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  Forum: Platz der Philosophen
    Thema: Buddhismus - Die bessere Philosophie(Religion)?
JimmyVoiceDer Buddhismus gewinnt in der westl. Welt ja immer mehr an Bedeutung. Warum? Ich denke weil er eher eine Philosophie als Religion darstellt und weil der Buddhismus nicht nach aussen(also auch einen Gott) gerichtet ist, sonders sich nach innen(sich selbst richtet)....es gibt sicherlich noch mehr Gründe den Buddhismus besser als z.B. das Christentum zu finden.
Duionauch wenn ich wenig ahnung vom buddhismus hab, finde ich ihn weitaus besser als das christentum.
hm.. wie war das?
das christentum verspricht alles aber hält nix davon und der buddhismus hält es auch. oder war das nicht der buddhismus?
JimmyVoiceDer Buddhismus verspricht den anderen nicht...sagt also nicht wenn du das und das tust, dann passiert das....der Buddhismus sagt zwar das du dadurch ins Nichts kommt, verspricht dir aber das NICHTS nicht

Buddhismus sagt auch nicht du musst, sondern du kannst

Ich hoffe das ich den Buddhismus halbwegs verstanden habe ;)
Duionja das meinte ich auch
Nebeltaenzerinder buddismus macht denmenschen für sich sleber verantwortlich...nicht einen gott oder so...
das mit dem versprechen stimmt.. dennselbst wenn man den pfaden folgt , die im buddhismus gezeigt werden, heisst dies noch langenicht , das man erleuchtet wird oder weis ich nicht wohinkommt.
den buddhismus kannman nciht gedankenlos ausleben.. denn er lebt durch die gedanken erst wirklich..
es ist eben ein ganz anderer ansatz punkt..
einbesserer? für überzeugte christen bestimmtn icht.. aberfür mich schon..
Duionman braucht sich nicht ausgiebig damit zu befassen, so ziemlich jeder würde etwas vorziehen was dreck am stecken hat vor etwas was ganz aus dreck gebaut ist.
Chons[QUOTE][i]Original geschrieben von Duion [/i]
[B]man braucht sich nicht ausgiebig damit zu befassen, so ziemlich jeder würde etwas vorziehen was dreck am stecken hat vor etwas was ganz aus dreck gebaut ist. [/B][/QUOTE]

Hallo Duion,

meinst Du nicht, dass Du damit übertreibst. Ich selbst, komme mit keiner Religion wirklich aus, da ich mich überall eingeengt fühle.

Das Problem mit dem Christentum entsteht meiner Meinung dadurch, dass vor allem junge Leute die Kirchen mit dem Christentum gleichsetzen. Die Kirchen haben wirklich viel Dreck am Stecken, sind hoffnungslos konservativ und dogmatisch, aber selbst sie erfüllen mit ihren Einrichtungen immer noch wichtige, soziale Aufgaben, für die der Staat zuwenig Geld ausgibt.

Die Bibel (besonders das neue Testament), wenn man sie vorurteilsfrei liest und selbst interpretiert und dies nicht den Kirchen überläßt, ist alles andere als Dreck. Wenn man sich mit der christlichen Mystik beschäftigt, ist es zum Buddhismus gar kein so weiter Weg mehr. Dort gibt es dann plötzlich auch nicht mehr den Vater im Himmel, der als Außenstehender uns alle überwacht, sondern Gott wird als die Kraft bezeichnet, aus der alles entstanden ist und auch jetzt noch besteht.
Duion[QUOTE][i]Original geschrieben von Chons [/i]
[B]Hallo Duion,

meinst Du nicht, dass Du damit übertreibst.[/B][/QUOTE]

nein
Chons[QUOTE][i]Original geschrieben von Duion [/i]
[B]nein [/B][/QUOTE]

Eigentlich dachte ich immer, dieses Forum wurde zum konstruktiven Diskutieren eingerichtet. ;)

Kannst Du mir mal bitte erklären, was du persönlich am Christentum so konkret auszusetzen hast? Irgendwie hast Du das noch nicht so richtig rüber gebracht.

Auch wenn ich die Möglichkeit zwischen einem großen Haufen und einem kleinen Haufen Dreck habe, lasse ich doch dann beide liegen, oder nicht?
Duion[QUOTE][i]Original geschrieben von Chons [/i]
Eigentlich dachte ich immer, dieses Forum wurde zum konstruktiven Diskutieren eingerichtet. ;) [/quote] ganz meine meinung, aber konstruktiver konnte ich in diesem fall nicht sein, tut mir leid [quote]

Kannst Du mir mal bitte erklären, was du persönlich am Christentum so konkret auszusetzen hast? Irgendwie hast Du das noch nicht so richtig rüber gebracht.[/quote]
bin ich auch garnicht interessiert dran
ich setze dies als selbstverständlich voraus
[quote]
Auch wenn ich die Möglichkeit zwischen einem großen Haufen und einem kleinen Haufen Dreck habe, lasse ich doch dann beide liegen, oder nicht? [/QUOTE]
dann tu das doch, hier ging es aber darum welches von beiden besser ist.
Chons[QUOTE][i]Original geschrieben von Duion [/i]
[B]ganz meine meinung, aber konstruktiver konnte ich in diesem fall nicht sein, tut mir leid
bin ich auch garnicht interessiert dran
ich setze dies als selbstverständlich voraus
[/B][/QUOTE]

Dann wünsche ich Dir noch viel Spaß am polemisieren. :rolleyes:
Duion[QUOTE][i]Original geschrieben von Chons [/i]
[B]Dann wünsche ich Dir noch viel Spaß am polemisieren. :rolleyes: [/B][/QUOTE]
jo werd ich haben (was auch immer das heissen soll) :D
SamsaraWie kann denn eine Religion "besser" als die andere sein?
Jede hat ihre Vor- und Nachteile..
Man sollte, meines Erachtens nach, nicht verallgemeinern.
Menschen sind alle verschieden, jede Religion wurde von Menschen "gegründet" (falls man das so sagen kann), demnach gibt es nunmal unterschiede, aber letzten Endes ist es doch alles auf das Gleiche gerichtet:
Das "Paradies", auch wenn es nicht in allen Religionen als solches bezeichnet wird.

Um zur eigentlichen Frage zu kommen, warum der Buddhismus immer mehr Bedeutung in der westlichen Welt erhält..
Ich denke, dass viele dem Christentum überdrüssig sind.
Unsere Kultur ist nunmal vom Christentum beeinflusst, viele wollen einfach mal "raus".
Sie wollen etwas anderen sehen und erleben als die christl. Dogmen, Vorschriften etc.

Vielleicht ist es aber auch nur eine weitere Modeerscheinung...
Wäre schade drum.
cocrea"Wenn Du dem Buddha begegnest, musst Du den Buddha töten." aus dem Buddhismus

Wenn es eine Religion gibt, die mit den Aussagen der modernen Wissenschaft konform gehen kann, dann ist es der Buddhismus." Albert Einstein
trustinghimwer sich mal näher mit dem buddhismus beschäftigt haben sollte, müsste wissen, dass man ja im buddhismus viel meditiert, um sich irgendwie sozusagen "selbst zu finden"....die 1. negative sache in bezug auf das ist, dass buddhisten dies fast den halben tag in ihrer freizeit tun....und auch nciht so großen wert auf soziale kontakte legen....sondern auf den einklang mit sich selbst
2. lässt man hier sowohl gute als auch böse geister in sich herein...man beschwört diese sozusagen beim meditieren....und das mit den bösen geistern kann schlecht enden....
trustinghim[QUOTE][i]Original geschrieben von Nebeltaenzerin [/i]
[B]der buddismus macht denmenschen für sich sleber verantwortlich...nicht einen gott oder so...
[/B][/QUOTE] also das christentum macht auch keinen gott für was verantwortlich....falls du darauf angespielt haben solltest, haste da was ne gecheckt....
Tiberon[QUOTE][i]Original geschrieben von Samsara [/i]
[B]... aber letzten Endes ist es doch alles auf das Gleiche gerichtet:
Das "Paradies", auch wenn es nicht in allen Religionen als solches bezeichnet wird.[/B][/QUOTE]:rolleyes:
Was schlicht und ergreifend falsch ist!
Nicht Überall ist das Leben nur Vorbereitung auf den Tod.
Rattenfänger[quote]
Zitat:
--------------------------------------------------------------------------------
Original geschrieben von Nebeltaenzerin
der buddismus macht denmenschen für sich sleber verantwortlich...nicht einen gott oder so...

--------------------------------------------------------------------------------

also das christentum macht auch keinen gott für was verantwortlich....falls du darauf angespielt haben solltest, haste da was ne gecheckt....
[/quote]

Das Christentum sagt: "Jeder Mensch muss sein Handeln vor Gott verantworten" und nicht "Gott ist verantwortlich für das, was ihr macht".
Ich kenne mich mit der buddhistischen Lehre nicht aus, vermute nach dem gesagten aber, dass sie den ethischen Grundsatz "Der Mensch muss sich vor der Vernunft verantworten" teilt. Da davon ausgegangen wird, dass jeder Mensch Vernunft besitzt, ist jeder Mensch vor sich selbst, sowie vor seinen Mitmenschen verantwortlich.

Die Kirche ändert nichts am Grundsatz der christlichen Ethik, die sicherlich nicht "Dreck" ist. Ich persönlich halte andere Agumentationien für zwischenmenschliches Handeln für sinnvoller, diese werden aber nicht von der Masse verstanden bzw. sie setzen sich damit nicht auseinander.
Das Ergebnis ist das gleiche, ob jemand z.B. nicht lügt, weil er Gottes Strafe befürchtet oder weil es gegen sein Pflichtbewusstsein verstößt, der moralische Wert letzterer Handlung liegt aber deutlich höher.

Der Wert einer Religion liegt für mich 1. in ihren ethischen Grundsätzen und 2. darin, warum diese Grundsätze bevolgt werden sollen.
Leider kann ich zum Buddhismus nur sehr wenig sagen und hoffe, dass das jemand anderes übernehmen wird, um später in eine Diskussion einsteigen zu können.
jayIch bezweifle, dass der Buddhismus eine "Modeerscheinung" ist. Bis auf atheistische Pessimisten steht doch niemand auf diese Religion, der sich ernsthaft damit beschäftigt oder?

Die Denkansätze sind bei Christentum und Buddhismus grundverschieden. Während Christen glauben, dass sie ins Paradies oder die Hölle kommen sobald sie sterben (stimmt doch so, oder?) denken Buddhisten, dass sie bereits in "der Hölle" sind! So könnte man es zumindest auslegen, wenn man mal das betrachtet, wovon die Lehren eigentlich handeln. (hätte ich mich intensiver damit beschäftigt, dann wüßte ich jetzt vermutlich die genauen Wortlaute) Sinngemäß wird soviel gesagt wie "leben bedeutet leiden". Alles was auf der Welt passiert, verursacht Leiden. So zum Beispiel Besitz. Deswegen gibt es auch einige buddhistische Bettelmönche. Wichtig daran ist, dass das Leiden nicht einfach mit dem Tod aufhört, sondern sich wiederholt, weil man wiedergeboren wird. Bis man es schafft, sich zu erlösen und ins Nirvana kommt. Nirvana, die Leere. Da gibt es natürlich verschiedene Methoden. (die ich jetzt leider nicht kenne, außer so grundsätzliche Sachen, die besagen, dass man kein Leben nehmen darf usw)
Man kann wohl sagen, dass es vom ethischen Verständnis dem Christentum sehr ähnelt, jedoch nicht so dogmatisch und eher liberal. Imo afaik :p.


Sollte ich Scheisse gebrabbelt haben, dann möge man mich bitte korrigieren!
Blinder Mannwie kann man über eine religion richten, über die man garnichts weiß ??

man kann nur über etwas richten/urteilen wenn man über alles darüber bescheid weiß ... aber das ist bei allen religionen das gleiche, wir wissen eigentlich nur das was man uns überliefert und haben keine möglichkeit, herauszufinden was nun wahr oder falsch ist ... deshalb heist es ja auch "GLAUBEN" und nicht "WISSEN" :-)

belehrt mich bitte eines besseren, fals ich mich irre, denn

,bin zwar die totale niete was zitieren anbelangt aber ...
ich beziehe mich da mal trotzdem auf Sokrates, "Das einzigste was ich weiss, ist das ich nichts weiss" :-)
SamsaraTiberon, vielleicht habe ich mich falsch ausgedrückt.
Religionen sind doch darauf ausgerichtet, den Menschen die Möglichkeit auf Glückseligkeit, Frieden, Freude etc. zu geben, oder irre ich mich da? Falls ja, belehre mich eines Besseren.
Eben diese o.g. "Gefühlsaffekte" machen das "Paradies" (oder wie auch immer man es nennen will) aus, oder?

Ich habe nie gesagt, dass das Leben nur als Vorbereitung auf den Tod dient. Die Buddhisten nutzen es z.B. auch als Möglichkeit eben diesem zu entgehen, nachdem sie lange gelitten haben...
JimmyVoiceDie Buddhisten verbinden Nirvana ja nicht mit dem Tod, keiner sagt wenn ich tot bin dann komm ich ins Nirvana...während viele Christen meinen in den Himmel zu kommen wenn sie tot sind

[b]Nirvana[/b]
Sanskr., «das Erlöschen», «die Beendigung der materiellen Existenz».
Im Buddhismus gilt das Nirvana als das höchste und letzte Ziel allen Strebens, die vollkommene Leere, das «Nichts», das heißt das gänzliche Erlöschen des Ichs. Doch dies ist ein Fehlverständnis dieses Sanskritbegriffes, der in der Bhagavad-gita (z.B. 2.72,6.15) klar definiert wird. Er bezieht sich lediglich auf das Erlöschen der Ichsucht, des Negativen. Buddha selbst definierte das Nirväna als «das absolute Versiegen der Gier, des Hasses und der Verblendung».
(Ronald Zürrer)

P.S. Ich selbst halte von der vedischen Philosophie mehr, ohne jetzt da aber wirklich danach zu handeln, ich hab da halt nur mehr Antworten gefunden als woanders, auch wenn ich nicht alles davon weiß
JimmyVoice[QUOTE][i]Original geschrieben von jay [/i]
[B]

Sollte ich Scheisse gebrabbelt haben, dann möge man mich bitte korrigieren! [/B][/QUOTE]

Nö, das war schon richtig, vor allem mit dem Leid... das Leben auf der Erde ist leidvoll und Ziel ist es dieses Leid zu beenden
trustinghim[QUOTE][i]Original geschrieben von jay [/i]
[B]Die Denkansätze sind bei Christentum und Buddhismus grundverschieden. Während Christen glauben, dass sie ins Paradies oder die Hölle kommen sobald sie sterben (stimmt doch so, oder?) denken Buddhisten, dass sie bereits in "der Hölle" sind! korrigieren! [/B][/QUOTE]

christen sehen das leben auch nciht gerade als "leidlos" an.... denn als christ bist du auch berufen die leiden christi auf der welt zu teilen....also....ich glaube für niemanden ist die welt nciht irgendwie auch "hölle".....
TheTurningPoint[QUOTE][i]Original geschrieben von JimmyVoice [/i]
[B]Die Buddhisten verbinden Nirvana ja nicht mit dem Tod
...
Buddha selbst definierte das Nirväna als «das absolute Versiegen der Gier, des Hasses und der Verblendung». [/B][/QUOTE]Nach dem, was ich bisher an verschiedenen Stellen über Buddhismus gelesen habe, stimme ich mit den Aussagen von JimmyVoice im Wesentlichen überein.
JimmyVoice[QUOTE][i]Original geschrieben von trustinghim [/i]
[B]christen sehen das leben auch nciht gerade als "leidlos" an.... denn als christ bist du auch berufen die leiden christi auf der welt zu teilen....also....ich glaube für niemanden ist die welt nciht irgendwie auch "hölle"..... [/B][/QUOTE]
Da gibt es aber einen ganz gewaltigen Unterschied.
Buddhisten und Veden sagen, jeder hat sein Leid durch sein Karma selbst geschaffen und kann sein leiden nur selber beenden.
Niemand teilt sein Leid wirklich mit einer anderen Person.
Deswegen mag ich das Christentum auch nicht sonderlich,weil es mir so unpersönlich ist. Ich "leide" weil Christi gelitten hat? Was kann ich dafür das man Christi Leid zuführte? Ist doch ungerecht und gemein das ich nur wegen einer anderen Person leiden soll.
JimmyVoice[QUOTE][i]Original geschrieben von Samsara [/i]
[B]

Um zur eigentlichen Frage zu kommen, warum der Buddhismus immer mehr Bedeutung in der westlichen Welt erhält..
Ich denke, dass viele dem Christentum überdrüssig sind.
Unsere Kultur ist nunmal vom Christentum beeinflusst, viele wollen einfach mal "raus".
Sie wollen etwas anderen sehen und erleben als die christl. Dogmen, Vorschriften etc.
[/B][/QUOTE]
Viele Europäer die sich dem Buddhismus zuwenden, waren nie Christen gewesen und haben sich auch nie wirklich dafür interresiert. Viele wollten also nicht einfach mal "raus"

Wir werden alle nicht als Atheisten, Christen, Juden ect. geboren. (Meine Meinung)

Der religiöse Glaube an etwas ist bei den einen anerzogen, andere finden irgendwann ihren Glauben,egal ob an Gott oder nicht an Gott.

Das Problem ist natürlich schon die regionale Beeinflussung, doch letztendlich steht es jedem frei, welcher Religion er angehören will. Oder ob er religionsfrei sein will.

Jeder ist nunmal für sich selbst verantwortlich.
RasputinWarum wird hier ständig der Buddhismus mit Christentum verglichen? Das sind doch schon vom Ansatz her 2 völlig verschiedene Dinge! Es wird doch auch nicht der Marxismus-Leninismus mit dem Christentum verglichen oder?

Buddhismus ist keine Religion sondern ebenfalls eine Weltanschauung! Das ist ein riesengroßer Unterschied, und sicherlich auch ein Grund warum er immer populärer wird.

Der Buddhismus (in welcher Form auch immer) setzt im Vergleich zu allen Religionen niemanden Dogmen auf! Er zeigt Dir lediglich einen Weg um Dich selbst und Deinen Weg zu finden.

Wer mal ohne Neckermann und Co in Asien unterwegs war und nicht nur den "Top Ten" des Marco-Polo-Schinkens nachgejagt ist sollte mitbekommen haben, dass man Religionen und Buddhismus nicht einfach so vergleichen kann....

Das einzige Statement mit dem ich hier im wesentlichen konform gehe kam von Jimmyvoice....
JimmyVoiceDer Buddhismus ist eigentlich dreierlei, eine Religion,eine Philosophie und ein moralisches/ethisches Sytem
also eine Universalreligion.

Natürlich kann man Buddhismus und Christentum nicht miteinander vergleichen. Ob Buddhismus nun besser sei als das Christentum ist auch eher eine rethorische Frage, die man nicht richtig beantworten kann...
Buddhismus und Hinduismus kann man besser vergleichen, da diese beiden sich ähnlicher sind.
Mir gings auch nur darum,herrauszustellen,das sich eben nicht alles um das Christentum dreht, sondern das es eben noch anderes ausser Christentum gibt.
Rattenfänger[QUOTE]Der Buddhismus ist eigentlich dreierlei, eine Religion,eine Philosophie und ein moralisches/ethisches Sytem[/QUOTE]

Ist das nicht bei jeder Religion so?
moralische/ethische Verhaltensweisen sind Bestandteil der religiösen Lehre. Philosophische Fragen werden von Religionen gestellt und teilweise auch beantwortet.
Dass das beim Christentum zutrifft, weiß ich sicher, bei anderen Religionen bestehen leichte Zweifel. ich vermute aber, dass es immer so ist.
JimmyVoiceFast, viele Religionen haben sicherlich diese 3 Elemente, aber ineinander vermischt. Buddhismus ist da universaler, das heisst man kann es als reine Religion, reine Philosophie und reines moralisch/ethnisches System ansehen.
RattenfängerIst es nicht gerade die aufgabe der religionen, philosophische fragen wie z.B. "Wo liegt unser Ursprung" zu beantworten und zu übermitteln, wie man leben soll? Macht nicht gerade das eine Religion aus?
Nachdem was ihr geschrieben habt, trifft das auch auf den Buddhismus zu. Selbst wenn er nicht/nur schwer mit anderen Religionen vergleichbar ist, wäre er doch immer noch eine Religion, oder etwa nicht?
JimmyVoiceAufgabe der Religion ist es sicher nicht philosophische Fragen zu beantworten, zumal man bei Philosophie aufpassen muss, den im Grunde bezieht sich eine Philosophie nur auf die aktuelle Zeit und wandelt und ändert sich stark, verliert nicht direkt an Gültigkeit , muss aber doch immer wieder in einen neuen Kontext gebracht werden, Religion wiederrum entsteht zu einer Zeit und bleibt dann im Kontext. Es entwickelten sich zwar neue Religionen aus anderen, doch jetzt in unserer Zeit sind keine neuen mehr dazugekommen

Vom Wesen her ist Buddhismus natürlich eine Religion, vom westlichen Standpunkt ausgesehen, hat sie durchaus viel von einer Philosophie. Ich glaube das gerade deswegen immer mehr in der westlichen Welt sich dem Buddhismus zuwenden, weil sie darin eher eine Philosophie als eine Religion sehen
RattenfängerDie Benatwortung philosophischer Fragen wie "Wo kommen wir her?" stellt doch den Kern der Religionen (zumindest der westlichen) dar.

Ich denke, sowohl Religion als auch Philosophie ändern sich nur unwesentlich im Laufe der Zeit. Natürlich passt sich die Philosophie immer etwas der Zeit an, aber das ist auch bei Religionen der Fall. Oft bilden sich Laienbewegungen, die Religion nach ihren Maßstäben deuten und leben wollen - nicht nach dem was eine Institution (Kirche) vorschreibt. Die Neuerungen in der Religion geschehen nicht durch irgendwelchen neuen Schriften o.ä., sie kommen daher, dass vorhandene interpretationsfähige Texte anders ausgelegt werden.
Christian220Der Buddhismus erkennt als Religion weder einen Gott noch einen von Menschen gemachten Gottesdienst an. Das Hauptgebot seiner Ethik ist die Liebe, die ALLE Lebewesen umfaßt, nicht nur die Mitmenschen. Nirwana (Nichts) ist das Ziel dieser asiatischen Religionsform. Für Buddhisten ist Nichts....ALLES. Während für uns alles NICHTS ist. Doch verstehen sie unter dem Begriff NIRWANA (ist ein Bewußtseinszustand) keinesfalls das, was wir, als moderne Europäer darunter verstehen. s.o.
Nirwana heißt für den Buddhisten die Erlösung von allen irdischen Leiden. Leben bedeutet aber Leiden, Sterben .
Sie kennen keine Reinkarnation. Da dieser vollendete Zustand , der für das Eingehen in Nirwana unumgänglich ist, wohl kaum für einen normalsterblichen Menschen erreichbar ist, nicht nur in Anbetracht der Kürze unseres Lebens, so entsteht logischerweise ein KARMA, welches zu Erleben und Erleiden ist. ( wie bitte erklärt man sich beispielsweise die Tatsache, daß Menschen ohne Gliedmaßen geboren werden und in diesem mißlichen und unglücklichen Zustand oftmals ein hohes Alter erleben und erleiden müssen???) Also: KARMA, kein Nirwana!
Den Begriff "Gott" halte ich doch für ziemlich abgegriffen. Sagte doch schon das Universalgenie Goethe dereinst:" Nennt es, wie ihr wollt, gleich, ob Gott, Natur, Liebe, Freude u.a.". Und hier erkennen wir ganz klar den eingeprägten, in der Latenz ruhenden "göttlichen Funken" in den Menschen. Und dazu bedarf es keiner Kirche, keines Dogmas und keiner Steuern, denke ich.
Also, Religion, Glaube, Hoffnung, Liebe, Wille......frei und selbständig, in Eigenverantwortung. Und keiner unter uns Menschen ist ohne Fehl. Anderenfalls wäre er nicht wieder als Mensch geboren.
Ob nun der Glaube, oder richtiger die Religion einer anderen Kultur besser als die christliche Religion ist, sei dahingestellt. Ich halte es nur bedingt für möglich, hier den Buddhismus zu leben.
Ich bin der Ansicht, daß die KRITIK nicht dem christlichen Glauben, sondern der KIRCHE, deren Vertretern, ihrem Dogma, ihrem "Sündenregister" der Vergangenheit, sowie der verkrusteten Ansichten, die sie heute der sich in den vergangenen Jahrhunderten weitergebildeten Christengemeinde vorsetzt, GELTEN SOLLTE. Bloß mal ein paar Gedanken als Beitrag. Eine in rabenschwarze Klamotten gehüllte Seele grüßt Euch alle sehr herzlich. Christian220
JimmyVoiceAlso die Buddhisten kennen die Reinkarnation auch. Karma und Reinkarnation gehört zusammen. Buddhismus ist dem Hinduismus ja nicht unähnlich. Der Unterschied ist nur das Buddhisten keinen Gott kennen und ihr Weg aus der Reinkarnation ein anderer ist.

Hinduismus ist ein Sammelbegriff geworden, es gibt da eben auch verschiedene Strömungen, wie beim Christentum ja auch.
Beim Buddhismus gibt es ja auch noch den Ableger
Zen-Buddhismus.
CreepKonbanwa;)
So, jetzt muss ich auch mal meinen Senf dazugeben:D
..ich studiere das nämlich und zwar sowohl vergleichende Religionswissenschaft mit Schwerpunkt Buddhismus(Japanisch+ Jap.Zen Buddhismus) als auch (kath) Theologie. Ersteinmal denke ich sehr wohl dass man Religionen irgendwie miteinander "vergleichen" kann. (Sonst hieß das Fach was ich studiere sicherlich nicht vergl.Reliwi) Wir "vergleichen" alle Religionen miteinander, ohne ein Urteil über etwas zu fällen, also streng objektiv. Ich für meinen Teil stelle gern Vergleiche an, da ich nicht einsehe warum man von einer anderen Religion nichts lernen sollte. Genau das ist das Problem. Es gibt in den Grundsätzen überall so viele Parallelen (ich setzte hier Christentum nicht mit Kirche gleich was jeder auch einsehen sollte) egal obs auf den ersten Blick total anders aussieht. Egal ob Buddhismus, Hinduismus, indianische Religionen , Christentum,..Ich finds schade dass "die" nich ma ihren Arsch hochkriegen und nach Gemeinsamkeiten suchen als gegeneinander zu arbeiten..klappt ja nochniemals zwischen Katholiken und Protestanten.
Wie schon jemand vor mir sagte denke ich dass es gerade von der christl. Mystik aus überhaupt nicht weit ist zu Buddhistischen Gedanken. Also alle die so mit Christ sein etc nichts am Hut haben sollten sich wenigstens ma mit Mystik auseinandersetzten ;) Buddhismus ist ein super langes Thema..wurde ja auch schon hier viel drüber gesagt. ich denke nicht dass es möglich ist pauschal von "dem" Buddhismus zu sprechen..wie's hier schonmal scheint. Die Leutchen auf Sri Lanka sehen das anders als die in Tibet, die anders als Japaner und so weiter. Ich persönlich fühle mich manchmal auch mehr zum Zen hingezogen als zu meiner tollen Kirchengemeinde hier vor Ort :q aber man darf trotzdem seine "Wurzeln" nicht vergessen. (Dass z.B. sagte auch mal der Daila Lama auf die Frage hin was er von dem buddhistischen Trend in der westlichen Welt hält..kann das alles leider nich mehr so schön wiedergeben wie er das gesagt hat;) ) Wie auch schon jemand vor mir sagte, ist es nicht unbedingt möglich hier Buddhismus zu praktizieren.
Auf jeden Fall existiert ein "Trend" - > Buddhismus "cool" zu finden. (Siehe Promis..Madonna, Richard Geere, etc..obwohl ich sie ja nich kenn und mir eigentlich kein Urteil erlauben darf..trotzdem tu ich das mal :D denn ihre Lebensweise is sicherlich ziemlich "unbuddhistisch") Aber auch an der Uni merk ich das. Viele sitzen darum und haben sich noch nicht einmal mit ihrer eigenen Religion beschäftigt, müssen aber jetzt unbedingt Buddhismus machen weil es sich nunmal besser anhört als " ich interessiere mich für Christentum" (Und hier sprech ich aus Erfahrung..Leute die das wirklich so denken) Nun ja ich hab jetzt nichts wirklich neues beigesteurt, aber auch egal. Wer sich jedenfalls für Ethnologie/Religionen etc interssiert kann ich Reliwi. als Studiengang nur empfehlen - zumindest an "meiner" Uni :) (Noch ne Frage..passt n bisschen zu Buddhismus..Macht hier jemand Aikido?) Allen noch nen schönen Abend

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