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  Forum: Platz der Philosophen
    Thema: gott=mensch?
frozen heartalso,
in der bibel heißt es so schön, gott habe den menschen nach seinem ebenbild erschaffen, aber ich meine, es is andersrum.
der mensch hat gott nach seinem bild geschaffen.ich selbst bin ziemlich atheistisch und glaube, dass die menschheit ohne religionen gar nicht klarkommen würde. sie brauchen, genau wie tiere, einen "rudelführer" und ein könig kann sowas ja schlecht sein, wenn er genau wie jeder andere sterblich ist...darum brauchte er etwas höheres, größeres um keine anarchie heraufzubeschwören.
wie seht ihr das???

froZen heArt
JimmyVoiceMit dem Ebenbild ist nicht der Körper(also das äusserliche) gemeint....Gott besitzt keinen grobstofflichen Körper so wie wir. Den der grobstoffliche K. zerfällt irgendwann.
SelianPuuuh langsam wirds schwer die ganzen Gottesthreads auseinanderzuhalten. Seis drum...
[QUOTE][i]Original geschrieben von frozen heart [/i]
[B]also,
in der bibel heißt es so schön, gott habe den menschen nach seinem ebenbild erschaffen, aber ich meine, es is andersrum.
der mensch hat gott nach seinem bild geschaffen.[/B][/QUOTE]
Dann hätte man ihn besser Bruder statt Gott nennen sollen, ist nur ein Begriffsproblem.
JimmyVoiceGott=Mensch?

Willst du Gott beleidigen?*gggg*
LaChatteEin Theologe, Pfarrer, was weiss ich, hat mal gesagt:

Hunger ist das Bedürfnis nach Essen
Durst ist das Bedürfnis nach Trinken
Religion ist das Bedürfnis nach Gott....

Und da Hunger und Durst tatsächlich nach Essen und trinken verlangen - sonst sterben wir - schliesst er per Analogie: da der Mensch ein so starkes Bedürfnis nach Religion hat, ist das ein Indiz dafür, dass Gott tatsächlich exisitiert...
Sephira ChockmaHört sich gut an: Das Bedürfnis nach Gott und Religion.
Tatsache ist niemand kann beweisen ob es Gott gibt oder nicht, und deshalb wissen wir ja auch nicht wer oder was er vielleicht ist.
Mit der Aussage, dass der Mensch Gott erschaffen hast ist ja schon festgelegt: Gott gibt es nicht.
Doch Gott existiert... zumindest als Bedürfnis....
Sicherlich ist Gott eine "Sache" der menschen... und jeder hat warscheinlich in gewisser Art seinen eigenen Gott, denn jeder Mensch passt diesen Gott, dieses Bedürfnis an.
Wenn ich Hunger habe und ich habe verschiedene Sachen zur Auswahl, esse ich das was mir am besten schmeckt...
Ist es nicht so?

Gruß
SaCho
SelianEssen und Trinken sind naturgegebene Bedürfnisse, die [b]jeder[/b] hat. Isst ein Mensch nichts, stirbt er. Trinkt er nichts stirbt er.

Religion ist kein Naturgegebenes Bedürfnis. Es ist kein Bedürfnis das [b]jeder[/b] Mensch hat. Es ist ein individuelles Bedürfnis. Da nicht jedem individuellen Bedürfnis die "Realität" vorrauseilt, ist der Bedarf nach einem Gott auch kein Indiz für seine Existenz.
LaChatteReligiosität ist nun etwas, das ich im persönlichen Kontakt bei jedem Menschen gefunden habe - auch bei ausgefuchsten Atheisten... die es nie im Leben zugeben wollen, aber trotzdem.
SelianUnd wodurch macht sich diese Religiösität bemerkbar?
LaChatteIn der Sehnsucht nach Sinn, würde ich sagen.

Die Vorstellung vom Zufall, dass wir einfach so in einem kalten, leblosen Univerusm auftauchen, ist doch wirklich allzu traurig - kommen, schlafen, essen, trinken, vögeln, weg - das kann doch nicht alles sein?
decay73[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
[B]das kann doch nicht alles sein? [/B][/QUOTE]

Reicht dir das nicht? :)
Selian[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
[B]In der Sehnsucht nach Sinn, würde ich sagen.

Die Vorstellung vom Zufall, dass wir einfach so in einem kalten, leblosen Univerusm auftauchen, ist doch wirklich allzu traurig - kommen, schlafen, essen, trinken, vögeln, weg - das kann doch nicht alles sein? [/B][/QUOTE]
Und diese Gedankenfolge hast du bei den ausgefuchsesten Atheisten bemerkt?

Wer so denkt, ist in der Kirche vielleicht doch besser aufgehoben.

edit: Und noch ein Nachtrag.

Ich fragte durch was du Religiösität spürst. Die Sehnsucht nach einem Sinn hat aber mit Religiösität nichts zu tun. Jemand der Religiös ist, hat seinen Sinn gefunden und würde sich nicht danach sehnen. Umgekehrt, könnte ich mich selbst als Atheist nach einem Gott sehnen. Religiösität ist doch nicht die Sehnsucht nach etwas, sondern der Glaube an etwas!
LaChatteNein - da könnte ich ja gleich vom Messeturm springen.. hab leider keine Pistole, um wirklich sicher zu sein.. aber ein sinnloses Leben, nein, das reicht nicht.

edit @selian

wofür brauch ich eine Kirche? Die wollen mich doch auch nicht, mit meinen Ideen;)

nochmals edit @selian (Mist, Whisky ist wirlklich Scheisse)

bei Atheisten: an der Musik, an der Liebe zur Kunst - an solchen Sachen... hoch spirituell, aber wehe, du nennst das Kind beim Namen...
Seliansorry, dein Post kam während ich meins editierte, sonst hätt nen neuen Beitrag gemacht...

[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
[B]edit @selian

wofür brauch ich eine Kirche? Die wollen mich doch auch nicht, mit meinen Ideen;)[/b][/quote]
Kirche ist in diesem Fall nur ein Synonym für irgendeine Glaubensgemeinschaft. Obs nun Jesus, die Zeugen oder Buddha ist, ist egal.

[quote][b]nochmals edit @selian (Mist, Whisky ist wirlklich Scheisse)

bei Atheisten: an der Musik, an der Liebe zur Kunst - an solchen Sachen... hoch spirituell, aber wehe, du nennst das Kind beim Namen... [/B][/QUOTE]
Ne, Whsikey is gut :)
Musik und Kunst sehe ich auch nicht grundsätzlich als Spirituell an - im Gegenteil für mich ist das gerade in der heutigen Zeit eher die Ausnahme, abgesehen davon das für mich Religiösität und Spiritualität zweierlei Dinge sind.
decay73@LaChatte:

Sinnlos muß das Leben ja nicht sein. Es kommt darauf an, was DU neben "kommen, schlafen, essen, trinken, vögeln, weg" daraus machst.

Es liegt in DEINER Hand und du hast mit etwas Glück vielleicht 80 Jahre Zeit, deinem Leben selbst einen Sinn zu geben - und je nach Situation immer wieder neu.

Dazu brauche ich nicht zwingend etwas höheres.

~decay~
LaChatte@Decay 73

(kann es sein, dass wir den gleichen Jahrgang haben?;) )

Wenn irgend ein Physiker mir beweisen sollte, dass mein Leben grundsätzlich sinnlos sei, hätte ich ein echtes Problem... was soll ich dann hier noch?

Der Gedanke an Sinn schliesst meiner Meinung nach automatisch der Gedanke an eine höhere Macht mit ein...

@ Selian

nun - Religiosität - kommt irgendwie lateinisch von "Verbindung" und hat offenbar eine Verwandschaft mit "Yoga", wo es in Deutsch das entsprechende Wort "Joch" gibt - nochmals Verbindung. Und Spiritualität ist die Suche nach dem Spirit, dem Geist - auch nicht wirklich etwas Materielles...

Hm. Ich sehe Kunst grundsätzlich als spirituell an, nämlich als Arbeit mit Energien - Kunst macht etwas mit dir - und was langweilig ist (und nichts mit dir macht - keine Gefühle, keine Gedanken), das ist nicht Kunst. Spiritualität findest du heute überall versteckt - zum Beispiel in der Werbung. Und das in den allerdööfsten Spots...

und Whisky - nun, er ist gut, solang du vor dem vollen Glas sitzt, vor dem leeren Glas, mir wirbelt der Kopf.. muss heut zu Fuss heim gehen, Auto liegt einfach nicht mehr drin...
decay73[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
[B](kann es sein, dass wir den gleichen Jahrgang haben?;) )[/b][/quote]
Möglich ist vieles ;)

[quote][b]Wenn irgend ein Physiker mir beweisen sollte, dass mein Leben grundsätzlich sinnlos sei, hätte ich ein echtes Problem... was soll ich dann hier noch?[/b][/quote]
Nein, wenn du deinem Leben selbst einen Sinn gibst, ist es doch nicht sinnlos?!
Ein Physiker wird dir auch niemals beweisen können, daß Leben grundsätzlich sinnlos ist, denn selbst wenn am Ende alles vorbei ist und der 'übergeordnete Sinn des Lebens' allein die Tatsache ist, existiert zu haben, kommt es immer noch darauf an, was du in deinem Leben gemacht hast.
Z.B. wirst du doch sicherlich anderen wichtig sein, etwas bedeuten und ihnen etwas geben. Das kann niemals sinnlos sein...

[quote][b]Der Gedanke an Sinn schliesst meiner Meinung nach automatisch der Gedanke an eine höhere Macht mit ein...
[/B][/QUOTE]
Das muß eben meiner Meinung nach gar nicht so sein ;)

~decay~
LaChatteAlles ist möglich, Toyotaaaaaa *sing*

..........................................................................................

[QUOTE]Nein, wenn du deinem Leben selbst einen Sinn gibst, ist es doch nicht sinnlos?![/QUOTE]

Aber ich kann doch dem Leben nur dann einen Sinn geben, wenn Sinn - im Sinne einer platonischen Idee, "Sinn an sich" - irgendwo schon existiert ... ich hasse Illusionen - ich mag lieber Ent-Täuschungen, auch wenn sie weh tun...

[QUOTE]Z.B. wirst du doch sicherlich anderen wichtig sein, etwas bedeuten und ihnen etwas geben. Das kann niemals sinnlos sein...[/QUOTE]

Wenn ich nur schon dir ein Mikrogramm Irgendwas gebe, bin ich glücklich - und mein Leben gerettet...:) denn: dann existiert Sinn wirklich - und nicht nur in der dumpfen, materiellen Form hier unten, sondern auch als Idee, als höheres Wesen, als spirituelle/geistige Entität.
decay73[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
[B]
Wenn ich nur schon dir ein Mikrogramm Irgendwas gebe, bin ich glücklich - und mein Leben gerettet...:) denn: dann existiert Sinn wirklich - und nicht nur in der dumpfen, materiellen Form hier unten, sondern auch als Idee, als höheres Wesen, als spirituelle/geistige Entität. [/B][/QUOTE]

Natürlich machst du das. Und meinetwegen kannst du es auch als etwas Höheres bezeichnen...nur bitte nicht als etwas 'göttliches'.
Dann könnte ich dir nämlich nicht mehr zustimmen... ;)
LaChatte"Denn wo die Begriffe fehlen, da stellt ein Wort zur rechten Zeit sich ein" - wenns dir lieb ist, nenn ich es halt nicht "göttlich" (werd mir aber doch erlauben, es zu DENKEN:q )

Eben, das mein ich ja - die grössten Atheisten reden über Spiritualität und Gott in Worten, wo Spiritualität und Gott garantiert nicht vorkommen - und ich finde sie oft religiöser, mehr an den "Grossen Sinn" angebunden, als die fleissig-treuen Kirchgänger...;)
Selian[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
[b]nun - Religiosität - kommt irgendwie lateinisch von "Verbindung" und hat offenbar eine Verwandschaft mit "Yoga", wo es in Deutsch das entsprechende Wort "Joch" gibt - nochmals Verbindung. Und Spiritualität ist die Suche nach dem Spirit, dem Geist - auch nicht wirklich etwas Materielles...[/b][/quote]
Mir ist zwar nichts über die zwangsläufige Verbindung von Yoga und Religion bekannt aber das heißt ja nichts. Trotzdem setzt religiösität den Glauben an irgendeine übernatürliche Macht vorraus. Da ist auch der Widerspruch als du sagtest alle Atheisten wären religiös. Unter Spiritualität verstehe ich eher die Kontrolle über seinen Geist, mal dahingestellt lassend, wie weit die gehen kann. Dafür muß man aber nicht religiös sein.
MenedemosBereits Feuerbach hat doch schon gesagt:

"Der Mensch schuf Gott nach seinem Bilde"

Der Leitspruch mancher Atheisten - zu Unrecht -, denn über Gott sagt der Satz ja gar nichts aus.
cocreaapropos KUNST (kommt von können, kommt von (ES) vermögen)

[COLOR=teal]Wer Wissenschaft und Kunst besitzt, hat auch Religion;
Wer jene beiden nicht besitzt, der habe Religion. J. W. von Goethe

Lern im Leben die Kunst, im Kunstwerk lerne das Leben.
Siehst du das eine recht, siehst du das andere auch. Friedrich Hölderlin

Auch sich selbst hören zu können, ist eine Vorbedingung dafür, dass man auf andere hören kann; bei sich selbst zu Hause zu sein ist die notwendige Voraussetzung, damit man sich zu anderen in Beziehung setzen kann.
Bei der Kunst des Lebens ist der Mensch sowohl der Künstler als auch der Gegenstand seiner Kunst. Er ist der Bildhauer und der Stein, der Arzt und der Patient.
Erich Fromm

Die Kunst gibt nicht das Sichtbare wieder, sondern macht sichtbar.
Paul Klee

Die wahre Lebenskunst besteht darin, im Alltäglichen das Wunderbare zu sehen. Pearl S. Buck

Philosophie wie Kunst zielen darauf, Staunen lebendig zu halten. Theodor W. Adorno

Geh mit der Kunst in deine allereigenste Enge - und setze dich frei.
Paul Celan (der Meridian)

Die Kunst des Liebens
Wer nichts weiß, liebt nichts.
Wer nichts tun kann, versteht nichts.
Wer nichts versteht, ist nichts wert.
Aber wer versteht, der liebt, bemerkt und sieht auch....
Je mehr Erkenntnis einem Ding innewohnt, desto größer ist die Liebe.... Paracelsus (?)[/COLOR]

--------- das zur kunst -----

interessant finde ich, dass lachatte sich von
religion (rück-verbindung) zur
religiosität (rück-verbindlichkeit) zur
spiritualität (geist-wissen, geist-sehnsucht, geistigkeit) weitergerobbt hat.
warum sagst du es denn nicht gleich (verschämt?)

der mensch besteht aus 4 quadranten, EL-ementen, die alle bedürfen, und ausstrahlen, wenn (nicht) gefüllt (gefüttert) vibrieren:

körper (physisch spürbare aura) klein, fassbar, palpable - ERDE
gefühl (gefühlsaura) größer = ca. 1,5 m im radius bei gesunden menschen WASSER
verstand (mentalaura) größer = so groß wie der denk- und vorstellungsrahmen LUFT
geist/spirit (geistaura = gott, göttlichkeit) unendlich, DA-zwischen FEUER

no. 4 ist anfang und ende/neubeginn

IT TAKES ONE TO KNOW ONE.

c.g. jung nennt den besetzten begriff GOTT = SELBST vs. selbst
gott/Spirit bist du selbst/Selbst.

hier ein bsp. praktisch gelebter spiritualität:

[COLOR=teal]Die Fähigkeit, den Schmerz eines anderen als den eigenen zu empfinden, der Kern jeder Reformpolitik, ist eine spirituelle Eigenschaft. Carol Lee Flinders

[COLOR=teal]Je weiter die spirituelle Evolution der Menschheit fortschreitet, desto sicherer scheint mir, dass der Weg zu wahrer Religion nicht in der Angst vor dem Leben, in der Angst vor dem Tod oder in blindem Vertrauen liegt, sondern im Streben nach rationalem Wissen. [Aus dem Englischen übersetzt] Albert Einstein[/COLOR]

Einstein spricht vom 4. und vom 3. ring, beide in ausdehnung / annäherung

[COLOR=teal]Wir sind spirituelle Wesen, die eine menschliche Erfahrung machen, und nicht menschliche Wesen, die eine spirituelle Erfahrung machen. Willigis Jäger[/COLOR]
JimmyVoice[QUOTE][i]Original geschrieben von Selian [/i]
[B]Mir ist zwar nichts über die zwangsläufige Verbindung von Yoga und Religion bekannt aber das heißt ja nichts. [/B][/QUOTE]

[b]Yoga[/b]
Sanskr., «Verbindung» (aus der Verbalwurzel «sich verbinden»).
Vorgang, um sich mit dem Höchsten zu verbinden. Die Veden beschreiben verschiedene Arten von Yoga:
a)Karma-yoga («Yoga des Handelns», wobei die Ergebnisse für den Dienst des Höchsten verwendet werden),
b) Jnana-yoga («Yoga des Wissens», wobei durch empirisches Studium der vedischen Schriften und durch philosophische Spekulation höhere Erkenntnis angestrebt wird),
c) Raja-yoga und Siddha-yoga (wodurch man nach feinstofflich-materiellen Kräften strebt),
d) Dhyana-yoga und mystischer Yoga (Astanga-yoga; mit dem Ziel, den Paramatma zu erkennen), und
e)Bhakti-yoga («Yoga des hingebungsvollen Dienstes», um das höchste Ziel des Lebens, Prema, zu erreichen).

Etymologisch betrachtet ist Yoga gleichbedeutend mit dem aus dem Lateinischen stammenden Wort Religion.

[i]Quelle: Glossar von REINKARNATION - Die umfassende Wissenschaft der Seelenwanderung (Ronald Zürrer)[/i]
SelianJimmy, das beide im lateinischen dem verbinden Wortstamm entspringen sagt nichts. Die Frage ist wohl, Verbindung mit was?
Eine Ehe ist auch eine Verbindung, trotzdem hat sie nichts mit Religion zu tun.

Für mich ist Yoga und Religion nicht das gleiche.

'Jo|ga Meditation u. Askese zur Selbsterlösung; danach entwickeltes Verfahren der körperlichen Übung u. geistigen Konzentration; Yoga [

Re|li|gi'on Glaube an u. Auseinandersetzung mit einer überirdischen Macht sowie deren kultische Verehrung; Gottesglaube, Gottesverehrung; Glaube; Glaubensbekenntnis; die Vaterlandsliebe ist seine Religion ist für ihn das Höchste; er hat keine Religion ist nicht fromm, nicht gläubig; die christliche, mohammedanische Religion [
LaChatte[QUOTE][i]Original geschrieben von Selian [/i]
[B]
Eine Ehe ist auch eine Verbindung, trotzdem hat sie nichts mit Religion zu tun.
[/B][/QUOTE]

Ist das vielleicht der Grund, warum Ehen in der Kirche geschlossen werden?;)
JimmyVoice@ Selian
Die Ur-Form des Yogas ist rein religiös....
in der westlichen Welt ist Yoga nur als eine Art Fitnissübung für Geist und Körper bekannt, aber die westliche Welt hat die anderen Religionen/Philosophien eh nicht richtig kapiert und vieles missverstanden und falsch interpretiert.....nicht nur beim Yoga, auch bei der Reinkarnation und Ying und Yang kapiert die westliche Welt auch nicht so richtig
Die westliche Welt scheint nur das Christentum zu verstehen, jedenfalls gerade noch so

P.S.
Mit westlicher Welt meine ich natürlich jetzt nicht jeden einzelnen Menschen ;)
Selian[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
[B]Ist das vielleicht der Grund, warum Ehen in der Kirche geschlossen werden?;) [/B][/QUOTE]

Gewonnen...

Die Wette war nicht schwierig das jemand damit ankommt.

Für gewöhnlich werden Ehen vor dem Standesamt geschlossen. Die Kirche ist das nette drumrum für die die es haben wollen.
Heiraten kannst du auch ohne Kirche. Nur weil die meisten Leute in der Kirche heiraten bedeutet das nicht das sie zwingend notwendig ist. Ich will auch nicht hoffen das jemand schonmal für die Kirche geheiratet hat, obwohl ausschließen kann man das ja nie...

@Jimmy
Für gewöhnlich verlaß ich mich auf die Erklärungen im Duden, wenn die ganze westliche Welt das falsch verstanden hat, kann ich da auch nichts für... ;)
Vlad Mortemalso Feuerbach war mal mein absolutes Spezialthema.

Und von daher kann ich mich mal einhängen: Er sagt in der Tat an einer Stelle, daß der Mensch Gott nach seinem Bilde schuf.

Das sagt - wie bereits angemerkt wurde - rein gar nichts über die Existenz Gottes aus. Nur darüber, wie der Mensch sich Gott vorstellt.

Allerdings geht Feuerbach dann soweit, daß er sagt. daß Gott deshalb auch nicht existiere.

Ich persönlich denke, daß Feuerbach die größte und schärfste Herausforderung an den Glauben an Gott stellt, die ich kenne. Denn so, wie ich es erlebe, "basteln" sich in der Tat viele Menschen ihren Gott und das, was dabei rauskommt, ist so, daß ich nicht dran glauben möchte.

Aber: Wie lautet die Alternative ?
JimmyVoice@ Selina
Die Erklärungen im Duden kannst du echt vergessen, die Erklärungen die mir vorliegen sind von jemanden zusammengestellt, der sich mit der Materie (u.a. vedische Philosophie) bestens auskennt.....meine sind also viel spezieller und genauer :)
Vlad Mortem@Selina
Bis 1918 gab es in Deutschland kein Standesamt und in vielen europäischen Ländern gibt es das bis heute nicht. Da heiratest Du in der Kirche oder gar nicht.

@JimmyVoice
Wie wäre es, wenn wir einfach zugestehen, daß es eine verwestlichte Gebrauchsyoga gibt, die in der Tat religionsfrei ist, auch wenn Yoga ansonsten sicher nicht ohne Religion gedacht werden kann ?
JimmyVoice[QUOTE][i]Original geschrieben von Vlad Mortem [/i]
[B

@JimmyVoice
Wie wäre es, wenn wir einfach zugestehen, daß es eine verwestlichte Gebrauchsyoga gibt, die in der Tat religionsfrei ist, auch wenn Yoga ansonsten sicher nicht ohne Religion gedacht werden kann ? [/B][/QUOTE]
Ja, ist richtig..... es gibt vieles das leider verwestlicht wurde....ich halte mich da aber lieber immer am Ursprung.

Ich denke aber auch das es nicht schadet darauf hinzuweisen wie das ursprüngliche eigentlich ist :)
frozen hearthey leuts,
danke für die schnellen antworten, ich hoffe, es werden noch viele mehr
Vlad Mortem@JimmyVoice

Und ich denke, daß es kein Fehler ist, Yoga zu praktizieren ohne direkt zum Yogi werden zu müssen.
:)
JimmyVoiceIst auch nicht so schlimm Vlad..... ich hatte die Yogaerklärung nur reingesetzt weil Selina keinen Bezug zwischen Yoga und Religion sah :)
Das war auch nicht als Belehrung gedacht, sondern einfach halt nur als eine Hintergrundinformation
Selian[QUOTE][i]Original geschrieben von Vlad Mortem [/i]
[B]@Selina
Bis 1918 gab es in Deutschland kein Standesamt und in vielen europäischen Ländern gibt es das bis heute nicht. Da heiratest Du in der Kirche oder gar nicht.
[/B][/QUOTE]
Wir leben aber im Jahre 2004 in Deutschland, es gibt ein Standesamt und wenn ich mag, dann heirate ich ohne Kirche!

@Jimmy
Dein Wort in Yogis Ohr. Nimms mir nicht übel aber ich bleibe beim Duden, dann kann ich zumindest sicher sein das jeder der sich im Duden eine Definition raussucht, mit meiner Konform geht. Wenn nun jeder seine eigenen Interpretationen rauskramt die er irgendwo gesammelt hat versteht sich keiner mehr. ;)

Übrigens, wenn Yoga und Religion das gleiche ist, können wir den Begriff Yoga doch streichen, oder? Dem besseren Verständnis zuliebe...

...Vlad & Jimmy...Ich heiße [size=3]SELIAN[/size] und nicht Selina! ;)
cocreaDER DUDE(N) ALS ALLEINSELIGMACHENDE und ALLG. GÜLTIGE INSTANZ?!

mein 11-jähriger neffe zeigte mir vor einigen jahren sein virtuelles ENCARTA lässikon (13 bände). na, sagte ich, ma testen, was es hergibt. ich bat ihn mir die die definition des begriffs GÖTTIN auszuspucken. FÄHLanzeige. dieses von ... gemachte lexikon keine keine göttin nich. encarta befindet sich nicht in meinem bestand. wo käm ich denn dahin?

lg, cocrea
Selian[QUOTE][i]Original geschrieben von cocrea [/i]
[B]DER DUDE(N) ALS ALLEINSELIGMACHENDE und ALLG. GÜLTIGE INSTANZ?![/b][/quote]
Ob er die allgemein gültige Instanz ist, liegt nicht an mir, deswegen würde ich soetwas auch nicht behaupten. Allerdings, ICH für MICH akzeptiere den Duden als Instanz und biete damit eine Basis deutlich definierter Begriffe. Wer das nicht akzeptiert kann von Tomaten reden, wenn er Eier meint...

[quote][b]mein 11-jähriger neffe zeigte mir vor einigen jahren sein virtuelles ENCARTA lässikon (13 bände). na, sagte ich, ma testen, was es hergibt. ich bat ihn mir die die definition des begriffs GÖTTIN auszuspucken. FÄHLanzeige. dieses von ... gemachte lexikon keine keine göttin nich. encarta befindet sich nicht in meinem bestand. wo käm ich denn dahin?

lg, cocrea [/B][/QUOTE]
Da hättest du wohl entweder Gott eingeben (den Begriff gibts im Brockhaus), oder in der Alice Schwarzer Enzyklopädie nachschaun sollen...
cocreanee, selian, gott iss ´uninteressant´. gott ist tot, seit (durch) nie-tze.
doch die göttin iss die große unbekannte, und von ihr weiß der all-gemeine konsens herzlich wenich.

lg, cocrea (quer-anders-denkerisch)
Selian[QUOTE][i]Original geschrieben von cocrea [/i]
[B]nee, selian, gott iss ´uninteressant´. gott ist tot, seit (durch) nie-tze.
doch die göttin iss die große unbekannte, und von ihr weiß der all-gemeine konsens herzlich wenich.

lg, cocrea (quer-anders-denkerisch) [/B][/QUOTE]

Gott war nie toter als heute, er hat nicht bedacht eine Göttin zu schaffen, er hatte einen Sohn aber keine Frau. Nun ists zu spät.

Narren, die mühsam einen Gott begraben
sich weiter mühen und weiter graben...
JimmyVoice[QUOTE][i]Original geschrieben von Selian [/i]
[B]

@Jimmy
Dein Wort in Yogis Ohr. Nimms mir nicht übel aber ich bleibe beim Duden, dann kann ich zumindest sicher sein das jeder der sich im Duden eine Definition raussucht, mit meiner Konform geht. Wenn nun jeder seine eigenen Interpretationen rauskramt die er irgendwo gesammelt hat versteht sich keiner mehr. ;)

Übrigens, wenn Yoga und Religion das gleiche ist, können wir den Begriff Yoga doch streichen, oder? Dem besseren Verständnis zuliebe...

[/B][/QUOTE]

Zum Begriff Yoga und Religion:
Du kannst den Begriff Yoga nicht einfach so streichen, denn Yoga ist die Sprache Sanskrit(altindisch) und Religion ist Lateinisch...also 2 verschiedene Sprachen Dann haben wir noch griechische Begriffe

Zum Duden und zum Verstehen. Der Duden ist leider zu ungenau, da er die Begriffe umgangssprachlich beleuchtet und nicht fachbegrifflich bzw. wirklich wortstämmisch ist.
Ich finde man sollte sich an die genaueren Erklärungen halten und nicht an den Duden der tausene Wörter kurz beschreibt.
Ich finde schon das die zusammengestellten Begriffserkärungen von Ronald Zürrer verständlicher als die aus dem Duden sind, da er sich mit der Materie eben auskennt und der Duden ist nunmal ungenau :)
Deswegen werde ich auch weiterhin hier und da mal seine zusammengestellten Erklärungen nutzen.

Wenn ich z.B. etwas genaueres ueber ein Atom wissen will, dann schau ich halt in ein "Fachbuch" und nicht in den Duden.


Hmmm...wie war nochmal das Thema?*ggg*...sorry das es jetzt OT wurde
Selian@Jimmy

Mit streichen meinte ich in unserem Sprachschatz. In Indien können die das ja weiter benutzen ;)

Und zum Fachbuch...wenn ich keine Ahnug hab, was ein Begriff bedeutet weiß ich gar nicht in welchem Fachbuch ich nachsehen müßte, dann bleibt nur der Blick ins Wörterbuch. Das die Erklärungen dann kurzgehalten sind versteht sich von selbst, sie sollen ja auch nur einen Eindruck davon vermitteln worum es geht. Der Blick in eine Fachbuch bleibt einem ja unbenommen. Ich bezeifle nur das eine Erklärung auch wenn sie kurz ist, grundsätzlich falsch ist. Im Falle Yoga... Wenn man sieht wieviele Menschen Yoga als Entspannungsübung betreiben, kann auch diese Erklärung nicht vollkommen falsch sein. Ist ja auch nicht das erstemal das ein Begriff zweierlei Bedeutung trägt...
cocrea[QUOTE][i]Original geschrieben von Selian [/i]
[B]Gott ... hat nicht bedacht eine Göttin zu schaffen, er hatte einen Sohn aber keine Frau. [/B][/QUOTE]

tja selian, heilige einfalt, du ´betest´ das nach, was die propaganda so zu berichten weiß.

wusstest du nicht, dass gott die göttin gefressen hat, verschlungen?
das du-sollst-gebot ´du sollst keine fremden götter haben neben mir.´

bezieht sich weniger auf männliche rivalen (obwohl die genannt zu sein scheinen), es bezieht sich auf die göttin.
zeus hat die mit athene schwangere weisheitsgöttin metis gefressen, um dann tochter athene in vollrüstung aus seinem kopf zu gebären. der wolf hat die großmutter und das rotkäppchen gefressen.

[COLOR=deeppink]»Vielleicht sollte die von den Alten oft wiederholte Ansicht, dass ihre Göttin tausend Namen besäße, mehr beachtet werden. die vorliegende Enzyklopädie versteht jede weibliche Gottheit als einen weiteren Aspekt der Grundidee von einem einzigen weiblichen höchsten Wesen. Dieses Prinzip wird in keinem modernen Heiligtum bewahrt. Die Heiligtümer der Großen Göttin haben die Menschen vor langer Zeit niedergerissen, so wie es ihnen die christlichen Evangelien befahlen (Apostel, 19,27) [...Nein, auch die Achtung vor dem Tempel der großen Göttin Artemis / Diana wird verschwinden! Es wird noch dahin kommen, dass die Göttin ihr Ansehen vollständig einbüßt - sie, die heute in der ganzen Provinz Asien und überall in der Welt verehrt wird. (worauf es einen großen Aufruhr, Empörung, gab!)!]. Und doch lebt diese Grundidee sogar in einer Gesellschaft fort, die sie trivialisiert und schmäht. Manche Menschen meinen, dass sich daraus noch in diesem Jahrhundert eine neue weibliche Theologie entwickeln wird.« S. 322
Quelle: Barbara Walker »Das geheime Wissen der Frauen« Stichwort ´Göttin´, Verlag 2001, 1993[/COLOR]

[COLOR=skyblue]"Die Vergewaltigung der Göttin in all ihren Aspekten ist als Motiv fast durchgängig im patriarchalen Mythos gegenwärtig ... In der bezaubernden Story von der 'Verkündigung' erscheint dem verängstigten jungen Mädchen der Engel Gabriel und verkündet, sie sei auserwählt, die Mutter Gottes zu werden. Ihre Antwort auf diesen plötzlichen Antrag von Gottvater ist völlige Widerstandslosigkeit: 'Mir geschehe wie Du gesagt hast.' Physische Vergewaltigung ist nicht notwendig, wenn Seele/Wille/Geist bereits erobert sind ... (Thema Himmelfahrt) Pflichtgemäß glanzlos und abgeleitet, aller Göttlichkeit entkleidet, verdient sie die Belohnung der ewigen Paralyse im patriarchalen Paradies. Wut kommt hoch, wenn wir uns vor Augen führen, dass diese künstliche und angepaßte Holographie ein letzter Schatten der großen Mondgöttin Marian ist ... Das ist die zerschmetterte Weise Frau, die man vor unseren Augen paradieren läßt als das Symbol unserer gezähmten Wildheit.'' Mary Daly, »Gyn/ökologie«, S. 107 f. 110[/COLOR]

[COLOR=burlywood] "Da die anfänglichen Inschriften ausschließlich auf religiösen Objekten zu finden sind, können wir davon ausgehen, dass sie als heilige Schriftzeichen gelesen werden sollten." Marija Gimbutas, Ethnologin, Die Sprache der Göttin [/COLOR]

Ich bin alles, was war, was ist und was sein wird. Kein Sterblicher hat je meinen Schleier gelüftet. Inschrift auf einer Statue der ägyptischen Göttin Neith

[COLOR=firebrick]"Frage DS: Jesus, der Erlöser, der Heiland, bleibt er das für Sie?
Mulack: Dieses ganze Heilsbrimborium können wir vergessen. Oder wir müssen genau hingucken, welcher Mythos sich hier auf den Christus gesenkt hat, wie schon Albert Schweitzer es gesagt hat. Das ist der alte Sophia-Mythos, die Sophia, die in die Welt kommt und aus der Welt wieder hinausgedrängt wird. Christus hat sich mit der Sophia, der Weisheitsgöttin, identifiziert. Da gewinnt sein Tod für mich an Brisanz: Daß er gekreuzigt wurde, ist, weil er ein weibliches Gottesbild hatte.
DS: Dann werden Kreuz und Auferstehung für Sie doch zentral?
Mulack: Auferstehung heißt für mich, daß für Frauen dieser Jesus weitergelebt hat. Für die Jünger war er tot. Sie waren die ersten Ungläubigen. Das Christentum ist genannt worden eine Religion der Frauen und der Sklaven. Bis in Gethsemane fühlte sich Jesus von seinen Jüngern unverstanden.
Mulack: Ich bin antipatriarchal ... Wenn alle Männer auf Erden sich so verhalten hätten wie Jesus Christus, dann hätten wir das Reich Gottes. ... Es sind die Männer, die diesen Planeten ruinieren. Die politische, technologische, wirtschaftliche Weichenstellung ist auf Männermist gewachsen. Das Patriarchat kreuzigt die Liebe. Es gibt der Liebe keinen Raum. Das ist die Hauptschuld der Männer. Jesus sagt: Kehrt um, das heißt: Kehrt um vom Patriarchat!"
Ausschnitt aus einem DS-Interview mit Christa Mulack, feministische Theologin
[url]http://www.sonntagsblatt.de/artikel/1998/15/15-s1.htm[/url]
DS - DEUTSCHES ALLGEMEINES SONNTAGSBLATT vom 10. April 1998 Nr. 15/1998
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"In den achtziger Jahren haftete dem Wort ›Göttin‹ noch etwas Verbotenes, eine Art Tabu an, doch das Konzept der ›archetypischen Göttin‹ aus der Jungschen Psychologie schien akzeptabel. Viele Frauen empfanden beim Wort ›Göttin‹ ein vages Unbehagen, auch wenn sie nicht wussten, warum, ganz so wie auch viele kleine Kinder zu wissen scheinen, dass bestimmte Wörter geheim und verboten sind, schon bevor sie eben diese Wörter aussprechen, um die Erwachsenen zu schockieren." S. 21

"Medusa war ursprünglich wegen ihrer Schönheit und ihrer herrlichen, dichten Haarpracht berühmt. In der Mythologie verwandelt sie sich mit der Zeit von einer Göttin in eine Sterbliche und schließlich in in ein Ungeheuer mit Schlangenhaar, bei deren Anblick Menschen zu Stein wurden. ... Die Macht der Zerstörung, die zum Zyklus der Natur gehört, und der dritte Aspekt der Göttin, waren gebändigt und wurden fortan dazu benutzt, Feinde in Stein zu verwandeln." S. 51

"Der Kult einer weiblichen Göttlichkeit und dann sogar das reine Wissen darüber verschwanden, weil das Patriarchat darauf aufbaut, die spirituelle Macht von Frauen zu negieren und eine weibliche Göttlichkeit zu verleugnen. Zwischen der historischen Unterdrückung der Frau und der Unterdrückung der Göttin besteht ein Zusammenhang, ebenso wie zwischen der dominierenden Position des Mannes und dem (männlichen) Monotheismus." S. 59

"[b]Es fängt schon damit an, dass es im Hebräischen kein Wort für ›Göttin‹ gibt[/b], deshalb kann das Wort im Alten Testament nicht vorkommen. (Baring und Cashford, The Myth of the Goddess, S. 447) Die psychologische Folge dieser Nicht-Benennung ist das Nichterkennen: Was keinen Namen hat, gerät in Vergessenheit. Durch Sprache lernen wir etwas über das Wesen der Dinge und schreibe ihnen bestimmte Eigenschaften zu. [b]Es fällt uns schwer, uns eine Göttin vorzustellen, für die es keine Sprache gibt.[/b]" S. 72

"Asherah war der semitische Name für die Große Göttin. Man nannte sie »Mutter aller Weisheit« oder »Sie, die die Götter gebar« [im Namen Rhea ist enthalten Mutter der Götter, im christlichen Sprachgebrauch ist die ´Mutter Gottes´ üblich] Manchmal wurde sie einfach »Heiligkeit« genannt oder in Anspielung auf den Mond »Herrin, die die See (d.h. den Mond) überquert«. Asherah und ihre Priesterinnen wurden mit R a b b a t u, einer früheren weiblichen Form von Rabbi, angesprochen. Sie war berühmt für ihre Orakel oder Prophezeiungen. Sie allein brachte die siebzig Gottheiten des Himmels zur Welt. Asherah war die berühmteste Gottheit der Kanaaniter. Ihr Ehemann war El und ihre Tochter Anath, auch Ashtoreth oder Astarte genannt. Die andere sehr wichtige Gottheit war Baal, der Ehemann und Bruder von Anath.
Die Eroberung Kanaans durch die Israeliten um 1200 v. Chr. ähnelte in vielerlei Hinsicht der Invasion des alten Europa durch die kriegerischen Kurgan-Völker, die einen Himmelsgott verehrten." S. 75

quelle: »Feuerfrau und Löwenmutter - Göttinnen des Weiblichen« Jean Shinoda Bolen, Patmos Verlag, 2002

gruß, cocrea
LaChatteImmerhin - die Göttin ist zäh und lässt sich nicht unterkriegen - sogar und gerade in der patriarchalischen katholischen Kirche sind Maria-Kulte sehr beliebt...;) Und "Mutter des Gottes" ist doch auch ein sehr schöner und würdiger Titel? Götter können doch nur von Göttern geboren werden...
Selian[QUOTE][i]Original geschrieben von cocrea [/i]
[B]tja selian, heilige einfalt, du ´betest´ das nach, was die propaganda so zu berichten weiß.
[/B][/QUOTE]
Irrtum, ich bete gar nicht. Weder was man mir vorsagt noch was man mir nachsagt.

Für mich ist unerheblich ob es keinen Gott oder keine Göttin gibt...
LaChatte"Religion = Joch" - aus dem vorher gesagten, darf ich das wohgl ohne weiteres stehen lassen... nur kann man alles mögliche daraus ableiten...

[QUOTE]Für mich ist unerheblich ob es keinen Gott oder keine Göttin gibt...[/QUOTE]

Was, wenns doch Gott oder Göttin gäbe? Was würde das mit dir machen?
Vlad MortemWar es nicht Christa Mulack, die ein Buch über "Maria - Die geheime Göttin im Christentum" geschrieben hat ?
*grübelt*

Zumindest gibt es das Buch.

Ich ziehe - ehrlich gesagt - die trinitarische Variante vor, wonach das, was die kirchliche Tradition "Heiliger Geist" nennt, das weibliche Pendant zu "Gott-Vater" ist.

Immerhin sind sowohl ruah als auch pneuma weiblich.
JimmyVoice@ Selian
Ich habe nie von richtig oder falsch gesprochen, nur von ungenau und ich wollte nur Yoga etwas genauer und zwar nur im Bezug auf Religion erklären,da du den zusammenhang nicht gesehen hast und der halt da ist....Yoga und Entspannung, darum ging es nicht, eben nur um die Grundbedeutung....

Ende :)
LaChatteDer heilige Geist ist doch auf einer niedrigeren Dimension als Gott-Vater, hab ich immer gemeint: am höchsten Gott Vater, etwas drunter Heiliger Geist, und noch etwas drunter Christus...

Allerdings rufen moderne EsoterikerInnen Gott grundsätzlich als Gott-Göttin an..
Vlad Mortem@LaChatte

also in der Theologie nicht.
Da sind Gott-Vater, Gott-Sohn und Gott-Gesit wesenseins und auf einer Stufe.

Ob ich allerdings soweit gehen würde, Jesus als androgynes Wesen zu sehen (damit es ausgeglichen ist und weil aus Gott-Vater und Gott-Geist-Mutter nur ein androgynes Wesen hervorgehen kann), weiß ich nicht.

In der Nachfolge von C.G. Jung denkt etwa Hanna Wolff in diese Richtung.
LaChatteWeiss nicht - ich hab mal gehört, biologisch sei eine Jungfrauengeburt möglich, allerdings, da das Kind das gleiche Erbgut hat wie die Mutter, müsste es ein Mächen sein.


FEMINISTINNEN ALLER LÄNDER VEREINIGT EUCH! FÜR JESA!

*****************************
ä-hem...

nun, Gott wird wohl beides in sich tragen - und das Geschlecht von Jesus ist wohl nicht das Wichtigste der Welt...
Vlad Mortemfür manche mythologischen Spekulationen schon...
LaChatteErzähl, erzähl!

Also, sehr gern, soweit es noch mit dem Thema Gott=Mensch zu tun hat - aber ich vermute, schon...;)
Selian[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
[B]Was, wenns doch Gott oder Göttin gäbe? Was würde das mit dir machen? [/B][/QUOTE]
Das werde ich wohl nie rausfinden ;)
Vlad Mortem@LaChatte
in der Gnosis gibt es die Vorstellung der "hieros gamos" (= Heilige Hochzeit).
Da vereint sich der männliche Gott mit dem weiblichen Gott (= Geist) und sie zeugen ein androgynes Wesen.

Soweit ich sehe, steht diese Vorstellung im Hintergrund der Jungschen Vorstellung von Individuation bzw. Integration von anima und animus.

Muß die Texte mal suchen - aber für die Gnosis ist die Androgynität des Gotteskindes schon sehr wichtig.

Christa Mulack (oben schon erwähnt) hat das vor vielen Jahren in Münster vorgetragen. Daraufhin hat sie die eigentlich für sie vorgesehene Professur für feministische Theologie nicht bekommen.
cocreastrang(ulations)titel GOTT = MENSCH

[COLOR=teal]"Darum sehe ein jeder zu, was er thut! Es ist ein jeder Mensch sein eigener Gott … Er formet [Ihn] in seinen Willen selber ein Centrum zu seinem Sitze …" Jakob Böhme, Mystiker [/COLOR]

kommentar cocrea:
Gott kann nur dort erfahren werden, wo der Mensch ein Selbst hat.
Selian[QUOTE][i]Original geschrieben von cocrea [/i]
[B]Gott kann nur dort erfahren werden, wo der Mensch ein Selbst hat. [/B][/QUOTE]
Und weshalb?
cocreaweshalb nicht?
Selian[QUOTE][i]Original geschrieben von cocrea [/i]
[B]weshalb nicht? [/B][/QUOTE]
Gott kann nur dort erfahren werden, wo der Mensch kein Selbst hat.
cocrea[QUOTE][i]Original geschrieben von Selian [/i]
[B]Gott kann nur dort erfahren werden, wo der Mensch kein Selbst hat. [/B][/QUOTE]

respekt, gebt mir ein K...
eine gotteserfahrung KANN wohl auch im ungefassten unfokussierten zustand geschehen. das sog. magische kind hat noch kein gefasstes selbst. es empfindet sich selbst wie gott, ohne diesen begriff (genausowenig wie Selbst) benennen zu können.

lg, cocrea
SelianDas hier:
[QUOTE][i]Original geschrieben von cocrea [/i]
[B]eine gotteserfahrung KANN wohl auch im ungefassten unfokussierten zustand geschehen.

lg, cocrea [/B][/QUOTE]
widerspricht aber jetzt dem hier:
[QUOTE][i]Original geschrieben von cocrea [/i]
[B]Gott kann nur dort erfahren werden, wo der Mensch ein Selbst hat. [/B][/QUOTE]
cocreaselian,
[B]Gott kann nur dort erfahren werden, wo der Mensch ein Selbst hat. [/B]

[B]eine gotteserfahrung KANN wohl auch im ungefassten unfokussierten zustand geschehen.[/B]

sind keineswegs widersprüche (nur für den einebenendenker vielleicht). es sind sätze, die für unterschiedliche entwicklungsstufen (selbstfindungs-, menschwerdungsstufen) gültigkeit haben.

[COLOR=royalblue]Jedes Ding hat zwei Seiten. Fanatiker sehen nur die eine. Hellmut Walters, dt. Aphoristiker, geb. 1930[/COLOR]

in wirklichkeit hat ein ding viel mehr seiten. ab drei wird ein schuh draus. ab vier können neue wunder passieren, die es schon auf stufe 1 gab nur eben UNbewusst.
1 - ganz
2 - verwundet
3 - heilend
4 - neugeboren (gehäutet)

War ich ein Falter vor meiner Geburt, ein Baum oder Stern? Ich habe es vergessen, aber ich weiß, dass ich war und sein werde. Rose Ausländer


[B] Stufen[/B]
Wie jede Blüte welkt und jede Jugend
Dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe,
Blüht jede Weisheit auch und jede Tugend
Zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.

Es muß das Herz bei jedem Lebensrufe
Bereit zum Abschied sein und Neubeginne,
Um sich in Tapferkeit und ohne Trauern
in andre, neue Bindungen zu geben.

Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
Der uns beschützt und der uns hilft zu leben.

Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten,
An keinem wie an einer Heimat hängen,
Der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen,
Er will uns Stuf' um Stufe heben, weiten.

Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise
Und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen,
Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,
Mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.

Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde
Uns neuen Räumen jung entgegensenden,
Des Lebens Ruf an uns wird niemals enden ...
Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!
Hermann Hesse

[url]http://www.gedichte.vu/indexge640.html[/url] mit Sprechtext – Hesse-Original

gruß, cocrea
SelianAuf wievielen und welchen Ebenen jemand denkt weiß er nur selber...

[QUOTE][i]Original geschrieben von cocrea [/i]
[B]selian,
[B]Gott kann nur dort erfahren werden, wo der Mensch ein Selbst hat. [/B]

[B]eine gotteserfahrung KANN wohl auch im ungefassten unfokussierten zustand geschehen.[/B]

sind keineswegs widersprüche (nur für den einebenendenker vielleicht). es sind sätze, die für unterschiedliche entwicklungsstufen (selbstfindungs-, menschwerdungsstufen) gültigkeit haben.
[/B][/QUOTE]
Wenn jeder der Sätze auf unterschiedlicher Entwicklungsstufe Gültigkeit besitzt, dann gehört die Entwicklungsstufe dazu. Läßt man sie weg, muß man damit rechnen das der Satz in Bezug auf alle Entwicklungsstufen überprüft wird. Beim zweiteren Satz hast du von einem Kind gesprochen. Der erste Satz war ohne jede Einschränkung und dem hält er nicht stand, er hat durch seine absolute Formulierung auch Kinder ausgeschlossen oder ist ein Kind kein Mensch?

Und eine Begründung für den ersten Satz haben wir immernoch nicht!?
[quote][b][COLOR=royalblue]Jedes Ding hat zwei Seiten. Fanatiker sehen nur die eine. Hellmut Walters, dt. Aphoristiker, geb. 1930[/COLOR]
Gott kann nur dort erfahren werden, wo der Mensch ein Selbst hat.
[/B][/QUOTE]
Vlad MortemHmmm...

Wie wäre es, wenn mir mal jemand den Gefallen tut und mir einen Menschen nennt, der kein Selbst hat.
cocreaselian,
Der Theosoph und Mystiker j. böhme schrieb: "Es ist ein jeder Mensch sein eigener Gott … " er sah es so, dass der Mensch Gott in sich und nicht außerhalb seiner selbst finden ´muss´ als Teil seiner Menschwerdung.

ich halt mich nicht ans BEWEISEN-MÜSSEN (erklären-müssen, rechtfertigen-müssen-müssen), das ist ein ding der materialistischen
wissenschaft. es gibt axiome, gesetztes, was-einfach-so-ist ...

[QUOTE][i]Original geschrieben von Selian [/i]
[B]Auf wievielen und welchen Ebenen jemand denkt weiß er nur selber... Wenn jeder der Sätze auf unterschiedlicher Entwicklungsstufe Gültigkeit besitzt, dann gehört die Entwicklungsstufe dazu. [/B][/QUOTE]
ich denk meist mehrebenig, mal bewusster, mal weniger bewusst. ich kann nicht verlangen - und ich will auch nicht jedes mal erklären (das würde scroller bannich verärgern) - dass dies andere gleich nachvollziehen. ich ziehe es vor, dass jemand über das eine oder andere drüberstolpert und nachhakt, dann hat er einen wink von einer anderen ebene, die ebenfalls mitschwingt, bekommen.

zu meinem ersten selian-beanstandeten Satz [B]Gott kann nur dort erfahren werden, wo der Mensch ein Selbst hat.[/B] von cocrea.
ich korrigiere in folgendermaßen:
[B]Gott kann dort erfahren werden, wo der Mensch ein Selbst hat.[/B]
das ´nur´ hat ausschließenden charakter. und dies ist nicht im sinne des er-finders.
danke für die selianische harte näckigkeit. :)

gruß, cocrea
Selian[QUOTE][i]Original geschrieben von cocrea [/i]
[B]selian,
Der Theosoph und Mystiker j. böhme schrieb: "Es ist ein jeder Mensch sein eigener Gott … " er sah es so, dass der Mensch Gott in sich und nicht außerhalb seiner selbst finden ´muss´ als Teil seiner Menschwerdung.[/b][/quote]
Dem könnte ich in gewisser Weise zustimmen. Nun, da ich mein eigener Gott bin, begnüge ich mich damit Mensch zu sein.

[quote][b]zu meinem ersten selian-beanstandeten Satz [B]Gott kann nur dort erfahren werden, wo der Mensch ein Selbst hat.[/B] von cocrea.
ich korrigiere in folgendermaßen:
[B]Gott kann dort erfahren werden, wo der Mensch ein Selbst hat.[/B]
das ´nur´ hat ausschließenden charakter. und dies ist nicht im sinne des er-finders.
danke für die selianische harte näckigkeit. :)

gruß, cocrea [/B][/QUOTE]
Ich habe zu danken und nichts mehr einzuwenden (vorerst) ;)
Vlad Mortemwenn man das "nur" weg nimmt, dann ist der Satz aber ziemliches "wischi-waschi".
Sorry für die Kritik - aber daß Gott erfahren werden kann, wenn der Mensch ein Selbst hat, halte ich für einen Allgemeinplatz.

Und Jakob Böhme würde ich wirklich nicht als Theosophen bezeichnen. Er hat ein paar Jahrhunderte vor Helena Blavatsky gelebt.
Selian@vlad

Das hab ich mir eben auch gedacht, deswegen hab ich auch nichts mehr einzuwenden... ;)
Vlad Mortemich versuche eher von Gott her zu denken.
Da ich glaube, daß er existiert, frage ich mich, ob es einen Ort gibt, an dem er nicht ist.
Wenn er aber überall ist - warum nicht auch in mir ?
cocrea[url]http://www.eksol.net/kirche/Arbeitsfelder/KulturundTourismus/Kulturstiftung/kultur04[/url]
Nach Jahren innerer Bedrängnis hatte Böhme eine Durchbruchserfahrung, die ihn alles in einem neuen Licht sehen ließ. " ... alsbald nach etlichen harten Stürmen ist mein Geist durch der Höllen Porten durchgebrochen bis in die innerste Geburt der Gottheit und all da mit Liebe umfangen worden, ... In diesem Licht hat mein Geist alsbald durch alles gesehen und an allen Kreaturen, sowohl an Kraut und Gras, Gott erkannt ..."

böhme, ein weisheitsfindesucher, strebte zur sophia = göttliche weisheit (theo – sophie)
blavatsky ist nicht inbegriff der theosophie.

mit der böhmschen ´morgenröte´ lässt sich die zeit noch etwas zeit ... dennoch:

[COLOR=teal]
Der zukünftige Mensch wird ein Mystiker sein, oder er wird nicht sein. Karl Rahner[/COLOR]
Vlad MortemInbegriff nicht...
Nur Begründerin.

Man kann Begriffe natürlich verschieden verwenden. Aber für die Handhabung ist das keine unbedingte Erleichterung.

Denn mit demselben Recht könnte man Paulus als "Theosophen" bezeichnen. Was - meines Wissens - wirklich noch niemand getan hat.

Trotzdem sagt er, daß er nach der "Weisheit Gottes" strebt und das an einer Reihe von Stellen.
Samnu[QUOTE][i]Original geschrieben von Vlad Mortem [/i]
[B]"Weisheit Gottes"[/B][/QUOTE]

Was bitte soll die "Weißheit Gottes" sein? Wie kann man nach einer Weißheit streben, wenn man nicht mal weiß, ob dieser Gott überhaupt existiert?
Ist es nicht eher die Menschheit, die sich, wenn sie verzweifelt ist, irgendwas kreiert, irgendeine Hoffnung und diese als weiße deklariert?

Ich war lange Zeit in der Kirche aktiv, aber irgendwann fand ich darin keinen Sinn mehr... wieso sollte ich für jemanden Fasten oder Reuen, von dem ich nicht mal weiß, ob er existiert? Gut, das mag vielleicht den Glauben ausmachen...
Vlad Mortemlaut Paulus ist die Weisheit Gottes die Torheit der Welt, nämnlich die Rede vom gekreuzigten Christus.

Weiß nicht, ob Dir das weiterhilft. Aber wenn Du in einer Kirche warst, verstehst Du es vielleicht.
SamnuHmm. du magst Recht haben...
Ich glaube, dass was mich damals zum Zweifeln gebracht hat, war diese ganze Marienverehrung und der Gedanke der Trinität...
Was mich am meisten aber stört ist, dass sich momentan jeder über das Verhalten der Moslems aufregt, wenn sie ihren Glaubenskrieg durchziehen... War die katholische Kirche im Mittelalter besser?? Kreuzzüge und Inquisition sind die Antwort darauf...
Das was mir die Kirche als Glauben anbietet, kann ich nicht aktzeptieren.
Allgemein gesehen kann es schon sein, dass ich an etwas glaube, nur leider weiß ich nicht was es ist... irgendwas höheres als uns Menschen kann es schon geben...
Aber zur Fragestellung des Topics "Gott=Mensch?" bleibt mir nur zu sagen: Gott kann nur so weit Mensch sein, wie in die Menschen als Mensch aktzeptieren...
Vlad Mortemich verehre Marai nicht und verteidige die Moslems, wo immer ich kann.

Trinität wäre ein anderes Thema.
Würde ein wenig off topic hier.
Sephira ChockmaNaja die Moslems verteidigen... so ganz richtig ist das nicht.
Aber ich verurteile ja auch die Katholische Kirche für ihre vielen schrecklichen, unnützen Taten....
Und ich fürchte wenn die Kirche etwas mehr Macht hätte, würde sie doch so ähnlich weitermachen... also wie die Moslems...
und da muss ich dann leider feststellen, dass ich mir ein bisschen wiederspreche. Aber Krieg ist generell immer verurteilbar!
cocrea[QUOTE][i]Original geschrieben von Samnu [/i]
[B] zur Fragestellung des Topics "Gott=Mensch?" bleibt mir nur zu sagen: Gott kann nur so weit Mensch sein, wie in die Menschen als Mensch aktzeptieren... [/B][/QUOTE]

samnu, lass mich deine aussage umdrehen. let´s see, was dabei rauskommt (siehe jakob böhmes aussage):

Zum Topic "Mensch=Gott?" bleibt zu sagen:
Mensch kann so weit Gott sein, wie der betreffende Mensch sich als Gott akzeptiert ...

lg, cocrea
SamnuWas brächte der Kirche diese Macht? Mittlerweile ist die Menschheit soweit, dass sie sich nicht mehr alles blind glaubt (außer ein paar Millionen Menschen in Amerika), was ihr vorgesetzt wird.
Verteidigen würde ich die Moslems auch nicht für ihre Vorgehensweise... aber sich darüber aufregen bringt's ja wohl auch nicht.. Krieg ist die letzte Möglichkeit eines Konfliktes und dennoch scheuen sich manche Menschen nicht davor...

Wir geraten langsam offtopic.. -> Gott = Mensch ??

[I]Edit:[/I]
Wie kann sich der Mensch als Gott aktzeptieren? Gott war doch immer eine Gestalt des Glaubens...
Vlad Mortemich verteidige "die Moslems" zuerst einmal deshalb, weil jeder Moslem für mich ein Mensch ist.
Sephira Chockmaman is God
we are men
we are Gods
God is man

stammt so weit ich weiß aus der LaVey Bibel...

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