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  Forum: Platz der Philosophen
    Thema: Leben = Computerprogramm?
NightmareQueenVor einiger Zeit erreichte die Nachricht die Medien, dass ein Shizophrener einen Rentner tötete, um aus dieser "Scheinwelt" befreit zu werden. Er hörte Stimmen in seinem Schatten, die ihm befahlen: "Nimm das Messer. Stich zu. Nur so wirst du aus dieser Scheinwelt befreit." Er hielt sich für in der Matrix, in einem Computerprogramm gefangen. Da kommt man doch ins Grübeln.. Und ich meine dieser Mensch hat nicht soviel Unrecht (bis auf natürlich den Mord, den er verübte... Man kann sich sicherlich nicht aus dieser Welt befreien, indem man andere tötet. Und wenn es so wäre, würde ich lieber gefangen sein, denn diese "wahre" Welt kann nicht gut sein, wenn sie von einem so grausamen "Gott" gesteuert wird.) Was denkt ihr darüber? Es muss ja nicht mal ein Computerprogramm sein. Es könnte auch einfach nur schlicht eine Scheinwelt sein. Vielleicht ein Werk der Magie? Ganz klassisch. Oder auch soetwas wie "Sophies Welt"? Oder etwas, auf das noch keiner kam? Oder pure Realität? Wer weiß schon, was Realität ist und was nicht? Welcher MENSCH kann das sagen? Keiner...
VampireMiyuHallo...

ich war sehr lange zeit verschollen, ich weis, aber jetzt bin ich ja wieder da... und gleich die Erste ^^

Also... ich selbst habe manchmal das Gefühl, dass es noch etwas besseres, etwas passenderes geben muss als das hier. als diese welt. vielleicht ist es eine andere realität oder einfach das nächste Leben...
aber ich kann mir gut vorstellen, dass es vielleicht andere realitäten gibt neben dieser oder gar dass diese nur eine spinnende Spinnerei unserer Fantasie ist. warum auch nicht? ich meine, was is an dieser welt so besonders dass sie unbedingt real sein muss? nichts.
ich denke ich wäre sogar glücklich, wenn das hier nicht die (einzige) Wirklichkeit wäre...

Miyu
I'm back...
schreiehm.. klingt so, als waert ihr mit dieser welt nicht zufrieden..
aber die welt ist das was wir alle draus machen - selbst ihr.
NightmareQueen[QUOTE]aber die welt ist das was wir alle draus machen - selbst ihr.[/QUOTE]

Nur leider hat jeder eine andere Vorstellung davon, wie die Welt sein sollte. Vielen geht es nur um Macht, deshalb beginnen sie Kriege, oder auch kleinere Kämpfe, Morde etc. Wenn es nach diesen Menschen geht herrscht Dikatur auf der Welt. Andere Menschen wollen Frieden. Doch die Diktatoren würden wohl niemals einwilligen. Es gibt soviel verschiedene, gegensätzliche Ansichten, Vorstellungen.... Nur wenn JEDER, wirklich jeder einzelne, das Ziel einer guten, schönen, friedlichen Welt hätte, in der JEDER glücklich wäre, könnte man GEMEINSAM, aber auch nur gemeinsam, die Welt verändern. Ansonsten hat es keinen Sinn. Früher war ich töricht und naiv, dachte ICH könne eine Revolution starten (haha), dachte, wenn man nur fest an seine Ziele, an sich selbst glaubt, könne man sogar die Welt verändern! Scheltet mich nicht für meine Törichtkeit. Ich lache mich im Nachhinein ja selbst aus. Heute weiß ich man kann nichts ändern und ist sich irgendeiner Gewalt unterlegen. Sei es ein "Gott" (an den ich nicht wörtlich glaube, an den ich gar nicht glaube), ein Dikator, ein System, ein Computerprogramm, eine Scheinwelt, die Magie, das Universum oder sonst irgendeine mächtige Gewalt! Das macht einen verrückt, aber wenn man sich sagt, dass diese Gewalten niemals einen selbst kriegen, geht es schon wieder. Denn man kann die Welt nicht verändern (in diesem Sinne ist man einfach Teil des Programms, ob sinnbildlich oder nicht), aber man muss sich auch nicht von IHR verändern LASSEN.
pascalUnd was, wenn diese Welt von jedem anders empfunden wird???
Ich sehe ein graues Hochhaus, sage das zu einem Menschen neben mir. Der antwortet, sagt er fände es nicht schön.
Er sieht einen Lava spuckenden Vulkan, dessen Hitze ein Dorf verbrennt.

Ich meine, wir sehen alle was anderes! Wir höhren was wir höhren wollen, nicht was jemand sagt! Jede Empfindung, jedes Gefühl! Nichts können wir wirklich mit jamandem teilen...
Nichts ist real, alles also relativ!
Alles basiert auf der inividuellen Interpretation des Individuums!

Ich sehe mich nunmal als Mensch, bin in deinen Augen ein Vogel,
eine Art die für mich unwiklich ist! Für einen dritten bin ich eine Frau, kein Mann, oder garnicht da....

Ist das so zu verstehen???
NightmareQueen[QUOTE][i]Original geschrieben von pascal [/i]
[B]Und was, wenn diese Welt von jedem anders empfunden wird???
Ich sehe ein graues Hochhaus, sage das zu einem Menschen neben mir. Der antwortet, sagt er fände es nicht schön.
Er sieht einen Lava spuckenden Vulkan, dessen Hitze ein Dorf verbrennt.

Ich meine, wir sehen alle was anderes! Wir höhren was wir höhren wollen, nicht was jemand sagt! Jede Empfindung, jedes Gefühl! Nichts können wir wirklich mit jamandem teilen...
Nichts ist real, alles also relativ!
Alles basiert auf der inividuellen Interpretation des Individuums!

Ich sehe mich nunmal als Mensch, bin in deinen Augen ein Vogel,
eine Art die für mich unwiklich ist! Für einen dritten bin ich eine Frau, kein Mann, oder garnicht da....

Ist das so zu verstehen??? [/B][/QUOTE]

Ja, das ist wahr. Alles liegt im Auge des Betrachters und so enstehen tausend Welten. Generelle Dinge sehen viele Menschen allerdings gleich. Es kommt ja auch auf die Art des Menschen an. Für die meisten unterscheidet sich die Welt nicht groß. Aber für die, mit einem feinen Gefühl, einer feineren Sichtweise. Letztens ging ich mit einem Freund durch eine Seitenstrasse und blieb vor einem Hinterhof stehen. Die Sonne schien durch die dürren Äste und ich fand es wunderschön. Er sah es nicht und machte sich darüber lustig, was könne man schon an einem gammligen Hinterhof finden? Es ist doch eine Armutsgegend, alles verkommen! Doch man kann es positiv und negativ sehen. Negativ: Die heruntergekommene Gegend verunstaltet die Schönheit der Natur (die Bäume und Pflanzen) Positiv: Die Schönheit der Natur rettet die heruntergekommene Gegend und gibt ihr etwas Schönes! Wie mich das empörte, als er mir diese kurze, primitive Freude nahm! Denn was hat ein Mensch schon vom Leben, der viele Probleme hatte/hat, aber auf einem Wege der Besserung ist, und anstatt in eine Depression zu verfallen und angesichts der Armut noch trauriger zu werden sich an dem Anblicke einer primitiven Schönheit weidet und sich für einen Augenblick mit Glück erfüllen lässt? Lasst doch jedem seine Freude!
Aber ein andere Punkt: Kann denn das echt sein, diese Kombination aus göttlicher Vollkommenheit und Hässlichkeit? Müll in der Natur? Natur im Müll? Die Schönheit der Natur, die Hässlichkeit des Menschen? Doch die Natur liegt ja wiederum im Menschen? Es ist SEINE Natur! Doch woher kommt das alles? Irgendetwas muss über uns bestimmen. Ich kann nur schwer an den Zufall glauben. Und wenn es ein Gott ist, den ich hassen würde, wenn es die Mächte des Universums sind, wenn es ein Autor ist, der das Spiel und Theater (Komödie/Tragödie) des Lebens erfand, wenn es ein Programm ist das über unser Sein bestimmt, wobei man wieder bei der Existenzfrage landet.
TheTurningPoint[QUOTE][i]Original geschrieben von NightmareQueen [/i]
[B]Nur wenn JEDER, wirklich jeder einzelne, das Ziel einer guten, schönen, friedlichen Welt hätte, in der JEDER glücklich wäre, könnte man GEMEINSAM, aber auch nur gemeinsam, die Welt verändern. Ansonsten hat es keinen Sinn. Früher war ich töricht und naiv, dachte ICH könne eine Revolution starten (haha),
...
Heute weiß ich man kann nichts ändern und ist sich irgendeiner Gewalt unterlegen. [/B][/QUOTE]Hey, ich bin Programmierer. Es gibt auch Programme, die Programme verändern, und es gibt sogar Programme, die sich selbst verändern, wie z.B. manche "Computer-Viren". Also wer sagt, daß man sich nicht selbst verändern kann und dann die anderen "mit diesem Virus infizieren" kann? Voraussetzung ist, daß man die zu verändernden Programme (also sich und die anderen Menschen) möglichst genau anschaut, ihre "Wirkungsweise" versteht, ihre Stärken und Schwächen kennenlernt usw.
Immer schön neugierig bleiben !

Apropos "Andere Welt": Kennst du "Die fabelhafte Welt der Amelie"?
energieDas Leben ist ein Computerprogram, denn
der Mensch befindet sich um Energie und ist selber ein Teil davon.
Er ist Materie. Alle Energie( und hierbei gibt es keine Grenzen und Mengen) ist Gott. Gott als Energie herrscht über die Materie.
Er lässt entstehen und verschwinden. Der Zufall ist ein Teil dieses
Systems, da es ein chaotisches Zusammenwirken von Materie und Energie ist. Chaotische Systeme haben spezifische Muster.
Der Mensch ist aus dem Zufall entstanden. Alle stabile Materie bleibt erhalten, Unstabiles wandelt sich wieder in Energie um.
Alle Lebewesen entstehen aus Energie. Nichts entsteht aus dem Nichts. Grund für die Entstehung von Lebewesen ist:

Lebewesen sind Materie, die sich vermehren können, kurz:
Sie sind dazu fähig Energie in Materie umzuwandeln auf schnellem
wege. Energie will Materie werden!

Die Gedanken der Menschen helfen zum möglichst langem Überleben und zu seiner Vermehrung.

der Tod zwingt die Lebewesen sich zu vermehren, nachzudenken, neue Planeten zu besiedeln und gar eines Tages unsterblich zu werden.
decay73[QUOTE][i]Original geschrieben von energie [/i]
[B]
Lebewesen sind Materie, die sich vermehren können, kurz:
Sie sind dazu fähig Energie in Materie umzuwandeln auf schnellem
wege. Energie will Materie werden!
[/B][/QUOTE]

Seit wann das?

Soweit ich weiß können sie das nicht, sondern bauen Materie nur um oder 'in sich ein'. Aber aus Energie können sie keine Materie erzeugen...

~decay~
TheDarkHi Zusammen,

Mal angenommen die Welt ist ein Programm.
und man schaft es heraus zu kommen, woher weist du das die welt, die du denn siehs ,nicht auch ein programm, in ein program,in ein program,in ein program,in ein program,in ein program,in ein program,in ein program,in ein program,in ein program,in ein program,in ein program,in ein program,in ein program,in ein program,in ein program,in ein program,in ein program, [Interupt 1603 /Restart subsystem ......
Restart Successfull]

ist ?

Ach ich glaub: matrix Revolution endet damit, das jemand seinen rechner nach einem Virem befal ausschaltet .

im endeffekt ist auch die annahme, das die welt ein programm ist auch nur ein Glaube.
LokiTaresWarum nicht einen Chip in das Rückrad einpflanzen und jedem Menschen seine eigene virtuelle Welt vorspielen, oder ist dies schon geschehen?. Stellt sich auch die Frage, wenn die Welt eine Illusion (ob durch Computer, Magie oder sonstwas) ist, leben wir alle in einer Illusion, jeder in seiner eigenen, oder gibt es nur mich in einer Illusion? Wie genau will man Illusion definieren? Ich denke die materielle Welt ist eine gemeinsame Illusion. Diese materielle Welt kann ich in sich durch subjektive ansichten nicht verändern, jedoch kann ich bestimmen wie sie auf mich wirkt, ob ich ein Haus oder einen Vulkan sehe, der Vulkan kann meinen Körper verletzen, meine Gedanken jedoch in keinster Weise beeinflussen, wenn ich es nicht zulasse, was allerdings voraussetzen würde, dass es ein Leben nach dem Tot gäbe, woran ich auch glaube.
Aber wie schon gesagt, ich weis auch nichts, ich glaube nur...
Julya@the turning point

an amelie mußte ich auch denken... *lächel*
dieser film ist einfach so zauberhaft...
ich versuche oft, ein stück nach ihrem vorbild zu leben. man kann sich nämlich wirklich seine eigene realität schaffen.
man kann z.b. das graue hochhaus und dessen häßlichkeit sehen, oder den kleinen löwenzahn, der am fuße des hochhauses aus dem asphalt bricht...
man kann in einer stadt den straßenlärm hören oder das leise spielen einer geige aus einem der stockwerke über den straßen...
man kann im regen das graue trübe wetter sehen oder die krönchen, die die tropfen beim aufkommen in die pfützen machen...

jeder kann also seine eigene welt erschaffen....
NightmareQueen[QUOTE][i]Original geschrieben von TheTurningPoint [/i]
[B]Hey, ich bin Programmierer. Es gibt auch Programme, die Programme verändern, und es gibt sogar Programme, die sich selbst verändern, wie z.B. manche "Computer-Viren". Also wer sagt, daß man sich nicht selbst verändern kann und dann die anderen "mit diesem Virus infizieren" kann? Voraussetzung ist, daß man die zu verändernden Programme (also sich und die anderen Menschen) möglichst genau anschaut, ihre "Wirkungsweise" versteht, ihre Stärken und Schwächen kennenlernt usw.
Immer schön neugierig bleiben !

Apropos "Andere Welt": Kennst du "Die fabelhafte Welt der Amelie"? [/B][/QUOTE]

Ja, sich selbst kann man verändern, das ist wohl wahr, wenngleich man am Ende allerdings auch nicht weiß, ob da nicht irgendwer/irgendwas ist, was einen steuert, alle Aktivitäten, Gefühle etc... Allerdings könnte ich mich nicht mit dem Gedanken anfreunden, da er mir zu trist ist. Es wäre aber auch intolerant und närrisch den Gedanken auszuschließen. Ich könnte nur nicht damit leben.
Andere Menschen kann man aber nur geringfügig verändern. Und man sollte es meist auch nicht, da jeder seine eigene Entwicklung durchmacht, der Mensch lebt dann nicht nach seinem eigenen Sinne und das sollte jeder Mensch. Dann wären wir nicht besser als die Gesellschaft.
Aber wer kann schon die ganze Welt verändern? Jeden Menschen? Oder zumindest viele andere und diese sollen dann versuchen andere zu verändern? Schöne Vorstellung alle Menschen somit zu friedlichen, guten Geschöpfen zu verwandeln, aber ich schließe es eher aus. Und wie schon gesagt, ist es gar nicht so gut Menschen zu verändern, wenngleich es auch vielleicht zu einem sehr guten Ergebnis führen könnte. Aber dies ist ein anderes Thema.

Den Film kenn ich auch, aber ich hab ihn schon lang nicht mehr gesehn, ich sollte ihn mir mal wieder zu Gemüte führen.
NightmareQueen[QUOTE][i]Original geschrieben von energie [/i]
[B]Das Leben ist ein Computerprogram, denn
der Mensch befindet sich um Energie und ist selber ein Teil davon.
Er ist Materie. Alle Energie( und hierbei gibt es keine Grenzen und Mengen) ist Gott. Gott als Energie herrscht über die Materie.
Er lässt entstehen und verschwinden. Der Zufall ist ein Teil dieses
Systems, da es ein chaotisches Zusammenwirken von Materie und Energie ist. Chaotische Systeme haben spezifische Muster.
Der Mensch ist aus dem Zufall entstanden. Alle stabile Materie bleibt erhalten, Unstabiles wandelt sich wieder in Energie um.
Alle Lebewesen entstehen aus Energie. Nichts entsteht aus dem Nichts. Grund für die Entstehung von Lebewesen ist:

Lebewesen sind Materie, die sich vermehren können, kurz:
Sie sind dazu fähig Energie in Materie umzuwandeln auf schnellem
wege. Energie will Materie werden!

Die Gedanken der Menschen helfen zum möglichst langem Überleben und zu seiner Vermehrung.

der Tod zwingt die Lebewesen sich zu vermehren, nachzudenken, neue Planeten zu besiedeln und gar eines Tages unsterblich zu werden. [/B][/QUOTE]

Ich kann mir nicht vorstellen, dass alles so pragmatisch, so vollkommen ohne Gefühle sein kann. Wenn der Mensch eine Maschine wäre, könnte ich so eine Erklärung durchaus akzeptieren (denn dann wäre ich ja auch eine), aber die Welt ist eingehüllt von Gefühlen und Liebe. Wie kann man das erklären? Auch nur als reinen Zufall? Als Anziehung von Plus und Minus Polen? Alles ist möglich, aber es entzieht sich jeglicher meiner Vorstellungskraft. Ich glaube weder daran, dass der Mensch ein Zufall ist und an eine physikalische Erklärung, noch glaube ich an eine religiöse, christliche Deklaration.
TheTurningPoint[QUOTE][i]Original geschrieben von NightmareQueen [/i]
[B]Ja, sich selbst kann man verändern, das ist wohl wahr, wenngleich man am Ende allerdings auch nicht weiß, ob da nicht irgendwer/irgendwas ist, was einen steuert, alle Aktivitäten, Gefühle etc... [/B][/QUOTE]In gewisser Weise sind alle unsere Körperfunktionen "vorprogrammiert". Auf bestimmte Reize reagieren wir mit bestimmten Reflexen. Um so besser wir diese Zusammenhänge verstehen, um so mehr können wir unser eigenes Handeln beeinflussen. Wir können zwar die Reflexe kaum beeinflussen, aber wir können (in Grenzen) entscheiden, welchen Reizen wir uns aussetzen, ob wir zum Beispiel viel fernsehen oder nicht. Und wie Julya schon geschrieben hat, können wir auch unsere Wahrnehmung von Reizen (in Grenzen) steuern, ob wir mehr die grauen Hochhauswände sehen oder den kleinen Löwenzahn, ob wir bei aufziehenden Wolken nur das Dunkeln wahrnehmen oder ob wir darin Teddybären und Häschen sehen wie die kleine Amelie. Als Kinder haben wir noch diesen Blick für die kleinen Details. [QUOTE][B]Aber wer kann schon die ganze Welt verändern? Jeden Menschen? Oder zumindest viele andere und diese sollen dann versuchen andere zu verändern? [/B][/QUOTE]Eigentlich können wir andere Menschen nicht ändern, sie können sich nur selbst ändern. Aber wir können sie mit unserer Ruhe und Gelassenheit anstecken, oder aber mit unserer hektik und unserem Pessimismus. [QUOTE][B]Schöne Vorstellung alle Menschen somit zu friedlichen, guten Geschöpfen zu verwandeln, aber ich schließe es eher aus. Und wie schon gesagt, ist es gar nicht so gut Menschen zu verändern, wenngleich es auch vielleicht zu einem sehr guten Ergebnis führen könnte. [/B][/QUOTE]Durch das Zusammenleben mit anderen Menschen üben wir zwangsläufig Einfluß auf sie aus und umgekehrt. Die Frage ist, welchen Einfluß wir ausüben und wie stark und in welche Richtung wir uns beeinflussen lassen. [QUOTE][B]Den Film kenn ich auch, aber ich hab ihn schon lang nicht mehr gesehn, ich sollte ihn mir mal wieder zu Gemüte führen. [/B][/QUOTE]Amelie zeigt uns, wie man herausfindet, was andere Menschen mögen und was sie nicht mögen, und wie man dieses Wissen nutzen kann, um ihnen eine Freude zu bereiten - oder auch sie zur Weißglut zu bringen. :rolleyes:
MarigaWissen tut ja nun leider keiner irgendwas, glauben ist verschieden und was wir glauben ist möglich und in unserem Kopf real. Eine neue Welt...

Nehmen wir das offensichtliche einfach an ohne einen Gedanken darüber zu verschwenden so sehen wir aus dem Fenster und sehen Häuser, Menschen kraftfahzeuge, Tiere, Pflanzen. Alles halbwegs kontrolliert und in gewisser ordnung. Wir begegnen menschen und schließen von uns auf sie. Sie werden schon irgendwie so sein wie wir und alles lässt sich doch meist verstehen und erklären, oder?!

Was wenn ihr alle und dies alles aber nun nur eine Welt in meinem Kopf ist, die ich mir selbst erschaffen habe und in der ich nach den Gesetzen Lebe, die ich mir selbst erschaffen habe, und die ich logisch fand? So seid ihr denn doch alle auf gewisse Art real und Lebt wieder eigenständig doch unter meiner Kontrolle.

Vielleicht sind wir aber auch alle nur in der scheinwelt eines anderen gefangen. Vielleicht auch in einem Programm. Haben wir denn wirklich die Möglichkeit zu entscheiden oder haben wir schon längst entschieden oder wurden entschieden und müssen nur noch verstehen?

Der Gedanke ist absurd und für auch immer nur wieder erneut ins Absurde, denn am Ende können wir nicht verstehen,sondern nur glauben oder nachvollziehen. es gibt zu viele Komponenten, unendlich viele gar.
NightmareQueen[QUOTE][i]Original geschrieben von Mariga [/i]
[B]
Wir begegnen menschen und schließen von uns auf sie. Sie werden schon irgendwie so sein wie wir und alles lässt sich doch meist verstehen und erklären, oder?! [/B][/QUOTE]

Von sich auf andere schließen ist immer der größte Fehler, den man machen kann. Alle Menschen sind so verschieden und wenn man denkt, man ist wie sie, sie sind wie ich, dann kann man oft fatale Fehler nicht vermeiden, gleichermaßen in Bezug auf andere, wie auch in Bezug auf sich selbst und seine Denkweise und Gefühle.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Mariga [/i]
[B]
Was wenn ihr alle und dies alles aber nun nur eine Welt in meinem Kopf ist, die ich mir selbst erschaffen habe und in der ich nach den Gesetzen Lebe, die ich mir selbst erschaffen habe, und die ich logisch fand? So seid ihr denn doch alle auf gewisse Art real und Lebt wieder eigenständig doch unter meiner Kontrolle.
[/B][/QUOTE]

Im Grunde sind wir Teil einer Welt, die in den Köpfen der Menschheit enstanden ist. [I]Wir[/I] haben die Gesetze und Regeln erfunden, nach denen wir leben. [I]Wir[/I]haben alles erfunden, was hier existiert, bis auf vielleicht uns selbst (teilweise das allerdings auch, [I]wir[/I] haben uns zu dem gemacht was wir heute sind und uns weiterentwickelt), die Natur, die Welt, die Tiere etc.
Pittipwir wissen es nicht
Peacefulltomyan fingern druck, an das ohr dringt etwas luft, an den geruch dringt , das wird duft

...und augen sehen winzige lichtpixelchen...


... doch ab wann wird dies zur welt?
wann erkannt und wann gefühlt?
erst, wenn der geist im wesen dies zur welt interpretiert.

dann wid der die luft zum wasserplätschern , die lichtpixelchen zur rose der duft süß und der druck zur dorne.

die "realitat" verschwimmt nach reitzen gänzlich im gedanken.
sei er noch so kurz und noch so lang. ab wann die grenze ist, wo all dies verschwimmt?
keiner weiß es...

...es gibt sie nicht...


..diesen geist zu schützen, ihn zu umhüllen vor einflüssen die ihn verletzen oder mißbrauchen wollen. das ist, was das ganze leben schützt. die wahrnehmung der welt. auf das sie so ungetrübt es nur möglich ist gefühlt und gelebt werden kann.

wo beginnt das "mystische" leben?
das verschwimmen der wahrnehmung des lebens?

ab wann verliert man die wahrnehmung der sinne und braucht nur die erinnerung durch diese?

... im traum. sei er noch so lang und noch so kurz.

welches ist jetzt das leben?

was die sinne sehen und der geist interpretiert oder was die sinne nicht sehen und dem geist vorenthalten bleibt?

wenn der geist das leben interpretiert ist auch traum pralles leben und realität illusion.

ist das leben was der geist über sinne interpretiert oder als erinnerung oder fantasie träumt.

warscheinlich das. warscheinlich? sicher.

untrennbar.
Mariga[QUOTE][i]Original geschrieben von Pittip [/i]
[B]wir wissen es nicht [/B][/QUOTE]


Das ist die Aussage, die auch mein Text haben sollte. Woher wissen wir denn das es so ist wie du beschreibst Nightmare Queen. Woher wissen wir, dass die anderen die uns umgeben auch menschen sind, wie wir. Wir schließen immer von uns auf andere, vergleichen immer mit uns. Und auch wenn wir es nicht wollen und große ansprüche an die Moral stellen, so tun wir es doch. Wir tun es vielleicht nicht im in den alltäglichen Situationen, doch aber wenn es um gans grundsetzliche Fragen geht. Ich hab eine Hand, mit fünf Fingern, drinnen sind Knochen, das ist real und normal und dass hat jeder, der nicht in irgendeiner Form behindert/ missgebildet ist. Doch woher wissen wir, dass es so ist? Wir glauben es einfach, schließen von uns auf andere.

Vielleicht seid ihr alle auch nur Gedanken in meinem Kopf.;) ;)
SenecaRein objektiv betrachte ist die Welt immer das, was wir mit unseren Sinnen erfassen können.
Sobald diese Wahrnehmung mit der anderen Individuen deckungsgleich ist, kann man von einer empirisch nachweisbaren Realität sprechen.
Wann immer theoretische Modelle in sich funktionieren, kann man sie getrost als Annäherung der Realität annehmen.

Das was an Fragen übrig bleibt, neige ich auf unserer unvollkommene Auffassungsgabe zu schieben.

Im Prinzip ist es egal, ob man eine Simulation oder real ist, ob mir nun ein simulierter Hund in's Bein beisst oder ein wirklicher, der Effekt wäre der gleiche...

Die Kunst besteht darin, sich erstmal in der eigenen Realität zurechtzufinden, bevor man sich in Theorien über Zweitwirklichkeiten verrennt...!

Ein Grundsatz den der verwirrte Herr im Eingangspost wohl nicht beherzigt hat.
Mariga[QUOTE][i]Original geschrieben von Seneca [/i]
[B]

Im Prinzip ist es egal, ob man eine Simulation oder real ist, ob mir nun ein simulierter Hund in's Bein beisst oder ein wirklicher, der Effekt wäre der gleiche...

Die Kunst besteht darin, sich erstmal in der eigenen Realität zurechtzufinden, bevor man sich in Theorien über Zweitwirklichkeiten verrennt...!

Ein Grundsatz den der verwirrte Herr im Eingangspost wohl nicht beherzigt hat. [/B][/QUOTE]

Wie war, wie war. Doch das ist meist schon schwer genug. und wird es nicht einfacher, wenn man überlegt: "Hey es ist gar nicht real. Also was stör ich mich."???
Ist das nicht vielleicht sogar die Hoffnung die hinter allen Spekulationen steht? Was nicht war ist, kann mich nicht stören, denn es ist ja "nur" ein Gedanke/ ein Computerprogramm/ Magie/ eine Scheinwelt?!
NightmareQueen[QUOTE] [I]Orginal geschrieben von Seneca[/I]

Die Kunst besteht darin, sich erstmal in der eigenen Realität zurechtzufinden, bevor man sich in Theorien über Zweitwirklichkeiten verrennt...![/QUOTE]

Aber wie kann man sich in der eigenen Realität zurechtfinden, wenn man sie nicht hinterfragt? Wir nehmen wahr, wie alles uns erscheint, aber zurechtfinden können wir uns erst, wenn wir uns Fragen stellen, über das Rationale hinausdenken.
NightmareQueen[QUOTE][i]Original geschrieben von Mariga [/i]
[B]Das ist die Aussage, die auch mein Text haben sollte. Woher wissen wir denn das es so ist wie du beschreibst Nightmare Queen. [/B][/QUOTE]

Wissen wir nicht, es erscheint uns nur so, dass es so ist.

Im Grund wissen wir nichts. Eine Aussage, die das ganze immer noch trifft und immer treffen wird: "Ich weiß, dass ich nichts weiß."
Eine weitere berühmte Aussage kommt mir da als Trugschluss vor: "Cogito, ergo sum.. " Denken muss ja nicht zwangsweise bedeuten, dass es [I]ist[/I]. Nichts könnte uns beweisen, dass wir existieren. Wir werden nie irgendeine Antwort, irgendeinen Beweis finden. Das macht traurig, das macht verrückt. Entweder wir können es akzeptieren (als rationaler, pragmatischer Mensch) oder es fällt uns zur Last und ist uns eine Bürde, die wir unser Leben mit uns tragen (als pathetischer, sensibler Mensch)...
NightmareQueenEigentlich könnte auch alles einfach nur ein Traum sein. Ganz trist gesehen könnte es ein Zitat aus "The Crow 2" treffen: "Das Leben ist nur ein Traum auf dem Weg zum Tod."
Wer weiß schon, was Traum ist und was Realität ? Vielleicht sind wir auch alle Schmetterling und träumen, dass wir Menschen sind? Kennt jemand den "Schmetterlingstraum" von Tschuang Tschou?
Mariga[QUOTE][i]Original geschrieben von NightmareQueen [/i]
[B]Wissen wir nicht, es erscheint uns nur so, dass es so ist.

Im Grund wissen wir nichts. Eine Aussage, die das ganze immer noch trifft und immer treffen wird: "Ich weiß, dass ich nichts weiß."
Eine weitere berühmte Aussage kommt mir da als Trugschluss vor: "Cogito, ergo sum.. " Denken muss ja nicht zwangsweise bedeuten, dass es [I]ist[/I]. Nichts könnte uns beweisen, dass wir existieren. Wir werden nie irgendeine Antwort, irgendeinen Beweis finden. Das macht traurig, das macht verrückt. Entweder wir können es akzeptieren (als rationaler, pragmatischer Mensch) oder es fällt uns zur Last und ist uns eine Bürde, die wir unser Leben mit uns tragen (als pathetischer, sensibler Mensch)... [/B][/QUOTE]

Ich würde dem guten alten "Ich denke also bin ich" schon zustimmen. Ist es denn nicht egal wo und was wir sind, so lange wir denken? Denken meint doch auch fragen/ kristisch auseinandersetzen. Tun wir es nicht, so existieren wir wirklich nur. In unseren gedanken leben wir zumindest. So sind doch diese auch das Realste, was uns begenen kann. Auch wenn wir nur träumen sollten und nichts wirklich wissen. Zumindest wissen wir das. Und deshalb leben wir.
Es ist verdammt schweirig seine gedanken über dies Thema in Worte zu fassen. Das muss ich immer wieder in diesem Threat merken.
NightmareQueenAber ich denke damit wurde ja auch gemeint, dass das Denken eines Menschen ein Beweis für seine Existenz sind. Aber wir wissen doch nicht, ob wir sind? Vielleicht sind wir ja nur ein Hirngespinst? Trotzdem können wir denken. Aber das heißt nicht, dass wir existieren.
Peacefulltomyganz in dieser nähe habe ich z.b. gemeint, sind wir.

eine definition unseres geistes, ein traum aus dem einfluß unserer sinne oder ein leben in unserem ich.

denn:

keiner weiß, ob z.b. rot, das er sieht, sein gegenüber auch als rot sieht... gegenüber könnte nach seiner definition grün sehen, dies aber seit kindheit an als rot gelernt haben...
so sehen eventuell alle etwas anderes, meinen jedoch das gleiche.
mit der welt könnte es ähnlich sein. man sieht sie eben, wie man sie selbst sieht und interpretiert- also im endeffekt als "hirngespinst" das sich aus dem zusammenstellt, was die sinne sehen, der geist gelernt hat und die seele sich wüscht.

oder ist es ganz anders und ich bin mit meinem denken total daneben? dieses thema beschäftigt mich schon sehr...

???

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