| Ianus | die frage meine ich ernst! wenn es möglich ist, die künstliche befruchtung zu perfektionieren, wäre es möglich, dem menschen den natürlichen und mit wichtigsen trieb nach sex abzugewöhnen/trainieren? siehe "1984" von george orwell. oder würde es nach wie vor als "vergnügen" bestehen, aber evolutionstechnisch völlig sinnlos werden (siehe "schöne neue welt")? was glaubt ihr? kann man sowohl die gesellschaft, als auch den einzelnen menschen von der geißel des geschlechtsaktes befreien oder wird er für immer bestandteil unseres fortbestandes sein müssen? euer ianus |
| Randy81 | naja wieso redest du von "geißel des geschlechtsaktes"...es soll menschen geben, denen es auch spass macht ;) ....wir machen doch dauernd sachen die einfach nur "spass" machen.....das is ja auch wichtig |
| Bloody_Pleasure | ich finde sex äusserst uninteressant .... wenn mans mir abgewöhnen kann, warum nicht auch allen?! es lebe die asexualität....:) |
| Randy81 | [SIZE=4]ABER WIESO[/SIZE] sollte man es sich abgewöhnen wenn es spass macht.....und derjenige nichts schlimmes dran findet |
| LokiTares | Man(n) wird allerdings auch unentwegt beeinflusst, und verliert ein Stück Freiheit. Wie oft suche ich nach "guten" "Pornos"... Bestimmt Absicht der Internetprovider, dass es nur nuttige Sachen im Internet gibt...:) |
| Rosenfeuer | aber die frage nach dem sinn dieser beseitigung solltet ihr auch bis zu euch hören.... wenn man sex abschafft so schafft man auch eine innige beziehung zwischen menschen ab. der mensch würde ein wesen ohne berührungen werden und so blöd es klingt, sex verstärkt doch die bindung. so müsste man also wie in 1984 auch die verantwortung eines paares abschaffen. das heißt zerstöre die familie, lass jeden menschen alleine vor sich hin leben und dann brauchst du auch denn sex nicht mehr...und das wäre doch so schade |
| Chimonas | Gib den Menschen eine ordentliche Depression, und das Problem Sex erledigt sich von selbst. Wirklich tolles Leben ha! Gruss Chimonas |
| Randy81 | man kann sich bestimmt viel abgewöhnen....is halt die frage ob man sich dabei nicht mehr entfremdet.....würd mich echt interessieren was die leute für ein problem mit sex haben, dass sie es abschaffen wollen.....sex(ualität) hat so viel hervorgebracht.....liebe ist teil von sex(ualität)..... |
| Vicious.Eyes | Ich persönlich würde mir das Verlangen nach Sex nicht gerne abtrainieren lassen. Wieso auf Vergnügen, Romantik ect verzichten? Ausserdem denke ich, das auch wenn die künstliche Befruchtung immer besser wird und es mehr möglichkeiten gibt, das es trotzdem genug Menschen gibt die kein Kind eingepflanzt bekommen wollen sondern dies mit dem Akt der Liebe vereinen wollen! Grüsse Vicious.Eyes |
| Gweth | Also, wenn man versuchen würde den Menschen die Sexualität auszutreiben, dann würde man damit meiner Meinung nach nur das erreichen, was die Katholiken mit dem Zölibat auch erreichen: Dass viele Leute (bzw. viele Priester ;) ) sich alternative Möglichkeiten für die Befriedigung besorgen, sei es nun heimlich, durch Gewalt, mit sich selbst, mit Tieren, mit Kindern oder was weiß ich (In der menschlichen Psyche ist ziemlich viel perverses (ich weiß, nicht alles was ich genannt habe ist pervers...) Potential enthalten und je unnatürlicher wir leben, desto stärker tritt das auch zu Tage) Schon durch dieses Ausweichen wäre das Ziel damit nicht erreicht und die zunehmende Menge von sexuellen Belästigungen und Vergewaltigungen würde ich mal als heftigen Nachteil bezeichnen wollen. Deshalb ist es in Städten auch so, dass die Verwaltung nicht etwa gegen Prostitution vorgeht, sondern diese bewusst in einem vernünftigen Rahmen zulässt, damit zumindest ein "Ventil" zur Verfügung steht. Der einzige Vorteil, den ich mir im Moment vorstellen kann, wäre im Bezug auf Krankheiten wie Aids zu sehen. Nehmen wir als Beispiel ein afrikanischs Land an, das besonders stark davon betroffen ist. Da Kondome dort nur sehr ungern benutzt werden, wäre ein Sexverbot in diesem Fall vielleicht sogar humanistisch vertretbar, auch wenn sich bei weitem nicht jeder daran halten würde. |
| Peacefulltomy | @Ianus ich denke das man den menschen den sex nicht ganz abtrainieren kann. der bezug dazu hat sich wohl schon verändert, seit sex nichtmehr rein der fortpflanzung dient. doch stellt sex wesendlich mehr dar, als nur fortpflanzung. ohne sex würde ein tiefes band der menschen verloren sein. wohl kann man sich einschränken und "alternativen" suchen. doch müßten diese vom innern des menschen selbst kommen. ob man soetwas von vornherein abtrainieren kann, praktisch von kindheit an wage ich zu bezweifeln, da es bestimmt mit der ersten heimlichen berührung zwischen den geschlechtern zum sex käme (welcher bis dato diesen menschen ja unbekannt wäre). sex wird ja schließlich auch nicht antrainiert. ich kann mir vorstellen, das es durchaus gänzlich enthaltsame menschen gibt. (nicht alle, jedoch viele mönche beispielsweise). in manchen glaubensgemeinschaften will man genau dieses band mit enthaltsamkeit trennen, um einen schritt weiter "über" den anderen menschen zu stehen. doch denke ich, das selbst dieser enthaltsamkeit mindestens eine erfahrung vorrausgehen mußte. |
| LaChatte | Die, die ihren Sex nicht brauchen, dürfen ihn gerne bei mir abgeben;) Ja, man könnte ihn bestimmt abgewöhnen - am einfachsten wohl durch eine Gabe von Medikamenten, es gibt da solche, die jeden Trieb erlöschen lassen - nur - wofür sollte das gut sein? Ich schliesse mich Peacefulltomy et al. an. |
| Wardog20k | [Ersteinmal ich möchte nicht Verallgemeinern, und mir ist bewusst das die Einzelpersonen das anders sehen] Man stelle sich einfach mal den Geschlechterkampf vor wenn es keinen Sex mehr gäbe. Sex ist (auch) ein Ventil zwischen den Geschlechtern, nach Krisen und streiten was wird da häufig gemacht? Poppen! Ist nunmal so. Wir hätten am ende vielleicht zwei staaten einmal den Frauen-Staat und den Männer-Staat. In welchem ich lieber leben würde kann ich echt nicht sagen.... Sex und damit Zwischengeschlechtliche Liebe (Und mal ehrlich das ist doch einer der Gründe eine Beziehung zu einer Frau/Mann zu suchen) sind nunmal ein wesentlicher Faktor die die Männer-welt mit der Frauen-welt verbindet. |
| Demon17 | Nach den Erfahrungen der katholischen Kirche mit dem Zölibat, ist es ja weitgehend aussichtslos. Die Libido findet (fast) immer einen Weg sich abzureagieren. Nach den Erkenntnissen der Biochemie müßte es möglich sein, die Ausschüttung von Sexualhormonen zu verringern, bzw. diese zu substituieren. Inwieweit das dann gesundheitsschädlich wäre weiss ich allerdings nicht.:D @wardog, vielleicht liegt es ja an den Sexualhormonen, dass es eine Männer- und eine Frauenwelt gibt. Das Problem wäre dann auch gelöst.;) Vielleicht sind diese Welten ja Ausdruck potentieller Sexualität, zu deren Kontrolle beide Geschlechter Rückzugsräume benötigen. ...surrender demon17 |
| Wardog20k | Das stimmt, demon (mal wieder nich ganz zuende gedacht) Kindern ist es ja auch erstmal egal ob ihr gegenüber männlich oder weiblich ist bzw. sind sich vom Charakter her doch ähnlicher. Also durch ein substitution oder Eleminierung der Geschlechtshormone bereits im Kindesalter wäre es möglich. Andererseits bin ich mir nicht sicher inwieweit diese Hormone für andere Überlebenswichtige funktionen benötigt werden. Hormone sorgen ja z.b. auch für Muskelaufbau usw. |
| LaChatte | Ich glaube, dieser Schuss würde ganz kräftig nach hinten losgehen... und warum sollte eine Frau dann überhaupt noch schwanger werden und diese Last auf sich nehmen? Das wär wohl die einfachste Methode, die Menschheit ganz rasch zum Verschwinden zu bringen... |
| Wardog20k | Man könnte ja auch klonen (oder etwas ähnliches) brauch man ja auch keine Frau für. Also machbar ja, aber wer will das? Ich weiß es gibt Leute die das nicht wollen. Aber mal ganz frech behaupte ich das 90 % der Menschen (guten und befriedigenden) Sex (oder sexuelle Handlungen) wollen. |
| Demon17 | [QUOTE][i]Original geschrieben von Wardog20k [/i] [B]Das stimmt, demon (mal wieder nich ganz zuende gedacht) Kindern ist es ja auch erstmal egal ob ihr gegenüber männlich oder weiblich ist bzw. sind sich vom Charakter her doch ähnlicher. Also durch ein substitution oder Eleminierung der Geschlechtshormone bereits im Kindesalter wäre es möglich. Andererseits bin ich mir nicht sicher inwieweit diese Hormone für andere Überlebenswichtige funktionen benötigt werden. Hormone sorgen ja z.b. auch für Muskelaufbau usw. [/B][/QUOTE] Sicher, die ersten zwei drei Testgenerationen gäbe es wahrscheinlich Ausfälle. Aber das ließe sich in den Griff kriegen. An Versuchsmaterial, sprich Retortenbabies gäbe es ja keinen Mangel. Man braucht ja nur ein paar Millionen Eizellen...ein par Tropfen Sperma und schon hat man die Bevölkerung eines Landes... ;) ...und alles nur um nicht zu poppen? [COLOR=crimson]think twice its magic[/COLOR] demon17 |
| LaChatte | [QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i] [B]ein par Tropfen Sperma und schon hat man die Bevölkerung eines Landes [/B][/QUOTE] Da hättest du aber bald ein Inzuchtproblem-- wie es heute schon bei den Rindern existiert... Aber kann mir mla jemand erklären, warum das Abgewöhnen von Sex so erstrebenswert sein soll? Ich kann keinen einzigen Grund sehen, ausser persönliche Vorlieben... und gezwungen zum Sex sollte ja schliesslich niemand werden... |
| Demon17 | [QUOTE][i]Original geschrieben von Ianus [/i] [B]die frage meine ich ernst! was glaubt ihr? kann man sowohl die gesellschaft, als auch den einzelnen menschen von der geißel des geschlechtsaktes befreien oder wird er für immer bestandteil unseres fortbestandes sein müssen? euer ianus [/B][/QUOTE] Tja Ianus, warum sprichst du im ersten Posting von "der Geissel des Geschlechtsaktes"? Was stellst Du Dir eigentlich unter einem "Geschlechtsakt" vor? und warum willst Du die Menschheit davon befreien? Hat Deine Freundin Schluss gemacht?:D never surrender demon17 |
| Ianus | sigmund freud hat behauptet, alle handlungen des menschen würden, um ein paar ecken gedacht, auf den sexualtrieb zurückzufühen sein. wenn man also diesen faktor sex, der als belastendes und evolutionsbedingt notwendiges anhängsel an uns haftet entfernt, ergäben sich für den menschen völlig neue gesellschaftliche bahnen, nicht vorauszusehende, aber drastisch geänderte gesellschaftsstrukturen. nun, freud hatte sicher nicht in allen dingen recht, sicher tun wir nicht alles, nur um irgendwie an sex ranzukommen, aber es ist doch einer unserer hauptfaktoren. @ demon17: der geschlechtsakt ist nichts anderes als die sicherung des fortbestandes eines organismus in der evolution der natur, ausgelöst durch angeborene instinkte und belohnt durch die ausschüttung von endorphinen beim vollziehen, damit es auch weiterhin geschieht. und nein, es hat keine freundin mit mir schluss gemacht, aber danke der nachfrage, merke, du bist wohl eher einer von der fürsorglichen art (<-achtung, ironie, die aber nicht zu ernst genommen werden darf!) |
| Randy81 | also ianus du wirkst auch mich viel zu rational......was ist mit gefühlen??? vielleicht schaffen wir es auch alle unsere gefühle zu betäuben, aber wo bleibt denn der spass? wir würden zu zombies oder robotern oder was auch immer werden.....die meisten leute sollten vermutlich weniger denken und mehr fühlen :) |
| LaChatte | [QUOTE][i]Original geschrieben von Ianus [/i] [B]der geschlechtsakt ist nichts anderes als die sicherung des fortbestandes eines organismus in der evolution der natur, ausgelöst durch angeborene instinkte und belohnt durch die ausschüttung von endorphinen beim vollziehen, damit es auch weiterhin geschieht. [/B][/QUOTE] Ich will aber auf meine Endorphine nicht verzichten, vor allem, da ich sie hier biologisch angebaut und nebenwirkungsfrei bekomme... und Schokolade ist da auch keine echte Alternative... |
| Chimonas | Wie kann man Sex nur schoen finden???? Gruss Chimonas |
| Randy81 | Wie kann man Sex nicht schön finden? ;) |
| Chimonas | @ Randy81 Wenn man nichts fuehlt z.B.! Gruss Chimonas |
| Randy81 | @chimonas hmmm das hat dann aber bestimmt igrndwie seine gründe...... und nur weil du jetzt vielleicht nix fühlen kannst, heisst das ja nicht das diese gefühle nicht irgendwann wieder kommen können (ich gehe jetzt davon aus, dass du schon mal sexuelle gefühle empfunden hast) |
| rubberhyde | Ich finde Sex gut. Keine Ahnung was bei euch los ist. Jedenfalls hat der Trieb hormonelle Ursachen. Und wenn man den beseitgen will, dann muß man sich kastrieren lassen. Ich habe sogar mal jemanden kennengelernt ,der das tatsächlich gemacht hat. Anmeldungen unter: [url]www.felixspector.com[/url] |
| Cagliostro | Es ist Teil einer Programmierung. Irgendwie würde uns auch etwas fehlen, wenn wir rationale Maschinen sind. Als Menschen brauchen wir auch unsere Widersprüche, so seltsam sie auch sein mögen. Wenn immer und überall 2+2=4 gelten würde, wäre die Welt auch langweilig... |
| Abraxas | klare antwort: ja, das ist möglich! einerseits durch die einstellung: manche wesen der menschlichen rasse [I]wollen[/I] das einfach nicht und vermissen es somit auch nicht. andererseits natürlich mit medikamenten (die chemie ist zu allem fähig!) ich denke nur nicht, dass die lieben sexhungrigen menschen das mit sich machen lassen würden. sind doch eh alle viel zu gamprig! (ist leider die wahrheit - wer hat keinen spaß an sex?) die möglichkeit wäre es, wie erwähnt, schon im kindesalter gegen sex vorzugehen, dann könnte man das ausschalten. ist aber leider eine unverwirklichbare vorstellung. an alle, die sex so verteidigen: denkt ihr ernsthaft, ihr würdet etwas vermissen, das ihr nie hattet und auch nie bei jemandem gesehen/davon gehört habt? - ich denke nicht. |
| Fayve | ich sehe sex und gefühel als wichtig an dadurch werden die menschen aneinander gebunden wenn wir sex und gefühle abschaffen würden würden wir uns eine autisme geselschaft erschaffen in der eine große gefahr liegt noch was zu sigmund freud sigmund freud hat ein paar fehler begangen er hat die sexualität als einzigen und über allem stehen dem grund genannt das trifft nicht immer zu es gibt auch nochandere triebe die den menschen leiten ich hoffe das niemand von euch in einer autismen gessellschaft leben will |
| LaChatte | [QUOTE]an alle, die sex so verteidigen: denkt ihr ernsthaft, ihr würdet etwas vermissen, das ihr nie hattet und auch nie bei jemandem gesehen/davon gehört habt? - ich denke nicht.[/QUOTE] Ja, sexuelle Gefühle sind irgendwie "eingebaut" - und melden sich ganz von allein. War auf alle Fälle bei mir so... Und ja, ich würds schwer vermissen!!! |
| Ianus | in wölfen ist auch "irgendwo" der jagdinstinkt auf beute eingebaut, in hunden sieht der nach mehreren generationen unter menschn schon ganz anders aus... mal abgesehen von rottweilern auf kinderspielplätzen. oder sieh dir löwen an: im zoo geborene löwen müssen speziell vorbereitet werden, bevor sie in die freie wildbahn gelassen werden können, sonst verhungern sie, trotz angeborenen instinkten. diese wurden halt nie geschult. mag sein, dass nach generationen ohne sex irgendjemand diese vorliebe "neu erfindet". und dann? was würd die gesellschaft dazu sagen? plötzlich hast du ein komplett umgedrehtes verhältnis. aber auf solche kranken ideen scheine ja nur ich zu kommen. es ist eine utopie, aber eine hoch interessante, wenn man sich überlegt, wie sich eine ganze bevölkerung anders verhalten würde, wenn es keinen sex mehr geben würde. und ja, freud hatte einige fehler, daher lächeln heutige psychologen ja nur noch müde über seine theorien (viele zumindest). aber dennoch, und das müssen die psychologen zugeben, spielt sex und das verlangen danach nah wie vor eine große rolle in unseren täglichen entscheidungen und handlungen. denkt mal drüber nach, werdet euch dessen bewusst. ihr müsst nicht deswegen aufhören, euen partner zu ficken, nur werdet euch mal bewusst, was ihr damit anstellt (aber vielleicht nicht währenddessen) euer ianus |
| Fayve | ich werde traurig wenn ich mir hunde angucke was aus den wölfen geworden ist die ganze anmut ist verloren gegen die instinkte hunde sind so von uns abhängig das sie kein eigenes leben leben könnten weil sie es nie gelernt haben sie haben alles verloren was sind den hunde gegen wölfe wenn es den mensch nicht mehr gäbe gäbe es auch den hund nicht mehr stellt euch moshammers daisy in freier wildbahn for -nach drei tagen tod was haben wir aus diesen wunderbaren geschöpfen gemacht parasiten ,wesen die ganz und gar von uns abhängig sind ist das nicht traurig viele psyschologen von heute würde ich als abschaum bezeichnen viele haben die lehren nicht begriffen und hinterfragen nicht genug ncoh mal wenn wir sex abschaffen und nur durch künstlich befruchtung weiterleben würde nach ein paar jahrtausenden das menlich sexulaorgan langasm verschwinden es kommt natürlich auf die art von künstlicher befruchtung an wenn wir uns jetzt giganrtische samenbänke anschaffen würden könnten sich die frauen eine gesellschaft ohne männer erschaffen ui ich bin auf mehrer möglichkeiten gestosen alles rein comuterisiert samenbank- künstliche gebährmutter realer mann- künstliche gebährmutter reale frau-samenbank |
| Morgendämmer | ich unterstütze den gedanken. sex ist ein primitiver trieb, der uns nur zu oft daran erinnert, das wir keine freien, selbstbestimmten wesen sind, sondern durch unsere gene gesteuert werden. nun zu einer frage: wenn es ein ganz paar generationen nur künstliche befruchtung gibt wird der sex-trieb sich von alleine zurückentwickeln. dafür wird der kinderwunsch an sich zunehmen. das verbessert die situaton aus meiner sicht aber auch nicht, da auch der kinderwunsch-trieb eine bevormundung unseres freien willens ist und das rationelle und gerechte denken stört. ich finde, dass es GAR KEINE fortpflanzung von menschen mehr geben sollte, da wir sonst unseren planeten zerstören und unschuldige arten mit in unseren vorbestimmten tod reißen. |
| Seneca | Ein Trieb der selbst den niedrigensten Lebensformen zueigen ist, wird nicht dadurch neutralisiert, daß man ein paar Generationen synthetisch erzeugt. Sex ist angeboren, nicht anerzogen...es ist der Trieb, der ebenso wie Fressen und Angst, das Leben erhält. Ohne den Konkurrenzkampf, den der Fortpflanzungstrieb in uns anzettelt, gäbe es diese Plattform hier im Internet nicht, genausowenig wie Sportwagen oder goldene Armbanduhren, Brilliantringe, noch nicht einmal Kunst. Die Sexualität ist derart mit dem Menschsein und der Kultur verflochten, daß alle Vesuche der Vergangenheit, die Sexualität zu ächten, immer gescheitert sind. Offiziell mag es zeitweilig gelungen sein (in der puritanischen bürgerlichen Schicht des 18.- frühen 20. Jhdts), aber das Bevölkerungswachstum seit dem 18. Jhrd. spricht eine andere Sprache. Ich bin mir aber sicher, daß der derzeitig schon profane Umgang mit Sex früher oder später zu einer Umkehr führen wird, wie schon zu früheren Zeiten...! |
| Seneca | PS: Sex erfüllte nie, noch nie in der Geschichte des Menschen, nur ganz alleine den Zweck der Fortplanzung. Nebenbei, Frauen sind auch nicht ständig empfängnissbereit. Schon in der Antike ersann man Mittel und Wege, eine ungewollte Empfängniss zu verhindern. |
| LaChatte | Sex ist nicht zuletzt ein Mittel der Kommunikation, und zudem ein sehr effizientes - man lernt kaum soviel in so kurzer Zeit über einen Menschen, als wenn man mit ihm Sex hat. Die körperliche Nähe machts aus... In vielen Lehren wird die Sexualität auch als Lebenskraft des Menschen bezeichnet, die man dann aber bewusst lenken kann (ist Übungssache), was ja die Idee des Zölibates wäre - die sexuelle Kraft in Richtung Himmel, Richtung Gott zu richten. Wir Menschen brauchen Lebenskraft, ganz eindeutig... in all ihren Formen. |
| Ianus | es geht doch gar nicht darum, den menschlichen willen zu befreien, dann müsste man schon die naturkonstanten abschaffen. nein, es geht mir zum einen um die utopie, wie eine gesellshaft ohne sex aussehen würde? hätte sie eine zukunft under würde sie nach wenigen generationen in sich zusammenbrechen (vielleicht schon in der zweiten?). gäbe es eine gelschlechtertrennung? würden sich aus männern und frauen verschiedene arten bilden? die sich eventuell bekriegen um den platz auf diesem planeten? wie sähe die gesellschaftsstruktur ohne den drang aus, besser/attraktiver sein zu wollen als die anderen? käme es vielleicht zu einem kolletivgeist? zum anderen geht es mir darum, dem menschen bewusst zu machen, was sex eigentlich bedeutet, nämlich mehr als nur ein (von manchen mehr, von anderen weniger schön empfundense) gefühl. sex hällt unsere welt zusammen, unsere gesellschaft, unser streben nach besserem und (noch?) unseren fortbestand. euer ianus |
| Morgendämmer | [QUOTE]Sex ist angeboren, nicht anerzogen...es ist der Trieb, der ebenso wie Fressen und Angst, das Leben erhält.[/QUOTE] genau, aber wenn er nicht mehr lebensnotwendig ist, dann entwickelt er sich zurück, wie beim wal die beine oder beim menschen das fell. ich denke schon, das es diskusionsforen gäbe wenn wir keine konkurenzkampf hätten. schließlich gibt es auch dann probleme zu lösen und ich glaube sogar das es dann bessere diskusionen (inhaltsbezogenere) gäbe, weil wir uns dann nur noch um die probleme selbst kümmern und nicht darum wie wir unser image aufbessern. klar scheiterten versuche den sex zu verhindern, da diese gene, die das förderten ausstarben und sich fortpflanzungswillige weitervermehrten. sex führt wie all unser handeln zur fortpflanzung. frauen sind desshalb nicht immer empfängnisbereit weil sie: nach den wechseljahren zu alt zum kindergebären sind und es genetisch mehr bringt sich um die eigenen kinder und enkelkinder zu kümmern. während der schwangerschaft is ja klar, da ist die fortpflanzung im gange und sonst, da kann ich nur raten, ich denke mal das eine eizelle eine zeitlich beschränkte lebensdauer hat und deswegen ausgewechselt werden muss, natürlich kann eine frau in der zeit dann kein kind kriegen. ich kann nicht bei jeder einzelnen tätigkeit den zusammenhang zur fortpflanzung herstellen. nur, jede tätigkeit, die nicht der fortpflanzung dient, ist zum nachteil für die fortpflanzung, da sie energie benötigt. das heist sie stirbt aus. @ LaChatte & Ianus aber ist das nicht traurig das das nur über sex gehen soll? ich finde es schade das sich alles in unserer gesellschaft um sex dreht |
| LaChatte | Sex ist für keinen Einzelnen überlebenswichtig, für die ganze Gesellschaft aber schon... Und warum soll es traurig sein, dass Sex eine solche Bedeutung hat? Es gibt doch nichts Schöneres.... Dass unsere Gesellschaft da immer noch ziemlich Probleme damit hat, steht auf einem anderen Blatt. Und eine Gesellschaft ohne Sex würde vermutlich bald einmal aussterben... |
| Wardog20k | Sex ist eine Form von Droge. Wenns keinen Sex gäbe wäre vielleicht (?) diese Gesellschaft Drogenreicher, als ersatz für die (fehlende) Sexdroge. |
| Le Dalois | [QUOTE]genau, aber wenn er nicht mehr lebensnotwendig ist, dann entwickelt er sich zurück, wie beim wal die beine oder beim menschen das fell.[/QUOTE] Sex war nie überlebensnotwendig für den Einzelnen, jedoch - und das steht im Vordergrund aus genetischer Sicht - für die Rasse. Daher wird der Trieb sich auch nicht zurück bilden. |
| Le Dalois | Hey LaChatte, da bist Du mir mal wieder zuvor gekommen. Hätte also auf Dich verweisen können. Komisch, plötzlich sind wir der gleichen Meinung...?!? ;) |
| LaChatte | Kleines OT an Le Dalois he, schön, dich zu sehn...:) Das nächste Mal schreib ich einfach: "Ich hab schon eine Meinung zum Thema, aber fragt doch einfach den Le Dalois, der hat die gleiche";) Gruss, LaChatte |
| rubberhyde | mal eine Frage an die Asketen: was macht ihr eigentlich den ganzen Tag? Ich meine das Leben dreht sich hauptsächlich um Sex (oder zumindest um Zwischenmenschliches). Wenn das wegfällt hat man ziemlich viel Zeit übrig. Und dann? Saufen ? Drogen ? Gewalt ? :rolleyes: |
| Wardog20k | Mehr zeit für Hobbys? Freunde? |
| Fayve | ich hab darüber viel nachgedacht(askese) bei der askese geht es ja darum sücht ,tribre und verlangen zu eliminieren die die askese betreiben sehen darin einen weg sich frei zu machen und freiheit zu finden aber darin liegt ein fehler es gibt immer noch eine sucht das adrenalin das einen bei seinen süchten überkommt und der wille zu leben der fehler liegt darin freiheit zu erlangen in dem man sücht ,triebe und verlangen zu eliminieren es gibt keine totale freiheit es wird nie so sein das wir her über alles sind es gibt bstimmte sücht die wir uns nicht entziehn sollten wie zum beispiel den kontakt zu menschen |
| Seneca | Dieser Thread offenbart in gewisserweise ein Problem mit der Selbstannahme einiger Individuen. Immer wieder versuchen gewisse Leute etwas an sich auszumerzen, was ihnen zeitweise Problem bereitet. Glücklich ist damit aber eigentlich noch keiner geworden, da ständiges sich Enthalten zu einem gewaltigen Frustrationsstau führt, ebenso wie endogene Verhinderung einer Triebbefriedigung. Geht es im Leben nicht darum, es für sich möglichst gut zu erleben. Es ist ohnehin nur von so kurzer Dauer, daß ich keinen Sinn darin sehe, mich damit zu befassen etwas "auszumerzen" das erstens zu mit gehört, und zum zweiten trotz all meiner Bemühungen bestehen bleiben wird. Wir reden hier von Subpression nicht von Evolution einer menschlichen Eigenschaft. carpe diem |
| Soego | Also ich kann nur sagen, daß ich mit der Zeit bei der Reizüberflutung an "erotischen" Webebotschaften ect. einfach nur noch abstumpfe. Irgendwann verliere ich wirklich das Verlange nach Sex, durch Übersättigung. |
| Seneca | Einfaches Abschalten des Fernsehers wirkt da bereits wunder, da das Maß an derartigen Reizen bereits dadurch um 75% gesenkt wird. |
| Chimonas | [QUOTE][i]Original geschrieben von Seneca [/i] [B]Dieser Thread offenbart in gewisserweise ein Problem mit der Selbstannahme einiger Individuen. [/B][/QUOTE] @ Seneca Sehe ich auch so. (Darauf hab ich gewartet). [QUOTE][i]Original geschrieben von Seneca [/i] [B]Ein Trieb der selbst den niedrigensten Lebensformen zueigen ist, wird nicht dadurch neutralisiert, daß man ein paar Generationen synthetisch erzeugt. Sex ist angeboren, nicht anerzogen...es ist der Trieb, der ebenso wie Fressen und Angst, das Leben erhält. Ohne den Konkurrenzkampf, den der Fortpflanzungstrieb in uns anzettelt, gäbe es diese Plattform hier im Internet nicht, genausowenig wie Sportwagen oder goldene Armbanduhren, Brilliantringe, noch nicht einmal Kunst. Die Sexualität ist derart mit dem Menschsein und der Kultur verflochten, daß alle Vesuche der Vergangenheit, die Sexualität zu ächten, immer gescheitert sind. [/B][/QUOTE] Auch das entspricht meiner Sicht. Nur ob sich das wieder von allein "normalisiert", das glaube ich jetzt nicht. Ich befuerchte eher, dass es noch schlimmer wird. Die Mittel dazu sind ja vorhanden. Gruss Chimonas |
| Christie | aha.ganz ehrlich: egal in welche rcihtung gehend ist dieser thread absoluter schwachsinn. allen die glauben ohne ihre triebe leben zu können...für die habe ich ein müdes grinsen übrig...gerade die männer. oh böse,böse welt...solch ich mal lachen. sex macht spass. mit dem richtigen partner,am richtigen ort und zur richtign stunde. wer nie richtig guten hatte, der hatte halt noch nicht den ricgtigen partner oder kann sich nicht fallen lassen. ungefähr 100% was in diesem thread steht ist pseudoblala um nichts. |
| Christie | abgesehen davon sollte man über sex nicht pseudointelektuelle herumreden...man sollte es machen. |
| Wardog20k | Nun liebe(r) Christie auf solche Kommentare kann man glaube ich verzichten, oder? weist du was philosophie ist? |
| Aleanthus | die frage ist ja schön und gut... hat aber ein problem, und wer sich wirklich mit dieser frage beschäfftigt, den werde ich persönlcih als ... verrückt? ... bezeichnen... das problem: WARUM SOLLTE IRGENDWER DAS WOLLEN??? ehrlich, ich hab keine ahnung... |
| Wardog20k | Das ist doch nur eine rein hypothethische Frage, oder hab ich was falsch verstanden? Niemand. (oder fast niemand) hier möchte das wirklich umsetzen. Es geht doch ausschließlich darum was wäre wenn man das machen würde, oder? |
| Aleanthus | oh... und nochwas... seneca hat geschrieben, dass alle versuche, der vergangenheit, sex zu ächten, gescheitert sind... stimmt das? ist sex in unserer heutigen gesellschaft nicht geächtet? ich meine... ich sitze im bus und rede mit ner freundin über sex. wir reden nciht über 'extreme neigungen' (wie man das so schön nennt, andere sagen auslebung ihrer triebe...), sondern ganz allgemein... wenn sex in unserer gesellschaft nciht geächtet ist, wieso schauen dann alle umsitzenden zu uns herüber, als wären wir etwas kleines, schleimiges, ekliges... und warum werden wir dann acuh noch angesprochen (!!!in einem bus, in dem quasi schweigepflicht gegenüber fremden herrscht... man kennt das ja) ob wir nicht das thema wechseln wollen... und nciht etwa von ner alten uromi, sondern von nem mann, geschätzt auf mitte dreißig... warum redet man dann immer um dieses thema drumrum? warum wird man wie'n perverser (ich benutze das wort, obwohl genau sowas ja das ist, wogegen ich grade anscheibe... oderso) angestarrt, wenn man seinem freund sagt, dass man gestern abend mal wieder wahnsinnig guten sex hatte? ich hätte gerne ne erklärung, was du unter geächtet verstehst... ausrottung vieleicht? |
| Chimonas | @ Aleanthus Warum Sex so geaechtet wird, liegt nicht unerheblich an der christlichen Kirche und deren Vorstellungen von Suende. (Hat aber selbst da nie ganz funktioniert, "ohne Suende zu leben"). Gruss Chimonas |
| Chimonas | [QUOTE][i]Original geschrieben von Wardog20k [/i] [B]Das ist doch nur eine rein hypothethische Frage, oder hab ich was falsch verstanden? Niemand. (oder fast niemand) hier möchte das wirklich umsetzen. Es geht doch ausschließlich darum was wäre wenn man das machen würde, oder? [/B][/QUOTE] Du hast recht, es ist (hier) wirklich eine rein hypothetische Frage, und den Sex abzuschaffen, hab nicht einmal ich (mehr) Lust. Allerdings will ich das mal von zwei Seiten betrachten. Es gibt Menschen, denen gibt Sex nichts. Ich moechte wissen, was die Gruende hierfuer sein koennen. Gruss Chimonas |
| Ianus | so, hier meldet sich auch mal wieder der autor. wie schon ganz recht beobachtet, wollte ich mit dieser frage eigentlich über eine utopie diskutieren/philosophieren. leider fühlt sich hier wohl mindestens jeder zweite auf den...fuß getreten, als ob ich behaupten würde, das sex was schlechtes wäre. ich will doch nur vor augen führen, was alles an diesem abhängt, nicht nur die fortpflanzung. aber scheinbar verstehen mich hier nur ein paar, die die fragestellung ernstgenommen und/oder den ganzen thread gelesen haben und nicht nur die hauptfrage und die letzten beiden kommentare. eigentlich enttäuschend, ich hatte mehr erwartet, ehrlich. euer ianus |
| Randy81 | @ianus ich äusser nur meine meinung......das heisst nicht dass ich mich auf den schlips getreten fühle ausserdem suggerierst du doch dass sex was schlechtes sei, wenn du von einer utopie sprichst (wenn es kein sex gäbe) ich versteh auch deinen frust nicht.....is doch toll, wenn du so viel feedback bekommst wir zerfetzen uns (oder dich) ja nicht......es wird einfach nur diskutiert und noch en schlauer spruch von mir: erwarte nichts, rechne mit allem mich würd nach der langen diskussion dein standpunkt interessieren, da ich den thread nicht ganz gelesen habe mfg randy PS: ich finds ein sehr interessanten thread, gerade weil ich hier einige standpunkte gar nicht verstehn kann......wär doch langweilig wenn sich alle einig wären...es geht immer darum sich zu reiben (und das ist wohl auch sex :D )...gegensätze ziehn sich an und so) |
| Wardog20k | [QUOTE]Es gibt Menschen, denen gibt Sex nichts. Ich moechte wissen, was die Gruende hierfuer sein koennen.[/QUOTE] Nun es gibt Menschen mit Sexsucht. Also wirklicher sucht, die oftmals schon keine Freude mehr an sex haben, sondern sex mehrmals am Tag haben (oder onanieren), und dennoch schon an das nächste mal denken. Bei Frauen (obwohl es sicherlich auch Männer mit diesem Problem gibt) ist sicherlich Enttäuschung ein Grund, Vielleicht auch noch falsche Scham, zu sagen, was sie wirklich wollen oder nicht wollen oder nur sex mit ihrem Partner haben weil sie ihn lieben. |
| MissPan | [QUOTE][i]Original geschrieben von Chimonas [/i] [B] Es gibt Menschen, denen gibt Sex nichts. Ich moechte wissen, was die Gruende hierfuer sein koennen. [/B][/QUOTE] Vielleicht, weil es mittlerweile eher in eine Art Leistungssport ausgeartet ist? Weil man es an immer anderen Orten / in anderen Stellungen tun soll, da es ja sonst langweilig / einfallslos, eben "normal" ist? Oder ganz anders: Weil ich verdammt wenig Zeit für meinen Partner habe und diese dann lieber für Gespräche nutze, über Dinge, die mich bewegen und die mir wichtig sind? Oder: Weil ich als Mensch geliebt werden will, ohne Hintergedanken umarmt werden möchte - ohne den Druck zu spüren, einer Erwartungshaltung gerecht werden zu müßen? |
| Lazarus21 | [SIZE=3]Wer seinen Trieb verleugnet, verleugnet das was ihn zum Menschen macht![/SIZE] |
| MissPan | [QUOTE][i]Original geschrieben von Lazarus21 [/i] [B][SIZE=3]Wer seinen Trieb verleugnet, verleugnet das was ihn zum Menschen macht![/SIZE] [/B][/QUOTE] Den Satz hätte ich dann doch gern erläutert. Bisher bin ich immer davon ausgegangen, daß unsere Intelligenz und damit auch die Kontrolle von Trieben uns zum Menschen macht... |
| Ianus | naja, eigentlich hat lazarus21 ja recht, in umgekehrter richtung allerdings. denn dadurch, dass der mensch triebgesteuert ist (wenn auch nicht in dem ausmaße), ist er eigentlich nicht viel besser als ein tier. was macht den menschen zum menschen? der trieb sicher nicht! |
| LaChatte | Ein Mensch ganz ohne Triebe ist ja auch kein richtiger Mensch mehr... sondern sowas wie eine Maschine, nur noch vernunftgesteuert... Und das Wort "Trieb" mag ich auch nicht besonders, ich schreib lieber "Lebenskraft", "Lebensenergie" - im Trieb dann eben im Rohzustand, den wir durchaus bearbeiten und verfeinern können... |
| MissPan | [QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i] [B]Ein Mensch ganz ohne Triebe ist ja auch kein richtiger Mensch mehr... sondern sowas wie eine Maschine, nur noch vernunftgesteuert... [/B][/QUOTE] Wohl wahr, aber ich glaube trotzdem, daß wir uns von den Tieren nur dadurch unterscheiden, daß wir bewußt handeln können und nicht im wahrsten Sinne des Wortes "hirnlos" agieren. Das Zusammenleben von Menschen kann nur funktionieren, wenn man erst denkt und dann handelt, also ist ein Ausleben der Triebe ohne Kontrolle wohl weiterhin den Tieren vorbehalten. (Und selbst die haben ja gewisse "Regeln" im Zusammenleben.) ;) |
| LaChatte | Hast ja recht - aber um ein echter Mensch zu sein, brauchste beide Komponenten, meine ich... |
| MissPan | [QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i] [B]Hast ja recht - aber um ein echter Mensch zu sein, brauchste beide Komponenten, meine ich... [/B][/QUOTE] Da mach ich doch gleich mein Kreuzchen drunter! :D |
| Morgendämmer | [QUOTE]Ein Mensch ganz ohne Triebe ist ja auch kein richtiger Mensch mehr... sondern sowas wie eine Maschine, nur noch vernunftgesteuert...[/QUOTE] ich sehe den menschen auch nicht so wie er ist als ideal. gerade weil der mensch halb triebgesteuert ist und halb intelligent läuft so viel falsch auf der welt. ich finde das ein lebewesen entweder ganz seinen trieben unterworfen sein sollte und sich so auch den naturgesetzen unterwerfen muss und die triebe nie ganz befriedigen, wie die meisten tiere, oder total intelligent sein muss und sein handeln selbst nach der vernumpft steuern. der mensch lebt einerseits nach seinen trieben, andererseits schafft er sie mit seiner vernumpft durchzusetzen. in den entscheidenen momenten schalten die menschen ihre vernumpft aus und werden triebgesteuert(z.B. die rosane brille). ich sehe die überbevölkerung als eines der schlimmsten übel und das exestiert mit deshalb weil der mensch seinen fortpflanzungstrieb nicht bändigen kann und gleichzeitig durch seine vernumpft zu wenig menschen sterben. ich finde entweder sollte der mensch total vernümpftig sein oder total tier, weiß aber das das nicht möglich sein wird weil die evolution da einen strich durch die rechnung macht. |
| LaChatte | Wär doch eine langweilige Welt... deprimierende Aussichten, wahrlich... Wer nur nach der Vernunft leben will, darf das ja tun - mit etwas Übung kann man da sehr weit kommen. Man muss aber aufpassen, dass man sich da nicht zum emotionalen Krüppel macht... Und Überbevölkerung hat vor allem mit wenig Bildung und Armut zu tun - gib den Leuten zu essen und schick sie in die Schule, dann erledigt sich das von selbst - und den Trieb können wir ruhig lassen, wo er ist... [QUOTE]ich finde entweder sollte der mensch total vernümpftig sein oder total tier, weiß aber das das nicht möglich sein wird weil die evolution da einen strich durch die rechnung macht.[/QUOTE] Evolution heisst ja bekanntlich Entwicklung - vielleicht sind wir nur so gerade in einem dummen Zwischenstadium, bereit, uns zur Perfektion aufzuschwingen? |
| MissPan | [QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i] [B] Evolution heisst ja bekanntlich Entwicklung - vielleicht sind wir nur so gerade in einem dummen Zwischenstadium, bereit, uns zur Perfektion aufzuschwingen? [/B][/QUOTE] Na da haben aber einige Leute noch mächtig aufzuholen, bevor das Ziel erreicht ist... :D Entschuldige, habe heute einen komischen Tag. ;) |
| feverish dream | ich hab die andere Beiträge nicht gelesen, also vergebt mir wenn ich etwas wiederhole... ;) ich würde sagen nein, es liegt in unseren Instinkten...fortpflanzen!Ohne geht es nicht und das ist bestimmt irgendwo in unserem Hirn verankert!? |
| Chimonas | @ Wardog20k [QUOTE][i]Original geschrieben von Wardog20k [/i] Nun es gibt Menschen mit Sexsucht. Also wirklicher sucht, die oftmals schon keine Freude mehr an sex haben, sondern sex mehrmals am Tag haben (oder onanieren), und dennoch schon an das nächste mal denken. Bei Frauen (obwohl es sicherlich auch Männer mit diesem Problem gibt) ist sicherlich Enttäuschung ein Grund, Vielleicht auch noch falsche Scham, zu sagen, was sie wirklich wollen oder nicht wollen oder nur sex mit ihrem Partner haben weil sie ihn lieben. [/QUOTE] Sucht...Um ehrlich zu sein, sehe ich jede Art von Sex, der mehr als einmal stattfindet als "Sucht". Wo liegt da die Grenze? Ist etwas, das man wegen eines inneren Triebes tut nicht immer auch eine Form von Sucht? Schliesslich "fehlt" den meissten ja was, wenn sie es nicht tun. Enttaeuschung, Scham, nicht sagen wollen, was man wirklich will, da man nicht weiss, wie der Partner darauf reagiert. Aus Liebe... Miteinander zu reden, scheint gar nicht so leicht zu sein.. Gruss Chimonas |
| Chimonas | [QUOTE][i]Original geschrieben von MissPan [/i] Vielleicht, weil es mittlerweile eher in eine Art Leistungssport ausgeartet ist? Weil man es an immer anderen Orten / in anderen Stellungen tun soll, da es ja sonst langweilig / einfallslos, eben "normal" ist? Oder ganz anders: Weil ich verdammt wenig Zeit für meinen Partner habe und diese dann lieber für Gespräche nutze, über Dinge, die mich bewegen und die mir wichtig sind? Oder: Weil ich als Mensch geliebt werden will, ohne Hintergedanken umarmt werden möchte - ohne den Druck zu spüren, einer Erwartungshaltung gerecht werden zu müßen?[/QUOTE] Du schreibst zwar "Oder", "Oder ganz anders", aber irgendwie scheint es da immer um das Selbe zu gehen, naemlich Druck. Druck durch Leistungssport, also besser sein zu [i]muessen[/i]. Druck durch zu wenig [i]Zeit[/i]. Druck durch eine [i]Erwartungshaltung[/i]. Dieser Druck ist es, welcher in der heutigen Gesellschaft ueberall zu spueren ist und auch vor dem Privatleben nicht halt macht. Fuer mich ist dieser ab einer gewissen Grenze extrem schaedlich und langsam frage ich mich, ob diese nicht schon laengst ueberschritten ist. Ob unsere Gesellschaft auf den Einzelnen [i]zu viel[/i] Druck ausuebt. Druck, den man als Mensch nicht mehr aushalten kann / will, ohne das er schaedigend wirkt. Gruss Chimonas |
| Chimonas | [QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i] [B]Hast ja recht - aber um ein echter Mensch zu sein, brauchste beide Komponenten, meine ich... [/B][/QUOTE] Hierin, sind wir uns wohl einig!? Ist auch meine Meinung. Gruss Chimonas |
| Pittip | sex ist zwar so ungefähr das schönste auf der welt aber: klar kann man es sich abtrainieren. im normalfall benötigt man dann aber irgendwelche ersatzbefriedigung: drogen, irgendeien art von glaube dem man richtig fanatisch hinterherrennen kann, wirklich echte tiefgehende künstlerische tätigkeit usw. für die gesammtheit der menschen aber gesprochen: nö. bei allen wird das sicher nicht klappen. (ausserdem lohnts sich dann auch endlich mal aus der gesellschaft auszutreten und zu kleinen geheimen, verbotenen gruppen zu gehen....oh.....gar nicht so schlecht di eidee eigentlich =) ) |