German Gothic Board
 
Boardansicht: Klick HIER und betrachte das Thema mit allen Funktionen direkt im Board.

 
  Forum: Platz der Philosophen
    Thema: Glück und Glücklichsein
globepaperIch habe so oft, so lange, so tief darüber nachgedacht, was mich zufrieden stellen wird und was mich glücklich machen wird. Und, ich habe nicht nur darüber nachgedacht, sondern jene Ideen auch probiert. Letztlich aber hielt mich nichts dauerhaft glücklich. Im Fazit lag es an mir zu begreifen, daß das Glück nicht zu fangen ist. Ich kann es suchen und genießen, darf es aber nicht besitzen. Seither beschäftigt mich weniger WARUM - sondern es begeistert mich immer wieder aufs Neue herauszufinden, WAS mich als nächstes glücklich stimmen wird - und ich freue mich darauf.

[QUOTE]Glücklich zu sein, ist das Verlangen jedes vernünftigen aber endlichen Wesen. Denn Zurfriedenheit mit seinem ganzen Dasein ist nicht etwa ein ursprünglicher Besitz oder eine Seligkeit, sondern ein durch seine endliche Natur selbst ihm aufgezwungenes Problem, weil es bedürftig ist.[/QUOTE](Immanuel Kant)
ChimonasWillst Du wirklich gluecklich sein, denk nicht so viel darueber nach!


Gruss
Chimonas
AzuriteMein Senf:
Glücklich sein ist ein Zustand, der sehr labil ist.
Absolut glücklich sein würde ich nie wollen, denn dann hätte ich nichts mehr, worauf ich hinarbeiten könnte.

Ich ziehe die Zufriedenheit dem Glück vor, und selbst diese definiert sich bei mir jeden Tag neu.

Azurite
DalarionGuter Punkt .. ich warte eigentlich was mir als nächstes für ein Mist passiert .. zwischen diesen Ereignissen ist ein Zustand von Zufriedenheit und .. [I]warten ...[/I]
Leereich sehe hier einen ganz klaren unterschied zwischen optimismus und pessimismus.
optimismus: [QUOTE]es begeistert mich immer wieder aufs Neue herauszufinden, WAS mich als nächstes glücklich stimmen wird - und ich freue mich darauf. globepaper[/QUOTE]
pessimismus:[QUOTE]ich warte eigentlich was mir als nächstes für ein Mist passiert .. zwischen diesen Ereignissen ist ein Zustand von Zufriedenheit und .. warten ... dalarion[/QUOTE]
ich wollte nicht besserwisserisch sein, nur euch auf etwas hinweisen, was im völligen gegensatz zueinander zu stehen scheint.
ich selbst habe dazu keine wirkliche meinung..
leere.
Chimonas@ Leere

Nur der Zustand dazwischen, ist sich dann fast wieder gleich.

Gruss
Chimonas
EclipseWas aber, wenn unsere Bedürfnisse, das Glück zu erstreben, und unser Lebenswerk danach auszurichten, auf dass es uns zu diesem Zustand führen mag, völlig sinnlos sind, und manch endliches, von uns selbst als einzigartig intelligent verschriene Lebewesen namens Mensch zu eben dem Schluss kommt, dass das Glück nicht mehr als eine Illusion ist, die unser Körper und geist uns nur vorgaukeln, und den wir in Wirklichkeit niemals erreichen werden, aber grade diese Täuschung, dieses immer anwährende Erstreben nach dem utopischen Zustand des GLÜCKES uns schon teilweise mit Glücksgefühlen erfüllen soll?

Für mich jedenfallls wird es kein Glück geben, nur Glücksmomente, wie hier schon angesprochen, weil ich mit jedem Atemzug, mit jedem Augenblick den ich auf dieser Welt verweile, die Gewissheit im Hinterkopf haben werde, dass es letzen Endes alles im Tod endet, und da soll einer glücklich werden?
Verstehe ich nicht.

*verbrabbelt hat*

nun ja, hier noch eins:
"Erster Satz meiner Moral: man soll keine Zustände erstreben, [...]“

Friedrich Nietzsche 1881
secondaryfür mich ist Glück Dankbarkeit.
Ich bin dankbar zu leben, zu atmen, zu riechen, sehen usw., obwohl ich nicht immer glücklich bin, sehen zu müssen, was alles in meiner Umgebung passiert.
Naja...
Wie heissts doch nochmal:
Das Glück begreifen, dass der Boden, auf dem du stehst, nicht größer sein kann, als die zwei Füße, die ihn bedecken.
Ich finde, das triffts
NephthysAltes abgedroschenes Sprichwort: Jeder ist seines eigenes Glückes Schmied.
Das Glück trifft einen, wenn man es sich verdient hat.
Ich bin in seltenen kurzen Momenten glücklich. Dann überkommt es mich und zieht allerdings wenig später Trauer nach sich. Ich bin fast nie richtig glücklich. Irgendetwas kommt dann immer, was das Glück verwelken lässt. Ich bin allerdings ein sehr übertrieben emotionaler und sensibler Mensch. Es gibt Augenblicke, zu denen ich mich leicht und frei fühle. Eine innere und äußere Leichtigkeit ohne Zwänge. Wenn dann die große Steinplatte der Depressionen und des Unwohles über mich geschoben wird, erdrückt/berückt mich alles.
Was ist Glück? Ein kurzer Moment der vollkommenen Zufriedenheit? Eine Illusion der Gefühlswelt?
Der Weg ist oft das Ziel.
AlinurWenn ich mir so durchlese, was Ihr schreibt, frage ich mich, wie Ihr Glück definiert. Und wie Zufriedenheit. Denn zu überlegen, ob es sinnvoll ist, nach einem von beiden zu streben und sich vielleicht darüber auszutauschen, macht nur Sinn, wenn alle die gleichen Definitionen benutzen.

Und weil ich auf die dumme Idee gekommen bin, ist es nur fair, wenn ich mal versuche, Glück und Zufriedenheit für mich zu definieren. Und meine kleinen wirren Gedanken zu dem Thema werd ich mir wohl auch nicht verkneifen können.

Glück ist etwas momentanes. Für mich ist es so, dass in einem Moment, in dem ich glücklich bin, irgendwas in mir anfängt zu strahlen. Dann verändert sich meine Wahrnehmung: Das, was mich glücklich gemacht hat, und sei es nur der Sonnenstrahl, der ganz unvermutet meine Nase trifft ("Kleinigkeiten machen glücklich"), in diesem Moment, tritt sehr stark in den Vordergrund und alles, was ich sonst so an positivem finde auch. Das negative vergesse ich entweder ganz oder es wird so unwichtig, dass ich einfach mit den Schultern zucken und es gerade einen Moment lang außen vor lassen kann. In Momenten des Glücks fokussiert sich meine Wahrnehmung auf das positive.

Und es gibt für mich diese allgemeine Aussage "ich bin glücklich", die für mehr als einen moment gilt. Das heißt für mich, dass ich, wenn ich die letzte Zeit, so die letzten Tage und Wochen in gedanken kurz überfliege, an den glücklichen Momenten im geist mehr hängen bleibe als an den negativen, wenn sie in der Gesamtheit der subjektiven Erinnerung ein höheres Gewicht haben.

Deswegen behaupte ich auch, dass Glück wenigstens teilweise lernbar ist. Genau so, wie man sich selbst unglücklich machen kann, in dem man sich in Sorgen stürzt und nur das Negative sieht, kann man sich selbst Glücksmomente schaffen, in dem man auf die ganzen vielen schönen Kleinigkeiten achtet. Klar, wenn man zum Beispiel klinische Depressionen hat, funktioniert das dann auch nicht mehr, aber bei so ganz normalen Alltagsproblemen meiner Meinung nach schon.
Und ich meine nicht, die Probleme einfach zu verdrängen, ich meine, sie für eine kurze Zeit (vielleicht eine halbe Minute, veilleicht zwei Stunden) in den Hintergrund treten zu lassen und sich bewusst was schönes zu schaffen (baden gehen zum Beispiel) oder etwas vorhandenes schönes genießen (die schöne Blume auf der Fensterbank und die frische Luft, wenn ich das Fenster aufmache zum Beispiel), um danach mit neuer Kraft, mit mehr Mut und Geduld seine Probleme angehen zu können.


Zufriedenheit ist für mich etwas dauerhaftes. Und wesentlich schwerer zu erreichen als Glück. zufriedenheit ist für mich der zustand, wenn ich mein Leben überblicke und feststelle, dass eigentlich (klar, Kleinigkeiten nerven immer) alles so ist, wie ich es haben will. Zufriedenheit ist so ein "Es ist gut, wie es ist"-Gefühl.

Wenn Glück eine Fokussierung auf einen kleinen Ausschnitt ist, der einem gefällt, ist Zufriedenheit, wenn einem das ganze Bild mit allen seinen Einzelheiten so gut gefällt, dass man nicht wirklich etwas ändern würde, wenn die gute Fee käme und einem die Chance dazu gäbe.

Deswegen halte ich Zufriedenheit für wesentlich schwerer zu erreichen. Und irgendwie habe ich Angst davor, weil ich nicht weiß, ob Zufrieden sein nicht zur Stagnation verleitet.

Glücklich bin ich, zufrieden nicht, und gerade würde ich es nicht anders haben wollen.
RabenfederIch halte Glück für etwas sehr relatives, und zwar nicht nur von Mensch zu Mensch sondern auch innerhalb persönlicher Vorlieben.

Das Glück an sich identifiziert man erst im Kontrast zu Unglück als solches. Deshalb sind wohl in unserer westlichen Überflußgesellschaft die Menschen auch lange nicht so viel glücklicher als in ärmeren Gegenden, wie man eigentlich erwarten sollte. Ohne Unglück weiß man nicht, was man an einem Glück hat, banal formuliert. Flglich empfindet man sich in einer entsprechenden Situation nicht als glücklich.

Insofern ist es wohl sinnlos, ein Leben voller Glück zu beanspruchen, da es erst durch ein ähnliches Maß an Unglück "erkauft" wird.
Auf mich persönlcih trifft das ganz gut zu, da ich vor allem nach Phasen großen Glückes oft in teilweise unbegründet erscheinende Stimmungstiefen falle.
Ähnlich ist es mit Beziehungen: je tiefer man sich in eine Liebe stürzt um so größer ist der Schmerz, wenn man sich wieder lösen muss.

Habt ihr da ähnliche Erfahrungen oder liege ich sehr daneben?

~Rabenfeder
GrauerWolf@globepaper
Dem Glück hinterher zu laufen, kann eine anstrengende Sache sein, es läßt sich nicht zwingen.
Versuche doch Unbill zu vermeiden oder dem Erfolg nachzuspüren, das Glück stellt sich immer als "Beiprodukt" ein.
Kleines Beispiel:
Du wanderst einen Berg hinauf, hast ihn erklommen, die Sicht ist herrlich, die Brotzeit mundet und auf einmal stellt sich dieses Gefühl von selbst ein.
Du bist aber nicht in dieser Erwartung dort hochgegangen, es war auf einmal da.
Lord Voldemort@Eclipse:

Ich denke nicht, dass der Gedanke an den Tod das Glücklichsein oder Glücklichwerden beeinflusst, außer natürlich, Du willst, dass es so ist.

Es hat für mich den Anschein als hättest Du furchtbare Angst vor dem Tod... Warum?

Wenn Du doch ohnehin nicht glücklich werden kannst, wie Du ja schreibst, wieso stört es Dich dann diesen unglücklichen Zustand zu beenden (jetzt nur mal rein theoretisch natürlich)? Der Tod ist doch nichts schlechtes, er ist nur das Ende des Lebens. Und wenn dieses unglücklich ist, warum dann also die Angst?
Mindsoldierich hab in letzter zeit den gedanken, dass nur derjenige glücklich sein kann, der nicht darüber seniert wie er es werden könnte. denn wenn man sich fragt was fehlt um glücklich zu sein, dann kann man nicht glücklich werden, weil dieser gedanken ein immerwährendes gefühl der leere verursacht ( bei mir zumindest)

Es grüßt der

[COLOR=crimson]Mindsoldier[/COLOR]
minimusjedes ziel, das wir anstreben, jede handlung, dient dazu,die damit verbundenen bedürfnisse zu befriedigen und eben glücklich zu werden.
das glück, absolute wohlergehen, oder glückseeligkeit.. damn.. scheißegal wie man es nennt, ist das letzte ziel.
wir gehen arbeiten um geld zu verdienen, verdienen geld um uns ein auto zu kaufen... im endeffekt tun wir das alles um die glückseeligkeit zu erlangen.
aber wir erlangen nicht die glückseeligkeit um zB. ein auto zu bekommen.. das meinte ich mit letztem ziel ;) auf die glückseeligkeit läuft allen hinaus.
wie gesagt, wir müssen bedürfnisse befriedigen. die bedürfnisse können ins unermessliche steigen, je mehr man besitzt. ein amer mensch in der wüste, der, wenn überhaupt, pfützenwasser zu sich nimmt.. würde sich über ein glas sprudel tierisch freuen.. einer, der ausschließlich wein und leckere säfte trinkt.. und sich daran gewöhnt hat.. würde sich über das glas sprudel nicht freuen. deshalb ist mäßigung eine wichtige eigenschaft um die glückseeligkeit zu erlangen.
aber unter uns, man wird die glückseeligkeit wohl nie erlangen können, dennoch sollte man alles daran setzen sie zu erlangen.. der weg ist das ziel ;)
genauso wie das reich gottes niemals kommen wird, dennoch sollte man versuchen so zu leben, dass es tatsächlich eintrifft.. aber das nur so nebenbei...[COLOR=crimson]mäßigung[/COLOR]
feverish dreamist es nicht schon ein Grund glücklich zu sein,zu wissen dass es Menschen gibt denen es schlechter geht als einem selbst?Für mich ist es "Glück" zu wissen dass es Menschen gibt von denen ich geliebt werde.Aber allumfassend glücklich kann man glaub ich nicht sein.Der Mensch wäre nicht glücklich wenn es kein Leid auf der Welt gäbe,nichts worüber man sich aufregen kann,kein Selbstmitleid mehr....ach was für eine traurige Vorstellung.Wären alle glücklich,wüssten sie es nicht mehr zu schätzen.
ZoRiKda hast du wohl recht...
Lord Voldemort@feverish dream:

Mich macht es eigentlich nicht glücklich, wenn ich weiß, dass es anderen Leuten schlechter geht (wobei Du das ohnehin nicht sagen kannst, ob es wirklich so ist - rein nahrungs- und gesundheitstechnisch bestimmt, aber was ist mit der Seele?). Das ist doch eher traurig...

Ich stimme Dir aber zu, wenn Du sagst, geliebt zu werden/sich geliebt zu fühlen ist das größte Glück.

Und natürlich wäre der Mensch nicht glücklich, wenn es kein Leid gäbe. Allein dadurch ergibt sich ja erst ein Unterschied.

"Wären wir alle glücklich, wüssten wir es nicht mehr zu schätzen" - diejenigen, die glücklich sind und es nicht zu schätzen wissen, sind nicht glücklich, weil sie es nicht zu schätzen wissen (klingt jetzt irgendwie seltsam, allein wegen der Formulierung, ist aber so). Sie lernen es erst zu schätzen, wenn sie Leid erfahren (wie Du ja geschrieben hast), aber dann sind sie ja auch nicht mehr glücklich.
Die Menschen sind doch (fast) immer undankbar für das, was sie haben. Sie lernen es immer erst dann zu schätzen, wenn sie es nicht mehr haben - das ist doch eigentlich traurig. Sie wären viel glücklicher, wenn sie es vorher schon könnten. Deshalb glaube ich auch, dass die Menschen nie *wirklich* glücklich sind - sie wollen immer etwas, was sie nicht haben, und sind nicht mit dem zufrieden, was sie haben.
feverish dream@Zorik
thx...dachte mir dass du ähnlicher Meinung bist! ;)

@Lord Voldemort:
so war das auch nicht gemeint!Ich finde es ist Glück es schätzen zu können was man selber hat, indem man sich darüber klar wird,wievielen anderen Menschen es mieser geht, die glücklich wären wenn sie das hätte was man selber jetzt schon hat.Kam vielleicht nicht ganz klar rüber!?
GemäldeGlück wird aus den Gedanken als Glück empfunden, wie so ziemlich alles, denke ich, wenn man sich über nichts gedanken macht, ist man nicht glücklich, nicht unglücklich, sondern hat man eine neutrale oder besser gesagt gar keine Haltung zu sich selbst, wie auch zum Leben. Wird Zufriedenheit aber daraus gewonnen, sich nun gedanken zu machen und dann zu dem entgültigen Ergebnis zu kommen, so wie es ist, ist es gut oder sich keine gedanken über alles zu machen, weil man zufrieden ist, wie aber kann man zu dem zufriedenen zustand kommen, wenn man erst gar nicht über ihn nachgedacht hat, um ihn als diesen zu identifizieren? Wird er also auch nur von den menschlichen Gedanken kommen, so wird er sich stets mit dem Leben ändern. Ich sehe Zufriedenheit als goldene Linie unter dem Leben, denn unter der Rechnung (dem Leben) steht. ICH BIN ZUFRIEDEN, da sich aber unser Leben täglich, wenn auch nur um Kleinigkeiten ändert, wird diese Linie um Kleinigkeiten geändert, doch ist man dann, wenn sie geändert ist nochimmer zufrieden, wenn ja, dann wäre man mit mehreren Lebenssituationen zufrieden, also wäre ein Zustand der Zufriedenheit doch noch änderbar, jedoch immer noch als diesen identifizierbar... man könnte lange diskutieren. Interessant wie sehr du dir gedanken machst darüber. viele grüße.
Tränenseedas problem der menschen ist einfach, dass sie denken, dass gewisse dinge sie glücklich machen könnten ( weiß ich von mir selber)
besitzen sie aber diese dinge sind sie nach einiger zeit trotzdem wieder unglücklich.
die meisten menschen sind damit gestraft nie durchgehend glücklich zu sein und wenn sie es wären wären sie es warscheinlich doch wieder nicht
Lord Voldemort@feverish dream:

Ich hatte auch nie daran gezweifelt, wie Du das gemeint hast - ich hab eigentlich nur die Formulierung kritisiert. Zugegebenermaßen kam das auch nicht ganz rüber... Sorry...
Lord Voldemort@Tränensee:

Das ist wohl in der Tat so. Deshalb ist es meiner Meinung nach auch das Los der Menschen unglücklich zu sein. Aber genau das ist es auch, was dazu beiträgt, dass wir überlebt haben, denn wenn wir alles hätten, was wir wollten (und somit den Zustand des Glücks erreicht hätten), würden wir uns nicht mehr anstrengen und damit unser Todesurteil unterschreiben... Jetzt mal ganz allgemein von der Spezies Mensch gesprochen...
Rosenfeuerja warum hat der denker es so schwer glücklich zu sein?
man stellt die welt in gedanken auf den kopf und seziert jede einzelne faser des lebens. und was findet der realist als einzig beständig, als das einzige unendwendbare habe?
es ist der tod, der uns alle erwartet und es wird ihn dir niemand entreißen können... den warmen tod in den armen der erde...
was folgt darauf? der pessimismus oder doch der wille das beste aus dem stück leben und fleisch herauszuholen?

auf die meisten wartet die angst vor allem und vor der welt.
wie soll man da noch glück erleben? es folgt der vergleich zwischen glücklichen und unglücklichen zeiten. was schon einstein wusste: zeit ist relativ. das schlimme dehnt sich aus und bekommt so viel gewicht das es menschen zu boden zwingt.
das schöne wird in den wirren der welt vergessen.

findet man sein glück in einer anderen seele oder gar in seelenverwandten? auch dies ist nicht der weg.
der andere wird zum spiegel der eigenen person. man verliert sich im anderen und kann alleine nicht gehen, nicht einen schritt.
so muss man doch stetig versuchen bei sich selbst zu sein und bei sich anzukommen.
in so fern haben die buddisten recht die ihre zeit mit wanderungen durch ihre seele in meditation verbringen.

was bleibt ist der irre glauben an eine bessere zeit und an beständiges wie den irren glauben an tag und nacht.
so wünsche ich euch allen, den denkern in dieser sterbenden welt, viele dinge die das schlechte vergessen lassen
Lord VoldemortEin Dank an Rosenfeuer für Deine Wünsche, aber ich fürchte sie werden nicht allzu viel nützen... Trotzdem... Arigatou gozaimasu *verbeug*...

German Gothic Board
 
Boardansicht: Klick HIER und betrachte das Thema mit allen Funktionen direkt im Board.

 

German Gothic Board

Startseite Chat Grüße SchwarzKultur