German Gothic Board
 
Boardansicht: Klick HIER und betrachte das Thema mit allen Funktionen direkt im Board.

 
  Forum: Platz der Philosophen
    Thema: das spiel des lebens- eine denkrichtung die erweitert werden soll
zuschauerich denke:

jeder müsste in seinem leben so selbstsicher, wie nur geht,
durch die welt trotteln. dabei ist wichtig, dass er sich durch nichts und niemand unterkriegen lässt( solange er dazu fähig ist sich selbst zu erkennen)!

alles ist des menschen schicksal. das leben ist wie ein spiel(man sollte es am besten als solches betrachten):
man wird hineingeboren und am ende steht der tod. der tod sollte nicht als etwas schlimmes betrachtet werden, denn der mensch selber kann nichts dafür, dass er lebt(dh. die entscheidung lag nicht bei ihm). er sollte keine angst vor dem tod kennen, er sollte mitspielen und sich nicht fragen warum er mitspielt und wann der tod kommt. der tod kommt dann wenn
das ziel des spieles erreicht wird. im spiel des lebens gibt es keine verlierer. das ziel ist für jeden anders. was das ziel ist,
liegt in den gefühlen und talenten der menschen. es ist ein spiel
ohne feste regeln. das spiel heißt leben.

der gedanke(illusion) sollte erweitert und verbessert werden
ich lade hierzu herzlich und freundlich ein
HaevionOberflächlich.
Peacefulltomywieso spiele und warum ein ziel suchen?

nochmals die qual des jungendgedanken nach einem sinn des

lebens?

...ich halte gedanken für bestandteile, nicht für illusionen.

illusionen sind ohne gestalt, täuschen vor.

gedanken hingegen täschen nicht. sie sind.

das leben ist weitaus mehr als das, was du in ihm siehst.

so spielst du. und wenn dein spiel vorbei ist hattes du deine illusion: dein spiel. kein leben.


-denke ich-


ich wünsche dir dennoch von herzen, dein spiel geht unbemerkt und "synchron" zu ende. du könntest böse erschrecken wenn es vor dem ende deines lebens endet... und kein spiel sondern nur der schrecken bei dir bliebe.

gruß
pascalEin 'Spiel'? Naja, ich war nich nie so der Spiele-Typ...

Kann man in deinem 'Spiel' auch aussteigen? Oder wäre es unrecht?
Du schreibst, dass es keine Verlierer gibt, im 'Spiel'.
Neben mir liegt ein Messer, wenn ich nun in den Raum nebenan ginge, da wäre ein Mensch, den ich nicht mag, und ich würde das Messer in dessen Körper rammen, immer wieder....
Wäre das nicht ein, für mein Opfer, unfaires Ende?
'Es gibt keine Regeln', ein schlechtes 'Spiel'!

Ich stoße meine Spielfigur um...verlasse das 'Spiel'...
Ich könnte hier das ganze Haus ermoren! Ein sehr unfaires 'Spiel'!

Und auch der Start in dein 'Spiel' ist meiner Meinung nach ZU ungleich!
roddyAus menschlicher Sichtweise, ist das Leben alles, was wir haben, alles was für uns existiert. Das ist (zumindest jetzt im Moment) mehr als ein Spiel. Deswegen nehme ich mein Leben schon ernst. Vielleicht entpuppt sich alles auf irgendeine Art und Weise nach dem Tod als ein Spiel, aber ich würde mich nicht drauf verlassen. Ebenso wie pascal sehe ich auch den Gedanken, dass das Spiel keine Regeln hat und nicht ernst genommen werden sollte, da man sowieso gewinnt, als eher negativ an. Wer nach dieser Philosophie handelt, kann nicht nur sich selbst verletzen, sondern auch sehr stark Andere verletzen und da hört (für mich) "das Spiel" auf, an dieser Stelle kann man meines Erachtens nicht mehr "zum Spaß" (denn darum geht es ja in Spielen) handeln.
Peacefulltomy@McManiaC

zitat:

Wer sagt ihm dass er dazu fähig ist?

------------------------------------------------------------

...wer hätte das recht, ihm dergleichen zu sagen?
fearful ladyIch kann diese meinung nicht teilen, daß das leben ein Spiel ist. In einem Spiel geht es darum zu gewinnen. Wenn der Tod kommt wenn wir das spiel gewonnen haben, dann hätten wir ja Angst davor das spiel zu gewinnen. Und wir haben nuneinmal diese Angst vorm Tod und da hilft auch kein sollteabernichtsein. Das Leben hat keine Regeln, ja und deswegen kann es auch kein spiel sein den ein spiel definiert sich durch regeln. Stell dir vor du würdest mit jemanden z.B. Monopoly ohne regeln spielen. Das würde doch bald langweilig werden.

fearful lady
hitokorinein es wär wohl eher so das du eine monopoly figürchen wärst was sich bewegt und mit verschiedenen situationen (pacht bezahlen etc... ;-)) umgehen muss, und nie weiss was als nächstes auf es zukommet, weil es immer nur das feld sieht auf dem es steht.
es lebt im spiel sieht das leben aber nicht als spiel sondern als ernst.
und teile seines "lebens" sieht es als schicksal bzw götter einwirkung oder zufall - das sind dannd ei zahlen die der monopoly spieler würfelt...

wenn zuschauer recht hätte dann müsste man die regeln des spiels durchbrechen oder zumindest ihre mechanismen verstehen um zu sehen das es tatsächlich nur ein spiel ist! - so bleibt es eine vage vermutung!!!
Dark_FNalso, ich persönlich glaube auch an die "spieltheorie." (jetzt nicht spieltheorie im mathematischen sinn)
letztendlich ist nichts real, gibt es keine wahrheit. "the truth is NOT out there." deswegen kann man das spiel auch nicht verlassen oder die regeln brechen oder verändern. wer versucht die regeln zu brechen, spielt lediglich ein spiel mit dem namen "regeln brechen." am aktuellen kino programm orientiert, könnte man es die absolute matrix nennen. wer in einem dunklen, abgeschlossenen raum ohne fenster sitzt kann NICHTS über etwas draussen sagen. weder ob da etwas ist, noch was da ist...

dasss bei einem spiel nur der gewinn zählt, halte ich auch nicht in allen fällen für richtig. kommt ganz darauf an, welches spiel

mit der kombination aus selbstvertrauen und selbstreflexion müsste es prinzipiell möglich sein, genau das eigene spiel zu spielen.

ich halte die these auch nicht für oberflächlich. sie geht nur davon aus, dass es wahre erkenntnis für den menschen nicht gibt. wobei das nicht heisst, dass das spiel "erkenntnissuche" nicht sinnvoll sein kann.
Fayve@dark_fn
das hört sich ja schon fast so an als ob du an so
etwas wie eine matrix glaubst
oder mehrer

was ist der sieg?
reichtum?
am längsten leben?


genauso
könnte man fragen wofür wir leben wenn wir soweiso
sterben
(suche nihilisten die was dazu schreiben)

ich will einfach nur glücklich sein dazu brauche ich nichts zu
gewinnen
oder bin ich dann schon ein geweinner?


ach ja gedanken können auch illusionen bergen oder mit sich
füheren
es waren zum beispiel gedanken die ershnen das
wir menschen mehr als tiere sind
eine der vielen illusionen
Dark_FN@ Fayve: Ob es eine Matrix gibt oder nicht, ist an sich vollkommen unerheblich, da wir eh nicht in der Lage wären festzustellen, ob es eine gibt.
Insofern ist meine Auffassung vielleicht etwas zu relativistisch. So lautet meine Antwort auf die Frage nach dem Sieg: Was der Sieg ist, dass weisst nur Du, und nur für Dich. Wenn es für Dich ein "Ziel" gibt, klasse, wenn nicht, auch klasse. Insofern hast Du shon gewonnen. ist doch gut, oder ;)

Nein, mal im Ernst, man darf das ganze natürlich auch nicht ZUUUUU Ernst nehmen. Für mich ist es mehr eine allgemeine Einstellung. Da bin ich durchaus etwas paradox in meinem Verhalten. Mache mir Gedanken über Erkenntis und alle möglichen "absoluten" Themen, und im selben Moment verweigere ich allem abolsuten die Existenz. Aber das meinte ich damit, wenn ich sage, dass das spiel Erkenntnissuche durchaus "Sinn" machen kann. Es ist zum Beispiel Teil von meinem Spiel...

Für mich ist es einfach auch eine Einstellung, die mich davor bewahrt, deas Leben ZU ernst zu nehmen. Womit ich selbstverständlich nicht meine, dass man es NICHT ernst nehmen sollte. Kopmmt halt auf die individuell richtige Gewichtung an...

:)
NameMan müsste sein ganzes Leben lang nach der blauen und roten Kapsel suchen, gleichzeitig in sämmtlichen Religionen nach ihren Gott und dazu nach dem Übergott suchen, man müsste versuchen herauszufinden ob es einen Teufel gibt, und wenn von ihm lernen, man müsste jedes Glas zerschlagen um zu wissen, ob es in wirklichkeit überhaupt da war, man müsste sein ganzes Leben lang nach den Regeln suchen, bis man es nach dem Tode doch erfährt- oder wenn es keine gab, erfährt man es nicht.
Wenn ich mich mein ganzes Leben lang nicht vom Startfeld traue, hätte ich am Ende weniger, als wenn ich einfach nach überlegung was wohl der Spielverlauf sein könnte, losmarschiere.

In einem Spiel gibt es Regeln. In einem Spiel ohne Regeln gibt es entweder nur Gewinner oder nur Verlierer.
ErodedMindWas meinst Du in Deinem "Spiel" mit "ernst" nehmen?

Wenn es Regeln geben würde, kann man diese zu ernst nehmen oder nicht. Wenn man das insofern nicht tut, weil man sich damit selbst einsperrt, heißt das ja doch noch lange nicht, dass man nicht das absolut ernst nehmen kann, was man für sich selbst definiert.
In einem Spiel kommt es drauf an, Spaß zu haben, sozusagen "der Weg ist das Ziel". Sobald ich nur spiele um zu gewinnen und mitgemacht zu haben, ist es ja schon so als würde ich mich selber zwingen - oder ich kann gleich aufhören.

"Es gibt keine Regeln."
Und was mach ich wenn mir das Spielbrett nicht passt, auf dem gespielt wird?

Solang Du ein freier Mensch bist, ist die Idee vielleicht zutreffend. Aber schon allein weil wir zusammen spielen und nicht jeder allein, gibt es ja die Regeln. Ich stimme Pascal zu. Ungerechte Startbedingungen.
DunklerSchattenMeiner Meinung nach ist es ein ziemlich Leichtsinniger Gedanke, sein Leben "nur" als ein Spiel auf zufassen bzw. nach diesem Gedanken zu Leben. Ich will nicht sagen, dass die Theorie dumm ist oder so, aber wenn man tatsächlich nach dieser Theorie lebt, so denke ich, kann man am Ende seines Lebens auch ziemlich auf den Kopf fallen... Ist jetzt mal egal ob ihr an Gott glaubt oder nicht, es ist auf jeden Fall das beste Beispiel für das, was ich sagen will:
Was ist, wenn das Leben nun also doch Regeln (in diesem Fall dann die zehn Gebote, der Lebensweg Jesu) besitzt und man diese nicht befolgt oder gewisse zwischenziele nicht erreicht hat... dann wird man bestraft (--->Hölle).
Dark_FN@ ErodedMind Der Punkt ist für mich einfach der. dass es nichts "echtes" gibt. Es gibt keinen Sinn des Lebens der außerhalb des Individuums ist. Natürlich gibt es gewisse Grenzen in denen unser "Spiel" abläuft.
Ausserdem muss ein Spiel ja nicht für jeden "fair" sein, insofern sehe ich mit einem ungleichen Start kein Problem. Genauso kann es natürlich sein, dass ich etwas "unfaires" erlebe, z.B. jemand beschliesst, dass es unbedingt notwendig ist, mich umzubringen... Zwar unschön, aber auch das gehört zum spielen, erstens richten sich die anderen nicht danach was ich möchte und zweitens habe ich das Verhalten der anderen Spieler nicht unter meiner Kontrolle.

Das alles ändert aber nichts daran, dass nichts echt ist...

@DunklerSchatten: Tja, sich für den Weg Jesu zu entscheiden ist genauso leichtsinnig, denn was ist, wenn DAS die falsche Wahl war, und der "echte" Gott wollte, dass Du Dich durch irdische Religionen nicht beeinflussen lässt und konsequent Deinen Weg gehst. Nicht, dass das meine Einstellung ist, aber es ist zumindest genauso wahrscheinlich...
DunklerSchatten@ Dark FN

naja keine Ahnung, wenn ich dir eine Antwort geben würde, dann würde sie sowieso irgendwann in meiner christlichen Glaubensvorstellung enden, weil dies die Religion ist, mit der ich mich einfach am meisten auseinander gesetzt hab... wie das so bei den meisten anderen Religionen ist, weis ich leider (außer beim Hinuismus und Buddhismus) nicht, wie es dort mit dem Leben nach dem Tod ist...
ErodedMind@ Dark_FN

Ich meinte mit "für sich selbst definieren" ja gerade das, was innerhalb des Individuums wichtig ist, und wenn das nicht echt ist, frag ich mich doch was ich hier noch mache...
Wenn man selbst echt ist, was ist dann mit allen anderen Individuen?
Ich kann mich mit dem Gedanken zufriedengeben, dass "nichts echt ist", wenn man von seiner eigenen Wahrnehmung ausgeht. Aber um etwas wahrzunehmen muss ja auch etwas da sein. Meine Auffassung ist vielleicht etwas seltsam, aber ich glaube dass das gesamte Leben in einem selbst existiert - durch die eigene Wahrnehmung - deshalb kann ich Dinge wichtig nehmen, wenn sie mich in meinem Wesen betreffen.
War das verständlich? Ich glaube nicht.....
Sozusagen ist das Leben durch das Zusammenspiel einzelner Seelen real - es existiert zunächst nur - und wird allerdings durch unsere Wahrnehmung erst sichtbar. Und diese in uns erstellte Welt ist "nicht echt" und "ein Spiel".

Kann ich das in meiner Auffassung so auslegen? Oder hast du damit etwas gänzlich anderes gemeint?
LaRiSsAunüberlegt...
ErodedMindHast ja vielleicht sogar recht. Ich wusste eben nicht genau wie ich es schreiben soll.
Vielleicht bist Du nicht vollkommen kontraproduktiv und schreibst, was Du für überlegt hälst?
LaRiSsAbin grade irgendwie zu verpeilt, aber ich schreib noch was dazu...
meinte mit dem "unüberlegt" auch eigentlich das ausganspost...
wie gesagt, ich antworte noch ausführlich :cool:
Fayveirgenwie fällt mir dazu die trueman -show mit
jim carry ein

man hat diese riesige welt auf gebaut
nur um ihn unbemerkt filmen zu können
bei matrix ist es so ähnlich
ein gigantisches programm nur damit die menschen nichts merken

ja das problem ist es kann ja ein kontrolierendes system geben
aber man kann es nicht beweisen

in den beiden filmen oben sind die hauptdarsteller aus dem
system raus gekommen und konnten es von ausen betrachten

in israel laüft im moment eine fersehschow die genauso
wie die trueman -show ist
ein augen optiker wurde ganz bewußt als ein gewinner
in einem casting durchgelassen
und hat dan eine eigen fernsehserie bekommen
und die fernseh firme hat ihn die ganze zeit dabei gefilmt(von
anfang seit vor dem casting)
und ihm künstlichen ruhm zukommen lassen
der mann wußte die ganze zeit garnichts
die frau hat von ihm hat das ganze organisiert
oder mitgeholfen

es kann ein kontrolierendes system geben
man kann sagen das es es gibt aber erst durch fehler
im system beweisen
(siehe matrix/trueman-show)

aber erst mal dazu zu kommen das es ein mögliches
kontrolierendes system gibt

das verlangt intilligenz...

es gibt die möglichkeit das man alles in frage stellt
aber dann hätte man garnichts worauf man sich stützen
könnte
dan könnte man auch unsere ganzen physikalischen gesetzte
für mist erklären
was ja im falle von matrix möglich wäre
nur wenn man alles in frage stellt aber keine beweise
hat steht man vor etws ungewissem
es ist ein ja möglich aber genauso ein nein
und so kann man die frage weder mit nein oder mit ja beantworten

es ist erst interesant wenn es beweise gibt oder fehler im
system
Dark_FN@ ErodedMind: ich galube in manchen Belangen liegen wir gar nicht weit auseinander. Ich würde durchaus zustimmen, dass wir alle die Welt so zu sagen in uns tragen. Um unsere Version zu "bestätigen" interagieren wir mit anderen. Das tun wir ja zum Beispiel auch um deren Bild von uns mit dem eigenen abzugleichen. "Unecht" ist jede Welt für mich dennoch. Denn egal welche Welt Du in Dir trägst, bezieht sich diese Welt auf nichts reales, nichts objektives, nichts "echtes"... Und ab dann ist es eine Frage der Defintion. Entweder ich definiere diese Welt als das einzig "wahre", oder als eine von unendlich vielen "irrealen" Realitäten so zu sagen. Und aus dieser Realität leitet sich dein ganz persönliches Spiel ab. Wobei ich Spiel halt deswegen gerne als Bild benutze, um zu verdeutlichen, dass man das Leben nicht zuuuuu ernst nehmen sollte. Wobei die Welt, die für einen real ist, ja durchaus eine gewisse Berechtigung hat. Immerhin ist es das einzige, was wir haben.

@ Fayve: Wobei selbst ein Fehler im kontrollierenden System noch nicht die Existenz eines kontrollierenden Systems bweist, denn über dem fehlerhaften kontrollierenden System kann es ja noch ein weiteres geben, welches uns sheinbar vermittelt, dass wir das kontrollierende System geschlagen haben ;-) Hmm, nicht, dass ich paranoid wäre oder so... ;-)
Ist halt dann alles eher akademischer Natur...
Fayveich meine ohne beweise kann man nichts beweisen...
ErodedMind@Dark_FN:
Na dann sind wir uns doch weitgehend einig! Da hab ich Dich wohl nur falsch verstanden. Ich bin lediglich mit der Bezeichnung nicht zufrieden. Und echt sein und ernst nehmen liegen eben Welten auseinander. Da kommts dann auf den Standpunkt an.

German Gothic Board
 
Boardansicht: Klick HIER und betrachte das Thema mit allen Funktionen direkt im Board.

 

German Gothic Board

Startseite Chat Grüße SchwarzKultur