| Lady-Butterfly | ich weiss nicht, ob diese frage hier richtig gestellt ist, und ich bitte um verzeihung, wenn dies nicht so ist. Warum Schmerz so weh tut? Das ist eine Frage, die ich mir immer wieder dann stelle, wenn michd er Schmerz aus meiner Vergangenheit einholt. Wenn ich weider und wieder daran erinnert werde, was die menschen die ich liebte, dennen ich vertraute mir antaten. Warum ist es so unerträglich? Kann mir einer sagen wieso das so ist? wieso wir menschen derart leiden müssen? wieso uns keiner rettet, wenns am schlimmsten ist? |
| hämoglobin | Schmerz tut nicht weh, erhohlt dich nur auf den Boden zurück. Schmerz schmerzt wie Freude freut Würdest du dich selber sehen wie du dich freust würdest du dich fragen wie man sich so freuen kann. Apropos: Wie können Menschen nur so verdammt glücklich sein? Alles braucht seinen gegensatz |
| Vagnard | Ich denke das Schmerz ein absoluter Schutzmechanismus ist! Wenn du schon schreibst das er dich dran erinnert was die Leute denen du früher mal vertraut hast dir angetan haben, ist es doch nur gut, dass du jetzt den Schmerz darüber spürst und schlauer draus geworden bist um nicht nochmal so verletzt zu werden. Klar tut Schmerz weh, aber das tolle an ihm ist, dass er auch wieder weg geht. Klar kann das ne weile dauern und vielleicht verschwindet er auch nicht ganz, aber er ermant dich und sorgt sich um dich. Schmerz begleitet dich auf all deinen wegen und mann sollte nicht versuchen ihn zu verdrängen, sondern sich mit ihm auseinander setzen um, wenn er nicht gerade von sachen kommt die sich nicht verhindern lassen (Tod, Krankheit,etc...), beim nächsten mal anders zu handeln. |
| VerlorenerJunge | hm ich kann glaub ich nachvollziehen was du meinst ... mir gehts zur zeit so ... leute die ich gedacht hab sie verstehen mich usw ... wenden sich von mir ab und reden nicht mehr mit mir ohne mir auch nur den grund zu nennen. sie sagen nur: DU WEIßT WARUM ... nur ich weiß es nicht und wie soll ich aus fehlern lernen wenn man sie mir nicht sagt - wenn ich überhaupt einen fehler gemacht habe ... ich frag mich warum mir diese leute nicht egal sein können, so wie es bei dennen wohl der fall gegenüber mir ist ... es tut einfach nur weh ... |
| Vagnard | Ich glaub das das Verstehen erst später kommt und man nicht immer direkt weiss was los ist. Vielleicht wurden Gerüchte erzählt und die Leute glauben es. Wäre natürlich sehr schade, aber auf solche Leute könnte ich verzichten. Zwar auch nicht direkt aber es würde sich irgendwann einstellen. Denke ich würd versuchen es herauszufinden indem ich mal einen von ihnen in einem Augenblick abpasse in dem er/sie mir nicht ausweichen kann. Aber wie schon gesagt, ich denke das Verstehen kommt später und nicht direkt am Anfang. Mein erster Beitrag schloss ja auch nicht aus, dass der Schmerz da ist, sondern das man lernen muss mit ihm umzugehen. Aber das braucht meiner Meinung nach viel Zeit und Kraft. Wenn du später drüber nachdenkst kannst du mir da hoffentlich (für dich und für mich) recht geben. Gute Freunde verlassen dich nie ;) |
| Sofies Welt | ich muss vagnard und hämoglobin recht geben... zu vagnards thread...es stimmt...du lernst daraus.... wirst versuchen dem aus dem weg zu gehen...was dir schon wiederfahren ist.... zu hämoglobins thread...es nimmt dich tatsächlich auf den boden zurück...du hörst auf zu träumen...was du geglaubt hast erträumen zu können... ich kenn das gefühl...hatte viele träume, doch die sind alle wie seifenblasen zerplatzt...ganz plötzlich.... inzwischen bin ich ähnlicher ansicht...schmerz tut nicht weh...es ist ein unaufhaltsamer kreislauf des lernens...lernenüber das leben... grüßle... |
| Vagnard | Grüße, es kann sein das ich mich ein wenig missverständlcih ausgedrückt habe, doch ich denke nicht das man dem Schmerz aus dem weg gehen sollte, sondern sich mit ihm auseinander setzen sollte. In diesem Sinne Vagnard |
| Lady-Butterfly | Danke für eure Antworten.... Ich weiss das der schmerz lehrsam ist, aber warum auf so brutale weise? ich weiss das ich schmerz empfinden muss um freude spüren zu können... aber warum müssen solchegefühle die im gewissen sinne schlecht sind, immer so hefitg sein? [QUOTE]ich frag mich warum mir diese leute nicht egal sein können, so wie es bei dennen wohl der fall gegenüber mir ist ... es tut einfach nur weh ...[/QUOTE] @ verlorenerjunge ich weiss was du meinst. ich fühle ab undan auch noch so... ich glaube, die menschen können einem nich egals ein, weil man immernoch ein gefühl für sie hat.man möchte ihnen so gern weider glauben/vertrauen... |
| -X- | ich sehe das ähnlich.....und es geht nicht nur darum, dass man schmerz braucht um freude zu spüren, sondern ich würde sogar so weit gehen und sagen, dass schmerz und leid eigentlich den hauptantrieb des lebens darstellen. glückliche zeiten in denen man keine (wenig) nöte verspürt sind schon fast eine art stillstand.....du setzt dich weniger mit deiner umwelt und vor allem weniger mit dir selbst auseinander.....tiefschürfender schmerz ist dagegen eine massive psychische belastung, aber zugleich gibt es nichts was dir auch nur annähernd so sehr in die beschäftigung mit dir selbst und deiner umwelt drängt....... |
| Nnordy | Zum Thema Schmerz (sorry, daß es so lang ist): „Ich weiß um die Abgründe in meinem Inneren, und eigentlich – auch wenn ich mich davor fürchte – so freue ich mich doch andererseits auf den Moment, in dem ich in einen von ihnen hineinfalle. Früher oder später wird dies passieren, und insgeheim sehne ich mich danach, daß all dies endlich zu Ende ist. Diese Öde, diese Tristesse, dieses Grauen des täglichen Lebens. Jeden Morgen stehen wir auf, um andere zu verletzen. Nicht einmal absichtlich, und doch tun wir es, Tag für Tag, Stunde für Stunde, Minute für Minute, Sekunde für Sekunde. Wir verletzen andere, und uns selbst, und wenn es sich gut anfühlt, dann wissen wir, wir haben uns wieder einmal selbst getroffen. Selbst wenn wir versuchen, Gutes zu tun, Gutes zu schaffen – alles gerinnt zu einer Farce, verkehrt sich ins Gegenteil, Farbe wird zu Schwärze, Licht zu Dunkelheit. Wir können nichts schaffen, denn wir sind leer. Leere Hüllen, Marionetten, an deren Fäden andere Marionetten ziehen. ‚La Mort Dansant’ – die Totentanz-Reliefs, genau dies ist Leben, ein irrer Geiger fiedelt eine Melodie, und wir alle tanzen an unseren Fäden aufgehängt ausgelassen und hysterisch um einen Scheiterhaufen herum. Irgendwann, wenn man die Leere lang genug als solche erkannt und akzeptiert, verspürt man, wie sich eine wohltuende Taubheit im Inneren ausbreitet, die nach und nach auf alles übergreift. Denken, Fühlen, und natürlich nach und nach auch den Körper – doch diesen als letztes, denn der wird ja noch gebraucht, für den Tanz der Verrückten. Ich weiß um die Abgründe in meinem Inneren, und ich taumele schon so lange an ihren Rändern herum, daß ich weiß, es ist nur eine Frage der Zeit, ehe ich fehltrete, und hineinstürze. Doch nichts kann schlimmer sein als diese Leere, dieses Wissen um die Sinnlosigkeit, dieses Dahindämmern ohne Sinn, Ziel, Zweck. Zu wissen, man kann nichts bewegen, nichts schaffen, keinen Einfluß nehmen. Und das Gefühl, anderen etwas geben zu können – Liebe, Haß, Freundschaft, Sympathie, Anerkennung... – alles Fake, alles nicht echt, alles nur eine Verkleidung für dasselbe Ding – den Schmerz. Jeden Tag aufs Neue zugefügt, jeden Tag aufs Neue ertragen. Ich habe mal an die ganz große Liebe geglaubt. Ich habe an die Freundschaft geglaubt. Und ich habe sogar gelernt, mit Haß und Ignoranz zu leben – bzw. mit dem, was ich dafür hielt. Ich habe mich geirrt, wieder und wieder. Der Schmerz ist die einzige Wahrheit, die es in diesem Leben gibt. Der Schmerz ist ein Chamäleon und kann in 1000 verschiedene Verkleidungen schlüpfen, 1000 Gesichter haben, aber seine wahre Natur bleibt immer gleich, das, was sie ist. Mit der Taubheit kommt die Kälte, die mich langsam von innen nach außen erfrieren läßt. Aber ich weiß, daß der Schmerz irgendwann durch sie betäubt werden wird, und das ist das eigentlich wichtige. Ich werde zu einem Punkt kommen, an dem nichts mehr zählt, mich nichts mehr bewegt, ich blind sein werde für alles in meiner Umwelt, bis dieses Herz zu schlagen aufhört, dieses Gehirn aufhört, zu denken, das Blut, zu fließen. Dann werde ich frei sein vom Schmerz. Das ist vielleicht das Einzige, wohin all das hier führt. Good-bye, cruel world.“ |
| LadyPunk | Vielleicht muss man Schmerz empfinden um lebensfähig zu sein?! Wenn das Leben ohne diesen ablaufen würde könnte man sich über nichts mehr freuen. Denn wenn uns nichts weh tun kann, wie kann uns dann etwas gut tun und angenehm sein? Das geht meiner Meinung nach nicht. Und wenn uns nichts mehr erfreuen kann, ist das Leben dann noch schön? Um wieder darauf zurückzukommen, warum es so doll weh tun muss: Ich denke das tut es, damit wir uns auch über die kleinen Dinge im Leben erfreuen können, die diesen riesigen Schmerz nur um einen winzigen Teil lindern können. Mit den liebsten Grüßen, LadyPunk |
| ^*b|utêge|*^ | hmm, ich denke schmerzen gibt man, dass man im gegensatz auch noch das gute fühlen kann - glück, freude usw. ich denke da hatte galileo mit seiner theorie über die dualität vollkommen recht. es gibt groß - klein dick - dünn leid - freude . . . Ohne das eine gäb's das andere ja nicht. und weil freude eben schön ist, muss schmerz eben weh tun... hm, kompliziert :P |
| Leon4 | Ich kenne dass nur zu gut. Aber es ist schon wahr mit den Gegensätzen. Wo Liebe ist wird es immer Hass geben, und wer Glück verspürt muss sich auch mit dem Schmerz auseinander setzen |
| LadyPunk | @ Nix : welche Lady meinst du? |
| Traumtänzerin | Es gibt da ein schönes Zitat von Golda Meir: "Those who do not know how to weep with their whole heart, don't know how to laugh either". |
| LadyPunk | @ NIX: Kein Problem! Ich habe mir gedacht, dass du sie meinst, wollte aber sicher sein! @ TRAUMTÄNZERIN: schönes Zitat! |
| Lady-Butterfly | @ Nix [QUOTE]Du sprichst einen eher emotionalen Schmerz an. Und ich will versuchen, dir zu glauben, dass du ihn nicht (natürlich unbewusst) genießt.[/QUOTE] Also, ob nun bewusst oder unbewusst, ich weiss ganz genau das ich den schmerz der mich aufzufressen droht NICHT geniesse... ich würde sogar mein leben geben, wenn er endlich aufhört.... ihr redet alle davon, dass man Schmerz fühlen muss, um Freude zu empfinden.... doch helfen tut es mir nicht wirklich.... leider... |
| LadyPunk | Hör nicht auf zu fliegen kleiner Schmetterling! Ich kann mir vorstellen in welcher Situation du dich befindest. Mir ging es lange Zeit änlich und noch oft kommen diese Gefühle wieder hoch. Wenn man sich inmitten des Schmerzes befindet kanbn jeder noch so von Hoffnung und Freude reden, man denk soetwas würde man nie wieder empfinden. Wenn du Lust hast mir zu erzählen warum dich ein so großer Schmerz gefangen hält schreib mir ne PN und ich werde dir zuhören und helfen wenn ich kann! Liebe Grüße, LadyPunk |
| Lady-Butterfly | danke LadyPink es tut gut zu wissen das wer da ist... langezeit war keiner da....aber endlich habe ich einige menschen gefunden, die mir gern helfen möchten denschmerz zu verarbeiten den vergessenw erde ich ihn wohl nie.... ich werde das fliegen niemals aufgeben |
| mauerblümchen | Zuhören heisst, ein bischen Seele leihen. (J.V. Teunissen) |
| Chimonas | Wenn man davon ausgeht, Schmerz sei Schmerz und damit nicht zu geniessen, und Freude sei Freude und damit zu geniessen, ist das eine Entscheidungshilfe, um zu wissen, was "gut" oder "schlecht"fuer dich ist. Um zu versuchen, Schmerz in Zukunft zu vermeiden, die Freude aber anzustreben. (Steckt man aber in solch einer Situazion, hilft das leider wenig). Gruss Chimonas |