterschiedliche formen von liebe. Die platonishce gneuaso wei die ncihtplatonische die Liebe der eltern zu ihtrem Kind etc.Ich denk das es liebe auch gibt damit der mensch nicht allein ist. denn durch liebe bindet man sich ja auch irgendwie an die menschen denen man sie schenkt- in welcher Form auch immer.
In wie weit liebe nur eine ilusion ist vermag ich nicht zu sagen.WEnn das so sit sind alle gefühle nur illusion auch traurigkeit und hass.
Ich würde nciht sagen das liebe dummheit ist.Liebe ist eher eine reaktion auf ekute die wir sehr mögen oder die usn imemr sympatischer werden. Irgendwie zeigt uns dies gefühl auch wer zu uns gehört. Man kann ja auch nicht alle meschen gleich gut leiden.
CäciliaAlles oder nichts!
Wardog20kLiebe ist unendliches Vertrauen
blindes Verstehen
von dem anderen nicht ablassen zu können


Verliebt sein ist jemanden fünf Minuten zu sehn und einen Monat schmerzen zu leiden und an der Liebe zu zweifeln, nur noch fluchen zu können und einfach nur noch Aufgeben zu wollen.

AAAAARRRRRGHHH :(
RubyFay[QUOTE][i]Original geschrieben von Wardog20k [/i]
[B]Liebe ist unendliches Vertrauen
blindes Verstehen
von dem anderen nicht ablassen zu können


Verliebt sein ist jemanden fünf Minuten zu sehn und einen Monat schmerzen zu leiden und an der Liebe zu zweifeln[/B][/QUOTE]

...kurz und knapp, und paßt irgendwie!
Ja, Vertrauen, Verlangen, sich sehnen, verstehen, sich fallenlassen können ohne die Angst unten aufzuklatschen... das könnte Liebe sein.
Dunkler PaladinLiebe ist...

...höchste Hoffnung und tiefste Verzweiflung,
himmlisches Glück und höllische Pein,
wunderheilende Hand und tödlicher Stahl,
brennendste Sehnsucht und kälteste Furcht,
schönste Erfüllung und furchtbarste Enttäuschung,
strahlendste Freude und schwärzeste Trauer.

Wem noch was einfällt, der darf die Liste gern verlängern...


~Dunkler Paladin~
feverish dreamLiebe ist das was das Leben lebenswert macht!Denn wo wären wir ohne die Liebe?Die Welt würde schon lange nicht mehr existieren.Könnt ihr euch vorstellen zu leben ohne zu lieben oder ohne geliebt zu werden?Ich kann es nicht....
feverish dreamaber Liebe kann kälter sein als alles andere,kälter als der tiefste Hass oder das dickste Eis.Die schrecklichsten Fehler/Taten werden aus liebe begangen,jedenfalls ist es bei mir so...Liebe ist immer mit Eiversucht verbunden
NARRatorwirkliche liebe, kennt keine eifersucht!

mir kommt es so vor als wüssten die meisten menschen nicht was liebe meint und so ist es auch hier, jeder hat eine ahnung, doch niemand kann es auf den punkt bringen... und auch ich schließe mich da nicht aus...

ich habe mir schon viele gedanken zum thema 'liebe' gemacht und werde es auch weiterhin tun... vielleicht hört man damit erst auf, wenn man sie wirklich spürt...

mit sehnsüchtigen grüßen der NARRator...
HeckeLiebe ist ein undefinierbarer Begriff.
Es zeigt nur die Zuneigung gegenüber dem Menschen bzw Gegenständen oder Tieren.
NARRatorhm, das liebe undefinierbar ist scheint mir auch so, aber wie man einen gegenstand lieben kann verstehe ich nicht... ich meine, man kann mit ihm eine schöne erinnerung verbinden, oder sich an einen menschen erinnern, welchem man zugeneigt ist, aber ein totes ding an sich lieben... nein!

der NARRator
DornielFür mich ist Liebe erstmal nicht als Gefühl zu definieren. Denn sie besteht aus zwei Dingen. Einmal aus Eindrücken(Instinkten) und zum anderen aus Freundschaft( und davon wird wohl niemand behaupten wollen, dass es ein simples Gefühl ist). Aufgrund dieser Freundschaft, die in einer Liebe Hauptbestandteil sein sollte, kann Liebe niemals passiv sein, denn eine Freundschaft ist noch niemals durch den "ersten Blick" vom Himmel gefallen. Deshalb geht auch auch die Redewendung "Liebe auf den ersten Blick" über meinen Verstand.
Wenn man jemanden wahrnimmt und ihn ansprechend findet, (milde ausgedrückt) sei das Zuneigungsgefühl auch noch soooo stark, ist es noch keine Liebe. Ich muss selbst aktiv werden, indem ich über die Person nachdenke, mir eine eine Vorstellung bzw. ein Ideal von ihr entwerfe und sie dann kennenlerne. Wenn sie dann der Vorstellung ähnlich ist, bzw. ich über alle Abneigungen die ich ihr gegenüber habe hinwegsehen kann, mich auf sie hindefiniere (Ihre Essenz bejahe)
ihr blindlinks vertraue, (siehe Korinther 13.) (sogar einmal kein schlechtes Ideal, was die Bibel da gibt)
dann ist es Liebe. Ehrlich gesagt sehe ich den negativen Teil der Liebe im sich auf jemanden hindefinieren.(negativer ausgedrückt sich verstellen)
Ich ändere nicht nur meine Verhalten gegenüber die Person so wie es ihr gefällt, ich verändere damit auch meine Wertevorstellung. Ich bejahe damit einen Wert, den ich bei keinem anderen Menschen bejahen würde.
Von daher ist Liebe in gewisser Hinsicht Selbstaufgabe,
Verlust der eigenen Individualität. (siehe Subjekt-Objektspaltung Fromm)
NARRatorsehr schön zusammenzitiert, aber was liebe ist weißt du auch nicht! sonst würdest du erzählen, was sie für dich ist, was sie auslöst...
du solltest aufhören dein leben über das zu definieren, was andere geschrieben haben, dich also an das zitat von nitzsche in deiner signatur halten und die liebe kennenlernen...

ich möchte dich sicher nicht persöhnlich angreifen, und es passt ja auch nicht ganz zum thema... entschuldigung...

der NARRator
DornielDazu lässt sich noch sagen, das Liebe (Wie sie existiert, nicht das Ideal) immer egoistisch ist. Man möchte, dass man in der Wertevorstellung des anderen ganz oben steht.

Zum Thema Definierbarkeit: Sicher wird man nie sagen können diese Definition von Liebe ist die Richtige und einzig Wahre.
Ob man Fromm's Theorie der Liebe, Definition der Bibel im Korthinther 13 oder nur die Definition des Dudens nimmt (starkes Zuneigungsgefühl *lach*).
Ob diese Definitionen nun falsch oder wahr sind spielt keine Rolle.
Es sind Definitionen! Freiheit würde sich auch nicht definieren lassen würde es auf Richtigkeit der Definition ankommen. Im Grunde könnte man dann fast gar nichts definieren.
DornielKannst ja gerne nach den Textstellen in den Büchern suchen. Viel Spaß dabei :) . Das meine Signatur ein Zitat ist, will ich an dieser Stelle nicht leugnen. Naja ich weiß nicht unbedingt ob ich mir herausnehmen würde zu sagen du solltest die Liebe kennenlernen, denn ich würde mir niemals anmaßen zu sagen das ich sie kenne ;)

Würde ich die Autoren zitieren, würde ich sagen das Liebe ein Austausch von Persöhnlichkeit ist.
Einer mit Persöhnlichkeitsmangel und einer mit Persöhnlichkeitsüberschuss.

Ne aber mal im Ernst das ist ganz sicher keine Kopie von irgendeinem Philosophen. Ich akzeptiere auch ganz sicher nicht die Meinung eines Philosophen als absolute Wahrheit.
Die meisten Thesen jedoch habe ich in Situationen selber erlebt und für mich als wahr anerkannt.
Nochmal: Das ist nur meine Perspektive und keine kategorische Wahrheit ok.

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